Künstliche Intelligenz für die KMU

Unternehmen wollen künstliche Intelligenz in ihren Betrieben nutzen. Doch schon der Kauf der Software ist für viele KMU zu teuer und zu kompliziert. Deshalb spielen Informatikerinnen und Informatiker der Hochschule Luzern mit dem IT-Dienstleister UMB AG aus Cham durch, wie die Implementierung gelingen kann und welche Veränderungen auf die Unternehmen zukommen.

Produkte mit künstlicher Intelligenz sind mittlerweile recht ausgereift, wie Apples Assistentin Siri, Microsofts Assistentin Cortana oder IBMs Watson-Programm zeigen. «Für grosse Unternehmen ist es möglich, die Technologien einzukaufen und als Softwarepakete zu nutzen», sagt Jana Koehler, Spezialistin für Künstliche Intelligenz im Departement Informatik der Hochschule Luzern. Gleichwohl müssen sich auch KMU mit dieser Entwicklung auseinandersetzen, weil auch in ihren Bereichen Sprach- oder Bilderkennungsprogramme oder digitale Assistenten, die grosse Datenmengen bewältigen können, von grossem Nutzen sein können. «Schweizer KMU fehlt es jedoch oft an Geld, Wissen und Arbeitskräften, um die Programme auf ihre Bedürfnisse zuzuschneiden.» Zu den Lizenzkosten für die Softwarepakte kommen weitere, um die Software zu trainieren und in die Unternehmens-IT zu integrieren. Der elektronische Kollege muss auf Daten zugreifen können und in die Arbeitsschritte der menschlichen Kollegen eingebaut werden.

Kognitive Services für KMU: Prototyp eines intelligenten Assistenten
«Lösungen mit Künstlicher Intelligenz werden die Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine verändern», sagt Jana Koehler. Deshalb haben sich ihr Forschungsteam von der Hochschule Luzern – Informatik und der IT-Dienstleister UMB AG in Cham zusammengetan, um im Projekt «Kognitive Services für KMU» durchzuspielen, welche Veränderungen eine Implementierung von künstlicher Intelligenz für die Unternehmen bedeutet. Mit dem Prototyp eines intelligenten Assistenten für ein IT-Service-Desk analysiert das Team Prozessabläufe und entwickelt Lösungen für die Aufgaben, die kognitive Services übernehmen können. Zusammen mit der UMB wählt das Team der Hochschule Luzern kognitive Technologien aus und implementiert den intelligenten Assistenten. UMB stellt zusätzlich Daten und Wissen im Kundensupport zur Verfügung.

Technologien müssen ans Unternehmen angepasst werden
Softwarefirmen wie Microsoft, Amazon oder IBM bieten auf ihrer Webseite die kognitiven Technologien direkt als Services in der Wolke an. Ein Service erkennt etwa die Sprache, einer kann Text übersetzen, ein dritter durchsucht das Archiv nach Texten mit ähnlichem Inhalt, ein vierter bringt den Computer zum Sprechen. «Die Programme brauchen auf sie zugeschnittene Daten und müssen erst lernen, wie sie ihre Aufgaben im Unternehmen erfüllen sollen», sagt Jana Koehler.

Der elektronische Assistent lernt immer mehr
Für das Forschungsprojekt hat das Team von Jana Koehler die Arbeitsschritte eines IT-ServiceDesks in kleine Schritte unterteilt: Die Texte der eingehenden E-Mails müssen analysiert werden. Um was für ein Problem geht es? Wurde ein ähnliches schon gelöst? Wie dringend ist die Situation – ist ein kritisches Softwaresystem ausgefallen, oder hat ein Mitarbeiter nur sein Passwort vergessen? In welchen Bereich fällt die Anfrage? Wer ist der beste Ansprechpartner für den Kunden? Entsprechend erstellt der Assistent ein Ticket, analysiert die Anfrage, löst einfache Probleme selbst und leitet dringende und schwierige sofort an den Experten weiter. Am Anfang benötigt solch ein Assistent Hilfe von menschlichen Kollegen, aber mit der Zeit lernt er, immer mehr Anfragen durch Rückgriff auf Wissen und Informationsquellen selbst zu lösen.

Dabei muss sich der Assistent auf den Kunden einstellen und dessen Anliegen korrekt entgegennehmen. Dieser Einsatz birgt Herausforderungen. So existieren bereits Technologien, die die Stimmung eines Menschen erkennen. Doch Jana Koehler berichtet auch von einem Programm, das auf harsche Formulierungen mit ebenso harschen Antworten reagierte. Der Computer konnte nur spiegelbildlich antworten – und musste nach 24 Stunden vom Markt genommen werden. «Der Einsatz von kognitiven Services muss kontrolliert erfolgen», sagt Jana Koehler. «Sonst ist das Risiko viel zu gross.»

Hochschule Luzern – die Fachhochschule der Zentralschweiz
Die Hochschule Luzern ist die Fachhochschule der sechs Zentralschweizer Kantone und vereinigt die Departemente Technik & Architektur, Wirtschaft, Informatik, Soziale Arbeit, Design & Kunst sowie Musik. 6’000 Studierende absolvieren ein Bachelor- oder Master-Studium, über 4’400 besuchen eine Weiterbildung. Die Hochschule Luzern ist die grösste Bildungsinstitution in der Zentralschweiz und beschäftigt 1’600 Mitarbeitende. Sie feiert 2017 ihr 20-Jahr-Jubiläum. www.hslu.ch

UMB Transformation Technology: Innovation durch Kompetenz, Vertrauen durch Sicherheit

Wer Technologie gewinnbringend nutzen will, muss sich gemeinsam mit ihr verändern. UMB hilft, auf ebenso innovative wie kompetente Weise. Wir unterstützen unsere Kunden, die IT-Transformation zu nutzen – und die Wettbewerbskraft nachhaltig zu steigern. UMB liefert erstklassige IT-Dienstleistungen in den Bereichen Consulting, Engineering, Sourcing und Solutions. UMB wurde in der Kategorie bis 250 Mitarbeiter mehrfach von Great Place to Work als beste Schweizer Arbeitgeberin ausgezeichnet. www.umb.ch

Ringier Digital Ventures beteiligt sich an CheckYeti

Ringier Digital Ventures investiert in CheckYeti, die erste Buchungsplattform und Mobile App für Wintersport- und Outdoor-Aktivitäten. An dem stark wachsenden Start-up beteiligen sich neben Ringier Digital Ventures auch namhafte Österreichische Investoren.

Die CheckYeti GmbH mit Sitz in Wien bietet einen Online-Marktplatz für Winter- und All-Season-Outdoor-Aktivitäten in Europa. CheckYeti wurde 2014 von Stefan Pinggera und Georg Reich in Österreich und der Schweiz gegründet und ging im Dezember 2015 live. CheckYeti ist bereits heute mit mehr als 2000 Aktivitäten in über 300 Skigebieten die weltweit grösste Buchungsplattform und Mobile App für Wintersportaktivitäten. Winterurlauber und Bergsportbegeisterte aus über 27 Ländern nutzen CheckYeti.

Ringier Digital Ventures sieht das grosse Potenzial des Gründerteams, das Produkt erfolgreich weiterzuentwickeln und zum führenden Unternehmen im Bereich Outdoor-Aktivitäten zu bringen, denn CheckYeti bietet in einem Nischenmarkt mit grossem Potenzial ein qualitativ hochwertiges Angebot dank zertifizierter Anbieter.
Ringier Digital Ventures investiert zusammen mit Startup300, Michael Altrichter und Stefan Kalteis ins Unternehmen.

«Der Outdoor-Aktivitäten-Markt befindet sich zurzeit in einer digitalen Transformation und das starke Gründerteam um Stefan Pinggera und Georg Reich hat dies früh und rechtzeitig erkannt. Durch den Vorsprung konnten sie innerhalb kurzer Zeit einen ansprechenden Marktanteil einnehmen, was uns überzeugt hat, in CheckYeti zu investieren», meint Benjamin Solenthaler, Investment Manager bei Ringier Digital Ventures zur Investition in CheckYeti.

«Wir freuen uns über das Investment und auf die Zusammenarbeit mit den erfahrenen Investoren, die neu mit an Bord kommen», sagt Stefan Pinggera, Co-Founder von CheckYeti.

«Mit dem frischen Kapital und dem Know-how der neuen Geldgeber steht einem raschen und nachhaltigen Ausbau von CheckYeti nichts mehr im Wege», sagt Georg Reich, Co-Founder von CheckYeti.

zimmersuche.ch – Die neue Plattform zum Mieten und Vermieten

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Das neue Schweizer Immobilienportal zimmersuche.ch hat sich speziell auf das Mieten und Vermieten von Zimmern positioniert und kommuniziert erfolgreich Ihre Marke.

Jeder von uns hat durch das Studium, Arbeit oder wegen einer Beziehung sein Wohnort gewechselt. Manchmal muss es schnell gehen. Für den Start in der neuen Stadt braucht man zuerst eine Basis. Ein Hotelzimmer ist auf Dauer zu Teuer. Die richtige Wohnung zu finden dauert schon einige Zeit.

Man will sich den passenden Bezirk aussuchen, dafür muss man schon zuerst die Stadt mal richtig kennenlernen. Wenn man es gefunden hat dann fängt ja erst dann die Bewerbungsphase und das zittert ob man die Wohnung überhaupt bekommt.

Die Geschäftsidee des Schweizer Startups zimmersuche.ch welches im Jahr 2016 gegründet wurde basiert auf diversen Studien und Marktrecherchen über dem Wohnungsmarkt. Die Auswertung zeigte dass die Suche nach einem geeigneten Zimmer langwierig und sehr mühsam ist und speziell dafür auch noch kein professioneller Markplatz existiert. Die Innovation hat sich damit bestätig und die Vorteile der Idee mit einer klaren USP abgegrenzt.

zimmersuche.ch bietet somit die innovative und optimale Drehscheibe für Zimmersuchende und Zimmerbietende. Die optisch sehr Anspruchsvolle und benutzerfreundliche Marktplatzlösung garantiert eine schnelle und unkomplizierte Vernetzung zwischen Interessenten und Anbieten.

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Das Immobilienportal ist sehr einfach zu bedienen. Als Suchender kann man unter der Kategorie folgende Objekte finden: Loft, Zimmer möbliert, Wohngemeinschaft, Studios, Studios möbliert, Business Apartments. Durch die Suchbegriff Definitionen kann man seine suche spezialisieren und begrenzen nach dem Preis, PLZ, Wohnfläche, Umkreis, Letzte Renovation und dem Zimmertyp.

Durch ein bereits Großes Angebot kann man sein Zimmer schon sehr schnell finden.

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Als Zimmeranbieter haben Sie es auch sehr einfach. Durch die Benützer freundliche Oberfläche und das einfache Menu kann jedermann sein freies Zimmer ob im Haus, oder einer Wohngemeinschaft anbieten. Das Hochladen von Fotos, das einstellen der Beschreibung und der Kategorien ermöglicht das leichte finden des nächsten Mieters.

Das Züricher Startup hat mit Ihrer Portal Innovation eine bestehende Immobilien Lücke erfolgreich geschlossen und bietet durch seine Dienstleistung eine richtig praktische und wichtige Hilfestellung.

Durch den erfolgreichen Start in der Schweizer Heimat wird das Immobilienportal sicherlich sein Weg auch auf dem Zimmermarkt in Deutschland und Österreich finden.
Da sind wir schon gespannt.

Erfindung der Woche: Universal Spiessgriller

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Grillbegeisterte werden sich über unsere Erfindung der Woche freuen: Der Universal Spiessgriller ist die perfekte Hilfe für alle Grillfans und vereinfacht das Grillen mit jeder Feuerstelle. Das Höhen- und Breitenverstellbare System passt sich der Grillgelegenheit an, sei es ein Lagerfeuer oder auch ein großer eckiger Gasgrill.

Die klaren Vorteile gegenüber vergleichbaren Produkten am Markt sind die mögliche Anwendung in Kombination mit allen Feuerstellen, der jederzeit rasch erfolgbare Aufbau und der kompakte Transport des Universal Spiessgrillers.

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Es gibt zwei unterschiedliche Varianten, zum einen den Niro Exclusiv aus Edelstahl (ca. 3,1 kg) und die rustikale Holzausführung (ca. 3,5 kg). Beide sind stufenlos einstellbar von 15 cm bis 110 cm Höhe und bis zu 86 cm Breite – verwendbar auch in einer motorisierten, batteriebetriebenen Ausführung.

Links
Universal Spiessgriller Patent-Net Seite

Innovation für WIG-Schweißen

Die Handhabung beim WIG-Schweißen ist eine Kunst. Sie erfordert präzises Üben, um zuverlässige Ergebnisse zu liefern. Beherrscht man diese Methode, erleichtert es die Arbeit enorm. Die Besonderheit beim WIG Schweißen liegt in der Zuführung des Drahtes. Er wird bei dieser Art des Schweißens über eine Wolfram-Elektrode zugeführt. Diese Elektrode schmilzt im Gegensatz zum MIG und MAG Schweißen nicht ab. Das aufgeschmolzene Metall wird durch die Zuführung eines Schutzgases vor dem Einfluss von Sauerstoff geschützt, so können Schweißdrähte entstehen, die sehr hochwertig sind. Diese Art des Schweißens kommt immer dann zum Einsatz, wenn besonders hohe Anforderungen an die Beschaffenheit der Schweißnaht bestellt sind. Da der Anspruch an das Können sehr hoch ist, und das manuelle sowie das maschinelle Zuführen, das über große Vorschubgeräte erfolgt, erledigen diese Aufgabe eigentlich nur erfahrene Schweißer.

WIG-Schweißen Erfindung

Ein Erfinder aus Bayern hat jetzt eine Methode entwickelt, die das filigrane Zuführen des Drahtes vereinfachen soll. Seine Erfindung ist ein mobiles, handliches und einzigartiges Gerät, das als ideale Unterstützung für unterschiedliche Schweißverfahren entwickelt wurde. ( Mobiles Drahtvorschubgerät).

Das mobile Drahtvorschubgerät zeichnet sich vor allem durch seine kompakte und flexible Handhabung aus. Es können verschiedene Schweißdrähte wie zum Beispiel Edelstahl, Aluminium- oder Eisendraht verwendet werden, auch verschiedene Drahtstärken stellen kein Problem dar und können von 1,6 mm bis 3 mm variieren. Das Gerät ist zudem ergonomisch geformt und gewährleistet somit eine angenehme Handführung. Ein weiterer, gut durchdachter Zusatz ist die Speisung des Akkus über angebrachten Solarzellen. So verlängert sich die Haltbarkeit des Akkus um das Doppelte.

Partner gesucht
Derzeit werden Hersteller, Lizenznehmer, Patentkäufer oder Vertriebspartner gesucht.

Link Tipps:
Vorrichtung zum automatischen Vorschub eines Schweißdrahtes für WIG Schweißen mit Zusatzdraht Patent-Net Seite.

Erfindung der Woche – Messerblock Innovation

So ein Messerblock braucht Platz. Gut, wer da eine große Küche hat. Für all jene mit gefordertem Organisationstalent in der etwas kleineren Küche, ist unsere Erfindung der Woche die ideale Lösung. Das schlanke Messerbrett mit ausklappbarem Fuß findet problemlos Platz und kann per Leiste sogar einschiebbar im Schrank montiert werden.

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Wer Schneidemesser lieber sicher verwahrt hat, gerade wenn Kinder in der Wohnung sind, kann das innovative Messerbrett im Schrank montieren. Dazu wird die schmale Befestigungsleiste einfach an gewünschter Stelle montiert. Ganz nach Belieben kann man schließlich das benötigte Messer herausnehmen oder schiebt das Messerbrett als Ganzes kurzerhand heraus.

Das kindersichere Messerbrett

Mit der Montageleiste und dem einschiebbaren Brett sind Messer im Nu unsichtbar verstaut und was bleibt, ist genug Platz in der Küche! Kleine Kinder haben durch das Wegräumen des Messerbrettes in sicherer Distanz keine Chance sich ein Messer in einem unbeobachteten Moment zu greifen.

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Apropos zugreifen – am besten im Berliner Erfinderladen oder in unserem Onlineshop.

Links:
Messerblock – Projektseite auf patent-net
Messerblock Erfindung im erfinderladen

Eine gute Haltung durch innovative Kleidung

Augenöffner für diese Idee war ein Arbeitsaufenthalt in den USA. Fabian Hofmann aus Zürich lernte die smarte Kleidung von Alignmed kennen, welche die Körperhaltung einer Person korrigiert und verbessert. Dieses Produkt lancierte der Jungunternehmer daraufhin in der Schweiz.

Was eine gute Körperhaltung bedeutet, haben Fabian Hofmann (25) und sein Zwillingsbruder Ciril schon früh von ihrer Mutter gelernt, die Physiotherapeutin ist. Doch als Fabian in den USA die Produkte von Alignmed kennenlernte, war das ein Augenöffner. Die haltungskorrigierende Kleidung löst u.a. Verspannungen, lindert Schmerzen und fördert Heilungsprozesse. Von diesen positiven Effekten sollten auch die Schweizer profitieren, deshalb eröffneten die Hofmann-Brüder als erste und einzige in der Schweiz einen Webshop, in dem sie haltungskorrigierende Kleidung der Marke Alignmed anbieten – der bisherige Verkauf hat die Erwartungen weit übertroffen.

anodyne

– Ich habe haltungskorrigierende Kleidung während eines Praktikums in Kalifornien entdeckt. Kollegen dort hatten Alignmed-Produkte gekauft und ich wollte wissen, wie diese wirkten – alle waren begeistert davon. Dies weckte mein Interesse, denn ich weiss, dass viele Schweizer unter einer schlechten Körperhaltung leiden. Deshalb beschloss ich zusammen mit meinem Bruder, Alignmed in der Schweiz einzuführen, sagt Fabian Hofmann.

Schnell hatte er einen Termin im Hauptsitz von Alignmed bekommen, in der Hoffnung, sich die Rechte für den Vertrieb der Produkte in der Schweiz zu sichern. Doch er war 24 Stunden zu spät. Am Tag zuvor hatte sich das dänische Ehepaar Mia und Kenneth Gaardmand Avnsted die Rechte via ihr Unternehmen, Anodyne, gesichert.

Haltungskorrigierende Kleidung

– Das war so enttäuschend. Bob Schultz von Alignmed hat mir jedoch den Kontakt zu Kenneth hergestellt. Ich erzählte ihm, wie sehr mich die Produkte begeistern, und wie ich ihm helfen könnte, mit Anodyne im Schweizer Markt Fuss zu fassen, erzählt Fabian Hofmann.

– Ich habe selten erlebt, dass sich jemand so leidenschaftlich für ein Produkt einsetzt. Als ich mit Fabian sprach, war ich überzeugt davon, dass er die Fähigkeit und den Willen dazu hat, haltungskorrigierende Kleidung in der Schweiz zu lancieren, so Kenneth Gaardmand Avnsted, CEO von Anodyne.

Die Schweiz tut etwas für eine gute Haltung
Der dänische Unternehmensleiter bekam Recht, denn nur vier Wochen nach der Einführung hatte Anodyne-Shop.ch haltungskorrigierende Kleidung für mehr als 70.000 CHF verkauft, obwohl die Schweizer Verbraucher das Produkt vorher überhaupt nicht kannten.

– Die Schweizer sind generell ein konservatives Volk. Dass Alignmed dennoch so gut aufgenommen wurde, zeigt, dass die meisten Leute wissen, wie wichtig eine gute Haltung für die Lebensqualität ist. Bisher setzte man vor allem auf Kinesiotape, doch dieses muss oft – meist von Physiotherapeuten – erneuert werden. Das ist zeitintensiv und kostspielig. Haltungskorrigierende Kleidung zieht man einfach an, so Fabian Hofmann abschliessend.

Antispritzöffnung für Portionsmilchdöschen

Kleine Tücken des Alltags erkennen und beseitigen, so lautet die goldene Erfinderegel. Unsere zwei Erfinder haben sich dies zu Herzen genommen und einem immer wieder
kehrenden Problem die Stirn geboten.

Portionsmilchdöschen

Die Erfindung, eine Antispritzöffnung welche für Portionsmilchbehälter gedacht ist, löst das Problem, der immer spritzenden und kleckernden Öffnung, die oftmals durch das Vakuum des Portionsbehälters entsteht. Ein Problem, für das sich auch schon die Verpackungsindustrie interessiert, es aber nie gelöst hat.

Das Erfinderteam Klinger und Grüter haben sich eingehend mit den Ursachen des Kleckerns von Milchportionsdöschen beschäftig und eine innovative Antispritzöffnung für diese Art der Behälter konzipiert. Die Lösung: Eine Zweikammer – Deckelverschlussfolie. Die Idee funktioniert wie folgt: Es wird eine zusätzliche Kammer in die Kapsel integriert, die die Tropfen auffängt. Auf die be stehende, untere Alufolie wird hierfür eine weitere angebracht. Zwischen diese beiden Folien wird ein kleiner spitzer Plastikkegel geklebt, mit dem man durch einen leichten Druck die untere Folie durchstößt. Möchte man nun das Milchdöschen öffnen, drückt man zunächst den Plastikkegel mit leichtem Druck durch die unten liegende Folie. Hierdurch kommt es zu einem Druckausgleich des Vakuums im Portionsmilchdöschen. Nach diesem ersten Schritt lassen sich die Folien problemlos lösen, ein ungewolltes Verspritzen des Inhaltes wird vermieden.

Damit es bei der Verpackung bzw. des Stapelns der Portionsdöschen nicht zu ungewollter
Beschädigung der ersten Kammer durch Druck auf den Kegel kommt, ist der Boden der Portionsdose so geformt, dass dieser nicht auf den Deckel drückt.

Damit sich die kleinen Döschen stapeln lassen, ohne dass der Plastikegel zur falschen Zeit den Druck ausgleicht, wird in den Boden der Dose ein Hohlkegel integriert, sodass der Boden nicht auf den Deckel der nächsten Dose drückt.
Für diese Erfindung werden noch Unternehmen gesucht, die ihr Portfolio um ein innovatives Produkt erweitern möchten.

Links:
Patent-net Seite

Dyson Supersonic Haartrockner: schnell, präzise und intelligent

Das britische Technologieunternehmen sorgt nun auch für Wirbel in der Beauty-Industrie: Dyson revolutioniert mit dem Dyson Supersonic den herkömmlichen Haartrockner. Er ermöglicht einen starken und präzisen Luftstrom und liegt dank seines ausbalancierten Designs gut in der Hand. Dabei ist er deutlicher leiser als vergleichbare Geräte anderer Hersteller und verfügt über eine intelligente Temperatursteuerung, die das Haar vor Hitzeschäden schützt. Das Herzstück ist der Dyson Digital Motor V9, der bisher kleinste und stärkste Motor von Dyson.

Dyson Supersonic 2016

Herkömmliche Haartrockner weisen meistens dieselben Nachteile auf: Sie sind gross, schwer, unhandlich und laut. Auch erzeugen sie einen viel zu heissen Luftstrom, der das Haar nachhaltig schädigen kann. Bei billigen Produkten besteht zudem das Risiko, dass die Haare in das Gerät eingezogen werden und sich im Filter verfangen. Dyson Ingenieure haben die Probleme erkannt und mit dem Dyson Supersonic den Haartrockner neu erfunden.

Der Dyson Supersonic Haartrockner ermöglicht einen angenehmen und kontrollierten Luftstrom und liegt dank seines ausbalancierten Designs gut in der Hand. Dabei ist er deutlich leiser als vergleichbare Geräte anderer Hersteller und verfügt über eine intelligente Temperatursteuerung, die verhindert, dass die Haare durch extreme Hitze geschädigt werden.

«Haartrockner sind oftmals schwer, ineffizient und viel zu laut. Bei genauerer Überprüfung haben wir ausserdem festgestellt, dass extreme Hitze das Haar nachhaltig schädigen kann», so der Firmengründer James Dyson. «Unsere Ingenieure haben ein Produkt entwickelt, welches die Probleme heisser, unhandlicher und unintelligenter Haartrockner löst.»

Dyson Supersonic Haartrockner

Haare sind eine Wissenschaft für sich
Dyson hat rund 64 Millionen Euro in die Entwicklung des Dyson Supersonic investiert. Unter anderem wurde ein hochmodernes Labor errichtet, das speziell für die Erforschung von Haaren ausgestattet wurde. Dabei befassten sich die Ingenieure mit verschiedensten Eigenschaften des Haars: Sie untersuchten beispielsweise, wie es auf Stress reagiert und auf welche Weisen man es gesund halten und stylen kann.

Mehr als vier Jahre lang haben die Ingenieure den Haartrockner an unterschiedlichen Haartypen getestet. Dabei erfanden sie neue Methoden und Geräte, die verschiedene Haartrocknungstechniken mechanisch simulieren. Dieser Aufwand war nötig, um die weltweit unterschiedliche Nutzung von Haartrocknern zu verstehen. Bis heute wurden in dem Labor rund 1625 Kilometer menschliches Echthaar zu Forschungszwecken verwendet.

Das Herzstück ist der Dyson Digital Motor V9
Der Dyson Supersonic Haartrockner ist mit dem patentierten Dyson Digital Motor V9 ausgestattet, der von einem firmeneigenen Team aus über 15 Motorenexperten speziell für dieses Gerät entwickelt wurde. Es ist der bisher kleinste, leichteste und fortschrittlichste Motor von Dyson. Der V9 Motor dreht bis zu acht Mal schneller als die bisher verwendeten Motoren in Haartrocknern und wiegt dennoch nur die Hälfte.[1] Dank seines kompakten Designs passt er perfekt in den Griff des Produkts und muss nicht, wie bei den meisten herkömmlichen Modellen, im Kopf des Haartrockners platziert werden. Dies führt zu einer ausbalancierten Gewichtsverteilung.

Schutz für den natürlichen Glanz der Haare
Einige konventionelle Haartrockner erzeugen einen extrem heissen Luftstrom, insbesondere wenn sie nah an den Kopf gehalten werden. Diese hohen Temperaturen können das Haar nachhaltig schädigen, was auch dazu führt, dass das Haar an Glanz verliert. Der Dyson Supersonic verfügt über eine intelligente Temperatursteuerung, die verhindert, dass das Haar zu hohen Temperaturen ausgesetzt wird. Die Temperatur wird 20 Mal pro Sekunde gemessen und an einen Mikroprozessor übermittelt, der das patentierte doppelte Heizelement reguliert.

Schnell, präzise und leise
Einige handelsübliche Modelle erzeugen einen schwachen Luftstrom und trocknen langsamer. Andere haben zwar einen kraftvollen Luftstrom, der allerdings nicht präzise auf das Haar fokussiert wird. Der Dyson Supersonic bündelt die Luft zu einem konzentrierten Luftstrom im Winkel von 20 Grad, sodass die Haare kontrolliert getrocknet und gleichzeitig gestylt werden können.

Der Dyson Supersonic basiert auf der patentierten Air Multiplier Technologie. Diese Technologie nutzt einen Effekt aus der Strömungslehre, der die Umgebungsluft anzieht, diese dem Luftstrom beifügt und diesen so um ein Mehrfaches verstärkt. Der Dyson Supersonic besticht dank dieser Technologie mit einem starken, gleichmässigen, kontrollierten und angenehmen Luftstrom.

Ein auf Strömungsakustik spezialisiertes Team von Dyson Ingenieuren hat mit Hochdruck daran gearbeitet, die Akustik des Geräts zu optimieren. Durch die Nutzung eines Axialimpellers im Inneren des Motors haben sie den Luftweg vereinfacht und Verwirbelungen reduziert. Dank seines kleinen, kompakten Designs konnten die Ingenieure den Motor im Griff platzieren. Dieser ist von Schalldämpfern umgeben, die die Lautstärke zusätzlich reduzieren. Dyson entwickelte so einen deutlich leiseren Haartrockner, jedoch ohne negative Auswirkungen auf die Stärke des Luftstroms.

Unterschiedliche Einstellungen und magnetische Aufsätze
Der Dyson Supersonic verfügt über vier Wärmestufen, drei Luftstromstufen und eine Kalttaste, um das Styling zu fixieren. Um den Luftstrom weiter zu modifizieren und verschiedene Stylingvarianten zu ermöglichen, haben die Dyson Ingenieure zudem drei magnetische Aufsätze entwickelt. Die Aufsätze selbst werden nicht heiss. Dank der Hitzeschutztechnologie wird die heisse Luft beidseitig von kalter Luft umschlossen, weshalb die Oberfläche der Aufsätze kühl bleibt. Da die Aufsätze magnetisch sind, können sie ganz leicht angebracht und ausgetauscht werden.

• Die Dyson Smoothing Düse trocknet das Haar schonend und erzeugt einen sanften, breiten Luftstrom, mit dem das Haar gleichzeitig getrocknet und gestylt werden kann.
• Die Dyson Styling Düse wurde für präzises Styling entwickelt. Die Öffnung der Düse ist enger und ermöglicht so einen präzisen und starken Luftstrom, der perfekt für punktuelles Styling geeignet ist.
• Der Dyson Diffusor wurde entwickelt, um die Luft gleichmässig um jede Locke zu verteilen. Er simuliert den natürlichen Trocknungsvorgang und sorgt für weniger Frizz und mehr Definition.

Garantie: 2 Jahre Garantie auf Teile und Herstellung.

Verfügbarkeit: Der Dyson Supersonic Haartrockner ist ab September 2016 für CHF 499.- (UVP) in der Schweiz und ab sofort in Japan erhältlich.

Link Tipps:
www.dyson.ch
www.dysonairblade.ch

Nomoko AG gewinnt Pionierpreis 2016

Nomoko AG aus Zürich gewinnt den Pionierpreis 2016 des Technopark Zürich und der Zürcher Kantonalbank. Der Preis wurde dieses Jahr zum 26. Mal vergeben. Er würdigt technologische Innovationen, die dank unternehmerischer Pionierleistung kurz vor dem Markteintritt stehen. Das Siegerprojekt besticht mit einer neuartigen Digital Kamera mit der hundertfachen Auflösung eines iPhones und einer spezialisierten Software. Diese wandelt die 2D-Bilder der Kamera in digitale 3D-Modelle um, die kaum von der Realität zu unterscheiden sind – sogenanntes «lifelike 3D».

pionierpreis

Nomoko wurde von Nilson Kufus, Kevin Mersch und Vincent Pedrini mit der Vision gegründet, eines Tages die ganze Welt als digitales 3D-Modell so realistisch wie möglich zu erfassen. Das Unternehmen bietet einen rundum Service: es nimmt die Daten auf, kümmert sich um die Nachbearbeitung und liefert dem Kunden schlussendlich die Daten im gewünschten Format. Das Endprodukt ist also nicht die Kamera sondern die «lifelike 3D»-Daten.

Der grosse Unterschied zur Konkurrenz liegt in der Technologie. Die Bilder der Nomoko Kamera haben eine Auflösung von 1000 Megapixel und enthalten im Durchschnitt 50-mal mehr Information. Zusammen mit der Nomoko 3D-Software sind die daraus resultierenden 3D-Daten sogar bis zu 70-mal besser als bei den Mitbewerbern. Eine solche Qualität von 3D-Daten konnte bisher nur mittels manueller Bearbeitung erzielt werden.

3D-Daten – Grundbausteine der Zukunft
3D-Daten sind wichtige Grundbausteine der Zukunft und vielseitig einsetzbar. Die zukünftigen Kunden von Nomoko werden deshalb aus den verschiedensten Industrien kommen: Architekten können die Daten für städteplanerische Aufgaben nutzen, die Autoindustrie zur Entwicklung selbstfahrender Autos und die Unterhaltungsindustrie für Filme oder Computerspiele.

Ausschlaggebend für die Gründung von Nomoko war die Notwendigkeit, erste Mitarbeitende einzustellen und Investoren zu begeistern. Der Markteintritt ist für 2017 geplant. Bis dahin soll die 1000 Megapixel-Grenze mit der Nomoko-Kamera überschritten und die Kamera selbst kompakter werden. Um in fünf Jahren weltweiter Marktleader in der Erstellung von ultrarealistischen «lifelike 3D»-Daten zu sein, soll die 3D-Software intelligent werden – 3D-Objekterkennung ist hier das Stichwort.

Nomoko AG
Nomoko AG – Preisträger 2016 v.l. Dr. Jörg Müller-Ganz, Pedrini Vincent, Nilson Kufus, Kevin Mersch, Prof. Dr. Gian-Luca Bona

Preisverleihung
Der Pionierpreis 2016 wurde vor rund 430 Gästen übergeben. Prof. Dr. Gian- Luca Bona, Präsident der Stiftung Technopark Zürich und der Jury, hielt die Laudatio. Dr. Jörg Müller-Ganz, Präsident des Bankrates der Zürcher Kantonalbank, der Sponsorin des Pionierpreises, überreichte anschliessend den Preis im Wert von 98’696.04 Franken.
An der Preisverleihung wurden zwei weitere Finalisten ausgezeichnet: Pregnolia AG bietet ein bahnbrechendes Verfahren, das die Erkennung auf 80 von 100 Schwangeren mit einem Frühgeburtenrisiko verdoppelt. IRsweep GmbH entwickelte das IRspectrometer, das Schnelligkeit, Sensitivität und Spezifität auf Rekordniveau vereint.

Über das Engagement der Zürcher Kantonalbank
Der Pionierpreis prämiert ein Projekt an der Schwelle zum Markteintritt, das sich durch besondere Innovationskraft, Marktnähe und gesellschaftliche Relevanz auszeichnet. Der Gewinner erhält von der Sponsorin Zürcher Kantonalbank die Preissumme von 98’696.04 Franken, was dem 10’000 fachen Wert der Zahl Pi im Quadrat entspricht. Die Zürcher Kantonalbank weist in der Finanzierung von Jungunternehmen langjährige Erfahrung auf. 2005 hat die Bank die Initiative PIONIER lanciert und investiert jährlich 10 bis15 Millionen Franken Risikokapital. Ziel der Initiative ist es, innovative Startups bereits in einer frühen Phase des Unternehmenszyklus mit professioneller Beratung und Finanzierungsmöglich- keiten zu unterstützen und damit den Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern.

Über den Technopark Zürich
Der privat finanzierte Technopark Zürich ist das führende Technologietransfer- und Jungunternehmerzentrum der Schweiz. Sein Ziel ist die Schaffung nachhaltiger Arbeitsplätze. Unter einem Dach finden hier Hoch- und Fachhochschulen, Start-ups sowie etablierte Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Disziplinen zusammen und vernetzen ihre Kompetenzen. Im Haus ansässige Forschungseinrichtungen und Technologiegeber wie die ETH Zürich, das CSEM Zürich und die Hochschule für Technik Zürich unterstützen die praxisnahe Überführung neuer Technologien in den Markt. Der Technopark Zürich selektioniert, unterstützt und fördert Jungunternehmen im Aufbauprozess und realisiert vielfältige Projekte zur Umsetzung der Grundidee. Er hat den Pionierpreis ins Leben gerufen.