Die eigene Regenbogen Innovation

erfinderladen Samstag: Hier wird jeden Samstag eine Erfindung aus dem erfinderladen vorgestellt. Heute: Rainbow Maker.

Rainbow
Verzaubere deine Wohnung mit einem der schönsten Naturphänomene – dem Regenbogen.
Wenn sich Sonnenstrahlen in annähernd kugelförmigen Wassertropfen bei einem Regenschauer Spiegeln und Brechen kann man auf der der Sonne gegenüberliegenden Seite des Himmels einen Regenbogen sehen.

Mit dem Rainbow Maker könnt ihr euch dieses Phänomen ins Zimmer holen, nicht mal Regen braucht ihr dazu, nur Sonne. Und so funktioniert es:
Befestige den Rainbow Maker mit dem Saugnapf am Fenster. Wenn die Sonne auf das Solarpanel scheint, setzt sich das Uhrwerk in Bewegung. Ein echter Swarovski Kristall beginnt zu rotieren und bricht das Licht, sodass eine Vielzahl von Regenbogen durch den Raum schwirren. Regenbogen ohne Regen!

Den Rainbow maker bekommt ihr im erfinderladen und auf erfinderladen.com für 29,99 €.

Design Erfindungen: Energie der Sonne

Die Tage werden wieder länger und auch die Sonnenstunden immer mehr. Dieses Sonnenlicht wollen wir uns natürlich gleich zunutze machen. Deshalb haben wir jetzt den solar Suntree im erfinderladen. Dieser Baum mit aufgesetzten Solarmodulen lädt alles was sich über einen herkömmlichen USB-Stecker anstecken lässt. Dadurch ist er wahrscheinlich die umweltfreundlichste Möglichkeit seine technischen Lieblinge mit genügend „Saft“ zu versorgen. Außerdem schaut er auch noch super aus denn umsonst hat er den „Good Design Award 2011“ mit Sicherheit nicht bekommen.

solartree erfindung

Am liebsten hat er ein sonniges Plätzchen auf der Fensterbank und aus zuverlässigen Quellen haben wir erfahren, dass er sich auch gerne mit seinem pflanzlichen Freund der Zimmerblume in eine Ecke stellt.

solartree innovation

Ein Hingucker ist er auf jeden Fall, egal wo er platziert wird, und die bewundernden Blicke deiner Besucher werden dir sicher sein. Denn wer hat schon seinen eigenen stromerzeugenden Baum zuhause!

Ein passendes USB-Kabel ist im Lieferumfang enthalten und der Output beträgt ca. 5 V, es kann also sofort losgehen.

Also auf in den erfinderladen oder in den Online-Shop und holt euch jetzt den solar Suntree um 99,95 €.

Erfinder.at und Erfinderladen Salzburg – 2011 Rückblick

Lange dauert es nicht mehr und wir lassen die Gläser klirren, die Raketen durch die Luft fliegen und Knallfrösche durch die Straßen springen. Dann heißt es ganz schnell: Goodbye 2011 und Welcome 2012. Gute Vorsätze werden aufgestellt und so mancher möchte im Neuen Jahr vieles besser machen als bisher. Blicken wir trotzdem noch einmal zurück, auf all die spannenden Geschehnisse, die das Jahr 2011 in die Geschichte eingehen lassen – bei uns auf jeden Fall!

Das 1. Quartal war geprägt von Vorbereitungen, Ideensammlung und vor allem von der Suche nach einer geeigneten Fläche für den Erfinderladen. Enttäuschungen, Rückschläge und Schwierigkeiten, führten fast zur Aufgabe des Projekts in Salzburg. Aber letztendlich haben wir doch noch gewonnen und haben jetzt neben einem tollen Laden auch gleichzeitig ein schönes Büro ergattert. Gefunden, gemietet und sofort mit der Renovierung begonnen. Da hieß es Wände einziehen, Fenster und Böden putzen, Wände streichen, Bretter zersägen, spachteln, bohren, schrauben und so manche Nachtschicht einlegen. Kurz vor Schluss kam dann sogar Verstärkung aus Berlin und mit vereinten Kräften war der Erfinderladen um 23Uhr am Vortag der Eröffnung reif zum vorzeigen. Dank funktionierendem Pizzadienst und einer super Teamarbeit haben wir es geschafft! Ach ja und so ganz untätig waren wir natürlich nicht, sondern haben zwischendurch im März noch schnell einen Vortrag an der Fachhochschule Salzburg/Kuchl gehalten. Unser 1. übrigens!

April, Mai, Juni


Am 1. April 2011 war es dann endlich soweit – der 1. Erfinderladen Österreichs wurde in der Innsbrucker Bundesstraße 54 eröffnet. Los ging’s mit einer tollen Pressekonferenz, die richtig eingeschlagen hat. Die Mühe und Arbeit davor, haben sich gelohnt! Wir hatten sogar Besuch von der hohen Politik! Ein rundum gelungenes Fest! Ein paar Tage später sind wir dann mit unserem restlichen Sack und Pack umgezogen und haben auch das neue Büro eröffnet.

Juli, August, September


Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase und verschiedenen Problemchen mit Internet, Telefon und Co, fühlen wir uns am neuen Ort schon ganz heimisch und auch die Bekanntheit des Erfinderladens steigt stetig. Im August hatten wir dann ziemlich plötzlich unseren 1. großen Auftritt: beim Ars Electronica Festival in Linz. Das ganze Team war abwechselnd vor Ort, zur Standbetreuung. Hier konnten wir uns mal richtig präsentieren, hatten viel Spaß und haben tolle Leute kennengelernt. Ein Sprung ins kalte Wasser, der sich gelohnt hat. Auch hier haben wir mal wieder unsere Spontaneität, Flexibilität und Erfindungsgeist bewiesen. Obwohl wir einmal fast durch die Wassermassen untergegangen wären, hat es großen Spaß gemacht! Auch medial konnten wir uns sehr gut darstellen und haben viel Erfahrung gewonnen. Und rasant ging es weiter – durch einen Kontakt bei der Ars, durften wir im September dann auch bei der Wear Fair in Linz dabei sein. Linz war sozusagen unsere zweite Heimat in diesem Quartal!

Oktober, November, Dezember


Fotograf: Lieni Hofmann

Auch die letzten drei Monate diesen Jahres waren ziemlich turbulent. Im Oktober haben wir gemeinsam mit dem Erfinder des Terraflorr, Klaus Planinz, den Innovationspreis 2011 des Schweizer Etzel Verlags in der Kategorie Ausbau, gewonnen. Für so eine Ehre ist ein Teil unseres Teams dann kurzerhand ins Auto gehüpft und mal eben zur Preisverleihung in die Schweiz gefahren – 1000 km an einem Tag! Ein paar Tage später durften wir beim Zukunftskongress in Wien mit einem eigenen Stand vertreten sein. Es war eine interessante Erfahrung, weil ein Kongress ist doch ganz anders als eine Messe. Auch hier haben wir tolle Kontakte knüpfen können, u.a. mit dem Zukunftsinstitut. Kaum zurück haben wir dann unseren selbst-initiierten Tag der Erfinder gefeiert – nämlich am 09.11.2011. Im November gab’s dann auch noch einen zweiten Kongress in Wien, bei dem wir ganz kurzfristig mit unserem Stand hinfahren durften: die Denkblock:ade vom AWS. Auch hier konnten wir einige Kooperationen beginnen und haben spannende Erfahrungen gesammelt. Ein Vortrag an der Wirtschaftsuniversität Wien, rundete unsere Präsenz in Wien für dieses Jahr ab. Wir freuen uns auf schon auf 2012!

Übrigens: beim Tag der Erfinder wurde aus einem ganz normalen Radio-Interview bei Antenne Salzburg plötzlich ein spannender Wettlauf gegen die Zeit. Einmalig hat erfinder.at sich auf das Abenteuer Prototypenbau eingelassen und als Radio-Gag einen Kugelschreiberfinder entwickelt. Das ganze Team hatte viel Freude dabei und ist für jeden Spaß zu haben!

Aber wir waren ja natürlich nicht nur auswärts, sondern auch in heimischen Gefilden unterwegs und zwar beim Weihnachtsmarkt Waldklang in Anif und beim Stadtwerk Winterfest im neuen Quartier Lehen. Der Andrang am Weihnachtsmarkt ist riesig, auch wenn bis Mitte Dezember noch nicht wirklich weihnachtliche Stimmung herrschte.

Tja das war ein interessantes und vielfältiges Jahr. Aber nicht nur auswärts, sondern auch IM Erfinderladen, bzw. vor allem im Museum für zukünftige Erfindungen. Da hatten wir nämlich schon einige Ausstellungen zu Gast: die FH Salzburg/Kuchl, das DDR Museum Berlin und aktuell noch bis Ende Jänner Projekte des u19-Wettbewerbs der Ars Electronica.

Pressemäßig haben wir uns 2011 allerdings auch richtig Mühe gegeben – wir waren nicht nur bei Antenne Salzburg, sondern auch in der ORF Frühlingszeit und bei Servus TV zu sehen und natürlich noch bei vielen, vielen mehr. Wir möchten uns auf diesem Wege bei allen Medienvertretern, Presse und Co bedanken, die uns unterstützt haben, um unsere Bekanntheit zu steigern. Gleiches gilt aber natürlich auch für alle Kunden, Besucher, Freunde und vor allem Organisatoren der Veranstaltungen!

Wir freuen uns auf ein ebenso spannendes, interessantes und erfinderisches 2012!

Erfinderladen – Adventskalender – Ende

Das letzte Türchen am Adventskalender wurde geöffnet und wir freuen uns die glücklichen Gewinner des Beachminton bekannt zu geben: Karena Ruprecht, Monika Jedam, Wolf B. Meyer, Dierk Steinke, Ulla Sippel, Tuncay Kartal, Cassie Otto und Stefan Werner.

Beachminton

Beachminton

Der Beachminton kann für 24,95 € im Erfinderladen in Berlin und Salzburg oder online auf www.erfinderladen.com käuflich erworben werden.

Das war der letzte Adventskalenderstreich für dieses Jahr, aber nicht die letzte Chance etwas zu gewinnen.
Ab Dienstag den 27.12.2011 haben wir für euch ein neues Gewinnspiel vorbereitet. Lasst euch überraschen.

Erfinderladen – Adventskalender – Türchen Nr. 24

Hier die 5 Gewinner unseres gestrigen Preises: je ein Tee Diver geht an Denis Kaeuper, Sandra Heil, Udo Krause, Natti Schimmeck und Simone Bothe. Wir gratulieren den glücklichen Gewinnern.

Den Tea Diver können Sie für 19,90 € im Erfinderladen in Berlin und Salzburg oder online auf www.erfinderladen.com käuflich erworben werden.

Das Gewinnspiel findet auf Facebook statt und jeder regristrierte User kann daran teilnehmen. Ihr müsst auf unserer Erfinderladenseite auf “Gefällt mir” klicken und euch dann ganz einfach auf dem aktuellen Türchenbild verlinken. Danach könnt ihr uns einfach einen Kommentar unter unserem Kalendertürchen hinterlassen oder klickt noch einmal kurz “gefällt mir”.

Heute, 24.12.2011, kann folgende Erfindung gewonnen werden:

Beachminton

erfinderladen advent 24

Hinter dem 24. Türchen findet ihr heute den Beachminton für 8 unserer Fans! Markiert euch, teilt das Bild oder klickt einfach “gefällt mir” und schon habt ihr die Möglichkeit einen davon zu gewinnen.

Wir wünschen euch starke Nerven für die Last-Minute Shopping Tour sowie einen angenehmen letzten Arbeitstag der Woche. Zusätzlich noch viel Erfolg für das Gewinnspiel.

Erfinderladen – Adventskalender – Türchen Nr. 23

Hier die 5 Gewinner unseres gestrigen Preises: je eine Teelichtbanderole geht an Sandra Depunkt, Henning Wolters, Conny Reitz, Alex Fetsch und Renate Kampmüller. Wir gratulieren den glücklichen Gewinnern.

Teelichtbanderole "Night on Earth"

Die Teelichtbanderolen können für 15,90 € im Erfinderladen in Berlin und Salzburg oder online auf www.erfinderladen.com käuflich erworben werden.

Das Gewinnspiel findet auf Facebook statt und jeder regristrierte User kann daran teilnehmen. Ihr müsst auf unserer Erfinderladenseite auf “Gefällt mir” klicken und euch dann ganz einfach auf dem aktuellen Türchenbild verlinken. Danach könnt ihr uns einfach einen Kommentar unter unserem Kalendertürchen hinterlassen oder klickt noch einmal kurz “gefällt mir”.

Heute, 23.12.2011, kann folgende Erfindung gewonnen werden:

Tee Diver

Tee Diver

Tee Diver

Hinter dem 23. Türchen findet ihr heute den Tee Diver für 5 unserer Fans! Markiert euch, teilt das Bild oder klickt einfach “gefällt mir” und schon habt ihr die Möglichkeit einen davon zu gewinnen.

Wir wünschen euch starke Nerven für die Last-Minute Shopping Tour sowie einen angenehmen letzten Arbeitstag der Woche. Zusätzlich noch viel Erfolg für das Gewinnspiel.

Erfinderladen – Adventskalender – Türchen Nr. 22

Die Gewinner der Sauerkraut Geheimversteckdose sind: Lullu Kati Siebener, Dennis Reuter, Andrea Noack, Oliver Kerlin, Anne Hollunder und Anna Maria Kap. Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern und frohes verstecken.

Geheimversteck

Geheimversteck

Die Geheimverstecke können für 14,95 € im Erfinderladen in Berlin und Salzburg oder online auf www.erfinderladen.com käuflich erworben werden.

Das Gewinnspiel findet auf Facebook statt und jeder regristrierte User kann daran teilnehmen. Ihr müsst auf unserer Erfinderladenseite auf “Gefällt mir” klicken und euch dann ganz einfach auf dem aktuellen Türchenbild verlinken. Danach könnt ihr uns einfach einen Kommentar unter unserem Kalendertürchen hinterlassen oder klickt noch einmal kurz “gefällt mir”.

Heute, 22.12.2011, kann folgende Erfindung gewonnen werden:

Teelichtbanderole

Teelichtbanderole

Teelichtbanderole

Hinter dem 22. Türchen findet ihr heute die Teelichtbanderole für 5 unserer Fans! Markiert euch, teilt das Bild oder klickt einfach “gefällt mir” und schon habt ihr die Möglichkeit einen davon zu gewinnen.

Ihr wisst, was zu tun ist!
Wir wünschen viel Glück!

Erfinderladen-Adventskalender – Türchen Nr. 21

Hier die 5 Gewinner unseres gestrigen Preises: je ein Gefällt-mir Stempel inklusive Stempelkissen geht an Mandy Litke, Nina Erbe, Matthias Fray, Jessica Giek und Richard Polle. Wir gratulieren den glücklichen Gewinnern.

Den Stempel gibt es für 7,90 € im Erfinderladen Berlin, Erfinderladen Salzburg oder online www.erfinderladen.com zu kaufen.

Das Gewinnspiel findet auf Facebook statt und jeder regristrierte User kann daran teilnehmen. Ihr müsst auf unserer Erfinderladenseite auf “Gefällt mir” klicken und euch dann ganz einfach auf dem aktuellen Türchenbild verlinken. Danach könnt ihr uns einfach einen Kommentar unter unserem Kalendertürchen hinterlassen oder klickt noch einmal kurz “gefällt mir”.

Heute, 21.12.2011, kann folgende Erfindung gewonnen werden:

Geheimversteck Mildessa

21. Dezember (2)

Hinter dem 21. Türchen finden wir heute das Geheimversteck Mildessa für 6 unserer Fans! Die Dose ist optimal getarnt und unscheinbar, da sie aus der Original-Dose des Herstellers gefertigt wird.

Viel Erfolg und ihr wisst was zu tun ist!

DECHEMA-Preis der Max-Buchner-Forschungsstiftung 2011

Andreas Hierlemann, Professor und Vorsteher des Departements Biosysteme der ETH Zürich in Basel, hat schon immer im Grenzbereich verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen geforscht. Unlängst ist er für seine interdisziplinäre Forschung mit dem renommierten Dechema-Forschungspreis ausgezeichnet worden.

Er ist ein Grenzgänger zwischen den wissenschaftlichen Disziplinen und findet seine Herausforderungen mit Vorliebe dort, wo sich die Fachgebiete berühren. Andreas Hierlemann, Professor für Biosystems Engineering, führt eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe und – als Vorsteher des Departements Biosysteme (D-BSSE) der ETH Zürich in Basel – ein Departement, an dem Interdisziplinarität grossgeschrieben wird und die Basis für die gesamte Forschungstätigkeit ist.

Prof. Andreas Hierlemann (rechts) anlässlich der Preisverleihung. (Bild: Jose Poblete / Dechema)

Prof. Andreas Hierlemann (rechts) anlässlich der Preisverleihung. (Bild: Jose Poblete / Dechema)

Für seine Arbeiten an den Schnittstellen von Mikroelektronik, Chemie und Biologie ist Prof. Hierlemann vor wenigen Wochen mit dem renommierten deutschen Dechema-Preis der Max-Buchner Forschungsstiftung ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 20‘000 Euro dotiert und wird jährlich von der deutschen Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie (Dechema) vergeben.

Ein echtes Kopplungsstück
Sinnbild für Hierlemanns interdisziplinäre Forschung sind die von ihm entwickelten Computerchips, mit denen die elektrischen Signale von biologischen Zellen in Zellkultur gemessen werden können. So gross wie ein Einfrankenstück ist die Zellkulturschale, die auf einer Elektronikleiterplatte befestigt ist. An deren Rand sind Anschlüsse für eine Computerverbindung sichtbar, und in der Mitte der Schale befindet sich ein 2 mal 2 Millimeter grosses Sensorfeld mit – für das blosse Auge unsichtbar – 11‘000 honigwabenartig angeordneten Elektroden.

Forscher können in dieser Schale Zellen wachsen lassen, die elektrische Signale erzeugen, etwa Nervenzellen, und deren Signale messen. Von den 11‘000 Elektroden können sie 126 gleichzeitig ansteuern und somit bis zu126 Zellen abhorchen. Zudem ist es mit dem Chip möglich, eine einzelne Zelle mit einem elektrischen Puls anzuregen, und die durch den Puls hervorgerufenen Nervenzellenaktivität zu messen. Der Chip ist somit ein Interface, ein in beide Richtungen übertragendes Kopplungsstück zwischen belebter und digitaler Welt. Entwickelt worden ist er in enger Zusammenarbeit unter anderem von Elektroingenieuren, Mikrotechnologen und Zellbiologen.

Alles aus einer Hand
«Es ist ein grosser Vorteil des D-BSSE, dass diese interdisziplinäre Zusammenarbeit hier sehr einfach möglich ist», sagt Andreas Hierlemann. «Unter den Forschungsgruppen, die mit solchen Chips arbeiten, sind wir weltweit wahrscheinlich die einzigen, bei denen die ganze Bandbreite der Arbeiten, vom Elektronikdesign bis zu den biologischen Experimenten, in derselben Arbeitsgruppe gemacht wird.» Damit hätten sie sehr gute Erfahrungen gemacht. Wenn der Forscher, der die Elektronik des Chips entwickelt habe, direkt neben dem Biologen sitze, der damit Experimente durchführe, sei es sehr viel einfacher, den Chip laufend weiterzuentwickeln.

Die Entwicklung des Chips begann vor rund zehn Jahren. Mittlerweile kommt dieser auch an anderen Hochschulen und in der Industrie zum Einsatz. Eine Forschungsgruppe an der Universität Lyon nutzt den Chip beispielsweise zur Erforschung von Zahnschmerz, und die Pharmafirma Roche untersucht damit die Grundlagen von Gehirnerkrankungen, wie etwa der Schizophrenie.

Sehr hohe Auflösung
Forscher legen dazu Dünnschnitte des Gehirns von gesunden und kranken Ratten auf den Chip und können so quasi bildlich festhalten, wie sich die Ausbreitung elektrischer Signale im Gehirn gesunder und kranker Ratten unterscheidet. Auch können sie untersuchen, ob sich die Signalausbreitung in einem kranken Gehirn mit pharmakologischen Mitteln derjenigen von einem gesunden Gehirn angleichen lässt. Den Forschern steht so ein bildgebendes Verfahren zur Verfügung mit einer extrem hohen Zeit- und Ortsauflösung bis hin zu Komponenten einzelner Zellen.

In der Grundlagenforschung und beim Testen pharmakologischer Wirkstoffkandidaten sieht Hierlemann das Hauptanwendungsgebiet für seinen Chip. Derzeit stehen dabei Zusammenarbeiten mit Forschungspartnern im Vordergrund. Um den Chip zu kommerzialisieren, sei es noch zu früh, sagt der ETH-Professor. Er und seine Mitarbeiter sind derzeit daran, den Chip zu verbessern. Konkret soll die Messfläche und die Zahl der Elektroden verdoppelt werden, und es soll künftig möglich sein, 1000 anstatt nur 126 Elektroden gleichzeitig auszulesen.

Interdisziplinärer Werdegang
Nicht nur Hierlemanns Forschungsarbeit ist von Interdisziplinarität geprägt. Diese zieht sich auch wie ein roter Faden durch seinen akademischen Werdegang. Er studierte Chemie, fühlte sich aber von Anfang an zur physikalischen Chemie hingezogen, dem Grenzbereich von Chemie und Physik. In Forschungsaufenthalten in den USA kam die Mikrosensorik zu seinem Tätigkeitsgebiet hinzu. Hierlemann entwickelte Mikrosensorsysteme, mit denen chemische Stoffe in der Gasphase gemessen werden können. Er interessierte sich dabei immer stärker für die technologische Seite solcher Sensoren. Und seit er an der ETH Zürich tätig ist, verlagerte er seinen Fokus allmählich von chemischen Systemen hin zur Biologie und zu lebenden Zellen. Dass seine Arbeit nun mit dem Dechema-Preis ausgezeichnet worden sei, sei für ihn eine grosse Anerkennung, sagt er.

Der Artikel ist erschienen bei ETH Life von Fabio Bergamin.

DECHEMA-Preis der Max-Buchner-Forschungsstiftung
Dieser Preis wird vergeben für herausragende Forschungsarbeiten, die die Technische Chemie, die Verfahrenstechnik, die Biotechnologie und das Chemische Apparatewesen betreffen. Dabei werden besonders Arbeiten jüngerer Forscher berücksichtigt, die von grundsätzlicher Bedeutung sind und eine enge Verflechtung von Forschung und praktischer Anwendung zeigen

Die „Terrafloor“ Weltneuheit – gewinnt Innovationspreis 2011 des Schweizer Etzel Verlages

Mit seinem einzigartigen Terrassenbelag räumte der Kühnsdorfer Erfinder Klaus Planinz den diesjährigen Innovationspreis des Schweizer Etzel Verlages ab. Den eigens kreierten Pokal holten sich der Österreicher und das Team von erfinder.at nun persönlich in Zug bei Cham ab.

Bei der Preisverleihung: Klaus Weissenbäck, Geschäftsführer von erfinder.at, Erfinder und Preisträger Klaus Planinz, Claudia Nussbaumer vom Etzel Verlag. - Bildmaterial: Herr Lieni Hofmann

Bei der Preisverleihung: Klaus Weissenbäck, Geschäftsführer von erfinder.at, Erfinder und Preisträger Klaus Planinz, Claudia Nussbaumer vom Etzel Verlag - Bildmaterial: Herr Lieni Hofmann

Von einem Pool im Garten schwärmen viele, ein „See“ auf der Terrasse hingegen weckt weniger Begeisterung. Nachdem Regenwasser vielerorts nicht vollständig abrinnen kann, bildet sich mit der Zeit ein unansehnliches „Biotop“ auf das man gerne verzichten kann und das sich unter den Füßen auch nicht gut anfühlt. Noch dazu wird das Material auf Dauer beschädigt.
Dank einer innovativen Idee des Kühnsdorfers Klaus Planinz nicht mehr, denn mit „Terrafloor“ geschieht weder das eine noch das andere. Als Eigentümer der Firma „Planen Bauen Wohnen“, einem planungsberechtigten Zimmerei- und Holzbaubetrieb in Kühnsdorf, ist Planinz in die Problematik eingetaucht und hat einen völlig neuen Terrassenbelag erfunden. Baden gegangen ist er damit nicht. Ganz im Gegenteil. In Zusammenarbeit mit der Salzburger Firma erfinder at. Patentverwertungs GmbH wurde seine Weltneuheit mittlerweile nicht nur patentiert, sondern auch preisgekrönt. „Terrafloor“ hat nämlich den Innovationspreis 2011 des Schweizer Etzel Verlages in der Kategorie „Ausbau“, abgeräumt.

Wer hat´s erfunden?
Anlässlich der Messe „Bauen & Modernisieren“ stellte der führende Verlag für Architektur-, Bau-, Umbau-, Wohn- und Design-Publikationen innovative Ideen und Produkte aus dem Bausektor vor. Publikum und Leserschaft haben gevotet und wie sich herausstellte, stehen auch die Schweizer auf die Kärntner Erfindung. In der Produktsparte „Ausbau“ belegte „Terrafloor“ den ersten Platz. Den eigens kreierten Innovations-Pokal holte sich der Erfinder gemeinsam mit Klaus Weissenbäck, Geschäftsführer von erfinder at. und Stefanie Flöck, die bei erfinder.at für PR & Marketing verantwortlich ist, nun beim Verlagssitz ab. „Wir sehen den Innovationpreis des Etzel Verlages als besondere Anerkennung für den Erfinder Klaus Planinz. Es ist schön, dass die Arbeit und Mühen eines österreichischen Erfinders auch in der Schweiz gewürdigt werden. Als Patentverwertungsunternehmen ist es eine unserer vielzähligen Aufgaben den Erfinder auch in diesem Bereich zu unterstützen.”

Innovationspreis 2011
Unterschiedliche Designs – ein Ergebnis
„Ein multifunktionales Produkt, das im Design einzigartig, in der Qualität hochwertig, in der Verarbeitung leicht und in der Funktionalität unschlagbar ist“, beschreibt Planinz seine Erfindung. Durch die spezielle, neuartige Fräsung in den einzelnen Dielen, fließt das Wasser einfacher ab und die Oberfläche wird schneller trocken. Der innovative Bodenbelag kann aus verschiedenen Holzarten, Kunststoff oder einer Kombination von beiden Materialien hergestellt werden. Durch unterschiedliche Fräsungen und Lamellenbreiten sowie unsichtbaren Verschraubungen ist auch eine individuelle Gestaltung möglich. Ein weiterer Vorteil von „Terrafloor“ ist der minimale Pflegeaufwand, zur Reinigung genügt ein Dampfdruckgerät.

Was alles dahinter steckt
Damit Geistesblitze mit einem kräftigen: „Donnerwetter“! einschlagen, haben Privatpersonen sowie Unternehmen mit erfinder.at in Österreich und Erfinderhaus.de in Deutschland einen starken Partner an ihrer Seite. „Erfinder haben häufig gute Ideen, aber sie wissen oft nicht, was sie damit machen sollen oder wie sie die Erfindungen sinnvoll auf dem Markt präsentieren und vor allem platzieren können. Dafür haben wir das Know-How und die richtigen Werkzeuge“, erklärt Weissenbäck. Als Testmarkt, Handelsstelle, Showroom und Museum dienen die einzigartigen Erfinderläden in Berlin und Salzburg. Wer sie in der virtuellen Welt besuchen möchte, für den gibt es www.erfinderladen.com .