Litfaßsäule ist 165 Jahre alt

Heute vor 165 Jahren war die Geburtsstunde der Litfaßsäulen Erfindung.

Am 1. Juli 1855 wurde in Berlin die erste Litfasssäule eingeweiht, deren ursprünglicher Zweck war es, die zunehmende Werbung an Hauswänden und weiteren Flächen einzudämmen. Die runden Säulen sollten dafür sorgen, dass sie von allen Seiten sichtbar sind und viel Platz für die zahlreichen Werbeplakate bieten. Die Litfaßsäule wurde vom Berliner Drucker Ernst Litfaß erfunden und im Jahr 1854 erstmals verwirklicht. Am 15. April 1855 wurde die erste Säule an der sogenannten „Ziegenbockswache“ in der Münzstraße (Berlin-Mitte) errichtet, aber erst am 1. Juli 1855 wurden die 100 Säulen und 50 Brunnenumhüllungen öffentlich präsentiert.

Am heutigen Tag zeigt sogar Google zu Ehren der Litfaßsäule ein sehr schönes Google-Doodle auf den deutschsprachigen Startseiten, das vielen Menschen rein optisch bekannt vorkommen dürfte. Die Litfasssäule hat das Stadtbild über mehrere Jahrhunderte geprägt und ist auch heute noch in vielen Städten zu finden – wenn auch in deutlich geringerer Zahl. Die Werbung war vor weit über 165 Jahren schon ein großes Thema. Litfaß hatte bis zu seinem Tod im Jahr 1874 das Monopol auf den Bau von Litfaßsäulen.

Ende 2005 gab es nach Angaben des Fachverbandes Außenwerbung etwa 51.000 Litfaßsäulen in Deutschland. Auch im Berliner Stadtbild sind Litfaßsäulen weiterhin präsent. Bis zum Jahr 2019 standen in Berlin genau 2.548 Säulen.

Seit Januar 2011 gibt es in Berlin den Litfaß-Platz. Der Platz entstand auf dem neu bebauten Gelände südlich des Bahnhofs Hackescher Markt, dem Hackeschen Quartier.  In der Mitte des Platzes steht eine 5,25 m hohe Säule, die auf die Namensgebung des Areals hinweist.

Seit Anfang der 1990er Jahre hatte der Senat von Berlin, seit dem Mauerfall für ganz Berlin zuständig, mit der Firma Wall AG einen bis Ende 2019 gültigen Betreibervertrag für alle Litfaßsäulen abgeschlossen, wofür dieser die Werbeeinnahmen größtenteils behalten konnte, aber für die Sauberkeit und das stetige Funktionieren der Säulen zuständig war.

Der Betreiberwechsel zu der Stuttgarter Firma Ilg-Außenwerbung führte zu der Planung, dass alle alten Säulen abgebaut und durch etwa 1.500 neue Modelle, dicker und beleuchtet, teils an anderen Standorten, ersetzt werden. Um die Tradition jedoch zu erhalten, sollten 50 historische Litfaßsäulen unter Denkmalschutz gestellt werden.

Link Tipps:

Erfinderladen Berlin

Erfinderberatung Berlin und Salzburg

Erfindershow

Millionär mit einer verrückten Idee?

Heute in der neuen Folge von www.Erfindershow.de : “Millionär mit einer verrückten Idee?”.

Interessante Erfinder Kurzgeschichten aus dem verrückten  Alltag.

Viel Spaß #jederisterfinder

 

Erfindershow : Erfinder im Interview

Heute in der Erfindershow : “Erfinder im Interview mit Christian Peitzner-Lloret, Erfinder von Bügel-Clou.

Du hast auch eine Erfindung, würdest gerne damit Dein Geld verdienen oder von uns interviewt werden? Dann klick mal hier: https://www.erfinderberatung.com

Heute zu Gast im Gespräch mit mir (Marijan Jordan): Christian Peitzner-Lloret.

Der Erfinder des Bügel-Clou ist seit einigen Jahren kein Unbekannter mehr. Wer sich als Erfinder in der Höhle der Löwen ein Engagement von Ralf Dümmel sichert, hat es großes Ziel erreicht. Als wir Ihr einige Jahre davor kennenlernten, war der spätere Erfolg erst ein Traum. Wir haben den Bügel-Clou auch Jahre später noch im Erfinderladen. Jetzt nicht mehr um einem aufstrebenden Erfinder zu helfen, sondern als Referenz.

Also wenn Du ihn kaufen möchtest, bitteschön der Link im Erfinderladen: https://shop.erfinderladen.com/Origin… Da Cristian nicht nur Erfinder, sondern auch Anwalt ist, kannst Du seine Dienste auch in Anspruch nehmen. https://www.clourechtsberatung.de Hier seine Erfinderseite http://www.clou-innovations.com .

Mictic und Swiss Startup Factory präsentieren das weltweit erste Körperinstrument

Die Swiss Startup Factory konnte einmal mehr erfolgreich ein Startup ausgründen, das nun bereit für den Markteintritt ist. Mictic präsentiert ein Armband, das auf Körperbewegungen basierende Klänge erzeugt und diese in Echtzeit an Smartphones oder Tablets überträgt. Diese Weltneuheit stellt wahrscheinlich das Ende der Luftgitarre dar. Von jetzt an wird in der Luft getrommelt und die daraus entstehende interaktive Musik bereichert verschiedene Alltagsaktivitäten.

Eine Sonate von Bach, die Titelmusik aus dem Krieg der Sterne oder das aktuelle Lieblingslied aus dem Radio sollen den Alltag bereichern? Mit Mictic kein Problem, denn das Armband spielt im wahrsten Sinne des Wortes alle Stücke und macht seine Träger zu Komponisten und Musikern in Personalunion. Dank integrierter Sensoren können verschiedene Instrumente “gespielt” werden – und zwar im Takt zu den Bewegungen des Armband-Trägers. Damit wird es zum perfekten Begleiter für all jene, die sich gerne über Bewegung und Musik ausdrücken.

Das weltweit erste Instrument seiner Art ist so klein wie eine Armbanduhr und kann am Hand- oder Fussgelenk befestigt werden. Dadurch ist es einfach zu tragen und fällt nicht auf.  Es wurde entwickelt, um Musiker und Tänzer sowie andere Performer in ihrer Arbeit zu unterstützen, beispielsweise beim Einstudieren oder Komponieren eines neuen Stücks. Speziell entwickelte Sound-Sets wurden ausführlich getestet und für marktreif befunden. So können ab sofort eine Reihe unterschiedlicher Instrumente per intuitiver Hand- oder Fussbewegungen gespielt werden. Ausserdem stellt Mictic auch weniger traditionelle Klänge, zur Verfügung, die von Robotern oder Lichtschwertern erzeugt werden, um auch den jüngsten Nachwuchskünstlern ein kreatives Werkzeug zu bieten.

Rolf Hellat, Mictic-Gründer und Geschäftsführer: «Ich wollte ein Instrument entwickeln, mit dem jeder intuitiv und durch Körperbewegung seine eigene Musik gestalten kann. Jeder sollte die Möglichkeit haben, Klänge zu hören, die durch die eigene Bewegung entstehen.»

Schnell wachsendes Startup

Mictic AG ist ein Startup mit Sitz in Zürich. Das erfahrene und engagierte Team hat sich mit dem Company Building Team der Swiss Startup Factory zusammengetan, um ihr Produkt auf den Markt zu bringen.

Das Endprodukt wird ab Anfang 2020 erhältlich sein.

«Nach drei Jahren intensiver Produktentwicklung sind wir endlich bereit für den letzten Schritt, nämlich die Entwicklung einer bedienerfreundlichen Smartphone-App. Um die dafür nötigen Mittel zu generieren, nehmen wir in Kürze erste Vorbestellungen an», so Rolf Hellat, Gründer und Geschäftsführer von Mictic.

Max Meister, Co-Founder der Swiss Startup Factory sowie CSO der Swiss Startup Group:   «Wir sind stolz, mit Mictic ein weiteres Startup erfolgreich mit aufgebaut zu haben. Die Swiss Startup Factory wird Mictic auf bei den nun folgenden kommerziellen Schritten eng begleiten.»

Über Mictic: Für all jene, die die nächste musikalische Revolution nicht verpassen wollen, lohnt sich ein Blick auf mictic.com, wo ab sofort Vorbestellungen angenommen werden

Über SSUF

Die SWISS STARTUP FACTORY ist ein privat finanzierter Company Builder, der mehr als 1’000 Startups pro Jahr analysiert. In den letzten Jahren hat die SSUF eine einzigartige Business-Plattform entwickelt, auf der sich Early-Stage-Startups, Investoren, Unternehmen, akademische Institutionen und Mentoren treffen und austauschen können, um Startups anzutreiben und in diese und damit zugleich in die Zukunft unserer Wirtschaft zu investieren. SSUF ist auf einem stetigen Wachstumskurs, um Schweizer Startups eine globale Plattform und ein weltweites Netzwerk bieten zu können.

Das Werkzeug und seine Erfinder

Die Geschichte der Werkzeugnutzung und Werkzeugherstellung durch Menschen beginnt vor ca. 2,4 Millionen Jahren. Im Verlauf der Steinzeit wurden sehr viele der heute noch üblichen Werkzeuge entwickelt und erfunden.

Der schwedische Erfinder Johan Petter Johansson gründete 1886  die Mechanische Werkstatt von Enköping, in der er sich auch als Erfinder betätigte. Der am 11. Mai 1892 patentierte “Engländer” war jedoch nicht das einzige verstellbare Werkzeug, das Johansson entwickelt hat. Auch die Rohrzange stammt aus seiner Erfinderwerkstatt in Enköping. Er meldete insgesamt über 100 Patente an. 

Eine Rohrzange oder Schwedenzange ist eine Zange, bei der die Größe des Mauls über ein Gewinde an einem der Schenkel eingestellt wird. Die Rohrzange ist eine Zange für das Arbeiten an Rohren sowie den bei der Rohrinstallation verwendeten Befestigungselementen wie Muffen. Sie ist das klassische Werkzeug für die Sanitärinstallation und den Heizungs- und Lüftungsbau.

Sie ist Gesenkgeschmiedet. Selbstklemmend durch die Verzahnung entgegen der Drehrichtung. Stufenlos verstellbar.

Der patentierte “Engländer” ist die umgangssprachliche Bezeichnung für alle Arten von verstellbaren Schraubenschlüsseln, insbesondere für solche mit nur einseitig vorhandenem Maul (im Gegensatz zum Franzosen mit Doppelmaul). Im engeren Sinne ist der Engländer ein verstellbarer Schraubenschlüssel, bei dem die Verstellung der Schlüsselweite über eine Gewindespindel im Werkzeugschaft erfolgt. Bezüglich der Haltbarkeit und Qualität über Jahre sind Maulschlüssel und Ringschlüssel dem Engländer überlegen, weil es keine beweglichen Teile gibt. Allerdings lassen sich verstellbare Schraubenschlüssel auch für (Sechskant-)Schrauben verwenden, für die kein passender Schlüssel greifbar ist. 

Durch den Ringschlüsselkopf mit Ratschensystem und Gabelschlüssel in einem Werkzeug wird das Anziehen und Lösen von Verschraubungen 10x schneller möglich als mit herkömmlichen Schlüsseln.

Diese zwei Helferlein sind nur zwei geschichtliche Beispiele der Erfindungen welche unsere tägliche Arbeit erleichtern und uns ermöglichen etwas Neuen zu erschaffen oder zu reparieren!

Ob wir Schrauben, Hämmern, Schleifen, Bohren, Trennen oder Sägen – die neuen Werkzeuge aller Art von engelbert strauss stehen uns für jeden Einsatzzweck bereit. Zusätzlich zur Ihrer Berufskleidung, im vergangenen Jahr brachte das kreative Unternehmen aus der Handwerksbranche seine erste eigene Werkzeug-Kollektion auf den Markt. Es war sehr wichtig dass die Erfolgsfaktoren Robustheit, Nutzerkomfort und Funktionalität vom geschmeidigen Outfit auf die Werkzeug-Highlights zu übertragen, was Ihnen auch sehr gelungen ist.

Es ist gut zu Wissen wo der Hammer hängt!

 

Geräte für frische Luft

Klimawandel, durch Verkehr und Industrie verdreckte Luft: Der Mensch atmet täglich eine enorme Menge an Schmutz wie etwa Feinstaub ein. In der Schweiz ist die Luftqualität zwar recht gut, doch weltweit herrschen alarmierende Zustände. Es ist also nicht verwunderlich, dass es immer mehr Erfindungen zur Verbesserung der Luftqualität gibt. Einige davon kommen aus der Schweiz.

Luftreiniger und Luftwäscher

Geräte, die die Luft in Innenräumen verbessern, kennen die meisten. Firmen wie IQAir oder Venta, die seit Jahren auch in der Schweiz angesiedelt sind, produzieren praktische Luftreiniger und Luftwäscher. Die Technik ist so simpel wie genial. Luftreiniger sind mit verschiedenen Filtern ausgestattet und funktionieren folgendermassen:

  • Sie saugen Schmutzpartikel an,
  • reinigen diese oder fangen sie auf
  • und entlassen frische, saubere Luft.

Zu den häufigsten Filterarten zählen die sogenannten HEPA-Filter. Deren Filterspektrum umfasst kleinste Partikel, Viren und Bakterien. Die Technologie hinter den Filtern kommt aus der Weltraumforschung. Zusätzlich zu den effektiven HEPA-Filtern verfügen die meisten Reiniger über

  • einen Aktivkohlefilter zur Absorption von Partikeln und Gasen,
  • einen UV-Filter zur Neutralisation von Viren und Bakterien
  • sowie über einen Ionengenerator, der eine Vielzahl an Schadstoffen sammeln kann.

Neben den Reinigern gibt es auch sogenannte Luftwäscher. Sie filtern nicht nur Schmutz aus der Luft, sondern sorgen gleichzeitig für eine angemessene Luftfeuchtigkeit im Raum. Die Geräte verfügen meist über eine Wasserwanne, in der einige Schmutzpartikel durch den Wasserfilm gebunden und anschliessend in der Wanne gereinigt werden. Im Inneren der Luftwäscher befinden sich Rotorblätter, die einen dünnen Wasserfilm an sich binden und durch die Rotation an die Luft abgeben.

Mobile Messgeräte

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben pro Jahr eine halbe Million Menschen vorzeitig an den Auswirkungen der Luftverschmutzung. Vor allem in Ländern wie China ist die Verschmutzung sehr hoch. Viele moderne Luftreinigungssysteme werden deshalb speziell für den chinesischen Markt entwickelt. So auch die sogenannte Oxybox und das Laser-Ei, beides Erfindungen des Waadtländers Liam Bates. Der Schweizer wohnt in China und war dort zunächst als TV-Persönlichkeit für Reisereportagen bekannt. Die schlechte Luft im Land und die Asthma-Erfahrung seiner Ehefrau veranlassten ihn zur Erfindung kleiner Luftreinigungs- und Messgeräte.

Das von ihm entwickelte Laser-Egg ist ein kleines, mobiles Gerät, das den Feinstaubwert in der Umgebung anzeigt. Die PM2,5-Werte (Mikrogramm Feinstaub) werden durch die offiziellen Messstationen in der Region abgerufen. Da Feinstaub für das menschliche Auge unsichtbar, jedoch schädlich ist, helfen die kleinen Geräte, die aktuelle Gefahrensituation besser einschätzen zu können. So wird zum Beispiel klar, wann es notwendig ist zu lüften, wenn man mit viel Fett kocht. Was die wenigsten nämlich wissen: Schon kleinste Öltröpchen in der Luft entsprechen der höchsten Smogbelastung.

Bildrechte: Flickr Air Quality Egg Smart Citizens CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Die Sackkarre: Geniale Erfindung mit langer Geschichte

Die meisten Erfindungen, die wir heutzutage verwenden, ohne gross darüber nachzudenken, wirken auf den ersten Blick simpel und naheliegend – sei es die Glühbirne, Teflon oder Papier. Doch so einfach diese Ideen scheinen, so genial sind sie – und vor allem praktisch. So wie auch die Sackkarre. Mit ihr lassen sich selbst schwerste Güter mit deutlich weniger Aufwand und Muskelkraft transportieren. Woher kommt die Sackkarre eigentlich und was macht sie so effizient? Wir erklären es.

Physikalische Kräfte am Werk

Die Sackkarre macht sich zwei physikalische Entdeckungen zunutze: Die Hebelwirkung und das Rad. So ist die Kraft, die zum Heben von Gewichten aufgewendet werden muss, immer abhängig von der Länge des Weges zwischen Ladung und Hebelpunkt. Daher wurde bei der Sackkarre der Hebeldrehpunkt direkt in die Radnabe gelegt. Diese Konstruktion erleichtert es Menschen, schwere Gewichte anzuheben. Gleichzeitig ist es dank der integrierten Räder möglich, die Waren zu transportieren.

Angesichts dieser Praktikabilität verwundert es nicht, dass die Sackkarre in Lager und Logistik, aber auch in Bereichen wie dem Umzugsservice zu einem unverzichtbaren Helfer geworden ist. So lassen sich beim Zügeln mehrere Kartons gleichzeitig und beinahe mühelos transportieren. Dadurch sparen Helfer enorm viel Kraft und schonen ihren Rücken. Nicht verwunderlich also, dass auch professionelle Umzugsunternehmen wie MoveAgain in ihrem täglichen Geschäft auf sie zurückgreifen.

Eine Erfindung aus der Antike

Doch die Sackkarre ist keineswegs eine neue Erfindung. Schon in der Antike nutzten die Menschen die Vorläufer des Transporthelfers, um beispielsweise schwere Mehlsäcke zu bewegen. Zu Beginn waren die Karren mit massiven Holzrädern ausgestattet, später wurden diese aus massivem Gusseisen gefertigt, um noch schwerere Lasten tragen zu können. Neben dem Einsatz auf dem Land wurden Sackkarren bevorzugt in Häfen eingesetzt, um die Arbeit der Hafenarbeiter zu erleichtern. So konnten erstmals Schüttgüter wie Kaffee oder Salz bequem transportiert werden; das machte das Schleppen schwerer Säcke überflüssig. Dabei waren die Sackkarren schon damals enorm belastbar – historische Bildaufnahmen zeigen, dass bis zu zehn Säcke Zement transportiert werden konnten.

Insgesamt gilt: Auch wenn sich die Sackkarre über die Jahrhunderte deutlich weiterentwickelt hat, ist das ihr zugrunde liegende Konstruktionsprinzip doch unverändert geblieben. Und damals wie heute spart sie den Menschen jede Menge Arbeit, Kraft und Zeit und ist ein zuverlässiges Werkzeug.

Bildrechte: Flickr Sackkarre nikotechburg CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

ShoGo der erste Tragegurt, der in die Hosentasche passt

Die Kickstarter- Kampagne zu dem ersten speziellen Tragesystem, das sich an Kindern auf den Schultern ihrer Eltern richtet ist online.

Der „ShoGo“ ist ein spezielles Tragesystem für Kinder im Sitzalter, das es Eltern ermöglicht, Kinder sicher auf den Schultern zu tragen und trotzdem dabei beide Hände frei zu haben. Dabei steht neben dem Komfort, die Sicherheit von Kind und Eltern im Fokus.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?
Eltern tragen ihre Kinder ständig und überall! Es gibt für Babys und Kleinkinder diverse Tragesysteme und Tragetücher. Für etwas ältere Kinder, die auch schon Streckenweise gut zu Fuß sind, gibt es leider keine praktische Lösung, wenn sie auch mal getragen werden wollen. Langes auf den Schultern tragen, hat zum Nachteil, dass man immer – um dem Kind festen Halt zu geben – mindestens Hand am Bein des Kindes hat. Mit dem ShoGo wird die Lücke, ein sicheres Tragesystem für Kinder auf den Schultern geschlossen. Wir wollen den „ShoGo“ in Deutschland produzieren und ein qualitativ hochwertiges Produkt für Eltern auf den Markt bringen.

Das Projekt ShoGo wird aktuell über Kickstarter finanziert.

Die Unterstützung benötigen wir, um das Produkt, welches bisher eine Miniserie von 500 Stück umfasst, in größerem Umfang produzieren zu können. Dafür haben wir einen großen deutschen Gurthersteller gefunden, der uns bei der Entwicklung eines sicheren Produktes unterstützt.

Wir freuen uns um jeden Unterstützer!

Das geringe Packmaß macht den ShoGo zum perfekten Begleiter auf allen Wegen, die Eltern mit ihren Kindern unternehmen. Durch das einfache Schnallensystem mit dem der ShoGo angelegt wird, ist es ein Leichtes die Kleinen abwechselnd ein Stückchen selbst laufen zu lassen oder sie auf den Schultern zu tragen.
Gleichzeitig, kann der ShoGo auch dafür verwendet werden, Kinder samt Laufrad oder Fahrrad, „abzuschleppen“ – dafür einfach den Gurt auf maximale Länge stellen und mit beiden Schnallen an der Lenkstange befestigen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?
Jeder, der sein Kind gerne auf den Schultern trägt, dabei aber mehr Bewegungsspielraum sowie freie Hände haben möchte und den Kinder trotzdem ein hohes Maß an Sicherheit garantieren will. Der „ShoGo“ ist der perfekte Begleiter für jede Gelegenheit, ob in der Stadt oder bei Wanderungen.
Wir wollen Eltern eine komfortable, sichere, kostengünstige und einfach praktische Lösung für das Schultertragen bieten.

Den Shogo Tragegurt (Schultertrage) gibt es dann im erfinderladen im Berlin auch zu kaufen.

Tipps und Links:
Shogo Kickstarter Seite für Unterstützer!
erfinderladen

Erfindung der Woche: ShoGo – Tragegurt für Kinder

Die Welt ist um eine Innovation reicher. Die Startnext- Kampagne zu dem ersten speziellen Tragesystem, das sich an Kindern auf den Schultern ihrer Eltern richtet war erfolgreich. Mit Hilfe von 146 Unterstützern konnte die Produktion des Gurts starten und das Projekt ist ein toller Erfolg! Vielen Dank an alle Fans und Unterstützer an dieser Stelle, die es möglich gemacht haben, dass der ShoGo ab dieser Woche sogar im Erfinderladen erhältlich ist.

Kurzvorstellung des Projektes:
Der „ShoGo“ ist ein spezielles Tragesystem für Kinder im Sitzalter, das es Eltern ermöglicht, Kinder sicher auf den Schultern zu tragen und trotzdem dabei beide Hände frei zu haben. Dabei steht neben dem Komfort, die Sicherheit von Kind und Eltern im Fokus.

Das geringe Packmaß macht den ShoGo zum perfekten Begleiter auf allen Wegen, die Eltern mit ihren Kindern unternehmen. Durch das einfache Schnallensystem mit dem der ShoGo angelegt wird, ist es ein Leichtes die Kleinen abwechselnd ein Stückchen selbst laufen zu lassen oder sie auf den Schultern zu tragen.
Gleichzeitig, kann der ShoGo auch dafür verwendet werden, Kinder samt Laufrad oder Fahrrad, „abzuschleppen“ – dafür einfach den Gurt auf maximale Länge stellen und mit beiden Schnallen an der Lenkstange befestigen. Dadurch haben Eltern nun die Hände für den Bruder oder die Schwester frei und können vielen Freizeitaktivitäten noch einfacher genießen. Egal ob Wandern, Einkaufen….

ShoGo Tragegurt

Der längenverstellbare ShoGo Huckepackgurt hält Kinder Sicher auf dem Rücken der Eltern und ist direkt im erfinderladen Berlin oder im erfinderladen Onlineshop erhältlich.

75 Jahre Teflon

Vor 75 Jahren ist der inzwischen wohl sprichwörtlichste aller Kunststoffe zufällig entdeckt worden, als hitzebeständige Antihaftbeschichtung für Bratpfannen und Kochtöpfe wurde er aber erst ab den 1950er verwendet.

Teflon ist kein Nebenprodukt der Raumfahrt, wie oft behauptet, sondern wurde bereits 1938 von dem Chemiker Roy Plunkett entdeckt. Als Plunkett auf der Suche nach Kältemitteln für Kühlschränke mit Tetrafluorethylen (TFE) experimentierte, entdeckte er in seinem Reaktionsgefäß „farblose Krümel“.Tetrafluorethylen wurde zu PTFE polymerisiert. Nach seinem Entdecker heißt das noch heute gebräuchliche Herstellungsverfahren Plunkett-Verfahren. Dabei wird die Polymerisation bei hohem Druck mit Peroxiden gestartet. Roy Plunkett erhielt am 4. Februar 1941 das am 1. Juli 1939 beantragte US-Patent mit der Veröffentlichungsnummer US2230654 A auf das “Polytetrafluorethylen”, kurz: PTFE; der Name Teflon wurde erst später geprägt. 1943 wurde der Kunststoff zum ersten Mal praktisch eingesetzt – als Korrosionsschutz für Behälter, in denen beim Bau von Atomwaffen im Rahmen des “Manhattan-Projekts” Uranhexafluorid gelagert wurde. Erst nach dem Krieg begann der Siegeszug von PTFE als Beschichtungs-, Dichtungs- oder Isoliermittel.

teflon
Plunkett wurde vielfach ausgezeichnet, 1985 sogar in die “Hall of Fame” der Erfinder aufgenommen.

Die bekannteste Anwendung ist sicherlich die Antihaft-Beschichtung in Pfannen und Töpfen. Sie selbst haftet, weil das Metall der Pfanne angeraut wird, beispielsweise mechanisch durch Sandstrahlen oder chemisch durch Säuren. Danach wird das PTFE mit Druck aufgetragen und so von den zahllosen kleinen Unebenheiten der Pfanne festgehalten. Die Bindung erfolgt somit mechanisch und nicht chemisch, weshalb die Oberfläche meist nur wenig kratzfest ist. Die Oberseite der Beschichtung bleibt jedoch glatt und verhindert so das Anbacken des Gargutes.

Viele Anwendungen gibt es aber auch im industriellen Bereich, als Antihaft-Beschichtung in der Textilindustrie oder in Formen bei der Kunststoffbearbeitung und in der Dachsanierung als Dachbeschichtung mittels einer elastischen Acryldispersionsbeschichtung.

Im Zusammenhang mit Teflonpfannen wird häufig ein Verdacht auf krebserregende Substanzen in der Beschichtung geäußert. Die gefährlichen fluorierten Verbindungen treten allerdings nur bei starker Überhitzung auf (je nach Quelle ab 202 °C bis 360 °C). Daher sollte eine Pfanne nicht länger als drei Minuten leer erhitzt werden. Bei Induktionsherdplatten rät das Bundesinstitut für Risikobewertung von der Erhitzung leerer Pfannen ab, da diese zu schnell die kritische Temperatur erreichen.

Link Tipps:

Zeit Wissen vom 03.02.2016
n24.de – Ein Kunststoff wie eine Wundertüte
– Deutschlandradio Kultur – Siegeszug einer zufälligen Entdeckung