Posts Tagged ‘innovation’

Die Sensimed Innovation gegen Glaukoms

Posted in Aktuelle Erfindungen, Innovationswettbewerbe, Startups on August 11th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

Die an der SIX Swiss Exchange kotierte Beteiligungsgesellschaft New Value AG investiert in das Medizintechnikunternehmen Sensimed AG, Lausanne. Sensimed hat eine technologisch wegweisende Lösung zur kontinuierlichen Überwachung des Augeninnendrucks entwickelt, die ein besseres Management von Krankheiten wie z.B. dem Glaukom ermöglicht. Zur Finanzierung des weiteren Wachstums der Gesellschaft investiert New Value CHF 3.5 Mio. in Form von Eigenkapital.

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Sensimed wurde im Jahr 2003 als Spin-Off der EPFL gegründet und ist auf Design, Entwicklung und Vermarktung von integrierten Mikro-Systemen für medizinaltechnische Geräte spezialisiert. Das erste zugelassene Produkt des Unternehmens, SENSIMED Triggerfish(R), dient der kontinuierlichen Überwachung des Augeninnendrucks. Ein zu hoher Augeninnendruck ist einer der Hauptrisikofaktoren für die Entstehung des Glaukoms (’Grüner Star’). Glaukomerkrankungen betreffen ca. 1-2% der Bevölkerung und nehmen mit steigendem Alter zu. Beim Glaukom handelt es sich um eine langsam fortschreitende, irreversible Erkrankung, die zur Schädigung des Sehnervs und unbehandelt zum Erblinden führt. Eine frühzeitige und adäquate Behandlung ist daher für den Patienten entscheidend. Die kontinuierliche Überwachung des Augeninnendrucks liefert dem behandelnden Arzt wichtige Informationen für die richtige Einstellung der Therapie und trägt somit dazu bei, eine bestehende Lücke in der Glaukomdiagnostik zu schliessen. So ermöglicht die von Sensimed entwickelte Lösung eine Messung des Augeninnendrucks über 24 Stunden und liefert erstmalig Informationen über Druckschwankungen während der Nacht. SENSIMED Triggerfish(R) ist nicht invasiv und hat bereits die CE-Zulassung erhalten, so dass mit der Markteinführung in ausgewählten Zielmärkten begonnen werden konnte. Das Unternehmen wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet, wie z.B. R&D 100 Award 2010, CTI Medtech Award, Red Herring 100 Europe Award und dem Preis der DeVigier Stiftung wie bereits berichtet hier.

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New Value partizipiert mit CHF 3.5 Mio. an der Serie B Finanzierungsrunde. Die investierten Mittel werden zur Erlangung der Marktzulassungen in den USA und Asien, zur Kommerzialisierung der Lösung in ausgewählten Regionen, zur Durchführung von post-marketing Anwendungsstudien und zur Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit verwendet. Wichtiges Ziel ist auch die Abrechenbarkeit der Untersuchung mit SENSIMED Triggerfish(R) über die Krankenkassen in ausgewählten Ländern.

Zu den bestehenden Investoren von Sensimed zählen u.a. Wellington Partners, Vinci Capital und BlueOcean Ventures, die zuletzt im Mai 2010 einen ersten Teil der Finanzierungsrunde Serie B mit CHF 10 Mio. geschlossen haben. Zudem haben strategische und private Investoren in Sensimed investiert. New Value erachtet einen Einstieg in der jetzigen Phase als attraktiv, da technologische Risiken als gering einzuschätzen sind und das Produkt hohe Marktchancen bietet.

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Innovation für Dekubitus-Prävention und -Therapie

Posted in Aktuelle Erfindungen on Juni 19th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

compliant concept ist ein Spinoff der EMPA Dübendorf, ETH Zürich und der Hochschule für Technik Rapperswil und bringt ein neuartiges Therapiesystem für die Prävention und Therapie von Dekubitus auf den Markt.
Bettvariante

Unter dem Begriff Dekubitus versteht man schmerzhafte Druckgeschwüre unterschiedlicher Ausprägung (oberflächige Hautrötungen, tiefe Wunde bis zum Knochen), die aufgrund von Sauerstoffunterversorgung des Gewebes entstehen. Hauptursache ist Druckeinwirkung über längere Zeit auf derselben Körperstelle. Während gesunde Menschen solche Belastungen unbewusst vermeiden, können bettlägerige gelähmte Patienten dies nicht mehr.

Das Projekt Compilat Conept verfolgt einen neuen Ansatz, bei dem die natürliche Eigenbewegung des Patienten durch das Bettsystem übernommen wird. Durch Kombination von geeigneter Aktuatorik und dem Einsatz von neuartigen Technologien (nachgiebige Strukturen) und Materialkombinationen wird ein „aktiver Lattenrost“ entwickelt, welcher längere Druckbelastungen auf einer Körperstelle vermeidet. Gleichzeitig werden dank der Kombination mit einer Spezialmatraze die üblichen Nachteile der bekannten Systeme (Wahrnehmungsverlust und Restbewegungshemmung, enormer Pflegeaufwand) vermieden.

Das System besteht aus einer Matratze und einem aktiv veränderbaren Lattenrost. Es wird in Kombination mit bereits vorhandenen Pflegebetten eingesetzt. Die pflegebedürftige Person wird sanft und kontinuierlich umgelagert. Dabei imitiert sie die Bewegung eines gesunden, mobilen Menschen.

Das Therapiebettsystem wird die Dekubitus-Prävention massgeblich verbessern. Wahrnehmungsverluste und Störung des Körpergefühls gehören der Vergangenheit an. Mit dem System ist das Personal physisch und zeitlich entlastet.
Die Pflege kann sich dadurch intensiver auf das Mobilisationstraining konzentrieren.

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Die Innovation und die Kraft der Biokohle

Posted in Aktuelle Erfindungen on Mai 28th, 2010 by M. Jordan – 2 Comments

Die Effizienz der pflanzlichen Photosynthese überwiegt nicht nur um vieles die von Solarzellen, sondern auch die von allen sonstigen CO2-Speicherverfahren. Die Firma Swiss Biochar nutzt diesen natürlichen Prozess, um der Atmosphäre CO2 zu entziehen und dabei auch noch Energie sowie einen höchst wirksamen Bodenverbesserer zu gewinnen.

Anfang April 2010 wurde in Lausanne Europas erste industrielle Anlage zur Produktion von Biokohle aus organischen Abfällen in Betrieb genommen.

biokohle
Die Biokohle verbessert die Böden der Landwirtschaft. Die bei der Biomasse-Pyrolyse entstehende Biokohle ist jedoch nicht nur aus klimapolitischen Erwägungen von höchstem Interesse. In Verbindung mit Kompost entsteht aus Biokohle einer der wertvollsten Bodenverbesserer, den die Geschichte der Landwirtschaft kennt. Die Biokohle, deren spezifische Oberfläche rund 300 m2 pro Gramm beträgt, fungiert wie ein Schwamm, der Wasser und Nährstoffen aufsaugt und diese, je nach Bedarf, wieder an die Pflanzen abgibt. Durch den Eintrag von Biokohle in landwirtschaftlich genutzte Böden lassen sich somit äußerst positive Auswirkungen auf die Bodenaktivität, Bodengesundheit und Ertragskapazität erzielen. In wissenschaftlichen Untersuchungen konnten bisher u.a. folgende Vorteile für die Bodenkultur nachgewiesen werden:

- Deutliche Verbesserung des Wasserspeichervermögens
- Zuwachs der Mikroorganismen, die in den Nischen der hochporösen Kohle geschützten Lebensraum finden, wodurch die Nährstoffumsetzung für die Pflanzen gefördert wird
- Fixierung von Bodengiften wie Schwermetalle und Pestizide
- Höhere Bodendurchlüftung und somit deutliche Reduktion der Klimagase Methan und Lachgas
- Mobilisierung der Pflanzennährstoffe

Für den Erwerb und die Betreibung dieser weltweit ersten wirklich klimapositiven Anlage zur Herstellung von Biokohle hatte das Delinat-Institut dank der bereits erzielten Resultate der Biokohleforschung mehrere private Investoren zusammen bringen können, welche die Firma Swiss-Biochar als Betreibergesellschaft gründeten. Diese erste Biokohleanlage hat eine Jahreskapazität von 380 t Biokohle, wobei zusätzlich rund 1200 MWh Wärme erzeugt wird. Laut nachhaltigkeit.org urgiert die Landwirtschaft als Klimaretter.

Biokohle für Kleingärten
Um möglichst umfassende Erfahrungen im Einsatz von Biokohle zu gewinnen, startet Delinat-Institut einen der größten Bodenversuche der Schweiz.

Sie laden 500 schweizerische Kleingärtner ein, sich an Versuchen mit Biokohle als Bodenverbesserer zu beteiligen. Zu diesem Zweck stellt das Delinat-Institut und die Firma Swiss-Biochar 10 kg Biokohle für jeden beteiligten Gärtner zur Verfügung. Vermischt mit 30 kg ausgereiftem Kompost ergibt dies ein Substrat für 3 Versuchsflächen von jeweils 3 m2. Das Ziel ist, mit möglichst vielen verschiedenen Kulturen auf verschiedenen Bodentypen und in verschiedenen klimatischen Situationen die Wirkung der Biokohle zu dokumentieren. Den Gärtnern wird eine Versuchsanleitung sowie ein Protokoll zur Auswertung zur Verfügung gestellt, so dass die Ergebnisse statistisch erfaßt und vom Delinat-Institut wissenschaftlich ausgewertet werden können. In ein bis zwei Jahren wird so ein großer Erfahrungsschatz vorliegen, aus dem sich leicht erkennen lassen wird, ob die Verwendung von Biokohle tatsächlich eine Perspektive für eine nachhaltigere Zukunft der Menschheit darstellt. Wer an dem Versuch teilnehmen möchte, melde sich bitte per Email unter folgendem Link an.

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JetStream und Solarien Innovationen von uwe

Posted in Aktuelle Erfindungen on Mai 16th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

uwe steht seit über 50 Jahren für Wellness.
Angefangen hat alles mit JetStream – heute Synonym für Gegenstromschwimmanlagen in aller Welt.

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Zum Wasser kommt 1976 die Sonne: erstmals eröffnet uwe so neue Wege zu Schönheit, Lebensfreude und Wohlbefinden. Damit etabliert sich uwe als Trendsetter in Sachen Wellness schon lange bevor Wellness in aller Munde war. Heute ist uwe einer der größten Solarienhersteller weltweit.

Alle uwe Solarien haben eines gemeinsam: innovative Technik, richtungsweisendes Design, souveräne Leistung und hochwertige Anmutung.
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Die Erfindung von MeiliMofa

Posted in Allgemeines on Mai 1st, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

Was fährt rasch, sparsam, leise und erst noch bequem direkt von Tür zu Tür? Wem gucken alle nach, wenn es lautlos durch die Strassen zieht? Was macht Freude am Fahren und kennt keine Parkplatzprobleme?

Daniel Louis Meili hat mit der fachmännischen Unterstützung von Konstrukteur Christian Hadorn ein völlig neues Mobilitäts-Konzept nach Schweizer Strassenverkehrsgesetz realisiert: Ein einziger Quadratmeter Solarzellen genügt, um ausreichend Energie für die bequeme Tür-zu-Tür-Verbindung im Nahverkehr bereitzustellen – um ein Leben lang unabhängig und mobil zu bleiben (gutes Gewissen inbegriffen).

logomotion erfindung

Das neue Mofa – aus der Konzeptschmiede von Daniel Louis Meili, Basel.

Das Meili-Mofa ist nicht nur rasch, sparsam, leise und bequem, es überrascht auch mit seinem noch nie gesehenen Design. Diese Formgebung ist urheberrechtlich geschützt („Modèle déposé“), weckt Emotionen und lässt erahnen, dass „cruisen“ auch im Nahverkehr zum Vergnügen wird.

Der Prototyp mit dem starken 1′000 Watt Radnabenmotor – seit Oktober 2009 von der Motorfahrzeugkontrolle zugelassen – kurvt zur Zeit durch Basels Strassen. Was sich Meili ausgedacht hat, wird nun in der Praxis ausgiebig getestet. Fest steht schon jetzt: Meili’s Mofa stinkt nicht, lärmt nicht, und macht auch keine schmutzigen Finger!

Daniel Louis Meili ist überzeugt: Oekonomie und Oekologie sind ein Zwillingspaar. Denn ist etwas auch längerfristig kostengünstig, ist es Ressourcen schonend und darum umwelt- und menschenfreundlich. Auch wer kein Solar-Panel aufs Dach montiert, sondern die Batterien einfach an der Steckdose auflädt, verbraucht mit dem Meili-Mofa keine 60 Rappen pro 100 km! Und aufgeladen werden kann überall: zu Hause, im Büro, an der Uni, am… Eine Stunde volle Fahrt kostet je nach Strom-Tarif zwischen 10 und höchstens 30 Rappen. Noch Fragen?

Wer also in Ballungsgebieten wohnt, rasch und bequem und ohne auf den Fahrplan zu gucken von A nach B gelangen will, von Zuhause zum Arbeitsplatz, zum Optiker, zum Kinobesuch und zu Freund oder Freundin, fährt mit diesem neuen Mofa ohne Stress, ohne zu schwitzen, wann immer man will, völlig unabhängig, super günstig – und immer mit einem Schmunzeln im Gesicht. (Das Schmunzeln wird durchaus erwiedert, auch bei denen, die man überholt, oder die vom Strassenrand aus zuschauen…)
Fazit: So macht Fahren in der Stadt wirklich Freude. Direkt von Tür zu Tür, darum schneller als jedes andere Verkehrsmittel, völlig ohne Parkplatzsorgen! Hightech und bequemes “Cruisen” sind keine Gegensätze mehr – moderne Mobilität darf auch Spass machen!

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Schweizer Design-Fokus auf der DMY 2010

Posted in Allgemeines, Termine on April 23rd, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

DMY Berlin veranstaltet das jährlich im Frühjahr stattfindende DMY International Design Festival in Berlin, das sich im Laufe der Jahre als Szenetreffpunkt, Trendbarometer, Designlabor und Spielplatz gleichermaßen etabliert hat.

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Über fünf Tage von 09 bis 13.06.2010 hinweg präsentieren junge wie namhafte Kreative die neuesten Entwicklungen zeitgenössischen Designs, Berliner Gestalter vernetzen sich mit der internationalen Designszene. Aktuelle Tendenzen werden erforscht, kommende Trends aufgespürt, interdisziplinäre Projekte und die Gestaltung von Utopien gefördert. Die Grenzen zwischen Design und Kunst sind dabei oftmals fließend – hier ein Sneak Preview von DMY 2010 .

Nach dem letztjährigen niederländischen Designfokus richtet das Festival 2010 ein besonderes Augenmerk auf das Schweizer Design. Die Ausstellungssektion zeigt neue Arbeiten und Projekte ausgewählter Designstudios und stellt die exzellenten Designschulen des Landes vor, darunter die speziell für DMY von Ingenieuren und Designern entwickelte Ausstellung des EPFL+ECAL Lab sowie die erste großangelegten Überblicksschau zur Entstehung und Entwicklung der FIDU-Technologie (Oskar Zieta und ETH Zürich). Darüber hinaus präsentiert die Ausstellung die Gewinner des ‚Design Preis Schweiz’ und des Preis für aufstrebende Talente ‚Eidgenössischer Preise für Design‘.

Ein paar Rückblicke – DMY International Design Festival in Berlin 2009.

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Innovative Transistoren sparen Energie

Posted in Aktuelle Erfindungen on April 20th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

Transistoren, die Grundbausteine der Elektronik, arbeiten mit Energieverlust und sind Energiefresser. Forscher der ETH Zürich und EPF Lausanne haben nun Transistoren entwickelt, die hohe Schaltgeschwindigkeiten und Ausgangsleistungen erzielen. Sie können deshalb energieeffizienter eingesetzt werden und den Energieverbrauch und die CO2-Emission senken.

Übersicht eines HEMTs mit 6 Steuerelektroden. (Bild: Andreas Alt)

Übersicht eines HEMTs mit 6 Steuerelektroden. (Bild: Andreas Alt)

Sie bestehen aus komplexen Strukturen, die nur ein paar Nanometer gross sind und stecken in jeder elektrischen Schaltung: Transistoren, auf der Basis von Halbleiter­materialien, die auf ein Grundsubstrat wie Siliziumkarbid künstlich aufgewachsen sind. Colombo Bolognesi, Professor für Millimeterwellen Elektronik an der ETH Zürich, und sein Forscherteam sind spezialisiert darauf, möglichst leistungsfähige Transistoren zu bauen, die mit einer hohen Geschwindigkeit Informationen übermitteln. Denn je schneller ein Transistor schaltet, desto mehr Information kann verarbeitet werden. Dafür kombinieren sie Halbleitermaterialien in verschiedenen Schichten, sodass die Elektronen möglichst schnell fliessen können.

Mit so genannten «High Electron Mobility Transistors (HEMTs)» aus Aluminium-Galliumnitrid (AlGaN/GaN) auf einem Silizium-Grundsubstrat hat das Forscherteam von Bolognesi im vergangenen Jahr wiederholt seinen eigenen Weltrekord gebrochen. Nachdem bis dahin mit ähnlichen Technologien gerade mal eine Grenzfrequenz von 28 Gigahertz (GHz) erreicht wurde, gelang es Bolognesi und seiner Gruppe, in den Reinräumen des FIRST-Lab Transistoren mit Frequenzen bis 108 GHz zu bauen.

Nun hat das Team von Bolognesi in Zusammenarbeit mit Nicolas Grandjean, Physik-Professor an der EPF Lausanne, auf ein neues Material gesetzt: Anstatt Aluminium-Galliumnitrid verwendeten die Forscher Aluminium-Indiumnitrid (AlInN/GaN). Der Vorteil ist, dass AlInN eine deutlich grössere Bandlücke aufweist als bis anhin verwendete Materialien. Die Bandlücke bestimmt zum Teil die physikalischen Eigenschaften eines Festkörpers. Neue Materialien mit grösseren Bandlücken ermöglichen es, Transistoren zu bauen, die deutlich höhere Temperaturen, Stromspannungen und Leistungen aushalten als solche aus Silizium.

Eine der möglichen Anwendungen ähnlicher Transistoren könnten Verstärker in konventionellen Funkantennen sein. Dort würde sich einer der Vorteile der auf Galliumnitrid basierenden Transistoren, ihre Energieeffizienz, in geringeren Energiekosten niederschlagen. «Ein Netzwerkbetreiber von Mobiltelefonen mit 10′000 Basisstationen, ausgerüstet mit traditionellen Verstärkern, braucht 30 Megawatt Leistung pro Jahr bei einer CO2-Emmission von 100′000 Tonnen», sagt Bolognesi. Etwa 80 Prozent der Energie geht dabei als Wärme verloren und noch mehr, wenn die Senderanlagen gekühlt werden.

Dank Galliumnitrid-Transistoren könnten Netzwerkbetreiber ihren Energieverbrauch deutlich verringern. Dadurch könnten wiederum mehrere zehntausend Tonnen CO2 eingespart werden – 10‘000 Tonnen CO2 entsprechen dem CO2-Austoss von etwa 5‘000 Mittelklasse Autos mit einer jährlichen Fahrleistung von 10‘000 Kilometern. Schweizweit gibt es rund 11‘000 Basisstationen.
Die auf Galliumnitrid basierenden Transistoren könnten die bisherige Effizienz von 15 bis 20 Prozent auf 60 Prozent steigern, davon ist Bolognesi überzeugt.

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BASELWORLD 2010 – Die Welt der Uhren Innovation

Posted in Aktuelle Erfindungen, Termine on April 15th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

Die Weltmesse für Uhren und Schmuck BASELWORLD öffnete vom 18. bis 25. März 2010 ihre Tore in Basel. Für 1′915 ausstellende Firmen und rund 100′000 Fachbesucher aus der ganzen Welt ist die BASELWORLD 2010 das Branchen-Highlight des Jahres. Da gab es auch ein paar neue Innovationen.

Nomad-Schweizer-Multifunktionsuhr - erfindung
Für moderne Nomaden und aktive Outdoor Leute, die immer unterwegs sind, von einem Ort zum anderen, entlang urbaner Schauplätze oder durch unberührte Natur, ist die Schweizer Multifunktions-Sportuhr Wenger LED Nomad mit ihrem modernen Design und den diversen analogen und digitalen Funktionen die ideale Begleitung wie bei trustedwatch berichtet.
Wer mit der digitalen Kompassfunktion der Wenger LED Nomad unterwegs ist, bleibt immer auf Kurs – und das per einfachem Knopfdruck.

shark-master
Sector No Limits präsentierte die neue Special Edition. Die Shark Master 1000 MT zeichnet sich durch hohe Qualität und umfangreiche Funktionen aus. Auf der Messe konnten sich die Besucher einen ersten Eindruck von Technik und Design verschaffen.
Die Shark Master 1000 MT bietet nicht nur dem Extremsportler alle Vorzüge eines ausgereiften Chronographen. Besonders Taucher werden sich über zusätzliche, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Merkmale freuen. Patrick Musimu, der derzeit erfolgreichste Freitaucher, stand bei der Entwicklung nicht nur Pate, die Uhr wurde seiner Leidenschaft für extreme Situationen angepasst. Der 39-jährige Extremsportler schafft mit einem Atemzug eine Tiefe von 209,6 Meter und hält damit den Rekord im Freitauchen. Verlassen kann er sich dabei ab sofort auf die Shark Master 1000 MT, die – wie der Name verrät – sogar für Tauchgänge bis 1000 Meter Tiefe ausgerichtet ist. Für festen Halt in jeder Situation sorgen das spezielle Kautschukband und die tauchspezifischen Tools, die zusammen mit der Uhr angeboten werden. Mit diesen speziellen Funktionen lag es Nahe, dass die Shark Master 1000 MT auch von Patrick Musimu in Basel präsentiert wurde.

Uhr-Handy Erfindung
Das französische Unternehmen Celsius X-VI-II präsentiert auf der BASELWORLD 2010 erstmals ein Uhren-Handy mit durchsichtigem Gehäuse. Das Celsius X-VI-II verzichtet auf die sonst übliche digitale Zeitanzeige und erledigt die mittels einer in den Gehäusedeckel eingelassenen mechanischen Luxus-Uhr mit 547 mechanischen Teilen. Auf der Vorder- und Rückseite des Deckels ist das mechanische Uhrwerk zu sehen. Das Handy wird rein durch kinetische Energie (=Bewegung) aufgeladen. Das Uhren-Telefon soll fast 300.000 US-Dollar kosten.

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Die Nackenkissen Innovation

Posted in Aktuelle Erfindungen on April 14th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

Bei einer langen Autostrecke ist es fast unmöglich nicht einzuschlafen so die Schweizer Erfinderin Mary Tosto. Dies nutze ich natürlich bei jeder Gelegenheit aus. Mein Nacken verspannte sich da mein Kopf entweder nach rechts oder nach links gefallen ist. Da halfen auch verschiedene Kopf- und Nackenkissen nicht, denn trotzdem rutschte mein Kopf immer auf die Seiten. Da hatte ich den Wunsch ein rutschfestes Kissen zu besitzen. Aus diesem Wunsch ist meine Idee entstanden.

nackenkissen

Das Kissen ist speziell als Entlastung des Nackens gedacht. Mit dem rutschfesten elastischen Band der über die Kopfstütze gezogen werden kann, wird dem Beifahrer beim Einschlafen, bei langen Fahrten der Nacken nicht auf die Seite einknicken.
Bei Langstrecken im Flugzeug ist das Einschlafen oft sehr mühsam, da man schnell auf dem Nebensitz rutschen kann und die schräge Kopflage kann schnell zu Verspannungen und Kopfschmerzen führen.
Die Idee ist bereits patentrechtlich geschützt und im Moment werden grade über patent-net Lizenznehmer und Hersteller gesucht für die Umsetzung dieser Tollen Erfindung.

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Hasena – die Schweizer Träume Tüftler

Posted in Aktuelle Erfindungen on April 13th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

Seit knapp 60 Jahren fertigt der Schweizer Schlafzimmermöbel- und Bettenhersteller aus Biel-Benken Hasena AG gemäss seiner eigenen Ausführungen “qualitativ hochwertige, trendige, innovative und preisgünstige Möbel zum Schlafen, Träumen und Wohlfühlen”. Die Erfolgsgeschichte der drei Brüder Hasenfratz begann im Jahre 1951 mit der Firmengründung, als sie zunächst in einem Schuppen mit einfachen Mitteln Betten und Lattenroste produzierten.

hasena

Der Erfolg liess nicht lange auf sich warten, schon bald etablierte sich ein fester Kundenkreis in der gesamtem Schweiz. Inzwischen wird die Firma in der zweiten Generation geführt, die Gründungsmitglieder stehen dem neuen Management jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Durch die permanente Erschliessung neuer Märkte konnte sich die Schweizer Firma auch über die Landesgrenze hinaus einen Namen machen: heute liefert Hasena AG in über 20 Länder der Welt Ihre Produkte und zählt zum grössten Bettensystem-Hersteller Europas.

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