Rücktritt der KTI-Direktorin

Als Förderagentur für Innovation des Bundes unterstützt die KTI die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung (F&E) und die Promotion des Unternehmertums, sowie den Aufbau von Jungunternehmen. Mit nationalen thematischen Netzwerke (NTN) hilft sie den Wissens- und Technologietransfer (WTT) zu optimieren.

Die KTI unterstützt

Marktorientierte F&E-Projekte;
Die Gründung und den Aufbau von Start-ups;
Den Wissens- und Technologietransfer.

Die F&E-Projektförderung steht grundsätzlich allen Disziplinen wissenschaftsbasierter Innovationen offen. Projektgesuche werden nach dem Bottom-up-Prinzip eingereicht. Ausschlaggebend für die Förderung sind der innovative Gehalt und die Aussicht auf eine erfolgreiche Umsetzung im Markt.

Seit August 2010 leitete Klara Sekanina erfolgreich den Aufbau der neuen Struktur als Direktorin der Geschäftsstelle. Dazu gehörte die Begleitung der Vergabe von Fördermitteln im Betrag von jährlich 150 Millionen Franken sowie die erfolgreiche Umsetzung von vier Förder-Sonderpaketen zwischen 2011 und 2013 im Umfang von insgesamt 280 Millionen Franken. Nach der intensiven Aufbauarbeit will sich Klara Sekanina beruflich neu orientieren. Das Präsidium der KTI und das WBF danken KTI-Direktorin Sekanina für ihre Arbeit.

Die Ende 2010 vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) in eine eigenständige Behördenkommission ausgelagerte KTI hatte in den vergangenen Jahren neben der Aufbauarbeit eine bedeutende Zunahme der regulären Fördergesuche sowie vier kurzfristig beschlossene, umfangreiche Sonder-Förderprogramme von insgesamt 280 Millionen Franken zu bewältigen. Dazu gehörten namentlich das Programm zu Bekämpfung der Frankenstärke sowie ein Programm im Energiebereich. Alle Programme konnten trotz hohem Zeitdruck erfolgreich umgesetzt werden.

Die Geschäftsstelle unter Leitung der Direktorin Dr. Klara Sekanina hatte an diesem Erfolg entscheidend grossen Anteil. Klara Sekanina hat sich entschlossen, die KTI aus persönlichen Gründen zu verlassen, um sich beruflich neu zu orientieren. Ihr grosses Engagement und ihr guter Leistungsausweis werden vom Vorsteher des WBF, Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann und vom Präsidium der KTI verdankt. Die operative Leitung wird Frau Sekanina Ende September abgeben; bis Ende Oktober steht sie der KTI beratend zur Seite.

Bis zur Wahl eines Nachfolgers bzw. einer Nachfolgerin wird der Stellvertreter von Klara Sekanina, Andreas Reuter-Hofer, die Funktion des Direktors ad interim übernehmen.

Die Lockstyler Patent Innovation

Wussten Sie, dass jede 2.Frau zwischen 16 und 54 Jahren gefärbte Haarsträhnen trägt?
In Europa betrifft das mehr als 70 Millionen Frauen.
Mit den aktuellen Anwendungsmethoden, kann die Haarsträhnefärbung nicht durch unqualifizierte Personen duchgeführt werden.

Lockstyler

Mit der Einführung der patentierten Lösung, die sich auf betriebsbereiten Farbstoff Patronen stützt, wird LockStyler ™ das Haarsträhnefärbungsverfahren revolutionieren und Friseuren und Einzelpersonen eine einzigartige, umweltfreundliche und zertifizierte Bio Lösung bieten, die viel einfacher, sauberer und schneller ist, als jede bisher vorhandene Technik.

Lockstyler ™ glaubt fest an ökologische Verantwortung und bietet die besten Klassen von Farbstoffen, die Sie und Ihre Umwelt respektieren. Sie verwenden nur zertifizierte organische Farbstoffe, die frei von Ammoniak und Parabene sind und recycelbares Material für unsere betriebsbereite Patronen zur Haarsträhnefärbung.

Die Vision von LockStyler Erfinder aus dem Schweizer Daillens ist, innerhalb von 5 Jahren, die Referenz-Marke für Haarsträhnefärbung zu werden, durch die Umwandlung ihrer zugehörigen Prozess in ein einfaches, sauberes und schnelles Verfahren.

LockStyler ™ wurde auch am 26. September unter den Top drei Projekte Finalisten nominiert, aus mehr als 130 Konkurrenten, und als einziges Projekt aus der französischsprachigen Schweiz bei dem Swiss Startups.ch Awards Wettbewerb 2013.

Frühlingserwachen mit Holundria und Zoe Scarlett

Pünktlich auf die wärmer werdenden Tage und zeitgleich mit der Lancierung der neuen Geschmacksrichtung Ingwer ist Holundria, die trinkfertige Schweizer Weissweinlimonade, flächendeckend in der Schweiz erhältlich.
Im Rahmen dieser Markteinführung hat Holundria Zoe Scarlett als Aushängeschild verpflichtet und wird den Schweizer Burlesque-Star auf ungewöhnliche Art und Weise inszenieren.

Holundria und Zoe Scarlett

«Die sinnliche Zoe Scarlett steht für Genuss und Lebensfreude und passt damit hervorragend zu Holundria», begründet Ueli Wüthrich, Geschäftsführer von Holundria die Wahl des Models. Der bekannte Pin-up-Star wird für Holundria-Werbung aussergewöhnliche Frauenfiguren verkörpern. Holundria zeigt eine Zoe Scarlett, wie man sie noch nicht kennt. Die Premiere dieser speziell inszenierten Holundria-Momente mit Zoe Scarlett wird Ende April online, auf der Holundria-Website erfolgen.

Zoe Scarlett wird auch künftige Events begleiten und an der Holundria-Vernissage vom 15. Mai 2013 in der Labor Bar in Zürich eine eigens für Holundria choreographierte Burlesque-Show präsentieren.

holundria 2013
Erfunden in Solothurn
Holundria, das Getränk mit dem Gämsen-Logo, ist seit 2010 in ausgesuchten Gastronomiebetrieben erhältlich. Nach dem erfolgreichen Vertrieb des Originals (mit Holunderblüten-Extrakt) folgte 2012 die Lancierung des fruchtig-herben Holundria Enzian (mit Enzian und Orange). Seit diesem Frühling ergänzt das erfrischende und würzige Holundria Ingwer die Geschmackswelt der Schweizer Weissweinlimonade. Ueli Wüthrich, Gabriel Gimber und Patrick Tobler, die Solothurner Geschäftsleiter von Holundria, stammen aus dem Gastgewerbe und kennen deshalb die Bedürfnisse gastronomischer Betriebe, aber auch die Wünsche und Begehren der Konsumenten. So arbeiten die drei Jungunternehmer auch stetig an der Erweiterung und Vervollständigung der geschmacklichen Holundria-Welt und freuen sich darauf, dass Zoe Scarlett diese Welt visuell abrunden wird.

Der leichte Begleiter
Ob als Aperitif oder Digestiv genossen, mit Freunden zu Hause oder im Ausgang verkostet, im Winter beim Aprés-Ski sowie auch eisgekühlt im Sommer – Holundria passt immer und ist der leichte Begleiter ganz besonderer Momente.

Freie Sicht und frische Luft unterm Dach dank Innovationen von VELUX

Jeder innovativen Erfindung geht meist eine simple Grundüberlegung und Idee voraus. Das ist bei Kaffeefilter nicht anders als beim Zapfenzieher oder kippbaren Dachflächenfenstern. Beim Kaffeefilter wird das Kaffeepulver mit Hilfe eines Filterpapiers davon abgehalten, in die Kanne oder Tasse zu laufen. So einfach und doch so effektiv. Beim Zapfenzieher wird mit Hilfe einer Schraubenspindel der Korken angebohrt und dann mit einer Zugbewegung aus der Flasche gezogen. Simpler Gedanke, simple Technik. Und beim Dachfenster? Da wird eine gerahmte Glasfläche im gleichen Neigungswinkel wie das Dach eingebaut, welches durch einen Kippmechanismus geöffnet werden kann. Einfach und relativ unkompliziert. Aber was haben diese drei Erfindungen eigentlich gemeinsam? Richtig, sie werden ständig weiterentwickelt.

velux innovation
Licht, Sicht und Luft – der Schlüssel für gutes Raumklima und einen gesunden Körper
Dachflächenfenster sind dabei die innovationsfreudigsten der drei Erfindungen. Am Grundprinzip wird wenig geändert. Die Technik jedoch unterliegt einem stetigen Wandel. Die neuesten Entwicklungen von VELUX® sind da keine Ausnahme. Der Dachfenstersystemhersteller wurde mit der Vision von Licht, Luft und freier Sicht unter einem Schrägdach gegründet. Auch wenn der Mensch bis zu 90 Prozent seiner Zeit in Innenräumen verbringt, so braucht er trotzdem Tageslicht und Frischluft für den Körper. Sauerstoff ist überlebenswichtig für den menschlichen Organismus. Sämtliche Körperzellen müssen mit Sauerstoff versorgt werden, damit der Mensch gesund bleiben kann. Auch das Sonnenlicht ist unverzichtbar, denn das in der Haut gebildete Vitamin D stärkt unser Immunsystem – und macht dank gesteigerter Ausschüttung von Endorphinen im Gehirn auch noch glücklich.

Velux

Velux


Weltneuheit solarbetriebene Fenster
Die Innovationen in der Produktlinie Dachfenster entwickeln sich hauptsächlich im Bereich Technik, Material und Design. Der Fensterbauer VELUX hat jetzt eine Weltneuheit auf den Markt gebracht – solarbetriebene, elektrische Dachfenster. Vorausgegangen war dieser Entwicklung das elektrische Dachfenster, das sich mittels einer Fernbedienung öffnen und schließen lässt. Außerdem können feste Öffnungs- und Schließzeiten einprogrammiert werden, zu denen sich die elektrischen Dachflächenfenster von VELUX automatisch zum Lüften öffnen. Das lohnt sich vor allem bei Dachfenstern, an die man ohne Hilfe nicht herankommt, denn lüften ist für ein gesundes Raumklima unverzichtbar. Das solarbetriebene Dachfenster bietet den gleichen Komfort wie ein fernbedienbares Dachfenster von VELUX – mit dem Vorteil, dass es dank Sonnenlicht energieautark und kabellos funktioniert. Ansonsten unterscheiden sich die zwei Fenstertypen kaum. Das Dachfenster INTEGRA® Solar kann genauso programmiert werden, wie das elektrische Erfolgsmodell VELUX INTEGRA, mit automatischen Schließzeiten und Regensensor, der das Fenster bei einsetzendem Regen vollautomatisch schließt. Dabei bleibt lediglich der Lüftungsschlitz geöffnet, damit weiterhin ein Luftaustausch für frischen Dauerstoff im Raum sorgen kann. Per Knopfdruck lassen sich die Fenster öffnen und schließen, wie man es gerade möchte. Praktischer Weise lassen sich durch den verwendeten Funkstandard io-homecontrol® andere elektrisch betrieben Geräte wie Rollos und auch das Garagentor miteinander verbinden und über eine Fernbedienung steuern.
Innovativ sind bei VELUX aber nicht nur die Fenster, auch die nachrüstbaren Produkte, die man online unter www.veluxshop.ch ordern kann, haben es in sich. Die Bandbreite reicht von Verdunklungs- und Sichtschutzrollos über Markisen für Dachfenster bis hin zu Außenrollläden. Egal ob Hitze, Licht-, Sicht- oder Insektenschutz, im Prinzip sind alle Produkte unkompliziert nachrüstbar.

Die Schweizer NIDays 2013

National Instruments veranstaltet zum 16. Mal den Technologie- und Expertenkongress NIDays, der am 12. März 2013 im Swissôtel Zürich stattfindet. Es werden rund 400 Besucher erwartet. Hier geht es zu der Anmeldung für NIDays 2013.

NIDAYS 2013

Die NIDays sind seit Jahren der Branchentreff für Techniker, Ingenieure und Wissenschaftler aus der Schweiz und dem angrenzenden Ausland. Sie sind mit ihren regelmässig über 400 Teilnehmern zu einer festen Grösse im Kalender der Mess- und Automatisierungsbranche geworden.

Inwiefern sind Technologie und Innovation in unserer Gesellschaft und in der Politik ein Thema? Gemessen am Bruttoinlandsprodukt-Anteil viel zu wenig.

Mit den technischen Innovationen können wir gemeinsam Gesellschaft und Politik beeinflussen und die anstehenden Herausforderungen angehen.

Auf den NIDays 2013 präsentieren auch dieses Jahr wieder viele engagierte Kunden, Anwender und National Instruments Partner ihre innovativen Lösungen, so dass die Veranstaltung ein wichtiges Sprachrohr unserer Branche ist.

Die Besucher haben die Möglichkeit, neue Partnerprojekte mit anzubahnen und sich mit den Teilnehmern aus Forschung und Industrie auszutauschen. Auch Networking wird auf den NIDays 2013 gross geschrieben:Neben den Vorträgen wird auch eine kongressbegleitende Fachausstellung geboten.

Bei der NIDays 2013 Fachausstellung – können sich Unternehmen einem interessierten Fachpublikum vorstellen. Die kongressbegleitende Fachausstellung auf den NIDays bietet dafür die ideale Plattform. Hier die bisher angemeldeten Aussteller:

ad+t AG
Ihr Partner für Testsystemlösungen – unser Spektrum reicht von In-Circuit-Test, Flying Probe Test, JTAG/Boundary Scan Test, AOI/AXI-optische Inspektion, Funktionstestsystem bis hin zu Multimode-Testsystemen.

ARCALE
Serviceleistungen im Bereich Mess- und Prüftechnik. Wir unterstützen Sie von der Konzepterstellung über die Durchführung bis hin zur Wartung von Prüfständen oder Maschinen.

a-solution GmbH
a-solution liefert technisch kompetente und kostenbewusste Hard- und Softwarelösungen im Bereich Mess- und Prüfstandstechnik,Datenhaltung, Datenauswertung, Qualitätssicherung.

EVOCEAN GmbH
EVOCEAN ist spezialisiert auf Verbesserungsprojekte in Produktentwicklung und IT und unterstützt ihre Kunden mit Lösungen, die die Agilität und Produktivität steigern.

GMP SA
Seit 1977 ist GMP in den Bereichen Laser, Spektroskopie, Photonik und Mikropositionierung spezialisiert. GMP verfügt über ein effizientes Verkaufs- und Serviceteam und erfüllt nicht nur die wichtige Rolle des Vertreters von beratungsintensiven Hochtechnologieprodukten, sondern bietet auch kundenspezifisch entwickelte Systeme an.

Helbling Technik AG
“Innovation, together we do it” – Mit dieser Vision positioniert sich Helbling Technik als langfristiger Partner im Innovationsnetzwerk des Kunden.

Ingun AG
Prüfpräzision seit 40 Jahren. Als weltweit tätiges Unternehmen im Prüfmittelbau bietet INGUN eine unübertroffene Auswahl an Kontaktstiften und Prüfadaptern.

ITI GmbH
Der Global Player ITI hat über 700 Kunden weltweit und bietet mit SimulationX eine komplette CAE-Lösung für Simulation und Optimierung mechatronischer Systeme.

Linktronix AG
Linktronix ist offizieller Partner für Tektronix, Keithley und Fluke in der Schweiz. Wir sind Ihr kompetenter Partner für alle Belange der elektronischen Messtechnik.

maxon motor ag
Weltweit führender Anbieter von hochpräzisen Antriebssystemen bis 500 Watt: DC- und EC-Motoren, Getriebe, Istwertgeber, Servoverstärker, Positioniersteuerungen und CIM/MIM-Komponenten.

National Instruments
Pionier der Technologien rund um die Mess- und Automatisierungstechnik und um das Konzept der virtuellen Instrumente, das höhere Leistung bei gesenkten Kosten erlaubt.

Noser Engineering AG
Noser Engineering AG realisiert seit über 25 Jahren vielseitiges Software-Engineering und System-Testing für anspruchsvolle Kunden.

PI Electronics AG
Wir reden nicht nur, wir tun was. PI Electronics ist Ihr innovativer Partner für erfolgreiche Hard- und Softwareprojekte. Lernen Sie uns kennen!

Sotronik GmbH
Wo die kreativsten Menschen am liebsten nachdenken. Software und Elektronik für industrielle Automation, Steuern, Regeln und Simulieren.

Zühlke Engineering GmbH
Die Innovations- und Umsetzungskraft eines Unternehmens entsteht aus der Verbindung des Geschäfts mit Menschen und Technik. Zühlke Engineering stellt diese Verbindung her, durch wegweisende Produkte, massgefertigte Software und kombinierte Lösungen.

Über National Instruments
Seit 1976 stellt National Instruments (www.ni.com) Ingenieuren und Wissenschaftlern Werkzeuge zur Verfügung, mit denen sie schneller produktiv, innovativ und kreativ arbeiten können. Das Konzept des Graphical System Design gibt Anwendern eine Plattform mit integrierter Hard- und Software für die schnelle Entwicklung von Mess-, Steuer- und Regelsystemen an die Hand. Das langfristige Ziel des Unternehmens ist, mit seinen Technologien einen Beitrag dazu zu leisten, unseren Alltag zu verbessern, unsere Gesellschaft zu unterstützen und den Herausforderungen der Menschheit als Ganzes zu begegnen. Dies gewährleistet den Erfolg von Kunden, Angestellten, Zulieferern und Aktionären.

Hier geht es zu dem Rückblick der NIDays 2012.

Hochschule Luzern vertritt die Schweiz am Solar Decathlon 2014

Die Bewerbung der Hochschule Luzern – Technik & Architektur für die Teilnahme am internationalen Wettbewerb «Solar Decathlon Europe 2014» ist Ende Dezember vom Auswahlkomitee in Frankreich offiziell angenommen worden. Das Team «Lucerne – Suisse» tritt gegen 19 andere Equipen aus der ganzen Welt an, um das Solarhaus der Zukunft zu entwickeln und zu bauen. Mit dem Wettbewerb soll gezeigt werden, dass hochleistungsfähige Solarhäuser komfortabel, attraktiv und erschwinglich sein können.

Der vom US-Energiedepartement initiierte und international renommierte Wettbewerb «Solar Decathlon» wird seit 2003 alle zwei Jahre in den USA und seit 2010 alternierend auch in Europa durchgeführt. Im kommenden Jahr zum ersten Mal in Frankreich und zum ersten Mal mit Schweizer Beteiligung. Der Wettbewerb richtet sich an interdisziplinäre Teams von Hochschulen mit dem Auftrag, ein architektonisch und technisch innovatives, energieeffizientes Solarhaus mit grossem Wohnkomfort zu entwickeln. Für die Durchführung im Sommer 2014 haben sich insgesamt 20 Teams qualifiziert – unter anderem aus Deutschland, Dänemark, Frankreich, Spanien, Chile, Indien, Japan und den USA. Sie werden ihre Häuser in Versailles aufbauen, einem breiten Publikum zugänglich machen und sich in zehn Disziplinen messen: Architektur; Technik und Konstruktion; Energieeffizienz; Energiebilanz; Komfort; Gebrauchstauglichkeit; Kommunikation und gesellschaftliche Sensibilisierung; Städtebau, Verkehr und Erschwinglichkeit; Innovation; Nachhaltigkeit.
Herausforderungen für die Häuser der Zukunft
Bei der Bewertung der zehn Disziplinen werden sechs Themen fokussiert. Diese bilden die sozialen, ökonomischen und ökologischen Herausforderungen ab, die sich den Häusern der Zukunft stellen:
1. Dichte – gefragt sind Mehrfamilienhäuser in urbanen Gebieten;
2. Mobilität – z.B. zwischen Wohnen, Arbeit, Konsum und Freizeitangeboten;
3. Einfachheit und Suffizienz – z.B. durch Reduktion des Energiekonsums und Beschränkung der Photovoltaikflächen;
4. Innovation;
5. Alltagstauglichkeit und Erschwinglichkeit;
6. Kontext – jedes Team entwickelt ein Haus, das an seine eigene Herkunftsregion angepasst ist, und muss zugleich einen Prototyp schaffen, der am Ausstellungsort funktioniert.
Entwicklung und Umsetzung durch Studierende

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Studierendenteams der Hochschule Luzern – Technik & Architektur entwickelten bereits 2012 Analysen, Konzepte und Projekte für energie- und ressourcenschonendes Bauen, die als Grundlage für die erfolgreiche Bewerbung gedient haben. Im Frühlingssemester 2013 werden Studentinnen und Studenten aus den Fachbereichen Architektur, Innenarchitektur, Bau- und Gebäudetechnik – unterstützt durch Studierende weiterer Fachgebiete wie Wirtschaftsingenieur | Innovation, Informatik, Elektro- und Maschinentechnik – das konkrete Projekt für den Solar Decathlon 2014 entwickeln. Beteiligt sind auch Studierende aus anderen Departementen der Hochschule Luzern. Im Herbstsemester 2013 folgt die Ausführungsplanung, im Frühjahrssemester 2014 die Realisierung des Prototyps auf dem Campus in Horw, mit anschliessendem Transport nach Versailles. Der Wettbewerb in den zehn Disziplinen findet im Juli 2014 statt.

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«Der Solar Decathlon ist ein aussergewöhnliches und komplexes Projekt, in dem die Studierenden verschiedener Fachrichtungen zusammenarbeiten, um innovative Lösungen in den Bereichen Bau, Technik und erneuerbare Energien zu entwickeln. Gleichzeitig ist der Wettbewerb eine ideale Plattform für Partner aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft», erklärt Prof. Hanspeter Bürgi, der das Team «Lucerne – Suisse» zusammen mit einem interdisziplinären Dozierendenteam der Hochschule Luzern operativ leitet. Das Projekt stellt neben den architektonisch-technischen auch didaktische Herausforderungen und verlangt eine kluge Einbettung in das Curriculum der verschiedenen Studiengänge. «Die Verbindung von Lehre und Forschung und ein starker Einbezug der Praxis bieten uns neue Chancen für langfristige Kooperationen», so Bürgi. Dafür ist ein starkes Netzwerk von Partnern, die einen nachhaltigen Nutzen ihrer finanziellen Beteiligung sehen, unerlässlich. Die strategische Leitung liegt bei Vertretern der Hochschule Luzern sowie Partnern aus Politik und Wirtschaft, zu denen bislang unter anderen das Bundesamt für Energie BFE und der Schweizerische Ingenieur- und Architektenvereins SIA gehören.

Spiegelstreich – Erfindung der Woche

Alle unsere Produkte haben eine Geschichte zu erzählen, doch die sieht man nicht gleich auf den ersten Blick. Also bitten wir jede Woche einen Erfinder, uns die Geschichte zu seinem Produkt zu erzählen. Diesmal haben wir den Spiegelstreich als Erfindung der Woche.

Die Spiegelstreich Erfindung

Die Spiegelstreich Erfindung

Erfindr Herr Dewa Bleisinger hat uns erzählt, wie er auf die Idee zu seinem Produkt gekommen ist: Eines Morgens stand ich wieder nach der Dusche vorm beschlagenen Spiegel. Ich wollte wieder den Spiegel mit der Hand freiwischen, da dachte ich: Wieso gibt‘s für das Problem keine richtige Lösung??? Ich bin sicher nicht der Einzige weltweit, der morgens mit einem beschlagenen Badspiegel zu kämpfen hat! Statt Hand, Handtuch oder Fön, muss es eine einfachere und bessere Möglichkeit geben. Beheizte Spiegel sind zu teuer und verbrauchen Strom.

Dewa Bleisinger

Dewa Bleisinger


In Anlehnung an Autoscheibenwischer habe ich das Prinzip eines universellen Scheibenwischers für Badspiegel entwickelt. Spiegelstreich lässt sich quasi an jeden Spiegel anbringen und ist einfach und praktisch in der Bedienung!

Spiegelstreich gibt’s übrigens in drei Farben: schwarz, weiß und blau – für jedes Bad ist was dabei. Zu finden im erfinderladen oder im erfinderladen online-shop, für 14,90€

Scratch Map, die Rubbel-Weltkarte

erfinderladen Samstag: Hier wird jeden Samstag eine Erfindung aus dem erfinderladen vorgestellt. Heute: die ideale Geschenk Erfindung – Scratch Map – die Rubbel -Weltkarte.

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Sie verreisen gerne und schausen sich die Welt an? Dann haben Sie bestimmt auch einen Globus zu Hause, auf dem mit Post-its die Länder beklebt sind, in denen Sie schon waren? Oder bevorzugen Sie die Variante einer Weltkarte an der Wand, die mit kleinen Stecknadeln bepinnt wird? Die Welt ist ja wirklich so riesig und es ist doch absolut schön zu sehen, wo man schon überall gewesen. Beim Anblick dieser Karte kommen dann jedes Mal Erinnerungen hoch und man kann dem Alltagsstress ein bisschen entfliehen. Wir haben etwas für euch, dass im Prinzip den gleichen Effekt hat – nur es sieht viel schöner aus und macht als Wanddeko auch ordentlich was her: die Scratchmap nämlich!


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Das beschichtete Papier ist bei den einzelnen Ländern mit einer Goldfarbe bestückt und die kann ganz leicht abgerubbelt werden. So wird die Karte nach und nach immer bunter und ihr könnt deutlich sehen, wo ihr schon gewesen seid und wo ihr noch unbedingt hinfahren müsst, damit die Karte noch schöner wird. Ein echter Hingucker in eurem Zimmer – die Scratchmap ist nämlich relativ groß: 81,9 x 58,2 cm!

Also auf geht’s, es gibt so viel auf dieser Welt zu entdecken! Die Scratchmap dazu findet ihr im erfinderladen oder im online-shop, für 19,95€

zwischengas.com – Das Schweizer Oldtimer-Portal

Vor über einem Jahr ging das Schweizer Startup-Unternehmen Zwischengas AG mit ihrem Portal zwischengas.com online und stellt damit eine noch nie da gewesene Informationsfülle zu den Themen Oldtimer ins Internet.

zwischengas platform
zwischengas.com ist eine Online-Plattform, die sich an Interessierte, Enthusiasten und Spezialisten für die Themen Oldtimer und historische Rennwagen richtet. Mit seinem umfangreichen Archiv, das 100 Jahre Motorfahrzeuggeschichte abdeckt, über 250’000 Seiten digitalisierte Zeitungen und Zeitschriften umfasst und technische Daten zu über 30’000 Fahrzeugen, sowie Marktbewertungen zu über 30’000 Fahrzeug-/ Jahrganskombinationen beinhaltet, nebst vielen Tausenden von Fotos, Prospekten, Bedienungsanleitungen und anderen Multimedia-Inhalten, steht zwischengas.com im deutschsprachigen Raum einmalig da.

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Durch eine Zusammenarbeit mit dem ADAC konnten jetzt neben der bereits bisher vorhandenen Automobil Revue (1906-1990) auch die ADAC Motorwelt (1903-1990) online zur Verfügung gestellt werden. Damit befinden sich über 250’000 Zeitschriftenseiten, die praktisch die ganze Geschichte der Motorisierung abdecken, im Zwischengas-Archiv.

Mit zwischengas.com soll eine innovative Plattform für den Oldtimer- und Youngtimer-Interessierten bereitgestellt werden, welche alle Möglichkeiten des Internets nutzt.

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Drei Nutzergruppen sollen angesprochen werden: Interessierte Nutzer/Konsumenten, Spezialisten (Fachbetriebe, Produktanbieter, etc.) und Club/Veranstalter (Oldtimer-Vereinigungen, Interessensgemeinschaften, Veranstalter von Oldtimer-Rallyes, Event-Organisatoren, etc.).

zwischengas.com verschafft diesen Nutzergruppen Zugang zu historischen Zeitdokumenten und relevanten neuzeitlichen Kommentaren/Artikeln zur Automobilistik der letzten 100 Jahre. Insbesondere sollen hier Originalunterlagen, die heute irgendwo verstaubt und vergessen in Archiven rumliegen, wieder zum Leben erweckt und ins digitale Zeitalter gerettet werden.

Finanziert wird zwischengas.com über Abonnementsgebühren von sogenannten Premium-Nutzern, Subskriptionen professioneller Spezialisten und Sponsorenbeiträge.

Die Toiletten der Zukunft

Rund 2,6 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sanitären Anlagen und Abwassernetzen. Damit auch diese Menschen in den nächsten Jahren von der weltweiten sanitären Evolution profitieren können rief eine Stiftung den Wettbewerb “Reinvent the toilet” ins Leben.
Gesucht wird eine Lösung, die billig, energieeffizient und umweltfreundlich ist. Die Kosten der Toilette dürfen 5 US-Cent pro Tag und Nutzer nicht überschreiten und sie muss ohne jegliche Stromzufuhr von außen funktionieren, sowie eine möglichst effektive Verwertung bzw Entsorgung der entstehenden Rückstände ermöglichen. Unter diesen strikten Vorschriften der Gates Foundation arbeiten derzeit acht Forschergruppen an der Neuerfindung der Toilette.

Futuristisches Toilettenkonzept, Quelle: http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-71576.html

Futuristisches Toilettenkonzept, Quelle: http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-71576.html

Eine der Ideen für eine potentielle Zukunftstoilette kommt von der Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz. Das Team tüftelt an einem Prototypen, der mithilfe eines Membranfilters Urin und Feststoffe unverzüglich nach dem Geschäft trennt, um dann die flüssigen Bestandteile im weiteren Prozess soweit aufbereiten zu können, dass sie von dem Nutzer sogar zum Händewaschen genutzt werden können. Die festen Bestandteile hingegen sollen als Dünger genutzt werden. Das Problem der Stromversorgung wollen die Schweizer durch eine über das Gewicht des Benutzers gesteuerte Pumpe lösen, die das Wasser in einen über der Toilette befindlichen Speicher befördert. Alle weiteren Rückstände sollen dann zum Beispiel in auf Fahrrädern angebrachten Tanks zu zentralen Aufbereitungsanlagen befördert werden.

Doch die Konkurrenz schläft nicht: Der Zukunfts- Lokus des britische Teams Water Engineering and Development Centre der Universität Loughborough liefert nicht nur nutzbares Wasser, sondern auch noch wertvolles Brennmaterial. Innerhalb von Sekunden wollen die Forscher mit Hilfe hydrothermaler Karbonisierung jene Vorgänge nachbilden, die nach Millionen von Jahren auf der Erde zur Bildung von Braunkohle geführt haben. Die großen Mengen an Energie, die für das in einem Druckgefäß ablaufende Verfahren notwendig sind planen die Briten durch die Verbrennung der Exkremente zu erzeugen.

Doch diese Ideen werden zumindestens in ihrer Komplexität von dem Konzept der niederländischen Uni-Forschungsgruppe hochhaus übertroffen. Die wollen die Exkremente mit Hilfe von Mikrowellen zu Plasma erhitzen, um das dabei entstehende Synthese- Gas zur Betreibung einer Hochtemperatur Brennstoffzelle zu nutzen. Der Toilettengang würde somit Elektrizität erzeugen.

Für die Umsetzung all dieser visionären Gedanken will die Stiftung mehr als 40 Millionen Dollar in den Wettstreit investieren. Ob schlussendlich all diese Ideen funktionieren steht natürlich noch nicht fest und wird sich erst anhand von diversen Tests und Versuchen zeigen müssen. Doch unabhängig davon, ob die derzeitigen Konzepte der Wettbewerber aufgehen, müssen sie bereits im August nächsten Jahres ihren fertiggestellten Prototypen des Donnerbalkens 2.0 vorstellen. Dann will sich die Gates- Stiftung entscheiden, welches der Modelle serienreif gemacht und in den betroffenen Ländern installiert werden soll.