Schweizer Startups: Über 20.000 Neugründungen im ersten Halbjahr

In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres wurden 20‘258 Unternehmen neu ins Schweizer Handelsregister eingetragen. Dies ist ein Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Am stärksten war der Zuwachs im Tessin, wo die Neugründungen um zehn Prozent anstiegen. In der Nordwestschweiz betrug der Zuwachs fünf Prozent, in der Ostschweiz vier Prozent und in der Südwestschweiz wie auch im Espace Mittelland jeweils zwei Prozent. In Zürich blieben die Neugründungen praktisch auf dem Niveau des Vorjahres. In der Zentralschweiz hingegen nahmen die Neueintragungen um neun Prozent deutlich ab.

Schweizer Handelsregister Statistik 2013

Im ersten Halbjahr 2013 wurden in Branchen wie Grosshandel, Unternehmens-dienstleistungen, Verkehr und Logistik signifikant mehr neue Firmen im Handelsregister eingetragen. Dem gegenüber wurden in Bereichen wie Immobiliendienstleistungen, Einzelhandel oder Handwerk weniger Firmen gegründet.

Schweizer Handelsregister Statistik

Über das IFJ Institut für Jungunternehmen
Mit dem IFJ Institut für Jungunternehmen haben Firmengründer/innen einen kompetenten Partner zur Seite mit dem sie alle Fragen vor der Gründung klären, die Firmengründung begleitet vollziehen und sich auf den Start der neuen Firma vorbereiten können. Das IFJ ist seit 1989 die grösste Anlaufstelle in der Schweiz. Jedes Jahr gründen einige Hundert Personen mit dem Gründungs-Service ihre Firma, 2’000 Gründer/innen besuchen die angebotenen Kurse, 8’000 Interessierte die Fachreferate und 30’000 Abonnent/innen lesen den wöchentlichen Newsletter. Zudem trainiert das IFJ einige Hundert Studierende und vergibt CHF 2 Mio. Startkapital an Projekte und Startups aus Schweizer Hochschulen.

Swiss ICT Symposium 2013

Bei dem Swiss ICT Symposium 2013 werden Perspektiven des ICT-Werkplatzes Schweiz thematisiert.

20 Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Sport und Kultur nehmen am renommierten Swiss ICT Symposium Stellung zu Schweizer Innovationen, Technologien und Märkten. Unter ihnen sind UBS-CIO Stefan Arn, ETH-Forscher Prof. Dr. Dirk Helbing, Nationalrat Balthasar Glättli, Green-CEO Franz Grüter und der Künstler, Unternehmer und Bauer Dieter Meier (YELLO).

swissict
ETH-Professor Dirk Helbing will mit „FuturICT“ auf einem Computer das ganze Weltgeschehen simulieren und berechenbar machen und EPFL-Professor Willy Zwaenepoel ist ein Wissenschafter von globalem Rang, Swiss ICT Award-Preisträger 2012 und als Startup-Unternehmer vom Silicon Valley-Geist beseelt. Nationalrat Balthasar Glättli treibt die Debatte über Netzneutralität voran, Stefan Burschka (RUAG) identifiziert Botnetze und entziffert verschlüsselten Datenverkehr, während Stefan Arn die UBS-IT neu erfindet.

Sie sind einige der 20 Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Sport und Kultur, die sich am Swiss ICT Symposium 2013 zu zentralen Aspekten des Werkplatzes Schweiz äussern. In den drei thematischen Streams „Innovation“, „Märkte“ sowie „Technologie und Management“ nehmen die Experten u.a. zu Big Data, Cloud-Rechtsfragen, HERMES 5, Fachkräftemangel, Projektmarkt, Datacenter-Industrie, Technologie-Trends und zum Standort Schweiz Stellung.

„Unabhängige Denk- und Diskussionsplattform“

Neben sachorientierten Themen kommen mit dem weltbesten Degenfechter Max Heinzer Lehren aus dem Spitzensport zur Sprache, und Dieter Meier wird die Teilnehmenden mit seinem reichen Wissens- und Erfahrungsschatz als Techno-Musik-Pionier (YELLO), Künstler, Unternehmer, Biobauer und Querdenker inspirieren.

„Damit setzt swissICT den eingeschlagenen Weg fort, ICT-Entscheidern und Managern eine unabhängige, fachlich hochstehende und inspirierende Denk- und Diskussionsplattform zu bieten“, sagt Dr. Thomas Flatt, Präsident des organisierenden Fachverbands swissICT.

Am eineinhalbtägigen Swiss ICT Symposium bietet sich auch Gelegenheit, um den persönlichen Austausch im kleinen Kreis zu pflegen und alle Teilnehmer sind geladene Gäste an der anschliessenden Verleihung des „Swiss ICT Award 2013“.

Die SwissICT Awards 2013 werden in den drei Kategorien «Champion», «Newcomer» und «Public» verliehen.

In der Kategorie «Champion» werden ICT-Unternehmen der Schweiz mit einem klaren, nachvollziehbaren und nachhaltigen Leistungsausweis ausgezeichnet. Ausserdem wird in dieser Kategorie ein Award an eine erfolgreiche Persönlichkeit verliehen, welche sich durch Innovation und Führungskraft auszeichnet.

Der «Newcomer» ist die Auszeichnung für jüngere ICT-Unternehmen der Schweiz mit einem deutlichen Anspruch, in der Zukunft mit innovativen Lösungen eine bedeutende Rolle zu übernehmen. Auch in dieser Kategorie wird eine erfolgreiche Persönlichkeit mit einem Award ausgezeichnet.

Die Leser von Swiss IT Magazine bestimmen in einer Online-Wahl den Gewinner des «Public» Award. Zur Auswahl stehen die 10 Finalisten der ICT-Unternehmen.

Das Swiss ICT Symposium findet seit 1980 statt. Als Goldpartner 2013 fungieren AXA Winterthur, Swisscom IT Services und Medienpartner ist Computerworld.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und bis zum 15.8. gelten Early-Bird-Sonderkonditionen.

Weitere Informationen
Datum: 11./12. November 2013, Hotel Radisson Blu und KKL, Luzern
Anmeldung und vollständiges Detailprogramm: www.swissict-symposium.ch
Early-Bird-Konditionen: bis 15.8.2013
Spezialpreise für Mitglieder von swissICT, /ch/open und spm

swissICT: Organisator
swissICT ist der primäre Repräsentant des ICT-Werkplatzes Schweiz und der grösste Fachverband der Branche. swissICT verbindet 3‘000 ICT-Unternehmen, Anwender-Unternehmen und Einzelpersonen und engagiert sich fachlich wie politisch für die Branche: swissICT fördert den Informationsaustausch, bündelt Bedürfnisse, publiziert die Berufsbilder der ICT, die wichtigste Salärumfrage und verantwortet die Organisation des „Swiss ICT Award“. Hunderte von Experten engagieren sich in 16 Fachgruppen für die Qualität der ICT in der Schweiz.

Die Gewinner – Swiss Economic Award 2013

Carnosa aus Langenthal, VirtaMed aus Schlieren und Spitex zur Mühle aus Uster: So heissen die Gewinner des diesjährigen Swiss Economic Award 2013.
Swiss Economic Forum

Die drei siegreichen Unternehmen wurden aus 90 gültigen Bewerbungen von der hochkarätigen Jury unter der Leitung von Carolina Müller-Möhl in einem dreistufigen, SQS-zertifizierten Jurierungsverfahren gekürt. Der bedeutendste Jungunternehmerpreis der Schweiz wurden am 07.06.2013 im Rahmen des 15. Swiss Economic Forum in Interlaken vor über 1300 Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien verliehen.

Spitex
In der Sparte Dienstleistung gewinnt die Spitex zur Mühle AG den diesjährigen Swiss Economic Award. 2009 in Uster gegründet, ist das Jungunternehmen heute bereits in den Kantonen Zürich, Bern, Luzern, Schwyz, Solothurn und Zug tätig. Die private Spitex ermöglicht es Kunden, schwierige Lebensphasen mit hochstehender Betreuung und Pflege in vertrauter Umgebung zu verbringen.

VirtaMed AG
In der Sparte Hightech/Biotech setzte sich die VirtaMed AG durch. Mit den hochmodernen Simulatoren für endoskopische Chirurgie des seit 2007 aktiven Jungunternehmens haben Ärzte die Möglichkeit, ausserhalb des Operationssaals und ohne Gefährdung von Patienten effizientes Training mit originalen Operationsinstrumenten zu absolvieren.

Carnosa AG
Die Carnosa AG entschied das Rennen in der Sparte Produktion/Gewerbe für sich. Das Jungunternehmen aus Langenthal besetzt mit seinen Produkten – Frischfleisch, pfannenfertige und Convenience-Produkte, Hamburger, Schinken, Wurstwaren und Spezialitäten – erfolgreich die Nische «Was dem Kleinen zu gross und dem Grossen zu klein ist».

Zertifiziertes Jurierungsverfahren
Die Ausschreibung für den bedeutendsten Jungunternehmerpreis der Schweiz war erneut ein grosser Erfolg: Für den Swiss Economic Award 2013 haben sich 200 Jungunternehmen aus der ganzen Schweiz registriert, 90 davon haben ein vollständiges und gültiges Dossier zuhanden der Jury eingereicht. Aus diesen evaluierte die Vorjury 15 Unternehmen – jeweils fünf aus den drei Kategorien Dienstleistung, Hightech/Biotech und Produktion/Gewerbe. Eine zwölfköpfige Expertengruppe besuchte die Kandidaten und bestimmte nach eingehender Prüfung für jede Kategorie drei Finalisten.
Die siegreichen Unternehmen wurden in einem dritten und letzten Schritt von den 15 Jurymitgliedern unter der Leitung von Carolina Müller-Möhl bestimmt. Das qualitativ hochstehende dreistufige Jurierungsverfahren mit einem Gesamtarbeitsaufwand von rund 1500 Stunden wurde 2012 von der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS) validiert und zertifiziert und dürfte im Vergleich zu anderen Unternehmerpreisen einzigartig sein.

Das Ziel des Swiss Economic Award besteht darin, unternehmerisches Gedankengut und die Akzeptanz von Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern in der Gesellschaft zu fördern.
Zum Wettbewerb sind alle Unternehmen zugelassen, die vor nicht mehr als sechs Jahren gegründet wurden und ihren Sitz in der Schweiz haben. Neben dem lukrativen Preisgeld profitieren die Unternehmen stark von der nachhaltigen Erhöhung ihrer Bekanntheit durch die hohe Medienpräsenz rund um die Verleihung des Swiss Economic Award. Das Preisgeld von insgesamt 75 000 Franken wird von den Award-Partnern UBS, Swisscom und PricewaterhouseCoopers gestiftet.

Mehr Fotos von der Veranstaltung finden Sie hier.

Ausschreibung der Energie-Kompetenzzentren

Mit der Botschaft zum Aktionsplan «Koordinierte Energieforschung Schweiz» stärkt der Bundesrat im Rahmen der Energiestrategie 2050 des Bundes die Energieforschung in den Jahren 2013–2016. Eine der Massnahmen umfasst den Aufbau von interuniversitär vernetzten Forschungskompetenzzentren, den Swiss Competence Centers for Energy Research (SCCER). Die Ausschreibung zu deren Errichtung in sieben Aktionsfeldern ist seit gestern gestartet.

Schweizerische Eidgenossenschaft
Für den Aufbau der Kompetenzzentren sind 72 Mio. Franken für die Jahre 2013 bis 2016 vorgesehen. Der Betrieb der SCCER wird während dieser Periode laufend evaluiert und soll in der nächsten BFI-Botschaftsperiode (2017 bis 2020) fortgeführt werden, sofern sie die Erwartungen gemäss den Zielformulierungen erfüllen. Mit den SCCER geht die KTI neue Wege, um den Problemstellungen, die durch die Energiewende entstehen, gerecht zu werden und die Innovation voran zu treiben. Daneben setzt sie auf ihr bewährtes Förderinstrument: Zusätzliche 46 Millionen Franken stehen für die herkömmliche Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Energiebereich bereit. Diese steht auch Institutionen offen, die nicht an den SCCER beteiligt sind. Für das reguläre Fördergeschäft in anderen Bereichen stehen nach wie vor genügend Mittel zur Verfügung.

Die SCCER werden in den Bereichen Effizienz, Netze und ihre Komponenten, Energiesysteme, Speicherung, Strombereitstellung, Ökonomie-Umwelt-Recht-Verhalten, Effiziente Konzepte-Prozesse-Komponenten in der Mobilität sowie Biomasse errichtet. Sie sollen die für die nachhaltige Umsetzung der Energiestrategie 2050 nötigen Innovationen fördern. Dabei verfolgen sie das Ziel technische wie politisch-gesellschaftliche Entwicklungen zu ermöglichen. Die Entwicklungen sollen von der Grundlagenforschung über die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung bis zum Transfer der Forschungsresultate in den Markt gehen. Dies indem die SCCER die nötigen Kapazitäten aufbauen und die potenziell wirksamsten Ideen und Ansätze verfolgen. Die frühe Einbindung von Partnern aus Industrie und Öffentlichkeit ist dabei essenziell.

Die Kommission für Technologie und Innovation KTI ist mit der Ausschreibung und Errichtung der SCCER beauftragt. Sie hat zur Ausführung des Auftrages ein Steuerungskomitee eingesetzt, das aus Vertretern der KTI und des Schweizerischen Nationalfonds SNF besteht und von Walter Steinlin, Präsident KTI, geleitet wird. Walter Steinmann, Direktor des Bundesamtes für Energie BFE, steht dem Steuerungskomitee als beratendes Mitglied zur Seite.

Beurteilt werden die SCCER-Gesuche zuhanden des Steuerungskomitees von einem international zusammengesetzten Evaluationspanel unter der Führung von Andreas Umbach, Präsident und Chief Executive Officer von Landis + Gyr AG, Zug. Zu den Aufgaben des Evaluationspanels gehören darüber hinaus die Evaluierung und Begleitung der SCCER während des laufenden Betriebs sowie die Formulierung von Empfehlungen zuhanden des Steuerungskomitees.

Die Gesuche müssen bis zum 9. Juli 2013 bei der KTI eingereicht werden. Verträge mit ersten SCCER sollen bereits Ende 2013 abgeschlossen werden können.

Die Schweizer Neugründungen Statistik 2013

Die Schweiz ist im Gründungsfieber. In den ersten vier Monaten von 2013 wurden 13‘442 neue Firmen ins Schweizer Handelsregister eingetragen. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 258 bzw. 2 % mehr neue Firmen eingetragen. Gemäss Hochrechnung könnten 2013 zum ersten Mal in der Geschichte über 40‘000 neue Firmen ins Eidgenössische Handelsregister eingetragen werden.

Die Schweiz belegt regelmässig Spitzenplätze in Europa und wird 2013 wieder mit der grössten Innovationskraft Europas ausgezeichnet (Quelle: economiesuisse). In der Schweiz werden weltweit die meisten Patente pro Einwohner gemeldet. Auch bezüglich der Anzahl der Patente pro Forschungsmillion ist das Land auf Platz 1. Die vorteilhaften Rahmenbedingungen, Standortvorteile, der hohe Ausbildungsstandard sowie die zahlreichen Förderungsangebote stimulieren die Gründungsaktivitäten.

Quelle: Dun & Bradstreet (Schweiz) AG; Partner des IFJ Institut für Jungunternehmen (www.ifj.ch/partner)

Quelle: Dun & Bradstreet (Schweiz) AG; Partner des IFJ Institut für Jungunternehmen (www.ifj.ch/partner)

Die Zentralschweiz verzeichnet mit -9 % einen deutlichen Einbruch der Neueintragungen, während alle anderen Regionen zwischen +2 % und +11 % Zuwachs an Neueintragungen verzeichnen können. Der anhaltende Trend steigender Neueintragungen im Tessin von 2011 (im Jahr 2012 +19 % gegenüber 2011) setzt sich auch im laufenden Jahr fort. Total wurden in den ersten vier Monaten 2013 13‘442 neue Firmen eingetragen. Das sind 258 bzw. +2% mehr Neueintragungen ins Eidgenössische Handelsregister.

Über das IFJ Institut für Jungunternehmen
Seit 1989 fördert und begleitet das IFJ Institut für Jungunternehmen Firmengründer/innen. Die um das Institut entstandene Startup-Szene umfasst inzwischen mehr als 50’000 Jungunternehmen. Als führende Anlaufstelle für Startups in der Schweiz bietet das IFJ Online-Firmengründungen, Abacus Business- und Buchhaltungs-Lösungen, Kurse, Businessplan-Tools, News, Networking-Events sowie diverse Online-Plattformen als kostenlose Know-how- und Informationsquellen.

Schweiz: Europameister der Innovation

Das eu­ropäi­sche Innovati­ons­barome­ter zeigt: Auch 2013 hat die Schweiz die grösste Innovati­ons­kraft Eu­ropas. Das Schwei­zer Modell könnte in Zukunft vermehrt als Orientierungs­hilfe für Eu­ropa dienen.

In bemerkenswert kurzer Zeit hat die Globalisierung der Wirtschaft die Weltwirtschaftsordnung verändert. Neue Chancen und Möglichkeiten sind entstanden. Europa kann sich in diesem Wettbewerbsumfeld nur behaupten, wenn es seine Innovationskraft steigert und effektiver auf die Bedürfnisse und Präferenzen der Verbraucher reagiert.

Innovation 2013

Die Europäische Union birgt ein außergewöhnliches Innovationspotenzial in sich. Europa blickt auf eine langjährige Tradition im Bereich bahnbrechender Erfindungen zurück, es verfügt über einen Reichtum an kreativen Köpfen und kann auf seiner kulturellen Vielfalt aufbauen. Europa hat den Grundstein für einen der größten Binnenmärkte weltweit gelegt, in dem innovative Produkte und Dienstleistungen großräumig vermarktet werden. Seit jeher verfügt es über einen starken und verantwortungsbewussten öffentlichen Sektor, den es nutzen sollte.

Die Europäische Kommission gestaltet, beeinflusst und implementiert – wo erforderlich – Politiken und Programme, um Europas Innovationsfähigkeit zu erhöhen. Die Kommission versucht sicherzustellen, dass Innovation tiefgründig verstanden und umfassend angegangen wird und trägt damit zu einer größeren Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und zur Schaffung von mehr Arbeitsplätzen bei.

Die Eu­ropäi­sche Kommissi­on hat kürzlich ihr Innovati­ons­barome­ter für das Jahr 2013 veröff­entlicht, das die Innovati­ons­kraft der ein­zelnen Mit­glieds­staa­ten misst. Das Ranking wird schon wie im vergan­genen Jahr von Schweden angeführt, knapp vor Deutsch­land und Däne­mark. Die Schlusslich­ter im Innovati­ons­ranking bilden Bulgari­en und Rumäni­en.

Die erwei­ter­te Ska­la zeigt: Die Schweiz verfügt mit Ab­stand über die grösste Innovati­ons­kraft in Eu­ropa. Bei 15 von 25 Indika­to­ren belegt die Schweiz ei­nen Platz un­ter den bes­ten Drei, wie zum Bei­spiel bei den Inves­titionen in For­schung und Ent­wicklung, der Anzahl und Qualität der wis­senschaftli­chen Publikationen oder der Patent­an­träge. Die starke Innovati­ons­kraft wird allgemein als ein Fak­tor des wirt­schaftli­chen Erfolgs der Schweiz an­gese­hen. Der vom World Economic Forum jährlich publizier­te Global Competitiv­en­ess Report kommt zu ei­nem ähnli­chen Schluss.

Eu­ropa debattiert momen­tan über das passen­de Rezept, um wieder auf den Wachstumspfad zurückzukeh­ren. Die Stei­gerung der Innovati­ons­kraft wird dabei als notwendi­ger Fak­tor be­trach­tet. Die Schweiz, die es im­mer wieder schafft, ihre Innovati­ons­kraft in wirt­schaftli­ches Wachs­tum umzumün­zen, kann bei diesem Ziel als Vorbild dienen.

Insbesonde­re wird in Brüs­sel über die Einführung ei­nes dua­len Bildungs­systems diskutiert, das jun­gen Leu­ten vermehrt Qualifikationen vermit­teln soll, die den tatsächl­i­chen Bedürfnis­sen des Arbeits­markts ent­spre­chen. Die Jugend­arbeits­losigkeit in den südli­chen Ländern Eu­ropas erreicht dra­mati­sche Höhen. Das duale Aus­bildungs­sys­tem könnte helfen, die arbeits­losen Jugend­li­chen wieder in den Arbeits­markt zu inte­grie­ren.

economie­suisse or­ganisiert zu­sammen mit SwissCore und der Schwei­zeri­schen Missi­on am 24. April 2013 in Brüs­sel ei­nen In­formati­ons­anlass un­ter dem Ti­tel «Unveiling the Innovati­on Myth». Die Ver­an­stal­tung möch­te die eu­ropäi­sche Öff­entlichkeit, Un­ternehmen und die politi­schen Ent­scheidungs­trä­ger über das Erfolgsmodell Schweiz in­formie­ren und die Fra­ge erört­ern, wie Innovati­on erfolg­reich gefördert wer­den kann. Mehr In­formati­onen zum Innovati­ons­briefing fin­den Sie hier.

Innovation Union Scoreboard 2013: Download PDF

Swisscom übernimmt Business App Tweasy

Swisscom erwirbt die Business App Tweasy, eine webbasierte Applikation für Online-Marketing von KMU. Bereits heute ist Tweasy auf dem Business Marketplace der KMU Business World von Swisscom erhältlich. Roger Wüthrich-Hasenböhler, Leiter Geschäftsbereich KMU: „Tweasy deckt mit Online-Marketing einen Bereich ab, der für KMU immer wichtiger wird. Dieses Potenzial möchten wir für uns nutzen.“

tweasy AG
Tweasy ist eine Business App für Online-Marketing. Mit der webbasierten Applikation erstellen KMU in wenigen Schritten E-Mail- und Smartphone-Kampagnen, Microsites, Facebook-Pages und elektronische Gutscheine. Ausserdem können KMU mit Tweasy Push-Nachrichten auf die Smartphones ihrer Kunden verschicken. Die Business App wurde von Tweasy SA mit Sitz in Neuenburg entwickelt. Die Firma wurde 2010 gegründet und erhielt 2011 für ihr innovatives Geschäftsmodell das Start-up Label der Kommission für Technologie und Innovation (KTI).

Tweasy

Bereits heute ist Tweasy auf dem Business Marketplace der KMU Business World von Swisscom (www.kmu-businessworld.ch) erhältlich. Die Online-Plattform bietet Schweizer KMU neben aktuellen Nachrichten und Fachbeiträgen Zugang zu verschiedenen Business Apps. „Tweasy vereint die wichtigsten Online-Marketing-Funktionen in einer Applikation. Wir werden diese Funktionen weiterentwickeln und durch zusätzliche Tools ergänzen, damit KMU noch besser in ihrem Alltag unterstützt werden“, sagt Roger Wüthrich-Hasenböhler, Leiter Geschäftsbereich KMU bei Swisscom. Um die idealen Voraussetzungen für Weiterentwicklung und Vermarktung der Applikation zu schaffen, wird sie künftig in das Produktportfolio des KMU-Bereichs von Swisscom integriert.

José de Bastos, Mitgründer und CEO von Tweasy SA: „Bei Swisscom bieten sich hervorragende Perspektiven für die Weiterentwicklung und Vermarktung von Tweasy. Deswegen sind wir sehr erfreut, dass wir diesen bedeutenden Schritt machen und die Applikation an Swisscom verkaufen konnten.“ Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die KMU Business World ist eine Online-Plattform von Swisscom speziell für Schweizer KMU. Neben aktuellen Nachrichten und Fachbeiträgen bietet das Portal Zugang zu zahlreichen webbasierten Applikationen. Für die Auswahl dieser Business Apps legt Swisscom strenge Vorgaben hinsichtlich Datenschutz, Kundenservice und Handhabung an.

Designer-Stücke für frischen Wind in Wohnung, Büro und Garten

Die designmesse.ch lädt vom 31. Mai bis 2. Juni 2013 zum Frühling nach Zürich ein. Die rund 40 Aussteller zeigen exklusive Möbeldesigns und aussergewöhnliche Accessoires. Zusätzlich verspricht ein attraktives Rahmenprogramm jede Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben. Die designmesse.ch präsentiert in diesem Frühjahr klassische, originelle und neu patentierte Design-Objekte.

designmese_ch

Einige Highlights und Newcomer-Produkte machen neugierig auf die Frühjahrs-Inspirationen der Messe. Viele Stücke überraschen durch ihre Funktion, wie zum Beispiel eine neue Schuhaufbewahrung, die High Heels zum Blickfang an der Wand macht. Auch ungewohnte Materialien und Recycling-Stoffe fallen bei einigen Designobjekten auf: Alte Reifenschläuche für edle Taschen, Kartonreste die wieder verwertet als Stapelregal funktionieren sowie Jahrzehnte alte Weinfässer, die sich in Tische und Bänke verwandeln.
Natürlich werden auch ganz klassische Möbelkombinationen aus Holz, Edelstahl und Leder in Zürich präsentiert. Passend zum Frühling, bekennen viele der ausgestellten Möbel aber auch Farbe. Für mehr Frische in Heim und Büro sorgen bunte Filztaschen, farbige Gartenmöbel und technisch raffinierte Regale. Ausserdem kann man stilvolle und originelle Heimtextilien, Leuchten und kleine Accessoires entdecken, die zum Umgestalten der eigenen vier Wände inspirieren.

Wer etwas mehr Zeit mitbringt, wird ausserdem im Vortragsprogramm passende Themen finden oder kann sich mit den Designern vor Ort eingehend über deren Entwürfe unterhalten. Alle Designobjekte können direkt gekauft oder bestellt werden, um Wohnung, Terrasse oder Büro etwas frischen Wind zu gönnen.
Die designmesse.ch findet vom 31. Mai bis 2. Juni 2013 in der Halle 9 der Messe Zürich statt. Hier die Aussteller.

HeelHole

HeelHole: Schuhaufbewahrung für High Heels

öko trend: Tisch Authentic

öko trend: Tisch Authentic

Knebach: Regal

Knebach: Regal


Kurzübersicht:
Messe: designmesse.ch 2013
Datum: 31. Mai bis 2. Juni 2013
Ort: Halle 9 der Messe Zürich (Thurgauerstrasse 11, 8050 Zürich-Oerlikon)
FR 16 – 20 Uhr / SA 10 – 20 Uhr / SO 10 – 18 Uhr
Tageseintritt: CHF 15.- / AHV/IV/Legi: CHF 10.- / unter 16 Jahren: Eintritt frei

Über die Macher:
Die Idee einer neuen Messe im Bereich Möbeldesign geisterte bereits länger in den Köpfen der beiden Initiantinnen Petra Merkt und Eliane Klomp herum. Im Frühling 2011 beschlossen sie, das Vorhaben in die Tat umzusetzen und gründeten zu diesem Zweck die designmesse.ch GmbH. Sie suchten einen geeigneten Ort und entsprechende Partner um die designmesse.ch im Juni 2012 erstmals durchführen zu können.

CRF Institute prämiert Top Employers 2013

Im Rahmen eines exklusiven Award Dinners werden morgen Abend in Zürich die “Top Employers 2013” prämiert. Damit bescheinigt das international tätige CRF Institute den insgesamt 16 zertifizierten Unternehmen eine herausragende Personalpolitik und -praxis, die sich durch hohe Mitarbeitendenorientierung und überdurchschnittliche Arbeitgeberleistungen auszeichnet.
Die Top Employers kommen auch 2013 aus nahezu allen wichtigen Wirtschaftsbereichen und bilden einen Querschnitt der in oder von der Schweiz aus operierenden Unternehmen.

Top Employers 2013 Schweiz
Die besten Ergebnisse erzielten in diesem Jahr die folgenden Top Employers:
Swiss Life Select, F. Hoffmann La Roche, Tata Consultancy Services Switzerland Ltd
„Das CRF Institute gratuliert allen erfolgreichen Teilnehmern. Mit der Zertifizierung „Top Employers“ erhalten aktuelle und potentielle Mitarbeitenden einen zuverlässigen Beleg über die hervorragenden Arbeitgeberqualitäten der Unternehmen”, erklärt Dennis Utter, Country Manager Deutschland & Schweiz bei CRF: „Schließlich ist ein großer Unternehmensname für viele Kandidaten nicht das alleinige Auswahlkriterium. Durch die Teilnahme am CRF Benchmark erfahren die Personaler zudem, wo sie im Vergleich zu anderen Unternehmen stehen und wie sie ihre Personalpolitik noch weiter optimieren können.”

Top Employers 2013

Die Methodik
Das international tätige CRF Institute zertifiziert die Top Employers für ihre herausragende Personalpolitik und -praxis. Zentraler Fokus der Untersuchungen sind die konkreten Personalmanagement-Strukturen und -Programme, die die Unternehmen ihren Beschäftigten anbieten. Im Rahmen der Studien beantworten die Unternehmen einen umfassenden Fragebogen zu den wichtigsten HR-Kriterien wie Primären Benefits, Sekundären Benefits & Work-Life-Balance, Training & Entwicklung, Karrieremöglichkeiten und Unternehmenskultur Management. Der Erhebung folgt ein mehrstufiger Audit-Prozess, der durch ein externes Audit des Wirtschaftsprüfungsunternehmen Grant Thornton abgeschlossen wird. Alleinige Basis für die Zertifizierung sind die geprüften Ergebnisse der Fragebogenuntersuchung. Nur die Unternehmen, die die im Vorfeld definierten hohen Bewertungs-Standards erreichen, erhalten jährlich das jeweilige Top Employers Gütesiegel des CRF Institute.

Kontinuierliche Entwicklung
„Das Niveau der ausgezeichneten Arbeitgeber ist in diesem Jahr erneut gestiegen,” so die Projektleiterin des CRF Institute Véronique Thierry (Top Employers Schweiz/Suisse). “Das zeigt sich in verschiedenen Bereichen. Besonders das Angebot in den Kategorien Primäre Benefits und Sekundäre Benefits & Worklife Balance ist gestiegen.”
Ergebnisse online
Eine Übersicht und weitere Informationen zu den zertifizierten Top Employers sind online abrufbar unter www.topemployers.ch. Nutzer können die Unternehmen gezielt nach Abschneiden in den einzelnen Kriterien auswählen.

Für weitere Informationen zu den aktuellen Ergebnissen und Untersuchungen steht das CRF Institute gerne zur Verfügung.

Die Erfindung der Gürteltasche

Die Gürteltaschen Erfindung geht zurück bis in das alte Mittelalter, wo Sie Ihren Einsatz im Alltag gehabt hat.

Eine Außenseiterin der Modewelt feiert starkes Comeback

Der Retro-Trend der 80er-Jahre macht auch vor den bisher als Modesünden gescholtenen Relikten nicht Halt.
Kurzum heißt das: Die lange Zeit in der Versenkung und unter den Modesünden verschollene Gürteltasche erlebt jetzt ihr Comeback. Früher nur funktionell und leidlich tragbar, erlebt die „hip bag“ in diesem Sommer ihr modisches Comeback.
Natürlich spielt bei der Bauchtasche der praktische Aspekt weiterhin eine bedeutende Rolle, doch auch die Designer haben jetzt entdeckt, das praktischer Nutzen und Style nicht zwangsläufig verschiedene Wege gehen müssen.
Ob im Querformat oder als praktischer „Toploader“ , man kann erstaunt sein, was sich in so eine kleine Tasche alles unterbringen lässt.

Black Diamond Fuse Lumbar Pack red clay

Die Geräumigkeit der kleinen Tasche wird immer wieder unterschätzt

Hochwertige Gürteltasche finden Ihren Einsatz vor allem auf Reisen wo Sie nicht nicht mehr wegzudenken sind. Für den unbeschwerten Spaziergang im Sommer, Festival /Konzert oder sportliche Aktivitäten- die Hände frei zu haben und sich keine Sorgen um sein liebstes Hab-und Gut zu machen, lässt Sie ein völlig neues Lebensgefühl zu. Die Einsatzmöglichkeiten der Gürteltasche sind sehr vielseitig: als Geldtasche, Fototasche, Werkzeugtasche, Handytasche, Zigarettentasche, für Musiker als Bauchtasche für Mundstücke oder Picks oder einfach als Joggingtasche.

Hersteller haben sich jetzt auf die speziellen Bedürfnisse der Kunden abgestimmt; so hat die Industrie die Bedürfnisse der einzelnen Sportarten in diesen kleinen Taschen erfasst und umgesetzt.

Integrierte Flaschenhalter oder Fach für Kopfhörer und mp3-Player gehören ebenso zur Standardausstattung wie die mit Geheimfach für wichtige Dokumente ausgestattete Tasche für Backpacker.

VAUDE

Die Wertsachen gehören eben nicht in den Rucksack, sondern in eine Gürteltasche, die vor dem Bauch getragen wird, wo sie für Diebe schwer zu erreichen ist.
Die klassische Version aus Leinen, in die gerade einmal Portemonnaie und Schlüsselbund passen, werden nun doppelt so große Anfertigungen, die auch sportlich über die Schulter geworfen werden können produziert.

Aber auch Designer begeistern sich gerade für die Bauchtasche; Varianten aus weichem Samt, mit Pailletten besetzt oder aus Leder und mit trendigen Fransen, alles ist erlaubt. Beliebt ist auch das Spiel mit verschiedenfarbigen Reißverschlüssen und Retro-Muster. Ab Sommer 2013 wird Comeback der „hip bag“ wieder modetauglich und die Fans von Magnum oder Macgyver werden auf Ihre Kosten kommen.