ELDICO Scientific gewinnt CHF 150’000

ELDICO Scientific gewinnt CHF 150’000 im Finale der Venture Kick Stage 3. Das Engineering-Startup entwickelt ein Elektronendiffraktometer, das wichtige Strukturinformationen von chemischen Verbindungen schneller, in besserer Qualität und zu geringeren Kosten produzieren kann. Die Mittel des Venture Kick werden dazu verwendet, die Produktentwicklung und den Verkauf von ELDICO zu beschleunigen.

Das in Villigen ansässige Unternehmen ELDICO Scientific produziert und vertreibt Elektronendiffraktometer zur Analyse fester chemischer Verbindungen. Dieses Instrument ermöglicht es industriellen und wissenschaftlichen Forschern, bisher nicht messbare nanokristalline Systeme zu charakterisieren. Die Anwendung der Elektronendiffraktometrie auf nanokristalline Substanzen wird zahlreichen Industrien – inklusive Pharmazie, Agrochemie, Chemie und in der Nanotechnologie – neue kommerzielle Perspektiven eröffnen. Die patentierten Instrumente von ELDICO erzeugen Daten viel schneller als heute möglich, und untersuchen Proben, die mit den bestehenden Röntgendiffraktionstechniken sonst nicht messbar wären.

Im Jahr 2018 erreichte ELDICO Scientific den Proof of Concept (ETH Zürich, C-CINA Basel) an wissenschaftlich und industriell relevanten Proben. Die Ergebnisse (Angewandte Chemie, internationale Ausgabe) fanden grosse Beachtung und wurden von SCIENCE für den «Breakthrough of the Year 2018» nominiert. Die Mitgründer Gustavo Santiso-Quinones, Gunther Steinfeld, Eric Hovestreydt und Nils Gebhardt blicken auf einen potenziellen Markt von USD 10 Milliarden. Das Team arbeitet mit Technologie- und Fertigungspartnern in Europa, um den Aufbau ihres Pilotprojekts für Kundenvorführungen und Tests im Laufe dieses Jahres vorzubereiten.

«Es ist eine Herausforderung, unsere Technologie Nicht-Wissenschaftlern zu erklären. Dies ist aber notwendig, um Investoren zu begeistern. Die Venture-Kick-Erfahrung mit ihrem vielfältigen Feedback hat uns geholfen, uns auf unsere Mission zu konzentrieren und unsere Botschaft zu verständlich herauszuarbeiten. Das war sehr motivierend», sagt Eric Hovestreydt, CEO von ELDICO Scientific. Nils Gebhardt, CFO, betont, dass die Venture-Kick-Gelder sehr gelegen kommen: «Die Mittel werden dazu verwendet, die Produktentwicklung von ELDICO zu beschleunigen und die Marketing- und Verkaufsaktivitäten zu intensivieren.»

Mitgründer Gustavo Santiso-Quinones, Nils Gebhardt, Eric Hovestreydt, und Gunther Steinfeld

Über Venture Kick

Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu CHF 150’000 für die Lancierung von Startups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Startups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten.
Seit 2007 haben 700 Schweizer Startup-Projekte von Venture Kick über CHF 30 Millionen erhalten. Mehr als 519 Unternehmen schufen über 7’000 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Startups haben bisher CHF 3,5 Milliarden an Investitionen angezogen, und 54 Startups von Venture Kick setzten sich durch im Ranking der TOP 100 Schweizer Startups 2019.
Im Jahr 2020 wird Venture Kick CHF 5 Millionen in Startup-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick- Geschäftsbericht.
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, ESA BIC Schweiz, Engagement Migros und Swisscom.
Weitere Informationen finden sie auf www.venturekick.ch, inklusiver alle von Venture Kick unterstützten Startup-Projekte.

Die Erfindung der Woche – NAILCLUE

Bei der heutigen NAILCLUE Erfindung von Indra Fürstenberg, handelt es sich um eine Nagellackflasche mit hoch- und runter drehbarem Boden, bei welcher im geschlossenen Zustand eine Berührung der Pinselborsten mit dem innenliegenden Flaschenboden verhindert, im geöffneten Zustand jedoch eine vollständige Entnahme des Produktes ermöglicht wird. 

Die Anwendungsbereiche

Neben dem herkömmlichen Nagellack, Nagelöl und anderen Produkten der Nagelpflege findet der NAILCLUE auch Anwendung in anderen Bereichen.
Es gibt beispielsweise medizinische Tinkturen, die in baugleiche Flaschen abgefüllt werden. Auch bei solchen Produkten kann die Erfindung, auf Grund der Flaschenkonstruktion bis jetzt nicht aufgebraucht werden. Oft kann die Pipette die Restflüssigkeit im Glas nicht erreichen.

Auch kleine Fläschchen mit ätherischen Ölen sind schwer vollständig zu entleeren und würden mit dieser Flaschensystemidee seine Benutzer erfreuen.
Passend für die innovative Flasche, gibt es auch einen Adapter. Der stabile Adapter aus Plastik weist auf beiden Seiten ein Gewinde auf, welches auf alle Drehgewinde gängiger Nagellackflaschen passt.

Der Adapter ist zum einen leicht zu reinigen und gewährleistet zum anderen ein sauberes Umfüllen vorhandener Lackreste aus herkömmlichen Nagellackflaschen in die NAILCLUE Flasche.

Die Erfinderin Indra Fürstenberg betreibt einen konzeptionellen Friseursalon „Salon Indra Fürstenberg“ in der schönen westfälischen Stadt Telgte.

Beatmungsgerät “breathe” für Entwicklungsländer

In vielen Ländern herrscht grosser Mangel an Beatmungsgeräten. Für Menschen, die – etwa wegen dem Coronavirus – Atembeschwerden haben, ist der Zugang zu diesen lebenswichtigen Maschinen ein grosses Problem. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) setzt sich deshalb in humanitärer Absicht für die Produktion einfacher und preisgünstiger Beatmungsgeräte ein: Mit einer Anschubfinanzierung unterstützt es ein Projekt der ETH zur Herstellung solcher Geräte in der Ukraine, die auch für Schwellen- und Entwicklungsländer erschwinglich sind. Am 30. Juni 2020 hat Bundesrat Ignazio Cassis mit dem ukrainischen Botschafter in der Schweiz, Artem Rybchenko, eine Vereinbarung unterzeichnet, die die Modalitäten für die Anschubfinanzierung regelt.

Kristina Shea diskutiert mit Bundesrat Ignazio Cassis über das Beatmungsgerät, der Botschafter der Ukraine, Artem Rybchenko, und ETH-​Präsident Joël Mesot hören interessiert zu. (Bild: ETH Zürich)

Gemäss der Organisation Ärzte ohne Grenzen gibt es in der Zentralafrikanischen Republik drei Beatmungsgeräte für fünf Millionen Menschen, die UNO spricht von einem eklatanten Mangel an solchen Geräten in ganz Afrika. Die ETH Zürich hat deshalb ein Projekt initiiert, um Beatmungsgeräte einfach und preiswert herzustellen. Dazu werden unter anderem standardisierte, lokal erhältliche Bauteile verwendet. Eine erste Grossserie eines solchen Geräts (Beatmungsgerät “breathe”) soll in der Ukraine produziert werden. Die Geräte sollen zunächst an Gesundheits- und Erste-Hilfe-Stationen in der Ukraine geliefert werden, in denen die Nachfrage gross ist. Künftig ist auch der Export der Geräte z.B. in Entwicklungsländer denkbar. Die Beatmungsgeräte können nicht nur im Zusammenhang mit Symptomen einer COVID-19-Erkrankung eingesetzt werden, sie decken auch einen breiteren Bedarf ab. Zum Beispiel beim Einsatz in Ambulanzen. Und es erlaubt, den Einsatz von teuren high-end Geräten auf Patienten im kritischen Zustand zu konzentrieren.

Für das EDA handelt es sich hierbei um ein humanitäres Projekt. Das Departement unterstützt deshalb die Produktion der preisgünstigen Geräte mit einer Anschubfinanzierung von 1,5 Mio. CHF. Der Betrag wird von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) bereitgestellt. Am 30. Juni 2020 unterzeichnete Bundesrat Ignazio Cassis in Bern mit dem Botschafter der Ukraine in der Schweiz, Artem Rybchenko, ein Memorandum of Understanding, das die Kriterien für die Anschubfinanzierung definiert. «Das Projekt ist ein Beispiel für science-diplomacy», sagt Bundesrat Ignazio Cassis. «Es zeigt auch auf, welche Potenzial die Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftssektor für die nachhaltige Entwicklung hat». So baut die ETH Zürich für die Entwicklung der Beatmungsgeräte auf Wissenschaftsdaten, die öffentlich zugänglich sind (Open Source), und kann auf diese Weise Forschungs- und Entwicklungskosten sparen.

Das Projekt illustriert die wirksame Zusammenarbeit des EDA mit anderen Akteuren bei der nachhaltigen Entwicklung. Im Rahmen von «Tech4Good» fördert das EDA mit der Industrie und der Wissenschaft weltweit innovative technologische Ansätze, um die Wirksamkeit zu erhöhen. Die verstärkte Zusammenarbeit mit Unternehmen und der Wissenschaft ist auch einer der Schwerpunkte der Strategie für die internationale Zusammenarbeit 2021-2024.

Link Tipps:

Kristina Shea: From 3D Printing to 4D Design

ETH Zürich Artikel

CBD Produkte in der Schweiz

Die Schweiz wird in Europa immer als Musterland hervorgehoben. Dies resultiert aus dem Schritt, CBD Produkte bereits sehr frühzeitig zu legalisieren. Viele EU-Staaten sind erst viel später der Schweiz mit diesem Schritt gefolgt. Aus diesem Grund genießt die Schweiz auch heute noch einen gewissen Sonderstatus. Unter den ersten Produkten, die in der Schweiz angeboten wurde, befand sich das CBD Öl in der Schweiz. Wenn man sich die Wirkung des CBD Öls auf die Gesundheit des Menschen ansieht, dann gibt es verschiedenen Studien zu diesem Thema. Vor allem bewirkt das CBD Öl, dass es Schmerzen lindern kann und viele andere Gesundheitsprobleme lindern kann. Wichtig ist vor allem auch die Wirkung gegen Angstzustände, Depressionen, Akne und Herzerkrankungen. Interessant sind auch die jüngsten Ergebnisse von wissenschaftlichen Studien, in denen zum Beispiel Krebspatienten behandelt wurden und die Schmerzen wesentlich gelindert werden konnten. Man muss auch auf die natürliche Wirkung verweisen.

Was versteht man unter CBD

Grundsätzlich handelt es sich um ein vorkommendes Cannabinoid. Gewonnen wird es aus den Blüten der Hanfpflanze, wobei dem CBD Öl als Endprodukt zuvor das THC entsorgen wird. THC ist jene Beiprodukte, welches den bekannten „High“ Gefühlsrausch verursacht. Die Blätter werden ausgepresst und die Substanz als Öl gewonnen.

Vorteile von CBD Öl

Es kann das CBD Öl auch als Naturheilmittel bezeichnet werden, weil es eine natürliche Alternative zur Schmerz- und Symptomlinderung darstellt. Aufgrund der ersten positiven Ergebnisse diverser Studien wird weiter geforscht. Man konzentriert sich bei den Forschungen vor allem auf den potenziellen gesundheitlichen Vorteilen von CBD Öl. Obwohl es viel über die Wirksamkeit und Sicherheit von CBD zu lernen gibt, deuten die Ergebnisse neuerer Studien darauf hin, dass CBD eine sichere und wirksame natürliche Behandlung für viele Gesundheitsprobleme darstellen kann. Wenn man kurz zusammengefasst die Vorteile von CBD Öl beschreiben möchte, dann muss man sie eindeutig der Wellness bzw. der Medizin zuordnen. Streng genommen wird das CBD Öl als Naturprodukt. Dies bedeutet auch, dass die Abgabe in ausgewählten Shops bzw. in der Apotheke zu erfolgen hat. Auch online können diese Produkte erworben werden. Mittlerweile gibt es auch von staatlicher Seite Leitlinien, wie hoch die Dosierung bei der Einnahme von CBD Öl sein soll.

Die Erfindung für Hängematten

Bei der Erfindung handelt es sich um eine Haltevorrichtung für Hängematten am Balkongeländer, Gartenzaun usw. Damit lassen sich Hängematten schnell, einfach und vor allem sicher aufhängen. Die Haken werden platziert, die Schienen aufgeklappt und die Hängematte daran befestigt.  

Voilá schon ist der perfekte Erholungsort mit Hängematte geschaffen.

Die innovative Haltevorrichtung sorgt für ein einfaches Aufhängen der Hängematte am Balkon, auf Terrassen und im Garten.

Platzsparende Lösung dank Klappmechanismus
Mit der Haltevorrichtung können Hängematten platzsparender und mit weniger Aufwand aufgehängt werden als solche mit Bodenständern. Im zusammengeklappten Zustand können  diese platzsparend am Geländer angebracht werden, ohne viel Raum wegzunehmen.
Einfache Befestigung
Neben der Haltevorrichtung werden keine weiteren Hilfesmaterialien wie z.B. Karabiner benötigt. Die Haken werden eingehängt und die Stützen aufgeklappt und schon kann die Hängematte befestigt werden.
Wetterfeste Gestaltung
Die Halterung kann auch am Geländer verweilen, da Sie wetterfest gestalt wurde und durch Witterung keinen Schaden nimmt.

Gerne stellen wir Ihnen zusätzliches Informationsmaterial zur Verfügung oder klären offene Fragen mit dem Erfinder für Sie.

Partner gesucht
Für die innovative Haltevorrichtung für Hängematten am Balkongeländer werden aktuell Lizenznehmer, Hersteller und Käufer des Schutzrechtes gesucht, die diese neuartige Lösung in ihr Sortiment aufnehmen möchten.

Für weitere Informationen schicken Sie uns bitte eine Email an: vermarktung@erfinderberatung.com .

Der Prototyp – von Mockup, Dummy, Kleinserie und Funktionsmodell

Heute in der Erfindershow –

Der Prototyp – von Mockup, Dummy, Kleinserie, Funktionsmodell und mit vielen praktischen Erfindertipps.

Als Prototyp wird die Vorstufe eines serienfertigen Produktes bezeichnet. Aber es gibt viele Arten und jede erfüllt einen anderen Nutzen.
Je nachdem ob der Prototyp eher technisch performen oder das Design überzeugen soll,
spricht man auch vom Funktionsmodell, Mockup, Dummy, Muster, Vorserienmodell usw.

Litfaßsäule ist 165 Jahre alt

Heute vor 165 Jahren war die Geburtsstunde der Litfaßsäulen Erfindung.

Am 1. Juli 1855 wurde in Berlin die erste Litfasssäule eingeweiht, deren ursprünglicher Zweck war es, die zunehmende Werbung an Hauswänden und weiteren Flächen einzudämmen. Die runden Säulen sollten dafür sorgen, dass sie von allen Seiten sichtbar sind und viel Platz für die zahlreichen Werbeplakate bieten. Die Litfaßsäule wurde vom Berliner Drucker Ernst Litfaß erfunden und im Jahr 1854 erstmals verwirklicht. Am 15. April 1855 wurde die erste Säule an der sogenannten „Ziegenbockswache“ in der Münzstraße (Berlin-Mitte) errichtet, aber erst am 1. Juli 1855 wurden die 100 Säulen und 50 Brunnenumhüllungen öffentlich präsentiert.

Am heutigen Tag zeigt sogar Google zu Ehren der Litfaßsäule ein sehr schönes Google-Doodle auf den deutschsprachigen Startseiten, das vielen Menschen rein optisch bekannt vorkommen dürfte. Die Litfasssäule hat das Stadtbild über mehrere Jahrhunderte geprägt und ist auch heute noch in vielen Städten zu finden – wenn auch in deutlich geringerer Zahl. Die Werbung war vor weit über 165 Jahren schon ein großes Thema. Litfaß hatte bis zu seinem Tod im Jahr 1874 das Monopol auf den Bau von Litfaßsäulen.

Ende 2005 gab es nach Angaben des Fachverbandes Außenwerbung etwa 51.000 Litfaßsäulen in Deutschland. Auch im Berliner Stadtbild sind Litfaßsäulen weiterhin präsent. Bis zum Jahr 2019 standen in Berlin genau 2.548 Säulen.

Seit Januar 2011 gibt es in Berlin den Litfaß-Platz. Der Platz entstand auf dem neu bebauten Gelände südlich des Bahnhofs Hackescher Markt, dem Hackeschen Quartier.  In der Mitte des Platzes steht eine 5,25 m hohe Säule, die auf die Namensgebung des Areals hinweist.

Seit Anfang der 1990er Jahre hatte der Senat von Berlin, seit dem Mauerfall für ganz Berlin zuständig, mit der Firma Wall AG einen bis Ende 2019 gültigen Betreibervertrag für alle Litfaßsäulen abgeschlossen, wofür dieser die Werbeeinnahmen größtenteils behalten konnte, aber für die Sauberkeit und das stetige Funktionieren der Säulen zuständig war.

Der Betreiberwechsel zu der Stuttgarter Firma Ilg-Außenwerbung führte zu der Planung, dass alle alten Säulen abgebaut und durch etwa 1.500 neue Modelle, dicker und beleuchtet, teils an anderen Standorten, ersetzt werden. Um die Tradition jedoch zu erhalten, sollten 50 historische Litfaßsäulen unter Denkmalschutz gestellt werden.

Link Tipps:

Erfinderladen Berlin

Erfinderberatung Berlin und Salzburg

Erfindershow

Firmengründungen in der Schweiz steigen im Juni 2020 stark an

Das erste Halbjahr 2020 wurde global durch den Corona Lockdown geprägt. Das wiederspiegelt sich auch bei den Gründungzahlen im März, April und Mai in der Schweiz. Die Gründungen sanken in diesen drei Monaten um durchschnittlich -15% im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden 21’822 neue Firmen in den ersten 6 Monaten 2020 gegründet, was -4% zum Vorjahr entspricht. Die tagesaktuelle Analyse zeigt allerdings, dass im Juni 2020 deren 4’445 neue Firmen gegründet wurden, was einem starken Anstieg von +24% mehr Neugründungen als im Juni 2019 entspricht. Das sind erfreuliche Nachrichten und zeigt, dass die Gründer und Gründerinnen optimistisch in die Zukunft blicken.

Entwicklung der einzelnen Monate unter Corona Lockdown
Die Analyse des IFJ Institut für Jungunternehmen zeigt, dass durch die verordneten Corona-Massnahmen im März (-6.1%), April (-25.5%) und Mai (-14.0%) deutlich weniger Firmen als im Vorjahr gegründet wurden. Allerdings zeigt sich ein Anstieg an Neugründungen im Juni 2020 von +23.6% gegenüber dem Vorjahr. Die Unsicherheit unter den Gründer/innen scheint sich gelegt zu haben und es kann mit einem weiteren Anstieg im zweiten Halbjahr gerechnet werden.

Neugründungen nach Branchen
Seitens Firmengründungen nach Branchen zeigt sich, dass die Bereiche private Dienstleistungen (u.a.Coiffeur, Kosmetik, Ausbildung) und geschäftliche Dienstleistungen (u.a. Druck, Verlage, Fotografie, Facility Management) um +11.7%, Architektur & Ingenieurwesen +7.7% sowie Marketing & Kommunikation +1.0% und Beratungen +0.3% sogar Zunahmen im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen.
Die prozentual stärksten Rückgänge verzeichnen in den Branchen Land & Forstwirtschaft -18.2%, Kultur & Gemeinnütziges -16.4% sowie der Grosshandel -14.4%.

Rechtsformen im Vergleich
Das IFJ Institut für Jungunternehmen stellt fest, dass im Vergleich zum Vorjahr die vier relevantesten Rechtsformen zwischen -1.7% bis -6.4% weniger Neueintragungen verzeichnen. In der Schweiz wurden im ersten Halbjahr des laufenden Jahres 8’461 neue Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) gegründet, was einem Rückgang von -4.3% entspricht. Darauf folgen die Einzelfirma mit 7’227 Neueintragungen (-4.0%), die Aktiengesellschaft (AG) mit 4’169 Neueintragungen (-1.7%) und die Kollektivgesellschaft mit 657 (-6.4%) Eintragungen.

Grosse Unterschiede in den Kantonen und Grossregionen: Schaffhausen und Tessin trifft es hart
Die Grossregionen Nordwestschweiz +4.4% und Zentralschweiz +0.4% erfreuen sich im ersten Halbjahr 2020 grosser Beliebtheit bei Firmengründer/innen und setzen mit Steigerungen gegenüber dem Rekordjahr 2019 sogar positive Akzente.

Die restlichen Grossregionen weisen weniger Gründungen als im Vorjahr auf: Zürich -2.1%, Ostschweiz -2.3%, Espace Mittelland -3.4%, Südwestschweiz -8.4% und das Tessin mit -21.6%. So wie es den Tessin seitens der Corona-Pandemie am härtesten traf, ist auch im Vergleich der Grossregionen der Rückgang an Firmengründungen im Tessin gegenüber dem Vorjahr einschlägig.

Trotz der aktuell noch widrigen wirtschaftlichen Umstände können 9 der 26 Schweizer Kantone im Vorjahresvergleich auf mehr Neugründungen in den ersten sechs Monaten zurückblicken. Die Kantone mit dem stärksten prozentualen Wachstum sind Obwalden +26.6%, Appenzell Innerrhoden +17.5%, Basel-Stadt +10.5%, Thurgau +9.1%, Aargau +4.0%, Luzern +3.0% sowie Solothurn +1.9%, Graubünden +1.6% und Jura mit +1.2%.

Die Kantone mit prozentualen Einbussen im einstelligen Bereich sind Schwyz -0.8%, Basel-Landschaft -0.9%, Appenzell Ausserrhoden -1.3%, Zürich -2.1%, Glarus -2.2%, Zug -2.4%, Uri -3.7%, Wallis -4.0%, Bern -4.1% sowie Neuenburg -5.5%, Fribourg -5.6%, Nidwalden -6.1%, Genf -7.1% und St. Gallen -7.4%.

Kantone mit zweistelligen prozentualen Rückgängen von Neugründungen im ersten Halbjahr 2020 sind Waadt -11.2%, Tessin -21.6% und Schaffhausen -24.6%.

Über das IFJ Institut für Jungunternehmen
Jeden Tag wagen in der Schweiz mehr als 50 Menschen den Schritt in die Selbständigkeit. Es braucht Mut dazu. Und Leidenschaft. Vor 31 Jahren hat es sich das IFJ zur Aufgabe gemacht, diesen Menschen einen Kompass auf ihrem Weg zu sein. Damit ihre Idee gedeiht und ihr Unternehmen eines Tages zum Fundament der Schweizer Wirtschaft gehört.
Jährlich unterstützt das IFJ schweizweit 20‘000 Gründer/innen mit Beratungen, Workshops, digitalen Tools, Referaten, Events, Business Software, Förderprogrammen sowie den schweizweit meist genutzten online Firmengründungs- und Mutations-Services.
Namhafte Partner und die öffentliche Hand setzen auf Zusammenarbeiten mit dem IFJ. Dies erlaubt, einen umfassenden Startup Support kostenlos für Gründer/innen in der Schweiz zu bieten.

Link Tipps:

www.ifj.ch
www.startwerk.ch
www.businessplan.ch
www.startup-space.ch

Für das Business nur das Beste: Diese Armbanduhr sticht hervor

Kluge Köpfe müssen stets für Ihre Ideen einstehen. Sei es bei der Vorstellung eines Konzeptes, dem Beantragen von Forschungsgeldern oder auch dem Releasen von neuen Produkten auf dem Markt. Jede dieser Situationen setzt eine Vielzahl von Faktoren voraus, damit Ihnen Ihr Vorhaben gelingt. Vor allem aber ist ihr Auftreten besonders wichtig. Wer bei einer Präsentation nicht bereits durch sein Auftreten überzeugt, kann die meisten Zuhörer nicht her für sich gewinnen.
Besonders bei Firmenpräsentationen, die Vorgesetzte überzeugen sollen, sollten Sie daher auf Ihr Auftreten achten. Selbstbewusstsein vermitteln Sie nicht nur durch eine aufrechte Körperhaltung, sondern auch durch ein stark gewähltes Outfit. Dieses runden Sie am besten mit einer Armbanduhr oder einem Chronographen ab. Er verleiht dem Outfit einen stilsicheren sowie eleganten Touch.

Welches Modell das Passende für Ihren wichtigen Auftritt, bei Messen, Firmenveranstaltungen oder Präsentationen ist, finden Sie bei einer kleinen Recherche heraus. Hierbei gilt es Ihren Kleidungsstil zu analysieren. Tragen Sie einen eleganten Anzug oder ein Casual schickes Outfit aus Hemd und Jeans? Wie viel Aufmerksamkeit soll auf die Uhr gelenkt werden?
Ein empfehlenswertes Modell ist beispielsweise die AP Royal Oak. Was sie zu einer Besonderheit macht, erfahren Sie im Folgenden.

Audemars Piguet: Ein Meister mit Rang und Namen

Wer sich online oder bei einem Fachhändler nach einer Royal Oak umsieht, wird stets die beiden Buchstaben AP vorfinden. AP steht bei der Uhr für Audemars Piguet. Er ist einer der namhaftesten Uhrenhersteller der ganzen Schweiz und konkurriert an der Spitze mit Meistern wie Paket Philippe oder auch Vacheron Constantin. Bahnbrechende Ideen, die so zuvor noch nicht zu sehen waren, machen seine Uhren zu echten Meisterwerken, die heiss begehrt gehandelt werden. Vor allem ein Modell hat es Uhrenliebhabern auf der ganzen Welt angetan. Es handelt sich hierbei um die Royal Oak. Im Jahr 1972 wurde sie von Gerald Genta skizziert und später als Luxus Sportuhr in glänzendem Edelstahl umgesetzt. Viele Liebhaber sprechen hierbei von der Schweizer Perfektion: AP Royal Oak

Passt unter jeden Ärmel

Eine Besonderheit, welche die Uhren von Audemars Piguet schon seit 1925 auszeichnet, ist die geringe Aufbauhöhe. Seit diesem Jahr spezialisierte sich das Uhrenwerk immer mehr auf die flachsten Taschenuhren der Welt. Das Werk mass damals gerade einmal 1,32 mm, was im Jahr 1946 in das flachste Armbanduhrenwerk der Welt mündete. Mit gerade einmal 1,64mm Aufbauhöhe passt diese Uhr unter jeden Ärmel. Schliesslich beschweren sich viele Uhrenträger und Trägerinnen über ein unschönes Verhaken des Uhrengehäuses, wenn der Ärmel des Blazers oder des Sakkos über den Arm gleitet. Dies wird nun endgültig verhindert.
In Kombination mit dem aussergewöhnlich grossen Durchmesser von 38,8 Millimetern, erkennt jeder Interesseierte sofort, dass es sich um eine AP Royal Oak handelt.

Wirkung einer Armbanduhr: Warum Sie unbedingt ein Schmuckstück benötigen

Viele Menschen sehen in einer Armbanduhr nur einen Zeitmesser, der eventuell das Datum anzeigen und die Zeit stoppen kann. Doch bei einem businessbedingten Auftritt hat die Uhr eine deutlich grössere Wirkung. Eine Armbanduhr ist mehr als nur ein praktisches Gadget. Es verleiht Ihrem Outfit einen Charakter und macht es dem Gegenüber leichter, Sie als Mensch einzuschätzen. In einer Armbanduhr finden vor allem Männer, die sonst auf nur wenige Accessoires zurückgreifen können, eine Möglichkeit, Ihren Stil und die Persönlichkeit zu unterstreichen.