100 Jahre Ampel Erfindung

Rot, Gelb, Grün!
Die Verkehrs-Ampel wird 100 Jahre alt – und es wird sie weiter geben.
Jede Erfindung hat Ihre eindeutige Geburtsstunde. Die erste Verkehrsampel, wurde in Betrieb genommen am 5. August 1914 in der US-Stadt Cleveland. Sie beruhte auf einer Signalnotlösung, die sich ein genervter Polizist für „seine“ Kreuzung ausgedacht hatte. Zehn Jahre später leuchtete auch eine auf dem Potsdamer Platz in Berlin, wo heute noch deren Nachbau steht.

100 Jahre Ampel

Das Ampel Konzept verbreitete sich in rasendem Tempo um die Welt – vor allem, weil es günstig war.
Auch wenn sich viele Autofahrer über lange Rotphasen ärgern. Statistisch gesehen verbringt jeder Deutsche etwa zwei Wochen seines Lebens mit Warten auf die Grünphase.
Deutschlandweit sind es aktuell laut dem Ampelhersteller Siemens 1,5 Millionen Lichtsignalanlagen im Einsatz.
Rund jeder dritte Autofahrer hält viele Ampeln für überflüssig. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Innofact im Auftrag von Autoscout 24 hervor. Demnach wünschen sich 39 Prozent der Befragten dagegen mehr Kreisverkehre. Mehr als jeder Zweite (53 Prozent) bemängelt außerdem, dass manche Ampeln durch viel zu kurze Grünphasen regelmäßig Stau verursachten. Und 45 Prozent nervt es, dass sie oft an einer roten Ampel warten müssen, obwohl der Weg frei wäre.

Bei Rot über die Ampel gefahren und dabei geblitzt worden?
Strafen für Rotlichtsünder: Missachtet ein Autofahrer eine rote Ampel, kassiert er nach dem neuen System in Deutschland mindestens einen Punkt. Leuchtet die Ampel länger als eine Sekunde rot oder es kommt zu einer gefährlichen Situation, sind es zwei Punkte. Auch Radfahrer, die eine rote Ampel missachten, können einen Punkt erhalten.

Die Verkehrs-Ampel ist wieder eine Erfindung die so selbstverständlich in unserem Leben teilnimmt.

Dyson Innovations-Event

Am Dyson Innovations–Event präsentiert der Dyson Ingenieur Nick Schneider vom Forschungszentrum in Malmesbury (UK) die neuesten Dyson Errungenschaften und erklärt den Innovationsprozess bei der Entwicklung. Anschliessend erhalten Sie die Gelegenheit, die neusten Dyson Technologien ausführlich zu testen.

Es erwarten Sie kurzweilige Experiment-Inseln mit Technik–Insights. Diese veranschaulichen unter anderem die neue Generation Air Multiplier Ventilatoren ohne Propeller, unsere kabellosen Staubsauger mit dem Dyson Digital Motor und unsere Cinetic Staubsauger mit vibrierenden Zyklonenspitzen.

dyson event zürich 2014

Ort: Historische Maschinenhalle der ehemaligen Brauerei Hürlimann
Adresse: B2 Hotel, Brandschenkestrasse 152, 8002 Zürich
Datum: Mittwoch,14. Mai 2014
Veranstaltungsbeginn: 14.00 Uhr und 17.30 Uhr (bitte Zeit angeben)
Veranstaltungsende: 22.00 Uhr

An-/Abmeldung:
Bis 7. Mai 2014 per E-Mail an daniele.mueller@dyson.com.
Es besteht die Möglichkeit eines persönlichen Interviews mit dem Ingenieur. Bei Interesse bitte im E-Mail vermerken.
Wir freuen uns, mit Ihnen einen Anlass ganz im Sinne des Innovationsgeistes und der modernen Technologie zu erleben.

Erfindung der Woche: Bee-King Duellpuzzle

Alle Knospen sind am Wochenende geplatzt und ein buntes Blütenmeer erfreut unsere Sinne. Nicht nur wir, sondern auch die fleißigen Bienchen erfreuen sich nach dem kargen Winter am süßen Nektar und sind ganz aus dem Häuschen. Dass da um die ein oder andere besonders schöne Blüte schon mal ein Zank ausbrechen kann, ist keinem Bienchen zu verübeln. Im Gegenteil, denn genau dies gab dem Erfinderduo Jordan Muthenthaler die Inspiration für das Duellpuzzle Bee-King!

marijan jordan - gerhard muthenthaler

Bee King ist ein Puzzel, dass man nicht allein im einsamen Kämmerlein vor sich hinlegt, sondern gegeneinander spielt. Mit den Startteilen, auf die jeweils ein Bienchen gedruckt ist, fängt das um die Wette puzzeln an. Nun liegt es an jedem der zwei Spieler so schnell wie möglich sein Spielbereich in Form des Buchstabens F zu legen. Dass es da bei den 72 blumigen Teilen wild wie in einem Bienenstock zugegen kann, ist dabei nicht ausgeschlossen.

bee king - jordan muthenthaler
Da die Puzzelteile vom Bee King mit wilden Frühlingsblumen gemustert sind und das Spiel nur aus Randteilen besteht, ist es auch für die kleineren Puzzel-Freunde, bzw. Puzzel-Gegner geeignet.

2

Falls auch Du Dich im Puzzeln duellieren möchtest, so findest Du das Bienenköniglegespiel für 14,95 Euro in unseren Erfinderläden und selbstverständlich auch in unserem Onlineshop.

Limmex gewinnt Swiss Excellence Product Award

Limmex gewinnt mit seiner Schweizer Notruf-Uhr den «Swiss Excellence Product Award». Dieser wird von der Swiss Excellence Stiftung verliehen und zeichnet Produktinnovationen aus, die Marktreife erlangt haben und eine hohe Wertschöpfung aufweisen. Der Award ist für Limmex bereits die fünfte Auszeichnung in diesem Jahr.

limmex-2013

Swiss Excellence Stiftung fördert technische Innovationen
KMUs zu unterstützen – dies ist das Ziel der Stiftung Swiss Excellence. Machen diese Firmen doch laut Bundesamt für Statistik mehr als 90% der Schweizer Unternehmen aus und tragen massgeblich dazu bei, den Wirtschaftsstandort Schweiz wettbewerbsfähig zu halten. Mithilfe von Experten verschiedener Fachrichtungen unterstützt die Stiftung Unternehmen bei technischen Innovationen und verlieh dieses Jahr erneut den «Swiss Excellence Product Award» mit den Kriterien Einzigartigkeit und Innovationsgehalt sowie Nachhaltigkeit, Marktchancen und Personalstruktur. Limmex gehört zu den ausgezeichneten Unternehmen: «Mit ihrer einzigartigen, technisch anspruchsvollen und qualitativ hochstehenden Innovation stärkt die Firma Limmex AG den Industriestandort Schweiz,» lautet das Urteil der Jury.

Notruf-Uhr mit integrierter Telefonfunktion
Die Limmex Notruf-Uhr wurde in der Schweiz entwickelt und wird im Herzen der Schweizer Uhrenindustrie produziert. Auf Knopfdruck wählt die Uhr individuell hinterlegte Nummern – etwa von Familienmitgliedern, Freunden oder auch einer Notrufzentrale – nacheinander so lange an, bis jemand antwortet. Innerhalb kurzer Zeit hat sich die Limmex-Uhr in verschiedenen Bereichen als Lösung für die persönliche Sicherheit etabliert, etwa für Sicherheitsdienste, Sportler, Kinder, Menschen mit gesundheitlichen Problemen und selbständig wohnende ältere Menschen. Die Notruf-Uhr kann dank technischer Weiterentwicklung ab sofort nicht mehr nur in Europa, sondern auch in Nord- und Südamerika sowie Asien eingesetzt werden.

limmex innovation
Umfassende Vorteile gegenüber herkömmlichen Notrufsystemen
Der hohe Innovationsgehalt zeichnet sich durch die umfassenden Vorteile der Limmex Notruf-Uhr gegenüber herkömmlichen Notrufsystemen aus. Zum einen überzeugt die Uhr durch ihre Einfachheit: Ein einziger Knopfdruck genügt, um Hilfe anzufordern. Sie braucht keine Festinstallation und kann so überall, drinnen wie auch draussen verwendet werden. Dank besonderer Wertlegung auf Design ist die Notruf-Uhr nicht als Notrufgerät erkennbar. So bietet sie Sicherheit, ohne Lebensstil und -qualität einzuschränken oder Nutzer als hilfsbedürftig zu kennzeichnen.

Bereits der fünfte Preis im Jahr 2013
Limmex blickt bereits heute auf ein erfolgsreiches Jahr 2013 zurück. Eine Bestätigung hierfür sind die zahlreichen Auszeichnungen. Im Februar gewann Limmex den Hauptpreis des «M2M-Challenge» am Mobile World Congress in Barcelona, im Frühjahr den renommierten «Red Dot Design Award». Es folgten die Verleihung des Qualitäts-Labels «SEF.HighPotential» durch das Swiss Economic Forum sowie der Swisscom Business Award im September 2013. «Die Auszeichnung des Swiss Excellence Product Award ist nicht nur eine Bestätigung für den Innovationsgehalt und die Wettbewerbsfähigkeit des Produkts Limmex Notruf-Uhr, sondern auch eine Bestätigung für die Arbeit des gesamten Teams, ohne das es dieses Produkt nicht geben würde», freut sich Martin Reber, Geschäftsführer der Limmex AG.

Über Limmex AG
Limmex AG entwickelt, produziert und vermarktet Lösungen im Bereich Personensicherheit. Dabei wird Schweizer Uhrenhandwerk mit einem intelligenten Notrufsystem verbunden. Auf Knopfdruck wählt die Limmex-Uhr individuell hinterlegte Nummern – etwa von Familienmitgliedern, Freunden oder auch einer Notrufzentrale – nacheinander so lange an, bis jemand antwortet. Innerhalb kurzer Zeit hat sich die Limmex-Uhr in verschiedenen Bereichen als Lösung für die persönliche Sicherheit etabliert, etwa für Sicherheitsdienste, Sportler, Kinder, Menschen mit gesundheitlichen Problemen und selbständig wohnende ältere Menschen. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Zürich, die Produktion im Herzen der schweizerischen Uhrenindustrie.

Erfindung der Woche: doosh – die Duschkopf Revolution

In bester Gesellschaft mit anderen prominenten Erfindern von Bud Spencer über Marlon Brando bis hin zu Mark Twain hat auch TV-Tausendsassa Stefan Raab in jahrelanger Tüftelei zwei Alltagsprobleme seiner Mitmenschen durch eine pfiffige Erfindung gelöst:

Duschen, ohne die Haare dabei nass zu machen – jeder Langhaarträger kennt das Elend, sich z.B. vor der Arbeit oder dem Schlafengehen nur kurz abduschen zu wollen, ohne danach die Haare stundenlang trocknen zu müssen. Doch trotz jahrelanger Übung misslingt der Versuch eigentlich immer: Entweder spritzt das Wasser von den Wänden auf den Kopf oder wir sind beim Abduschen kurz unaufmerksam und schon haben wir unseren Scheitel erwischt. Die Haarpracht wird mühevoll zusammengebunden oder wir verrenken uns in einer unmöglichen Haltung, um dem Wasser mit dem Kopf auszuweichen, aber den Rest des Körpers zu benässen. Dabei riskieren wir höchstens Nackenstarre und Hexenschuss. Wer sich also kein Badehäubchen aufsetzen will, ist auf den Doosh angewiesen – der Duschkopf mit Köpfchen macht das haartrockene Duschen zum Kinderspiel.

doosh

Schlüge es nicht auf Kreislauf und Geldbeutel, würden wohl alle Menschen lieber baden als zu duschen. Das wohlige Gefühl, komplett von Wasser bedeckt zu sein, lässt sich aber mit einem handelsüblichen Duschkopf kaum erreichen. Wir halten den punktgenauen Strahl ständig in Bewegung, um den ganzen Körper abzubrausen, aber wenn die eine Körperhälfte warm ist, friert die andere bereits wieder. So verkommt das, was eigentlich Entspannung pur sein sollte, zum hektischen Fuchteln mit der Handbrause.

doosh erfindung
Der Doosh löst auch dieses Problem und macht das Duschen so angenehm wie ein Schaumbad mit Kerzenschein und Sekt – ohne die benannten Nachteile: Auf Nackenhöhe eingestellt und als stationärer Duschkopf benutzt, reicht der Doosh über beide Schultern ohne wie eine reguläre Brause im Rücken zu stören. So wird der Dooshende komplett in Wasser eingehüllt, der Kopf aber trocken gelassen. Die Werbetexter sprechen von einem „Wasservorhang“, doch der Doosh strickt mit seinen 204 Düsen vielmehr einen wohligen Bademantel aus Wasserstrahlen, in den man sich hinein kuschelt. Das ist Wellness pur! Mit einem Knopfdruck lässt sich der Wasserstrahl zusätzlich wie bei einem herkömmlichen Duschkopf konzentrieren, um so auch die Haare waschen zu können.

Raab StefanDie Idee kam Stefan Raab an einem Grillabend. Die Frauen ärgerten sich darüber, dass die Haare oft unbeabsichtigt nass werden, wenn sie sich nur mal entspannt abduschen möchten. Die Männer störte die fehlende Strahlbreite der gängigen Duschköpfe. Dieses Problem galt es zu lösen. Stefan Raab nahm die Herausforderung an.

Ihm war schnell klar, welches Design und welche technischen Features der Duschkopf haben sollte. Im Baumarkt besorgte er Duschköpfe, Kunststoff, Powerknete, Dämmmaterial und Schleifpapier und machte sich an die Arbeit. Nach insgesamt drei Jahren Entwicklungszeit entsprach Doosh seinen Vorstellungen von Design und Funktion. Und er meldete die Erfindung weltweit zum Patent an.

Ab jetzt ist doosh auch im Erfinderladen erhältlich!

Popcornloop – die Popcorn Innovation

Wir geben Unmengen an Geld für riesige 3D-Fernseher mit einer Bildqualität aus, die so gut ist, dass uns die Wirklichkeit im Vergleich dazu irgendwie unrealistisch vorkommt. Jede Ecke unseres Wohnzimmers bestücken wir mit einem Dolby-Digital-5.1.-THX-Surroundsystem, das Geräusche hörbar macht, die in der Natur gar nicht existieren. Wir suchen nach der perfekten visuellen und auditiven Nachbildung des Kinoerlebnisses. Wieso aber fühlt sich ein Filmabend nie wirklich nach HeimKINO an? Irgendetwas scheint zu fehlen… Ist es vielleicht das unentwegte Geplapper von Amateur-Kommentatoren während des Films? Das grunzende oder quiekende Lachen derjenigen Zuschauer, die für jeden Kalauer zu haben sind? Oder ist es der 2,05 m große Basketballspieler mit turmhoher Afrofrisur, der sich sicher auch dieses Mal wieder vor uns setzt? Das fehlende, besondere Etwas, das uns die Unterhaltungselektronik nicht bieten kann, ist einfach: POPCORN!

Popcorn ist der eigentliche Stoff, aus dem Filmerlebnisse gemacht sind. Schon beim Betreten eines Kinos lockt uns der süße Duft von Karamell und geröstetem Mais vor die riesigen Popcornmaschinen, wo wir durch Glasscheiben wie Kinder am Süßwarenstand beobachten, wie hell beleuchtet, Unmengen des gelben Goldes umher gewälzt werden. Der Anblick all dieser kleinen, klebrigen Glücksmomente lässt uns das Wasser im Munde zusammenlaufen und wenn wir wieder zu uns kommen, sitzen wir bereits mit einer riesigen Tüte im Kinosessel. Wir umklammern sie, drücken sie an die Brust wie ein geliebtes Kind. Wir geben vor, mit unseren Freunden teilen zu wollen, aber wann immer sich eine Hand nach dem Popcorn ausstreckt, möchten wir nach ihr schlagen und unser Herz macht Freudensprünge, wenn die Tüte nach dem Durchreichen wieder zu uns zurückkehrt und nicht so viel leerer ist wie wir befürchtet hatten.

Der Film ist nur ein flüchtiges Medium, das einen vagen Eindruck hinterlässt – Popcorn dagegen erfahren wir mit allen Sinnen und in Form bleibender Eindrücke an unseren Hüften. Selbst nach dem Leeren der Tüte suhlen wir uns weiterhin im honigartigen Nachgeschmack, der unseren Gaumen bedeckt (und egal wie groß die Tüte war – zumeist schon nach Werbung und Vorschau zu Beginn des Films ist diese komplett geleert). Unsere Zunge tastet Zähne, Lippen und jeden Winkel des Mundes ab, um das orgastische Gefühl des Zuckerrausches noch einmal zu erleben. Könnten wir ungesehen und ohne etwas zu verpassen den Kinosaal verlassen, würden wir gleich noch eine Packung kaufen und so ginge es weiter, bis wir an Überzuckerung stürben. Nicht ohne Grund gibt es keine treffende sprachliche Bezeichnung für die Einzahl von Popcorn. Die Portionsangabe besteht aus „Tüten“ und „Schüsseln“ oder „Händen voll“ und genauso wollen wir es.
Wie nur können wir diesen Genuss auch zu Hause erfahrbar machen? Wie Heroinsüchtige im Methadonprogramm versuchen wir Popcorn durch Chips, Gummibärchen oder andere Snacks zu ersetzen, aber schon nach dem ersten Bissen bereuen wir die Entscheidung, nicht doch ins Kino gegangen zu sein.

popcornloop - erfinderladen.de

popcornloop – erfinderladen.de

Welche Möglichkeiten also haben wir, um Kinopopcorn herzustellen?
Lösung 1: Mikrowellenpopcorn
Wir kaufen bunte Verpackungen mit einem Inhalt, der angeblich aus Puffmais-Körnern besteht (den wir aber nie vor der Zubereitung sehen!) und stellen diese komplett in die Mikrowelle. Da wir gelernt haben, dass man Verpackungen nicht erhitzen darf, nehmen wir unwillkürlich an, dass giftige Inhaltsstoffe mit dem Mais erhitzt werden und das Ergebnis eigentlich nur dafür taugt, um Krebsgeschwüre zu züchten. Wenn wir das Mikrowellenpopcorn auch nur eine halbe Sekunden zu lange drin lassen oder die Packung nicht fachgerecht auseinandergefaltet haben, finden wir unsere Ängste anschaulich bestätigt: Aus dem stinkenden, beißenden Rauch, der uns aus dem Garraum entgegen schwillt, schält sich ein verkohlter Klumpen schwarzer Asche, der die ganze Wohnung tagelang verpestet. Selbst wenn das Experiment „gelingt“, kann das Ergebnis nie überzeugen: Wir schütteln und schütteln, doch trotzdem hat sich der Zuckerersatz ungleichmäßig verteilt und beim Verzehr wechseln sich übersüße Klumpen mit bleichem Füllmaterial ab, das nach gar nichts schmeckt. Wir erwarten knusprige Popcörner, aber aufgrund seiner schaumstoffartigen Konsistenz taugt das Mikrowellenpopcorn allenfalls als Füllmittel für zerbrechliche Pakete, nicht aber als Nahrungsmittel. Dieser Unterschied zum echten Popcorn macht unser Leid ungleich größer, da unsere Vorfreude jäh enttäuscht wurde und wir uns voll Bitterkeit daran erinnern, wie gut es doch im Kino schmeckt.

Lösung 2: Supermarktpopcorn
Stets in den unteren Regalfächern verstaut, ist Supermarktpopcorn so billig, dass eigentlich nicht einmal die bedruckte, überlange Verpackung zu diesem Preis zu haben sein dürfte, geschweige denn hochqualitatives Popcorn. Beim Essen merken wir bereits beim ersten Bissen wieso – nur die Hälfte des Inhalts der Tüte ist überhaupt „genießbar“, weil der Rest aus rohen Körnern, Bruchstücken und undefinierbaren Einzelteilen aus dem Produktionsprozess besteht. Wir durchsuchen die Packung nach den wenigen Popcorn-Flocken, die halbwegs so aussehen wie wir es vom Kinopopcorn gewöhnt sind und wundern uns dennoch, wieso die Farbe eher Gelb als Golden ist und woher der seltsam chemische Beigeschmack kommt. Auf der Packung erwarten wir als Inhaltsstoffe lediglich Mais, Zucker und Öl, doch beim Blick auf die Zutatenliste ahnen wir schnell, dass die überlange Verpackung aus Platzgründen gewählt wurde: Min. 1795 kryptische Zutaten aus den Giftschränken der Lebensmittelindustrie wurden in unserem Popcorn verarbeitet und wir sind sicher, ob es nicht Überschneidungen zwischen der Herstellung der Plastiktüte und der des Inhalts gibt. Von Farb- über Konservierungsstoffen bis hin zu den berüchtigten „E“s finden wir alles vor, was das Herzinfarktrisiko begehrt.

Lösung 3: Selbst machen
Wir geben Maiskörner in Töpfe und Pfannen, das glühend heiße Öl spritzt uns entgegen und die Hälfte der Körner springt beim Aufplatzen aus der Pfanne. Sobald wir das Elend durch das Aufsetzen eines Deckels zu verhindern versuchen, ist das Popcorn auch schon angebrannt. Hierbei reicht ein einziges, angesengtes Maiskorn, um die ganze Schüssel zu ruinieren.
Danach rutscht wie bei einem Kuchen aus dem umgestülpten Kochgeschirr ein zusammenklebender Klumpen auf den Teller, der die Form unseres Topfes hat. Nach dem ersten Geschmackstest würgen wir und ohne Umschweife wandert der ölige, fettige, verbrannte Geschmacksschock in die gelbe Tonne (weil wir das Ergebnis eindeutig nicht für Biomüll halten).

popcornloop - erfinderladen

popcornloop – erfinderladen


Wir sind sicher, dass sich auf Wikileaks ein Dossier finden lässt, das beweist, dass Heimkinogänger das Opfer einer weltweiten Verschwörung von Filmkonzernen und Kinobetreibern sind, die zu verhindern versuchen, dass leckeres Heimpopcorn hergestellt wird, damit wir weiterhin mehr Geld für die Süßspeise als für den eigentlichen Film ausgegeben. Doch so wie die erste Popcornmaschine im Jahre 1893 bei der Weltausstellung in Chicago als Wunderwerk der Technik für Aufsehen sorgte, ist der POPCORNLOOP das Zepter des Widerstands gegen diese verbrecherische Praxis im 21. Jh.:
Mikrowellen- und Supermarktpopcorn führen regelmäßig zu Feueralarm und Geschmacksnervenzusammenbrüchen. Perfektes Popcorn gibt es nur in Handarbeit – Mit dem Popcornloop wird Ihr Heimkinoerlebnis perfektioniert!

Was wie eine Mischung aus Rückenkratzer und Badehäubchen aussieht, ist ein ausgefuchstes Werk der Technik. Der hitzebeständige Stab dient dem Rühren des Popcorns unter Abdeckung durch die textile Haube, die über den Rand eines Kochtopfes gestülpt wird. [Die Zubereitung ist kinderleicht: Öl erhitzen, eine festgedrückte Schicht Puffmaiskörner hinzugeben und mit Zucker und Vanillezucker verfeinern. Unter beständigem Rühren zubereiten, bis alle Körner gepoppt sind.]

Die Erfindung verhindert Ölspritzer, das Herausspringen des Popcorns, das verbrennen und das Austreten von zu viel Feuchtigkeit. Das Popcorn wird knusprig, aber nicht trocken. Durch beständiges Rühren wird ein Anbrennen verhindert und die gleichmäßige Beschichtung des Popcorns mit Zucker und Öl gewährleistet.
Das Ergebnis ist außen knuspriger Flockenmais, der mit einer hauchdünnen Schicht aus goldgelbem, karamellisiertem Zucker glasiert wurde. Der Popcornloop lässt selbst das Kinopopcorn alt aussehen – das handgemachte Popcorn ist stets frisch, beim Essen noch warm und enthält keine Inhaltsstoffe, die Sie nicht selbst bestimmt haben. Diese Erfindung hat den Oscar verdient!

Popcornloop gibt es im erfinderladen für 21,95.- Euro.

JaukuDesign „Takeover the world in 100 days“

„Der Weg ist das Ziel“. Dieses Zitat von Konfuzius haben wir schon oft gehört. Doch Tomas und Simonas wollten es nicht bei einem Zitat belassen und haben es in die Tat umgesetzt.

JaukuDesign

Drei litauische Designer von JaukuDesign haben sich ein Ziel gesetzt, was die Mehrheit der Menschen als aberwitzig bezeichnen würden. Wohl gemerkt die Mehrheit – aber zum Glück nicht sie selbst!
Ihr Traum ist es, in jedem Land der Welt einen symbolischen Fußabdruck zu hinterlassen.

jauku design team

In hundert Tagen wollen sie in siebzig Ländern Menschen für ihre Produkte intelligent mustaches Coaster´s und den Leafy Dream begeistern. Damit das alles überhaupt möglich wird, haben sich die drei Designer aufgeteilt: Dmitrij Juvko bleibt in Litauen und versucht die Länder per Telefone zu erreichen, die mit dem Auto nicht bereisbar sind und Tomas und Simonas starten mit einem vollgepackten Auto Richtung Europa und suchen persönlich in jedem Land Läden, die Lust haben ihre ökologisch hergestellten Holzprodukte in ihr Sortiment aufzunehmen. Denn, gesichert ist die Weiterreise nur dann, wenn sie es auch schaffen, Läden für ihre Produkte zu begeistern. Das ist die Challenge.

Durch den Erlös von dem Verkauf ihrer Produkte können sie mit ihrem Auto in die nächste Stadt, in das nächste Land, auf die nächste Couch reisen. Doch weil das alleine ja nur der halbe Spaß wäre, haben sie sich eine weitere Hürde überlegt: Pro Tag haben sie nur 1 € zur Verfügung. Dieser Euro dient als Lebensunterhalt – davon müssen sie sich ernähren, tanken usw.

Sie haben uns im Erfinderhaus besucht und wir haben uns über die weiteren Vorgangsweisen der Zusammenarbeit unterhalten. Wir unterstützen sehr gerne Erfinder und Designer die an sich glauben und so eine Aktion starten. Wir haben Ihre Produkte in unsere Erfinderläden aufgenommen und werden Sie an den nächsten Designmessen ausstellen und als Großhändler fungieren.

erfinderhaus_marijan jordan

erfinderhaus-jaukudesign

erfinderladen jaukudesign

JaukuDesign-media

Die Erfinderhaus Erfarhrung hat gezeigt, so eine Aktion braucht Medien und so haben wir für Sie einen Termin bei FluxFM besorgt. Hier können Sie den Beitrag hören.

Doch wie kommt man dazu sich auf solch ein ungewöhnliches Projekt einzulassen?
Alles begann mit der Teilnahme am LOGIN 2013 Award. Ihre Produkte wurden für die renommierte Kategorie „Produkt des Jahres” nominiert.
Es gewinnt der, der die Mehrheit der online-Besucher für sein Produkt begeistern kann. Schnell lagen sie vorn und gewannen schlussendlich die begehrte Kategorie.

Da das Interesse und die Beteiligung an dem Award, die weit über die Grenzen Litauens hinaus geht, wussten sie, dass sie es schaffen könnten nicht nur ihr Heimatland, sondern auch den Rest der Welt von ihren Produkten zu überzeugen.

intellectual_mustache

Es gibt so viele globale Kooperationen, Netzwerke über die ganze Welt verteilt, man braucht nur den Mut haben seinen Traum auch zu verwirklichen.
Auf diesem Wege suchen wir natürlich auch Händler, Läden und Partner in der Schweiz – Sie können sich am besten bei mir melden auf info@land-der-erfinder.ch .

WE LOVE THIS DREAM.

Das Füsslipyjama: Gaggohaas

Kalte Füsse sind etwas Unangenehmes und verhindern den guten Schlaf. Wer sehnt sich da nicht nach den kuscheligen Füsslipyjama von früher.
Die Schweizer Gaggohaas Macher machte sich auf die Suche. Sie wurden zwar nicht fündig, aber eben erfinderisch. Das Resultat: Gaggohaas – das einzige Pyjama mit Füssen für Kinder und Erwachsene. Zudem bietet Gaggohaas eine Reihe von speziellen Produkten für den Wohlfühlbereich. Die hellblauen «Haasen» aus Schweizer Handarbeit sorgen für nostalgische Gefühle und warme Zehen jetzt bereits seit 2005. Das Unternehmen mit Sitz in Basel, Schweiz, exportiert in alle EU-Länder sowie in die USA, nach Kanada und Japan. Das Sortiment umfasst Füsslipyjamas, Shorty-Pyjamas, T-Shirts und Bademäntel.

gaggohaas logo

Ein einteiliger Pyjama mit Füssen für Erwachsene und Kinder – sind die verrückt? Hmm, vielleicht ein bisschen. Doch der seit 2005 stetig steigende Erfolg spricht für sich. Das swissmade „Füsslipyjama“ (Jumpsuit, Strampler, Combi-Pyjama) des Basler Herstellers Gaggohaas sorgt für warme Füsse und einen gesunden und warmen Rücken. Die hochwertigen Kleidungsstücke für jede Generation fertigen die Schweizer seit 2005 im Nähatelier in Entlebuch. Sie sind nun weltweit erhältlich unter www.gaggohaas.com.

Füsslipyjama Gaggohaas

Neben feinster Baumwolle für das ganze Jahr, Niciplüsch für den Winter gibt es nun auch eine absolute Neuheit; das Füsslipyjama aus antibakterieller Naturfaser mit Zinkoxyd (z.B. bei Allergien oder Neurodermitis) – die hellblauen Einteiler sind ein echter Hingucker. Das einzigartige Design und die hochwertige Verarbeitung sind bestechend und raffinierte Extras sichern das Kuschelgefühl: Der Reissverschluss ist versteckt vernäht, der Stehkragen innen mit Band versäubert. Ein Anti-Rutsch-Aufdruck an den Fusssohlen bietet beim Laufen Sicherheit. Die Textilqualität unterstützt die natürliche Hautatmung.

gaggohaas erfindung

Namhafte Kaufhäuser und exklusive Boutiquen führen die Einteiler Schlafanzüge mit dem Schokohasen-Logo (Gaggohaas ist Schweizerdeutsch und bedeutet Kakao- oder Schokohase). Die Füsslipyjamas für Erwachsene sind im Onlineshop bei www.gaggohaas.com zum Preis von CHF 149 oder EUR 110 in fünf Grössen erhältlich; Kindergrössen ab ein bis elf Jahre kosten CHF 69 oder EUR 56; geliefert wird weltweit (zollfrei in die gesamte EU).

Mei Tai und andere Babytragen

Säuglinge und Kleinkinder werden in allen Kulturen getragen, in denen sich der Kinderwagen als Transportmittel nicht durchgesetzt hat, oder eben kein Platz ist wie z.B die U Bahn in Paris. Zwei Drittel der Weltbevölkerung tragen ihre Kinder noch heute mit den Babytragen. Ich habe und trage noch immer meine kleinste in Babytragen. Bin aber eher Freund von den Tradinionellen Varianten der Tragetücher aus Ostasien wie der Mei Tai (China), das Onbuhimo (Japan) und das Podaegi (Korea).

Der Mei Tai ist eine aus China stammende Tragehilfe. Eigentlich nur ein viereckiges Stück Stoff mit 4 Bändern (Trägern) an jede der 4 Seiten. Man kann sein Baby damit vor dem Bauch, auf dem Rücken und auf der Hüfte tragen, was abhängig ist von der Größe und dem Gewicht des Kindes. Größere Kinder ab Krabbelalter oder ab 10 kg sind besser auf dem Rücken zu tragen oder für kurze Strecken auch noch vorm Bauch.
Es gibt verschiedene Formen des Mei Tai’s. Die amerikanischen Mei Tai’s sind eher eckig und oben manchmal rund oder angeschrägt. Sie haben meist weder Kapuze noch Sonnenschutz und sind relativ einfach. Die europäischen Mei Tai sind etwas geschwungener und runder vom Schnitt. Sie haben meist Kopf-/Nackenstütze, Kapuze oder Sonnenschutz. Die Stegbreite ist variable oder Abnäher für eine gute Beutelung bilden den perfekten Sitz. Mei Tai’s sind relativ kompatibel für fast alle Konfektionsgrößen, wobei die Schulter- oder Hüftgurte jedoch nicht zu kurz sein dürfen. Mei Tai ist wirklich mein Favorit und die habe ich am meisten getragen.

Mei Tai Trage

Mei Tai Trage

Wrap Conversion – ist ein Mei Tai welcher aus einem Tragetuchstoff erstellt wird.

Wrap Conversion

Wrap Conversion

Der Onbuhimo ist eine aus Japan stammende Tragehilfe, welche keinen Hüftgurt hat und meist ab Sitzalter des Babies verwendet werden kann. Ein Onbuhimo wird meist auf dem Rücken getragen.
Es gibt verschiedene Versionen von Onbuhimos. Schnallenonbu sind ähnlich einem Rucksack und dadurch schnell aufzusetzen. Ein Ring Onbu ist mit Slingringen, wodurch die Schultergurte gezogen werden. Bei den Schlaufen-Onbuhimos werden einfach ein oder zwei Schlaufen genäht, wodurch die Schultergurte befestigt werden. Ein Schlaufen-Onbuhimo oder ein Ring-Onbuhimo kann auch vorne getragen werden und ein Schlaufen-Onbuhimo kann man sogar als Podegi binden, indem man die Schlaufen einfach aussen vor läßt.

Onbuhimo

Onbuhimo

Ein Onbuhimo ermöglicht die Anhock-Spreiz-Haltung, jedoch ist der Rücken nicht so sehr rund wie bei den anderen asiatischenTragehilfen. Der Onbuhimo sitzt relativ weit oben am Rücken und dadurch sitzt das Baby aufrechter. Der Onbuhimo besonders der Schnallen-Onbu wird derzeit immer beliebter, da er so schnell aufzusetzen ist und man durch den fehlenden Hüftgurt z.B. auch gut Mäntel oder längere Kleidungsstücke tragen kann, welche dann nicht durch den Hüftgurt eingedrückt werden. Onbuhimos sind die ideale Traghilfe, wenn man z.B. wieder schwanger ist oder man den Hüftgurt als einfach störend empfindet. Jedoch ist die Gewichtsverteilung ähnlich der Rucksacktrage beim Tragetuch nur auf den Schultern des Tragenden verteilt.

Der Podaegi oder auch im englischen Podegi genannt, ist eine koreanische Tragehilfe. Es ist ein rechteckiges Stück Stoff, was an der oberen Seite 2 Bänder hat. Diese Bänder können schräg oder gerade angenäht sein. Manchmal sind diese teilweise gepolstert, was gerade bei Kleinkindern das Tragen erleichtert. Der Podegi ist eine sehr vielseitige Tragehilfe, da er für den Rücken, vorm Bauch oder auf der Hüfte verwendet werden kann und vorallem auch sehr lange passt, da ihm der Hüftgurt fehlt man dadurch den Steg variable je nach Größe des Kindes halten kann. Die Bindeweise ist nicht ganz einfach, aber einmal gebunden, ist ein Podaegi eine sehr bequeme Tragehilfe, die man garnicht mehr missen möchte. Es gibt verschiedene Arten den Pod zu binden, wobei manche an Tragetuchbindearten erinnern.

Ziemlich neu ist die Erfindung des Ringslings aus Tragetuch. Er bietet für die Haltung des Babys die Vorteile eines klassischen Tragetuchs, da es sich genau am Körper anpasst. Es ist jedoch kleiner und handlicher (ca 2 m), mit etwas Übung auch extrem schnell an- rsp. ausgezogen. Der Nachteil hier ist, dass das Gewicht nur auf einer Schulter lastet. Mit einem Ringsling lässt sich ab Geburt tragen bis die Last für eine Schulter zu schwer wird.

Die flexiblen Solarmodule von Flisom

Das Ziel von Flisom ist es, flexible Solarmodule mittels CIGS Dünnschicht-Technologie zu produzieren und zu vermarkten. Die Firma wurde 2005 als Spin-off-Unternehmen des Laboratoriums für Festkörperphysik der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zurich) gegründet. Der Hauptsitz von Flisom befindet sich in Dübendorf (Schweiz), nahe Zürich.

flisom

Die Solarmodule von Flisom werden mittels eines Rolle-zu-Rolle-Beschichtungsprozesses hergestellt, der eine kontinuierlich hohe Qualität bei geringen Kosten garantiert. Die Abscheidung des lichtabsorbierenden CIGS-Verbindungshalbleiters (Cu(In,Ga)Se2) ist dabei ein Schlüsselkriterium der Beschichtungstechnologie.

In einem Solarmodul werden mehrere Solarzellen zusammengefasst und bilden mit elektrischen Komponenten, wie Dioden und Anschlussleitungen eine direkt einsetzbare Einheit. Je nachdem wie die Solarzellen im Solarmodul miteinander verbunden sind, erzeugt ein Modul höhere elektrische Spannung oder mehr elektrischen Strom.
Flisom 2013
Der von Flisom entwickelte Rolle-zu-Rolle-Beschichtungsprozess ermöglicht die Herstellung von monolithischen Solarmodulen. Solarzellen und andere Komponenten können dadurch direkt auf der Plastikfolie aufgebracht und miteinander verbunden werden. In der sogenannten monolithischer Interconnection werden die einzelnen Zellen unter dem Einzatz von Lasergravierung gezielt elektrisch verbunden.

Flisom stellt flexible Dünnschicht-Solarmodulen mittels kostengünstigem Roll-zu-Roll-Prozess her.
Diese Solarmodule zeichnen sich durch folgende Hauptmerkmale aus:

Hoher Wirkungsgrad für die Umwandlung von Licht in Elektrizität

CIGS Verbindungshalbleiter
Geringe Kosten
Sehr anpassungsfähig bezüglich Größe und Energieversorgung

Flexibler Einsatz

Biegsam und einfache Handhabung
Extrem leicht
Platzsparende Lagerung (zusammengerollt), einfacher Transport, einfache Installation
Einheitliches, dunkles Erscheinungsbild für attraktive Designs

Langlebigkeit

stabiles Material
verlässlicher dank monolithischem Moduldesign

Anwendungen
Der Solarmodul-Prozess von Flisom ermöglicht ein maßgeschneidertes Design der Photovoltaik-Module in verschiedenen Größen und elektrische Leistungsmerkmalen für neue Anwendungsgebiete:

– Gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV) für Dächer und Fassaden
– Mobile Geräte wie Mobiletelefone, Laptops, Taschen und weitere Apparate
– Fahrzeuge wie Autos und Schiffe

Diese Solarmodule können dank ihrer Biegsamkeit und ihres geringen Gewichtes auf gekrümmten oder flexiblen Oberflächen angebracht werden.

Rekord-Wirkungsgrad von 20,4 %

Am 17.01.2013 meldete Empa, dass seine flexiblen CIGS-Solarzellen einen Wirkungsgrad von 20,4 % erreicht haben. Dies ist ein Weltrekord für die CIGS-Technologie und genauso hoch, wie der Wirkungsgrad von Solarzellen mit Wafern auf Basis von polykristallinem Silizium.

“Die Produktion großformatiger Solarmodule und die Einführung dieser komplexen, innovativen Prozesse in die industrielle Fertigung sind Herausforderungen, die eine enge Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen und industriellen Partnern erfordern”, sagte Pierangelo Groening, Leiter der Abteilung für moderne Werkstoffe und Oberflächen und Vorstandsmitglied von Empa.

„Wir sind sehr beeindruckt vom Erfolg unserer Finanzierungsrunde und vom hohen Wirkungsgrad, den unsere Partner von Empa erreicht haben”, sagte Flisoms Interims-Geschäftsführer Kaelin. “Wir freuen uns darauf, von den Einblicken in die Arbeit von Empa zu profitieren, um die Effizienz flexibler Solarmodule weiter zu erhöhen, die mit Flisoms Rolle-zu Rolle-Verfahren produziert werden.”