getBUTIK – Software swiss made

Sieben Jahre lang hat Dublin IT an einer eigenen Business Software gearbeitet. Mit der webbasierten Shoplösung können Ladenbesitzer und Händler in Zukunft ihr Geschäft einfacher organisieren.
Jetzt steht getBUTIK – Schweizer Shopify – kurz vor Markteintritt.

Das Credo von getBUTIK ist dem Unternehmer die gesamte IT (Informatik) als Dienstleistung anzubieten. Mit der Software als „single point of contact“ wird es dem Shopbesitzer möglich, sämtliche Prozesse des täglichen Geschäfts über ein und dieselbe Softwarelösung abzuwickeln. Umsatz-Auswertungen und Reports sind jederzeit abrufbar und informieren über Umsatz oder andere Kennwerte. Als Unternehmer ist man mit der Lösung in der komfortablen Situation, dass man seine Aktivitäten und das Geschäft immer im Griff hat und so mehr Zeit für das Kerngeschäft bleibt. Mitte Oktober 2014 ging die Business Lösung an die breite Öffentlichkeit.

getbutik
Software, Webshop und Kasse in einem
getBUTIK bietet Funktionen wie ein Rechnungs- und Mahnwesen, Gutscheine, die Bewirtschaftung eines Webshops, denVerkauf über die iPadkasse vor Ort und vieles mehr.“
Im Tagesgeschäft eines Shopbetreibers spielt die Software eine wichtige Rolle: Hier werden neue Produkte erfasst, Preise definiert und zum Verkauf freigegeben. Im Laden und online. Verkaufs- und Webbesucher-Statistiken können hier eingesehen und verfolgt werden. getBUTIK ist ein modulares Websystem, welches individuell angepasst werden kann. Wählt man die kostengünstigste Variante, wählt man ein vorgefertigtes Design aus und der Onlineauftritt ist schon nach kurzer Konfiguration bereit.

Die Kasse im Laden ist stets mit getBUTIK synchronisiert und durch einen gesicherten Zugang hat man direkten Zugriff auf die Artikel, welche in der Software zum Verkauf registriert wurden und kann diese optional mit einem Barcode-Scanner am Point of Sale verkaufen.

Die Inhaber: Raoul Schmidiger, Matthias Linherr und Fabio Dubler.

Die Inhaber: Raoul Schmidiger, Matthias Linherr und Fabio Dubler.


Software swiss made
Die Macher hinter der neuen Shoplösung, die Dublin IT GmbH aus Zürich, haben grossen Wert darauf gelegt, sämtliche Programmteile von Grund auf neu zu programmieren, um nicht mit Einschränkungen und Problemen üblicher Open Source Komponenten konfrontiert zu sein. Ein ebenfalls in eigener Regie erstelltes Webframework ermöglicht ein schnelles Erstellen von Webshops und verkürzt damit die Dauer der Inbetriebnahme. Durch jahrelange Anpassungen an unterschiedlichste Kundenbedürfnisse wurde getBUTIK immer weiter optimiert. Die regelmässigen Software Updates werden jedem Nutzer automatisch freigeschaltet.

getBUTIK im Wiederverkauf
Ein Webshop von getBUTIK ist über ein schnelles API mit der Datenbank verbunden. Ein Aufruf des APIs wird mittels OAuth verschlüsselt und erhält im Gegenzug die notwendigen Informationen im JSON Format. Wünscht ein Shopbetreiber mit einem Drittanbieter eine komplett individuelle Onlinepräsenz, steht ihm dank der API Schnittstelle nichts im Wege. Ganz bewusst legt Dublin IT Drittentwicklern keine Steine in den Weg, im Gegenteil: Innovative Lösungen von Webentwicklungsfirmen, welche auf ihrem API aufbauen, werden begrüsst.

Limmex mit Special Mention beim German Design Award ausgezeichnet

Pünktlich zum 3-jährigen Jubiläum seit dem Verkaufsstart von Limmex wird die Notruf-Uhr mit der prestigeträchtigen Special Mention des German Design Awards in der Kategorie Lifestyle ausgezeichnet. Mit dieser Anerkennung erhöht Limmex die Anzahl gewonnener Auszeichnungen auf 12. Ein weiteres Highlight: Limmex ist in die Sammlung des Musée International d‘Horlogerie in La Chaux-de-Fonds aufgenommen worden.

Der Premiumpreis des Rat für Formgebung
Der German Design Award ist der internationale Premiumpreis des Rat für Formgebung. Ausgezeichnet werden hochkarätige Produkte und Projekte aus dem Produkt- und Kommunikationsdesign, die wegweisend in der deutschen und internationalen Designlandschaft sind. Ziel des German Design Awards ist es, einzigartige Gestaltungstrends zu entdecken, zu präsentieren und auszuzeichnen.
Aufgrund der hohen Qualität des Teilnehmerfeldes wird die Auszeichnung Special Mention vergeben. «Die Special Mention ist ein Prädikat, das das Engagement von Unternehmen und Designern honoriert», so der Rat für Formgebung. Jährlich bewerten 30 ausgewiesene Experten die Produkte nach mehr als 20 Kriterien. «Wir sind stolz, einen weiteren Designpreis für unsere Notruf-Uhren erhalten zu haben», meint Pascal Stübi, Mitgründer und Produktentwickler bei Limmex. «Denn unser Ziel war es von Anfang an, ein Notrufgerät zu entwickeln, das gerne getragen wird und deshalb im Notfall immer in Reichweite ist.»

Senator_02_German_Design_Award_Special_Mention_2015


Zahlreiche Auszeichnungen für Limmex

Seit der Markteinführung vor drei Jahren wurde Limmex mehrfach für Innovations-, Unternehmens- und Designleistungen ausgezeichnet. Neben Designpreisen wie dem begehrten Red Dot Design Award durfte Limmex unter anderem den Concours Lépine, den Swisscom Business Award sowie den Swiss Excellence Product Award entgegennehmen. «Die Vielzahl an Awards ist nicht nur eine Bestätigung für den Innovationsgehalt und das ansprechende Design der Limmex Notruf-Uhr, sondern auch eine Belohnung für die Arbeit des gesamten Teams, ohne das es dieses Produkt nicht geben würde», freut sich Martin Reber, Geschäftsführer der Limmex AG.

Rückblick
Am 27. Oktober 2011 lancierte Limmex seine Notruf-Uhren in der Schweiz. Bereits ein Jahr später folgte der Markteintritt in Deutschland. Mittlerweile sind die Limmex Notruf-Uhren in ganz Europa und seit kurzem die ersten Uhren mit GPS der neusten Generation erhältlich. «Die Lancierung eines vollkommen neuartigen Produkts in einem etablierten Markt benötigt viel Ausdauer und Zeit. Dank unserer starken Partner im In- und Ausland können wir auf drei arbeitsintensive, jedoch erfolgreiche Jahre zurückblicken», so Martin Reber.
Die Limmex Notruf-Uhr im Musée International d‘Horlogerie
Nicht nur bezüglich Awards kann Limmex Erfolge verbuchen. Seit kurzem gehört eine Limmex-Uhr zum Musée International d‘Horlogerie in La Chaux-de-Fonds. Sie wird ab dem 19. März 2015 in der Ausstellung «Neuanschaffungen» präsentiert werden.
Das Internationale Uhrenmuseum ist das grösste seiner Art und beherbergt mehr als 5’000 der berühmtesten Uhren und Zeitmesser, die je geschaffen wurden: von schlichten Alltagsbegleitern bis hin zu Luxus- und Prestigeobjekten. Durch das harmonische Zusammenspiel von Design und innovativer Mobilfunk-technologie repräsentiert die Limmex Notruf-Uhr eine einzigartige Neuheit im Museum.

Link Tipps:
Über den German Design Award: www.designpreis.de
Über das Musée International d’Horlogerie: www.chaux-de-fonds.ch/fr/musees/mih

Autoblow 2 – Der wahrgewordene Männertraum

Angefangen hat es mit einem Mann, der von Grossem träumte und einer einfachen Crowdfunding-Idee, die im Nu zu etwas Riesigem wurde. Der Autoblow 2 stellt derzeit die gesamte Sextoy-Branche auf den Kopf und versetzt Männer weltweit in Testosteron-Ekstase. Warum? Weil die vollautomatische Blowjob-Maschine genau das bringt, worauf die gesamte Männerwelt seit einer gefühlten Ewigkeiten wartet: unkomplizierte, schnelle Oralbefriedigung auf Knopfdruck.

autoblow

Die Blowjob-Maschine mit dem Namen Autoblow 2, ist unumstritten die erste und vermutlich auch die anwendungseinfachste ihrer Art. Anstrengende Armbewegungen und leere Batterien im falschen Moment gehören der Vergangenheit an, denn der Sextoy-Traum für Männer funktioniert völlig automatisch und über einen praktischen Adapter mit Steckdosenanschluss. Im Gerät befindet sich ein besonders leistungsstarker Motor aus robustem Metall, der bis zu 500 Stunden Solo-Vergnügen in verschiedenen Geschwindigkeitsstufen bereitet. Der weiche Teil aus künstlicher Haut und in der Form eines Mundes, sorgt für ein äusserst realistisches Fellatio-Gefühl. Doch die wahre Magie spielt sich im Inneren des Autoblow 2 ab. Dort massieren zwei sanfte Perlenstränge in Auf- und Abbewegungen des Mannes bestes Stück und bescheren so ein unvergleichliches Masturbationserlebnis. Für eine unbeschwerte Befriedigung ist zwingend die Anwendung von Gleitmittel zu empfehlen. Nach zufriedenstellendem Gebrauch kann der sogenannte Mund-Sleeve ganz einfach herausgenommen und mit Wasser gesäubert und mit einem Toy-Reiniger desinfiziert werden. Der weiche Mund-Sleeve ist in drei verschiedenen Grössen verfügbar und lässt sich jederzeit austauschen oder ersetzten. Schnell und unkompliziert – so wie Männer es eben mögen.

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Bestellen kann man das gute Stück beispielsweise auf dem Schweizer Lifestyle- und Erotikshop http://www.amorana.ch/de/autoblow-2, ebenso wie die passende Gleitgels und Toy-Reiniger. Geliefert wird der Autoblow 2 in kürzester Zeit per Post und in einer diskreten Verpackung.

Über Amorana.ch:
Amorana ist ein reiner Online Shop mit qualitativ hochstehenden Produkten aus dem Lifestyle-Erotik-Bereich. Hier findest du eine grosse Auswahl an Top Marken aus der ganzen Welt. Amorana legt Wert auf ein breites Sortiment an gefragten Produkten und versucht stets auf aktuelle Trends zu reagieren. Amorana ist ein Schweizer Unternehmen und steht für absolute Diskretion und höchste Kundenzufriedenheit. Dank eigenem, Schweizer Lager bietet Amorana sehr kurze Lieferfristen und höchste Verfügbarkeit.

Popcornloop – die Popcorn Erfindung

Wir geben Unmengen an Geld für riesige 3D-Fernseher mit einer Bildqualität aus, die so gut ist, dass uns die Wirklichkeit im Vergleich dazu irgendwie unrealistisch vorkommt. Jede Ecke unseres Wohnzimmers bestücken wir mit einem Dolby-Digital-5.1.-THX-Surroundsystem, das Geräusche hörbar macht, die in der Natur gar nicht existieren. Wir suchen nach der perfekten visuellen und auditiven Nachbildung des Kinoerlebnisses. Wieso aber fühlt sich ein Filmabend nie wirklich nach HeimKINO an? Irgendetwas scheint zu fehlen… Ist es vielleicht das unentwegte Geplapper von Amateur-Kommentatoren während des Films? Das grunzende oder quiekende Lachen derjenigen Zuschauer, die für jeden Kalauer zu haben sind? Oder ist es der 2,05 m große Basketballspieler mit turmhoher Afrofrisur, der sich sicher auch dieses Mal wieder vor uns setzt? Das fehlende, besondere Etwas, das uns die Unterhaltungselektronik nicht bieten kann, ist einfach: POPCORN!

Popcorn ist der eigentliche Stoff, aus dem Filmerlebnisse gemacht sind. Schon beim Betreten eines Kinos lockt uns der süße Duft von Karamell und geröstetem Mais vor die riesigen Popcornmaschinen, wo wir durch Glasscheiben wie Kinder am Süßwarenstand beobachten, wie hell beleuchtet, Unmengen des gelben Goldes umher gewälzt werden. Der Anblick all dieser kleinen, klebrigen Glücksmomente lässt uns das Wasser im Munde zusammenlaufen und wenn wir wieder zu uns kommen, sitzen wir bereits mit einer riesigen Tüte im Kinosessel. Wir umklammern sie, drücken sie an die Brust wie ein geliebtes Kind. Wir geben vor, mit unseren Freunden teilen zu wollen, aber wann immer sich eine Hand nach dem Popcorn ausstreckt, möchten wir nach ihr schlagen und unser Herz macht Freudensprünge, wenn die Tüte nach dem Durchreichen wieder zu uns zurückkehrt und nicht so viel leerer ist wie wir befürchtet hatten.

Der Film ist nur ein flüchtiges Medium, das einen vagen Eindruck hinterlässt – Popcorn dagegen erfahren wir mit allen Sinnen und in Form bleibender Eindrücke an unseren Hüften. Selbst nach dem Leeren der Tüte suhlen wir uns weiterhin im honigartigen Nachgeschmack, der unseren Gaumen bedeckt (und egal wie groß die Tüte war – zumeist schon nach Werbung und Vorschau zu Beginn des Films ist diese komplett geleert). Unsere Zunge tastet Zähne, Lippen und jeden Winkel des Mundes ab, um das orgastische Gefühl des Zuckerrausches noch einmal zu erleben. Könnten wir ungesehen und ohne etwas zu verpassen den Kinosaal verlassen, würden wir gleich noch eine Packung kaufen und so ginge es weiter, bis wir an Überzuckerung stürben. Nicht ohne Grund gibt es keine treffende sprachliche Bezeichnung für die Einzahl von Popcorn. Die Portionsangabe besteht aus „Tüten“ und „Schüsseln“ oder „Händen voll“ und genauso wollen wir es.
Wie nur können wir diesen Genuss auch zu Hause erfahrbar machen? Wie Heroinsüchtige im Methadonprogramm versuchen wir Popcorn durch Chips, Gummibärchen oder andere Snacks zu ersetzen, aber schon nach dem ersten Bissen bereuen wir die Entscheidung, nicht doch ins Kino gegangen zu sein.

popcornloop - erfinderladen.de

popcornloop – erfinderladen.de

Welche Möglichkeiten also haben wir, um Kinopopcorn herzustellen?
Lösung 1: Mikrowellenpopcorn
Wir kaufen bunte Verpackungen mit einem Inhalt, der angeblich aus Puffmais-Körnern besteht (den wir aber nie vor der Zubereitung sehen!) und stellen diese komplett in die Mikrowelle. Da wir gelernt haben, dass man Verpackungen nicht erhitzen darf, nehmen wir unwillkürlich an, dass giftige Inhaltsstoffe mit dem Mais erhitzt werden und das Ergebnis eigentlich nur dafür taugt, um Krebsgeschwüre zu züchten. Wenn wir das Mikrowellenpopcorn auch nur eine halbe Sekunden zu lange drin lassen oder die Packung nicht fachgerecht auseinandergefaltet haben, finden wir unsere Ängste anschaulich bestätigt: Aus dem stinkenden, beißenden Rauch, der uns aus dem Garraum entgegen schwillt, schält sich ein verkohlter Klumpen schwarzer Asche, der die ganze Wohnung tagelang verpestet. Selbst wenn das Experiment „gelingt“, kann das Ergebnis nie überzeugen: Wir schütteln und schütteln, doch trotzdem hat sich der Zuckerersatz ungleichmäßig verteilt und beim Verzehr wechseln sich übersüße Klumpen mit bleichem Füllmaterial ab, das nach gar nichts schmeckt. Wir erwarten knusprige Popcörner, aber aufgrund seiner schaumstoffartigen Konsistenz taugt das Mikrowellenpopcorn allenfalls als Füllmittel für zerbrechliche Pakete, nicht aber als Nahrungsmittel. Dieser Unterschied zum echten Popcorn macht unser Leid ungleich größer, da unsere Vorfreude jäh enttäuscht wurde und wir uns voll Bitterkeit daran erinnern, wie gut es doch im Kino schmeckt.

Lösung 2: Supermarktpopcorn
Stets in den unteren Regalfächern verstaut, ist Supermarktpopcorn so billig, dass eigentlich nicht einmal die bedruckte, überlange Verpackung zu diesem Preis zu haben sein dürfte, geschweige denn hochqualitatives Popcorn. Beim Essen merken wir bereits beim ersten Bissen wieso – nur die Hälfte des Inhalts der Tüte ist überhaupt „genießbar“, weil der Rest aus rohen Körnern, Bruchstücken und undefinierbaren Einzelteilen aus dem Produktionsprozess besteht. Wir durchsuchen die Packung nach den wenigen Popcorn-Flocken, die halbwegs so aussehen wie wir es vom Kinopopcorn gewöhnt sind und wundern uns dennoch, wieso die Farbe eher Gelb als Golden ist und woher der seltsam chemische Beigeschmack kommt. Auf der Packung erwarten wir als Inhaltsstoffe lediglich Mais, Zucker und Öl, doch beim Blick auf die Zutatenliste ahnen wir schnell, dass die überlange Verpackung aus Platzgründen gewählt wurde: Min. 1795 kryptische Zutaten aus den Giftschränken der Lebensmittelindustrie wurden in unserem Popcorn verarbeitet und wir sind sicher, ob es nicht Überschneidungen zwischen der Herstellung der Plastiktüte und der des Inhalts gibt. Von Farb- über Konservierungsstoffen bis hin zu den berüchtigten „E“s finden wir alles vor, was das Herzinfarktrisiko begehrt.

Lösung 3: Selbst machen
Wir geben Maiskörner in Töpfe und Pfannen, das glühend heiße Öl spritzt uns entgegen und die Hälfte der Körner springt beim Aufplatzen aus der Pfanne. Sobald wir das Elend durch das Aufsetzen eines Deckels zu verhindern versuchen, ist das Popcorn auch schon angebrannt. Hierbei reicht ein einziges, angesengtes Maiskorn, um die ganze Schüssel zu ruinieren.
Danach rutscht wie bei einem Kuchen aus dem umgestülpten Kochgeschirr ein zusammenklebender Klumpen auf den Teller, der die Form unseres Topfes hat. Nach dem ersten Geschmackstest würgen wir und ohne Umschweife wandert der ölige, fettige, verbrannte Geschmacksschock in die gelbe Tonne (weil wir das Ergebnis eindeutig nicht für Biomüll halten).

popcornloop - erfinderladen

popcornloop – erfinderladen


Wir sind sicher, dass sich auf Wikileaks ein Dossier finden lässt, das beweist, dass Heimkinogänger das Opfer einer weltweiten Verschwörung von Filmkonzernen und Kinobetreibern sind, die zu verhindern versuchen, dass leckeres Heimpopcorn hergestellt wird, damit wir weiterhin mehr Geld für die Süßspeise als für den eigentlichen Film ausgegeben. Doch so wie die erste Popcornmaschine im Jahre 1893 bei der Weltausstellung in Chicago als Wunderwerk der Technik für Aufsehen sorgte, ist der POPCORNLOOP das Zepter des Widerstands gegen diese verbrecherische Praxis im 21. Jh.:
Mikrowellen- und Supermarktpopcorn führen regelmäßig zu Feueralarm und Geschmacksnervenzusammenbrüchen. Perfektes Popcorn gibt es nur in Handarbeit – Mit dem Popcornloop wird Ihr Heimkinoerlebnis perfektioniert!

Was wie eine Mischung aus Rückenkratzer und Badehäubchen aussieht, ist ein ausgefuchstes Werk der Technik. Der hitzebeständige Stab dient dem Rühren des Popcorns unter Abdeckung durch die textile Haube, die über den Rand eines Kochtopfes gestülpt wird. [Die Zubereitung ist kinderleicht: Öl erhitzen, eine festgedrückte Schicht Puffmaiskörner hinzugeben und mit Zucker und Vanillezucker verfeinern. Unter beständigem Rühren zubereiten, bis alle Körner gepoppt sind.]

Die Erfindung verhindert Ölspritzer, das Herausspringen des Popcorns, das verbrennen und das Austreten von zu viel Feuchtigkeit. Das Popcorn wird knusprig, aber nicht trocken. Durch beständiges Rühren wird ein Anbrennen verhindert und die gleichmäßige Beschichtung des Popcorns mit Zucker und Öl gewährleistet.
Das Ergebnis ist außen knuspriger Flockenmais, der mit einer hauchdünnen Schicht aus goldgelbem, karamellisiertem Zucker glasiert wurde. Der Popcornloop lässt selbst das Kinopopcorn alt aussehen – das handgemachte Popcorn ist stets frisch, beim Essen noch warm und enthält keine Inhaltsstoffe, die Sie nicht selbst bestimmt haben. Diese Erfindung hat den Oscar verdient!

Popcornloop gibt es im erfinderladen für 21,95.- Euro.

Erfindung der Woche – BroDoMax

Leider ist es den Brotbäckern bis heute nicht gelungen, Brot zu backen, das keine zähen und harten Krusten hat. Kindern will die harte Brotschale nicht so richtig schmecken, aber auch Zahnprothesenträgern ist sie ein Graus. Zu groß ist die Gefahr, dass die oftmals wackelige Prothese mit dem harten Gebäck nicht fertig wird.

brodomax erfinderladen

Lange hatte man keine Wahl, man musste die Kanten umständlich mit dem Messer entfernen. Der Verschnitt ist dabei nicht unwesentlich. Ein neues Gerät musste her.

Der Erfinder Günter Domzal hat nun den BroDoMax® auf den marktgebracht. Der kleine praktische Helfer ist eine Stanzform, die in einem Arbeitsgang die komplette Kruste entfernt. Der BroDoMax® kommt im Zweier-Set und ist für die gängigsten Brotformen geeignet. Das Produkt wird in Deutschland hergestellt und besteht aus lebensmittelechtem Kunststoff.

marijan jordan - brodomax - erfinderladen


Marijan Jordan und Hr. Domzal im Erfinderladen Berlin

Dieser neuartige Brotausstecher ist die ideale Küchenhilfe für alle diejenigen unter uns, die keine Brotkruste mögen.
So wird man die trocken gewordene Brotkruste unkompliziert und einfach los.

Falls auch Du auf die Kruste am Brot verzichten möchtest und das praktische Helferlein Dein Eigen nennen möchtest, kannst Du es in Erfinderladen Berlin, Hamburg oder Salzburg aber auch in unserem erfinderladen Onlineshop kaufen.

Zürcher Startup Hobtime revolutioniert Hobbys und Freizeitaktivitäten

Nach einer 8-monatigen Testphase geht Hobtime in Zürich an den Start. Hobtime.com ist der weltweit erste All-in-One Dienst für Hobbys und Freizeitaktivitäten. Auf dem Marktplatz finden sich eine Vielzahl von Freizeitaktivitäten und Kurse von sowohl privaten als auch kommerziellen Anbietern. Mitglieder können auch private Aktivitäten organisieren, Freunde einladen und Gruppen verwalten. Hobtime bietet seinen Mitgliedern zudem die Möglichkeit, Tipps für Aktivitäten und Events auszutauschen.

hobtime

Warum haben wir Hobtime gegründet? In der Freizeit mehr erleben
Hobtime will seinen Mitgliedern helfen, in ihrer Freizeit mehr zu erleben. Wir glauben, dass die Suche und Planung von Aktivitäten eine Sache von wenigen Klicks sein sollte. Hobtime ist der weltweit einzige Dienst, der von der Idee bis zur Termingestaltung alles auf einer Plattform anbietet. “Unsere Mitglieder erhalten die Macht, ihre Freizeit nach eigenen Wünschen zu gestalten. Hobtime liefert alles, was sie für ein aktives Leben brauchen. Alles einfach und On- Demand” so der Erfinder und Gründer von Hobtime Attila Ilman.

Wie funktioniert Hobtime? Alles auf einer Plattform
Hobtime-Mitglieder erhalten ein persönliches “Cockpit”, in dem sie ihren Aktivitätenkalender und Neuigkeiten sehen und verwalten können. Die Rubrik “Ideen” liefert Freizeittipps, auf “Aktivitäten” finden sich Freizeitaktivitäten und Kurse, die allen offen stehen, und “Gruppen” verbindet Menschen mit gemeinsamen Interessen. Mitglieder haben zudem die Möglichkeit passende Termine zu finden, Veranstaltungen zu organisieren und Freunde einzuladen.

Was sagen die ersten Benützer? Nie wieder Langeweile
„Früher habe ich meine Freizeit kaum geplant; neue Ideen und Aktivitäten zu finden war mir zu aufwendig. Ab und zu ins Kino gehen und die gleichen Restaurants besuchen; das war‘s. Dann habe ich per Zufall die Hobtime App entdeckt. Seitdem sieht meine Freizeit ganz anders aus. Diesen Samstag gehen wir mit Freunden Paintball ausprobieren. Sonntag ist International Picnic Tag, ich freue mich auf das gute Essen. Montags lerne ich tauchen. Mittwoch ist jetzt mein Fussball Tag, habe eine neue Gruppe gefunden. Meine Freizeit macht jetzt viel mehr Spass.“

Über den Gründer Von Zürich aus die Welt verändern
Attila Ilman, Gründer von Hobtime, hat einen Doktortitel in Innovation Management derUniversität St. Gallen. Bis vor Kurzem war er Leiter des Online- und Telesales-Bereichs des grössten privaten Telekomanbieters der Schweiz. Die Idee zu Hobtime kam ihm während dieser Zeit, als er seine knappe Freizeit besser gestalten wollte. Seine Suche nach Tools, die ihm dabei helfen könnten, war zwar erfolglos, aber er hatte eine Marktlücke entdeckt. Er kündigte alles, um sich voll und ganz auf seine Vision zu konzentrieren.

Der Schweizer Cleantech Startup GreenMotion

Es ist ein erhebendes Gefühl, in einem Elektroauto zu sitzen und „Gas“ zu geben.
Das Schweizer Cleantech Startup GreenMotion Sàrl aus Bussigny-près-Lausanne will Elektroauto Szene stärker in den leben rufen.

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Wenn unsere Mobilität dereinst grüner werden soll, kommen wir um eine verbereitung von Elektroautos nicht aus. Dazu nötig sind aber nicht nur neue Elektrofahrzeuge, sondern auch die passende Stromversorgung, die passenden Tankstellen. Für den Aufbau dieser Infrastruktur hat sich ein Jungunternehmen aus Lausanne in Position gebracht.

Das Problem: es gibt erst rund 500 Elektrofahrzeuge in der Schweiz. Damit befindet sich Green Motion weit vor der Kurve und in einem Markt, der noch weitgehend eine grüne Wiese ist. Mit gutem Grund – Elektro-Fahrzeuge sind teuer und eben: Ladestationen gibt es noch kaum. Das nennt CEO James Pittendrigh das Huhn-und-Ei-Problem, mit dem Green Motion konfrontiert ist, laut Startwerk.

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Das bringt auch mit sich, dass man es mit einem “moving market” mit einer Menge Unwägbarkeiten zu tun hat.Schliesslich entwickle man die Lösung für ein Problem, das noch gar nicht akut ist. James legt zwar Wert darauf, dass Green Motion ein fertiges und einsetzbares Produkt hat, gleichzeitig steht aber noch nicht fest, wie kommende Ladestationen aussehen werden. Green Motions Produkt hat damit etwas von einem Toolkit, das bewusst adaptierbar gehalten wird – je nachdem welche Standards sich in Zukunft durchsetzen werden. So ist bislang beispielsweise noch nicht klar, welches Steckerformat das Rennen machen und welche Zahlungsmethode am ehesten zum Einsatz kommen werden.

Entsprechend bietet Green Motion verschiedene Lösungen und setzt nicht auf eine spezifische Ausführung. Zum Beispiel beim Zahlungssystem; ein Prepaidmodell ist ebenso entwickelt wie Billing per Kreditkarte oder eine RFID-Lösung, die auch bereits an der Ladestation der ETH Lausanne getestet wird.

Tests sind ein wichtiges Stichwort – dass noch nichts in Stein gemeisselt ist in diesem Markt äussert sich auch darin, dass die ersten Kunden von Green Motion Ladestationen vor allem zu Testzwecken einsetzen. In diesem frühen Stadium der Technologie wollen besonders Energieunternehmen zunächst herausfinden, was sich im täglichen Einsatz bewährt und wie Kunden Elektrofahrzeuge nutzen.

Die Ladestationen lässt Green Motion bisher ausschliesslich bei einer Reihe von Schweizer Vertragspartnern bauen. Die Stationen selbst sind dabei aber nur ein Teil des Geschäftsmodells. Das Startup will auch mit einem mehrstufigen Servicemodell zu Erträgen und repeat business kommen. So sind Plattformen vorgesehen, die zum einen ein Monitoringsystem und eine zentralisierte Verwaltung der Stationen ermöglichen. Auf diesem Weg können die Betreiber Nutzung und Einkünfte jeder Station im Detail überwachen. Auf der Kundenseite soll es zum anderen Onlinedienste geben, welche Statistiken für die Nutzer bereithalten, beispielsweise zur Verwendung oder CO2-Bilanz. Auch eine Routenplanung, die über die für längere Fahrten nötigen Ladestationen informiert, ist angedacht.

Die drei Gründer von Green Motion bringen alle schon einen breiten Erfahrungsschatz mit. Der jetzige CEO James Pittendrigh verfügt über einen Background im IT-Consulting, CTO Christophe Millet hat bereits mehrere IT-Startups gegründet und François Randin, der sich um das operative Geschäft kümmert, hat zahlreiche Software-Projekte gemanagt und begleitet.

Das 2009 gegründete Unternehmen hat im Juni 2010 den ersten Prototypen einer Ladestation fertig gestellt. Den ersten Kunden hat Green Motion im September mit drei Ladestationen beliefern können. Seither hat das Unternehmen ein Dutzend weitere Stromzapfsäulen an verschiedenen Westschweizer Standorten platziert. Wie James erklärt, hat Green Motion drei primäre Marktsegmente im Blick:

* Kantone und Gemeinden
* Energieunternehmen
* Private Unternehmen und Betreiber von Parkgelegenheiten und ähnlicher Infrastruktur

Für eine zukünftige, verstärkte Promotion der Elektrofahrzeuge und der dazugehörigen Infrastruktur hoffen die Gründer unter anderem auf die öffentliche Hand. Verschiedene europäische Länder setzen zurzeit gezielte Anreize für Investitionen in diesen Sektor oder subventioneren Hersteller direkt. So etwa in Frankreich und Grossbritannien (In Großbritannien erhalten Käufer eines Neufahrzeugs eine staatliche Förderung in Höhe von 5.000 Pfund (rund 5.600 Euro), wenn sie sich bei der Wahl des Autos für eines mit elektrischem Antrieb entscheiden.) , und auch in Deutschland wurde gerade ein entsprechendes Paket geschnürt bei dem Gipfel zu Elektroautos. Diese Märkte sind darum derzeit auch mindestens so interessant wie die Schweiz.

Green Motion hat ein KTI-Startup-Label im Gepäck und wird unterstützt von der Wirtschaftsförderung des Kantons Waadt SELT. Das Startup hat bereits zwei private Investoren und ist auf der Suche nach weiteren.

Die Limmex Notruf-Uhr mit der neuster GPS-Technologie

Limmex ist ein Vorreiter in der Entwicklung von mobilen Notrufgeräten und erleichtert täglich das Leben von tausenden von Menschen. Nun bietet das Schweizer Unternehmen seinen Kunden einen weiteren Mehrwert: Ein eingebautes GPS-Modul ermöglicht neu Angehörigen und Rettungsorganisationen den Aufenthaltsort des Uhrenträgers in einem Notfall einfach, schnell und präzise zu bestimmen. Die neuen GPS-Modelle sind ab 15. Oktober im Handel erhältlich.

Dank GPS-Ortung noch schneller Hilfe erhalten
Bei der Verständigung mit Personen in Not kann es z.B. aufgrund von Orientierungslosigkeit Probleme geben, die entscheidende Minuten bis zur Rettung kosten. Ab sofort gehört das dank den neuen GPS-Modellen von Limmex der Vergangenheit an. Durch ein integriertes Hochleistungs-GPS-Modul der neusten Generation (A-GPS) können Limmex-Träger ausserhalb von Gebäuden über Satellit schnell und präzise geortet werden.

In einem Notfall ruft der Uhrenträger per Knopfdruck Angehörige oder eine Notrufzentrale an. Gleichzeitig stellt die Limmex-Uhr automatisch eine Verbindung zu Satelliten her, die den Standort der Uhr ermitteln.

Limmex weiss «Liberty 01» und schwarz «Liberty 02»

Limmex: weiss «Liberty 01» und schwarz «Liberty 02»

Vorgehen in einer Notfallsituation
Die Ortung in einer Notsituation ist denkbar einfach. Nimmt ein registrierter Helfer einen Notruf entgegen, erhält er zudem eine SMS mit einem Karten-Link. Durch Öffnen der Karte kann die Position der Limmex-Uhr zum Zeitpunkt des letzten Notrufs eingesehen werden. Zusätzlich kann der Uhrenträger den Link vorab per Email an Personen seiner Wahl schicken.
Eine Ortung der Uhr wird nur vorgenommen wenn ein Notruf ausgelöst wird. So wird einerseits sichergestellt, dass die Batterie der Notruf-Uhr geschont wird und die Uhr im Notfall am Handgelenk des Trägers und nicht an der Steckdose hängt. Andererseits wird der Uhrenträger nur dann geortet, wenn er das wirklich möchte.

Technik kombiniert mit Stil und Design
Trotz zusätzlicher Technik überzeugen die GPS-Modelle von Limmex weiterhin durch ihr Design einer unauffälligen klassischen Armbanduhr. So verschönert die Limmex-Uhr das Handgelenk als schlichtes Schmuckstück, das gerne getragen wird und sich erst im Notfall in ein einfach zu bedienendes Notrufsystem verwandelt. 2013 erhielt die Notruf-Uhr den renommierten «Red Dot Design Award», 2014 wurde sie für den begehrten «German Design Award» nominiert.

Weitere Informationen und Bildmaterial
Für CHF 575.- sind die neuen Modelle Liberty 01 GPS und Liberty 02 GPS ab 15. Oktober in über 100 Verkaufsstellen in der Schweiz und über den Limmex-Webshop erhältlich: www.limmex.com/ch/de/vendors

make a difference mit Vegane Sneaker

Soziales und umweltbewusstes Engagement ist Teil der Esprit Philosophie. Die Erfinder von Esprit Doug und Susie Tompkins hatten 1968 bei der Gründung des Unternehmens bereits die wegweisende Vision, eine Modemarke mit Verantwortung für Mensch und Natur zu schaffen und waren damit ihrer Zeit weit voraus.

In Sinne der Erfinder und aufgrund der stetig steigenden Nachfrage nach tierfreundlicher Bekleidung, Schuhen und Accessoires stockt der inzwischen internationale Modekonzern Esprit in Sachen Tier- und Umweltschutz auf und bringt eine neue stylishe Kollektion lederfreier Sneaker für Frauen auf den Markt. Diese sind mit einem Hinweisschild mit der Aufschrift „PETA-Approved Vegan“ versehen.
Die Kollektion ist erhältlich in Esprit Läden in über 40 Ländern – so auch in der Schweiz sowie online unter: www.espritshop.ch.

Die Etiketten sind auf Englisch, Französisch und Deutsch tragen folgende Aufschrift : „Dieses Produkt wurde von PETA als vegan zertifiziert, da für dessen Herstellung keine Komponenten tierischen Ursprungs verwendet wurden.“

Vegane Sneaker Booties mit Schnürung Bild: esprit

Vegane Sneaker Booties mit Schnürung.
Bild: espritshop.ch


Die Vegane Sneaker Booties mit Schnürung der Esprit-Kollektion sind aus umweltfreundlichem Kunstleder und hochqualitativem Canvas hergestellt.
Sie zeigen deutlich, wie einfach es ist, einen modernen Look zu schaffen, für den kein Tier leiden musste. Sie sind bequem sehr angenehm zu tragen. Sie haben einen zusätzlichen Zipper auf der Innenseite, einen hohen Cut mit großer Zunge und Textilkante am Ausschnitt.

Der ökologische Fußabdruck tierfreier Materialien – egal ob pflanzlich oder synthetisch – ist verschwindend gering im Vergleich zu der durch Massentierhaltung verursachten Umweltzerstörung und sie tragen zudem nicht zu dem unvorstellbaren Tierleid bei, welches in der Herstellung von Leder, Wolle und Daunen steckt. Tierfreundliche Materialien sind damit die beste Wahl für die Tiere und für unsere Umwelt.

vegane schuhe

Vegane Sneaker Booties mit Schnürung.
Bild: espritshop.ch

Nachhaltigkeit bedeutet für Esprit, hochwertige Mode zu kreieren, die lange Freude macht. Sie wollen sicher stellen, dass diese Mode mit Respekt gegenüber der Umwelt und allen beteiligten Menschen hergestellt wird. Auf diesem langen Weg streben Sie jeden Tag danach, einen Unterschied zu erzielen, make a difference.

monolitix – die Nachgiebige Material Innovationen

Das junge Empa-Spin-off «Monolitix AG» hat sich auf nachgiebige Mechanismen spezialisiert. Diese sind reibungs- und verschleissfrei und ausserdem leichter, hygienischer und günstiger als herkömmliche Gelenkmechanismen. Die Einsatzmöglichkeiten in verschiedensten Gebieten sind enorm. Mit ihren ersten Produkten machen sich die Jungunternehmer nun daran, den Markt zu erobern.

Gegenstände mit Gelenken umgeben uns von früh bis spät. «Wir begegnen ihnen in tausenderlei Formen», erklärt Flavio Campanile, Luftfahrtingenieur und Verwaltungsratspräsident des Empa-Spin-offs Monolitix. «Ohne Gelenke wäre alles starr: Das Auto liesse sich nicht lenken, die Bremse am Velo sich nicht betätigen.» Der «Trick»: Anstatt die für einen Mechanismus erforderliche Bewegung durch klassische Lager und Gelenke zu ermöglichen, wird bei den so genannten Festkörpermechanismen bewusst auf diese Elemente verzichtet. Stattdessen wird das Material kontrolliert und reversibel verformt. Bildlich gesprochen: Anstelle einer Greifzange aus mehreren Teilen, die das traditionelle Gelenkprinzip verkörpert, rückt Campanile eine Pinzette aus einem einzigen, elastisch verformbaren Bauteil ins Zentrum.
Hier die gängigsten Gelenkvarianten:
die gängigsten Gelenkvarianten

Monolithische Systeme mit vielen Vorteilen
«Die Vorteile von monolithischen Systemen liegen auf der Hand», erläutert Campanile: Gelenklose Mechanismen sind reibungs- und verschleiss- und daher auch wartungsfrei. Das kann die laufenden Kosten von Maschinen und Instrumenten drastisch reduzieren. Bei hohen hygienischen Anforderungen, wie etwa in der Medizintechnik oder in der Lebensmittelindustrie, sind sie von Vorteil, weil sie leichter gereinigt und sterilisiert werden können. Zudem können bei Festkörpermechanismen die Montagekosten drastisch reduziert werden oder gar ganz entfallen. Das führt zu wesentlich günstigeren Produktionsprozessen.

monolitix erfindung

Und schliesslich können nachgiebige Mechanismen auch Funktionen erfüllen, die mit konventionellen Systemen nicht denkbar sind: Flugzeugflügel beispielsweise, deren Geometrie sich – wie die Vorbilder in der Natur – kontinuierlich verändern und die Nutzung der aerodynamischen Kräfte optimieren. Denkbar sind auch Heckspoiler für Formel-1-Boliden, die bei gleichem Widerstand höheren Abtrieb generieren und dadurch dafür sorgen, dass das Fahrzeug mit höherer Kurvengeschwindigkeit unterwegs ist. Nachgiebige Konzepte eignen sich auch hervorragend für Rotorenblätter an schwer zugänglichen Windrädern oder für Wälz- und Gleitlager in Solarkraftwerken, die Schlamm, Sand oder Staub ausgesetzt sind und unter Extrembedingungen funktionieren müssen.

Als Campaniles Doktoranden René Jähne und Alexander Hasse an der ETH Zürich sich mit dem Thema befassten, nahm die Geschäftsidee Konturen an. Während der Dissertationen entstanden erste Prototypen für die Medizintechnik. Die Ideen sprudelten nur so. Über Jahre hinweg forschte das Dreierteam an der Empa in der Abteilung «Mechanics for Modelling and Simulation» und entwickelte dabei Verfahren zur Analyse von flexiblen Elementen und deren Verformungen sowie Algorithmen für die Formoptimierung. Ihre Ergebnisse sind in Softwaremodule, Datenbanken und Patente eingeflossen. Die Zeit, eine eigene Firma zu gründen, kam 2010.

Greifsysteme im Katalog und innovative Ideen aus der Profischmiede
Schon bevor sie ins glaTec, das Gründerzentrum der Empa in Dübendorf, einzogen, konnten sie ihren ersten Kunden vorweisen: Backwarenhersteller HUG verwendet ihre Robotergreifer, um kleine Mürbeteig-Tortenböden sorgfältig, schnell und hygienisch vom Produktionsband zu nehmen und in die Verpackung zu legen. Für Campanile und Co. besteht die Aufgabe darin, mit ihren zahlreichen Ideen neue Kunden zu begeistern und sie dafür zu gewinnen, gemeinsam neuartige Produkte zu entwickeln. Der Leiter der Produkteentwicklung von Monolitix, René Jähne, erklärt: «Für uns als kleine Firma wäre es zu teuer, im Alleingang komplexe Produkte für einen bestimmten Markt zu entwickeln und zu vertreiben.» Sie bieten zwar eine kleine, aber feine Serie von Greifsystemen per Katalog an. Viel mehr Erfolg verspricht er sich jedoch davon, aktiv auf Hersteller von Maschinenbauteilen, Werkzeugen und Instrumenten zuzugehen. Jähne: «So lernen wir bei jedem Projekt, die Bedürfnisse einzelner Partner und deren Märkte besser kennen.» In den Gesprächen erhalten die Kunden im Gegenzug Einblick in die Ingenieursarbeit von Monolitix. Dabei wird schnell klar: Der Entwurf eines nachgiebigen Systems kann letztlich nur multidisziplinär und mit viel Knowhow entstehen.

Die neue Technologie sei gefragt, stellen die Gründer stolz fest, und verweisen darauf, dass Monolitix finanziell bereits auf eigenen Beinen steht. Was eher ungewöhnlich ist für ein so junges Unternehmen. Gemäss Businessplan soll Monolitix innerhalb der nächsten fünf Jahre zu einem KMU mit rund 40 Angestellten wachsen. Wenn sich die Dinge so rasant weiterentwickeln wie bisher, ein durchaus realistisches Ziel.