130’000 Schweizer Franken gehen an das ETH Spin-off Haelixa

Das Startup Haelixa, geführt von Michela Puddu, PhD an der ETH, erobert die Ölindustrie mit seiner brandneuen Technologie. Spezielle DNS-basierte Partikel ermöglichen Öl-Bohr-Unternehmen sehr genaue 3D Visualisierungen der Untergrund Reservoire. Dieses innovative Startup gewinnt 130‘000 Franken Startkapital am Venture Kick Finale.

Bisher wurden toxische oder radioaktive Flüssigkeiten für die Bewertung von Öl-Reservoiren eingesetzt. Trotz hohen Kosten und ungenauen Resultaten werden diese Prozesse bis heute angewandt. Um unnötige Ölbohrungen zu verhindern, wollen Öl-Firmen ihr Wissen über den Untergrund stets verbessern.


Das Team von Haelixa: Gediminas Mikutis und Michela Puddu

Schweizer Startup auf internationalem Erfolgskurs mit seiner Innovation für die Öl-Industrie
Haelixa entwickelt zum Patent angemeldete DNS-basierte Partikel, welche nicht-toxisch und umweltfreundlich sind. Mit dieser Innovation ermöglichen sie nachhaltige und kostengünstige Feldarbeiten. Haelixa hat bereits seine ersten Umsätze erzielt und arbeitet nun auf den ersten Ölfeldern. Haelixa wurde auch schon von verschiedenen Marktführern dieser Industrie angegangen und plant seine globale Expansion. Mit der Unterstützung eines wichtigen Meinungsführers aus dem Öl-Geschäft, steht der Markteinführung nichts mehr im Weg. „Venture Kick ist ein fantastisches Angebot für Startups, nicht nur für die Finanzierung in einer frühen Phase, sondern auch für die Geschäftsentwicklung, wo wertvolle Inputs von Experten helfen, die Geschäftsidee in ein erfolgreiches Business umzuwandeln. Wir sind dem Venture Kick Experten-Team sehr dankbar, dass sie an uns geglaubt und uns unterstützt haben,“ erzählt Michela Puddu, Mitgründerin und CEO von Haelixa. 2016 hat sie ihre Technologie mit der Schweizer Startup Nationalmannschaft US Investoren vorgestellt und das Team als Kapitän angeführt.

Links:
Video Über Haelixa

Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick vergibt ein Startkapital von 130‘000 Franken an die Startups. Ausserdem hilft es den Jungunternehmen, ein strukturiertes und erfolgreiches Unternehmen zu werden. Entrepreneure präsentieren ihre Geschäftsideen vor einer Expertenrunde und erhalten direktes Feedback und ein weitreichendes Netzwerk aus erfahrenen Unternehmern und Investoren.
Seit 2007 profitierten 463 Gründerprojekte von rund 18‘650‘000 Franken Startkapital. Daraus entstanden 303 aktive High-Tech Unternehmen, welche 3‘881 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen haben. Ausserdem haben die unterstützten Jungunternehmen ein Finanzierungsvolumen von 1‘347‘000‘000 Franken erhalten. Von den TOP 100 Schweizer Startups 2016 starteten 54 ihre Unternehmerkarriere bei Venture Kick. 2017 wird Venture Kick 3’000‘000 Franken an Startup Projekte vergeben um die Schweizer Wissenschaft auf dem globalen Markt zu positionieren. Mehr dazu im: Venture Kick Jahresbericht 2016.
Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung, wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Fondation Lombard Odier, Debiopharm Group, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, European Space Agency, Engagement Migros, Swisscom, André Hoffmann, Hansjörg Wyss and Martin Haefner.

Förderung für Innovationen – Klimastiftung Schweiz 2017

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die planen ihre Energieeffizienz zu verbessern, können bis 1. März oder 1. September bei der Klimastiftung Schweiz finanzielle Unterstützung beantragen. Die Stiftung zahlt auch Beiträge an KMU, die an der Entwicklung klimafreundlicher Produkte beteiligt sind.

Die Kassen der Klimastiftung Schweiz sind gefüllt. Dank den 27 Partnerfirmen aus der Wirtschaft kann die Stiftung dieses Jahr rund drei Millionen Franken vergeben. Die Stiftung richtet sich an KMU. «Wir engagieren uns nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch für den Wirtschaftsstandort Schweiz und Liechtenstein», erklärt Vincent Eckert, Geschäftsführer der Stiftung. Rund 80 Prozent der eingehenden Anträge konnte die Klimastiftung Schweiz bisher bewilligen. 1300 KMU haben seit der Gründung 2008 zusammen 15 Millionen Franken erhalten. Verbesserungen bei Gebäuden, Maschinen, Heizungen und Kühlungen machen einen grossen Teil der unterstützten Massnahmen aus. Die Auszahlung ist an Meilensteine in den einzelnen Projekten gekoppelt. Die Beiträge der Stiftung sind à fonds perdu. KMU müssen also nichts zurückbezahlen.

Schnelle Unterstützung für kleine KMU
Im Mai vergibt die Stiftung die erste von zwei Tranchen Geld für grosse Energiespar- und Innovations-Projekte in diesem Jahr. Die zweite Tranche wird im November vergeben. Anträge für die Geldvergabe nimmt die Klimastiftung Schweiz bis am 1. März, respektive bis am 1. September entgegen. Auf der Internetseite der Stiftung sind die Formulare für den Antrag zu finden. Laufend bearbeitet die Stiftung zudem Anträge, die ihren Standard-Kriterien entsprechen und 20’000 Franken nicht übersteigen. «Mit diesem Standard-System ist es uns auch möglich, kleine KMU schnell und effektiv zu unterstützen», erklärt Vincent Eckert. Über die Standardanträge entscheidet die Geschäftsstelle innert Monatsfrist. Für die zwei grossen Geldvergaben im Mai und November ist der Stiftungsrat zuständig. Er besteht aus Fachpersonen der Partnerfirmen. Dies sind grosse Dienstleister wie Versicherungen, Banken und Beratungsfirmen.
Weitere Informationen: www.klimastiftung.ch

Über die Klimastiftung Schweiz
Klima schützen. KMU stärken. Nach diesem Motto unterstützt die Klimastiftung Schweiz Projekte kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Stiftung hat seit ihrer Gründung 2008 rund 1300 KMU in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein mit 15 Millionen Franken unterstützt.
Die Klimastiftung Schweiz wurde als gemeinnützige, unabhängige Stiftung gegründet. Sie ist unter Bundesaufsicht und steht interessierten Firmen offen, die durch einen effizienten und gezielten Einsatz der Rückverteilung aus der CO2-Lenkungsabgabe den Klimaschutz verstärken wollen.
Seit Januar 2008 verlangt das CO2-Gesetz eine Abgabe auf Brennstoffe. Ein Teil der Abgaben fliesst zurück an die Wirtschaft. Vor allem grosse Dienstleistungsunternehmen erhalten mehr zurück, als sie bezahlt haben. Diese «Netto-Rückvergütung» setzen die Partnerfirmen der Klimastiftung Schweiz für Klimaschutzmassnahmen von Schweizer und Liechtensteiner KMU ein.

Die Partner der Klimastiftung Schweiz
Die Schweizer und Liechtensteiner Dienstleister Allianz Suisse, Alternative Bank Schweiz, AXA Winterthur, Bank J. Safra Sarasin, Bank Vontobel, ECA, Gebäudeversicherung Bern, Gebäudeversicherung Kanton Zürich, Glarner Kantonalbank, Julius Bär, LGT, Liechtensteinische Landesbank, Man Investments AG, New Re, PartnerRe, Pictet & Cie, PwC, Raiffeisen Schweiz, RobecoSAM, Sanitas Krankenversicherung, SAP (Schweiz) AG, SCOR Services Switzerland AG, Swiss Life, Swiss Re, Vaudoise Assurances, VP Bank und XL Group sind Partner der Klimastiftung Schweiz.

Internationale Startups sollen die Schweizer Wirtschaft aufmischen

Der Kickstart Accelerator, eines der grössten firmenübergreifenden Startup-Förderprogramme Europas und Hauptinitiative von digitalswitzerland, öffnet die Bewerbungsphase für sein zweites Programm. Ab sofort können sich internationale Startups für das Programm bewerben. Dieses findet im ewz-Unterwerk Selnau im Zentrum von Zürich statt.

Bis zu 30 Startups werden für den kickstart accelerator ausgewählt. Im 11-wöchigen Programm werden die Jungunternehmer ihre Ideen und Produkte in einem der Bereiche Food, FinTech, Smart Cities oder Robotics & Intelligent Systems weiterentwickeln. In Partnerschaft mit BaseLaunch (initiiert und durchgeführt von BaselArea.swiss) bietet der Kickstart Accelerator zudem neu einen Bereich Healthcare an. Damit kann in Basel – dem Life Sciences Hotspot der Schweiz – bisher unentdecktes Innovationspotenzial erschlossen werden.

Chancen auf einen Platz im Programm haben internationale Startups mit vielversprechenden Geschäftsideen und dem Potenzial, die jeweilige Branche aufzumischen und einen Nutzen für die Gesellschaft zu bringen. Durchgeführt wird der Accelerator vom Impact Hub Zürich. Die Community ist Teil eines der grössten Unternehmer- und Innovationsnetzwerke weltweit und bietet den Startups dadurch Zugang zu Talenten rund um den Globus.

Patricia Schlenter, Programm-Managerin beim Kickstart Accelerator, sagt: “Unser erstes Jahr hat uns über 850 Bewerbungen aus aller Welt eingebracht. Entsprechend gespannt sind wir auf das Format der diesjährigen Innovatoren. Das Schweizer Ökosystem bietet den Startups die Möglichkeit, mit gleichgesinnten Unternehmern, erfahrenen Mentoren und führenden Grossunternehmen zusammenzuarbeiten, und ermöglicht so Innovationen in den führenden Schlüsselindustrien”.

Die diesjährigen Startups werden auf hochkarätige Mentoren und über 15 Partner-Unternehmen treffen, darunter den grössten Schweizer ICT-Anbieter Swisscom, die globalen Versicherer Swiss Life und AXA Winterthur, die Finanzdienstleister Credit Suisse, Raiffeisen Schweiz und UBS, die internationalen Beratungsfirmen EY und PwC Schweiz sowie die grössten Schweizer Detailhändler Migros und Coop.

Aus dem ersten Programm 2016 hatten insgesamt sechs Partnerschaften zwischen Startups und Grossunternehmen resultiert. Auch die Bewerber von 2017 haben die Chance, sich ein “Proof of Concept” (PoC) mit einem der Partner-Unternehmen zu sichern. Diese Pilotprojekte erlauben es den Startups, die Anwendung und Skalierbarkeit ihrer Produkte in einem anspruchsvollen Unternehmensumfeld zu testen. Die PoCs bieten den Startups zudem die Chance, längerfristige kommerzielle Partnerschaften mit führenden Unternehmen einzugehen. Auch können sie dadurch ihr eigenes Marktangebot weiterentwickeln.

«Wir erachten es als unsere Aufgabe, einen starken Beitrag zur Förderung des Schweizer Start-up Ökosystems zu leisten, um so den Innovationsplatz Schweiz zu stärken und die Digitalisierung gemeinsam mit anderen Unternehmen voranzutreiben. Gerade der Themenbereich “Smart Cities” ist interessant für uns, da er das Mobilitätsverhalten unserer Gesellschaft entscheidend prägen, und dadurch einen grossen Einfluss auf uns Versicherer haben wird”, sagt Carola Wahl, Head of Transformation & Market Management bei AXA Winterthur. “Durch die Zusammenarbeit mit Grossunternehmen profitieren die Jungunternehmer vom Know-how der Grossfirmen, dem Zugang zu einem grossen Kundennetzwerk und der Möglichkeit gemeinsamer Produktentwicklungen.”

Das Programm beginnt am 4. September. Die offizielle Eröffnungszeremonie im Accelerator-Space findet am 7. September statt. Höhepunkt und Ende des Programms ist der Final Demo Day am 17. November, wo die Teams ihre Produkte den Investoren, Unternehmen und Medien präsentieren werden. Das ewz-Unterwerk Selnau, ein 800 Quadratmeter grosses Industriegebäude, wird für das Programm zu einer kooperativen Arbeitsumgebung. Aus alten Schiffscontainern werden Coworking-Flächen, Meetingräume, Brainstorming-Bereiche, Pitching-Bühnen sowie Ruhezonen gebaut, um Kreativität und Erfolg zu ermöglichen.

Kickstart bietet den teilnehmenden Startups die Chance, bis zu 25`000 CHF zu gewinnen – ohne Eigenkapital-Beteiligung der Jungunternehmer. Darüber hinaus erhalten die Startups monatliche Stipendien und profitieren von Masterclass-Workshops mit Mentoren aus den Partnerfirmen und dem Schweizer Innovations-Ökosystem. Kickstart hat zum Ziel, eine enge Kooperation sowohl zwischen den Partnerfirmen und den Startups, als auch zwischen den Startups untereinander in den verschiedenen Bereichen zu erreichen – während des Programms und darüber hinaus.

Nicolas Bürer, Managing Director bei digitalswitzerland, sagt: “Mit der zweiten Edition in Zürich und Ausweitung nach Basel erreicht digitalswitzerland ein wichtiges Etappenziel: die Durchführung des grössten europäischen Startup-Accelerators. Ausserdem prüft digitalswitzerland Möglichkeiten, um den Kickstart Accelerator mit weiteren Bereichen auch in Lausanne zu etablieren. Dies ist ein weiterer Schritt, um die Schweiz als führender digitaler Innovationshub weltweit zu etablieren.”

Interessierte können sich auf www.kickstart-accelerator.com für das Programm bewerben.

Venture Kick erhält mit Swisscom einen weiteren starken Partner

Die Förderinitiative Venture Kick holt Swisscom als Partner ins Boot. Vom Engagement profitiert die Schweizer Start-up Community, sie kann künftig ihr Innovationspotenzial noch besser ausschöpfen.

Über 40‘000 Unternehmen werden in der Schweiz jedes Jahr gegründet. Sie tragen erheblich zum Wirtschaftswachstum und zur Innovationskraft des Landes bei. Venture Kick fördert innovative Geschäftsideen aus allen Bereichen, von den Anfängen bis zur Firmengründung. Venture Kick hat seit seiner Etablierung 2007 einen sehr erfolgreichen Prozess entwickelt, der auf Befähigung, Beschleunigung und einem kompetitiven Auswahlverfahren beruht.

venture kick

Auch Swisscom arbeitet eng mit Startups zusammen, organisiert dezidierte Programme (z.B die StartUp Challenge oder Calls for Innovation) und unterstützt Initiativen (z.B den Kickstart Accelerator von digitialswitzerland). Ebenfalls unterstützt sie Jungunternehmen mit Investitionen. Nun wird die ICT-Anbieterin auch Partner von Venture Kick.
«Unternehmen müssen sich immer neu erfinden, um zu den Gewinnern der Digitalisierung zu gehören. Die von Venture Kick unterstützten Startups tragen wesentlich zur Innovationskraft der Schweiz bei und haben auf uns eine äusserst inspirierende Wirkung», sagt Roger WüthrichHasenböhler, Chief Digital Officer Swisscom.

swisscom

Innovationspotenzial der Schweiz noch nicht ausgeschöpft Pascale Vonmont, Delegierte des Strategierats von Venture Kick und stellvertretende Direktorin der Gebert Rüf Stiftung, betont die Bedeutung der neuen Partnerschaft: «Wir sind sehr erfreut, Swisscom unter den Donatoren der Venture Kick Stiftung willkommen zu heissen. Die Kooperation von Grossunternehmen mit Startups bietet grossartige Chancen für beide Seiten; Venture Kick bietet hier ein Programm mit ausgewiesenem Erfolgsnachweis und Wachstumsmöglichkeiten.»

Beat Schillig und Jordi Montserrat, für die operative Leitung von Venture Kick verantwortlich, äussern sich begeistert: «Mehr als die Hälfte der derzeitigen TOP 100 der besten Schweizer Startups sind von Venture Kick unterstützt worden. Dank unserem neuen Partner Swisscom kann das Innovationspotenzial der Schweiz noch besser ausgeschöpft werden. Swisscom ist führend in der Innovation und dem Schweizer Startup Eco-System und engagiert sich bereits als zweites Schweizer Grossunternehmen bei Venture Kick.»

Über Venture Kick
Seit der Lancierung von Venture Kick, einer Initiative der Venture Kick Stiftung, im September 2007, profitierten 463 Gründerprojekte von rund 18,65 Milliarden Franken Startkapital. Die unterstützten Jungunternehmen haben ein Finanzierungsvolumen von 1,35 Milliarden Franken erhalten und bisher rund 3‘881 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Von den TOP 100 Startups der Schweiz starteten 54 ihre Unternehmerkarriere bei Venture Kick, darunter sieben in den TOP 10: L.E.S.S., Bcomp, Flyability, Ava, Amal Therapeutics, Gamaya und Lunaphore. Viele weitere Highlights und detaillierte statistische Auswertungen zu Finanzierungsaktivitäten und den geschaffenen Arbeitsplätzen der Startups finden sich im Venture Kick Jahresbericht.

Anzahl der Spin-offs an Schweizer Universitäten und Hochschulen verdoppeln Venture Kick zielt auf die Identifikation, den Support und die Promotion von vielversprechenden Geschäftsideen mit einer klaren Vision: Die Anzahl an Spin-offs von Schweizer Hochschulen zu verdoppeln und die Attraktivität der Startups gegenüber nationalen und internationalen Investoren zu erhöhen. Dank Venture Kick lernen angehende Unternehmerinnen und Unternehmer, wie sie Kunden gewinnen und schneller Investoren überzeugen. Teilnahmeberechtigt sind Studierende, Forschende und Dozierende von Schweizer Hochschulen, welche mit ihrer innovativen Geschäftsidee eine Firma gründen wollen.

Venture Kick ist ein wettbewerbsorientiertes Programm: Monatlich bekommen acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und können sich drei Monate später für die zweite Runde qualifizieren. Dort gewinnen zwei Teams je 20‘000 Franken. Diese machen in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus. Sie profitieren zusätzlich von Business-Development-Workshops und einem weitreichenden Netzwerk.

Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung, wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Fondation Lombard Odier, Debiopharm Group, Fondation ProTechno, Rising Tide Foundation, ESA BIC Switzerland, Engagement Migros, Swisscom, Hansjörg Wyss, André Hoffmann und Martin Haefner.
www.venturekick.ch

Über Swisscom
Swisscom ist das führende Telekommunikations- und eines der führenden IT-Unternehmen der Schweiz. Ausserhalb der Schweiz ist Swisscom vor allem in Italien präsent. Das Tochterunternehmen Fastweb ist dort einer der grössten Breitbandanbieter. Über 21‘200 Mitarbeitende erzielten in den ersten neun Monaten einen Umsatz von 8,64 Milliarden Franken. Swisscom gehört zu den nachhaltigsten Unternehmen der Schweiz und Europas. Das Unternehmen arbeitet gezielt mit Startups zusammen, organisiert dedizierte Programme und unterstützt Initiativen für Jungunternehmen.
www.swisscom.ch/de/biz/start-up

130‘000 Franken gehen an das EPFL Spin-off Intento und Vigilitech

Mit einer tragbaren Lösung für die Rehabilitation von Schlaganfall-Patienten und einem ausgefeilten Monitoring-System für chirurgische Eingriffe bei Kleintieren sorgen Intento und Vigilitech für weltweit einzigartige Entwicklungen im medizinischen Bereich. Je 130‘000 Franken Startkapital erhielten die Schweizer Jungunternehmen nun am Venture Kick Finale.

Pro Jahr erleiden in der Schweiz mehr als 16’000 Personen einen Schlaganfall. Ein Drittel der Menschen, die davon betroffen sind, ist danach schwer gelähmt.

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Tragbare Lösung für die Rehabilitation von Schlaganfall-Patienten

Hoffnung gibt das Therapiesystem von Intento bestehend aus einem elektronischen Muskelstimulator und einer einfach zu bedienenden Steuerungs-Software. In einer ersten klinischen Studie zeigten 80 Prozent der Patienten nach zwei Wochen eine relevante Verbesserung. Überzeugt hat Intento 2016 bereits bei drei namhaften Startup-Auszeichnungen. Sie reisten nicht nur mit dem venture leaders Programm nach Boston und gewannen dort das Global Pitchfest. Sie erhielten auch den CTI Swiss Medtech Award, welcher ihnen Bundespräsident Johann Schneider-Ammann persönlich überreichte und sie wurden unter die TOP 100 der besten Schweizer Startups auf Platz 44 gewählt. Andrea Maesani, Mitgründer & CEO von Intento, äusserte sich nun begeistert zum aktuellen Gewinn: «Das dreistufige Venture Kick Programm mit intensiven Trainings hat uns beim Start und Aufbau unseres Jungunternehmens massiv geholfen. Dank dem grossen Netzwerk von Venture Kick gewinnen Jungunternehmen in der Schweizer Startup-Szene an Visibilität und kommen mit vielen Investoren in Kontakt.»

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Das Team von Intento: Andrea Maesani (links) und Andrea Biasiucci

Ausgefeiltes Monitoring-System für chirurgische Eingriffe bei Kleintieren
Spitzenmedizin für Tiere ist heutzutage gefragter denn je. Vigilitech entwickelt ein kompaktes System für die Kontrolle physiologischer Parameter von Kleintieren während chirurgischer Eingriffe. Das System kann mit Tablets, Computern oder Smartphones verbunden werden und visualisiert Körpertemperatur, Atmung sowie Herzschlag. Zudem können erhobene Daten, Notizen und Fotos synchronisiert, Überwachungsprotokolle geteilt und Analyse-Tools genutzt werden. Marc Zünd, CEO und Mitgründer von Vigilitech, freut sich über den Gewinn bei der Venture Kick Förderinitiative: „Der dreistufige Prozess und die Unterstützung von Venture Kick haben uns dabei geholfen, unsere Idee in ein echtes unternehmerisches Vorhaben umzuwandeln und gleichzeitig an Zugkraft zu gewinnen, um uns weiterzuentwickeln. Die Teilnahme an diesem Wettbewerb hatte einen entscheidenden Einfluss darauf, wer wir heute sind und wo wir stehen.“

vigilitech
Das Team von Vigilitech: Daniel Zünd (links), Lukas Treyer und Marc Zünd

Über Venture Kick
Seit der Lancierung von Venture Kick, einer Initiative der Venture Kick Stiftung, im September 2007, profitierten 463 Gründerprojekte von rund 18,75 Millionen Franken Startkapital. Die unterstützten Jungunternehmen haben ein Finanzierungsvolumen von über einer Milliarde Franken erhalten und bisher rund 3‘500 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Von den TOP 100 Startups der Schweiz starteten 57 ihre Unternehmerkarriere bei Venture Kick, darunter sieben in den TOP 10: L.E.S.S., Bcomp, Flyability, Ava, Amal Therapeutics, Gamaya und Lunaphore. Viele weitere Highlights und detaillierte statistische Auswertungen zu Finanzierungsaktivitäten und den geschaffenen Arbeitsplätzen der Startups finden sich im Venture Kick Jahresbericht.
Anzahl der Spin-offs an Schweizer Universitäten und Hochschulen verdoppeln Venture Kick zielt auf die Identifikation, den Support und die Promotion von vielversprechenden Geschäftsideen mit einer klaren Vision: Die Anzahl an Spin-offs von Schweizer Hochschulen zu verdoppeln und die Attraktivität der Startups gegenüber nationalen und internationalen Investoren zu erhöhen. Dank Venture Kick lernen angehende Unternehmerinnen und Unternehmer, wie sie Kunden gewinnen und schneller Investoren überzeugen.
Venture Kick ist ein wettbewerbsorientiertes Programm: Monatlich bekommen acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und können sich drei Monate später für die zweite Runde qualifizieren. Dort gewinnen zwei Teams je 20‘000 Franken. Diese machen in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus. Sie profitieren zusätzlich von Business-Development-Workshops und einem weitreichenden Netzwerk.
Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung, wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Fondation ProTechno, Fondation Lombard Odier, Debiopharm Group, Rising Tide Foundation, Engagement Migros, European Space Agency, André Hoffmann, Hansjörg Wyss und Martin Haefner.

Link Tipps:
www.venturekick.ch
www.intento.ch
www.vigilitech.com

Tumorerkennung innert 5 Minuten – QUO am Swiss Innovation Forum

Der Zürcher Innovationsdienstleister QUO entwickelte in erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem Lausanner Start-up Lunaphore ein seriennahes Gerät zur zeit- und kostensparenden Erkennung von Tumorzellen. Am 24. November 2016 werden QUO und Lunaphore den Prototypen am Swiss Innovation Forum im Congress Center Basel vorstellen.
Zürich, 23. November 2016 – Die neue Technologie des EPFL-Spin-offs Lunaphore verkürzt das Verfahren der Antikörperfärbung. Das Verfahren wird verwendet, um Proteine oder andere Stoffe sichtbar zu machen und wird in der Medizin zur Bestimmung von Tumorzellen eingesetzt. In den neuen Hochdruckkammern von Lunaphore verkürzt sich dieses Verfahren von acht Stunden auf fünf Minuten. Den entscheidenden Sprung vom Vorführmodell zum seriennahen Prototyp schaffte das Lausanner Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit dem Zürcher Innovationsdienstleister QUO.

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Messestand am Swiss Innovation Forum
Am 24. November 2016 stellen QUO und Lunaphore den Prototyp des Diagnosegeräts am Swiss Innovation Forum im Congress Center Basel vor. Das Swiss Innovation Forum ist mit über 1’000 Besucherinnen und Besucher die führende Schweizer Innovationskonferenz und findet zum elften Mal statt. QUO und Lunaphore werden am Messestand Nummer 26 der Future Expo, einer Ausstellung des Swiss Innovation Forum, die neustes Wissen aus den unterschiedlichsten Branchen vorstellt, präsent sein.

QUO ist flexibel und liefert schnelle Lösungen
Lunaphore benötigte in kürzester Zeit einen Prototyp, der in kleiner Stückzahl hergestellt und Forschungslabors zur Verfügung gestellt werden kann. Damit der Prototyp im Laboralltag besteht und zuverlässig funktioniert, müssen die Schlüsselkomponenten robust sein und die Laboranten das Gerät einfach bedienen können. Als kleines Unternehmen fehlte Lunaphore das Wissen zur Entwicklung bestimmter Komponenten. Das Start-up entschied sich deshalb, mit einem externen Dienstleister zusammenzuarbeiten. Traditionelle Innovationsdienstleister stellten jedoch das Lausanner-Unternehmen vor zwei Herausforderungen: Erstens priorisieren externe Innovationsdienstleister Projekte mit kleinen Budgets nicht. Zweitens arbeiten externe Produktentwickler an vordefinierten Aufgaben. Lunaphore wollte aber nicht das gesamte Projekt auslagern, sondern mit dem externen Dienstleister ad hoc an Teilaufgaben zusammenarbeiten. In QUO, das schon für Grossunternehmen wie Roche Diagnostics und Nobel Biocare Lösungen erbrachte, fanden sie einen Dienstleister, der ein kleines Unternehmen flexibel, zeitnah und aufmerksam im Arbeitsalltag unterstützte.

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Optimierung der Komponenten und Endmontage
Das interdisziplinäre QUO-Team aus Ingenieuren, Designern und Konstrukteuren ergänzte mit ihrem Know-how die Kompetenzen Lunaphores bei spezifischen Aufgaben. QUO optimierte mechanische Komponenten, etwa für Aufnahme und den Verschluss der Proben oder den Zugriff auf die Reagenzflaschen. Das QUO-Team entwarf ein ergonomisches und professionelles Gehäuse, definierte Materialien und Herstellungsverfahren, die sich für kleine Stückzahlen eignen, und evaluierte externe Partner für die Fertigung der Komponenten. Die Endmontage und Inbetriebnahme erfolgte in der Werkstatt von QUO zusammen mit dem Kunden.

Innert vier Monaten am Ziel
Innerhalb von knapp vier Monaten schaffte das junge Unternehmen den Schritt vom Vorführmodell zum seriennahen Prototyp und baute intern das Know-how in der Produktentwicklung auf. Parallel dazu entwarf QUO in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden eine Vision für die nächste Produktgeneration. Dank dieser kann Lunaphore die weitere technische Entwicklung gezielt vorantreiben.

Über QUO AG
Der Innovationsdienstleister QUO AG entwickelt zusammen mit Kunden aus unterschiedlichen Branchen neuartige Produkte, Geschäftsmodelle und Verfahren – von der Idee bis zum Prototyp. Das interdisziplinäre Team vereint breite technologische Kompetenzen mit Querdenken, Kreativität und Objektivität. Mit dieser Innovationskultur und Erfahrungen aus gut 400 Projekten erarbeitet QUO einzigartige Wettbewerbsvorteile für Startup-Unternehmen, mittelständische Firmen und internationale Grosskonzerne.

Swiss ICT Award 2016

Die Schweizer Informatik-Branche hat ihre innovativsten aktuellen Projekte und Firmen ausgezeichnet. Den Swiss ICT Award 2016 erhalten MeteoSchweiz und CSCS für ihr neues hochaufgelöstes Vorhersagemodell COSMO-NExT. Den Swiss ICT Newcomer Award erhält Nanolive für ihr neuartiges tomographisches Mikroskop „3D Cell Explorer“.

Er gilt als wichtigste Auszeichnung der Schweizer Informatik, der sechstgrössten Wirtschaftsbranche der Schweiz: der Swiss ICT Award. Nun werden MeteoSchweiz zusammen mit dem Swiss National Supercomputing Centre (CSCS) und Nanolive für ihre innovativen Schweizer Informatik-Lösungen ausgezeichnet. Sie setzten sich unter zehn Finalisten bei der unabhängigen, interdisziplinären Fach-Jury durch. Zum ersten Mal in der Geschichte der Awards bestimmte zudem das Saalpublikum den „Public Award“ mit und wählte NEEO mit „NEEO Fernbedienung HD” zum Publikumsliebling. Der Special Award ging in diesem Jahr an das Istituto Dalle Molle di Studi sull’Intelligenza für ihre lange und erfolgreiche Spitzenforschung zur künstlichen Intelligenz.

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800 Gäste aus Wirtschaft, Forschung und Politik verfolgten die Vergabe im KKL Luzern.
Die Preisträger und die Begründungen der Fachjury lauten im Detail wie folgt:

Swiss ICT Award 2016 – Begründung der Jury:
„Was Behörde, Universität und Wirtschaft mit „COSMO Novel Expert Tool (COSMO-NExT)“ gemeinsam geschaffen haben, ist weltweit einzigartig: Mit unkonventionellen Ansätzen – die von Kritikern anfänglich sogar als Unsinn betitelt wurden – ist ein hochauflösendes Wettermodell entstanden, das MeteoSchweiz eine globale Vorreiterrolle einbringt und die Genauigkeit von Wetter- und Gefahrenvorhersagen gerade im komplexen Alpenraum substantiell erhöht.

Die dafür benötigte Rechenleistung kann mit konventionellen Computern nicht erreicht werden, weshalb auch die Hardware neu entwickelt wurde: Dank dem Einsatz von Grafikprozessoren anstelle von üblichen CPU-Prozessoren konnte die Rechenleistung gegenüber dem Vorgängermodell um das 40fach gesteigert werden – beim High-Performance-Computing ein gewaltiger Sprung. Dass dabei der Energieverbrauch des Computers „Piz Kesch“, der in Swiss National Supercomputing Center betrieben wird, auch noch 3mal geringer ist, ist phänomenal.

Die Jury ist der Ansicht, dass MeteoSchweiz und das CSCS fachbereich-übergreifend eine neue Software- und Hardware-Generation entwickelt hat, welche die Industrie bisher noch nicht gesehen hat.“

Swiss ICT Newcomer Award 2016 – Begründung der Jury: „Das revolutionäre und weltweit einzigartige Mikroskop „3D Cell Explorer“ und die dazugehörige Software „Steve“ macht es erstmals möglich, eine lebende Zelle in 3D zu erforschen ohne diese zu verändern oder zu beschädigen und bietet damit bisher unerreichte Einblicke in die Bausteine des Lebens. Die Handhabung ist einfach und intuitiv, und der bezahlbare Preis von 20‘000 Franken macht es zudem möglich, dass weltweit an Schulen, in Labors und Universitäten lebende Zellen erforscht werden können.

Die Jury meint, dass dieses neuartige tomografische Mikroskop ein Meilenstein in der Mikroskopie und in der Forschung über die Grundlagen des Lebens ist und Erkenntnisse in der Wissenschaft oder in der Medtech-, Biotech-, Pharma- und Kosmetik-Industrie massgeblich beeinflussen könnte.“

Special Award 2016 – Begründung der Jury:
„Kaum einer weiss, dass die Schweiz dank dem Dalle-Molle-Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (Istituto Dalle Molle di Studi sull’Intelligenza Artificiale IDSIA) auf praktischen und theoretischen Gebieten der künstlichen Intelligenz führend ist, und viele Anwendungen von Google, Microsoft, IBM und Co basieren auf dem was in den letzten Jahren dort geschaffen wurde. Unter der Leitung der wissenschaftlichen Co-Direktoren Luca Maria Gambardella und Jürgen Schmidhuber erlangte das 1988 von der Dalle-Molle-Stiftung gegründete Institut in Manno Weltruf und gilt heute als eine der weltweit besten Forschungseinrichtungen im Bereich biologisch-inspirierte KI.“

Swiss ICT Public Award 2016
Erstmals in der Geschichte des „Swiss ICT Public Awards“ bestimmte das Saalpublikum – zuzüglich zur Leser-Wahl im Swiss IT Magazine – den Sieger mit. Als beliebtester Kandidat entpuppte sich NEEO mit „NEEO Fernbedienung HD”. Bei dieser Wahl standen alle Finalisten der Swiss ICT Awards sowie des Swiss ICT Newcomer Awards zur Wahl.

Der Swiss ICT Award
Die Swiss ICT Awards zeichnen herausragende Leistungen der Schweizer ICT (Informations- und Kommunikationstechnologie) aus, die massgeblich in der Schweiz erbracht worden sind. Eine unabhängige, gesamtschweizerische und interdisziplinäre Jury vergibt den „Swiss ICT Award“ und den „Swiss ICT Newcomer Award“ an je einen von je fünf kandidierenden Finalisten, zudem wählt die Öffentlichkeit ihren Favoriten aus allen Nominierten. Laut Medien gilt der Swiss ICT Award als „wichtigste Auszeichnung der Schweizer ICT-Branche“ (Handelszeitung) und die Gala als „der wichtigste ICT-Anlass der Schweiz“ (inside-it.ch). Der Swiss ICT Award wird seit 2004 verliehen und wird von swissICT, dem mitgliederstärksten Verband der ICT-Branche, organisiert.
www.swissict-award.ch

Der Organisator: swissICT
swissICT ist der primäre Repräsentant des ICT-Werkplatzes Schweiz und der grösste Fachverband der Branche. swissICT vertritt die Interessen von 3‘000 ICT-Unternehmen, Anwender-Unternehmen und Einzelpersonen und engagiert sich für die Branche: swissICT fördert den Informationsaustausch, bündelt Bedürfnisse, publiziert sowohl die wichtigste ICT-Salärumfrage als auch die ICT-Berufsbilder und verleiht den „Swiss ICT Award“. Hunderte von Experten engagieren sich bei swissICT in 17 thematischen Fachgruppen ehrenamtlich für die ICT in der Schweiz.
www.swissict.ch

Link Tipps:
MeteoSchweiz
3D Cell Explorer

Venture Kick erhält mit Engagement Migros neuen starken Partner

Der Förderfonds Engagement Migros unterstützt als erster Gründungspartner der Standortinitiative digitalswitzerland neu das Programm Venture Kick. Damit leistet Engagement Migros weitere Pionierarbeit in der Unterstützung hoch-innovativer Geschäftsideen und Startups in der Schweiz.

Engagement Migros fördert im Rahmen eines zweijährigen Pilots das Programm Venture Kick. Dieses fördert innovative Geschäftsideen aus allen Bereichen von den Anfängen bis zur Firmengründung. Venture Kick hat seit seiner Etablierung 2007 einen sehr erfolgreichen Prozess entwickelt, der auf Befähigung, Beschleunigung und einem kompetitiven Auswahlverfahren beruht.
«Die fortschreitende Digitalisierung ist für die rohstoffarme Schweiz eine grosse Chance. Die Teams der Startups, welche aus Venture Kick hervorgehen, zählen definitiv zu den innovativsten Köpfen unseres Landes. Wir freuen uns, mit Engagement Migros einen wirkungsvollen Beitrag zur Förderung von neuen Geschäftsideen leisten zu können», sagt Stefan Schöbi, Leiter Engagement Migros.

engagement_migros

Engagement Migros ermöglicht Pionierprojekte im gesellschaftlichen Wandel, seit 2015 auch im Bereich Wirtschaft. Der Fokus liegt hier auf der Stärkung des Innovationsplatzes Schweiz sowie der Ankurbelung digitaler Wertschöpfung in der Schweiz. Als erster Partner hat Engagement Migros auch die kürzlich in Zürich zu Ende gegangene Pilotdurchführung des Kickstart Accelerators unterstützt. Der Förderfonds wird von den Unternehmen der Migros-Gruppe mit jährlich circa zehn Millionen Franken alimentiert und ermöglicht so rund 50 Pionierprojekte. Engagement Migros ergänzt seit 2012 das Migros-Kulturprozent.

Innovationspotenzial der Schweiz noch nicht ausgeschöpft Pascale Vonmont, Delegierte des Strategierats von Venture Kick und stellvertretende Direktorin der Gebert Rüf Stiftung, betont die Bedeutung der neuen Partnerschaft: «Wir sind sehr erfreut, Engagement Migros unter den Donatoren der Venture Kick Stiftung willkommen zu heissen. Die Kooperation von Grossunternehmen mit Startups bietet grossartige Chancen für beide Seiten; Venture Kick bietet hier ein Programm mit ausgewiesenem Erfolgsnachweis und Wachstumsmöglichkeiten.»
Beat Schillig und Jordi Montserrat, für die operative Leitung von Venture Kick verantwortlich, äussern sich begeistert: «Mehr als die Hälfte der derzeitigen TOP 100 der besten Schweizer Startups sind von Venture Kick unterstützt worden. Dank unserem neuen Partner Engagement Migros kann das Innovationspotenzial der Schweiz noch besser ausgeschöpft werden. Besonders erfreulich ist, dass sich mit der Migros das erste Schweizer Grossunternehmen bei Venture Kick engagiert. Wir hoffen auf Nachahmer.»

venture kick

Über Venture Kick
Seit der Lancierung von Venture Kick, einer Initiative der Venture Kick Stiftung, im September 2007, profitierten 463 Gründerprojekte von rund 18,75 Millionen Franken Startkapital. Die unterstützten Jungunternehmen haben ein Finanzierungsvolumen von über einer Milliarde Franken erhalten und bisher rund 3‘500 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Von den TOP 100 Startups der Schweiz starteten 57 ihre Unternehmerkarriere bei Venture Kick, darunter sieben in den TOP 10: L.E.S.S., Bcomp, Flyability, Ava, Amal Therapeutics, Gamaya und Lunaphore. Viele weitere Highlights und detaillierte statistische Auswertungen zu Finanzierungsaktivitäten und den geschaffenen Arbeitsplätzen der Startups finden sich im Venture Kick Jahresbericht.
Anzahl der Spin-offs an Schweizer Universitäten und Hochschulen verdoppeln Venture Kick zielt auf die Identifikation, den Support und die Promotion von vielversprechenden Geschäftsideen mit einer klaren Vision: Die Anzahl an Spin-offs von Schweizer Hochschulen zu verdoppeln und die Attraktivität der Startups gegenüber nationalen und internationalen Investoren zu erhöhen. Dank Venture Kick lernen angehende Unternehmerinnen und Unternehmer, wie sie Kunden gewinnen und schneller Investoren überzeugen. Teilnahmeberechtigt sind Studierende, Forschende und Dozierende von Schweizer Hochschulen, welche mit ihrer innovativen Geschäftsidee eine Firma gründen wollen.
Venture Kick ist ein wettbewerbsorientiertes Programm: Monatlich bekommen acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und können sich drei Monate später für die zweite Runde qualifizieren. Dort gewinnen zwei Teams je 20‘000 Franken. Diese machen in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus. Sie profitieren zusätzlich von Business-Development-Workshops und einem weitreichenden Netzwerk.
Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung, wird finanziert durch: Förderfonds Engagement Migros, Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Fondation ProTechno, Fondation Lombard Odier, Debiopharm Group, Rising Tide Foundation, ESA BIC Switzerland, André Hoffmann, Hansjörg Wyss und Martin Haefner.

Über Engagement Migros
Der Förderfonds Engagement Migros ermöglicht Pionierprojekte im gesellschaftlichen Wandel, die neue Wege beschreiten und zukunftsgerichtete Lösungen erproben. Im Bereich Wirtschaft unterstützt Engagement Migros zahlreiche Innovationsprogramme und Kollaborationsplattformen wie den Kickstart Accelerator, den Impact Hub Zürich oder das Basler Coworking Programm Fluxdock. Der wirkungsorientierte Förderansatz verbindet finanzielle Unterstützung mit Coaching im Pionierlab. Engagement Migros wird von den Unternehmen der Migros-Gruppe mit jährlich circa zehn Millionen Franken ermöglicht und ergänzt seit 2012 das Migros-Kulturprozent.


Link Tipps:

www.venturekick.ch
www.engagement-migros.ch

Schweizer Erfindungen rund ums Smartphone

Seit den frühen 2000ern begleitet uns das Smartphone durch unseren Alltag. Seither überlegen sich viele Entwickler, Hersteller sowie Hobby-Erfinder Wege, wie sie das Leben für die Menschen in Verbindung mit ihrem ständig mobilen Begleiter noch einfacher gestalten können. Kaum einer denkt, dass in den Smartphones, die heute auf dem Markt sind, auch zahlreich schweizer Technologie steckt. Neben US-amerikanischen, chinesischen und deutschen Köpfen mit vorausschauendem Blick in die digitale Zukunft des Planeten hat auch die Schweiz den einen oder anderen Smartphone-Revolutionär hervorgebracht. Hier ein kleiner Überblick:

duolingo

Duolingo: Googles Millionendeal
Severin Hacker ist Co-Gründer der Sprach-App Duolingo. Die Software vermittelt (Fremd-)Sprachen spielerisch und gilt mittlerweile als echte Konkurrenz für Lehrer. Der aus Zug stammende Schweizer gründete sein Unternehmen gemeinsam mit dem US-Amerikaner Luis van Ahn. Mehr als 100 Millionen Anwender nutzen inzwischen die App. Grund genug, dass sich Google für den Kauf der Applikation entschieden hat und sich diese Unternehmung 45 Millionen kosten lies.

Nutzlos und dennoch philosophisch beeindruckend
Seit 2014 steht der Name Horst Bohnet mit seinem iStone für die „Entschleunigung der Gesellschaft“. Das iStone braucht keinen Strom, keine Update und hat eine unendliche Akku-Laufzeit. Das an Apple-Produkte erinnernde Kunstwerk besteht vollständig aus Granit und soll nach den Vorstellungen des Künstlers ein „Statement für bewusste Gesprächskultur“ sein.

Hoosh Technology: Optimierte Präsenz im Web
Unter der Firmierung vertreibt Hoosh Technology ein innovatives Suchmaschinenmarketing. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Lugano und unterstützt andere Firmen seit 2012 dabei, die eigene Präsenz im Internet zu verbessern. Auf Basis dieses innovativen Neuerung wurde zahlreiche neue Apps von vielen Drittanbietern ins Leben gerufen und erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit.

Googles Betriebssystem Android hat seine Wurzeln in der Schweiz
In jedem Android-Smartphone und -Tablet steckt ein bedeutender Anteil Erfinder- und Innovationsgeist aus der Schweiz. Während der Entwicklung von Android war die Noser Engineering AG aus Winterthur maßgeblich beteiligt. Nachdem Konkurrent Apple ein eigenes Betriebssystem für seine Geräte auf den Markt gebracht hatte, sah es Google als notwendig an, eine Konkurrenz-Plattform ins Leben zu rufen. Auf Basis dieser strategischen Entscheidung nutze Google das Know-how der heutigen Noser Group. Gründungsmitglied Ruedi Noser setzt sich bis heute dafür ein, dass mobile Endgeräte von offenen Standards profitieren dürfen.

Schweizer KMU-Spiegel 2016 mit Schwerpunkt Erfolgsstrategien

Unter den Schweizer KMU (kleine und mittlere Unternehmen) finden sich regionale Familienbetriebe, Hidden Champions und Weltmarktführer. Doch was macht Schweizer KMU erfolgreich? Der dritte KMU-Spiegel des Instituts für Unternehmensführung an der FHS St.Gallen untersuchte die Erfolgsstrategien, formuliert sechs Erkenntnisse und beleuchtet acht Branchen.

In der Schweiz sind mehr als 99% der Unternehmen KMU (kleine und mittlere Unternehmen) und sie beschäftigen zwei Drittel der Arbeitskräfte . Diese Zahlen sprechen dafür, dass KMU erfolgreich und wichtig sind. Und tatsächlich findet sich unter den KMU traditionelle Familienbetriebe, Hidden Champions und auch Weltmarktführer.

Welche Strategien führen zum Erfolg dieser Schweizer KMU? Wie erfolgreich sind sie tatsächlich? Dies waren zwei der vielen Fragen welche die Autoren des dritten KMU Spiegels des Instituts für Unternehmensführung an der FHS St.Gallen (IFU-FHS) untersuchten. Auf der Basis einer landesweit durchgeführten Online-Umfrage und zahlreichen Interviews mit Unternehmern und Branchenverbänden können die Erfolgsstrategien von Schweizer KMU in sechs Erkenntnissen zusammengefasst werden.

Statt Preiskampf ein Fokus auf Qualität
Schweizer KMU setzen überwiegend auf eine Strategie der Differenzierung: Ihre Leistung zeichnet sich durch überdurchschnittliche Qualität aus, durch zusätzliche Services und durch die Positionierung in einer Marktnische. «KMU können sich wegen der fehlenden Grössen- und Kostenvorteile nicht durch Preisführerschaft auszeichnen», erklärt Prof. Anthony Castiglioni, Co-Projektleiter der Studie. Vielmehr würden die Unternehmen auf direkte Vertriebskanäle zu den Kunden in einem zumeist lokal ausgerichteten Absatzmarkt setzen. Ihre Grösse erlaubt ihnen mehr Flexibilität, was es ihnen möglich macht, auf individuelle Kundenanforderungen zu reagieren. Die Zusammenarbeit mit den Kunden ist auch ein wichtiger Innovationstreiber: Da oftmals die notwendigen finanziellen Mittel fehlen, wird die Innovationskraft entscheidend von weichen Faktoren wie der Unternehmenskultur oder Kommunikation geprägt. Innovative Lösungen entstehen so oftmals aus der engen Zusammenarbeit mit Kunden.

fhs_ifu_kmu-spiegel_2016

Langfristige Ausrichtung mit zurückhaltenden Wachstumszielen
Die Vision und Ziele spielen für Schweizer KMU eine wichtige Rolle und stehen in positivem Zusammenhang mit dem Unternehmenserfolg. Dabei haben Schweizer KMU tendenziell eher zurückhaltende Wachstumsziele – einzig die Erhöhung des Marktanteils werde als mögliche Stossrichtung für zukünftiges Wachstum wahrgenommen, erklärt Dr. Marco Gehrig, ebenfalls Co-Projektleiter der Studie. Die Bewahrung der Unabhängigkeit, Risikoverträglichkeit und der Fortbestand des Unternehmens sind wichtiger. Dies korreliert damit, dass das Fundament für Kontinuität im Unternehmen und damit auch finanziell nachhaltigen Erfolg Kontinuität in der Führung ist. Viele KMU zeichnen sich durch eine niedrige Personalfluktuation, einen hohen Entscheidungsspielraum der Mitarbeitenden sowie eine einfache und schlanke Organisationsstruktur aus. Entsprechend zählen zu den wichtigsten Werten, die die Unternehmenskultur prägen, Vertrauen, Eigenverantwortung und Wertschätzung.

Acht Branchen den Spiegel vorgesetzt
Neben dem die Erkenntnisse zusammenfassenden Teil der Studie, fokussiert der KMU Spiegel auch auf die in der Schweiz acht wichtigen Branchen Produzierendes Gewerbe, Baubranche, Grosshandel, Detailhandel, Gastgewerbe/Beherbergung und Gastronomie, Informations- und Telekommunikations-Branche, Dienstleistungsbranche sowie Gesundheits- und Sozialwesen. Jede dieser Branchenfokussierung wird mit einem Firmenportrait illustriert. Auch der allgemeine Teil ist mit sechs kurzen Firmenportraits angereichert.

Die im KMU-Spiegel 2016 dargestellten Ergebnisse basieren auf einer zwischen Januar und April 2016 landesweit durchgeführten Online-Umfrage. Ergänzt wurden die Ergebnisse durch Experteninterviews mit Vertretern aus Berufs- und Branchenverbänden sowie diversen Unternehmen. Bei den Recherchen sind zudem die Erkenntnisse und Ergebnisse weiterer Untersuchungen und Analysen von Branchenverbänden, Institutionen oder Unternehmen eingeflossen. Das Ergebnis ist ein umfassendes, branchenspezifisches Bild zu betriebswirtschaftlichen Aspekten im Generellen und zu Erfolgsstrategien im Speziellen bei Schweizer KMU.

Der KMU-Spiegel 2015 wurde dank der finanziellen Unterstützung von Helvetia Schweiz, PwC Schweiz und Raiffeisen Schweiz ermöglicht und wird ebenfalls durch den Schweizerischen KMU-Verband unterstützt.

Die Studie kann unter dem Link www.fhsg.ch/kmu-spiegel heruntergeladen werden.