Die opvizor IT-Infrastruktur Innovation

Bei der Virtualisierung kann man viel falsch machen. Das Online-Tool opvizor soll Fehler im Vorfeld erkennen, bewirbt das Schweizer Startup aus Zug icomasoft AG sein Produkt. Die öffentliche Beta startet jetzt.

Mit einer Lösung zur Fehleranalyse und -verhinderung in VMware-Umgebungen wollen die Gründer und IT Erfinder Diego Boscardin und Dennis Zimmer aus Zug weltweit punkten. Die private Betaphase mit mehr als 30 Testern sei erfolgreich abgeschlossen, nun könne die Public Beta gestartet werden.

opvizor
Die Cloud-Plattform erkenne Probleme in der virtualisierten IT-Infrastruktur, bevor diese zu Instabilität oder Leistungseinbrüchen führten, bewerben die Schweizer ihren »Support-Vermeider«. Der Service stehe kostenlos zum Test bereit und könne schon im Voraus erkennen, wann und aus welchem Grund sich die virtualisierte IT-Infrastruktur verlangsamen oder das System ausfallen werde. Es erkenne Fehler in VMware-Umgebungen und korrigiere sie, bevor sie virulent würden.

Die Cloud-Lösung bedürfe keiner lokalen Installation, Datentransfer und die Datenablage seien mit AES 256 verschlüsselt. Jeder Kunde könne ein Ablaufdatum hinterlegen, nachdem seine Daten in der Cloud gelöscht werden.

»Die Public Beta-Phase dauert voraussichtlich bis Ende des ersten Quartals 2011. Die finale Version von opvizor wird in einer Freeware- und in kostenpflichtigen Versionen im ersten Halbjahr 2011 erhältlich sein«, meldet das Unternehmen – stolz, seinen eigenen Zeitplan überboten zu haben und hoffend, ass möglichst viele Administratoren und IT-Entscheider mittesten.
Das Unternehmen ist finanziert worden von der Wiener Venture Capital Gesellschaft gamma capital partners AG.

In dem Video zeigen die Gründer, wie es funktioniert.

Die erfinderische metallorganische Brennstoffzelle

ETH-Professor Hansjörg Grützmacher und seine Research Group haben zusammen mit italienischen Forschern eine neuartige metallorganische Brennstoffzelle entwickelt. Diese produziert neben elektrischer Energie auch Feinchemikalien aus erneuerbaren Rohstoffen – abfallfrei.

Hansjörg Grützmacher hält eine gut faustgrosse, rechteckige Apparatur aus transparentem Kunststoff in der Hand. An der Stirnseite sitzt eine rechteckige Vertiefung, auf der Oberseite ragen zwei Anschlüsse, der eine golden, der andere silbern, heraus. Zwei überdimensioniert wirkende Klammern halten die zwei Teile, aus denen die Apparatur besteht, zusammen. Was man diesem Gerät nicht ansieht: Es ist der Prototyp einer neuartigen so genannt metallorganischen Brennstoffzelle, welche Grützmachers Gruppe in Zusammenarbeit mit einem italienischen Forschungsteam entwickelt hat.

Prototyp der metallorganischen Brennstoffzelle (Bild: Peter Rüegg / ETH Zürich)

Prototyp der metallorganischen Brennstoffzelle (Bild: Peter Rüegg / ETH Zürich)

Diese Brennstoffzelle wird zwar nicht die Energieprobleme der Welt lösen, sagt der ETH-Professor, doch dass man damit aus nachwachsenden Rohstoffen abfallfrei Feinchemikalien herstellen kann, betrachte ich als enormen Fortschritt. Die neue Brennstoffzelle leistet tatsächlich Aussergewöhnliches. Mit ihr lassen sich einerseits abfallfrei Feinchemikalien herstellen, andererseits generiert sie auch CO2-freie, elektrische Energie. Ziel einer umweltfreundlichen Chemie müsse sein, dass bei der Produktion von Chemikalien weniger oder keine Abfallprodukte entstehen. Denn diese sind teils sehr giftig, die Entsorgung ist dementsprechend aufwändig und problematisch, findet Grützmacher.

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Die neue metallorganische Brennstoffzelle arbeitet nach einem völlig anderen Prinzip als bisherige Typen. Sie basiert auf einem speziellen molekularen Komplex, der das Metall Rhodium enthält. Dieser Komplex ist molekular in das Anodenmaterial eingebettet. Die Anode einer Brennstoffzelle nimmt frei werdende Ladungen auf und leitet diese an die Kathode weiter, welche diese wieder abgibt. Dabei wird Strom erzeugt. Das Spezielle an der metallorganischen Brennstoffzelle ist, dass der molekulare Komplex in der Anode als Katalysator wirkt und seine Funktion auf einfache Weise optimiert werden kann. Das Trägermaterial der Anode ist Kohlenstoffpulver, auf welches der molekulare Komplex fein verteilt aufgebracht wurde.

Der aktive Katalysator bildet und verändert sich schrittweise während der chemischen Reaktion, die in der Brennstoffzelle abläuft. Dadurch entstehen aus dem Metallkomplex verschiedene Katalysatoren, die für die einzelnen Reaktionsschritte spezifisch sind. So wird ein Alkohol, wie Ethanol, in ein entsprechendes Aldehyd umgewandelt, im nächsten Schritt in die entsprechende Carbonsäure, wie etwa Essigsäure. Mit Hilfe dieses speziellen Katalysators können aber nicht nur Alkohole, sondern auch Zucker, wie Glucose, umgesetzt werden. Die Ausgangsstoffe, also die eingesetzten Alkohole, können Produkte natürlicher Vergärungen oder Beiprodukte aus der Biodiesel-Herstellung sein.

Dass solche Reaktionen möglich sind, war den Chemikern bereits bekannt. Grützmacher und seine Mitarbeiter mussten bei diesen Umsetzungen jedoch ein Opfermolekül verwenden, welches das bei der Reaktion formal entstehende Wasserstoff-Molekül aufnimmt. Die zündende Idee, dieses Problem zu umgehen, kam dem ETH-Professor und seinem italienischen Kollegen Claudio Bianchini beim Olivenpflücken in der Toscana: Statt des Opfermoleküls könnte eine Elektrode, die Anode, eingesetzt werden, um die Ladungen aus der Reaktion aufzunehmen und direkt in Strom umzuwandeln.

Hansjörg Grützmacher sieht für die metallorganische Brennstoffzelle grosses Potenzial. So konnte im experimentellen Rahmen beispielsweise aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnenes 1,2-Propandiol, ein Dialkohol, sehr selektiv zu Milchsäure umgewandelt werden. Milchsäure wird im grossen Stil industriell erzeugt, um daraus etwa bioabbaubare Polymere herzustellen. Nur: Bei den meisten Verfahren fällt bei jeder Tonne Milchsäure ungefähr eine Tonne Calciumsulphat an, das aufwändig entsorgt werden muss. Die neuartige Brennstoffzelle hingegen setzt die Ausgangsstoffe restlos um.

Grützmacher sieht aber auch andere Anwendungen. Miniaturisiert könnte die metallorganische Brennstoffzelle als Antrieb für Herzschrittmacher verwendet werden. Sie könnte zudem einen Beitrag leisten, den Metallbedarf von Katalysatoren zu senken. Für deren Bau werden oft seltene Erden oder Edelmetalle wie Platin verwendet. Dieses ist nicht nur teuer, sondern auch selten. Wenn es gelingt, einen Katalysator molekular aufzubauen, würde das die Materialeffizienz wesentlich verbessern, betont der Chemiker ETH Life. Ziel sei es, eine Brennstoffzelle zu entwickeln, deren Elektrode ohne Metalle oder zumindest nur mit erdhäufigen Metallen auskomme, sagt er. Kandidaten sind beispielsweise Mangan, Eisen oder Cobalt. In der metallorganischen Brennstoffzelle verwendeten die Forscher bis anhin Rhodium, ein Metall, das zwar oft in heutigen Katalysatoren eingesetzt wird, dessen Verfügbarkeit jedoch begrenzt ist.

Die metallorganische Brennstoffzelle hat allerdings auch Nachteile. Die chemischen Reaktionen laufen langsamer ab als in Lösung, da sie, bedingt durch den Aufbau einer Brennstoffzelle, nur an Oberflächen stattfinden. Die Herstellung grosser Feinchemikalien-Mengen wird deshalb länger dauern als auf herkömmliche Weise. Zudem funktioniert das System vorerst nur mit wässrigen Lösungen. Es ist jedoch vorstellbar, auch nicht-wässrige Lösungsmittel zu verwenden. Wir stehen allerdings erst ganz am Anfang und in näherer Zukunft müssen wir überhaupt erst einmal verstehen, wie sich eine Änderung der Prozessparameter auf die Effizienz allgemein auswirkt, sagt Grützmacher. Diverse Publikationen finden Sie hier zu dem Thema.

Swiss Equity fair – Die Investorenkonferenz für Wachstumsunternehmen

Wer Kontakte zu nationalen und internationalen Private Equity- und Venture Capital-Investoren sucht, ist an der Swiss Equity fair am 9. Dezember 2010 richtig. Interessierte erwartet ein spannendes Programm mit verschiedenen Referaten rund um das Thema Kapital und Finanzierung. Für Startups ist der Anlass kostenlos. Hier das Programm.

Das Swiss Equity Magazin organisiert dieses Jahr zum sechsten Mal eine halbtägige Investorenkonferenz für Wachstumsunternehmen. Ziel des Anlasses ist es, Kontakte zwischen kapitalsuchenden Wachstumsunternehmen und nationalen sowie internationalen Private Equity- und Venture Capital-Investoren zu vermitteln.

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Spannende Referate und Präsentationen
Zum Auftakt der Swiss Equity fair steht Joachim Schoss, Gründer von Scout 24, am Rednerpult. Neben vier Investoren und einer Investitionsplattform präsentieren sich die vier Startups, die an den regionalen Vorausscheidungen der Swiss Equity fair teilgenommen und gewonnen haben. Mit dabei ist beispielsweise das Aargauer Unternehmen HeiQ Materials, das sich auf die Herstellung und den Handel mit Oberflächenbehandlungsmaterialien spezialisiert hat. Diesen Sommer sorgte HeiQ mit seinem Vlies, das Öl aufsaugen und von Wasser trennen kann, für weltweites Medienecho. Das System wurde bei der Katastrophe im Golf von Mexiko getestet.

Startup-Unternehmen können kostenlos an der Swiss Equity fair teilnehmen und werden gebeten, sich bis am 2. Dezember anzumelden. Der Anlass startet um 8:30 Uhr an der SIX Swiss Exchange in Zürich und dauert bis 13.45 Uhr. Der Stehlunch nach den Präsentationen bietet dabei die ideale Gelegenheit, wichtige Kontakte zu Investoren und Kapitalgeber zu knüpfen.

über die Swiss Equity fair
Das Swiss Equity magazin organisiert zusammen mit SECA und CTI Invest den SECA Annual Congress mit dem Programmteilen Swiss Equity fair und Schweizer Private Equity & Corporate Finance Kongress. Die Konferenz richtet sich an Investoren, Analysten sowie alle Entscheidungsträger Schweizer Start-up-Unternehmen.

An der Swiss Equity fair präsentieren sich bis zu 18 Start-up-Firmen aus den Bereichen der regionalen Equity fairs, von CTI Invest sowie anderen Förderagenturen.

Schweizer Elektroauto Mindset

Mindset soll im November 2011 endlich auf die Strasse rollen: Das Schweizer Elektroauto wird seit drei Jahren hoch gehandelt. Doch Finanzierungsprobleme haben den Serienstart stets verhindert. Ein US-Investor ermöglicht nun die Produktion der ersten 1.500 Exemplare.

In aller Munde, auf allen einschlägigen Veranstaltungen stolz präsentiert – doch auf den Strassen war er bislang nicht zu finden: das Elektroauto Mindset, made in Switzerland. Genauso bekannt wie das Automobil ist mittlerweile Mindset-Gründer Lorenzo R. Schmid, der es als David nie unterliess, den Automobilkonzernen in der Rolle des Goliath auf die Füsse zu treten. Bislang nur verbal. Das soll sich ab November 2011 ändern, wenn der erste Mindset die Werke des Partners Xenatec verlässt und in sieben Sekunden von null auf hundert kommen soll.
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Nach langer Investorensuche ermöglicht nun eine Finanzierungs-Vereinbarung über einen Maximalbetrag von 183 Millionen Franken (136 Millionen Euro) mit der US-amerikanischen Finanzierungsgruppe Global Emerging Markets (GEM) die Produktion der ersten 1.500 Exemplare. Nicht in der Schweiz: Xenatec sitzt in Weinsberg bei Heilbronn. Das Xenatec Coupé auf Basis der Maybach 57S Limousine für 900.000 Franken (675.000 Euro) hat erst im Oktober für Furore gesorgt. Und nun muss Xenatec lernen, dem Anspruch von Mindset gerecht zu werden. Xenatec-Vertriebsrepräsentant und -Mitinhaber Peter Mähling sagt: „Bis zum 25. Februar werden wir gemeinsam mit Mindset schauen, wie die Ressourceneffizienz auch in der Produktion auf ein Optimum gesteigert werden kann.“ Doch er ist fest der Meinung, der Aufwand lohne: „Die Nachfrage ist vorhanden – nur das geeignete Auto fehlt.“
Mindset hat es plötzlich eilig

Die Ressourceneffizienz ist nicht die einzige Herausforderung laut nachhaltigkeit.org. Bei der Probefahrt ruckelt das Auto noch, es surrt etwas ungleichmässig und die Armaturen kommen arg minimalistisch daher. Der Chauffeur beschwichtigt: „Das müssen wir noch überarbeiten.“ Dadurch, dass man nun ankündigt, in einem Jahr mit der Serienproduktion loszulegen, haben sich die Unternehmer selbst unter Druck gesetzt. Ende November ziehen sie zunächst ins beschauliche Zweidlen-Glattfelden nahe Winterthur um. Schmid: „Von hier aus sind unsere baden-württembergischen Partner, der ganze deutsche Markt und auch Zürich in Windeseile erreichbar.“
Alles muss nun schnell gehen. „Das wird knapp“, sagt ein Ingenieur. Aber nach der langen Anlaufphase wollen Schmid und Co. nun keine Zeit mehr verlieren. Denn die Konkurrenz schläft nicht: „Wir sehen natürlich, welche Anstrengungen Smart und andere Autohersteller leisten. Doch was bis dato auf den Markt kam, waren entweder Seifenkisten, potthässliche Dinger oder technische Krüppel.“

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Schönheit ist Geschmacksfrage. Doch die Harmonie der Formen hat dem Mindset schon seit seiner Geburt Fans eingebracht. Geschaffen wurde er von einem Meister seines Fachs – dem ehemaligen VW-Chefdesigners Murat Günak. Günaks Design und dessen Rolle als Mindset-Geschäftsführer kam 2007 einer Sensation gleich. Von Wolfsburg brachte er die Aufmerksamkeit der Medien an den Vierwaldstättersee, wo der Mindset in klimatisierten Vitrinen präsentiert wurde. Autojournalisten bewunderten die grossen 22-Zoll-Räder mit den schmalen 155er-Reifen und das ausladende Hinterteil des Autos. Doch dann blieben Geldgeber aus, Differenzen in der Chefetage kamen hinzu. Günak ist heute in Frankreich bei der Konkurrenz mia electric tätig. Das Unternehmen hat die Elektroauto-Sparte des Fahrzeugherstellers Heuliez übernommen und mit Günak den preiswerten Elektro-Minibus Mia entwickelt.

Mindset hat sich namhafte Industriepartner ins Boot geholt – auch aus der Schweiz: Mit der Brusa Elektronik AG in Sennwald sind die führenden Spezialisten der Leistungselektronik für Stromfahrzeuge dabei. Arno Mathoy von Brusa bestätigt, man habe lange auf ein solches Automobil gewartet, doch exklusiv gibt es keine der Motorenkomponenten: „Sonst ist ja der Skaleneffekt nie erreicht“, sagt er. BMW und andere Hersteller setzen auch auf Brusa.

Desweiteren sorgt die swissauto Wenko AG aus Burgdorf bei Bern dafür, dass die Reichweite des Elektroautos auf über tausend Kilometer verlängert werden kann – durch einen sehr kleinen Verbrennungsmotor. Damit wird Mindset optional zu einer Art Hybrid.

Nun braucht Schmid nur noch den Erfolg. Die Konkurrenz jedenfalls hat nicht gewartet: Der Tesla-Roadster fährt schon durch Zürich und die nächste Tesla-Generation ist in Vorbereitung.

Kyocera Solar – Swiss Solar Awards 2010

Klare Architektursprache und Solaranlagen passen bestens zueinander. Dies beweisen das Gebäude der IUCN (International Union for Conversation of Nature) in Gland, Schweiz, und das Einfamilienhaus auf der alpinen Sonnenterrasse von Ruschein, ebenfalls in der Schweiz. Beide erhielten den Schweizer Solarpreis 2010 und beide fangen die Sonne mit Solarmodulen des japanischen Technologiekonzerns Kyocera ein, einem der führenden Hersteller im Bereich der Photovoltaik.

Der Schweizer Solarpreis ist eine Auszeichnung für Personen und Institutionen, die sich zugunsten der Solarenergie engagieren. Unter der Schirmherrschaft des Bundesamtes für Energie wird er für Gebäude, die hinsichtlich des Energieverbrauchs in innovativer und optimaler Weise konzipiert sind, sowie für die besten Installationen im Bereich erneuerbare Energien verliehen.

Hauptsitz der IUCN

Der moderne Hauptsitz der IUCN erhielt den Schweizer Solarpreis für die gelungene Erweiterung seines Gebäudekomplexes. Die im Flachdach integrierte 146 kWp Photovoltaik-Anlage besteht aus 693 Solarmodulen von Kyocera, Typ KD210GH-2PU, und deckt die Hälfte des Gesamtenergiebedarfs. Die Anlage erzeugt gut 139.700 kWh pro Jahr und versorgt die Wärmepumpen jährlich mit rund 35.000 kWh Solarstrom. Dadurch wird der CO2 Ausstoß des Gebäudes – im Vergleich zu einem ähnlichen Bau – um etwa 103,5 t pro Jahr gesenkt.

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Das schön gestaltete Einfamilienhaus der Familie Cadruvi/Joos im sonnigen Ruschein im Bündner Oberland steht auf einer Höhe von 1184 Metern. In der Begründung für den Solarpreis heißt es, dass die klare und moderne Architektursprache durch die gut integrierte, multifunktional als Dachfläche und Energieanlage wirkende 6,5 kWp Photovoltaik-Anlage besticht. Die Anlage besteht aus 50 rahmenlosen Modulen von Kyocera , die mithilfe von entsprechenden Montagesystemen in das Gebäudedach integriert wurden. Das Ergebnis ist eine ästhetische einheitliche Photovoltaik-Anlage. Diese liefert jährlich rund 7.700 kWh Strom. Damit deckt sie mit der solarthermischen Anlage 100 Prozent des Gesamtbedarfs und erzeugt pro Jahr einen Stromüberschuss von 813 kWh. Deshalb – und auch wegen der bestechenden Architektur – ging auch der Norman Foster Solar Award 2010 für PlusEnergieBauten an dieses Einfamilienhaus.

Kyocera-Produkte gehören seit jeher zu den leistungsstärksten am Markt. Das ist auch der Grund, weshalb die Solaranlagen von Kyocera gerade für Orte mit extremen Wetterbedingungen – wie in den schweizerischen Alpen – ausgewählt werden. Sie halten extremen witterungsbedingten und mechanischen Belastungen ohne Schäden stand. Kyocera legt Wert darauf, dass das Unternehmen bei der Produktion die komplette Wertschöpfungskette selbst abdeckt. So kann Kyocera für Qualität und Leistung der Module garantieren.

Armbanduhr Nostromo von Cabestan mit innovativen Getriebe

Die Zeit hochkant laufen lässt die Armbanduhr “Nostromo” von Cabestan. Die Zahnräder sind nicht flach angeordnet, sondern stehen vertikal nebeneinander.

Cabestans-Nostromo
Schneller vergeht die Zeit dennoch nicht. Aber schöner, mag uns der Hersteller glauben machen. Anders lässt sich der Preis nicht rechtfertigen: 150.000 Schweizer Franken will Cabestan für “Nostromo” haben – in der günstigsten Ausführung. Wählt man das Gehäuse aus Gold, wird’s teurer.
Dafür erhält man eine Uhr mit Raumschiff-Charakter: “Nostromo” soll die Anmutung des Raumschiffs aus “Alien” von Ridley Scott haben, so der Designer Jean-Francois Ruchonnet.
Was die Uhr noch kann: Die Zeit anzeigen. Und zwar immer – die Zeichen sind fluoreszierend und gehen daher auch im Dunklen nie aus.

Das Gehäuse, bestehend aus einem einzigen Glas, lässt den Blick auf die vertikalen Räder und Zylinder fallen, aber auch auf den genialen Kadranantrieb, der die Energie vom Federhaus überträgt. Auch die Brücken begnügen sich nicht einfach damit, die Räder zu halten. Sie umschlingen die Zylinder von Stunde, Minuten, Sekunden, Gangreserveanzeige und Federhaus, um das Ablesen besonders einfach zu machen.

Und das ist noch nicht alles: dazu kommt eine springende Stundenanzeige sowie seitliche Gläser, die die Architektur des Werkes ebenso wie die Kraftübertragung, die sehr überraschend von der Horizontalen in die Vertikale erfolgt, sichtbar machen. Und bei Einbruch der Nacht häutet sich die Cabestan Nostromo. Eine feine Schicht aus phosphoreszierendem Material in Brücken, Fenstern und Werksflächen strahlt ein gelblich-grünes Licht ab, welches das Uhrwerk erleuchtet und auch auf das Armband übergreift. Es schafft einen geradezu übernatürlichen Schimmer.

Dacuda gewinnt den Schweizer Innovationspreis

Computermäuse, die als Scanner funktionieren: Für diese bahnbrechende Erfindung wird das Startup Dacuda mit dem Schweizer Innovationspreis ausgezeichnet.
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Über diese Erfindung habe ich bereits anfang April hier im Land der Erfinder berichtet.
Derzeit ist das spontane Einscannen von Dokumenten ein umständlicher Prozess. Mit der Erfindung von Dacuda ändert sich das. Das ETH Spin-off hat eine Technologie entwickelt mit der Computermäuse gleichzeitig als Scanner funktionieren. Damit können x-beliebige Unterlagen gescannt und sofort in Anwendungen wie z.B. Word oder Powerpoint verwendet werden.

Das Produkt von Dacuda hat die besten Chancen, schon bald zum Standardumfang künftiger Computermäuse zu gehören. Im Moment steht Dacuda mit weltweit führenden Hardware- und Softwarefirmen in Verhandlung. 2011 soll das erste Produkt auf den Markt kommen.

Zusammen gefunden hat das Gründerteam – Alexander Ilic, Michael Born, Erik Fonseka und Martin Zahnert – im Semesterkurs venture challenge. «Wir haben bald gemerkt, dass wir uns optimal ergänzen», so Alexander Ilic. «Was gibt es Besseres, als wenn man in einem Entrepreneurshipkurs gleich noch seine zukünftigen Mitgründer kennen lernt?»

Über den Schweizer Innovationspreis
Seit 1985 vergibt IDEE-SUISSE jährlich den Schweizer Innovationspreis zur Förderung der wirtschaftlichen Zukunftschancen. Mit dem Award werden laut Statuten Einzelpersonen, Unternehmen und/oder Gruppen ausgezeichnet, «die einen innovativen Beitrag zur nachhaltigen Stärkung der schweizerischen Wirtschaft leisten.»

Franz Krienbühl der Erfinder des Anzuges für den Eisschnelllauf

Heute schreibe ich über eine geschichtliche Erfindung. Franz Krienbühl macht den Eisschnelllauf in der Schweiz populär. Nach unzähligen Schweizermeistertiteln und Olympia-Einsätzen tritt er mit 57 Jahren(!) vom aktiven Sport zurück.

Der Schweizer Architekt und Eisschnellläufer Franz Krienbühl entwickelte 1974 aus aerodynamischen Überlegungen einen einteiligen hautengen Anzug, der zu Beginn keine Anhänger fand. Sein neuer, enger Anzug wurde anfänglich eher verspottet. Als Krienbühl mit diesem Anzug mit 47 Jahren den achten Platz bei den Olympischen Spielen 1976 erreichte, tragen alle Läufer diesen Einteiler.

2002 stirbt Franz Krienbühl. Im Anhang ist ein kurzes Video über sein Leben von dem SF.

Franz Krienbühl

Schweizer Schokolade selbst erfunden und gemacht

[Trigami-Review]

Wer träumt nicht davon seine eigene Schokolade zu kreieren… die auf der Zunge zerschmilzt, die Aromen von Orange oder Ingwer ganz langsam freisetzt und dann die Nüsse oder Beeren… ja auch Gummibären wären möglich. Es ist kein Traum mehr, denn MySwissChocolate lässt uns das Wasser im Mund zusammenfliessen und berührt unsere Sinne…

logo my swiss chocolate
Zartbitter mit Salz und Mandeln oder weiße Schokolade mit Mohn und Birnen oder Vollmilch die so richtig schön knackt mit Nüssen, Cornflakes und extra Crunchy… alles ist möglich und man kann sich kaum entscheiden. Eine ganz persönliche Schokolade und jede einzigartig…

Unter “Decor und Blumen” kann man einen Geburtstagstext wählen oder andere Designs anbringen. Man gibt der Schokolade am Schluss einen Namen, wobei man zweimal 25 Zeichen einsetzen kann. So bekommt das Geschenk, sei es ein privates oder ein Firmengeschenk, sein eigenes persönliches und individuelles Gepräge.

Sehr transparent ist das Angebot in Bezug auf den Preis: Dieser ist jederzeit, bei jeder neuer Kreation oder Zutat ersichtlich.

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Sie könenen auch einen Schokoladen-Gutschein schenken um Anderen eine Freude zu machen, denn Schokolade macht bekanntlich glücklich.

Heute ist auch meine Bestellung angekommen – die Land der Erfinder Schokolade, wer Sie probieren möchte und Wissen will welche Zutaten dabei sind kann diese auch Bestellen mit dem Schoggi-Code: 5522.

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Die Schweiz ist heute der grösste Absatzmarkt für in der Schweiz produzierte Schokolade (54 % im Jahr 2000), wobei die Schweizerinnen und Schweizer pro Kopf weltweit am meisten Schokolade konsumieren (im Jahr 2007 12,3 kg pro Kopf und Jahr) – jetzt vielleicht auch noch mehr durch Ihre eigene Schokoladen Kreationen.

Meine Freunde und Leser von Land der Erfinder können bis 31. Juli 2010 von 10 % Rabatt profitieren. Einfach folgenden Code eingeben: 4be925a5c6ac9.
“Jetzt zum Angebot”

Magic Wheel – Die Erfindung des neuen Fortbewegungsmittels

Das Magic Wheel ist das neue ultimative Fortbewegungsmittel auf dem Weg zur Arbeit, in die Schule oder in der Freizeit. Es kombiniert die Schnelligkeit eines Tretrollers und die Freiheit eines Skateboards, da die Hände nicht benutzt werden. Erfunden von einem jungen Designer in der Schweiz. Es gibt aber auch diverse andere Meinungen im Internet das diese Erfindung von wo anders kommt, also sind Kommentare erwünscht. Würde mich freuen wenn mir jemand den Namen des Erfinders und Designers nennen würde.

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Ausgerüstet mit einem großen Rad vorne und einer Hilfsrolle hinten vermittelt das Magic Wheel ein ganz neues Fahrgefühl: Einfach zwischen die Beine klemmen, einen Fuß seitlich auf die Fußstützen stellen und mit dem anderen Fuß von der Erde abstoßen. Gelenkt wird per Gewichtsverlagerung. Die Fußablage bietet komfortablen Platz bis Schuhgröße 45. Die beiden Fußstützen und das kleine Rad sorgen für optimale Stabilität geradeaus und in den Kurven. Zum Bremsen einfach vom Fußraster springen und das Magic Wheel am Griff festhalten.

Durch sein leichtes Gewicht und seiner geringen Abmessung ist es einfach zu transportieren und aufzubewahren. Nach wenigen Tagen intensiver Übung, können Sie sich bequem und sicher mit dem Magic Wheel fortbewegen. Das Lernen ist eine Herausforderung für jung und alt und macht viel Spaß.

Das Magic Wheel wird ab einer Innenbeinlänge von 70 cm empfohlen.
Bei Benutzung des Magic Wheel sollte immer Schutzkleidung getragen werden. Kaufpreis 129.- Euro bei eagle-group, oder $ 245.00 bei magicwheel.sg.

MagicWheel