Grundsatzentscheid zu den Standorten des schweizerischen Innnovationsparks

Der Bundesrat hat die von den Kantonen beantragte Startaufstellung des künftigen schweizerischen Innovationsparks gutgeheissen. Demnach soll der Innovationspark vorerst mit zwei Hub- und zwei Netzwerkstandorten starten. Die entsprechenden Kandidaturen einschliesslich der damit verbundenen Anträge finden Eingang in die Botschaft, welche der Bundesrat bis Ende Jahr ans Parlament überweisen will.

Die Kantone haben Ende Juni 2014 ihr Umsetzungskonzept des künftigen schweizerischen Innovationsparks einstimmig zuhanden des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF verabschiedet und die umfangreichen Dossiers der einzelnen Kandidaturen dem WBF übergeben. In ihrem Konzept hatten die Kantone die Ausgestaltung des schweizerischen Innovationsparks skizziert und eine Startaufstellung vorgeschlagen. Diese wurde nun vom Bundesrat bestätigt.

Zwei Hubs, zwei Netzwerkstandorte
Damit findet das von den Kantonen vorgeschlagene Hub- und Netzwerkmodell definitiven Eingang in die bundesrätliche Botschaft: Die beiden Hubstandorte kommen im Umfeld der beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen zu liegen, wobei für den Hub Zürich ein anderes Ausgestaltungsmodell als für den Hub Lausanne vorgesehen ist. Als Netzwerk­standorte sind das Projekt des Kantons Aargau sowie das Projekt der Nordwestschweiz der Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura vorgesehen.

Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann, Vorsteher des WBF, fasst zusammen: „Der Innovationspark ist ein zukunftsweisender Beitrag zum Erhalt der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. 2014 ist hierfür das Jahr der grossen Schritte. Im März ging das Ausschreibungsverfahren für Netzwerkstandorte zu Ende, im Juni haben die Kantone einstimmig ihr Umsetzungskonzept verabschiedet. Heute, zwei Monate später, bestätigt der Bundesrat dieses Konzept. Damit folgt noch bis Ende dieses Jahres die Botschaft ans Parlament. Ich danke insbesondere den Kantonen für diese ausserordentliche Leistung.“

Das mit dem Dossier betraute Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) wird nun die Anträge der Kantone vertieft prüfen und die Ausgestaltung der zwei Hubstandorte und der zwei Netzwerkstandorte in eine Botschaft einarbeiten. Die Debatte in den Eidgenössischen Räten ist im Jahr 2015 vorgesehen.

Matrix42 gründet AG in der Schweiz

Matrix42, Top-Anbieter von Software für das Arbeitsplatzmanagement, setzt mit der Gründung einer AG den nächsten strategischen Schritt, um das höchst erfolgreiche Geschäft in der Schweiz weiter auszubauen.

Seit rund fünf Jahren ist Matrix42 bereits in der Schweiz mit einem eigenen Standort präsent. In dieser Zeit ist es dem Unternehmen gelungen, mehr als 130 Kunden zu gewinnen, darunter etliche strategisch relevante, grosse Unternehmen, wie etwa die Post CH AG. Mit der AG-Gründung untermauert Matrix42 seine starke Marktposition und legt die rechtliche Basis für das weitere Wachstum. Jochen Jaser, CEO Matrix42: „Die Schweiz ist für uns ein äusserst wichtiger Markt, den wir gezielt stärken und ausbauen wollen. Es ist uns wichtig, unsere Schweizer Kunden nach Schweizer Recht zu betreuen und ihnen lokale Trainings und Serviceangebote anzubieten. So verbessern wir die Zusammenarbeit mit Bestands- und Neukunden stetig weiter.“

matrix42

Mehr Kunden, mehr Mitarbeitende
Die Anzahl der Kunden, die in der Schweiz auf Matrix42 setzen, steigt kontinuierlich. Neben der Post CH AG betreut Matrix42 unter anderem die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, die Stadt Bern, Mobility Car Sharing, Leica, die Stadt St. Gallen, Georg Fischer, Belimo Automation und die AMAG. Um den hohen Anforderungen optimal gerecht zu werden, baut Matrix42 auch die Belegschaft aus. Die Zahl der Mitarbeitenden wird noch im laufenden Geschäftsjahr deutlich gesteigert, für 2015 sind weitere Neuaufnahmen geplant.

Mehr Unterstützung vor Ort
„Wir betreuen die Schweizer Kunden mit grosser Sorgfalt. Es ist uns sehr wichtig, ihnen möglichst alle unsere Leistungen – sei es die Beratung, die technische Unterstützung, Veranstaltungen oder Trainings – vor Ort und somit für die Kunden optimal komfortabel anzubieten. Diese Kundennähe kombiniert mit unserem hohen Qualitätsanspruch hat uns in der Schweiz sehr erfolgreich gemacht. Diesen Erfolg wollen wir weiter fortsetzen und uns unseren Kunden auch weiterhin als visionärer und verlässlicher Partner präsentieren“, erläutert Nadia Bischof, Geschäftsführerin der Matrix42 Helvetia AG.

200. Geburtstag von Henri Nestlé

Nestlé: Eine Schweizer Erfolgsgeschichte seit 1866…
Einem gebürtigen Frankfurter Erfinder mit unternehmerischem Tatendrang hat der führende Nahrungsmittelanbieter der Welt – Nestlé – seinen Namen zu verdanken.
Er ging nach einer Apothekerlehre in die Schweiz und legte dort den Grundstein für eine bemerkenswerte Karriere.

Kaum jemand in der Schweiz weiss, dass Henri Nestlé, der Vater des Lebensmittel-Imperiums, am 10. August 1814 als Heinrich Nestle in Frankfurt a. M. geboren wurde und erst 60 Jahre später, längst nach seinem unternehmerischen Durchbruch, in der Schweiz eingebürgert wurde, wo er den eigenen Namen mit einem Accent versah.

heinrich-nestle

1867 gelang ihm mit der Erfindung „seines Kindermehls“ der Durchbruch – und der Unternehmer wurde zu einem Pionier der Lebensmittelindustrie. Seine Säuglingsnahrung rettete vielen Babys, die nicht gestillt werden konnten und andere Ersatznahrung nicht vertrugen, das Leben.

nestle - 200 Jahre

Seit der Entwicklung des „Kindermehls“ wandelte sich Nestlé vom Tüftler zum erfolgreichen Unternehmer. Dabei bewies er auch Gespür für das, was wir heute als Marketing bezeichnen. „Er war seiner Zeit weit voraus, etwa indem er seinen eigenen Namen im Unternehmen prominent platzierte“, sagt Nestlé-Archivar Pfiffner. Von Anfang an hatte er den Erfolg seines Produktes und seiner Firma mit seiner Person verbunden. „Er garantiert für die Qualität seines Kindermehls mit seinem eigenen Namen“, ergänzt Pfiffner.

Binnen weniger Jahre gelang es Henri Nestlé, eine Weltmarke zu kreieren. Eine solche braucht heutzutage auch ein eigenes Logo. Nestlé hat das jedoch schon vor knapp 150 Jahren verstanden: Also nahm er das kleine Nest (Nestle) aus dem Familienwappen, bei dem ein Vogel in einem Nest sitzt. Allerdings veränderte er es, um einen Bezug zwischen Logo und „Kindermehl“ zu schaffen. So setzte er in das Nest drei Jungvögel, die von einem Muttertier gefüttert werden.

Die inzwischen weltweit agierende Fa. Nestlé gehört heute zu den größten und kommerziell erfolgreichsten Unternehmen im Nahrungsmittelbereich.
Allein in der Schweiz zählt Nestlé beinahe 9000 Mitarbeiter, über 80 Nationalitäten, ein internationales Forschungszentrum (NRC), 10 Verteilzentren, 8 Fabriken, 3 Produkt-Technologie Zentren (PTC) sowie ein Exzellenz-Zentrum für Schokolade (CCE) – und dies in 16 der 26 Kantone der Eidgenossenschaft.

Swiss Technology Award 2014

Der Swiss Technology Award ist der größte Preis für technologische Errungenschaften in der Schweiz.
Bewerben können sich bis 31. August 2014 Schweizer Firmen, Hochschulen und Universitäten. Der Preis wird am 20. November 2014 verliehen.

Der Swiss Technology Award wird in den drei Kategorien Inventors, Start-up und Sustainability Leader vergeben.

swiss technology award 2014
Inventors
Sie haben bei Ihren Forschungs- oder Entwicklungsarbeiten einen Durchbruch erreicht und sind auf dem Weg, mit einem Prototyp die Funktionsfähigkeit Ihrer Idee zu zeigen. Ihre Priorität liegt schwerpunktmässig im Bereich der Technologie und noch nicht so sehr beim Business Plan.

Praxisnähe
R&D-Projekt
Industrienahes Technologie-Projekt
Konkrete Projektidee mit Erfolgschancen
Eigenes Rechtssubjekt nicht zwingend / vor Gründung einer Firma

Start-up
Sie haben die Umsetzung Ihrer Idee bereits mit einer Betriebsstruktur konkret in die Hand genommen. Ihr Produkt ist definiert, Prototypen existieren idealerweise. Sie haben sich eingehend mit den Finanzierungs-, Produktions- und Vermarktungsmöglichkeiten auseinandergesetzt und können einen soliden Business Plan vorweisen.

Funktionierender Prototyp
Firma gegründet
Markt- und Kundenrückmeldungen bereits vorhanden
Firma nach 2006 gegründet
Erste Umsätze realisiert

Sustainability Leader
Sie sind eine etablierte Firma mit einem bestehenden und erfolgreichen Produkteportfolio. Ihre F&E-Aktivitäten haben zu einem neuen, überzeugenden Projekt geführt, welches klare Vorteile im Bereich von ökologischer, ökonomischer und/oder gesellschaftlicher/sozialer Nachhaltigkeit führt. Das Projekt verspricht ein Produkt mit klaren, verbesserten Leistungen gegenüber dem aktuellen Stand der Technik. Durch neue technologische Entwicklungen, dem Einsatz von neuen Materialien oder Verfahren und/oder allgemein einer besseren Ressourceneffizienz trägt Ihre Innovation zur Lösung globaler Herausforderungen bei und erschliesst neue Märkte oder schont Ressourcen.

Firma vor 2005 gegründet
Bereits andere Produkte am Markt
Kennzahlen belegen die verbesserte Ressourceneffizienz / die gesellschaftliche Nachhaltigkeit oder konkrete Einsparungen können belegt werden
Firma ist etabliert und Cashflow positiv

Auf der Swiss Technology Award 2014Online-Plattform können Sie sich zeitsparend und effizient bewerben.
Anmeldefrist: 31. August 2014.

Voltitude – Das Schweizer Elektrofahrrad

Ein Elektrofahrrad ist eine tolle Sache. Es ist ideal für die Großstadt. Wer gern an der frischen Luft ist und einen einfachen und günstigen Weg des Transports sucht, der ist mit einem Elektrofahrrad gut ausgestattet.

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Aus der Schweiz kommt ein neues erfinderisch konzipiertes Fortbewegungsmittel. Es hört auf den Namen Voltitude und ist ein ultra-klappbares elektrisches Fahrrad für den urbanen Verkehr. Zu allem Überfluss sieht es auch noch aus wie ein Schweizer Taschenmesser – nicht ganz zu unrecht.

Mit diesem Gerät kann man sich auf jeden Fall sehen lassen. Das witzige Design erinnert an das weltbekannte Schweizer Taschenmesser. Das Elektrofahrrad ist zusammenklappbar und kann somit leicht verstaut werden. Ausgestattet mit den „Easy Fold System“ soll man das Rad in einer Sekunde und mit einer Hand auseinanderfalten können. Das Innovative Geräerreicht – bedingt durch die Verkehrsvorschriften in der Schweiz und EU – ohne Pedalunterstützung hat eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. Damit gilt es als Fahrrad, d.h. man darf damit auf allen Radwegen fahren und es besteht keine Helmpflicht. Die Reichweite beträgt abhängig von Gelände und Unterstützung durch Pedalkraft und Gewicht des Fahrers etwa 30 km. Innerhalb von nur vier Stunden ist der Akku wieder voll geladen; er kann über ein externes Netzteil im Fahrrad geladen oder zum Laden herausgenommen werden.

Ist das Bike zusammengeklappt, kann man es ganz problemlos auf den Rollen bewegen. Man braucht es also nicht durch die Gegend zu tragen. Mit einem Gewicht von 22 kg ist es einfach zu transportieren. Durch die Verwendung von Aluminium ist das Gerüst robust und leicht zugleich. Innerhalb Europas wird das Voltitude Elektrofahrrad als normales Fahrrad gelistet. Es ist also nicht nötig, einen Führerschein zu besitzen, oder einen Helm zu tragen.

Voltitude

Das Elektrofahrrad soll Ende des Jahres zu Auslieferung bereit stehen. Voltitude wird weltweit aufliefern, ohne Kostenaufschlag. Was das klappbare Fahrrad kosten wird, wurde noch nicht bekannt gegeben.

Voltitude invention

Swisscom StartUp Challenge 2014

Über 100 Start-ups sind bei der diesjährigen Swisscom StartUp Challenge angetreten. Nun stehen die zehn Finalisten fest, die mit ihren innovativen Lösungen den Weltmarkt erobern möchten. Auffallend dabei: Westschweizer Start-ups überragen ihre deutschsprachigen Mitbewerber.

Ist die Markenjeans im Urlaub aussergewöhnlich günstig, ist dies ein Indiz für eine Fälschung. Damit Urlauber betrügerische Angebote auf den ersten Blick erkennen, hat das Start-up „ScanTrust SA“ eine Handy-Applikation entwickelt, mit der man ganz einfach die Echtheit eines Produkts überprüfen kann. Mit dieser innovativen Businessidee konnte das Jungunternehmen an der Swisscom StartUp Challenge punkten und beförderte sich so direkt ins Finale.

Über 100 Start-ups aus den Bereichen ICT, Media und Cleantech traten an der diesjährigen StartUp Challenge an; zehn überzeugten die Jury und sind somit ihrer Zieldestination , dem Silicon Valley, einen Schritt näher. Denn dorthin lädt Swisscom fünf Gewinner zu einem Business Acceleration Program ein. Der Initiator der Challenge und Leiter des Geschäftsbereichs KMU bei Swisscom, Roger Wüthrich-Hasenböhler, ist sehr zufrieden mit den diesjährigen Bewerbern: „ Die Qualität ist hoch, die Geschäftsmodelle sind eindrücklich. Dies zeigt einmal mehr, dass die Schweiz über hervorragende Fachkräfte mit grossem Unternehmergeist verfügt.“

Westschweizer Start-ups punkten öfters
Dabei stachen in diesem Jahr vor allem Westschweizer Start-ups hervor. So stammen acht der zehn Finalisten aus der französischen Schweiz, namentlich Hoosh Technology SA, Geosatis SA, ActLight SA, ScanTrust SA, CashSentinel SA, Goodwall, eSMART Technologies Sàrl und VisioSafe SA. Dies wiederspiegelt die Entwicklungen in der nationalen Start-up-Branche: „Hat sich lange das gesamte Engagement auf Zürich konzentriert, ist in den vergangenen Jahren mit Lausanne ein zweiter Start-up-Hotspot herangewachsen, der nun Früchte trägt“, erklärt Roger Würthrich-Hasenböhler.

swisscom startup challenge 2014

StartUp Challenge: wie geht es weiter
Swisscom hat zusammen mit ihrem Partner Venturelab die Finalisten zu einem entscheidenden Pitch am 14. August eingeladen. Hier prüft eine Fachjury die zehn Finalisten auf Herz und Nieren und kürt anschliessend fünf Gewinner. Für diese heisst es dann: ab ins Silicon Valley, wo sie Kontakte zu internationalen Partnern und erfahrenen Investoren knüpfen und gemeinsam mit Mentoren am eigenen Geschäftsmodell feilen werden. Ebenso wird im Rahmen des Pitchs der Publikumspreis überreicht. Diesen erhält das Start-up, das beim Publikumsvoting zum Favoriten gewählt wurde. Das Voting findet ab Ende Juli auf www.swisscom.ch/challenge statt.

Seit Jahren unterstützt Swisscom Schweizer Jungunternehmer, zum Beispiel über Partnerschaften mit regionalen Förderinstitutionen oder der Online-Plattform www.swisscom.ch/startup. Zudem fördert Swisscom mit einem Early Stage Fund von über CHF 10 Mio innovative Start-ups und baut den Wissenstransfer zu Jungunternehmen aus.

Kurzportraits der Finalisten finden Sie unter: www.swisscom.ch/challenge

Tribecraft die Erfinderkraft aus der Schweiz

Die Tribecraft AG mit dem Sitz in Zürich, sind Spezialisten für innovative Lösungen in der Produktentwicklung: Von der Analyse über die Konzeption bis hin zur Umsetzung ins Serienprodukt. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit und Ihr Denken ausserhalb von gängigen Lösungsansätzen schafft Tribecraft Neuerungen mit Marktpotential.

Bei Tribecraft ist die gesamte Entwicklung eines Produktes aus einer Hand erhältlich: die Konzeption, das Design, das Engineering. Von der Analyse bis zur Betreuung nach Markteinführung. Auch wer in Zusammenarbeit mit Tribecraft nur einzelne Kompetenzbereiche in Anspruch nimmt, profitiert genauso von Ihrer integralen Denkweise.

Ihre Gewinnstrategien wirken langfristig. Nicht nur im konkreten, auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden zugeschnittenen Objekt selbst zahlt sich die Investition aus: Die Innovationen stärken die Markenidentität und positionieren das Unternehmen Ihrer Kunden als Innovationsleader. Patente und Lizenzen sind nur zwei von vielen daraus resultierenden Vorteilen.

Neben dem selbstverständlichen Anwendungsnutzen ist Ihnen wichtig, dass von Ihnen entwickelte Produkte ihren Preis wert, ergonomisch und handhabbar sind. Mindestens so wichtig wie die funktionale Qualität sind Sinnlichkeit und Charakter – die Freude am attraktiven Produkt ist entscheidender Erfolgsfaktor.

Hier ein paar Innovation Beispiele:

scott_web
Für die „SUB“ Bike Linie 2010 von SCOTT hat Tribecraft den Urban Kit konzipiert, gestaltet und konstruiert. Schutzbleche aus steifem Aluprofil vereinfachen Montage und Optik. Hochwertig in Materialität und Lackierung, bilden sie die Basis, an der mit den SNAP & FIX Elementen direkt und unsichtbar System-Zubehör wie der neue Gepäckträger montiert werden kann.

max
Für Leggero gestaltet und entwickelt: das Transport-Multitalent max wandelt sich von Caddy zu Einkaufswagen zu Fahrradanhänger. Erhältlich im Internet-Shop.

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PAC-car II gewinnt den silbernen Hasen für sein Design und erhält einen Energy Globe Award für seine wegweisend umweltfreundliche Technologie – das Fahrzeug der ETH fährt mit der Menge Wasserstoff, die 1L Benzin entspricht 5385km. Energieeffizienz-Weltrekord dank hochoptimierter Aerodynamik und Leichtbau. Sie waren Partner bei Design und Entwicklung.

Monolith
Monolith für WC definiert den Spülkasten neu. Wasserführung, Spültank, Bedientechnik und die Anbindung für WC-Keramiken sind in einer Einheit zusammengefasst. Mit seiner schlichten, zeitlosen Formensprache und hochwertigen Materialien bildet er die Schnittstelle zwischen Raum und Keramik. Für Geberit konzipiert und gestaltet, von der Idee bis zum Produkt.

Produktion von Kerosin aus Sonnenlicht

Im Rahmen des EU-geförderten Forschungsprojekt SOLAR-JET ist es gelungen, synthetisiertes „solares“ Kerosin herzustellen. Der gesamte Produktionsprozess für erneuerbaren Kraftstoff aus Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid (CO2) wurde erstmals erfolgreich durchlaufen. Darüber hinaus hat dieser Produktionsprozess das Potenzial, dass auch andere Kraftstoffarten wie Diesel, Benzin oder reiner Wasserstoff damit nachhaltig hergestellt werden könnten.

Darstellung des Funktionsprinzips. (Illustration: SOLAR-JET)

Darstellung des Funktionsprinzips. (Illustration: SOLAR-JET)

Mehrere namhafte wissenschaftliche Einrichtungen von der akademischen Forschung bis zur Industrieforschung (ETH Zürich, Bauhaus Luftfahrt, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, ARTTIC und Shell Global Solutions) haben einen thermochemischen Produktionspfad untersucht, der konzentrierte Sonnenenergie nutzt. Dessen neuartige Solarreaktor-Technologie ermöglicht es, flüssige Kohlenwasserstoffe als nachhaltige Kraftstoffe für Mobilität und Verkehr zu gewinnen.

„Zunehmende Herausforderungen in Bezug auf Umweltschutz und Versorgungssicherheit führen dazu, dass der Luftfahrtsektor Alternativen zum herkömmlichen Kraftstoff erforscht. Als sogenannte ‚drop-in-Lösung‘ soll diese in bestehenden Infrastrukturen genutzt werden können“, so Dr. Andreas Sizmann, Projekt-Koordinator im Bauhaus Luftfahrt. „Mit dem ersten praktischen Machbarkeitsnachweis für die Herstellung von ‚solarem‘ Kerosin macht das Projekt SOLAR-JET einen großen Schritt in Richtung einer wirklich nachhaltigen Kraftstoffalternative mit nahezu unbegrenzten Ressourcen.“

Das Projekt SOLAR-JET entwickelte einen innovativen Prozess, bei dem konzentriertes Sonnenlicht CO2 und Wasser zu einem sogenannten Synthesegas umwandelt. Dies wird mittels einer Redoxreaktion von Metalloxiden bei hohen Temperaturen erreicht. Das Synthesegas, eine Mischung aus Wasserstoff und Kohlenmonoxid, wird abschließend mit Hilfe des bereits am Markt etablierten Fischer-Tropsch-Verfahrens in Kerosin umgewandelt.

„Die Solarreaktor-Technologie ermöglicht einen verbesserten Strahlungswärmetransfer und einen schnelleren Reaktionsablauf. Beides ist entscheidend für die Effizienz der Umwandlung von Solarenergie in Kraftstoff”, erklärt Professor Aldo Steinfeld, Inhaber des Lehrstuhls für Erneuerbare Energieträger und Leiter der Forschungsgruppe des Solarreaktors an der ETH Zürich.

Solar Reactor Innovation

Während die solargetriebene Redoxreaktion noch am Anfang ihrer Entwicklung steht, wird die Verarbeitung von Synthesegas zu Kraftstoff bereits von Unternehmen wie Shell im globalen Maßstab angewandt. Die Kombination dieser beiden Prozesse ermöglicht auf lange Sicht eine sichere und nachhaltige Versorgung mit erneuerbarem Kraftstoff für die Luftfahrt und andere Verkehrsträger. Mit dem Fischer-Tropsch-Verfahren hergestelltes Kerosin ist zudem bereits für die Verwendung in der Luftfahrt zertifiziert.

„Die Nutzung von konzentriertem Sonnenlicht stellt einen potenziell sehr interessanten neuen Produktionspfad für Kraftstoffe auf Basis flüssiger Kohlenwasserstoffe dar“, ergänzt Professor Hans Geerlings von Shell. „Obwohl einzelne Prozessschritte bereits vorher in verschiedenen Maßstäben durchgeführt wurden, war vormals noch kein Versuch unternommen worden, alle Komponenten in ein durchgängiges System zu integrieren. Wir freuen uns daher, gemeinsam mit den Projektpartnern die Forschung und Entwicklung dieser aufstrebenden Technologie in der kommenden Projektphase weiter voranzutreiben.“

Das Projekt SOLAR-JET (Solar chemical reactor demonstration and Optimization for Long-term Availability of Renewable JET fuel) wurde im Juni 2011 gestartet und wird von der Europäischen Union im Zuge ihres 7. Forschungsrahmenprogramms über eine Dauer von vier Jahren gefördert. Im ersten Schritt wurde die technische Machbarkeit der Herstellung von Flugzeugkraftstoff aus Sonnenlicht bewiesen. In der nächsten Projektphase wird es das Ziel der Partner sein, den Solarreaktor weiter zu optimieren sowie technische und wirtschaftliche Potenziale einer Umsetzung im industriellen Maßstab zu untersuchen. Die Forschungsergebnisse des Projektes SOLAR-JET werden einen bedeutenden Beitrag dazu leisten, Europa die Führungsposition für Forschung, Innovation und Produktion von nachhaltigem Treibstoff aus konzentrierter Sonnenenergie zu sichern.

Jugendliche Innovationskraft in Lausanne unter Beweis gestellt

Vom Donnerstag 1. Mai bis Samstag 3. Mai 2014 haben sich am 48. Nationalen Wettbewerb der Stiftung Schweizer Jugend forscht 100 der talentiertesten Jugendlichen aus der ganzen Schweiz mit 82 wissenschaftlichen Projekten untereinander gemessen. Die besten Arbeiten wurden mit insgesamt 38 nationalen und internationalen Sonderpreisen ausgezeichnet, durch welche unsere erfolgreichsten Nachwuchsforschenden die Gelegenheit erhalten, die Schweizer Innovationskraft in die Welt hinauszutragen.

Das grosse Finale: Preisverleihung im Rolex Learning Center an der EPFL
Ein langer Weg liegt hinter den 100 Jugendlichen, die heute gespannt auf die Verkündung der Preise warteten. Um am Nationalen Wettbewerb dabei zu sein, mussten sie vor knapp einem Jahr ihre Arbeit einreichen und mit fachlicher Unterstützung eines persönlich zugeteilten Experten die Vorselektion im Rahmen eines Workshops überstehen. Von den rund 250 Jugendlichen, die sich für den Wettbewerb angemeldet haben, schafften schlussendlich 100 den Finaleinzug in Lausanne.

Spannenden Fragen auf den Grund gehen
An der öffentlichen Ausstellung von gestern Freitag stellten die teilnehmenden Jungtalente aus der Gymnasial- und Berufsbildung ihre Forschungsprojekte mit Postern, Prototypen und Ausstellungsobjekten vor und standen den zahlreichen Gästen Rede und Antwort. Die breite Abdeckung mit 17 vertretenen Kantonen erlaubt ein repräsentatives Bild schweizerischer Nachwuchsforschung und macht diesen Wettbewerb zu einer einzigartigen nationalen Veranstaltung. Fachexperten aus Wissenschaft und Industrie hatten die Aufgabe, die Arbeiten nach strengen Kriterien zu beurteilen. Jeder der sieben Fachbereiche bot wissenschaftlich fundierte Antworten auf spannende Forschungsfragen wie zum Beispiel: Unter welchen Bedingungen bleibt man Idealen treu und was führt dazu, dass man Idealen aus der Jugendzeit abschwört? Wie entwickelt man einen Getränkeautomaten, der die eigene Geschmacksrichtung erkennt? Welche sportpsychologischen Techniken kann ein Leistungssportler im Rudern anwenden, mit dem Ziel, seine persönliche sportliche Leistung zu steigern? Haben Frauen und Männer verschiedene Moralvorstellungen?

Eure grauen Zellen versprechen euch eine bunte Zukunft!
Die heutige Preisverleihung startete mit einer Festrede von Liliane Maury Pasquier, Ständerätin aus Genf und Stiftungsrätin von Schweizer Jugend forscht. Sie gratulierte allen Teilnehmenden herzlich für deren Einzug ins Finale und betonte in ihrer Rede die Wichtigkeit der Nachwuchsförderung für die Schweiz. Sie unterstrich einmal mehr, dass das Humankapital eine der wichtigsten Ressourcen der Schweiz ist und nur eine gezielte Förderung dieses Kapitals die Zukunft der Schweiz sichern kann. Sie rundete ihre Rede mit folgendem Satz ab: „Votre matière grise, c’est la promesse d’un avenir éclatant qui, grâce à vos divers talents, sera multicolore !“

Im zweiten Teil der Preisverleihung haben die Jugendlichen endlich erfahren, wie die Fachjury ihre Forschungsprojekte bewertet hat. Von den 100 Jugendlichen erhielten 35 das Prädikat «gut», 50 «sehr gut» und 15 «hervorragend». Entsprechend diesen Prädikaten wurden Bargeldpreise im Gesamtwert von rund 75‘500 Franken vergeben. Die innovativsten Arbeiten wurden zudem mit einem von insgesamt 38 Sonderpreisen ausgezeichnet, welche u.a. zu einem Besuch eines zweiwöchigen Wissenschaftscamps in London, einer Einladung an die Nobelpreisverleihung in Stockholm oder der Teilnahme an
internationalen Projektwettbewerben in Europa, Asien, Afrika und den USA berechtigen.

Stiftung Schweizer Jugend forscht
Die Stiftung Schweizer Jugend forscht unterstützt seit 1967 neugierige und motivierte Kinder und Jugendliche mit dem Ziel, die Freude und Faszination an wissenschaftlicher Arbeit zu wecken. Die nachhaltige Förderung talentierter junger Menschen mit wissenschaftlicher Neugier, Kreativität und Problemlösungskompetenz ist eine zentrale Aufgabe zur Sicherung des Innovationsstandorts Schweiz. Schweizer Jugend forscht verfolgt dieses Ziel mit den drei Veranstaltungsreihen:
1. Studienwochen: Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für die Wissenschaften
2. Nationaler Wettbewerb: Jugendliche zum selbständige Entdecken und Forschen anregen
3. Swiss Talent Forum: junge Erwachsene entwickeln Visionen zu gesellschaftlichen Fragestellungen

Drei Schweizer Klima-Startups erhalten europäische Förderungshilfe für den Markteintritt

Der europäische Innovationsförderer Climate-KIC und der Zürcher Clean-Tech-Inkubator BlueLion spannen zum Thema Klima-Innovation seit Sommer 2013 zusammen. Am 9. April fand zum zweiten Mal der gemeinsame Förder-Wettbewerb im BlueLion Inkubator in Zürich-Schwamendingen statt – gleich 3 Schweizer Startups konnten sich für die Stufe 3 des innovate4climate Programmes qualifizieren. Das Ziel von Stufe 3 ist der Markteintritt der Startups.

Am 9. April fand der zweite Förderwettbewerb in den Räumlichkeiten des CleanTech-Inkubators BlueLion statt. Drei Schweizer Klima-Startups haben sich für die Stufe 3 des Förderprogramms qualifiziert und erhalten von Climate-KIC CHF 50’000.- Unterstützung, die für den Markteintritt verwendet werden. Folgende Startups wurden ausgezeichnet:

climate-KIC
ReWinner begeisterte die Jury mit ihrem Konzept der Wiederverwendung von ausgedienten und recycelten Schweizer Fenstern, Türen, Sanitäranlagen etc., die nun als erstes in Lettland erneut verwendet werden.

Eaternity überzeugte mit ihrem Ansatz, klimafreundliches & gesundes Essen für Firmenkantinen zu ermöglichen, mit klimafreundlichen Rezepten einem CO2-Rechner sowie einem CO2-Nachweis.

Captain Plant beeindruckte mit einem veganen Fast Food-Konzept. Die Produktion von 700 veganen Burgern spart im Vergleich mit Fleischburgern eine Tonne CO2 ein.

Nebst der finanziellen Unterstützung erhalten die Gewinner Arbeitsplätze im BlueLion Inkubator in Zürich-Schwamendingen und ein bedürfnis-gerechtes Business-Coaching in den Bereichen Strategie, Geschäftsentwicklung und Vermarktung sowie Zugang zu internationalen Startup Tours, Masterclasses und dem europäischen Climate-KIC Netzwerk.

Voraussetzung für die erfolgreiche Qualifikation war eine Absichtserklärung (LOI) eines ersten Kunden und der Nachweis, dass das Geschäftsmodell bei mindestens 100 potenziellen Kunden geprüft wurde.

Die für die 3. Stufe qualifizierten Schweizer Startups werden von dem Climate-KIC Affiliate Partner BlueLion gecoacht und unterstützt. Climate-KIC’s Schweizer Förderprogramm innovate4climate wird vom WWF Schweiz, dem Impact HUB Zürich und BlueLion umgesetzt.

bluelion
Über BlueLion
Die Stiftung BlueLion ist eine Non-Profit-Organisaton und wurde im Dezember 2012 auf Initiative der Stadt Zürich gegründet. Die Trägerschaft besteht aus der Stadt Zürich, der Zürcher Kantonalbank, der Swisscom, der ETH Zürich, der Universität Zürich, der Stiftung Effort für Zürich und Dr. Christian Wenger.

Der BlueLion Inkubator ist eine Keimzelle für Startup’s aus den Bereichen ICT und CleanTech und bietet innovativen Projekten in Zürich-Schwamendingen top-professionelle Infrastruktur, Administrationsdienste und systematisches Business-Coaching.

BlueLion arbeitet eng mit Hochschulen, der Startup Szene und Förderstellen zusammen. Das Schwesterunternehmen Startzentrum befindet sich in den gleichen Räumlichkeiten und unterstützt branchen-unabhängig Jungunternehmer zu allen relevanten Business-Themen, insbesondere durch kostenlose Erstberatungen, Anlässen wie Startupfair und Startupday sowie Büroräumlichkeiten für angehende Unternehmer.
Der ehrenamtlich tätige Stiftungsrat wird von Dr. Christian Wenger präsidiert. CEO der BlueLion Stiftung ist Gert Christen.

Über Climate-KIC
Climate-KIC, die Climate Knowledge and Innovation Community, ist eine europäische Initiative mit Schweizer Sitz an der ETH Zürich, deren Ziel es ist, Innovation und Unternehmertum zu fördern, um den Klimawandel zu verlangsamen und Anpassungsstrategien zu ermöglichen – national und europaweit. Im Jahr 2009 vom European Institute for Innovation and Technology (EIT) lanciert, vereint Climate-KIC heute in seinem Netzwerk über 200 Partner aus Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Hand.

Die Kernaufgabe von Climate-KIC ist es, gemeinsam mit den Partnern Klimainnovationen, also innovative und nachhaltige Technologien und Dienstleistungen, zu entwickeln. Dies beinhaltet auch die gezielte Stimulierung und Förderung von Studierenden und Jungunternehmern, um einerseits die Anzahl Jungunternehmer zu steigern, andererseits die Überlebens- und Wachstumschancen der Startups zu verbessern. Offizielle Schweizer Partner im Climate-KIC Netzwerk sind: ETH Zürich und EMPA, Agolin, BlueLion Stiftung und Startzentrum Zürich Genossenschaft, South Pole Carbon Asset Management Ltd., IBM Research, greenTEG, electricfeel, Esri R&D Zurich, Esri Schweiz WWF Schweiz, seif – Social Entrepreneurship Initiative & Foundation (Stiftung und GmbH), Impact HUB Zürich. Direktor des Climate-KIC Swiss Centre ist Dr. Anaïs Sägesser.

Weitere Informationen: www.climate-kic.org, www.climate-kic.org/switzerland und www.innovate4climate.ch.