130‘000 Franken gehen an Vatorex und Insolight

Vatorex, ZHAW Inkubator Runway, und Insolight, EPFL Spin-off, sorgen mit der Rettung von Bienen und einer hocheffizienten Sonnenenergie-Lösung für einen gesunden Planeten. Je 130‘000 Franken Startkapital erhielten die Schweizer Jungunternehmen nun am Venture Kick Finale.

Die Varroa Milbe ist der Schrecken der Imker. Die Milbe vermehrt sich in Bienenwaben, befällt die Larven und schädigt deren Wachstum. So geht Jahr für Jahr jedes fünfte Bienenvolk ein.

Bekämpfung der Varroa Milben dank einer neuartigen Hyperthermie-Behandlung

vatorex

Vatorex setzt auf ein System, das den Parasiten giftfrei, nur mit Wärme bekämpft. Hyperthermie basiert auf der unterschiedlichen Wärmetoleranz von Bienen und Varroa Milben. Vatorex beheizt mittels der Hyperthermie die Brutwaben aus dem Innern, sodass die Thermoregulation der Bienen überwunden wird. Dank der Unterstützung von Venture Kick kann Vatorex sein Produkt für Kunden, vor allem Imker, testen und weiterentwickeln: „Venture Kick ist eine super Chance für Entrepreneure, weil man dort die Stärken und Herausforderungen seines Business Cases in Erfahrung bringt. Der ganze Prozess hat uns dabei geholfen, eine Idee in ein Produkt, ein Produkt in ein Unternehmen und ein Unternehmen in ein kundenorientiertes, erfolgreiches Unternehmen umzuwandeln“, erklärt Pascal Brunner, CEO von Vatorex. Mit dem EPFL CODEV Academia-Industry Training konnte Brunner dieses Jahr auch die Marktfähigkeit seiner Geschäftsidee auf dem brasilianischen Markt evaluieren.

Insolight: Raumfahrtstechnologie für eine schnellere Sonnenlicht-Transition auf der Erde

insolight

Während dem letzten Jahrzehnt hat der Solarzellen-Markt einen Aufschwung erlebt. Konventionelle Solarpanels sind nicht sehr effizient, wobei auch die Kapitalrendite für die Endnutzer limitiert ist. Insolight entwickelte ein flaches optisches System aus Kunststoff, welches das Sonnenlicht einfängt und auf eine kleine Oberfläche mit Superzellen fokussiert, das auch für Satelliten verwendet wird. Die Hochleistungszellen produzieren doppelt soviel Energie wie herkömmliche Solarpanels. Insolight erreicht eine Ausbeute (produzierte Energiemenge vom Sonnenlicht) von 36 Prozent, wobei handelsübliche Solarzellen derzeit nur etwa 18 bis 20 Prozent schaffen. Auch dank Venture Kick will Insolight ihr Produkt nun in die Industrie bringen um eine schnellere und günstigere SonnenlichtTransition zu ermöglichen: „Mit dem dreistufigen Programm, das Coachings und Mentorings beinhaltete, konnten wir uns weiterentwickeln. Die Unterstützung im Kickers Camp war ausserordentlich und sehr effizient. Es hat uns geholfen unser technisches Projekt in ein echtes Unternehmen umzuwandeln. Um auf dem Radar von Schweizer und internationalen Investoren zu sein ist Venture Kick für uns substanziell“, sagt Laurent Coulot, CEO von Insolight. Im November 2016 wurde das Startup mit Sitz am EPFL Innovation Park in das European Space Agency Business Incubation Centre (ESA BIC) gewählt, das innovative Startups im Bereich der Raumfahrtstechnologie fördert.

Links:
Das System von Vatorex – Video
Das Video und der Article über Insolight, von EPFL (September 2016) Insolight auf BBC (Oktober 2016)

Über Venture Kick
Seit der Lancierung von Venture Kick, einer Initiative der Venture Kick Stiftung, im September 2007, profitierten 463 Gründerprojekte von rund 18,75 Millionen Franken Startkapital. Die unterstützten Jungunternehmen haben ein Finanzierungsvolumen von über einer Milliarde Franken erhalten und bisher rund 3‘500 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Von den TOP 100 Startups der Schweiz starteten 57 ihre Unternehmerkarriere bei Venture Kick, darunter sieben in den TOP 10: L.E.S.S., Bcomp, Flyability, Ava, Amal Therapeutics, Gamaya und Lunaphore. Viele weitere Highlights und detaillierte statistische Auswertungen zu Finanzierungsaktivitäten und den geschaffenen Arbeitsplätzen der Startups finden sich im Venture Kick Jahresbericht.

Anzahl der Spin-offs an Schweizer Universitäten und Hochschulen verdoppeln
Venture Kick zielt auf die Identifikation, den Support und die Promotion von vielversprechenden Geschäftsideen mit einer klaren Vision: Die Anzahl an Spin-offs von Schweizer Hochschulen zu verdoppeln und die Attraktivität der Startups gegenüber nationalen und internationalen Investoren zu erhöhen. Dank Venture Kick lernen angehende Unternehmerinnen und Unternehmer, wie sie Kunden gewinnen und schneller Investoren überzeugen.

Venture Kick ist ein wettbewerbsorientiertes Programm: Monatlich bekommen acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und können sich drei Monate später für die zweite Runde qualifizieren. Dort gewinnen zwei Teams je 20‘000 Franken. Diese machen in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus. Sie profitieren zusätzlich von Business-Development-Workshops und einem weitreichenden Netzwerk.
Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung, wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Fondation ProTechno, Fondation Lombard Odier, Debiopharm Group, Rising Tide Foundation, Engagement Migros, European Space Agency, André Hoffmann, Hansjörg Wyss und Martin Haefner.

www.venturekick.ch
Kontakt

130‘000 Franken gehen an das EPFL Spin-off Intento und Vigilitech

Mit einer tragbaren Lösung für die Rehabilitation von Schlaganfall-Patienten und einem ausgefeilten Monitoring-System für chirurgische Eingriffe bei Kleintieren sorgen Intento und Vigilitech für weltweit einzigartige Entwicklungen im medizinischen Bereich. Je 130‘000 Franken Startkapital erhielten die Schweizer Jungunternehmen nun am Venture Kick Finale.

Pro Jahr erleiden in der Schweiz mehr als 16’000 Personen einen Schlaganfall. Ein Drittel der Menschen, die davon betroffen sind, ist danach schwer gelähmt.

venture kick


Tragbare Lösung für die Rehabilitation von Schlaganfall-Patienten

Hoffnung gibt das Therapiesystem von Intento bestehend aus einem elektronischen Muskelstimulator und einer einfach zu bedienenden Steuerungs-Software. In einer ersten klinischen Studie zeigten 80 Prozent der Patienten nach zwei Wochen eine relevante Verbesserung. Überzeugt hat Intento 2016 bereits bei drei namhaften Startup-Auszeichnungen. Sie reisten nicht nur mit dem venture leaders Programm nach Boston und gewannen dort das Global Pitchfest. Sie erhielten auch den CTI Swiss Medtech Award, welcher ihnen Bundespräsident Johann Schneider-Ammann persönlich überreichte und sie wurden unter die TOP 100 der besten Schweizer Startups auf Platz 44 gewählt. Andrea Maesani, Mitgründer & CEO von Intento, äusserte sich nun begeistert zum aktuellen Gewinn: «Das dreistufige Venture Kick Programm mit intensiven Trainings hat uns beim Start und Aufbau unseres Jungunternehmens massiv geholfen. Dank dem grossen Netzwerk von Venture Kick gewinnen Jungunternehmen in der Schweizer Startup-Szene an Visibilität und kommen mit vielen Investoren in Kontakt.»

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Das Team von Intento: Andrea Maesani (links) und Andrea Biasiucci

Ausgefeiltes Monitoring-System für chirurgische Eingriffe bei Kleintieren
Spitzenmedizin für Tiere ist heutzutage gefragter denn je. Vigilitech entwickelt ein kompaktes System für die Kontrolle physiologischer Parameter von Kleintieren während chirurgischer Eingriffe. Das System kann mit Tablets, Computern oder Smartphones verbunden werden und visualisiert Körpertemperatur, Atmung sowie Herzschlag. Zudem können erhobene Daten, Notizen und Fotos synchronisiert, Überwachungsprotokolle geteilt und Analyse-Tools genutzt werden. Marc Zünd, CEO und Mitgründer von Vigilitech, freut sich über den Gewinn bei der Venture Kick Förderinitiative: „Der dreistufige Prozess und die Unterstützung von Venture Kick haben uns dabei geholfen, unsere Idee in ein echtes unternehmerisches Vorhaben umzuwandeln und gleichzeitig an Zugkraft zu gewinnen, um uns weiterzuentwickeln. Die Teilnahme an diesem Wettbewerb hatte einen entscheidenden Einfluss darauf, wer wir heute sind und wo wir stehen.“

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Das Team von Vigilitech: Daniel Zünd (links), Lukas Treyer und Marc Zünd

Über Venture Kick
Seit der Lancierung von Venture Kick, einer Initiative der Venture Kick Stiftung, im September 2007, profitierten 463 Gründerprojekte von rund 18,75 Millionen Franken Startkapital. Die unterstützten Jungunternehmen haben ein Finanzierungsvolumen von über einer Milliarde Franken erhalten und bisher rund 3‘500 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Von den TOP 100 Startups der Schweiz starteten 57 ihre Unternehmerkarriere bei Venture Kick, darunter sieben in den TOP 10: L.E.S.S., Bcomp, Flyability, Ava, Amal Therapeutics, Gamaya und Lunaphore. Viele weitere Highlights und detaillierte statistische Auswertungen zu Finanzierungsaktivitäten und den geschaffenen Arbeitsplätzen der Startups finden sich im Venture Kick Jahresbericht.
Anzahl der Spin-offs an Schweizer Universitäten und Hochschulen verdoppeln Venture Kick zielt auf die Identifikation, den Support und die Promotion von vielversprechenden Geschäftsideen mit einer klaren Vision: Die Anzahl an Spin-offs von Schweizer Hochschulen zu verdoppeln und die Attraktivität der Startups gegenüber nationalen und internationalen Investoren zu erhöhen. Dank Venture Kick lernen angehende Unternehmerinnen und Unternehmer, wie sie Kunden gewinnen und schneller Investoren überzeugen.
Venture Kick ist ein wettbewerbsorientiertes Programm: Monatlich bekommen acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und können sich drei Monate später für die zweite Runde qualifizieren. Dort gewinnen zwei Teams je 20‘000 Franken. Diese machen in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus. Sie profitieren zusätzlich von Business-Development-Workshops und einem weitreichenden Netzwerk.
Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung, wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Fondation ProTechno, Fondation Lombard Odier, Debiopharm Group, Rising Tide Foundation, Engagement Migros, European Space Agency, André Hoffmann, Hansjörg Wyss und Martin Haefner.

Link Tipps:
www.venturekick.ch
www.intento.ch
www.vigilitech.com

Venture Kick erhält mit Engagement Migros neuen starken Partner

Der Förderfonds Engagement Migros unterstützt als erster Gründungspartner der Standortinitiative digitalswitzerland neu das Programm Venture Kick. Damit leistet Engagement Migros weitere Pionierarbeit in der Unterstützung hoch-innovativer Geschäftsideen und Startups in der Schweiz.

Engagement Migros fördert im Rahmen eines zweijährigen Pilots das Programm Venture Kick. Dieses fördert innovative Geschäftsideen aus allen Bereichen von den Anfängen bis zur Firmengründung. Venture Kick hat seit seiner Etablierung 2007 einen sehr erfolgreichen Prozess entwickelt, der auf Befähigung, Beschleunigung und einem kompetitiven Auswahlverfahren beruht.
«Die fortschreitende Digitalisierung ist für die rohstoffarme Schweiz eine grosse Chance. Die Teams der Startups, welche aus Venture Kick hervorgehen, zählen definitiv zu den innovativsten Köpfen unseres Landes. Wir freuen uns, mit Engagement Migros einen wirkungsvollen Beitrag zur Förderung von neuen Geschäftsideen leisten zu können», sagt Stefan Schöbi, Leiter Engagement Migros.

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Engagement Migros ermöglicht Pionierprojekte im gesellschaftlichen Wandel, seit 2015 auch im Bereich Wirtschaft. Der Fokus liegt hier auf der Stärkung des Innovationsplatzes Schweiz sowie der Ankurbelung digitaler Wertschöpfung in der Schweiz. Als erster Partner hat Engagement Migros auch die kürzlich in Zürich zu Ende gegangene Pilotdurchführung des Kickstart Accelerators unterstützt. Der Förderfonds wird von den Unternehmen der Migros-Gruppe mit jährlich circa zehn Millionen Franken alimentiert und ermöglicht so rund 50 Pionierprojekte. Engagement Migros ergänzt seit 2012 das Migros-Kulturprozent.

Innovationspotenzial der Schweiz noch nicht ausgeschöpft Pascale Vonmont, Delegierte des Strategierats von Venture Kick und stellvertretende Direktorin der Gebert Rüf Stiftung, betont die Bedeutung der neuen Partnerschaft: «Wir sind sehr erfreut, Engagement Migros unter den Donatoren der Venture Kick Stiftung willkommen zu heissen. Die Kooperation von Grossunternehmen mit Startups bietet grossartige Chancen für beide Seiten; Venture Kick bietet hier ein Programm mit ausgewiesenem Erfolgsnachweis und Wachstumsmöglichkeiten.»
Beat Schillig und Jordi Montserrat, für die operative Leitung von Venture Kick verantwortlich, äussern sich begeistert: «Mehr als die Hälfte der derzeitigen TOP 100 der besten Schweizer Startups sind von Venture Kick unterstützt worden. Dank unserem neuen Partner Engagement Migros kann das Innovationspotenzial der Schweiz noch besser ausgeschöpft werden. Besonders erfreulich ist, dass sich mit der Migros das erste Schweizer Grossunternehmen bei Venture Kick engagiert. Wir hoffen auf Nachahmer.»

venture kick

Über Venture Kick
Seit der Lancierung von Venture Kick, einer Initiative der Venture Kick Stiftung, im September 2007, profitierten 463 Gründerprojekte von rund 18,75 Millionen Franken Startkapital. Die unterstützten Jungunternehmen haben ein Finanzierungsvolumen von über einer Milliarde Franken erhalten und bisher rund 3‘500 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Von den TOP 100 Startups der Schweiz starteten 57 ihre Unternehmerkarriere bei Venture Kick, darunter sieben in den TOP 10: L.E.S.S., Bcomp, Flyability, Ava, Amal Therapeutics, Gamaya und Lunaphore. Viele weitere Highlights und detaillierte statistische Auswertungen zu Finanzierungsaktivitäten und den geschaffenen Arbeitsplätzen der Startups finden sich im Venture Kick Jahresbericht.
Anzahl der Spin-offs an Schweizer Universitäten und Hochschulen verdoppeln Venture Kick zielt auf die Identifikation, den Support und die Promotion von vielversprechenden Geschäftsideen mit einer klaren Vision: Die Anzahl an Spin-offs von Schweizer Hochschulen zu verdoppeln und die Attraktivität der Startups gegenüber nationalen und internationalen Investoren zu erhöhen. Dank Venture Kick lernen angehende Unternehmerinnen und Unternehmer, wie sie Kunden gewinnen und schneller Investoren überzeugen. Teilnahmeberechtigt sind Studierende, Forschende und Dozierende von Schweizer Hochschulen, welche mit ihrer innovativen Geschäftsidee eine Firma gründen wollen.
Venture Kick ist ein wettbewerbsorientiertes Programm: Monatlich bekommen acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und können sich drei Monate später für die zweite Runde qualifizieren. Dort gewinnen zwei Teams je 20‘000 Franken. Diese machen in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus. Sie profitieren zusätzlich von Business-Development-Workshops und einem weitreichenden Netzwerk.
Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung, wird finanziert durch: Förderfonds Engagement Migros, Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Fondation ProTechno, Fondation Lombard Odier, Debiopharm Group, Rising Tide Foundation, ESA BIC Switzerland, André Hoffmann, Hansjörg Wyss und Martin Haefner.

Über Engagement Migros
Der Förderfonds Engagement Migros ermöglicht Pionierprojekte im gesellschaftlichen Wandel, die neue Wege beschreiten und zukunftsgerichtete Lösungen erproben. Im Bereich Wirtschaft unterstützt Engagement Migros zahlreiche Innovationsprogramme und Kollaborationsplattformen wie den Kickstart Accelerator, den Impact Hub Zürich oder das Basler Coworking Programm Fluxdock. Der wirkungsorientierte Förderansatz verbindet finanzielle Unterstützung mit Coaching im Pionierlab. Engagement Migros wird von den Unternehmen der Migros-Gruppe mit jährlich circa zehn Millionen Franken ermöglicht und ergänzt seit 2012 das Migros-Kulturprozent.


Link Tipps:

www.venturekick.ch
www.engagement-migros.ch

Fast eine Milliarde in Venture Kick Startups investiert

Mehr als 896 Millionen Franken: Das ist der Betrag, den die 403 von der Venture Kick Initiative geförderten Startup-Projekte an Investitionen ausgelöst haben. Aus den Projekten sind 300 Hightech-Firmen entstanden, die heute 3‘434 zumeist hochqualifizierte Arbeitsplätze bereitstellen. Diesen Geschichten ist gemein, dass die Gründer Forschende von Schweizer Hochschulen sind, welche das erste Startkapital für ihre Geschäftsidee von Venture Kick erhalten haben. Die rein private Förderinitiative investierte seit 2007 über 16 Millionen Franken an Startkapital und plant 2016 weitere 60 Startup-Projekte mit 2.7 Millionen Franken aus der ganzen Schweiz zu unterstützen.

Die bahnbrechenden Erfolge von Schweizer Spin-offs, wie z. B. Abionic, Climeworks, Flyability, InSphero oder MindMaze und die Entscheidung von namhaften Unternehmern wie André Hoffmann, Hansjörg Wyss und Martin Haefner Venture Kick zu unterstützen, zeigt die Stärke des Programms. Denn Venture Kick hilft angehenden Unternehmern und Unternehmerinnen von Schweizer Hochschulen nicht nur mit bis zu 130‘000 Franken Startkapital, sondern auch mit intensiven Coachings und dem Zugang zu einem einzigartigen Netzwerk von Experten, Unternehmern und Investoren. Dies ermöglicht Hochschulangehörigen bereits in einem sehr frühen Stadium, ihr Projekt auf ein starkes und wirtschaftlich erfolgsversprechendes Fundament zu bauen.

Seit der Lancierung des Förderprogramms erhielten 403 Gründerprojekte mehr als 16 Millionen Franken Startkapital und schufen 3‘434 zukunftsträchtige Arbeitsplätze. Die Projekte kommen dank Venture Kick in Kontakt mit Investoren und Industriepartnern. Diese investierten bisher rund 896 Millionen Franken in die Jungunternehmen. Der kürzlich publizierte Swiss Venture Capital Report zeigt, dass mehr als ein Viertel der Schweizer Finanzierungsrunden auf das Konto von Venture Kick Startups gingen. Zudem schafften es 54 der von Venture Kick geförderten Unternehmen unter die TOP 100 der besten Schweizer Startups 2015, sieben sogar unter die besten zehn: L.E.S.S., Abionic, Flyability, Bcomp, QualySense, Glycemicon und Lunaphore.

Seit dem Start von Venture Kick vor fast zehn Jahren haben sich die Bewerbungen verdreifacht. Um der stetig wachsenden Nachfrage von hoch-innovativen Projekten gerecht zu werden, sind die Venture Kick Organisatoren stetig auf der Suche nach weiteren Philanthropen und Stiftungen, die sich für den Unternehmernachwuchs an den Schweizer Hochschulen engagieren wollen.

Viele weitere Highlights und detaillierte statistische Auswertungen zu Finanzierungsaktivitäten und den geschaffenen Arbeitsplätzen der Startups findet man im Venture Kick Jahresbericht 2015.

Diese Venture Kick Startups sorgten 2015 für Schlagzeilen
Das stark wachsende ETH Spin-off InSphero sicherte sich 20 Millionen Franken an Finanzierung und erhielt grosse Aufmerksamkeit im Oktober 2015, als CEO Jan Lichtenberg mit dem „EY Entrepreneur Of The Year Award“ ausgezeichnet wurde. Verdient, denn die dreidimensionalen Mikroorgane von InSphero haben das Potenzial, die Entwicklung von Medikamenten zu revolutionieren. Schon jetzt arbeiten die 15 grössten Pharmakonzerne weltweit mit dem Startup aus Schlieren zusammen.
InSphero©TinaSturzenegger

International behauptete sich ebenfalls das EPFL Spin-off Flyability und sahnte mit einem einmaligen kollisionstoleranten Flugroboter den „Drones For Good Award” in Dubai mit einem Preisgeld von einer Millionen US-Dollar ab. Zudem wurde das Jungunternehmen erstmals in das TOP 100 Swiss Startup Ranking gewählt und das gleich auf den dritten Platz.

Flyability_Team©TinaSturzenegger

Climeworks bietet effiziente CO2-Filterung aus der Umgebungsluft und gewann 2014 mit dem Autohersteller Audi einen namhaften Industriepartner. Ende 2015 gab das ETH Spin-off bekannt, dass sie im Frühjahr 2016 die weltweit erste industrielle CO2-Filteranlage für einen Schweizer Kunden in Betrieb nehmen wird. Ein Gemüsebauer wird das CO2 aus der Umgebungsluft direkt als Dünger in seinen Gewächshäusern nutzen.

Climeworks©TinaSturzenegger

Auch für Abionic war 2015 ein erfolgreiches Jahr: Nach Erhalt der europäischen CE-Zulassung für ihr aussagekräftiges Allergietest-System in Arztpraxen und Apotheken, mischt das Startup auch den milliardenschweren US-Markt auf und eröffnete eine Niederlassung in Boston. Zudem wurde das EPFL Spin-off als bestes Medizintechnik-Startup an dem TOP 100 Swiss Startup Ranking ausgezeichnet.

Abionic©TinaSturzenegger

Link Tipps:
Venture Kick – Supported startups since 2007

Venture Kick erhält mit der Rising Tide Foundation einen neuen starken Partner

Die Rising Tide Foundation wird das Programm Venture Kick unterstützen. Damit leistet die Stiftung einen bedeutenden Beitrag an die Entwicklung und Vermarktung vielversprechender Geschäftsideen aus Schweizer Universitäten und Hochschulen.

Die Rising Tide Foundation wurde 2010 in der Schweiz gegründet und ist eine privatwirtschaftliche Stiftung mit unternehmerischem Charakter. Die philanthropische Organisation engagiert sich mit einem internationalen und ergebnisorientierten Stipendienprogramm in der Krebsforschung sowie im libertären, sozialen und pädagogischen Bereich. Das Ziel der Stiftung ist es, individuelles Potential zu maximieren, Kapazitäten durch Bildung aufzubauen und Chancen zu schaffen, um ökonomische Eigenständigkeit zu erreichen.

Die Rising Tide Foundation ist überzeugt, dass die Förderung und Entwicklung von individuellen Fähigkeiten und lebenslanges Lernen die effektivsten Triebkräfte für Veränderungen sind, um zu einer fortschrittlichen Gesellschaft beizutragen. Während viele Menschen bestrebt sind, wirtschaftlich und sozial voranzukommen, werden sie nicht angesichts eines Talentmangels behindert, sondern aufgrund fehlender Ressourcen und Möglichkeiten. Startups sind besonders in den Anfängen hohen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt, die weder von öffentlichen Geldern, noch von privaten Investoren abgefedert werden. Mit dem Venture Kick Programm werden Innovatoren darin bestärkt ihrer Vision zu folgen und den Weg des Unternehmertums zu beschreiten.

venture kick

«Entrepreneurship heisst nicht nur Ideen zu entwickeln, sondern diese auch umzusetzen. Unsere Stiftung konzentriert sich auf die Förderung von gesellschaftlichem Wandel. Daher freuen wir uns sehr über die Zusammenarbeit mit Venture Kick, um Startups mit den richtigen Werkzeugen und Trainings auszustatten, damit sie erfolgreich ihre innovativen Ideen auf den Markt bringen, neue Arbeitsplätze schaffen und damit der Gesellschaft etwas zurückgeben können», sagt Eveline Mumenthaler, Geschäftsführerin der Rising Tide Foundation.

Potential an Schweizer Universitäten und Hochschulen noch nicht ausgeschöpft
Pascale Vonmont, Delegierte des Strategierats von Venture Kick und stellvertretende Direktorin der Gebert Rüf Stiftung, betont die Bedeutung der neuen Partnerschaft: «Wir sind sehr erfreut, die Rising Tide Foundation unter den Donatoren der Venture Kick Stiftung willkommen zu heissen. Die Arbeit von Venture Kick hat in den letzten acht Jahren grossartige Unternehmungen hervorgebracht. Allerdings schlummert in den Laboren und unter den Studierenden an Schweizer Universitäten und Hochschulen immer noch ein enormes Potential. Der Grund sind nicht fehlende Ideen, sondern zu knappe Ressourcen und mehr „Kicks“, um alle potentiellen Entrepreneure und ihre qualitativ hochwertigen Businessideen vollumfänglich fördern zu können. Weitere Donatoren, die sich für innovative Startups und den Wirtschaftsstandort Schweiz bei unserer Initiative engagieren wollen, sind deshalb jederzeit willkommen.»

Ausbau des Schweizer Innovationspotentials
Beat Schillig und Jordi Montserrat, zusammen verantwortlich für die operative Leitung von Venture Kick, sind begeistert vom Engagement der Rising Tide Foundation: «Dank der neuen Partnerschaft erhalten jetzt noch mehr Forschende an Schweizer Universitäten und Hochschulen den Kick, ihre innovativen Forschungsresultate in marktfähige Produkte umzumünzen und ein Startup zu lancieren.»

3‘500 nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen
Seit der Lancierung von Venture Kick, einer Initiative der Venture Kick Stiftung, im September 2007, profitierten 395 Gründerprojekte von rund 16 Millionen Franken Startkapital. Die unterstützten Jungunternehmen haben ein Finanzierungsvolumen von über 700 Millionen Franken erhalten und bisher 3‘500 hoch-qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Von den diesjährigen TOP 100 Startups der Schweiz starteten 54 ihre Unternehmerkarriere bei Venture Kick, darunter sieben in den TOP 10: L.E.S.S., Abionic, Flyability, Bcomp, QualySense, Glycemicon und Lunaphore.

Anzahl der Spin-offs an Schweizer Universitäten und Hochschulen verdoppeln
Venture Kick zielt auf die Identifikation, den Support und die Promotion von vielversprechenden Geschäftsideen mit einer klaren Vision: Die Anzahl an Spin-offs von Schweizer Universitäten und Hochschulen zu verdoppeln und die Attraktivität der Startups gegenüber nationalen und internationalen Investoren zu erhöhen. Dank Venture Kick lernen angehende Unternehmerinnen und Unternehmer, wie sie Kunden gewinnen und schneller Investoren überzeugen. Teilnahmeberechtigt sind Studierende, Forschende und Dozierende von Schweizer Universitäten und Hochschulen, welche mit ihrer innovativen Geschäftsidee eine Firma gründen wollen.

Venture Kick ist ein wettbewerbsorientiertes Programm: Monatlich bekommen acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und qualifizieren sich drei Monate später für die zweite Runde. Dort gewinnen zwei Teams je

20‘000 Franken. Diese machen in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus. Sie profitieren zusätzlich von Business-Development-Workshops und einem weitreichenden Netzwerk.

Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung, wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, OPO-Stiftung, Fondation ProTechno, Fondation Lombard Odier, Debiopharm Group, Rising Tide Foundation, André Hoffmann, Hansjörg Wyss und Martin Haefner. www.venturekick.ch

ReHaptix und CashSentinel gewinnen venture kick

Die beiden Gewinner des letzten venture kick Finale des Jahres stehen fest: Das Zürcher Startup ReHaptix entwickelte ein Testgerät für die Motorik von Armen und Händen, CashSentinel aus Yverdon überzeugte mit einer Online-Lösung für das sichere Bezahlen per Smartphone. Die Startups werden mit je 130‘000 CHF Startkapital unterstützt.

venturekick

Marie-Christine Fluet und Sophie Winkler-Payot, die Co-Gründerinnen von ReHaptix, haben ein ausgeklügeltes Testgerät für die Messung der Bewegungsfähigkeit und den Tastsinn von Händen und Armen entwickelt. Dank dieser Innovation kann die Rehabilitation von Patienten mit neurologischen Erkrankungen, etwa nach einem Schlaganfall, personalisiert werden.

Die optimierte Rehabilitation

rehaptix

ReHaptix, ein Spin-off der ETH Zürich, eröffnet Therapeuten und Patienten neue Perspektiven in der Diagnose und Rehabilitation. Mithilfe des Testgeräts von ReHaptix, kann die Qualität der ausgeführten Bewegungen durch die Messung von Koordination und Kraft exakt definiert werden. Die Patienten können die Testergebnisse sofort sehen und Fortschritte können erstmalig objektiv festgehalten werden. Durch diese Sichtbarmachung der individuellen Fortschritte, welche von blossem Auge nicht erkennbar sind, kann ein wichtiger Beitrag zur Motivation der Patienten im Zuge ihrer Rehabilitation geleistet werden. Dank diverser Partnerschaften sind bereits erste Prototypen in Kliniken in der Schweiz, Belgien und Kanada im Einsatz. Der Markteintritt ist für 2014 geplant. „Dank venture kick konnten wir unsere Visibilität Kunden und Partnern gegenüber erhöhen. Mit dieser Finanzierung können wir den Markteintritt beschleunigen und weiter an der Verwirklichung unseres Traums arbeiten“, führt CEO Marie-Christine Fluet aus.

Eine innovative und sichere Art der Bezahlung

cash sentinel
CashSentinel entwickelte eine Online-Lösung, dank welcher grössere Transaktionen (über 3000 CHF) sicher und flexibel per Smartphone ausgeführt werden können. Das System wurde am Institut für Informations- und Kommunikationstechnologie an der HEIG-VD entwickelt. Julie Garg und Sylvain Bertolus, die Co-Gründer von CashSentinel, besetzen damit eine Marktlücke. CahSentinel ermöglicht etwa dem Käufer eines Gebrauchtwagens den ausgemachten Betrag online zu blockieren und nach der Inspektion des Autos vor Ort, per Smartphone zu bestätigen und die Überweisung an den Verkäufer auszulösen. Der Verkäufer erhält sofort eine Bestätigung und der ausgehandelte Betrag wird innerhalb von 24 bis 48h auf sein Konto überwiesen. Damit können die Deals sofort besiegelt werden, unabhängig von Wochentagen und Geschäftszeiten. Das Startup wurde bereits offiziell als Finanzintermediär anerkannt und plant den Markteintritt Anfang 2014. „venture kick war essentiel für uns“, kommentiert Julie Garg, Leiterin Strategie, den Finalsieg. „Durch venture kick konnten wir das Potenzial unserer Idee bestätigen und erhielten wertvolle finanzielle und strategische Unterstützung.“ Und CEO Sylvain Bertolus ergänzt: „Die finanzielle Unterstützung von venture kick kommt genau im richtigen Moment für uns, jetzt können wir uns zu 100% auf den Markteintritt vorbereiten.“

Über venture kick
Seit der Lancierung von venture kick im September 2007 haben 293 Gründerprojekte von 11,51 Millionen Franken Startkapital profitiert. Die unterstützten Jungunternehmen haben bisher über 2‘000 zukunftsträchtige Arbeitsplätze geschaffen. Die Startups mit ihren hochinnovativen Projekten kommen dank venture kick in Kontakt mit professionellen Investoren und Industriepartnern. Diese haben bisher rund 400 Millionen Franken investiert.
Ziel von venture kick ist es, die Zahl der Firmengründungen an Schweizer Hochschulen zu verdoppeln. Monatlich erhalten acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und qualifizieren sich drei Monate später für die zweite Runde. Dort gewinnen zwei Teams je 20‘000 Franken. Diese machen in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus. Teilnahmeberechtigt sind Studierende, Forscher oder Professoren von schweizerischen Hochschulen, welche mit ihrer innovativen Geschäftsidee eine Firma gründen wollen.
Die private Förderinitiative venture kick wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, ERNST GÖHNER STIFTUNG, OPO-Stiftung, AVINA STIFTUNG, Fondation Lombard Odier und DEBIOPHARM GROUP. Die operative Leitung liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen.

Innovative Linkempfehlungen:

> We support startups! www.ifj.ch
> Businessplan Software – einfach, schnell, professionell: www.business-navigator.ch
> 2 Millionen Startkapital pro Jahr für Startups: www.venturekick.ch
> Intensiv-Trainings für Hightech-Startups: www.venturelab.ch
> Hilfe Vermarktung von IPatenten und Erfindungen www.erfinderhaus.de

130‘000 Franken für Startups Glycemicon und Koring

Zwei innovative Jungunternehmen aus dem Medizinbereich haben je 130‘000 Franken Startkapital gewonnen. Glycemicon aus dem Kanton Zürich entwickelt ein Präparat für die Vorsorge und Behandlung von Diabetes Typ 2. Koring aus Basel verhindert mit seinem Implantat die Bildung von Hernien bei Patienten mit künstlichem Darmausgang. Die Förderinitiative venture kick hat bereits mehr als 9,6 Millionen Franken an universitäre Startup-Projekte ausbezahlt.

venturekick

Fettleibigkeit und dadurch bedingte Diabetes werden immer mehr zu einem Problem. Forscher sagen sogar eine wahre Diabetes-Epidemie voraus. Glycemicon geht mit einem neuen Wirkstoff dagegen an. Dafür hat das Startup aus Schwerzenbach im Kanton Zürich eine natürliche Gallensäure entwickelt, die den Zuckerspiegel kontrollieren kann.

Diabetes Typ 2 in den Griff bekommen
Fettleibige Menschen mit grossen Fettzellen haben ein besonders hohes Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Die von Glycemicon entwickelte Substanz hat das Potential, insulinresistente grosse Fettzellen in kleine Fettzellen umzuwandeln. Das Produkt soll aber nicht als Arznei, sondern als Nahrungsergänzungsmittel auf den Markt kommen. Das Projekt stammt aus der ETH Zürich und wurde von Christian Wolfrum, Professor für Translationale Ernährungswissenschaften, und Erick Carreira, Professor für Organische Chemie, angestos-sen. Für das Business zeigt sich nun das Management um COO Nadja Mrosek verantwort-lich. Das nächste Ziel ist eine Millionen-Finanzierung, der Produktlaunch ist für 2017 geplant.

glycemicon

Innovatives Implantat für Stoma-Patienten
300‘000 Patienten benötigen jährlich einen künstlichen Darmausgang. Jeder dritte leidet danach an einer Erweiterung der Bauchdecke mit Stabilitätsverlust und Vorwölbung des Bauches (Hernie). Dies führt zu Schmerzen, kosmetischen Problemen und erneuten Operationen. Um solche Komplikationen zu verhindern, hat PD Dr. Philipp Kirchhoff, Chirurg an der Uni Basel, ein Ringimplantat entwickelt, das einer Hernie vorbeugt. Der sogenannte Koring wird nach einer Pilotstudie am Universitätsspital Basel dieses Jahr noch schweizweit in allen grösseren Spitälern zum Einsatz kommen.
koring

venture kick Zeit als bereichernde Herausforderung
«Die Zeit bei venture kick war extrem anregend und hat uns gefordert. Das Wichtigste war für uns, die Feedbacks und Inputs der Experten in unsere Firma einfliessen zu lassen», so Christian Wolfrum. Philipp Kirchhoff fügt hinzu: «Nicht nur die finanzielle Unterstützung, sondern auch das Knowhow und die mitgegebene Motivation in den «kickers camps», die den Präsentationen folgen, lassen eine ausgereifte Idee am Ende auch Wirklichkeit werden».

Über venture kick
Seit der Lancierung von venture kick im Herbst 2007 haben 255 Gründerprojekte von 9,67 Millionen Franken Startkapital profitiert. Die Jungunternehmen haben bis Dezember 2012 2‘006 Arbeitsplätze geschaffen und ein Finanzierungsvolumen im Umfang von 365 Millionen Franken erhalten. Die Jungunternehmen kommen dank venture kick in Kontakt mit professionellen Investoren und Industriepartnern. Teilnahmeberechtigt sind Leute mit innovativen Ideen, die ihre Firma noch nicht gegründet haben und an einer schweizerischen Hochschule engagiert sind: Studierende, Postgraduates, Forscher, Professoren.
Die private Förderinitiative venture kick wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, ERNST GÖHNER STIFTUNG, OPO-Stiftung, AVINA STIFTUNG, Fondation Lombard Odier und DEBIOPHARM GROUP. Die operative Leitung liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen. Ziel der Initiative ist es, die Zahl der Firmengründungen an Schweizer Hochschulen zu verdoppeln. Monatlich erhalten acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und qualifizieren sich drei Monate später für die zweite Runde. Dort gewinnen zwei Teams je 20‘000 Franken. Diese machen in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus.

Philanthropie und Entrepreneurship: venture kick mit innovativem Fördermodell für Startups

Mit dem neuen Fördermodell wird sich venture kick an den unterstützten Startups beteiligen. Sämtliche Erlöse aus späteren Aktienverkäufen werden direkt wieder in die Förderung von neuen Startup-Projekten investiert. Dies verstärkt den philanthropischen Ansatz von venture kick, indem die Startups im Erfolgsfall der Jungunternehmerszene wieder etwas zurückgeben. Es wird zwar einige Jahre dauern, bis erste Rückflüsse zu erwarten sind. Trotzdem wird die Hoffnung durch die Tatsache genährt, dass mehr als die Hälfte der besten Schweizer Startups, die im aktuellen TOP 100 Ranking geführt werden, von venture kick gefördert wurden.

Ein unternehmerisch-philanthropisches Fördermodell
Die Gewinner aus der Stufe 1 (geniale Business-Idee) bzw. Stufe 2 (solider Business-Case) werden weiterhin mit 10‘000 bzw. 20‘000 Franken à fonds perdu unterstützt. Im Fall eines unternehmerischen Erfolges sollen diese Beiträge freiwillig, im Sinne einer moralischen Verpflichtung zur Unterstützung des Jungunternehmertums zurückfliessen. Ab der dritten Stufe, in der es zusätzliche 100‘000 Franken an Startkapital zu gewinnen gibt, greift ein Beteiligungsmodell. Die Höhe der Beteiligung von venture kick orientiert sich an der Firmenbewertung durch die Investoren im Rahmen einer Finanzierungsrunde: Falls das Startup drei Monate vor dem Präsentationstermin eine Finanzierungsrunde über mehr als eine halbe Million abschliesst und die Bewertung bei über 1,3 Millionen liegt, übernimmt venture kick diese Bewertung. Andernfalls erhält venture kick für die 130‘000 Franken zehn Prozent des Aktienkapitals. Sollte in der Folge innert 24 Monaten nach der Finalpräsentation eine erste Finanzierungsrunde zu einer höheren Bewertung stattfinden, so wird der Anteil von venture kick entsprechend angepasst und nach unten korrigiert.

Für noch mehr Startup-Erfolgsstorys in der Schweiz
Das innovative Fördermodell von venture kick ist das Ergebnis eines Strategiefindungsprozesses der beteiligten Stiftungen, welche venture kick tragen. Das oberste Ziel ist es, Philanthropie und Entrepreneurship so zu verknüpfen, dass es künftig für erfolgreiche Unternehmer selbstverständlich wird der Allgemeinheit etwas von Ihrem Erfolg zurückzugegeben. Gleichzeitig soll der grosse Erfolg von venture kick langfristig gesichert werden, damit noch mehr innovative Startup-Projekte an den Hochschulen gefördert werden können. Mit dem neuen Modell versprechen sich die Initianten eine intensivierte Zusammenarbeit mit professionellen Venture Capital-Investoren. Damit soll inskünftig noch mehr Kapital in die Gründerszene fliessen.

Über venture kick
Seit der Lancierung von venture kick im Herbst 2007 haben 251 Gründerprojekte von 9,39 Millionen Franken Startkapital profitiert. Die Jungunternehmen haben bisher mehr als 2‘000 Arbeitsplätze geschaffen und ein Finanzierungsvolumen von über 400 Millionen Franken ausgelöst. Den Jungunternehmen gelingt es dank venture kick, zahlreiche weitere Investoren zu gewinnen. Teilnahmeberechtigt sind Leute mit innovativen Ideen, die das Unternehmen noch nicht gegründet haben und an einer schweizerischen Hochschule eingeschrieben oder beschäftigt sind: Studierende, Postgraduates, Forscher, Professoren.

Die private Förderinitiative venture kick wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, ERNST GÖHNER STIFTUNG, OPO-Stiftung, AVINA STIFTUNG, Fondation Lombard Odier und DEBIOPHARM GROUP. Die operative Leitung liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen in St. Gallen. Ziel der Initiative ist es, die Zahl der Firmengründungen an Schweizer Hochschulen und Universitäten zu verdoppeln. Monatlich erhalten acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Die vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und qualifizieren sich drei Monate später für die zweite Runde. Dort gewinnen zwei Gewinnerteams je 20‘000 Franken. Diese machen dann in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus.

SwissLitho und Flatev gewinnen 130‘000 Franken bei venture kick

Weitere je 130‘000 Franken Startkapital der Förderinitiative venture kick gehen an zwei Zürcher Startups mit globalen Ambitionen. Das ETH Spin-off SwissLitho produziert die kleinsten Nanostrukturen der Welt und ist damit im Guinness-Buch. Die Jungfirma Flatev bringt eine Kapselmaschine auf den Markt, die auf Knopfdruck frische Tortillas serviert.

Der Jungunternehmer Felix Holzner steht nicht nur als neuer Gewinner von venture kick fest, sondern bereits mit seinen IBM-Kollegen im Guinness-Buch der Rekorde: Mit der von ihnen hervorgebrachten Innovation konnten sie das bisher kleinste Matterhorn und die kleinste 3D-Weltkarte herstellen. Die Technik ist dabei so präzise, dass 1‘000 Karten auf ein Körnchen Salz passen. Die IBM-Forscher erreichten diese einzigartige Fräse-Technik mit einer Spitze aus Silizium, die eine Million Mal kleiner ist als eine Ameise, um damit Muster und Strukturen im Bereich von 10 Nanometern zu schaffen.

Weltinnovation für die Nanotechnik
Forschungsanstalten oder Chiphersteller aus den Gebieten Elektronik, Life Sciences oder Optik können damit viel schneller und kostengünstiger arbeiten. Durch die einzigartige 3D-Funktion werden neue Anwendungen für die Entwicklung von nanoskaligen Objekten ermöglicht. Der erste kommerziell erhältliche Gerät NanoFrazor kommt diesen Sommer auf den Markt. Das Geld von venture kick wird ins Marketing gesteckt, um die Technik bei Live-Demos vorzustellen.
swiss litho

Frische Tortillas in Sekunden
In nur 35 Sekunden zum frischen Fladenbrot und genau so einfach, wie man per Kapsel seinen Espresso bekommt: Das ist die Idee des gebürtigen Mexikaners Carlos Ruiz, der mit seinem Team eine vollautomatische Tortilla-Maschine entwickelt hat. Die Maschine punktet vor allem beim Thema Frische, da selbst in Restaurants kaum hausgemachte Tortillas zu finden sind. Neben dem Geschmack und dem schicken Geräte-Design steht die soziale Komponente im Vordergrund: wie beim Raclette oder Fondue sitzt man beim Zubereiten des Essens zusammen. Zuletzt wurde ein Prototyp mit grossem Erfolg an einer Messe in San Francisco vorgestellt. Das Startup steht in Kontakt mit grossen Handelsketten in Amerika und plant im Frühling 2014 den Markteintritt in Kalifornien. Aktuell werden noch Investoren gesucht.
Flatev

Businessidee schneller in die Praxis umsetzen
«Sowohl das Startkapital, als auch das Coaching von venture kick haben uns enorm geholfen, unsere Vision in kurzer Zeit in die Realität umzusetzen!», so Carlos Alberto Ruiz. Felix Holzner fügt hinzu: «Es ist unglaublich, wie auch das monatliche Reporting uns gezwungen hat, schneller und konsequenter auf den Markt zu gehen. Sonst hätten wir vieles weiter hinausgezögert und wären sicherlich nicht so weit, wie wir jetzt sind.»

venturekick 2012

Über venture kick: Bereits 9 Millionen Franken für Startups
Seit der Lancierung von venture kick im Herbst 2007 haben 251 Gründerprojekte von 9,3 Millionen Franken Startkapital profitiert. Die Jungunternehmen haben bisher mehr als 1‘600 Arbeitsplätze geschaffen und ein Finanzierungsvolumen von über CHF 300 Millionen ausgelöst. Den Jungunternehmen gelingt es dank venture kick, zahlreiche weitere Investoren zu gewinnen. Teilnahmeberechtigt sind Leute mit innovativen Ideen, die das Unternehmen noch nicht gegründet haben und an einer schweizerischen Hochschule eingeschrieben oder beschäftigt sind: Studierende, Postgraduates, Forscher, Professoren.
Die rein private Förderinitiative venture kick wird finanziert durch: GEBERT RÜF STIFTUNG, ERNST GÖHNER Stiftung, OPO-Stiftung, AVINA STIFTUNG, FONDATION LOMBARD ODIER und DEBIOPHARM GROUP. Die operative Leitung liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen in St. Gallen. Ziel der Initiative ist es, die Zahl der Firmengründungen an Schweizer Hochschulen und Universitäten zu verdoppeln. Monatlich erhalten acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Die vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und qualifizieren sich drei Monate später für die zweite Runde. Dort gewinnen zwei Gewinnerteams je 20‘000 Franken. Diese machen dann in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus.

venture kick – 5 Jahre Jubiläum

Die private Förderinitiative venture kick, die innovative Startup-Projekte mit bis zu 130‘000 Franken unterstützt, feiert Jubiläum. Vor genau fünf Jahren traf sich zum ersten Mal ein Jury-Pool aus Investoren und Experten, um vielversprechende Geschäftsideen aus Schweizer Hochschulen unter die Lupe zu nehmen. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Bisher haben 247 Projekte von mehr als 9 Mio. Franken profitiert. Die geförderten Startups generierten über 1600 neue Jobs und CHF 300 Millionen Finanzierungsvolumen, das als Wert­schöp­fung direkt in die Schweizer Volkswirtschaft floss. Die geschaffenen Unternehmenswerte übersteigen bereits die Milliarden­grenze.

venturekick_logo

Die Geschäftsidee ist da, doch was vielen Jungunternehmen zu Beginn noch fehlt, ist das nötige Startkapital. Um innovativen Projekten Treibstoff zu geben, wurde vor fünf Jahren die private Förderinitiative venture kick lanciert. Initiiert wurde sie von der Gebert Rüf Stif­tung, der ERNST GÖHNER STIFTUNG, der OPO-Stiftung und der AVINA STIFTUNG. In den letzten Jahren kamen die Fondation Lombard Odier und als erste Privatunternehmung die Debiopharm Group als Förderer dazu. Das operative Management obliegt dem IFJ Insti­tut für Jungunternehmen. Am 26. September wird nun an einer Gala im Härterei Club in Zürich auf den Erfolg der Initiative angestossen. Vorab gibt es für die Medien einen Round­table an dem über die Schweizer Startup-Förderung im internationalen Vergleich diskutiert wird.


Die Firmengründungen an den Hochschulen verdoppeln
Monatlich erhalten jeweils acht Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Die vier Gewinner erhalten je CHF 10‘000 Franken und qualifizieren sich automatisch drei Monate später für die zweite Runde in der zwei Gewinnerteams CHF 20‘000 gewinnen. In der dritten Runde werden dann nach weiteren sechs Monaten die letzten CHF 100‘000 ausgeschüttet. Jedes Jahr werden so à fonds perdu zwei Millionen Franken an rund 50 innovative Startup-Projekte ausbezahlt. Ziel der privaten Förderinitiative ist es, die Zahl der Spin-offs zu verdoppeln, indem der Gründungsprozess beschleunigt und Startups für Investoren attraktiver gemacht werden.

Bereits über CHF 9 Millionen an Startkapital ausgeschüttet
Seit der Lancierung von venture kick am 26. September 2007 haben 247 Projektteams von über CHF 9 Millionen profitiert. Dass sich die Initiative für die Schweizer Wirtschaft und die Firmen „auszahlt“, zeigen mehr als 1‘600 neu geschaffene Arbeitsplätze und ein Finan­zie­rungs­volumen von rund CHF 300 Millionen. Den Jungunternehmen gelingt es also, dank venture kick zahlreiche weitere Geldgeber an Land zu ziehen. Teilnahmeberechtigt sind Nachwuchs­talente mit innovativen Ideen, die das Unternehmen noch nicht gegründet haben und an einer schweizerischen Hochschule eingeschrieben oder beschäftigt sind: Studie­rende, Postgraduates, Forscher, Professoren.

Ein Eckpfeiler der Schweizer Startup-Szene geworden
«Unser Stiftungskonsortium, das venture kick initiiert hat und finanziell trägt, setzt aus­schlies­slich privates Geld ein. Daher kann es sich erlauben, vielversprechende Potentiale zu fördern und dabei hohe Risiken zu tragen. Unser Erfolg bestätigt diese Strategie», so Pascale Vonmont, Vorstand des Strategie-Ausschusses von venture kick und stellvertreten­de Direktorin der Gebert Rüf Stiftung. venture kick unterstützt Projekte aus den verschie­dens­ten Hightech-Bereichen: Von Medizinal- und Biotechnologie über Cleantech bis zu ICT. Mit Aiducation International und BOOKBRIDGE zählen aber auch zwei Projekte von Social Entrepreneurs zu den Gewinnern. Jede dritte der bisher 1000 Bewerbungen stammen von Absolventen der ETH Zürich und der EPF Lausanne. Der Rest verteilt sich auf über 20 Schwei­zer Hochschulen. IT-Projekte werden am häufigsten eingereicht.

Initialzündung und die richtigen „Kicks“ für den Erfolg
Viele der bisherigen „venture kicker“ sehen das Programm als Initialzündung für ihre Firmen­gründung, so wie Mathias Hausmann, der mit Uepaa eine Notfall-App für Alpinisten vertreibt: «Ohne venture kick wäre ich mit meiner Firma sicherlich nicht da, wo ich heute stehe. Der Gewinn trug massgeblich dazu bei, dass ich meine Firma überhaupt gründen und eine erfolgreiche Finanzierung realisieren konnte.» Zahlreiche Jungunternehmen, die mittlerweile zu den „Big Playern“ in der Startup-Szene gehören, konnten von dem Start­kapital samt begleitendem Coaching profitieren, wie z.B. HouseTrip (Europas führende Webseite für Ferienhäuser), Climeworks (Filterung von CO2, um daraus Treibstoff zu gewinnen) oder Lem­optix (Entwickler der weltweit kleinsten Mikroprojektoren). Der Erfolg spiegelt sich nicht zuletzt in der aktuellen TOP 100 Liste, in der die besten Schweizer Startups geführt werden: 48 stammen aus dem Kreis von venture kick.

Potential der Hochschulen noch nicht ausgeschöpft
Die Arbeit von venture kick hat in den letzten fünf Jahren Früchte getragen. Allerdings schlum­mert in den Labors der Schweizer Hochschulen immer noch ein unglaubliches Potenzial. Der limitierende Faktor sind nicht fehlende Ideen, sondern zu knappe Ressourcen, um alle qualitativ guten Bewerber-Projekte vollumfänglich fördern zu können. Weiteren Stiftungen und Unternehmen, die sich für innovative Startups und den Wirtschaftsstandort Schweiz engagieren wollen, sind deshalb jederzeit willkommen. Die Programmverant­wortlichen Jordi Montserrat (Romandie) und Beat Schillig (Deutschschweiz) dazu: «Obwohl die Erfolge vieler von venture kick unterstützter Startups bereits beachtlich sind, ist das erst der Anfang. Viele dieser ausgezeichneten Jungunternehmen stehen am Beginn eines rasanten Wachstums und werden in der Schweiz Tausende von hochwertigen und nachhaltigen Arbeitsplätzen schaffen. Wir freuen uns auf die nächsten fünf Jahre!»