Der Erfinder von Pascal – Niklaus Wirth ist 80 Jahre

Niklaus Wirth ist ein Schweizer Informatiker und Erfinder der 15. Februar 1934 geboren ist in Winterthur. Er entwickelte unter anderem Pascal, eine der bekanntesten Programmiersprachen. Eine ganze Generation von Informatikern und ich selbst auch, hat damit das Programmieren erlernt. Am 15.02.2014 feierte der Pionier und Erfinder seinen 80. Geburtstag. Er arbeitet noch immer fleissig an möglichst einfachen und eleganten Programmen.

Niklaus Wirth war seit 1968 ordentlicher Professor für Computerwissenschaften (später Informatik) der ETH Zürich und emeritierte im Ende April 1999.

Niklaus Wirth

Niklaus Wirth diplomierte 1959 als Elektroingenieur an der ETH. Danach studierte er an der Université Laval, Kanada. Er doktorierte 1963 an der University of California in Berkeley mit Hilfe eines Stipendiums der Ford Foundation bei Professor H. D. Huskey. Von 1963 bis 1967 lehrte er als Assistenzprofessor an der Stanford University und danach an der Universität Zürich. 1968 wurde er zum Professor für Computerwissenschaften (später Informatik) an die ETH Zürich gewählt. Seine Interessen galten der Software-Technik und ihren Werkzeugen, vorab den Programmiersprachen. 1970 definierte er die Sprache Pascal, 1980 Modula-2 und 1988 Oberon. Er ist Konstrukteur des Rechners Lilith, 1986 des Rechners Ceres. Später befasste er sich mit dem Bau von Werkzeugen für den Schaltungsentwurf mit programmierbaren Bauteilen.

Niklaus Wirth ist Mitglied der Association for Computing Machinery (acm), der Computer Society (IEEE), der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW), der US National Academy of Engineering, der Berlin-Brandenburgischen Akademie und des Ordens Pour le mérite. Er ist Ehrendoktor der Universitäten von York, Linz, Laval (Quebec) und Novosibirsk, der Open University sowie der ETH Lausanne. 1984 erhielt er den acm Turing Award und 1987 den Computer Pioneer von IEEE.

Während 31 Jahren entwickelte Niklaus Wirth an der ETH Zürich neue Programmiersprachen, baute die ersten Personal Computer (PC) der Schweiz, bildete eine erste Generation von Schweizer Informatikern aus und schrieb mehrere weltweit übersetzte Standardwerke. Seit seiner Pensionierung vor 14 Jahren liegt Wirths Forschungsreich nicht mehr in Zürich, sondern in der Werkstatt seines Einfamilienhauses auf der Forch: Auf dem Schreibtisch stehen zwei Bildschirme und ein kleiner Desktop-Computer. Daran angeschlossen ein sogenanntes Development Board, eine Platine vollgepackt mit Elektronik, über welche sich Mikrochips modifizieren und programmieren lassen. Die vergangenen zweieinhalb Jahre hat Wirth hier praktisch täglich an einer Neufassung von «Oberon» gearbeitet, seiner 1988 zusammen mit dem PC «Ceres» entwickelten Programmiersprache. Seit seinem «Ruhestand» verging praktisch kein Tag, an dem sich Wirth nicht weiter mit Informatik beschäftigt hätte.

venture kick Finale 2014

130‘000 CHF für OsmoBlue und PB&B
Zwei innovative Startups der ETH Lausanne gewannen je 130‘000 Franken Startkapital im ersten venture kick Finale 2014 und haben grosse Chancen die Energiegewinnung sowie die ästhetische Medizin grundlegend zu verändern. OsmoBlue erforscht eine zukunftsfähige Lösung für Industrieunternehmen, um Wärmeabfall in Elektrizität umzuwandeln. PB&B entwickelt wiederum Schönheitsbehandlungen ganz ohne Skalpell.

venturekick

Energieeffizienz und -rückgewinnung gehören zu den zentralen Herausforderungen von Industrieunternehmen. Dr. Elodie Dahan, eine Mikrotechnik-Ingenieurin und die Chemikerin Dr. Anna Laromaine sind die Köpfe hinter OsmoBlue Sàrl und erforschen eine innovative Lösung zu dem weltweiten Energieproblem. Sie arbeiten an einer zukunftsfähigen und gewinnträchtigen Möglichkeit für Industrieunternehmen, ihren Wärmeabfall in Strom umzuwandeln. Die patentierte Technologie, die auf dem Prinzip der Osmose beruht, erzeugt Elektrizität aus Niedrigtemperaturwärme bis 30°C von mehreren hundert Kilowatt (kW) bis zu mehreren Megawatt (MW). Bisher war es nicht möglich, industrielle Abwärme unter 100°C für die Stromgewinnung zu nutzen. Darüber hinaus kann das System Wärme aus unterschiedlichsten Quellen wie Luft, Wasser, Gas oder Dampf recyceln. Der erzeugte Strom kann direkt ins Netz eingespeist oder von den Unternehmen selbst verbraucht werden.

Ungenutzte Energie für jedes Haus in den USA und in Europa
Die ersten Forschungsergebnisse von OsmoBlue zeigen, dass es möglich wäre, jeden amerikanischen und europäischen Haushalt mit Elektrizität aus Niedrigtemperaturwärme von Industrieunternehmen zu versorgen. Das Team von OsmoBlue plant den nächsten grossen Schritt für die Umsetzung ihrer Vision. In den nächsten Monaten beenden sie ihren Prototyp und fertigen danach eine Pilotanlage, die 100 kW an Strom erzeugen kann. Dr. Elodie Dahan über ihren Sieg: „Durch die venture kick Förderinitiative haben wir sehr konstruktives Feedback und hilfreiche Tipps erhalten, um unser Unternehmen voranzubringen. Mit der Finanzierung von venture kick können wir uns nun vergrössern und die erste Pilotanlage entwickeln.“

Revolutionäre Neuheit in der ästhetischen Medizin
Der CEO von PB&B AG Aho Anthony startete mit der verrückten Idee, ästhetische Eingriffe mit natürlichen Ergebnissen und ohne chirurgischen Einsatz zu ermöglichen. Zehn Jahre später und mit einem hochqualifizierten Forschungsteam der ETH Lausanne und dem Universitätsspital Genf (HUG) im Rücken, hat PB&B gute Chancen, die ästhetische Medizin zu revolutionieren. Das Forscherteam entwickelte verschiedene Injektionsarten aus biologisch abbaubaren Material zur Gesichtsverjüngung sowie für Brust- und Gesässvergrösserungen, die physiologische Wachstumsprozesse des menschlichen Körpers nachahmen. Zusätzlich kann die Methode für eine Brustrekonstruktion nach einer Amputation genutzt werden. Risiken, Komplikationen und Unannehmlichkeiten, die mit einer Operation einhergehen, werden drastisch reduziert. Zudem ist das Verfahren eine kostengünstige Alternative zu einem aufwendigen chirurgischen Eingriff.

Die Zukunft von Schönheitsbehandlungen
Anthony Aho über venture kick und die Zukunft von PB&B: „Um den Weg für klinische Test zu ebnen, führen wir in den nächsten zwei Jahren präklinische Studien durch. venture kick hat uns einen riesigen Anschub gegeben, um vermeintlich Unmögliches möglich zu machen. PB&B ist heute ein wachsendes Unternehmen, das herausragende Forschende und Doktoranden anzieht. 2014 wollen wir unsere Finanzierung auf 1,5 Millionen erhöhen und uns für europäische Wettbewerbe qualifizieren.“

Über venture kick
Seit der Lancierung von venture kick im September 2007 haben 298 Gründerprojekte von 11,52 Millionen Franken Startkapital profitiert. Die unterstützten Jungunternehmen haben bisher über 2‘000 zukunftsträchtige Arbeitsplätze geschaffen. Die Startups mit ihren hochinnovativen Projekten kommen dank venture kick in Kontakt mit professionellen Investoren und Industriepartnern. Diese haben bisher rund 464 Millionen Franken investiert.
Ziel von venture kick ist es, die Zahl der Firmengründungen an Schweizer Hochschulen zu verdoppeln. Monatlich erhalten acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und qualifizieren sich drei Monate später für die zweite Runde. Dort gewinnen zwei Teams je 20‘000 Franken. Diese machen in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus. Teilnahmeberechtigt sind Studierende, Forschende oder Professoren und Professorinnen von schweizerischen Hochschulen, welche mit ihrer innovativen Geschäftsidee eine Firma gründen wollen.
Die private Förderinitiative venture kick wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, ERNST GÖHNER STIFTUNG, OPO-Stiftung, AVINA STIFTUNG, Fondation Lombard Odier und DEBIOPHARM GROUP. Die operative Leitung liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen.
www.venturekick.ch

Die Schweizer Sägeblatt Innovation

Die Sägeblätter für den Profi, direkt vom Erfinder und Produzenten aus dem Schweizer Frauenfeld.

coram tools

1997 erfand der Erfinder des E-Cut Sägeblattes Marco Steiger Coram Tools Sägeblätter für die gängigen oszillierenden Multifunktionsmaschinen. Vom Jahr 2000 bis 2011 produzierte das Unternehmen laut eigenen Angaben in höchster Qualität für den Weltmarktführer. Anfang 2012 starteten die Schweizer aus dem Frauenfeld dann unter ihrer eigenen Marke Coram Tools.

coram

Mitte 2013 hat die CORAM TOOLS GMBH bei Ihren Händlern ihre neueste Entwicklung vorstellen können, die SB-Linie. SB-Linie steht für S=symmetrische Spitzverzahnung und B=Bi-Metall.
Hier ganz wichtig, Bi-Metall, denn damit schneidet man problemlos Holz, Kunststoff und wenn mal ein Nagel dazwischen kommt, macht das auch nichts.
Ausserdem verlängert das Bi-Metall die Lebensdauer der Sägeblätter, wir nennen es darum EXTENDED LIFE und erreichen dadurch eine dreifach höhere Standzeit als bei den üblichen, induktiv gehärteten E-Cut Sägeblättern.
Die symmetrische Spitzverzahnung ist im Vergleich zu der häufigeren asymmetrischen Verzahnung, welche meist bei Bi-Metall eingesetzt wird, viel schneidefreudiger, da in beide Oszillationsbewegungen geschnitten wird, was das Arbeiten bedeutend angenehmer und vor allem schneller macht.

Im Spätsommer 2013 wurden die innovativen E-Cut Sägeblätter für oszillierende Multifunktionsmaschinen auf den Markt gebracht.

Die Sägeblätter der R-Serie in Bi-Metall zeichnen sich durch extreme Schärfe und unsere zurzeit längste auf dem Markt erhältliche Eintauchtiefe von 87 mm aus. Sie wurden speziell dafür entwickelt um Holz effizienter, schneller und kraftsparender zu bearbeiten als es bisher möglich war. Verleimtes Holz, Zapfenverbindungen, austrennen von Fenstern ist alles kein Problem für dieses innovative Sägeblatt. Zudem eignet sich dieses Sägeblatt bestens um ins Material einzutauchen.

Curodont Repair gewinnt Swiss Technology Award 2013

Biotech-Zahnprodukt Curodont™ Repair gewinnt Swiss Technology Award 2013

Im Rahmen des Swiss Innovation Forums in Basel wurde die Credentis AG für Curodont™ Repair in der Kategorie «Start-up» mit dem Swiss Technology Award ausgezeichnet.

Die Innovationskraft der Curolox® Technologie und deren Umsetzung in Curodont™ Repair hat am Donnerstagabend 21. November, das Expertengremium beim Swiss Technology Award in Basel überzeugt. «Curodont™ Repair ist ein grosser Fortschritt für die Zahnerhaltung», sagt Robert Rudolf in seiner Laudatio bei der Preisverleihung. Für die Credentis ist der Swiss Technology Award ein Zeichen des Erfolgs, wie CTO Michael Hug erklärt, «Unabhängige Experten validieren die Innovation und deren Markttauglichkeit und honorieren den Mut uns auf diese Technologie und deren Potential zu fokussieren.»

Credentis AG, Bild: © SIF 2013

Credentis AG, Bild: © SIF 2013

Die regenerative Kariestherapie mit Curodont™ Repair wird in der Schweiz bereits von vielen präventionsorientierten Zahnarztpraxen angeboten. Die Curolox™ Technologie imitiert die natürliche Schmelzmatrix durch ein Gerüstes aus «intelligenten» Eiweissmolekülen, um so die natürliche Selbstheilungsfähigkeit der Zähen zu erweitern. Denn um gesund zu bleiben, regenerieren sich unsere Zähne tagtäglich durch Einbau von Mineralien aus dem Speichel befinden. Ist diese natürliche Remineralisierung beeinträchtigt, sei es durch schlechte Essgewohnheiten, Krankheit, Medikamenteneinnahme, oder im fortschreitenden Alter, wird der Zahnschmelz zunehmend demineralisiert, porös und damit anfällig für Karies.

Curodont™ Repair dringt in die Tiefe von initialen Defekten und bildet dort ein «Hilfsgerüst» aus Eiweissmolekülen. Jetzt können sich wieder Mineralien aus dem Speichel einlagern. In der Folge verschwinden die ersten Anzeichen einer Karies, der Schmelz baut sich auf natürliche Weise wieder auf. Der angegriffene Zahn gesundet.

curodont repair 2013

Das hochwirksame Zahngel Curodont™ Protect ist ein weiteres innovatives Produkt der Credentis, das die Curolox™ Technologie verwendet und wie ein biologisches Schutzschild wirkt. Durch regelmässiges Auftragen nach der Dentalhygiene, nach dem Bleaching oder bei hypersensiblen Zähnen werden die Zähne und Zahnhälse auf Dauer spürbar geschützt und widerstandsfähiger.

curodont protect 2013

Swiss Technology Award

Kein anderer Wettbewerb kann auf eine solche Tradition und Erfolgsgeschichte zurückblicken wie die Initiative «Swiss Technology Award». Ausschlaggebend für die hohe Attraktivität sind: Erstens prämiert er vor allem technologische Innovationen und zweitens winkt als Preis kein dicker Check, sondern ein Bündel von Chancen – Chancen für den raschen Markteintritt.
Im Rahmen des 8. Swiss Innovation Forum präsentierten sich im Congress Center Basel die innovativsten Unternehmen der Schweiz. Die Gewinner des Awards im Jahr 2013 heissen Hypo Pet, SANITIZED und Credentis. Sie setzten sich in drei Kategorien gegen rund 50 Mitbewerber durch. Der Award-Verleihung wohnten 1000 Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Politik bei.Mehr News finden Sie hier.

Über credentis

credentis AG hat ihren Hauptsitz am Technopark Aargau in Windisch. Das Unternehmen hat sowohl mehrere Start-up Auszeichnungen als auch die Unterstützung von Organisationen wie Genilem erhalten. Zudem erhielt credentis Forschungsfinanzierung, unter anderem im Zusammenarbeit mit der FHNW School of Life Sciences in Muttenz vom Schweizerischen National Fonds, dem Aargauer Forschungsfonds und dem Medical Technology IKC (in Zusammenarbeit mit der University of Leeds).
CEO Dr. Dominik Lysek, CTO Michael Hug und CBO Tobias Feger verfügen über langjährige Erfahrung in der Medizintechnik, in Marketing und über ein starkes Netzwerk in der Dentalindustrie. Die Verwaltungsräte Dr. Werner Berner, Dr. Michael Peetz und Dr. Erich Platzer (VR-Präsident), ergänzen das Know-how des Managements durch umfassende Erfahrung in leitenden Positionen in der Pharma-, Medizintechnik-, und Dental-Branche.

CatchMyPain – Das Schmerztagebuch

Schmerzen können sehr komplex sein: Im Laufe der Zeit können sich Schmerzen ausbreiten, der Ort der Schmerzen verschiebt sich oder die Intensität verändert sich. Vermutlich gibt es zudem verschiedene Aktivitäten und Umstände, welche Ihren Schmerz positiv oder negativ beeinflussen. Die Führung eines Schmerztagebuchs hilft Ihnen dabei, Ihre Schmerzen besser kennen zu lernen und Muster zu erkennen, die Sie anschliessend beeinflussen können.Ausserdem kann Ihnen das Tagebuch dabei helfen, Ihre Schmerzen einem Arzt, Therapeuten oder einem Familienmitglied zu beschreiben: Dank den detaillierten Schmerzzeichnungen von CatchMyPain wird Ihr Schmerz endlich sichtbar und der genaue Verlauf und wichtige Ereignisse geraten nicht in Vergessenheit.

catchmypain

Neben Ihrem persönlichen Nutzen unterstützen Sie mit der Führung des CatchMyPain-Tagebuchs zudem die Erforschung und Bekämpfung chronischer Schmerzen.

catchmypain app

Schmerzen erfassen
CatchMyPain ist ein intelligentes Schmerztagebuch, mit welchem Sie Ihrem Schmerz ein Gesicht verleihen und dessen Verlauf festhalten können. Mit CatchMyPain können Sie unter anderem…

- detaillierte Farb-Schmerzzeichnungen anfertigen, mit welchen Sie den Ort und die Intensität der Schmerzen ausdrücken können
- genau festhalten, wann Ihre Schmerzen auftreten
- das Tagebuch für Ihren Arzt oder Therapeuten exportieren oder es ausdrucken
- die Schmerzqualität beschreiben (heiss, kalt, stechend, …)
- Ihre allgemeine Zufriedenheit festhalten
- Ereignisse und Umstände erfassen, welche Ihren Schmerz positiv oder negativ beeinflussen
- Eine Schmerzkurve anzeigen, die aus den einzelnen Schmerzzeichnungen errechnet wird und Ihren Schmerzverlauf visualisiert und noch vieles mehr…

Neue Erkenntnisse gewinnen und chronische Schmerzen bekämpfen
Chronische Schmerzen sind weit verbreitet und beeinflussen die Lebensqualität jedes einzelnen Betroffenen massiv: Einer von fünf Erwachsenen leidet an chronischen Schmerzen und die Hälfte dieser Patienten leidet sehr mehr als sieben Jahren. Diese Zahlen zeigen, wie schwierig es ist, chronische Schmerzen zu diagnostizieren und erfolgreich zu behandeln.
CatchMyPain Macher wollen das ändern! Deswegen nutzen Sie und Ihre Partner die anonymisierten Schmerztagebücher, um Schmerzforschung zu betreiben und neue Erkenntnisse im Bereich der chronischen Schmerzen zu gewinnen. Verschiedene medizinische Experten, Kliniken und das Institut für Informatik Zürich der Universtität Zürich unterstützen die Entwicklung von CatchMyPain und die Analyse der Schmerzdaten. Zusätzlich erhalten wir finanzielle Unterstützung von der Eidgenössischen Komission für Technologie und Innovation und von der Hasler Stiftung.

sanovation

Über CatchMyPain
Das Schmerztagebuch CatchMyPain wird durch das Schweizer Start-up Sanovation AG entwickelt und unterhalten. Sanovation wurde im November 2011 gegründet und arbeitet seither ausschliesslich an CatchMyPain. Die Idee für CatchMyPain entstand durch die eigene Schmerzgeschichte des CEOs und Mitgründers Daniel Lawniczak.

Im Fokus 2013: Von der Idee zum Produkt

Am Montag, 11. November 2013, 16.30 Uhr, findet im TECHNOPARK Zürich die Fokus-Podiumsdiskussion «Unternehmertum – von der Idee zum erfolgreichen Produkt» statt. Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmerinnen und Unternehmer? Wo liegen die Chancen und Risiken für Start-ups? Welche Fehler werden in der Gründungsphase begangen?
Mangelt es am Mut zu wachsen oder fürchtet man das Scheitern zu sehr? Wie entwickelt man ein Unternehmen erfolgreich?

technopark zuerich

Diese und andere Fragen diskutieren zwei erfolgreiche Jungunternehmer und zwei etablierte Unternehmerpersönlichkeiten:
Thomas Gempp, Levitronix / Thoratec Switzerland;
Dominik Grolimund, Silp AG;
Timo Hafner, Gastros;
Jean-Pierre Wyss, u-blox.

Termin: Am Montag, 11. November 2013, 16.30 Uhr
Ort: TECHNOPARK Zürich
Anmeldungen unter www.technopark.ch

Die Erfindung der Luxemburgerli

Der Zürcher Unternehmer Richard Sprüngli zählt zu den bekannten Unternehmer Persönlichkeiten in der Schweiz. Er ist am vergangenen Freitag, 18. Oktober 2013, in seinem 98. Lebensjahr an seinem Wohnort verstorben. Zu seinen grössten Erfolgen gehört die Erfindung der Luxemburgerli.

Das 1836 gegründete traditionsreiche Schweizer Familienunternehmen Sprüngli AG zählt heute mit seinem erlesenen Sortiment zu den renommiertesten Confiserien Europas. Die Produkte aus dem Hause Sprüngli stehen nicht nur für beste Qualität, sondern auch für einmalige Frische und Natürlichkeit. Die vollendeten Kreationen bringen täglich Kundinnen und Kunden aus aller Welt ins Schwärmen.

Richard Sprüngli lernte Konditormeister und trat 1948 in das Familienunternehmen ein. 1956 übernahm er dessen Leitung bis 1994. Anfang der 1970er Jahre erweiterte er die Firma um mehrere Verkaufsgeschäfte. Mittlerweile gehören über 20 Filialen zum regionalen Süsswaren-Imperium.

Bild: Luxemburgerli Schwarzwälder, Confiserie Sprüngli AG

Bild: Luxemburgerli Schwarzwälder, Confiserie Sprüngli AG

Köstlichkeiten wie die luftig leichten Luxemburgerli bringen Menschen auf der ganzen Welt ins Schwärmen. Die zarten Makrönchen mit feinster Füllung sind ein unvergleichlicher Genuss und nicht nur zum Wahrzeichen für die Confiserie Sprüngli geworden, sondern für ganz Zürich.
Entwickelt wurde die Spezialität vor über 50 Jahren auf Anregung von Richard Sprüngli. Seither haben die Confiseure des Hauses Sprüngli die Rezeptur immer weiter verfeinert. Die Aromenvielfalt reicht von Chocolade, Bourbon-Vanille, Champagne Deluxe bis hin zu Himbeer Deluxe, Citron oder Pistache und laufend kommen neue, unwiderstehliche Geschmackskreationen dazu.

Neben den Luxemburgerli umfasst das täglich frische Angebot unwiderstehliche Pralinés und Truffes sowie einzigartige Tortenkreationen, saisonale Spezialitäten und Geschenkideen für jede Gelegenheit. Dabei werden alle Produkte seit über 175 Jahren tagtäglich aus den besten Zutaten mit Liebe und Begeisterung von Hand hergestellt. Von den Rohstoffen und der Verarbeitung über die Verpackung bis zur Präsentation im Laden und der Beratung im Verkauf – das Rezept von Sprüngli heisst höchste Qualität.

Unter www.myluxemburgerli.ch kann man der Luxemburgerli-Box mit einer selbst gestalteten Banderole eine persönliche Note verleihen. Zur Auswahl stehen liebevoll illustrierte Sujets zu Anlässen wie Geburtstag, Hochzeit, Jubiläum oder Muttertag. Diese lassen sich mit persönlicher Grussbotschaft und eigenem Bild individualisieren – fertig ist eine einzigartige Überraschung für Familie, Freunde und Bekannte.

Innovationsmaschine Schweiz

Die Schweiz zählt zu den erfolgreichsten Erfindernationen der Welt. Die Menschen dahinter sind kaum bekannt. Sie tüfteln im Stillen, formen die Welt von morgen und leben den Traum vom grossen Wurf. Ihr Weg ist steinig und nur wenige schaffen es. Doch dieser Erfindergeist hat die Schweiz geprägt. Heute Abend am Donnerstag um 20:05 Uhr kommt auf SRF 1 – der Film “Erfinderland Schweiz – Von Visionären und Tüftlern“.

Als Triebfedern werden Rohstoffknappheit, Qualitätsbewusstsein, Geduld, aber auch der Wohlstand genannt. Die Erfinder sind für die Schweiz von grosser Bedeutung. “Hinter fast jedem technischen Betrieb steckt eine Erfindung”, sagt Patentanwalt Josef Felber. Wer sind die Menschen hinter den Erfindungen? Was treibt sie an? Der Film taucht ein in die Welt zeitgenössischer Schweizer Erfinder. Da ist zum Beispiel Andreas Reinhard, der Visionär der Schweizer Erfinderszene. Sein Paradeprojekt ist der Skylift – der Lift in den Himmel. Reinhards Traum: Der Skylift soll eines Tages den Eiffelturm in den Schatten stellen. Seit 20 Jahren arbeitet er daran, jetzt steht der Bau kurz bevor. Oder der Tüftler Robert Meier. Er arbeitet an einer “Revolution des Elektrovelos”. Doch die Konkurrenz ist riesig, die Gelder knapp und die Industrie zeigt Meier die kalte Schulter. Die Existenznot sitzt ihm im Nacken, seit Jahren. Und doch ist Aufgeben kein Thema. Der Erfinder braucht einen langen Atem. Aber es kann sich lohnen. Roman Bühler hat das erlebt: Nach jahrelanger Entwicklung hat seine neuartige Windturbine den Sprung in den Markt geschafft. Doch auch Bühler musste lange untendurch. Erfinden hat in der Schweiz Tradition. Das zeigt eine Zeitreise durch die ältere und jüngere Erfindergeschichte. Eine der wirtschaftlich erfolgreichsten helvetischen Erfindungen der letzten Jahrzehnte dürfte die Nespressokapsel sein. Doch auch diese buchstäblich heisse Idee wäre trotz Millionenbudget fast gescheitert, wie der Erfinder Eric Favre erzählt. Und sie inspiriert heute noch, die Kapsel: Ein junges Erfinder-Duo möchte Fladenbrot aus der Kapsel backen. Erste Maschinen entstanden in jahrelanger Arbeit im Keller. In der Zwischenzeit ist ein Startup entstanden, dem Experten gute Erfolgschancen einräumen.

Hier der Trailer zu dem Film: Erfinderland Schweiz – Von Visionären und Tüftlern.

erfinderland schweiz

So unterschiedlich die Charaktere und (Leidens)-Wege der Erfinder sind, sie haben doch vieles gemeinsam: Sie wollen die Welt ein Stück besser machen. Sie zeigen Durchhaltewillen, Leidenschaft und Mut zum Risiko, auch das zeigt dieser Film von Peter Höllrigl.

Erfinder TV Tipp:

Erfinderland Schweiz – Von Visionären und Tüftlern
Heute: am Donnerstag um 20:05 Uhr auf SRF 1

Ich wünsche Euch viel Spaß.

Erfindung der Woche: Fly-Goodbye-Gun

Der Winter steht vor der Tür, die Temperaturen sinken und so manche Insekten kämpfen um´s Überleben. Einige haben den Kampf bereits aufgegeben, andere wiederum nutzen die letzten sonnigen Tage um Energie zu tanken. Voller Lebensfreude zeigen sie uns noch einmal was sie drauf haben und schwirren uns mit Vorliebe im Gesicht herum. Die ausgewählte Schweizer Erfindung der Woche (Fly-Goodbye-Gun) bietet einen Alternative zur qualvollen Fliegenklatsche.

fly_goodbye

Wir haben mit dem Schweizer Erfinder Herrn Silvin Jancic gesprochen und er hat uns die ganze Geschichte zum Produkt erzählt.

“Wir Wohnen auf dem Land – frische Luft, Wald, Wiesen, Tiere. Ich liebe Tiere, auch Fliegen und Wespen, aber nur wenn sie mich beim Essen in Ruhe lassen. Fliegen wühlen mit Vorliebe im Mist und möchten dann auch mein Mittagsessen mit mir teilen, habe ich nicht so gerne. Wespen sind OK, sie mögen aber, genauso wie ich, gerne Wassermelonen. Nicht toll, denn so ein Wespenstich auf der Zunge oder noch weiter im Hals ist nicht ganz ohne Risiken. Wir essen sehr gerne draußen auf dem Balkon, Fliegen und Wespen leisten uns Gesellschaft (wir wohnen ja auf dem Lande). Eines Tages, haben wir hohen Besuch gehabt, es wurde das unbezahlbare Porzellan von der Großmutter raus gekramt und darauf serviert. Eine Fliege hat ihre Flügel auf dem Rand von meinem unbezahlbaren Porzellan-Teller gepflegt. Da die Fliegenklatsche griffbereit war, habe ich vergessen, das ich Tierliebhaber bin: Fliege war hin, Teller war hin, Stimmung natürlich auch. Da kam die zündende Idee: statt zerquetschen, soll man die Fliegen erschießen. So wurde die fly-goodbye Gun erfunden. Fliegen oder Wespen werden nicht erschossen, sondern nur in die Fangpatrone eingesaugt. Die Fangpatrone kann man aus der Gun herausnehmen, das mitgelieferte Vergrößerungsglas darauf montieren und die eingefangenen Monster bei 10facher Vergrößerung betrachten. Später können sie wieder in die große Freiheit entlassen werden.

Schweizer Erfinder Silvin

Im Gegensatz zum Schrotflinte-Schießen auf eine Ente, oder mit Scharfschützengewehr auf ein großes Tier, ist die Fliegen-Jagd mit der fly-goodbye ein echter Sport. Es bedarf viel List, eine ruhige Hand und Nerven aus Stahl. Man muss natürlich zuerst einiges über die Fliegen wissen. Wichtigstes Hilfsmittel der Fliegen ist ihr Facettenauge, das nicht nur einen fast unbegrenzten Rundumblick ermöglicht, sondern auch 300 Einzelbilder pro Sekunde unterscheiden kann. Beim Menschen verschwimmen bereits etwa 20 Bilder pro Sekunde zu einem Film. Zudem arbeitet das Zentralnervensystem der Insekten zehnmal so schnell wie das des Menschen. Kein Wunder also, dass die Startvorbereitungen einer Fliege nur rund 200 Millisekunden dauern. Das genügt, dass der Schlag, den ein Mensch ausführt, meist zu spät kommt.

Fliegen sind es also gewohnt, üblichen Bedrohungen dank ihrer hervorragenden Reaktionsfähigkeit zu entkommen. Sie flüchten erfahrungsgemäß aber erst, wenn sie sich bedroht fühlen. Bedroht fühlen sie sich, wenn man in ihrer Nähe schnelle Bewegungen macht. Wenn man sich also langsam Fliegen annähert, lassen diese das bis auf ca. 1 cm zu. Und genau das ist das Erfolgsprinzip von fly-goodbye.

Nach Betätigen des Abzugs schnellt das Fangrohr blitzschnell (ca. 1,5 cm) nach vorne und baut gleichzeitig einen starken Sog auf. Gegen diesen Sog hat die Fliege keine Chance. Sie wird in die Fangpatrone eingesogen und bleibt hinter dem patentierten fly-gate gefangen.”

Wenn du jetzt also auch Lust auf Fliegenforschung hast dann hol die die Fly Goodbye im erfinderladen oder bestell sie einfach direkt im Onlineshop.

Schweizer Design Preis 2013: Zwei Forschungsprojekte der Hochschule Luzern – Design & Kunst nominiert

Gleich zwei Forschungsprojekte, an denen die Hochschule Luzern – Design & Kunst beteiligt war, sind für den diesjährigen Schweizer Design Preis nominiert. Im Projekt «E-Broidery» wurden Vorhänge produziert, die dank LEDs leuchten, ohne ihre textilen Eigenschaften zu verlieren. Im Projekt «Interior-Stickereien» gelang es erstmals, Echtholzfurniere zu besticken.

LEDs sind in jedem Haushalt anzutreffen, sei es im Fernseher, im Wecker oder in der Taschenlampe.
Ein neues Verfahren erlaubt es nun, paillettengrosse LEDs direkt auf Stoffe zu sticken, und zwar mittels eines besonders dünnen und leitfähigen Garns. Dabei behalten die Stoffe ihre textilen Eigenschaften, bleiben weich, form- und sogar waschbar. Entwickelt wurde diese Technik von der St. Galler Traditionsstickerei Forster Rohner AG.
Für die kommerzielle Anwendung suchte das Unternehmen den Kontakt zur Hochschule Luzern – Design & Kunst und zum Langenthaler Unternehmen Création Baumann, das spezialisiert ist auf textile Inneneinrichtungen. Die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) unterstützte das Projekt «E-Broidery» mit 750’000 Franken.

Leuchtende Vorhänge als Novum am Markt
Isabel Rosa Müggler, Textildesignerin am Kompetenzzentrum (CC) Products & Textiles, leitete das Projekt «E-Broidery» seitens der Hochschule Luzern. Sie befasste sich mit ihrem Team vor allem mit den ästhetischen Fragestellungen, die die neue Technologie hervorruft. «Wir untersuchten beispielsweise, welchen Einfluss die Abstände der einzelnen LEDs auf die Wahrnehmung und Optik haben.» Zusammen mit Création Baumann wurde dann am konkreten Lichtdesign gefeilt. Entstanden sind Vorhänge, die im Herbst unter dem Namen «eLumino» auf den Markt kommen. Zudem wird bereits an einem Nachfolgeprojekt gearbeitet: Bei diesem sollen weitere Möglichkeiten der LEDs genutzt werden, wie etwa Farben oder dynamische Lichteffekte. Das Projekt «E-Broidery» ist für den Design Preis Schweiz 2013 in der Kategorie Newcomer nominiert.

KTI-Projekt «E-Broidery»: eLumino Kollektion – LED-Stoffe im besten Licht. (Foto: Création Baumann)

KTI-Projekt «E-Broidery»: eLumino Kollektion – LED-Stoffe im besten Licht.
(Foto: Création Baumann)

Holzstickereien in der Kategorie Research nominiert
Im Projekt «Interior-Stickereien» wurde ein Verfahren entwickelt, um die klassische St. Galler Spitze auf Echtholzfurniere sticken zu können. Auch dieses Projekt wurde von Isabel Rosa Müggler geleitet. Sie und weitere Designerinnen der Hochschule Luzern – Design & Kunst erprobten, wie die Stickerei auf verschiedene nichttextile Materialien übertragen werden kann und erkannten das grösste Potenzial bei dem Test mit Holzfurnier.
Die IGS Innovationsgesellschaft Sticker, der sechs Schweizer Unternehmen angehören, setzte die entwickelte Stickerei technisch um. Zudem konnte der Büromöbelhersteller Sitag als Partner aus der Holzbranche für das Projekt gewonnen werden. «Diese Methode lässt neue, vielfältige Möglichkeiten des Customizing mit einem besonderen ästhetischen Reiz entstehen und schafft Spielraum für Exklusivität und Individualität», sagt Wiebke Bröckling, Marketingverantwortliche der Sitag. Aus der Zusammenarbeit sind verschiedene bestickte Furniere für Büromöbel entstanden.

KTI-Projekt «Interior-Stickereien» mit textilen und nicht-textilen Anwendungen. (Foto: Johannes Eisenhut)

KTI-Projekt «Interior-Stickereien» mit textilen und nicht-textilen Anwendungen.
(Foto: Johannes Eisenhut)

Ebenfalls stieg die ag möbelfabrik horgenglarus mit einer Stuhlkollektion ins Projekt ein. Sie ersetzte das Geflecht der Rückenlehne des Stuhls «Lyra» mit einer floralen Stickerei. Von der KTI gab es für das Projekt Fördergeld in Höhe von 190’000 Franken. «Interior- Stickereien» wurde Ende März 2013 abgeschlossen und ist für den diesjährigen Schweizer
Design Preis in der Kategorie Research nominiert.

Vernissage und Preisverleihung am 1. November 2013
Der Schweizer Design Preis wird alle zwei Jahre und heuer bereits zum zwölften Mal vergeben. Ziel des Wettbewerbs ist es, Bestleistungen aus der Schweiz auszuzeichnen und zu fördern. Vernissage und Preisverleihung finden am 1. November 2013 in Langenthal statt und sind öffentlich. Eingereicht wurden rund 300 Projekte, von denen 34 nominiert sind. Acht Projekte werden mit einem Gesamtpreisgeld von 225’000 Franken ausgezeichnet.