Gebrauchsmuster – Das kleine Patent – billiger! schneller! einfacher!

Das Gebrauchsmuster wird oft kleines Patent genannt und es ist vielleicht das beste Schutzrecht überhaupt.

Wie beim Patente schützt ein Gebrauchsmuster: technische Erfindungen,  die neu sind, auf einer erfinderischen Tätigkeit beruhen und gewerblich anwendbar sind.

Der maximale Schutz beträgt 10 Jahre.

Die Kosten beginnen bei einer online Anmeldung in Deutschland bei 30 Euro.

Infos der Patentämter Deutschland: https://www.dpma.de/gebrauchsmuster/index.html

Österreich: https://www.patentamt.at/patente/patente-anmelden/infos-und-anleitungen/

Schweiz: leider gibt es das Gebrauchsmuster in der Schweiz nicht.

Du hast ein Gebrauchsmuster und möchtest es lizenzieren oder würdest gerne ein Gebrauchsmuster anmelden um es dann zu vermarkten? Wir helfen bei der Vermarktung https://www.erfinderberatung.com .

Das Cleantech Startup LEDCity expandiert in die Romandie

Energieeffiziente Technologien werden in Zeiten des Klimawandels immer bedeutsamer. Das Zürcher Cleantech-Startup LEDCity entwickelt eine intelligente Beleuchtungslösung, die den Energieverbrauch signifikant reduzieren kann. Diese Technologie soll sich nun auch in der Romandie etablieren.

Im Zusammenhang mit der globalen Klimaerwärmung ist der Klimaschutz durch energieeffiziente Massnahmen so wichtig wie nie zuvor. Die Verbreitung solcher Technologien wird unter anderem durch das Bundesamt für Energie und die Klimastiftung Schweiz unterstützt. Darunter zählt auch die autonome LED-Beleuchtung des Startups LEDCity, welche eine effiziente Nutzung elektrischer Energie für die Beleuchtung ermöglicht und die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern beschleunigt. Möglich wird dies, indem das Lichtregulieren einem im Leuchtmittel integrierten Computer überlassen wird. So steuern AI-optimierte Algorithmen das Licht automatisch und passen es an die tatsächlich benötigte Lichtdauer und -intensität an. Auch wenn herkömmliche Leuchtstoffröhren bereits mit Bewegungsmeldern gesteuert werden, kommt die Lösung vom Zürcher Startup mit 90 Prozent weniger Energie aus – bei gleichbleibendem Komfort.
In den vergangenen drei Jahren setzten bereits zahlreiche namhafte Kunden in der Deutschschweiz auf die LEDCity-Beleuchtung, sodass Energieeinsparungen von rund 4.000 Schweizer Haushalten Realität geworden sind. Darunter ist auch eines der bekanntesten Zürcher Luxushotels, The Dolder Grand, welches durch die erfolgte Umrüstung auf die LEDCity-Röhren jährlich über CHF 50’000 einsparen kann.

Mithilfe eines Impacts Investments soll die kosten- und umweltschonende Massnahme nun auch in der Romandie möglich werden und dem Zürcher Startup helfen, hier Fuss zu fassen. Durch den Ausbau des französischsprachigen Verkaufsteams soll die Umrüstung in den Tiefgaragen, Korridoren und Lagerhallen in der Westschweiz vorangetrieben werden.

Die smarten Leuchtmittel von LEDCity leuchten im Luxushotel «The Dolder Grand» nur auf voller Leistung, wenn Bedarf vorhanden ist.

«Bisherige Erfahrungen zeigen, dass viele Unternehmen Themen wie Innovation, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sehr offen gegenüberstehen. Ich bin überzeugt, dass in diesem Markt ein riesiges Potential für die «Beleuchtung der Zukunft» vorhanden ist.», so Thomas Jappé, Verkaufsleiter Westschweiz von LEDCity.
Die Expansion in die Romandie lässt das Startup Ihrer Vision einen wichtigen Schritt näherkommen: Sie wollen den weltweiten Energieverbrauch im Beleuchtungssektor um 80 Prozent senken im Vergleich zum Wert in ihrem Gründungsjahr 2017.

Über LEDCity

Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2017 mit der Vision, den Energieverbrauch im Beleuchtungssektor signifikant zu reduzieren, da der Beleuchtungssektor für 12 % des gesamten Stromverbrauchs verantwortlich ist. LEDCity entwickelt ein autonomes plug and play Beleuchtungssystem und kann damit den Energieverbrauch der Beleuchtung um über 90 % senken. Die integrierte Sensorik und Steuerung erlaubt es die Beleuchtung bedarfsgerecht und autonom zu regulieren. So kann beim Bau nicht nur auf jegliche externen Steuerungskomponenten verzichtet, sondern es können gleichzeitig auch Daten wie Energieverbrauch und Personenbewegungen in Echtzeit erfasst werden.

AVA – Mehr als nur die Eisprung Innovation


Das Zürcher Start-up Ava hat ein Armband entwickelt, mit dem die Fruchtbarkeitstage einer Frau genau bestimmt werden können. Das Armband, sammelt die Daten aus neun physiologischen Parametern , darunter Körpertemperatur, Pulsfrequenz, Atemfrequenz oder Schlafphasen.

Die Neue Ava 2.0 ist die verbesserte Version klinisch getesteten Fruchtbarkeitstrackers. Der Tracker ist mit einem schlankeren Armband und einem verbesserten Sensor ausgestattet, der für bessere Leistung und Tragekomfort optimiert wurde sowie mit einem Vibrationsalarm.

Ava misst wie gesagt verschiedene physiologische Parameter wie Temperatur, Ruhepuls und Atemfrequenz, um herauszufinden, was wirklich während deinem Zyklus passiert. Während du schläfst, misst Ava’s Sensor, die Daten deiner wichtigsten physiologischen Parameter. Ava’s Algorithmus kann so dein fruchtbares Fenster, physiologisches Stresslevel, deine Schaltqualität und noch vieles mehr bestimmen.

Ava ist kein Verhütungsmittel und kann nicht verwendet werden, um eine Schwangerschaft zu verhindern.
Im Gegensatz zu Perioden-Tracking-Apps, die häufig ungenau sind, LH-Tests, die ein oder zwei empfängnisbereite Tage vorhersagen, oder die Temperaturmethode, die auf retrospektiven Messungen beruht, erkennt Ava in Echtzeit, wann deine fünf fruchtbarsten Tage stattfinden, so dass du den richtigen Zeitpunkt für Geschlechtsverkehr bestimmen kannst, um die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis zu maximieren. 

Über Ava

Ava ist ein Digital Health Unternehmen im FemTech-Bereich mit Büros in Zürich, San Francisco, Makati und Belgrad. Die Mission von Ava ist, die reproduktive Gesundheit von Frauen zu fördern, indem künstliche Intelligenz und klinische Forschung zusammengebracht werden.

Ava möchte Frauen langfristig begleiten und ihnen datengestützte sowie wissenschaftlich belegte Erkenntnisse über alle Phasen ihres reproduktiven Lebens liefern.
Das Ava Armband kam im Juli 2016 in den USA auf den Markt und wird mittlerweile in 36 Länder verkauft. Es wird nur während des Schlafens getragen und liefert in Echtzeit personalisierte Einblicke in Fruchtbarkeit, Schwangerschaft und allgemeine Gesundheit – auf angenehme, nicht-invasive Weise.

ELDICO Scientific AG: erhält 1,5 Mio. CHF

Das mehrfach ausgezeichnete schweizerische Deep-Tech Start-up erhält 1,5 Mio. CHF von privaten und institutionellen Investoren.

ELDICO Scientific AG, ein Schweizer Hersteller von innovativen Elektronendiffraktometern, hat eine Seedfinanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen.
Auf Basis einer pre-money Bewertung von 5 Mio. CHF sammelte das Unternehmen knapp 1,5 Mio. CHF von privaten und institutionellen Investoren ein. Neben der BERNINA BioInvest, welche als Leadinvestor fungiert, und einer Reihe von industrieerfahrenen Privatinvestoren aus Deutschland und den Niederlanden beteiligen sich u.a. auch die Aargauische Kantonalbank sowie die schweizerische Start up-Förderorganisation Venture Kick. Weniger als ein Jahr nach Gründung im Juni 2019 wird das Unternehmen somit mit rd. 6,5 Mio. CHF (post-money) bewertet.

„Elektronendiffraktometrie ist eine hochinnovative Technologie, die im Bereich der
Nanokristallographie, also der nano-kristallinen Festkörperanalyse eingesetzt wird.
Pharmaunternehmen nutzen diese Analysen für die Wirkstoffsuche und können dadurch in kürzerer Zeit mehr Wirkstoffkandidaten identifizieren und ihre Forschungsmittel gezielter
einsetzen“, sagt Dr. Eric Hovestreydt, Founder und CEO von ELDICO Scientific.

ELDICO wird das erste speziell für nanokristallographische Untersuchungen konstruierte
Elektronendiffraktometer auf den Markt bringen. Solche Instrumente gibt es heute noch nicht. ELDICO plant, das erste Gerät im ersten Quartal des Jahres 2021 beim Kunden einsatzbereit zu haben. Danach ist der rasche Ausbau der Fertigung geplant. Derzeit wird mit Hochdruck an der Produktentstehung gearbeitet. Lieferanten und Entwicklungspartner aus 5 Ländern tragen zu dem Projekt bei, darunter die schwedische Excillum, aus Deutschland die Firmen Axilon und SmarAct sowie in der Schweiz der
weltmarktführende Hersteller von 2D-Detektoren, die Firma Dectris (Baden, CH).
ELDICO ist hervorgegangen aus einem Forschungsprojekt, welches 2018 vom Swiss Nanoscience Institut (SNI) gefördert wurde und als eine der herausragenden Leistungen von der wissenschaftlichen Fachzeitschrift SCIENCE als Top 5 „Breakthrough of the Year“ ausgezeichnet worden ist. Seitdem hat ELDICO zahlreiche Preise und Förderungen gewonnen, darunter das mit 50.000 EUR dotierte KMUInstrument der Europäischen Union. Zuletzt belegte die Firma den 2. Platz beim prestigeträchtigen Pionierpreis von Zürcher Kantonalbank (ZKB) und Technopark Zürich. ELDICO wurde zudem auf die
Liste der vielversprechendsten schweizerischen Engineering Startups des Jahres 2020 aufgenommen.

ELDICO Scientific schliesst Finanzierungsrunde erfolgreich ab: (v.l.n.r.) Dr. Gustavo Santiso (Chief Scientific Officer), Nils Gebhardt (CFO), Dr. Eric Hovestreydt (CEO), Dr. Gunther Steinfeld (CTO) 

Die Nanokristallographie verfügt über ein breites Anwendungsfeld, spezifische Geräte gibt es jedoch noch nicht. Künftige Nutzer der ELDICO-Technologie sind Forschungsinstitute in Wissenschaft und Industrie, pharmazeutische Unternehmen und Auftragsforschungsorganisationen (CROs), agrochemische Unternehmen sowie Unternehmen im Bereich Advanced Materials. Im Unterschied zu heute verbreiteten Technologien können mit diesem Verfahren eine Vielzahl von derzeit nicht
analysierbaren chemischen Substanzen auf z.B. ihre Eignung für die Entwicklung neuer Medikamente

Über ELDICO Scientific AG
ELDICO Scientific AG (The Electron Diffraction Company) ist ein Schweizer Hardware-Unternehmen, das 2019 gegründet wurde und seinen Sitz im Switzerland Innovation Park Innovaare beim Paul Scherrer Institut (PSI) hat, einem weltweit führenden Forschungsinstitut für Natur- und Ingenieurwissenschaften.

ELDICO entwickelt, produziert und vermarktet neuartige Instrumente für die Elektronenbeugung in der Kristallographie, mit denen nano-kristalline Festkörperanalysen im Sub-Mikrometer-Bereich möglich sind. Spezifische Geräte gibt es heute noch nicht auf dem Markt. ELDICO wird das erste spezielle für nano-kristallographische Untersuchungen
konstruierte Instrument auf den Markt bringen. Der Proof-of-Concept wurde 2018 (ETH Zürich, C-CINA Basel) an wissenschaftlich und industriell relevanten Proben erreicht. Er wurde 2018 veröffentlicht und vom führenden Wissenschaftsmagazin SCIENCE als Top 5 «Breakthrough of the Year 2018» ausgezeichnet. Im Jahr 2020 belegte ELDICO den 2. Platz beim prestigeträchtigen Pionierpreis von Technopark Zürich und der Zürcher Kantonalbank (ZKB). www.eldico-scientific.com

„Not macht erfinderisch“ – Videokonferenz-Lösung

Die Betreiber von dem Erfinderladen in der Berlin, Lychenerstrasse haben natürlich auch in diesen Krisenzeiten wo die Laden zu sind, andere Erfindungen und Erfinder zu betreuen mit Themen die uns allen in der Coronakrise helfen.

Das Coronavirus und die damit einhergehende Wirtschaftskrise treffen jeden. Was bedeutet die CoV Krise für Erfinder und Startups die ganz am Anfang stehen? In der Krise werden die Menschen vorsichtig. Sie konsumieren bewusster und weniger. Was kann man tun um nach der Krise oder bereits in der Krise erfolgreich zu starten oder sogar richtig durchzustarten? Erfinder machen Probleme zu Lösungen und Erfindungen. Eine Zeit mit vielen Problemen bietet viele Möglichkeiten.

Das Unternehmen ESA GmbH betreibt seit Jahren die, eine KI-basierte Plattform zur Kundenbindung und automatisierten Kundenkommunikation.

In der Corona- Krise und der damit einhergehenden Homeoffice Arbeitskultur haben schwere datenschutzrechtliche Lücken großteils amerikanischer Dienste für Schlagzeilen gesorgt.
Durch eine Kundenanfrage entstand bei ESA Chefentwickler Florian Kirnbauer der Wunsch eine sichere Lösung zu bauen.
„Heute muss alles DSGVO konform sein und ich sehe nicht ein warum unzählige Anwender bei teils höchst privaten, teils geschäftlich vertraulichen Videokonferenzen weniger geschützt sein sollen.“ so Kirnbauer.
In Rekordzeit reagierte er mit seinem Entwicklerteam auf den veränderten Markt. Die Herausforderung war die Tools für eine Kommunikation Maschine zu Mensch abzuändern auf eine Mensch zu Mensch Kommunikation. Chatify wurde damit zu einer Videokonferenz Plattform auf dedizierten Servern mit niedrigen Latenzen mit dem Standort Deutschland und benötigt weder Login noch Installation.

Unter dem folgenden Link: https://meet.chatify.dev kann man reingehen und sofort mit seiner Videokonferenz starten.

Der große Unterschied zu anderen Anbietern ist der, dass Chatify keine unnötigen Informationen speichert. Neben Datensicherheit lag der zweite Fokus auf der einfachen Bedienbarkeit. Viele Nutzer müssen in der Coronakrise erstmals auf Videokonferenzen zurückgreifen um mit Mitarbeitern, Mitschülern oder Familienangehörigen in Kontakt zu bleiben. Reiseverbote werden uns noch länger erhalten bleiben.Auf diese Erstanwender wurde besondere Rücksicht genommen.

Wie viele Unternehme die bisher persönliche Beratung durchgeführt haben, war auch die Berliner Erfinderberatung vor eine Herausforderung gestellt. „Unsere Kunden sind nicht alle Profis am Computer und durch das sensible Thema Patente natürlich skeptisch. Deshalb war es für uns interessant über ein einfaches sicheres Tool weiterhin persönliche Erfinderberatung anbieten zu können. Die Termine dazu vereinbaren wir uns formlos am Telefon.“ So jmw innovation Geschäftsführer Jordan. Es ist eine ideale Lösung auch für viele Unternehmen wo die Außendienstmitarbeiter jetzt ihre Kunden online treffen können und die Fachhändler jetzt eine echte Beratung online bieten können.

„Uns wurde damit nicht nur ein praktisches Tool für uns selbst in die Hand gegeben, sondern es hat sich auch gezeigt, dass eine Krise nicht Angst machen muss. Wir werden die ESA dabei unterstützen ihre neue Idee voranzubringen und hoffen auf viele kreative Nachahmer die ihre Geschäftsmodelle und Produkte überdenken und sich mit neuen Erfindungen für die Krise und die Zeit danach positionieren.“ Erläutert Marijan Jordan.

Rapid Prototyping für Erfindungen

Am Anfang einer Erfindung steht immer die Idee, um entweder ein bestehendes Produkt zu optimieren oder um neue Ideen zu realisieren.

Rapid Prototyping ist der Überbegriff über verschiedene Verfahren zur schnellen Herstellung eines konkreten, dreidimensionalen, physischen Objekt ausgehend von den Konstruktionsdaten. Das Rapid Prototyping eignet sich insbesondere während einer Produktentwicklung. Verschiedene Techniken, abhängig von den zu Grunde liegenden Ausgangswerkstoffen, sammeln sich unter diesem einen Begriff: Kunststoffe werden im selektiven Lasersinter-Verfahren, Metalle mittels selektivem Laserschmelz-Verfahren zu dreidimensionalen voll funktionsfähigen Werkstücken.

Durch das schnelle Ausdrucken von Prototypen wie beim 3-D Druck, lassen sich potenzielle Fehlerquellen und Schwachstellen direkt erkennen, die CAD-Daten können entsprechend angepasst werden und das Produkt damit optimiert. Auf diese Weise erhält man am Ende ein voll funktionsfähiges ausgereiftes Produkt. Mit diesem kann man dann Potentielle Partner, Hersteller oder Lizenznehmer ansprechen. Seit der Erfindung dieser Technologie sind die Produktentwicklung und der Produktlaunch neuer innovativer Produkte viel schneller zu realisieren. Die verkürzten Produktionszeiten bei gleichzeitig geringeren Materialkosten sind wirtschaftlich also ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Bild: FKM Sintertechnik GmbH – Rapid Prototyping

Man kann mit diesem ersten Prototyp direkt seine Partner und  Endkunden ansprechen. Oft werden solche Prototypen auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter platziert und erreichen so den kürzesten Weg zum Markt. Hier soll eine Prototypen-Demonstration den aktuellen Stand eines Produkts wiedergeben und darf keine Computeranimationen oder spezielle Effekte enthalten, die eine Funktion darstellen, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht existiert. Für diese Zwecke eignet es sich perfekt das Rapid Prototyping.

Wichtig für die Qualität eines Prototyps, das dem Betrachter helfen soll, die modellierte Wirklichkeit zu verstehen, ist die Maßstabstreue. Als Maßstab bezeichnet man das Verhältnis der Größe des Modells zur Größe des Originals. Welcher Maßstab benutzt wird, hängt vom Anwendungsbereich und dem Zweck des Modells ab.

Die  Rapid Prototyping Verfahren SLS und SLM gehören zu Kernkompetenzen beim Anbieter FKM. Beide Verfahren arbeiten mit der gleichen zugrunde liegenden technologischen Idee. Beides sind Schichtbauverfahren, die ein Objekt oder Werkstück aufbauend herstellen, im Gegenzug zu spanenden Herstellungsprozessen, bei denen Stücke aus einem Block herausgearbeitet werden.

Selektives Lasersintern, kurz (SLS) genannt, ist ein additives Schichtbauverfahren, bei dem die Objekte schichtweise durch das punktgenaue Verschmelzen von speziellen Kunststoffpulvern entstehen. Dank dieses Verfahrens ist auch das Erschaffen komplizierter Geometrien möglich.

Bei Selektiven Laserschmelze Verfahren (SLM),  werden verschiedene Metallpulver ähnlich wie mit Kunststoffen beim selektiven Lasersintern durch ein Schichtbauverfahren zu einem funktionsfähigen Objekt verschmolzen. So entstehen auch Werkstücke mit integrierten Funktionalitäten wie konturnahe Kühlkanäle. Auch filigrane und komplexe Geometrien können im SLM produziert werden.

Bei FKM werden insgesamt 17 verschiedene Materialien beim Rapid Prototyping verwendet. Die Wahl richtet sich nach dem Einsatz des Endproduktes. Ist Zugfestigkeit, Flexibilität, Leichtigkeit oder sind Temperaturbeständigkeit sowie Bruchsicherheit gefordert?

Es war nie leichter eine Erfindung von der Idee in die Wirklichkeit als Prototyp zu realisieren mit Hilfe von Rapid Prototyping Technologie aus Kunststoff und Metall. FKM bietet beim Rapid Prototyping eine interessante Zusatzleistung, die über die reinen Additive Manufacturing-Verfahren hinausgeht: Das Mitdenken im Konstruktionsprozess des Kunden. Auch als Projektpartner.

Förderagentur Innosuisse entwickelt sich positiv

Innosuisse – die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung – ist aus Sicht des Bundesrates gut auf Kurs. Insbesondere beim Kerngeschäft, der Projektförderung, konnte sie sich sehr positiv entwickeln. So wurde im Laufe des Geschäftsjahres 2019 auch dank intensiven Kommunikationsmassnahmen ein deutlicher Anstieg der Projekteingaben erreicht. Der Bundesrat hat deshalb am 22. April 2020 den Bericht der Innosuisse über die Erreichung der strategischen Ziele im Geschäftsjahr 2019 zur Kenntnis genommen und den Geschäftsbericht 2019 genehmigt.

Der 2018 erfolgte Übergang zur öffentlich-rechtlichen Anstalt hat bei Innosuisse zu grundlegenden Anpassungen bei der Governance und den Prozessen geführt. Die zu Beginn spürbare Verunsicherung bei einigen Akteuren im Innovationssystem gegenüber der neu aufgestellten Förderorganisation hat sich im Verlaufe des zweiten Geschäftsjahres gelegt.

Auch das Fördergeschäft 2019 im Bereich Innovationsprojekte hat sich wieder normalisiert. Sowohl in Bezug auf die Anzahl eingegangener und bewilligter Gesuche als auch auf die Höhe der Zusprachen (165 Millionen Franken) sind die Werte wieder vergleichbar mit dem letzten Geschäftsjahr der Vorgängerorganisation, der Kommission für Technologie und Innovation (KTI). Auch die Evaluationsdauer eines Gesuchs entspricht dem vorgegebenen Ziel, wonach Gesuchsteller innerhalb von 6–8 Wochen nach Eingabe einen Entscheid erhalten.

2019 hat Innosuisse die Instrumente zur Unterstützung des Unternehmertums weiter ausgebaut. Im Start-up-Coaching hat sich die Nachfrage seit Ablösung der KTI mittlerweile verdoppelt. Im Berichtsjahr hat Innosuisse insgesamt 60 Coaches akkreditiert. Über die verschiedenen Coaching-Angebote begleitet Innosuisse insgesamt rund 500 Start-ups. Die angebotenen Sensibilisierungs- und Ausbildungskurse im Bereich Unternehmertum wurden weitergeführt und von fast 3600 Teilnehmenden besucht.

Die Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Nationalfonds sowie mit kantonalen und regionalen Akteuren wurde weiter konkretisiert und intensiviert. Über ein Drittel der akkreditierten Innosuisse-Mentoren ist gleichzeitig an einer regionalen Innovationsförderinstitution tätig, was die Zusammenarbeit zwischen der Innosuisse und den kantonalen und regionalen Akteuren erleichtert und den KMU ein umfassendes Dienstleistungsangebot ermöglicht. Gemeinsam mit dem Schweizerischen Nationalfonds bietet Innosuisse zudem das Programm BRIDGE an. An der Schnittstelle von Grundlagenforschung und wissenschaftsbasierter Innovation werden junge und erfahrene Forscherinnen und Forscher unterstützt.

Auf internationaler Ebene hat der Bund der Innosuisse Aufgaben der internationalen Innovationsförderung übertragen. So betreut die Innosuisse beispielsweise die Initiative für grenzüberschreitende Kooperationsprojekte EUREKA sowie Partnerschaftsprogramme mit der Europäischen Union wie Eurostars.

Im Rahmen des Aktionsplanes Digitalisierung des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung lancierte Innosuisse das Impulsprogramm «Fertigungstechnologie». Die 44 im Jahr 2019 bewilligten Projekte umfassen ein breites Spektrum an Innovationsthemen – von «additiv gefertigten hydraulischen Ventilen für Roboteranwendungen unter rauen Bedingungen» über das «3D-Drucken von Polymeren für die Medizintechnik» bis hin zur «Digitalisierung von Wertschöpfungsketten in der Maschinenindustrie» und Blockchain-Anwendungen im Dienstleistungsbereich. Zusätzlich wurden einige Projekte gefördert, um innovative Lösungen zur Erhöhung der Resilienz und der IT-Security zu erarbeiten – Stichwort Cyber Sicherheit.

Innosuisse weist im Geschäftsjahr 2019 einen Verlust von 7,1 Millionen Franken aus. Nach Abbau des Gewinnvortrags per 1.1.2019 und der Anpassung der Bewertungsreserven beträgt das Gesamtergebnis 2,7 Millionen Franken, das gemäss Beschluss des Bundesrates den auf 10% des Budgets limitierten gesetzlichen Reserven zugewiesen wird. Trotz der hohen Beitragszusprachen 2019 konnte der Finanzierungsbeitrag des Bundes wegen der geringen Verpflichtungen aus dem tiefen Gesuchseingang 2018 und der durch die Verfahren gegebenen Zeitspanne zwischen Beitragsentscheiden und Beitragsauszahlung nicht ausgeschöpft werden. Er liegt 35,1 Millionen Franken unter dem Voranschlag.

Innosuisse ist die Schweizerische Agentur zur Förderung wissenschaftsbasierter Innovation im Interesse von Wirtschaft und Gesellschaft. Sie ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes mit eigener Rechtspersönlichkeit. Innosuisse ist in ihrer Organisation und Betriebsführung selbstständig und führt eine eigene Rechnung. Der Bundesrat führt die Innosuisse mit strategischen Zielen. Die Aufsicht des Bundesrates erfolgt unter anderem durch die jährliche Überprüfung der Erreichung der strategischen Ziele auf Basis der Berichterstattung des Verwaltungsrates.

Links:

Innosuisse – Schweizerische Agentur für Innovationsförderung
https://www.innosuisse.ch 

Erfinderberatung – Deutschland – Österreich – Schweiz
https://www.erfinderberatung.com

150’000 CHF für ein Atemstimulationsgerät

In Krisenzeiten, wenn Start-ups es am dringendsten brauchen, unterstützt Venture Kick weiterhin Schweizer Jungunternehmen. Das Venture Kick Board freut sich, einen der Joker-Kicks an das Start-up STIMIT zu vergeben und somit die Entwicklung von Medizinprodukten für Patienten ohne natürliche Atemfunktion zu unterstützen, was in Zeiten von Corona von lebensentscheidender Bedeutung ist. Das Unternehmen mit Sitz in Nidau erhielt 150’000 CHF.

Anfang 2020 wurde ‘Venture Kick Life Science’ gestartet als Pilotprojekt für Start-ups in Biotech und Medtech, Schlüsselindustrien unseres Landes. Die Start-ups brauchen in der Coronakrise besonders Unterstützung. STIMIT ist das erste Start-up, das von dieser gezielten Förderung profitiert. STIMIT hilft Patienten, die wegen Atemwegsinsuffizienz ins Krankenhaus eingeliefert werden, sich durch Zwerchfellstimulation schneller zu erholen.
Schwere Fälle von COVID-19 erfordern intensive Pflege und mechanische Beatmung. Die durchschnittliche Beatmungsdauer bei hospitalisierten COVID-19-Patienten beträgt 12 Tage. Die Entwöhnung (der Prozess der Befreiung von der mechanischen Beatmung) ist schwierig, braucht Zeit und bindet Personalressourcen. COVID-19 ist eine der schwersten Pandemien, welche die Ressourcen der Intensivpflege zur Minimierung der Sterblichkeit an ihre Grenzen bringt.
STIMIT-Gründerin Ronja Bruhn entwickelt Therapie- und Medizinprodukte, um Patienten auf der Intensivstation das Atmen zu ermöglichen. Die Technologie des Start-ups kann die körpereigene Atemfunktion nicht-invasiv aktivieren. Das Therapieziel ist die Aufrechterhaltung der Atemmuskelfunktion während der Beatmung, die Minimierung lebensbedrohlicher Schäden an der Lunge durch die mechanische Beatmung und die Verkürzung der Beatmungsdauer bei Intensivpatienten.
„Derzeit konzentrieren wir uns darauf, unser Atemstimulationsgerät auf den Markt zu bringen und wir dürfen keine Zeit verlieren“, sagt Gründerin Ronja Bruhn. „Die zusätzliche Unterstützung von Venture Kick wird die Markteinführung dieser neuartigen Therapie und dieses innovativen Geräts beschleunigen. Unser Ziel ist es, die Ergebnisse bei den beatmeten Patienten zu verbessern und mehr Patienten in kürzerer Zeit zu behandeln.“

Von links nach rechts: Peter Frei, Verwaltungsrat – Olivier Mülller, Mitgründer – Ronja Brühn, CEO und Mitgründer – Prof. Hans Pargger, Kundenperspektive

Über Venture Kick

Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu 150’000 Franken für die Lancierung von Start-ups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Start-ups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten.
Seit 2007 haben 675 Schweizer Unternehmensgründungsprojekte von Venture Kick CHF +30 Mio. erhalten. Mehr als 494 Kapitalgesellschaften schufen +7000 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Start-ups haben bisher CHF 3,5 Mrd. an Investoren angezogen und 54 Start-ups von Venture Kick setzten sich durch im Ranking der TOP 100 Schweizer Startups 2019. Im Jahr 2020 wird Venture Kick CHF 5 Mio. in Start-up-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht .
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, ESA BIC Schweiz, Engagement Migros und Swisscom.

Venture Kick: 150‘000 Franken für epigenetische Tests und pflanzliche Proteine

Unter den wirtschaftlichen Verwerfungen durch die Corona-Krise leiden auch Startups.
Venture Kick unterstützt und finanziert Schweizer Startups aber weiterhin. So wurden
Genknowme und Planted Foods, ein Lausanner und ein Zürcher Unternehmen, vergangene Woche mit je 150’000 Franken ausgezeichnet.

Genknowme: Epigenetische Tests um Lebensstil und Umweltfaktoren und deren Auswirkungen zu quantifizieren Semira und Sébastien Gonseth Nusslé haben Genknowme, ein Spin-off des Universitätsspitals Lausanne, mitbegründet und einen neuartigen Bluttest zur Bestimmung eines epigenetischen Profils entwickelt. Der Test ermöglicht es, die Auswirkungen des Lebensstils auf die Gesundheit auf der Ebene der DNA mit einer noch nie dagewesenen Präzision zu messen. Die Daten werden die Fachleute im Gesundheitswesen dabei unterstützen, ihre Patienten bei der Einführung eines gesünderen Lebensstils zu unterstützen.

Während ihrer Postdoktorandenarbeit an der UC San Francisco und der UC Berkeley untersuchte Semira Gonseth die epigenetischen Verbindungen zwischen Krebs und Risikofaktoren des Lebensstils, während Sébastien Nusslé wichtige Forschungen über die Verbindungen zwischen Genetik und Umwelt durchführte. Die Markteinführung ist für 2021 geplant, während die Tests mit Referenzkunden bereits in diesem Jahr stattfinden. „Der Gewinn von Venture Kick ist für uns eine wichtige finanzielle Unterstützung. Der Zugang zu dem beträchtlichen Netzwerk, Ressourcen und Expertisen haben unsere Chancen vervielfacht, Zugang zu wichtigen Partnern sowie zu Investoren zu erhalten“, erklärt CEO Semira Gonseth.

Planted Foods: Fleisch der Zukunft auf Basis von Pflanzenproteinen
Mehr als sechzig Milliarden Hühner werden jährlich gezüchtet und getötet. Planted Foods macht aus Pflanzen tierfreies „Fleisch“. Das von Lukas Böni, Eric Stirnemann, Pascal Bieri und Christoph Jenny gegründete ETH-Spin-off bietet den Konsumentinnen und Konsumenten eine nachhaltige Proteinalternative, die wie Fleisch schmeckt und besser ist als die heute verfügbaren gluten- und sojabasierten Produkte.

Ein proprietäres Extrusionsverfahren wandelt pflanzliches Protein und Fasern aus gelben Erbsen um. Planted „Hühnerfleisch“ galt in mehreren Verkostungen als das beste Produkt und gewann sogar Gault-Millau Köche als Kunden. Heute steht Planted bereits in den Regalen von über 200 Coop Fillialen. Eine 7-Millionen-Finanzierungsrunde wurde bereits abgeschlossen und eine weitere substanzielle Runde ist in Vorbereitung, um die Produktion zu steigern und neue Produkte, wie zum Beispiel „Pulled Pork“, zu entwickeln. ab bereitet eine große Finanzierungsrunde für 2021 vor. Es baut derzeit seine Produktionsanlage und plant, seine Produktpalette auf geschrotetes Schweinefleisch und weitere Hühnerprodukte auszubauen. Pascal Bieri, Co-Gründer von Planted, kommentierte: „Venture Kick schafft ein sehr dynamisches Umfeld, um den Geschäftsplan sowie die Ausführung zu hinterfragen und die nächste Stufe zu erreichen. Das Feedback hat uns geholfen, uns wieder auf die Dinge zu konzentrieren, die wirklich wichtig sind.“

 

Analyse der Schweizer Firmengründungen im ersten Quartal 2020

Die Zukunft gehört den mutigen Macherinnen und Machern

Positive Neuigkeiten von Schweizer Firmengründungen: Trotz Corona-Krise bleibt die Anzahl an Neueintragungen ins Handelsregister im ersten Quartal 2020 auf einem hohen Niveau. Die nationale Analyse des IFJ Institut für Jungunternehmen zeigt, dass in den ersten drei Monaten 11’358 neue Firmen gegründet wurden. Dies entspricht einem leichten Rückgang von -1.9 Prozent gegenüber dem rekordhohen Vorjahresquartal. Diese Anzahl neuer Firmen gibt Zuversicht für die Zukunft. Trotzdem muss im zweiten Quartal 2020 mit einem Rückgang an Neugründungen gerechnet werden, welche auf die globalen Folgen des Coronavirus zurückzuführen sein werden. Neugründungen ziehen sich oft über einige Wochen hinweg, weshalb aktuell noch wenig aussagekräftigen Fakten vorliegen.

Februar 2020: der gründungsstärkste Monat im Mehrjahresvergleich
Die Analyse des ersten Quartals 2020 durch das IFJ Institut für Jungunternehmen zeigt, dass der Januar 2020 mit 3’701 eine hohe Zahl an Neugründungen verzeichnete. Mit einer Differenz von -1.8% wurde der Höchstwert vom Januar 2019 nur knapp verpasst. Der Februar 2020 registrierte mit 3’939 Neugründungen einen Rekordwert im mehrjährigen Monatsvergleich. Dies entspricht einem Plus von 1.8% gegenüber dem Vorjahr. Der Monat März steht im Zeichen der globalen Auswirkungen des Coronavirus und des Lockdowns in zahlreichen Länder, so auch seit dem 17. März 2020 in der Schweiz. Seitens Firmengründungen lässt sich jedoch festhalten, dass trotz der widrigen Umstände 3’718 neue Firmen in der Schweiz gegründet wurden. Dies entspricht einem Rückgang von -6.1% gegenüber dem Vorjahr 2019 mit 3’958 Neugründungen.

Die beliebtesten Rechtsformen
Mit 4’525 Gründungen ist die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) die beliebteste Rechtsform für den Start mit einer neuen Firma. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet das Handelsregisteramt im ersten Quartal 2020 sogar 0.3% mehr Eintragungen als im Vorjahr. Darauf folgen die Einzelfirma mit 3’842 Gründungen (-5.6%), die Aktiengesellschaft (AG) mit 1’941 Eintragungen (-0.2%) und die Kollektivgesellschaft (KlG) mit 360 Neueinträgen (-1.6%).

Kantonale Unterschiede
14 der 26 Schweizer Kantone können auf mehr Neugründungen in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres zurückblicken. Die Kantone mit dem stärksten prozentualen Wachstum sind Uri +37%, Obwalden +35%, Basel-Stadt +18%, Luzern +11% und Glarus +10%. Weiter folgen ebenfalls mit positiven Werten die Kantone Thurgau +9%, Genf +7%, Wallis +6%, Jura +5%, Neuenburg und Schwyz je +4%, Aargau +2%, Solothurn +1% sowie Graubünden mit gleichem Wert wie 2019.

Die Kantone mit prozentualen Einbussen sind Zürich und Zug mit je -1%, Basel-Landschaft -2%, Waadt -4%, Fribourg -5%, Appenzell Innerrhoden -6%, Nidwalden -9%, St. Gallen -12%, Bern -15%, Tessin -20%, Appenzell Ausserrhoden -21% und Schaffhausen mit -23%.

Aus Sicht der Grossregionen setzen vor allem die Zentralschweiz und die Nordwestschweiz mit jeweils +5% positive Akzente. In der Südwestschweiz wurden mit +2% ebenfalls mehr Firmen gegründet. Die Regionen Zürich (-1%) und Ostschweiz (-6%) weisen weniger Gründungen als im Rekordjahr 2019 auf. Das Tessin ist aktuell nicht nur von der COVID-19-Pandemie am stärksten betroffen, sondern muss auch den stärksten Rückgang an Neugründungen der Grossregionen verzeichnen; in den ersten drei Monaten 2020 beträgt die Abnahme -20% gegenüber der Vorjahresperiode.

Neugründungen nach Branchen
Seitens Firmengründungen nach Branchen zeigt die Analyse des IFJ im ersten Quartal 2020 starke Anstiege in den Branchen Architektur & Ingenieurwesen wie auch Marketing & Kommunikation (je +14%), Beratung (+7%) sowie private & geschäftliche Dienstleistungen (+4%). Auch in den Branchen Handwerk und Kultur & Gemeinnütziges wurden je +1% mehr neue Firmen gegründet. Weniger gegründet wurde in den ersten drei Monaten 2020 vor allem in den Branchen Hightech(-26%), Grosshandel (-15%), Immobilienwesen (-13%), IT & ICT (-10%) sowie Mobilität (-10%).

Über das IFJ Institut für Jungunternehmen
Jeden Tag wagen in der Schweiz mehr als 50 Menschen den Schritt in die Selbständigkeit. Es braucht Mut dazu. Und Leidenschaft. Vor 30 Jahren (1989 bis 2019) hat sich das IFJ zur Aufgabe gemacht, diesen Menschen einen Kompass auf ihrem Weg zu sein. Damit ihre Idee gedeiht und ihr Unternehmen eines Tages zum Fundament der Schweizer Wirtschaft gehört.
Jährlich unterstützt das IFJ schweizweit 20‘000 Gründer/innen mit Beratungen, Workshops, Businessplan-Tools, Referate, Events, Business Software, Förderprogrammen, dem begleiteten online Firmengründungsprozess sowie den digitalen Arbeitsplatz Smart Work.
Namhafte Partner und die öffentliche Hand setzen auf Zusammenarbeiten mit dem IFJ. Dies erlaubt, einen umfassenden Startup Support kostenlos für Gründer/innen in der Schweiz zu bieten.

Nützliche Links:
www.ifj.ch
www.startwerk.ch
www.businessplan.ch
www.startup-space.ch

www.erfinderberatung.com