Druckbeton für Gebäude und Verbesserung von krebsbekämpfenden Medikamenten gewinnen CHF 130’000.

Die Venture Kick-Jury vergibt an MOBBOT und Araris Biotech je 130’000 Franken, um die Markteinführung des Materialwissenschaften- und Biotechnologie-Spin-offs zu beschleunigen. Die Innovationen der Schweizer Startups in den Bereichen Ingenieurwesen und Medikamentenentwicklung kommen der Bau- und Pharmaindustrie zugute.

MOBBOT: Massgeschneiderter Betondruck Die mobilen Roboter von MOBBOT drucken massgeschneiderte Betonkomponenten auf Baustellen direkt vor Ort, Die schnelle 3D-Drucktechnologie des Freiburger Startups spart Bauunternehmen Zeit und Ressourcen, indem sie vor Ort arbeiten. Das mit den berühmten orangefarbenen KUKA-Roboterarmen entwickelte System stellt massenindividuelle Betonprodukte direkt auf der Baustelle her. Durch die Verwendung herkömmlicher Materialien und ohne teure Schalungen oder individuelle Formen reduziert die Technologie von MOBBOT die Kosten der Bauherren um 40 Prozent und beschleunigt die Lieferung auf einen Tag statt auf einen Monat, sagt Gründerin und CEO Agnès Petit. MOBBOT war im März ein Gewinner der Venture Leaders Technology, als Petit nach Silicon Valley reiste, um ihre Technologie bei US-Investoren zu präsentieren. Das Startup wird die Prototypenentwicklung abschließen und erste Verkäufe an Testkunden in diesem Jahr anstreben. “Venture Kick hat uns geholfen, unser Geschäftsmodell auf wiederkehrende Umsätze zu fokussieren und uns Visibilität bei Investoren zu verschaffen. Mit der finanziellen Unterstützung werden wir MOBBOT auf Konferenzen und Messen der Bauindustrie präsentieren, Kunden besuchen und unsere Marketingaktivitäten verstärken”, sagte Petit. www.venturekick.ch/MOBBOT .

Linkes Bild: MOBBOT Gründer und CEO Agnès Petit, und CTO Thomas Ribeaud. Rechtes Bild: Araris Biotech Mitbegründer Isabella Attinger-Toller (VP Translational Research) Und Philipp Spycher, CEO. Araris

Araris Biotech: Verbesserte antikörpervermittelte Wirkstoffabgabe Araris hat eine Technologie zur Verbesserung der aktuellen Antikörper-Medikamenten-Konjugate (ADCs) entwickelt und konzentriert sich auf Anwendungen zur Krebsbekämpfung. Durch die Anlagerung von Medikamenten an Antikörper wird eine präzise Verabreichung von toxischen Chemotherapeutika an Krebsgewebe sichergestellt, während gesunde Teile des menschlichen Körpers verschont bleiben. Mit ihrer patentierten ADC Linker-Technologie ist die Medikamentenbefestigung einfach, streng kontrolliert und hat das Potenzial, verschiedene Medikamentenkombinationen aufzunehmen. Dies hat nicht nur erhebliche positive Auswirkungen auf die Leistung des ADC in Bezug auf Sicherheit und Wirksamkeit, sondern wird auch die Produktion vereinfachen. ”Wir glauben, dass Araris das Potenzial hat, eine leistungsstarke Medikamentenentwicklungsplattform in grosse kommerzielle Märkte einzuführen und die hohen, unerfüllten medizinischen Bedürfnisse mit proprietären ADCs zu erfüllen. Wir werden helfen Einschränkungen der konventionellen ADCs, die sich derzeit in der klinischen Prüfung befinden, zu überwinden”, sagt CEO und Mitbegründer Philipp Spycher. www.venturekick.ch/araris.

Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu 150’000 Franken für die Lancierung von Start-ups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Start-ups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten.
Seit 2007 haben 600 Schweizer Unternehmensgründungsprojekte von Venture Kick CHF 24.9 Mio. erhalten. Mehr als 454 Kapitalgesellschaften schufen 6.033 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Start-ups haben bisher CHF 2,5 Mia. an Investoren angezogen und 55 Start-ups von Venture Kick haben sich im Ranking der TOP 100 schweizer startups im 2018.
Im Jahr 2019 wird Venture Kick CHF 4,35 Mio. in Start-up-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht .
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, ESA BIC Schweiz, Migros Commitment und Swisscom. www.venturekick.ch

Alle von Venture Kick unterstützten Start-up-Projekte .

Jungforscher zeigen ungebremsten Ideenreichtum am Nationalen Wettbewerb 2019

An der diesjährigen Prämierungsfeier im Mai in der Aula der HSR Rapperswil wurden 109 junge Forscherinnen und Forscher für ihre Leistungen ausgezeichnet. Die aus 17 Kantonen der Schweiz stammenden Finalisten des 53 Nationalen Wettbewerbs stehen nun am Ende eines langen Weges: Seit mindestens einem Jahr forschen und tüfteln sie an ihren Forschungsarbeiten.

Als krönender Abschluss des Nationalen Wettbewerbs findet heute Nachmittag die Prämierungsfeier statt, wo die Jugendlichen für ihren Einsatz belohnt werden. Endlich steht fest, wie die Fachjury ihre Forschungsprojekte bewertete. Von den109 Jugendlichen erhalten 21 das Prädikat «gut», 53 «sehr gut» und 35 «hervorragend». Entsprechend diesen Prädikaten werden Bargeldpreise im Gesamtwert von rund 85‘000 Franken vergeben. Zum ersten Mal in der Geschichte des Nationalen Wettbewerbs sind mehr weibliche als männliche Jugendliche am Finale. Die 44 innovativsten Jungforscher werden zudem mit einem von insgesamt 23 Sonderpreisen ausgezeichnet, welche u.a. zu einem Besuch des European Space Camps in Norwegen, eines Praktikums in einer Schweizer Botschaft (EDA) nach Wahl oder der Teilnahme an internationalen Projektwettbewerben in Europa, Asien, und den USA berechtigen.

An der öffentlichen Ausstellung von gestern und heute, stellten die teilnehmenden Jugendlichen aus der Gymnasial- und Berufsbildung ihre Forschungsprojekte vor und standen den Besuchern Rede und Antwort. «Dieses Jahr gibt es besonders viele Projekte, die sich mit Problematiken und Fragen auseinandersetzen, die auch unsere Gesellschaft beschäftigen. Eine Teilnehmerin hat sich zum Beispiel mit der Luft in Schulzimmern und deren Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit der Schüler und Schülerinnen befasst», sagt Jérémie Aebischer, Projektleiter vom Nationalen Wettbewerb. Es sei schön zu
sehen, welchen Effort und enormen Zusatzaufwand weit über dem Verlangten hinaus die jungen Forscher leisteten, so Aebischer weiter.

Über Schweizer Jugend forscht

Schweizer Jugend forscht ist eine schweizerische Stiftung, die 1970 von Adolf Portmann gegründet wurde. Sie ist die älteste Schweizer Stiftung dieser Art. Sie fördert Jugendliche, ihr Potential in verschiedenen wissenschaftlichen Richtungen ausschöpfen zu können. Gefördert wird die Stiftung vom Schweizer Bund, einigen ehrenamtlichen Mitarbeitern und vielen Grossunternehmen.

Am bekanntesten ist der nationale Wettbewerb. Der Wettbewerb besteht aus einer Vorselektion im Herbst und einer Endrunde im Frühjahr. In der Endrunde werden die Prädikate gut, sehr gut und hervorragend vergeben. Projekte mit der Auszeichnung hervorragend werde in der Regel mit Sonderpreisen belohnt. Zusätzlich werden die Arbeiten mit einem Preisgeld honoriert.

Adolf Portmann war ein wissensdurstiger Jugendlicher, der kaum Mittel hatte, seine Neugier in Biologie ausleben zu können. Dies bewog ihn im Alter von 70 Jahren dazu, den ersten nationalen Wettbewerb unter dem Namen Schweizer Jugend forscht durchzuführen. Drei Jahre später gründete er die gleichnamige Stiftung.

SmartLife Care gewinnt den German Innovation Award 2019

Die Weltneuheit Allegra wurde mit dem German Innovation Award 2019 in der Kategorie Excellence in Business to Consumer – Medical & Health ausgezeichnet. Das weltweit erste sprachgesteuerte Notrufgerät «Allegra», kann via Sprachsteuerung aktiviert werden und dient gleichzeitig als DAB+ Radio und besticht durch ein stylisches, nicht stigmatisierendes Design. Das Notrufgerät überzeugte die Jury, weil es funktional und nachhaltig ist und für die Nutzerinnen und Nutzer einen echten Mehrwert bietet.

Allegra ist nicht nur ein Notrufgerät, das ein selbständiges Leben zu Hause ermöglicht, sondern sorgt durch das integrierte DAB+ Radio auch jederzeit für Unterhaltung. Das Aussehen wurde bewusst an einem modernen Radio und nicht am typischen Notrufgerät ausgerichtet. In der Entwicklung wurde auf möglichst viele verschiedene Bedürfnisse Rücksicht genommen. Die Tasten sind optimiert für Menschen mit Sehbehinderung. Das Orientierungslicht bietet Menschen mit Hörproblemen Unterstützung. Die Sprachauslösung der Alarme dient als zusätzliche Sicherheit und ermöglicht Menschen mit Bewegungseinschränkungen, einen Hilferuf zu aktivieren. Für die Sprachsteuerung wurden über 300 Schweizer Seniorenstimmmuster aufgenommen.

Das Allegra ist nur eines von 4 Notrufgeräten welche von SmartLife Care in den letzten Jahren zusammen mit 10 verschiedenen Notrufknöpfen und verschiedenen Abos speziell für den Schweizer Markt entwickelt wurde.

SmartLife Care durfte am 28.05.2019 im Deutschen Technikmuseum in Berlin an der Award Ceremony den renommierten Preis entgegen nehmen.

Über den German Innovation Award

Der German Innovation Award wurde im Juni 2018 erstmalig von der Stiftung Rat für Formgebung vergeben. Ziel ist es, Innovationen für ein breites Publikum sichtbar zu machen und für eine erfolgreiche Positionierung am Markt zu sorgen. Über die Vergabe des »German Innovation Award 2019« entscheidet eine unabhängige und sachverständige Jury. Die Jurymitglieder setzen sich zusammen aus Innovationsexperten aus Industrie, Wissenschaft und Venture Banking.  Der Rat für Formgebung wurde vom Deutschen Bundestag ins Leben gerufen und wird von der deutschen Industrie gestiftet. Seit 1953 zeichnen die Wettbewerbe des Rat für Formgebung Design-, Marken- und Innovationsleistungen von internationalem Rang aus.

Firmenportrait:

SmartLife Care wurde im Jahr 2010 von der Swisscom gegründet und wird seit 2017 als eigenständiges Gemeinschaftsunternehmen von Swisscom und Helvetia geführt. Das Unternehmen entwickel und vertreibt Notrufgeräte. Das Angebot von SmartLife Care richtet sich primär an Seniorinnen und Senioren, es wird jedoch auch von Spitex-Diensten und Personen mit fragiler Gesundheit gerne genutzt, etwa von chronisch Kranken oder nach Spitalentlassungen. Seit 2019 ist SmartLife Care offizieller Partner der Spitex Schweiz.

Startup TwistOut gewinnt German Innovation Award 2019

Ökologischer Rohrreinigungsstab überzeugt Jury in der Kategorie „Heating & Bathroom“

Berlin, 29. Mai 2019. Das in der Schweiz ansässige Startup TwistOut gewann gestern Abend in Berlin den German Innovation Award 2019; dies in der Kategorie „Heating & Bathroom“.

TwistOut ist ein biologisch abbaubarer Holz-Rohrreinigungsstab, der in Europa hergestellt wird. Dank seiner speziellen Oberflächenbeschaffenheit werden die Rückstände in Abflussrohren von Duschen, Waschbecken oder Badewannen in Sekundenschnelle herausgezogen. Der Abflussstab erzielt ein besseres Ergebnis als anorganische Abflussreiniger und schont dabei chemie- und plastikfrei unsere Umwelt. Video zur Funktionalität  https://www.twistout.ch/ch/videos.

Der bereits im Jahr 1953 vom Deutschen Bundestag ins Leben gerufene Rat für Formgebung zeichnet mit diesem Preis internationale Innovationen und Lösungen aus, die sich vor allem durch einen Mehrwert gegenüber bisherigen Lösungen unterscheidet. Mehr Informationen hier: https://www.german-innovation-award.de/preistraeger/preis/gewinner/twistout/ .

TwistOut ist im Einzelhandel, bei Onlineanbietern, im größten deutschen Drogeriemarkt, in Baumärkten und Unverpackt-Läden in der DACH-Region und in den Niederlanden erhältlich. Die Händlerliste ist hier ersichtlich: https://www.twistout.ch/ch/händlersuche

Jutta Jertrum, die aus Süddeutschland stammende Gründerin und Geschäftsführerin sagt: „Ich schätze diese Auszeichnung sehr und freue mich natürlich über solch eine Anerkennung. Der Erhalt des German Innovation Award bestärkt mich in meinem Tun und auf dem weiteren Weg. Als nächster Schritt folgt meine Teilnahme bei „Die Höhle der Löwen Schweiz“. Es bleibt also spannend“.

Die Ausstrahlung der Höhle der Löwen Schweiz mit Teilnahme von TwistOut erfolgt am 25. Juni 2019 auf TV24.

Verbessertes IVF-Screening und ultraschnelle aerodynamische Simulationssoftware-Startups gewinnen CHF 130’000

Das jüngste Venture Kick-Finale gewährte Unternehmern 130.000 Franken, die ein Gerät entwickeln, mit dem Millionen von Menchen Kinder bekommen können und Software, mit der die Aerodynamik von Auto- und Flugzeugkonstruktionen 1000-mal schneller als der derzeitige Stand der Technik analysiert werden kann.

Marco Grisi und Gaurasundar Conley von Annaida Technologies und Pierre Baqué, Timur Bagautdinov, Francois Fleuret und Pascal Fua von Neural Concept haben 130.000 Franken Startkapital aus dem nationalen Unterstützungsprogramm von Venture Kick gewonnen.

“Venture Kick hat uns bereits geholfen, uns den nötigen Kick zu geben, um unseren unternehmerischen Geist zu wecken. Jetzt wird es uns einen noch größeren Kick geben, der uns die Mittel gibt, um unsere Pläne umzusetzen.”, Sagte Gaurasundar Marc Conley, CEO Co- Gründer von Annaida Technologies.
“Das Feedback des Trainers ist sehr kritisch, aber immer positiv.”, Sagte Pierre Baqué, Mitbegründer von Neural Concept.

Annaida Technologies Sàrl: Verbessertes IVF-Screening (Lausanne, EPF-Ausgliederung):
Etwa 1 von 10 Paaren in den Industrieländern nutzt die In-vitro-Fertilisation, um zu begreifen, und die europäischen Kliniken führen jährlich 660.000 IVF-Zyklen durch.
Weltweit wird IVF bis 2020 eine 20-Milliarden-Dollar-Industrie sein. Patienten geben über 1 Milliarde US-Dollar für das Screening von Embryonen aus, um herauszufinden, welche davon am lebensfähigsten sind. Gegenwärtige Methoden, durch Untersuchung unter dem Mikroskop oder durch Biopsie von bis zu 15 Prozent der Embryozellen, sind langsam und führen im Durchschnitt zu 35 Prozent der Schwangerschaft zu erfolgreichen Schwangerschaften.
 
Gaurasundar Conley, CEO & Marco Grisi CTO von Annaida Technologies

Marco Grisi, Technologe von Annaida, studierte Mikrotechnik und Magnetresonanz am Institut für Mikrotechnik EPFL in Lausanne, entwickelte eine schnellere, genauere Technologie, die empfindlich genug ist, um sie an einem menschlichen Embryo einzusetzen. Das Startup-Gerät – wie ein MRI-Scanner, der auf etwa einen Fünftel Millimeter Größe geschrumpft ist – ermöglicht es den IVF-Kliniken, ihre Analyse innerhalb einer Stunde vor Ort durchzuführen.

Grisi und Mitbegründer und CEO nutzten die Unterstützung von Venture Kick, um mit Branchenakteuren und Meinungsführern auf Konferenzen und Instituten weltweit in Kontakt zu treten und ihr Know-how in der Embryologie zu entwickeln.
“Dank dieser Möglichkeiten arbeiten wir jetzt mit unserem Partner für die nächsten medizinischen Studien zusammen. Daher war Venture Kick für die Entwicklung unseres Spin-Offs von entscheidender Bedeutung”, sagt Grisi.
2019 sollte das Startup (benannt nach den Großmüttern der Gründer) eine Saatgutrunde abschließen und eine Studie mit menschlichen Embryonen bei einer IVF-Klinik im Kanton Waadt beginnen. “Kickers Camp ist wichtig, damit Sie Ihre Prioritäten auf die wichtigsten Geschäftselemente konzentrieren können. Sie legen Technologie beiseite und stellen Kundenbedürfnisse und Zahlungsbereitschaft in den Mittelpunkt”, so Conley.

Neural Concept Sàrl (Lausanne, EPF-Ausgliederung):
Die Autohersteller geben jährlich etwa 10 Millionen US-Dollar für Software aus, um die aerodynamische Leistung ihrer Konstruktionen digital zu simulieren. Insgesamt werden rund drei Milliarden US-Dollar für digitale Simulationen von allen industriellen FuE-Unternehmen, insbesondere von Auto- und Flugzeugherstellern weltweit, ausgegeben. Die derzeitige Technologie ist langsam und benötigt zwischen 6 und 24 Stunden, um ein Design zu analysieren, wodurch die Anzahl der Konstrukteure begrenzt wird.
 
Pierre Baqué, CEO von Neural Concept

Die Mitgründer von Neural Concept, Pierre Baqué, Timur Bagautdinov, Francois Fleuret und Pascal Fua, setzen Deep-Learning-Technologien ein, die für 3D-Modelle im Computer Vision Lab von EPF Lausanne entwickelt wurden. Ihre Simulationen können in 100 Millisekunden durchgeführt werden, sodass Ingenieure ihre Forschungs- und Entwicklungszyklen beschleunigen und bessere Produkte kostengünstiger herstellen können. Die Technologie der Ausgründung wird auch die Arbeit der Flugzeugdesigner beschleunigen.

Seit dem Bestehen der vorherigen Venture Kick-Jury und Ausbildung hat das Startup Bridge- und Innogrant-Stipendien erhalten. “Das Kickers Camp war für uns wirklich ein Schlüsselelement in Bezug auf die Art und Weise, wie wir unsere Botschaft strukturieren und über unser Unternehmen sprechen. Jetzt wollen wir uns stärker auf die Vorteile konzentrieren, die wir bringen, und nicht auf die Technologie und wie wir sie bringen”, sagte Pierre Baqué .
Das Startup hat bereits eine laufende Produktvalidierung mit sechs Kunden in Europa und den USA durchgeführt und schließt derzeit eine Finanzierungsrunde ab.
 
Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu 150’000 Franken für die Lancierung von Start-ups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Start-ups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten.

Seit 2007 haben 600 Schweizer Unternehmensgründungsprojekte von Venture Kick CHF 24.9 Mio. erhalten. Mehr als 454 Kapitalgesellschaften schufen 6.033 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Start-ups haben bisher CHF 2,5 Mia. an Investoren angezogen und 55 Start-ups von Venture Kick haben sich im Ranking der TOP 100 schweizer startups im 2018. Im Jahr 2019 wird Venture Kick CHF 4,35 Mio. in Start-up-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht .
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, ESA BIC Schweiz, Migros Commitment und Swisscom.

Gaia Membranes und Viventis Microscopy gewinnen die letzte Phase von Venture Kick

Innovative Batteriemembranen für eine effiziente Energiespeicherlösung und eine Mikroskopietechnologie für Langzeit-Live-Imaging gewinnen je CHF 130’000.

“Mit dieser erneuten Unterstützung können wir die Ausweitung unserer Produktion beschleunigen und bis Ende 2019 unser erstes Produkt auf den Markt bringen”, sagte Elian Pusceddu, Mitbegründer und CEO von Gaia Membranes. Das Start-up wird Ionenaustauschermembranen nach einem zum Patent angemeldeten Verfahren entwickeln und herstellen, dass die Produktionskosten im Vergleich zu konkurrierenden Materialien deutlich reduziert und so die Entwicklung effizienter Energiespeicherlösungen ermöglicht.

Viventis Microscopy vermarktet ein neues Lichtbild-Mikroskopsystem, um die mit bestehenden Mikroskopen verbundenen Einschränkungen zu beseitigen. Das Startup bietet eine einzigartige Lösung für die langfristige Live-Bildgebung von lichtempfindlichen Proben wie Embryonen und Organoiden. “Venture Kick wird es uns ermöglichen, unser Demonstrationsmikroskop zu finanzieren und es potenziellen Kunden und internationalen Messen zur Verfügung zu stellen. Dies ist von grundlegender Bedeutung für die Steigerung unserer Sichtbarkeit und Marktdurchdringung”, sagt Andrea Boni, Mitbegründerin und COO von Viventis Microscopy.

Gaia Membranes, ein Spin-off des Paul Scherrer Instituts, gegründet von Eli Pusceddu und Fabio Oldenburg (Aargau).

Fabio Oldenburg, COO von Gaia Membranes

Lithium-Ionen-Batterien, die Energiespeichertechnologie der Wahl für Unterhaltungselektronik und Elektrofahrzeuge, stehen vor kritischen Problemen wie schneller Ladeverschleiss und kurzer Lebensdauer, leicht entflammbarer und explosiver Chemie und kostspieligem End-of-Life Management. Bisher hatten Vanadium-Redox-Batterien (VRFBs) – eine neuartige Technologie, die sich leichter anpasst als Lithium-Ionen-Batterien – aufgrund ihrer relativ niedrigen Lade-Entlade-Effizienz von 75 % im Vergleich zu fast 90 % bei Lithium-Ionen-Batterien Schwierigkeiten im Wettbewerb.
Gaia Membranes hat das Ziel, den Status quo zu ändern und die VRFBs zur kostengünstigsten Technologie zur Energiespeicherung zu machen. Wie? Ihr erstes Ionenaustauschmembranprodukt erhöht die Effizienz von VRFBs um bis zu 15% und schließt die Lücke zu Lithium-Ionen-Batterien. Darüber hinaus ermöglicht die vielseitige Membrantechnologie die Entwicklung von Produkten, die die Effizienz von Brennstoffzellen, Wasserelektrolysegeräten und anderen verwandten Anwendungen verbessern. Diese Marktsegmente für Ionenaustauscher-Membranen weisen das höchste Wachstum in einem Markt von 1,4 Milliarden US-Dollar auf.
Das Team bereitet sich nun auf die Produktionssteigerung vor und startet Pilotprojekte.
www.gaiamembranes.com

Viventis Microscopy, ein Spin-off der EPF Lausannes, gegründet von Andrea boni und Petr Strnad (Lausanne).
Hochauflösende Online-Imaging-Lösungen sind eine echte Notwendigkeit, um unser Verständnis von zellulären Prozessen in der pharmazeutischen Forschung zu verbessern. Die gängigsten Technologien verwenden die Fluoreszenzmikroskopie, die aufgrund ihrer relativ hohen Phototoxizität nicht für die Langzeitabbildung von lebenden lichtempfindlichen Proben geeignet ist. Alternative Lösungen sind begrenzt, wenn es um die Beobachtung größerer Proben geht, eine Notwendigkeit, 3D-Zellkulturen richtig zu beobachten.

Petr Strnad, Andréa Boni, Mitbegründer von Viventis Mikroskopie

Viventis Microscopy stellt ein neues Lichtbild-Mikroskopsystem mit beispielloser Abbildungskapazität vor. Die Technologie ermöglicht die Live-Bildgebung von bis zu 6 Tagen für lichtempfindlichen Proben wie Embryonen und Organoiden (künstlich kultiviertes Gewebe, das aussieht wie ein Organ), was die Medikamentenentwicklung beschleunigt.
Viventis beabsichtigt sich als starker und innovativer Player im 750-Millionen-Dollar-Markt für die Bildgebung von lebenden Zellen zu etablieren. Das Unternehmen hat bereits mehrere mikroskopische Systeme an führende, europäische Forschungseinrichtungen geliefert und plant, sich in den Segmenten Biotechnologie und Pharma zu etablieren, die 3D-Kultursysteme wie Organoide in ihrer Forschung einsetzen.
www.viventis-microscopy.com

Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu 150’000 Franken für die Lancierung von Start-ups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Start-ups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten.

Seit 2007 haben 600 Schweizer Unternehmensgründungsprojekte von Venture Kick CHF 24.9 Mio. erhalten. Mehr als 454 Kapitalgesellschaften schufen 6.033 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Start-ups haben bisher CHF 2,5 Mia. an Investoren angezogen und 55 Start-ups von Venture Kick haben sich im Ranking der TOP 100 schweizer startups im 2018. Im Jahr 2019 wird Venture Kick CHF 4,35 Mio. in Start-up-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht .
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, ESA BIC Schweiz, Migros Commitment und Swisscom.

10 Gewinner der Venture Leaders Life Sciences bereiten sich auf Roadshows in Boston und der Schweiz vor!

Zehn neue Startups wurden für das Venture Leaders Life Sciences Team 2019 ausgewählt. Das Team, bestehend aus den vielversprechendsten Life-ScienceStartups der Schweiz, wird eine intensive einwöchige Roadshow in Boston absolvieren. Am 11. April haben Sie die Möglichkeit das Team bei der Startup Champions Seed Night persönlich kennen zu lernen.

Auf den Spuren von Startups wie Insphero, Covagen und AMAL Therapeutics, wird das neue Venture Leaders Life Sciences Team die besten Schweizer Biotech- und Medtech-Startups präsentieren, im April in Lausanne und im Juni in Boston. Die Region
Boston, bekannt als eines der weltweit größten Life-Science-Zentren, gilt als ideales Sprungbrett für ambitionierte Startups auf dem Weg zur globalen Expansion.
Venturelab führt zum 26. Mal das Schweizer Startup-Nationalteam ins Ausland. Die Gründerinnen und Gründer werden während einer intensiven Woche vor wichtigen US-Investoren pitchen und Führungskräfte und Experten aus der Biotech- und Medtech-Branche treffen.

Zukunftsweisende Technologien, Arzneimittelresistenz als Schlüsselthema 2019

Die Startups, ausgewählt aus 60 Bewerber von einer Jury bestehend aus Investoren und Experten, haben bahnbrechende, neue Technologien in verschiedenen Bereichen entwickelt. Dazu gehören präzisere Diagnosemethoden, bessere Behandlung von Krebserkrankungen, Instrumente für sicherere Operationen und neue Möglichkeiten, körperliche und geistige Narben zu heilen, die nach Unfällen oder Operationen entstehen. Bemerkenswert ist in diesem Jahr, dass drei der teilnehmenden Startups sich mit neuen Ansätzen zur Bekämpfung von Arzneimittelresistenzen befassen.

„Ich bin sehr zufrieden mit der Auswahl der Startups für dieses Jahr. Es ist eine beeindruckende Zusammenstellung an Spitzentechnologien, und ich bin zuversichtlich, dass unsere US-Partner die Qualität des Teams erneut schätzen werden,“ sagte Jordi Montserrat, Geschäftsführer von Venturelab. „Das Team umfasst auch drei Gründerinnen und CEOs, was den Trend der Vorjahre bestätigt, dass mehr Frauen Startups nicht nur beitreten, sondern auch Führungspositionen übernehmen.“

Venture Leaders Life Sciences war ein „einzigartiges Programm, welches uns enorm half, InSphero weiter zu bringen. Ich kehrte mit einer Menge guter Kontakte und einer viel klareren Vision zurück, wie ich mein Unternehmen führen soll und wie wir den US-Markt angehen müssen. Ein Muss, wenn man ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen möchte,“ sagte Jan Lichtenberg, Vorstandsvorsitzender und Mitbegründer der InSphero, die für ihre Plattform zur Entwicklung von Medikamenten Investitionen in der Höhe von 35 Millionen Dollar eingesammelt hat.

Venture Leaders Life Sciences 2019 wird von Venturelab organisiert und unterstützt von der EPF Lausanne, ETH Zürich, EY Entrepreneur des Jahres, Hansjörg Wyss, Kanton Zürich, Kellerhals Carrard, Paul-Scherrer-Institute, swissnex Boston, Kanton de Vaud, und Ypsomed.

Venture Leaders Life Sciences Gewinner 2019

4D Lifetec AG | Arne-Christian Faisst | www.4dlifetec.com
Unzuverlässige Tumorerkennung führt zu unspezifischen Therapien. 4D Lifetec entwickelt ein schnelleres, günstigeres und präziseres Prüfwerkzeug, um Lungen- und Prostatakrebs früher zu erkennen. Das Liquid Biopsy Assay Device des Startups befindet sich derzeit in der klinischen Prüfung.

Juvabis AG | Sven Hobbie | www.juvabis.com | ETH Zürich
Arzneimittelresistente Bakterien stellen eine Bedrohung für die moderne Medizin dar. Juvabis, ein Startup, welches aus einer Zusammenarbeit der ETH und der Universität Zürich entstanden ist, bereitet sein neues, kleinmolekulares Antibiotikum in diesem Jahr für klinische Studien am Menschen vor.

Medyria AG | Mauro Sette | www.medyria.com
Aneurysma-Reparaturen verhindern, dass aufgeblähte Blutgefäße auf gefährliche Weise platzen. Diese lebenswichtigen Interventionen können jedoch schädliche Nebenwirkungen haben. Der Sensor von Medyria misst mit Hilfe der Blutflussgeschwindigkeit die Position eines Katheters und reduziert so das Risiko von Wirbelsäulenverletzungen während solcher Operationen.

Pattern BioSciences AG | Yaakov Benenson | www.patternbio.com | ETH Zürich
Entwicklung komplexer Medikamente, welche die Wirksamkeit von Krebsbehandlungen erhöhen, indem sie auf Kombinationen von Molekülen anstelle von Einzelmolekülen abzielen. Das führende Produkt des Startups zur Behandlung von Leberkrebs befindet sich in der präklinischen Entwicklung.

Positrigo AG | Jannis Fischer | www.positrigo.com | ETH Zürich
Weltweit sind 50 Millionen Menschen von Alzheimer betroffen. PET-Scanner können Proteine, die mit der Krankheit in Verbindung stehen, 20 Jahre vor dem Auftreten der kognitiven Effekte aufdecken. Positrigos Scanner reduziert die Kosten dieser PET-Scanner um das Zehnfache und macht das vorsorgliche Scannen möglich.

Resistell AG | Danuta Cichocka | www.resistell.com | EPF Lausanne
Entwicklung eines Diagnosegeräts zur 10- bis 100-fach schnelleren Identifizierung des besten Antibiotikums zur Behandlung einer spezifischen Infektion. Dadurch können Kosten von Krankenhausinfektionen reduziert und die Antibiotikaresistenz verlangsamt werden, indem Infektionen beim ersten Mal mit dem richtigen Antibiotikum behandelt werden.

Scailyte AG | Peter Nestorov | www.scailyte.com | ETH Zürich
Die Einzelzellanalyse ist darauf ausgerichtet, ein Schlüsselinstrument in der biomedizinischen Forschung zu werden. Derzeit kann die Industrie nicht alle Daten aus hochkomplexen Einzelzellen extrahieren. Scailyte entwickelt KI-basierte Datenanalytik, um Forschung, Wirkstofffindung und Präzisionsdiagnostik zu verbessern.

Synendos Therapeutics | Andrea Chicca | Universität Bern
Entwicklung von Medikamenten zur Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen und anderen neuropsychiatrischen Störungen durch Modulation eines neuen Ziels. Synendos Produkt stellt die natürliche Gehirnfunktion wieder her, indem der Endocannabinoidtransport durch die Zellmembranen gehemmt wird. Eine effektive, bahnbrechende Therapie.

TOLREMO Therapeutics AG | Stefanie Flückiger-Mangual | www.tolremo.com | ETH Zürich
Krebsmedikamente verlieren mit der Zeit oft ihre Wirksamkeit, was die Behandlung von Tumoren, die einer Weiterbehandlung bedürfen, schwierig macht. Die neuen Moleküle von TOLREMO vernichten zu Beginn einer Therapie behandlungsresistente Krebszellen und können mit bestehenden Medikamenten kombiniert werden.

Volumina Medical SA | Amélie Béduer | www.volumina-medical.ch | EPF Lausanne
Entwicklung eines injizierbaren Gerüsts, das dem Körper hilft, sich nach einer Operation
wiederaufzubauen. Ermöglicht die natürliche Rekonstruktion von Weichteilen sowie von Drüsen-, Binde- und Stützgewebe. Das erste Produkt wird der rekonstruktiven Therapie von Frauen nach einer Mastektomie dienen.

Merken Sie sich den Termin für die Startup Champions Seed Night vor: 11. April 2019
Treffen Sie das Venture Leaders Life Sciences 2019 Team an der EPF Lausanne am 11. April.

Die von EPFL Alumni, EPFL Innogrants und Venturelab gemeinsam organisierte Veranstaltung stellt das Venture Leaders Life Sciences Team und zehn weitere vielversprechende EPFL-Startups vor. Von 17.00 bis 21.00 Uhr findet im Rolex Learning Center Forum eine Startausstellung mit anschliessendem Pitch-Wettbewerb statt.

Keynote-Speaker Steve Anavi, Mitbegründer und Präsident von Qonto, und Madiha Derouazi, Geschäftsführerin und Gründerin von AMAL Therapeutics, werden erzählen, wie sie es von der EPFL zur Einsammlung von zehn Millionen Dollar Risikokapital geschafft haben.

Treffen Sie 20 Weltklasse-Startups während der Messe und stimmen Sie während des PitchWettbewerbs für Ihr Lieblings-Startup ab.

Für weitere Informationen: www.venturelab.ch/startup-champions-seed-night
Verfolgen Sie die Startup Champions Seed Night und die Venture Leaders Life Sciences Roadshow vom 9. bis 15. Juni auf Social Media mit den Hashtags #Champsnight und #VleadersLifeScience.

Über Venture Leaders
Die «Venture Leaders – die Mitglieder der Schweizer Startup Nationalmannschaften – haben ein klares Ziel. Sie verstehen sich als globale Player und wollen den ersten Schritt zu ihrer globalen Expansion machen.

Venturelab verfügt über 19 Jahre Erfahrung, die besten Schweizer Unternehmer ins Zentrum der Technologie-Hotspots zu bringen: Silicon Valley, New York, Boston, Peking, Shanghai, Shenzhen und Hongkong. Die Unternehmen der 360 Venture Leaders Alumni haben mehr als 3’500 Arbeitsplätze geschaffen und mehr als 1,4 Milliarden Franken
Kapital eingesammelt.

Ehemalige Venture Leaders Teilnehmer: www.venture-leaders.ch/venturel-leaders-alumni

 

 

 

390’000 Fr. für Venture Kick’s herausragende Deep Tech-Startups

Die Top-Qualität der Venture Kick-Finalisten im Januar hat dazu geführt, dass drei 130’000 Franken „Kicks“ an Schweizer Startups gingen, die Hochleistungsbekleidung ohne potenziell gefährliche Chemikalien, eine Pille zur Bekämpfung von Fettleibigkeit, und Maschinen zur Beschleunigung der sicheren und ethischen Überprüfung von Chemikalien entwickeln.

Erst zum zweiten Mal in der elfjährigen Geschichte von Venture Kick hat eine Jury bei der finalen Stufe der philanthropischen Initiative drei Gewinner ermittelt. „Die ständig wachsende Qualität der Start-up Projekte in Venture Kick macht den Selektionsprozess der Jury immer schwieriger“, sagt Beat Schillig, Co-Geschäftsführer von Venture Kick. Der Wettbewerbsprozess des Programms sieht vor, dass die Jury, bestehend aus professionellen Investoren und Branchenexperten, in dieser Phase nur zwei Gewinner auswählt.

Die erfolgreichen Start-up Projekte werden alle von Doktoranden geführt, welche wissenschaftliche Erkenntnisse von drei verschiedenen Schweizer Universitäten kommerzialisieren.

Dimpora AG, Zürich: Fluorfreie, atmungsaktive und wasserdichte Outdoor-Bekleidung
Der Trend zur Nachhaltigkeit hat auch die Outdoor-Bekleidungsindustrie erreicht. Der Performance-Laminatsektor ist ein Markt mit einem Volumen von $1,5 Milliarden, der von W. L. Gore & Associates, Inc.’s Gore-Tex-Material und Toray Industries Inc.’s Dermizax-Gewebe dominiert wird. Um die Natur aktiv und komfortabel zu erkunden, bedarf es einer Kleidung, die sowohl wasserdicht als auch atmungsaktiv ist. Bisher wurde dies mit Materialien erreicht, die mit fluorierten Verbindungen behandelt wurden, die aber für den Menschen und die Natur, potenziell schädlich sind. Die Freunde Mario Stucki und Anna Beltzung, die ihre Doktorarbeiten bei verschiedenen Chemieingenieurwesen-Forschungsgruppen der ETH Zürich gemacht haben, gründeten dimpora um dieses Problem zu lösen. Ihr Unternehmen verbindet Stuckis membrantechnisches Wissen mit Beltzung’s Verständnis der Polymersynthese: Das Ergebnis ist, dass dimpora’s Membranen wasserdicht und atmungsaktiv sind, ganz ohne den Einsatz von gefährlichen Chemikalien. Die patentierten Verfahren, die im Labor für Multifunktionale Materialen der ETH entwickelt wurden, ermöglichen eine biologische Abbaubarkeit des Materials und eine Verarbeitung ohne Nähte. Das Unternehmen wird im nächsten Monat seinen ersten Mitarbeiter einstellen und plant eine Seed Runde über 1 Million Franken im dritten Quartal dieses Jahres abzuschliessen.

Anna Beltzung und Mario Stucki von Dimpora

EraCal Therapeutics AG, Zurich: eine sicherere und wirksamere Anti-Adipositas-Pille
„Fast jeder dritte Mensch auf diesem Planeten ist entweder übergewichtig oder fettleibig“, sagt Josua Jordi, Gründer von EraCal Therapeutics. Gemäss den Statistiken der Weltgesundheitsorganisation, sind 650 Millionen Menschen fettleibig, mit einem Body-Mass-Index über 30 und 1,9 Milliarden Menschen übergewichtig, mit einem BMI über 25. Die Nebenwirkungen von Übergewicht – Typ-2-Diabetes, Depression oder Bluthochdruck – sind die gesellschaftlichen Herausforderungen, die sein Unternehmen bewältigen möchte. Das Spin-off der Universitäten Harvard und Zürich entwickelt eine Appetitzügler-Pille, die effektiver als die derzeit auf dem Markt erhältlichen Produkte sein soll. Anhand von mehreren tausend Tests an Zebrafischen, Mäusen und Ratten wurden patentierte Moleküle entwickelt die keine unerwünschten Nebenwirkungen zeigen. EraCal plant in den kommenden Monaten eine Seed-Runde, um weitere Verbesserungen an den Molekülen abzuschliessen, um ab 2021 Humanstudien durchzuführen. Die Zulassung neuer Medikamente durch die Ärzte kann Jahre dauern, und der Unternehmer kennt die Stärke seines Unternehmens: „Wir sind auf die Entdeckung neuer Wirkstoffe spezialisiert. Wir wollen unser Molekül bis zur Phase 2a entwickeln um einen Asset-Verkauf zu tätigen und uns dann auf unser nächstes Drug-Discovery-Programm konzentrieren“.

Josua Jordi von EraCal Therapeutics

Nagi Bioscience SA, Ecublens: Ersatz für Tierversuche
Täglich werden Zehntausende neuer Chemikalien entwickelt – potenzielle Medikamente oder neuartige Inhaltsstoffe für Kosmetika und Lebensmittel. Bevor der Mensch von diesen Entdeckungen profitieren kann, muss der Wirkstoff auf Toxizität und Wirksamkeit getestet werden. In vivo Tierversuche sind langwierig, teuer und ethisch bedenklich, und die In-vitro-Modellierung isolierter Zellen kann nicht vorhersagen, wie ganze biologische Systeme darauf reagieren werden. Nagi Bioscience adressiert diesen $3-Milliarden-Markt mit Hilfe von Würmern die 300’000 Mal schneller als ein Humanforscher arbeiten, sogenannten C. elegans. Erstmals in die genetische Forschung durch den Nobelpreissträger Sydney Brenner im Jahre 1965 eingeführt, wird dieses Spin-off der EPF Lausanne die Kultur, Behandlung und Analyse dieser C. elegans in einem Laborgerät automatisieren. Die Würmer sind „einfach genug, um rechtliche oder ethische Fragen zu vermeiden, und komplex genug, um relevante Antworten für die Humanbiologie zu geben. Sie bieten eine sehr gute Balance und sind daher ein beliebter Modellorganismus in der Life Science Forschung“, sagt Mitbegründer Laurent Mouchiroud. In den vergangenen sechs Monaten gewann das Team Pilotkunden aus der Pharma-, Chemie- und Lebensmittelindustrie. „Wir haben Top-Player in unseren Zielmärkten gewonnen, um unseren Bioassay-Prozess mitzugestalten, um sicherzustellen, dass unser Produkt den Bedürfnissen des Marktes entspricht.“, sagt Mitgründer Matteo Cornaglia. Das Unternehmen plant in diesem Jahr 1,5 Millionen Franken zu sammeln, um seine Maschine für die Industrialisierung vorzubereiten.

Laurent Mouchiroud und Matteo Cornaglia von Nagi Bioscience


Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt Seed-Finanzierungen für Schweizer Start-ups bereit. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Start-ups treffen in jeder Phase auf Expertenjurys, um Mittel zu erhalten, direktes Feedback zu erhalten und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten. Seit der Lancierung im Jahr 2007 hat Venture Kick 600 Schweizer Start-up-Projekte mit 24,9 Millionen Franken unterstützt. Das Programm zur finanziellen Unterstützung, Ausbildung und Vernetzung hat zur Gründung von 454 Unternehmen und 6’033 Arbeitsplätzen geführt. Die Alumni-Unternehmen von Venture Kick haben insgesamt 2,5 Milliarden Franken angezogen und vertreten 55 Unternehmen, die zu den TOP 100 Swiss Start-ups 2018 gehören. Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, ESA BIC Schweiz, Engagement Migros und Swisscom.

Venturelab schickt 10 Startups ins Silicon Valley 2019

Die Schweizer Startup Nationalmannschaft wird im März ins Silicon Valley reisen. Während der Roadshow werden sich die innovativsten Schweizer Technologie Startups vor den führendsten Investoren der Branche präsentieren.

Venturelab organisiert seit 19 Jahren internationale Roadshows für die Schweizer Startup Nationalmannschaft. In Technologiezentren in San Francisco, Boston, New York, China und Barcelona werden die ambitionierten Unternehmer und ihre vielversprechenden Startups wichtigen Investoren und potenziellen Kunden vorgestellt.
Die diesjährige Venture Leaders Technology Roadshow ins Silicon Valley wird von Rothschild & Co Bank, Kellerhals Carrard, DPD, Swisscom, Canton de Vaud, EPF Lausanne und ETH Zürich unterstützt. Die zehn innovativen Startups wurden von einer Jury aus professionellen Investoren und Experten aus mehr als 130 Bewerbern ausgewählt. Die Startups decken Branchen von Agrotech und Bid Data über Quantentechnologien bis hin zum Internet der Dinge ab. Das Programm der Roadshow mit Treffen mit hochkarätigen Investoren und Branchenführern wird die Expansion der Startups in den US-Markt beschleunigen und ihnen helfen, globale Geschäftsnetzwerke aufzubauen.

Aufbauend auf bisherigen Erfolgen
In den letzten Jahren waren die US-Investoren von den Schweizer Hightech-Startups stets nachhaltig beeindruckt. “Letztes Jahr hatten wir unter anderem Präsentationen bei Battery Ventures, Founders Fund und NEA, die alle mehrere Milliarden verwalten und in Startups investieren. Die Liste an Investoren für 2019 ist ebenfalls bereits sehr vielversprechend”, sagt Stefan Steiner, Co-Managing Director von Venturelab.
Dorina Thiess, Geschäftsführerin und Mitgründerin von Piavita, war Teil des Teams von 2017. Sie gewann damals Silicon Valley Investoren durch die Venture Leaders Roadshow. “Dies war eine der intensivsten und wertvollsten Wochen meines bisherigen unternehmerischen Werdegangs. Das Netzwerk und die Sichtbarkeit, die ich innerhalb dieser Woche schaffen konnte, übertrafen alle meine Erwartungen.” Mehrere Alumni von Venture Leaders Technology wurden erfolgreich von namhaften Technologieunternehmen übernommen. Lemoptix und Composyt Light Labs (beide von Intel gekauft), Faceshift (Apple), HouseTrip (TripAdvisor), Kooaba (Qualcomm) und Dacuda (Magic Leap).

Mehr unter www.venture-leaders.ch.

Die Schweizer Startup Nationalmannschaft 2019, das Venture Leaders Technology Team:
9T Labs | Martin Eichenhofer | www.9tlabs.com | Zurich
Die 3D-Kohlefaserdrucktechnologie von 9T Labs verbessert den Leichtbau durch die Vereinfachung der Nutzung von Hochleistungswerkstoffen.

AgroSustain | Olga Dubey | www.agrosustain.ch | Epalinges
AgroSustain entwickelt und vermarktet neuartige, effiziente, pflanzlich inspirierte Behandlungen gegen eine breite Palette von pflanzlichen Pilzerregern für Anwendungen nach der Ernte.

ElectricFeel | Moritz Meenen | www.electricfeel.com | Zurich
ElectricFeel bietet das marktführende White-Label-System zur Einführung und zum Betrieb geteilter Elektromobilitätssysteme.

MapTiler | Petr Pridal | www.maptiler.com | Zug
MapTiler bietet Strassen- und Satellitenkarten für Unternehmen, die eine integrierte Kartographie benötigen. Die Software kann Luft- und Satellitenbilder oder Geodaten verarbeiten und kundenseitige Daten in die Karten integrieren.

Microcaps | Alessandro Ofner | www.microcaps.ch | Zurich
Microcaps bietet eine neuartige Technologie zur Herstellung von Mikropartikeln und Mikrokapseln zum Schutz von Wirkstoffen, wie z.B. Medikamenten in der Medizin und Duftstoffen in Cremes.

Mirrakoi | Daniel Schmitter | www.mirrakoi.com | Lausanne
Mirrakoi bietet eine brandneue CAD-Lösung, um die 3D-Konstruktion zugänglich, intuitiv und schneller zu machen. Die Software simuliert den realen Körperkontakt während des digitalen 3DModellierungsprozesses damit jeder zum Designer werden kann.

MOBBOT | Agnès Petit | www.mobbot.ch | Fribourg
Mit MOBBOT können Bauunternehmen die Fertigungs- und Montagekosten um 75 Prozent senken. MOBBOT bietet einen vollständig digitalisierten Prozess vom 3D-Scan des offenen Grabens bis hin zu massgeschneiderten Betonprodukten mit additiver Fertigung.

Qnami | Mathieu Munsch | www.qnami.ch | Basel
Qnami bietet Quantensensoren für Anwendungen, bei denen klassische Lösungen nicht ausreichen. Sie entwickeln für ihre Kunden Lösungen für ein breites Anwendungsspektrum, von der Fehleranalyse ultrakompakter elektronischer Systeme bis hin zur medizinischen Frühdiagnose.

Seervision | Nikos Kariotoglou | www.seervision.com | Zurich
Seervision bietet Videoanalysealgorithmen zur Echtzeit-Objekterkennung und Szenensegmentierung. Mit dieser Technologie können Multi-Kamera-Roboter-Setups alle traditionellen Aufgaben der Kameraarbeit autonom ausführen.

WECHEER | Karim Choueiri | www.wecheer.io | Lausanne
WECHEER verbindet das Internet der Dinge, Big Data und soziale Medien, um das Marketing in der Getränkeindustrie neu zu erfinden und damit Marken so nahe wie möglich an den gerade konsumierenden Verbraucher zu bringen.

Folgen Sie der Venture Leaders Technology Roadshow vom 24. bis 29. März mit dem Hashtag
#VleadersTech. Treffen Sie das Venture Leaders Technology 2019 Team in Zürich am StartupChampions Event an der ETH Zürich am 5. März.

Über Venture Leaders
Die «Venture Leaders – die Mitglieder der Schweizer Startup Nationalmannschaften – haben ein klares Ziel. Sie verstehen sich als globale Player und wollen den ersten Schritt zu ihrer globalen Expansion machen. Venturelab verfügt über 19 Jahre Erfahrung, die besten Schweizer Unternehmer ins Zentrum der Technologie-Hotspots zu bringen: Silicon Valley, New York, Boston, Peking, Shanghai, Shenzhen und Hongkong. Die Unternehmen der 360 Venture Leaders Alumni haben mehr als 3’500 Arbeitsplätze geschaffen und mehr als 1,4 Milliarden Franken Kapital eingesammelt.

Ehemalige Venture Leaders Teilnehmer: www.venture-leaders.ch/venturel-leaders-alumni

4,35 Millionen von Venture Kick für 75 Startups im Jahr 2019

Das erfolgreiche Wachstum von Venture Kick setzt sich fort: 600 Spin-offs von Schweizer Universitäten erhielten seit 2007 25 Millionen Franken Startkapital. Zur Verfügung steht 36 Prozent mehr Kapital – 4,35 Millionen Franken – für 75 neue, innovative Startup-Projekte. Dieser Rekordbetrag geht mit einem neuen Fördermodell einher, das bis zu zwei Tranchen von je 150’000 Franken pro Startup umfasst.

Venture Kick hat sich als effektives Programm zur Lancierung und Unterstützung erfolgreicher Spin-offs in der Schweiz bewährt. In den letzten 11 Jahren hat der Venture Kick Jurypool, bestehend aus erfolgreichen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Investorinnen und Investoren, aus mehr als 3’400 Bewerbungen 600 Start-up-Projekte ausgewählt. Das kompetitive, dreistufige Finanzierungsmodell hat 25 Millionen Franken an Startkapital ausbezahlt. Aus einem Grossteil der unterstützten Projekte sind gegründete Hightech-Firmen hervorgegangen, wovon 80 Prozent ihre kritischen ersten Jahre überstanden haben und aktiv im Markt sind. Bis heute haben diese Startups mehr als zwei Milliarden Franken an Folgefinanzierungen erhalten und über 5’000 Arbeitsplätze geschaffen!

„Wir sehen, dass die Qualität der Bewerbungen jedes Jahr steigt. Dies war in diesem Jahr besonders auffällig, da mehrere qualitativ hochwertige Startups nicht innerhalb des Budgets 2018 unterstützt werden konnten,“ sagte Pascale Vonmont, die den Strategieausschuss von Venture Kick leitet. Die philanthropische Venture Kick Foundation wird von einem privaten Konsortium getragen. „Ich freue mich, dass alle Hauptpartner die Fortsetzung dieses erfolgreichen Programms unterstützen und ihre Förderbeiträge beibehalten oder sogar erhöht haben.“

Auftakt 2019 mit einem neuen Finanzierungsmodell
Venture Kick plant für 2019, 75 Startup-Projekte in 18 Jurysitzungen auszuwählen. Bei Stufe 2 wird Venture Kick den Gewinnerinnen und Gewinnern neu 40’000 Franken als Wandelanleihe zu startupfreundlichen Konditionen anbieten. Bei Stufe 3 erhalten die Gewinnerinnen und Gewinner 100’000 Franken ebenfalls als Wandelanleihe zu günstigen Konditionen. Diese Beträge kommen zu den 10’000 Franken hinzu, die ausgewählten Startup-Projekte der Stufe 1 in Form eines nicht rückzahlbaren Darlehens erhalten.
„Wandelanleihen werden den Unternehmerinnen und Unternehmern mehr Flexibilität geben, wenn sie zusätzliches Kapital von Investorinnen und Investoren aufnehmen,“ sagt Beat Schillig, Co-Geschäftsführer von Venture Kick. „Und die Erhöhung bei Stufe 2 von 20’000 auf neu 40’000 Franken wird ihre Geschäftsentwicklung stärken und ihre Marktvalidierung beschleunigen. Das ist entscheidend, um Investorinnen und Investoren zu überzeugen.“

Die maximale Unterstützung von Venture Kick steigt damit auf 150’000 Franken. Wer die Stufe 1 erfolgreich durchläuft, kann sich für zusätzliche 150’000 Franken aus dem InnoBooster Programm der Gebert Rüf Stiftung qualifizieren. Somit werden Schweizer Startups mit bis zu 300’000 Franken unterstützt.

Viel mehr als nur Geld
Die Startups müssen sich bei jeder Stufe den kritischen Fragen der Jury stellen. Die ausgewählten Unternehmen profitieren von der Reputation des strengen Selektionsprozesses. Als Teil des Programms werden die Startups mit einem Netzwerk von erstklassigen Experten und Investoren in Kontakt gebracht und erhalten professionelle und praktische Unterstützung in intensiven zweitägigen „Kickers Camps“. Diese Camps sind ein wesentlicher Bestandteil des Venture Kick Prozesses:
„Während der Kickers Camps wurde unsere Strategie immer wieder hinterfragt und Pläne kritisch herausgefordert. Aber letztendlich verlässt man das Camp mit viel mehr Klarheit und Fokus für die nächsten relevanten Schritte,“ sagt Danuta Cichocka, CEO der Resistell AG, deren Basler Unternehmen ein schnelleres Instrument entwickelt, um festzustellen, welche Antibiotika am besten gegen Infektionen helfen. „Die Qualität des Netzwerks ist ausgezeichnet, die Hälfte der Investoren in unserem Startup stammt aus der Venture Kick Jury.“

Venture Kick ist auf einer Mission
Das Team von Venture Kick hat sich hohe Ziele gesetzt. Das neue Modell unterstützt unsere Mission für das Jahr 2027, dem 20jährigen Jubiläum von Venture Kick: „Unser Ziel ist es, ein Portfolio von 1’000 Hightech-Startups in der Schweiz zu kreieren, die 15’000 Arbeitsplätze schaffen und einen Gesamtumsatz von über 2,7 Milliarden Franken erzielen,“ sagt Jordi Montserrat, Co-Geschäftsführer von Venture Kick. Jüngste Schlagzeilen über Venture Kick-Alumni zeigen, dass das Programm auf Kurs ist: In den letzten Monaten haben die Start-ups Amal Therapeutics, Ava, Climeworks und Scandit jeweils Finanzierungsrunden über 30 Millionen erzielt.

Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick vergibt ein Startkapital von 150‘000 Franken an Startup-Projekte. Zudem hilft es den Jungunternehmen, zu strukturierten und erfolgreichen Firmen zu werden. Angehende Gründerinnen und Gründer präsentieren ihre Geschäftsideen vor einer Jury und erhalten direktes Feedback und Zugang zu einem weitreichenden Netzwerk aus erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Inverstorinnen und Investoren.
Seit 2007 profitierten 600 Startup-Projekte von rund 24.86 Millionen Franken Startkapital. Daraus entstanden mehr als 445 aktive Hightech-Unternehmen, welche 5’000 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen haben. Ausserdem haben die unterstützten Jungunternehmen über 2 Milliarden Franken an Kapital beschafft. Von den TOP 100 Schweizer Startups 2018 starteten 55 ihre Unternehmerkarriere bei Venture Kick. 2019 wird Venture Kick 4.35 Millionen Franken an Startup-Projekte vergeben um Schweizer Innovationen auf dem globalen Markt zu positionieren.
Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung, wird unterstützt von: Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, ESA BIC Switzerland, Engagement Migros und Swisscom.

Link Tipps:
Alle bei Venture Kick geförderten Startup-Projekte