Der Inbegriff des Schweizer Erfindungsreichtums: das Sackmesser

Das Schweizer Taschenmesser ist tatsächlich für viele Menschen auf der ganzen Welt das Paradebeispiel des Schweizer Erfindungsgeistes. Einst von dem Schweizer Pionier Karl Elsener als Armee-Messer konzipiert, gilt es heute als vielseitiges Multi-Tool für jedermann. Das Schweizer Traditionsunternehmen Victorinox prägte das Offizier-Messer mit der typischen Griffschale aus rotem Kunststoff. Das Schweizer Kreuz markiert dieses wichtige Stück der Schweizer Ingenieurskunst. Doch haben es die Schweizer tatsächlich erfunden?

Wer hat‘s erfunden? Die Römer?!
Auch wenn es im Grunde die sagenhafte Erfolgsgeschichte des Schweizer Taschenmessers mit Nichten schmälert, so hinterlässt ein Fund, der vor circa 25 Jahren bei Ausgrabungen am Mittelmeer zu Tage kam, ein leicht flaues Gefühl in der Magengegend. Ein Klappmesser mit integriertem Löffel, Gabel, Spatel und Stift. Sogar ein Zahnstocher war bei diesem uralten Vorreiter mit von der Partie. Und das Wörtchen „uralt“ trifft den Nagel tatsächlich auf den Kopf! Das Stück wurde laut Experteneinschätzung vor circa 1.800 Jahren gefertigt … von den Römern. Alle Komponenten des 8cm x 15cm großen Taschenmessers wurden aus Silber gefertigt. Man nimmt an, dass dies wegen der keimtötenden Wirkung dieses Metalls geschah. Laut einem detaillierten Artikel zu diesem Fundstück ist der Urvater aller Klappmesser seit 1991 in der griechisch-römischen Abteilung des Fitzwilliam Museums in Cambridge zu bewundern.

victorinox

Die Geschichte des Schweizer Taschenmessers …
… nahm im Jahre 1880 seinen Anfang. Die Schweizer Armee gab ein aufklappbares Multifunktionsmesser in Auftrag, das sowohl als Werkzeug zum Zerlegen des Gewehrs, wie auch als Essbesteck dienen sollte. Darauf muss man erstmal kommen! Die ersten 15.000 Taschenmesser wurde dann in Solingen / Deutschland gefertigt, da Schweizer Manufakturen zu dieser Zeit noch nicht die technischen Mittel zur Verfügung hatten. Ende 1891 übernahm dann Karl Elsener aus Ibach die Herstellung der Messer. Und die Legende ward geboren! Karl Elsener legte nämlich auch den Grundstein für die heutige Traditionsfirma Victorinox, die diese praktischen Allzweckmesser nach wie vor fabriziert und in der ganzen Welt vertreibt. Ursprünglich teilten sich zwei Schweizer Unternehmen diese Aufgabe. In der französischen Schweiz baute die Firma „Wenger“ die Schweizer Taschenmesser, die sich bis auf das Aussehen des eingraviertes Schweizer Kreuzes nicht von denen des Marktbegleiters unterschieden. Allerdings geriet Wenger 2001 in eine wirtschaftliche Schieflage und wurde im Jahre 2005 von Victorinox übernommen.

Ein Besuch in Victorinox Museum
Von der malerischen Stadt Luzern aus können die Liebhaber und Liebhaberinnen des original Schweizer Sackmessers einen tollen Tagesausflug in das idyllische Städtchen Brunnen unternehmen. Schon die Fahrt durch die wunderschöne Landschaft ist die Reise wert. Alleinstehende Gentlemen, die diese Taschenmesser-Pilgerreise gerne in Begleitung einer stylishen Lady unternehmen möchten, können sich vertrauensvoll an eine renommierte Escort Agentur wenden, die auch in Luzern niveauvolle Rendezvous mit echten Traum Escort Damen arrangiert. Dass diese wunderschönen Schweizerinnen im Victorinox Brand Store ganz bestimmt ihren Spaß an den edlen Uhren, Koffern und natürlich auch an den Schweizer Taschenmessern haben werden, liegt auf der Hand. Die Herren können sich auf Anfrage im Workshop des Victorinox Museum sogar ihr eigenes Schweizer Taschenmesser – und zwar den Klassiker aller Schweizer Sackmesser: das Model „Spartan“ – selbst zusammenbauen und gravieren lassen.

Luzerner Student entwickelt Uhrengehäuse aus Carbon

Das Material Carbon hält in der Uhrenindustrie nur langsam Einzug. Für den Uhrenhersteller ochs und junior hat Jonas Elmiger als Diplomarbeit für sein Maschinentechnik-Studium an der Hochschule Luzern ein Carbon-Gehäuse entwickelt.

Die Uhr am Handgelenk von Beat Weinmann unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht von den bisherigen ochs und junior-Modellen. Ein schlichtes Zifferblatt, dazu die kleinen Löcher der Datumsanzeige, die mit lediglich fünf Bauteilen auskommt und die Monate mit 30 oder 31 Tagen erkennt – eine Spezialität der jungen Uhrenmarke. Der Unterschied liegt im Gewicht. «Diese Uhr wiegt nur halb so viel, wie unsere bisherigen Uhren», sagt Weinmann, Mitbegründer und CEO von ochs und junior. Ihr Gehäuse besteht aus Carbon. Gefertigt hat es Jonas Elmiger als Bachelorarbeit für sein Maschinentechnik-Studium an der Hochschule Luzern – Technik & Architektur. Das Luzerner Uhrenunternehmen war Industriepartner.
«Uhren wirken hochwertig, wenn sie schwer sind», sagt Weinmann. Gehäuse aus Titan oder Silber haben ein höheres Gewicht und vermitteln damit dieses Qualitätsgefühl. Seit sich Faserverbundwerkstoffe, allen voran mit Carbon als Verstärkungsfaser, stark verbreitet haben, hat auch in der Uhrenindustrie ein Umdenken stattgefunden. «Namhafte Uhrenhersteller, die Grossserien herstellen, arbeiten seit einiger Zeit mit dem leichten Carbon», sagt Weinmann. «Durch die Zusammenarbeit mit Jonas Elmiger konnten wir nun Erkenntnisse über den Einsatz dieses Materials als Uhrengehäuse gewinnen.»

Carbon-Uhr

Neues Material, gleiche Geometrie
Das herkömmliche Uhrengehäuse von ochs und junior besteht aktuell aus Titan und Sterling Silber 925. «Die Herausforderung beim Carbon bestand darin, die Anforderungen bezüglich Oberflächengüte, Masshaltigkeit, Steifigkeit und Dichtheit zu erfüllen, ohne die Gehäusegeometrie zu verändern», so Elmiger. Mit einer 5-Achsen-CNC-Fräsmaschine stellte er Spannvorrichtungen und Pressformen her und bearbeitete das Gehäuse. Sein Fazit nach dem Bau von fünf Prototypen: «Die komplette Uhr wiegt mit 35,3 Gramm rund 49,6 Prozent weniger als das Titan-Modell», sagt der 25-jährige Luzerner. Dies, obwohl er die Gewinde zugunsten der Langlebigkeit dieser Bauteile nicht in Carbon gefertigt habe.

«Die Bachelorarbeit hat uns gezeigt, dass die Verarbeitung aufwändig und kostenintensiv ist», sagt Weinmann. Deshalb bleiben die fünf Uhren, die komplett gefertigt wurden, in naher Zukunft die einzigen Luzerner Carbon-Uhren. «Wir haben den Fokus bei ochs und junior nicht auf das Material gerichtet, sondern weiterhin auf die radikale Vereinfachung der Mechanik und des Designs.» Dennoch sei man froh, den Umgang mit Carbon kennen gelernt zu haben. Und: «Einige Neuerungen werden wir trotzdem übernehmen», sagt Weinmann. Bei der Fertigung der Prototypen habe man nämlich zusätzlich zum Carbon-Gehäuse noch weitere gewichtssparende Massnahmen ausprobiert – beispielsweise die relevanten Bauteile aus Aluminium. «Diese werden wir wohl künftig einsetzen, wenn wir eine leichte Uhr herstellen wollen.» Ein weiterer Beitrag zur leichten Uhr war das Armband, das wieder einen starken Bezug zur Hochschule Luzern hat. Entwickelt und gefertigt wurde es von Sabrina Brägger, Textildesign-Absolventin an der Hochschule Luzern – Design & Kunst. «Sie hat für uns schon Armbänder aus Störleder entworfen, für die Carbon-Uhr hat sie nun ein besonders leichtes Armband unter anderem aus Kevlar hergestellt – inklusive Etui», sagt Weinmann, dem der Austausch am «Qualitätsstandort Luzern», wie er es nennt, sehr wichtig ist.

Forschung zu Uhrentechnik geht weiter
Elmigers Themenwahl für seine Diplomarbeit kam nicht von ungefähr. Laut Dozent Ralf Legrand, der die Arbeit betreut hat, wird im Kompetenzzentrum Mechanische Systeme an der Hochschule Luzern schon länger im Bereich Uhrentechnik geforscht. So laufe beispielsweise ein Projekt zu handgeschmiedetem Damaststahl, der bei Uhren zum Einsatz kommen soll. «Zusammen mit Partnern wie ochs und junior können wir es schaffen, in der Zentralschweiz eine Uhrenkompetenz aufzubauen», sagt Legrand. Dazu gehöre auch die Zusammenarbeit innerhalb der Hochschule Luzern. Legrand: «Die Carbon-Uhr ist ein gutes Beispiel dafür, was zwei Hochschuldepartemente wie Technik & Architektur und Design & Kunst mit interdisziplinären Projekten hervorbringen können.»

Schweiz ist die die Nummer 1 in Europa bei Patentanmeldungen

Beim Europäischen Patentamt sind im vergangenen Jahr 7088 Patentanmeldungen eingegangen. Mit 873 Anmeldungen pro Million Einwohner sind die Schweizer die mit Abstand erfinderischsten Köpfe Europas.

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Bildung und Hirnmasse sind die einzigen Rohstoffe der Schweiz. Sie werden gut genutzt: Laut einer Mitteilung des Europäischen Patentamts (EPA) vom Donnerstag sind im vergangenen Jahr 7088 Patentanmeldungen aus der Schweiz eingegangen. Das sind 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr und entspricht 873 Erfindungen pro Million Einwohner. Keine andere europäische Nation ist derart innovationsfreudig. Mit grossem Abstand auf Rang zwei landen die Niederlande mit 419 Anmeldungen pro Million, vor Schweden (392), Finnland (365), Dänemark (346) und Deutschland (307). Der Durchschnitt der 28 EU-Mitgliedsländer lag im vergangenen Jahr bei 132 Patentanmeldungen pro Million Einwohner.

Growth of patent applications at the EPO from Switzerland

Mit 644 Einreichungen war Roche 2015 der grösste Schweizer Patentanmelder. Das Basler Pharmaunternehmen löste damit ABB (563 Anmeldungen) ab, den Spitzenreiter der vergangenen Jahre. Auf Rang 3 und 4 landeten Nestlé (410) und Novartis (369). Unter den nationalen Top 20 befinden sich auch die ETH Zürich mit 79 und die ETH Lausanne mit 55 Anmeldungen.

Switzerland: Top applicants at the EPO in 2015

Insgesamt wurden 2015 beim EPA 160 000 Patente eingereicht; 2014 waren es noch 153 000. Die meisten Anmeldungen kamen aus den Vereinigten Staaten mit 42 692, vor Deutschland (24 820), Japan (21 426), Frankreich (10 781), den Niederlanden (7100) und der Schweiz. Das starke Wachstum der europäischen Patentanmeldungen um 4,8 Prozent verdeutliche Europas Rolle als attraktiver Technologiemarkt und Innovationsstandort für Erfinder aus aller Welt, wird der EPA-Präsident Benoît Battistelli in der Medienmitteilung zitiert. Es widerspiegle auch das Interesse von Unternehmern und Erfindern an qualitativ hochwertigem Patentschutz für den europäischen Markt.

Kanton Zürich Nr. 1 unter den Kantonen
Bei den Patentanmeldungen nach Kantonen liegt der Kanton Zürich auf Platz 1, mit einem Anteil von 18.4%, gefolgt vom Kanton Waadt (14.2%) und Basel-Stadt (13.4%). Die drei Kantone vereinen somit 46% des Patentaufkommens in der Schweiz auf sich. Auf Platz 4 liegt Neuchâtel mit 7.4%, auf Platz 5 der Kanton Aargau mit 7.0%.

Medizintechnik mit stärkstem Wachstum
Unter den zehn wichtigsten Technologiefeldern gab es in der Schweiz das stärkste Wachstum bei den Anmeldungen in der Medizintechnik (+22%). Gemessen an der Zahl der Patentanmeldungen waren die drei aktivsten Technologiefelder der Schweiz die Messtechnik (10% aller Patentanmeldungen aus der Schweiz), die organische Chemie (8%), und die Medizintechnik (8%, gegenüber 6% im Vorjahr).

Novartis, Roche, ABB mit Spitzenpositionen
In den zehn aktivsten Technologiefeldern beim EPA belegten Novartis, Roche und ABB auch im weltweiten Vergleich Spitzenpositionen. In der Energietechnik war ABB nach Philips und Siemens der drittgrösste Anmelder (Platz 4 im Vorjahr). Novartis war die Nr. 2 bei Patentanmeldungen im Bereich pharmazeutische Produkte (hinter Merck&Co. aus den USA), und Roche die Nr. 2 in Biotechnologie (hinter DSM). Auf dem Gebiet organische Chemie belegte Roche Platz 3 (Vorjahr Platz 5).

Europa mit differenziertem Bild auf Länderebene
In Europa gab es 2015 auf Länderebene grosse Unterschiede: Italien und Spanien konnten den Negativtrend bei den Patentanmeldungen der letzten Jahre umkehren und wuchsen wieder (Italien +9%, Spanien +3.8%). Belgien (+5.9%), Grossbritannien (+5.7%) und die Niederlande (+3.3%) setzten ihr Wachstum fort. Einige Länder verharrten mehr oder weniger auf dem Vorjahresstand: Frankreich (+1.6%), Österreich (+1.4%), Schweden (-0.9%), während das Anmeldeaufkommen aus anderen schrumpfte, so in Dänemark (-2.7%), Deutschland (-3.2%) und Finnland (-8.3%). (siehe Abbildung 7: Die 50 größten Anmeldeländer)

EPO annual results 2015: Applications per mio. inhabitants

Philips neue Nr. 1 im Unternehmensranking
Im Ranking der zehn anmeldestärksten Firmen beim EPA rückte Philips auf den ersten Rang vor, Samsung fiel auf Platz 2 zurück. Weiter folgen LG (3), Huawei (4) und Siemens (5). Von den Top 10-Unternehmen kamen vier aus Europa, drei aus den USA, zwei aus Korea und eines aus China. (siehe Abbildung 8: Die zehn größten Patentanmelder 2015)

EPO annual results 2015: Top 10 applicants

Über das EPA
Das Europäische Patentamt (EPA) ist mit rund 7 000 Mitarbeitern eine der größten europäischen Einrichtungen des öffentlichen Dienstes. Der Hauptsitz ist in München; Niederlassungen gibt es in Berlin, Brüssel, Den Haag und Wien. Das EPA wurde gegründet, um die Zusammenarbeit europäischer Staaten im Patentwesen zu fördern. Über das zentrale Erteilungsverfahren beim EPA können Erfinder mittels einer einzigen europäischen Patentanmeldung Patentschutz in einigen oder allen EPA-Mitgliedsstaaten erlangen.

Link Tipps:
Erfinderberatung
Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum

Schweiz: 10’708 neue Unternehmen im vierten Quartal 2015

Schweizer Neugründungen waren im 4. Quartal 2015 leicht unter dem Niveau der zwei Vorjahre: Dies ergibt die aktuelle Auswertung des Bisnode/IFJ-Gründerindex. Insgesamt wurden von Oktober bis Dezember 2015 10‘708 neue Unternehmen ins Handelsregister eingetragen. Im Vorjahresquartal waren dies 10‘885 Unternehmen. Insgesamt kam es im Gesamtjahr 2015 zu 40‘829 Gründungen, 731 weniger als im Jahr 2014.

Hauptgrund für den leichten Rückgang bei den Neueintragungen ist der Frankenschock, welcher am 15. Januar 2015 durch die Aufhebung der Wechselkursuntergrenze des Frankens gegenüber dem Euro entstand. Besonders die exportorientierten Branchen wie die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie, aber auch das Gastgewerbe und der Detailhandel litten unter einer markanten Einbusse der Nachfrage und somit ebenfalls unter erschwerten Bedingungen für Gründer/innen. In Anbetracht der schwierigen Situation aufgrund des starken Frankens ist der Rückgang bei den Neueintragungen erstaunlich gering ausgefallen. Offenbar bietet die Schweiz für innovative Geschäftsideen immer noch ein sehr gutes Umfeld.

IFJ GründerIndex

Über das IFJ Institut für Jungunternehmen

Jeden Tag wagen in der Schweiz mehr als 50 Menschen den Schritt in die Selbständigkeit. Es braucht Mut dazu. Und Leidenschaft. Vor 25 Jahren hat sich IFJ Institut für Jungunternehmen AG zur Aufgabe gemacht, diesen Menschen einen Kompass auf ihrem Weg zu sein. Damit ihre Idee gedeiht und als Unternehmen eines Tages zum Fundament der Schweizer Wirtschaft gehört.

Als führende Anlaufstelle für Startups in der Schweiz bietet das IFJ nationale Förderprogramme (www.venturelab.ch), einen Seed-Fonds (www.venturekick.ch), Online-Firmengründung, Business- und Buchhaltungs-Lösung, Intensivkurse, Businessplan-Tools, Networking-Events sowie diverse Online-Plattformen als kostenlose Know-how- und Informationsquellen. Namhafte Partner (u.a. Abacus, Mobiliar, PostFinance, Swisscom, Bisnode, Google, HP, Microsoft, Mobility, PwC, SECO) setzen auf die Zusammenarbeit mit dem IFJ.

Erfinderland Schweiz

Erfinder Rückblick

schweizweit - erfinderland Schweiz
SCHWEIZWEIT vom 15. November 2014: Wenn es ums Erfinden geht, sind die Eidgenossen immer vorne mit dabei. In kaum einem Land werden pro Einwohner so viele Patente angemeldet wie in der Schweiz. Wenige der Schweizer Erfindungen sind so bekannt wie das Taschenmesser, veränderten jedoch die Welt.

Link Tipps:

3sat Mediathek: SCHWEIZWEIT vom 15. November 2014: Erfinderland Schweiz

MOVU die Umzugs- und Reinigungserlebnis Innovation

Stressfreies und entspanntes Umziehen auf Knopfdruck – jederzeit und von überall bequem online buchbar mit Hilfe von MOVU.

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Das Startup MOVU hat sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen mehr Freiraum für die wirklich schönen Dinge im Leben zu schenken: Mit nur wenigen Klicks vermittelt MOVU qualitätgeprüfte Umzugs- und Reinigungsfirmen aus deiner Region, die dir die Mühen des Umziehens abnehmen. Du wirst persönlich beraten und erhältst online 5 Offerten völlig kostenlos und unverbindlich. MOVU Kunden bewerten die Anbieter und helfen dir das optimale Angebot auszuwählen. Die Ära des stressfreien Umziehens ist angebrochen!

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MOVU ist ein junges Schweizer Start-Up aus Zürich. Im Mai 2014 wurde die Online-Plattform für Umzüge und Umzugsreinigungen lanciert und kann seither ein rasantes Wachstum vorweisen. MOVU bietet seinen Kunden relaxtes Umziehen, und bringt zugleich Transparenz in den Schweizer Umzugsmarkt. Schon jetzt ist das junge Unternehmen die bekannteste und grösste Umzugsplattform der Schweiz mit über 1000 Umzugsanfragen pro Monat. Dank der Unterstützung von Ringier, brains-to-ventures und weiteren namhaften Business Angels, sowie Kooperationen mit Partnern wie der Swisscom, der Post, AXA Winterthur, UBS, Immoscout24.ch und Homegate.ch ist MOVU im hiesigen Umzugsmarkt stark vernetzt und kann auf eine vielversprechende Zukunft blicken.

Codecheck.info – Barcode scannen und Inhaltsstoffe checken

Viele Produkte des täglichen Bedarfs, wie zum Beispiel Nahrungsmittel und Kosmetika, weisen Inhaltsstoffe auf, die gesundheitsschädlich, nicht umweltverträglich oder in anderer Hinsicht bedenklich sind. Wer als Konsument da den Durchblick behalten möchte, hat es oft nicht leicht, sich zu informieren. Hier ist der praktische Barcode-Scanner von Codecheck.info die perfekte Einkaufs-Hilfe. Die App gibt es sowohl für das iPhone als auch für Android-Geräte. Lade sie ganz einfach herunter, und schon kannst du entweder im Geschäft oder auch bei dir zu Hause den Strichcode eines bestimmten Artikels einscannen, um zu sehen, wie die Inhalts- und Wirkstoffe dieses Produkts bewertet werden.

Für seine Produktinformationen greift das Züricher Startup Codecheck AG aus Zürich auf renommierte Experten zurück: Deren von der Industrie unabhängigen Organisationen sind schon lange und international tätig oder stehen als staatliche Institutionen unter ständiger Aufsicht. Momentan arbeitet Codecheck.info mit Informationspartnern aus folgenden Feldern: Kosmetische Inhaltsstoffe, hormonell wirksame Inhaltsstoffe, E-Nummern, Label/Gütesiegel, Nährwerte und der den Strichcode vergebenden Organisation GS1.

Codecheck.info zeigt nicht nur an, welche bedenklichen Stoffe in deinem gewünschten Produkt enthalten sind – Sie schlagt auch Alternativen vor, die gesünder bzw. umweltverträglicher sind.

Codecheck-Logo

Der Strichcode – welche Informationen enthält er?
Der Barcode, auch Strichcode genannt, ist ein aus verschieden breiten parallelen Strichen und Lücken bestehender Code, der zur Kennzeichnung von Produkten dient. Mit Hilfe eines Barcode-Scanners kann dieser Code gelesen werden. Er enthält diverse Informationen zu Preis, Herkunft und auch Inhaltsstoffen eines Produkts. Mit der Codecheck.info-App kannst du sogar auf deinem Handy den Barcode entschlüsseln. Die EAN, die European Article Number, wurde im Jahr 2008 von der GAN, der Global Article Number, abgelöst. Dabei handelt es sich um die Ziffern, die unter dem Barcode abgedruckt werden, und die Aufschluss über das markierte Produkt geben. Unter anderem gibt zum Beispiel die Länderkennung Aufschluss darüber, aus welchem Land das Produkt stammt.

Codecheck-Barcode-QR-Scanner

Die Barcode-Scanner-App für iPhone, Handy oder auch Webcam
In der Codecheck.info-Datenbank sind über 20 Millionen Produkte erfasst. Indem du mit Hilfe der Codecheck.info App den Barcode einscannst, kannst du Informationen zu Inhaltsstoffen und mehr zu diesem Artikel abrufen. Ist ein von dir gescanntes Produkt noch nicht erfasst worden, so kannst du es selbst erfassen und damit helfen, die Codecheck.info-Datenbank zu erweitern. Auf diese Weise wächst die Inhaltsstoffe-Datenbank stetig an und ermöglicht es dir, bei immer mehr Produkten des täglichen Bedarfs zu checken, ob ihre Wirk- und Inhaltsstoffe auch tatsächlich helfen und vor allem, ob keine schädlichen oder unnachhaltigen Stoffe enthalten sind. Codecheck.info macht es dir einfach, bewusst zu konsumieren. Wenn du ein Produkt besonders gut findest oder auch vermeiden möchtest, kannst du es ganz einfach und unkompliziert auf deine persönliche Liste setzen – das hilft dir dabei, auch in Zukunft den Überblick über die Produkte zu behalten, die du gerne magst oder auch lieber umgehen möchtest.

Codecheck.info-App herunterladen und loslegen
Der Strichcode-Scanner von Codecheck.info ist natürlich insbesondere unterwegs beim Einkaufen eine große Hilfe. Denn so kannst du vor dem Kauf überprüfen, wie das gewünschte Produkt im Test überhaupt abschneidet. Daher ist eine Gratis-App für das iPhone und für Android-Geräte entwickelt, mit deren Hilfe du ganz einfach mobil Barcodes scannen und Produkte checken kannst.

Lade die App im App Store oder bei Google Play herunter und lege sofort los! Darüber hinaus kannst du neben unserer Barcode-App online am Laptop oder PC deine Webcam nutzen, um den Barcode zu scannen oder ihn auch von Hand in unsere Suche eingeben. Auch dann werden dir alle gespeicherten Informationen zum angefragten Artikel angezeigt.

Link Tipps:
Google Play – Codecheck: Inhaltsstoffe-Check App
Top 10 Codechecker

die Schweizer Erfindung : der Solarbagger

Das Schweizer Unternehmen Affentranger Bau AG, mit dem Inhaber Markus Affentranger initiierte den weltweit ersten 16-Tonnen-Solarbagger mit Elektroantrieb und gewinnt damit derzeit diverse Solarpreise. Nach dem nationalen Solarpreis darf sich das Schweizer Unternehmen Affentranger Bau AG auf eine weitere Auszeichnung freuen. Am 23. November 2015 wurde in Prag der Europäischer Solarpreis EUROSOLAR 2015 verliehen.

Solarbagger

Für die Erfindung von Solarbagger arbeitete das Schweizer Unternehmen von Affentranger zusammen mit der ETH, der Hochschule NTB in Buchs und dem Baumaschinenhersteller Huppenkothen. Der SUNCAR-Elektrobagger ist geräuscharm, emittiert keine Schadstoffe und verfügt mit 75 bis 167 kW über eine erheblich höhere Leistung als vergleichbare Dieselbagger mit knapp 70 kW. Der umgebaute Takeuchi-Bagger benötigt statt 150’000 kWh/a nur 30’000 kWh/a – knapp 1% der 3.2 GWh/a der hauseigenen Solarstromproduktion von Markus Affentranger und Markus Bösiger. Die Batteriekapazität beträgt 190 kWh und ermöglicht einen 9-Stunden-Tageseinsatz. Im Vergleich zu einem Dieselbagger emittiert der Solarbagger jährlich 40 t CO2 weniger und spart 21’000 Fr. Treibstoffkosten pro Jahr. Der Elektro Bagger gilt als absolute Weltneuheit.

Das Motto des Solarbagger lautet: Von der Sonne auf die Baustelle. und Weg von fossilen Kraftstoffen, hin zu Solarenergie und Zero-Emission-Betrieb.

Ziel war, den Dieseltreibstoff vollständig durch Solarenergie aus Photovoltaik zu ersetzen. Die Maschine wird mit dem auf dem Solardach des Bauunternehmens produzierten Strom betrieben. Der Bagger kann auch im Dauereinsatz, mit einer üblichen durchschnittlichen Last, bis zu 8 Stunden autonom und zuverlässig eingesetzt werden. Die Mittagspause wird für eine Nachladung der Batterie genutzt.

Link Tipps:
Schweiz Aktuell Bericht vom 6. Oktober 2014
Schweizer Solarpreis 2016 Melden Sie sich heute noch an!

Die WC Innovation – Türen ohne Anfassen öffnen

Mit der Erfidnung des jungen Schweizer Erfinders Remo Furrer lassen sich Türen ohne Anfassen öffnen.

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Gerade an Türklinken von Toiletten und öffentlichen Gebäuden sammeln sich viele Bakterien und Viren. Ob Erkältungen oder andere Krankheiten, sie werden oftmals über den Kontakt mit der Türklinke übertragen. Mit dem mobilen Türöffner, der an jedes Schlüsselbund passt, lässt sich dies nun vermeiden. Mit dem geschützten Produkt lassen sich Türen kinderleicht öffnen.

So bleiben Ihre Hände auch nach dem Händewaschen länger sauber.– MobiDo: keep your hands clean!

«Ich kenne viele Leute, mich eingeschlossen, die sich vor der Türfalle auf Toiletten ekeln. Bislang gab es aber keine Alternative zur Öffnung per Hand – ein echtes Problem», sagt der 24-jährige gelernte Automobilfachmann aus Zürich.

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Durch die Vermarktung mit Hilfe von erfinderladen und desen Erfinderberatung hat der Erfinder es geschaft sein Produkt auf dem Markt zu bringen.

Links:
Mobido – Erfinderladen Berlin
Presse Beitrag in 20min.ch
Mobido auf Patent-net