Posts Tagged ‘innovation’

2. Global Entrepreneurship Week – GEW Switzerland 2012

Posted in Allgemeines, Erfindertipps, Termine, Tipps für Erfinder on November 8th, 2012 by M. Jordan – 1 Comment

Ab morgen Freitag, 9. November 2012, dem Tag der Erfinder, findet in der Schweiz zum zweiten Mal die Global Entrepreneurship Week (GEW Switzerland) statt. Die internationale Unternehmerwoche dauert bis zum 18. November und begeistert über zehn Millionen Menschen in 120 Ländern für die Themen Gründung und Innovation. An zahlreichen Events und Workshops in der ganzen Schweiz geben namhafte Referenten sowie erfolgreiche Start-ups Tipps an interessierte Neugründer weiter.

entrepreneurweek 2012
Unter dem Dach der GEW Switzerland organisieren Gründerzentren, Universitäten, Fachhochschulen, Unternehmen und Organisationen zahlreiche Veranstaltungen im Zeichen des Unternehmertums. Sie alle wollen Menschen für das Thema Gründen begeistern, Gründer in ihrem Vorhaben bekräftigen und den Unternehmergeist in der Schweiz weiter kultivieren.

Vielseitiges Programm
Das vielseitige Programm der GEW Switzerland bietet Neugründern in der ganzen Schweiz spannende Referate, praxisnahe Workshops und interessante Networking-Möglichkeiten. Die Teilnehmer können sich von namhaften Referenten inspirieren lassen und erhalten im Austausch mit erfolgreichen Unternehmern aus diversen Branchen wertvolle Tipps.

So referiert André Lüthi, Globetrotter-CEO und Entrepreneur of the Year 2012, zum Thema «Breaking the rules»während der ehemalige Post-Konzernleiter Jürg Bucher über «Startup-Prognosen»diskutiert. Am StartupDay in Zürich verraten etablierte Schweizer Unternehmer das Geheimnis ihres Erfolgs und der Carrefour des Créateurs in Genf beleuchtet Themen wie «Neue Businessmodelle und ihre Chancen», «Wie kreiere ich eine Marke?» oder «Wie finanziere ich mein Projekt?». Die Veranstaltung der UNO widmet sich dem Thema «Frauen und Unternehmertum»und am BaseCamp4HighTech können Start-ups ihre Erfahrungen auf internationaler Ebene austauschen. Den Auftakt zur Woche bildet das Startup-Weekend in Bern: Während zweieinhalb Tagen entstehen aus innovativen Ideen echte Geschäftsmodelle.

Die Anlässe bieten eine optimale Plattform, um sich zu vernetzen, Wissen zu teilen und sogar um Investoren zu finden. Die Events sind in der Regel öffentlich und kostenlos.

GEW Switzerland von weltweiter Unternehmerwoche inspiriert
Die Unternehmerwoche GEW Switzerland ist von der Global Entrepreneurship Week inspiriert – einem weltweiten jährlichen Anlass, der rund zehn Millionen Menschen in 120 Ländern für Unternehmertum und Innovation begeistert. In der Schweiz wurde die GEW 2011 vom Berner Beratungs- und Gründerzentrum innoBE AG initiiert.

Highlights der GEW Switzerland 2012
Freitag 9.11.2012
Samstag 11.11.2012
Sonntag 11.11.2012
Montag 12.11.2012
17.30 – 21.00 Uhr
Startup-Weekend Bern
Von der Idee bis zur Unternehmungsgründung
Ort: PostFinance-Arena, Bern
09.00 – 19.00 Uhr
Startup-Weekend Bern
Von der Idee bis zur Unternehmungsgründung
Ort: PostFinance-Arena, Bern
09.00 – 17.30 Uhr
Startup-Weekend Bern
Von der Idee bis zur Unternehmungsgründung
Ort: PostFinance-Arena, Bern
17.00 – 19.00 Uhr
StartupDay Chur
Kreatives Denken & Innovation
Ort: HTW Chur, Aula
17.30 – 19.30 Uhr
StartupDay St. Gallen
STARTFELD live!
Ort: Appenzell
18.00 – 20.00 Uhr
Swisscom App of the Year 2012
Ort: Swisscom Brain Gym, Bern
18.30 – 20.00 Uhr
Eröffnungskonferenz Global Entrepreneurship Week Genf
Unternehmer – auf dem Weg zum Erfolg.
Ort: Uni Mail Genf
Dienstag 13.11.2012
Mittwoch 14.11.2012
Donnerstag 15.11.2012
Freitag 16.11.2012
08.45 – 20.00 Uhr
Carrefour des Créateurs
Unternehmerbegegnungs-veranstaltung mit Messeständen, Referaten, Konferenzen und Networking-Plattformen
Ort: BFM, Genf
14.30 – 18.00 Uhr
Elevator Pitch
Berner Business Plan Wettbewerb: Präsentieren Sie Ihre Geschäftsidee!
Ort: Berner Fachhochschule, Fachbereich Wirtschaft, Bern
17.00 – 19.00 Uhr
StartupDay Biel
Breaking the rules
Ort: SANU, Biel
15.00 – 18.00 Uhr
Women and entrepreneurship
Der Event wird von der UNO veranstaltet.
Ort: Palais des Nations, Genf
ab 16.00 Uhr
innoBE: Tag der offenen Tür
mit anschliessendem Winter-Hamburger-essen auf der Dach-terrasse des Gründer-zentrums
Ort: innoBE AG, Bern
17.00 – 19.00 Uhr StartupDay Zürich
Das Geheimnis erfolgreicher Unternehmer
Ort: Kunsthaus Zürich
17.00 – 19.00 Uhr
StartupDay Bern
Startup-Prognosen: Eine Kunst?
Ort: PostFinance-Arena, Bern
17.00 – 20.00 Uhr
Meet Innovation
Jahresfeier Technologiepark und Inkubator Basel
Ort: Stücki Business Park, Basel
17.00 – 19.00 Uhr
ecoBILInGUE
Netzwerk der Wirtschaft Biel-Seeland-Berner Jura. Gemeinsames Firmenbesichtigung.
Ort: Groupdoc AG, Biel
19.00 – 20.30 Uhr
BaseCamp4HighTech
Global Market and Cultural Parameters
Ort: innoBE AG, Bern

Die Details zu den Veranstaltungen finden Sie unter: www.gew-switzerland.ch

Über das Start-up-Engagement von PostFinance und Swisscom
Die Start-up-Förderinnen PostFinance und Swisscom sind die Hauptpartner der GEW Switzerland. Sie unterstützen Jungunternehmer nicht nur vor und während der Gründungsphase, sondern auch auf dem Weg zum etablierten Unternehmen. Dank ihren Partnerschaften mit Gründerzentren schaffen sie Begegnungsräume für Start-ups und übernehmen Verantwortung für den Werkplatz Schweiz.

Post to Twitter Tweet This Post

Die Vibrationslautsprecher Erfindung

Posted in Aktuelle Erfindungen, Erfinderladen Samstag on Mai 26th, 2012 by M. Jordan – Be the first to comment

erfinderladen Samstag: Hier wird jeden Samstag eine Erfindung aus dem erfinderladen vorgestellt. Heute: die praktische Vibrationslautsprecher Erfindung.

Vibrationslautsprecher

Musik aus dem Tetrapak, Musik aus der Dose – die Musik klingt dadurch einfach lauter! Mit dem Vibrationslautsprecher kannst du jedes Objekt zum Klingen bringen. Am besten eignen sich Gegenstände mit einer glatten, festen Oberfläche. Und natürlich klingt die Musik je nach Klangkörper anders. Du kannst also wild probieren und experimentieren, wie verschiedene Objekte den Sound beeinflussen.

Und so funktioniert der Vibrationslautsprecher:
Vibrationslautsprecher Erfindung
Spiele Musik auf einem Gerät mit 3,5 mm Audioausgang ab, also z.B. auf deinem Laptop, MP3-Player oder Handy. Verbinde den Vibrationslautsprecher mit dem Musikplayer über das Audiokabel. Jetzt brauchst du nur noch den Vibrationskopf an eine Oberfläche deiner Wahl kleben oder auf ein Objekt legen (Achte dabei darauf, dass der Vibrationskopf nicht runterfallen kann.), und deine Musik wird laut.

Die Stromversorgung des Lautsprechers erfolgt entweder über ein USB-Kabel oder mit zwei AAA-Batterien.

Den Vibrationslautsprecher gibt es im erfinderladen oder imOnlineshop für 15,95€.

Post to Twitter Tweet This Post

Die Samstag Erfindung: Der selbst umrührender Becher

Posted in Aktuelle Erfindungen, Erfinderladen Samstag on April 7th, 2012 by M. Jordan – Be the first to comment

Erfinderladen Samstag: Hier wird jeden Samstag eine Erfindung aus dem Erfinderladen vorgestellt. Heute: selbst umrührender Becher.

Das Wirtschaftlichkeitsprinzip gilt auch für unseren selbstumrührender Becher. Aber wir wollen hier nicht in aller Frühe schon eine BWL-Vorlesung starten – viel mehr wollen wir damit einsteigen, was jeder von uns will: Ein maximales Ergebnis, bei wenig bis gar keinem Aufwand.

selbst-umruehrender-becher

Einen großen Faktor -den die Ökonomen anscheinend außer Acht lassen- ist der Spaß. Und gerade dieser Faktor wird bei uns im erfinderladen ganz groß geschrieben. Wir modellieren also unser eigenes Wirtschaftlichkeitsprinzip: Maximaler Spaß, beim besten Ergebnis, mit wenig Aufwand !

Und natürlich würden wir die Betriebswirtschaftswelt nicht einfach so auf den Kopf stellen, wenn wir nicht eine passende Erfindung dazu haben.

Unser selbstumrührender Becher macht genau das. Für die Rührfaulen unter uns, ist er genau das richtige Gadget. Einmal kurz auf den Knopf gedrückt und der Kaffee, Tee oder Kakao im Becher rührt sich selbst um.

Wir wollen ja nicht schwärmen, aber unser Becher kann sogar noch mehr. Schon mal so ein richtig langweiliges Meeting miterlebt (meistens erkennt man sie daran, dass der Sprecher etwas von ökonomischen Prinzipien daherfaselt ;) ). Da ist unser Becher natürlich der Renner. Wer einen eigenen kleinen Tornado in seinem Becher erzeugen kann, der hat Potenzial und ist laut Chefs auf dem Weg nach ganz oben und laut den anderen Mitarbeitern, der Entertainer des gesamten Betriebs. Beides also gut. Der Becher zeigt Innovation, Kreativität und dass der Besitzer eine Ahnung von Effizienzmanagement hat. Jedes Meeting hat so einen Becher verdient. Chefs, macht euren Mitarbeitern eine Freude und führt diesen Becher für jedes Meeting ein. Mitarbeiter, macht euren Chefs eine Freude und zeigt Humor und Innovationskraft. Und zuletzt Mitarbeiter, macht euren Kollegen eine Freude und bringt im wahrsten Sinne des Wortes Schwung in den morgendlichen Kaffeeklatsch.

selbst-umruehrender-becher_erfindung

Nun gibt es den selbstumrührenden Becher auch endlich wieder im erfinderladen Berlin und erfinderladen Salzburg. Nachdem er innerhalb von 3 Tagen ausverkauft war, haben wir nun endliche einen neuen Schwung (auch das wieder im wahrsten Sinne des Wortes) bekommen. Ich kann nur sagen: Holt ihn euch, solange er noch da ist ! Solltet ihr wirklich zu langsam sein und keinen mehr erwischen, könnt ihr ihn auch im Online-Shop um € 18,90 bestellen !

Post to Twitter Tweet This Post

Die Leichtbau Erfindungen und Innovationen

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on Januar 24th, 2012 by M. Jordan – 1 Comment

Autos aus Stahl leiden unter Gewichtsproblemen, Segelyachten aus Stahl fehlt jede Chance auf einen Sieg. Faserverbundwerkstoffe sind eine Alternative – und verbreiten sich schon heute rasant in der Transporttechnik. Das «Technology Briefing» der Empa bot einen Rundblick durch die Szene und einen Ausblick auf kommende Entwicklungen.

empa

Wer sich für Innovationen im Automobilbau interessiert, der hätte denken können, dass BMW und VW bei Kohlenstofffaserstrukturen die Nase deutlich vorne haben. Beide Firmen erwarben vergangenes Jahr Anteile am Zulieferer SGL Carbon. Doch die Konkurrenz schläft nicht; Wettbewerber wie die Daimler AG sind ihnen hart auf den Fersen: Die Stuttgarter Autobauer sind ein Joint-Venture mit dem Kohlenstofffaserfabrikanten Toray Industries eingegangen. Der Siegeszug der Faserverbundstoffe wird weiter gehen, ist Jan Krüger von Daimler Research and Advanced Engineering überzeugt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Geringeres Gewicht, gute Crash-Eigenschaften, Vorteile bei der Geräusch- und Vibrationsdämmung. Mit dem Supersportwagen Mercedes SLR McLaren hat Daimler Erfahrungen im Leichtbau mit Kohlenstofffasern gesammelt. 2500 Exemplare des Edelrenners liefen vom Band. Inzwischen ist die Technologie in der Grossserienfertigung angelangt. Der Heckdeckel des Sportcoupés SL 63 AMG wird ab Sommer 2012 in Kohlenstofffaserbauweise hergestellt. Schon jetzt laufen pro Jahr 140 Tausend Vorderachsblattfedern für den Mercedes Sprinter aus Verbundwerkstoffen vom Band. Und jede zweite Sitzheizung, die in Stuttgart eingebaut wird, hat Heizelemente aus Kohlenstofffasern.

Crashsimulation
Peter Fritzsche von der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) berichtete über die Simulation von Bruch- und Crashversuchen an Verbundwerkstoffen. Obwohl das komplexe und nichtlineare Verhalten dieser Werkstoffe oft für Überraschungen sorgt, hat die Computersimulation der Eigenschaften bereits grosse Fortschritte gebracht. Je genauer die plastische Verformung in Modelle gefasst werden kann, desto präziser lassen sich Bauteile aus Faserverbundstoffen für den jeweiligen Einsatzzweck entwerfen.

Produktion von Grossserien unter Kostendruck
Aus Sicht eines Grossfabrikanten mit tausenden Angestellten in aller Welt berichtete Wenzel Krause von der Firma Autoneum. Die frühere Automotive-Sparte des Rieter-Konzerns und beliefert Fahrzeughersteller in Nord- und Südamerika, Europa und Asien mit Verbundfaserbauteilen, die in Motorraum, Unterboden, Innenraum und Gepäckraum der Fahrzeuge eingesetzt werden. 100 TausendTonnen Material pro Jahr wird dabei verarbeitet und ausgeliefert. Besonders für den Unterbodenschutz sind hohe Steifigkeit und Schlagzähigkeit gefordert – und das zu einem möglichst günstigen Preis. Autoneum nutzt verschiedene Produktionsmethoden, um Bauteile mit genau passenden Eigenschaften zu fertigen. Mit Glasfasern in verschiedenen Längen werden die Bauteile gezielt verstärkt. Ein möglichst hoher Grad an Automatisierung ist dabei für die Massenproduktion unerlässlich.

Die nächste Alinghi
Bei besonders hochpreisigen Spezialitäten sind Verbundwerkstoffe aus Kohlenstofffasern schon länger im Einsatz. Etwa in der Königsklasse des Yachtbaus, dem America’s Cup. Hierfür entwirft Andreas Winistörfer mit seiner Firma CarboLink GmbH, ein Spin-Off-Unternehmen der Empa, hochfeste Zuganker und Seile. Geld spielt dabei eine untergeordnete Rolle – doch ein etwaiges Versagen des Bauteils wird in alle Welt übertragen und von einem Millionenpublikum verfolgt. Seit zehn Jahren ist Winistörfer in diesem anspruchsvollen Feld unterwegs. Neben Yachten versorgt CarboLink auch den Kranhersteller Liebherr mit Abspannungen aus Kohlenstofffasern. Der Industriepartner profitiert von 50 bis 70 Prozent Gewichtsersparnis und dank besseren Ermüdungseigenschaften von einer etwa 15-mal längeren Lebensdauer der Karbonbauteile im Vergleich zu Bauteilen aus Stahl.

Fasern mit flüssigem Inhalt
Um verbesserte, massgeschneiderte Eigenschaften geht es auch beim Empa-Projekt «Rheocore». Dabei sollen Fasern gesponnen werden, in deren Inneren sich ein verzweigter Flüssigkeitskanal befindet. Das Ziel: Fasern, die sich bei langsamer Bewegung flexibel zeigen, die jedoch auf schnell einwirkende Kräfte mit Versteifung reagieren. So könnte eine neue Art von Schutzbekleidung entwickelt werden, die angenehmer zu tragen ist als alles derzeit bekannte. Doch die Herstellung solcher Flüssigkeitskammern im Faden ist alles andere als trivial, erläuterte Rudolf Hufenus von der Abteilung «Advanced Fibers». Inzwischen hat das Projektteam die mathematischen Grundlagen errechnet und Modellversuche abgeschlossen. Nun geht es an die Herstellung eines ersten Prototyps einer Spinndüse.

empa1

empa2

Die Empa-Abteilung «Advanced Fibers» erforscht und entwickelt mit aktiver Flüssigkeit gefüllte Fasern im Projekt «Rheocore».

Weitere Informationen bekommen Sie von Herr Dr. Rudolf Hufenus, Advanced Fibers, von der Empa, unter Tel. +41 58 765 73 41.

Post to Twitter Tweet This Post

Spiegelstreich, die Erfindung für das Badezimmer

Posted in Aktuelle Erfindungen, Erfinderladen Samstag on Oktober 29th, 2011 by M. Jordan – 2 Comments

Erfinderladen Samstag: Hier wird jeden Samstag eine Erfindung aus dem Erfinderladen vorgestellt. Heute: die Erfindung Spiegelstreich.

“Spieglein, Spieglein an der Wand…Wer ist der/ die schönste im ganzen Land?”
Da rief der Spiegel: “Geh mir aus dem Weg, ich kann nichts sehen!”

Daraufhin begann Schneewittchen bitterlich zu weinen… hätte sie doch bloß nicht den Spiegel der bösen Hexe um Rat gefragt! Lang ist dies nun her und wir wissen heute: hätte das arme Mädchen damals schon die wundersame Erfindung Spiegelstreich gekannt, so hätte sie problemlos dem Spiegel ein Schnippchen schlagen können!

Spieglstreich Erfindung

Spätestens nach der nächsten Dusche. Denn da hätte Schneewittchen einen beschlagenen Spiegel vor sich gehabt. Mit dem, dank Saugnapf, einfach aufmontierten Spiegelstreich hätte sie mit einem Wisch und einer eleganten Drehbewegung das kondensierte Wasser zur Seite gewischt. So hätte sie mit einem Blick eine durchaus mehr befriedigende Antwort erhalten. Ohne den gemeinen Spiegel fragen zu müssen!

Spieglstreich Innovation

Spiegelstreich design erfindung
Der Scheibenwischergriff besteht aus Kunststoff, der Wischer aus Silikon. Der Spiegelstreich ist 36 x 5,5 x 4,5 cm groß. Diese klasse Erfindung aus Berlin gibt es ab sofort bei uns im Erfinderladen in Berlin und Erfinderladen Salzburg für 14,90€. Sie können ihn aber auch in unserem Onlineshop unter www.erfinderladen.com bestellen!

Post to Twitter Tweet This Post

Die Ovomaltine Erfindung

Posted in Aktuelle Erfindungen on August 1st, 2011 by M. Jordan – Be the first to comment

Auf den Bekanntheitsgrad der Marke Ovomaltine kann mancher Prominenter neidisch sein. 99% aller Schweizerinnen und Schweizer kennen sie. Die Powermarke rangiert auf der Popularitätsskala ganz oben und gehört zu den 20 beliebtesten Marken der Schweizer Bevölkerung. Was 1904 von einem Schweizer Apotheker ursprünglich als Aufbauprodukt für Kleinkinder und Kranke erfunden wurde, hat bald einen Siegeszug um die Welt angetreten. Heute ist Ovomaltine in mehr als 100 Ländern vertreten. Bereits in den Zwanzigerjahren hat Ovomaltine als eine der ersten Marken mit dem Sponsoring von Sportevents begonnen. Und war danach unter anderem an 20 Olympischen Spielen als Sponsor vertreten. Mehr als 100 Jahre hat die Marke bereits auf dem Buckel. Ovomaltine ist trotz langer Tradition dynamisch und bringt regelmässig neue Produkte auf den Markt. Wusstest du schon ?

2010 ovomaltine

Angefangen hat alles im Jahre 1865 in einem Laboratorium in der Berner Altstadt. Der Apotheker Dr. Georg Wander suchte nach einem Mittel, um dem damals weit verbreiteten Phänomen der Mangelernährung entgegenzuwirken. Als Basis für seine Forschungsarbeit wählte er ein Naturprodukt, das schon seit mehr als 2000 Jahren als Heilmittel gilt und aus gekeimten Gerstenkörnenr hergestellt wird: das Malz. Georg Wander gelang es aber als Erstem, Malzwürze durch ein spezielles Vakuumverfahren haltbar zu machen. Er entwickelte so einen Malzextrakt, der während Jahrzehnten für viele Kleinkinder und Kranke oft ein lebensrettendes Aufbauprodukt war.

Georg Wander verstarb im Jahre 1897. Sein Sohn Albert – auch er ein Chemiker und Apotheker – entwickelte um die Jahrhundertwende das “Kraftnahrungsmittel” seines Vaters weiter, indem er es im Geschmack verfeinerte und mit weiteren natürlichen Kraftspendern anreicherte. Seine Idee leuchtet ein und ist auch heute noch die Basis für das erfolgreiche Ovo-Rezept: die Gerste, die aus der Erde spriesst und an der Sonne reift, als Rohstoff für das Malz, das Ei als Inbegriff der Fruchtbarkeit, die Milch als erste und vollwertige Nahrung des Kleinkindes und zu geschmacklichen Abrundung etwas Kakao.

1904-ovomaltine

1904 kam die Ovomaltine erstmals auf den Markt. Bei ihrer Einführung wurde die Ovomaltine noch als medizinisches Präparat verkauft. Doch bald entdeckten auch gesunde, aktive Menschen die aufbauende Wirkung des revolutionären Getränks. Besonders Sportler schätzten die Ovo als wohlschmeckende Zwischenverpflegung.

Bereits zwei Jahre nach ihrer Lancierung expandierte Ovomaltine über die Schweizer Grenze hinaus. 1906 wurden erste Verkaufsdepots in Italien und England errichtet, und 1913 nahm im englischen Kings Langley die erste ausländische Ovo-Fabrik ihren Betrieb auf. 1927 zog die Ovo-Fabrik von Bern nach Neuenegg um und 1931 eroberte die Ovomaltine die Gastronomie mit dem legendären Portionenbeutel.

In einem kleinen Ort in der Nähe von Bern liegt das Ovomaltine-Zentrum Europas. In Neuenegg werden auch andere Produkte der Firma Wander wie z.B. Caotina oder Isostar für ganz Europa hergestellt. 2008 wurde das Produktionszentrum für rund 25 Millionen Franken erneuert und automatisiert. So können heute in Neuenegg täglich über 18’000 Tonnen fertig verpackte Nahrungsmittel hergestellt werden. Das entspricht dem Gewicht von 3’600 ausgewachsenen Elefanten!

Mit der Lancierung des Ovomaltine Grand-Prix im Jahr 1972 schuf Ovomaltine das grösste Nachwuchsprojekt im Schweizer Sport, das sich in 25 Jahren als wichtigste Talentschau der Schweizer Skination etablierte. Hier haben viele ganz Grosse klein angefangen. Unter den Teilnehmern fanden sich bekannte nationale und internationale Namen wie Pirmin Zurbriggen, Marc Girardelli, Michaela Gerg, Anita Wachter, Günther Mader, Erika Hess und viele andere.

80_jahre_ovomaltine
Schon in den 60ern zählten sportliche Damen und Herren auf Ovomaltine. Das gesunde Malzgetränk war die Erfrischung der Wahl, wenn es galt, mehr zu leisten wie diese kesse 60er-Jahre-Ballerina zeigt.
Die Anderen Ovomaltine Tv-Spots durch Ihre geschichte können Sie auch hier sehen.

Ovomaltine hat natürlich auch eigene Facebook Fanpage.

Post to Twitter Tweet This Post

Fondation 1796 von Lombard Odier neuer Förderpartner von venture kick

Posted in Innovationswettbewerbe, Startups on Juli 14th, 2011 by M. Jordan – Be the first to comment

Seit Juli 2011 unterstützt auch die Fondation 1796 der Privatbankkanzlei Lombard Odier Darier Hentsch & Cie die Initiative venture kick, die Geschäftsideen mit hohem Potential aus den Forschungen Schweizer Universitäten und Hochschulen mit bis zu CHF 130‘000 fördert. Neben der Fondation 1796 sind bereits die GEBERT RÜF STIFTUNG, die ERNST GÖHNER Stiftung, die OPO-Stiftung und die AVINA STIFTUNG als Partner finanziell an der Förderinitiative beteiligt.

lombard odier
Für die seit 1796 unabhängigen Unternehmer von Lombard Odier Darier Hentsch & Cie stehen die Förderung des Unternehmergeistes, das Strebens nach Spitzenleistungen und die Kreativität junger Talente im Vordergrund. Aus diesen Gründen wird die Fondation 1796 in Zukunft auch venture kick unterstützen. Die Förderinitiative ergänzt optimal das bereits bestehende Engagement der Stiftung für «Innogrants», einem Programm, das gemeinsam mit der EPF Lausanne ins Leben gerufen wurde und die Entwicklung neuer Geschäftsideen fördert.

Innovation als Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit
Thierry Lombard, geschäftsführender Teilhaber von Lombard Odier und Managing Partner der Fondation 1796: «Die Schweiz hat in seinen Universitäten und Hochschulen einen sehr vielversprechend Pool junger Talente, die es dank der Qualität der Bildungseinrichtungen und dem Engagement des Bundes ermutigt werden, Innovation – der Schlüssel zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit – voranzutreiben. Dies ist ein Grund, warum es sich die Fondation 1796 als Priorität gesetzt hat, Innovation und den Unternehmergeist junger Menschen zu unterstützen. Unsere Stiftung wird daher mit den anderen Stiftungen von venture kick zusammenarbeiten, um den Innovationstransfer für die Wirtschaft noch weiter zu fördern und die vielen Talente in der Schweiz und über die Grenzen hinweg zu finden.»

Im Kampf gegen Klimaerwärmung & Co.
Im Rahmen ihrer Programme konzentriert sich die Fondation 1796 besonders auf Projekte im Bereich «Disruptive Cleantech», die sich mit Produkten, Dienstleistungen oder Technologien im Nachhaltigkeitssektor und speziell im Zusammenhang mit dem Kampf gegen die Klimaerwärmung auseinandersetzen. Die sogenannten «disruptive eco-innovations» dürften in Zukunft bestehende marktdominierende Technologien ersetzen und hoffentlich die Lebensqualität aller Menschen, in den Industrie- wie auch in den Entwicklungsländern, verbessern.

Frühe Förderung als Erfolgskonzept
Beat Schillig und Jordi Montserrat, die beiden Geschäftsführer von venture kick, zeigen sich erfreut von der positiven Entwicklung der Förderinitiative, die Ende 2007 ins Leben gerufen wurde: «Der Zugang zu einem Netzwerk von Experten, Unternehmern und Investoren auf nationaler Ebene ermöglicht es angehenden Jungunternehmern und Projektleitern bereits in einem sehr frühen Stadium, das Projekt auf eine starkes und auch wirtschaftlich erfolgsversprechendes Fundament zu bauen. Die grossartigen Erfolge von Startups, wie z.B. Abionic, Malcisbo oder Imina Technologies und die Entscheidung der Fondation 1796 uns zu unterstützen, zeigt die Stärke des Ansatzes von venture kick.»

venture kick
Mit über CHF 6,5 Mio. Förderkapital über 125 Firmen gegründet
venture kick hat das Ziel, das unternehmerische Potential an Schweizer Hochschulen und Universitäten zu fördern, um die Zahl der Unternehmensgründungen zu verdoppeln. Durch das Engagement der GEBERT RÜF STIFTUNG (seit 2007), der ERNST GÖHNER Stiftung (seit 2007), der OPO-Stiftung (seit 2008) und der AVINA STIFTUNG (seit 2009) wurden seit der Lancierung von venture kick im Herbst 2007 bereits über 6,5 Millionen Franken ausgeschüttet und aus fast 850 Bewerbungen 181 Spin-off Projekte aus Schweizer Hochschulen gefördert und zusätzlich gecoacht. Eine Investition, die sich auszahlt: Mittlerweile sind über 125 innovative Jungunternehmen mit grossem Wachstumspotenzial entstanden, die bereits über 1000 nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen haben. Das Finanzierungsvolumen, welches die Jungunternehmen durch Eigenkapital, Darlehen, Förderungen und Preisgelder insgesamt aufgebracht haben, beziffert sich auf über 120 Millionen Franken.

Über den Innovationsbeschleuniger venture kick
Die GEBERT RÜF STIFTUNG, die ERNST GÖHNER Stiftung, die OPO-Stiftung, die AVINA STIFTUNG und die FONDATION 1796 finanzieren die private Initiative venture kick. Die operative Leitung des Projekts liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen in St. Gallen. Ziel der Initiative ist es, die Zahl der Unternehmensgründungen an Universitäten, technischen Hochschulen und Fachhochschulen zu verdoppeln. Teilnahmeberechtigt sind Ideenträger/Innen aus schweizerischen Universitäten, technischen Hochschulen und Fachhochschulen (Studierende, Doktoranden, Professoren etc.), die ihr Unternehmen noch nicht gegründet haben. Bewerbungen sind jederzeit möglich. Monatlich erhalten jeweils acht Projektteams die Chance, sich vor einer Jury – bestehend aus erfolgreichen Unternehmern und Investoren zu präsentieren. Die vier Gewinner erhalten je 10’000 Franken und qualifizieren sich für die zweite Runde drei Monate später. Dort geht es um 20’000 Franken, die wiederum an die «bessere Hälfte» der Teams ausgeschüttet werden. In der dritten Runde sind dann nach weiteren sechs Monaten die letzten 100’000 Franken zu gewinnen. Die Förderbeiträge werden à fonds perdu ausgerichtet. Die Auszahlung der letzten 100‘000 Franken erfolgt allerdings erst, wenn die neue Firma effektiv gegründet ist. Zwischen den Jurysitzungen werden die Startups in den sogenannten kickers camps intensiv begleitet.

Post to Twitter Tweet This Post

Die Erfindung von gedankengesteuerten Rollstuhl

Posted in Aktuelle Erfindungen on September 18th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

Ein Forschungsteam der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) in der Schweiz hat einen elektrischen Rollstuhl entwickelt, der durch Gedanken gesteuert wird und über eine Künstliche Intelligenz (KI) verfügt, die dem Fahrer dabei hilft, Hindernisse zu umfahren. Das Gemisch aus Gedankensteuerung und Künstlicher Intelligenz nennen die Forscher “Shared Control” und erhoffen sich dadurch die verbesserte Nutzbarkeit von Gedankensteuerungen.

rollstuhl

Die Technologie nutzt einen Helm mit Elektroden, um die Gehirnaktivitäten des Fahrers auszulesen und an einen Computer zu senden. Dieser interpretiert die Daten und leitet daraus ab, wohin sich der Rollstuhlfahrer bewegen möchte. “Das funktioniert sehr schnell und natürlich. Ich kann in etwa einer Sekunde ein Kommando an den Stuhl senden”, erklärt Michele Travella, Assistent von Teamleiter José de R. Millán, die Funktionsweise des Fahrzeugs.

Bevor sich der Rollstuhl so schnell und intuitiv steuern lässt, muss der Fahrer allerdings einige Stunden lang die Gedankensteuerung trainieren. Dies ist notwendig, da sich einerseits sein Gehirn daran gewöhnen muss. Andererseits muss auch das Steuerungssystem lernen, die spezifischen Gehirnaktivitäten des Lenkers zu interpretieren.

Zwar funktioniert die Gedankensteuerung des Rollstuhls im Vergleich zu ähnlichen Entwicklungen relativ schnell, allerdings beschränken sich die Kommandos, welche Travella an den Rollstuhl senden kann, momentan auf die Fahrt nach links, rechts oder vorwärts. Um diese Kommandos zu ergänzen und die Anstrengung für den Fahrer zu minimieren, unterstützt die KI den Lenker.

Sie bezieht aus zwei seitlich am Rollstuhl montierten Kameras Umgebungsinformationen und sendet diese an eine Bildverarbeitungssoftware. Auf diese Weise kann der Rollstuhl selbstständig Hindernisse umfahren, wenn der Fahrer nicht schnell genug reagiert.

Dabei stellen die Forscher hohe Anforderungen an die noch in der Entwicklung befindliche KI. “Sie muss erkennen, um welches Objekt es sich bei einem Hindernis handelt und entsprechend reagieren”, sagt Tom Carlson, der an der KI des Rollstuhls arbeitet. Erkennt die Künstliche Intelligenz einen Tisch, so muss sie in Zukunft auch die Hirnaktivität des Rollstuhlfahrers interpretieren und entscheiden, ob er den Tisch umfahren oder daran arbeiten will.

Das Konzept der Gedankensteuerung wollen die EPFL-Forscher künftig auch in anderen Bereichen einsetzen. Ein durch menschliche Gehirnaktivität gesteuerter Roboter gehört ebenso dazu wie eine Software, die Nutzern eines Tages ermöglichen soll, mithilfe ihrer Gedanken den Web-Browser zu steuern und sogar E-Mails zu verfassen.

Post to Twitter Tweet This Post

Die Sensimed Innovation gegen Glaukoms

Posted in Aktuelle Erfindungen, Innovationswettbewerbe, Startups on August 11th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

Die an der SIX Swiss Exchange kotierte Beteiligungsgesellschaft New Value AG investiert in das Medizintechnikunternehmen Sensimed AG, Lausanne. Sensimed hat eine technologisch wegweisende Lösung zur kontinuierlichen Überwachung des Augeninnendrucks entwickelt, die ein besseres Management von Krankheiten wie z.B. dem Glaukom ermöglicht. Zur Finanzierung des weiteren Wachstums der Gesellschaft investiert New Value CHF 3.5 Mio. in Form von Eigenkapital.

sensimed2

Sensimed wurde im Jahr 2003 als Spin-Off der EPFL gegründet und ist auf Design, Entwicklung und Vermarktung von integrierten Mikro-Systemen für medizinaltechnische Geräte spezialisiert. Das erste zugelassene Produkt des Unternehmens, SENSIMED Triggerfish(R), dient der kontinuierlichen Überwachung des Augeninnendrucks. Ein zu hoher Augeninnendruck ist einer der Hauptrisikofaktoren für die Entstehung des Glaukoms (‘Grüner Star’). Glaukomerkrankungen betreffen ca. 1-2% der Bevölkerung und nehmen mit steigendem Alter zu. Beim Glaukom handelt es sich um eine langsam fortschreitende, irreversible Erkrankung, die zur Schädigung des Sehnervs und unbehandelt zum Erblinden führt. Eine frühzeitige und adäquate Behandlung ist daher für den Patienten entscheidend. Die kontinuierliche Überwachung des Augeninnendrucks liefert dem behandelnden Arzt wichtige Informationen für die richtige Einstellung der Therapie und trägt somit dazu bei, eine bestehende Lücke in der Glaukomdiagnostik zu schliessen. So ermöglicht die von Sensimed entwickelte Lösung eine Messung des Augeninnendrucks über 24 Stunden und liefert erstmalig Informationen über Druckschwankungen während der Nacht. SENSIMED Triggerfish(R) ist nicht invasiv und hat bereits die CE-Zulassung erhalten, so dass mit der Markteinführung in ausgewählten Zielmärkten begonnen werden konnte. Das Unternehmen wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet, wie z.B. R&D 100 Award 2010, CTI Medtech Award, Red Herring 100 Europe Award und dem Preis der DeVigier Stiftung wie bereits berichtet hier.

sensimed1

New Value partizipiert mit CHF 3.5 Mio. an der Serie B Finanzierungsrunde. Die investierten Mittel werden zur Erlangung der Marktzulassungen in den USA und Asien, zur Kommerzialisierung der Lösung in ausgewählten Regionen, zur Durchführung von post-marketing Anwendungsstudien und zur Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit verwendet. Wichtiges Ziel ist auch die Abrechenbarkeit der Untersuchung mit SENSIMED Triggerfish(R) über die Krankenkassen in ausgewählten Ländern.

Zu den bestehenden Investoren von Sensimed zählen u.a. Wellington Partners, Vinci Capital und BlueOcean Ventures, die zuletzt im Mai 2010 einen ersten Teil der Finanzierungsrunde Serie B mit CHF 10 Mio. geschlossen haben. Zudem haben strategische und private Investoren in Sensimed investiert. New Value erachtet einen Einstieg in der jetzigen Phase als attraktiv, da technologische Risiken als gering einzuschätzen sind und das Produkt hohe Marktchancen bietet.

Post to Twitter Tweet This Post

Innovation für Dekubitus-Prävention und -Therapie

Posted in Aktuelle Erfindungen on Juni 19th, 2010 by M. Jordan – 1 Comment

compliant concept ist ein Spinoff der EMPA Dübendorf, ETH Zürich und der Hochschule für Technik Rapperswil und bringt ein neuartiges Therapiesystem für die Prävention und Therapie von Dekubitus auf den Markt.
Bettvariante

Unter dem Begriff Dekubitus versteht man schmerzhafte Druckgeschwüre unterschiedlicher Ausprägung (oberflächige Hautrötungen, tiefe Wunde bis zum Knochen), die aufgrund von Sauerstoffunterversorgung des Gewebes entstehen. Hauptursache ist Druckeinwirkung über längere Zeit auf derselben Körperstelle. Während gesunde Menschen solche Belastungen unbewusst vermeiden, können bettlägerige gelähmte Patienten dies nicht mehr.

Das Projekt Compilat Conept verfolgt einen neuen Ansatz, bei dem die natürliche Eigenbewegung des Patienten durch das Bettsystem übernommen wird. Durch Kombination von geeigneter Aktuatorik und dem Einsatz von neuartigen Technologien (nachgiebige Strukturen) und Materialkombinationen wird ein „aktiver Lattenrost“ entwickelt, welcher längere Druckbelastungen auf einer Körperstelle vermeidet. Gleichzeitig werden dank der Kombination mit einer Spezialmatraze die üblichen Nachteile der bekannten Systeme (Wahrnehmungsverlust und Restbewegungshemmung, enormer Pflegeaufwand) vermieden.

Das System besteht aus einer Matratze und einem aktiv veränderbaren Lattenrost. Es wird in Kombination mit bereits vorhandenen Pflegebetten eingesetzt. Die pflegebedürftige Person wird sanft und kontinuierlich umgelagert. Dabei imitiert sie die Bewegung eines gesunden, mobilen Menschen.

Das Therapiebettsystem wird die Dekubitus-Prävention massgeblich verbessern. Wahrnehmungsverluste und Störung des Körpergefühls gehören der Vergangenheit an. Mit dem System ist das Personal physisch und zeitlich entlastet.
Die Pflege kann sich dadurch intensiver auf das Mobilisationstraining konzentrieren.

Post to Twitter Tweet This Post


Get Adobe Flash player