Posts Tagged ‘Erfinder’

Die Haws Brunnen und Duschen Innovationen

Posted in Aktuelle Erfindungen on Juli 29th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

Als selbständiger Installateur und Metallplattenlieferant nahm Luther Haws auch die Aufgabe des Sanitärinspektors der Stadt Berkeley in Kalifornien wahr. 1905 bemerkte Luther Haws bei seinem Rundgang als Sanitärinspektor, dass Schüler und Schülerinnen in öffentlichen Schulen ihren Durst aus gemeinsam benutzten Bechern löschten. Diese, für damalige Zeiten typische, aber unhygienische Ausgangslage machte Luther Haws erfinderisch. Mit den ihm zur Verfügung stehenden Teilen erfand er den weltweit ersten öffentlichen Trinkbrunnen. 1909 wurde die Haws Sanitary Drinking Faucet Company gegründet. Sämtliche Trinkbrunnen wurden patentiert. Auch heute, in der 4. Generation, beherrscht das Familienunternehmen in diesem Sektor den Markt. Das Angebot wurde in den 40er Jahren mit Erste-Hilfe-Anlagen erweitert. 1996 ist die Haws Corporation nach Sparks, Nevada umgezogen. Im August 1995 wechselte die Haws AG ihren Standort nach Burgdorf an den Bachweg 3. Vom Schweizer Standort Burgdorf wird der Europäische Markt sowie der Nahe Osten und Afrika betreut und intensiv bearbeitet.

haws

Die Haws AG hat sich zum Ziel gesetzt, im Bereich der “Erste-Hilfe-Massnahmen” effektive Dienste zur Verfügung zu stellen. Dazu wurden spezielle Notduschen für Körper und Augen entwickelt, welche täglich die Folgeschäden von unverhofften Unfällen in Grenzen halten. Dank Notduschen können Verletzungen auf ein Minimum beschränkt werden. Die Produktpalette umfasst eine grosse Zahl von Standardprodukten, welche auf Wunsch und bei Bedarf mit Zusatzmodulen ergänzt werden können. Sondermodelle oder spezielle Anfertigungen werden ebenso professionell, einwandfrei und termingerecht hergestellt. Im weiteren sind die attraktiven Trinkwasser-Spender für verschiedene anspruchsvolle Anforderungen das Hauptprodukt des Unternehmens. Zahlreiche Modelle stehen dazu zur Verfügung.
haws brunnen
Eine der Stärken der Haws AG ist ihre dezentrale Präsenz. Weltweit arbeitet die Haws AG mit kompetenten Vertretern zusammen und garantiert dadurch Kundennähe und lokale Kompetenz vor Ort.

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Die Turbomotor Erfindung mit Luft statt Batterie

Posted in Aktuelle Erfindungen on Juli 8th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

ETH Zürich – Forschende haben einen Hybrid-Benzinmotor entwickelt, der Energie als Druckluft statt in einem Batterieblock speichert. Die Erfindung spart 30 Prozent Treibstoff gegenüber dem reinen Benzinmotor, kostet aber viel weniger als ein Elektrohybrid-Antrieb. Eine Technologie, die den Verbrennungsmotor ersetzen könnte, ist in den kommenden zwei Jahrzehnten nicht in Sicht. Da sind sich die Experten einig. Der Weg führt daher über Hybridkonzepte, die bezahlbar bleiben und trotzdem die Vorteile eines Benzin- oder Dieselmotors bieten.

Lino Guzzella Motor
An einer verheissungsvollen Lösung arbeitet die Gruppe um Lino Guzzella, ETH-Professor für Thermotronik. Ihr pneumatischer Hybridantrieb verfügt anstelle einer Batterie über einen Drucklufttank, der an den Motor angeschlossen ist. Bei Bedarf, wie etwa beim Anfahren oder nach dem Schalten, strömt Druckluft in den Motor und treibt die Kolben an. Der pneumatische Hybrid erreicht zwar nur ca. 80 Prozent der Treibstoffeinsparung eines Elektrohybrids, dafür ist das Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich besser. Das Motorenkonzept stiess in der Branche auf grosses Interesse.

Lino Guzzella ist Professor für Thermotronik am Institut für Dynamische Systeme und Regelungstechnik und gehört zum Departement Maschinenbau und Verfahrenstechnik der ETH Zürich.
Mit seiner Forschungsgruppe arbeitet er auf dem Gebiet der Modellierung und der Optimierung und Regelung von energietechnischen und mechanisch-elektronischen Systemen. Das primäre Ziel der Gruppe ist es, Beiträge zu leisten zur Reduktion von Schadstoffemissionen und zum Treibstoffverbrauch von Fahrzeugen und anderen Energiesystemen.

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Die Swiss Diamond Kochgeschirr Erfindung

Posted in Aktuelle Erfindungen, Innovationswettbewerbe on Juni 26th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

Am Wirtschaftstreffen Swiss Economic Forum 2010 sind anfang Juni drei Jungunternehmen ausgezeichnet worden. Der Swiss Economic Award ging dieses Jahr an einen Weinhändler, einen Hersteller von neuartigen Kochtöpfen sowie an ein Röntgenkamera- Entwickler, über diese Erfindung habe ich bereits hier berichtet.

Beste junge Herstellerin ist aus Sicht der Jury die Swiss Diamond International aus Siders VS. Das Walliser Unternehmen stellt Anti- Haft-Kochtöpfe her. Die Beschichtung der Pfannen enthält neben Nano- Komponenten auch echte Diamant-Kristalle.
SwissDiamond

Swiss Diamond Kochgeschirr wird zu 100% in der Schweiz hergestellt und ist damit ein echtes “Swiss Made” Produkt. Die hochwertigen Aluminiumschalen werden direkt im firmeneigenen Werk in Sierre gegossen, sandgestrahlt und anschliessend mit der patentierten Swiss Diamond® Oberfläche beschichtet.

In den 80er Jahren eroberte die Titanium-Keramik Anti-Haft-Beschichtung die Welt des Kochgeschirrs. Die Erfolgsfaktoren waren: 1. die erhöhte Lebensdauer und 2. die Möglichkeit auch mit Kochwerkzeugen aus Metall zu arbeiten, ohne die Beschichtung zu beschädigen.

Swiss_Front
Die Entwicklung von Anti-Haft-Beschichtungen für Kochgeschirr sollte damit jedoch nicht stehen bleiben. Deshalb suchten die Ingenieure der Coating Center AG – ein auf hochwertige Beschichtungstechnologien spezialisiertes Schweizer Traditionsunternehmen – nach Materialien, die härter sind als Titanium. Schnell zeigte sich, dass Diamanten einen weit höheren Härtegrad aufweisen als Titanium. Nach intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit gelang es, echte Diamant-Kristalle mit einem Anti-Haft Nano-Verbundwerkstoff zu kombinieren. Das Ergebnis die praktisch unzerstörbare “Diamond’s Best” Oberfläche, die heute sämtliche Swiss Diamond® Produkte auszeichnet.

Die patentierte Erfindung erhielt kurz danach die Goldmedaille an der Erfindermesse in Genf und ist bis heute ausschliesslich bei Swiss Diamond Produkten erhältlich.

Der Swiss Economic Award hat sich in den letzten Jahren als wichtigste und bedeutendste Auszeichnung für Jungunternehmen in der Schweiz etabliert. Der mit insgesamt 75 000 Franken dotierte Förderpreis zeichnet erfolgreiche Jungunternehmen mit Sitz in der Schweiz aus, die vor nicht mehr als sechs Jahren gegründet worden sind und sich durch überdurchschnittliche unternehmerische Leistungen auszeichnen.

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Diabetes Vorsorge mit der Sensor Innovation

Posted in Aktuelle Erfindungen on Mai 6th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

ETH-Forscher haben einen neuartigen Sensor entwickelt, der bei Kontakt mit menschlichem Atem sofort messen kann, ob eine Person unter Diabetes Typ 1 leidet.
Es kein Stich mehr in den Finger nötig.

Zwar findet man auch bei gesunden Personen Azeton in der Ausatmungsluft. Die Konzentration beträgt jedoch nur rund 900 ppb (Partikel pro Milliarde), bei Personen, die an Diabetes Typ 1 leiden, sind es fast doppelt so viele. Im Fall einer Ketoazidose liegt der Wert sogar noch höher. Der an der ETH Zürich entwickelte Sensor funktioniert deshalb so gut, weil er selbst 20 ppb Aceton noch messen kann und er auch bei extrem hoher Luftfeuchtigkeit von über 90 Prozent – wie bei der Atemluft – sehr präzise arbeitet.

sensor erfindung

In der Ausatmungsluft ist Azeton enthalten. Ein neuartiger Sensor (a) kann dieses Molekül schon in kleinen Konzentrationen aufspüren. Dafür verantwortlich ist eine Schicht aus Wolframoxid-Silikon, das dank speziellem Verfahren schwammartig porös wird.

Den neuartigen Sensor stellten Sotiris Pratsinis, Professor für Partikel-Technologie am Institut für Verfahrenstechnik, und seine Mitarbeiter in der Fachzeitschrift ACS Analytical Chemistry vom 1. Mai 2010 vor. Die Wissenschaftler haben für den Sensor einen Träger mit Gold-Elektroden verwendet, und diesen mit einem hauchdünnen Halbleiter-Film aus einem Gemisch von Nanopartikeln beschichtet. Diese Nanopartikel bestehen aus Wolframoxid, das mit Silikon versetzt wird und dadurch die Empfindlichkeit des Sensors erheblich verbessert. Diese Mixtur wird in einer über 2200° C heissen Flamme erzeugt. Dabei steigen die Nanopartikel in einer grüngelben Wolke auf und haften am Trägersubstrat, welches die Forschenden mit Wasser abkühlen. Durch dieses rasche Erhitzen und Abkühlen entsteht eine glasartige Halbleiter-Schicht auf der Elektrode.

Mit hochauflösenden Elektronenmikroskopen beobachteten die Forscher, dass das aufgedampfte Material eine ungewöhnliche schwammartige Struktur aufweist. In diesen Poren verfangen sich die Azetonmoleküle und beginnen mit dem Wolframoxid zu reagieren. Ist in der Atemluft viel Azeton enthalten, sinkt der elektrische Widerstand des Materials. Zwischen den Elektroden fliesst mehr Strom und erzeugt ein entsprechend starkes Signal. Bei geringen Azetonkonzentrationen hingegen bleibt der Widerstand bestehen.

sensor prototyp

Ein Prototyp des Diabetessensors. Dank der geringen Grösse könnte er in ein günstiges tragbares Gerät zur Selbstdiagnose eingebaut werden.

Noch liegt der Sensor erst als Prototyp auf. Sotiris Pratsinis sucht zurzeit nach einem Partner aus der Medizin, um daraus ein alltagstaugliches Messgerät zu entwickeln.

Nichtinvasive Methoden zur Diagnose von Krankheiten werden immer wichtiger. Die Analyse von Atemluft ist dabei zentral. Sie ist schnell, billig und einfach anzuwenden. Die Atemluft besteht zur Hauptsache aus einer Mischung von Stickstoff, Sauerstoff, Kohlendioxid und Wasser sowie aus über 1000 flüchtigen Stoffen, die teils nur in sehr kleinen Konzentrationen vorliegen. Darunter befinden sich auch flüchtige organische Verbindungen, die der Körper selbst produziert. Einige sind typisch für bestimmte Krankheiten und dienen als Marker, wie eben Azeton für Diabetes Typ 1.

Das Projekt für die Entwicklung von Nanoapplikationen war möglich dank Geldern des Schweizerischen Nationafonds, um welche sich Pratsinis erfolgreich beworben hat. Antonio Tricoli, Doktorand am Institut, wurde für den Material Research Prize 2010 nominiert, der im Rahmen des MRC Graduate Symposiums vom 10. Mai verliehen wird.

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Die Erfinder des Adapters für Tankdeckel

Posted in Allgemeines on April 29th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

Die zwei Schweizer Brüder und Erfinder Fabrice und Patrice de Gol aus St. Maurice haben einen Adapter für Tankdeckel entwickelt, der durch die Größe seiner Öffnung garantiert, dass nur Diesel getankt werden kann. Darüber hinaus macht er das lästige Auf- und Zuschrauben des Tankdeckels unnötig.

photo migros, bouchondiesel.ch

photo migros, bouchondiesel.ch

Die Erfindung Bouchon Diesel kann helfen: Jährlich gibt es allein in der Schweiz mehr als 5000 Pannen, weil Autofahrer ihr Diesel-Fahrzeug mit Benzin betanken. Je nach Fahrzeugmodell, kann eine solche Panne bis zu 6000.- CHF kosten. Diese Kosten werden von den Versicherungen nicht gedeckt.

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Der Bouchon Diesel betrifft jeden Besitzer eines Dieselautos, der Autovermietungen, sowie Unternehmungen mit einem grossen Autopark.

Der Stöpsel Bouchon Diesel ist im Verkauf für 99 CHF (65 €) zu haben. Es werden noch Vertriebspartner für diverse Länder gesucht.

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Innovative Transistoren sparen Energie

Posted in Aktuelle Erfindungen on April 20th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

Transistoren, die Grundbausteine der Elektronik, arbeiten mit Energieverlust und sind Energiefresser. Forscher der ETH Zürich und EPF Lausanne haben nun Transistoren entwickelt, die hohe Schaltgeschwindigkeiten und Ausgangsleistungen erzielen. Sie können deshalb energieeffizienter eingesetzt werden und den Energieverbrauch und die CO2-Emission senken.

Übersicht eines HEMTs mit 6 Steuerelektroden. (Bild: Andreas Alt)

Übersicht eines HEMTs mit 6 Steuerelektroden. (Bild: Andreas Alt)

Sie bestehen aus komplexen Strukturen, die nur ein paar Nanometer gross sind und stecken in jeder elektrischen Schaltung: Transistoren, auf der Basis von Halbleiter­materialien, die auf ein Grundsubstrat wie Siliziumkarbid künstlich aufgewachsen sind. Colombo Bolognesi, Professor für Millimeterwellen Elektronik an der ETH Zürich, und sein Forscherteam sind spezialisiert darauf, möglichst leistungsfähige Transistoren zu bauen, die mit einer hohen Geschwindigkeit Informationen übermitteln. Denn je schneller ein Transistor schaltet, desto mehr Information kann verarbeitet werden. Dafür kombinieren sie Halbleitermaterialien in verschiedenen Schichten, sodass die Elektronen möglichst schnell fliessen können.

Mit so genannten «High Electron Mobility Transistors (HEMTs)» aus Aluminium-Galliumnitrid (AlGaN/GaN) auf einem Silizium-Grundsubstrat hat das Forscherteam von Bolognesi im vergangenen Jahr wiederholt seinen eigenen Weltrekord gebrochen. Nachdem bis dahin mit ähnlichen Technologien gerade mal eine Grenzfrequenz von 28 Gigahertz (GHz) erreicht wurde, gelang es Bolognesi und seiner Gruppe, in den Reinräumen des FIRST-Lab Transistoren mit Frequenzen bis 108 GHz zu bauen.

Nun hat das Team von Bolognesi in Zusammenarbeit mit Nicolas Grandjean, Physik-Professor an der EPF Lausanne, auf ein neues Material gesetzt: Anstatt Aluminium-Galliumnitrid verwendeten die Forscher Aluminium-Indiumnitrid (AlInN/GaN). Der Vorteil ist, dass AlInN eine deutlich grössere Bandlücke aufweist als bis anhin verwendete Materialien. Die Bandlücke bestimmt zum Teil die physikalischen Eigenschaften eines Festkörpers. Neue Materialien mit grösseren Bandlücken ermöglichen es, Transistoren zu bauen, die deutlich höhere Temperaturen, Stromspannungen und Leistungen aushalten als solche aus Silizium.

Eine der möglichen Anwendungen ähnlicher Transistoren könnten Verstärker in konventionellen Funkantennen sein. Dort würde sich einer der Vorteile der auf Galliumnitrid basierenden Transistoren, ihre Energieeffizienz, in geringeren Energiekosten niederschlagen. «Ein Netzwerkbetreiber von Mobiltelefonen mit 10′000 Basisstationen, ausgerüstet mit traditionellen Verstärkern, braucht 30 Megawatt Leistung pro Jahr bei einer CO2-Emmission von 100′000 Tonnen», sagt Bolognesi. Etwa 80 Prozent der Energie geht dabei als Wärme verloren und noch mehr, wenn die Senderanlagen gekühlt werden.

Dank Galliumnitrid-Transistoren könnten Netzwerkbetreiber ihren Energieverbrauch deutlich verringern. Dadurch könnten wiederum mehrere zehntausend Tonnen CO2 eingespart werden – 10‘000 Tonnen CO2 entsprechen dem CO2-Austoss von etwa 5‘000 Mittelklasse Autos mit einer jährlichen Fahrleistung von 10‘000 Kilometern. Schweizweit gibt es rund 11‘000 Basisstationen.
Die auf Galliumnitrid basierenden Transistoren könnten die bisherige Effizienz von 15 bis 20 Prozent auf 60 Prozent steigern, davon ist Bolognesi überzeugt.

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SwissCell die innovative Waben-Technologie

Posted in Aktuelle Erfindungen on April 16th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

Nach langjähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit präsentiert die Schweizer THE WALL AG mit dem Verbundwerkstoff SwissCell Konstruktionselemente, die nach den Worten ihres Erfinders Gerd Niemöller die Fertigungstechnik revolutionieren werden.

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Bei SwissCell handelt es sich um Hybridpaneele in seit Jahrzehnten bewährter Waben-Technologie. Dabei besteht der Kern der Platten aus sechseckigen Strukturen, ähnlich einer Honigwabe. Dies ergibt äußerst stabile und dabei sehr leichte Halbfertigprodukte, beispielsweise für Tore und Trennwände, aber auch im Fahrzeug- und Flugzeugbau. Nachteile herkömmlicher Waben-Technologie: Die Zellkerne müssen aus einem Material bestehen, das bei möglichst geringem spezifischen Gewicht hohen mechanischen Belastungen standhält, Aluminium beispielweise. Das macht die Fertigung aufwändig, teuer und energieintensiv.

Das gesamte Paneel – Waben und initiale Deckschichten – besteht bei SwissCell dagegen aus kunstharzgetränkter Cellulose (Papier), die sich in einem speziellen Verfahren unter großem Druck und hohen Temperaturen zu hauchdünnen, extrem stabilen und sehr leichten Strukturen verwandelt. Zell- und Deckschichten sind homogen miteinander verbunden, SwissCell-Paneele sind damit witterungsbeständig und lassen sich sogar zu Wasserbecken verbauen. Aufgrund der geringen Rohstoffpreise und der vollautomatischen Produktion ohne manuelle Montageschritte sind die Platten ausgesprochen kostengünstig herzustellen. Sie liegen beim Quadratmeterpreis erheblich unter vergleichbaren Waben-Paneelen und zielen daher auf einen Massenmarkt.

Ein weiterer großer Vorteil von SwissCell: Die einzelnen Waben lassen sich evakuieren, so dass im Innern des Paneels ein Feinvakuum herrscht. Dieses Vakuum bleibt auch bei der Montage fast vollständig erhalten, da nur die Waben an den Schnittkanten belüftet werden. Die Dämmleistung evakuierter SwissCell-Paneele entspricht etwa dem Zehnfachen herkömmlicher Hartschaumplatten bei nur einem Drittel der Kosten. So isoliert eine nur fünf Zentimeter dicke SwissCell-Platte genauso gut wie eine 50 Zentimeter dicke Platte aus Hartschaum. SwissCell leistet somit einen wertvollen Beitrag zur Energieeinsparung und daher zum Umweltschutz.
swisscell

THE WALL AG ist eine 2008 gegründete Schweizer Aktiengesellschaft mit Sitz in Schaffhausen, deutscher Niederlassung in Ratingen bei Düsseldorf und Produktionsanlagen in Kiel. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt unter dem Markennamen SwissCell Konstruktionselemente auf Basis der Waben-Technologie (Honeycomb Technology). Dabei sind zwischen zwei oder mehr Deckschichten sechseckige Waben so miteinander verbunden, dass sich äußerst stabile und gleichzeitig leichte Montagepaneele in unterschiedlichsten Größen für vielfältige Einsatzzwecke ergeben. THE WALL AG verwendet für den Wabenkern mit Kunstharz getränktes Papier. Unter hohem Druck und großer Hitze verwandelt es sich zu einem sehr widerstandfähigen und zudem sehr günstig zu produzierenden Material. Dieses von dem Schweizer Ingenieurbüro TPHSwiss entwickelte und geschützte Produktionsverfahren erlaubt eine besonders schnelle, preiswerte und vollautomatische Herstellung von Wabenelementen für den Massenmarkt.
Eine besondere Form von SwissCell sind „Vacuum Isolated Panels“ (VIPs), bei denen in jeder einzelnen Wabe ein Feinvakuum herrscht. Diese Paneele eignen sich aufgrund ihrer sehr geringen Wärmeleitfähigkeit als leicht und kostengünstig verbaubares und daher ideales Isoliermaterial beispielsweise zur Dämmung von Hauswänden und -dächern. Gegenüber bisher vorherrschenden Verbundwerkstoffen zeigen alle SwissCell-Paneele eine deutlich günstigere Umweltbilanz: Das auf Cellulose aufbauende Grundmaterial lässt sich dem Recyclingkreislauf entnehmen, hinsichtlich des produktionsbedingten Energieeinsatzes ergeben sich durch die Verwendung stationärer Blockheizkraftwerke außerdem Einsparungen bei Stromverbrauch und Emissionen.

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BASELWORLD 2010 – Die Welt der Uhren Innovation

Posted in Aktuelle Erfindungen, Termine on April 15th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

Die Weltmesse für Uhren und Schmuck BASELWORLD öffnete vom 18. bis 25. März 2010 ihre Tore in Basel. Für 1′915 ausstellende Firmen und rund 100′000 Fachbesucher aus der ganzen Welt ist die BASELWORLD 2010 das Branchen-Highlight des Jahres. Da gab es auch ein paar neue Innovationen.

Nomad-Schweizer-Multifunktionsuhr - erfindung
Für moderne Nomaden und aktive Outdoor Leute, die immer unterwegs sind, von einem Ort zum anderen, entlang urbaner Schauplätze oder durch unberührte Natur, ist die Schweizer Multifunktions-Sportuhr Wenger LED Nomad mit ihrem modernen Design und den diversen analogen und digitalen Funktionen die ideale Begleitung wie bei trustedwatch berichtet.
Wer mit der digitalen Kompassfunktion der Wenger LED Nomad unterwegs ist, bleibt immer auf Kurs – und das per einfachem Knopfdruck.

shark-master
Sector No Limits präsentierte die neue Special Edition. Die Shark Master 1000 MT zeichnet sich durch hohe Qualität und umfangreiche Funktionen aus. Auf der Messe konnten sich die Besucher einen ersten Eindruck von Technik und Design verschaffen.
Die Shark Master 1000 MT bietet nicht nur dem Extremsportler alle Vorzüge eines ausgereiften Chronographen. Besonders Taucher werden sich über zusätzliche, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Merkmale freuen. Patrick Musimu, der derzeit erfolgreichste Freitaucher, stand bei der Entwicklung nicht nur Pate, die Uhr wurde seiner Leidenschaft für extreme Situationen angepasst. Der 39-jährige Extremsportler schafft mit einem Atemzug eine Tiefe von 209,6 Meter und hält damit den Rekord im Freitauchen. Verlassen kann er sich dabei ab sofort auf die Shark Master 1000 MT, die – wie der Name verrät – sogar für Tauchgänge bis 1000 Meter Tiefe ausgerichtet ist. Für festen Halt in jeder Situation sorgen das spezielle Kautschukband und die tauchspezifischen Tools, die zusammen mit der Uhr angeboten werden. Mit diesen speziellen Funktionen lag es Nahe, dass die Shark Master 1000 MT auch von Patrick Musimu in Basel präsentiert wurde.

Uhr-Handy Erfindung
Das französische Unternehmen Celsius X-VI-II präsentiert auf der BASELWORLD 2010 erstmals ein Uhren-Handy mit durchsichtigem Gehäuse. Das Celsius X-VI-II verzichtet auf die sonst übliche digitale Zeitanzeige und erledigt die mittels einer in den Gehäusedeckel eingelassenen mechanischen Luxus-Uhr mit 547 mechanischen Teilen. Auf der Vorder- und Rückseite des Deckels ist das mechanische Uhrwerk zu sehen. Das Handy wird rein durch kinetische Energie (=Bewegung) aufgeladen. Das Uhren-Telefon soll fast 300.000 US-Dollar kosten.

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12 von 12 im April

Posted in Allgemeines on April 12th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

Es ist schon wieder der zwölfte! Der Winter ist vorbei und die Sonne und der Frühling sind endlich wieder da. Heute mache ich es mir wieder einfach und stelle euch 12 Erfindungen vor die man hier im Erfinderladen kaufen oder besichtigen kann. An sich habe ich beschlossen ab jetzt jeden 12 des Monats, 12 neue Erfindungen aus dem Erfinderladen zu präsentieren. Wir haben wochentags immer von 11 bis 18 Uhr offen und bald auch bis 19 Uhr.

freundliche erfindungen
FREUNDliche Erfindungen

Schlafphasenwecker
Schlafphasenwecker Axbo

Queen of Pudel erfindung
Queen of Pudel

weste erfindung
Kirschkernweste

caddyguard
Der Caddy Guard

guitsr-fret-pad
guitar-fret-pad

Selk Bag erfindung
Selk Bag

Kabelklammer erfindung
Die Kabelklammer

schmuckgitter - erfindung
Schmuckgitter

mantra erfindung
Yantramatte oder 11550 Kunststoffnägel

schraube-erfindung
Geheimverstecke, pssst!…. geheim!

berliner luft
Das ist die Berliner Luft Luft Luft…

Mehr von anderen Blogs die bei der Aktion 12 von 12 mitgemacht haben.

Meine 12 von 12 bis heute:
12 von 12 im April
12 von 12 im März
12 von 12 im Februar
12 von 12 im Januar

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Die Erfindung – Maus und Scanner in einem

Posted in Allgemeines on April 11th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

Das ETH-Spinoff Dacuda AG hat ein Eingabegerät entwickelt, das den Scannermarkt verändern wird – einen Maus-Scanner.

dacuda
Neben jedem Computer liegt eine Maus. Die Gründer von Dacuda AG haben sich Gedanken gemacht, was für zusätzliche Funktionalität dieses alltägliche Eingabegerät neu erfinden könnte. Die Idee: Wenn statt einem optischen Sensor eine kleine Kamera verbaut wird, lässt sich die Maus zum Scannen einsetzen. Diese Innovation haben Sie sich Patentrechtlich schützen lassen.

Der Markt für Computermäuse ist sehr gross. Die Maus ist dabei nach wie vor ein attraktives Produkt, dank mittlerweile geringer Hardwarekosten winkt eine hohe Marge. Der Preis für Mäuse variiert je nach zusätzlicher Funktionalität – z.B. die Zweitnutzung als Fernbedienung – und geht bis zu etwa 150 Dollar. Daneben der Bereich der Personal Scanner: Sie sind nach wie vor relativ teuer, erst ab rund 300 Dollar sind Textscanner in Stiftform oder Einzugsscanner für Papierseiten zu haben.

Positionieren will man die Scanmaus zwischen dem Segment der höherwertigen Mäuse und dem der Personal Scanner. So will man sich an beide Märkte gleichermassen andocken, mit genügend Spielraum für die Preisgestaltung durch den Verkäufer.

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