Die Toiletten der Zukunft

Rund 2,6 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sanitären Anlagen und Abwassernetzen. Damit auch diese Menschen in den nächsten Jahren von der weltweiten sanitären Evolution profitieren können rief eine Stiftung den Wettbewerb „Reinvent the toilet“ ins Leben.
Gesucht wird eine Lösung, die billig, energieeffizient und umweltfreundlich ist. Die Kosten der Toilette dürfen 5 US-Cent pro Tag und Nutzer nicht überschreiten und sie muss ohne jegliche Stromzufuhr von außen funktionieren, sowie eine möglichst effektive Verwertung bzw Entsorgung der entstehenden Rückstände ermöglichen. Unter diesen strikten Vorschriften der Gates Foundation arbeiten derzeit acht Forschergruppen an der Neuerfindung der Toilette.

Futuristisches Toilettenkonzept, Quelle: http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-71576.html

Futuristisches Toilettenkonzept, Quelle: http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-71576.html

Eine der Ideen für eine potentielle Zukunftstoilette kommt von der Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz. Das Team tüftelt an einem Prototypen, der mithilfe eines Membranfilters Urin und Feststoffe unverzüglich nach dem Geschäft trennt, um dann die flüssigen Bestandteile im weiteren Prozess soweit aufbereiten zu können, dass sie von dem Nutzer sogar zum Händewaschen genutzt werden können. Die festen Bestandteile hingegen sollen als Dünger genutzt werden. Das Problem der Stromversorgung wollen die Schweizer durch eine über das Gewicht des Benutzers gesteuerte Pumpe lösen, die das Wasser in einen über der Toilette befindlichen Speicher befördert. Alle weiteren Rückstände sollen dann zum Beispiel in auf Fahrrädern angebrachten Tanks zu zentralen Aufbereitungsanlagen befördert werden.

Doch die Konkurrenz schläft nicht: Der Zukunfts- Lokus des britische Teams Water Engineering and Development Centre der Universität Loughborough liefert nicht nur nutzbares Wasser, sondern auch noch wertvolles Brennmaterial. Innerhalb von Sekunden wollen die Forscher mit Hilfe hydrothermaler Karbonisierung jene Vorgänge nachbilden, die nach Millionen von Jahren auf der Erde zur Bildung von Braunkohle geführt haben. Die großen Mengen an Energie, die für das in einem Druckgefäß ablaufende Verfahren notwendig sind planen die Briten durch die Verbrennung der Exkremente zu erzeugen.

Doch diese Ideen werden zumindestens in ihrer Komplexität von dem Konzept der niederländischen Uni-Forschungsgruppe hochhaus übertroffen. Die wollen die Exkremente mit Hilfe von Mikrowellen zu Plasma erhitzen, um das dabei entstehende Synthese- Gas zur Betreibung einer Hochtemperatur Brennstoffzelle zu nutzen. Der Toilettengang würde somit Elektrizität erzeugen.

Für die Umsetzung all dieser visionären Gedanken will die Stiftung mehr als 40 Millionen Dollar in den Wettstreit investieren. Ob schlussendlich all diese Ideen funktionieren steht natürlich noch nicht fest und wird sich erst anhand von diversen Tests und Versuchen zeigen müssen. Doch unabhängig davon, ob die derzeitigen Konzepte der Wettbewerber aufgehen, müssen sie bereits im August nächsten Jahres ihren fertiggestellten Prototypen des Donnerbalkens 2.0 vorstellen. Dann will sich die Gates- Stiftung entscheiden, welches der Modelle serienreif gemacht und in den betroffenen Ländern installiert werden soll.

Fellody – die Flirtcommunity für Musikfans

Das Schweizer Startup Fellody ist eine kostenlose Community, auf der sich alles um Musik, Flirten und Freunde dreht. Die Seite bringt Singles über ihren Musikgeschmack in Kontakt. Ein eigener Desktop-Client analysiert über die Musik-Bibliotheken von iTunes, Windows Media Player oder dem Profil bei Last.fm das Hörverhalten und somit den Musikgeschmack des jeweiligen Nutzers. Die eigenen Vorlieben werden anhand eines ausgefeilten Algorithmus“ mit allen anderen Profilen auf Fellody.com verglichen. Als Resultat werden musikalisch zueinander passende Nutzer herausgefunden, die miteinander in Kontakt treten können.

fellody

Neben der Möglichkeit, Leute über den Musikgeschmack kennenzulernen, gibt es weitere, typische Dating-Community-Funktionen, über die man auf Fellody.com kostenlos Singles kennenlernen kann.

Die Music-Matching-Plattform bietet ihren Nutzern seit Januar neue Funktionen, mit denen sie ihre Flirtperformance erhöhen und analysieren können. Hierzu gehören unter anderen eine ausführliche Profilstatistik, individuell anpassbare Suchprofile, die Einbindung der eigenen Facebook-Bildergalerien sowie ein optimiertes Ranking bei den Matching-Ergebnissen. Sämtliche neue Funktionen stehen allen Fellody-Mitgliedern bis zum 10. Februar 2012 kostenfrei zum Testen zur Verfügung. Danach können diese weiter im Rahmen von Premium-Abos genutzt werden.

Mit einer ausführlichen Analyse des eigenen Profils können Premium-Mitglieder ab sofort erkennen, wie viele und vor allen Dingen auch welche Nutzer das eigene Profil besucht haben. Weiter stellt ein Diagramm sämtliche Groupie- und Flirtanfragen in der Profilhistorie dar und dient so als Indikator für die eigene Popularität. Zudem erhalten Premium-Mitglieder bei Fellody einen Ranking-Bonus: Sobald ein Premium- und ein Basis-Profil die gleiche Matching-Prozentzahl bei den Suchergebnissen haben, erscheint das Premium-Profil im Ranking vorne. Das erhöht die Chance, schneller gefunden zu werden.
Individuell anpassbare Such-Alerts erleichtern zudem die Partnersuche. Je nach persönlicher Vorliebe wie zum Beispiel Ortsnähe, Geschlecht oder auch Alter können die Benachrichtigungsfunktionen individuell eingerichtet und gespeichert werden. Die passenden Matches werden dann bequem per Mail zugesandt.
Das Premium-Abo beinhaltet darüber hinaus weitere Zusatzfeatures wie einen Bilderupload von bis zu 50 eigenen Bildern, die Einbettung von beliebig vielen Facebook-Bildergalerien sowie das unbegrenzte Versenden von Direktnachrichten, Flirtwünschen und Groupieanfragen.

Je nach Dauer ist das Premium-Abo preislich gestaffelt und ab 7,99 Euro im Monat erhältlich.

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Umfrage zeigt: HipHop-Ladies & Rocksänger haben die besten Chancen auf ein heißes Valentinsdate. Wer als Single den Valentinstag nicht alleine verbringen will, sollte statt zum Blumenstrauß lieber zur Gitarre greifen und seine Stimmbänder trainieren, denn Sänger und Gitarristen gelten bei Frauen als besonders sexy. Das ergab eine Umfrage auf Fellody.com, die ihre Nutzer dazu befragte, was musikalisch, in der Liebe und beim Dating am besten bei ihnen ankommt. Über 500 User nahmen an der Online-Umfrage teil. Die detaillierten Gesamtergebnisse können im Fellody-Blog unter http://blog.fellody.com/ nachgelesen werden.

fellody.com ist ein Projekt der ZOKYO AG. Die ZOKYO AG ist ein junges Züricher Unternehmen, das im Mai 2011 von Robin Simon und Thomas Vatter gegründet wurde. ZOKYO ist ein Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen mit Fokus auf Kunst, Design, Kultur und Medien.

Hier geht es zu der Felolody Facebook Gruppe.

Erfinderladen-Adventskalender – Türchen Nr. 21

Hier die 5 Gewinner unseres gestrigen Preises: je ein Gefällt-mir Stempel inklusive Stempelkissen geht an Mandy Litke, Nina Erbe, Matthias Fray, Jessica Giek und Richard Polle. Wir gratulieren den glücklichen Gewinnern.

Den Stempel gibt es für 7,90 € im Erfinderladen Berlin, Erfinderladen Salzburg oder online www.erfinderladen.com zu kaufen.

Das Gewinnspiel findet auf Facebook statt und jeder regristrierte User kann daran teilnehmen. Ihr müsst auf unserer Erfinderladenseite auf “Gefällt mir” klicken und euch dann ganz einfach auf dem aktuellen Türchenbild verlinken. Danach könnt ihr uns einfach einen Kommentar unter unserem Kalendertürchen hinterlassen oder klickt noch einmal kurz “gefällt mir”.

Heute, 21.12.2011, kann folgende Erfindung gewonnen werden:

Geheimversteck Mildessa

21. Dezember (2)

Hinter dem 21. Türchen finden wir heute das Geheimversteck Mildessa für 6 unserer Fans! Die Dose ist optimal getarnt und unscheinbar, da sie aus der Original-Dose des Herstellers gefertigt wird.

Viel Erfolg und ihr wisst was zu tun ist!

Wortlichtkerze – ein Brief mit Licht geschrieben

Erfinderladen Samstag: Hier wird jeden Samstag eine Erfindung aus dem Erfinderladen vorgestellt. Heute an einem Sonntag: die Erfindung Wortlichtkerze.

Wortlichtkerze

In Zeiten von SMS und E-Mail wird Kommunikation immer schneller. Nehmen Sie sich Zeit für besondere Nachrichten an Ihre Lieben!

Auf dem Wortlicht kann Ihr Brief 40 Stunden gelesen werden, die leuchtende Botschaft offenbart sich erst mit der Zeit. Denn die brennende Kerze lässt nur die jeweils oberen Zeilen erscheinen und so wird mit dem Abbrennen der Kerze Zeile für Zeile sichtbar. Lassen Sie Kerzen sprechen um Ihre Glückwünsche zu übermitteln oder Ihre Gedanken auszudrücken. Einen Adventskalender, der mit weihnachtlichen Botschaften erstrahlt oder Poesie, die erst im Kerzenlicht erscheint.

Das Wortlicht wurde auch mehrfach prämiert, so bekam es auf der Messe “Hamburger Einkaufstage” den 2. Preis der Designinsel und der “Promotional Gift Award” zeichnete es als “besonders kommunikativ” aus.

Wortlichtkerze Erfinderladen

Die Wortlichter sind jetzt bei uns im Erfinderladen und im Onlineshop für je 14,90 € zu haben.

Swisscom Labs feiert Geburtstag und Sie werden beschenkt

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Die Swisscom Lab Innovationsplattform feiert ihren ersten Geburtstag. Für das erste Erfolgreiche Jahr möchte sich die Swisscom Labs bedanken und Ihren treuen Usern ein Geschenk machen.

inventor cake

Swisscom Lab ist ein innovativer Raum für Entwickler und Early Adopters. Auf Swisscom Lab können Erfinder ihre Apps einer breiten Öffentlichkeit vorstellen, Interessierte die neusten Swisscom Produkte testen, die neusten Infos aus dem Bereich der IT-Branche und der Telekommunikation erfahren und jeder kann sich direkt mit Swisscom austauschen. Sie ist eine Open Innovation Platform für die Ideen der Zukunft und den Produkten von jetzt. Sie ist das Fenster zu Innovation bei der Swisscom.

swisscom labs

Das Swisscom Labs Geburtstagsspiel Mastermind Birthday Bash dauert vom Dienstag, 16. August 2011 bis am Montag 29. August 2011 um 23:59 MEZ. Die Gewinner werden am Dienstag 30. August bekanntgegeben.

An jedem Wochentag vom 16. bis am 25. August gibt es ein neues Rätsel (total 8 Rätsel). Für jede richtige Lösung bekommt man ein Passwort welches man für die Teilnahme an der Verlosung braucht. Von Freitag 26. August bis am Montag 29. August kann man die Passwörter auf der Verlosungsseite eintragen und nimmst so an der Verlosung für die Preise teil. Wenn Sie einen Tag verpasst oder später dazugekommen sind, kein Problem, die Rätsel bleiben stehen und Sie können die Aufgabe rückwirkend lösen um das Passwort zu erhalten. Um teilzunehmen muss man auf Swisscom Labs angemeldet sein. Falls Sie neu sind geht es hier zur Registrierung. Und hier gehts zum Ersten Rätsel.

Folgende tolle Preise kann man gewinnen:
– eine Reise für 2 Personen an die CES (Consumer Electronic Show) in Las Vegas im Januar 2012, das Thema – Erlebe die Zukunft der Gadgets.
– ein grosses Solar Abenteuer hautnah: ein Besuch bei Bertrand Picards Solar Impulse in Payerne für 2 Personen. Die Führung findet am 3. September statt.
– Am 23. November gibt die Innovationsabteilung von Swisscom in Bern einen Einblick wie sie die Zukunft der Telekommunikation sieht und welche Dienste geplant sind, dafür gibt es 5 INOfair Tickets.

Um immer auf dem neusten Stand zu sein, folgen Sie Swisscom Labs einfach auf Twitter, oder werden Sie einfach ein Facebook Fan und nutzen Sie die Kraft der innovativen Community.

Swisscom Labs Interview with CEO Carsten Schloter from Swisscom Labs.

Die Gewinner – Lista Office Design Award ‘10

Am 24. November fand in Zürich die Verleihung des 2. Lista Office Design Award «Alles Blech» statt.

Mit dem Wettbewerb will der Büromöbelhersteller Lista Office AG aus Degersheim angehende Designer unterstützen. Ziel ist es, den jungen Talenten eine Plattform zu bieten, um ihre Kreativität und Kompetenz einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen und ihnen damit den Weg in die Praxis zu erleichtern.
Die Jungdesigner waren aufgefordert kleine Helfer aus Blech für den Alltag in Büro, Wohnung und Freizeit zu entwerfen. Aus Blech in einer Stärke von 0,1 bis 2 Millimeter in einer maximalen Gröse von 1Kubikmeter.
Der Gewinner erhält 10 000 Franken, der zweite Platz wird mit 5000 Franken und der dritte mit 3000 Franken ausgezeichnet. Weitere sieben Projekte sind mit je 1000 Franken dotiert.

erfinder blech
ECAL-Student Jan Pesta von Arx ist der Gold Gewinner des Lista Office Design Award 2010 und CHF 10’000.
Die kleine Blechteil Erfindung macht erst am Laptop klar, wozu es dient: die Lesehilfe erleichtert das mobile Arbeiten. «Lexi» besticht durch eine einfachstmögliche Form. Zwei bogenförmige Häkchen werden aus der Abwicklung abgekantet, sie halten «Lexi» am Computer fest. Der gekrümmte Schlitz für das Papier und zwei Öffnungen für die Abkantung werden ausgelasert, das Werkstück wird gebogen und lackiert. Nichts wird hinzugefügt, keine Halterung, kein Scharnier.

ordo
Den zweiten Rang und 5000 CHF eroberte Gian Andri Bezzola, ZHdK, mit seiner Tischablage «Ordo». Sie ordnet das A4-Papier im Quer-, statt Hochformat, bietet den Blick also nicht nur auf die Fusszeile, sondern auf das ganze abgelegte Blatt. Clever ist die konstruktive Umsetzung des Fächers, der sich durch die konische Form der aufeinander gestapelten Ablagen ergibt: Durch die Flansche der Seitenwände kann ein Fach einfach hinzugefügt werden. Dank der Laschen, die als Halbscharniere dienen, lassen sich auch die einzelnen Fächer nach oben klappen. Der Knick in der Seitenwand unterstützt das Bild des Fächers zusätzlich.

trayble
Reto Togni und Pablo Lunin, ZHdK, holten sich den dritten Preis und 3000 CHF.
Das kräftige Orange machte ihren Couchtisch zum unbestrittenen Blickfänger. Doch die Farbe allein war es nicht, die dem «Trayble» auf den dritten Rang verhalf. Was der Tisch sonst noch leisten kann, zeigt sich erst, wenn das obere Teil abgehoben und als mobiles Zusatztischchen genutzt wird: Es lässt sich, auf dem Sofa sitzend, über dem Schoss platzieren und bietet so eine Arbeitsfläche. «Trayble» soll als vollwertiger Tisch wirken – mit und ohne Aufsatz, und bietet doch zweierlei Dienste an.

Rund 17’000 Personen besuchten die Ausstellung. Das Publikum war aufgefordert seinen Favoriten zu wählen. Publikumssieger, mit
CHF 1’000 dotiert, wurde Punk Poet – die zerknüllte Blechpinwand von Dimitri Gerber von der ZHdK.
punk poet erfindung

Mehr nachzulesen im Sonderheft «Lista Office Design Award 2010: Alles Blech», zu beziehen bei Hochparterre.

Zündende Idee aus Toggenburger Holz

Ohne die notwendige Hobelmaschine wäre Hans Gislers innovatives Luftkammersystem eine gute Idee auf Papier geblieben. Dank der Unterstützung der Schweizer Berghilfe sind jetzt die Voraussetzungen erfüllt, damit sich die Auftragsbücher der Holzbaufirma Gisler füllen können.

ganterschwil

Vor rund fünf Jahren hatte Unternehmer Hans Gisler die zündende Idee. Er entwickelte ein neues Systemhaus, das nur aus Holz gebaut wird. Der Knackpunkt dabei war die Isolation: «In der Schweiz werden Wände traditionell mit Baumaterialien wie Glas- und Steinwolle, Styropor und Beton isoliert», erklärt der fünffache Familienvater, der selbst aus einer Bauernfamilie mit sieben Geschwistern stammt. Die Lösung, wie auf diese Materialien verzichtet werden kann, war dann förmlich aus der Luft gegriffen. «Wir fräsen kleine, zwei Millimeter dünne Hohlräume in die Holzwände und schliessen sie dann mit einer weiteren Holzschicht luftdicht ab. Dadurch entsteht eine Wärmespeicherung, die drei- bis viermal effektiver ist als die herkömmliche Bauweise», erklärt der Firmenchef begeistert. «Nichts isoliert besser als Luft. Das entwickelte System ist im Grunde genommen genial einfach und entspricht dem Zeitgeist: Zurück zur Natur!»

Am 29.04.2010 gewinnt Hans Gisler mit seinem Schlitzholz Dämmsystem den 1. Rang des Innovationspreis Toggenburg 2010. Die Auszeichnung wurde an der Toggenburger Messe TOM an den Gewinner überreicht.

holz erfindung
Für seine Konstruktion verwendet Hans Gisler sogenanntes Mondholz aus der Region – die Toggenburger Bauern liefern Mondholz. Das Holz wird bei abnehmendem Mond in den Monaten November bis Februar geschlagen und enthält nur wenig Feuchtigkeit. Die Wirksamkeit des Gisler-Holzhaus-Systems ist in der Zwischenzeit durch Tests der ETH Zürich auch wissenschaftlich belegt. Eine Knacknuss war indes die Herstellung der speziellen Holzkonstruktion. «Wir benötigten eine Vierseiten-Hobelmaschine, um überhaupt die Hohlräume ins Holz fräsen und damit unser Produkt auf den Markt bringen zu können», erklärt Hans Gisler. Die Starthilfe durch die Schweizer Berghilfe sei für ihn entscheidend gewesen, betont Gisler, weil die Entwicklung der Dämmlösung bereits hohe Kosten verursacht hatte. Mit dem Beitrag der Schweizer Berghilfe konnte das Projekt startklar gemacht werden. Bis heute wurden diverse Häuser mit dem neuen System gebaut. Und die Zukunftsperspektiven zeigen sich vielversprechend.

Cassiber – die Innovative Ideenmanagement Software

Das Unternehmen Cassiber AG aus Zürich mit Ihrer Software ist der Ideenraum Ihrer Firma und vereint interne und externe Anregungen in einem einzigen, kreativen Innovationsprozess. Das System verbindet Wissen und Erfahrungen von verschiedenen Abteilungen und Kundengruppen. In Ihrem Intranet integriert und mit zusätzlichen SMS-, Telefon- und Emailfunktionalitäten, sammeln Sie Mitarbeiterideen und Kundenfeedback zentral und grenzenübergreifend. Die Teammitglieder und das System tragen beide dazu bei, dass alle Ideen nach dem IdeaRank gelistet werden. In jedem strategischen Unternehmensbereich werden die Ideen nach aktueller Relevanz geordnet.

cassiber

Ein erfolgreiches Ideenmanagement zeichnet sich dadurch aus, Ideen der Mitarbeiter einzufangen und effizient das Innovationspotenzial einzuschätzen. Hierzu gehören klassisch eine systematische Erfassung sowie Bewertungs- und Auswahlprozesse. Hinzu kommt der aktive Miteinbezug des Mitarbeiters in Problemstellungen und Soll-Zustände, auf welche im Ideenfindungs- und –entwicklungsprozess hingearbeitet werden.

Zum modernen Ideenmanagement gehört auch die Steigerung des Mitarbeiterengagements, um die Innovationskraft zu erhöhen, Wissen zu erhalten und Talente anzuziehen. Dies erfordert einen transparenten Miteinbezug des Mitarbeiters, d.h. automatisches Feedback, Ideenwettbewerbe und Prämierungen.

Innovative Transistoren sparen Energie

Transistoren, die Grundbausteine der Elektronik, arbeiten mit Energieverlust und sind Energiefresser. Forscher der ETH Zürich und EPF Lausanne haben nun Transistoren entwickelt, die hohe Schaltgeschwindigkeiten und Ausgangsleistungen erzielen. Sie können deshalb energieeffizienter eingesetzt werden und den Energieverbrauch und die CO2-Emission senken.

Übersicht eines HEMTs mit 6 Steuerelektroden. (Bild: Andreas Alt)

Übersicht eines HEMTs mit 6 Steuerelektroden. (Bild: Andreas Alt)

Sie bestehen aus komplexen Strukturen, die nur ein paar Nanometer gross sind und stecken in jeder elektrischen Schaltung: Transistoren, auf der Basis von Halbleiter­materialien, die auf ein Grundsubstrat wie Siliziumkarbid künstlich aufgewachsen sind. Colombo Bolognesi, Professor für Millimeterwellen Elektronik an der ETH Zürich, und sein Forscherteam sind spezialisiert darauf, möglichst leistungsfähige Transistoren zu bauen, die mit einer hohen Geschwindigkeit Informationen übermitteln. Denn je schneller ein Transistor schaltet, desto mehr Information kann verarbeitet werden. Dafür kombinieren sie Halbleitermaterialien in verschiedenen Schichten, sodass die Elektronen möglichst schnell fliessen können.

Mit so genannten «High Electron Mobility Transistors (HEMTs)» aus Aluminium-Galliumnitrid (AlGaN/GaN) auf einem Silizium-Grundsubstrat hat das Forscherteam von Bolognesi im vergangenen Jahr wiederholt seinen eigenen Weltrekord gebrochen. Nachdem bis dahin mit ähnlichen Technologien gerade mal eine Grenzfrequenz von 28 Gigahertz (GHz) erreicht wurde, gelang es Bolognesi und seiner Gruppe, in den Reinräumen des FIRST-Lab Transistoren mit Frequenzen bis 108 GHz zu bauen.

Nun hat das Team von Bolognesi in Zusammenarbeit mit Nicolas Grandjean, Physik-Professor an der EPF Lausanne, auf ein neues Material gesetzt: Anstatt Aluminium-Galliumnitrid verwendeten die Forscher Aluminium-Indiumnitrid (AlInN/GaN). Der Vorteil ist, dass AlInN eine deutlich grössere Bandlücke aufweist als bis anhin verwendete Materialien. Die Bandlücke bestimmt zum Teil die physikalischen Eigenschaften eines Festkörpers. Neue Materialien mit grösseren Bandlücken ermöglichen es, Transistoren zu bauen, die deutlich höhere Temperaturen, Stromspannungen und Leistungen aushalten als solche aus Silizium.

Eine der möglichen Anwendungen ähnlicher Transistoren könnten Verstärker in konventionellen Funkantennen sein. Dort würde sich einer der Vorteile der auf Galliumnitrid basierenden Transistoren, ihre Energieeffizienz, in geringeren Energiekosten niederschlagen. «Ein Netzwerkbetreiber von Mobiltelefonen mit 10’000 Basisstationen, ausgerüstet mit traditionellen Verstärkern, braucht 30 Megawatt Leistung pro Jahr bei einer CO2-Emmission von 100’000 Tonnen», sagt Bolognesi. Etwa 80 Prozent der Energie geht dabei als Wärme verloren und noch mehr, wenn die Senderanlagen gekühlt werden.

Dank Galliumnitrid-Transistoren könnten Netzwerkbetreiber ihren Energieverbrauch deutlich verringern. Dadurch könnten wiederum mehrere zehntausend Tonnen CO2 eingespart werden – 10‘000 Tonnen CO2 entsprechen dem CO2-Austoss von etwa 5‘000 Mittelklasse Autos mit einer jährlichen Fahrleistung von 10‘000 Kilometern. Schweizweit gibt es rund 11‘000 Basisstationen.
Die auf Galliumnitrid basierenden Transistoren könnten die bisherige Effizienz von 15 bis 20 Prozent auf 60 Prozent steigern, davon ist Bolognesi überzeugt.

12 von 12 im April

Es ist schon wieder der zwölfte! Der Winter ist vorbei und die Sonne und der Frühling sind endlich wieder da. Heute mache ich es mir wieder einfach und stelle euch 12 Erfindungen vor die man hier im Erfinderladen kaufen oder besichtigen kann. An sich habe ich beschlossen ab jetzt jeden 12 des Monats, 12 neue Erfindungen aus dem Erfinderladen zu präsentieren. Wir haben wochentags immer von 11 bis 18 Uhr offen und bald auch bis 19 Uhr.

freundliche erfindungen
FREUNDliche Erfindungen

Schlafphasenwecker
Schlafphasenwecker Axbo

Queen of Pudel erfindung
Queen of Pudel

weste erfindung
Kirschkernweste

caddyguard
Der Caddy Guard

guitsr-fret-pad
guitar-fret-pad

Selk Bag erfindung
Selk Bag

Kabelklammer erfindung
Die Kabelklammer

schmuckgitter - erfindung
Schmuckgitter

mantra erfindung
Yantramatte oder 11550 Kunststoffnägel

schraube-erfindung
Geheimverstecke, pssst!…. geheim!

berliner luft
Das ist die Berliner Luft Luft Luft…

Mehr von anderen Blogs die bei der Aktion 12 von 12 mitgemacht haben.

Meine 12 von 12 bis heute:
12 von 12 im April
12 von 12 im März
12 von 12 im Februar
12 von 12 im Januar