Die KeyLemon – Gesichtserkennung Computer-Login – Erfindung

Der Schweizer Startup Keylemon hat sich auf biometrische Gesichtserkennung für Computer-Logins spezialisiert und ist jetzt mit zwei Lösungen auf den Markt getreten: LemonLogin und LemonScreeen. Lemonlogin verifiziert den User beim Starten des Computers via Webcam und öffnet die entsprechende Windows-Session. Lemonscreen ist während der Arbeit am Computer im Betrieb und überprüft laufend, ob der User noch vor dem Monitor sitzt. Verlässt der Benutzer seinen Arbeitsplatz, verriegelt sich der Rechner. Kommt der User zurück entriegelt er sich automatisch.
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Die Technologie positioniert sich dabei eher unter dem Gesichtspunkt Convenience als Sicherheit, da solche Systeme schon mit einem Foto des Users ausgetrickst werden können. Überzeugen konnte Keylemon bereits einige Frühinvestoren. Das Startup konnte sich bei Venture Kick Phase eins und zwei durchsetzen, Seed-Finanzierung vom Centre des Compétences Financières (CCF) erhalten und Investitionen von der „The Ark“-Stiftung des Kantons Wallis erhalten. Ausserdem sind Sie die Gewinner von diversen Awards.

Die Technologie wurde am Idiap Forschungszentrum in Martigny entwickelt. Vor eineinhalb Jahren stellte Keylemon erstmals einen Prototypen zum Nulltarif ins Netz, der mittlerweile mehr als 400‘000 Mal heruntergeladen wurde. In der Zwischenzeit wurden die oben genannten Produkte entwickelt. Lemonlogin und Lemonscreen sind zurzeit als Bundle für 19.95 Dollar verfügbar. Der User kann die Software während 30 Logins testen.

Dank des mitgelieferten Plug-ins LemonFox müssen sich Firefox-Nutzer künftig nicht mehr Ihre Anmeldedaten bei Facebook, Twitter & Co. merken. Sobald die Browser-Erweiterung Sie erkennt, werden Nutzername und Passwort automatisch eingefügt.

Passwort-Hacker haben keine Chance mehr, wenn Sie KeyLemon auf Ihrem Rechner installiert haben. Allerdings sollten Sie sich künftig wohl besser noch mehr vor Gesichtsverletzungen in Acht nehmen. Eine gebrochene Nase und Sie erhalten am Schluss vielleicht selbst keine Zugriffsberechtigung mehr.
KeyLemon dürfte besonders für Notebook-Nutzer interessant sein, die eine integrierte Webcam in Ihrem Rechner haben.

“Die Erfindung”: Auspuff erzeugt Strom

Während ein grosser Teil der industriell generierten Abwärme bereits als Energiequelle genutzt wird, verpuffen kleinere Mengen oft ins Nichts. Der Mikrosystemforscher Wulf Glatz hat an der ETH einen thermoelektrischen Generator für den nicht-industriellen Gebrauch entwickelt und den «swisselectric research award 2009» erhalten.

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Die thermoelektrischen Generatoren können zum Beispiel auf den Auspuff geklebt werden, wo sie die ausströmende Abwärme in Elektrizität konvertieren und damit andere Stromgeneratoren ersetzen können, die für den Betrieb von Klimaanlage, Heizung oder Licht gebraucht werden und bis zu zehn Prozent des Bezinverbrauchs verursachen. Die Vision von «greenTEG» geht so weit, dass in Zukunft sogar Körperwärme in Strom umgewandelt werden soll, beispielsweise zum Antrieb eines Mobiltelefons.

Wulf Glatz hat im Mai 2008 bei Christofer Hierold, Professor für Mikro- und Nanosysteme an der ETH Zürich, promoviert. Die Idee, auf Basis der Dissertation «Entwicklung und Herstellung von mikrothermoelektrischen Generatoren» ein eigenes Unternehmen zu gründen, entstand vor einem halben Jahr. Offiziell gibt es die Firma greenTEG GmbH seit Juli 2009. Neben dem Wulf Glatz gehören die beiden ETH-Doktoranden Lukas Durrer und Etienne Schwyter sowie der industrieerfahrene Peter Stein zum Gründungsteam. Die Details zu der Erfindung finden Sie in der Meldung von ETH Life.

Die Handy Barcode-Erkennungs Erfinder

Die Züricher Mirasense AG , ein ETH Spin-off, entwickelte Software fürs Mobiltelefone zur Erkennung von 1D-Barcodes.

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Die ScanDK 1D-Barcode-Erkennungssoftware von Mirasense ermöglicht die einfache Interaktion mit Produkten über normale Mobiltelefone. Aufbauend auf dieser Kernkompetenz entwickelt das Unternehmen eine Anwendung fürs Handy, die es dem User und Konsumenten ermöglicht, durch Scannen des Barcodes relevante Produktinformationen zu erhalten. Wer sich also beim Einkauf für einen Preisvergleich interessiert oder wissen will, was in einem Produkt enthalten ist, kann das demnächst mit der Software von Mirasense herausfinden.

Gegenüber der Konkurrenz weist die Technologie von Mirasense folgende Vorteile auf: die Barcode-Erkennungstechnologie ist in der Lage, Barcodes auch in unscharfen Bildern zu erkennen. Dadurch funktioniert das System auch auf Telefonen ohne Autofokuskamera. Darüber hinaus ist dieseTechnologie die einzige, die nicht nur auf dem iPhone, sondern auch auf Nokia, Android und Windows Mobile verfügbar ist. Die Barcode-Erkennung ist bereits auf dem Markt. Der Launch der eigenen Produktinformationsapplikation ist noch in diesem Frühling geplant.

Für diese Innovation bekamm Mirasense AG 130‘000 Franken Startkapital von venture kick.
venture kick steht für die Früherkennung und Promotion von vielversprechenden Geschäftsideen an Schweizer Universitäten und Fachhochschulen. Ziel der privaten Förderinitiative ist es, die Zahl der Spin-offs zu verdoppeln, indem der Gründungsprozess beschleunigt wird und die Startups für Investoren attraktiver gemacht werden.

Zum Geburtstag von Albert Einstein

Am heutigen 14.März, 1879 wurde Albert Einstein in Ulm geboren. Er gilt als Inbegriff des Forschers und Genies.
1901 wurde seinem Antrag auf die Schweizer Staatsangehörigkeit stattgegeben. Am 16. Juni 1902 erhielt Einstein, eine feste Anstellung: als technischer Vorprüfer am Eidgenössischen Amt für geistiges Eigentum (Patentamt) in Bern.
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1916 veröffentlichte er seine Allgemeine Relativitätstheorie. Auch zur Quantenphysik lies er sich einiges einfallen. 1921 erhielt er den Nobelpreis für Physik, der allerdings erst 1922 vergeben wurde. Was hat wohl Einstein dazu gesagt: Auch die Zeit ist relativ. Der große Physiker starb am 18. April 1955 in Princeton in den USA.

Einstein hat unser Weltbild verändert wie kaum ein anderer Wissenschaftler. Er brachte der Menschheit die Erkenntnis, dass selbst Dinge wie Zeit und Raum keine fest vorgegebenen Größen sind.

Doch es hat nicht nur der Albert Einstein Geburtstag, sondern auch die Kreiszahl Pi (pi = 3,14159..) .
Kaum eine andere Zahl hat die Menschen in ihrer Geschichte mehr beschäftigt und fasziniert als die Kreiszahl π. Schon vor den Griechen suchten Menschen nach dieser geheimnisvollen Zahl, und obwohl die Schätzungen immer genauer wurden, gelang es erstmals dem griechischen Mathematiker Archimedes um 250 v. Chr., die Zahl mathematisch zu bestimmen.

Schweiz drauf… Schweiz drin?

Eine Ausstellung des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum zur «Marke Schweiz» thematisiert die Swissness Gesetzesvorlage im Polit-Forum Käfigturm in Bern.

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Der Bundesrat hat am 18. November 2009 die Botschaft zum Gesetzgebungsprojekt „Swissness“ verabschiedet. Die Vorlage stärkt den Schutz der Herkunftsbezeichnung „Schweiz“ und des Schweizerkreuzes im Inland und erleichtert die Rechtsdurchsetzung im Ausland. Damit legt sie die Grundlage dafür, dass der Wert der „Marke Schweiz“ auch für die Zukunft erhalten bleibt. Diese Gesetzesrevision ist allerdings nicht unumstritten.

Die Ausstellung „Schweiz drauf… Schweiz drin?“ widmet sich diesem aktuellen Thema. Sie deckt anhand konkreter Beispiele die aktuellen Missstände auf und setzt sich mit der Frage auseinander, was ein Schweizer Produkt oder eine Schweizer Dienstleistung ausmacht.

Ergänzend zur Ausstellung finden acht Begleitveranstaltungen mit Gesprächsrunden und Vorträgen statt, welche die Kerninhalte der Gesetzesrevision thematisieren sowie das Thema Swissness vertieft behandeln (s. beiliegendes Programm).

12 von 12 im März – der Erfinderladen

Ist wirklich schon wieder der zwölfte? Da der Winter einfach nicht vergehen mag, will ich nicht raus um 12 Dinge zu fotografieren für die 12 von 12. Heute mache ich es mir deshalb einfach. Ich sitze hier gerade im Erfinderladen und stelle euch 12 Erfindungen vor die man hier auch kaufen kann. Wer mehr sehen will kann mich gerne besuchen kommen. Wir haben wochentags immer von 10 bis 17 Uhr offen.

Plicio Erfindung
Unsere Madame Jordan auf einem Plicio Stuhl

LomLoms Erfindung
LomLoms die Filzstiefel aus Schafswolle

 Laxellepads Erfindung
Laxellepads die Achselpads

TRIACHRON Erfindung
TRIACHRON– die dreidimensionale Uhr

aXbo Erfindung
der Schlafphasenwecker aXbo

Wazzo Erfindung
Der Wazzo ist ein Zollstock mit integrierter Wasserwaage

Erfindung
die moderne Katzenkratzmöbel aus robuster Wellpappe.

Erfindung
das Dollmätsch Spiel

Glaggs Erfindung
Glaggs die kleinste Universalhalterung der Welt

Erfindung Solboy
Sollboy der Schirmhalter für den Strand aus Textil

Federlicht Erfindung
Federlicht Lampen

Clinsit Erfindung
Clinsit der WC-Brillenschutz aus Seidenpapier

Code-X Yacht mit Hybridantrieb und Photovoltaik

Code-X AG ist ein Schweizer innovatives Untzernehmen aus Meggen. Das Unternehmen entwickelt grundlegend neue Konzepte im Yachtbau und Yachtantrieb mit dem Ziel, diese Konzepte in der Zukunft Standard werden zu lassen. Sie sind Erfinder, Vordenker und Pioniere und sind offen für neue Impulse aus der Wissenschaft und Industrie.

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Die Code-X Yacht der ersten Generation vereinigt konventionelle Technologie mit regenerativer Energie in Form eines Solarhybridantriebs.
Beim Motor der 14,5 Meter langen Code-X handelt es sich um eine Synthese aus Solar- und Formel-1-Antrieb. Dieser wird via Touchscreen bedient. Im Rumpf lädt ein gros­ser Whirlpool zum Entspannen ein.

Die Code-X Yacht der zweiten Generation substituiert den konventionellen Antrieb mittels des regenerativen Silicon Fire-Treibstoffes, wobei die Herstellung in einer mobilen Einheit, der Sillicon Fire-Mobilstation erfolgt.

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Code-X AG und Silicon Fire AG haben im Januar 2010 eine umfassende Kooperation vereinbart, um die zweite Generation von CODE-X-Yachten zu entwickeln.

imfeldcubi – die Möbel Innovation

Mit imfeldcubi stellt der Schweizer Bildhauer und Designer Karl Imfeld eine Neuheit vor, von der eine besondere Faszination ausgeht: Eine Synthese aus Kunstobjekt, Spiel und seriellem Gebrauchsmöbel. Die außergewöhnliche Ausgangsform von imfeldcubi eröffnet eine Welt von immer wieder neuen und überraschenden Kombinationen.
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Durch eine ungewöhnliche Verwinkelung wird die Würfel-Grundform dynamisiert und verschiebt damit gleichzeitig die Sehgewohnheiten des Betrachters. Die Freiheit dieser Form lässt kaum erahnen, welche systematischen Kombinationen möglich werden.
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Damit entsteht ein ebenso einfaches wie einzigartiges Möbelprogramm für viele Anwendungsmöglichkeiten sowohl im Wohn- als auch im Objektbereich.
Es brauchte einige Zeit, bis Karl Imfeld klar wurde, welch ungeahnte Möglichkeiten ihm die Erfindung brachte. Ein Möbelprogramm, in dem Kuben spielerisch zu stets neuen Sitzlandschaften mit Tischen und Stühlen, Regalen und Raumteilern zusammengefügt werden.

imfeldcubi ist ein visuelles und praktisches Erlebnis für alle, die meinen, schon alles gesehen zu haben.

Der Schweizer innovative „Beizer-Heizer“

„Beizer-Heizer“ ist der wetterfeste und umweltbewusste Aussenheizer für Gastronomie und Gewerbe. Die Entwicklung dieser Idee kommt von dem Schweizer Erfinder David Schlesinger mit dem Unternehmen Heimdall.

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Sie können diesen Gastro-Aussenheizer überall einsetzen, denn er ist wetterfest und für den Aussenbereich entworfen.
– Als Wärmequelle für bis zu sechs Raucher, Verliebte, Naturfreunde, Partygänger…
– Geeignet für Beizen, Restaurants, Hotels, Cafes, Festivals, Firmen, Parties…
– Kann aussen, aber ebenso in Party-Zelten, Hallen und Sälen genutzt werden (genehmigungsfrei – ohne Schornstein)
– Stand-alone – funktioniert ohne Stromanschluss

Aus matt-schwarz lackiertem dickem Industriestahl, “Made in Switzerland”, wetterfest und unverwüstlich
Die moderne Art des Lagerfeuers: Wärme im Winter kommt von unten
Die Antwort auf die Anforderung der Politik: CO2-neutral & umweltgerecht
Verbrennt denaturierten Bio-Alkohol („Mythalk“) vom Schweizer Staatsmonopolisten Alcosuisse (hergestellt in der Schweiz; laut Angaben der Alcosuisse vorwiegend aus Holzzucker)
Mehr über den Erfinder David Schlesinger und seine Innovationen findet man unter ultrafeel

Snow Rails – die Synchron Ski Erfindung

Das neue Synchron Ski System mit Namen Snow Rails des Steffisburgers Erfinder Ulo Gertsch besteht aus zwei hochwertigen Spezial-Carvingskis, welche mittels raffiniertem Kupplungsmechanismus miteinander beweglich verbunden sind.

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Beim Längsverschieben der Skis bleiben diese genau parallel zueinander, und ihre Aufkantwinkel haben synchron stets dieselbe Richtung und Grösse. Dadurch ist es unmöglich, die Skis zu kreuzen, Kantenfehler kommen nicht mehr vor und gefährliche Kurvenkräfte werden auf beide Beine verteilt. Snow Rails bieten optimale Richtungsstabilität und Laufruhe bei Schussfahrten in der Falllinie, was die Gleiteigenschaften verbessert. Das Fahren in allen Geländeformen und Schneebedingungen, selbst auf harten Kunstschneepisten, wird sicherer und einfacher. Weil die häufigsten Fahrfehler eliminiert werden, haben Snow Rails das Potenzial, die häufigsten Fahrfehler und damit das Unfallrisiko signifikant zu reduzieren, ohne den Spassfaktor einzuschränken.