Klimba ist eine modulare Kugelbahn, mit der Kinder und Erwachsene immer wieder neue Rhythmen und Melodien komponieren können. Klimba ist auch eine Schweizer Erfindung.
1997 entwickelte Christian Renggli das System der Klimba-Kugelbahn. 2004 gründete er zusammen mit Alex Niklaus die Klimba GmbH. Im selben Jahr liess er die Bahn patentieren. Anschliessend, im Hebst brachte die Klimba GmbH das Kugelbahnsystem als erste klingende Kugelbahn auf den Markt. Heute wird Klimba im Ekkharthof am Bodensee hergestellt.
Das Stecksystem von Klimba ermöglicht eine fast unbegrenzte Anzahl von verschiedenen Aufbauvariationen. Zusätzlich zum Bauspass kann mit Klimba Musik komponiert werden.
In den Bahnverlauf werden unterschiedlich hohe Klangplatten eingeschoben. Sie bestimmen die Melodie. Beim Heruntersausen prallt die Kugel an die einzeln befestigten Klangplatten. Unterschiedlich lange Schienen erzeugen den Rhythmus.Mit der Komponieranleitung können auch kleine Kinder schon tolle Melodien bauen.
Die Vorteile von Klimba
- Klimba ist ein modulares Baukastensystem. Alle Teile sind untereinander kombinier- und erweiterbar.
- Klimba fürdert die Motorik und das Vorstellungsvermögen und ermöglicht einen kreativen Umgang mit Musik.
- Die klingende Kugelbahn kann im pädagogischen Bereich optimal eingesetzt werden, da sie musikaliesche Abläufe visualisiert und mit Spielvergnügen kominiert.
- Die Holzteile werden in der Schweiz von Weizenkorn aus FSC-zertifiziertem Schweizer Holz hergestellt.
- Die hochwertigen Klangelemente von Klimba sind präzise gestimmt und haben einen angenehmen Klang.
- Durch das stabile Stecksystem können auch hohe Bahnen gebaut werden.
Es gibt verschidene Arten von Klimba: KLIMBA basic (für Einsteiger mit 27 Teilen), KLIMBA construct (für Experimentierfreudige mit 44 Teilen), KLIMBA creativ (Der Meistverkaufte mit 42 Teilen) und KLIMBA maxi bundle (für Anspruchsvolle mit 86 Teilen).
Combo Star ist wieder eine geniale schweizer Erfindung und innovation für den Alltag.
Mit diesem handlichen und gut verstaubaren Messerschleifer aus der Schweiz schärfen Sie Ihre Messer, Scheren oder Gartenwerkzeuge. Dank des Hartmetalls, welches 100 Mal härter als jedes Schleifgut ist, schleifen Sie in wenigen Minuten die Klinge ihres Küchenmessers. Zum entfernen der feinen Schleif-Gräte dient die High-Tech-Keramikseite, welche sich genau gegenüber des Schleifsteins befindet. Der “Swiss Precision Sharpener” ost der einzige Schärfer, der auch für Messer mit Wellenschliff geeignet ist. Sparen Sie sich zusätzliche Kosten und schonen Sie die Klinge auch von Tafelsilber.
Der Combo-Star ist ein universeller Schärfer mit dem alles zu schärfen ist. Ob im Haushalt, im Keller, beim basteln, im Garten, bei Fischen oder auf der Jagt. Einfach überall einsetzbar!
Schleifgerät für alle Messer, Scheren, Klingen und andere Werkzeuge die scharf sein müssen.
Die Belastung eines Rettungsteams im Einsatz ist enorm. Die Arbeit ist hektisch, die Geräte schwer, die Verantwortung gross. REAX entlastet die Sanitäter bei der Reanimation physisch und psychisch. Inspiriert von Rettungswesten und Schutzausrüstungen ist ein Gerät entstanden, das allen an der Unfallstelle Sicherheit und Vertrauen vermittelt. Pneumatische Muskeln in der Rückenpartie sorgen für die nötige Power und stehen symbolisch für den zu reanimierenden Herz-Muskel ein. Der Erfinder ist der Schweizer Lars Imhof aus Riederalp von der Fachhochschule Nordwestschweiz.
Das primäre Ziel einer Reanimation ist die Erhaltung der Hirnfunktionen. Dazu muss das Gehirn des Patienten während eines Herzstillstandes mit Sauerstoff versorgt werden. Wir haben ein Reanimationgerät entwickelt, das auf der Theorie des Thoraxpumpmechanismus basiert. Das Herz spielt bei der Reanimation demnach nur eine untergeordnete Rolle, weil Gefässe, wie Lunge oder Leber einen grossen Teil an Blutreserve beinhalten. REAX komprimiert in regelmässigen Abständen den kompletten Brustkorb und presst das Blut effizienter und gleichmässiger ins Hirn, als bei einer manuellen Herzmassage. Die flexible Rückenpartie kann durch eine einzelne Person schnell am Patienten angebracht werden und passt sich dem Oberkörper an. Der Rettungssanitäter ist nicht mehr aussliesslich mit der Herzmassage beschäftigt sondern kann weiterführende Massnahmen ergreifen. Selbst während des Transports in den OP oder im CT läuft die Reanimation weiter.
Bei Designomat wird ein herkömmliches Zigarettenautomaten-Modell zum Gefäss für eine aussergewöhnliche Kollektion von Designobjekten. Diese werden von DesignerInnen aus verschiedenen Design-Disziplinen entwickelt und ab kommendem Herbst 2010 über Automaten in Zürich verkauft.
Am 19. November 2010 wird der 1. DESIGNOMAT seine Eröffnung feiern und auserwählte Designobjekte von 10 DesignerInnen aus folgenden Disziplinen präsentieren: Fotografie, Trend, Grafik, Fashiondesign, Accessoire, Textildesign, Produktdesign, Illustration, Magazin, Webdesign, Interactiondesign, Szenografie, Film, Video, Visuals und Animation.
Eine Auswahl für die Eröffnungsstaffel wurde bereits getroffen, trotzdem können gute Ideen fortlaufend an uns eingesendet werden! Denn in den kommenden Monaten braucht es nahtlos gute Ideen und v.a. Nachschub in den Automaten! Eine Facebook und Twitter Gruppe gibt es auch bereits dazu.
AUFGABE
Zu entwerfen ist ein Designobjekt, welches als Inhalt in eine Designomat – Verkaufsschachtel passt und welches durch die Designerin/den Designer selber hergestellt werden kann.
Die Designobjekte, welche als Schachtelinhalt konzipiert werden, sollen phantasievoll sein und die Designrichtung wiederspiegeln, in welcher die Designerin/der Designer tätig ist. Die Designerin/der Designer gestaltet nur den Inhalt der Schachtel. Um die Verpackungsgrafik braucht sie/er sich nicht zu kümmern. – Mehr Details zu der Ausschreibung für die Teilnahme hier.
Die Idee von Designomat werde ich natürlich auch in unserem Erfinderladen-Berlin vorstellen, möglicherweise gibt es da eine Kooperation.
Schweben oder gehen? Schwebend gehen! Mit dem Ramon King Schuh kommt dieses Gefühl sofort auf. Denn er verfügt über das Right Walk System™, das sich dem individuellen Gang ständig und optimal anpasst. In der Tat: Es ist verblüffend welch aktivierendes Wohlfühlerlebnis beim Gehen im Ramon King Schuh aufkommt. Das Right Walk System™ lässt dem Körper seine Bewegungsfreiheit, ähnlich wie beim Barfusslaufen.
Die Ramon King Schuhe der Ramon King AG aus Zug, verfügen über das patentierte Right Walk System, eine weiche hochelastische Sohle, welche sich dem individuellen Gang und der Gewichtsverlagerung optimal anpasst. Dabei sorgen die integrierten Powergelenke für einen beschwingten Gang in alle Dimensionen mit stets vorwärtstreiben Kraft.
Die Sohle des Schuhs passt sich den natürlichen Bewegungen des Fusses an. Durch diese freie Beweglichkeit werden die verantwortlichen Muskeln aktiviert und gekräftigt. Jeder Schritt fordert den Körper, sich selbst zu kräftigen. Daher ist der Ramon King Schuh die ideale Freizeit-Ergänzung für alle Sportler. Und für diejenigen deren Leidenschaft für Mode keine Grenzen kennt.
Wer seinen Körper und Geist erholen will, bewegt sich im Ramon King Schuh. Denn er bietet ein effektives Workout für Körperwahrnehmung, Körperhaltung und Gleichgewichtsfähigkeit. Er ist besonders für Menschen geeignet, die sich nach anstrengenden Aktivitäten – sei es im Beruf oder im Sport – wieder aufladen wollen. So versteht es sich von selbst, dass er sich denjenigen anbietet, die im Beruf so stark gefordert sind, dass sie keine Zeit haben für sport-liche Betätigungen. Nach Büroschluss im Ramon King Schuh zu Fuss durch die Stadt und sich dabei wie von selbst erholen!
Der Ramon King Schuh besticht durch seine hochwertige Verarbeitung. Verwendet werden nur erstklassige Materialien aus Italien: Strapazierfähiges Obermaterial aus Leder, atmungsaktives Obermaterial aus 3D-Mesh, hautfreundliches Leder-Innenfutter für ein optimales Fussklima. Das Fussbett ist austauschbar und die Sohle ist mit rutschfestem Profil für sicheren Stand und Langlebigkeit bespickt.
Die Kollektion 2011 ist soeben eingetroffen. Dank dem italienischen Design dieser neuen Kollektion präsentiert sich der Ramon King Schuh sehr trendy. Das Motto: «Italienische Mode trifft Wellness». Nur um das zu erreichen, entwickelt das Unternehmen aus Zug in Italien trendige Powerschuhe.
Butterfly ist ein ultrakompakter Micro Scooter für den schnellen Einsatz auf kurzer Strecke. Gestaltet für den täglichen Gebrauch. Z.B für Pendler die ohne viel Zeitverlust zwischen den verschieden Verkehrsmittel hin und her wechseln müssen. Die Idee für diese Innovation kommt von dem Schweizer Martin Rüegg aus Muttenz von der Fachhochschule Nordwestschweiz, welcher sich mit dieser Projekt Innovation für das internationale Finale des James Dyson Award 2010 qualifiziert hat.
Angefangen hat alles mit einem zusammenklappbaren Regenschirm der Firma Knirps. Dieser raffinierte Mechanismus beeindruckte uns und passte ideal zu unserer Idee eines Ultrakompakten Fortbewegungsgerätes. Die Verschalung des mechanischen Herzstückes, soll durch eine elegante Linienführung und sportlichen Farben, modern und effizient wirken.
Zusammengefaltet passt Butterfly in jede Tasche oder Rucksack. Durch ein schnelles Ziehen des Steuerknaufs, öffnet sich Butterfly sekundenschnell und ist einsatzbereit. Um Butterfly wieder zu schliessen, reicht ein simples Zusammendrücken der beiden Verschalungen, die das Faltwerk elegant darin verschwinden lassen. Schmutz und abstehende Teile sind dadurch verschlossen und Butterfly kann bedenkenlos wieder in der Tasche versorgt werden.
Mit c-pro®, der cleveren Schweizer Erfindung lassen sich Kugellager,
Büchsen, Riemenscheiben und Zahnräder einfach, sicher und ohne Beschädigung abziehen. Die Rückseite haftet magnetisch am Wellenende. Auf dem drehbaren Kern mit Zentrumsbohrung auf der Vorderseite sitzt die Spindel sicher und lässt sich mühelos drehen.
c-pro® – der magnetische Zentrumsschutz in vier Normgrössen.
Hinter c-pro® steht S. Sutter Engineering ein Ostschweizer KMU-Unternehmen aus Hauptwil. Das Produkt entstand aus der Beobachtung eines alltäglichen Problems in vielen mechanischen Reparatur-Werkstätten:
Das Abziehen festsitzender oder angerosteter Kugellager und ähnlicher Teile verursacht vielfach Mühe, Zeitverlust und Schäden an Welle und Spindel. Schäden, die hinterher zeitraubend behoben werden müssen.
c-pro® löst dieses Problem elegant und kostensparend. Schon mit einem einzigen Schaden, den Sie beim Abziehen vermeiden, hat sich Ihr c-pro® amortisiert.
Diese Vorteile sprechen für sich:
• haftet magnetisch in der gewünschten Position
• ersetzt dadurch die dritte Hand
• keine Reibung zwischen Abziehwerkzeug und Welle
• mehr Zugkraft dank drehbarem Kern
• schont das Wellenende
• schont die Zentrumsbohrung
• leichtes Abziehen auch bei zu grosser oder fehlender Bohrung
• sogar festsitzende und angerostete Teile werden mühelos abgezogen
Etwa ein Drittel der Schweizer Bevölkerung leidet unter Verdauungsproblemen unterschiedlichen Grades und kennt die Unannehmlichkeiten der klassischen Untersuchungsmethoden mit Sonden, welche über den Mund oder Anus eingeführt werden. Mit diesen oft schwierigen und auch schmerz-haften Methoden werden über lange Schläuche Probeentnahmen und Untersuchungen (Magenspiegelung, Darmspiegelung, usw.) oder auch nicht ungefährliche Röntgenanalysen durchgeführt. Die Erfindung unter dem Namen «Motilis Tracking System» setzt all dem ein Ende. Das vergleichsweise kostengünstige System wird vor allem in Kinderspitälern sehr geschätzt, denn die jungen Patienten litten ganz besonders unter den bisherigen Untersuchungsmethoden.
Eine 15 mm lange elektronische Magnetkapsel wird vom Patienten mit einem Glas Wasser wie eine gewöhnliche Aspirintablette geschluckt. Diese Kapsel beginnt nun ihren Weg durch das ganze Verdauungssystem und sendet dabei Signale, welche von den Sensoren auf dem vom Patienten getragenen Gürtel registriert werden. Die Daten werden gleich anschliessend an einen Rechner weitergeleitet, analysiert und verarbeitet. Der Arzt kann also auf einem Bildschirm die Nahrungsverdauung in Echtzeit verfolgen. Die Position der Kapsel sowie die Art und Bedeutung einer Funktionsstörung des Magen-Darm-Systems wird dabei angezeigt. Auf diese Weise durchläuft diese kleine Kapsel den ganzen Verdauungsapparat. Ausserdem kann sie auch dazu dienen, die Toleranz des Magen-Darm-Systems für ein gegebenes Arzneimittel zu testen.
Die Gründung der Schweizer Firma Motilis wurde denn auch durch eine Gruppe von Kinderärzten vorangetrieben, die damit eine weniger invasive Methode zur Untersuchung ihrer kleinen Patienten finden wollten. Das Projekt fand offene Ohren beim ehemaligen Professor des physiologischen Instituts der Universität Lausanne, Dr. Pavel Kucera, der sich seit einigen Jahren bereits mit diesem Problem beschäftigte. Unter seiner Führung wurde ein Forschungsprojekt aufgezogen, das mit der Gründung der Firma Motilis Sàrl in die Realisierungsphase gelangte. Neben Pavel Kucera zählt das Start-up auch zwei Doktoranden der ETH Lausanne, Michel Demierre und Vincent Schlageter, letzterer als Direktor der Unternehmung. Das Motilis Tracking System ist in der Vermarktungsphase und das junge Unternehmen arbeitet bereits an neuen Projekten im Sektor der physiologischen Analyse und verwandten Bereichen.
Das junge Unternehmen Motilis Sàrl aus Lausanne hat am 18. Juni 2009 in Solothurn den begehrten Preis von 100000 Franken der W.A. de Vigier Stiftung für die Entwicklung diesen neuartigen Diagnosesystems erhalten.
Computer sind Heizungsanlagen, sie produzieren Temperaturen vergleichbar mit einem Kochherd. Bei grossen Rechenzentren, die ganze Hallen mit Computern füllen, wird diese Hitze zum Problem. Jetzt ist Forschern der ETH Zürich ein Durchbruch gelungen: Sie können mit einem neuen Kühlsystem die von Computern verursachte Abwärme nutzen.
Die Kühlung von Computersystemen in Rechenzentren bietet ein großes und bisher weitgehend ungenutztes Potenzial für Effizienzsteigerung und Nachhaltigkeit. Aquasar, ein neuartiger heißwassergekühlter Supercomputer, der von IBM entwickelt wurde, zeigt dies auf.
Ein solches zukunftsweisendes Flüssigkühlkonzept wurde nun erstmals mit dem Supercomputer Aquasar realisiert: Der Rechner wird mit bis zu 60°C heißem Wasser gekühlt. Aquasar verbraucht so bis zu 40 Prozent weniger Energie als ein vergleichbares luftgekühltes System. Und auch die Kohlendioxid-Bilanz des Rechners kann deutlich verbessert werden: Durch die direkte Abwärmenutzung – die abgeführte Wärme wird direkt für die Gebäudeheizung verwendet – kann das System im Betrieb die effektiven Emissionen um bis zu 85 Prozent reduzieren.
Der Hochleistungsrechner wurde in einem einjährigen Projekt von IBM [2]-Forschern und -Ingenieuren an den Standorten Zürich und Böblingen für die ETH Zürich [3] entworfen und gebaut. Er besteht aus 28 speziell für das Projekt angefertigten wassergekühlten IBM Blade Center Servern (22 QS22 mit jeweils 2 IBM Power XCell 8i Prozessoren und 6 HS22 mit jeweils 2 Intel Xeon Prozessoren). Für eine direkte Vergleichbarkeit mit herkömmlichen, luftgekühlten Rechnern sind im Gesamtsystem auch 14 luftgekühlte IBM Blade Center Server (11 QS22 und 3 HS22) untergebracht. Insgesamt erreicht das System eine Rechenleistung von 6 Teraflops (10 hoch 12 Gleitkommazahl-Operationen pro Sekunde) und erzielt eine Energieeffizienz von 450 Megaflops pro Watt. Zusätzlich werden 9 Kilowatt Wärmeenergie dem Gebäudeheizsystem der ETH Zürich zugeführt.
Das innovative Kühlsystem setzt direkt dort an, wo am meisten Wärme entsteht: beim Prozessor. Leistungsfähige Mikrokanalkühler sind auf der Rückseite des Chips angebracht. Die etwa zwei Quadratzentimeter großen, aus Kupfer gefertigten Wasserkühler verfügen über eine kammförmige Mikrostruktur im Inneren, durch die das Wasser effizient verteilt und hindurchgeleitet wird. Dies ermöglicht es, die Chips selbst mit bis zu 60°C heißem Wasser noch auf ihre Betriebstemperatur von rund 80 bis 85°C zu kühlen und wertvolle Abwärme zu gewinnen.
Dr. Gerhard Ingmar Meijer ist Projektleiter und Dr. Bruno Michel Manager für Advanced Thermal Packaging bei IBM Research in Zürich.
Das gesamte Kühlsystem des Rechners ist ein geschlossener, hermetisch abgedichteter Kreislauf. Mit Hilfe einer Pumpe wird das Wasser im System, insgesamt etwa 20 Liter, mit einer Rate von 30 Litern pro Minute durch den Hochleistungsrechner gepumpt. Durch den einzelnen Mikrokanalkühler strömen so circa 0,5 Liter pro Minute. Die durch das Wasser transportierte Abwärme wird durch einen Wärmetauscher an einen externen, zweiten Wärmekreislauf weitergegeben, im Fall von Aquasar dem Gebäudeheizsystem der ETH Zürich, und so sinnvoll weiter verwendet.
Mit heißem Wasser zu kühlen, verbindet also mehrere Vorteile: Es werden keine energieintensiven Kältemaschinen benötigt, was den Energieverbrauch bis zu 40 Prozent reduziert. Durch direkte Abwärmenutzung gewinnt man zudem wertvolle Wärmeenergie zurück, die sich vielfältig verwenden lässt. Im Vergleich zu ähnlichen Systemen reduziert sich dadurch auch die effektive Kohlendioxid-Bilanz erheblich – bei Aquasar bis zu 85 Prozent.
ETH Zürich Wissenschaftlern gelang es mit speziell hergestellten Nano-Magneten, Blut in wenigen Minuten gezielt von einem Giftstoff zu reinigen. Das Verfahren scheint sehr vielversprechend. Wenn man die Methode in die Praxis umsetzt, es könnte schnell und effizient Menschen mit Blutvergiftungen helfen.
Die speziell präparierte Nano-Magneten haben einen Durchmesser von gerade mal 30 Nanometernund weniger als ein Gramm von ihnen reicht aus, um in wenigen Stunden das gesamte menschliche Blut von einem bestimmten Giftstoff zu reinigen. Dies zeigten zumindest erste In-vitro-Versuche mit menschlichem Blut.
Inge Herrmann vom Institut für Chemie- und Bioingenieurwissenschaften der ETH Zürich hat in ihrer Doktorarbeit bei ETH-Professor Wendelin Stark in Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital Zürich die winzigen Magnete so ausgestattet, dass sie krankmachende Stoffe im Blut an sich binden können. Die Wissenschaftler testeten die Eigenschaften ihrer funktionalisierten Magnete mit menschlichem Vollblut: Da Blut eine hohe Viskosität hat, mischten sie durch leichtes Schwenken verhältnismässig starke Magnete mit dem Blut. In weniger als fünf Minuten hatten die Magnete den entsprechenden Giftstoff nahezu vollständig an sich gebunden. «Die Geschwindigkeit, mit der sich die Moleküle an die Magnete binden, ist abhängig von ihrer Bindungskonstante», sagt Herrmann. «Je höher die Konstanten, desto schneller verbindet sich etwa der Antikörper des Magneten mit dem Antigen». Nach der erfolgreichen Prozedur «fischten» die Wissenschaftler die Magnete mit einem von aussen an das Gefäss angebrachten Permanentmagneten aus dem Blut.
Die porenfreie, glatte Oberfläche der Magnete weist zwei grosse Vorteile auf: Eine grosse Bindungskapazität und eine gute Zugänglichkeit für die zu bindenden Stoffen, die Liganden. Dies verhindert eine langsame Diffusion in Poren, wie sie bei herkömmlichen Verfahren vorkommt. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Methode ist, dass unterschiedlich grosse und schwere Schadstoffe selektiv aus dem Blut entfernt werden können und dabei aber ähnlich grosse lebenswichtige Substanzen, wie etwa Antikörper des Immunsystems oder Plasmaproteine, im Blut verbleiben.
Kleine, im Überschuss krankmachende Moleküle wie Harnstoff, Kalium oder Kreatinin, werden herkömmlich durch Dialyse-, Filtrations- oder Absorptionsverfahren dem Blutkreislauf entzogen. Körpereigene krankheitsverursachende Substanzen oder zugeführte Gifte haben aber teilweise zu grosse Moleküle, als dass sie mit derartigen Verfahren abgeschieden werden können, da sonst auch lebenswichtige Moleküle verloren gingen. Hier hilft bis anhin nur ein vollständiger Austausch des Blutplasmas. Gelänge es, die Blutreinigung anhand von spezifischen Magneten in die Praxis zu bringen, wäre das ein grosser medizinsicher Durchbruch, davon sind die Wissenschaftler überzeugt. Interessant für Herrmann ist vor allem, dass die Magneten auch kleinste Moleküle im Picomol-Bereich an sich binden können. Das ist besonders bei Proteinen wichtig, die für Entzündungsprozesse verantwortlich sind.
Vielversprechender Ansatz
Im Gegensatz zu einer früheren Studie, bei der mit rund 45 Mal so vielen Magneten gearbeitet und bei der die roten Blutkörperchen zerstört wurden, konnten die Wissenschaftler keine negativen Auswirkungen auf die Physiologie des Blutes feststellen. Weder die roten Blutkörperchen noch die Blutgerinnung wurden beeinträchtigt. Bedenken, dass die Magnete zu viel Eisen an das Blut abgeben könnten, räumen sie aus. Einerseits sind sie ummantelt mit einer Kohlenstoffhülle und andererseits sehr säure- und temperaturresistent. Und sollten trotz allem über die Hälfte der Magnete im Blut gelöst werden, wäre die dadurch freigesetzte Eisenmenge kleiner als jene, die bei Eisenmangel verabreicht werden würde, schreiben die Forscher.
Ob das Verfahren an einem lebenden Organismus erfolgreich angewendet werden kann, soll in einem nächsten Schritt geprüft werden. Falls ja, könnte es eine ideale Ergänzung zu herkömmlichen Therapien bei schweren Vergiftungen, Sepsis, metabolischen Störungen so wie Autoimmunkrankheiten sein.
Diese Innovation wird wie andere Magnet Lösungen von und mit ETH-Professor Wendelin Stark in das Unternehmen TurboBeads Llc. eingebettet und wird vermarktet.
Ich komme als Erfinderberater täglich mit tollen neuen Erfindungen in Berührung. Wenn man aber von der Schweiz als einem "Land der Erfinder" spricht denkt fast jeder zuerst an das Schweizermesser oder Schokolade. Also werde ich hier jeden Tag eine Erfindung vorstellen um zu beweisen, dass es mehr Erfindungen gibt als je zuvor.