500 Jahre – Leonardo da Vinci

Leonardo da Vinci wurde am 15. April 1452 in Anchiano bei Vinc geboren und starb vor 500 Jahren am 2. Mai 1519 auf Schloss Clos Lucé im Amboise.

Leonardo da Vinci lebte in einer Zeit des Umbruchs, in der Renaissance. Er war so begabt und vielseitig, dass er diese Epoche wie kaum ein anderer verkörpert.

Leonardo schuf nicht nur zahlreiche Kunstwerke, sondern außerdem eine große Anzahl von Entwürfen für Gebäude, Maschinen, Kunstgegenstände, Gemälde und Skulpturen, die zu verwirklichen er nie die Zeit fand. Von sich selber sagte er, dass er die Idee mehr liebe als deren Ausführung, und dass er am Anfang einer Tätigkeit bereits ans Ende dächte. Tun und Erkennen waren für ihn gleichermaßen wichtig. Teilweise wurde seine Tatkraft von seinem großen Forschungsdrang gelähmt. Zunächst wollte er lernen, Meisterwerke der Kunst zu schaffen. Mehr und mehr interessierte er sich dann aber für das Wissen über die Natur und war fasziniert von deren Vielfalt und Schönheit und schrieb:

„Für die Ehrgeizigen, die sich weder mit dem Geschenk des Lebens noch mit der Schönheit der Welt zufriedengeben, liegt eine Strafe darin, dass sie sich selbst dieses Leben verbittern und die Vorteile und die Schönheit der Welt nicht besitzen.“

Leonardo verband die Vergilsche Sehnsucht rerum cognoscere causas (die Ursachen der Dinge zu erkennen) mit dem Willen zum sichtbaren Schaffen. Seine Notizbücher, Zeichnungen und Skizzen bestehen aus ca. 6000 Blättern. Zu seinen Lebzeiten wurde insbesondere von seinen naturwissenschaftlichen Arbeiten nichts veröffentlicht. Erst im 19. und 20. Jahrhundert fanden sich die Manuskripte in Bibliotheken und privaten Sammlungen und wurden somit erst spät gewürdigt.

Er schuf im Laufe seines Lebens eine große Zahl von künstlerisch wertvollen Illustrationen zu verschiedenen Themen wie Biologie, Anatomie, Technik, Waffentechnik, Wasserwirtschaft und Architektur und hinterließ Bauwerke, technische Anlagen und Beobachtungen des Kosmos. Besonders bedeutsam sind seine sehr genauen anatomischen und naturwissenschaftlichen Zeichnungen. Bereits gegen Ende seiner Lebenszeit wurde er als Uomo Universale verehrt und wird auch von heutigen Historikern als eines der außergewöhnlichsten Genies aller Zeiten bezeichnet.

Als Forscher zerteilte er die Natur und Phänomene in immer kleinere Segmente, praktisch mit Messern und Messgeräten, gedanklich mit Formeln und Ziffern, um der Schöpfung ihre Geheimnisse zu entreißen. Je kleiner die Teile, so der Gedanke, desto näher komme man den Lösungen der Rätsel.

Der Künstler, Erfinder, Musiker und Philosoph wird gebührend mit einer Reihe von Initiativen gefeiert.

Neben der Kunst trugen diverse Erfindungen zu da Vincis Ruhm bei – darunter ein Fallschirm, ein Taucheranzug und ein Panzer. Mit vielen dieser Tüfteleien war er seiner Zeit weit voraus.

Fliegen – davon träumte Leonardo da Vinci wie viele andere Menschen auch. Der Maler aus Italien beobachtete Vögel und entwickelte Flughilfen, die den Flügeln nachempfunden waren. Ich besuchte die Sonderausstellung auf der Burg Hohenwerfen, hier auch ein paar Bilder. Sie widmete sich jenen Talenten von Leonardo da Vinci, die unseren Alltag viel mehr beeinflussen als seine grandiosen Zeichenkünste: Das Universalgenie da Vinci war Freigeist, Visionär und revolutionärer Denker. Als Baumeister, Architekt und Erfinder hat er das Fundament für die heutige Technik gelegt, er hat den technischen Wandel eingeleitet und so den technischen Fortschritt, wie wir ihn heute kennen, erst möglich gemacht.

Die Sonderausstellung bereichert die Burg Hohenwerfen bis Ende 2019.

Hier auch eine erfinderladen Berlin Jute mit dem Basis Design von Leonardo.

Links:

 

 

Zwei neue Forschungspartner für das Felslabor Mont Terri

Das vom Bundesamt für Landestopografie swisstopo betriebene Felslabor Mont Terri bei St-Ursanne erhält prominenten Zuwachs. Die ETH Zürich und das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit in Deutschland sind neue Partner beim international führenden geologischen Labor zur Erforschung von Tongestein.

Seit dem 1. Juli 2019 sind die ETH Zürich und das deutsche Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit neue Partner im Mont Terri Forschungsprojekt. Damit forschen fortan 21 Organisationen aus neun Nationen im Mont Terri Felslabor bei St-Ursanne unter der Leitung des Bundesamts für Landestopografie swisstopo. Konzentrierte sich die internationale Forschung im Opalinuston bislang auf die sichere Lagerung schwach-, mittel- und hochradioaktiver Abfälle im Untergrund, bekommt mit der ETH Zürich der bislang noch junge Forschungszweig zur CO2-Speicherung neue Impulse.

Von der ETH Zürich sind drei Departemente bzw. Abteilungen vertreten:

  • Das Departement Erdwissenschaften (Ingenieurgeologie, Schweizerischer Erdbebendienst)
  • Die EAWAG (Abteilung Wasserressourcen und Trinkwasser)
  • Das Paul-Scherrer-Institut (Labor für Abfallmanagement LES)

International führend

Das Felslabor zählt heute zu den international führenden geologischen Labors zur Erforschung von Tongestein. Die ersten Experimente im sogenannten Opalinuston wurden 1996 durchgeführt. Insgesamt wurden bis heute über 150 Experimente angelegt. Untersucht werden die hydrogeologischen, geochemischen und geotechnischen Eigenschaften des Opalinustons im Hinblick auf ein künftiges geologisches Tiefenlager für radioaktive Abfälle, aber auch für andere mögliche Anwendungen wie zum Beispiel CO2-Endlagerung.

Bild: mont-terri.ch

Das internationale Forschungsprojekt wird von swisstopo geleitet und betrieben. Der Kanton Jura ist der Eigentümer des Gesteins und stellt dem Betreiber swisstopo jährliche Bewilligungen für die Forschungsprojekte aus. Das Felslabor dient ausschliesslich Forschungszwecken. Die Lagerung von radioaktiven Abfällen kommt im Felslabor nicht in Frage.

Big Bang für Business Innovation

Premiere: «Business Innovation Week Switzerland» in Zürich Oerlikon

Neuer Wirtschaftsevent für Innovation und Digitalisierung, Trends und neueste Technologien – Live Experiences – 300 Speaker, 200 Experten und Aussteller

«Die Schweiz ist ein attraktiver Innovationshub für Unternehmen und Start-ups. Mit der Business Innovation Week wollen wir das noch erlebbarer machen!», sagt Ewa Ming, Initiantin der Business Innovation Week (BIW) und bekannt als langjährige Veranstalterin der Schweizer Marketingmesse SuisseEMEX und des Digital Summit. Mit der BIW entsteht eine neue Wissens- und Netzwerkplattform für Schweizer Unternehmer, Zukunftsgestalter und Gründer. «Neu denken, neu handeln». Dieser Anspruch prägt das BIW- Programm und steht für Innovation, Zukunftsdialog und Nachhaltigkeit.

Der Grossanlass im Festival-Style verwandelt den pulsierenden Werkplatz Zürich Oerlikon in ein inspirierendes, interaktives Forum für unternehmsrelevante Innovationen und Geschäftsmodelle. Im Fokus stehen: Digitalisierung, New Work, Trends und neueste Technologien für die moderne Arbeitswelt – ganz praxisnah und verständlich umgesetzt. Die rund 10’000 Fachbesucher erleben in der ersten Oktoberwoche Europa-Premieren aus der humanoiden Robotic, 5G-Anwendungen, künstliche Intelligenz, Cyber-Security und Best Practice für Innovationskultur. Auf dem Programm stehen 300 Keynotes und Vorträge, 200 Events mit Live Experiences, Firmenbesichtigungen und Business-Networking.

Future-Conference @StageOne
Künstliche Intelligenz, Blockchain, Cyber Security, New Work, Virtual Reality, humanoide Ro-boter, Smart Data – die Digitalisierung steigert den Innovationsdruck drastisch. Sie sind die Triebkräfte für Unternehmen und die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz. Die Future-Conference vom 1. bis 3. Oktober im StageOne schafft für Entscheider und Gestalter der Zu-kunft aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ein einzigartiges Forum für Zukunftsdialog und Austausch mit praxisnahen Lösungsansätzen für die digitale Welt. Der Zukunftskongress rich-tet sich an Entscheider und Führungskräfte auf C-Level und präsentiert ein hochkarätiges Pro-gramm mit internationalen Keynote-Referenten, CEO-Talkrunden und Interviews.

Academy @MFO-Haus
In den Studios des MFO-Hauses finden spannende Praxispräsentationen, Vorträge und Masterclasses statt. Dabei kommen verstärkt Wirtschaftsfrauen zum Zug: Kompetent, authen-tisch, stark – Frauen prägen noch zu wenig, aber immer mehr die Unternehmenskultur. Inno-vationskultur und Leadership, Self Branding und Storytelling, Markenaufbau und Strategie sind Schwerpunktthemen in der Academy.

Live Experience @Halle 622
Für drei Tage wird die ehemalige ABB-Industrie-Halle 622 zur interaktiven, crossindustriellen Begegnungsplattform und inspirierenden Zukunftsausstellung. Rund 150 Firmen zeigen ihre Produkt-Neuheiten. Die Besucher erwarten Roboter-Premieren, Drohnen, VR-Experiences, 3D-Drucker und Services 6109 für die neue Arbeitswelt, kreative Marketing-Lösungen und Bu-siness Software. Und Roboter «DJ Mecabot» rockt bei den Afterwork-Parties die Halle 622.

Die Online Glücksspiele Erfindungen

Die ersten Glücksspielautomaten kamen auf dem Markt Anfang in den 1900er Jahren, die zunächst reine Geschicklichkeitsgeräte waren. Besondere Bekanntheit bekam das Gerät Liberty Bell von dem Erfinder Charles August Fey, welches er 1899 in San Fancisco erfand. Er war ein US-amerikanischer Erfinder deutscher Herkunft. Er gilt als Erfinder des sogenannten Einarmigen Banditen (engl. Slot Machine), dem wohl bekanntesten mechanischen Spielautomaten der Welt.

Im Jahr 1990 starteten die ersten Online Casinos und bieten seitdem Online Glücksspiele und Spielautomaten an, die viel mehr Gewinnmöglichkeiten anbieten. Die Designer und Erfinder lassen sich immer neue technische Raffinessen und Ideen einfallen, um das Spiel mit den drehenden digitalen Walzen optisch interessanter und mit grafischen Effekten abwechslungsreicher zu gestalten.

Am Anfang der Erfindungsgeschichte, baute der kreative Erfinder Fey in der Freizeit in seiner Werkstatt in San Fancisco oftmals an diversen Maschinen herum, um deren Funktionsweisen zu erforschen und durch eigene Ideen zu verbessern. Als der Freizeit Glücksspieler an einem Abend im Jahr 1887 wieder einmal zu wenig Geld für das Casino hatte, kam ihm in seiner Werkstatt die Idee, eine Spielmaschine mit 3 verschiedenen Spulen zu bauen, die sich unabhängig voneinander drehen, sobald man einen Hebel zieht und automatisch den Gewinn auszahlt.

Das Gehäuse war aus Metall und hatte einen Schlitz zum Einwurf von Münzen. Die drei zylindrischen Walzen waren mit unterschiedlichen Symbolen Hufen, Pik und Herz oder die Freiheitsglocke Liberty Bell auf einer Spule befestigt und drehten sich unabhängig voneinander. Landeten alle drei Glocken in einer Reihe als Beispiel, hatte man den Jackpot gewonnen und die Slot Machine schüttete echtes Geld aus. Das war in seiner Zeit eine wirkliche echte Sensation. Liberty Bell wurde schnell zum bekanntesten und beliebtesten Spielautomaten der USA, und der Erfinder gründete im Jahr 1895 in Berkeley seine eigene erste Firma und verbesserte seine Erfindung kontinuierlich weiter. Er verkaufte seine Liberty Bells nicht, sondern er vermietete diese an Casinos auf einer Grundlage von 50/50-Aufteilung des Profits.

Der erste elektromechanische Spielautomat kam in den 1960er und hieß „Money Honey“. Die Symbole waren Früchte und ebenfalls eine Glocke. Der seitliche Hebel war mittlerweile überflüssig und die Tasten haben ihn ersetzt. Trotzdem wurde auf den Hebel als charakteristisches Merkmal nicht verzichtet und er wurde als Schmuckstück dazugebaut.

Bild: pixabay

Black Jack ist das meistgespielte Karten-Glücksspiel, das in Spielbanken angeboten wird. Black Jack ist ein Abkömmling des französischen Vingt (et) un was auf Deutsch Einundzwanzig heisst. Die Historiker einigen sich darauf, dass Black Jack in das 17. Jahrhundert zurückverfolgt werden kann. Die Beliebtheit des Spieles wuchs und durch die französische Immigranten welche das Spiel nach U.S.A brachten verbreitete sich das Karten Spiel über New Orleans in ganz Amerika. Die Amerikaner haben es 21 genannt. Der Name Blackjack hat sich entwickelt, als Glücksspiel in Nevada legalisiert wurde.

Seit den ersten Online Casinos können Spieler rund um die Uhr viele verschiedene Blackjack Varianten spielen und sogar kostenlos ausprobieren. Die Blackjack Spieler haben nicht die Online Zufallszahlengeneratoren so gerne so hat man sich die Innovation eines neues Spielerlebnis überlegt und für Internet Casinos speziell Studios eingerichtet mit echten Kartengebern und Möglichkeit der Interaktion mit Ihm. Das ist dann ein Live Blackjack Online Spiel.  So gut wie alle traditionellen Kasinospiele können jetzt über die Casinoseiten des Internets gespielt werden.

Die Plattform www.spicker.ch geht Online

Das Recherchetool für Schule und Studium spicker.ch  ist live seit Ende Juni 2019. Sie darf bereits über 400 Unique User verzeichnen. Die Betreber der Seite wollen die Tausendermarke bis Ende Juli erreicht haben. Bis Ende des Jahres wollen Sie Erfahrungen sammeln mit Spicker, um 2020 mit einer marktreifen Plattform die Zielgruppe der Studierenden angehen zu können.

Schul- und Studienarbeiten sind schwer zugänglich oder verschwinden in den Archiven der Institutionen. Spicker springt in diese Lücke und bietet als Portal vergleichbare Arbeiten an, Studien, Tipps und Fachliteratur in Form von kurzen Podcasts.

Das Team

Stefan Schuppli hat für die erste Phase den Start-Up Unternehmer Jonas Schwarz als Coach hinzugenommen. Schnell hat sich gezeigt, dass Stefan und Jonas sich bestens ergänzen. Beide treten ab dem Release von Ende Juni als gemeinsam als Co-Founder der künftigen Firma Spicker auf. Das Team soll bis Ende Jahr ergänzt werden mit bis zu zwei Mitgliedern aus der Zielgruppe der Schülerinnen/Schüler und Studierenden.

Jonas Schwarz und Stefan Schuppli, Spicker Gründer

Die Partnerschaften

Nach fast 50 Sondierungsgespräche bei Akteuren im Bereich Wirtschaft, Wissenschaft und Schulen sowie Organisationen haben die Erfinder Feedback und Inputs bekommen, aber auch Ängste und Bedenken gegenüber Ihren Projekt kennen gelernt. Bis zum Release haben Sie es geschafft, eine spannende Mischung von Partnern zu überzeugen. Spicker wird in dieser ersten Phase unterstütz von Baloise Group, Bank Cler, Swiss TPH, Primeo Energie, Terre des Hommes Schweiz, ProVelo, Forschungsinstitut für Biologischen Landbau, Stiftung Schweizer Jugend forscht, Basellandschaftliche Zeitung, dem Schüler Magazin Quint und der grössten Online Schülerzeitung Tize.ch. Sie wollen nun diese Partnerschaften im zweiten Halbjahr vertiefen und auf den gemeinsamen Interessen aufbauen.

Die Podcasts, erste Arbeiten und Studien

Dank der Partnerschaft mit der Stiftung Schweizer Jugend forscht haben Sie es geschafft, erste ausgezeich- nete Arbeiten auf Ihrer Plattform verfügbar zu machen. Sie setzten auf Podcast, welche die Kernaussagen der Arbeiten und Studien auf eine attraktive Art und Weise wiedergeben. Bis Ende Jahr haben Sie sich das Ziel gesetzt, 100 Podcasts auf Spicker anzubieten. Dafür streben Sie u.a. eine Partnerschaft mit Blinkist an. Mit Blinkist könnte Spicker gezielt Fachliteratur für Auszubildende in Form von Podcast verfügbar machen.

Die Finanzierung

Spicker ist bisher privat finanziert. Damit die Plattform sich entwickeln und wachsen kann, suchen Sie eine Finanzierung für die nächsten drei Jahre. Bis Ende 2019 möchte Spicker eine erste Finanzierung von CHF 150k durch Stiftungen, Business Angels und Partnerschaften erreichen. Damit wird ein kleines Team aufgebaut, die Präsenz im deutschsprachigen Raum gesichert und das Geschäftsmodell realisiert. Ab 2020 strebt Spicker eine weitere Finanzierungsrunde in der Höhe von CHF 450k an, um die Erschließung der Zielgruppe der Studierenden zu ermöglichen. Bis Ende 2021 rechnen Sie mit einem gesamten Investitionsbedarf von total 1.5 Mio CHF.

Die Schweiz gründet wie noch nie

Grossartige Nachrichten zum nationalen Unternehmertum: Im ersten Halbjahr 2019 wurden 22’803 neue Firmen gegründet. Diese hohe Anzahl an Neueintragungen ins Handelsregister entspricht einer Zunahme von 2% Prozent gegenüber dem Vorjahr. Seit Existenz des Schweizerischen Handelsregister wurde diese Anzahl Firmengründungen noch nie erreicht. 2019 scheint das Jahr der Gründer/innen zu sein.

Die beliebtesten Rechtsformen
Mit 8’877 Gründungen ist die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) die beliebteste Rechtsform für den Start mit einer eigenen Firma. Die GmbH hat sogar 4% mehr Firmengründung zu verzeichnen als im rekordhohen ersten Halbjahr 2018. Darauf folgen die Einzelfirma mit 7’565 Gründungen (+4%), die Aktiengesellschaft (AG) mit 4’256 Eintragungen (-4%) und die Kollektivgesellschaft (KlG) mit 709 Neueinträgen (+4%). Die Analyse des IFJ zeigt, dass 93% aller GmbH-Gründungen mit dem gesetzlichen Minimum von CHF 20’000 Stammkapital gegründet werden, bei den Aktiengesellschaften sind es deren 85%, welche sich mit dem Minimum von CHF 100’000 Aktienkapital eintragen lassen. Das höchst eingetragene Aktienkapital einer AG im ersten Halbjahr 2019 beträgt stolze CHF 425 Mio., bei der GmbH sind es vier Eintragungen mit mehr als einer Million Schweizer Franken, die höchste mit CHF 1,2 Mio. Stammkapital.

(Quelle: Schweizerisches Handelsamtsblatt SHAB; Analyse: IFJ Institut für Jungunternehmen AG)

Kantonale Unterschiede
18 Kantone konnten ihre Werte steigern und nur 8 Kantone hatten Einbussen. Die meisten Kantone zeigen gegenüber dem Vorjahr einen leichten bis starken Anstieg der Gründungszahlen auf. Die Kantone mit prozentualen Einbussen sind Luzern mit -3%, Obwalden -7%, Uri -15%, Zug -9%, Appenzell Ausserrhoden -11%, Schaffhausen -1% und das Tessin mit -5%. Die Kantone mit dem stärksten prozentualen Wachstum sind Appenzell Innerrhoden (+49% bzw. +19 Gründungen), Thurgau (+16% bzw. +83 Gründungen), Glarus (+12% bzw. +10 Gründungen), Bern (+11% bzw. +194 Gründungen) sowie Fribourg (+9% bzw. +63 Gründungen) und Nidwalden (+9% bzw. +9 Gründungen).
Aus Sicht der Grossregionen setzen vor allem das Espace Mittelland (+8%), die Ostschweiz (+5%) und Zürich (+4%) positive Akzente.

Firmengründungen im ersten Halbjahr 2019

(Quelle: Schweizerisches Handelsamtsblatt SHAB; Analyse: IFJ Institut für Jungunternehmen AG)

Über das IFJ Institut für Jungunternehmen
Jeden Tag wagen in der Schweiz mehr als 50 Menschen den Schritt in die Selbständigkeit. Es braucht Mut dazu. Und Leidenschaft. Vor 30 Jahren (1989 bis 2019) hat sich das IFJ zur Aufgabe gemacht, diesen Menschen einen Kompass auf ihrem Weg zu sein. Damit ihre Idee gedeiht und ihr Unternehmen eines Tages zum Fundament der Schweizer Wirtschaft gehört.
Jährlich unterstützt das IFJ schweizweit 20‘000 Gründer/innen mit Beratungen, Workshops, Businessplan-Tools, Referate, Events, Business Software, Förderprogrammen und dem begleiteten Firmengründungsprozess. Und das dank starker Partner kostenlos.
Namhafte Partner und die Öffentliche Hand setzen auf Zusammenarbeiten mit dem IFJ. Dies erlaubt, einen umfassenden Startup Support kostenlos für Gründer/innen in der Schweiz zu bieten.
www.ifj.ch
www.startwerk.ch
www.businessplan.ch
www.startup-space.ch

Druckbeton für Gebäude und Verbesserung von krebsbekämpfenden Medikamenten gewinnen CHF 130’000.

Die Venture Kick-Jury vergibt an MOBBOT und Araris Biotech je 130’000 Franken, um die Markteinführung des Materialwissenschaften- und Biotechnologie-Spin-offs zu beschleunigen. Die Innovationen der Schweizer Startups in den Bereichen Ingenieurwesen und Medikamentenentwicklung kommen der Bau- und Pharmaindustrie zugute.

MOBBOT: Massgeschneiderter Betondruck Die mobilen Roboter von MOBBOT drucken massgeschneiderte Betonkomponenten auf Baustellen direkt vor Ort, Die schnelle 3D-Drucktechnologie des Freiburger Startups spart Bauunternehmen Zeit und Ressourcen, indem sie vor Ort arbeiten. Das mit den berühmten orangefarbenen KUKA-Roboterarmen entwickelte System stellt massenindividuelle Betonprodukte direkt auf der Baustelle her. Durch die Verwendung herkömmlicher Materialien und ohne teure Schalungen oder individuelle Formen reduziert die Technologie von MOBBOT die Kosten der Bauherren um 40 Prozent und beschleunigt die Lieferung auf einen Tag statt auf einen Monat, sagt Gründerin und CEO Agnès Petit. MOBBOT war im März ein Gewinner der Venture Leaders Technology, als Petit nach Silicon Valley reiste, um ihre Technologie bei US-Investoren zu präsentieren. Das Startup wird die Prototypenentwicklung abschließen und erste Verkäufe an Testkunden in diesem Jahr anstreben. “Venture Kick hat uns geholfen, unser Geschäftsmodell auf wiederkehrende Umsätze zu fokussieren und uns Visibilität bei Investoren zu verschaffen. Mit der finanziellen Unterstützung werden wir MOBBOT auf Konferenzen und Messen der Bauindustrie präsentieren, Kunden besuchen und unsere Marketingaktivitäten verstärken”, sagte Petit. www.venturekick.ch/MOBBOT .

Linkes Bild: MOBBOT Gründer und CEO Agnès Petit, und CTO Thomas Ribeaud. Rechtes Bild: Araris Biotech Mitbegründer Isabella Attinger-Toller (VP Translational Research) Und Philipp Spycher, CEO. Araris

Araris Biotech: Verbesserte antikörpervermittelte Wirkstoffabgabe Araris hat eine Technologie zur Verbesserung der aktuellen Antikörper-Medikamenten-Konjugate (ADCs) entwickelt und konzentriert sich auf Anwendungen zur Krebsbekämpfung. Durch die Anlagerung von Medikamenten an Antikörper wird eine präzise Verabreichung von toxischen Chemotherapeutika an Krebsgewebe sichergestellt, während gesunde Teile des menschlichen Körpers verschont bleiben. Mit ihrer patentierten ADC Linker-Technologie ist die Medikamentenbefestigung einfach, streng kontrolliert und hat das Potenzial, verschiedene Medikamentenkombinationen aufzunehmen. Dies hat nicht nur erhebliche positive Auswirkungen auf die Leistung des ADC in Bezug auf Sicherheit und Wirksamkeit, sondern wird auch die Produktion vereinfachen. ”Wir glauben, dass Araris das Potenzial hat, eine leistungsstarke Medikamentenentwicklungsplattform in grosse kommerzielle Märkte einzuführen und die hohen, unerfüllten medizinischen Bedürfnisse mit proprietären ADCs zu erfüllen. Wir werden helfen Einschränkungen der konventionellen ADCs, die sich derzeit in der klinischen Prüfung befinden, zu überwinden”, sagt CEO und Mitbegründer Philipp Spycher. www.venturekick.ch/araris.

Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu 150’000 Franken für die Lancierung von Start-ups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Start-ups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten.
Seit 2007 haben 600 Schweizer Unternehmensgründungsprojekte von Venture Kick CHF 24.9 Mio. erhalten. Mehr als 454 Kapitalgesellschaften schufen 6.033 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Start-ups haben bisher CHF 2,5 Mia. an Investoren angezogen und 55 Start-ups von Venture Kick haben sich im Ranking der TOP 100 schweizer startups im 2018.
Im Jahr 2019 wird Venture Kick CHF 4,35 Mio. in Start-up-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht .
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, ESA BIC Schweiz, Migros Commitment und Swisscom. www.venturekick.ch

Alle von Venture Kick unterstützten Start-up-Projekte .

Jungforscher zeigen ungebremsten Ideenreichtum am Nationalen Wettbewerb 2019

An der diesjährigen Prämierungsfeier im Mai in der Aula der HSR Rapperswil wurden 109 junge Forscherinnen und Forscher für ihre Leistungen ausgezeichnet. Die aus 17 Kantonen der Schweiz stammenden Finalisten des 53 Nationalen Wettbewerbs stehen nun am Ende eines langen Weges: Seit mindestens einem Jahr forschen und tüfteln sie an ihren Forschungsarbeiten.

Als krönender Abschluss des Nationalen Wettbewerbs findet heute Nachmittag die Prämierungsfeier statt, wo die Jugendlichen für ihren Einsatz belohnt werden. Endlich steht fest, wie die Fachjury ihre Forschungsprojekte bewertete. Von den109 Jugendlichen erhalten 21 das Prädikat «gut», 53 «sehr gut» und 35 «hervorragend». Entsprechend diesen Prädikaten werden Bargeldpreise im Gesamtwert von rund 85‘000 Franken vergeben. Zum ersten Mal in der Geschichte des Nationalen Wettbewerbs sind mehr weibliche als männliche Jugendliche am Finale. Die 44 innovativsten Jungforscher werden zudem mit einem von insgesamt 23 Sonderpreisen ausgezeichnet, welche u.a. zu einem Besuch des European Space Camps in Norwegen, eines Praktikums in einer Schweizer Botschaft (EDA) nach Wahl oder der Teilnahme an internationalen Projektwettbewerben in Europa, Asien, und den USA berechtigen.

An der öffentlichen Ausstellung von gestern und heute, stellten die teilnehmenden Jugendlichen aus der Gymnasial- und Berufsbildung ihre Forschungsprojekte vor und standen den Besuchern Rede und Antwort. «Dieses Jahr gibt es besonders viele Projekte, die sich mit Problematiken und Fragen auseinandersetzen, die auch unsere Gesellschaft beschäftigen. Eine Teilnehmerin hat sich zum Beispiel mit der Luft in Schulzimmern und deren Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit der Schüler und Schülerinnen befasst», sagt Jérémie Aebischer, Projektleiter vom Nationalen Wettbewerb. Es sei schön zu
sehen, welchen Effort und enormen Zusatzaufwand weit über dem Verlangten hinaus die jungen Forscher leisteten, so Aebischer weiter.

Über Schweizer Jugend forscht

Schweizer Jugend forscht ist eine schweizerische Stiftung, die 1970 von Adolf Portmann gegründet wurde. Sie ist die älteste Schweizer Stiftung dieser Art. Sie fördert Jugendliche, ihr Potential in verschiedenen wissenschaftlichen Richtungen ausschöpfen zu können. Gefördert wird die Stiftung vom Schweizer Bund, einigen ehrenamtlichen Mitarbeitern und vielen Grossunternehmen.

Am bekanntesten ist der nationale Wettbewerb. Der Wettbewerb besteht aus einer Vorselektion im Herbst und einer Endrunde im Frühjahr. In der Endrunde werden die Prädikate gut, sehr gut und hervorragend vergeben. Projekte mit der Auszeichnung hervorragend werde in der Regel mit Sonderpreisen belohnt. Zusätzlich werden die Arbeiten mit einem Preisgeld honoriert.

Adolf Portmann war ein wissensdurstiger Jugendlicher, der kaum Mittel hatte, seine Neugier in Biologie ausleben zu können. Dies bewog ihn im Alter von 70 Jahren dazu, den ersten nationalen Wettbewerb unter dem Namen Schweizer Jugend forscht durchzuführen. Drei Jahre später gründete er die gleichnamige Stiftung.

Schwimmende Kraftwerke

Riesige schwimmende Solarinseln auf dem Meer, die genügend Energie produzieren, um einen CO2-neutralen globalen Güterverkehr zu ermöglichen – was wie «Science Fiction» klingt haben Forschende der ETH Zürich, des Paul Scherrer Instituts (PSI), der Empa, der Universitäten Zürich, Bern und der National University of Science and Technology (NTNU) Trondheim nun erstmals durchgerechnet, wie sie in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift «Proceedings of the National Academy of Sciences» (PNAS) schreiben.

Papier, Blechdosen, Glas – die Welt recycelt so viel wie nur irgendwie möglich. Warum also nicht auch das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) zum Recyclingprodukt erklären? Denn flüssige Kraftstoffe auf Kohlenstoffbasis werden in Zukunft – trotz internationaler Bestrebungen zu deren Senkung – nach wie vor eine wichtige Rolle spielen. So erscheint es sinnvoll, das ausgeschiedene CO2 aus der Umwelt zurückzugewinnen und erneut zu nutzen.

So könnten die schwimmenden Solarinseln aussehen. Auf dem Schiff links befänden sich alle notwendigen Anlagen zur Produktion von Methanol. Visualisierung: Novaton Bild: Empa.

Forschende der ETH Zürich, des PSI und der Universitäten Zürich, Bern und der Norwegischen Universität für Forschung und Technologie (NTNU) haben gemeinsam mit einem Team der Empa diese Idee durchgerechnet und zeigen in ihrer Studie auf, das solare Methanol-Inseln langfristig genügend Treibstoff produzieren könnten, um die gesamte Mobilität CO2-neutral zu gestalten – weltweit. Inmitten der Ozeane soll aus Solarenergie (und Wasser) Wasserstoff (H2) hergestellt werden, der dann vor Ort mit aus dem Meerwasser gewonnenen CO2 zu Methanol umgewandelt wird. Dazu analysierten die Forschenden detailliert ein Szenario, das zwar noch rein hypothetisch scheint, aber bereits die Planungsgrundlagen für eine mögliche Umsetzung bietet. Ihre Resultate präsentieren sie kürzlich in der Fachzeitschrift «Proceedings of the National Academy of Sciences» (PNAS).

Aus Sonne wird Strom wird Wasserstoff wird Methanol

Ausgangspunkt der Idee sind Solarinseln, also schwimmende Plattformen, ausgestattet mit Photovoltaikanlagen. Da aber Solarstrom nicht gespeichert und von dort nur schlecht abtransportiert werden kann, macht ein Solarkraftwerk auf dem Meer keinen Sinn. Allerdings kann man aus Kohlendioxid und Wasserstoff flüssiges Methanol (CH3OH), aber auch gasförmiges Methan (CH4) herstellen. Die Ausgangsstoffe könnten also direkt aus dem Ozean gewonnen beziehungsweise dort hergestellt werden, so die Idee der Forschenden.

Es existieren bereits grosstechnische «Power-to-Gas-Anlagen, die Wasserstoff und CO2 zu Treibstoff umwandeln – unter anderem die Demonstrationsplattform «move» auf dem Empa-Campus in Dübendorf (siehe Box). Daher stellt sich die Frage: Warum damit aufs Meer? Warum nicht, wie dies bestehende Anlagen tun, das CO2 aus der Luft gewinnen? Die Antwort ist simpel: Die dafür benötigte Anlagenfläche für eine weltweite Versorgung von Treibstoff wäre gewaltig. «Eine Fläche von rund 170’000 km2 wäre nötig, um den jährlichen Bedarf für den globalen Güterverkehr zu produzieren», erklärt Andreas Borgschulte von der Empa-Abteilung «Advanced Analytical Technologies». Das liesse sich am ehesten durch Solaranlagen auf dem Meer realisieren; bislang ungenutzte Fläche, die niemandem gehört. Auch auf dem Meer kann man das CO2 aus der Luft gewinnen; eine attraktive – und erst noch naheliegende – Alternative wäre aber, die rund 125-mal höhere CO2-Konzentration des Meerwassers für die «Kohlendioxidernte» auszunutzen.

Mehr Möglichkeiten für Methanol

In bestehenden Anlagen wird das aus der Atmosphäre gewonnene CO2 meist zur Herstellung von Methan verwendet, was auch auf den Solarinseln möglich wäre. Im Rahmen ihrer Überlegungen entschieden sich die Forschenden allerdings für die Herstellung eines flüssigen Brennstoffs, da sich dieser besser transportieren lässt. Ausserdem kann Methanol nicht nur als Treibstoff eingesetzt werden, sondern auch zur Herstellung weiterer chemischer Produkte, etwa Vorprodukte für die Polymerherstellung. Die Möglichkeiten für dessen Verwendung (und den damit erzielbaren Gewinnen) sind also wesentlich höher.

Eine solche «Methanol-Insel» hat jedoch ihren Preis: Rund 80 Millionen US-Dollar würde der Bau einer solchen Chemiefabrik auf dem Ozean kosten. Diese bestünde aus rund 70 Photovoltaikinseln mit einem Durchmesser von rund 100 m2 und einem Schiff mit den Elektrolyse- und Syntheseanlagen. Insgesamt ergäbe dies eine Fläche von rund 550‘000 m2. Doch ein einzelner Cluster genügt bei weitem nicht, um eine Null-Bilanz von CO2 zu erreichen. Insgesamt 170’000 solcher Inseln wären nötig, um so viel CO2 zu recyceln, wie zurzeit ausgestossen wird – ein utopisches Ziel, aber eines, das es sich zu verfolgen lohnt. «Grosse Ideen sind notwendig – Bullerbü-Lösungen versorgen nur Bullerbü, aber nicht den Rest der Welt», so Borgschulte.

SmartLife Care gewinnt den German Innovation Award 2019

Die Weltneuheit Allegra wurde mit dem German Innovation Award 2019 in der Kategorie Excellence in Business to Consumer – Medical & Health ausgezeichnet. Das weltweit erste sprachgesteuerte Notrufgerät «Allegra», kann via Sprachsteuerung aktiviert werden und dient gleichzeitig als DAB+ Radio und besticht durch ein stylisches, nicht stigmatisierendes Design. Das Notrufgerät überzeugte die Jury, weil es funktional und nachhaltig ist und für die Nutzerinnen und Nutzer einen echten Mehrwert bietet.

Allegra ist nicht nur ein Notrufgerät, das ein selbständiges Leben zu Hause ermöglicht, sondern sorgt durch das integrierte DAB+ Radio auch jederzeit für Unterhaltung. Das Aussehen wurde bewusst an einem modernen Radio und nicht am typischen Notrufgerät ausgerichtet. In der Entwicklung wurde auf möglichst viele verschiedene Bedürfnisse Rücksicht genommen. Die Tasten sind optimiert für Menschen mit Sehbehinderung. Das Orientierungslicht bietet Menschen mit Hörproblemen Unterstützung. Die Sprachauslösung der Alarme dient als zusätzliche Sicherheit und ermöglicht Menschen mit Bewegungseinschränkungen, einen Hilferuf zu aktivieren. Für die Sprachsteuerung wurden über 300 Schweizer Seniorenstimmmuster aufgenommen.

Das Allegra ist nur eines von 4 Notrufgeräten welche von SmartLife Care in den letzten Jahren zusammen mit 10 verschiedenen Notrufknöpfen und verschiedenen Abos speziell für den Schweizer Markt entwickelt wurde.

SmartLife Care durfte am 28.05.2019 im Deutschen Technikmuseum in Berlin an der Award Ceremony den renommierten Preis entgegen nehmen.

Über den German Innovation Award

Der German Innovation Award wurde im Juni 2018 erstmalig von der Stiftung Rat für Formgebung vergeben. Ziel ist es, Innovationen für ein breites Publikum sichtbar zu machen und für eine erfolgreiche Positionierung am Markt zu sorgen. Über die Vergabe des »German Innovation Award 2019« entscheidet eine unabhängige und sachverständige Jury. Die Jurymitglieder setzen sich zusammen aus Innovationsexperten aus Industrie, Wissenschaft und Venture Banking.  Der Rat für Formgebung wurde vom Deutschen Bundestag ins Leben gerufen und wird von der deutschen Industrie gestiftet. Seit 1953 zeichnen die Wettbewerbe des Rat für Formgebung Design-, Marken- und Innovationsleistungen von internationalem Rang aus.

Firmenportrait:

SmartLife Care wurde im Jahr 2010 von der Swisscom gegründet und wird seit 2017 als eigenständiges Gemeinschaftsunternehmen von Swisscom und Helvetia geführt. Das Unternehmen entwickel und vertreibt Notrufgeräte. Das Angebot von SmartLife Care richtet sich primär an Seniorinnen und Senioren, es wird jedoch auch von Spitex-Diensten und Personen mit fragiler Gesundheit gerne genutzt, etwa von chronisch Kranken oder nach Spitalentlassungen. Seit 2019 ist SmartLife Care offizieller Partner der Spitex Schweiz.