Erneuter Anstieg an Firmengründungen im ersten Halbjahr 2018

Der Trend aus dem Rekordjahr 2017 setzt sich fort. Im ersten Halbjahr 2018 verzeichnet die Schweiz bei Firmengründungen ein Plus von 1.8% bzw. 393. Ein neues Allzeithoch.

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Gründungen im ersten Halbjahr 2018 mit 22’247 Neueintragungen ins Handelsregister um 1.8%. Dies ist ein neuer Rekord. Die Monate März (-7.5%) und Juni (-3.5%) lagen unter dem Vorjahresniveau, Januar (7%) und April (13%) waren hingegen besonders gründungsintensiv.

Etablierte Rechtsformen
Mit einem Anteil von 38.5% ist die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) nach wie vor die beliebteste Rechtsform für den Start mit einer eigenen Firma. Die GmbH hat sogar 4% mehr Firmengründung zu verzeichnen als im gründungsstarken Vorjahr. Darauf folgen wie gehabt die Einzelfirma mit 32.8%, die Aktiengesellschaft (AG) mit 20% und die Kollektivgesellschaft (KlG) mit 3%. Zusammen machen diese vier Rechtsformen über 94% der neueingetragenen Rechtsformen in der Schweiz aus.

Kantonale Unterschiede
Im Vergleich zum Vorjahr zeigen sich beispielsweise die Regionen Espace Mitelland (-3% bzw. -95), Zürich (-0.4% bzw. -17) oder die Ostschweiz (-1% bzw. -17) mit weniger Einträgen. Auf der anderen Seite konnten vor allem die Kantone Zug (25% bzw. 251), Genf (7% bzw. 124) oder das Tessin (5% bzw. 64) mehr Gründungen verzeichnen. Äusserst positiv schnitten die relativ gesehen gründungsschwachen Appenzell Ausserrhoden mit 18%, Uri mit 16% und Glarus mit 13% mehr Gründungen ab.
Die Stimmung in der Schweizer Gründer/innen- und Startup-Szene ist ausgezeichnet.

Über das IFJ Institut für Jungunternehmen
Seit 1989 begleitete das IFJ mehr als 105‘000 Firmengründer/innen auf dem Weg in die Selbständigkeit. Als führende Anlaufstelle für Startups in der Schweiz bietet das IFJ die schweizweit begleitete Firmengründung, Tools zur Erarbeitung eines Businessplans sowie für Buchhaltung und Administration, kostenlose Intensivkurse und Referat-Events mit aktivem Networking sowie diverse Informationsunterlagen.

Namhafte Partner und die Öffentliche Hand setzen auf Zusammenarbeiten mit dem IFJ. Dies erlaubt, einen umfassenden Startup Support kostenlos für Gründer/innen in der Schweiz zu bieten.
Heute führt das IFJ jährlich 16‘000 telefonische Kontakte, begrüsst 10‘000 Besucher/innen an Kursen und Events, registriert Zehntausende Web- und Social Media-User und wickelt rund 2‘000 Firmengründungen ab.

Links:
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www.startup-space.ch

Die Iris-Eye Innovation

Intelligente Sensorik reduziert Lichtverschmutzung und Energieverbrauch der Strassenbeleuchtung

Auf wenig befahrenen Strassen kann die Beleuchtung ohne Sicherheitsrisiko gedimmt und
nur bei Bedarf heraufgefahren werden. So lassen sich Energieverbrauch und Lichtverschmutzung reduzieren. Dafür muss das Beleuchtungssystem mit Sensoren versehen sein, die auch bei schwachem Licht zwischen Mensch, Fahrzeug und Tier unterscheiden können. Forscher der Hochschule Luzern haben dafür in intensiver Zusammenarbeit mit der Zürcher Firma ELEKTRON AG «Iris-Eye» entwickelt.

Immer mehr Gemeinden stellen ihre Strassenbeleuchtung auf LED um und sparen
dadurch Strom und Kosten. Darüber hinaus lässt sich mit LED und modernen
Lichtmanagementsystemen die Beleuchtungsstärke bedarfsgerecht anpassen – ist die
Strasse leer, so reicht ein minimales Dimmlevel. Kommt ein Fussgänger oder Auto, so
steigt zur Sicherheit die Beleuchtungsleistung an.


Prototyp von Iris-Eye, Riedhofstr. 11, Au (ZH)

Bis zu 80 Prozent der Energie einsparen
Gesteuert wird die Beleuchtung durch die Sensorknoten an den Beleuchtungsmasten
und durch deren Kommunikation untereinander. Sobald der Sensor eines Knotens eine
Person erkennt, signalisiert er den beiden Nachbarknoten deren Präsenz. So können die
nächsten Leuchten ihre Beleuchtungsstärke ebenfalls erhöhen. Registrieren die
Sensorknoten ein Auto, wird die Information gleich mehreren benachbarten Knoten
übermittelt. Auf diese Weise wird die Beleuchtung auch bei schnellem Verkehr
gewährleistet.

«Insbesondere in Regionen mit wenig Aktivität können Energieverbrauch und
Lichtverschmutzung dadurch um bis zu 80 Prozent reduziert werden, ohne dass die
Sicherheit gefährdet ist», sagt Klaus Zahn vom Kompetenzzentrum Intelligent Sensors
and Networks der Hochschule Luzern. Er hat im Auftrag der Zürcher Firma
ELEKTRON, dem Spezialisten für bedarfsgerechte Strassenbeleuchtung und Smart
City Systemintegrator, das von innosuisse geförderte Sensor-Projekt «Iris-Eye»
geleitet.


Mehr Präzision gefragt
Herkömmliche Sensoren erfassen zwar Bewegung und Geschwindigkeit, können jedoch
nicht differenzieren und verursachen so viele Fehlalarme. «Für diese flexible
Beleuchtung braucht es Sensoren, die trotz der schwachen Beleuchtung zuverlässig
zwischen einem Fuchs und einer Fussgängerin, zwischen Blättern im Wind und einem
Auto unterscheiden können», beschreibt Klaus Zahn die Herausforderung. Für eine
zuverlässige Erkennung setzten er und sein Team stromsparende Minikameras und
Mikroprozessoren ein. Es gelang ihnen durch eine Kombination von modernster
Vision-Sensorik mit intelligenter Bildverarbeitung, einen Sensorknoten zu entwickeln,
der nicht nur auf Bewegung reagiert, sondern unabhängig von den Lichtverhältnissen
zuverlässig und präzise Menschen und Fahrzeuge erfasst. Die verbesserte
Sensortechnologie hilft Fehlalarme zu vermieden, da sie Tiere oder bewegte Bäume
erkennt und die Beleuchtungsstärke deshalb nicht erhöht.
Enrico Baumann, Geschäftsführer der ELEKTRON, erkennt in den Sensoren von «Iris-
Eye» Potenzial für weitere Entwicklungen: «Wir sind auf innovative, energieeffiziente
Lichtkonzepte spezialisiert und haben schnell erkannt, dass sich die Sensoren von «Iris-
Eye» auch für weitere Anwendungen einsetzen lassen. So könnte beispielsweise die
Beleuchtung von Perronkanten am Bahnhof oder von Fussgängerstreifen zur Erhöhung
der Sicherheit hochgedimmt werden, sobald Personen anwesend sind. Deshalb wurde
«Iris- Eye» modular und ausbaufähig konzipiert.»

Venture Kick Gewinn für IDUN Technologies und KOMP-ACT

Herzlichen Glückwunsch an IDUN Technologies und KOMP-ACT zu ihrem Gewinn von je CHF 130’000 in der dritten Runde von Venture Kick. IDUN Technologies konzipiert einfache, hautfreundliche, dehnbare und hoch-leitfähige Elektroden für tragbare Geräte. KOMP-ACT entwickelt kleine und kostengünstige elektrische Stellantriebe für die Automatisierungsindustrie. Beide Startups nutzen die Mittel, um den Produktionsprozess ihrer Geräte zu steigern.

IDUN Technologies, ETH Spin-off – revolutionäre Biosensoren für tragbare Geräte
300 Millionen tragbare Geräte wurden im Jahr 2017 weltweit verkauft, was die hohe Nachfrage nach Daten in verschiedenen Bereichen wie Lifestyle und medizinisches Monitoring belegt. IDUN Technologies möchte tragbare Geräte mit verbesserten Biosensoren auf die nächste Stufe bringen um herkömmliche Elektroden zu ersetzen. Gegenwärtige Elektroden haben immer noch bestimmte Nachteile: menschliches Unbehagen und begrenzte Genauigkeit bei der Datensammlung. Längerer Gebrauch von nassen Elektroden, mit Gelapplikation, führt zu Hautirritationen, da das Gel im Laufe der Zeit austrocknet. Sogenannte trockene Elektroden, die aus relativ harten Materialien bestehen, hinterlassen Hautflecken, können Schmerzen verursachen und haben eine signifikant geringere Signalqualität. IDUN Technologies hat eine innovative Lösung entwickelt, um die Vorteile beider Welten zu kombinieren. Die neuen Elektroden, die aus siliziumbasierten Materialien mit leitfähigen Partikeln (Silber und Silikon-Elastomer) bestehe, sind weich, dehnbar und angenehm auf der Haut und bietet klinische Signalqualität ohne die Verwendung von leitfähigem Gel. Inspiriert von der Natur ahmt die Oberfläche der Biosensoren die Struktur der Heuschrecke nach, um eine klebstofffreie Haftung zu ermöglichen und Bewegungsartefakte zu verringern. Das Ergebnis: genauere Datenanalyse und Komfort für den Benutzer. Vielseitig einsetzbar, von der Sportüberwachung unter Wasser bis zur Langzeitüberwachung des Herzens.

IDUN Technologies wurde im Jahr 2017 gegründet und entstand aus der Forschung, indem es die Problemlösungsfähigkeiten der Natur beobachtete. Nach erfolgreichen Testergebnissen initiierte das Startup Partnerschaften mit Kliniken, Grosskonzernen und kleineren innovativen Unternehmen. Mit ersten nicht-medizinischen tragbaren Geräten für Gehirn- / Schlafüberwachung und Gehirn-Computer-Schnittstellen will das Team sein erstes Produkt in diesem Jahr auf den Markt bringen. Dank der Venture Kick-Fonds kann das Startup bis 2019 seinen Produktionsprozess industrialisieren, Fertigungspartner finden und sein Team erweitern. Nach dem Venture-Kick-Ergebnis teilte Simon Bachmann, CEO von IDUN Technologies, seine Begeisterung: „Venture Kick glaubte an die Projekt früh. Die Kicker-Camps und die Jurysitzungen hatten grossen Einfluss darauf, unsere Vision zu schärfen und für potenzielle Investoren bereit zu sein. Der „Kick“ war unglaublich effizient, um uns vorwärts zu bringen „.

KOMP-ACT, kompakte elektrische Stellantriebe für die Automatisierungsindustrie
KOMP-ACT will die Energiekosten der Automatisierungsindustrie senken und seinen CO2-Fussabdruck um bis zu 49 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr reduzieren. Die Gründer, Luft- und Raumfahrttechniker und EPFL Prof. Jufer, beobachteten, dass die heutigen Maschinenbauer aufgrund der hohen Kosten für elektrische Stellantriebe keine vollständigen elektrischen Lösungen anbieten können, was ihre Überwachung über den gesamten Verpackungsprozess einschränkt. Aktoren, die Teile, die ein Maschinensystem bewegen und steuern, sind entweder pneumatisch oder elektrisch. Heutige elektrische Stellantriebe sind zwei- bis sechsmal teurer als pneumatische Stellantriebe, ausserdem sind sie 2-3 mal grösser und 5-6 mal schwerer als pneumatische Stellantriebe. Daher hat sich die Industrie nicht vollständig auf ein vollelektronisches Automatisierungssystem verlagert. Die KOMP-ACT-Lösung wird die Industrie verändern. Der elektrische Antrieb und leichtem Design kann ähnliche Leistungen erbringen wie Konkurrenzprodukte mit einem Gewicht von nur einigen hundert Gramm im Vergleich zu 3 bis 4 kg für Mitbewerber und bei halbem Durchmesser (nur 30 mm). KOMP-ACT hat Ambitionen, voll integrierte Aktuatoren in der gleichen Preisklasse wie pneumatische zu produzieren. Diese Lösung wird der Montage-, Setup- und Einstellzeit der Maschinen zugutekommen. Vollständig computerisierte Bewegung ermöglicht eine bessere Qualitätskontrolle, verbesserte Sicherheitsmassnahmen sowie eine Produktivitätssteigerung.


Seit der ersten Idee hat KOMP-ACT für seine Aktuatoren ein europäisches Patent angemeldet und Tests mit einem funktionierenden Prototyp durchgeführt. Das Startup diskutiert derzeit Partnerschaften mit Anbietern und Lieferanten von Elektromotoren. Der Gewinn von CHF 130.000 durch Venture Kick wird den Herstellungsprozess der Aktuatoren starten und den ersten Verkauf bis Ende 2019 ermöglichen. Salvatore De Benedictis, CEO von KOMP-ACT, erklärte, was der Kick für sein Unternehmen bedeutete: „Venture Kick hat ein Team von Ingenieuren in die nächsten Generationen von Unternehmern verwandelt. Dies hilft uns, uns auf Geschäftsplan- und Marketingaspekte zu konzentrieren. Wir hatten auch die Gelegenheit, wichtige Branchenexperten und Führungskräfte zu treffen. “

Über Venture Kick

Seit der Gründung im September 2007 bietet Venture Kick Startup-Projekten in der Ideenphase mit Pre-Seed Kapital, Coaching und Zugang zu professionellen Investoren. Mitglieder aus einem Jury-Pool (mehr als 100 führende Startup-Experten aus der ganzen Schweiz) evaluieren und unterstützen monatlich 16 Spin-off-Projekte in drei Sessions. Bis heute wurden mehr als 530 Startup-Projekte mit Hands-on-Coaching und CHF 21,66 Millionen Pre-Seed Kapital unterstützt. Dies führte zu mehr als 414 aktiven Unternehmen und 4’748 aktiven Arbeitsplätzen. Die Startups haben bisher Investitionen in Höhe von 1,808 Milliarden Franken getätigt. 2018 wird Venture Kick 3,2 Millionen Franken für Startup-Projekte in der Ideenphase auszahlen und die Schweizer Wissenschaft auf den Weltmarkt bringen. Mehr dazu im Jahresbericht von Venture Kick.


Venture Kick wurde als Programmlinie des Startup-Enablement-Programms von digitalswitzerland ausgewählt. digitalswitzerland ist als Verein und Stiftung strukturiert. Die Stiftung digitalswitzerland wird zusammen mit ihrem unabhängigen Stiftungsfonds Venture Kick von der Fondation des Fondateurs (FdF) ausgerichtet. Als Dachstiftung wird FdF von der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht überwacht.

Die Venture Kick Stiftung hat der Venturelab Ltd. das Mandat für die Durchführung der Initiative erteilt. Venture Kick verfügt mit seinem Mandat über ein erfahrenes Management-Team mit Beat Schillig und Jordi Montserrat von der Venturelab Ltd. Sie berichten an den Strategieausschuss.
Der Strategieausschuss legt die mittel- und langfristigen Ziele und die Ausrichtung von Venture Kick fest. Der Strategieausschuss besteht aus Igor Fisch (Selexis SA), Suzanne Schenk (ERNST GÖHNER STIFTUNG) und Pascale Vonmont (Gebert Rüf Stiftung).

Die Venture Kick Stiftung wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Fondation Lombard Odier, der Debiopharm Group, der Fondation Pro Techno, der Rising Tide Foundation, der European Space Agency, Engagement Migros, Swisscom, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner und Igor Fisch.

Innovative Skijacke, die Schweiss aktiv entsorgt

Damit der Körper beim Wintersport angenehm warm und trocken bleibt, ist leistungsfähige Kleidung gefragt. Die Ansprüche an derartige Textilien sind dabei hoch, schwitzt doch ein Mensch beim Skifahren allein am Oberkörper bis zu einen Liter pro Stunde. Eine neue Technologie, an deren Entwicklung die Empa massgeblich beteiligt ist, hilft dem Sportler beim Schwitzen, indem sie Feuchtigkeit aktiv nach aussen transportiert. Möglich ist dies, weil hauchdünne Schichten aus Gold im Gewebe unter Strom stehen.

Der Mensch ist ein gleichwarmes Tier. Wird es ihm zu heiss, reguliert er die Körpertemperatur herunter. Möglich ist das durch eine evolutionär gereifte «Klimaanlage» in unserer Haut: die Schweissdrüsen. Doch die Evolution wusste noch nichts vom Wintersport, und so kommt unser Wärmehaushalt ins Schleudern, wenn wir uns beim Skifahren gegen eisige Kälte schützen wollen und gleichzeitig ungehindert schwitzen sollten. Eine Technologie, die an der Empa in St. Gallen in Zusammenarbeit mit der Thalwiler Firma Osmotex und weiteren Industriepartnern entwickelt wurde, soll nun Sportler warm und trocken halten – dank Textilien unter Strom.

Wichtiger Bestandteil der «HYDRO_BOT»-Technologie ist ein Prinzip, das es beispielsweise Pflanzen ermöglicht, Wasser aus dem Boden über ihre Wurzeln einzusaugen: die Osmose. Bei der neuartigen Sportkleidung wird dieses Prinzip durch das Anlegen einer Spannung von rund 1.5 Volt noch beschleunigt. Damit mittels Elektroosmose Flüssigkeit vom Inneren der Kleidung aktiv nach aussen transportiert wird, kommt eine lediglich 20 Mikrometer dünne Kunststoffmembran zum Einsatz, die mittels Plasmabeschichtung beidseitig von Edelmetall überzogen ist. Dazu wird knapp 0.2 Gramm Gold pro Skijacke eingesetzt, was Einfluss auf den Preis der Membran hat. Gold hat sich jedoch im Vergleich zu silberbeschichteten Elektroden als deutlich haltbarer erwiesen.


Prototyp der elektroosmotischen Skijacke an der internationalen Sportmesse ISPO in München. Bild: Osmotex

Die Funktion der Jacke
Wird eine elektrische Spannung an die Membran angelegt, wandern Salz-Ionen – und mit ihnen die sie umgebende Flüssigkeit – durch winzige Poren in der Membran auf die Aussenseite, von der sie sozusagen elektrisch angezogen werden. Dazu ist die Membran mit einer herkömmlichen Knopfzellbatterie ausgerüstet, die je nach Wetterlage und Körperaktivität eingeschaltet werden kann. «Auch ohne Strom gelangt Flüssigkeit durch die Membran. Sobald eine elektrische Spannung angelegt ist, steigert sich der Pumpeffekt jedoch deutlich», sagt Empa-Forscher Dirk Hegemann von der Abteilung «Advanced Fibers». Rund 10 Liter Flüssigkeit kann die Membran per Elektroosmose so pro Quadratmeter und Stunde abpumpen.

Für das fertige Produkt wurde die elektroosmotische Membran innerhalb verschiedener funktionaler Schichten in eine Skijacke integriert. «Dank unserer neuen physikalischen und numerischen Modelle konnten wir den textilen Aufbau der HYDRO_BOT-Technologie optimieren», erklärt Simon Annaheim von der Abteilung «Biomimetic Membranes and Textiles».

Dass dieses Wirkprinzip nicht nur physikalisch funktioniert, sondern auch den physiologischen Ansprüchen des menschlichen Körpers entspricht, zeigten Experimente in der Empa-Klimakammer. Hier simuliert die anatomisch geformte Schwitzpuppe SAM, wie sich der menschliche Körper bei sportlicher Betätigung verhält. SAM bewegt sich, heizt sich auf und stösst durch 125 Düsen genau definierte Mengen an Flüssigkeit aus. «SAM und die Daten, die er uns lieferte, ermöglichten es, den Tragekomfort und die Funktionalität von HYDRO_BOT-Kleidung objektiv zu analysieren», so Annaheim.

Die Weltpremiere auf der ISPO München 2018
Der Industriepartner Osmotex erwartet, dass Jacken mit HYDRO_BOT-Technologie zur Saison 2018/19 auf den Markt kommen. Beteiligt an der Weiterentwicklung der Technologie sind neben der Empa der norwegische Sportbekleidungshersteller KJUS und das Schweizer Textilunternehmen Schoeller. Bestaunen lässt sich ein Prototyp einer elektroosmotischen Jacke aber bereits auf der internationalen Sportmesse ISPO in München vom 28. bis 31. Januar 2018, wo ihn Osmotex erstmals öffentlich präsentiert.

Roivant Sciences verstärkt BaseLaunch Accelerator als Healthcare-Partner

BaseLaunch gab bekannt, dass das Biopharmaunternehmen Roivant Sciences als fünfter Healthcare-Partner das Accelerator-Programm unterstützt. BaseLaunch bietet vielversprechenden Healthcare-Startups Zugang zu Finanzierung, Branchenkontakten, Expertise und Infrastruktur in einem der dynamischsten Biotech- und Healthcare-Ökosysteme Europas.

Das von BaselArea.swiss initiierte und durchgeführte Programm wird neben Roivant ebenfalls von Johnson & Johnson Innovation, Novartis Venture Fund, Pfizer und Roche unterstützt sowie von weiteren Partnern aus dem öffentlichen und privaten Bereich. Sascha Bucher, VP und Head of Global Transaction bei Roivant mit mehr als 20 Jahren Fachkompetenz in den Bereichen Geschäftsentwicklung sowie Mergers & Acquisitions, wird zum Auswahlgremium von BaseLaunch stossen.

Für Vivek Ramaswamy, Gründer und CEO von Roivant, unterstreicht die Partnerschaft mit BaseLaunch das Bekenntnis des Unternehmens zu Basel als europäischem Innovationszentrum der Pharmabranche. «Indem wir uns am Accelerator beteiligen, können wir junge, talentierte Firmengründer bei der Entwicklung ihrer vielversprechenden Ideen unterstützen. Gleichzeitig bekräftigen wir damit unser Bestreben, ein fester Bestandteil des Life-Science-Ökosystems in der Region Basel zu werden.»

Alethia de León, Managing Director von BaseLaunch, begrüsst Roivant als Healthcare-Partner von BaseLaunch: «Wir sind sehr glücklich, Roivant als kompetenten Partner an Bord zu haben, der uns bei der Auswahl vielversprechender Startups aus dem Gesundheitsbereich unterstützt. Mit seinem Engagement für unseren Basler Accelerator verstärkt das Unternehmen den bedeutenden Einsatz der führenden, hoch innovativen Healthcare-Partner für diese Initiative.»

«Die Beteiligung der weltweit führenden Healthcare-Unternehmen unterstreicht den einzigartigen Status der Region Basel als Life-Sciences-Zentrum», sagt Christof Klöpper, CEO von BaselArea.swiss.

2017 wurden über 100 Projekte bei BaseLaunch eingereicht und elf Teams wurden in die erste Phase aufgenommen. In den ersten drei Monaten des Programms arbeiteten die Firmengründer eng mit dem Team von BaseLaunch sowie einem Netzwerk erfahrener Experten zusammen, um ihre Strategie, ihre F&E-Pläne und ihren operativen Betrieb auf eine solide Basis zu stellen. Die für die nächste Phase ausgewählten Unternehmen werden in Kürze bekannt gegeben.

Die Bewerbungsphase für 2018 beginnt Ende Januar. Weitere Information erhalten Sie auf www.baselaunch.ch.

BaseLaunch
BaseLaunch hat sich zum Ziel gesetzt, Healthcare-Startups zu unterstützen und ihnen Schnittstellen zu einem der dynamischsten Biotech- und Pharma-Ökosysteme Europas zu verschaffen. Das auf Unternehmer ausgerichtete Accelerator-Programm bietet Zugang zu Finanzierung und vermittelt Branchenkontakte, Expertise und Infrastruktur. Während 15 Monaten arbeiten die teilnehmenden Startups mit dem Team von BaseLaunch sowie einem Netzwerk erfahrener Spezialisten zusammen, um ihre Strategie, ihre F&E-Pläne und ihren operativen Betrieb zu festigen. BaseLaunch wird unterstützt von den führenden Healthcare-Partnern Johnson & Johnson Innovation, Novartis Venture Fund, Pfizer, Roche und Roivant Sciences sowie von weiteren öffentlichen und privaten Partnern wie KPMG und Vossius & Partner. Projekte werden von einem Auswahlgremium mit umfangreicher Erfahrung und Kompetenz in den Bereichen Healthcare und Unternehmertum begutachtet, dem folgende Personen angehören: Sascha Bucher, VP und Head of Global Transactions, Roivant Sciences; Dr. Fabian Buller, Director of New Ventures, Johnson & Johnson Innovation; Dr. Jakob Busch-Petersen, Intrapreneur, External Innovation, Therapeutic Modalities, Roche; Dr. Phillipe Dro, CEO NeMoDevices und Multiunternehmer; Trudi Hämmerli, CEO und Director, PerioC Ltd, Managing Director, TruStep Consulting GmbH; Dr. Anja König, Global Head Novartis Venture Fund; Dr. Alex Mayweg, Venture
Partner, Versant Ventures; und Dr. Nathalie ter Wengel MD, European Head of External Science and Innovation, Pfizer. BaseLaunch wurde von BaselArea.swiss initiiert und wird von dieser
Organisation betrieben.

BaselArea.swiss
BaselArea.swiss ist die Innovationsförderung und Standortpromotion der Nordwestschweizer Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura. BaselArea.swiss beschäftigt heute 18 Mitarbeitende und verfügt über ein Budget von 3,6 Millionen Franken pro Jahr, das von den drei Kantonen sowie vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO getragen wird. Kernaufgabe von BaselArea.swiss ist es, die Stärken des Wirtschaftsstandorts Nordwestschweiz nach aussen zu tragen sowie Firmengründer und Unternehmen aus dem In- und Ausland bei der Umsetzung ihrer Innovations- und Geschäftsvorhaben in der Region zu unterstützen. Über ihre umfangreiche Informationsplattform und regelmässigen Innovation Reports trägt BaselArea.swiss zur nachhaltigen Positionierung der Region Basel als führendes Innovations- und Wirtschaftszentrum bei.


Über Roivant Sciences
Roivant widmet sich transformativen Innovationen für die Healthcare-Branche. Dabei konzentriert sich das Unternehmen darauf, das Potenzial vielversprechender biomedizinischer Forschungsergebnisse voll auszuschöpfen, indem es sie zu neuartigen Behandlungsoptionen für unterschiedliche Therapiebereiche entwickelt und vermarktet. Roivant geht Partnerschaften mit innovativen Biopharmaunternehmen und akademischen Institutionen ein, um sicherzustellen, dass wichtige Arzneimittel rasch entwickelt und den Patienten zur Verfügung gestellt werden. Roivant bringt seine Arzneimittelpipelines durch ganz oder mehrheitlich in seinem Besitz befindliche Tochtergesellschaften voran, darunter Axovant (Neurologie), Myovant (Frauengesundheit und endokrine Erkrankungen), Dermavant (Dermatologie), Enzyvant (seltene Krankheiten) und Urovant (Urologie). Roivant plant zudem, neue Tochtergesellschaften zu gründen, die ausserhalb seines Kerngeschäfts der biopharmazeutischen Entwicklung tätig sind. Die langfristige Mission von Roivant besteht darin, den Zeit- und Kostenaufwand für die Entwicklung von neuen Medikamenten und deren Bereitstellung an die Patienten zu senken.

bausinn.ch nominiert 41 vorbildliche Innovative Arbeitgeber

bausinn.ch hat 41 Unternehmen aus der Baubranche als vorbildlich nominiert. Sie sind in den Bereichen Bauhauptgewerbe, Gebäudehülle, Gerüstbau, Maler/Gipser, Metallbau und Schweisstechnik tätig. Die meisten Nominierten kommen aus den Regionen Zürich, Bern und Aargau, gefolgt von der Ostschweiz und der Romandie. In der Romandie und im Tessin sind insgesamt sieben nominierte Unternehmen tätig. Am 28. Februar 2018 werden die GewinnerInnen offiziell im Landesmuseum in Zürich ausgezeichnet.

Rund 70´000 Unternehmen zählt die Baubranche und 327´000 Mitarbeitende – sie ist damit einer der wichtigsten Treiber für eine florierende Schweizer Wirtschaft. Zwar bildet sie rund 25’000 Lernende aus, doch könnten es noch weitaus mehr sein; die Nachfrage der Baufirmen nach Lernenden kann seit Jahren nicht gedeckt werden. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Branchen sind sowohl die Produkte wie auch wenigstens ein Teil der Akteure der Baubranche in der Öffentlichkeit sichtbar. Und doch – das Bild, mit dem Jugendliche, Eltern und Lehrpersonen die Baubranche assoziieren, hat selten mit der Wohlfühlatmosphäre in den eigenen vier Wänden, dem schicken Ambiente im Lieblingscafé, dem sicheren Tunnel, der funktionierenden Wasserversorgung oder dem frisch renovierten Museum zu tun. Diese «blinden Flecken» in der Wahrnehmung könnten auch daran liegen, dass zur Baubranche rund 50 Berufe zählen und somit ein sehr breites Spektrum an Berufen, Produkten und Leistungen abgedeckt wird. Wie unterschiedlich die Tätigkeiten sind, zeigen bereits die Beispiele aus sechs Baubranchen: Der Gipser, der Fassade des historischen Hotels renoviert, die Malerin, die modernen Restaurants italienisches Flair gibt, der Maurer, der die neue nachhaltige Wohnsiedlung baut, die Metallbaukonstrukteurin, der den schusssicheren Lift plant und in der Umsetzung überwacht, der Schweissfachingenieur, der für eine sichere Stahlbrücke über dem Fluss sorgt, der Dachdecker, der Photovoltaik-Anlagen auf Dächern installiert und hilft, die Energiestrategie umzusetzen und der Gerüstbauer, der die Freiluftbühne aufbaut und für die Sicherheit von 3’000 Eventgästen sorgt.

Damit immer mehr Menschen in der Schweiz die sich stark verändernde Baubranche mit grossen persönlichen und beruflichen Entwicklungschancen in Verbindung bringen, hat vor rund zwei Jahren der Dachverband AM Suisse die Informationskampagne bausinn.ch initiiert. Sie wird von fünf weiteren Trägerorganisationen unterstützt. Bereits zum zweiten Mal seit 2015 hat bausinn.ch in diesem Jahr den Wettbewerb Vorbildliche Unternehmen durchgeführt.

bausinn.ch hat nun 41 Vorbildliche Unternehmen nominiert. Sie sind in den Bereichen Gebäudehülle, Gerüstbau, Maler/Gipser, Metallbau, Baumeister und Schweisstechnik tätig. Am 28. Februar 2018 werden im Landesmuseum in Zürich die GewinnerInnen bekannt gegeben. Gastrednerin wird Christine Davatz, für Bildungspolitik verantwortliche Vizedirektorin des Schweizerischen Gewerbeverbandes sein. Christoph Andenmatten, Präsident von bausinn.ch und Direktor von AM Suisse erklärt, aufgrund welcher Kriterien die Unternehmen nominiert sind: «Die Nominierten stehen für spezielle Projekte und herausragende Leistungen in ihrem Tätigkeitsfeld. Sie leisten Überdurchschnittliches als Arbeitgeber und in der Ausbildung oder weisen überdurchschnittliches Engagement in den Bereichen Neue Märkte, Innovation, Energie und Digitalisierung auf.»

Die Nominierten (nach Region und PLZ)

Bern
• Guggisberg Dachtechnik AG, 3084 Wabern, Gebäudehülle
• Jakob AG, 3414 Oberburg, gipsundfarbe.ch, Maler/Gipser
• Peter Spring AG, 3645 Gwatt, peterspring.ch, Maler/Gipser
• Burn & Künzi Gerüstbau AG, 3753 Oey, burnag.ch, Gerüstbau
• Pagram Oey AG, 3573 Oey, pagram.ch, Maler/Gipser
• Fritz Born AG, 4900 Langenthal, fritzbornag.ch, Schweisstechnik
Wallis
• AS Gerüste AG, 3920 Zermatt, schallergroup.ch, Gerüstbau
Solothurn
• Metallbau Werren + Lehmann GmbH, 4552 Derendingen, metall-bau.ch, Metallbau
• Kamber Gerüste GmbH, 4617 Gunzgen, kamber-gerueste.ch, Gerüstbau
Aargau
• Vanoli AG Zofingen, 4800 Zofingen, vanoli.ch, Baumeister
• Bau Ing AG, 5312 Döttingen, bauing.ch, Schweisstechnik
• Wetter Stahlbau, 5608 Stetten, wettergruppe.ch, Schweisstechnik
• Maler Pratter AG, 5634 Merenschwand, malerpratter.ch, Maler/Gipser
• PAMO Gerüste AG, 5732 Zetzwil, pamo.ch, Gerüstbau
• Naturfarben-malerei weber Gmbh, 6406 Baden-Rütihof, naturfarben-malerei.ch, Maler/Gipser
Zürich
• Meier + Ritter AG, 8105 Regensdorf, meierritter.ch, Gerüstbau
• Giovanni Russo AG, 8450 Andelfingen, gipser-russo.ch, Maler/Gipser
• Landolt + Co. AG, 8451 Kleinandelfingen landolt-bau.ch, Baumeister
• Frei Metallbau AG, 8704 Herrliberg, frei-metallbau.ch, Metallbau
• R. Bischofberger AG, 8932 Mettmenstetten, ihrgipser.ch, Maler/Gipser
• Bertani Baugerüste AG, 8953 Dietikon, bertani.ch, Gerüstbau
Zentralschweiz
• Lawil Gerüste AG, 6014 Luzern, lawil.ch, Gerüstbau
• Krieger Produktions AG, 6017 Ruswil, krieger-produktionsag.ch, Schweisstechnik
• Franz Kempf AG, 6460 Altdorf, gipser-kempf.ch, Maler/Gipser
• Walker Stahlbau, 6474 Amsteg, walkergroup.swiss, Schweisstechnik
Graubünden
• Belloli SA, 6537 Grono, belloli.ch, Schweisstechnik
Ostschweiz
• Gleisbau Müller AG, 8500 Frauenfeld, mueller-gleisbau.ch, Schweisstechnik
• Tuchschmid AG, 8502 Frauenfeld, tuchschmid.ch, Metallbau
• Stahlbau Schneider, 8645 Jona, stahlbau.ch, Schweisstechnik
• Eigenmann AG, 9300 Wittenbach, eigenmann-ag.ch, Gebäudehülle
• Knopp + Partner AG, 9500 Wil, knopp.ch, Maler/Gipser
Liechtenstein
• Roman Hermann AG, 9494 Schaan, roman-hermann-ag.li, Gerüstbau
Romandie
• Vectur SA, 1030 Bussigny, vectursa.ch, Gerüstbau
• Ouvrages Métalliques, 1260 Nyon, omsa.ch, Schweisstechnik
• Stauffacher Charpentes SA,1580 Donatyre, swissbois.ch, Gebäudehülle
• Sottas SA, 1630 Bulle, sottas.ch, Schweisstechnik
• ADR Toitures-Énergies SA, 2046 Fontaines, adr.ch, Gebäudehülle
Fribourg
• Ackermann AG, 3186 Düdingen, ackermannag.ch, Gebäudehülle
• Baeriswyl AG, 3186 Düdingen, baeriswyl-ag.ch, Gebäudehülle
Tessin
• SITAF Isolazioni SA, 6964 Davesco-Soragno, sitaf.ch, Gebäudehülle
• Stella Ponteggi Sagl, 6721 Ludiano, stella-ponteggi.ch, Gerüstbau

Über bausinn.ch
bausinn.ch setzt sich für mehr Wertschätzung für die Schweizer Baubranche und für den Berufsstolz der Baufachkräfte ein. Die Baubranche trägt mit 6% zum BIP der Schweiz bei. 327’000 Mitarbeitende und 25’000 Lernende in über 50 Berufen leisten ihren Beitrag zur gebauten Schweiz. Trägerorganisationen von bausinn.ch sind: AM Suisse, Gebäudehülle Schweiz, der Schweizerische Baumeisterverband SBV, der Schweizerische Gerüstbau-Unternehmer-Verband SGUV, der Schweizerische Maler- und Gipserunternehmer-Verband SMGV und der Verein für Schweisstechnik SVS. bausinn.ch

Firmengründungen 2017 Rekordhohe Anzahl neuer Firmen in der Schweiz

Im Jahr 2017 wurden so viele neue Firmen gegründet wie noch nie. Mit 43‘453 Neueintragungen ins Schweizer Handelsregister bedeutet dies eine Zunahme von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies ist eine erfreuliche Nachricht für die gesamte Wirtschaft.

In den Deutschschweizer und Westschweizer Grossregionen stiegen die Firmengründungen signifikant an. In der Ostschweiz nahmen die Neueintragungen um zwei Prozent, in Zürich um fünf Prozent, im Espace Mittelland um sechs Prozent, in der Nordwestschweiz sowie in der Zentralschweiz betrug der Anstieg je acht Prozent. In der Romandie wurden sieben Prozent mehr neue Firmen gegründet. Nur im Tessin gingen die Neugründungen um acht Prozent zurück.
Am meisten Wachstum wurde in den Kantonen Zug (+20%), Schaffhausen (+14%), Baselland (+13%), Uri (+12%), Wallis (+11%) und Freiburg (+10%) registriert. In absoluten Zahlen wurden in den Kantonen Zürich (7‘775), Waadt (4‘393), Genf (3‘717) und Bern (3‘536) am meisten Unternehmen gegründet.

Die Analyse des IFJ Institut für Jungunternehmen zeigt, dass die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) mit einem Anteil von 38% weiterhin die beliebteste Rechtsform ist, gefolgt von der Einzelfirma (32%), der Aktiengesellschaft (AG) mit 21% und der Kollektivgesellschaft (3%). Mit der Revision des GmbH-Rechts im Jahre 2008, im Rahmen einer Gesetzesrevision des Obligationenrechts, erhöhte sich deren Verbreitung schlagartig. Zuvor wurde die seit 1936 existierende Rechtsform als «Gesellschaft mit beschränktem Horizont» etwas verschmäht. Die grundlegendsten Veränderungen waren die Zulassung der GmbH als Einpersonengesellschaft, die Aufhebung der Kapitalbeschränkung von CHF 2 Millionen und die Aufhebung der subsidiären Solidarhaftung der Gesellschafter in Stammkapitalhöhe. Die GmbH weist im Allgemeinen zwei massgebliche Vorteile auf: Gegenüber der Einzelfirma und der Kollektivgesellschaft haftet der Unternehmer bzw. die Unternehmerin lediglich mit dem Geschäftsvermögen. Das Privatvermögen bleibt also verschont. Und mit dem geringeren Kapitaleinsatz von CHF 20’000 im Vergleich zu CHF 100’000, hebt sich die GmbH auch von der AG ab.

Einblick in die Branchen
Am meisten neue Firmen werden in den Branchen Unternehmensberatung, Handwerk, Einzelhandel, Unternehmensdienstleistungen und Gastgewerbe gegründet.

Über IFJ
Was man für eine erfolgreiche Gründung braucht? Jemand, der sich auskennt, mit anpackt und auch nach dem Start immer zur Stelle ist. Mit diesem Credo hat das IFJ Institut für Jungunternehmen seit 1989 über 105’000 Unternehmer/innen in die Selbstständigkeit begleitet. Von intensiven Vorbereitungskursen bis cleveren Unternehmens-Tools für Businessplan, Buchhaltung und mehr – das IFJ unterstützt Startups nicht nur beim Gründen, sondern beim Bestehen. Dank Partnern wie bexio, Mobiliar, PostFinance, Swisscom oder der öffentlichen Hand sind die Angebote schlau, nachhaltig und vor allem: komplett kostenlos.

Link Tipps:
www.startwerk.ch
www.businessplan.ch
www.startup-space.ch

Ein Augenmedizin- und Windkraft-Startup gewinnen je CHF 130’000 bei Venture Kick

An der letzten Session des Jahres in Lausanne haben RetinAI und Skypull das Finale von Venture Kick gewonnen und sich damit je CHF 130’000 gesichert. RentinAI arbeitet an einer automatisierten Lösung um mittels künstlicher Intelligenz Pathologien im Auge sowie Ursachen von Erblinden festzustellen. Skypull entwickelt eine Drohne, mit der Wind in grosser Höhe nutzbar wird und steigert damit die Effizienz von Windenergie. Beide Firmen werden mit dem Gewinn von Venture Kick ihre Geschäftsaktivitäten ausweiten.

RetinAI, ein Spinoff der Universitäten Bern und Lausanne – Künstliche Intelligenz im Dienste der Augenmedizin
Gemäss der Statistik der Welt Gesundheitsorganisation (WHO) leiden weltweit 253 Millionen Menschen an einer Sehbehinderung und 36 Millionen sind blind. Die häufigsten Ursachen von Blindheit sind altersbedingte Makuladegeneration, diabetische Retinopathie und grüner Star. Hier setzt RetinAI an. Mittels künstlicher Intelligenz will das Schweizer Medtech Startup die Präventivmedizin verbessern und damit Augenärzte und Patienten während der Behandlung unterstützen. Die Früherkennung ist dabei der Schlüssel zur effektiven Behandlung von Erblindungsursachen. Bis anhin ist der Weg zu einer Diagnose aber oftmals lang und steinig. Die Untersuchungen können komplexe Scans erfordern, welche Augenspezialisten möglicherweise mangels Ausrüstung oder Zeit nicht durchführen können. RetinAI hat auf Basis der aktuellen medizinischen Bildanalyse, der Augenheilkunde und des maschinellen Lernens eine einzigartige Verarbeitungssoftware für Augenspezialisten entwickelt. Das schnelle und benutzerfreundliche System unterstützt Ärzte bei der Beurteilung der optischen Kohärenztomographie und der Fundusbildfotografie. Aus den vorhandenen Daten identifiziert es automatisch pathologische Biomarker, welche der Arzt in die Diagnose miteinbeziehen kann.

Nachdem sich RetinAI bereits Mitte 2017 eine CHF 300’000 Frühphasenfinanzierung gesichert hat, war das Startup im Juni 2017 Teil des Venture Leaders Life Science Programms. Seither arbeitet das Team aktiv mit Krankenhäusern und Universitäten zusammen, um seine Algorithmen für die Diagnostik in der Augenmedizin zu verbessern. Dank der Finanzierung von Venture Kick kann sich RetinAI auf die klinische Validierung der Software konzentrieren und das Team ausbauen. Carlos Ciller, CEO von RetinAI, erklärte: „Venture Kick ist zu einem der wichtigsten Meilensteine für Startups im Schweizer Ökosystem geworden. Die drei Kicks haben uns durch die Validierungsphase mit Experten und Investoren geholfen und uns fit gemacht für potentielle Partner und Kunden in dieser sehr kompetitiven Branche.

Skypull SA, Spinoff der ETH Zürich – Höhenwindkraftwerk zur Steigerung der Windenergie
Im Oktober 2017 wurde ein neuer Rekord gebrochen. Fast ein Viertel (24,6%) der Elektrizität in der EU wurde mit Windkraft erzeugt. Skypull, gegründet von Ingenieuren und Unternehmern, hat eine
Lösung entwickelt, um Winde in über 200 Meter Höhe nutzbar zu machen. Diese sind oft 3- bis 4-mal stärker als in niedrigeren Lagen, in denen Standard-Windturbinen arbeiten: ein fliegendes Windkraftwerk.

Das System besteht aus einer Drohne, einem Zugseil, einem Stromgenerator am Boden sowie einer innovativen Softwaresteuerung. Die Drohne, über das Zugseil am Generator befestigt, hebt ab und klettert auf über 200 m Höhe. Dort schaltet sie den Motor aus und beginnt wie ein Drachen zu gleiten und dabei das Zugseil abzurollen. Nach Erreichen der Maximalhöhe sinkt die Drohne ab und startet ihren Zyklus neu. Der Generator am Boden wandelt die mechanische Energie in Elektrizität um. Autonom und vielseitig einsetzbar, kann das System 95% mehr Energie als eine durchschnittliche Windkraftanlage erzeugen und das zur Hälfte der Kosten und bei beträchtlich verringerter Grösse und Gewicht. Die Anlage von Skypull wird rund 90-95% weniger wiegen als eine Windturbine mit äquivalenter Produktion und ausserdem deren Geräusch- und Umwelteinflüsse vermeiden.


Skypull startete seine Forschung im Jahr 2014 und entwickelte bereits 2016 den ersten Prototyp. Ziel ist es, bis Ende 2017 die Wirksamkeit nachzuweisen und mit den CHF 130’000 von Venture Kick die Realisierung eines kommerziell rentablen Prototyps bis 2020 voranzutreiben: eine 5,90m Drohne mit 100kW Nennleistung für Off- und Mini-Grid-Nutzer. Nicola Mona, Executive Officer von Skypull, teilte seine Sicht zum Programm „Venture Kick ist ein sehr anspruchsvolles und sehr lohnendes Programm, das dich stärker macht und dich für die wirkliche Welt vorbereitet! Die 11-monatige Reise von Stage 1 bis Stage 3 war eine steile Lernkurve. Wenn wir heute auf unsere Anfänge zurückblicken, dann erkennen wir, wie viel Stabilität, Drive, Glaubwürdigkeit und Vertrauen wir erworben haben.“

Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick vergibt ein Startkapital von 130‘000 Franken an die Startups. Ausserdem hilft es den Jungunternehmen, ein strukturiertes und erfolgreiches Unternehmen zu werden. Entrepreneure präsentieren ihre Geschäftsideen vor einer Expertenrunde und erhalten direktes Feedback und ein weitreichendes Netzwerk aus erfahrenen Unternehmern und Investoren.

venture kick

Seit 2007 profitierten 522 Gründerprojekte von rund 21 Millionen Franken Startkapital. Daraus entstanden mehr als 392 aktive Unternehmen, welche 4’748 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen haben. Ausserdem haben die unterstützten Jungunternehmen ein Finanzierungsvolumen von 1‘808‘000‘000 Franken erhalten. Von den TOP 100 Schweizer Startups 2017 starteten 55 ihre Unternehmerkarriere bei Venture Kick. 2017 wird Venture Kick 3 Millionen Franken an Startup Projekte vergeben um die Schweizer Wissenschaft auf dem globalen Markt zu positionieren. Mehr dazu im: Venture Kick Magazin 2017.

Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung, wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Fondation Lombard Odier, Debiopharm Group, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, European Space Agency, Engagement Migros, Swisscom, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner und Igor Fisch.

Kraftwerk – Ort für Kollaboration und Innovation

Im Herzen Zürichs öffnet mit dem «Kraftwerk» ein einzigartiger Ort für Kollaboration und Innovation seine Tore. Auf 1`200 Quadratmetern bietet das Kraftwerk Arbeits-, Workshop- und Eventräume, die kooperative Projekte optimal unterstützen. Das Kraftwerk im ehemaligen ewz-Unterwerk Selnau wird partnerschaftlich getragen von Impact Hub Zürich, digitalswitzerland, Engagement Migros und ewz. Es wird am 6. Oktober mit einem grossen Stadfest eröffnet.

Im Kraftwerk wird an der Zukunft der Schweiz gebaut. Im geschichtsträchtigen ewz-Unterwerk Selnau in der Zürcher Innenstadt arbeiten Grossunternehmen, Organisationen, Startups, Selbständige und Kreative künftig in firmen- und branchenübergreifender Kollaboration an nachhaltigen Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit. Die Räume können bereits jetzt gebucht werden.

Ein Raum für Kollaboration, entstanden durch Kollaboration
Lanciert wird das Kraftwerk von vier Partnern, die sich das Thema Kollaboration auf die Fahne geschrieben haben. digitalswitzerland bringt als Zusammenschluss von Wirtschaft, öffentlicher Hand und Wissenschaft im Zeichen der Digitalisierung die geballte Kraft seiner Mitglieder und seiner Initiativen ins Spiel. Finanzielle Starthilfe erhält das Kraftwerk vom Förderfonds Engagement Migros. ewz stellt dem Projekt mit dem Unterwerk Selnau die idealen Räume zur Verfügung. Und der Impact Hub Zürich, mit seinem Co-Manifesto ein Vorreiter der radikalen Kollaboration, bringt als Betreiber das nötige Netzwerk und Expertenwissen ins Projekt. Diese Ausgangslage sei ein Glücksfall für die Schweiz, sagt Migros-Chef Herbert Bolliger: “Das Kraftwerk bringt zentrale Player in der Wirtschaftsförderung näher zusammen. Damit helfen wir mit, dass vielversprechende Geschäftsideen in der Schweiz auch umgesetzt werden können”.
Die vier Partner teilen die Überzeugung, dass in offenen Ökosystemen wirksamere Fortschritte möglich sind. “Die digitale Transformation ruft nach kollaborativen und kreativen Plattformen, wo innovative Lösungen wachsen können. Antworten auf die grossen Fragen von heute werden nur in Kooperation gefunden”, sagt Christoph Birkholz, Co-Gründer des Impact Hub Zürich. Nicolas Bürer, Geschäftsführer von digitalswitzerland ergänzt: “Zusammenarbeit wird für die Schweizer Wirtschaft im internationalen Wettbewerb zum Erfolgsfaktor. Das Kraftwerk bietet ab sofort Raum dafür – und setzt damit die entscheidende Stecknadel auf die Schweizer Innovationslandkarte.”

Projekte für die Zukunft fördern – mit Raum, Infrastruktur und innovativen Methoden
Einzigartig am Kraftwerk ist nicht nur das grosse Volumen der Arbeitsräume. Auch in der Verbindung hochwertiger Infrastruktur mit konkreten Innovationsdienstleistungen beschreitet das Projekt neue Wege. So bietet das Kraftwerk unter anderem die Begleitung von Intrapreneurship-Teams und Unterstützung bei Proof-of-Concept-Prozessen an. Zudem werden die sogenannten Factories von Impact Hub Zürich, bei denen etablierte Unternehmen gemeinsam mit Experten aus dem Startup-Ökosystem Produkte entwickeln, künftig im Kraftwerk angeboten. Zum Auftakt läuft im Kraftwerk bis 17. November das Startup-Förderprogramm Kickstart Accelerator. Auch die digitalswitzerland challenge, bei der unternehmensübergreifende Arbeitsgruppen an Digitalisierungsprojekten arbeiten, bekommt im Kraftwerk ein Zuhause. Daneben sollen auch komplett neuartige Formate Platz finden. Die Nutzer erhalten Zugang zu einem breiten Netzwerk aus Innovatoren über die Landesgrenzen hinaus – etwa zum weltweiten Impact-Hub-Netzwerk aus 15’000 unternehmerischen Mitgliedern.
Das Kraftwerk steht ab sofort allen Anbietern von Innovationsdienstleistungen offen. Dies freut Corine Mauch, Stadtpräsidentin von Zürich: “Die Digitalisierung mit ihren Chancen und Risiken fordert uns heraus – als Wirtschaftsstandort und als Gesellschaft. Um auch in Zukunft erfolgreich zu sein, müssen wir heute die Weichen stellen. Mit dem Kraftwerk entsteht in Zürich ein zusätzlicher, offener Ort für Innovation, Zusammenarbeit und Austausch, auch mit den Zürcherinnen und Zürchern.”

Massgeschneidert für anspruchsvolle Kollaboration
Die ehemalige Transformatoren-Halle hat sich in einen Arbeits- und Treffpunkt verwandelt, der in der Schweiz seinesgleichen sucht. “Zu sehen, was aus dieser altehrwürdigen Halle geworden ist, fasziniert mich”, sagt Marcel Frei, Direktor von ewz. “Teil des Stromversorgungsnetzes ist das Unterwerk Selnau längst nicht mehr – jetzt wird daraus ein schweizerischer Innovations-Kraftort.” Mit Hilfe von 22 Schiffscontainern aus aller Welt ist ein Innenleben mit drei speziell gestalteten Bereichen entstanden, das zukunftsgerichtete Kollaboration bestmöglich fördert:

Das Café – Verbinden und Vernetzen als Basis für Kooperation
Der erste Bereich des Kraftwerks ist dem offenen Austausch und Netzwerken gewidmet: Ein modern gestaltetes Café lädt zu Coworking und informellen Meetings ein – und wird abends zum kulturellen Treffpunkt mit Mezze und Feierabendbier. Das öffentliche Lokal wird für 60 Gäste drinnen und 50 Gäste auf dem Vorplatz an der Sihl Platz bieten.

Das Basislager – Gemeinsam innovative Projekte entstehen und wachsen lassen
Im Basislager geht es zur Sache respektive an die Arbeit. Die aufeinander gestapelten Schiffscontainer bilden acht Meeting- und Workshop-Räume ausgerichtet auf durchmischte Experten- und Unternehmerteams. Die Räume sind ausgestattet mit Whiteboards, TV-Displays, Prototyping-Tischen sowie Workshop-Boxen mit Werkzeugen und Hilfsmitteln – und damit geeignet für alle möglichen innovativen Formate: Vom ideenreichen Brainstorming-Nachmittag über Business-Meetings bis hin zu mehrwöchigen Innovations-Workshops.

Die Eventhalle – Mit neuen Ideen die Zukunft verändern
Im dritten Bereich geht es um die Resultate, genauer: ums Vorführen, Debattieren und Zelebrieren der erarbeiteten Projekte, ums Inspirieren und Motivieren. Die aussergewöhnliche Eventhalle ist ausgelegt auf professionelle Präsentationen und Panel-Diskussionen vor bis zu 220 Gästen, kann aber ebenso für kulturelle Veranstaltungen und Feiern genutzt werden.
Das Kraftwerk wird am 6. Oktober 2017 ab 18.30 Uhr mit einem grossen Stadtfest eingeweiht.

Link Tipps:
“Kraftwerk” in Zürich – Ort für Kollaboration und Innovation – im Land der Erfinder – Das Schweizer Magazin für Innovationen

“Kraftwerk” in Zürich – Ort für Kollaboration und Innovation

Das Kraftwerk – schweizweit einzigartiger Ort für Kollaboration und Innovation – öffnet Anfang Oktober offiziell seine Tore. Das ehemalige ewz-Unterwerk Selnau im Herzen Zürichs hat sich in den letzten Tagen und Wochen mit Hilfe von 22 Schiffscontainern in einen inspirierenden Netzwerk- und Arbeitsort verwandelt.

Im Kraftwerk sollen künftig in firmen- und branchenübergreifender Kollaboration innovative und nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit erarbeitet werden. In den neuen Arbeits-, Workshop- und Eventräumen werden gemeinsame Projekte von Grossunternehmen, Organisationen, Selbständigen und Kreativen aktiv gefördert.

Das partnerschaftliche Projekt von Impact Hub Zürich, digitalswitzerland, Engagement Migros und ewz wird am 6. Oktober mit einem Stadtfest offiziell eröffnet.

Anreise:
Das Kraftwerk ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar: Tram bis “Stauffacher” oder “Selnaustrasse”, S-Bahn bis “Zürich Selnau”. Beim Kraftwerk sind keine öffentlichen Parkplätze vorhanden. Das City-Parkhaus liegt in 250 Metern Entfernung.

Grosses Stadtfest zur Eröffnung:
Die Macher freuen sich, wenn Sie auch am 6. Oktober beim öffentlichen Stadtfest anlässlich der Eröffnung kommen.

Über Impact Hub Zürich
Der Impact Hub Zürich ist eine unternehmerische Community aus über 850 Innovatoren, Startups, Kreativen, Techies und Grossfirmen, die eine kooperative Zukunft über Sektorgrenzen hinweg gestalten. Die Herausforderungen unserer Zeit werden nur durch radikale Kollaboration gemeistert, nicht allein durch Wettbewerb. Neben dem Kraftwerk betreibt der Impact Hub Zürich drei Coworking-Spaces in der Zürcher Innenstadt. Er ist Teil einer weltweiten Impact-Hub-Community mit rund 15`000 Mitgliedern an über 100 Standorten, davon drei in der Schweiz.

Über digitalswitzerland
digitalswitzerland ist die gemeinsame Initiative von Wirtschaft, öffentlicher Hand und Wissenschaft, welche die Schweiz zum international führenden digitalen Innovationsstandort gestalten will. Dabei ist digitalswitzerland bereits auf verschiedensten Feldern aktiv, wie Wissenstransfer, Bildung, Startup-Ökosysteme und politische Rahmenbedingungen. Dem Verein gehören über 80 der renommiertesten Unternehmen und Organisationen sowie innovative Standorte der ganzen Schweiz an. Die Initiative wurde 2015 ins Leben gerufen.

Über Engagement Migros
Der Förderfonds Engagement Migros ermöglicht Pionierprojekte im gesellschaftlichen Wandel, die neue Wege beschreiten und zukunftsgerichtete Lösungen erproben. Der wirkungsorientierte Förderansatz verbindet finanzielle Unterstützung mit Coaching-artigen Leistungen im Pionierlab. Engagement Migros wird von den Unternehmen der Migros-Gruppe mit jährlich circa zehn Millionen Franken ermöglicht und ergänzt seit 2012 das Migros-Kulturprozent.

Über ewz
ewz ist das führende Unternehmen mit nachhaltigen Energie- und Kommunikationslösungen für Privatpersonen und Unternehmen in der Schweiz. Zu den Tätigkeiten der rund 1`200 Mitarbeitenden, darunter 40 Lernenden, gehören die ökologische Stromproduktion, die sichere Stromversorgung der Stadt Zürich und der Graubündner Gebiete Domleschg/Heinzenberg, smarte Energie- und Telekomlösungen für Unternehmen, das ultraschnelle Glasfasernetz für die Stadt Zürich sowie öffentliche Beleuchtung und Uhren, Energieberatung und andere Dienstleistungen.