Druckbeton für Gebäude und Verbesserung von krebsbekämpfenden Medikamenten gewinnen CHF 130’000.

Die Venture Kick-Jury vergibt an MOBBOT und Araris Biotech je 130’000 Franken, um die Markteinführung des Materialwissenschaften- und Biotechnologie-Spin-offs zu beschleunigen. Die Innovationen der Schweizer Startups in den Bereichen Ingenieurwesen und Medikamentenentwicklung kommen der Bau- und Pharmaindustrie zugute.

MOBBOT: Massgeschneiderter Betondruck Die mobilen Roboter von MOBBOT drucken massgeschneiderte Betonkomponenten auf Baustellen direkt vor Ort, Die schnelle 3D-Drucktechnologie des Freiburger Startups spart Bauunternehmen Zeit und Ressourcen, indem sie vor Ort arbeiten. Das mit den berühmten orangefarbenen KUKA-Roboterarmen entwickelte System stellt massenindividuelle Betonprodukte direkt auf der Baustelle her. Durch die Verwendung herkömmlicher Materialien und ohne teure Schalungen oder individuelle Formen reduziert die Technologie von MOBBOT die Kosten der Bauherren um 40 Prozent und beschleunigt die Lieferung auf einen Tag statt auf einen Monat, sagt Gründerin und CEO Agnès Petit. MOBBOT war im März ein Gewinner der Venture Leaders Technology, als Petit nach Silicon Valley reiste, um ihre Technologie bei US-Investoren zu präsentieren. Das Startup wird die Prototypenentwicklung abschließen und erste Verkäufe an Testkunden in diesem Jahr anstreben. “Venture Kick hat uns geholfen, unser Geschäftsmodell auf wiederkehrende Umsätze zu fokussieren und uns Visibilität bei Investoren zu verschaffen. Mit der finanziellen Unterstützung werden wir MOBBOT auf Konferenzen und Messen der Bauindustrie präsentieren, Kunden besuchen und unsere Marketingaktivitäten verstärken”, sagte Petit. www.venturekick.ch/MOBBOT .

Linkes Bild: MOBBOT Gründer und CEO Agnès Petit, und CTO Thomas Ribeaud. Rechtes Bild: Araris Biotech Mitbegründer Isabella Attinger-Toller (VP Translational Research) Und Philipp Spycher, CEO. Araris

Araris Biotech: Verbesserte antikörpervermittelte Wirkstoffabgabe Araris hat eine Technologie zur Verbesserung der aktuellen Antikörper-Medikamenten-Konjugate (ADCs) entwickelt und konzentriert sich auf Anwendungen zur Krebsbekämpfung. Durch die Anlagerung von Medikamenten an Antikörper wird eine präzise Verabreichung von toxischen Chemotherapeutika an Krebsgewebe sichergestellt, während gesunde Teile des menschlichen Körpers verschont bleiben. Mit ihrer patentierten ADC Linker-Technologie ist die Medikamentenbefestigung einfach, streng kontrolliert und hat das Potenzial, verschiedene Medikamentenkombinationen aufzunehmen. Dies hat nicht nur erhebliche positive Auswirkungen auf die Leistung des ADC in Bezug auf Sicherheit und Wirksamkeit, sondern wird auch die Produktion vereinfachen. ”Wir glauben, dass Araris das Potenzial hat, eine leistungsstarke Medikamentenentwicklungsplattform in grosse kommerzielle Märkte einzuführen und die hohen, unerfüllten medizinischen Bedürfnisse mit proprietären ADCs zu erfüllen. Wir werden helfen Einschränkungen der konventionellen ADCs, die sich derzeit in der klinischen Prüfung befinden, zu überwinden”, sagt CEO und Mitbegründer Philipp Spycher. www.venturekick.ch/araris.

Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu 150’000 Franken für die Lancierung von Start-ups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Start-ups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten.
Seit 2007 haben 600 Schweizer Unternehmensgründungsprojekte von Venture Kick CHF 24.9 Mio. erhalten. Mehr als 454 Kapitalgesellschaften schufen 6.033 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Start-ups haben bisher CHF 2,5 Mia. an Investoren angezogen und 55 Start-ups von Venture Kick haben sich im Ranking der TOP 100 schweizer startups im 2018.
Im Jahr 2019 wird Venture Kick CHF 4,35 Mio. in Start-up-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht .
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, ESA BIC Schweiz, Migros Commitment und Swisscom. www.venturekick.ch

Alle von Venture Kick unterstützten Start-up-Projekte .

Info-Event Neue Finanzierungsmöglichkeiten für Start-ups und KMU

Es gibt neue Finanzierungs-Möglichkeiten für Schweizer Start-ups und KMU durch
Veränderungen am EU-Förderprogramm «Horizon 2020». Der PARK INNOVAARE,
einer von fünf Standorten von Switzerland Innovation, informiert KMU an einem Info-
Event über den Bewerbungsprozess.

Ab Juni können Unternehmen, welche Fördergelder vom EU-Programm «Horizon 2020 SMEInstrument» beziehen, dieses kombinieren mit Beteiligungen von privaten Investoren.

Dies eröffnet innovativen Schweizer Start-ups und KMU ganz neue Möglichkeiten.
Wie der Bewerbungsprozess für «Horizon 2020» funktioniert, und wie man überdies seinen richtigen Business Angel findet, erfährt man am Info-Event des PARK INNOVAARE, einem von fünf Innovationsparks von Switzerland Innovation, in Villigen. Beteiligt am Event sind ausserdem Aargau Services Standortförderung, welche über das Finden des richtigen Business Angels berichten werden, und die Firmen M27 und Inspiralia, die im Rahmen dieses Info-Events auch 1:1 Meetings für die Evaluierung von Projekt-Ideen anbieten.

Termin: 6. Juni 2019, 12.30 – 16. 00 Uhr
Mehr Informationen und Anmeldung zum Event: https://www.parkinnovaare.ch/events
Anmeldung für 1:1 Meetings zur Projekt-Evaluation: Dr. Francesco Colonna;
Tel. 056/ 461’70’73, Email: colonna@parkinnovaare.ch

Die Teilnahme an diesem Event ist kostenlos, die Plätze sind limitiert.

Über den PARK INNOVAARE
Der PARK INNOVAARE ist der Innovationsstandort beim Paul Scherrer Institut (PSI). Hier stehen Innovationen in den Themen Beschleunigertechnologie, Advanced Materials und Processes, Mensch und Gesundheit und Energie im Mittelpunkt. Fokussiert darauf, an unserem Standort die besten Services für industrielle Forschungsgruppen und Spin-offs zu erbringen, verbinden wir gestaltungswillige Innovateure aus Grossunternehmen, KMU und Forschungsinstitutionen des In- und Auslands. Unser Ziel: Die richtigen Leute miteinander zu verknüpfen, damit Innovationen schneller zur Marktreife gebracht werden können.
www.parkinnovaare.ch

Verbessertes IVF-Screening und ultraschnelle aerodynamische Simulationssoftware-Startups gewinnen CHF 130’000

Das jüngste Venture Kick-Finale gewährte Unternehmern 130.000 Franken, die ein Gerät entwickeln, mit dem Millionen von Menchen Kinder bekommen können und Software, mit der die Aerodynamik von Auto- und Flugzeugkonstruktionen 1000-mal schneller als der derzeitige Stand der Technik analysiert werden kann.

Marco Grisi und Gaurasundar Conley von Annaida Technologies und Pierre Baqué, Timur Bagautdinov, Francois Fleuret und Pascal Fua von Neural Concept haben 130.000 Franken Startkapital aus dem nationalen Unterstützungsprogramm von Venture Kick gewonnen.

“Venture Kick hat uns bereits geholfen, uns den nötigen Kick zu geben, um unseren unternehmerischen Geist zu wecken. Jetzt wird es uns einen noch größeren Kick geben, der uns die Mittel gibt, um unsere Pläne umzusetzen.”, Sagte Gaurasundar Marc Conley, CEO Co- Gründer von Annaida Technologies.
“Das Feedback des Trainers ist sehr kritisch, aber immer positiv.”, Sagte Pierre Baqué, Mitbegründer von Neural Concept.

Annaida Technologies Sàrl: Verbessertes IVF-Screening (Lausanne, EPF-Ausgliederung):
Etwa 1 von 10 Paaren in den Industrieländern nutzt die In-vitro-Fertilisation, um zu begreifen, und die europäischen Kliniken führen jährlich 660.000 IVF-Zyklen durch.
Weltweit wird IVF bis 2020 eine 20-Milliarden-Dollar-Industrie sein. Patienten geben über 1 Milliarde US-Dollar für das Screening von Embryonen aus, um herauszufinden, welche davon am lebensfähigsten sind. Gegenwärtige Methoden, durch Untersuchung unter dem Mikroskop oder durch Biopsie von bis zu 15 Prozent der Embryozellen, sind langsam und führen im Durchschnitt zu 35 Prozent der Schwangerschaft zu erfolgreichen Schwangerschaften.
 
Gaurasundar Conley, CEO & Marco Grisi CTO von Annaida Technologies

Marco Grisi, Technologe von Annaida, studierte Mikrotechnik und Magnetresonanz am Institut für Mikrotechnik EPFL in Lausanne, entwickelte eine schnellere, genauere Technologie, die empfindlich genug ist, um sie an einem menschlichen Embryo einzusetzen. Das Startup-Gerät – wie ein MRI-Scanner, der auf etwa einen Fünftel Millimeter Größe geschrumpft ist – ermöglicht es den IVF-Kliniken, ihre Analyse innerhalb einer Stunde vor Ort durchzuführen.

Grisi und Mitbegründer und CEO nutzten die Unterstützung von Venture Kick, um mit Branchenakteuren und Meinungsführern auf Konferenzen und Instituten weltweit in Kontakt zu treten und ihr Know-how in der Embryologie zu entwickeln.
“Dank dieser Möglichkeiten arbeiten wir jetzt mit unserem Partner für die nächsten medizinischen Studien zusammen. Daher war Venture Kick für die Entwicklung unseres Spin-Offs von entscheidender Bedeutung”, sagt Grisi.
2019 sollte das Startup (benannt nach den Großmüttern der Gründer) eine Saatgutrunde abschließen und eine Studie mit menschlichen Embryonen bei einer IVF-Klinik im Kanton Waadt beginnen. “Kickers Camp ist wichtig, damit Sie Ihre Prioritäten auf die wichtigsten Geschäftselemente konzentrieren können. Sie legen Technologie beiseite und stellen Kundenbedürfnisse und Zahlungsbereitschaft in den Mittelpunkt”, so Conley.

Neural Concept Sàrl (Lausanne, EPF-Ausgliederung):
Die Autohersteller geben jährlich etwa 10 Millionen US-Dollar für Software aus, um die aerodynamische Leistung ihrer Konstruktionen digital zu simulieren. Insgesamt werden rund drei Milliarden US-Dollar für digitale Simulationen von allen industriellen FuE-Unternehmen, insbesondere von Auto- und Flugzeugherstellern weltweit, ausgegeben. Die derzeitige Technologie ist langsam und benötigt zwischen 6 und 24 Stunden, um ein Design zu analysieren, wodurch die Anzahl der Konstrukteure begrenzt wird.
 
Pierre Baqué, CEO von Neural Concept

Die Mitgründer von Neural Concept, Pierre Baqué, Timur Bagautdinov, Francois Fleuret und Pascal Fua, setzen Deep-Learning-Technologien ein, die für 3D-Modelle im Computer Vision Lab von EPF Lausanne entwickelt wurden. Ihre Simulationen können in 100 Millisekunden durchgeführt werden, sodass Ingenieure ihre Forschungs- und Entwicklungszyklen beschleunigen und bessere Produkte kostengünstiger herstellen können. Die Technologie der Ausgründung wird auch die Arbeit der Flugzeugdesigner beschleunigen.

Seit dem Bestehen der vorherigen Venture Kick-Jury und Ausbildung hat das Startup Bridge- und Innogrant-Stipendien erhalten. “Das Kickers Camp war für uns wirklich ein Schlüsselelement in Bezug auf die Art und Weise, wie wir unsere Botschaft strukturieren und über unser Unternehmen sprechen. Jetzt wollen wir uns stärker auf die Vorteile konzentrieren, die wir bringen, und nicht auf die Technologie und wie wir sie bringen”, sagte Pierre Baqué .
Das Startup hat bereits eine laufende Produktvalidierung mit sechs Kunden in Europa und den USA durchgeführt und schließt derzeit eine Finanzierungsrunde ab.
 
Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu 150’000 Franken für die Lancierung von Start-ups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Start-ups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten.

Seit 2007 haben 600 Schweizer Unternehmensgründungsprojekte von Venture Kick CHF 24.9 Mio. erhalten. Mehr als 454 Kapitalgesellschaften schufen 6.033 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Start-ups haben bisher CHF 2,5 Mia. an Investoren angezogen und 55 Start-ups von Venture Kick haben sich im Ranking der TOP 100 schweizer startups im 2018. Im Jahr 2019 wird Venture Kick CHF 4,35 Mio. in Start-up-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht .
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, ESA BIC Schweiz, Migros Commitment und Swisscom.

Gaia Membranes und Viventis Microscopy gewinnen die letzte Phase von Venture Kick

Innovative Batteriemembranen für eine effiziente Energiespeicherlösung und eine Mikroskopietechnologie für Langzeit-Live-Imaging gewinnen je CHF 130’000.

“Mit dieser erneuten Unterstützung können wir die Ausweitung unserer Produktion beschleunigen und bis Ende 2019 unser erstes Produkt auf den Markt bringen”, sagte Elian Pusceddu, Mitbegründer und CEO von Gaia Membranes. Das Start-up wird Ionenaustauschermembranen nach einem zum Patent angemeldeten Verfahren entwickeln und herstellen, dass die Produktionskosten im Vergleich zu konkurrierenden Materialien deutlich reduziert und so die Entwicklung effizienter Energiespeicherlösungen ermöglicht.

Viventis Microscopy vermarktet ein neues Lichtbild-Mikroskopsystem, um die mit bestehenden Mikroskopen verbundenen Einschränkungen zu beseitigen. Das Startup bietet eine einzigartige Lösung für die langfristige Live-Bildgebung von lichtempfindlichen Proben wie Embryonen und Organoiden. “Venture Kick wird es uns ermöglichen, unser Demonstrationsmikroskop zu finanzieren und es potenziellen Kunden und internationalen Messen zur Verfügung zu stellen. Dies ist von grundlegender Bedeutung für die Steigerung unserer Sichtbarkeit und Marktdurchdringung”, sagt Andrea Boni, Mitbegründerin und COO von Viventis Microscopy.

Gaia Membranes, ein Spin-off des Paul Scherrer Instituts, gegründet von Eli Pusceddu und Fabio Oldenburg (Aargau).

Fabio Oldenburg, COO von Gaia Membranes

Lithium-Ionen-Batterien, die Energiespeichertechnologie der Wahl für Unterhaltungselektronik und Elektrofahrzeuge, stehen vor kritischen Problemen wie schneller Ladeverschleiss und kurzer Lebensdauer, leicht entflammbarer und explosiver Chemie und kostspieligem End-of-Life Management. Bisher hatten Vanadium-Redox-Batterien (VRFBs) – eine neuartige Technologie, die sich leichter anpasst als Lithium-Ionen-Batterien – aufgrund ihrer relativ niedrigen Lade-Entlade-Effizienz von 75 % im Vergleich zu fast 90 % bei Lithium-Ionen-Batterien Schwierigkeiten im Wettbewerb.
Gaia Membranes hat das Ziel, den Status quo zu ändern und die VRFBs zur kostengünstigsten Technologie zur Energiespeicherung zu machen. Wie? Ihr erstes Ionenaustauschmembranprodukt erhöht die Effizienz von VRFBs um bis zu 15% und schließt die Lücke zu Lithium-Ionen-Batterien. Darüber hinaus ermöglicht die vielseitige Membrantechnologie die Entwicklung von Produkten, die die Effizienz von Brennstoffzellen, Wasserelektrolysegeräten und anderen verwandten Anwendungen verbessern. Diese Marktsegmente für Ionenaustauscher-Membranen weisen das höchste Wachstum in einem Markt von 1,4 Milliarden US-Dollar auf.
Das Team bereitet sich nun auf die Produktionssteigerung vor und startet Pilotprojekte.
www.gaiamembranes.com

Viventis Microscopy, ein Spin-off der EPF Lausannes, gegründet von Andrea boni und Petr Strnad (Lausanne).
Hochauflösende Online-Imaging-Lösungen sind eine echte Notwendigkeit, um unser Verständnis von zellulären Prozessen in der pharmazeutischen Forschung zu verbessern. Die gängigsten Technologien verwenden die Fluoreszenzmikroskopie, die aufgrund ihrer relativ hohen Phototoxizität nicht für die Langzeitabbildung von lebenden lichtempfindlichen Proben geeignet ist. Alternative Lösungen sind begrenzt, wenn es um die Beobachtung größerer Proben geht, eine Notwendigkeit, 3D-Zellkulturen richtig zu beobachten.

Petr Strnad, Andréa Boni, Mitbegründer von Viventis Mikroskopie

Viventis Microscopy stellt ein neues Lichtbild-Mikroskopsystem mit beispielloser Abbildungskapazität vor. Die Technologie ermöglicht die Live-Bildgebung von bis zu 6 Tagen für lichtempfindlichen Proben wie Embryonen und Organoiden (künstlich kultiviertes Gewebe, das aussieht wie ein Organ), was die Medikamentenentwicklung beschleunigt.
Viventis beabsichtigt sich als starker und innovativer Player im 750-Millionen-Dollar-Markt für die Bildgebung von lebenden Zellen zu etablieren. Das Unternehmen hat bereits mehrere mikroskopische Systeme an führende, europäische Forschungseinrichtungen geliefert und plant, sich in den Segmenten Biotechnologie und Pharma zu etablieren, die 3D-Kultursysteme wie Organoide in ihrer Forschung einsetzen.
www.viventis-microscopy.com

Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu 150’000 Franken für die Lancierung von Start-ups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Start-ups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten.

Seit 2007 haben 600 Schweizer Unternehmensgründungsprojekte von Venture Kick CHF 24.9 Mio. erhalten. Mehr als 454 Kapitalgesellschaften schufen 6.033 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Start-ups haben bisher CHF 2,5 Mia. an Investoren angezogen und 55 Start-ups von Venture Kick haben sich im Ranking der TOP 100 schweizer startups im 2018. Im Jahr 2019 wird Venture Kick CHF 4,35 Mio. in Start-up-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht .
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, ESA BIC Schweiz, Migros Commitment und Swisscom.

390’000 Fr. für Venture Kick’s herausragende Deep Tech-Startups

Die Top-Qualität der Venture Kick-Finalisten im Januar hat dazu geführt, dass drei 130’000 Franken „Kicks“ an Schweizer Startups gingen, die Hochleistungsbekleidung ohne potenziell gefährliche Chemikalien, eine Pille zur Bekämpfung von Fettleibigkeit, und Maschinen zur Beschleunigung der sicheren und ethischen Überprüfung von Chemikalien entwickeln.

Erst zum zweiten Mal in der elfjährigen Geschichte von Venture Kick hat eine Jury bei der finalen Stufe der philanthropischen Initiative drei Gewinner ermittelt. „Die ständig wachsende Qualität der Start-up Projekte in Venture Kick macht den Selektionsprozess der Jury immer schwieriger“, sagt Beat Schillig, Co-Geschäftsführer von Venture Kick. Der Wettbewerbsprozess des Programms sieht vor, dass die Jury, bestehend aus professionellen Investoren und Branchenexperten, in dieser Phase nur zwei Gewinner auswählt.

Die erfolgreichen Start-up Projekte werden alle von Doktoranden geführt, welche wissenschaftliche Erkenntnisse von drei verschiedenen Schweizer Universitäten kommerzialisieren.

Dimpora AG, Zürich: Fluorfreie, atmungsaktive und wasserdichte Outdoor-Bekleidung
Der Trend zur Nachhaltigkeit hat auch die Outdoor-Bekleidungsindustrie erreicht. Der Performance-Laminatsektor ist ein Markt mit einem Volumen von $1,5 Milliarden, der von W. L. Gore & Associates, Inc.’s Gore-Tex-Material und Toray Industries Inc.’s Dermizax-Gewebe dominiert wird. Um die Natur aktiv und komfortabel zu erkunden, bedarf es einer Kleidung, die sowohl wasserdicht als auch atmungsaktiv ist. Bisher wurde dies mit Materialien erreicht, die mit fluorierten Verbindungen behandelt wurden, die aber für den Menschen und die Natur, potenziell schädlich sind. Die Freunde Mario Stucki und Anna Beltzung, die ihre Doktorarbeiten bei verschiedenen Chemieingenieurwesen-Forschungsgruppen der ETH Zürich gemacht haben, gründeten dimpora um dieses Problem zu lösen. Ihr Unternehmen verbindet Stuckis membrantechnisches Wissen mit Beltzung’s Verständnis der Polymersynthese: Das Ergebnis ist, dass dimpora’s Membranen wasserdicht und atmungsaktiv sind, ganz ohne den Einsatz von gefährlichen Chemikalien. Die patentierten Verfahren, die im Labor für Multifunktionale Materialen der ETH entwickelt wurden, ermöglichen eine biologische Abbaubarkeit des Materials und eine Verarbeitung ohne Nähte. Das Unternehmen wird im nächsten Monat seinen ersten Mitarbeiter einstellen und plant eine Seed Runde über 1 Million Franken im dritten Quartal dieses Jahres abzuschliessen.

Anna Beltzung und Mario Stucki von Dimpora

EraCal Therapeutics AG, Zurich: eine sicherere und wirksamere Anti-Adipositas-Pille
„Fast jeder dritte Mensch auf diesem Planeten ist entweder übergewichtig oder fettleibig“, sagt Josua Jordi, Gründer von EraCal Therapeutics. Gemäss den Statistiken der Weltgesundheitsorganisation, sind 650 Millionen Menschen fettleibig, mit einem Body-Mass-Index über 30 und 1,9 Milliarden Menschen übergewichtig, mit einem BMI über 25. Die Nebenwirkungen von Übergewicht – Typ-2-Diabetes, Depression oder Bluthochdruck – sind die gesellschaftlichen Herausforderungen, die sein Unternehmen bewältigen möchte. Das Spin-off der Universitäten Harvard und Zürich entwickelt eine Appetitzügler-Pille, die effektiver als die derzeit auf dem Markt erhältlichen Produkte sein soll. Anhand von mehreren tausend Tests an Zebrafischen, Mäusen und Ratten wurden patentierte Moleküle entwickelt die keine unerwünschten Nebenwirkungen zeigen. EraCal plant in den kommenden Monaten eine Seed-Runde, um weitere Verbesserungen an den Molekülen abzuschliessen, um ab 2021 Humanstudien durchzuführen. Die Zulassung neuer Medikamente durch die Ärzte kann Jahre dauern, und der Unternehmer kennt die Stärke seines Unternehmens: „Wir sind auf die Entdeckung neuer Wirkstoffe spezialisiert. Wir wollen unser Molekül bis zur Phase 2a entwickeln um einen Asset-Verkauf zu tätigen und uns dann auf unser nächstes Drug-Discovery-Programm konzentrieren“.

Josua Jordi von EraCal Therapeutics

Nagi Bioscience SA, Ecublens: Ersatz für Tierversuche
Täglich werden Zehntausende neuer Chemikalien entwickelt – potenzielle Medikamente oder neuartige Inhaltsstoffe für Kosmetika und Lebensmittel. Bevor der Mensch von diesen Entdeckungen profitieren kann, muss der Wirkstoff auf Toxizität und Wirksamkeit getestet werden. In vivo Tierversuche sind langwierig, teuer und ethisch bedenklich, und die In-vitro-Modellierung isolierter Zellen kann nicht vorhersagen, wie ganze biologische Systeme darauf reagieren werden. Nagi Bioscience adressiert diesen $3-Milliarden-Markt mit Hilfe von Würmern die 300’000 Mal schneller als ein Humanforscher arbeiten, sogenannten C. elegans. Erstmals in die genetische Forschung durch den Nobelpreissträger Sydney Brenner im Jahre 1965 eingeführt, wird dieses Spin-off der EPF Lausanne die Kultur, Behandlung und Analyse dieser C. elegans in einem Laborgerät automatisieren. Die Würmer sind „einfach genug, um rechtliche oder ethische Fragen zu vermeiden, und komplex genug, um relevante Antworten für die Humanbiologie zu geben. Sie bieten eine sehr gute Balance und sind daher ein beliebter Modellorganismus in der Life Science Forschung“, sagt Mitbegründer Laurent Mouchiroud. In den vergangenen sechs Monaten gewann das Team Pilotkunden aus der Pharma-, Chemie- und Lebensmittelindustrie. „Wir haben Top-Player in unseren Zielmärkten gewonnen, um unseren Bioassay-Prozess mitzugestalten, um sicherzustellen, dass unser Produkt den Bedürfnissen des Marktes entspricht.“, sagt Mitgründer Matteo Cornaglia. Das Unternehmen plant in diesem Jahr 1,5 Millionen Franken zu sammeln, um seine Maschine für die Industrialisierung vorzubereiten.

Laurent Mouchiroud und Matteo Cornaglia von Nagi Bioscience


Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt Seed-Finanzierungen für Schweizer Start-ups bereit. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Start-ups treffen in jeder Phase auf Expertenjurys, um Mittel zu erhalten, direktes Feedback zu erhalten und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten. Seit der Lancierung im Jahr 2007 hat Venture Kick 600 Schweizer Start-up-Projekte mit 24,9 Millionen Franken unterstützt. Das Programm zur finanziellen Unterstützung, Ausbildung und Vernetzung hat zur Gründung von 454 Unternehmen und 6’033 Arbeitsplätzen geführt. Die Alumni-Unternehmen von Venture Kick haben insgesamt 2,5 Milliarden Franken angezogen und vertreten 55 Unternehmen, die zu den TOP 100 Swiss Start-ups 2018 gehören. Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, ESA BIC Schweiz, Engagement Migros und Swisscom.

4,35 Millionen von Venture Kick für 75 Startups im Jahr 2019

Das erfolgreiche Wachstum von Venture Kick setzt sich fort: 600 Spin-offs von Schweizer Universitäten erhielten seit 2007 25 Millionen Franken Startkapital. Zur Verfügung steht 36 Prozent mehr Kapital – 4,35 Millionen Franken – für 75 neue, innovative Startup-Projekte. Dieser Rekordbetrag geht mit einem neuen Fördermodell einher, das bis zu zwei Tranchen von je 150’000 Franken pro Startup umfasst.

Venture Kick hat sich als effektives Programm zur Lancierung und Unterstützung erfolgreicher Spin-offs in der Schweiz bewährt. In den letzten 11 Jahren hat der Venture Kick Jurypool, bestehend aus erfolgreichen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Investorinnen und Investoren, aus mehr als 3’400 Bewerbungen 600 Start-up-Projekte ausgewählt. Das kompetitive, dreistufige Finanzierungsmodell hat 25 Millionen Franken an Startkapital ausbezahlt. Aus einem Grossteil der unterstützten Projekte sind gegründete Hightech-Firmen hervorgegangen, wovon 80 Prozent ihre kritischen ersten Jahre überstanden haben und aktiv im Markt sind. Bis heute haben diese Startups mehr als zwei Milliarden Franken an Folgefinanzierungen erhalten und über 5’000 Arbeitsplätze geschaffen!

„Wir sehen, dass die Qualität der Bewerbungen jedes Jahr steigt. Dies war in diesem Jahr besonders auffällig, da mehrere qualitativ hochwertige Startups nicht innerhalb des Budgets 2018 unterstützt werden konnten,“ sagte Pascale Vonmont, die den Strategieausschuss von Venture Kick leitet. Die philanthropische Venture Kick Foundation wird von einem privaten Konsortium getragen. „Ich freue mich, dass alle Hauptpartner die Fortsetzung dieses erfolgreichen Programms unterstützen und ihre Förderbeiträge beibehalten oder sogar erhöht haben.“

Auftakt 2019 mit einem neuen Finanzierungsmodell
Venture Kick plant für 2019, 75 Startup-Projekte in 18 Jurysitzungen auszuwählen. Bei Stufe 2 wird Venture Kick den Gewinnerinnen und Gewinnern neu 40’000 Franken als Wandelanleihe zu startupfreundlichen Konditionen anbieten. Bei Stufe 3 erhalten die Gewinnerinnen und Gewinner 100’000 Franken ebenfalls als Wandelanleihe zu günstigen Konditionen. Diese Beträge kommen zu den 10’000 Franken hinzu, die ausgewählten Startup-Projekte der Stufe 1 in Form eines nicht rückzahlbaren Darlehens erhalten.
„Wandelanleihen werden den Unternehmerinnen und Unternehmern mehr Flexibilität geben, wenn sie zusätzliches Kapital von Investorinnen und Investoren aufnehmen,“ sagt Beat Schillig, Co-Geschäftsführer von Venture Kick. „Und die Erhöhung bei Stufe 2 von 20’000 auf neu 40’000 Franken wird ihre Geschäftsentwicklung stärken und ihre Marktvalidierung beschleunigen. Das ist entscheidend, um Investorinnen und Investoren zu überzeugen.“

Die maximale Unterstützung von Venture Kick steigt damit auf 150’000 Franken. Wer die Stufe 1 erfolgreich durchläuft, kann sich für zusätzliche 150’000 Franken aus dem InnoBooster Programm der Gebert Rüf Stiftung qualifizieren. Somit werden Schweizer Startups mit bis zu 300’000 Franken unterstützt.

Viel mehr als nur Geld
Die Startups müssen sich bei jeder Stufe den kritischen Fragen der Jury stellen. Die ausgewählten Unternehmen profitieren von der Reputation des strengen Selektionsprozesses. Als Teil des Programms werden die Startups mit einem Netzwerk von erstklassigen Experten und Investoren in Kontakt gebracht und erhalten professionelle und praktische Unterstützung in intensiven zweitägigen „Kickers Camps“. Diese Camps sind ein wesentlicher Bestandteil des Venture Kick Prozesses:
„Während der Kickers Camps wurde unsere Strategie immer wieder hinterfragt und Pläne kritisch herausgefordert. Aber letztendlich verlässt man das Camp mit viel mehr Klarheit und Fokus für die nächsten relevanten Schritte,“ sagt Danuta Cichocka, CEO der Resistell AG, deren Basler Unternehmen ein schnelleres Instrument entwickelt, um festzustellen, welche Antibiotika am besten gegen Infektionen helfen. „Die Qualität des Netzwerks ist ausgezeichnet, die Hälfte der Investoren in unserem Startup stammt aus der Venture Kick Jury.“

Venture Kick ist auf einer Mission
Das Team von Venture Kick hat sich hohe Ziele gesetzt. Das neue Modell unterstützt unsere Mission für das Jahr 2027, dem 20jährigen Jubiläum von Venture Kick: „Unser Ziel ist es, ein Portfolio von 1’000 Hightech-Startups in der Schweiz zu kreieren, die 15’000 Arbeitsplätze schaffen und einen Gesamtumsatz von über 2,7 Milliarden Franken erzielen,“ sagt Jordi Montserrat, Co-Geschäftsführer von Venture Kick. Jüngste Schlagzeilen über Venture Kick-Alumni zeigen, dass das Programm auf Kurs ist: In den letzten Monaten haben die Start-ups Amal Therapeutics, Ava, Climeworks und Scandit jeweils Finanzierungsrunden über 30 Millionen erzielt.

Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick vergibt ein Startkapital von 150‘000 Franken an Startup-Projekte. Zudem hilft es den Jungunternehmen, zu strukturierten und erfolgreichen Firmen zu werden. Angehende Gründerinnen und Gründer präsentieren ihre Geschäftsideen vor einer Jury und erhalten direktes Feedback und Zugang zu einem weitreichenden Netzwerk aus erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Inverstorinnen und Investoren.
Seit 2007 profitierten 600 Startup-Projekte von rund 24.86 Millionen Franken Startkapital. Daraus entstanden mehr als 445 aktive Hightech-Unternehmen, welche 5’000 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen haben. Ausserdem haben die unterstützten Jungunternehmen über 2 Milliarden Franken an Kapital beschafft. Von den TOP 100 Schweizer Startups 2018 starteten 55 ihre Unternehmerkarriere bei Venture Kick. 2019 wird Venture Kick 4.35 Millionen Franken an Startup-Projekte vergeben um Schweizer Innovationen auf dem globalen Markt zu positionieren.
Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung, wird unterstützt von: Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, ESA BIC Switzerland, Engagement Migros und Swisscom.

Link Tipps:
Alle bei Venture Kick geförderten Startup-Projekte

Venture Kick Gewinn für IDUN Technologies und KOMP-ACT

Herzlichen Glückwunsch an IDUN Technologies und KOMP-ACT zu ihrem Gewinn von je CHF 130’000 in der dritten Runde von Venture Kick. IDUN Technologies konzipiert einfache, hautfreundliche, dehnbare und hoch-leitfähige Elektroden für tragbare Geräte. KOMP-ACT entwickelt kleine und kostengünstige elektrische Stellantriebe für die Automatisierungsindustrie. Beide Startups nutzen die Mittel, um den Produktionsprozess ihrer Geräte zu steigern.

IDUN Technologies, ETH Spin-off – revolutionäre Biosensoren für tragbare Geräte
300 Millionen tragbare Geräte wurden im Jahr 2017 weltweit verkauft, was die hohe Nachfrage nach Daten in verschiedenen Bereichen wie Lifestyle und medizinisches Monitoring belegt. IDUN Technologies möchte tragbare Geräte mit verbesserten Biosensoren auf die nächste Stufe bringen um herkömmliche Elektroden zu ersetzen. Gegenwärtige Elektroden haben immer noch bestimmte Nachteile: menschliches Unbehagen und begrenzte Genauigkeit bei der Datensammlung. Längerer Gebrauch von nassen Elektroden, mit Gelapplikation, führt zu Hautirritationen, da das Gel im Laufe der Zeit austrocknet. Sogenannte trockene Elektroden, die aus relativ harten Materialien bestehen, hinterlassen Hautflecken, können Schmerzen verursachen und haben eine signifikant geringere Signalqualität. IDUN Technologies hat eine innovative Lösung entwickelt, um die Vorteile beider Welten zu kombinieren. Die neuen Elektroden, die aus siliziumbasierten Materialien mit leitfähigen Partikeln (Silber und Silikon-Elastomer) bestehe, sind weich, dehnbar und angenehm auf der Haut und bietet klinische Signalqualität ohne die Verwendung von leitfähigem Gel. Inspiriert von der Natur ahmt die Oberfläche der Biosensoren die Struktur der Heuschrecke nach, um eine klebstofffreie Haftung zu ermöglichen und Bewegungsartefakte zu verringern. Das Ergebnis: genauere Datenanalyse und Komfort für den Benutzer. Vielseitig einsetzbar, von der Sportüberwachung unter Wasser bis zur Langzeitüberwachung des Herzens.

IDUN Technologies wurde im Jahr 2017 gegründet und entstand aus der Forschung, indem es die Problemlösungsfähigkeiten der Natur beobachtete. Nach erfolgreichen Testergebnissen initiierte das Startup Partnerschaften mit Kliniken, Grosskonzernen und kleineren innovativen Unternehmen. Mit ersten nicht-medizinischen tragbaren Geräten für Gehirn- / Schlafüberwachung und Gehirn-Computer-Schnittstellen will das Team sein erstes Produkt in diesem Jahr auf den Markt bringen. Dank der Venture Kick-Fonds kann das Startup bis 2019 seinen Produktionsprozess industrialisieren, Fertigungspartner finden und sein Team erweitern. Nach dem Venture-Kick-Ergebnis teilte Simon Bachmann, CEO von IDUN Technologies, seine Begeisterung: “Venture Kick glaubte an die Projekt früh. Die Kicker-Camps und die Jurysitzungen hatten grossen Einfluss darauf, unsere Vision zu schärfen und für potenzielle Investoren bereit zu sein. Der “Kick” war unglaublich effizient, um uns vorwärts zu bringen “.

KOMP-ACT, kompakte elektrische Stellantriebe für die Automatisierungsindustrie
KOMP-ACT will die Energiekosten der Automatisierungsindustrie senken und seinen CO2-Fussabdruck um bis zu 49 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr reduzieren. Die Gründer, Luft- und Raumfahrttechniker und EPFL Prof. Jufer, beobachteten, dass die heutigen Maschinenbauer aufgrund der hohen Kosten für elektrische Stellantriebe keine vollständigen elektrischen Lösungen anbieten können, was ihre Überwachung über den gesamten Verpackungsprozess einschränkt. Aktoren, die Teile, die ein Maschinensystem bewegen und steuern, sind entweder pneumatisch oder elektrisch. Heutige elektrische Stellantriebe sind zwei- bis sechsmal teurer als pneumatische Stellantriebe, ausserdem sind sie 2-3 mal grösser und 5-6 mal schwerer als pneumatische Stellantriebe. Daher hat sich die Industrie nicht vollständig auf ein vollelektronisches Automatisierungssystem verlagert. Die KOMP-ACT-Lösung wird die Industrie verändern. Der elektrische Antrieb und leichtem Design kann ähnliche Leistungen erbringen wie Konkurrenzprodukte mit einem Gewicht von nur einigen hundert Gramm im Vergleich zu 3 bis 4 kg für Mitbewerber und bei halbem Durchmesser (nur 30 mm). KOMP-ACT hat Ambitionen, voll integrierte Aktuatoren in der gleichen Preisklasse wie pneumatische zu produzieren. Diese Lösung wird der Montage-, Setup- und Einstellzeit der Maschinen zugutekommen. Vollständig computerisierte Bewegung ermöglicht eine bessere Qualitätskontrolle, verbesserte Sicherheitsmassnahmen sowie eine Produktivitätssteigerung.


Seit der ersten Idee hat KOMP-ACT für seine Aktuatoren ein europäisches Patent angemeldet und Tests mit einem funktionierenden Prototyp durchgeführt. Das Startup diskutiert derzeit Partnerschaften mit Anbietern und Lieferanten von Elektromotoren. Der Gewinn von CHF 130.000 durch Venture Kick wird den Herstellungsprozess der Aktuatoren starten und den ersten Verkauf bis Ende 2019 ermöglichen. Salvatore De Benedictis, CEO von KOMP-ACT, erklärte, was der Kick für sein Unternehmen bedeutete: “Venture Kick hat ein Team von Ingenieuren in die nächsten Generationen von Unternehmern verwandelt. Dies hilft uns, uns auf Geschäftsplan- und Marketingaspekte zu konzentrieren. Wir hatten auch die Gelegenheit, wichtige Branchenexperten und Führungskräfte zu treffen. ”

Über Venture Kick

Seit der Gründung im September 2007 bietet Venture Kick Startup-Projekten in der Ideenphase mit Pre-Seed Kapital, Coaching und Zugang zu professionellen Investoren. Mitglieder aus einem Jury-Pool (mehr als 100 führende Startup-Experten aus der ganzen Schweiz) evaluieren und unterstützen monatlich 16 Spin-off-Projekte in drei Sessions. Bis heute wurden mehr als 530 Startup-Projekte mit Hands-on-Coaching und CHF 21,66 Millionen Pre-Seed Kapital unterstützt. Dies führte zu mehr als 414 aktiven Unternehmen und 4’748 aktiven Arbeitsplätzen. Die Startups haben bisher Investitionen in Höhe von 1,808 Milliarden Franken getätigt. 2018 wird Venture Kick 3,2 Millionen Franken für Startup-Projekte in der Ideenphase auszahlen und die Schweizer Wissenschaft auf den Weltmarkt bringen. Mehr dazu im Jahresbericht von Venture Kick.


Venture Kick wurde als Programmlinie des Startup-Enablement-Programms von digitalswitzerland ausgewählt. digitalswitzerland ist als Verein und Stiftung strukturiert. Die Stiftung digitalswitzerland wird zusammen mit ihrem unabhängigen Stiftungsfonds Venture Kick von der Fondation des Fondateurs (FdF) ausgerichtet. Als Dachstiftung wird FdF von der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht überwacht.

Die Venture Kick Stiftung hat der Venturelab Ltd. das Mandat für die Durchführung der Initiative erteilt. Venture Kick verfügt mit seinem Mandat über ein erfahrenes Management-Team mit Beat Schillig und Jordi Montserrat von der Venturelab Ltd. Sie berichten an den Strategieausschuss.
Der Strategieausschuss legt die mittel- und langfristigen Ziele und die Ausrichtung von Venture Kick fest. Der Strategieausschuss besteht aus Igor Fisch (Selexis SA), Suzanne Schenk (ERNST GÖHNER STIFTUNG) und Pascale Vonmont (Gebert Rüf Stiftung).

Die Venture Kick Stiftung wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Fondation Lombard Odier, der Debiopharm Group, der Fondation Pro Techno, der Rising Tide Foundation, der European Space Agency, Engagement Migros, Swisscom, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner und Igor Fisch.

Ein Augenmedizin- und Windkraft-Startup gewinnen je CHF 130’000 bei Venture Kick

An der letzten Session des Jahres in Lausanne haben RetinAI und Skypull das Finale von Venture Kick gewonnen und sich damit je CHF 130’000 gesichert. RentinAI arbeitet an einer automatisierten Lösung um mittels künstlicher Intelligenz Pathologien im Auge sowie Ursachen von Erblinden festzustellen. Skypull entwickelt eine Drohne, mit der Wind in grosser Höhe nutzbar wird und steigert damit die Effizienz von Windenergie. Beide Firmen werden mit dem Gewinn von Venture Kick ihre Geschäftsaktivitäten ausweiten.

RetinAI, ein Spinoff der Universitäten Bern und Lausanne – Künstliche Intelligenz im Dienste der Augenmedizin
Gemäss der Statistik der Welt Gesundheitsorganisation (WHO) leiden weltweit 253 Millionen Menschen an einer Sehbehinderung und 36 Millionen sind blind. Die häufigsten Ursachen von Blindheit sind altersbedingte Makuladegeneration, diabetische Retinopathie und grüner Star. Hier setzt RetinAI an. Mittels künstlicher Intelligenz will das Schweizer Medtech Startup die Präventivmedizin verbessern und damit Augenärzte und Patienten während der Behandlung unterstützen. Die Früherkennung ist dabei der Schlüssel zur effektiven Behandlung von Erblindungsursachen. Bis anhin ist der Weg zu einer Diagnose aber oftmals lang und steinig. Die Untersuchungen können komplexe Scans erfordern, welche Augenspezialisten möglicherweise mangels Ausrüstung oder Zeit nicht durchführen können. RetinAI hat auf Basis der aktuellen medizinischen Bildanalyse, der Augenheilkunde und des maschinellen Lernens eine einzigartige Verarbeitungssoftware für Augenspezialisten entwickelt. Das schnelle und benutzerfreundliche System unterstützt Ärzte bei der Beurteilung der optischen Kohärenztomographie und der Fundusbildfotografie. Aus den vorhandenen Daten identifiziert es automatisch pathologische Biomarker, welche der Arzt in die Diagnose miteinbeziehen kann.

Nachdem sich RetinAI bereits Mitte 2017 eine CHF 300’000 Frühphasenfinanzierung gesichert hat, war das Startup im Juni 2017 Teil des Venture Leaders Life Science Programms. Seither arbeitet das Team aktiv mit Krankenhäusern und Universitäten zusammen, um seine Algorithmen für die Diagnostik in der Augenmedizin zu verbessern. Dank der Finanzierung von Venture Kick kann sich RetinAI auf die klinische Validierung der Software konzentrieren und das Team ausbauen. Carlos Ciller, CEO von RetinAI, erklärte: “Venture Kick ist zu einem der wichtigsten Meilensteine für Startups im Schweizer Ökosystem geworden. Die drei Kicks haben uns durch die Validierungsphase mit Experten und Investoren geholfen und uns fit gemacht für potentielle Partner und Kunden in dieser sehr kompetitiven Branche.

Skypull SA, Spinoff der ETH Zürich – Höhenwindkraftwerk zur Steigerung der Windenergie
Im Oktober 2017 wurde ein neuer Rekord gebrochen. Fast ein Viertel (24,6%) der Elektrizität in der EU wurde mit Windkraft erzeugt. Skypull, gegründet von Ingenieuren und Unternehmern, hat eine
Lösung entwickelt, um Winde in über 200 Meter Höhe nutzbar zu machen. Diese sind oft 3- bis 4-mal stärker als in niedrigeren Lagen, in denen Standard-Windturbinen arbeiten: ein fliegendes Windkraftwerk.

Das System besteht aus einer Drohne, einem Zugseil, einem Stromgenerator am Boden sowie einer innovativen Softwaresteuerung. Die Drohne, über das Zugseil am Generator befestigt, hebt ab und klettert auf über 200 m Höhe. Dort schaltet sie den Motor aus und beginnt wie ein Drachen zu gleiten und dabei das Zugseil abzurollen. Nach Erreichen der Maximalhöhe sinkt die Drohne ab und startet ihren Zyklus neu. Der Generator am Boden wandelt die mechanische Energie in Elektrizität um. Autonom und vielseitig einsetzbar, kann das System 95% mehr Energie als eine durchschnittliche Windkraftanlage erzeugen und das zur Hälfte der Kosten und bei beträchtlich verringerter Grösse und Gewicht. Die Anlage von Skypull wird rund 90-95% weniger wiegen als eine Windturbine mit äquivalenter Produktion und ausserdem deren Geräusch- und Umwelteinflüsse vermeiden.


Skypull startete seine Forschung im Jahr 2014 und entwickelte bereits 2016 den ersten Prototyp. Ziel ist es, bis Ende 2017 die Wirksamkeit nachzuweisen und mit den CHF 130’000 von Venture Kick die Realisierung eines kommerziell rentablen Prototyps bis 2020 voranzutreiben: eine 5,90m Drohne mit 100kW Nennleistung für Off- und Mini-Grid-Nutzer. Nicola Mona, Executive Officer von Skypull, teilte seine Sicht zum Programm “Venture Kick ist ein sehr anspruchsvolles und sehr lohnendes Programm, das dich stärker macht und dich für die wirkliche Welt vorbereitet! Die 11-monatige Reise von Stage 1 bis Stage 3 war eine steile Lernkurve. Wenn wir heute auf unsere Anfänge zurückblicken, dann erkennen wir, wie viel Stabilität, Drive, Glaubwürdigkeit und Vertrauen wir erworben haben.”

Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick vergibt ein Startkapital von 130‘000 Franken an die Startups. Ausserdem hilft es den Jungunternehmen, ein strukturiertes und erfolgreiches Unternehmen zu werden. Entrepreneure präsentieren ihre Geschäftsideen vor einer Expertenrunde und erhalten direktes Feedback und ein weitreichendes Netzwerk aus erfahrenen Unternehmern und Investoren.

venture kick

Seit 2007 profitierten 522 Gründerprojekte von rund 21 Millionen Franken Startkapital. Daraus entstanden mehr als 392 aktive Unternehmen, welche 4’748 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen haben. Ausserdem haben die unterstützten Jungunternehmen ein Finanzierungsvolumen von 1‘808‘000‘000 Franken erhalten. Von den TOP 100 Schweizer Startups 2017 starteten 55 ihre Unternehmerkarriere bei Venture Kick. 2017 wird Venture Kick 3 Millionen Franken an Startup Projekte vergeben um die Schweizer Wissenschaft auf dem globalen Markt zu positionieren. Mehr dazu im: Venture Kick Magazin 2017.

Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung, wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Fondation Lombard Odier, Debiopharm Group, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, European Space Agency, Engagement Migros, Swisscom, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner und Igor Fisch.

Swisspeers die Crowdlending-Plattform für KMU-Kredite

Swisspeers ist ein unabhängiger Online-Marktplatz, der es Unternehmen erlaubt, bei Investoren direkt ohne Zwischen­schaltung eines Finanzinstituts – Fremdkapital zu beschaffen.
Dieses Finanzierungskonzept hat die Aufgabe, die Innovationsfähigkeit von KMU zu unterstützen und zu stärken. Bei einem swisspeers Firmenkredit handelt es sich um einen amortisierenden Kredit mit konstanten Ratenzahlungen und einem festen Zinssatz – wie bei einem Autoleasing.

Die Crowdlending-Plattform swisspeers ist insbesondere für Wachstumsfinanzierungen oder zur Ablösung von Kontokorrentkrediten geeignet. Darüber hinaus bietet swisspeers ergänzende Dienstleistungen und unterstützt Unternehmen im Kreditantragsprozess. Die Unternehmer, die nicht über genügend Zeit oder das entsprechende Know-how ver­fügen, erhalten so Unterstützung bei der Erfüllung der Dokumentationsanforderungen für einen Kreditantrag und bekommen ein Coaching.

Für Investoren bietet swisspeers die Möglichkeit interessante Direktinvestitionen in kleine und mittlere Unter­nehmen zu tätigen und damit dem Anlagenotstand im Schweizer-Franken-Festzinsgeschäft zu entkommen. Diese neue alternative Anlagemöglichkeit mit attraktivem Risiko-Rendite-Profil trägt gleichzeitig zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Schweiz bei.
Die Investoren können Gebote, bestehend aus einem Betrag und einem Zinssatz, für die ausgeschriebenen Kreditprojekte abgeben. Lediglich das Datum und der Betrag des Gebots ist öffentlich. Persönliche Angaben der Investoren werden dem Kreditnehmer erst bei erfolgreicher Finanzierung bekannt gegeben.

Das Schweizer Unternehmen swisspeers aus Winterthur wurde von Alwin Meyer, Stefan Nägeli und Andreas Hug (im Bild vlnr) im August 2015 gegründet. Ziel des innovativen Unternehmens war es Lösungen für den Kapitalbedarf von KMU zu schaffen.

Als Fintech-Unternehmen ist es swisspeers ein Anliegen, die Digitalisierung der KMU voranzutreiben.
Sie haben bereits einen Plan ausgearbeitet, wie Sie Ihr Geschäft digitalisieren, restrukturieren oder erweitern möchten? Sie benötigen finanzielle Mittel um das Wachstum Ihres Unternehmens anzukurbeln? Bei swisspeers finden Sie den richtigen Partner.

Bequem, einfach, transparent und fair für beide Seiten – so geht Crowdlending an KMU.

Der Kickstart Accelerator 2017 in Zürich geht zu Ende

Seit Anfang September arbeiten 30 Startups aus aller Welt in Zürich an der Weiterentwicklung ihres Unternehmens. Sie sind Teil des diesjährigen Kickstart Accelerators, eines der grössten firmenübergreifenden Startup-Förderprogramme Europas unter Initiative von digitalswitzerland und durchgeführt vom Impact Hub Zürich.

Während der elf intensiven Programmwochen haben die Startups diverse Partnerschaften mit Grossunternehmen aufgegleist, Investoren gefunden und Verbindungen in die Schweiz geknüpft. Diese Erfolge werden am Freitag, 17. November 2017, bekannt gegeben. Zudem werden an der Abschlussfeier des Kickstart Accelerators die Gewinner-Startups verkündet. Sie sind herzlich dazu eingeladen.


Programm
Im Rahmen der Abschlussfeier werden die Proof of Concept-Partnerschaften (PoC) und andere Kooperationen zwischen den Startups und Partnerunternehmen wie den Grossbanken UBS, Credit Suisse und Raiffeisen, den Detailhändlern Migros und Coop, dem ICT-Anbieter Swisscom, dem Versicherer AXA Winterthur sowie den Beratungsfirmen EY und PwC Schweiz bekannt gegeben.

Als Referenten treten unter anderem auf:
• Patricia Schlenter und Christoph Birkholz, Programmverantwortliche Kickstart Accelerator
• Prof. Roland Siegwart, Professor Autonomous Systems, ETH Zürich
• Pascale Vonmont, CEO Gebert-Rüf-Stiftung
• etc.

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Mit den Referenten sind vor Ort Interviews auf Deutsch oder Englisch möglich. Anmeldung zum Medienevent bitte bis 16. November an Simone Bächler, Medienverantwortliche Kickstart Accelerator (press@kickstart-accelerator.com). Für eine einfachere Koordination vor Ort ist ein frühes Eintreffen willkommen. Weitere Informationen und die Liste der diesjährigen Startups finden Sie hier.

Detailprogramm

15:30 Türöffnung
16:00 Apéro & Interview-Möglichkeiten
16:25 Ansprache Christoph Birkholz (Programmleiter Kickstart Accelerator), Patricia Schlenter (Programm-Managerin Kickstart Accelerator) sowie Prof. Roland Siegwart (Professor Autonomous Systems ETH)
16:45 Preisverleihung (Die besten Startups in den Bereichen FinTech, Food, Smart Cities sowie Robotics & Intelligent Systems erhalten je ein Preisgeld von 25`000 CHF)
17:15 Pitches der Gewinner-Startups

18:00 Pause

18:40 Verkündigung PoC und Partnerschaften
19:00 Ausblick 2018 durch Pascale Vonmont, CEO Gebert-Rüf-Stiftung und Christoph Birkholz, Programmleiter Kickstart Accelerator
19:15 Drinks & Flying Dinner
21:00 Closing Party

Über Kickstart Accelerator
Der Kickstart Accelerator, eine Initiative von digitalswitzerland und durchgeführt vom Impact Hub Zürich, ist eines der grössten firmenübergreifenden Startup-Förderprogramme Europas mit dem Ziel, die Schweiz im Bereich Innovation und Unternehmertum in den globalen Fokus zu rücken.

Während 11 Wochen kommen 50 Startups aus aller Welt in die Schweiz und erhalten Zugang zu Coworking-Space, Startkapital sowie zu führenden Partnerunternehmen, Investoren, Mentoren und Experten. Das Zero-Equity-Programm richtet sich an die besten internationalen Startups in sechs Verticals: FinTech, Food, Smart Cities, Robotics & Intelligent Systems, Edtech und Healthcare. Der EdTech Bereich wird in Zusammenarbeit mit EPFL angeboten und von venturelab durchgeführt. Um den Gesundheitsbereich zu erschliessen, ist Kickstart Accelerator eine Partnerschaft mit BaseLaunch (durchgeführt von BaselArea.swiss) eingegangen.

Der Kickstart Accelerator kann auf zahlreiche Partner-Unternehmen zählen: AXA Winterthur, Coop, Credit Suisse, EY, Gebert-Rüf-Stiftung, Migros, PwC Schweiz, Raiffeisen Schweiz, Swisscom und UBS. Unterstützt wird das Programm zudem von ABB, Accenture, Empa, ETH, Global Fintech Association, Helbling, Helsana, Hilti, Maxon Motor, Metall Zug, Stäubli, Swiss Life sowie den Städten Zürich, Bern und St. Gallen.