Schweizer Startup-Nationalmannschaft 2013

venturelab stellte am 21.03.2013 die 20 Jungunternehmen vor, die den Sprung in die Schweizer Startup Nationalmannschaft geschafft haben. Die venture leaders Gewinner, die allesamt globale Märkte erobern wollen, werden vom 11. – 21. Juni an einem Business-Development-Programm in Boston teilnehmen. Über 130 Kandidaten haben sich in diesem Jahr beworben, was ein sattes Plus im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.
venture leaders, das Programm-Highlight des nationalen Startup-Trainings venturelab, war in den vergangenen zwölf Jahren für zahlreiche Schweizer Startups ein wichtiger Meilenstein und ein Sprungbrett für die geglückte Finanzierung. Dies zeigt auch das Beispiel aus dem letzten Jahr: Sechs Startups konnten nach ihrer Rückkehr aus Boston erfolgreiche Finanzierungsrunden über insgesamt 20 Millionen Franken abschliessen. Aus demselben Grund waren kürzlich auch die Personalverleih-Plattform staff-finder.ch und das Medtech-Startup credentis in den Schlagzeilen. Die beiden Jungunternehmen haben es nach dem US-Programm zusammen mit 49 weiteren venture leaders zudem in die Top 100 der Schweizer Startups von 2012 geschafft. Darunter fanden sich auch bekannte Unter-nehmen wie Doodle, Poken, Dacuda und HouseTrip.

Auf dem Weg zum internationalen Durchbruch

«Das diesjährige Team zeigt erneut ein breites Feld vielversprechender High-Tech Startups – von der Krebstherapie bis hin zum vollautomatischen Testen von Software», so Jordi Montserrat, der für das Programm verantwortlich ist. «venture leaders möchte nicht einfach das Abenteuer Unternehmertum feiern oder einen weiteren Award vergeben. Es ist ein wichtiges Instrument, um vielversprechenden Startups Visibilität bei potentiellen Investoren zu verschaffen und sie auf den internationalen Durchbruch vorzubereiten. Das Programm ist darauf fokussiert, Startups ein optimales Training und ein wertvolles internationales Netzwerk zu ermöglichen. Denn genau dies braucht es, um Startups den Weg zum globalen Markt zu eröffnen.»

National breit abgestütztes Programm
Die Reise samt Business-Development-Programm im Wert von 10’000 Franken pro Person wurde in diesem Jahr durch PSC Parc Scientifique, EPF Lausanne, ETH Zürich, OSEC und IMMOMIG ermöglicht. Ebenso zählen die Langzeitpartner swissnex Boston und Ernst & Young im Rahmen des «Entrepreneur of the Year» Programms zu den Unterstützern. Mit IMMOMIG gibt es zum ersten Mal ein früheres Gewinner-Startup (2007), welches so der Community etwas zurückgeben möchte. Am 30. April 2013 wird sich die neue Schweizer Startup-Nationalmannschaft das erste Mal in Lausanne der Öffentlichkeit präsentieren.

venture leaders 2013
Die Gewinnerinnen und Gewinner von venture leaders 2013:
Robin Wirz, Terria – ICT (www.terria.com)
Terria Mobile bietet von der Beratung über die App-Entwicklung bis hin zur Launch-Base™ App-Managementplattform massgeschneiderte Lösungen für verschiedene mobile Lösungen.

Philipp Bolliger, Koubachi – ICT (www.koubachi.com)
Koubachi möchte die Kommunikation zwischen Personen und Gegenständen im Alltag revolutionieren. So bietet das Startup einen Wi-Fi Pflanzensensor an, mit dem heimische Pflanzen überwacht werden können.

Srinivasan Murali, SmartCardia – MedTech (www.smartcardia.com)
SmartCardio entwickelt einen sehr kleinen und somit tragbaren Herzmonitor, der ständig den Herzschlag aufzeichnet und die EKG-Daten an ein Smartphone sendet. So können Unregelmässigkeiten sofort von einem Spital oder Arzt erkannt werden.

Mathias Haussman, Uepaa – ICT (www.uepaa.ch)
Uepaa® kann das Smartphone von mehr als 25 Millionen europäischen Alpinisten in ein Tracking-, Alarmierungs- und Rettungsgerät dank einer drahtlosen Peer-to-Peer-to-Peer Kommunikationstechnologie verwandeln.

Felix Holzner, SwissLitho – Nanotech (www.swisslitho.com)
SwissLitho hat mit dem NanoFrazer eine einfach zu bedienende Maschine entwickelt mit der Forscher und Nanotechnologie-Hersteller schnell und kostengünstig die kleinsten Nanostrukturen der Welt produzieren können.

Carlo Ruiz Preciado, Flatev – Engineering (www.flatev.com)
Flatev bringt eine vollautomatische Kapselmaschine auf den Markt, die auf Knopfdruck verschiedene Tortillas und andere Fladenbrote frisch produzieren kann.

Alexis Dufresne, Faveeo – ICT (www.faveeo.com)
Faveeo ist ein zeitsparendes Online-Tool, um relevante und verlässliche Fakten aus dem Internet oder den Sozialen Netzwerken zu filtern oder zu entdecken.

Paulo Goncalves, SwissLeg – Medtech (www.swissleg.com)
SwissLeg hat eine robuste, flexible und angenehm zu tragende einteilige Beinprothese entwickelt, die dank ihrer günstigen Herstellung vielen Menschen ihre Mobilität zurückgeben kann.

David Din, Bluetector – Cleantech (www.bluetector.com)
Mit Bluetector kann auf besonders einfache und nachhaltige Weise die Abwasser-reinigung mit der Stromerzeugung aus Klärschlamm verbunden werden.

Peter Fröhlich, AgriCircle – ICT (www.agricircle.com)
AgriCircle ist eine neue Online-Plattform für Bauern, die ihnen eine professionelle Vernetzung und durch die regionale Bündelung der Kaufkraft günstige Produktpreise anbieten soll.

Mark Forster, Adello GROUP – ICT (www.adello.ch)
Adello ist die erste Agentur für Mobile Advertising in der Schweiz. Sie expandiert bereits ins Ausland und veranstaltet als Marktführer regelmässig Events zu aktuellen Marketing-Trends.

Cristian Zamfir, iQA – Automated Software Testing Service – ICT (noch keine Webseite) iQA entwickelte eine vollautomatische Qualitätssicherung für Software. Dazu gehört eine Reihe von Sicherheitstests so wie eine automatisierte Hilfe für die Fehlerbeseitigung.

Lorenzo Keller, Shoelace Wireless – ICT (www.shoelacewireless.com)
Shoelace Wireless spezialisiert sich auf kooperative Netzwerktechnologien in kleiner Distanz. Die erste Anwendung der Technologie vereinfacht und vergünstig das schnelle Video Streaming zwischen Smartphones.

Appu Shaji, Insight – ICT (www.sight.io)
Insight schlägt automatisch die beste Komposition innerhalb eines Fotos vor. Das Tool soll als mobile App und als Programmierschnittstelle angeboten werden.

Marie-Christine Fluet, ReHaptix – Medtech (noch keine Webseite) Die ReHaptix entwickelte einen Assessment-Test, welcher schnell und objektiv die Motorik der Hand und des Arms nach einem Schlaganfall evaluieren kann.

Fabian Nater, upicto – ICT (www.upicto.com)
Die Gründer haben eine Bildverarbeitungssoftware geschrieben, die Videomaterial selbständig nach interessanten Einzelbildern durchforsten kann.

Yann Cote, NanoLive – Biotech (noch keine Webseite) Dank NanoLive ist es möglich, das Innenleben einer Zelle in 3D zu sehen.

Gaël Farine, Quantitative Energy – Cleantech (noch keine Webseite) Quantitative Energy hat einen miniaturisierten Sensor entwickelt, welcher dank seiner geringen Grösse in sämtliche Gasgeräte integriert werden kann und ihre Sicherheit erhöht.

Gael, Hedou, Relief Therapeutics – Biotech (noch keine Webseite) Relief Therapeutics entwickelt ein neues Medikament für diabetische Neuropathie (Nervenschädigung).

Rajwinder Lehal, Cancer Therapy – Biotech (noch keine Webseite) Cancer Therapy entwickelte eine neue Krebstherapie, welche individualisiert angewen-det werden kann.

venturelab

Über venturelab
venturelab ist ein nationales Startup-Training. Das kostenlose Angebot trägt verschiedenen Bedürfnissen Rechnung und reicht von Motivationsevents für Startup-Interessierte bis hin zu Semesterkursen für Hochschulangehörige. Einzigartig an allen Ausbildungsmodulen ist die unmittelbare Praxis-Relevanz: Die Startups werden von erfahrenen Unternehmern als Trainer begleitet. Das garantiert, dass das vermittelte Know-how im Startup-Alltag direkt umgesetzt werden kann. Seit der Lancierung im Mai 2004 hat venturelab rund 23’000 Hochschulangehörige und innovative Unternehmer/ innen in allen Landesteilen der Schweiz begleitet.

CRF Institute prämiert Top Employers 2013

Im Rahmen eines exklusiven Award Dinners werden morgen Abend in Zürich die “Top Employers 2013” prämiert. Damit bescheinigt das international tätige CRF Institute den insgesamt 16 zertifizierten Unternehmen eine herausragende Personalpolitik und -praxis, die sich durch hohe Mitarbeitendenorientierung und überdurchschnittliche Arbeitgeberleistungen auszeichnet.
Die Top Employers kommen auch 2013 aus nahezu allen wichtigen Wirtschaftsbereichen und bilden einen Querschnitt der in oder von der Schweiz aus operierenden Unternehmen.

Top Employers 2013 Schweiz
Die besten Ergebnisse erzielten in diesem Jahr die folgenden Top Employers:
Swiss Life Select, F. Hoffmann La Roche, Tata Consultancy Services Switzerland Ltd
„Das CRF Institute gratuliert allen erfolgreichen Teilnehmern. Mit der Zertifizierung „Top Employers“ erhalten aktuelle und potentielle Mitarbeitenden einen zuverlässigen Beleg über die hervorragenden Arbeitgeberqualitäten der Unternehmen”, erklärt Dennis Utter, Country Manager Deutschland & Schweiz bei CRF: „Schließlich ist ein großer Unternehmensname für viele Kandidaten nicht das alleinige Auswahlkriterium. Durch die Teilnahme am CRF Benchmark erfahren die Personaler zudem, wo sie im Vergleich zu anderen Unternehmen stehen und wie sie ihre Personalpolitik noch weiter optimieren können.”

Top Employers 2013

Die Methodik
Das international tätige CRF Institute zertifiziert die Top Employers für ihre herausragende Personalpolitik und -praxis. Zentraler Fokus der Untersuchungen sind die konkreten Personalmanagement-Strukturen und -Programme, die die Unternehmen ihren Beschäftigten anbieten. Im Rahmen der Studien beantworten die Unternehmen einen umfassenden Fragebogen zu den wichtigsten HR-Kriterien wie Primären Benefits, Sekundären Benefits & Work-Life-Balance, Training & Entwicklung, Karrieremöglichkeiten und Unternehmenskultur Management. Der Erhebung folgt ein mehrstufiger Audit-Prozess, der durch ein externes Audit des Wirtschaftsprüfungsunternehmen Grant Thornton abgeschlossen wird. Alleinige Basis für die Zertifizierung sind die geprüften Ergebnisse der Fragebogenuntersuchung. Nur die Unternehmen, die die im Vorfeld definierten hohen Bewertungs-Standards erreichen, erhalten jährlich das jeweilige Top Employers Gütesiegel des CRF Institute.

Kontinuierliche Entwicklung
„Das Niveau der ausgezeichneten Arbeitgeber ist in diesem Jahr erneut gestiegen,” so die Projektleiterin des CRF Institute Véronique Thierry (Top Employers Schweiz/Suisse). “Das zeigt sich in verschiedenen Bereichen. Besonders das Angebot in den Kategorien Primäre Benefits und Sekundäre Benefits & Worklife Balance ist gestiegen.”
Ergebnisse online
Eine Übersicht und weitere Informationen zu den zertifizierten Top Employers sind online abrufbar unter www.topemployers.ch. Nutzer können die Unternehmen gezielt nach Abschneiden in den einzelnen Kriterien auswählen.

Für weitere Informationen zu den aktuellen Ergebnissen und Untersuchungen steht das CRF Institute gerne zur Verfügung.

Berliner Bettermarks bekommt Millionen aus der Schweiz

Der Verlag der Neuen Zürcher Zeitung steigt bei der Berliner Lernplattform für Schüler, Bettermarks, ein. Die NZZ AG kauft 20 Prozent der Anteile an dem 2008 von ImmobilienScout-Gründer Arndt Kwiatkowski und Marianne Voigt gegründeten Berliner Start-up.

bettermarks

bettermarks ist ein Online-Lernsystem. Schülerinnen und Schüler werden auf www.bettermarks.com Schritt für Schritt durch Aufgaben und Lösungsschritte geführt. Sie können im eigenen Tempo und in der nötigen Intensität selbstständig üben. Entwickelt wurde das Lernsystem von der 2008 gegründeten bettermarks GmbH mit Sitz in Berlin.
In den vergangenen Jahren haben die Gründer Arndt Kwiatkowski, Marianne Voigt und Christophe Spéroni gemeinsam mit einem 80-köpfigen Team aus Lehrern, Pädagogen, Didaktikern, Software-Spezialisten und Mathematikern an der Realisierung des Systems gearbeitet. Ziel von bettermarks ist es, selbstständiges, motivierendes und erfolgreiches Lernen möglich zu machen.

bettermarks

bettermarks bietet Schülern individuelle Förderung und führt sie in ihrer eigenen Lerngeschwindigkeit zu besseren Leistungen und mehr Erfolg im Mathematik
unterricht. Sie erhalten einen Überblick zu ihren Stärken und Schwächen, dem entsprechenden Übungsbedarf und können auf diese Weise gezielt Wissenslücken schließen und sich auf Mathearbeiten vorbereiten. Die Effektivität von bettermarks ist wissenschaftlich bestätigt: Eine Studie des Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) in Ulm zeigt, dass bettermarks zu einem signifikanten Leistungszuwachs im Fach Mathematik führt.

Ergänzend zum selbstständigen Lernen kann bettermarks auch in der Schule eingesetzt werden. Lehrer erhalten über bettermarks eine detaillierte Auswertung zum Leistungsstand jedes einzelnen Schülers und der gesamten Klasse; dadurch ist eine individuellere Betreuung der Kinder und Jugendlichen möglich.

Die Bettermarks-Chefs Kwiatkowski und Voigt wollen die Millionen für die Auslandsexpansion nutzen. “Bettermarks wird mit den zusätzlichen Mitteln die internationalen Aktivitäten weiter verstärken”, sagte Kwiatkowski. Die Holtzbrinck-Tochter Macmillan führt derzeit Bettermarks bereits international in mehreren Pilotprojekten in Mexiko und Indien ein.

Die BikeTec E-Bike Innovationen

Rund eine Million E-Bikes sind in Deutschland im Verkehr, allein im vergangenen Jahr wurden 400.000 Fahrräder mit Elektroantrieb verkauft. Und der Trend wird sich fortsetzen.

Wenn dieser FLYER von BikeTec abhebt, macht auch die Landung Freude. Die sportlichste und gleichzeitig komfortabelste aller FLYER Modellreihen setzt neue Massstäbe in punkto Fahrkomfort und Geländetauglichkeit und ist ein Meilenstein in der Welt der Elektrofahrräder. Das vollgefederte Rahmenkonzept mit dem 4-Gelenker-Hinterbau und mit der sehr fein ansprechenden Federung bügelt fast alle Unebenheiten aus. Ein völlig neues Fahrgefühl, das für einmalige Erlebnisse im Gelände sorgt.

Flyer

Ein Mountainbike speziell für Frauen bringt auch der Schweizer E-Bike-Pionier Biketec auf den Markt. Das Flyer-Modell „X-Serie Ladies SE“ setzt auf die neue Laufradgröße 650B, die zwischen den klassischen 26-Zoll und den immer beliebteren 29-Zoll-Rädern angesiedelt ist und dementsprechend oft als 27,5 Zoll bezeichnet wird. Das 23 kg schwere Bike kostet 4.490 Euro.

X-Serie Ladies SE

Gleich zwei FLYER-Elektrofahrräder sind im grossen ElektroRad-Test 2/2012 mit der Note „Überragend“ als Testsieger erkoren worden. Die FLYER X-Serie 29er in der Kategorie Sport und der FLYER C5R Deluxe in der Kategorie City.

Mit der FLYER X-Serie 29er bärig bergauf & bergab
Der ElektroRad-Test bescheinigt der FLYER X-Serie 29er eine top Ausstattung mit „Spitzen-Federgabel und Viergelenker-Hinterbau sowie rennerprobte Scheibenbremsen und 10-Gang Schaltung“. Der Panasonic Mittelmotor 36V wird im ElektroRad-Test als „gute Wahl was die Schwerpunktlage und Bodenfreiheit anbelangt“ eingestuft. Die 350 Watt des Motors überraschen die Tester: “Gerade in den Berggängen klettert das Rad mühelos richtig steile Anstiege hinauf“. Die „spannende“ Ausstattung mit 29 Zoll Laufrädern verschaffen der FLYER X-Serie 29er „eine ungewöhnliche Laufruhe und gerade auf verblockten Wegen hohe Fahrsicherheit und viel Traktion“. Christoph Ebert, Feldtestleiter von ElektroRad beschreibt den 29er als „tolles Sportrad und Mountainbike, welches am Berg bärenstark schiebt und dies besonders im kleinen Gang“

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Hier geht es zu der BikeTec Flyer Facebook-Fanpage.

Joulia gewinnt Watt d’Or 2013

Joulia, die neue Dusche mit Wärmerückgewinnung, erhält den renommierten Schweizer Energiepreis Watt d’Or. Das Bundesamt für Energie zeichnet damit Unternehmen aus, welche die Energiezukunft erfolgreich und mutig in die Praxis umsetzen.

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Energie sparen und effizient nutzen – so lautet eines der vorrangigen Ziele der Energiestrategie 2050 des Bundes. Joulia setzt dies um: Die neue Duschwanne gewinnt Wärme aus dem Abwasser, um das Frischwasser vorzuheizen. Damit lässt sich Energie nutzen, die bis anhin ungeachtet in die Kanalisation floss. So spart Joulia Energie und verringert den CO2-Ausstoss – ohne Komforteinbusse und ohne zusätzliche Speicher oder Pumpen. Dies überzeugte die Jury des Schweizer Energiepreises Watt d’Or 2013. Joulia gewinnt in der Kategorie Energietechnologien. Der Preis wurde am Donnerstagabend, 10. Januar, zum siebten Mal verliehen.

Das Prinzip von Joulia ist einfach: Bevor das Frischwasser zur Mischbatterie kommt, wird es durch den Boden der Duschwanne geführt. Dort entzieht ein Wärmetauscher dem Abwasser Energie und heizt damit das Frischwasser vor. «Die Erfindung birgt ein grosses Potenzial», sagt Vincent Eckert, Geschäftsführer der Klimastiftung Schweiz, die Joulia unterstützt. «Der Gewinn zeigt, dass sich der Klimaschutz im Inland langfristig auch für die Wirtschaft lohnt», freute er sich nach der Verleihung in Bern.

Team Joulia mit dem Jury-Mitglied Pascale Bruderer Wyss, welche Ihre Joulia bereits vorbestellt hat.

Team Joulia mit dem Jury-Mitglied Pascale Bruderer Wyss, welche Ihre Joulia bereits vorbestellt hat.

Mit der Duschwanne von Joulia wird weniger Heisswasser aus dem Boiler verbraucht, was sich auch in der Heizkostenabrechnung niederschlägt. Die Einsparung ist beachtlich: Wenn Joulia in allen Schweizer Vier-Personen-Haushalten eingebaut wäre und jede Person damit täglich sechs Minuten lang duschen würde, könnte jährlich so viel Energie eingespart werden, wie in einem 75 Kilometer langen Heizöl-Tanklastzug steckt. Dass diese Idee überzeugt, zeigen nicht nur die Verleihung des Watt d’Or und die Unterstützung der Klimastiftung Schweiz. Wer im Gebiet von „1to1energy“ eine ökologische Duschwanne kauft, erhält eine Reduktion von bis zu 500 Franken. Diese Aktion wird durch das Förderprogramm ProKilowatt des Bundes ermöglicht.

Die Klimastiftung Schweiz ist ein Projekt von 24 renommierten Dienstleistungsunternehmen, die mit gemeinsamen Mitteln den Klimaschutz fördern. Die Stiftung vergibt rund drei Millionen Franken pro Jahr. Schweizer und Liechtensteiner KMU, die Massnahmen zum Energiesparen umsetzen wollen, ein klimafreundliches Produkt entwickeln oder sich für eine Abklärung der Energiespar-Möglichkeiten in ihrem Betrieb interessieren, können Geld von der Klimastiftung Schweiz beantragen.

ProKilowatt ist ein Förderprogramm des Bundesamts für Energie. Es unterstützt Projekte, die zu einem sparsameren Stromverbrauch beitragen. Ausschlaggebend ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis, das heisst Stromeffizienzmassnahmen, die nachweislich mit einem möglichst geringen finanziellen Mitteleinsatz eine maximale Senkung des Stromverbrauchs erreichen.

Der Start von Startup-Kursen an den Unis

Mitte Februar starten in Basel, Bern und Zürich insgesamt fünf Semesterkurse, an denen Hochschulangehörige kostenlos von erfahrenen Unternehmern die Grundlagen des Unternehmertums kennenlernen und in Kleingruppen eigene Startup-Ideen umsetzen können. In dem Kurs wurden schon zahlreiche Erfolgs-Startups „geboren“, wie z.B. GetYourGuide, eines der besten Start-ups der Schweiz.

venture challenge

Besonders Akademikern aus dem technischen Umfeld fehlen manchmal die nötigen Business-Skills, um eine Idee in ein tragfähiges Geschäftsmodell umzusetzen. Im venturelab-Modul venture challenge erhalten Studierende und Doktoranden seit fast zehn Jahren das nötige Rüstzeug, um mit dem eigenen Business durchzustarten. Einzigartig ist dabei der Praxisbezug: Die Projekte werden von erfahrenen Unternehmern und Investoren als Trainer begleitet, sodass das vermittelte Know-how im Startup-Alltag direkt umgesetzt werden kann. Der venture challenge wird von venturelab organisiert und dank der Unterstützung von CTI Entrepreneurship kostenlos angeboten. Mit Hilfe des nationalen Startup-Trainings venturelab haben 82 Jungunternehmen aus den TOP 100 Startups der Schweiz ihre Karriere gestartet.


Gratis Startup-Training über ein Semester

Zum Start jedes venture challenge Kurses werden fünf Startup-Ideen aus dem Teilnehmer-Pool ausgewählt, die in Fünfergruppen über 14 Abende hinweg behandelt werden und am Ende in konkrete Firmengründungen münden können. Im Kurs werden die wichtigsten wirtschaftlichen und rechtlichen Grundlagen zum Aufbau eines Unternehmens vermittelt. Auf dem Programm stehen u.a. die Themen Businessplan, Verkauf, Marktanalyse, Strategie, Produktentwicklung, Marketing, Kommunikation, Finanzen, Finanzierung, Unternehmens-führung und Präsentationstechniken.

Mit der eigenen Idee in den siebten Business-Himmel?
GetYourGuide hat es bereits geschafft, mit dem eigenen Startup einen richtigen Höhenflug hinzulegen. Die weltweit grösste Plattform für Touren, Ausflüge und Attraktionen zählt zu den besten Startups der Schweiz und sicherte sich zu Jahresbeginn eine Finanzierung über 14 Millionen US-Dollar. Der Grundstein für den Erfolg wurde bei venture challenge gelegt. Hier wurde 2007 die erfolgreiche Geschäftsidee entwickelt: «venturelab ist ein sehr wichtiger Katalysator für junge Unternehmer und zeigt sehr pragmatisch, wie man die ersten Schritte hin zum Unternehmertum machen kann. venture challenge hat uns sehr geholfen, unsere Träume auf dem Papier in die Realität umzusetzen», so CEO Johannes Reck.


Kurse in Bern, Basel und 3 x in Zürich

Die Semesterkurse für je 25 Personen beginnen an der Universität Bern am 18. Februar (jeweils montags), an der ETH Zürich am 19. bzw. 26. Februar (jeweils dienstags), an der Universität Zürich am 21. Februar (jeweils donnerstags) und an der Universität Basel am 27.
Februar (jeweils mittwochs). Studierende, Doktorierende, Postdocs und Mitarbeiter von Hochschulen mit eigenen Geschäftsideen oder allgemeinem Startup-Interesse melden sich an unter www.venturelab.ch/vchallenge.

Philanthropie und Entrepreneurship: venture kick mit innovativem Fördermodell für Startups

Mit dem neuen Fördermodell wird sich venture kick an den unterstützten Startups beteiligen. Sämtliche Erlöse aus späteren Aktienverkäufen werden direkt wieder in die Förderung von neuen Startup-Projekten investiert. Dies verstärkt den philanthropischen Ansatz von venture kick, indem die Startups im Erfolgsfall der Jungunternehmerszene wieder etwas zurückgeben. Es wird zwar einige Jahre dauern, bis erste Rückflüsse zu erwarten sind. Trotzdem wird die Hoffnung durch die Tatsache genährt, dass mehr als die Hälfte der besten Schweizer Startups, die im aktuellen TOP 100 Ranking geführt werden, von venture kick gefördert wurden.

Ein unternehmerisch-philanthropisches Fördermodell
Die Gewinner aus der Stufe 1 (geniale Business-Idee) bzw. Stufe 2 (solider Business-Case) werden weiterhin mit 10‘000 bzw. 20‘000 Franken à fonds perdu unterstützt. Im Fall eines unternehmerischen Erfolges sollen diese Beiträge freiwillig, im Sinne einer moralischen Verpflichtung zur Unterstützung des Jungunternehmertums zurückfliessen. Ab der dritten Stufe, in der es zusätzliche 100‘000 Franken an Startkapital zu gewinnen gibt, greift ein Beteiligungsmodell. Die Höhe der Beteiligung von venture kick orientiert sich an der Firmenbewertung durch die Investoren im Rahmen einer Finanzierungsrunde: Falls das Startup drei Monate vor dem Präsentationstermin eine Finanzierungsrunde über mehr als eine halbe Million abschliesst und die Bewertung bei über 1,3 Millionen liegt, übernimmt venture kick diese Bewertung. Andernfalls erhält venture kick für die 130‘000 Franken zehn Prozent des Aktienkapitals. Sollte in der Folge innert 24 Monaten nach der Finalpräsentation eine erste Finanzierungsrunde zu einer höheren Bewertung stattfinden, so wird der Anteil von venture kick entsprechend angepasst und nach unten korrigiert.

Für noch mehr Startup-Erfolgsstorys in der Schweiz
Das innovative Fördermodell von venture kick ist das Ergebnis eines Strategiefindungsprozesses der beteiligten Stiftungen, welche venture kick tragen. Das oberste Ziel ist es, Philanthropie und Entrepreneurship so zu verknüpfen, dass es künftig für erfolgreiche Unternehmer selbstverständlich wird der Allgemeinheit etwas von Ihrem Erfolg zurückzugegeben. Gleichzeitig soll der grosse Erfolg von venture kick langfristig gesichert werden, damit noch mehr innovative Startup-Projekte an den Hochschulen gefördert werden können. Mit dem neuen Modell versprechen sich die Initianten eine intensivierte Zusammenarbeit mit professionellen Venture Capital-Investoren. Damit soll inskünftig noch mehr Kapital in die Gründerszene fliessen.

Über venture kick
Seit der Lancierung von venture kick im Herbst 2007 haben 251 Gründerprojekte von 9,39 Millionen Franken Startkapital profitiert. Die Jungunternehmen haben bisher mehr als 2‘000 Arbeitsplätze geschaffen und ein Finanzierungsvolumen von über 400 Millionen Franken ausgelöst. Den Jungunternehmen gelingt es dank venture kick, zahlreiche weitere Investoren zu gewinnen. Teilnahmeberechtigt sind Leute mit innovativen Ideen, die das Unternehmen noch nicht gegründet haben und an einer schweizerischen Hochschule eingeschrieben oder beschäftigt sind: Studierende, Postgraduates, Forscher, Professoren.

Die private Förderinitiative venture kick wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, ERNST GÖHNER STIFTUNG, OPO-Stiftung, AVINA STIFTUNG, Fondation Lombard Odier und DEBIOPHARM GROUP. Die operative Leitung liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen in St. Gallen. Ziel der Initiative ist es, die Zahl der Firmengründungen an Schweizer Hochschulen und Universitäten zu verdoppeln. Monatlich erhalten acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Die vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und qualifizieren sich drei Monate später für die zweite Runde. Dort gewinnen zwei Gewinnerteams je 20‘000 Franken. Diese machen dann in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus.

Fluchtring für Fische im Fangnetz gewinnt internationalen Innovationspreis

Der einfache, aber geniale Fluchtring SafetyNet geht eines der grossen Umweltprobleme an: das Überfischen in den Meeren. Kleinere Fische können durch ihn aus der tödlichen Falle der Fangnetze entkommen. Mit dieser Erfindung hat Dan Watson vom Royale Collage of Art in London den internationalen James Dyson Award 2012 gewonnen. Zwei Schweizer Projekte haben es unter die weltweit besten 50 geschafft.

Das Überfischen der Meere stellt ein grosses Ökologie- und Tierschutzproblem dar. Mehr als die Hälfte der Fänge ist für den Fischmarkt ungeeignet. Darunter fallen Jungfische und andere kleinere Meereslebewesen, die dann oft verletzt oder tot wieder ins Meer zurückgeworfen werden. Um diesem Problem zu begegnen, hat Dan Watson, ein frischer Absolvent des Royal College of Art in London, eine Serie von leuchtenden Fluchtringen für junge oder kleine Fische entwickelt, die so einem sinnlosen Tod entfliehen können. SafetyNet kann einfach in jedes Fischernetz eingefügt werden. Die LED-Leuchten funktionieren autark durch die Wasserströmung und einen drehenden Ring im Innern von SafetyNet.

SafteyNet

Die Fluchtringe sind auf das Fluchtverhalten der Fische ausgerichtet und werden im oberen Teil des Netzes angebracht. Denn kleinere und mittelgrosse Fische schwimmen nach oben, wenn sie gestresst oder in Gefahr sind, während grosse Fische nach unten ziehen.

James Dyson sagt zum Gewinnerprojekt: „Diese Erfindung nimmt sich eines grossen Umweltproblems an und bietet eine einfache, funktionierende Lösung. SafetyNet zeigt zudem, was für einen wichtigen Beitrag zu globalen Herausforderungen junge Erfinder wie Dan Watson mit neuen Ansätzen zu leisten vermögen.“

SafteyNet 2102

Nach dem Hochschulabschluss hat Dan Watson kürzlich die Firma SafetyNet Technologies gegründet, um seine Erfindung zu vermarkten. Er sagt: „SafetyNet ist unkompliziert, einfach in den Netzen anzubringen und LEDs leuchten im Wasser, wie eine Exit-Fluchttüre für Fische. Den kleinen, für den Verkauf ungeeigneten Meereslebewesen gelingt so die Flucht, während die grossen gefangen bleiben. Dan Watson wird seinen Gewinn von 10 000 Pfund in die weitere Entwicklung und Vermarktung von SafteyNet investieren. 10 000 weitere Pfund erhält die Schule des Studenten, das Royal College of Art in London.

2 Schweizer Entwicklungen unter den besten 50 Projekten

Im Vorfeld sind weltweit über 530 Projekte aus 18 Ländern angemeldet worden – ein neuer Rekord beim James Dyson Award.

Die diesjährige Gewinnerin des James Dyson Award in der Schweiz, Laure Gremion aus Neuenburg, Designstudentin an der ECAL, Haute école d’art et de design Lausanne, reiht sich mit ihrer innovativen, 2-teiligen Schubkarre Accolade unter die weltweit 50 besten Projekte des James Dyson Award ein. Accolade verbindet unkomplizierte Handhabung in der Gartenarbeit mit hohem praktischem Nutzen und mit formvollendetem Design.

Accolade Swiss

Auch der Schweizer Finalist HiKlimb, ein Bergschuh mit zwei Sohlen, von Pierre Tschopp von der Hochschule für Gestaltung und Kunst, Institut Industrial Design, der Fachhochschule Nordwestschweiz, zählte zu den 50 besten internationalen Projekten. HiKlimb löst ein Problem von vielen Bergsteigern, die oft mit 2 Paar Schuhen für den Auf- und den Abstieg unterwegs sind.

Internationaler Gewinner, Platz 2 und 3, Schweizer Projekte

Kurzbeschrieb Studenten Land Schule
Internationales Siegerprojekt
SafetyNet Fluchtring im Fischernetz für junge und kleinere Fische Dan Watson UK Royal College of Art
Internationale Runner-ups

(Platz 2 und 3)

BETH Erschwingliche, justierbare und langlebige Beinprothese für die ärmsten Regionen der Welt Jason Hill USA Institution Art Center College of Design (Jason Hill-Product Design) Massachusetts Institute of Technology ( Liz Tsai- Mechanical Engineering)
Revival Vest Automatisches Rettungssystem für Taucher James McNab Neuseeland Institution Victoria University of Wellington, Design Campus
Schweizer Projekte beim James Dyson Award (Top 50)
Accolade 2-teilige Schubkarre mit einfachem Handling Laure Gremion Schweiz

(Neuenburg)

ECAL/Haute école d’art et de design Lausanne
HiKlimb Bergschuh mit Laufmodus (2 Sohlen) Pierre Tschopp Schweiz

(Basel)

Fachhochschule Nordwestschweiz

Alle Projekte können unter www.jamesdysonaward.org eingesehen werden.

Über den James Dyson Award

Beim James Dyson Award können Studierende weltweit ihre Projekte auf der Internetplattform www.jamesdysonaward.org anmelden. Dort präsentieren die Teilnehmenden die Erfindungen mittels Video-, Bild- und Textdateien. Auf der Seite können Interessierte auch jederzeit die weltweit eingereichten Projekte einsehen.

james dyson award 2012
Der James Dyson Award wird international durch die James Dyson Foundation verliehen, die damit innovative Studenten weltweit unterstützt. Der Award ist die Chance für junge Designer und Designerinnen, auf nationaler und internationaler Ebene entdeckt zu werden und erste Erfahrungen im Wettbewerbsgeschäft zu sammeln.

„Hilfe auf Knopfdruck“ – die Limmex Notruf-Uhr

Eine im renommierten „International Journal of Telemedicine and Applications“ publizierte wissenschaftliche Studie des Universitätsspitals Bern zeigt, dass die Reaktionszeit in Notfällen mit der Limmex Notruf-Uhr stark verkürzt werden könnte. Zentral dafür ist die Tatsache, dass mit dieser Uhr mit einem einzigen Knopfdruck die richtigen Personen erreicht werden können.

Das universitäre Notfallzentrum des Universitätsspitals Bern – eine der grössten Notfallkliniken der Schweiz – hat das Notrufverhalten von 100 Patienten im Alter von über 65 Jahren wissenschaftlich untersucht. Dabei wurde auch evaluiert, inwieweit neue Technologien eine Verkürzung der Reaktionszeit bringen könnten. Nun liegt die Publikation der Resultate vor.

Grosser Teil der Studienteilnehmer möchte „Hilfe auf Knopfdruck“
Nur 37% der interviewten Personen glaubt, dass sie bei einem ernsthaften Notfall innerhalb von 30 Minuten von jemandem entdeckt würden. Für Prof. Dr. med. Aris Exadaktylos, der die Studie leitete, ist dies alarmierend: „Eine schnelle Reaktionszeit ist in solchen Situationen entscheidend. Der Einsatz neuer Technologien kann hier enormen Nutzen bringen.“

Dieser Ansicht sind nicht nur die Verfasser der Studie, sondern auch die untersuchte Patientengruppe: 58% der Studienteilnehmer würde sich sicherer fühlen mit einem Gerät, mit dem sie in Notsituationen per Knopfdruck Hilfe rufen können. Gegenstand der Studie war in einem zweiten Schritt den heutigen Stand der Notruftechnik aufzuzeigen.

limmex uhr erfindung
Limmex Notruf-Uhr als attraktive Lösung
Limmex ist die weltweit erste Notruf-Uhr, mit der man auf Knopfdruck telefonisch Hilfe anfordern kann. Dank eingebautem Mobiltelefon inkl. Lautsprecher und Mikrofon kann man direkt mit der angerufenen Person sprechen. Je nach persönlicher Situation können Angehörige, Bekannte oder auch eine medizinische Notrufzentrale hinterlegt werden.

Gegenüber konventionellen Notrufsystemen differenziert sich die Uhr insbesondere in drei Bereichen: erstens funktioniert sie dank Mobilfunktechnologie sowohl innerhalb wie auch ausserhalb der eigenen Wohnung. Zweitens wird keine Installation benötigt, was den Beschaffungsprozess deutlich vereinfacht. Drittens – und für die Kundenakzeptanz zentral – sieht man der Uhr nicht an, dass es sich um ein Notrufgerät handelt, im Gegensatz zu anderen „stigmatisierenden Geräten“.

Diese Faktoren führten dazu, dass sich die Limmex Notruf-Uhr in der Schweiz innerhalb kurzer Zeit zum führenden persönlichen Notrufsystem entwickelt hat und inzwischen auch international auf Erfolgskurs ist.

Hausärzte als Schlüsselpersonen zur Verbesserung des Status Quo
Häufig kennen Hausärzte ihre Patientinnen und Patienten am besten. „Aber nicht nur für ältere Menschen können Hausärzte die Empfehlung eines Notrufsystems ins Auge zu fassen; sondern auch für Menschen mit chronischen Herzproblemen, schweren Allergien, Diabetes mellitus, Epilepsie oder anderen Diagnosen, welche zu akuten Notfallsituationen führen können.“ führt Prof. Exadaktylos aus. Damit erhöht sich nicht nur das subjektive Sicherheitsgefühl der Patienten und Angehörigen, sondern die Resultate der Studie legen auch nahe, dass damit eine wesentliche Verkürzung der Reaktionszeit in einem Notfall erreicht werden kann.

Download der Studie
Do we need new personalized emergency telehealth solutions? A survey of 100 emergency department patients and a first report of the swiss limmex emergency wristwatch: an original study. Exadaktylos AK.et al, Int J Telemed Appl. 2012
Oder unter www.hindawi.com/journals/ijta/2012/736264/

Das Schweizer Anlegerportal assetinum.com

Das im September 2011 lancierte Anlegerportal assetinum.com hat sich als unabhängiges Schweizer Informationsportal für Anleger etabliert. Neben Finanzvergleichen und Studien profitieren Anleger von einem Entscheidungswerkzeug, das die Wahl von passenden Schweizer Banken, geprüften unabhängigen Vermögensverwaltern und Family Offices erlaubt.

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assetinum startup

Die Nutzerzahlen steigen stark an: Bereits weist assetinum.com rund 10’000 Visits pro Monat aus – noch in diesem Jahr wird die Grenze von insgesamt 100’000 Visits voraussichtlich geknackt. Die Mehrheit der Nutzer stammt aus der Schweiz (50 Prozent) und Deutschland (20 Prozent). Es folgen die USA, Grossbritannien, Österreich, Frankreich, Spanien, Holland und über 150 weitere Länder. «Der Schweizer Finanzplatz interessiert die ganze Welt», folgert Benjamin Manz, Geschäftsführer von assetinum.com.

Auf dem Schweizer Finanzplatz hat ein Umdenken eingesetzt. Auch eher konservative Banken haben das Potenzial erkannt, im Internet transparent präsent zu sein. Zahlreiche traditionelle und exklusive Finanzinstitute haben ihre Berührungsängste im Umgang mit dem Internet abgebaut. «Dabei geht es nicht nur um die Erbringung von Informations- dienstleistungen, sondern immer mehr auch um die Kundenakquise via Online-Kanäle», so Benjamin Manz. Auch assetinum.com ist ein solcher Online-Kanal: Dabei ist die Aufnahme in die Assetinum-Auswahl für Finanzdienstleister kostenlos. Für Upgrades wie Anbieterprofil-Erweiterungen oder Anwählbarkeit für Beratungsgespräche zahlen Finanzdienstleister eine jährliche Fixgebühr.

Assetinum ist im Mai 2011 von den drei Unternehmern Benjamin Manz, Kean Madjdpour und Samuel Manz gegründet worden. Alle drei haben bereits langjährige Erfahrungen im Online Business.

Die Assetinum.com Unternehmen, hat die Social-Media-Auftritte der 50 führenden Privatbanken analysiert. Resultat: Die Schweizer Banken kommunizieren mit Social Media wesentlich schlechter als die internationale Konkurrenz. Zuoberst auf dem Podest steht Citibank, gefolgt von Société Générale und ABN AMRO. Die Credit Suisse belegt als führende Schweizer Bank gerade einmal den 22. Platz. Hier geht zum Download Ranking 50 Banken (PDF) und Download Ranking Top 10 (JPG).