Das Werkzeug und seine Erfinder

Die Geschichte der Werkzeugnutzung und Werkzeugherstellung durch Menschen beginnt vor ca. 2,4 Millionen Jahren. Im Verlauf der Steinzeit wurden sehr viele der heute noch üblichen Werkzeuge entwickelt und erfunden.

Der schwedische Erfinder Johan Petter Johansson gründete 1886  die Mechanische Werkstatt von Enköping, in der er sich auch als Erfinder betätigte. Der am 11. Mai 1892 patentierte “Engländer” war jedoch nicht das einzige verstellbare Werkzeug, das Johansson entwickelt hat. Auch die Rohrzange stammt aus seiner Erfinderwerkstatt in Enköping. Er meldete insgesamt über 100 Patente an. 

Eine Rohrzange oder Schwedenzange ist eine Zange, bei der die Größe des Mauls über ein Gewinde an einem der Schenkel eingestellt wird. Die Rohrzange ist eine Zange für das Arbeiten an Rohren sowie den bei der Rohrinstallation verwendeten Befestigungselementen wie Muffen. Sie ist das klassische Werkzeug für die Sanitärinstallation und den Heizungs- und Lüftungsbau.

Sie ist Gesenkgeschmiedet. Selbstklemmend durch die Verzahnung entgegen der Drehrichtung. Stufenlos verstellbar.

Der patentierte “Engländer” ist die umgangssprachliche Bezeichnung für alle Arten von verstellbaren Schraubenschlüsseln, insbesondere für solche mit nur einseitig vorhandenem Maul (im Gegensatz zum Franzosen mit Doppelmaul). Im engeren Sinne ist der Engländer ein verstellbarer Schraubenschlüssel, bei dem die Verstellung der Schlüsselweite über eine Gewindespindel im Werkzeugschaft erfolgt. Bezüglich der Haltbarkeit und Qualität über Jahre sind Maulschlüssel und Ringschlüssel dem Engländer überlegen, weil es keine beweglichen Teile gibt. Allerdings lassen sich verstellbare Schraubenschlüssel auch für (Sechskant-)Schrauben verwenden, für die kein passender Schlüssel greifbar ist. 

Durch den Ringschlüsselkopf mit Ratschensystem und Gabelschlüssel in einem Werkzeug wird das Anziehen und Lösen von Verschraubungen 10x schneller möglich als mit herkömmlichen Schlüsseln.

Diese zwei Helferlein sind nur zwei geschichtliche Beispiele der Erfindungen welche unsere tägliche Arbeit erleichtern und uns ermöglichen etwas Neuen zu erschaffen oder zu reparieren!

Ob wir Schrauben, Hämmern, Schleifen, Bohren, Trennen oder Sägen – die neuen Werkzeuge aller Art von engelbert strauss stehen uns für jeden Einsatzzweck bereit. Zusätzlich zur Ihrer Berufskleidung, im vergangenen Jahr brachte das kreative Unternehmen aus der Handwerksbranche seine erste eigene Werkzeug-Kollektion auf den Markt. Es war sehr wichtig dass die Erfolgsfaktoren Robustheit, Nutzerkomfort und Funktionalität vom geschmeidigen Outfit auf die Werkzeug-Highlights zu übertragen, was Ihnen auch sehr gelungen ist.

Es ist gut zu Wissen wo der Hammer hängt!

 

Die Sackkarre: Geniale Erfindung mit langer Geschichte

Die meisten Erfindungen, die wir heutzutage verwenden, ohne gross darüber nachzudenken, wirken auf den ersten Blick simpel und naheliegend – sei es die Glühbirne, Teflon oder Papier. Doch so einfach diese Ideen scheinen, so genial sind sie – und vor allem praktisch. So wie auch die Sackkarre. Mit ihr lassen sich selbst schwerste Güter mit deutlich weniger Aufwand und Muskelkraft transportieren. Woher kommt die Sackkarre eigentlich und was macht sie so effizient? Wir erklären es.

Physikalische Kräfte am Werk

Die Sackkarre macht sich zwei physikalische Entdeckungen zunutze: Die Hebelwirkung und das Rad. So ist die Kraft, die zum Heben von Gewichten aufgewendet werden muss, immer abhängig von der Länge des Weges zwischen Ladung und Hebelpunkt. Daher wurde bei der Sackkarre der Hebeldrehpunkt direkt in die Radnabe gelegt. Diese Konstruktion erleichtert es Menschen, schwere Gewichte anzuheben. Gleichzeitig ist es dank der integrierten Räder möglich, die Waren zu transportieren.

Angesichts dieser Praktikabilität verwundert es nicht, dass die Sackkarre in Lager und Logistik, aber auch in Bereichen wie dem Umzugsservice zu einem unverzichtbaren Helfer geworden ist. So lassen sich beim Zügeln mehrere Kartons gleichzeitig und beinahe mühelos transportieren. Dadurch sparen Helfer enorm viel Kraft und schonen ihren Rücken. Nicht verwunderlich also, dass auch professionelle Umzugsunternehmen wie MoveAgain in ihrem täglichen Geschäft auf sie zurückgreifen.

Eine Erfindung aus der Antike

Doch die Sackkarre ist keineswegs eine neue Erfindung. Schon in der Antike nutzten die Menschen die Vorläufer des Transporthelfers, um beispielsweise schwere Mehlsäcke zu bewegen. Zu Beginn waren die Karren mit massiven Holzrädern ausgestattet, später wurden diese aus massivem Gusseisen gefertigt, um noch schwerere Lasten tragen zu können. Neben dem Einsatz auf dem Land wurden Sackkarren bevorzugt in Häfen eingesetzt, um die Arbeit der Hafenarbeiter zu erleichtern. So konnten erstmals Schüttgüter wie Kaffee oder Salz bequem transportiert werden; das machte das Schleppen schwerer Säcke überflüssig. Dabei waren die Sackkarren schon damals enorm belastbar – historische Bildaufnahmen zeigen, dass bis zu zehn Säcke Zement transportiert werden konnten.

Insgesamt gilt: Auch wenn sich die Sackkarre über die Jahrhunderte deutlich weiterentwickelt hat, ist das ihr zugrunde liegende Konstruktionsprinzip doch unverändert geblieben. Und damals wie heute spart sie den Menschen jede Menge Arbeit, Kraft und Zeit und ist ein zuverlässiges Werkzeug.

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Das Plakat zwischen Kunst, Politik und kommerzieller Werbung

Ob bunt oder schlicht, politisch oder werbend – Plakate sind ein Massenmedium und fallen ins Auge. Um ihren Zweck zu erfüllen – nämlich aufzufallen –, sind sie neben ihrem informativen Gehalt häufig provokativ, manchmal diffamierend oder auch melancholisch gestaltet. Doch vor allem sollen sie Reaktionen hervorrufen. So nutzen immer mehr Unternehmen heutzutage moderne Formen des Plakats, um auf sich aufmerksam zu machen und Kunden zu gewinnen. Doch bis zu den heutigen Formen der Plakate war es ein langer Weg – wir fassen zusammen.

Die Steintafel als Ursprung

Schon 2000 v. Chr. nutzten semitische Händler Steintafeln, um ihr Warenangebot zu dokumentieren und zu bewerben. Diese Art der Werbung gilt als Vorläufer des Plakates und war bereits damals eine einfache, aber dennoch effektive Massnahme zur Absatzförderung. Nach der Erfindung des Papiers setzten bereits ab dem 14. Jahrhundert zahlreiche Wirte, Händler und Marktschreier auf die Warenanpreisung auf beschriebenen Schildern. Spätestens mit der Erfindung der Lithografie Ende des 18. Jahrhunderts war der Grundstein für die professionelle Bedruckung von Plakaten gelegt – und schon bald gab es die ersten farbigen Plakate, die die Aufmerksamkeit der Bevölkerung erregten.

Die Veränderungen des professionellen Werbemittels

„Ein Plakatkünstler muss etwas erfinden, das selbst den Durchschnittsmenschen anhält und anregt, wenn er vom Pflaster oder Wagen aus das Bild der Strasse an seinen Augen vorbeieilen lässt.“ Diese Worte sprach einst der französische Grafiker Jules Chéret, der das Potential des Plakates ausschöpfen wollte. Sein Ziel war es, grossflächige Plakate zu drucken, häufig bedruckt mit jungen und attraktiven Frauen. Auch heute noch nutzt die Werbebranche oft solche Bilder, wenn es darum geht, bestimmte Gesellschaftsschichten oder Geschlechter anzusprechen und auf deren Bedürfnisse oder Wünsche einzugehen – der Beginn der zielgruppenorientierten Werbung, die in vielfältiger Form heute mehr denn je im Alltag zu finden ist.

Neben der Gestaltung des Plakates ist aber auch dessen Platzierung für den Erfolg entscheidend. Ob auf Litfasssäulen oder als Roll-Up-Banner, das heutzutage ebenso bequem bei entsprechenden Anbietern bestellt werden kann wie herkömmliche Flyer oder Banner – die Möglichkeiten für effektive Reklame sind schier grenzenlos. Selbst im Internet erscheinen Nutzern mittlerweile regelmässig virtuelle Werbebanner, die ähnlich wie reale Roll-Ups-aufgezogen werden und entsprechend auffällig, wirkungsvoll und eingängig gestaltet sind.

Mit der einstigen Steintafeln hat die moderne Form der Reklame demnach nur noch wenig zu tun, doch ihre Wirkungsweise ist dieselbe wie vor Jahrtausenden.


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Die Birchermüesli Erfindung

Heute am 22. August 2017 wird der Schweizer Erfinder Maximilian Oskar Bircher des international bekannten Schweizer Birchermüesli 150 Jahre alt.

Max Bircher wurde geboren am 22. August 1867 in Aarau. Sein voller Namen ist: Maximilian Oskar Bircher-Benner, er war ein Schweizer Arzt und Ernährungsreformer, vor allem bekannt für die Erfindung des nach ihm benannten Birchermüesli und gilt als Pionier der Rohkostkonzept.

Müesli ist neben Schweizer Schokolade und Fondue eine der Schweizer Spezialitäten, die weltweit gegessen werden. Heute ist Müsli wesentlicher Bestandteil der europäischen Frühstückskultur.

Hier zur Erinnerung das ursprüngliche Rezept. Man nehme:
1 Esslöffel Haferflocken,
3 Esslöffel Wasser,
1-2 Äpfel (samt Haut und Kerngehäuse gerieben),
Saft einer halben Zitrone,
1 Esslöffel gezuckerte Kondensmilch,

mische alles sorgfältig und streue 1 Esslöffel geriebene Nüsse drüber.

Die Birchermüesli  Erfindung

Durch die Behandlung einer magenkranken Frau kam der Erfinder Bircher auf die Idee, eine Rohkost-Diät zu entwickeln, die er auch im Selbstversuch testete, als er an Gelbsucht erkrankte. Der bekannteste Bestandteil seiner Diät, die als Vollwertkost zu bezeichnen ist, war das Bircher-Müesli. 1903 veröffentlichte er die Schrift Grundzüge der Ernährungstherapie auf Grund der Energetik. Seine These: Nicht ihr Gehalt an Nährstoffen sei für die Qualität der Nahrungsmittel entscheidend, sondern die in ihnen auf eine nicht näher bezeichnete Weise gespeicherte Sonnenenergie. Bei Medizinern und Naturwissenschaftlern stiess Bircher Sonnenlichtnahrung Lehre bereits in der Zeit ihrer Entstehung auf Skepsis und Ablehnung, da sie biochemischen Erkenntnissen widersprach. Auch seine Theorie, dass rohe Nahrungsmittel wertvoller seien als gekochte und pflanzliche Nahrung wertvoller als Fleisch, widersprach den damals vorherrschenden Ansichten zur Ernährung. Konserven lehnte Bircher ebenso ab wie behandelte Lebensmittel wie Weißmehl oder weißer Zucker. Das Müesli bezeichnete er als Apfeldiätspeise, kurz d’Spys. Er betonte, dass dieses Rohkostgericht mit der Nahrung der Schweizer Alphirten verwandt sei, deren Lebensweise er für besonders gesund hielt. Diese Alpenkost war für ihn Vorbild.

Der Begriff „Müsli“ ist inzwischen ein Synonym für gesunde Ernährung. Sicher ist ein Teil von der Vision des Müsli Erfinders Wirklichkeit geworden, aber Lizenzen auf sein spezielles Bircher-Müsli vergab er nie.

Link Tipps:
Bircher Müsli Rezepte auf chefkoch

Heute: Thomas Edison’s 169 Geburtstag

Mit diesem animierten Doodle feiert Google letztes Jahr am 11.02.2011 den 164. Geburtstag des amerikanischen Erfinders Thomas Edison. Heute ist der 169 Geburtstag.

Erfinder Edison

Thomas Alva Edison wurde am 11. Februar 1847 geboren und war ein US-amerikanischer Erfinder und Unternehmer mit dem Schwerpunkt auf dem Gebiet der Elektrizität und Elektrotechnik. Seine Verdienste gründen in erster Linie auf der Marktfähigkeit seiner Erfindungen, die er mit Geschick zu einem ganzen System von Stromerzeugung, Stromverteilung und innovativen elektrischen Konsumprodukten verbinden konnte. Edisons grundlegende Erfindungen und Entwicklungen in den Bereichen elektrisches Licht, Telekommunikation sowie Medien für Ton und Bild hatten einen großen Einfluss auf die allgemeine technische und kulturelle Entwicklung. Seine Organisation der industriellen Forschung prägte die Entwicklungsarbeit späterer Unternehmen.

Erfinder Thomas Edison
Thomas Edison machte mehr als 2.000 Erfindungen, von denen er 1.093 in den USA patentieren ließ. Bis Oktober 1910 wurden im Ausland 1239 Patente angemeldet, davon 130 Patente in Deutschland.Die Erfindungen beziehen sich nicht nur auf innovative Konsumprodukte, sondern auch auf Maschinen und Verfahren für deren Produktion, Verfahrenstechnik, Investitionsgüter und andere Bereiche.

Hier sehen Sie eine Englischsprachige Übersicht von allen Patenten von Thomas Alva Edison.
Sein bekanntestes Zitat im Bezug auf Erfindungen: “Genialität besteht zu 1 % Prozent aus Inspiration und zu 99 % aus Transpiration” (Genius is one per cent inspiration, ninety-nine per cent transpiration).

Er verstarb am 18. Oktober 1931 im Alter von 84 Jahren.

Erfinder Tipp: 09.11 ist der Tag der Erfinder. An diesem Tag soll den Menschen bewusst werden, dass jeder alltäglicher Gegenstand seinen Ursprung in der entsprechenden Idee hatte. Erfinder haben für das Allgemeinwohl eine Menge Positives bewirkt. Dabei wurden sie anfangs für ihre Ideen eher belächelt und als Spinner betrachtet, aber viele der guten Entdeckungen wie Autos oder Computer haben sich mit der Zeit durchgesetzt. Den heutigen Erfindern geht es da nicht anders.

75 Jahre Teflon

Vor 75 Jahren ist der inzwischen wohl sprichwörtlichste aller Kunststoffe zufällig entdeckt worden, als hitzebeständige Antihaftbeschichtung für Bratpfannen und Kochtöpfe wurde er aber erst ab den 1950er verwendet.

Teflon ist kein Nebenprodukt der Raumfahrt, wie oft behauptet, sondern wurde bereits 1938 von dem Chemiker Roy Plunkett entdeckt. Als Plunkett auf der Suche nach Kältemitteln für Kühlschränke mit Tetrafluorethylen (TFE) experimentierte, entdeckte er in seinem Reaktionsgefäß „farblose Krümel“.Tetrafluorethylen wurde zu PTFE polymerisiert. Nach seinem Entdecker heißt das noch heute gebräuchliche Herstellungsverfahren Plunkett-Verfahren. Dabei wird die Polymerisation bei hohem Druck mit Peroxiden gestartet. Roy Plunkett erhielt am 4. Februar 1941 das am 1. Juli 1939 beantragte US-Patent mit der Veröffentlichungsnummer US2230654 A auf das “Polytetrafluorethylen”, kurz: PTFE; der Name Teflon wurde erst später geprägt. 1943 wurde der Kunststoff zum ersten Mal praktisch eingesetzt – als Korrosionsschutz für Behälter, in denen beim Bau von Atomwaffen im Rahmen des “Manhattan-Projekts” Uranhexafluorid gelagert wurde. Erst nach dem Krieg begann der Siegeszug von PTFE als Beschichtungs-, Dichtungs- oder Isoliermittel.

teflon
Plunkett wurde vielfach ausgezeichnet, 1985 sogar in die “Hall of Fame” der Erfinder aufgenommen.

Die bekannteste Anwendung ist sicherlich die Antihaft-Beschichtung in Pfannen und Töpfen. Sie selbst haftet, weil das Metall der Pfanne angeraut wird, beispielsweise mechanisch durch Sandstrahlen oder chemisch durch Säuren. Danach wird das PTFE mit Druck aufgetragen und so von den zahllosen kleinen Unebenheiten der Pfanne festgehalten. Die Bindung erfolgt somit mechanisch und nicht chemisch, weshalb die Oberfläche meist nur wenig kratzfest ist. Die Oberseite der Beschichtung bleibt jedoch glatt und verhindert so das Anbacken des Gargutes.

Viele Anwendungen gibt es aber auch im industriellen Bereich, als Antihaft-Beschichtung in der Textilindustrie oder in Formen bei der Kunststoffbearbeitung und in der Dachsanierung als Dachbeschichtung mittels einer elastischen Acryldispersionsbeschichtung.

Im Zusammenhang mit Teflonpfannen wird häufig ein Verdacht auf krebserregende Substanzen in der Beschichtung geäußert. Die gefährlichen fluorierten Verbindungen treten allerdings nur bei starker Überhitzung auf (je nach Quelle ab 202 °C bis 360 °C). Daher sollte eine Pfanne nicht länger als drei Minuten leer erhitzt werden. Bei Induktionsherdplatten rät das Bundesinstitut für Risikobewertung von der Erhitzung leerer Pfannen ab, da diese zu schnell die kritische Temperatur erreichen.

Link Tipps:

Zeit Wissen vom 03.02.2016
n24.de – Ein Kunststoff wie eine Wundertüte
– Deutschlandradio Kultur – Siegeszug einer zufälligen Entdeckung

Die Smartphone Schutzhüllen Erfindung

Es ist sehr Ärgerlich, wenn das teure Smartphone runterfällt und kaputt geht. Hierfür gibt es mittlerweile Schutzhüllen für alle erdenkliche mobile Geräte.

Die Zubehörerfinder und Designer lassen sich dabei immer wieder etwas Neues einfallen. Ich habe eine Kleine Recherche gemacht und drei stylishe und praktische Iphone 6 Hüllen herausgesucht und stelle euch diese hier vor.

Olixar Spitzverziert iPhone 6 Lace Case

olixar schwarz

Es handelt sich um eine Speziell angepasste iPhone 6 Hülle, welche einen Schutz bietet ohne das schicke Design des Smartphones zu zerstören.
Die Hülle ist aus hartem Material hergestellt und bewahrt das Phone 6 vor Schmutz, Kratzern und andren Beschädigungen. Das Barocke Design ist echt sehr Vintage.
Preis: CHF 12,49

Griffin iPhone 6 Wallet Case
Griffin iPhone 6 Wallet Case

Bietet bestmöglichen Schutz im stylischen Design. Der Magnetverschluss bewahrt das iPhone 6 sicher in der Tasche. Das iPhone 6 ist in der Tasche gut vor Schmutz, Kratzern und anderen Beschädigungen geschützt. Das schlenke Design der Tasche fügt nur minimal mehr Masse zum iPhone 6 hinzu. Die Schlanke Schutztasche hat eine Integrierte Standfunktion, einen Staufach mit einem freien Zugriff auf alle Anschlüsse und Tasten.
Preis: CHF 24,99

Uunique Perforated Design Wooden iPhone 6
Uunique Perforated Design Wooden Erfindung

Das ist mein Favorit, es war die Liebe auf dem ersten Blick. Ich verwende es bereits seit 3 Monaten und ich bin sehr zufrieden.

In der eleganten und schlanken Uunique Holztasche aus echtem Holz ist das iPhone 6 sicher vor Beschädigungen geschützt.
Die luxeriöse Schutztasche bewahrt das Smartphone zu jederzeit vor Schmuzt, Kratzern und anderen Beschädigungen. Der integrierte Polycarbonat Rahmen bewahrt das iPhone 6 sicher an seinem Platz in der Tasche. Die Uunique Tasche schützt das iPhone 6 auch bei Stößen und absorbiert Stürze. Mann kann das Iphone auch ruhig un der Jeans Hosetasche tragen ohne sich Gedanken zu machen das etwas kaputt geht oder sich biegt. Das iPhone 6 ist auch schon paar mal auf die Fliessen runtergecknalt ohne etwas abzukriegen. Bin auch sehr oft positiv wegen dem Nostalgie Holz Design angesprochen worden.

Die Retro Tasche kann das iPhone 6 in eine bequeme Position aufstellen. Das iPhone 6 kann ich in einer komfortablen Position benutzen, um zum Beispiel Videos abzuspielen oder im Internet zu surfen.

Auf der Linken Seite ist auch kleines Staufach welches ich für die Visitenkarte, Kreditkarte oder eben ein paar Geldscheine verwende so das man auch ohne die Brieftasche mit der Uunique Iphone Erfindung über die Runden kommen kann. Sehr praktisch.
Preis: CHF 37,49

Schweizer Flatev – die Tortilla-Maschine

In nur 35 Sekunden zum frischen Fladenbrot und genau so einfach, wie man per Kapsel seinen Espresso bekommt: Das ist die Erfindung des gebürtigen Mexikaners Carlos Ruiz, der mit seinem Team in dem Schweizer Start Up Flatev AG eine vollautomatische Tortilla-Maschine entwickelt hat. Die Maschine punktet vor allem beim Thema Frische, da selbst in Restaurants kaum hausgemachte Tortillas zu finden sind. Neben dem Geschmack und dem schicken Geräte-Design steht die soziale Komponente im Vordergrund: wie beim Raclette oder Fondue sitzt man beim Zubereiten des Essens zusammen. Zuletzt wurde ein Prototyp mit grossem Erfolg an einer Messe in San Francisco vorgestellt. Das Startup steht in Kontakt mit grossen Handelsketten in Amerika und plant im Frühling 2014 den Markteintritt in Kalifornien.

flatev

Momentan führt das Schweizer Startup Flatev AG verhandluhen mit Investoren, um 1,2 Millionen Franken aufzutreiben. Sie bauen einen neuen Prototypen, der sich vom ersten unterscheidet. Bei diesem werden mehrere Kapseln auf die Maschine gesteckt, und die fertigen Fladenbrote werden in einer Schublade der heissen Maschine gestapelt.

fresh tortillas
Flatev

Sie testeten den Markt in den USA im Juni und Juli. Zudem hat Flatev in der Schweizer Start-up-Nationalmannschaft an einem Geschäftsentwicklungsprogramm in Boston teilgenommen– zusammen mit 19 anderen Schweizer Jungunternehmen.

Erfindung der Woche – Küchen Origami – Faltbare Küchenhelfer

Viele Erfindungen erblicken das Licht der Welt indem Vorhandenes umfunktioniert wird. Origami ist die Kunst einem zweidimensionalem Papier Leben einzuhauchen und etwas neues 2 oder 3 dimensionales zu kreieren.

Küchen Origami
Die Kunst des Papierfaltens ist in China entstanden. Ab 610 nach Christus wurde die Papierkunst in China verbreitet, als Origami wurden allerdings lange Zeit nur die traditionellen Formen, wie z.B. der Kranich, bezeichnet. Die Kunst verbreitete sich über die Jahrhunderte, im letzten Jahrhundert hat vor allem der Japaner Origami-Meister Akira Yoshizawa dafür gesorgt, dass innovative Modelle die Traditionellen abgelöst haben.
Die Produktdesignerin Eva Hotz wurde von der Papierkunst inspiriert und hat diese als Grundlage genommen, um ausgefallene und praktische Alltagshelfer zu gestalten. Angefangen mit einem transportablen Trinkbehälter für Ihren Hund, kam sie auf die Idee auch andere Küchenhelfer zu entwickeln.

Die Erfinderin Eva Hotz berichtet selbst, um welche sechs Formen es sich beim KüchenOrigami handelt:

Eva Hotz

„Diese Erfindung wurde durch die japanische Faltkunst inspiriert und auf alltägliche Situationen in der Küche übertragen. Durch das Ziel, einen Trinkbecher für unterwegs zu gestalten, entstand nach und nach eine Sammlung aus sechs faltbaren Küchenhelfern: von der Zitronenpresse über Sieb, Kaffeefilter, Trichter bis zum Kehrblech bietet sie viele originelle Ideen, die neben ihren Funktionen mit einer besonderen Ästhetik überraschen. Alle Teile werden so vorbereitet, dass sie durch den Nutzer selbst gefaltet werden und sich nach Belieben wieder flach entfalten lassen.“

Das Produkt ist wunderbar verstaubar und durch das geringe Gewicht vor allem auch auf Reisen besonders hilfreich. Mit Hilfe der Laser Cut -Technologie werden alle Teile so vorbereitet, dass sie durch den Nutzer selbst gefaltet werden und sich nach Belieben wieder flach entfalten lassen.

küchen origami - faltbare küchenhelfer

Falls auch Du das ausgeklügelte Produkt im Alltag verwenden möchtest, kannst Du die sechs Helfer für 29,95 Euro in Erfinderladen in Berlin erwerben. Falls der Laden nicht in Deiner Laufnähe ist, kannst Du das ausgefallene Geschenk selbstverständlich auch bequem in unserem Onlineshop erwerben.

Der Erfinder von Pascal – Niklaus Wirth ist 80 Jahre

Niklaus Wirth ist ein Schweizer Informatiker und Erfinder der 15. Februar 1934 geboren ist in Winterthur. Er entwickelte unter anderem Pascal, eine der bekanntesten Programmiersprachen. Eine ganze Generation von Informatikern und ich selbst auch, hat damit das Programmieren erlernt. Am 15.02.2014 feierte der Pionier und Erfinder seinen 80. Geburtstag. Er arbeitet noch immer fleissig an möglichst einfachen und eleganten Programmen.

Niklaus Wirth war seit 1968 ordentlicher Professor für Computerwissenschaften (später Informatik) der ETH Zürich und emeritierte im Ende April 1999.

Niklaus Wirth

Niklaus Wirth diplomierte 1959 als Elektroingenieur an der ETH. Danach studierte er an der Université Laval, Kanada. Er doktorierte 1963 an der University of California in Berkeley mit Hilfe eines Stipendiums der Ford Foundation bei Professor H. D. Huskey. Von 1963 bis 1967 lehrte er als Assistenzprofessor an der Stanford University und danach an der Universität Zürich. 1968 wurde er zum Professor für Computerwissenschaften (später Informatik) an die ETH Zürich gewählt. Seine Interessen galten der Software-Technik und ihren Werkzeugen, vorab den Programmiersprachen. 1970 definierte er die Sprache Pascal, 1980 Modula-2 und 1988 Oberon. Er ist Konstrukteur des Rechners Lilith, 1986 des Rechners Ceres. Später befasste er sich mit dem Bau von Werkzeugen für den Schaltungsentwurf mit programmierbaren Bauteilen.

Niklaus Wirth ist Mitglied der Association for Computing Machinery (acm), der Computer Society (IEEE), der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW), der US National Academy of Engineering, der Berlin-Brandenburgischen Akademie und des Ordens Pour le mérite. Er ist Ehrendoktor der Universitäten von York, Linz, Laval (Quebec) und Novosibirsk, der Open University sowie der ETH Lausanne. 1984 erhielt er den acm Turing Award und 1987 den Computer Pioneer von IEEE.

Während 31 Jahren entwickelte Niklaus Wirth an der ETH Zürich neue Programmiersprachen, baute die ersten Personal Computer (PC) der Schweiz, bildete eine erste Generation von Schweizer Informatikern aus und schrieb mehrere weltweit übersetzte Standardwerke. Seit seiner Pensionierung vor 14 Jahren liegt Wirths Forschungsreich nicht mehr in Zürich, sondern in der Werkstatt seines Einfamilienhauses auf der Forch: Auf dem Schreibtisch stehen zwei Bildschirme und ein kleiner Desktop-Computer. Daran angeschlossen ein sogenanntes Development Board, eine Platine vollgepackt mit Elektronik, über welche sich Mikrochips modifizieren und programmieren lassen. Die vergangenen zweieinhalb Jahre hat Wirth hier praktisch täglich an einer Neufassung von «Oberon» gearbeitet, seiner 1988 zusammen mit dem PC «Ceres» entwickelten Programmiersprache. Seit seinem «Ruhestand» verging praktisch kein Tag, an dem sich Wirth nicht weiter mit Informatik beschäftigt hätte.