Der Inbegriff des Schweizer Erfindungsreichtums: das Sackmesser

Das Schweizer Taschenmesser ist tatsächlich für viele Menschen auf der ganzen Welt das Paradebeispiel des Schweizer Erfindungsgeistes. Einst von dem Schweizer Pionier Karl Elsener als Armee-Messer konzipiert, gilt es heute als vielseitiges Multi-Tool für jedermann. Das Schweizer Traditionsunternehmen Victorinox prägte das Offizier-Messer mit der typischen Griffschale aus rotem Kunststoff. Das Schweizer Kreuz markiert dieses wichtige Stück der Schweizer Ingenieurskunst. Doch haben es die Schweizer tatsächlich erfunden?

Wer hat‘s erfunden? Die Römer?!
Auch wenn es im Grunde die sagenhafte Erfolgsgeschichte des Schweizer Taschenmessers mit Nichten schmälert, so hinterlässt ein Fund, der vor circa 25 Jahren bei Ausgrabungen am Mittelmeer zu Tage kam, ein leicht flaues Gefühl in der Magengegend. Ein Klappmesser mit integriertem Löffel, Gabel, Spatel und Stift. Sogar ein Zahnstocher war bei diesem uralten Vorreiter mit von der Partie. Und das Wörtchen „uralt“ trifft den Nagel tatsächlich auf den Kopf! Das Stück wurde laut Experteneinschätzung vor circa 1.800 Jahren gefertigt … von den Römern. Alle Komponenten des 8cm x 15cm großen Taschenmessers wurden aus Silber gefertigt. Man nimmt an, dass dies wegen der keimtötenden Wirkung dieses Metalls geschah. Laut einem detaillierten Artikel zu diesem Fundstück ist der Urvater aller Klappmesser seit 1991 in der griechisch-römischen Abteilung des Fitzwilliam Museums in Cambridge zu bewundern.

victorinox

Die Geschichte des Schweizer Taschenmessers …
… nahm im Jahre 1880 seinen Anfang. Die Schweizer Armee gab ein aufklappbares Multifunktionsmesser in Auftrag, das sowohl als Werkzeug zum Zerlegen des Gewehrs, wie auch als Essbesteck dienen sollte. Darauf muss man erstmal kommen! Die ersten 15.000 Taschenmesser wurde dann in Solingen / Deutschland gefertigt, da Schweizer Manufakturen zu dieser Zeit noch nicht die technischen Mittel zur Verfügung hatten. Ende 1891 übernahm dann Karl Elsener aus Ibach die Herstellung der Messer. Und die Legende ward geboren! Karl Elsener legte nämlich auch den Grundstein für die heutige Traditionsfirma Victorinox, die diese praktischen Allzweckmesser nach wie vor fabriziert und in der ganzen Welt vertreibt. Ursprünglich teilten sich zwei Schweizer Unternehmen diese Aufgabe. In der französischen Schweiz baute die Firma „Wenger“ die Schweizer Taschenmesser, die sich bis auf das Aussehen des eingraviertes Schweizer Kreuzes nicht von denen des Marktbegleiters unterschieden. Allerdings geriet Wenger 2001 in eine wirtschaftliche Schieflage und wurde im Jahre 2005 von Victorinox übernommen.

Ein Besuch in Victorinox Museum
Von der malerischen Stadt Luzern aus können die Liebhaber und Liebhaberinnen des original Schweizer Sackmessers einen tollen Tagesausflug in das idyllische Städtchen Brunnen unternehmen. Schon die Fahrt durch die wunderschöne Landschaft ist die Reise wert. Alleinstehende Gentlemen, die diese Taschenmesser-Pilgerreise gerne in Begleitung einer stylishen Lady unternehmen möchten, können sich vertrauensvoll an eine renommierte Escort Agentur wenden, die auch in Luzern niveauvolle Rendezvous mit echten Traum Escort Damen arrangiert. Dass diese wunderschönen Schweizerinnen im Victorinox Brand Store ganz bestimmt ihren Spaß an den edlen Uhren, Koffern und natürlich auch an den Schweizer Taschenmessern haben werden, liegt auf der Hand. Die Herren können sich auf Anfrage im Workshop des Victorinox Museum sogar ihr eigenes Schweizer Taschenmesser – und zwar den Klassiker aller Schweizer Sackmesser: das Model „Spartan“ – selbst zusammenbauen und gravieren lassen.

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