Venture Kick Gewinn für IDUN Technologies und KOMP-ACT

Herzlichen Glückwunsch an IDUN Technologies und KOMP-ACT zu ihrem Gewinn von je CHF 130’000 in der dritten Runde von Venture Kick. IDUN Technologies konzipiert einfache, hautfreundliche, dehnbare und hoch-leitfähige Elektroden für tragbare Geräte. KOMP-ACT entwickelt kleine und kostengünstige elektrische Stellantriebe für die Automatisierungsindustrie. Beide Startups nutzen die Mittel, um den Produktionsprozess ihrer Geräte zu steigern.

IDUN Technologies, ETH Spin-off – revolutionäre Biosensoren für tragbare Geräte
300 Millionen tragbare Geräte wurden im Jahr 2017 weltweit verkauft, was die hohe Nachfrage nach Daten in verschiedenen Bereichen wie Lifestyle und medizinisches Monitoring belegt. IDUN Technologies möchte tragbare Geräte mit verbesserten Biosensoren auf die nächste Stufe bringen um herkömmliche Elektroden zu ersetzen. Gegenwärtige Elektroden haben immer noch bestimmte Nachteile: menschliches Unbehagen und begrenzte Genauigkeit bei der Datensammlung. Längerer Gebrauch von nassen Elektroden, mit Gelapplikation, führt zu Hautirritationen, da das Gel im Laufe der Zeit austrocknet. Sogenannte trockene Elektroden, die aus relativ harten Materialien bestehen, hinterlassen Hautflecken, können Schmerzen verursachen und haben eine signifikant geringere Signalqualität. IDUN Technologies hat eine innovative Lösung entwickelt, um die Vorteile beider Welten zu kombinieren. Die neuen Elektroden, die aus siliziumbasierten Materialien mit leitfähigen Partikeln (Silber und Silikon-Elastomer) bestehe, sind weich, dehnbar und angenehm auf der Haut und bietet klinische Signalqualität ohne die Verwendung von leitfähigem Gel. Inspiriert von der Natur ahmt die Oberfläche der Biosensoren die Struktur der Heuschrecke nach, um eine klebstofffreie Haftung zu ermöglichen und Bewegungsartefakte zu verringern. Das Ergebnis: genauere Datenanalyse und Komfort für den Benutzer. Vielseitig einsetzbar, von der Sportüberwachung unter Wasser bis zur Langzeitüberwachung des Herzens.

IDUN Technologies wurde im Jahr 2017 gegründet und entstand aus der Forschung, indem es die Problemlösungsfähigkeiten der Natur beobachtete. Nach erfolgreichen Testergebnissen initiierte das Startup Partnerschaften mit Kliniken, Grosskonzernen und kleineren innovativen Unternehmen. Mit ersten nicht-medizinischen tragbaren Geräten für Gehirn- / Schlafüberwachung und Gehirn-Computer-Schnittstellen will das Team sein erstes Produkt in diesem Jahr auf den Markt bringen. Dank der Venture Kick-Fonds kann das Startup bis 2019 seinen Produktionsprozess industrialisieren, Fertigungspartner finden und sein Team erweitern. Nach dem Venture-Kick-Ergebnis teilte Simon Bachmann, CEO von IDUN Technologies, seine Begeisterung: „Venture Kick glaubte an die Projekt früh. Die Kicker-Camps und die Jurysitzungen hatten grossen Einfluss darauf, unsere Vision zu schärfen und für potenzielle Investoren bereit zu sein. Der „Kick“ war unglaublich effizient, um uns vorwärts zu bringen „.

KOMP-ACT, kompakte elektrische Stellantriebe für die Automatisierungsindustrie
KOMP-ACT will die Energiekosten der Automatisierungsindustrie senken und seinen CO2-Fussabdruck um bis zu 49 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr reduzieren. Die Gründer, Luft- und Raumfahrttechniker und EPFL Prof. Jufer, beobachteten, dass die heutigen Maschinenbauer aufgrund der hohen Kosten für elektrische Stellantriebe keine vollständigen elektrischen Lösungen anbieten können, was ihre Überwachung über den gesamten Verpackungsprozess einschränkt. Aktoren, die Teile, die ein Maschinensystem bewegen und steuern, sind entweder pneumatisch oder elektrisch. Heutige elektrische Stellantriebe sind zwei- bis sechsmal teurer als pneumatische Stellantriebe, ausserdem sind sie 2-3 mal grösser und 5-6 mal schwerer als pneumatische Stellantriebe. Daher hat sich die Industrie nicht vollständig auf ein vollelektronisches Automatisierungssystem verlagert. Die KOMP-ACT-Lösung wird die Industrie verändern. Der elektrische Antrieb und leichtem Design kann ähnliche Leistungen erbringen wie Konkurrenzprodukte mit einem Gewicht von nur einigen hundert Gramm im Vergleich zu 3 bis 4 kg für Mitbewerber und bei halbem Durchmesser (nur 30 mm). KOMP-ACT hat Ambitionen, voll integrierte Aktuatoren in der gleichen Preisklasse wie pneumatische zu produzieren. Diese Lösung wird der Montage-, Setup- und Einstellzeit der Maschinen zugutekommen. Vollständig computerisierte Bewegung ermöglicht eine bessere Qualitätskontrolle, verbesserte Sicherheitsmassnahmen sowie eine Produktivitätssteigerung.


Seit der ersten Idee hat KOMP-ACT für seine Aktuatoren ein europäisches Patent angemeldet und Tests mit einem funktionierenden Prototyp durchgeführt. Das Startup diskutiert derzeit Partnerschaften mit Anbietern und Lieferanten von Elektromotoren. Der Gewinn von CHF 130.000 durch Venture Kick wird den Herstellungsprozess der Aktuatoren starten und den ersten Verkauf bis Ende 2019 ermöglichen. Salvatore De Benedictis, CEO von KOMP-ACT, erklärte, was der Kick für sein Unternehmen bedeutete: „Venture Kick hat ein Team von Ingenieuren in die nächsten Generationen von Unternehmern verwandelt. Dies hilft uns, uns auf Geschäftsplan- und Marketingaspekte zu konzentrieren. Wir hatten auch die Gelegenheit, wichtige Branchenexperten und Führungskräfte zu treffen. “

Über Venture Kick

Seit der Gründung im September 2007 bietet Venture Kick Startup-Projekten in der Ideenphase mit Pre-Seed Kapital, Coaching und Zugang zu professionellen Investoren. Mitglieder aus einem Jury-Pool (mehr als 100 führende Startup-Experten aus der ganzen Schweiz) evaluieren und unterstützen monatlich 16 Spin-off-Projekte in drei Sessions. Bis heute wurden mehr als 530 Startup-Projekte mit Hands-on-Coaching und CHF 21,66 Millionen Pre-Seed Kapital unterstützt. Dies führte zu mehr als 414 aktiven Unternehmen und 4’748 aktiven Arbeitsplätzen. Die Startups haben bisher Investitionen in Höhe von 1,808 Milliarden Franken getätigt. 2018 wird Venture Kick 3,2 Millionen Franken für Startup-Projekte in der Ideenphase auszahlen und die Schweizer Wissenschaft auf den Weltmarkt bringen. Mehr dazu im Jahresbericht von Venture Kick.


Venture Kick wurde als Programmlinie des Startup-Enablement-Programms von digitalswitzerland ausgewählt. digitalswitzerland ist als Verein und Stiftung strukturiert. Die Stiftung digitalswitzerland wird zusammen mit ihrem unabhängigen Stiftungsfonds Venture Kick von der Fondation des Fondateurs (FdF) ausgerichtet. Als Dachstiftung wird FdF von der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht überwacht.

Die Venture Kick Stiftung hat der Venturelab Ltd. das Mandat für die Durchführung der Initiative erteilt. Venture Kick verfügt mit seinem Mandat über ein erfahrenes Management-Team mit Beat Schillig und Jordi Montserrat von der Venturelab Ltd. Sie berichten an den Strategieausschuss.
Der Strategieausschuss legt die mittel- und langfristigen Ziele und die Ausrichtung von Venture Kick fest. Der Strategieausschuss besteht aus Igor Fisch (Selexis SA), Suzanne Schenk (ERNST GÖHNER STIFTUNG) und Pascale Vonmont (Gebert Rüf Stiftung).

Die Venture Kick Stiftung wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Fondation Lombard Odier, der Debiopharm Group, der Fondation Pro Techno, der Rising Tide Foundation, der European Space Agency, Engagement Migros, Swisscom, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner und Igor Fisch.

Die Schweizer Startup Nationalmannschaft 2018 im Bereich Technology geht ins Silicon Valley!

Jedes Jahr wählt Venturelab die vier Venture-Leader-Teams aus, eine Auswahl der vielversprechendsten Schweizer Start-ups mit globalen Ambitionen und dem Potenzial, die Welt zu verändern. Diese Teams nehmen an einer internationalen Roadshow für Investoren teil. Zehn Startups wurden von einer Investorenjury als Schweizer Startup Nationalmannschaft für Venture Leaders Technology 2018 aus über 110 Bewerbern ausgewählt. Die Unternehmer werden im März für eine einwöchige Roadshow ins Silicon Valley fliegen, um ihre Expansion in den US-Markt zu beschleunigen und ein aussergewöhnliches Geschäftsnetzwerk aufzubauen, indem sie erstklassige Investoren und Branchenführer im Silicon Valley treffen und stolz die Schweiz als Hightech-Nation präsentieren.

Die Schweiz, eine echte Hightech Nation
Die Auswahl der Venture Leaders Technology 2018 spiegelt die beeindruckende Qualität der Schweizer Startups wider und zeigt die Schweiz als ein wahrhaft Hightech Land, das mit dem Silicon Valley Schritt halten kann„, erklärt Stefan Steiner, Co-Geschäftsführer von Venturelab. Zu den Venture Leader Technology Alumni gehören hochkarätige Startups wie Lemoptix (von Intel übernommen), Faceshift (von Apple übernommen), Composyt Light Labs (von Intel übernommen), HouseTrip (von TripAdvisor übernommen), Dacuda (von Magic Leap übernommen) und viele weitere. Die Roadshow wird dank der Unterstützung von Rothschild, Kellerhals Carrard, Kanton Waadt, digitalswitzerland, EPF Lausanne, ETH Zürich, Gebert Rüf Stiftung und DPD angeboten.

Teilnehmende Venture Leaders Technology 2018

CREAL3D | Tomas Sluka | http://www.creal3d.com | Lausanne
CREAL3D nutzt Virtual Reality und verwendet Lichtfeldprojektoren, um Bilder mit realistischer Tiefenwahrnehmung zu übertragen, so dass sich der Benutzer auf Objekte in verschiedenen Entfernungen konzentrieren und Virtual Reality mit der realen Welt verschmelzen kann. Neben Anwendungen im Gaming- und Kinobetrieb zielt CREAL3D auf Smart-Brillen als zukünftige Smartphones von morgen.

Dotphoton | Eugenia Balysheva | http://www.dotphoton.com | Genf
Die Grösse und Anzahl der Bilder, die jedes Jahr aufgenommen werden, wächst so schnell, dass Speicher- und Netzwerktechnologien nicht mithalten können. Dotphoton ™ ist eine Bildkomprimierungslösung für professionelle Anwendungen: Es erzeugt RAW-Bilder, die bis zu 10-mal kleiner sind, mit der Garantie, dass die Qualität erhalten bleibt. Dies spart entsprechend viel Zeit und Geld.

Exeon Analytics | David Gugelmann | http://www.exeon.ch | Zürich
Exeon Analytics nutzt Big Data Analytics zur Bekämpfung von Cyber-Angriffen. Es dauert oft Monate, wenn nicht sogar Jahre, bis Datenverletzungen entdeckt werden, weil sie bei Millionen von regelmässigen Benutzeraktivitäten gut versteckt sind. Die Sicherheitsanalyse- und Visualisierungssoftware ExeonTrace ermöglicht es Unternehmen, ihren Netzwerkverkehr zu verstehen und Cyberattacken und Datenverletzungen mithilfe von Machine Learning zu erkennen.

Fashwell | Matthias Dantone | https://tech.fashwell.com | Zürich
Fashwell zielt darauf ab, Internet-Suchleisten durch eine Kamera zu ersetzen. Durch die Verwendung einer massgeschneiderten Reihe von Bilderkennungswerkzeugen, einschliesslich visueller Suche, visueller Empfehlung und automatischer Produktkennzeichnung, kann des System Produkte aus Bildern erkennen. Damit kann der Verbraucher ein Produkt finden, indem er nach seinem Bild sucht. Fashwell hat die höchste Genauigkeit in der Produkterkennung auf dem Markt.

Fotokite | Christopher McCall | http://www.fotokite.com | Zürich
FotoKite ist ein B2B-Tethered UAV (Drohnen) -System, mit dem man über 24 Stunden sicher und autonom fliegen kann. FotoKite ist sicher über Menschenmassen und in Städten zu benutzen und somit für den Gebrauch in der öffentlichen Sicherheit, im Sport und im Rundfunkjournalismus einsetzbar für den Luftdaten-Livestream zum Boden. FotoKite ist das erste Drohnensystem, das von der FAA in den USA für die kommerzielle Nutzung über Menschenmengen zugelassen wurde.

Imverse | Javier Bello Ruiz | http://www.imverse.ch | Genf
Imverse entwickelt Software und bietet Dienstleistungen für fotorealistische Inhalte, die virtuelle Realität mit der realen Welt mischen. Ihre proprietäre Voxel-basierte Rendering- und Simulationsgrafik-Engine verwandelt schnell und einfach ein einzelnes 360 ° 2D-Bild in ein lebensgrosses 3D-Mix-Reality-Erlebnis mit Live-Hologramm-Darstellern und Echtzeit-VFX.

inVoli | Manu Lubrano | http://www.involi.com | Lausanne
inVoli entwickelt Hard- und Softwarelösungen, die eine sichere Integration von Drohnen in den Standardluftverkehr ermöglichen und sowohl den Anforderungen von Drohnenprofis als auch nationalen Flugbehörden gerecht werden und gleichzeitig die Sicherheit im Himmel erhöhen. Die Software des Unternehmens wird Drohnen die Position des umgebenden Luftverkehrs auch in niedrigen Höhen zur Verfügung stellen, so dass diese Kollisionen vermeiden können.

Moka Studio | Benoît Le Callennec | http://www.mokastudio.com | Martigny
Moka Studio verwendet seine NumiK-Technologie, um virtuelle Menschen zu animieren und ihnen zu ermöglichen, sich wie echte Menschen zu bewegen. Mit aktuellen Anwendungen in 3D-Animation, VR und AR für Sport und Rehabilitation hat das Startup Mosketch im Jahr 2017 erfunden, eine Software, die es professionellen Animatoren ermöglicht, jeden 3D-Charakter mit einem Stift zu animieren und damit die Produktionszeit um durchschnittlich zu vierteln.

Technis | Wiktor Bourée | http://www.mytechnis.com | Lausanne
Technis vermarktet intelligente Fussbodenlösungen für die Verwaltung und Überwachung von Personenströmen in komplexen Umgebungen. Durch die Ausstattung sensibler Bereiche kann die Aktivität der Menschen verfolgt werden, um Personen, die in verschiedene Bereiche eintreten und diese verlassen, eine präzise Überwachung in Echtzeit zu ermöglichen: Die Lösungen von Technis liefern umsetzbare Daten für Ressourcenoptimierung und Sicherheit.

Touchless Automation | Maurizio Migliore | http://www.mytechnis.com | Biel / Bienne
Touchless Automation ist der Pionier im kontaktlosen Mikrohandling. Im Herzen des Swiss Watch Valley gelegen, ist es das Ziel, kontaktlose Manipulationslösungen zur Verfügung zu stellen, um den Produktionsertrag jeder Branche, die mit der Montage von Mikrokomponenten befasst ist, zu verbessern.


Treffen Sie die Venture Leaders Technology an der ETH Zürich am 28. Februar 2018

Die Venture Leader haben als erstes vor einer Jury gepitcht, um ihren Platz in der Schweizer Startup Nationalmannschaft zu gewinnen. Als nächstes werden sie für Sie pitchen! Entdecken Sie die Gewinner des 2018 Venture Leaders Technology Teams bei der öffentlichen Startup Champions Veranstaltung am 28. Februar 2018 an der ETH Zürich von 18 bis 20 Uhr. Die 10 Startups (siehe kurze Profile unten) werden diesmal ihren Teamkapitän auswählen. Keynote Speaker Tao Tao, Co-Founder & COO von GetYourGuide und Venture Leader Alumni 2010, der CHF 180 Millionen von Investoren generiert hat, wird seine Erfahrungen teilen.

Folgen Sie der Startup Champions Veranstaltung am 28. Februar und der Venture Leaders Technology Roadshow vom 11. bis 18. März 2018 auf Twitter und Facebook mit den Hashtags #SUchamps, #vleadersTECH.

Über Venture Leaders
Die Venture Leaders – die Mitglieder der Schweizer Startup Nationalmannschaft – haben ein klares Ziel: sie sehen sich als Global Player und wollen den ersten Schritt zu ihrer internationalen Expansion machen. Venturelab führt seit 17 Jahren Schweizer Startup-Teams zu Hightech-Hotspots: Silicon Valley, New York, Boston, Peking, Shanghai, Shenzhen und Hongkong. Die 300+ Alumni haben über 3’500 Arbeitsplätze geschaffen, mehr als CHF 1,4 Milliarden an Investitionen generiert und mehrere Auszeichnungen erhalten. Diese Business-Development-Programme sind speziell darauf ausgerichtet, dieses Ziel zu erreichen.
Hier finden Sie die vollständigen Venture Leaders Alumni Liste: https://www.venture-leaders.ch/venture-leaders-alumni

Innovation Trend: BaseLaunch startet Phase II

BaseLaunch hat offiziell mit der Phase II des Accelerator-Programms begonnen, in dessen Rahmen nun vier Startups Zuschüsse in der Höhe von 120’000 bis 250’000 Franken erhalten.
Mit diesen eigenkapitalfreien Mitteln können sie wichtige Etappenziele erreichen, um wissenschaftliche Grundlagen und das Geschäft weiterzuentwickeln, während sie vom Life- Science-Ökosystem in Basel lernen und profitieren. Zwei weitere Startups erhalten zudem kostenlosen Zugang zu komplett ausgestatteten Laboratorien und Büroräumen im Switzerland Innovation Park Basel Area.

BaseLaunch hat seine erste Acceleration-Phase von September bis November 2017 erfolgreich abgeschlossen. In diesen drei Monate arbeiteten elf Unternehmen im Healthcare-Sektor mit erfahrenen Beratern zusammen, um ihre Projekte zu schärfen und voranzutreiben. Dabei wurden die jeweiligen unternehmerischen Möglichkeiten konkretisiert, die Aufmerksamkeit wurde auf die prioritären Aufgaben gelenkt, und die wesentlichen Risiken und entsprechenden Korrekturmassnahmen wurden identifiziert. Zudem erhielten die Startups Zugang zum wertvollen Branchenwissen und Markt-Know-how der Healthcare-Partner von BaseLaunch, die durch erfahrene Spezialisten beim Accelerator vertreten sind: Johnson & Johnson Innovation, Novartis Venture Fund, Pfizer, Roche und Roivant Sciences.

Trudi Haemmerli, die dem Auswahlkomitee von BaseLaunch vorsteht, erklärt, welche Faktoren im Fokus standen: «Wir konzentrierten uns auf Innovation, die Qualität des Teams und die wissenschaftlichen Nachweise, die bisher präsentiert wurden. Ebenfalls berücksichtigt wurde, ob und wie das Projekt vom Basler Life-Science-Cluster profitieren kann.» Die ausgewählten Unternehmen sind fest entschlossen, die Basler Region und deren Ökosystem zu erkunden, indem sie ihr operatives Geschäft in die Region verlagern.

BaseLaunch unterstützt sechs Projekte in Phase II des Programms: Anaveon, Tepthera, TheraNASH und T3 Pharmaceuticals werden mit Zuschüssen von 120’000 bis 250’000 Franken gefördert. Zudem erhalten Polyneuron Pharmaceuticals und Versameb kostenlosen Zugang zu komplett ausgestatteten Laboratorien und Büroräumen im Switzerland Innovation Park Basel Area.
BaseLaunch wurde 2017 ins Leben gerufen, um die Entwicklung vielversprechender und innovativer Startup-Unternehmen im Healthcare-Bereich zu beschleunigen, die vom dynamischen Life-Science-Cluster der Region Basel profitieren. Im ersten Zyklus bewarben sich 100 Projekte aus mehr als 30 Ländern. Dieser grosse Zuspruch zeigt, dass BaseLaunch einen hohen bislang noch ungedeckten Bedarf erfüllt.
Die Healthcare-Partner spielten eine aktive Rolle, indem sie wichtige strategische Rückmeldungen zu den Projekten gaben. «In unserem massgeschneiderten Programm haben die Bedürfnisse der Unternehmer und ihre Vorhaben Vorrang», so Alethia de León, Managing Director BaseLaunch. «Wir freuen uns nun darauf, den ausgewählten Unternehmen im Rahmen des Gründungsprozesses zu helfen und weitere Investoren anzuziehen.»

Das Bewerbungsverfahren für den BaseLaunch-Zyklus 2018 ist ab sofort eröffnet. Mehr Informationen über Unternehmen, die für die Phase II ausgewählt wurden und das Bewerbungsverfahren erhalten Sie unter www.baselaunch.ch.

BaseLaunch
BaseLaunch hat sich zum Ziel gesetzt, Healthcare-Startups zu unterstützen und ihnen Schnittstellen zu einem der dynamischsten Biotech- und Pharma-Ökosysteme Europas zu verschaffen. Das auf Unternehmer ausgerichtete Accelerator-Programm bietet Zugang zu Finanzierung und vermittelt Branchenkontakte, Expertise und Infrastruktur. Während 15 Monaten arbeiten die teilnehmenden Startups mit dem Team von BaseLaunch sowie einem Netzwerk erfahrener Spezialisten zusammen, um ihre Strategie, ihre F&E-Pläne und ihren operativen Betrieb zu festigen. BaseLaunch wird unterstützt von den führenden Healthcare-Partnern Johnson & Johnson Innovation, Novartis Venture Fund, Pfizer, Roche und Roivant Sciences sowie von weiteren öffentlichen und privaten Partnern wie KPMG und Vossius & Partner. Projekte werden von einem Auswahlgremium mit umfangreicher Erfahrung und Kompetenz in den Bereichen Healthcare und Unternehmertum begutachtet, dem folgende Personen angehören: Sascha Bucher, VP und Head of Global Transactions, Roivant Sciences; Dr. Fabian Buller, Director of New Ventures, Johnson & Johnson Innovation; Dr. Jakob Busch-Petersen, Intrapreneur, External Innovation, Therapeutic Modalities, Roche; Dr. Phillipe Dro, CEO NeMoDevices und Multiunternehmer; Trudi Hämmerli, CEO und Director, PerioC Ltd, Managing Director, TruStep Consulting GmbH; Dr. Anja König, Global Head Novartis Venture Fund; Dr. Alex Mayweg, Partner, Versant Ventures; und Dr. Nathalie ter Wengel MD, European Head of External Science and Innovation, Pfizer. BaseLaunch wurde von BaselArea.swiss initiiert und wird von dieser Organisation betrieben.

BaselArea.swiss
BaselArea.swiss ist die Innovationsförderung und Standortpromotion der Nordwestschweizer Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura. BaselArea.swiss beschäftigt heute 18 Mitarbeitende und verfügt über ein Budget von 3,6 Millionen Franken pro Jahr, das von den drei Kantonen sowie vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO getragen wird. Kernaufgabe von BaselArea.swiss ist es, die Stärken des Wirtschaftsstandorts Nordwestschweiz nach aussen zu tragen sowie Firmengründer und Unternehmen aus dem In- und Ausland bei der Umsetzung ihrer Innovations- und Geschäftsvorhaben in der Region zu unterstützen. Über ihre umfangreiche Informationsplattform und regelmässigen Innovation Reports trägt BaselArea.swiss zur nachhaltigen Positionierung der Region Basel als führendes Innovations- und Wirtschaftszentrum bei.

Roivant Sciences verstärkt BaseLaunch Accelerator als Healthcare-Partner

BaseLaunch gab bekannt, dass das Biopharmaunternehmen Roivant Sciences als fünfter Healthcare-Partner das Accelerator-Programm unterstützt. BaseLaunch bietet vielversprechenden Healthcare-Startups Zugang zu Finanzierung, Branchenkontakten, Expertise und Infrastruktur in einem der dynamischsten Biotech- und Healthcare-Ökosysteme Europas.

Das von BaselArea.swiss initiierte und durchgeführte Programm wird neben Roivant ebenfalls von Johnson & Johnson Innovation, Novartis Venture Fund, Pfizer und Roche unterstützt sowie von weiteren Partnern aus dem öffentlichen und privaten Bereich. Sascha Bucher, VP und Head of Global Transaction bei Roivant mit mehr als 20 Jahren Fachkompetenz in den Bereichen Geschäftsentwicklung sowie Mergers & Acquisitions, wird zum Auswahlgremium von BaseLaunch stossen.

Für Vivek Ramaswamy, Gründer und CEO von Roivant, unterstreicht die Partnerschaft mit BaseLaunch das Bekenntnis des Unternehmens zu Basel als europäischem Innovationszentrum der Pharmabranche. «Indem wir uns am Accelerator beteiligen, können wir junge, talentierte Firmengründer bei der Entwicklung ihrer vielversprechenden Ideen unterstützen. Gleichzeitig bekräftigen wir damit unser Bestreben, ein fester Bestandteil des Life-Science-Ökosystems in der Region Basel zu werden.»

Alethia de León, Managing Director von BaseLaunch, begrüsst Roivant als Healthcare-Partner von BaseLaunch: «Wir sind sehr glücklich, Roivant als kompetenten Partner an Bord zu haben, der uns bei der Auswahl vielversprechender Startups aus dem Gesundheitsbereich unterstützt. Mit seinem Engagement für unseren Basler Accelerator verstärkt das Unternehmen den bedeutenden Einsatz der führenden, hoch innovativen Healthcare-Partner für diese Initiative.»

«Die Beteiligung der weltweit führenden Healthcare-Unternehmen unterstreicht den einzigartigen Status der Region Basel als Life-Sciences-Zentrum», sagt Christof Klöpper, CEO von BaselArea.swiss.

2017 wurden über 100 Projekte bei BaseLaunch eingereicht und elf Teams wurden in die erste Phase aufgenommen. In den ersten drei Monaten des Programms arbeiteten die Firmengründer eng mit dem Team von BaseLaunch sowie einem Netzwerk erfahrener Experten zusammen, um ihre Strategie, ihre F&E-Pläne und ihren operativen Betrieb auf eine solide Basis zu stellen. Die für die nächste Phase ausgewählten Unternehmen werden in Kürze bekannt gegeben.

Die Bewerbungsphase für 2018 beginnt Ende Januar. Weitere Information erhalten Sie auf www.baselaunch.ch.

BaseLaunch
BaseLaunch hat sich zum Ziel gesetzt, Healthcare-Startups zu unterstützen und ihnen Schnittstellen zu einem der dynamischsten Biotech- und Pharma-Ökosysteme Europas zu verschaffen. Das auf Unternehmer ausgerichtete Accelerator-Programm bietet Zugang zu Finanzierung und vermittelt Branchenkontakte, Expertise und Infrastruktur. Während 15 Monaten arbeiten die teilnehmenden Startups mit dem Team von BaseLaunch sowie einem Netzwerk erfahrener Spezialisten zusammen, um ihre Strategie, ihre F&E-Pläne und ihren operativen Betrieb zu festigen. BaseLaunch wird unterstützt von den führenden Healthcare-Partnern Johnson & Johnson Innovation, Novartis Venture Fund, Pfizer, Roche und Roivant Sciences sowie von weiteren öffentlichen und privaten Partnern wie KPMG und Vossius & Partner. Projekte werden von einem Auswahlgremium mit umfangreicher Erfahrung und Kompetenz in den Bereichen Healthcare und Unternehmertum begutachtet, dem folgende Personen angehören: Sascha Bucher, VP und Head of Global Transactions, Roivant Sciences; Dr. Fabian Buller, Director of New Ventures, Johnson & Johnson Innovation; Dr. Jakob Busch-Petersen, Intrapreneur, External Innovation, Therapeutic Modalities, Roche; Dr. Phillipe Dro, CEO NeMoDevices und Multiunternehmer; Trudi Hämmerli, CEO und Director, PerioC Ltd, Managing Director, TruStep Consulting GmbH; Dr. Anja König, Global Head Novartis Venture Fund; Dr. Alex Mayweg, Venture
Partner, Versant Ventures; und Dr. Nathalie ter Wengel MD, European Head of External Science and Innovation, Pfizer. BaseLaunch wurde von BaselArea.swiss initiiert und wird von dieser
Organisation betrieben.

BaselArea.swiss
BaselArea.swiss ist die Innovationsförderung und Standortpromotion der Nordwestschweizer Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura. BaselArea.swiss beschäftigt heute 18 Mitarbeitende und verfügt über ein Budget von 3,6 Millionen Franken pro Jahr, das von den drei Kantonen sowie vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO getragen wird. Kernaufgabe von BaselArea.swiss ist es, die Stärken des Wirtschaftsstandorts Nordwestschweiz nach aussen zu tragen sowie Firmengründer und Unternehmen aus dem In- und Ausland bei der Umsetzung ihrer Innovations- und Geschäftsvorhaben in der Region zu unterstützen. Über ihre umfangreiche Informationsplattform und regelmässigen Innovation Reports trägt BaselArea.swiss zur nachhaltigen Positionierung der Region Basel als führendes Innovations- und Wirtschaftszentrum bei.


Über Roivant Sciences
Roivant widmet sich transformativen Innovationen für die Healthcare-Branche. Dabei konzentriert sich das Unternehmen darauf, das Potenzial vielversprechender biomedizinischer Forschungsergebnisse voll auszuschöpfen, indem es sie zu neuartigen Behandlungsoptionen für unterschiedliche Therapiebereiche entwickelt und vermarktet. Roivant geht Partnerschaften mit innovativen Biopharmaunternehmen und akademischen Institutionen ein, um sicherzustellen, dass wichtige Arzneimittel rasch entwickelt und den Patienten zur Verfügung gestellt werden. Roivant bringt seine Arzneimittelpipelines durch ganz oder mehrheitlich in seinem Besitz befindliche Tochtergesellschaften voran, darunter Axovant (Neurologie), Myovant (Frauengesundheit und endokrine Erkrankungen), Dermavant (Dermatologie), Enzyvant (seltene Krankheiten) und Urovant (Urologie). Roivant plant zudem, neue Tochtergesellschaften zu gründen, die ausserhalb seines Kerngeschäfts der biopharmazeutischen Entwicklung tätig sind. Die langfristige Mission von Roivant besteht darin, den Zeit- und Kostenaufwand für die Entwicklung von neuen Medikamenten und deren Bereitstellung an die Patienten zu senken.

Wie ukrainische Entwickler IT-Innovationen in die Schweiz bringen

Seit das Silicon Valley in den 70-80 Jahren zum Zentrum der Technologiewelt geworden ist, haben andere versucht, diesem Beispiel zu folgen. Die meisten sind gescheitert, aber einige wie New York, Tel Aviv oder Berlin haben es glänzend geschafft. Keiner hat die Bay Area noch abgesetzt, aber diese Orte haben blühende Technologie Startup-Szenen erschaffen. Aber wem sollten sie zum Teil dafür danken?

Wenn man sich die heutigen Outsourcing-Hubs genauer ansieht, dann wird klar, dass der Nummer 1 Markt für Outsourcing in Europa die Ukraine ist. Mit einem hervorragenden Pool an 90.000 zertifizierten IT-Spezialisten nimmt die Ukraine nach den USA, Indien und Russland den vierten Platz in der Welt ein. Einer der führenden ukrainischen IT-Anbieter, der mit Kunden in DACH aktiv arbeitet, ist Mobilunity.

Mobilunity hat derzeit die Aufgabe, die Innovationsleistung von schweizer Startups und KMU mit dedizierten ukrainischen Entwicklern zu unterstützen und Ihre Personalkosten wesentlich zu reduzieren. Sie bieten den Startups, die nicht über genügend Kapital oder lokale erfahrene Fachkräfte verfügen, ein dediziertes Entwickler-Team zu bilden. Es geht aber nicht um Outsourcing im gewohnten Sinne, sondern um ein Outstaffing-Modell der Entwicklung. Ihr Geschäftsmodell sieht so aus: ein Startup heuert bei ihnen einen Remote Programmierer zum Fixpreis an, der ein vollwertiges Mitglied des Teams ist, aber fernab in Kiew arbeitet. Im Preis inbegriffen sind HR- und Recruitingskosten, alle Steuern, Bürokosten und andere Ausgaben.

“Auf solche Weise sparen unsere Kunden bis zu 60% ihrer Entwicklungskosten, ohne dass die Qualität verloren geht.” sagt Cyril Samovskiy, CEO von Mobilunity.

Die Qualität der ukrainischen Entwickler steht heute außer Frage, weil die ukrainischen Programmierer schon ihre Fähigkeit und tiefe Kenntnisse in den IT-Unternehmen weltweit bewiesen haben. Wie schon oben erwähnt, verfügt die Ukraine immer über einen großen Pool an erfahrenen Programmierer, da ihr Ausbildungssystem im Laufe der Jahre auf die Innovationen und IT-Entwicklung konzentriert wurde. Darüber hinaus ist kulturelle Ähnlichkeit immer der Schlüssel zum Erfolg. Ungeachtet der verschiedenen Klischees über Osteuropa, sprechen etwa 80% der ukrainischen IT-Spezialisten fließend Englisch und sind auch sehr teamfähig.

Ein prächtiges Beispiel für eine solche Schweizer-Ukrainische Zusammenarbeit ist die Partnerschaft zwischen Mobilunity und Schweizer Startups: “Unsere Teams arbeiten zurzeit insgesamt an 5 Schweizer Projekten in ganz verschiedenen Bereichen: Versicherung, Tourismus, IT-Sicherheit, Fintech, Herstellungsindustrie. Dank der Dedizierten Entwickler Teams in der Ukraine können sowohl junge Schweizer Start-Ups als auch etablierte Unternehmen ihre Nachfrage an fehlenden Entwickler und Technologien zum sehr günstigen Kosten abdecken, z.B. Blockchain, Laravel, SOA Technologien, Odoo und ERP Systems, Angular, Vue.js und andere JavaScript Frameworks.” – sagt Alfonsine Williams, Business Development Director von Mobilunity.

Sie suchen einen erfahrenen Programmierer oder möchten Ihr Team erweitern, um Ihr Geschäft auf die nächste Ebene zu bringen? Sie brauchen ein neues Entwickler-Team, ohne die Kosten zu sprengen? Mobilunity ist Ihr richtiger Ansprechpartner dabei!

Die Startups Lumigbo und MotionPilot gewinnen im Venture Kick Finale je CHF 130’000

Lumigbo hat eine Technologie entwickelt, welche das Einfügen von Implantaten in den Körper vereinfacht. MotionPilot macht das Fliegen von Drohnen zu einem intuitiven Vergnügen mit live Videos, Video-Brillen und Bewegungssensoren. Diese zwei Startups schliessen sich den Venture Kick Gewinnern 2017 an und erhalten ihren Teil der CHF 3’000’000 welche Venture Kick dieses Jahr investiert hat, um die globalen Ambitionen von Startups zu unterstützen.

venture kick

Lumigbo, das EPFL/ETHZ Spinoff welches Chirurgen den Job von Chirurgen vereinfacht
Implantate sind Materialkonstrukte die chirurgisch in den Körper eingesetzt werden. Täglich werden mehr als 1 Million Implantate bei offenen Operationen eingesetzt. Basierend auf Technologien von der EPF Lausanne und der ETH Zürich hat Lumigbo die Technologie entwickelt, um zentimetergrosse Implantate im Körper aufzubauen. Dabei wird ein Zugangskanal benutzt, welcher weniger als einen halben Millimeter Durchmesser hat, was die bisher kleinste Grösse ist. Das Verfahren kann für fast jede Art von Polymer-basierten Implantaten angewandt werden.

Lumigbos Prozess kann für fast jede Art von Implantat benutzt werden, welches im Körper eingefügt wird. Im Moment fokussiert Lumigbo sich auf Wurzelbehandlungen – davon gibt es 700’000 Fälle jährlich in der Schweiz – ein kniffliges und langsames Prozedere, das Zahnärzte und Patienten nicht mögen. Lumigbo hat einen Prozess entwickelt wobei mittels spezifischen Materialien und einem Gerät nach der Wurzelbehandlung in einer minimalinvasiven Art Material eingeführt wird, welches die Behandlungszeit um bis zu 30 Minuten verkürzt und dabei die Effizienz der Behandlung steigert. Lumigbo hat aktuell drei Prototypen patentiert.

Dank der Hilfe von Venture Kick wird Lumigbo weiter die Möglichkeit haben, ihr Produkt für Kunden zu testen und weiterzuentwickeln. «Mit dem Venture Kick Training haben wir unser Businessmodell etabliert und Schlüsselannahmen validiert. Dank der Finanzierung können wir nun unsere Prototypen anpassen und unseren zukünftigen Kunden helfen, spezifische Sets von neuen Befunden einzubauen», erklärt Andreas Schmocker, Gründer von Lumigbo.

Andreas Schmocker hatte mit dem venture leaders 2017 Programm die Möglichkeit, Investoren aus dem Bereich der Dental- und Medizingeräteindustrie sowie Key Opinion Leaders zu treffen.

MotionPilot: Macht das Fliegen von Drohnen zu einem intuitiven Vergnügen
Die Geschichte beginnt mit Arthur, Benjamin, Timothée und Thibaut, alle mikrotechnische Ingenieure der EPFL mit einer Leidenschaft für Drohnen, welche ihr Hobby intuitiver und spassiger gestalten wollten. Frustriert zu sehen, dass das First Person View (FPV) Erlebnis auf eine kleine Anzahl Personen beschränkt ist, wegen seiner technischen Komplexität und dem Mangel an Ready-to-Fly Lösungen, haben sie sich dazu entschieden, dieses Problem zu lösen. Heute bringt die Firma MotionPilot ein intuitives Flugerlebnis auf den Markt. Das Produkt enthält eine Drohne, Video-Brillen und den MotionPilot Controller.

Mit der Technologie kann man in wenigen Sekunden fliegen und die Möglichkeiten, welche das Fliegen bietet entdecken: veranstalte ein Rennen mit Freunden, Spring über eine Klippe oder Erkunde einfach die Umgebung aus der Luft. «Die Kicks, welche wir erhalten haben, waren eine grosse Hilfe um MotionPilot da hin zu bringen wo es heute ist. Und nicht nur das Geld, die Unterstützung und Beratung haben uns geholfen, zu fokussieren und vorwärts zu kommen, was essentiell war.» MotionPilot zielt darauf ab, seinen Marktanteil im schnellst wachsenden Freizeitanteils des Drohnenmarkts zu erhalten, wo Verkaufserlöse im Jahr 2021 über $12 Milliarden wachsen sollen. MotionPilot hat zwei Schlüsseltechnologien entwickelt: Bewegungstracking und spürbares Feedback, was die Konstruktion eines Controllers ermöglicht, welcher intuitiver ist in der Nutzung als eine konventionelle Fernsteuerung. Das Produkt wird in Ready-to-Fly Packages verkauft, um es jedermann eine einfache Handhabung zu erlauben. «Das Venture Kick Preisgeld wird vor allem dazu genutzt um einen Software-Ingenieur in das Team zu holen, die Kommunikation rund um das Projekt zu erhöhen und die erste Phase der Industrialisierung zu finanzieren» sagt Timothée Peter, CEO MotionPilot.

Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick vergibt ein Startkapital von 130‘000 Franken an die Startups. Ausserdem hilft es den Jungunternehmen, ein strukturiertes und erfolgreiches Unternehmen zu werden. Unternehmer präsentieren ihre Geschäftsideen vor einer Jury auf drei verschiedenen Levels und erhalten Finanzierung sowie direktes Feedback und ein weitreichendes Netzwerk aus erfahrenen Unternehmern und Investoren.

Seit 2007 profitierten 500 Gründerprojekte von rund 20 Millionen Franken Startkapital. Daraus entstanden mehr als 350 aktive Unternehmen, welche 3‘900 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen haben. Ausserdem haben die unterstützten Jungunternehmen ein Finanzierungsvolumen von 1,35 Milliarden Franken erhalten. Von den TOP 100 Schweizer Startups 2017 starteten 55 ihre Unternehmerkarriere bei Venture Kick.

2017 wird Venture Kick 3 Millionen Franken an Startup Projekte vergeben um die Schweizer Wissenschaft auf dem globalen Markt zu positionieren. Mehr dazu im Venture Kick Jahresbericht.
Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung, wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Fondation Lombard Odier, Debiopharm Group, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, European Space Agency, Engagement Migros, Swisscom, André Hoffmann, Hansjörg Wyss und Martin Haefner.

“Kraftwerk” in Zürich – Ort für Kollaboration und Innovation

Das Kraftwerk – schweizweit einzigartiger Ort für Kollaboration und Innovation – öffnet Anfang Oktober offiziell seine Tore. Das ehemalige ewz-Unterwerk Selnau im Herzen Zürichs hat sich in den letzten Tagen und Wochen mit Hilfe von 22 Schiffscontainern in einen inspirierenden Netzwerk- und Arbeitsort verwandelt.

Im Kraftwerk sollen künftig in firmen- und branchenübergreifender Kollaboration innovative und nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit erarbeitet werden. In den neuen Arbeits-, Workshop- und Eventräumen werden gemeinsame Projekte von Grossunternehmen, Organisationen, Selbständigen und Kreativen aktiv gefördert.

Das partnerschaftliche Projekt von Impact Hub Zürich, digitalswitzerland, Engagement Migros und ewz wird am 6. Oktober mit einem Stadtfest offiziell eröffnet.

Anreise:
Das Kraftwerk ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar: Tram bis “Stauffacher” oder “Selnaustrasse”, S-Bahn bis “Zürich Selnau”. Beim Kraftwerk sind keine öffentlichen Parkplätze vorhanden. Das City-Parkhaus liegt in 250 Metern Entfernung.

Grosses Stadtfest zur Eröffnung:
Die Macher freuen sich, wenn Sie auch am 6. Oktober beim öffentlichen Stadtfest anlässlich der Eröffnung kommen.

Über Impact Hub Zürich
Der Impact Hub Zürich ist eine unternehmerische Community aus über 850 Innovatoren, Startups, Kreativen, Techies und Grossfirmen, die eine kooperative Zukunft über Sektorgrenzen hinweg gestalten. Die Herausforderungen unserer Zeit werden nur durch radikale Kollaboration gemeistert, nicht allein durch Wettbewerb. Neben dem Kraftwerk betreibt der Impact Hub Zürich drei Coworking-Spaces in der Zürcher Innenstadt. Er ist Teil einer weltweiten Impact-Hub-Community mit rund 15`000 Mitgliedern an über 100 Standorten, davon drei in der Schweiz.

Über digitalswitzerland
digitalswitzerland ist die gemeinsame Initiative von Wirtschaft, öffentlicher Hand und Wissenschaft, welche die Schweiz zum international führenden digitalen Innovationsstandort gestalten will. Dabei ist digitalswitzerland bereits auf verschiedensten Feldern aktiv, wie Wissenstransfer, Bildung, Startup-Ökosysteme und politische Rahmenbedingungen. Dem Verein gehören über 80 der renommiertesten Unternehmen und Organisationen sowie innovative Standorte der ganzen Schweiz an. Die Initiative wurde 2015 ins Leben gerufen.

Über Engagement Migros
Der Förderfonds Engagement Migros ermöglicht Pionierprojekte im gesellschaftlichen Wandel, die neue Wege beschreiten und zukunftsgerichtete Lösungen erproben. Der wirkungsorientierte Förderansatz verbindet finanzielle Unterstützung mit Coaching-artigen Leistungen im Pionierlab. Engagement Migros wird von den Unternehmen der Migros-Gruppe mit jährlich circa zehn Millionen Franken ermöglicht und ergänzt seit 2012 das Migros-Kulturprozent.

Über ewz
ewz ist das führende Unternehmen mit nachhaltigen Energie- und Kommunikationslösungen für Privatpersonen und Unternehmen in der Schweiz. Zu den Tätigkeiten der rund 1`200 Mitarbeitenden, darunter 40 Lernenden, gehören die ökologische Stromproduktion, die sichere Stromversorgung der Stadt Zürich und der Graubündner Gebiete Domleschg/Heinzenberg, smarte Energie- und Telekomlösungen für Unternehmen, das ultraschnelle Glasfasernetz für die Stadt Zürich sowie öffentliche Beleuchtung und Uhren, Energieberatung und andere Dienstleistungen.

YOVEO übernimmt Lausanner Video-Startup iRewind

yoveo AG, führendes Schweizer Unternehmen für Videostrategien und -technologien, gab heute die Übernahme des Lausanner Startups iRewind bekannt. iRewind ist in 23 Ländern aktiv und bietet Video-Cloudlösungen, die für Teilnehmende von Sportveranstaltungen automatisch personalisierte Videos aufzeichnet, verarbeitet und exportiert. Bisher wurden mit dieser Lösung weltweit mehr als 300 Veranstaltungen abgedeckt und mehr als eine Million Videos produziert.


Die Übernahme von iRewind durch YOVEO wird es dem Unternehmen ermöglichen, ein breite Palette von Dienstleistungen im schnell wachsenden Bereich von Video Micro Moments anzubieten, insbesondere für Sportveranstaltungen. Dies erfolgt durch die Kombination von iRewinds Video-Cloudlösungen und YOVEOs Kompetenzen im Bereich Videotechnologie. Laut Marco Demont, Mitgründer von YOVEO, entsteht mit der Übernahme von iRewind ein neuer, weltweit führender Anbieter von intelligenten und personalisierten Lösungen für die Massen-Videoproduktion: „iRewind ist ein Pionier auf dem Markt für Video Micro Moments bei Sportveranstaltungen und hat es geschafft, in kurzer Zeit eine beeindruckende Reichweite aufzubauen.” Andreas Herren, Mitgründer von YOVEO und verantwortlich für die Produktentwicklung, ergänzt: „Aufgrund der Erfahrung von iRewind im Bereich der Videoautomatisierung können wir unseren Partnern innovative Videolösungen anbieten und diese für unsere Kunden wie Veranstalter, Zeitmessungsfirmen oder Sponsoren von Sportveranstaltungen massgeschneidert aufbereiten.“

Die technische Abteilung von iRewind unter der Leitung von Mihai Nicolescu, CTO und Mitgründer von iRewind, wird weiterhin aus Bukarest operieren. In Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsstandort Zürich wird iRewind u.a. in den Bereichen der hochskalierbaren VideoBulk-Verarbeitung, der Automatisierung und der Computer Vision weiterentwickelt.

„Wir sind sehr dankbar für die Leidenschaft und das Engagement des gesamten iRewindTeams“, sagt iRewind-Mitgründer und CEO Bogdan Manoiu. „Wir haben iRewind mit dem Gedanken gegründet, emotionale Video-Erinnerungen anzubieten, die überall geteilt werden können. YOVEO verfügt über spannende Videoprodukte und innovative Technologien, die in Kombination mit iRewinds Know-how den Teilnehmenden, aber auch den Veranstaltern, Zeitmessungsfirmen und Sponsoren einen grossen Mehrwert bieten.“

Startup-Accelerator BaseLaunch – das Schweizer Beschleunigungsprogramm für Healthcare-Startups

baselaunch.ch, das neue Schweizer Beschleunigungsprogramm für Healthcare-Startups, bietet ausgesuchten Jungunternehmen Zugang zur Life-SciencesWertschöpfungskette der Region Basel. Das von BaselArea.swiss initiierte und operativ geführte BaseLaunch geniesst die Unterstützung von Novartis Venture Fund, Johnson & Johnson Innovation sowie Pfizer und ist Healthcare-Partner des Kickstart Accelerator von digitalswitzerland.
BaselArea.swiss, die Innovationsförderung und Standortpromotion der Nordwestschweizer Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura, lancierte heute den neuen Schweizer Healthcare-Startup-Accelerator BaseLaunch. BaseLaunch soll die einzigartige Position der Region Basel als globale Drehscheibe der Life-Sciences-Branche und deren steigende Popularität bei Investoren nutzen, um die nächste Generation erfolgreicher Firmen mit einem auf Healthcare-Unternehmer zugeschnittenen Angebot anzuziehen.
“Eine gesunde und gut abgestützte Startup-Szene ist eine Voraussetzung, um den absoluten Spitzenplatz der Schweizer Life-Sciences-Wirtschaft zu stärken und weiter auszubauen”, hielt Domenico Scala, Präsident von BaselArea.swiss, fest. “Es besteht viel Nachholbedarf für die Schweiz in diesem Bereich und BaseLaunch ist ein strategisches Verbindungsstück, um diese Lücke zu schliessen.”

“Die Erfahrung von BaselArea.swiss im Vernetzen von Innovatoren und in der Förderung von Unternehmern erlaubt es BaseLaunch, sich spezifisch auf die Bedürfnisse von HealthcareStartups zu konzentrieren. Gleichzeitig bereichert BaselArea.swiss auf diesem Weg die herausragende Innovationslandschaft der Schweiz, besonders im Gebiet der Life-Sciences”, bemerkte Dr. Christof Klöpper, CEO von BaselArea.swiss. BaseLaunch ist das designierte Healthcare-Programm im Rahmen des Kickstart Accelerator von digitalswitzerland und pflegt Partnerschaften mit weiteren etablierten öffentlichen sowie privatwirtschaftlichen Organisationen. Es ist somit eng an wichtigen nationalen und regionalen Initiativen ausgerichtet.

Bereits heute geniesst BaseLaunch die Unterstützung weltweit tätiger bio-pharmazeutischer Unternehmen und Innovationsführer wie Novartis Venture Fund, Johnson & Johnson Innovation und Pfizer. Als Healthcare-Partner bringen sie sich in BaseLaunch ein, um bahnbrechende und förderungswürdige Innovationen zu finden, die dringenden medizinischen Herausforderungen begegnen.
„BaseLaunch will die besten Innovatoren im Healthcare-Bereich unterstützen, indem es ihnen direkten Zugang zu gründerfreundlichen Geldmitteln, Knowhow, Branchenkontakten und einer hochmodernen Infrastruktur verschafft. Wir möchten die Startups individuell anleiten und ihnen die Möglichkeit verschaffen, vollends in der Life-SciencesWertschöpfungskette aufzugehen“, erklärte Alethia de Léon, CEO von BaseLaunch.

Ein Programmzyklus erstreckt sich über zwei Phasen und insgesamt 15 Monate. In der ersten Phase, die drei Monate dauert, arbeiten die Firmengründer eng mit dem Team von BaseLaunch und einem Netzwerk erfahrener Unternehmer und Berater an der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsidee. Die finanziellen Beiträge von BaseLaunch hierfür reichen bis 10 000 Franken pro Projekt. Bis zu drei Startups werden für die zweite Phase ausgewählt und erhalten dort die Chance, in den Labors des Switzerland Innovation Park Basel Area innerhalb eines Jahres Forschungsdaten zu generieren und Meilensteine ihres Businessplans zu erreichen. Hierfür werden ihnen bis zu 250 000 Franken an Fördergeldern zugesprochen.

Bewerbungen für den ersten Zyklus des Programms nimmt BaseLaunch bis zum 30. Juni 2017 entgegen. Weitere Programmzyklen beginnen in der zweiten Hälfte 2018 und 2019. Ein Auswahlkomitee bestehend aus Branchenexperten wählt unter den Bewerbern die Startups aus, die in das Programm aufgenommen werden.

Über BaseLaunch
BaseLaunch, eine Initiative von BaselArea.swiss, hat sich zum Ziel gesetzt, verheissungsvolle und bahnbrechende Healthcare-Startups anzusiedeln und deren Entwicklung zu beschleunigen sowie die Spitzenposition der Region Basel als führende LifeSciences- Drehscheibe zu stärken. Das Accelerator-Programm von BaseLaunch bietet teilnehmenden Gründerteams Geldmittel, Expertise, Infrastruktur und Branchenkontakte sowie Schnittstellen zu einer der lebhaftesten Biotech- und Pharma-Wertschöpfungsketten Europas. BaseLaunch geniesst die Unterstützung der Healthcare-Partner Novartis Venture Fund, Johnson & Johnson Innovation und Pfizer sowie weiterer öffentlicher und privatwirtschaftlicher Partner. Bewerbungen werden von einem Auswahlkomitee begutachtet, dem folgende Personen angehören: Dr. Fabian Buller, Director New Ventures, Johnson & Johnson Innovation, Dr. Phillipe Dro, CEO, NeMoDevices, Trudi Haemmerli, CEO and Director, PerioC Ltd, Managing Director, TruStep Consulting GmbH, Dr. Anja König, Managing Director, Novartis Venture Fund, Dr. Alex Mayweg, Venture Partner, Versant Ventures und Dr. Nathalie ter Wengel MD, European Head External R&D and Innovation, Pfizer. Weiterführende Informationen und das Bewerbungsformular finden Sie auf www.baselaunch.ch.

Über Basel.Area.swiss
BaselArea.swiss ist die Innovationsförderung und Standortpromotion der Nordwestschweizer Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura. Kernaufgabe von BaselArea.swiss ist es, die Stärken des Wirtschaftsstandorts Nordwestschweiz nach aussen zu tragen sowie Firmengründer und Unternehmen aus dem In- und Ausland bei der Umsetzung ihrer Innovations- und Geschäftsvorhaben in der Region zu unterstützen. BaselArea.swiss beschäftigt heute 18 Mitarbeitende und verfügt über ein Budget von 3,6 Millionen Franken pro Jahr, das von den drei Kantonen sowie vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO getragen wird.

Fokus Start-Up-Kosmos: Kommunikation und Marketing junger Unternehmen

Start-Up was ist das eigentlich? Wieder so ein neumodischer Hipster-Begriff oder steckt mehr dahinter? Genau dieser Frage und was diese sogenannten Start-Ups tun können, damit die Beantwortung dieser Frage in Zukunft jedem kinderleicht fällt, widmen wir uns folgend.

Was ist ein Start-Up?
Start-Ups sind junge Unternehmen, die gerade frisch gegründet wurden und zumeist noch nicht vollständig am Markt etabliert sind. Oftmals stecken sie noch in den ersten Zügen der Geschäftsaufnahme bzw. der Gründungsphase und nicht selten warten sie mit innovativen Ideen aus den Geschäftsfeldern E-Commerce, Kommunikation oder Life Science auf. Das Ziel von Start-Ups besteht in der Regel darin, möglichst schnell zu skalieren, um ein interessanter Übernahmekandidat für bereits etablierte Marktteilnehmer zu warden oder selbst zu solch einem zu avancieren. Dabei spielt insbesondere Risikokapital eine entscheidende Rolle für das benötigte Wachstum, viele gefeierte Start-Ups schreiben keine schwarzen Zahlen.

Start-Ups als Problemlöser
Die Gründer und die Business-Ideen von Start-Ups sollen in den meisten Fällen Probleme lösen und das Leben der Menschen vereinfachen sowie komfortabler gestalten, gleich ob im Business-Alltag oder in der Freizeit. Die Welt wächst dieser Tage ein Stück näher zusammen – Alles wird digitaler und somit allgegenwärtig. Software, wichtige Formulare und Dateien, Kontakte/Freunde und damit verbundene Kommunikationsmöglichkeiten, Filme und Musik sind mehr und mehr online verfügbar, und somit von jedem Anwender mit entsprechenden Zugriffsrechten zu jedem Zeitpunkt von jedem internetfähigen Endgerät aus zu erreichen. Demnach haben wir somit auch gleich die Erklärung geliefert, was unserem Verständnis nach keine Start-Ups sind, nämlich die Reinigung und der Schnellimbiss von nebenan, aber die Art und Weise, wie wir mit solchen Unternehmen kommunizieren; dies kann durch aus mittels des Produkts eines Start-Ups geschehen. Ein Beispiel für diesen Zusammenhang bildet die App mytaxi, die das komfortable Bestellen eines Taxis vom Smartphone ermöglicht.

Start-Ups aus dem Silicon Valley
Viele der heute grössten Unternehmen der Welt waren einst Start-Ups. Oft stammen sie aus dem kalifornischen Silicon Valley oder sind zumindest inspiriert durch die Ideenschmiede der kalifornischen Region an der Westküste der USA. Das Silicon Valley zählt zu dem bedeutendsten Standort für junge Unternehmen aus der IT- und High-Tec-Industrie. Mit der Entstehung des bekannten Stanford Industrial Parks unweit der berühmten Stanford Universität versammelten sich dort recht schnell Studenten, Absolventen, junge Unternehmer, Erfinder und Investoren rund um das Silicon Valley, um gemeinsam an Ideen zu arbeiten und sie zu marktreifen Produkten sowie Dienstleistungen voranzutreiben. Steht das Team, die Idee und sind vielleicht sogar schon erste Investoren gewonnen, ist es das erklärte Ziel eines Start-Ups das Wachstum voranzutreiben und einen möglichst hohen Marktwert zu erzielen. Einige der im Silicon Valley gegründeten und/oder dort ansässigen Unternehmen haben dies auch erfolgreich geschafft, darunter finden wir bekannte Namen wie Microsoft, Apple mit seinem IPhone und zahlreichen weiteren Produkten, das globale Unternehmen Google, Adobe, ebay, facebook, Cisco, Oracle und HP.

Vom Start-Up zum Unternehmen
Doch nicht nur in der prestigeträchtigen Bay-Area finden Start-Ups ihren Platz. Auch andere Länder und Kontinente haben bereits erfolgreiche Start-Ups zum Vorschein gebracht. Doch wie schaffen es diese junge Unternehmen ihren Bekanntheitsgrad und ihre Popularität möglichst schnell zu steigern? Was sind die Kommunikations-und Marketingstrategien der Gründer? Um den interessierten Leser einen kleinen Einblick zu gewähren, finden wir im weiteren Verlauf einige Marketingmassnahmen und -Aktivitäten für Start-Ups von Start-Ups.

Neben dem nötigen Kapital sowie wichtigen Kontakten und cleveren Vertriebsstrategen sind die richtigen Tricks und Tools im Marketing-Dschungel von entscheidender Bedeutung. Jeder, der in diesem Umfeld tätig ist, sollte sie einmal gehört haben, die berühmten vier P’s. Die Fachleute sprechen an dieser Stelle von Product, Price, Promotion und Place. Es handelt sich demnach um das Produkt, dem Preis, der Marketing- und Kommunikationspolitik sowie der Distribution. Wir kümmern uns in den folgenden Zeilen massgeblich um den Bereich der Promotion, sprich Marketing und Kommunikation mit einem Fokus auf Social Media Marketing, welches sich insbesondere für Start-Ups in der Vergangenheit als besonders erfolgreich erwies.

Marketing und Kommunikation junger Start-Ups
Jedes Start-Up hat seine eigenen Ideen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Ansätze, um die Bekanntheit und Popularität zu erhöhen, gibt es dabei einige. Neben dem klassischen Marketing gewinnt der Bereich des digitalen Marketings eine immer wichtigere Rolle. Nur die Allerwenigsten können sich heut noch eine Zeit ohne Internet vorstellen und viele der jüngeren Generation können sich kaum noch an eine Zeit ohne Blogs, facebook, youtube, WhatsApp, Instagram und Snapchat erinnern. Unter den bekanntesten Tools setzen Start-Ups vor allem auf Affiliate-Marketing, Ads-Placements, Suchmaschinenoptimierung und das Influencer-Marketing in Form von Kooperationen mit Meinungsmachern und Szene-Bekanntheiten.

Von Start-Ups für Start-Ups
Plattformen anderer Start-Ups eignen sich besonders gut für das eigene Marketing und speziell für die verschiedenen Formen des Social Media Marketings. So wird facebook, dass einst selbst noch in den Start-Up-Schuhen steckte, zu einer beliebten Content-Marketing-Plattform. Nicht nur etablierte Unternehmen aus dem B2C-Segment wie die Fluglinie airberlin oder die E-Commerce Plattform Zalando setzen hier auf den direkten Marketingkanal mit der Kundschaft, sondern auch viele Start-Ups. Ganz besonders beliebt sind hier Mitmach-Aktionen bzw. Gewinnspiele, wie es die e-Gaming Plattform PokerStars auf ihren Kanälen beispielsweise vormacht, aber auch unterhaltsame Bilder (Memes) und Videos werden eingesetzt, um Viralität zu erzeugen. Im B2B-Segment wird hingegen mit Studien und Fachartikeln die Buyer Persona adressiert.

YouTube ist ein weiteres Phänomen, eine Videoplattform, die ebenfalls einst selbst zu den Start-Ups zählte, bietet heute unglaublich viele Möglichkeiten für junge Unternehmen zur Reichweitensteigerung. Humor ist eine der wichtigsten menschlichen Emotionen, daher erfreuen sich witzige Videos auf YouTube und anderen Plattformen besonderer Beliebtheit. Waren es am Anfang überwiegend witzige, teils schräge, oft ironische und nicht immer ganz ernstzunehmende selbstinszenierte Videos, mit denen auch unter anderem die Gründer von studivz, dem deutschen facebook-Pendant, auf sich aufmerksam machten, sind dies heute vermehrt die sogenannten Influencer, die direkt oder indirekt für Produkte werben und diese empfehlen. Der Bereich des Online-Marketings ist zusammenfassend eine Welt für sich, die sich stetig wandelt und immer wieder neue Wege und Methoden entstehen lässt, die Start-Ups gezielt zur Kommunikation einsetzen können und sollten. Der Kreativität sind hierbei oft keine Grenzen gesetzt.