Analyse der Schweizer Firmengründungen im ersten Quartal 2020

Die Zukunft gehört den mutigen Macherinnen und Machern

Positive Neuigkeiten von Schweizer Firmengründungen: Trotz Corona-Krise bleibt die Anzahl an Neueintragungen ins Handelsregister im ersten Quartal 2020 auf einem hohen Niveau. Die nationale Analyse des IFJ Institut für Jungunternehmen zeigt, dass in den ersten drei Monaten 11’358 neue Firmen gegründet wurden. Dies entspricht einem leichten Rückgang von -1.9 Prozent gegenüber dem rekordhohen Vorjahresquartal. Diese Anzahl neuer Firmen gibt Zuversicht für die Zukunft. Trotzdem muss im zweiten Quartal 2020 mit einem Rückgang an Neugründungen gerechnet werden, welche auf die globalen Folgen des Coronavirus zurückzuführen sein werden. Neugründungen ziehen sich oft über einige Wochen hinweg, weshalb aktuell noch wenig aussagekräftigen Fakten vorliegen.

Februar 2020: der gründungsstärkste Monat im Mehrjahresvergleich
Die Analyse des ersten Quartals 2020 durch das IFJ Institut für Jungunternehmen zeigt, dass der Januar 2020 mit 3’701 eine hohe Zahl an Neugründungen verzeichnete. Mit einer Differenz von -1.8% wurde der Höchstwert vom Januar 2019 nur knapp verpasst. Der Februar 2020 registrierte mit 3’939 Neugründungen einen Rekordwert im mehrjährigen Monatsvergleich. Dies entspricht einem Plus von 1.8% gegenüber dem Vorjahr. Der Monat März steht im Zeichen der globalen Auswirkungen des Coronavirus und des Lockdowns in zahlreichen Länder, so auch seit dem 17. März 2020 in der Schweiz. Seitens Firmengründungen lässt sich jedoch festhalten, dass trotz der widrigen Umstände 3’718 neue Firmen in der Schweiz gegründet wurden. Dies entspricht einem Rückgang von -6.1% gegenüber dem Vorjahr 2019 mit 3’958 Neugründungen.

Die beliebtesten Rechtsformen
Mit 4’525 Gründungen ist die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) die beliebteste Rechtsform für den Start mit einer neuen Firma. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet das Handelsregisteramt im ersten Quartal 2020 sogar 0.3% mehr Eintragungen als im Vorjahr. Darauf folgen die Einzelfirma mit 3’842 Gründungen (-5.6%), die Aktiengesellschaft (AG) mit 1’941 Eintragungen (-0.2%) und die Kollektivgesellschaft (KlG) mit 360 Neueinträgen (-1.6%).

Kantonale Unterschiede
14 der 26 Schweizer Kantone können auf mehr Neugründungen in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres zurückblicken. Die Kantone mit dem stärksten prozentualen Wachstum sind Uri +37%, Obwalden +35%, Basel-Stadt +18%, Luzern +11% und Glarus +10%. Weiter folgen ebenfalls mit positiven Werten die Kantone Thurgau +9%, Genf +7%, Wallis +6%, Jura +5%, Neuenburg und Schwyz je +4%, Aargau +2%, Solothurn +1% sowie Graubünden mit gleichem Wert wie 2019.

Die Kantone mit prozentualen Einbussen sind Zürich und Zug mit je -1%, Basel-Landschaft -2%, Waadt -4%, Fribourg -5%, Appenzell Innerrhoden -6%, Nidwalden -9%, St. Gallen -12%, Bern -15%, Tessin -20%, Appenzell Ausserrhoden -21% und Schaffhausen mit -23%.

Aus Sicht der Grossregionen setzen vor allem die Zentralschweiz und die Nordwestschweiz mit jeweils +5% positive Akzente. In der Südwestschweiz wurden mit +2% ebenfalls mehr Firmen gegründet. Die Regionen Zürich (-1%) und Ostschweiz (-6%) weisen weniger Gründungen als im Rekordjahr 2019 auf. Das Tessin ist aktuell nicht nur von der COVID-19-Pandemie am stärksten betroffen, sondern muss auch den stärksten Rückgang an Neugründungen der Grossregionen verzeichnen; in den ersten drei Monaten 2020 beträgt die Abnahme -20% gegenüber der Vorjahresperiode.

Neugründungen nach Branchen
Seitens Firmengründungen nach Branchen zeigt die Analyse des IFJ im ersten Quartal 2020 starke Anstiege in den Branchen Architektur & Ingenieurwesen wie auch Marketing & Kommunikation (je +14%), Beratung (+7%) sowie private & geschäftliche Dienstleistungen (+4%). Auch in den Branchen Handwerk und Kultur & Gemeinnütziges wurden je +1% mehr neue Firmen gegründet. Weniger gegründet wurde in den ersten drei Monaten 2020 vor allem in den Branchen Hightech(-26%), Grosshandel (-15%), Immobilienwesen (-13%), IT & ICT (-10%) sowie Mobilität (-10%).

Über das IFJ Institut für Jungunternehmen
Jeden Tag wagen in der Schweiz mehr als 50 Menschen den Schritt in die Selbständigkeit. Es braucht Mut dazu. Und Leidenschaft. Vor 30 Jahren (1989 bis 2019) hat sich das IFJ zur Aufgabe gemacht, diesen Menschen einen Kompass auf ihrem Weg zu sein. Damit ihre Idee gedeiht und ihr Unternehmen eines Tages zum Fundament der Schweizer Wirtschaft gehört.
Jährlich unterstützt das IFJ schweizweit 20‘000 Gründer/innen mit Beratungen, Workshops, Businessplan-Tools, Referate, Events, Business Software, Förderprogrammen, dem begleiteten online Firmengründungsprozess sowie den digitalen Arbeitsplatz Smart Work.
Namhafte Partner und die öffentliche Hand setzen auf Zusammenarbeiten mit dem IFJ. Dies erlaubt, einen umfassenden Startup Support kostenlos für Gründer/innen in der Schweiz zu bieten.

Nützliche Links:
www.ifj.ch
www.startwerk.ch
www.businessplan.ch
www.startup-space.ch

www.erfinderberatung.com

James Dyson Award 2020

Seit 2005 wird der James Dyson Award (JDA) an innovative Studierende und frische Absolventen in den Bereichen Ingenieurwesen und Design für Erfindungen vergeben, die Probleme lösen. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld von 33.000€Jeder fünfte Gewinner hat es in der Vergangenheit geschafft, seine Erfindung erfolgreich zu vermarkten.

Zusätzlich zum Gewinner des internationalen Preises wird in diesem Jahr erstmals ein zweiter Gewinner mit einem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. „In den vergangenen Jahren waren wir begeistert vom Erfindergeist der jungen Menschen und ihrer Fähigkeit, wirklich große Probleme zu lösen. Zahlreiche Beiträge für den James Dyson Award zielen darauf ab, die Welt mithilfe von Ingenieurskunst und Technologie zu verbessern. Da uns bewusst ist, dass Ingenieure und Wissenschaftler eine wichtige Rolle dabei spielen, die Zukunft nachhaltig zu gestalten, haben wir uns entschieden, einen weiteren internationalen Preis für Ideen, die soziale oder Umweltprobleme lösen, zu vergeben“, so James Dyson.

Echte Probleme lösen

Die besten Erfindungen sind oft die einfachsten. Sie bieten klare und intelligente Lösungen für reale Probleme. Die bisherigen Gewinner haben sich mit Themen wie Plastikabfällen, Energieerzeugung und medizinischen Behandlungen in Entwicklungsländern beschäftigt. Im Jahr 2019 wurde der internationale Preis für das Produkt „MarinaTex vergeben. Dabei handelt es sich um einen kompostierbaren Biokunststoff, der aus Abfällen aus der Fischereiindustrie und Algen hergestellt wird. Das Produkt wurde als eine Alternative zu Einweg-Plastikfolien entwickelt.

Neue Chancen ermöglichen

Der Award hat den jungen Erfindern internationale Medienpräsenz verschafft, wodurch sie weitere Investorengelder und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung ihrer Ideen erhalten haben. Mehrere frühere Gewinner haben erfolgreiche Unternehmen gegründet. Dazu zählen der nationale Gewinner der USA 2018 für die Erfindung des Lighthouse-Roboters, der die Erkennung von Lecks in Rohren ermöglicht, sowie der nationale Gewinner Chinas 2018 für den ORCA-Roboter, der zur Wasserreinigung eingesetzt wird. Lucy Hughes, die Erfinderin von MarinaTex, sagt, dass der Gewinn des Awards „ihr Leben massiv verändert“ habe. Durch das Preisgeld und das Interesse von Investoren an ihrer Idee kann sie sich nun vollständig der Aufgabe widmen, MarinaTex massenhaft zu produzieren.

„Es macht mich stolz, dass ich den James Dyson Award gewonnen habe, und ich fühle mich geehrt, dass meine Erfindung, MarinaTex, auf diese Weise gewürdigt wurde. Der Gewinn des Awards erleichtert es mir erheblich, die nächste Phase der Entwicklung von MarinaTex voranzutreiben und das Produkt marktreif zu machen. Außerdem hoffe ich, dass es ein gutes Beispiel für die Bedeutung kreislaufwirtschaftlicher Prinzipien und die Berücksichtigung von Form, Funktion und Umweltbilanz beim Produktdesign ist“, so Lucy Hughes nach dem Gewinn des Preises.

Frühere Gewinner

MarinaTex ist ein kompostierbares Material, das als Alternative zu Einweg-Plastikfolie entwickelt wurde. Das Material wird aus Abfällen aus der Fischereiindustrie und Algen hergestellt.

Bei Afflo handelt es sich um ein KI-gestütztes tragbares Gerät, mit dem Asthma-Symptome überwacht und Auslöser erkannt werden können. Somit können Benutzer auf der Grundlage von Daten angemessene Entscheidungen treffen und ihre Lebensqualität verbessern.

Gecko Traxx ist ein tragbares und kostengünstiges Zubehörteil für Rollstühle, das ein Fahren abseits von befestigten Straßen ermöglicht. Es handelt sich um einzigartige, flexible Reifen, die um die Straßenreifen gewickelt werden, damit Rollstuhlfahrer eigenständig an Stränden oder auf unbefestigten Untergründen fahren können.

Die O-Wind Turbine ist eine omnidirektionale Windturbine, die – im Gegensatz zu konventionellen Turbinen – Winde aus allen Richtungen einfangen kann. Dadurch kann sie in städtischen Umgebungen, in denen der Wind aus mehreren Richtungen weht, eingesetzt werden

Bei The sKan handelt es sich um ein kostengünstiges, nicht-invasives Gerät zur Erkennung von Melanomen. Erfunden wurde es von einem Team aus Studierenden der Medizin und der Bioingenieurwissenschaft an der McMaster University in Kanada. Das Team nutzt derzeit das Preisgeld, um das Produkt weiterzuentwickeln und so sicherzustellen, dass es die Standards der US Food and Drug Administration erfüllt.

EcoHelmet ist ein faltbarer Fahrradhelm aus Papier für Bike-Sharing-Anbieter. Durch das spezielle Honig-Waben-Design des Helms wird der Kopf vor Stößen geschützt, und wenn der EcoHelmet gerade nicht verwendet wird, lässt er sich vollständig zusammenfalten. Derzeit befindet er sich in der Phase der Produktentwicklung.

Beim Voltera V-One werden Rapid-Prototyping-Prinzipien des 3D-Drucks genutzt, um Platinen herzustellen, die zum Beispiel in Smartphones zum Einsatz kommen. Eines der Modelle wird derzeit von Dyson Ingenieuren verwendet.

Über den Wettbewerb – James Dyson Award

Die Aufgabe

Entwerfen Sie ein Produkt, dass ein Problem löst. Dabei kann es sich um ein frustrierendes Alltagsproblem oder um ein globales Problem handeln. Wichtig ist, dass die Lösung effektiv ist und überlegtes Design-Denken beweist.

Der Ablauf

Die Beiträge werden zunächst auf nationaler Ebene von einer Jury beurteilt, bevor sie in die internationale Runde gelangen. Eine Jury von Dyson Ingenieuren wählt dann 20 Beiträge für den internationalen Wettbewerb aus. Die besten 20 Projekte werden dann von Sir James Dyson begutachtet, der anschließend den internationalen Gewinner, den internationalen Zweitplatzierten und den Gewinner des neuen Nachhaltigkeitspreises auswählt.

Der Preis

  • Der Gewinner des internationalen Wettbewerbs erhält ein Preisgeld von 33.000€ Darüber hinaus erhält die Universität des Gewinners 5.000 £.
  • Der Gewinner des Nachhaltigkeitspreises erhält ein Preisgeld von 30.000 £.
  • Die beiden internationalen Zweitplatzierten erhalten 5.000 £.
  • Die Gewinner der nationalen Wettbewerbe erhalten jeweils 2.200€

Gewinner des Preises für Nachhaltigkeit

Im Jahr 2020 wird bei den James Dyson Awards ein weiterer Preis für nachhaltige Projekte vergeben. Der Gewinner des Preises für Nachhaltigkeit wird von Sir James Dyson aus den 20 Finalisten des internationalen Wettbewerbs ausgewählt. Um den Preis zu gewinnen, müssen die Bewerber bei der Entwicklung des Produkts besonderes Augenmerk auf die Nachhaltigkeit legen. Das kann die verwendeten Materialien, den Designprozess, die Herstellungsmethoden oder die Auswirkungen der Erfindung selbst betreffen.

Bewerbungsfrist: Mitternacht (PST) am 16. Juli 2020.

Einreichung von Beiträgen

Beiträge werden über ein Online-Bewerbungsformular auf der Website des James Dyson Awards eingereicht.

Die Bewerber sollten dabei kurz erklären, worum es sich bei der Erfindung handelt, wie sie funktioniert und welchen Entwicklungsprozess sie durchlaufen hat. Die besten Beiträge sind diejenigen, die ein echtes Problem lösen, klar erklärt werden, iterativ entwickelt wurden, physische Prototypen aufweisen und unterstützendes Bild- und Videomaterial bereitstellen.

Auswahlkriterien

Der James Dyson Award wird in 27 Ländern und Regionen auf der ganzen Welt vergeben. Dazu gehören: Australien, Österreich, Belgien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Hongkong, Indien, Irland, Italien, Japan, Korea, Malaysia, Mexiko, Niederlande, Neuseeland, Philippinen, Russland, Singapur, Spanien, Schweden, Schweiz, Taiwan, Vereinigte Arabische Emirate, Großbritannien und USA.

Die Bewerber müssen mindestens ein Semester in einem grundständigen oder weiterführenden ingenieurwissenschaftlichen/designbezogenen Studiengang eingeschrieben sein oder innerhalb der letzten vier Jahre gewesen sein. Dieser Studiengang muss an einer Universität in einem Land oder einer Region angeboten werden, das oder die für die Teilnahme am James Dyson Award ausgewählt wurde.

Im Falle von Teambewerbungen müssen alle Mitglieder mindestens ein Semester in einem Grund- oder Aufbaustudiengang an einer Universität in einem Land oder einer Region, das oder die für die Teilnahme am James Dyson Award ausgewählt wurde, eingeschrieben sein oder innerhalb der letzten vier Jahre gewesen sein. Mindestens ein Teammitglied muss einen zur Teilnahme berechtigenden ingenieurwissenschaftlichen oder designbezogenen Studiengang absolviert haben.

Im Jahr 2020 sind auch diejenigen teilnahmeberechtigt, die eine Ausbildung mit der Möglichkeit eines Hochschulabschlusses absolvieren der innerhalb der letzten vier Jahre absolviert haben.

Über Dyson

Dyson nahm seinen Anfang in einem Schuppen in der Nähe von Bath (Großbritannien) und ist seit seiner Gründung im Jahr 1993 stetig gewachsen. Heute ist Dyson ein weltweit agierendes Technologieunternehmen mit Engineering-, Forschungs-, Entwicklungs- und Teststandorten in Großbritannien, Malaysia, Singapur und den Philippinen. Dyson besitzt weltweit über 10.551 Patente bzw. Patentanträge.

Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 14.000 Mitarbeiter, darunter 6.000 Ingenieure und Wissenschaftler. Dyson realisiert ambitionierte Pläne zur Entwicklung neuer Technologien mit globalen Teams, die sich auf die Entwicklung von Festkörperbatteriezellen, Hochgeschwindigkeitselektromotoren, Sichtsystemen, Technologien für maschinelles Lernen und KI-Investitionen konzentrieren. Auch das interne Robotikteam von Dyson gehört zu den größten Teams in Großbritannien. Neben der wachsenden internen Aktivität setzt das Dyson Robotics Lab auch sein langfristiges Forschungsprogramm am Imperial College London fort. Im Jahr 2018 stieg der Umsatz um 28% auf 4,4 Milliarden Pfund (5,18 Milliarden Euro) und der Gewinn stieg um 33% auf 1,1 Milliarden Pfund (1,29 Milliarden Euro). Dyson wird seinen Gewinn weiterhin in die Technologieentwicklung, Produkte und die Unterstützung seiner Kunden investieren.

Interessante Erfinder Links:

www.erfinderberatung.com

www.erfinderladen.com

www.ige.ch

Mehrwert des swissnex Netzwerks für Schweizer Bildungs-, Forschungs- und Innovationsakteure

Im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) hat «Oxford Research» das swissnex Netzwerk evaluiert. Die Evaluation beschreibt swissnex als eine kundenorientierte, flexible und dynamische Organisation, die ihren öffentlich finanzierten wie privaten Partnern einen signifikanten Mehrwert bietet. Ohne die Unterstützung von swissnex hätten die meisten Hochschulen, Forschenden oder Start-ups ihre Internationalisierungsziele nicht im gleichen Ausmass erreichen können. Für die Zukunft empfiehlt die Evaluation unter anderem eine verbesserte Präsenz in der Schweiz, eine stärkere Ausrichtung auf langfristige Projekte und einen gezielteren Austausch zwischen den einzelnen swissnex Standorten.

Knapp zwanzig Jahre nach der Gründung von swissnex Boston – dem in dieser Form weltweit ersten Wissenschaftskonsulat – bescheinigt «Oxford Research» dem swissnex Netzwerk eine hohe Relevanz für die Internationalisierungsaktivitäten der Schweizer Akteure im Bildungs-, Forschungs- und Innovationsbereich. Die Evaluation hält fest, dass die fünf swissnex Standorte in Bangalore, Boston, Rio de Janeiro, San Francisco und Shanghai im jeweiligen örtlichen Bildungs-, Forschungs- und Innovationsystem stark verankert sind. Sie sind über die neusten Trends bestens informiert, was allen Partnern unmittelbar zugutekommt. Dank ihres dezentralen Organisationmodells bündeln die swissnex Standorte ein hohes Mass an Flexibilität und interdisziplinärer Kreativität. Sie passen ihre strategischen Prioritäten ihren Standorten an und können so ihren Partnern relevante und massgeschneiderte Dienstleistungen für ihre jeweiligen Internationalisierungsziele anbieten. Gepaart mit einer sichtbaren und zugänglichen Präsenz vor Ort ist dieses Organisationsmodell besonders im Vergleich zu ähnlichen Instrumenten anderer Länder eine bedeutende Stärke von swissnex.

Über 80% der swissnex Partner im BFI-Bereich, die eine von der Evaluationsfirma ausgeführte Umfrage beantwortet haben, sind entweder sehr zufrieden oder zufrieden mit den erhaltenen Dienstleistungen. 70% der Partner hätten ihre Ziele ohne die Unterstützung von einem swissnex nicht im gleichen Ausmass erreichen können und 75% planen auch in Zukunft eine Zusammenarbeit, respektive wollen diese vertiefen.

Dank der Partnerschaft mit swissnex erhielten Hochschulen, individuelle Forschende und Jungunternehmende unmittelbar Zugang zu einem breiten Netzwerk vor Ort und Wissen über dessen Funktionsweise und Opportunitäten. Langfristig konnten mit der Unterstützung von swissnex 30% der Schweizer Hochschulen Kooperationsabkommen mit Partnerinstitutionen abschliessen, 24% der Start-ups konnten kommerzielle Aktivitäten im jeweiligen Land entwickeln und 16% der individuellen Forschenden lancierten Forschungsaktivitäten mit Akteuren vor Ort. Durch die physische Präsenz und teils öffentlichen Aktivitäten in diesen BFI-Hotspots wird die Schweiz als führender Standort für Bildung, Forschung und Innovation wahrgenommen.

Die Evaluation identifiziert demgegenüber Verbesserungspotenzial im Aufbau einer gemeinsamen Internet-Infrastruktur. Diese würde die Sichtbarkeit des swissnex Netzwerks in der Schweiz wie auch im Ausland verstärken. Insbesondere in der Schweiz bestehe noch viel Potenzial bezüglich der Verbreitung von Wissen über die Dienstleistungen des swissnex Netzwerks. Ausserdem sollten die swissnex Standorte vermehrt bewährte Praktiken und Formate austauschen, um Synergien zu schaffen. Die Evaluation schlägt zudem vor, dass die swissnex Standorte ihren Fokus verstärkt auf langfristige Projekte mit entsprechendem Impact richten.

swissnex ist das weltweite Schweizer Aussennetz für Bildung, Forschung und Innovation. Das Netzwerk unterstützt seine Partner bei der internationalen Vernetzung und ihrem Engagement im globalen Austausch von Wissen, Ideen und Talenten. Die fünf swissnex Standorte und ihre Aussenstellen befinden sich in den innovativsten Zentren der Welt. Gemeinsam mit rund 20 Wissenschaftsrätinnen und -räten an Schweizer Botschaften stärken sie die weltweite Ausstrahlung der Schweiz als Innovations-Hotspot.

Das swissnex Netzwerk ist eine Initiative des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation und ist Teil des Aussennetzes des Bundes unter der Federführung des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten. Die Tätigkeiten des swissnex Netzwerks gründen in einem kooperativen Ansatz sowie auf öffentliche und private Partnerschaften und Finanzierung.

Mensch und Technik bewegen

In genau einem Jahr, am 2. und 3. Mai 2020, öffnen sich die Tore der swiss Arena bei Zürich für die Fortsetzung des Cybathlon. Teams auf allen Kontinenten bereiten sich schon jetzt intensiv vor, um sich im nächsten Jahr in neuen, noch schwierigeren Aufgaben zu messen.

Als der damalige ETH-Bachelorstudent Bernhard Winter vor rund fünf Jahren die Idee für einen treppensteigenden Rollstuhl hatte, hätte er sich nicht träumen lassen, dass aus dem Studierendenprojekt eine eigene Firma wird. Heute arbeitet ein Team von zehn Mitarbeitenden am ersten marktfähigen Modell – Ende 2019 will das ETH-Spin-off Scewo mit der Auslieferung beginnen. Der erste Cybathlon, den die ETH Zürich 2016 in Kloten veranstaltete, hat aber nicht nur junge studentische Tüftler dazu angeregt, dran zu bleiben und sich intensiv mit den alltäglichen Herausforderungen von Menschen mit Behinderungen auseinanderzusetzen. Auch etablierte Firmen wie beispielsweise die isländische Prothesen-Firma Össur wird den Cybathlon bereits zum zweiten Mal zum Anlass nehmen, ihre robotischen Hilfsmittel in alltagsnahen Situationen auf die Probe zu stellen und sich mit anderen zu messen.

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Hinter den Kulissen sind die Vorbereitungen für die zweite Auflage des Cybathlon längst in vollem Gang. Ein Jahr vor dem Wettkampf sind zwei Drittel der 96 Startplätze bereits belegt: Die 66 Teams aus 26 Nationen bereiten sich intensiv auf das Rennen vor. Rund 70 Prozent der Teams stammen aus einem universitären Umfeld, bei den anderen 30 Prozent handelt es sich um privatwirtschaftliche Unternehmen oder NGOs. Allen gemein ist, dass sie sich immer aus einer Person mit einer körperlichen Behinderung, dem sogenannten Piloten, und einem Entwicklerteam zusammensetzen. Die Schweiz wird nächstes Jahr mit allen drei Landesteilen vertreten sein. Aus dem Umfeld der ETH Zürich treten nächstes Jahr gleich vier Teams an: das ETH-Spin-off Scewo im Parcours mit motorisierten Rollstühlen, das Studierendenprojekt Varileg enhanced in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik Rapperswil (HSR) in der Disziplin Exoskelett und zwei Forschungsprojekte in den Disziplinen Beinprothesen und virtuelles Rennen mit Gedankensteuerung – Letzteres in Zusammenarbeit mit Forschenden der Technischen Universität Nanyang in Singapur.

Dass der Anlass bereits im Vorfeld Forschende und Menschen mit einer körperlichen Behinderung aus aller Welt zusammenbringt, freut den ETH-Präsidenten Joël Mesot besonders: «Eine der Kernaufgaben der ETH Zürich ist es, neue Erkenntnisse und Technologien für die Gesellschaft nutzbar zu machen. Der Cybathlon zeigt, dass es sich lohnt, dabei neue Wege zu gehen.» Um den weltweiten Austausch zu intensivieren, führt die ETH gemeinsam mit anderen internationalen Hochschulen zwischen den eigentlichen Events die sogenannten Cybathlon Series durch. Diese Rennen konzentrieren sich jeweils auf einzelne Disziplinen und bieten den Teams die Möglichkeit die Parcours unter Wettkampfbedingungen zu testen. Die Cybathlon Series finden ab Anfang Mai in Kawasaki, Japan, in Karlsruhe, Deutschland und in Graz, Österreich statt.

Ausgeklügelte Aufgabenstellungen

Aufgrund des grossen Interesses an der Premiere findet der Wettkampf neu an zwei Tagen am Wochenende vom 2. und 3. Mai 2020 statt. Der erste Tag beinhaltet die Qualifikationsrennen, der zweite die Finalläufe. Aber nicht nur die organisatorische, sondern auch die inhaltliche Ausgestaltung des Wettbewerbs wurde überarbeitet. «Unser Ziel ist es, Technologien zu fördern, die alltagstauglich sind und von den Menschen auch gerne benutzt werden. Dafür ist der stete Austausch mit Menschen mit Behinderungen und den Entwicklern essentiell», sagt Roland Sigrist, Geschäftsleiter Cybathlon.

So wurde im Armprothesen-Parcours beispielsweise eine Aufgabe eingebaut, bei der die Piloten in eine Jacke schlüpfen müssen – denn selbst die raffinierteste Prothese ist nicht alltagstauglich, wenn sie zu gross und damit eine Jacke zu schwierig an- oder auszuziehen ist. Neu wird es in der Kategorie Armprothesen auch eine Aufgabe sein, Gegenstände zu erfühlen. Dies soll die Entwicklung von Prothesen mit sensorischem Feedback weiter fördern. Piloten in der Disziplin Beinprothesen müssen neuerdings beim Treppensteigen zusätzlich Gegenstände auf einem Tablett balancieren. Damit soll verhindert werden, dass die Teilnehmer vor allem auf das gesunde Bein setzen – wie man das punktuell beim Cybathlon 2016 beobachten konnte. Damit sollen Beinprothesen gefördert werden, die dem Träger eine möglichst körpersymmetrische Gangart erlauben.

 

Presenting Partner vom CYBATHLON

Der Cybathlon ist ein Non-Profit Projekt, das unter dem Dach der ETH Zürich organisiert und zusätzlich durch die grosszügige Unterstützung verschiedener Partner ermöglicht wird. Von den Presenting Partnern 2020 waren maxon motor, EKZ und die Universitätsklinik Balgrist bereits 2016 als Unterstützer der ersten Stunde mit dabei. Die ETH Zürich freut sich für den Cybathlon 2020 zusätzlich die Schulthess Klinik als Presenting Partner mit an Bord zu haben.

Mit der Erfindung im Ausland expandieren – was zu beachten ist

Eine großartige Erfindung allein reicht nicht aus, um sich als Unternehmen erfolgreich auf dem ausländischen Markt zu behaupten. Auch wenn die Erfindung schon auf dem Schweizer Markt erfolgreich ist, bedeutet das nicht automatisch, dass sich die Erfolgsgeschichte im Ausland fortsetzen wird. Wir verraten Ihnen, auf was Sie bei der Expansion mit Ihrem Produkt achten müssen: Kennen Sie auch im Ausland Ihren Markt und Ihre Zielgruppe? Sprechen Sie diese erfolgreich durch eine auf die Kultur abgestimmte Marketingstrategie und Produktwerbung an.

Verstehen Sie den Zielmarkt

Die Vielzahl an potenziellen Wettbewerbern erfordert eine gut durchdachte Markteintrittsstrategie, mit der sich Ihre Idee im Ausland etablieren kann. Hierfür ist es wichtig, zuallererst den Zielmarkt und die Zielgruppe zu kennen, die Sie mit Ihrer Erfindung erreichen möchten. Besteht auf dem ausländischen Markt eine Nachfrage nach Ihrem Produkt oder ist der Markt bereits gesättigt? Ist die Zielgruppe dieselbe wie in Ihrem Heimatland? Berücksichtigen Sie dabei etwaige Barrieren, die den Markteintritt für Ihr Unternehmen erschweren könnten. Nur weil es in Ihrem Heimatland keinen Mitbewerber gibt, muss das nicht auch im Ausland so sein. Wer ist Ihre Konkurrenz auf dem Zielmarkt und was unterscheidet Sie von den Mitbewerbern? Welche wirtschaftlichen, bürokratischen und politischen Bedingungen müssen Sie erfüllen, um Ihr Produkt auf dem ausländischen Markt anbieten zu können? Aus diesen Überlegungen heraus ergibt sich dann schließlich das individuelle Marktpotenzial für Ihre Erfindung.

Nehmen Sie kulturelle Unterschiede ernst

Lernen Sie nicht nur den Zielmarkt kennen, sondern auch die Kultur: denn andere Länder, andere Sitten. Vom Verhalten unter Geschäftspartnern und gegenüber Kunden bis hin zu elementaren Dingen wie Pünktlichkeit, der Wahl der Gesprächsthemen oder der korrekten Anrede: Interkulturelle Kompetenzen sind insbesondere bei Geschäftsbeziehungen enorm wichtig. Herrscht Unkenntnis über kulturelle Unterschiede, kann es schnell zu Missverständnissen und Problemen kommen, wodurch die geschäftliche Beziehung im schlimmsten Fall scheitert. Auch bei Geschäftsdokumenten, die mittels Google Translator in die jeweilige Landessprache übertragen wurden und dabei den Sinn nicht vollständig treffen oder schlichtweg falsch übersetzt wurden, büßt Ihre Erfindung und damit auch Ihr Unternehmen schnell an Professionalität ein. Damit Ihnen ein solcher Fauxpas nicht passiert und Ihre Erfindung auf dem ausländischen Markt stets einen seriösen Eindruck hinterlässt, lohnt es sich, für die erfolgreiche Expansion und der Etablierung Ihrer Erfindung im Ausland in eine professionelle Übersetzung zu investieren.

Professioneller Außenauftritt durch einwandfreie Übersetzungen

Wenn Sie mit Ihrer Erfindung erfolgreich im Ausland expandieren möchten, ist eine fehlerfreie Übersetzung von Dokumenten, Verträgen, Geschäftsbriefen, Handbüchern oder Bedienungsanleitungen durch eine Übersetzungsagentur unverzichtbar. Denn nur wenn der Originaltext in jede Sprache inhaltlich korrekt und sinngemäß übertragen wird, kann Ihre Erfindung auf der internationalen Bühne überzeugen. Mit einwandfreien Übersetzungen in der jeweiligen Landessprache bauen Sie sich nachhaltig ein vertrauenswürdiges und positives Image auf.

Entgegen der vorherrschenden Meinung, dass es ausreicht, jedes Wort einzeln und nacheinander zu übersetzen, ist eine sinnhaft falsche und oftmals völlig aus dem Zusammenhang gerissene Übersetzung das ernüchternde Ergebnis, wenn man an den falschen Enden spart. Dies kann nicht nur negativ auf Ihr Image abfärben, sondern sogar Schadensersatzansprüche zur Folge haben, wenn Kunden wegen eines Übersetzungsfehlers in der Betriebsanleitung Ihr Produkt falsch anwenden. Für eine bestmögliche Übersetzung solcher wichtiger Dokumente sollten unbedingt Muttersprachler oder zertifizierte Fachübersetzer herangezogen werden, die auf einen extrem umfassenden Wortschatz zurückgreifen können, Ihre Texte genau auf den Zielmarkt zuschneiden und so stets die richtige landestypische Formulierung wählen.

Was ist das Markenverständnis Ihres Produktes im Ausland

Jede Erfindung zeichnet sich durch ein Alleinstellungsmerkmal aus, das in einem einzigartigen Produktnutzen resultiert. Wird der Name Ihres Produkts oder Ihrer Brand auf dem Heimatmarkt bereits mit seinen Alleinstellungsmerkmalen gleichgesetzt, so muss das Markenverständnis auf einem ausländischen Markt erst kommuniziert werden. Um dieses wesentliche Markenverständnis auch auf dem ausländischen Markt schlüssig und überzeugend zu kommunizieren, ist wiederum eine hervorragende Übersetzung der Dokumente rund um Ihre Erfindung elementar sowie eine auf die Zielgruppe und Kultur zugeschnittene Marketingstrategie. Gehen Sie jedoch als Erfinder nicht zwangsläufig davon aus, dass die ausländische Zielgruppe den gleichen Nutzen in Ihrem Produkt sieht, wie Ihre einheimischen Kunden. In asiatischen Ländern werden eventuell andere USPs (Unique Selling Points) höher gewichtet, als in den USA oder Europa. Analysieren Sie genau, welche Produkteigenschaft die ausländische Zielgruppe anspricht.

Bildquelle: https://unsplash.com

Gründungsboom in der Schweiz 2018

In der Schweiz geht auch das Jahr 2018 mit einem Gründungsboom in die Geschichte ein. Die Gesamtgründungszahl 2018 beläuft sich auf 43’174, was einem knappen Minus von
0.64% bzw. 279 weniger Neueintragungen als im allzeitrekordhohen Jahr 2017 entspricht. In den letzten vier Jahren wurden jedoch 2’345 bzw. 5.74% mehr neue Firmen gegründet. Die Schweizer Gründer- Szene entwickelt sich enorm.

Starke Unterschiede in den Schweizer Grossregionen
In den letzten vier Jahren haben sich die Schweizer Grossregionen sehr unterschiedlich entwickelt.
Allen voran ist die Südwestschweiz von 2015 bis 2018 mit den gründungsstarken Kantonen Waadt und Genf zu der Gründungsregion avanciert. Von 2015 bis 2018 wurden in dieser Region 1’073 bzw. 12% mehr neue Firmen ins Handelsregister eingetragen. Auch die Zentralschweiz (+14.1%), das Espace Mittelland (+6.8%), Zürich (+4.9%) und die Nordwestschweiz (+4.9%) entwickelten sich positiv. Die Ostschweiz (-1.7%) büsst 88 Neugründungen ein und das Tessin (-15.9% bzw. -443) ist die Region mit dem stärksten Rückgang in den letzten vier Jahren.
Die drei Kantone Zug (+38.9%), Glarus (+20%) und Waadt (+17.7%) verzeichnen von 2015 bis 2018 das prozentual stärkste Wachstum. In absoluten Zahlen werden in den Kantonen Zürich (7’664), Waadt (4’370) und Genf (3’745) am meisten neue Firmen gegründet.

Das Schweizer Startup-Ecosystem entwickelt sich sehr positiv und die Stimmung in der Schweizer Gründer-Szene ist hervorragend.

Etablierte Rechtsformen
Mit einem Anteil von 38.5% ist die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) die beliebteste Rechtsform für den Start einer eigenen Firma. Die GmbH hat im Jahr 2018 sogar 2% mehr
Firmengründungen verzeichnet als im rekordhohen Vorjahr. Darauf folgen die Einzelfirma mit 32.1%, die Aktiengesellschaft (AG) mit 20.6% und die Kollektivgesellschaft (KlG) mit 3%. Zusammen machen diese vier Rechtsformen über 94% der neueingetragenen Rechtsformen in der Schweiz aus.

Über das IFJ Institut für Jungunternehmen
Seit 1989 begleitete das IFJ mehr als 110‘000 Firmengründer/innen auf dem Weg in die Selbständigkeit. Als führende Anlaufstelle für Startups in der Schweiz bietet das IFJ die schweizweit begleitete Firmengründung, Tools zur Erarbeitung eines Businessplans sowie für Buchhaltung und Administration, kostenlose Intensivkurse und Referat-Events mit aktivem Networking sowie diverse Informationsunterlagen. Namhafte Partner und die Öffentliche Hand setzen auf Zusammenarbeiten mit dem IFJ. Dies erlaubt, einen umfassenden Startup Support kostenlos für Gründer/innen in der Schweiz zu bieten. Heute führt das IFJ jährlich 16‘000 telefonische Kontakte, begrüsst 10‘000 Besucher/innen an Kursen und Events, registriert Zehntausende Web- und Social Media-User und wickelt rund 2‘000 Firmengründungen ab.

Swisspeers die Crowdlending-Plattform für KMU-Kredite

Swisspeers ist ein unabhängiger Online-Marktplatz, der es Unternehmen erlaubt, bei Investoren direkt ohne Zwischen­schaltung eines Finanzinstituts – Fremdkapital zu beschaffen.
Dieses Finanzierungskonzept hat die Aufgabe, die Innovationsfähigkeit von KMU zu unterstützen und zu stärken. Bei einem swisspeers Firmenkredit handelt es sich um einen amortisierenden Kredit mit konstanten Ratenzahlungen und einem festen Zinssatz – wie bei einem Autoleasing.

Die Crowdlending-Plattform swisspeers ist insbesondere für Wachstumsfinanzierungen oder zur Ablösung von Kontokorrentkrediten geeignet. Darüber hinaus bietet swisspeers ergänzende Dienstleistungen und unterstützt Unternehmen im Kreditantragsprozess. Die Unternehmer, die nicht über genügend Zeit oder das entsprechende Know-how ver­fügen, erhalten so Unterstützung bei der Erfüllung der Dokumentationsanforderungen für einen Kreditantrag und bekommen ein Coaching.

Für Investoren bietet swisspeers die Möglichkeit interessante Direktinvestitionen in kleine und mittlere Unter­nehmen zu tätigen und damit dem Anlagenotstand im Schweizer-Franken-Festzinsgeschäft zu entkommen. Diese neue alternative Anlagemöglichkeit mit attraktivem Risiko-Rendite-Profil trägt gleichzeitig zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Schweiz bei.
Die Investoren können Gebote, bestehend aus einem Betrag und einem Zinssatz, für die ausgeschriebenen Kreditprojekte abgeben. Lediglich das Datum und der Betrag des Gebots ist öffentlich. Persönliche Angaben der Investoren werden dem Kreditnehmer erst bei erfolgreicher Finanzierung bekannt gegeben.

Das Schweizer Unternehmen swisspeers aus Winterthur wurde von Alwin Meyer, Stefan Nägeli und Andreas Hug (im Bild vlnr) im August 2015 gegründet. Ziel des innovativen Unternehmens war es Lösungen für den Kapitalbedarf von KMU zu schaffen.

Als Fintech-Unternehmen ist es swisspeers ein Anliegen, die Digitalisierung der KMU voranzutreiben.
Sie haben bereits einen Plan ausgearbeitet, wie Sie Ihr Geschäft digitalisieren, restrukturieren oder erweitern möchten? Sie benötigen finanzielle Mittel um das Wachstum Ihres Unternehmens anzukurbeln? Bei swisspeers finden Sie den richtigen Partner.

Bequem, einfach, transparent und fair für beide Seiten – so geht Crowdlending an KMU.

“Kraftwerk” in Zürich – Ort für Kollaboration und Innovation

Das Kraftwerk – schweizweit einzigartiger Ort für Kollaboration und Innovation – öffnet Anfang Oktober offiziell seine Tore. Das ehemalige ewz-Unterwerk Selnau im Herzen Zürichs hat sich in den letzten Tagen und Wochen mit Hilfe von 22 Schiffscontainern in einen inspirierenden Netzwerk- und Arbeitsort verwandelt.

Im Kraftwerk sollen künftig in firmen- und branchenübergreifender Kollaboration innovative und nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit erarbeitet werden. In den neuen Arbeits-, Workshop- und Eventräumen werden gemeinsame Projekte von Grossunternehmen, Organisationen, Selbständigen und Kreativen aktiv gefördert.

Das partnerschaftliche Projekt von Impact Hub Zürich, digitalswitzerland, Engagement Migros und ewz wird am 6. Oktober mit einem Stadtfest offiziell eröffnet.

Anreise:
Das Kraftwerk ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar: Tram bis “Stauffacher” oder “Selnaustrasse”, S-Bahn bis “Zürich Selnau”. Beim Kraftwerk sind keine öffentlichen Parkplätze vorhanden. Das City-Parkhaus liegt in 250 Metern Entfernung.

Grosses Stadtfest zur Eröffnung:
Die Macher freuen sich, wenn Sie auch am 6. Oktober beim öffentlichen Stadtfest anlässlich der Eröffnung kommen.

Über Impact Hub Zürich
Der Impact Hub Zürich ist eine unternehmerische Community aus über 850 Innovatoren, Startups, Kreativen, Techies und Grossfirmen, die eine kooperative Zukunft über Sektorgrenzen hinweg gestalten. Die Herausforderungen unserer Zeit werden nur durch radikale Kollaboration gemeistert, nicht allein durch Wettbewerb. Neben dem Kraftwerk betreibt der Impact Hub Zürich drei Coworking-Spaces in der Zürcher Innenstadt. Er ist Teil einer weltweiten Impact-Hub-Community mit rund 15`000 Mitgliedern an über 100 Standorten, davon drei in der Schweiz.

Über digitalswitzerland
digitalswitzerland ist die gemeinsame Initiative von Wirtschaft, öffentlicher Hand und Wissenschaft, welche die Schweiz zum international führenden digitalen Innovationsstandort gestalten will. Dabei ist digitalswitzerland bereits auf verschiedensten Feldern aktiv, wie Wissenstransfer, Bildung, Startup-Ökosysteme und politische Rahmenbedingungen. Dem Verein gehören über 80 der renommiertesten Unternehmen und Organisationen sowie innovative Standorte der ganzen Schweiz an. Die Initiative wurde 2015 ins Leben gerufen.

Über Engagement Migros
Der Förderfonds Engagement Migros ermöglicht Pionierprojekte im gesellschaftlichen Wandel, die neue Wege beschreiten und zukunftsgerichtete Lösungen erproben. Der wirkungsorientierte Förderansatz verbindet finanzielle Unterstützung mit Coaching-artigen Leistungen im Pionierlab. Engagement Migros wird von den Unternehmen der Migros-Gruppe mit jährlich circa zehn Millionen Franken ermöglicht und ergänzt seit 2012 das Migros-Kulturprozent.

Über ewz
ewz ist das führende Unternehmen mit nachhaltigen Energie- und Kommunikationslösungen für Privatpersonen und Unternehmen in der Schweiz. Zu den Tätigkeiten der rund 1`200 Mitarbeitenden, darunter 40 Lernenden, gehören die ökologische Stromproduktion, die sichere Stromversorgung der Stadt Zürich und der Graubündner Gebiete Domleschg/Heinzenberg, smarte Energie- und Telekomlösungen für Unternehmen, das ultraschnelle Glasfasernetz für die Stadt Zürich sowie öffentliche Beleuchtung und Uhren, Energieberatung und andere Dienstleistungen.

Förderung für Innovationen – Klimastiftung Schweiz 2017

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die planen ihre Energieeffizienz zu verbessern, können bis 1. März oder 1. September bei der Klimastiftung Schweiz finanzielle Unterstützung beantragen. Die Stiftung zahlt auch Beiträge an KMU, die an der Entwicklung klimafreundlicher Produkte beteiligt sind.

Die Kassen der Klimastiftung Schweiz sind gefüllt. Dank den 27 Partnerfirmen aus der Wirtschaft kann die Stiftung dieses Jahr rund drei Millionen Franken vergeben. Die Stiftung richtet sich an KMU. «Wir engagieren uns nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch für den Wirtschaftsstandort Schweiz und Liechtenstein», erklärt Vincent Eckert, Geschäftsführer der Stiftung. Rund 80 Prozent der eingehenden Anträge konnte die Klimastiftung Schweiz bisher bewilligen. 1300 KMU haben seit der Gründung 2008 zusammen 15 Millionen Franken erhalten. Verbesserungen bei Gebäuden, Maschinen, Heizungen und Kühlungen machen einen grossen Teil der unterstützten Massnahmen aus. Die Auszahlung ist an Meilensteine in den einzelnen Projekten gekoppelt. Die Beiträge der Stiftung sind à fonds perdu. KMU müssen also nichts zurückbezahlen.

Schnelle Unterstützung für kleine KMU
Im Mai vergibt die Stiftung die erste von zwei Tranchen Geld für grosse Energiespar- und Innovations-Projekte in diesem Jahr. Die zweite Tranche wird im November vergeben. Anträge für die Geldvergabe nimmt die Klimastiftung Schweiz bis am 1. März, respektive bis am 1. September entgegen. Auf der Internetseite der Stiftung sind die Formulare für den Antrag zu finden. Laufend bearbeitet die Stiftung zudem Anträge, die ihren Standard-Kriterien entsprechen und 20’000 Franken nicht übersteigen. «Mit diesem Standard-System ist es uns auch möglich, kleine KMU schnell und effektiv zu unterstützen», erklärt Vincent Eckert. Über die Standardanträge entscheidet die Geschäftsstelle innert Monatsfrist. Für die zwei grossen Geldvergaben im Mai und November ist der Stiftungsrat zuständig. Er besteht aus Fachpersonen der Partnerfirmen. Dies sind grosse Dienstleister wie Versicherungen, Banken und Beratungsfirmen.
Weitere Informationen: www.klimastiftung.ch

Über die Klimastiftung Schweiz
Klima schützen. KMU stärken. Nach diesem Motto unterstützt die Klimastiftung Schweiz Projekte kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Stiftung hat seit ihrer Gründung 2008 rund 1300 KMU in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein mit 15 Millionen Franken unterstützt.
Die Klimastiftung Schweiz wurde als gemeinnützige, unabhängige Stiftung gegründet. Sie ist unter Bundesaufsicht und steht interessierten Firmen offen, die durch einen effizienten und gezielten Einsatz der Rückverteilung aus der CO2-Lenkungsabgabe den Klimaschutz verstärken wollen.
Seit Januar 2008 verlangt das CO2-Gesetz eine Abgabe auf Brennstoffe. Ein Teil der Abgaben fliesst zurück an die Wirtschaft. Vor allem grosse Dienstleistungsunternehmen erhalten mehr zurück, als sie bezahlt haben. Diese «Netto-Rückvergütung» setzen die Partnerfirmen der Klimastiftung Schweiz für Klimaschutzmassnahmen von Schweizer und Liechtensteiner KMU ein.

Die Partner der Klimastiftung Schweiz
Die Schweizer und Liechtensteiner Dienstleister Allianz Suisse, Alternative Bank Schweiz, AXA Winterthur, Bank J. Safra Sarasin, Bank Vontobel, ECA, Gebäudeversicherung Bern, Gebäudeversicherung Kanton Zürich, Glarner Kantonalbank, Julius Bär, LGT, Liechtensteinische Landesbank, Man Investments AG, New Re, PartnerRe, Pictet & Cie, PwC, Raiffeisen Schweiz, RobecoSAM, Sanitas Krankenversicherung, SAP (Schweiz) AG, SCOR Services Switzerland AG, Swiss Life, Swiss Re, Vaudoise Assurances, VP Bank und XL Group sind Partner der Klimastiftung Schweiz.

Ostschweizer Startups begeistern die Gäste am St.Galler Neuunternehmer Forum

Am 29.04.2016, Freitag trafen sich über 250 Gründungsinteressierte und Jungunternehmer/innen zum grössten regionalen Startup-Anlass der Ostschweiz an der Rhema in Altstätten. Auf sie warteten spannende Referate der Ostschweizer Jungunternehmen Carpasus, Dual Education, Squeezed Lemon und Xponia. Zudem stand Komikerin Stéphanie Berger im Podiumsinterview Rede und Antwort.
Die Standortförderung im Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons St.Gallen, die PostFinance, die Rhema und das IFJ Institut für Jungunternehmen luden zum 3. St.Galler Neuunternehmer Forum 2016 an der Rhema in Altstätten. Über 250 Gäste folgten der Einladung und machten das #StartupForumSG zum grössten Startup-Anlass in der Region.
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Serge Baumgartner von der Standortförderung, Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons St.Gallen und Martin Hersche, Leiter Marktgebiet St.Gallen-Appenzell der PostFinance. Mit viel Humor und persönlichen Anekdoten berichtete im anschliessenden Podiumsinterview Komikerin Stéphanie Berger, die 1995 mit gerade mal 17 Jahren zur Miss Schweiz gewählt wurde, über ihre Karriere als Unternehmerin.

Stéphanie Berger mit Simon May im Podiumsinterview.
Stéphanie Berger mit Simon May im Podiumsinterview.

Tamara Gätzi und Raphael Mösch von Dual Education sowie Mateusz Mierzwinski, Gründer von Squeezed Lemon, erfüllten sich im vergangenen Jahr den Traum der eigenen Firma in St.Gallen und gaben am Forum spannende Einblicke in ihren Startup-Alltag. Über die Freuden und Leiden beim Aufbau eines Jungunternehmens sprachen zudem die Gründer der Ostschweizer Startups Carpasus und Xponia, die 2014 in die Selbständigkeit starteten.

Mit unternehmerischen Tipps von den Referenten und dem Startup-Experten Simon May vom IFJ Institut für Jungunternehmen ausgestattet, knüpften die Gäste beim anschliessenden Stehlunch neue Kontakte und tauschten sich über das Unternehmertum aus. Das nächste St.Galler Neuunternehmer Forum findet an der OLMA am Montag, 17. Oktober 2016, statt: www.ifj.ch/ForumSG. Die Teilnahme ist dank engagierter Partner inkl. Lunch sowie anschliessendem Messeeintritt kostenlos.

StartupForumSG_2016

Über das IFJ Institut für Jungunternehmen
Jeden Tag wagen in der Schweiz mehr als 50 Menschen den Schritt in die Selbständigkeit. Es braucht Mut dazu. Und Leidenschaft. Vor mehr als 25 Jahren hat es sich das IFJ Institut für Jungunternehmen zur Aufgabe gemacht, diesen Menschen einen Kompass auf ihrem Weg zu sein. Damit ihre Idee gedeiht und ihr Unternehmen eines Tages zum Fundament der Schweizer Wirtschaft gehört. Seit 1989 begleitete das IFJ mehr als 100‘000 Firmengründer/innen auf dem Weg in die Selbständigkeit.
Als führende Anlaufstelle für Startups in der Schweiz bietet das IFJ schweizweit begleitete Firmengründung, ein führendes Businessplan-Tool (www.businessplan.ch), Lösungen für Buchhaltung und Administration, kostenlose Intensivkurse und Referat-Events mit aktivem Networking sowie diverse Informationsunterlagen (www.ifj.ch).
Die besten Startup-Talente werden durch die nationalen und internationalen Programme von venturelab gefördert (www.venturelab.ch) und jährlich prämiert das IFJ die TOP 100 Startups der Schweiz (www.startup.ch). Das IFJ ist ebenfalls mandatiert für die Durchführung von Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung. Das Programm hilft angehenden Unternehmerinnen und Unternehmern von Schweizer Hochschulen mit Startkapital von bis zu CHF 130’000 (www.venturekick.ch).