Swiss Designer: Alfredo Häberli

Alfredo Häberli ist vor allem dafür bekannt, dass er Alltagsgegenstände gestaltet. Sein Credo: „Beobachten ist die schönste Form des Denkens.“

Alfredo Häberli gestaltet Tischgedecke, Möbel, Küchengeräte und Schmuck – oder auch schon einmal ein ganzes Hotel. Die Entwürfe aus seinem Zürcher Studio gehen hinaus in alle Welt. Nun wurde Häberli mit dem «Schweizer Grand Prix Design» ausgezeichnet.

Für die finnische Firma Iittala entwarf er zum Beispiel das Tafelservice Origo und die Trinkglas-Serie Essence. Bekannt sind aber auch Möbel, wie z.B. der Sessel Take a Line for a Walk für Moroso oder der Stuhl Segesta für Alias. Andere Objekte entstanden noch in Zusammenarbeit mit Christophe Marchand, so zum Beispiel das Sofa Zurigo für Zanotta oder das Regalsystem SEC für Alias.

Swiss Designer Alfredo Häberli

Alfredo Häberli wurde 1964 geboren in Buenos Aires und verbrachte seine Kindheit in Argentinien. 1977 zog er mit seinen Eltern in die Schweiz um, wo er die „Höhere Schule für Gestaltung“ in Zürich besuchte und 1991 mit dem Diplom im Fach Industrial Design abschloss. Seit 1988 arbeitet er für das Zürcher „Museum für Gestaltung“ immer wieder als Kurator für zahlreiche Ausstellungen. Sein eigenes Studio gründete Häberli im Jahr 1993, zu seinen ersten Kunden gehörten namhafte Firmen wie Alias, Authentics, Edra, Driade, Luceplan, Thonet und Zanotta. Später kamen Auftraggeber wie Asplund, Camper, Cappellini, Classicon, Iittala, Joop!, Leitner, Moroso und Volvo hinzu. Häberlis Spektrum reicht von Leuchten und Möbeln sowie nützlichen kleinen Objekten bis zum Shopdesign. Im Jahr 2001 begann sein Lehrauftrag als Dozent für Innenarchitektur an der „Hochschule für Gestaltung und Kunst“ in Basel. Für seine Arbeit erhielt er internationale Auszeichnungen wie die Carte Blanche der französischen Designförderung VIA oder den Swiss Industrial Designer Preis.

Design-Station für Spielkonsolen

Die Playstation wurde in jeder neuen Auflage verbessert. 1994 war die Spielkonsole erstmals auf dem Markt erhältlich und allein die erste Auflage hat sich bis zur Einstellung der Produktion im Jahr 2006 über 100 Millionen Mal verkauft.

Die Liebhaber und Spieler haben sich über jede Verbesserung der einzelnen Neuauflagen gefreut. Im Laufe der Zeit verändert sich nicht nur das Design und die Größe, die Playstation wurde zudem transportabel. Später ließen sich außerdem eigene Spiele programmieren oder auch alle Spiele in sämtlichen Spielformaten abspielen.
Die Fortschritte der Spielkonsolenentwicklung haben sich bisher nur auf die Playstation selbst bezogen. Nun hat sich der Erfinder Daniel Müller ein Zubehörprodukt einfallen lassen, dass die Spielerherzen höher schlagen lassen wird.

Playstation 4 Ständer mit LED

Bei seiner Erfindung handelt es sich um eine elegante Box, auf die die Playstation innerhalb einer blau leuchtenden LED-Leiste Platz nehmen darf.

Links und rechts von der Konsole können die Controller in eine Dockingstation gehängt werden und unabhängig von der Inbetriebnahme der Konsole geladen werden. Das Fach unter der Konsole ist ebenfalls dezent mit LEDs beleuchtet und für die Spiele-Aufbewahrung gedacht.

Playstationhalter mit LED

Das multifunktionale Endprodukt erleichtert somit den Betrieb des Gerätes und verbindet es zudem mit einem trendigen Design.

Voltitude – Das Schweizer Elektrofahrrad

Ein Elektrofahrrad ist eine tolle Sache. Es ist ideal für die Großstadt. Wer gern an der frischen Luft ist und einen einfachen und günstigen Weg des Transports sucht, der ist mit einem Elektrofahrrad gut ausgestattet.

voltitude-inventor

Aus der Schweiz kommt ein neues erfinderisch konzipiertes Fortbewegungsmittel. Es hört auf den Namen Voltitude und ist ein ultra-klappbares elektrisches Fahrrad für den urbanen Verkehr. Zu allem Überfluss sieht es auch noch aus wie ein Schweizer Taschenmesser – nicht ganz zu unrecht.

Mit diesem Gerät kann man sich auf jeden Fall sehen lassen. Das witzige Design erinnert an das weltbekannte Schweizer Taschenmesser. Das Elektrofahrrad ist zusammenklappbar und kann somit leicht verstaut werden. Ausgestattet mit den „Easy Fold System“ soll man das Rad in einer Sekunde und mit einer Hand auseinanderfalten können. Das Innovative Geräerreicht – bedingt durch die Verkehrsvorschriften in der Schweiz und EU – ohne Pedalunterstützung hat eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. Damit gilt es als Fahrrad, d.h. man darf damit auf allen Radwegen fahren und es besteht keine Helmpflicht. Die Reichweite beträgt abhängig von Gelände und Unterstützung durch Pedalkraft und Gewicht des Fahrers etwa 30 km. Innerhalb von nur vier Stunden ist der Akku wieder voll geladen; er kann über ein externes Netzteil im Fahrrad geladen oder zum Laden herausgenommen werden.

Ist das Bike zusammengeklappt, kann man es ganz problemlos auf den Rollen bewegen. Man braucht es also nicht durch die Gegend zu tragen. Mit einem Gewicht von 22 kg ist es einfach zu transportieren. Durch die Verwendung von Aluminium ist das Gerüst robust und leicht zugleich. Innerhalb Europas wird das Voltitude Elektrofahrrad als normales Fahrrad gelistet. Es ist also nicht nötig, einen Führerschein zu besitzen, oder einen Helm zu tragen.

Voltitude

Das Elektrofahrrad soll Ende des Jahres zu Auslieferung bereit stehen. Voltitude wird weltweit aufliefern, ohne Kostenaufschlag. Was das klappbare Fahrrad kosten wird, wurde noch nicht bekannt gegeben.

Voltitude invention

Neue Technik kleidet uns ein: Google Glasses und herkömmliche Jeans bekommen Konkurrenz

Am venture kick Finale in Zürich holten sich die EPFL sowie ETH Spin-offs Composyt Light Labs und Selfnation je 130’000 Franken Startkapital. Während Composyt Light Labs mit einer schlicht designten Brille die Augmented Reality ein Stück näher bringt, verschafft Selfnation Frauen mithilfe eines mathematischen Algorythmus die perfekt sitzende Jeans.

2013 war das Jahr der neuen tragbaren („Wearables“) Mini-Computer in Brillen und Armbanduhren. Internationale Konzerne wie Google oder Samsung stellten ihre Produktneuheiten der Öffentlichekit vor. In der Schweiz hat das EPFL Spin-off Composyt Light Labs mit der tragbaren Display-Technologie für Brillen gute Chancen, den Big Playern die Stirn zu bieten.

Die Brillengläser der Zukunft
Man kennt sie bereits, die von Google entworfene Brille, welche dank einem Mini-Computer an den Bügeln, Informationen in das Sichtfeld einblenden kann. Mickaël Guillaumée und Eric Tremblay von Composyt Light Labs entwickelten ebenfalls so genannte “Smart Glasses”: Brillengläser, welche das Einblenden von computergenerierten Informationen ermöglichen. Im Gegensatz zu den bereits existierenden Modellen überzeugt ihre Brille, neben der technischen Raffinesse mit einem ansprechenden Design, da der an den Brillenbügeln montierte Mini-Computer auf ein absoultes Minium reduziert wurde. Co-Gründer Eric Tremblay weiss, dass für ein erfolgreiches Startup eine Idee alleine nicht reicht: „Bei venture kick geht es um den Kick und in unserem Fall haben die Experten von venture kick zwei völlig in die Technik vernarrte Jungs dazu gebracht, das Labor zu verlassen, um die Geschäftstauglichkeit ihrer Idee im wirklichen Leben zu überprüfen. Unser Ziel ist es nun mit dem venture kick Gewinn, eine wichtige strategische Partnerschaft abzuschliessen.“ Es bleibt spannend, wer im Bereich der “Smart Glasses” die Nase vorn haben wird: Die globalen Konzerne oder das kleine Startup aus Lausanne.

composyt brille
Die massgeschneiderte Jeans ist nur ein paar Klicks entfernt
Durchschnittlich 20 Jeans probiert eine Frau an, bis die Eine endlich gefunden ist. Die ETH-Absolventen und Macher von Selfnation, Andreas Guggenbühl und Michael Berli, lösen die schwierige Suche nach der perfekt sitzenden Jeans mit einem mathematischen Algorythmus, der die optimale Passform nach acht Körpermassen errechnet. Auf selfnation.ch können Frauen, nach Eingabe ihrer Masse, im Gegensatz zu anderen Online-Stores ihre Traumjeans als 3D Visualisierung ansehen – so als würden sie vor einem Spiegel stehen. Ist die Bestellung abgeschickt, wird das Schnittmuster automatisch berechnet. 14 Tage später hat Frau eine massgeschneiderte Jeans aus nachhaltigem italienischem Denim im Briefkasten.

Pop-up Store in Berlin
„venture kick hat uns wortwörtlich den Kick gegeben, den wir gebraucht haben. Nicht nur die monetären Preise helfen bei der Entwicklung, vor allem auch die Trainings haben uns von der Idee bis zum laufenden Unternehmen stark unterstützt. Es motiviert extrem, wenn eine hochkarätige Jury das „Go!“ zum Weitermachen gibt. Wir verwenden nun die Förderung, um unsere Jeans weiterzuentwickeln und neue Modelle anzubieten. Zurzeit sind wir in einer Expansionsphase: nach der Schweiz sind unsere Jeans in Kürze auch in Deutschland erhältlich und wir planen einen Pop-Up Store in Berlin,“ sagte Co-Gründer Andreas Guggenbühl nach dem venture kick Finale.

Über venture kick
Seit der Lancierung von venture kick im September 2007 haben 326 Gründerprojekte von 12,7 Millionen Franken Startkapital profitiert. Die unterstützten Jungunternehmen haben bisher über 2‘400 zukunftsträchtige Arbeitsplätze geschaffen. Die Startups mit ihren hochinnovativen Projekten kommen dank venture kick in Kontakt mit professionellen Investoren und Industriepartnern. Diese haben bisher rund 500 Millionen Franken investiert.

Ziel von venture kick ist es, die Zahl der Firmengründungenan Schweizer Hochschulen zu verdoppeln. Monatlich erhalten acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und qualifizieren sich drei Monate später für die zweite Runde. Dort gewinnen zwei Teams je 20‘000 Franken. Diese machen in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus. Teilnahmeberechtigt sind Studierende, Forschende oder Professoren und Professorinnen von schweizerischen Hochschulen, welche mit ihrer innovativen Geschäftsidee eine Firma gründen wollen.

Die private Förderinitiative venture kick wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, ERNST GÖHNER STIFTUNG, OPO-Stiftung, AVINA STIFTUNG, Fondation Lombard Odier, DEBIOPHARM GROUP und André Hoffmann. Die operative Leitung liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen.

Erfindung der Woche – Steinzeit Kaffee- und Eierbecher

Die Steinzeit hat ihren Namen unter anderem bekommen, weil der Mensch hier sein Steinwerkzeug erfunden hat.

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Neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus dem Erfinderladen zufolge handelt es sich bei dem Steinwerkzeug aus der frühesten Epoche der Menschengeschichte nicht ausschließlich um Faustkeile und Hackwerkzeuge. Bereits vor einigen Millionen Jahren wurde auf die Manieren am Tisch sehr geachtet. Sein morgendlichen Durst direkt aus der Quelle stillen galt damals schon als verpönt und so schlug man sich aus der feinsten Keramik die ersten Becher.

Mit der Erfindung des Feuers war der Mensch dann auch soweit sein Frühstücksei auf der Feuerstelle zu kochen. Auch hierfür wurde schnell das richtige Besteck und Eiergefäß geformt.

Erfinderladen_Steinzeit-Eierbecher

Diese Woche kann man zwei der frühesten Erfindungen der Menschheit als Replika im Erfinerladen kaufen. Die hübschen Überreste aus dieser Zeit gibt es zudem in unserem Onlineshop.

Was ist ein Patent?

Ein Patent meldet man in der Schweiz bei dem Eidgenössischem Institut für Geistiges Eigentum in Bern. Neu ist eine Erfindung, wenn sie nicht zum „Stand der Technik“ gehört. Durch ein Patent können Sie technische Erfindungen schützen: z.B Erzeugnisse sowie Herstellungsverfahren.

Als Inhaber eines Patents können Sie Dritten verbieten, Ihre Erfindung gewerblich zu nutzen – zum Beispiel die geschützten Erzeugnisse herzustellen und zu verkaufen und das bis zu 20 Jahren in den Ländern, in denen Sie Ihre Erfindung geschützt haben.

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Sie können Ihr Patent aber auch wie andere Güter handeln: es verkaufen oder anderen Nutzungsrechte an Ihrer Erfindung einräumen durch eine Patentlizenzierung.

Die Kosten für die Patentanmeldung beträgt 200.- CHF, sowie 500.- CHF später für die Prüfungsgebühr. Ab dem fünften Jahr nach der Anmeldung sind Jahresgebühren zu bezahlen: für das 5. und 6. Jahr nach der Anmeldung 100.- CHF, für das 7. und 8. Jahr nach der Anmeldung 200.- CHF und ab dem 9. Jahr nach der Anmeldung 310.- CHF (Stand 1.7.2008).

Ab Anmeldedatum beginnt die Prioritätsfrist. Sie haben nun genau zwölf Monate Zeit, Ihre Erfindung im Ausland anzumelden und dabei das Anmeldedatum der Schweizer Erstanmeldung zu beanspruchen. In dieser Zeit von 12 Monaten, sag ich immer, kann man mit der Vermarktung der Erfindung starten um die richtigen Partner zu finden und dem Weg der realisirung zum Produkt zu gehen. Hier soll man sich bereits eben die Gedanken machen -wie und hat überhaupt eine anmeldung in Ausland noch einen Sinn.

Eine schweizerische Patentanmeldung beinhaltet die beiden Formulare «Antrag auf Erteilung eines Erfindungspatentes» und «Erfindernennung» sowie die Technischen Unterlagen.

Aufgrund des Patent-Zusammenarbeitsvertrag Schweiz-Liechtenstein gilt für diese beiden Länder im Bereich des Patentwesens einheitliches Recht. Ein Patent für die Schweiz entfaltet seine Wirkung auch in Liechtenstein und umgekehrt: Beide Länder können nicht einzeln bestimmt werden.

18 Monate nach der Anmeldung (oder nach dem frühesten Prioritätsdatum) wird die Patentanmeldung elektronisch auf www.swissreg.ch publiziert, gegebenenfalls mit dem vom Anmelder bestellten Recherchenbericht.

Natürlich gibt es auch Software-Anbieter, die Erfindern, Unternehmen und Kanzleien beim richtigen IP Management helfen. Die Unterstützung erstreckt sich von der Recherche, über die Patent- oder Markenanmeldung, der Verlängerung bis hin zu Umschreibungen oder dem Konfliktmanagement.

Erfinder Tipp:
Leitfaden für Innovative und Kreative
Schutz in der Schweiz
Schweizer Patentanwälte
Patent-net – Der Marktplatz für geschützte Innovationen
Recherchieren Sie, bevor Sie anmelden
Erfinderhaus Patentvermarktungs GmbH.

orette – eine Hörhilfe für Geniesser

orette entstand in einer Zusammenarbeit zwischen dem Erfinder Walter Ernst und dem Designer Christophe Marchand und richtet sich an Menschen, die mehr hören wollen. Die charmante Hörhilfe überrascht in privaten und öffentlichen Bereichen mit einem klaren, fokussierten Klangbild. Leicht und angenehm zu tragen, erweitern die parabelförmigen Schalen die Hörmuscheln und verstärken speziell im hohen Frequenzbereich den von vorne einwirkenden Nutzschall.

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Alles begann mit dem Wunsch mehr zu hören – jedoch ohne traditionelles Hörgerät. Selbst ist der Mann, dachte sich Herr Ernst, kaufte einen Trichter, schnitt ihn in zwei Hälften und verband diese mit einem gebogenen Draht. Erfreut setzte er sich vor den Fernseher um die selbstgefertigten Mickey Mouse Ohren zu testen und war verblüfft, wie sich völlig neue Klangwelten eröffneten. Fasziniert ging er mit seiner Erfindung in den Wald, um den Gesängen der Vögel zu lauschen, trug sie im Theater und an Konzerten. Endlich musste er nicht mehr in die erste Reihe sitzen. Die Begeisterung für den neuen Genuss sprang auf seine Freunde über, für welche er weitere Hörhilfen anfertigte.

Gleichzeitig werden störende Hintergrundgeräusche etwas abgeschirmt. Dies bestätigen die Entwicklungsmessungen in den Labors der EMPA (Eidg. Materialprüfungs- und Forschungsanstalt) in Dübendorf. Je nach Frequenz kann eine spürbare Verbesserung des individuellen Hörempfindens nachgewiesen werden. Ganz ohne Batterie und Akku optimiert orette die Wahrnehmung beim Konsum von Medienbeiträgen, in persönlichen Gesprächen und fördert die Konzentration am Arbeitsplatz. Ein Abend vor dem Fernseher, der Besuch von Vorträgen, Führungen und Konzerten, das Spielen eines Musikinstruments oder das Lauschen von Geräuschen in der Natur werden zum neuen auditiven Erlebnis.
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Klare Formgebung, leichte Materialien, einfache Handhabung und eine verblüffende Wirkung machen die patentierte Schweizer Erfindung zur innovativen Verbindung aus Designobjekt, Accessoire und Alltagshilfe. Die Hörhilfe mit Charakter ist wahlweise in Schwarz oder Weiss verfügbar und enthält jeweils zwei unterschiedliche, höhenverstellbare Bügel, welche optimalen Tragekomfort garantieren.

Die weltweit patentierte orette wird in einer Startauflage von 1000 Stück im Kunststoffspritzwerk der Weinfelder Sturo AG produziert sowie die hochwertige Kartonverpackung bei der Model AG hergestellt. Kosten tut das in den Farben Schwarz und Weiss erhältliche Hörgerät 54 Franken.

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Die Außenbeleuchtung Innovation für die Städte

Die Beleuchtungsindustrie befindet sich in einem rasanten Umgestaltungsprozess. Die Notwendigkeit der Entwicklung energieeffizienterer Geräte, der Druck durch rechtsverbindliche Vereinbarungen wie das Kyoto-Protokoll und die sich aus der LED-Revolution ergebenden neuen Möglichkeiten wirken sich positiv auf das Angebot an Beleuchtungslösungen aus.

Die aktuellen finanziellen und energetischen Herausforderungen bieten die beste Gelegenheit, nach neuen Ansätzen Ausschau zu halten. Quecksilberdampflampen werden 2015 ihre CE-Kennzeichnung verlieren und sich aus dem Markt verabschieden. Städte und Gemeinden sollten ihre Beleuchtungsprojekte deshalb schon jetzt mit neuen Lösungen ausstatten. Moderne Konzepte können das gesamte Stadtbild verbessern und Einwohnern und Besuchern gleichermaßen zugute kommen.

Jede Umgebung erfordert ein eigenes Beleuchtungskonzept, abgestimmt auf die Bedürfnisse und Anforderungen des Raumes und der Menschen, die sich dort bewegen.

Deshalb ist es notwendig eine richtige Wahl zu treffen bei Leuchten und Lampen, die sich nicht nur durch erstklassige Lichtleistung, sondern auch durch herausragendes Design auszeichnen. Der Einsatz von Intelligenten Steuerungs- und Regelsystemen ergänzen und verhelfen dem perfekten Lichtsystem bei der Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit.

Eine nachhaltige Lösung zur intelligenten Steuerung städtischer Außenbeleuchtung ist das webbasiertes System City Touch von Philips. Es geht um eine „Nachhaltige Beleuchtung im öffentlichen Raum“ wie unter dem folgenden Link erläutert: http://www.lighting.philips.ch/de/application_areas/outdoor/index.wpd.

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City Touch ist ein Online Verwaltungssystem für die Stadtbeleuchtung, mit dem sich über eine zentrale Schnittstelle alle Beleuchtungssysteme im Stadtgebiet erfassen und ansteuern lassen. Es ermöglicht eine dynamische Steuerung der Außenbeleuchtung über eine gesamte Stadt hinweg. Dadurch sollen im Vergleich zu konventioneller Beleuchtung bis zu 70 Prozent Einsparungen bei Energie- und Wartungskosten erzielt werden können. Das System optimiere die Anlagenwartung und -überwachung mit Echtzeitstatusberichten für jede einzelne Leuchte des Stadtgebiets, einfach und zuverlässig.

Auf diese Weise sollen Betreiber von Beleuchtungssystemen unter anderem den Energieverbrauch und die Lichtausbeute für jedes Teil ihres Systems erfassen und die Beleuchtungsintensität an die lokalen Bedürfnisse anpassen. City Touch könnte Städten in mehrfacher Hinsicht helfen, wie etwa die Reduktion der Kosten für die Außenbeleuchtung. Das System biete außerdem die Möglichkeit, Lichtpunkte in der gesamten Stadt außerhalb der Spitzenzeiten zu dimmen, Ausfälle schnell zu entdecken und intelligente Beleuchtungsabläufe zu unterstützen. Dadurch senkt es deutlich die Betriebskosten und den Energieverbrauch, was zu niedrigeren Stromrechnungen, weniger Kohlendioxidausstoß und weniger Lichtverschmutzung führt. Außerdem kann City Touch dafür sorgen, dass der Anlagenwert der Investition in die Stadtbeleuchtung erhalten bleibt. Über die zentrale Schnittstelle können Steuerung, Kontrolle, Wartungsmanagement, Investitionsplanung und die Berichterstattung zur Beleuchtungsanlage in einem System gehandhabt werden.

Eine effiziente Außenbeleuchtung ermöglicht nicht nur Energieeinsparungen, sondern erhöht auch die Sicherheit und das Wohlbefinden in Städten.

Lichtplaner, Architekten und Lichtkünstler benötigen für die Realisation von kreativen Konzepten eine vielfältige Palette aus Beleuchtungsprodukten welche durch dieses Portfolio abgedeckt werden.

Die Glatz Innovationen

Bei Glatz hat Innovation Tradition und zwar seit 1895. Seit jeher suchen die Spezialisten nach Lösungen, hervorragende Arbeit noch besser zu machen. Mit einigem Erfolg. Alexo, in den 30-er Jahren entworfen, gilt noch heute als Design-Ikone. Und als Glatz den Freiarmschirm entwickelte, waren viele skeptisch. Heute jedoch gehören Freiarmschirme zum Standardrepertoire idealer Schattenlösungen.

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Bei der Entwicklung von Innovationen konzentriert sich Glatz AG aus Frauenfeld auf die optimale Schattenlösung, Funktionalität, Qualität und grosses Design. Innovationen sind eine Daueraufgabe. Sich ändernde Kundenbedürfnisse und neue technische Möglichkeiten sind für Glatz stets Anlass, bestehende Produkte zu perfektionieren und neue Produkte zu entwickeln.
Glatz
Die Zeiten ändern sich. Und damit die Bedürfnisse. Glatz bezieht sich auf neue Entwicklungen und arbeitet laufend an Innovationen. So entsprechen Technik, Materialien und Design stets den höchsten Ansprüchen unserer Zeit.

Zugegeben. Sonnenschein hat jeder von uns wahrscheinlich viel lieber, als Regen. Doch zu viel Sonne vertrübt leicht und sehr schnell die schönen Stunden. Ein Sonnenschirm ist da eine gute Lösung. Besonders einer, der mehr bietet, als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Denn auch bei Sonnenschirmen steckt der grosse Unterschied in kleinen Details. Manche davon bestätigen sich erst, wenn sie länger in Gebrauch sind. Zum Beispiel die Bedienbarkeit, die Wahl zwischen Mittelstock- oder Freiarmschirm, die Lichtempfindlichkeit der Stoffe, der UV-Schutz nach Australian Standard…

Glatz konzipiert Sonnenschirme streng nach ergonomischen Prinzipien. Die Bedienung ist auf die natürlichen Bewegungsabläufe der Menschen abgestimmt. So lassen sich Glatz Sonnenschirme stets bequem bedienen. Das übrigens über viele Jahre. Dafür sorgt die clevere Konstruktion der Schweizer Ingenieure.

1972 entwickelt Dölf Glatz den ersten Grossschirm mit patentiertem Servomechanismus, die sich weltweit durchsetzten. Heute führt Markus Glatz das Unternehmen in vierter Generation und etabliert es als führender Anbieter von Sonnenschirmen aller Grössen.

Glatz Sonnenschirme
«Made by Glatz» garantiert eine führende Qualität. Denn in Produktion, Technologie, Innovation und Vermarktung orientiert sich Glatz an internationalen Standards. Und vereint dies mit dem Schweizer Bewusstsein für qualitativ hochstehende Prozesse. Kontinuierliche Qualitätskontrolle, aber auch die laufende Prüfung, welche neuen Technologien zu einer weiteren Qualitätssteigerung beitragen können, machen Glatz Produkte zu dem, was sie heute sind.

Wer an der Spitze der Entwicklung neuer Produkte steht, läuft stets Gefahr, nachgeahmt zu werden. Einerseits ist das das Zeichen der grossen Attraktivität. Anderseits suchen Kunden die Sicherheit, ein Original zu erwerben. Darum schützt Glatz seine Produkte durch eine Reihe von Patenten und Marken in der Schweiz, in Europa und Übersee.

Swisscom StartUp Challenge 2014

Über 100 Start-ups sind bei der diesjährigen Swisscom StartUp Challenge angetreten. Nun stehen die zehn Finalisten fest, die mit ihren innovativen Lösungen den Weltmarkt erobern möchten. Auffallend dabei: Westschweizer Start-ups überragen ihre deutschsprachigen Mitbewerber.

Ist die Markenjeans im Urlaub aussergewöhnlich günstig, ist dies ein Indiz für eine Fälschung. Damit Urlauber betrügerische Angebote auf den ersten Blick erkennen, hat das Start-up „ScanTrust SA“ eine Handy-Applikation entwickelt, mit der man ganz einfach die Echtheit eines Produkts überprüfen kann. Mit dieser innovativen Businessidee konnte das Jungunternehmen an der Swisscom StartUp Challenge punkten und beförderte sich so direkt ins Finale.

Über 100 Start-ups aus den Bereichen ICT, Media und Cleantech traten an der diesjährigen StartUp Challenge an; zehn überzeugten die Jury und sind somit ihrer Zieldestination , dem Silicon Valley, einen Schritt näher. Denn dorthin lädt Swisscom fünf Gewinner zu einem Business Acceleration Program ein. Der Initiator der Challenge und Leiter des Geschäftsbereichs KMU bei Swisscom, Roger Wüthrich-Hasenböhler, ist sehr zufrieden mit den diesjährigen Bewerbern: „ Die Qualität ist hoch, die Geschäftsmodelle sind eindrücklich. Dies zeigt einmal mehr, dass die Schweiz über hervorragende Fachkräfte mit grossem Unternehmergeist verfügt.“

Westschweizer Start-ups punkten öfters
Dabei stachen in diesem Jahr vor allem Westschweizer Start-ups hervor. So stammen acht der zehn Finalisten aus der französischen Schweiz, namentlich Hoosh Technology SA, Geosatis SA, ActLight SA, ScanTrust SA, CashSentinel SA, Goodwall, eSMART Technologies Sàrl und VisioSafe SA. Dies wiederspiegelt die Entwicklungen in der nationalen Start-up-Branche: „Hat sich lange das gesamte Engagement auf Zürich konzentriert, ist in den vergangenen Jahren mit Lausanne ein zweiter Start-up-Hotspot herangewachsen, der nun Früchte trägt“, erklärt Roger Würthrich-Hasenböhler.

swisscom startup challenge 2014

StartUp Challenge: wie geht es weiter
Swisscom hat zusammen mit ihrem Partner Venturelab die Finalisten zu einem entscheidenden Pitch am 14. August eingeladen. Hier prüft eine Fachjury die zehn Finalisten auf Herz und Nieren und kürt anschliessend fünf Gewinner. Für diese heisst es dann: ab ins Silicon Valley, wo sie Kontakte zu internationalen Partnern und erfahrenen Investoren knüpfen und gemeinsam mit Mentoren am eigenen Geschäftsmodell feilen werden. Ebenso wird im Rahmen des Pitchs der Publikumspreis überreicht. Diesen erhält das Start-up, das beim Publikumsvoting zum Favoriten gewählt wurde. Das Voting findet ab Ende Juli auf www.swisscom.ch/challenge statt.

Seit Jahren unterstützt Swisscom Schweizer Jungunternehmer, zum Beispiel über Partnerschaften mit regionalen Förderinstitutionen oder der Online-Plattform www.swisscom.ch/startup. Zudem fördert Swisscom mit einem Early Stage Fund von über CHF 10 Mio innovative Start-ups und baut den Wissenstransfer zu Jungunternehmen aus.

Kurzportraits der Finalisten finden Sie unter: www.swisscom.ch/challenge