Die BamBoo Mobilitäts Innovation

Seit 1992 zeigt Frank Rinderknecht, der Chef von Rinspeed, jährlich eine neue Erfindungs Studie auf dem Genfer Autosalon 2011. Dieses Jahr heißt der Prototyp Bamboo und ist ein Elektroauto und wird vom 03. bis 13. März 2011 auf der Genfer Messe zu sehen sein.

Zurich Financial Services Group hat eine Kooperation mit dem innovativen Schweizer Autohersteller Rinspeed angekündigt. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, besser zu verstehen, wie Menschen in Zukunft Auto fahren und wie sich die Versicherungsbedürfnisse dadurch verändern. Im Rahmen der Kooperation unterstützt Zurich die Entwicklung von “BamBoo“, einer Community-Plattform rund ums Autofahren. Laut einer Mitteilung wird das BamBoo-Konzept im März am diesjährigen Automobilsalon in Genf vorgestellt. Die Plattform wird in Fahrzeugen mit Internetzugang und über Smartphones verfügbar sein.

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Mitglieder der BamBoo-Community werden beispielsweise über bestehende soziale Netzwerke eine sichere Mitfahrgelegenheit suchen können. Weiter wird es möglich sein, den CO2-Ausstoss eines Fahrzeugs laufend zu messen und auszuwerten, wichtige Fahrdaten vor und während eines Schadenereignisses zu registrieren oder Autos zu orten. Neue umweltfreundliche Technologien und Materialien spielen bei Fahrzeugen eine immer wichtigere Rolle. In Zukunft wird der Versicherungsschutz für ein Auto wohl nicht mehr so sehr von den Pferdestärken abhängen, sondern vermehrt vom technischen Innenleben.

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Die Kooperation mit Rinspeed eröffnet Zurich den Zugang zu einer Wissensplattform, auf der sie sich mit Experten aus den Bereichen Autobau, IT, Telematik und Kommunikation austauschen kann. Zurich wird im Gegenzug ihr Versicherungs- und Risikomanagement Know-how einbringen.” l

BamBoo die Schweizer Bambus Auto Innovation

Rinspeed ist ein kleines Schweizer Unternehmen, das regelmässig auf dem Genfer Automobilsalon mit ihren teils spektakulären Konzeptfahrzeugen und Ideen für Aufsehen sorgt.

Auf klare Formensprache und als “spartanisch” zu bezeichnendes Design setzt der Schweizer Autodesign-Individualist und Erfinder Frank M. Rinderknecht bei seiner jüngsten Kreation für den Genfer Automobilsalon 2011. Deren Name “BamBoo” ist zugleich Programm: Das viersitzige Auto ähnelt einem erwachsen gewordenen Golfcar oder Strandbuggy, diverse Teile des Innenraums sind tatsächlich aus dem Naturmaterial Bambus gefertigt. Besonderer Clou: An Bord des Buggys der Neuzeit befindet sich auch ein faltbares Zweirad für die letzte Meile.

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“Wessen Blick nicht vernebelt ist durch PS-Orgien, Chromlametta und Höchstgeschwindigkeitsrausch”, der bekomme “den Kopf frei für neues und luftiges Denken. Kein Schnick. Kein Schnack”, informiert der den ersten Bildern beiliegende Waschzettel. Ein Anspruch, der mit dem unkonventionellen Mobil auf den ersten Blick zweifellos erfüllt wird. Ob das “Bambusmobil” in Sachen Alltagstauglichkeit allerdings mit den modernen Serienautos unserer Zeit mithalten könnte, wäre noch zu beweisen. Wie bereits gesagt auch im übertragenen Sinne: Nomen est omen. Bambus eben.
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Allerdings geht es dem Schweizer, der sein Geld in den 80er Jahren zunächst mit Sonnensegeln verdiente, mit seiner Firma Rinspeed um etwas ganz anderes. Seit 1991 hat es sich der eigensinnige Eidgenosse zur Aufgabe gemacht, auf jedem Genfer Salon eine Studie vorzustellen, die mit gängigen Konventionen des Automobildesign bricht und inspiriert. Was Rinderknecht auch mit seinem jüngsten Baby namens “BamBoo” augenscheinlich wieder einmal gelungen ist.

Die BamBoo Design Innovation ist auf dem Genfer Automobilsalon vom 3. bis 13. März 2011 zu besichtigen und wird für reichliche Bewunderung sorgen.