Die Neue Immobilienplattform NZZDomizil.ch

Die NZZ-Mediengruppe lanciert die Immobilienplattform NZZDomizil.ch in frischem Design auf einer neuen Technologieplattform. Neu gehören ein Magazin sowie ein Ratgeber.

Seit kurzen ist die Plattform NZZDomizil.ch mit einem neuen Konzept, in modernem Design und mit zusätzlichen Funktionalitäten online. Sie bietet neben zahlreichen Immobilien-Objekten neu auch einen Magazinbereich mit Themen rund um das Wohnen, den Wohnbedarf, das Eigenheim und die Entwicklung der Immobilienmärkte. Ebenfalls neu integriert ist ein Ratgeberbereich mit hilfreichen Informationen sowie nützlichen Vorlagen und Checklisten für einen reibungslosen Wohnungswechsel oder Hauskauf. Ferner wurde die Navigation an die Bedürfnisse der User angepasst und der Aufbau der Seite klarer strukturiert. Die Immobilienplattform ist nun fully responsive und ermöglicht dadurch Lesegenuss auf allen Geräten.

swiss nzzdomizil
«Mit dem neuen Ansatz möchten wir unseren Nutzern einen sinnvollen Mehrwert und Wissensvorsprung bieten, sie dazu inspirieren, ihre Wohnträume zu verwirklichen und ihnen gleichzeitig die Suche nach passenden Objekten erleichtern. Spannende Inhalte, schöne Bildwelten und eine Ratgeber-Funktion runden das Angebot von NZZDomizil.ch ab», sagt Jan Heiss, Leiter Digitale Rubriken der NZZ Media Solutions AG. «Durch die Kooperation mit ImmoScout24 zählen wir weiterhin auf eine Partnerschaft mit Experten im hiesigen Immobilienmarkt. Mit Credit Suisse konnten wir einen neuen Partner mit grosser Expertise im Immobilienmarkt und Hypothekengeschäft gewinnen.»

Weitere themenspezifische Kooperationen sind in Planung. Neben klassischen Werbemassnahmen wie etwa Bannern können Werbekunden auch zahlreiche neue Marketingmöglichkeiten nutzen.

UNIKATE ● HANDWERK ● DESIGN

Die designmesse.ch hat vom 20. bis 22. Mai 2016 zum fünften Mal in Zürich stattgefunden. Nach vier Austragungen in Zürich-Oerlikon, fand sie neu in der Giessereihalle des Puls 5-Komplexes in Zürich-West statt. Etwas mehr als 2400 Besucherinnen und Besucher zog es trotz des hochsommerlichen Wochenendes in die neue Messe-Location. Mehr als fünfzig Aussteller, die meisten davon Newcomer, stellten an der dreitägigen Messe ihre innovativen und handwerklich aufwändig gestalteten Designstücke aus, getreu dem Motto: Unikate, Handwerk und Design.
Handwerk und Design standen anlässlich der designmesse.ch 2016 im Vordergrund und wurden zum Erlebnis für Gross und Klein. Auch der industrielle Touch der Giessereihalle, in der früher Schiffe hergestellt wurde, sorgte für ein spezielles Ambiente in der die Designstücke der Aussteller besonders gut zur Geltung kamen. Bei einem Gang durch die Messehalle zeigten sich dem Publikum Designobjekte in allen Formen und Variationen. Wer etwas ganz spezielles oder nach Mass gefertigt suchte, war an der designmesse.ch genau am richtigen Ort; gezeigt wurden Prototypen, Kleinserien, Unikate oder Massanfertigungen, aber auch Serienprodukte. Alle Designobjekte konnten an Ort gekauft oder bestellt werden.

designmesse2016

Aufwändig gestalteten Möbelstücke
Da waren zum Beispiel Massivholztische aus ausgedienten Weinfässern zu sehen oder Sideboards mit Oberflächen, die noch Spuren der Motorsäge aufweisen. Ein anderer Aussteller zeigte Schaukelliegen aus Holz für Drinnen und Draussen, bei denen die Besucherinnen und Besucher Mühe hatten nicht in einen tiefen Schlaf zu versinken. Viele Möbelstücke überraschten durch ihre Funktion, wie zum Beispiel ein neu entwickelter Bürostuhl, bei welchem dies die Sitzfläche um den natürlichen Drehpunkt der Wirbelsäule bewegt, oder ein Holztisch mit eingebauter Handyladestation. Bei einem anderen Hersteller konnten das Publikum am Computer die Wunscheinrichtung zusammenstellen und mit der 3D-Brille das Produkt oder auch ein ganzes Zimmer schon mal virtuell erleben.

Ein vielfältiges Repertoire an Leuchten
Die ausgestellten Leuchten sorgen dafür, dass Wohnräume in warmes Licht getaucht werden und eine Atmosphäre der besonderen Art entsteht: Gezeigt wurden wahre Licht-Installationen aus geflochtenen weissen Streifen mit Einsätzen aus Ledstreifen, schlichte Pendelleuchten aus Holz sowie Lampion ähnliche Lampen in Wellkarton. Andere wiederum trumpften auf mit harmonischen Formen, hoher Effizienz der Ausleuchtung und guter Energiebilanz. Sogar dezent duftende Leuchten waren zu sehen. Diese werden gefertigt aus Kaffeesatz unter Beigabe von Biobindemittel, Druck und hohen Temperaturen.

lichtdesign-schweiz.ch
am Stand von lichtdesign-schweiz.ch (Foto: Pascal Meier, pascalmeier.net, 2016)

Stilvolle Wohnaccessoires und Teppiche
Wer sein Heim nicht gleich neu möblieren wollte, fand an der designmesse.ch auch kleinere Objekte, die das Wohnen schöner machen. Zum Beispiel Schmuckschatullen, Stifteboxen und Früchteschalen in Beton. Oder auch leichte dekorative Beistelltische für Drinnen und Draussen, geziert mit feinen Ornamenten, die an klassischen Tischschmuck erinnern. Gezeigt wurden auch Teppiche aus fernen Ländern, traditionell handwerklicher hergestellt und in bekannter hochwertiger Qualität. Auch die moderne Interpretation der klassischen Wanduhr aus dem Schwarzwald war vertreten und schlug dezent zu jeder vollen Stunde.

Sonderschau ‚World Crafts’
Zu Gast an der diesjährigen designmesse.ch mit einer Sonderausstellung war auch die Organisation ‚World Crafts‘, welche für die Erhaltung und Förderung des internationalen Handwerks einsteht. Dort wurden Badewannen und Lavabos eines Österreichischen Fassbauers, bemalenen Daruma-Glücksbringer eines Japanischen Pappmacheurs, In- und Outdoor-Teppiche aus PVC eines Schwedischen Webers, Rosetten und Verzierungen eines Schweizer Stuckateurs vorgestellt.

Wetter spielte nicht mit
Bei strahlendblauem Wetter zog es das Zürcher Designvolk eher an den See als in die Giessereihalle. „Trotz wenig Publikum am Samstag, verzeichneten wir über die ganzen drei Messetage etwas mehr als 2400 Eintritte, 700 weniger als im Vorjahr. Wir denken, dass der Wechsel des Austragungsortes keinen Einfluss auf die Besucherzahlen hatte, da dieser als sehr positive Veränderung aufgenommen wurde“, erklärte Eliane Klomp, die zusammen mit Petra Merkt für die Veranstaltung verantwortlich ist. „Wir haben festgestellt, dass sich die Gäste sehr viel Zeit nehmen und einen angeregten Austausch mit den Ausstellerinnen und Ausstellern pflegten. Zudem zeichnen sich gar erste Ideen für gemeinsame Projekte unter den Ausstellenden ab“ entgegnet Petra Merkt. Das Datum für die nächste Messe sei zwar noch nicht bestimmt, trotzdem interessieren sich, gemäss der Messeleitung, bereits heute etliche Möbelmacher für eine Teilnahme im 2017.

Die oft übersehene Gefahr rund um den Schreibtisch bannen: Büroarbeitsplätze sicherer machen

Arbeitsschutz Erfindungen

Auf den ersten Blick erscheint ein Büroarbeitsplatz wenig gefährlich. Weder sind rotierende Maschinen vorhanden, noch wird mit gesundheitsgefährdenden Stoffen hantiert. Kein Wunder also, dass sich viele Unternehmer und Existenzgründer kaum Gedanken um Maßnahmen des Arbeitsschutzes im Büro machen. Aus dem Schlaf dieser falschen Sicherheit werden sie aber spätestens dann gerissen, wenn es zu einem tatsächlichen Schadensereignis gekommen ist. Denn auch am Schreibtisch und in dessen Nähe lauern nicht zu unterschätzende Gefahren, denen es von Anfang an effektiv zu begegnen gilt.

Innovativer Arbeitsschutz ist mehr als Ergonomie und Gesundheitsmanagement
Vor allem Startups sind für eine gewisse Blindheit hinsichtlich des Arbeitsschutzes im Büro anfällig. Zu häufig richtet sich der Fokus bei der Einrichtung von Computerarbeitsplätzen in erster Linie auf die Anschaffung moderner und leistungsstarker Geräte sowie allenfalls noch auf ergonomische und gesundheitsgerechte Belange. Doch selbst hierbei fällt der Blick fast immer zunächst auf einen rückenfreundlichen Arbeitsstuhl, eine blendfreie Beleuchtung und anatomisch geformte Tastaturen. Genauso wichtig ist es aber, auch die Gefahren im Umgang mit Druckertonern, elektrischen Anschlüssen und vorhandenen Leuchten richtig einzuschätzen und im Interesse der Mitarbeiter präventiv tätig zu werden. Zudem darf auch der Brandschutz niemals außer Acht gelassen werden.

Vorsicht Feinstaub!
Im Umgang mit Druckertonern herrscht trotz regelmäßiger diesbezüglicher Medienberichte noch immer eine große Sorg- und Ahnungslosigkeit. Zwar gibt es einige Studien, die schwere Gesundheitsgefahren durch das Einatmen von austretendem Feinstaub verneinen, gleichwohl besteht insbesondere für empfindliche Personen ein erhöhtes Risiko für Atemwegserkrankungen und Allergien. Dies gilt vor allem für die Phase eines Tonerwechsels. Hierbei sollte neben Einweghandschuhen immer auch eine Atemschutzmaske getragen werden. Eine gute Empfehlung sind auch Filteraufsätze, die vor die Lüftungsauslässe des Druckers geklebt werden können und durch ihre spezielle Konstruktion für eine Absorption austretenden Feinstaubs sorgen.

Bei elektrischen Anschlüssen nur hochwertige Kabel einsetzen
Computer, Bildschirme, Drucker – viele technische Geräte im Büro müssen an das Stromnetz angeschlossen werden. Damit es hier durch die Verwendung minderwertiger oder schnell verschleißender Kabel nicht zu Gefahren durch elektrischen Strom kommt, sollten ausschließlich hochwertige Verlängerungsleitungen und Verteilerdosen zum Einsatz kommen. Bei der Verlegung sind ferner eventuelle Stolpergefahren zu bedenken und auszuschließen. Zudem müssen alle elektrischen Anlagen und Betriebsmittel gemäß der Unfallverhütungsvorschrift „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ (GUV-V A 2) vor der ersten Inbetriebnahme durch eine Elektrofachkraft beziehungsweise unter der Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft auf ordnungsgemäßen Zustand überprüft werden.

Arbeitsplatzleuchten immer mit CE-Zeichen
Arbeitsplatzleuchten, die im Büro zum Einsatz kommen sollen, müssen immer den sicherheitstechnischen Regelungen der DIN EN 60 598 entsprechen. Sämtliche hier einzusetzenden Leuchten unterfallen dem Geltungsbereich der Niederspannungsrichtlinie, welche durch die Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz (1. GSGV) Auskunft über die jeweilige Produktgüte und -ausstattung gibt. Ob eine bestimmte Leuchte diese Anforderungen erfüllt, sollte vor dem Erwerb beim Händler oder dem Hersteller erfragt werden. Oftmals ergibt sich eine sicherheitsrelevante Zertifizierung auch aus dem Produktdatenblatt oder ist an dem an der Leuchte vorhandenen CE-Prüfzeichen zu erkennen.

Brandschutz: Regelmäßige Kontrollen sind unverzichtbar

Eine ganz wesentliche Bedeutung für die Sicherheit an Büroarbeitsplätzen kommt dem Brandschutz zu. Aufgrund von defekten Elektrogeräten, verschlissenen Verlängerungskabeln oder offenen Mehrfachsteckdosen kann es rund um den Schreibtisch schnell zu einem Feuer kommen. Im Rahmen des betrieblichen und organisatorischen Brandschutzes ist es daher erforderlich, regelmäßige Kontrollen und Überprüfungen vornehmen zu lassen. Gegebenenfalls sind defekte Geräte sofort aus dem Verkehr zu ziehen und bei offenen Wandsteckdosen oder ähnlichem unverzüglich Absperrungen vorzunehmen. Beachtung finden muss in jedem Falle die Technische Regel für Arbeitsstätten (ASR) A2.2 „Maßnahmen gegen Brände„, mit der sich Unternehmer und Betriebsleiter intensiv vertraut machen sollten.

Mit einer innovativen Ausstattung fällt effektiver Arbeitsschutz leicht
Ganz gleich, ob Luftfilter, zertifizierte Arbeitsplatzleuchten oder Brandschutz-Utensilien – Unternehmer tun gut daran, sich rechtzeitig mit geeigneten Produkten für die Sicherheit ihrer Mitarbeiter auszustatten. Wichtig ist es dabei, stets qualitativ hochwertige und normgerechte Erzeugnisse zu beschaffen.

Gesucht: Die smarteste Klima-Idee!

Auch dieses Jahr sucht Zurich Schweiz die besten Klimaprojekte. Ob Querdenker, Cleantech-Pioniere oder innovative Unternehmer: Alle Personen, Firmen und Institutionen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein sind eingeladen, ihre Projekte für den Zurich Klimapreis Schweiz & Liechtenstein einzureichen. Teilnahmeschluss ist der 10. Juni 2016. Für Start-ups, die im Cleantech-Umfeld tätig sind, gibt es einen Sonderpreis zu gewinnen. Eine unabhängige Jury von Experten und bekannten Wirtschafts-Persönlichkeiten wird unter der Leitung des emeritierten ETH-Professors René P. Schwarzenbach im Herbst die Gewinner küren. Die Preisverleihung findet am 8. November in der Umwelt Arena statt.

Klimapreis_2016

Ausschreibung in drei Kategorien
Der Zurich Klimapreis Schweiz & Liechtenstein zeichnet Projekte aus, die einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Im Fokus stehen Ideen, Vorhaben und Konzepte, die zur Reduktion der CO2-Emissionen beitragen, indem sie den Ressourcenverbrauch reduzieren, die Energieeffizienz steigern oder Verhaltensänderungen bewirken. Der Preis wird in drei Kategorien ausgeschrieben: «Bauten & Wohnen», «Produktion & Konsum» und «Transport & Mobilität». Mitmachen können Einzelpersonen, KMU, Start-ups, Gemeinden, Institutionen, Vereine und Verbände sowie überregional und international tätige Unternehmen, die ihren Firmen- oder Wohnsitz in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein haben.

Link Tipps:
Zurich Klimapreis Schweiz & Liechtenstein
Auschreibungsunterlagen

Der Inbegriff des Schweizer Erfindungsreichtums: das Sackmesser

Das Schweizer Taschenmesser ist tatsächlich für viele Menschen auf der ganzen Welt das Paradebeispiel des Schweizer Erfindungsgeistes. Einst von dem Schweizer Pionier Karl Elsener als Armee-Messer konzipiert, gilt es heute als vielseitiges Multi-Tool für jedermann. Das Schweizer Traditionsunternehmen Victorinox prägte das Offizier-Messer mit der typischen Griffschale aus rotem Kunststoff. Das Schweizer Kreuz markiert dieses wichtige Stück der Schweizer Ingenieurskunst. Doch haben es die Schweizer tatsächlich erfunden?

Wer hat‘s erfunden? Die Römer?!
Auch wenn es im Grunde die sagenhafte Erfolgsgeschichte des Schweizer Taschenmessers mit Nichten schmälert, so hinterlässt ein Fund, der vor circa 25 Jahren bei Ausgrabungen am Mittelmeer zu Tage kam, ein leicht flaues Gefühl in der Magengegend. Ein Klappmesser mit integriertem Löffel, Gabel, Spatel und Stift. Sogar ein Zahnstocher war bei diesem uralten Vorreiter mit von der Partie. Und das Wörtchen „uralt“ trifft den Nagel tatsächlich auf den Kopf! Das Stück wurde laut Experteneinschätzung vor circa 1.800 Jahren gefertigt … von den Römern. Alle Komponenten des 8cm x 15cm großen Taschenmessers wurden aus Silber gefertigt. Man nimmt an, dass dies wegen der keimtötenden Wirkung dieses Metalls geschah. Laut einem detaillierten Artikel zu diesem Fundstück ist der Urvater aller Klappmesser seit 1991 in der griechisch-römischen Abteilung des Fitzwilliam Museums in Cambridge zu bewundern.

victorinox

Die Geschichte des Schweizer Taschenmessers …
… nahm im Jahre 1880 seinen Anfang. Die Schweizer Armee gab ein aufklappbares Multifunktionsmesser in Auftrag, das sowohl als Werkzeug zum Zerlegen des Gewehrs, wie auch als Essbesteck dienen sollte. Darauf muss man erstmal kommen! Die ersten 15.000 Taschenmesser wurde dann in Solingen / Deutschland gefertigt, da Schweizer Manufakturen zu dieser Zeit noch nicht die technischen Mittel zur Verfügung hatten. Ende 1891 übernahm dann Karl Elsener aus Ibach die Herstellung der Messer. Und die Legende ward geboren! Karl Elsener legte nämlich auch den Grundstein für die heutige Traditionsfirma Victorinox, die diese praktischen Allzweckmesser nach wie vor fabriziert und in der ganzen Welt vertreibt. Ursprünglich teilten sich zwei Schweizer Unternehmen diese Aufgabe. In der französischen Schweiz baute die Firma „Wenger“ die Schweizer Taschenmesser, die sich bis auf das Aussehen des eingraviertes Schweizer Kreuzes nicht von denen des Marktbegleiters unterschieden. Allerdings geriet Wenger 2001 in eine wirtschaftliche Schieflage und wurde im Jahre 2005 von Victorinox übernommen.

Ein Besuch in Victorinox Museum
Von der malerischen Stadt Luzern aus können die Liebhaber und Liebhaberinnen des original Schweizer Sackmessers einen tollen Tagesausflug in das idyllische Städtchen Brunnen unternehmen. Schon die Fahrt durch die wunderschöne Landschaft ist die Reise wert. Alleinstehende Gentlemen, die diese Taschenmesser-Pilgerreise gerne in Begleitung einer stylishen Lady unternehmen möchten, können sich vertrauensvoll an eine renommierte Escort Agentur wenden, die auch in Luzern niveauvolle Rendezvous mit echten Traum Escort Damen arrangiert. Dass diese wunderschönen Schweizerinnen im Victorinox Brand Store ganz bestimmt ihren Spaß an den edlen Uhren, Koffern und natürlich auch an den Schweizer Taschenmessern haben werden, liegt auf der Hand. Die Herren können sich auf Anfrage im Workshop des Victorinox Museum sogar ihr eigenes Schweizer Taschenmesser – und zwar den Klassiker aller Schweizer Sackmesser: das Model „Spartan“ – selbst zusammenbauen und gravieren lassen.

Luzerner Student entwickelt Uhrengehäuse aus Carbon

Das Material Carbon hält in der Uhrenindustrie nur langsam Einzug. Für den Uhrenhersteller ochs und junior hat Jonas Elmiger als Diplomarbeit für sein Maschinentechnik-Studium an der Hochschule Luzern ein Carbon-Gehäuse entwickelt.

Die Uhr am Handgelenk von Beat Weinmann unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht von den bisherigen ochs und junior-Modellen. Ein schlichtes Zifferblatt, dazu die kleinen Löcher der Datumsanzeige, die mit lediglich fünf Bauteilen auskommt und die Monate mit 30 oder 31 Tagen erkennt – eine Spezialität der jungen Uhrenmarke. Der Unterschied liegt im Gewicht. «Diese Uhr wiegt nur halb so viel, wie unsere bisherigen Uhren», sagt Weinmann, Mitbegründer und CEO von ochs und junior. Ihr Gehäuse besteht aus Carbon. Gefertigt hat es Jonas Elmiger als Bachelorarbeit für sein Maschinentechnik-Studium an der Hochschule Luzern – Technik & Architektur. Das Luzerner Uhrenunternehmen war Industriepartner.
«Uhren wirken hochwertig, wenn sie schwer sind», sagt Weinmann. Gehäuse aus Titan oder Silber haben ein höheres Gewicht und vermitteln damit dieses Qualitätsgefühl. Seit sich Faserverbundwerkstoffe, allen voran mit Carbon als Verstärkungsfaser, stark verbreitet haben, hat auch in der Uhrenindustrie ein Umdenken stattgefunden. «Namhafte Uhrenhersteller, die Grossserien herstellen, arbeiten seit einiger Zeit mit dem leichten Carbon», sagt Weinmann. «Durch die Zusammenarbeit mit Jonas Elmiger konnten wir nun Erkenntnisse über den Einsatz dieses Materials als Uhrengehäuse gewinnen.»

Carbon-Uhr

Neues Material, gleiche Geometrie
Das herkömmliche Uhrengehäuse von ochs und junior besteht aktuell aus Titan und Sterling Silber 925. «Die Herausforderung beim Carbon bestand darin, die Anforderungen bezüglich Oberflächengüte, Masshaltigkeit, Steifigkeit und Dichtheit zu erfüllen, ohne die Gehäusegeometrie zu verändern», so Elmiger. Mit einer 5-Achsen-CNC-Fräsmaschine stellte er Spannvorrichtungen und Pressformen her und bearbeitete das Gehäuse. Sein Fazit nach dem Bau von fünf Prototypen: «Die komplette Uhr wiegt mit 35,3 Gramm rund 49,6 Prozent weniger als das Titan-Modell», sagt der 25-jährige Luzerner. Dies, obwohl er die Gewinde zugunsten der Langlebigkeit dieser Bauteile nicht in Carbon gefertigt habe.

«Die Bachelorarbeit hat uns gezeigt, dass die Verarbeitung aufwändig und kostenintensiv ist», sagt Weinmann. Deshalb bleiben die fünf Uhren, die komplett gefertigt wurden, in naher Zukunft die einzigen Luzerner Carbon-Uhren. «Wir haben den Fokus bei ochs und junior nicht auf das Material gerichtet, sondern weiterhin auf die radikale Vereinfachung der Mechanik und des Designs.» Dennoch sei man froh, den Umgang mit Carbon kennen gelernt zu haben. Und: «Einige Neuerungen werden wir trotzdem übernehmen», sagt Weinmann. Bei der Fertigung der Prototypen habe man nämlich zusätzlich zum Carbon-Gehäuse noch weitere gewichtssparende Massnahmen ausprobiert – beispielsweise die relevanten Bauteile aus Aluminium. «Diese werden wir wohl künftig einsetzen, wenn wir eine leichte Uhr herstellen wollen.» Ein weiterer Beitrag zur leichten Uhr war das Armband, das wieder einen starken Bezug zur Hochschule Luzern hat. Entwickelt und gefertigt wurde es von Sabrina Brägger, Textildesign-Absolventin an der Hochschule Luzern – Design & Kunst. «Sie hat für uns schon Armbänder aus Störleder entworfen, für die Carbon-Uhr hat sie nun ein besonders leichtes Armband unter anderem aus Kevlar hergestellt – inklusive Etui», sagt Weinmann, dem der Austausch am «Qualitätsstandort Luzern», wie er es nennt, sehr wichtig ist.

Forschung zu Uhrentechnik geht weiter
Elmigers Themenwahl für seine Diplomarbeit kam nicht von ungefähr. Laut Dozent Ralf Legrand, der die Arbeit betreut hat, wird im Kompetenzzentrum Mechanische Systeme an der Hochschule Luzern schon länger im Bereich Uhrentechnik geforscht. So laufe beispielsweise ein Projekt zu handgeschmiedetem Damaststahl, der bei Uhren zum Einsatz kommen soll. «Zusammen mit Partnern wie ochs und junior können wir es schaffen, in der Zentralschweiz eine Uhrenkompetenz aufzubauen», sagt Legrand. Dazu gehöre auch die Zusammenarbeit innerhalb der Hochschule Luzern. Legrand: «Die Carbon-Uhr ist ein gutes Beispiel dafür, was zwei Hochschuldepartemente wie Technik & Architektur und Design & Kunst mit interdisziplinären Projekten hervorbringen können.»

Schweiz ist die die Nummer 1 in Europa bei Patentanmeldungen

Beim Europäischen Patentamt sind im vergangenen Jahr 7088 Patentanmeldungen eingegangen. Mit 873 Anmeldungen pro Million Einwohner sind die Schweizer die mit Abstand erfinderischsten Köpfe Europas.

swiss

Bildung und Hirnmasse sind die einzigen Rohstoffe der Schweiz. Sie werden gut genutzt: Laut einer Mitteilung des Europäischen Patentamts (EPA) vom Donnerstag sind im vergangenen Jahr 7088 Patentanmeldungen aus der Schweiz eingegangen. Das sind 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr und entspricht 873 Erfindungen pro Million Einwohner. Keine andere europäische Nation ist derart innovationsfreudig. Mit grossem Abstand auf Rang zwei landen die Niederlande mit 419 Anmeldungen pro Million, vor Schweden (392), Finnland (365), Dänemark (346) und Deutschland (307). Der Durchschnitt der 28 EU-Mitgliedsländer lag im vergangenen Jahr bei 132 Patentanmeldungen pro Million Einwohner.

Growth of patent applications at the EPO from Switzerland

Mit 644 Einreichungen war Roche 2015 der grösste Schweizer Patentanmelder. Das Basler Pharmaunternehmen löste damit ABB (563 Anmeldungen) ab, den Spitzenreiter der vergangenen Jahre. Auf Rang 3 und 4 landeten Nestlé (410) und Novartis (369). Unter den nationalen Top 20 befinden sich auch die ETH Zürich mit 79 und die ETH Lausanne mit 55 Anmeldungen.

Switzerland: Top applicants at the EPO in 2015

Insgesamt wurden 2015 beim EPA 160 000 Patente eingereicht; 2014 waren es noch 153 000. Die meisten Anmeldungen kamen aus den Vereinigten Staaten mit 42 692, vor Deutschland (24 820), Japan (21 426), Frankreich (10 781), den Niederlanden (7100) und der Schweiz. Das starke Wachstum der europäischen Patentanmeldungen um 4,8 Prozent verdeutliche Europas Rolle als attraktiver Technologiemarkt und Innovationsstandort für Erfinder aus aller Welt, wird der EPA-Präsident Benoît Battistelli in der Medienmitteilung zitiert. Es widerspiegle auch das Interesse von Unternehmern und Erfindern an qualitativ hochwertigem Patentschutz für den europäischen Markt.

Kanton Zürich Nr. 1 unter den Kantonen
Bei den Patentanmeldungen nach Kantonen liegt der Kanton Zürich auf Platz 1, mit einem Anteil von 18.4%, gefolgt vom Kanton Waadt (14.2%) und Basel-Stadt (13.4%). Die drei Kantone vereinen somit 46% des Patentaufkommens in der Schweiz auf sich. Auf Platz 4 liegt Neuchâtel mit 7.4%, auf Platz 5 der Kanton Aargau mit 7.0%.

Medizintechnik mit stärkstem Wachstum
Unter den zehn wichtigsten Technologiefeldern gab es in der Schweiz das stärkste Wachstum bei den Anmeldungen in der Medizintechnik (+22%). Gemessen an der Zahl der Patentanmeldungen waren die drei aktivsten Technologiefelder der Schweiz die Messtechnik (10% aller Patentanmeldungen aus der Schweiz), die organische Chemie (8%), und die Medizintechnik (8%, gegenüber 6% im Vorjahr).

Novartis, Roche, ABB mit Spitzenpositionen
In den zehn aktivsten Technologiefeldern beim EPA belegten Novartis, Roche und ABB auch im weltweiten Vergleich Spitzenpositionen. In der Energietechnik war ABB nach Philips und Siemens der drittgrösste Anmelder (Platz 4 im Vorjahr). Novartis war die Nr. 2 bei Patentanmeldungen im Bereich pharmazeutische Produkte (hinter Merck&Co. aus den USA), und Roche die Nr. 2 in Biotechnologie (hinter DSM). Auf dem Gebiet organische Chemie belegte Roche Platz 3 (Vorjahr Platz 5).

Europa mit differenziertem Bild auf Länderebene
In Europa gab es 2015 auf Länderebene grosse Unterschiede: Italien und Spanien konnten den Negativtrend bei den Patentanmeldungen der letzten Jahre umkehren und wuchsen wieder (Italien +9%, Spanien +3.8%). Belgien (+5.9%), Grossbritannien (+5.7%) und die Niederlande (+3.3%) setzten ihr Wachstum fort. Einige Länder verharrten mehr oder weniger auf dem Vorjahresstand: Frankreich (+1.6%), Österreich (+1.4%), Schweden (-0.9%), während das Anmeldeaufkommen aus anderen schrumpfte, so in Dänemark (-2.7%), Deutschland (-3.2%) und Finnland (-8.3%). (siehe Abbildung 7: Die 50 größten Anmeldeländer)

EPO annual results 2015: Applications per mio. inhabitants

Philips neue Nr. 1 im Unternehmensranking
Im Ranking der zehn anmeldestärksten Firmen beim EPA rückte Philips auf den ersten Rang vor, Samsung fiel auf Platz 2 zurück. Weiter folgen LG (3), Huawei (4) und Siemens (5). Von den Top 10-Unternehmen kamen vier aus Europa, drei aus den USA, zwei aus Korea und eines aus China. (siehe Abbildung 8: Die zehn größten Patentanmelder 2015)

EPO annual results 2015: Top 10 applicants

Über das EPA
Das Europäische Patentamt (EPA) ist mit rund 7 000 Mitarbeitern eine der größten europäischen Einrichtungen des öffentlichen Dienstes. Der Hauptsitz ist in München; Niederlassungen gibt es in Berlin, Brüssel, Den Haag und Wien. Das EPA wurde gegründet, um die Zusammenarbeit europäischer Staaten im Patentwesen zu fördern. Über das zentrale Erteilungsverfahren beim EPA können Erfinder mittels einer einzigen europäischen Patentanmeldung Patentschutz in einigen oder allen EPA-Mitgliedsstaaten erlangen.

Link Tipps:
Erfinderberatung
Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum

Schweiz: 10’708 neue Unternehmen im vierten Quartal 2015

Schweizer Neugründungen waren im 4. Quartal 2015 leicht unter dem Niveau der zwei Vorjahre: Dies ergibt die aktuelle Auswertung des Bisnode/IFJ-Gründerindex. Insgesamt wurden von Oktober bis Dezember 2015 10‘708 neue Unternehmen ins Handelsregister eingetragen. Im Vorjahresquartal waren dies 10‘885 Unternehmen. Insgesamt kam es im Gesamtjahr 2015 zu 40‘829 Gründungen, 731 weniger als im Jahr 2014.

Hauptgrund für den leichten Rückgang bei den Neueintragungen ist der Frankenschock, welcher am 15. Januar 2015 durch die Aufhebung der Wechselkursuntergrenze des Frankens gegenüber dem Euro entstand. Besonders die exportorientierten Branchen wie die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie, aber auch das Gastgewerbe und der Detailhandel litten unter einer markanten Einbusse der Nachfrage und somit ebenfalls unter erschwerten Bedingungen für Gründer/innen. In Anbetracht der schwierigen Situation aufgrund des starken Frankens ist der Rückgang bei den Neueintragungen erstaunlich gering ausgefallen. Offenbar bietet die Schweiz für innovative Geschäftsideen immer noch ein sehr gutes Umfeld.

IFJ GründerIndex

Über das IFJ Institut für Jungunternehmen

Jeden Tag wagen in der Schweiz mehr als 50 Menschen den Schritt in die Selbständigkeit. Es braucht Mut dazu. Und Leidenschaft. Vor 25 Jahren hat sich IFJ Institut für Jungunternehmen AG zur Aufgabe gemacht, diesen Menschen einen Kompass auf ihrem Weg zu sein. Damit ihre Idee gedeiht und als Unternehmen eines Tages zum Fundament der Schweizer Wirtschaft gehört.

Als führende Anlaufstelle für Startups in der Schweiz bietet das IFJ nationale Förderprogramme (www.venturelab.ch), einen Seed-Fonds (www.venturekick.ch), Online-Firmengründung, Business- und Buchhaltungs-Lösung, Intensivkurse, Businessplan-Tools, Networking-Events sowie diverse Online-Plattformen als kostenlose Know-how- und Informationsquellen. Namhafte Partner (u.a. Abacus, Mobiliar, PostFinance, Swisscom, Bisnode, Google, HP, Microsoft, Mobility, PwC, SECO) setzen auf die Zusammenarbeit mit dem IFJ.

Erfinderland Schweiz

Erfinder Rückblick

schweizweit - erfinderland Schweiz
SCHWEIZWEIT vom 15. November 2014: Wenn es ums Erfinden geht, sind die Eidgenossen immer vorne mit dabei. In kaum einem Land werden pro Einwohner so viele Patente angemeldet wie in der Schweiz. Wenige der Schweizer Erfindungen sind so bekannt wie das Taschenmesser, veränderten jedoch die Welt.

Link Tipps:

3sat Mediathek: SCHWEIZWEIT vom 15. November 2014: Erfinderland Schweiz

MOVU die Umzugs- und Reinigungserlebnis Innovation

Stressfreies und entspanntes Umziehen auf Knopfdruck – jederzeit und von überall bequem online buchbar mit Hilfe von MOVU.

MOVU Schweiz

Das Startup MOVU hat sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen mehr Freiraum für die wirklich schönen Dinge im Leben zu schenken: Mit nur wenigen Klicks vermittelt MOVU qualitätgeprüfte Umzugs- und Reinigungsfirmen aus deiner Region, die dir die Mühen des Umziehens abnehmen. Du wirst persönlich beraten und erhältst online 5 Offerten völlig kostenlos und unverbindlich. MOVU Kunden bewerten die Anbieter und helfen dir das optimale Angebot auszuwählen. Die Ära des stressfreien Umziehens ist angebrochen!

MOVU Festpreis beinhaltet: Fahrzeug, An- und Abfahrt, Transport Sprit, Transportversicherung, Umzugshelfer sowie Ein- und Ausladen der Umzugsgüter.

Movu ratgeber

MOVU ist ein junges Schweizer Start-Up aus Zürich. Im Mai 2014 wurde die Online-Plattform für Umzüge und Umzugsreinigungen lanciert und kann seither ein rasantes Wachstum vorweisen. MOVU bietet seinen Kunden relaxtes Umziehen, und bringt zugleich Transparenz in den Schweizer Umzugsmarkt. Schon jetzt ist das junge Unternehmen die bekannteste und grösste Umzugsplattform der Schweiz mit über 1000 Umzugsanfragen pro Monat. Dank der Unterstützung von Ringier, brains-to-ventures und weiteren namhaften Business Angels, sowie Kooperationen mit Partnern wie der Swisscom, der Post, AXA Winterthur, UBS, Immoscout24.ch und Homegate.ch ist MOVU im hiesigen Umzugsmarkt stark vernetzt und kann auf eine vielversprechende Zukunft blicken.