Zattoo – die Web-TV Erfindung

Die Zattoo Europe Ltd. mit dem sitz in Zürich ist ein legaler TV-Distributionsdienst, der die weltweit beliebtesten Fernsehkanäle direkt auf den PC oder Laptop überträgt. Zattoo ist kostenlos und funktioniert ohne spezielle Hardware. Benutzer laden die Software von der firmeneigenen Webseite herunter und können innerhalb weniger Minuten auf ihrem Computer fernsehen. Zattoo ist zurzeit in sechs europäischen Ländern erhältlich (Dänemark, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Schweiz und Spanien) und hat zurzeit über 4,2 Millionen Kunden. Weitere länderspezifische Angebote sind geplant.

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Am 6. Juni 2006, nur wenige Tage vor der Fussballweltmeisterschaft, lancierte Zattoo seine kommerziellen Dienste offiziell auf dem Schweizer Markt.

Im März 2007 gehörte Zattoo zu den Gewinnern des „Red Herring 100 Europe“. Die Auszeichnung wird jedes Jahr vom USWirtschaftsmagazin Red Herring an die besten 100 Technologiefirmen in der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) vergeben. Über 700 Unternehmen wurden von der Redaktion unter finanziellen Gesichtspunkten analysiert und nach subjektiven Kriterien wie Management, Strategie, Forschung und Entwicklung bewertet.

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V., eco, zeichnete Zattoo im Juni 2008 mit dem Innovationspreis aus. Der begehrte Internet-Preis wird für besonders herausragende und innovative Leistungen in der Internetbranche vergeben. Meine Meinung – Da macht das Fernsehen wieder Spaß, und das ist die Zukunft.

Heliotis – die Mikroskopie mit 3D Erfindung

Am Anfang vieler Zahnbehandlungen steht eine aufwendige und unangenehme Prozedur, wobei den Patienten eine Silikonmasse um Ober- und Unterkiefer gepresst wird. Dieser Gebissabdruck wird dann an einen Zahntechniker geschickt, der hieraus ein Modell aus Gips und schliesslich den Zahnersatz herstellt. Die althergebrachte Abdrucktechnik ist nicht nur unangenehm, sie führt regelmässig auch zu ungenauen Zahnrestaurationen. Für diese Problem hat die Schweizer Heliotis AG aus Root Längenbold eine neuartige und innovative Lösung erfunden.

Heliotis AG macht den entscheidenden technologischen Schritt von der zweidimensionalen in die dreidimensionale Mikroskopie. Dies verändert die Art, wie wir Dinge anschauen in der Biomedizin und Biometrie, und er ermöglicht und steigert die Leistung der automatischen Qualitätskontrolle in der Industrie.

Zahlreiche Anwendungen in Medizin, Forschung und Produktion setzen heute auf automatisierte Analyse- und Prüfverfahren. Heliotis AG digitalisiert Zähne, Gewehrkugeln und Strukturen verschiedenster Art, damit der Computer die dreidimensionalen Eigenschaften der Prüfobjekte detailgetreu darstellen und bewerten kann. Zukünftig werden Zahnärzte keine aufwändigen Silikonabdrücke mehr anfertigen. Ein medizinischer Scanner wird über die Zähne bewegt und liefert ein exaktes Abbild für den Hersteller von Zahnkronen aus Vollkeramik, der zum Beispiel in Schweden sitzt und die Daten via Internet empfängt.

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Weltweit könnten so 150 Millionen Abdrücke pro Jahr überflüssig werden und 275.000 Zahnärzte, allein in Europa, werden effizienter und schneller ihre Kronen einsetzen können. In der Forensik kann dann mit weit höherer Zuverlässigkeit, als dies heute möglich ist, nachgewiesen werden, aus welcher Schusswaffe die Gewehrkugel abgefeuert wurde. Allein die amerikanischen Behörden erhalten jedes Jahr 2 Millionen Projektile zur Prüfung und Beweisführung. 3D-Aufnahmen lassen die Rillenstruktur im Detail erkennen.

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Basis dieser Anwendungen ist ein Mikrochip, der 1 Million Schichtaufnahmen pro Sekunde ermöglicht. Er basiert auf 10-jähriger Forschungstätigkeit – insbesondere am CSEM (Centre Suisse d’Electronique et de Microtechnique SA), der EPFL (École Polytechnique Fédérale de Lausanne) und der IMT (Information Management Technology AG) – und wird ständig verbessert laut Digiscape.

Windenergie Erfindung für jeden Haushalt

Wenn man an Innovationen bei der Energieerzeugung denkt, kommen einem komplexe Maschinen, Forschungsanstalten und Millioneninvestitionen in den Sinn. Doch am ökologischsten wäre es, wenn jedermann Geräte für die umweltschonende Energieerzeugung günstig im Laden um die Ecke erstehen könnte.

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In diese Richtung zielt das Projekt von Theo Grepper mit seiner Firma Plim Cooperation AG in Bern-Liebefeld.

Durch den Kauf der Patente für diese Windrad Technologie, möchte das Unternehmen dieses Produkt für jedermann erhältlich machen. Die Technologie bietet eine Reihe von Vorteilen. Die Herstellung ist viel einfacher und kann rund einen Drittel billiger erfolgen als bei den bekannten Windrädern.
Es kann in verschiedenen Grössen produziert werden und es gibt weniger Nebenwirkungen als bei bestehenden Systemen: Es werden keine Vögel gefährdet, und es gibt keine unangenehm lauten Geräusche. Insbesondere Letzteres könnte sehr Atraktiv für die Privaten Haushalte sein.

Ehe das kostengünstigere Windrad auf den Markt kommt, lanciert aber die Firma als Vorgeschmack einen Ventilator, der auf der gleichen Technologie basiert wie das Windrad. Dieser wirkt äusserst beruhigend auf Betrachtende, «als würde man ein Aquarium anschauen», sagt Theo Grepper der Plimswiss Geschäftsführer.

Die Plim Cooperation AG hat sich auf die Entwicklung, Herstellung, den Service und die Distribution von FMCG (Fast Moving Consumer Goods) für den europäischen und nordamerikanischen Einzelhandel spezialisiert.

Die Gruppe, die weltweit in 7 Märkten mit eigenen Einkaufs- oder Vertriebsgesellschaften operiert, beliefert ihre Kunden dabei überwiegend mit Produkten aus drei unterschiedlichen Geschäftseinheiten (Business Units): Sport & Freizeit, Consumer & Electronics und Möbel & Lifestyle.

Sky-Frame – die grossflächige Schiebefenster Innovation

Das ostschweizerische Produkt Sky-Frame der R&G Metallbau AG gewinnt Batimat-Innovationspreis 2009.
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Die jüngste Innovation aus Ellikon beweist, dass sich kompromisslose Ästhetik und beste Wärmedämmeigenschaften nicht ausschliessen müssen.

Sky-Frame ist das einzigartige System für grossflächige Schiebefenster, bei dem der umlaufende Rahmen bündig in Wand, Decke und Boden eingelassen wird – vom Rahmen bleibt einzig eine 20 mm schmale senkrechte Sprosse sichtbar, wo sich zwei Elemente überlappen. Das erlaubt uneingeschränkte Aussicht und schwellenlos in den Aussenraum fortgesetzte Zimmerböden.
Neben diesen ästhetischen Vorteilen genügt das Schweizer System höchsten Anforderungen bezüglich Wärmedämmung und Sicherheit. Dank bodeneben versenkbaren Laufschienen ist das Fenster sehr behindertenfreundlich.

Der Erfolg wurde mit der Zertifizierung zum ersten MINERGIE®-Modul Metall-Schiebefenster bestätigt!