die Schweizer Erfindung : der Solarbagger

Das Schweizer Unternehmen Affentranger Bau AG, mit dem Inhaber Markus Affentranger initiierte den weltweit ersten 16-Tonnen-Solarbagger mit Elektroantrieb und gewinnt damit derzeit diverse Solarpreise. Nach dem nationalen Solarpreis darf sich das Schweizer Unternehmen Affentranger Bau AG auf eine weitere Auszeichnung freuen. Am 23. November 2015 wurde in Prag der Europäischer Solarpreis EUROSOLAR 2015 verliehen.

Solarbagger

Für die Erfindung von Solarbagger arbeitete das Schweizer Unternehmen von Affentranger zusammen mit der ETH, der Hochschule NTB in Buchs und dem Baumaschinenhersteller Huppenkothen. Der SUNCAR-Elektrobagger ist geräuscharm, emittiert keine Schadstoffe und verfügt mit 75 bis 167 kW über eine erheblich höhere Leistung als vergleichbare Dieselbagger mit knapp 70 kW. Der umgebaute Takeuchi-Bagger benötigt statt 150’000 kWh/a nur 30’000 kWh/a – knapp 1% der 3.2 GWh/a der hauseigenen Solarstromproduktion von Markus Affentranger und Markus Bösiger. Die Batteriekapazität beträgt 190 kWh und ermöglicht einen 9-Stunden-Tageseinsatz. Im Vergleich zu einem Dieselbagger emittiert der Solarbagger jährlich 40 t CO2 weniger und spart 21’000 Fr. Treibstoffkosten pro Jahr. Der Elektro Bagger gilt als absolute Weltneuheit.

Das Motto des Solarbagger lautet: Von der Sonne auf die Baustelle. und Weg von fossilen Kraftstoffen, hin zu Solarenergie und Zero-Emission-Betrieb.

Ziel war, den Dieseltreibstoff vollständig durch Solarenergie aus Photovoltaik zu ersetzen. Die Maschine wird mit dem auf dem Solardach des Bauunternehmens produzierten Strom betrieben. Der Bagger kann auch im Dauereinsatz, mit einer üblichen durchschnittlichen Last, bis zu 8 Stunden autonom und zuverlässig eingesetzt werden. Die Mittagspause wird für eine Nachladung der Batterie genutzt.

Link Tipps:
Schweiz Aktuell Bericht vom 6. Oktober 2014
Schweizer Solarpreis 2016 Melden Sie sich heute noch an!

Die WC Innovation – Türen ohne Anfassen öffnen

Mit der Erfidnung des jungen Schweizer Erfinders Remo Furrer lassen sich Türen ohne Anfassen öffnen.

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Gerade an Türklinken von Toiletten und öffentlichen Gebäuden sammeln sich viele Bakterien und Viren. Ob Erkältungen oder andere Krankheiten, sie werden oftmals über den Kontakt mit der Türklinke übertragen. Mit dem mobilen Türöffner, der an jedes Schlüsselbund passt, lässt sich dies nun vermeiden. Mit dem geschützten Produkt lassen sich Türen kinderleicht öffnen.

So bleiben Ihre Hände auch nach dem Händewaschen länger sauber.– MobiDo: keep your hands clean!

«Ich kenne viele Leute, mich eingeschlossen, die sich vor der Türfalle auf Toiletten ekeln. Bislang gab es aber keine Alternative zur Öffnung per Hand – ein echtes Problem», sagt der 24-jährige gelernte Automobilfachmann aus Zürich.

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Durch die Vermarktung mit Hilfe von erfinderladen und desen Erfinderberatung hat der Erfinder es geschaft sein Produkt auf dem Markt zu bringen.

Links:
Mobido – Erfinderladen Berlin
Presse Beitrag in 20min.ch
Mobido auf Patent-net

100 Jahre Relativitätstheorie

Am 25. November 1915 hat Albert Einstein seine Allgemeine Relativitätstheorie (ART) der Öffentlichkeit vorgestellt. Heute ist sie noch immer das Beste, was Forscher für die Beschreibung des Kosmos in Händen halten.

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Die Relativitätstheorie befasst sich mit der Struktur von Raum und Zeit sowie mit dem Wesen der Gravitation. Sie besteht aus zwei maßgeblich von Albert Einstein geschaffenen physikalischen Theorien, der 1905 veröffentlichten speziellen Relativitätstheorie und der 1915 abgeschlossenen allgemeinen Relativitätstheorie. Die spezielle Relativitätstheorie beschreibt das Verhalten von Raum und Zeit aus der Sicht von Beobachtern, die sich relativ zueinander bewegen, und die damit verbundenen Phänomene. Darauf aufbauend führt die allgemeine Relativitätstheorie die Gravitation auf eine Krümmung von Raum und Zeit zurück, die unter anderem durch die beteiligten Massen verursacht wird.

Während viele Aspekte der speziellen Relativitätstheorie in ihrer einfachsten Formulierung auch mit geringen mathematischen Kenntnissen nachvollziehbar sind, ist die Mathematik der allgemeinen Relativitätstheorie deutlich anspruchsvoller. Die Beschreibung einer krummen Raumzeit erfolgt mit den Methoden der Differentialgeometrie, die die euklidische Geometrie des uns vertrauten flachen Raumes ablöst.

Zur Beschreibung von Krümmung wird zur Anschauung meist ein gekrümmtes Objekt in einen höherdimensionalen Raum eingebettet. Zum Beispiel stellt man sich eine zweidimensionale Kugeloberfläche üblicherweise in einem dreidimensionalen Raum vor. Krümmung kann jedoch ohne die Annahme eines solchen Einbettungsraumes beschrieben werden, was in der allgemeinen Relativitätstheorie auch geschieht. Es ist beispielsweise möglich, Krümmung dadurch zu beschreiben, dass die Winkelsumme von Dreiecken nicht 180° entspricht.

Die Entstehung der Krümmung wird durch die einsteinschen Feldgleichungen beschrieben. Dabei handelt es sich um Differentialgleichungen eines Tensorfeldes mit zehn Komponenten, die nur in speziellen Fällen analytisch, das heißt in Form einer mathematischen Gleichung, lösbar sind. Für komplexe Systeme wird daher üblicherweise mit Näherungsmechanismen gearbeitet.

Eine weitere Vorhersage der allgemeinen Relativitätstheorie sind Schwarze Löcher. Diese Objekte haben eine so starke Gravitation, dass sie sogar Licht „einfangen“ können, so dass es nicht wieder aus dem schwarzen Loch herauskommen kann. Einstein konnte sich mit diesem Gedanken nicht anfreunden und meinte, es müsse einen Mechanismus geben, der die Entstehung solcher Objekte verhindert. Heutige Beobachtungen legen aber nahe, dass es solche Schwarzen Löcher im Universum tatsächlich gibt, und zwar als Endstadium der Sternentwicklung bei sehr massereichen Sternen und in den Zentren von Galaxien.

Venture Kick erhält mit der Rising Tide Foundation einen neuen starken Partner

Die Rising Tide Foundation wird das Programm Venture Kick unterstützen. Damit leistet die Stiftung einen bedeutenden Beitrag an die Entwicklung und Vermarktung vielversprechender Geschäftsideen aus Schweizer Universitäten und Hochschulen.

Die Rising Tide Foundation wurde 2010 in der Schweiz gegründet und ist eine privatwirtschaftliche Stiftung mit unternehmerischem Charakter. Die philanthropische Organisation engagiert sich mit einem internationalen und ergebnisorientierten Stipendienprogramm in der Krebsforschung sowie im libertären, sozialen und pädagogischen Bereich. Das Ziel der Stiftung ist es, individuelles Potential zu maximieren, Kapazitäten durch Bildung aufzubauen und Chancen zu schaffen, um ökonomische Eigenständigkeit zu erreichen.

Die Rising Tide Foundation ist überzeugt, dass die Förderung und Entwicklung von individuellen Fähigkeiten und lebenslanges Lernen die effektivsten Triebkräfte für Veränderungen sind, um zu einer fortschrittlichen Gesellschaft beizutragen. Während viele Menschen bestrebt sind, wirtschaftlich und sozial voranzukommen, werden sie nicht angesichts eines Talentmangels behindert, sondern aufgrund fehlender Ressourcen und Möglichkeiten. Startups sind besonders in den Anfängen hohen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt, die weder von öffentlichen Geldern, noch von privaten Investoren abgefedert werden. Mit dem Venture Kick Programm werden Innovatoren darin bestärkt ihrer Vision zu folgen und den Weg des Unternehmertums zu beschreiten.

venture kick

«Entrepreneurship heisst nicht nur Ideen zu entwickeln, sondern diese auch umzusetzen. Unsere Stiftung konzentriert sich auf die Förderung von gesellschaftlichem Wandel. Daher freuen wir uns sehr über die Zusammenarbeit mit Venture Kick, um Startups mit den richtigen Werkzeugen und Trainings auszustatten, damit sie erfolgreich ihre innovativen Ideen auf den Markt bringen, neue Arbeitsplätze schaffen und damit der Gesellschaft etwas zurückgeben können», sagt Eveline Mumenthaler, Geschäftsführerin der Rising Tide Foundation.

Potential an Schweizer Universitäten und Hochschulen noch nicht ausgeschöpft
Pascale Vonmont, Delegierte des Strategierats von Venture Kick und stellvertretende Direktorin der Gebert Rüf Stiftung, betont die Bedeutung der neuen Partnerschaft: «Wir sind sehr erfreut, die Rising Tide Foundation unter den Donatoren der Venture Kick Stiftung willkommen zu heissen. Die Arbeit von Venture Kick hat in den letzten acht Jahren grossartige Unternehmungen hervorgebracht. Allerdings schlummert in den Laboren und unter den Studierenden an Schweizer Universitäten und Hochschulen immer noch ein enormes Potential. Der Grund sind nicht fehlende Ideen, sondern zu knappe Ressourcen und mehr „Kicks“, um alle potentiellen Entrepreneure und ihre qualitativ hochwertigen Businessideen vollumfänglich fördern zu können. Weitere Donatoren, die sich für innovative Startups und den Wirtschaftsstandort Schweiz bei unserer Initiative engagieren wollen, sind deshalb jederzeit willkommen.»

Ausbau des Schweizer Innovationspotentials
Beat Schillig und Jordi Montserrat, zusammen verantwortlich für die operative Leitung von Venture Kick, sind begeistert vom Engagement der Rising Tide Foundation: «Dank der neuen Partnerschaft erhalten jetzt noch mehr Forschende an Schweizer Universitäten und Hochschulen den Kick, ihre innovativen Forschungsresultate in marktfähige Produkte umzumünzen und ein Startup zu lancieren.»

3‘500 nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen
Seit der Lancierung von Venture Kick, einer Initiative der Venture Kick Stiftung, im September 2007, profitierten 395 Gründerprojekte von rund 16 Millionen Franken Startkapital. Die unterstützten Jungunternehmen haben ein Finanzierungsvolumen von über 700 Millionen Franken erhalten und bisher 3‘500 hoch-qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Von den diesjährigen TOP 100 Startups der Schweiz starteten 54 ihre Unternehmerkarriere bei Venture Kick, darunter sieben in den TOP 10: L.E.S.S., Abionic, Flyability, Bcomp, QualySense, Glycemicon und Lunaphore.

Anzahl der Spin-offs an Schweizer Universitäten und Hochschulen verdoppeln
Venture Kick zielt auf die Identifikation, den Support und die Promotion von vielversprechenden Geschäftsideen mit einer klaren Vision: Die Anzahl an Spin-offs von Schweizer Universitäten und Hochschulen zu verdoppeln und die Attraktivität der Startups gegenüber nationalen und internationalen Investoren zu erhöhen. Dank Venture Kick lernen angehende Unternehmerinnen und Unternehmer, wie sie Kunden gewinnen und schneller Investoren überzeugen. Teilnahmeberechtigt sind Studierende, Forschende und Dozierende von Schweizer Universitäten und Hochschulen, welche mit ihrer innovativen Geschäftsidee eine Firma gründen wollen.

Venture Kick ist ein wettbewerbsorientiertes Programm: Monatlich bekommen acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und qualifizieren sich drei Monate später für die zweite Runde. Dort gewinnen zwei Teams je

20‘000 Franken. Diese machen in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus. Sie profitieren zusätzlich von Business-Development-Workshops und einem weitreichenden Netzwerk.

Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung, wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, OPO-Stiftung, Fondation ProTechno, Fondation Lombard Odier, Debiopharm Group, Rising Tide Foundation, André Hoffmann, Hansjörg Wyss und Martin Haefner. www.venturekick.ch

Die Schweizer Slow Innovation Uhren

Das Schweizer Uhrwerk – für alle die es genau wissen wollen: Ein Ronda Caliber 505.24H GMT – ist eigentlich für die Darstellung von vier Zeigern mit Datum geschaffen worden. Das finden die Erfinder zu viel, denn bei einer slow Uhr geht es darum, sich auf das, was wirklich wichtig ist, zu konzentrieren. Deswegen nutzen Sie nur einen Zeiger, der alle 24 Stunden des Tages auf einen Blick anzeigt und lassen die Überflüssigen einfach weg. Dennoch ziemlich spannend zu wissen, was sich für ein komplexes Uhrwerk so im Inneren versteckt…

slow innovation

Das 24-Stunden-Zifferblatt gibt euch einen perfekten Überblick des gesamten Tages. Das ist grundsätzlich anders als bei normalen Uhren und gibt euch so die Chance, ein besseres Bewusstsein für eben den ganzen Tag zu schaffen. Und wie ihr diesen angeht. Was ihr bestimmt sofort gemerkt habt: Es fehlt ein dickes Logo auf dem Zifferblatt, wie es bei Standarduhren üblich ist. Produkte mit wahrer Substanz brauchen kein offensichtliches Namensschild um wiedererkannt zu werden… Das einzigartige Design spricht für sich. Das slow Logo ist dezent nur hinten auf der Rückseite des Gehäuses zu sehen. Eine Erfindung die für sich spricht.

Vielleicht habt ihr in den ersten paar Tagen ein paar Umgewöhnungsschwierigkeiten beim Lesen der Einzeigeruhr. Keine Sorge, das geht schnell vorbei und ihr werdet den einen Zeiger lieben! Keine Sekunde, keine Minute mehr, die euch stresst und immer mit drohendem Ticken weiterläuft. Einfach mit einem viel natürlicheren Verhältnis die Zeit wahrnehmen. Und klar werdet ihr genau genug wissen, wie spät es ist. Auch mit einem kurzen Blick auf die Uhr, ohne großen Aufwand, wie ihr es gewohnt seid.

Jeder kleine Strich auf der Uhr zeigt 15 Minuten an.

slow uhren

slow Uhren werden im Mutterland der Uhren gefertigt, wo dieses Handwerk noch zelebriert wird und die besten und hochwertigsten Marken ihren Ursprung haben. Hier nimmt man sich noch die Zeit wahre Qualität zu schaffen und setzt Maßstäbe für Präzision und Gewissenhaftigkeit auch im Detail. Genau deswegen muss eine anspruchsvolle Uhr auch genau hier hergestellt werden.

Der Klassiker slow Mo 06 mit dem Lederband-Style. Hiermit kann man einfach nichts falsch machen. Verkörpert wie keine andere eine wunderschöne sportliche Eleganz. Passt super zum Business-outfit und auch zum T-Shirt.

Links: theslowwatch auf Facebook

Die milKit Innovation – nie wieder platte Reifen

Vor einem Jahr gewannen Pius Kobler und Sven Rizzotti den STARTUPS.CH – Award. Nach der Firmengründung und einer geglückten Crowdfunding-Kampagne überzeugten die Jungunternehmer diesen Sommer auch die Jury bei Venture Kick. Jetzt bringt das erfolgsverwöhnte Zürcher Startup Sport Components AG die ersten Produkte auf den Markt.

milkit erfindung

Die Jungunternehmer Pius Kobler und Sven Rizzotti haben eine klare Vision: Ihr Startup Sport Components AG soll ein bedeutender Name im Tubeless-Fahrradmarkt werden. Mit innovativen Produkten und einem erstklassigen Service von Bikern für Biker wollen sie Tubeless weltweit zum Standard machen. Darüber hinaus plant das Zürcher Startup innovative Produkte für den weiteren Sportmarkt zu entwickeln. Neue Patente sind bereits angemeldet.

Von der Idee zum Produkt
„Tubeless ist ein geniales System mit vielen Vorteilen. Die Installation und Wartung waren aber bisher mühsam. Nach einem platten Reifen aufgrund ausgetrockneter Dichtmilch wollte ich das System unbedingt in den Griff bekommen,“ erklärt Pius Kobler, Erfinder von milKit und Mitgründer der Sport Components AG. milKit ist ein revolutionäres System zur Installation und Wartung von Tubeless-Reifen. Diese funktionieren ohne Gummischlauch – wie beim Autoreifen – und weisen daher bessere Eigenschaften auf als herkömmliche Reifen. Die Wartung dieser Reifen und der sich ständig darin befindenden Dichtmilch war bisher aufwändig und klebrig. milKit macht Tubeless einfach. Nach nur 18 Monaten Entwicklungszeit und einer intensiven Testphase sind seit kurzem die ersten milKit Produkte weltweit im Online-Handel erhältlich:www.milKit.bike/shop .

milkit Innovation

Von Bikern unterstützt, von Unternehmern ausgezeichnet
Von kräftigem Rückenwind profitierte die Sport Components AG diesen Sommer gleich zweimal. Im Mai führten die Macher von milKit erfolgreich eine Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo durch. 600 Biker aus 36 Ländern unterstützten das Projekt mit insgesamt 30‘000 USD. Im Juli überzeugten Pius Kobler und Sven Rizzotti mit ihrer Idee die Jury der Schweizer Startup-Plattform Venture Kick und erhielten nach durchlaufen der drei Bewerbungsstufen Startkapital in der Höhe von insgesamt 130’000 CHF.

„Wir erhalten sehr positive Feedbacks von Kunden, potentiellen Partnern aus der Bike-Branche und erfahrenen Unternehmern“, erklärt Sven Rizzotti, Mitgründer der Sport Components AG. „Dies motiviert uns, die Weiterentwicklung voranzutreiben. Neue Patente sind bereits angemeldet.“

Erfindung der Woche – Erfinderladen Überraschung

Dienstagmorgen, der Wecker hat nicht geklingelt, man hat verschlafen, verpasst seinen Bus, dafür regnet es, aber den Regenschirm hat man mal wieder zuhause vergessen?

Eine Tüte Liebe

Es gibt Tagen, an denen sich Murphys Gesetz mal wieder bewahrheitet. In solchen Momenten wünscht sich jedermann nichts sehnlicher, als ein bisschen Glück kaufen zu können. Oder noch besser: eine Tüte Liebe, die man aufreißen kann, wann immer man ein wenig Zärtlichkeit braucht. Solche Überraschungen hält das Leben nicht bereit? Doch!

Tütenweise Glück und Liebe

Eine Tüte Glück - Erfinderladen

Ab sofort gibt’s im Erfinderladen tütenweise Glück und Liebe. Denn kleine Wunder gibt es immer wieder :)!

Neu aufgelegt versprechen die Wundertüten, dass man mit viel Spannung einen schönen Moment erleben oder verschenken kann.

Relaxed Care – magischer Sozial Würfel für ältere Personen

Das europäische Forschungsprojekt «Relaxed Care» hat einen Würfel entwickelt, der auf dezente Art eine ständige Verbindung zwischen älteren, alleinlebenden Personen und ihren Angehörigen herstellt. Das iHomeLab der Hochschule Luzern – Technik & Architektur ist als Projektpartner unter anderem für die komplette Hard- und Software zuständig. Das Projekt wurde nun für den europäischen Forschungspreis «AAL Award» nominiert.

Je ein dekorativer Würfel, beispielsweise aufgestellt in der Wohnung einer alleinlebenden, älteren Mutter und in jener ihres erwachsenen Sohns, stellt auf diskrete Art und Weise eine ständige Verbindung zwischen den beiden her. Die Würfel zeigen an, ob es dem anderen gut geht, ob er aktiv ist oder Gesellschaft möchte. Sensoren in der Wohnung stellen Änderungen im Lebensrhythmus der Personen fest. Ist alles im gewohnten Bereich, schimmert der Würfel grün, was so viel heisst wie «Alles in Ordnung, mir geht es gut». Weicht der Rhythmus auffällig ab, wechselt der Würfel die Farbe. Zudem können auch aktiv Signale gesendet werden. Spielerisch und unkompliziert können mit Hilfe von Kugeln, die in Vertiefungen des Würfels gelegt werden, Botschaften zum gemeinsamen Essen, einem Spaziergang oder ein simples «ich denke gerade an dich» ausgetauscht werden. Abgerundet wird das System durch eine Smartphone App, welche über dieselbe Funktionalität wie der Würfel verfügt.

Relaxed Care
Ständige Verbindung
«Das System soll auf dezente Art eine ständige Verbindung zwischen älteren Personen und Angehörigen herstellen und sie so zusätzlich aufeinander aufmerksam machen», erklärt Alexander Klapproth, Leiter iHomeLab. «Es soll nicht als Überwachungssystem verstanden werden. Mit Relaxed Care erfährt nicht nur der Sohn, ob es der Mutter gut geht, sondern auch umgekehrt. Eine Frage, die sich Mütter ja eigentlich ein ganzes Leben lang stellen. Die Qualität einer ständigen Verbindung geht viel weiter als die eines einzelnen Anrufs oder Besuchs. Vielmehr bildet der Würfel die lebenslange Verbindung zwischen Eltern und Kindern auf einer zusätzlichen virtuellen Ebene ab», erklärt Klapproth weiter. Der elegante Würfel soll in Zukunft wie ein Lifestyle Objekt gut sichtbar in der Wohnung stehen.

Technische Machbarkeit geprüft
Das iHomeLab hat innerhalb des Projekts die komplette Hard- und Software des Würfels entwickelt. Weiter hat es beim Projektstart aus den Wünschen der Benutzer die technischen Anforderungen an den Würfel abgeleitet. Sowohl diese Anforderungen als auch die technische Machbarkeit wurden beim Bau der Prototypen durch das iHomeLab geprüft und bewiesen.

würfel erfindung
Nominiert für europäischen Forschungspreis
«Relaxed Care» gehört zu den drei Finalisten des «AAL Award». Der europäische Forschungspreis wird jährlich an herausragende Projekte verliehen, die das unabhängige Leben von älteren Menschen in den eigenen vier Wänden fördern. Der Sieger wird am 24. September im belgischen Gent gekürt.

Das am 1.5.2013 gestartete Forschungsprojekt dauert insgesamt drei Jahre und hat ein Budget von 3 Millionen Euro. Folgende weitere Projektpartner aus der Schweiz, Österreich, Slowenien und Spanien sind an der Entwicklung unter der Leitung des AIT Austrian Institute of Technology beteiligt: 50plus GmbH (A), New Design University (A), SenLab d.o.o. (SLO), Eichenberger‘s Szenographie (CH), Ibernex (E), Soultank AG (CH), Schweizerisches Rotes Kreuz Luzern (CH). Es wird vom EU-Forschungs-Rahmenprogramm und für die Schweizerpartner vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI des Bundes finanziert.

Ein neues Patent aus der Schweiz revolutioniert den Rahmenbau

ISA ermöglicht den längenverstellbaren Fahrradrahmen

Das Längenverstellsystem ISA ermöglicht es, den Fahrradrahmen exakt auf seinen Besitzer einzustellen. Ergonomie und Fahrdynamik des Fahrrads lassen sich über das patentierte ISA-Steuerrohr anpassen. Die Weltneuheit feiert an der diesjährigen Eurobike ihre Premiere.

Die Idee von ISA (Integrated Size Adjustment) ist so einfach wie wirkungsvoll: Im längsovalen Steuerrohr kann die Position der Gabel um bis zu 1,5 cm nach vorne oder hinten verschoben werden. Möglich wird dies durch Aluminiumplatten mit exzentrischen Gabelschaft-Öffnungen. Zur Anpassung der Rahmenlänge müssen lediglich die Platten um 180° gedreht werden. Für noch feinere Anpassungen der Rahmenlänge sind zusätzliche Platten in Verstellschritten von 2,5 mm mit erhältlich.

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Fahrdynamik-Tuning verbessert Komfort und Sicherheit
Für Andy Muff, Entwickler von ISA, ist der grösste Vorteil des Systems, dass sich damit die Länge des Rahmens perfekt auf den Fahrer anpassen lässt: «Anders als wenn der Vorbau getauscht wird, bleibt dabei das Gewicht des Fahrers ausgewogen zwischen Sattel und Steu-errohr.» Weil sich durch die Anpassung mit ISA auch der Radstand ändert, kann die Fahrdy-namik nach den Wünschen des Fahrers ausgerichtet werden. «Wenige Millimeter Unterschied können schon spürbare Veränderungen bewirken», weiss der 48 -jährige Schweizer Fahrrad-entwickler. Grosse Fahrer profitieren zusätzlich von ISA, weil bei der Längenanpassung auch die Fussfreiheit zwischen Pedalen und Vorderrad wächst. Dadurch wird die Gefahr verringert, dass die Füsse das Rad berühren und einen Sturz provozieren. Für Fahrradhersteller bietet ISA die Möglichkeit, ihren Kunden mit wenigen Rahmengrössen das passende Rad bereitzustellen.

Vorteile ohne Einschränkungen
Rennradfahrer können die Vorteile von ISA genauso nutzen wie Mountainbiker, Reiseradfahrer und Alltagsradler. Sogar Kinderräder lassen sich dank ISA schnell an ihre wachsende Fahrer anpassen. Ausser dem ISA-Steuerrohr und den Steuerrohrplatten benötigt ISA keine Spe-zialteile. Für Andy Muff war es wichtig, dass handelsübliche integrierte Steuerlager, Vorbauten und Gabeln zum System passen.

Premiere an der Eurobike
ISA feiert seine Publikumspremiere an der diesjährigen Eurobike. Dort wird Entwickler Muff auch Gespräche mit Fahrradherstellern führen. «Ab dem Modelljahr 2010 werden die ersten Lizenznehmer ISA verbauen», prognostiziert er. Im nächsten Jahr wird ISA bereits an Rädern von Muffs eigener Marke «C2 Concept Cycle» verbaut.

Zum Steuerlager-System ISA
ISA wurde von Schweizer Andy Muff entwickelt und international patentiert. Fahrradhersteller können das System als Lizenznehmer nutzen. Weitere Informationen zu ISA finden Sie unter www.isa-system.ch.
Der frühere Schweizer Elite-Rennfahrer baute bereits mit 21 Jahren von Hand seinen ersten Rahmen. Nach dem Ende seiner Radsportkarriere blieb Muff dem Fahrrad treu und arbeitete als Importeur, Entwickler und Consultant für mehrere Fahrrad- und Zubehörhersteller in Europa und Asien. Seit 2006 entwickelt Andy Muff die sportlich-ergonomischen Rennräder und Bikes seiner eigenen Marke «C2 Concept Cycle» – www.conceptcycle.ch.