Mobile Innovation oder unnötige Entwicklung

Das Mobiltelefon erfüllt mittlerweile mehr als nur die Funktion eines Kommunikationsgerätes. Es kann durchaus auch mit internetbasierten Anwendungen umgehen um sogar Leben retten, wenn es um das orten von Personen geht. Dabei sind zum Beispiel beim Skifahren Apps in der Lage die Lage ihres Besitzers zu ermitteln, wenn dieser dann seit mehr als zwei Stunden in der Horizontalen verweilt kann man das Handy orten, Zustand und Position des Besitzers ermitteln und eventuell Rettungsmaßnahmen einleiten. Für solche Apps kann man auch eine Menge Geld bezahlen, das ist gar keine Frage, immerhin können sie Leben retten.

Auch mobiles spielen ist eigentlich keine Seltenheit mehr, aber in den letzten Wochen und Monaten drängen sich immer mehr Apps in die App-Stores die zu Preisen angeboten die teilweise einfach nur lächerlich erscheinen. Sicherlich sind mobile Gamer bereit für vollwertige Spiele Geld zu bezahlen. Allerdings stellen wir uns die Frage ob ein mittlerweile 4 Jahre altes Spiel, wie Grid Autosport, das auf dem PC bereits unter 2 Euro zu haben ist, am Handy unbedingt 11 Euro (Preis vor kurzem erst um 50% reduziert) kosten muss. Genauso wie andere interessante und vollwertige Spiele wie zum Beispiel Civilisation VI, das ein absoluter Klassiker ist und von vielen Spielern geliebt wird, ist mittlerweile in Apples I-Tunes Store erhältlich. 60 Euro ruft der Entwickler für die mobile Variante auf, während die PC Version unter 20 Euro zu haben ist.

Abbildung 1 Auszug aus dem Angebot eines Keysellers

Natürlich sind rundenbasierte Spiele interessant und funktionieren auch auf dem Mobiltelefon, aber eine solche Preisstruktur ist wirklich fraglich. Andere Mobile Spiele wie zum Beispiel Casinospiele oder Sportwetten kosten nun einmal Geld, das ist jedem bekannt und wird auch von jedem akzeptiert. Die Handynutzer werden immer mehr als Zahlungswillig eingestuft. Dabei ist das Handypublikum bei weitem nicht so zahlungswillig wie der klassische Konsolenspieler. Natürlich begrüßen wir die Entwicklung bekannte Software und Spiele für mobile Anwendungen umzusetzen, so werden mobile Anwendungen auch außerhalb der bisher bekannten klassischen Anwendungen interessanter.

Dank der aktuellen Entwicklung in Sachen Mobiltelefonverträge, die teilweise Video oder Musikstreaming komplett aus der Flatrate ausschließen und nicht mehr angerechnet werden, das ermöglicht für viele Bereiche ein wesentlich breiteres Publikum, aber die Frage ist wie weit sich der mobile Markt noch monetarisieren lässt. Gerade die Preisstruktur ist ein wesentlicher Punkt. Der Handynutzer an sich ist nicht bereit solche Preise zu zahlen.

Neben den klassischen Monetarisierung Varianten, wie Online Werbung oder Affiliate Werbung lässt sich da im Moment nicht viel machen.. Man kann natürlich auch Vergleichsseiten oder Apps vermarkten. Ein gutes Konzept wie zum Beispiel ein Sportwetten Bonus Vergleich kann durchaus funktionieren, aber wird auf Dauer auch nicht mehr das Non-Plus Ultra bleiben.

Neue Monetarisierungskonzepte müssen her. Die Kundschaft wird immer anspruchsvoller und will aber zeitgleich wesentlich weniger dafür bezahlen! Daher werden wir auf Dauer nicht um innovative Werbekonzepte herum kommen. Ein Beispiel hierfür ist der deutsche Handyanbieter Netzclub, der Prepaidkarten mit Gratis Internet anbietet wenn der Kunde dafür Werbe SMS und E-Mails akzeptiert und diese aktiv liest und das Werbeangebot besucht. Damit werden Kunden deutlich näher an Unternehmen herangeführt und so effizienter für Angebote begeistert. Ein weiterer innovativer , wenn auch stark fragwürdiger, Vorstoß kommt aus den USA. Das Unternehmen Alphonso bietet eine Software an die Werbung noch genauer personalisieren kann als jeder andere, weil das mobile Gerät des Endkunden in eine Abhörwanze verwandelt wird, die das TV und Radio Verhalten analysiert.

Der Markt ist also noch vollkommen offen für neue und funktionierende Konzepte. Die Kunden im mobilen Bereich sind in der Regel nicht bereit viel Geld persönlich zu investieren, aus diesem Grund muss man dem Markt neue Möglichkeiten bieten. Vielleicht habt ihr genau diese Idee und könnt den Markt aufrollen, gefragt sind jedenfalls innovative und neuartige Konzepte!

AMORANA lanciert zum vierten Geburtstag Geschenksets unter eigenem Namen

Der Schweizer Online-Shop AMORANA feiert seinen vierten Geburtstag. Zu diesem Anlass gibt es individuelle AMORANA-Geschenksets für prickelnde Momente, ob allein oder zu zweit. Die qualitativ hochstehenden und auf verschiedene Bedürfnisse abgestimmten Sets können ab sofort online bestellt werden.

AMORANA vertreibt seit vier Jahren hochwertige Toys und Dessous. Prickelnde Stimmung im Schlafzimmer wird von immer mehr Singles und Paaren verlangt und geschätzt. Neu werden zum vierten Geburtstag des erfolgreichen Online-Shops die AMORANA-Geschenksets lanciert. Ob „Wicked Games“, „You Are Mine“, „Ready For Anything“, „Her Pleasure“, „His Pleasure“, „Perfect Lovers“ sowie „Surprise-Surprise“ – gleich sieben verschiedene Geschenksets in höchster Qualität und ansprechender Verpackung werden zu attraktiven Preisen vorgestellt.

Geschenksets mit Datumsbezug wie zum Beispiel zum Valentinstag oder der AMORANA Adventskalender für lange Dezembernächte erfreuen sich steigender Nachfrage. Auch die Filmindustrie liefert mit Werken wie „50 Shades of Grey“ die Basis für aufregende und bisher unbekannte Abenteuer im Schlafzimmer.

Die Sets werden themenspezifisch zusammengestellt und sind ganzjährig im Online-Shop geführt. Bei einer Bestellung vor 17 Uhr garantiert AMORANA eine Lieferung zum nächsten Tag, selbstverständlich in einem neutralen Karton ohne Logo. AMORANA ermöglicht es Neugierigen und Kennern mit den Geschenksets, prickelnde, aufregende, sinnliche Momente zu erleben.

Über Amorana
Amorana wurde von den beiden Zürcher Jungunternehmern Lukas Speiser und Alan Frei mit dem Ziel gegründet, dazu beizutragen, dass jeder Mensch ein vollständig erfülltes Leben führen kann. Der Shop ging Mitte April 2014 online und bietet seinen Kunden eine Auswahl an hochwertigen Lovetoys und Dessous. Auf den verschiedenen Kommunikationskanälen werden zudem laufend spannende und lehrreiche Informationen vermittelt. Besucher sollen sich inspirieren lassen und neue Welten entdecken, um ihr Potential voll auszuschöpfen. Als Schweizer Onlineshop mit Schweizer Lager bietet Amorana die kürzeste Lieferfrist in der Branche und mit einem lokalen Kundendienst bestmöglichen Service und kompetente Beratung. Das Unternehmen mit Sitz Glattbrugg beschäftigt aktuell rund 20 Mitarbeitende.

Innovative Kosmetik-Marken

Ob Handcreme, Gesichtslotion oder Mizellenwasser – tagtäglich kommen die kleinen Schönheitshelfer zum Einsatz. Sei es, um unreiner Haut oder Falten entgegenzuwirken, trockene Haut zu pflegen oder sensible Haut zu beruhigen. Hinter den Kosmetikmarken stecken oft lange Traditionen, wissenschaftliche Hochleistungen und innovative Ideen.

Elizabeth Arden – Revolutionierung der Schönheitsindustrie

Elizabeth Arden gehört zu den bekanntesten Kosmetikmarken und blickt auf eine erfolgreiche Firmengeschichte zurück. Im Jahr 1910 eröffnete die Gründerin Florence Nightingale Graham auf der Fifth Avenue in Washington den ersten Red Door Kosmetiksalon. Schon ab 1914 konnten Kunden die ersten Gesichtswasser und Cremes aus eigener Herstellung im Salon kaufen – das Unternehmen etablierte damit einen neuen Industriezweig in den USA: die Schönheitsindustrie. Schon damals wurde die Marke mit Innovation in Verbindung gebracht. Die Gründerin war nicht nur die Erste, die amerikanischen Frauen Make-up näher brachte, sie lancierte ausserdem im Jahr 1917 erstmals einen Artikel in Reisegrösse.

Mit der Erfindung der Eight Hour Cream im Jahr 1930, die bis heute als Verkaufsschlager gilt, ging die Marke in die Geschichte ein; die Creme galt mit ihrer leichten und flüssigen Textur als Mehrzweck-Wunder. Des Weiteren vertrat Elizabeth Arden die Meinung, dass das Konzept der vollkommenen Schönheit neben der richtigen Pflege auch einen gesunden Lebensstil und Behandlungen wie Massagen, Paraffinbäder und gymnastische Übungen beinhalten sollte.

Das Kosmetikimperium besteht seit nunmehr 108 Jahren und ist nach wie vor erfolgreich. Die Produkte der Marke Elizabeth Arden gibt es nicht nur in den markeneigenen Stores zu kaufen, sondern auch in Apotheken, Parfümerien und natürlich im Netz.

Schweizer Luxus Marke: La Prairie

Doch nicht nur die Amerikaner können mit hochwertiger und innovativer Kosmetik punkten. So haben sich die Pflegeprodukte der Luxus-Marke La Prairie weltweit einen Namen gemacht und gelten mit 96 Prozent des Umsatzes im Ausland als Export-Schlager. Der Ursprung der Marke befindet sich in der Schönheitsklinik La Prairie, gelegen am Ufer des Genfer Sees in Montreux. Dort gelang Dr. Paul Niehans im Jahr 1931 ein Durchbruch in der zellulären Behandlung, sodass Politiker, Künstler und Adelige regelmässig die Verjüngungsklinik aufsuchten.

Die Kosmetikmarke La Prairie liess sich von der gleichnamigen Klinik inspirieren und entwickelte den Wirkstoff exclusive Cellular Complex, der vor Hautalterung und Umwelteinflüssen schützen soll. La Prairie hütet das Geheimnis der Zusammensetzung sehr streng und hat sich zudem den Wirkstoff patentieren lassen. Der Wirkstoff im exclusive Cellular Complex bildet die Grundlage fast aller Pflegeprodukte, wird stetig weiterentwickelt und mit wertvollen und hochwertigen Inhaltsstoffen wie Gold, Platin und Kaviar angereichert.

Avène – Pflege für empfindliche Haut

Die französische Pflegemarke Avène ist für ihre dermo-kosmetischen, mit Thermalwasser angereicherten Pflegeprodukte bekannt und gehört zur Unternehmensgruppe Pierre Fabre Dermo-Kosmetik. Die Marke hat ihren Ursprung im südfranzösischen Dorf Avène. Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte die dort sprudelnde Thermalquelle Sainte Odile ihre Glanzzeit als Heilbad, geriet aber nach den Weltkriegen in Vergessenheit.

Im Jahr 1975 wurde sie vom Apotheker Pierre Fabre wiederentdeckt, gekauft, restauriert und wieder als Heilbad zum Leben erweckt. Den Grundstein der Pflegeprodukte legt Fabre 1990 mit der sterilen Abfüllung des Quellwassers als Dermo-Kosmetikmarke für Menschen mit empfindlicher Haut. Auch heute werden in den Laboratoires Dermatologiques Avène auf Basis des Thermalwassers immer wieder neue Produkte und Wirkstoffe entwickelt.


Bildrechte: Flickr NJ Medical Spa-Ethosspa Gloria Mckelvy CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Prämierung: Unternehmen mit vorbildlichem Bausinn 2017/2018

Am 28. Februar 2018 wird bausinn.ch 30 Unternehmen aus der Baubranche für ihren vorbildlichen Bausinn auszeichnen. Sie kommen aus der ganzen Schweiz und sind in den Bereichen Bauhauptgewerbe, Gebäudehülle, Gerüstbau, Maler/Gipser, Metallbau und Schweisstechnik tätig. Sie leisten Überdurchschnittliches als Arbeitgeber und in der Ausbildung oder weisen überdurchschnittliches Engagement in den Bereichen Neue Märkte, Innovation, Energie und Digitalisierung auf.

bausinn.ch wurde vor rund zwei Jahren von AM Suisse initiiert und wird von fünf weiteren Trägerorganisationen unterstützt. bausinn.ch setzt sich für mehr Wertschätzung für die Schweizer Baubranche und für den Berufsstolz der Baufachkräfte ein. Bereits zum zweiten Mal seit 2015 hat bausinn.ch 2017 den Wettbewerb «Unternehmen mit vorbildlichem Bausinn» durchgeführt.


bausinn.ch setzt sich für mehr Wertschätzung für die Schweizer Baubranche und für den Berufsstolz der Baufachkräfte ein. Die Baubranche trägt mit 6 % zum BIP der Schweiz bei. 327’000 Mitarbeitende und 25’000 Lernende in über 50 Berufen leisten ihren Beitrag zur gebauten Schweiz. Mit den Gebäuden, Strassen, Tunneln und der Infrastruktur für Wasser- und Stromversorgung sichert die Baubranche jenen hohen Lebensstandard, für den unser Land weltweit bekannt ist. bausinn.ch befasst sich proaktiv mit der Zukunft der gebauten Schweiz – damit auch in 50 Jahren der Bau zur Lebensfreude, Produktivität und zum Wohlstand dieses Landes beiträgt.

Die Trägerorganisationen von bausinn.ch unterstützen die Imagekampagne im Bau finanziell und ideell. Sie definieren gemeinsam den Inhalt und die Massnahmen. Pioniere der ersten Stunde sind AM Suisse, die Gebäudehülle Schweiz, der Schweizerische Baumeisterverband und der Schweizerische Maler- und Gipserunternehmer-Verband. Neu sind der Schweizerische Gerüstbau-Unternehmer-Verband SGUV und der Schweizerische Verein für Schweisstechnik SVS jetzt auch dabei. bausinn.ch steht allen Organisationen der Baubranche offen – von der Planung bis zur Umsetzung und Wartung von Gebäuden und anderen Bauprojekten.

Programm der Prämierung
«Unternehmen mit vorbildlichem Bausinn 2017/2018»

28. Februar 2018, 17 Uhr, Landesmuseum Zürich, Aula Hirzel, Museumstrasse 2, 8021 Zürich

Ab 16.30 Uhr Eintreffen der Gäste
17 Uhr Vorbildlicher Bausinn – Spurensuche nach Indizien
Christoph Andenmatten, Präsident von bausinn.ch

Das Baugewerbe als Speerspitze für Wirtschaft und Berufsbildung
Christine Davatz, Vizedirektorin Schweizerischer Gewerbeverband

Offizielle Prämierung der 30 GewinnerInnen durch
Dr. Marc Harzenmoser, Direktor, Schweizerischer Verein für Schweisstechnik SVS

Mario Freda, Zentralpräsident, Schweizerischer Maler- und Gipserunternehmer-Verband

Dr. Josef Wiederkehr, Präsident, Schweizerischer Gerüstbau-Unternehmer-Verband SGUV

Marc-Aurel Hunziker, Vize-Direktor und Leiter Berufsbildung,
Schweizerischer Baumeisterverband

Walter Bisig, Zentralpräsident, Gebäudehülle Schweiz

Christoph Andenmatten, Direktor AM Suisse

18.15 Uhr Apéro riche

19.30 Uhr Ende der Veranstaltung

Innovation Trend: BaseLaunch startet Phase II

BaseLaunch hat offiziell mit der Phase II des Accelerator-Programms begonnen, in dessen Rahmen nun vier Startups Zuschüsse in der Höhe von 120’000 bis 250’000 Franken erhalten.
Mit diesen eigenkapitalfreien Mitteln können sie wichtige Etappenziele erreichen, um wissenschaftliche Grundlagen und das Geschäft weiterzuentwickeln, während sie vom Life- Science-Ökosystem in Basel lernen und profitieren. Zwei weitere Startups erhalten zudem kostenlosen Zugang zu komplett ausgestatteten Laboratorien und Büroräumen im Switzerland Innovation Park Basel Area.

BaseLaunch hat seine erste Acceleration-Phase von September bis November 2017 erfolgreich abgeschlossen. In diesen drei Monate arbeiteten elf Unternehmen im Healthcare-Sektor mit erfahrenen Beratern zusammen, um ihre Projekte zu schärfen und voranzutreiben. Dabei wurden die jeweiligen unternehmerischen Möglichkeiten konkretisiert, die Aufmerksamkeit wurde auf die prioritären Aufgaben gelenkt, und die wesentlichen Risiken und entsprechenden Korrekturmassnahmen wurden identifiziert. Zudem erhielten die Startups Zugang zum wertvollen Branchenwissen und Markt-Know-how der Healthcare-Partner von BaseLaunch, die durch erfahrene Spezialisten beim Accelerator vertreten sind: Johnson & Johnson Innovation, Novartis Venture Fund, Pfizer, Roche und Roivant Sciences.

Trudi Haemmerli, die dem Auswahlkomitee von BaseLaunch vorsteht, erklärt, welche Faktoren im Fokus standen: «Wir konzentrierten uns auf Innovation, die Qualität des Teams und die wissenschaftlichen Nachweise, die bisher präsentiert wurden. Ebenfalls berücksichtigt wurde, ob und wie das Projekt vom Basler Life-Science-Cluster profitieren kann.» Die ausgewählten Unternehmen sind fest entschlossen, die Basler Region und deren Ökosystem zu erkunden, indem sie ihr operatives Geschäft in die Region verlagern.

BaseLaunch unterstützt sechs Projekte in Phase II des Programms: Anaveon, Tepthera, TheraNASH und T3 Pharmaceuticals werden mit Zuschüssen von 120’000 bis 250’000 Franken gefördert. Zudem erhalten Polyneuron Pharmaceuticals und Versameb kostenlosen Zugang zu komplett ausgestatteten Laboratorien und Büroräumen im Switzerland Innovation Park Basel Area.
BaseLaunch wurde 2017 ins Leben gerufen, um die Entwicklung vielversprechender und innovativer Startup-Unternehmen im Healthcare-Bereich zu beschleunigen, die vom dynamischen Life-Science-Cluster der Region Basel profitieren. Im ersten Zyklus bewarben sich 100 Projekte aus mehr als 30 Ländern. Dieser grosse Zuspruch zeigt, dass BaseLaunch einen hohen bislang noch ungedeckten Bedarf erfüllt.
Die Healthcare-Partner spielten eine aktive Rolle, indem sie wichtige strategische Rückmeldungen zu den Projekten gaben. «In unserem massgeschneiderten Programm haben die Bedürfnisse der Unternehmer und ihre Vorhaben Vorrang», so Alethia de León, Managing Director BaseLaunch. «Wir freuen uns nun darauf, den ausgewählten Unternehmen im Rahmen des Gründungsprozesses zu helfen und weitere Investoren anzuziehen.»

Das Bewerbungsverfahren für den BaseLaunch-Zyklus 2018 ist ab sofort eröffnet. Mehr Informationen über Unternehmen, die für die Phase II ausgewählt wurden und das Bewerbungsverfahren erhalten Sie unter www.baselaunch.ch.

BaseLaunch
BaseLaunch hat sich zum Ziel gesetzt, Healthcare-Startups zu unterstützen und ihnen Schnittstellen zu einem der dynamischsten Biotech- und Pharma-Ökosysteme Europas zu verschaffen. Das auf Unternehmer ausgerichtete Accelerator-Programm bietet Zugang zu Finanzierung und vermittelt Branchenkontakte, Expertise und Infrastruktur. Während 15 Monaten arbeiten die teilnehmenden Startups mit dem Team von BaseLaunch sowie einem Netzwerk erfahrener Spezialisten zusammen, um ihre Strategie, ihre F&E-Pläne und ihren operativen Betrieb zu festigen. BaseLaunch wird unterstützt von den führenden Healthcare-Partnern Johnson & Johnson Innovation, Novartis Venture Fund, Pfizer, Roche und Roivant Sciences sowie von weiteren öffentlichen und privaten Partnern wie KPMG und Vossius & Partner. Projekte werden von einem Auswahlgremium mit umfangreicher Erfahrung und Kompetenz in den Bereichen Healthcare und Unternehmertum begutachtet, dem folgende Personen angehören: Sascha Bucher, VP und Head of Global Transactions, Roivant Sciences; Dr. Fabian Buller, Director of New Ventures, Johnson & Johnson Innovation; Dr. Jakob Busch-Petersen, Intrapreneur, External Innovation, Therapeutic Modalities, Roche; Dr. Phillipe Dro, CEO NeMoDevices und Multiunternehmer; Trudi Hämmerli, CEO und Director, PerioC Ltd, Managing Director, TruStep Consulting GmbH; Dr. Anja König, Global Head Novartis Venture Fund; Dr. Alex Mayweg, Partner, Versant Ventures; und Dr. Nathalie ter Wengel MD, European Head of External Science and Innovation, Pfizer. BaseLaunch wurde von BaselArea.swiss initiiert und wird von dieser Organisation betrieben.

BaselArea.swiss
BaselArea.swiss ist die Innovationsförderung und Standortpromotion der Nordwestschweizer Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura. BaselArea.swiss beschäftigt heute 18 Mitarbeitende und verfügt über ein Budget von 3,6 Millionen Franken pro Jahr, das von den drei Kantonen sowie vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO getragen wird. Kernaufgabe von BaselArea.swiss ist es, die Stärken des Wirtschaftsstandorts Nordwestschweiz nach aussen zu tragen sowie Firmengründer und Unternehmen aus dem In- und Ausland bei der Umsetzung ihrer Innovations- und Geschäftsvorhaben in der Region zu unterstützen. Über ihre umfangreiche Informationsplattform und regelmässigen Innovation Reports trägt BaselArea.swiss zur nachhaltigen Positionierung der Region Basel als führendes Innovations- und Wirtschaftszentrum bei.

Innovative Skijacke, die Schweiss aktiv entsorgt

Damit der Körper beim Wintersport angenehm warm und trocken bleibt, ist leistungsfähige Kleidung gefragt. Die Ansprüche an derartige Textilien sind dabei hoch, schwitzt doch ein Mensch beim Skifahren allein am Oberkörper bis zu einen Liter pro Stunde. Eine neue Technologie, an deren Entwicklung die Empa massgeblich beteiligt ist, hilft dem Sportler beim Schwitzen, indem sie Feuchtigkeit aktiv nach aussen transportiert. Möglich ist dies, weil hauchdünne Schichten aus Gold im Gewebe unter Strom stehen.

Der Mensch ist ein gleichwarmes Tier. Wird es ihm zu heiss, reguliert er die Körpertemperatur herunter. Möglich ist das durch eine evolutionär gereifte «Klimaanlage» in unserer Haut: die Schweissdrüsen. Doch die Evolution wusste noch nichts vom Wintersport, und so kommt unser Wärmehaushalt ins Schleudern, wenn wir uns beim Skifahren gegen eisige Kälte schützen wollen und gleichzeitig ungehindert schwitzen sollten. Eine Technologie, die an der Empa in St. Gallen in Zusammenarbeit mit der Thalwiler Firma Osmotex und weiteren Industriepartnern entwickelt wurde, soll nun Sportler warm und trocken halten – dank Textilien unter Strom.

Wichtiger Bestandteil der «HYDRO_BOT»-Technologie ist ein Prinzip, das es beispielsweise Pflanzen ermöglicht, Wasser aus dem Boden über ihre Wurzeln einzusaugen: die Osmose. Bei der neuartigen Sportkleidung wird dieses Prinzip durch das Anlegen einer Spannung von rund 1.5 Volt noch beschleunigt. Damit mittels Elektroosmose Flüssigkeit vom Inneren der Kleidung aktiv nach aussen transportiert wird, kommt eine lediglich 20 Mikrometer dünne Kunststoffmembran zum Einsatz, die mittels Plasmabeschichtung beidseitig von Edelmetall überzogen ist. Dazu wird knapp 0.2 Gramm Gold pro Skijacke eingesetzt, was Einfluss auf den Preis der Membran hat. Gold hat sich jedoch im Vergleich zu silberbeschichteten Elektroden als deutlich haltbarer erwiesen.


Prototyp der elektroosmotischen Skijacke an der internationalen Sportmesse ISPO in München. Bild: Osmotex

Die Funktion der Jacke
Wird eine elektrische Spannung an die Membran angelegt, wandern Salz-Ionen – und mit ihnen die sie umgebende Flüssigkeit – durch winzige Poren in der Membran auf die Aussenseite, von der sie sozusagen elektrisch angezogen werden. Dazu ist die Membran mit einer herkömmlichen Knopfzellbatterie ausgerüstet, die je nach Wetterlage und Körperaktivität eingeschaltet werden kann. «Auch ohne Strom gelangt Flüssigkeit durch die Membran. Sobald eine elektrische Spannung angelegt ist, steigert sich der Pumpeffekt jedoch deutlich», sagt Empa-Forscher Dirk Hegemann von der Abteilung «Advanced Fibers». Rund 10 Liter Flüssigkeit kann die Membran per Elektroosmose so pro Quadratmeter und Stunde abpumpen.

Für das fertige Produkt wurde die elektroosmotische Membran innerhalb verschiedener funktionaler Schichten in eine Skijacke integriert. «Dank unserer neuen physikalischen und numerischen Modelle konnten wir den textilen Aufbau der HYDRO_BOT-Technologie optimieren», erklärt Simon Annaheim von der Abteilung «Biomimetic Membranes and Textiles».

Dass dieses Wirkprinzip nicht nur physikalisch funktioniert, sondern auch den physiologischen Ansprüchen des menschlichen Körpers entspricht, zeigten Experimente in der Empa-Klimakammer. Hier simuliert die anatomisch geformte Schwitzpuppe SAM, wie sich der menschliche Körper bei sportlicher Betätigung verhält. SAM bewegt sich, heizt sich auf und stösst durch 125 Düsen genau definierte Mengen an Flüssigkeit aus. «SAM und die Daten, die er uns lieferte, ermöglichten es, den Tragekomfort und die Funktionalität von HYDRO_BOT-Kleidung objektiv zu analysieren», so Annaheim.

Die Weltpremiere auf der ISPO München 2018
Der Industriepartner Osmotex erwartet, dass Jacken mit HYDRO_BOT-Technologie zur Saison 2018/19 auf den Markt kommen. Beteiligt an der Weiterentwicklung der Technologie sind neben der Empa der norwegische Sportbekleidungshersteller KJUS und das Schweizer Textilunternehmen Schoeller. Bestaunen lässt sich ein Prototyp einer elektroosmotischen Jacke aber bereits auf der internationalen Sportmesse ISPO in München vom 28. bis 31. Januar 2018, wo ihn Osmotex erstmals öffentlich präsentiert.

Roivant Sciences verstärkt BaseLaunch Accelerator als Healthcare-Partner

BaseLaunch gab bekannt, dass das Biopharmaunternehmen Roivant Sciences als fünfter Healthcare-Partner das Accelerator-Programm unterstützt. BaseLaunch bietet vielversprechenden Healthcare-Startups Zugang zu Finanzierung, Branchenkontakten, Expertise und Infrastruktur in einem der dynamischsten Biotech- und Healthcare-Ökosysteme Europas.

Das von BaselArea.swiss initiierte und durchgeführte Programm wird neben Roivant ebenfalls von Johnson & Johnson Innovation, Novartis Venture Fund, Pfizer und Roche unterstützt sowie von weiteren Partnern aus dem öffentlichen und privaten Bereich. Sascha Bucher, VP und Head of Global Transaction bei Roivant mit mehr als 20 Jahren Fachkompetenz in den Bereichen Geschäftsentwicklung sowie Mergers & Acquisitions, wird zum Auswahlgremium von BaseLaunch stossen.

Für Vivek Ramaswamy, Gründer und CEO von Roivant, unterstreicht die Partnerschaft mit BaseLaunch das Bekenntnis des Unternehmens zu Basel als europäischem Innovationszentrum der Pharmabranche. «Indem wir uns am Accelerator beteiligen, können wir junge, talentierte Firmengründer bei der Entwicklung ihrer vielversprechenden Ideen unterstützen. Gleichzeitig bekräftigen wir damit unser Bestreben, ein fester Bestandteil des Life-Science-Ökosystems in der Region Basel zu werden.»

Alethia de León, Managing Director von BaseLaunch, begrüsst Roivant als Healthcare-Partner von BaseLaunch: «Wir sind sehr glücklich, Roivant als kompetenten Partner an Bord zu haben, der uns bei der Auswahl vielversprechender Startups aus dem Gesundheitsbereich unterstützt. Mit seinem Engagement für unseren Basler Accelerator verstärkt das Unternehmen den bedeutenden Einsatz der führenden, hoch innovativen Healthcare-Partner für diese Initiative.»

«Die Beteiligung der weltweit führenden Healthcare-Unternehmen unterstreicht den einzigartigen Status der Region Basel als Life-Sciences-Zentrum», sagt Christof Klöpper, CEO von BaselArea.swiss.

2017 wurden über 100 Projekte bei BaseLaunch eingereicht und elf Teams wurden in die erste Phase aufgenommen. In den ersten drei Monaten des Programms arbeiteten die Firmengründer eng mit dem Team von BaseLaunch sowie einem Netzwerk erfahrener Experten zusammen, um ihre Strategie, ihre F&E-Pläne und ihren operativen Betrieb auf eine solide Basis zu stellen. Die für die nächste Phase ausgewählten Unternehmen werden in Kürze bekannt gegeben.

Die Bewerbungsphase für 2018 beginnt Ende Januar. Weitere Information erhalten Sie auf www.baselaunch.ch.

BaseLaunch
BaseLaunch hat sich zum Ziel gesetzt, Healthcare-Startups zu unterstützen und ihnen Schnittstellen zu einem der dynamischsten Biotech- und Pharma-Ökosysteme Europas zu verschaffen. Das auf Unternehmer ausgerichtete Accelerator-Programm bietet Zugang zu Finanzierung und vermittelt Branchenkontakte, Expertise und Infrastruktur. Während 15 Monaten arbeiten die teilnehmenden Startups mit dem Team von BaseLaunch sowie einem Netzwerk erfahrener Spezialisten zusammen, um ihre Strategie, ihre F&E-Pläne und ihren operativen Betrieb zu festigen. BaseLaunch wird unterstützt von den führenden Healthcare-Partnern Johnson & Johnson Innovation, Novartis Venture Fund, Pfizer, Roche und Roivant Sciences sowie von weiteren öffentlichen und privaten Partnern wie KPMG und Vossius & Partner. Projekte werden von einem Auswahlgremium mit umfangreicher Erfahrung und Kompetenz in den Bereichen Healthcare und Unternehmertum begutachtet, dem folgende Personen angehören: Sascha Bucher, VP und Head of Global Transactions, Roivant Sciences; Dr. Fabian Buller, Director of New Ventures, Johnson & Johnson Innovation; Dr. Jakob Busch-Petersen, Intrapreneur, External Innovation, Therapeutic Modalities, Roche; Dr. Phillipe Dro, CEO NeMoDevices und Multiunternehmer; Trudi Hämmerli, CEO und Director, PerioC Ltd, Managing Director, TruStep Consulting GmbH; Dr. Anja König, Global Head Novartis Venture Fund; Dr. Alex Mayweg, Venture
Partner, Versant Ventures; und Dr. Nathalie ter Wengel MD, European Head of External Science and Innovation, Pfizer. BaseLaunch wurde von BaselArea.swiss initiiert und wird von dieser
Organisation betrieben.

BaselArea.swiss
BaselArea.swiss ist die Innovationsförderung und Standortpromotion der Nordwestschweizer Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura. BaselArea.swiss beschäftigt heute 18 Mitarbeitende und verfügt über ein Budget von 3,6 Millionen Franken pro Jahr, das von den drei Kantonen sowie vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO getragen wird. Kernaufgabe von BaselArea.swiss ist es, die Stärken des Wirtschaftsstandorts Nordwestschweiz nach aussen zu tragen sowie Firmengründer und Unternehmen aus dem In- und Ausland bei der Umsetzung ihrer Innovations- und Geschäftsvorhaben in der Region zu unterstützen. Über ihre umfangreiche Informationsplattform und regelmässigen Innovation Reports trägt BaselArea.swiss zur nachhaltigen Positionierung der Region Basel als führendes Innovations- und Wirtschaftszentrum bei.


Über Roivant Sciences
Roivant widmet sich transformativen Innovationen für die Healthcare-Branche. Dabei konzentriert sich das Unternehmen darauf, das Potenzial vielversprechender biomedizinischer Forschungsergebnisse voll auszuschöpfen, indem es sie zu neuartigen Behandlungsoptionen für unterschiedliche Therapiebereiche entwickelt und vermarktet. Roivant geht Partnerschaften mit innovativen Biopharmaunternehmen und akademischen Institutionen ein, um sicherzustellen, dass wichtige Arzneimittel rasch entwickelt und den Patienten zur Verfügung gestellt werden. Roivant bringt seine Arzneimittelpipelines durch ganz oder mehrheitlich in seinem Besitz befindliche Tochtergesellschaften voran, darunter Axovant (Neurologie), Myovant (Frauengesundheit und endokrine Erkrankungen), Dermavant (Dermatologie), Enzyvant (seltene Krankheiten) und Urovant (Urologie). Roivant plant zudem, neue Tochtergesellschaften zu gründen, die ausserhalb seines Kerngeschäfts der biopharmazeutischen Entwicklung tätig sind. Die langfristige Mission von Roivant besteht darin, den Zeit- und Kostenaufwand für die Entwicklung von neuen Medikamenten und deren Bereitstellung an die Patienten zu senken.

3D-Print: Lingerie von morgen

3D-Drucker sind in der Automobilindustrie, im Modellbau und in der Medizintechnik längst etabliert. Sie gelten insbesondere in der Industrie und Wissenschaft als zukunftsweisend. Forschern ist es mittlerweile gelungen, Prothesen, Hörgeräte und Implantate mit 3D-Druckern herzustellen. Vieles deutet darauf hin, dass zukünftig auch Alltagsgegenstände mittels 3D-Druckverfahren kosteneffizient und in Masse produzierbar sind. So ist es etwa inzwischen möglich, passgenaue Kleidungsstücke, beispielsweise Unterwäsche, mittels 3D-Print herzustellen.

Unterwäsche aus dem Drucker

Im Jahr 2005 meldete das britische Unternehmen Tamicare seine Erfindung – ein spezielles, 3D-gedrucktes Gewebe namens Cosyflex – zum Patent an. Nach mehr als einem Jahrzehnt Forschung und Entwicklung begann Tamicare 2015 in Kooperation mit grösseren Textilherstellern damit, in die Massenproduktion zu gehen. Der Clou an dem 3D-Druck: Die Kleidungsstücke werden in einem Stück „gesprüht“, das Zusammennähen verschiedener Stoffpartien entfällt.

Cosyflex besteht aus flüssigen Polymeren und Baumwollfasern, die mit dem Drucker schichtweise aufgetragen werden. Das Gewebe wird dadurch besonders atmungsaktiv und dehnbar. Dank dieses innovativen Verfahrens ist das Material leicht individualisierbar und damit ausgesprochen flexibel einsetzbar. Ausserdem ist die Herstellung ressourcenschonend und nachhaltig, denn bei diesem Produktionsverfahren fallen keine Abfälle an.

Einen grossen Auftritt hatte die Unterwäsche aus dem Drucker bereits im Jahr 2013, als im Rahmen der Fashion Show des Unterwäschelabels Victoria’s Secret ein komplettes 3D-Lingerie-Outfit auf dem Laufsteg präsentiert wurde – was den textilen 3D-Print erstmals ins öffentliche Interesse rückte.

Revolution der Textilindustrie?

Ein weiterer Vorteil der Unterwäsche aus dem Drucker: Durch den passgenauen Guss des Materials gehört zu enge und unbequeme Wäsche der Vergangenheit an. Gerade bei Lingerie für grosse Grössen ist es sehr wichtig, dass die Wäsche perfekt sitzt, denn ein zu enger BH oder eine schlecht sitzende Unterhose zeichnet sich oft deutlich unter der Kleidung ab. Unterwäsche aus dem Drucker lässt sich auch keineswegs nur in schlichten Designs produzieren, vielmehr sind die unterschiedlichsten Muster und Farbkombinationen möglich. Damit lässt sich eine sehr grosse Produktpalette abdecken, sodass diese Technologie auch für die Massenproduktion geeignet ist.

Auch bietet sich der 3D-Druck von Lingerie gut für die Herstellung von „Wegwerf-Unterwäsche“ an, die nach einmaligem Tragen entsorgt wird. Zwar ist dieses Verfahren weniger umweltfreundlich, produktionstechnisch stellt es jedoch kein Problem dar. In weniger als drei Sekunden lässt sich ein Set 3D-Print-Unterwäsche herstellen, aufs Jahr gerechnet sind das an die 10 Millionen Sets. Individuell hergestellte, passgenaue Unterwäsche, Kleider, Anzüge oder Schuhe: Ist dies die Zukunft der Textilindustrie? Wir dürfen gespannt sein!


Bildrechte: Flickr Aubade Catalogue fr 2014 – Page 38.jpg 準建築人手札網站 Forgemind ArchiMedia CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Finanzierung für weiteres Wachstum von jacando abgeschlossen

jacando, der innovative Schweizer HR Cloud Software-Anbieter für Recruiting, Personal-, Talentmanagement sowie Zeit- und Leistungserfassung, hat eine Series A Finanzierung abgeschlossen. Der HR Software Anbieter wächst seit seiner Gründung in 2012 jährlich dreistellig und baut die Produktpalette stetig aus.

Erfreuliche Nachrichten meldet das Basler Unternehmen, denn jacando setzt das Wachstum der Vergangenheit fort und konnte die Kundenbasis in 2017 verdreifachen sowie zahlreiche renommierte neue Kunden gewinnen. Bei der jetzt abgeschlossenen Finanzierungsrunde haben sowohl der bestehende Business Angel sowie zwei weitere erfahrene Investoren frisches Wachstumskapital eingeschossen. Mit dem Kapital wird jacando den Aufbau des Vertriebs und den Eintritt in neue Märkte in Europa vorantreiben sowie damit seine Position als führender Anbieter von modularen HR Cloud Software Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen weiter ausbauen.Dabei sind die neuen Investoren erfolgreiche Unternehmer und bringen selbst ein grosses Netzwerk im Bereich Finanzen und IT sowie in der Gestaltung von digitalen Prozessen bei KMUs und internationalen Firmen mit.

jacando in Zukunft mit Vollgas
Dennis Teichmann, Verwaltungsratspräsident und Gründer von jacando, bestätigt dies: „Wir freuen uns, dass wir mit den neuen Investoren auch kompetente Partner gefunden haben, die selbst als Unternehmer sowie Investoren viel Erfahrung in den Bereichen IT, Software und dem erfolgreichen Aufbau von Geschäftsmodellen in der Industrie und mit innovativen Produkten gesammelt haben. jacando hat inzwischen mehr als 300 Kunden gewinnen können, die von der Kundenorientierung und einfachen Bedienbarkeit unserer HR Cloud Software begeistert sind. Dabei wird jacando als Vorreiter im Markt wahrgenommen, der sich konsequent an den Bedürfnissen des HRs orientiert – da die Produkte modular aufgebaut sind und die Datensicherheit stets bei uns im Vordergrund steht.“

Dr. Jörg Eichkorn, Präsident des Verwaltungsrates der SJE Holding AG und Neu-Verwaltungsrat der jacando AG, ergänzt dazu: „Wir glauben an das enorme Potenzial und das starke Wachstum im HR Cloud Software Markt – jacando ist es gelungen, ein einzigartiges, innovatives und starkes Produkt zu entwickeln, welches durchgängig alle Prozesse im HR abbilden und dabei sehr schnell und einfach eingeführt werden kann. Besonders für KMU gibt es noch grossen Aufholbedarf, denn mit der Umstellung von manuellen Handgriffen und papierbasierten Hängeordnern auf ein digitales Personalmanagement können wichtige Wettbewerbsvorteile erreicht werden.“

Neben den bestehenden Produkten konnte jacando sehr viele neue Funktionen umsetzen, die neue Arbeitsmodelle und flexible Prozesse ermöglichen. Darunter fallen beispielsweise die digitale Zeiterfassung, eine integrative Reisekostenabrechnung oder auch die automatische Erstellung aller personalrelevanten Dokumente. So bestätigt Dennis Teichmann: „Mit der Finanzierung wollen wir das erfolgreiche Wachstum von jacando weiter stärken, unter anderem werden wir einen neuen Bürostandort eröffnen und massiv in das Produkt sowie den Vertrieb investieren. Damit wollen wir unseren Kunden weiterhin ein innovatives, einfaches und kostengünstiges Produkt mit einem erstklassigen und kompetenten Service bieten.“

Über jacando
jacando ist ein Schweizer Cloud Software-Anbieter und steht für innovative, kostengünstige Lösungen in den Bereichen Recruiting, Personal- und Talentmanagement sowie Zeit- und Leistungserfassung. Mit den Produkten jacando Match, Admin, Talent und Time ermöglicht jacando seinen Kunden effiziente HR Prozesse, die einfach per Mausklick erledigt werden können. Die Software ist leicht in der Anwendung, umfassend in der Ausführung, kann individuell auf Kundenbedürfnisse angepasst werden und ist von HR Profis für HR Profis gemacht.

bausinn.ch nominiert 41 vorbildliche Innovative Arbeitgeber

bausinn.ch hat 41 Unternehmen aus der Baubranche als vorbildlich nominiert. Sie sind in den Bereichen Bauhauptgewerbe, Gebäudehülle, Gerüstbau, Maler/Gipser, Metallbau und Schweisstechnik tätig. Die meisten Nominierten kommen aus den Regionen Zürich, Bern und Aargau, gefolgt von der Ostschweiz und der Romandie. In der Romandie und im Tessin sind insgesamt sieben nominierte Unternehmen tätig. Am 28. Februar 2018 werden die GewinnerInnen offiziell im Landesmuseum in Zürich ausgezeichnet.

Rund 70´000 Unternehmen zählt die Baubranche und 327´000 Mitarbeitende – sie ist damit einer der wichtigsten Treiber für eine florierende Schweizer Wirtschaft. Zwar bildet sie rund 25’000 Lernende aus, doch könnten es noch weitaus mehr sein; die Nachfrage der Baufirmen nach Lernenden kann seit Jahren nicht gedeckt werden. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Branchen sind sowohl die Produkte wie auch wenigstens ein Teil der Akteure der Baubranche in der Öffentlichkeit sichtbar. Und doch – das Bild, mit dem Jugendliche, Eltern und Lehrpersonen die Baubranche assoziieren, hat selten mit der Wohlfühlatmosphäre in den eigenen vier Wänden, dem schicken Ambiente im Lieblingscafé, dem sicheren Tunnel, der funktionierenden Wasserversorgung oder dem frisch renovierten Museum zu tun. Diese «blinden Flecken» in der Wahrnehmung könnten auch daran liegen, dass zur Baubranche rund 50 Berufe zählen und somit ein sehr breites Spektrum an Berufen, Produkten und Leistungen abgedeckt wird. Wie unterschiedlich die Tätigkeiten sind, zeigen bereits die Beispiele aus sechs Baubranchen: Der Gipser, der Fassade des historischen Hotels renoviert, die Malerin, die modernen Restaurants italienisches Flair gibt, der Maurer, der die neue nachhaltige Wohnsiedlung baut, die Metallbaukonstrukteurin, der den schusssicheren Lift plant und in der Umsetzung überwacht, der Schweissfachingenieur, der für eine sichere Stahlbrücke über dem Fluss sorgt, der Dachdecker, der Photovoltaik-Anlagen auf Dächern installiert und hilft, die Energiestrategie umzusetzen und der Gerüstbauer, der die Freiluftbühne aufbaut und für die Sicherheit von 3’000 Eventgästen sorgt.

Damit immer mehr Menschen in der Schweiz die sich stark verändernde Baubranche mit grossen persönlichen und beruflichen Entwicklungschancen in Verbindung bringen, hat vor rund zwei Jahren der Dachverband AM Suisse die Informationskampagne bausinn.ch initiiert. Sie wird von fünf weiteren Trägerorganisationen unterstützt. Bereits zum zweiten Mal seit 2015 hat bausinn.ch in diesem Jahr den Wettbewerb Vorbildliche Unternehmen durchgeführt.

bausinn.ch hat nun 41 Vorbildliche Unternehmen nominiert. Sie sind in den Bereichen Gebäudehülle, Gerüstbau, Maler/Gipser, Metallbau, Baumeister und Schweisstechnik tätig. Am 28. Februar 2018 werden im Landesmuseum in Zürich die GewinnerInnen bekannt gegeben. Gastrednerin wird Christine Davatz, für Bildungspolitik verantwortliche Vizedirektorin des Schweizerischen Gewerbeverbandes sein. Christoph Andenmatten, Präsident von bausinn.ch und Direktor von AM Suisse erklärt, aufgrund welcher Kriterien die Unternehmen nominiert sind: «Die Nominierten stehen für spezielle Projekte und herausragende Leistungen in ihrem Tätigkeitsfeld. Sie leisten Überdurchschnittliches als Arbeitgeber und in der Ausbildung oder weisen überdurchschnittliches Engagement in den Bereichen Neue Märkte, Innovation, Energie und Digitalisierung auf.»

Die Nominierten (nach Region und PLZ)

Bern
• Guggisberg Dachtechnik AG, 3084 Wabern, Gebäudehülle
• Jakob AG, 3414 Oberburg, gipsundfarbe.ch, Maler/Gipser
• Peter Spring AG, 3645 Gwatt, peterspring.ch, Maler/Gipser
• Burn & Künzi Gerüstbau AG, 3753 Oey, burnag.ch, Gerüstbau
• Pagram Oey AG, 3573 Oey, pagram.ch, Maler/Gipser
• Fritz Born AG, 4900 Langenthal, fritzbornag.ch, Schweisstechnik
Wallis
• AS Gerüste AG, 3920 Zermatt, schallergroup.ch, Gerüstbau
Solothurn
• Metallbau Werren + Lehmann GmbH, 4552 Derendingen, metall-bau.ch, Metallbau
• Kamber Gerüste GmbH, 4617 Gunzgen, kamber-gerueste.ch, Gerüstbau
Aargau
• Vanoli AG Zofingen, 4800 Zofingen, vanoli.ch, Baumeister
• Bau Ing AG, 5312 Döttingen, bauing.ch, Schweisstechnik
• Wetter Stahlbau, 5608 Stetten, wettergruppe.ch, Schweisstechnik
• Maler Pratter AG, 5634 Merenschwand, malerpratter.ch, Maler/Gipser
• PAMO Gerüste AG, 5732 Zetzwil, pamo.ch, Gerüstbau
• Naturfarben-malerei weber Gmbh, 6406 Baden-Rütihof, naturfarben-malerei.ch, Maler/Gipser
Zürich
• Meier + Ritter AG, 8105 Regensdorf, meierritter.ch, Gerüstbau
• Giovanni Russo AG, 8450 Andelfingen, gipser-russo.ch, Maler/Gipser
• Landolt + Co. AG, 8451 Kleinandelfingen landolt-bau.ch, Baumeister
• Frei Metallbau AG, 8704 Herrliberg, frei-metallbau.ch, Metallbau
• R. Bischofberger AG, 8932 Mettmenstetten, ihrgipser.ch, Maler/Gipser
• Bertani Baugerüste AG, 8953 Dietikon, bertani.ch, Gerüstbau
Zentralschweiz
• Lawil Gerüste AG, 6014 Luzern, lawil.ch, Gerüstbau
• Krieger Produktions AG, 6017 Ruswil, krieger-produktionsag.ch, Schweisstechnik
• Franz Kempf AG, 6460 Altdorf, gipser-kempf.ch, Maler/Gipser
• Walker Stahlbau, 6474 Amsteg, walkergroup.swiss, Schweisstechnik
Graubünden
• Belloli SA, 6537 Grono, belloli.ch, Schweisstechnik
Ostschweiz
• Gleisbau Müller AG, 8500 Frauenfeld, mueller-gleisbau.ch, Schweisstechnik
• Tuchschmid AG, 8502 Frauenfeld, tuchschmid.ch, Metallbau
• Stahlbau Schneider, 8645 Jona, stahlbau.ch, Schweisstechnik
• Eigenmann AG, 9300 Wittenbach, eigenmann-ag.ch, Gebäudehülle
• Knopp + Partner AG, 9500 Wil, knopp.ch, Maler/Gipser
Liechtenstein
• Roman Hermann AG, 9494 Schaan, roman-hermann-ag.li, Gerüstbau
Romandie
• Vectur SA, 1030 Bussigny, vectursa.ch, Gerüstbau
• Ouvrages Métalliques, 1260 Nyon, omsa.ch, Schweisstechnik
• Stauffacher Charpentes SA,1580 Donatyre, swissbois.ch, Gebäudehülle
• Sottas SA, 1630 Bulle, sottas.ch, Schweisstechnik
• ADR Toitures-Énergies SA, 2046 Fontaines, adr.ch, Gebäudehülle
Fribourg
• Ackermann AG, 3186 Düdingen, ackermannag.ch, Gebäudehülle
• Baeriswyl AG, 3186 Düdingen, baeriswyl-ag.ch, Gebäudehülle
Tessin
• SITAF Isolazioni SA, 6964 Davesco-Soragno, sitaf.ch, Gebäudehülle
• Stella Ponteggi Sagl, 6721 Ludiano, stella-ponteggi.ch, Gerüstbau

Über bausinn.ch
bausinn.ch setzt sich für mehr Wertschätzung für die Schweizer Baubranche und für den Berufsstolz der Baufachkräfte ein. Die Baubranche trägt mit 6% zum BIP der Schweiz bei. 327’000 Mitarbeitende und 25’000 Lernende in über 50 Berufen leisten ihren Beitrag zur gebauten Schweiz. Trägerorganisationen von bausinn.ch sind: AM Suisse, Gebäudehülle Schweiz, der Schweizerische Baumeisterverband SBV, der Schweizerische Gerüstbau-Unternehmer-Verband SGUV, der Schweizerische Maler- und Gipserunternehmer-Verband SMGV und der Verein für Schweisstechnik SVS. bausinn.ch