Es ist schon wieder der zwölfte! Der Winter ist vorbei und die Sonne und der Frühling sind endlich wieder da. Heute mache ich es mir wieder einfach und stelle euch 12 Erfindungen vor die man hier im Erfinderladen kaufen oder besichtigen kann. An sich habe ich beschlossen ab jetzt jeden 12 des Monats, 12 neue Erfindungen aus dem Erfinderladen zu präsentieren. Wir haben wochentags immer von 11 bis 18 Uhr offen und bald auch bis 19 Uhr.
Pacemaker ist ein tragbares, professionell ausgelegtes DJ-System von der Grösse eines MP3-Players. Als das erste und einzige Instrument seiner Art ermöglicht es seinen Nutzern praktisch überall und zu jeder Zeit Musik zu mixen, zu spielen und damit aufzutreten. Eine 120 GB Festplatte erlaubt die Speicherung von Tausenden Songs, wobei die Soundqualität der einer CD entspricht. Über eine sensitive Touchplatte kann der DJ Bass/Treble sowie die Geschwindigkeit beeinflussen. Der «Pacemaker» ist damit ein vollwertiger Ersatz für das traditionelle DJ-System.
Dazu ist der Pacemaker kompatibel zu fast allen Datei Formaten und besitzt neben vielen Audio Effekten auch einen Equalizer mit verschiedenen Einstellungen. Das Gerät kommt zum Preis von 520 € in den Handel.
Die Idee zu einem Dank seiner kompakten Grösse mobil einsetzbaren DJ-Equipment, die dem «Pacemaker» zu Grunde liegt, erscheint ebenso zeitgemäss wie einzigartig. Die Entwicklung dieses Gerätes, das sich durch ein klares, sauberes Design auszeichnet, zeugt von Mut und Weitsicht: Der Portable DJ «Pacemaker» ist eine logische Konsequenz aus der Erfindung des MP3-Players und in hervorragender Weise dazu geeignet, einen potentiell wachsenden Nischenmarkt zu bedienen. Dafür gab es den Design Preis Schweiz 2009.
Der Design Preis Schweiz beobachtet und prägt den Markt, zeichnet herausragende Leistungen aus und versteht sich als kompromisslose Aufmunterung zu mutigen Ideen, die der Zukunft des Designs den Weg ebnen.
Ist wirklich schon wieder der zwölfte? Da der Winter einfach nicht vergehen mag, will ich nicht raus um 12 Dinge zu fotografieren für die 12 von 12. Heute mache ich es mir deshalb einfach. Ich sitze hier gerade im Erfinderladen und stelle euch 12 Erfindungen vor die man hier auch kaufen kann. Wer mehr sehen will kann mich gerne besuchen kommen. Wir haben wochentags immer von 10 bis 17 Uhr offen.
Der Markt mit billigen Imitaten von Taschen, Wein, Schmuck, Uhren, Wein und anderen Markenartikel wächst gemäss Schätzungen jährlich um 15 bis 20 Prozent. So hat der illegale Verkauf von gefälschten «Swiss made»-Uhren zur Folge, dass die Branche pro Jahr zwischen 5 und 7 Prozent weniger umsetzt.
Albert Gowen seit 40 Jahren Vermögensverwalter aus Genf investiert seit 2006 in die französische Firma Prooftag.
Kopf des Unternehmens ist der Erfinder Francis Bourrières. Der Franzose entwickelte seit den 90er-Jahren Methoden zur Verleimung elektronischer Komponenten und liess diese patentieren.
Laut Gowen verwenden heute nahezu alle Hersteller von Computern und Mobiltelefonen Klebstoffe, die auf Patenten von Bourrières beruhen.
Das Verfahren ist dabei relativ einfach. Jedes Produkt z.B eine Weinflasche wird mit einem Etikett an der Kapsel versehen. Auf diesem Etikett ist ein Zahlencode mit Numerierung abgedruckt den man auf der Website von Prooftag kontrollieren kann. Zusätzlich enthält das Etikett eine einzigartige quadratische Bildinformation die auf der Website von Prooftag ebenfalls erzeugt wird. Selbstverständlich lässt sich dieser Aufkleber nicht ohne Beschädigung ablösen. Der Käufer eines Markenartikels nimmt den Bläschen-Code mit seinem Handy auf, stellt eine Verbindung zur Datenbank her und prüft so, ob der entsprechende Datensatz dort gespeichert ist oder nicht. Das heisst, ob die eben gekaufte Uhr, der teure Bordeaux in der Flasche echt oder gefälscht sind.
Das Unternehmerische Duo hofft auf dem Einsatz von Prooftag dem „Bläschen-Code“ als Echtheitszeichen auch auf dem Dokumenten Sektor.
Remo Frei, Curdegn Bandli und Wan-Lin Lee haben in vier Jahren eine Designfirma aufgebaut, die Ideen und Produkte entwickelt und Produktionskanäle vermittelt.
Eigentlich ist das Unternehmen Flink aus dem Rheintal der Erfindungsgeschichte eines Rucksackes entstanden.
Begonnen hat das ganze 2004 bei der Diplomarbeit an der Zürcher Hochschule für Gestaltung. Der Remo Frei ein ausgebildete Snowboard-Lehrer begann einen Snowboard Rucksack zu entwerfen. Er wollte das grundlegende Problem eines Boarder-Rucksacks lösen: die fehlende Beweglichkeit. Er probierte diverse Prototypen und stellte fest, das ein Gelenk in der Halterung im Schulterbereich die Bewegungsfreiheit erhöhte, wenn der Rucksack mit einem Gürtel um die Hüfte befestigt war. Noch vor der Diplomprüfung patentierte er das Rucksacksystem und gewann zahlreiche Design Preise (Dyson Award, Red Dot Design Award, Plus X Award für Innovation 2008, Ispo Brand New Award, der Eidgenössischen Wettbewerb für Design.
Mit seinen Partner Curdegn Bandli und Wan-Lin Lee nach einer langen Odyssee schafte er das Produkt Serienreif zu bekommen und eine Lizenz an die deutsche Firma Ergon zu vergeben.
Auf diesem Wege der Zusammenarbeit mit der Firma Ergon entstand der Bike Rucksack mit Flink System in zwei Größen und ist jetzt weltweit auf dem Markt.
Flink ist Ihr kompetenter Partner und vereint Design, Engineering, Sourcing und hat ein offenes Ohr für neue Ideen und Design Produkte.
Ihr kennt sie alle: Die robusten und einzigartigen Freitag Taschen, aus alten LKW-Planen, zerfetzten Fahrradreifen und aussortierten Autogurten. Jeder hippe Student und trendige Yuppie trägt seine zur Schau, meistens kann man an einer Freitag Tasche auf eine Arbeit in der Kreativbranche – Werber, Grafiker, Designer, Schauspieler oder Dramaturg– schließen. Hinter Freitag Taschen stehen zwei Brüder und eine geniale Idee, Daniel und Markus Freitag.
Die ersten Freitag Taschen entstanden aus dem eignen Bedürfnis nach einer anständigen Tasche. Wie es sich für richtige Züricher Kerle gehört, sind auch die Freitag Brüder immer mit dem Velo (Rad) unterwegs. Und Radfahren in der Schweiz bedeutet, regelmäßig nass zu werden. Daniel und Markus brauchten also eine Tasche die wasserabweisend, funktional und ansehnlich ist. Schließlich sind beide Freitag Brüder gelernte Grafikdesigner und da zählt das Design.16 Jahre liegt diese Geschichte nun zurück und die Freitag Taschen haben seitdem die ganze Welt erobert. Zwischen der Vielzahl an Planentaschen, die es heute gibt, sind die Freitag Taschen das Original, das absolute Kultobjekt.
Noch heute bestehen Freitag Taschen aus Original-Planen und Autogurten und noch immer ist jede Tasche der Schweizer ein Unikat, denn jedes Planenstück kann nur einmal verarbeitet werden. Dabei werden alle Freitag Taschen immer noch von Hand per Schablone aus den Planen geschnitten.
Von weitem sichtbar ragen am Züricher Bahnhof Hardbrücke, 17 aufeinander gestapelte Container 26 Meter in den Himmel. Sie beherbergen mit 1600 Exemplaren die weltweit größte Auswahl an “Freitag”-Taschen. Die Designer-Stücke aus alten Lkw-Planen haben einen Trend begründet. Ein Exemplar ihrer unverwüstlichen Kreationen aus Lkw-Planen steht heute in der Designsammlung des Museum of Modern Art in New York. Die Freitags entwickeln heute noch immer, was sie am besten können: Taschen. Und träumen vom nächsten grossen Wurf.
Bei dem folgenden Artikel geht es um keine Schweizer Erfindung, aber der Erfinder Karsten Klingelhöller lebt jetzt in der Schweiz. Mit seiner Erfindung könnte Millionen Neurodermitis-Kranken geholfen werden – doch die Pharmaindustrie blockiert das Medikament. Man stelle sich vor es gibt ein Medikament aus Vitamin B12 und Avocadoöl welches bei Neurodermitis die heutigen Cortison-Präparate ersetzt und übertrumpft. Das ganze auch noch ohne Nebenwirkungen.
Eine ARD-Dokumentation über Profitgier, Erfinderschicksal und ihre Folgen.
Mann kann hier sehen das auch sehr gute Erfindungen und Ideen nicht den leichten Weg haben bis Sie auf dem Markt kommen – Sie verkaufen sich nicht von selbst.
Eine tragische Geschichte über einen Erfinder den eine großartige Erfindung an den Rande der Existenz brachte und über Patienten die leiden, damit Konzerne Geld verdienen.
Ich komme als Erfinderberater täglich mit tollen neuen Erfindungen in Berührung. Wenn man aber von der Schweiz als einem "Land der Erfinder" spricht denkt fast jeder zuerst an das Schweizermesser oder Schokolade. Also werde ich hier jeden Tag eine Erfindung vorstellen um zu beweisen, dass es mehr Erfindungen gibt als je zuvor.