Die Limmex Notruf-Uhr mit der neuster GPS-Technologie

Limmex ist ein Vorreiter in der Entwicklung von mobilen Notrufgeräten und erleichtert täglich das Leben von tausenden von Menschen. Nun bietet das Schweizer Unternehmen seinen Kunden einen weiteren Mehrwert: Ein eingebautes GPS-Modul ermöglicht neu Angehörigen und Rettungsorganisationen den Aufenthaltsort des Uhrenträgers in einem Notfall einfach, schnell und präzise zu bestimmen. Die neuen GPS-Modelle sind ab 15. Oktober im Handel erhältlich.

Dank GPS-Ortung noch schneller Hilfe erhalten
Bei der Verständigung mit Personen in Not kann es z.B. aufgrund von Orientierungslosigkeit Probleme geben, die entscheidende Minuten bis zur Rettung kosten. Ab sofort gehört das dank den neuen GPS-Modellen von Limmex der Vergangenheit an. Durch ein integriertes Hochleistungs-GPS-Modul der neusten Generation (A-GPS) können Limmex-Träger ausserhalb von Gebäuden über Satellit schnell und präzise geortet werden.

In einem Notfall ruft der Uhrenträger per Knopfdruck Angehörige oder eine Notrufzentrale an. Gleichzeitig stellt die Limmex-Uhr automatisch eine Verbindung zu Satelliten her, die den Standort der Uhr ermitteln.

Limmex weiss «Liberty 01» und schwarz «Liberty 02»

Limmex: weiss «Liberty 01» und schwarz «Liberty 02»

Vorgehen in einer Notfallsituation
Die Ortung in einer Notsituation ist denkbar einfach. Nimmt ein registrierter Helfer einen Notruf entgegen, erhält er zudem eine SMS mit einem Karten-Link. Durch Öffnen der Karte kann die Position der Limmex-Uhr zum Zeitpunkt des letzten Notrufs eingesehen werden. Zusätzlich kann der Uhrenträger den Link vorab per Email an Personen seiner Wahl schicken.
Eine Ortung der Uhr wird nur vorgenommen wenn ein Notruf ausgelöst wird. So wird einerseits sichergestellt, dass die Batterie der Notruf-Uhr geschont wird und die Uhr im Notfall am Handgelenk des Trägers und nicht an der Steckdose hängt. Andererseits wird der Uhrenträger nur dann geortet, wenn er das wirklich möchte.

Technik kombiniert mit Stil und Design
Trotz zusätzlicher Technik überzeugen die GPS-Modelle von Limmex weiterhin durch ihr Design einer unauffälligen klassischen Armbanduhr. So verschönert die Limmex-Uhr das Handgelenk als schlichtes Schmuckstück, das gerne getragen wird und sich erst im Notfall in ein einfach zu bedienendes Notrufsystem verwandelt. 2013 erhielt die Notruf-Uhr den renommierten «Red Dot Design Award», 2014 wurde sie für den begehrten «German Design Award» nominiert.

Weitere Informationen und Bildmaterial
Für CHF 575.- sind die neuen Modelle Liberty 01 GPS und Liberty 02 GPS ab 15. Oktober in über 100 Verkaufsstellen in der Schweiz und über den Limmex-Webshop erhältlich: www.limmex.com/ch/de/vendors

make a difference mit Vegane Sneaker

Soziales und umweltbewusstes Engagement ist Teil der Esprit Philosophie. Die Erfinder von Esprit Doug und Susie Tompkins hatten 1968 bei der Gründung des Unternehmens bereits die wegweisende Vision, eine Modemarke mit Verantwortung für Mensch und Natur zu schaffen und waren damit ihrer Zeit weit voraus.

In Sinne der Erfinder und aufgrund der stetig steigenden Nachfrage nach tierfreundlicher Bekleidung, Schuhen und Accessoires stockt der inzwischen internationale Modekonzern Esprit in Sachen Tier- und Umweltschutz auf und bringt eine neue stylishe Kollektion lederfreier Sneaker für Frauen auf den Markt. Diese sind mit einem Hinweisschild mit der Aufschrift „PETA-Approved Vegan“ versehen.
Die Kollektion ist erhältlich in Esprit Läden in über 40 Ländern – so auch in der Schweiz sowie online unter: www.espritshop.ch.

Die Etiketten sind auf Englisch, Französisch und Deutsch tragen folgende Aufschrift : „Dieses Produkt wurde von PETA als vegan zertifiziert, da für dessen Herstellung keine Komponenten tierischen Ursprungs verwendet wurden.“

Vegane Sneaker Booties mit Schnürung Bild: esprit

Vegane Sneaker Booties mit Schnürung.
Bild: espritshop.ch


Die Vegane Sneaker Booties mit Schnürung der Esprit-Kollektion sind aus umweltfreundlichem Kunstleder und hochqualitativem Canvas hergestellt.
Sie zeigen deutlich, wie einfach es ist, einen modernen Look zu schaffen, für den kein Tier leiden musste. Sie sind bequem sehr angenehm zu tragen. Sie haben einen zusätzlichen Zipper auf der Innenseite, einen hohen Cut mit großer Zunge und Textilkante am Ausschnitt.

Der ökologische Fußabdruck tierfreier Materialien – egal ob pflanzlich oder synthetisch – ist verschwindend gering im Vergleich zu der durch Massentierhaltung verursachten Umweltzerstörung und sie tragen zudem nicht zu dem unvorstellbaren Tierleid bei, welches in der Herstellung von Leder, Wolle und Daunen steckt. Tierfreundliche Materialien sind damit die beste Wahl für die Tiere und für unsere Umwelt.

vegane schuhe

Vegane Sneaker Booties mit Schnürung.
Bild: espritshop.ch

Nachhaltigkeit bedeutet für Esprit, hochwertige Mode zu kreieren, die lange Freude macht. Sie wollen sicher stellen, dass diese Mode mit Respekt gegenüber der Umwelt und allen beteiligten Menschen hergestellt wird. Auf diesem langen Weg streben Sie jeden Tag danach, einen Unterschied zu erzielen, make a difference.

monolitix – die Nachgiebige Material Innovationen

Das junge Empa-Spin-off «Monolitix AG» hat sich auf nachgiebige Mechanismen spezialisiert. Diese sind reibungs- und verschleissfrei und ausserdem leichter, hygienischer und günstiger als herkömmliche Gelenkmechanismen. Die Einsatzmöglichkeiten in verschiedensten Gebieten sind enorm. Mit ihren ersten Produkten machen sich die Jungunternehmer nun daran, den Markt zu erobern.

Gegenstände mit Gelenken umgeben uns von früh bis spät. «Wir begegnen ihnen in tausenderlei Formen», erklärt Flavio Campanile, Luftfahrtingenieur und Verwaltungsratspräsident des Empa-Spin-offs Monolitix. «Ohne Gelenke wäre alles starr: Das Auto liesse sich nicht lenken, die Bremse am Velo sich nicht betätigen.» Der «Trick»: Anstatt die für einen Mechanismus erforderliche Bewegung durch klassische Lager und Gelenke zu ermöglichen, wird bei den so genannten Festkörpermechanismen bewusst auf diese Elemente verzichtet. Stattdessen wird das Material kontrolliert und reversibel verformt. Bildlich gesprochen: Anstelle einer Greifzange aus mehreren Teilen, die das traditionelle Gelenkprinzip verkörpert, rückt Campanile eine Pinzette aus einem einzigen, elastisch verformbaren Bauteil ins Zentrum.
Hier die gängigsten Gelenkvarianten:
die gängigsten Gelenkvarianten

Monolithische Systeme mit vielen Vorteilen
«Die Vorteile von monolithischen Systemen liegen auf der Hand», erläutert Campanile: Gelenklose Mechanismen sind reibungs- und verschleiss- und daher auch wartungsfrei. Das kann die laufenden Kosten von Maschinen und Instrumenten drastisch reduzieren. Bei hohen hygienischen Anforderungen, wie etwa in der Medizintechnik oder in der Lebensmittelindustrie, sind sie von Vorteil, weil sie leichter gereinigt und sterilisiert werden können. Zudem können bei Festkörpermechanismen die Montagekosten drastisch reduziert werden oder gar ganz entfallen. Das führt zu wesentlich günstigeren Produktionsprozessen.

monolitix erfindung

Und schliesslich können nachgiebige Mechanismen auch Funktionen erfüllen, die mit konventionellen Systemen nicht denkbar sind: Flugzeugflügel beispielsweise, deren Geometrie sich – wie die Vorbilder in der Natur – kontinuierlich verändern und die Nutzung der aerodynamischen Kräfte optimieren. Denkbar sind auch Heckspoiler für Formel-1-Boliden, die bei gleichem Widerstand höheren Abtrieb generieren und dadurch dafür sorgen, dass das Fahrzeug mit höherer Kurvengeschwindigkeit unterwegs ist. Nachgiebige Konzepte eignen sich auch hervorragend für Rotorenblätter an schwer zugänglichen Windrädern oder für Wälz- und Gleitlager in Solarkraftwerken, die Schlamm, Sand oder Staub ausgesetzt sind und unter Extrembedingungen funktionieren müssen.

Als Campaniles Doktoranden René Jähne und Alexander Hasse an der ETH Zürich sich mit dem Thema befassten, nahm die Geschäftsidee Konturen an. Während der Dissertationen entstanden erste Prototypen für die Medizintechnik. Die Ideen sprudelten nur so. Über Jahre hinweg forschte das Dreierteam an der Empa in der Abteilung «Mechanics for Modelling and Simulation» und entwickelte dabei Verfahren zur Analyse von flexiblen Elementen und deren Verformungen sowie Algorithmen für die Formoptimierung. Ihre Ergebnisse sind in Softwaremodule, Datenbanken und Patente eingeflossen. Die Zeit, eine eigene Firma zu gründen, kam 2010.

Greifsysteme im Katalog und innovative Ideen aus der Profischmiede
Schon bevor sie ins glaTec, das Gründerzentrum der Empa in Dübendorf, einzogen, konnten sie ihren ersten Kunden vorweisen: Backwarenhersteller HUG verwendet ihre Robotergreifer, um kleine Mürbeteig-Tortenböden sorgfältig, schnell und hygienisch vom Produktionsband zu nehmen und in die Verpackung zu legen. Für Campanile und Co. besteht die Aufgabe darin, mit ihren zahlreichen Ideen neue Kunden zu begeistern und sie dafür zu gewinnen, gemeinsam neuartige Produkte zu entwickeln. Der Leiter der Produkteentwicklung von Monolitix, René Jähne, erklärt: «Für uns als kleine Firma wäre es zu teuer, im Alleingang komplexe Produkte für einen bestimmten Markt zu entwickeln und zu vertreiben.» Sie bieten zwar eine kleine, aber feine Serie von Greifsystemen per Katalog an. Viel mehr Erfolg verspricht er sich jedoch davon, aktiv auf Hersteller von Maschinenbauteilen, Werkzeugen und Instrumenten zuzugehen. Jähne: «So lernen wir bei jedem Projekt, die Bedürfnisse einzelner Partner und deren Märkte besser kennen.» In den Gesprächen erhalten die Kunden im Gegenzug Einblick in die Ingenieursarbeit von Monolitix. Dabei wird schnell klar: Der Entwurf eines nachgiebigen Systems kann letztlich nur multidisziplinär und mit viel Knowhow entstehen.

Die neue Technologie sei gefragt, stellen die Gründer stolz fest, und verweisen darauf, dass Monolitix finanziell bereits auf eigenen Beinen steht. Was eher ungewöhnlich ist für ein so junges Unternehmen. Gemäss Businessplan soll Monolitix innerhalb der nächsten fünf Jahre zu einem KMU mit rund 40 Angestellten wachsen. Wenn sich die Dinge so rasant weiterentwickeln wie bisher, ein durchaus realistisches Ziel.

Fluss der Zeit – die HYT Uhr Erfindungen

Die Uhren des Bieler Unternehmens HYT zeigen die Zeit mit Flüssigkeit an. das Unternehmen ist auch unter den “TOP 100 – Die besten Schweizer Startups 2014″.

Die Erfinderalchimisten bzw. Hydro Mechanical Horologists von HYT setzen die Utopie in Realität um, indem sie Mechanik und Fluidtechnik in einer Armbanduhr vereinen. Sie sind ebenso leidenschaftlich unkonventionell wie den strengen Regeln der hohen Uhrmacherkunst treu – und scheuen sich auch nicht, diese über den Haufen zu werfen.

Indem sie die kühne Herausforderung gemeistert haben, die Zeit fliessend anzuzeigen, lösen sie nicht nur eine Revolution in der Welt der Uhrmacherei aus, sondern setzen auch alle früheren Erkenntnisse ausser Kraft, weil sie zwei im Prinzip völlig gegensätzliche Welten zusammenbringen. Seit den Klepsydren der Pharaonen konnte das Gesetz der Schwerkraft nicht ausser Kraft gesetzt werden, um die Energie des Wassers in einer Arm banduhr zu nutzen. HYT hat es geschafft.

HYT Uhr Erfindung

Das Leitmotiv: mechanisch-fluidisch oder ultra-hybrid. Das Rezept: avantgardistische uhrmacherische Entwicklungen, auf die Spitze getriebene Ingenieurkunst, Hightech- Materialien, emotionsgeladenes Design. Erster Höhepunkt von HYT: die H1, eine Uhr, die von hoher Uhrmacherkunst zeugt und für sich alleine die Identität der Marke verkörpert. Innovationsdurst, makellose Ausführung, kompromisslose Qualität – denn bei HYT steht immer das Produkt selbst im Mittelpunkt.

Aber auch ein Zeitmesser, der einen neuen Weg des intuitiven Ablesens einschlägt. Ein mechanischer Höhenflug, der von einem völlig neuartigen Ansatz zeugt. Eine gewagte Architektur, die jedoch nichts dem Zufall überlässt. Jedes Element ist bis ins kleinste Detail sorgfältig durchdacht und hergestellt. Das mitreissende und rebellische Design zeichnet sich durch unverkennbare Merkmale aus und unterstreicht den ausdrucksstarken Charakter und die aussergewöhnliche Kreativität dieses Meisterstücks.

Das Labor für Hydromechanik von HYT ist ein Brutkasten für Innovation, der sich dem stetigen Weiterstreben im Bereich der Hybridisierung verschrieben hat. Die H1 geht nahtlos als Legende in die hohe Uhrmacherkunst des neuen Jahrtausends ein.

Entstanden ist die Erfindung zur Uhr mit Flüssigkeit parallel in zwei Köpfen. Vincent Perriard, früher Chef der Uhrenmarke Concord, hatte vor Jahren einmal die Idee, Mechanik und Flüssigkeit in einem Uhrwerk zu verbinden. Im Jahr 2010 lernte er den Genfer Lucien Vouillamoz kennen. Der Erfinder und Entwickler hatte bereits seit einigen Jahren an einer Uhr mit flüssiger Anzeige getüftelt.
Eine HYT-Uhr kostet zwischen 43’000 und 65’000 Franken.


HYT CEO Vincent Perriard Interview Basel World 2013

Innovativer Rucksack gewinnt James Dyson Studentenpreis

David Freitag aus Schaffhausen hat mit dem neuartigen Outdoor-Rucksack Caturix den James Dyson Award in der Schweiz gewonnen. Das technische Herzstück des Diplomarbeitprojekts von Freitag an der Zürcher Hochschule der Künste ist ein innovatives Verschlusssystem. Dieses ermöglicht ein einfacheres Erreichen des Rucksackinhalts in allen Lagen und besonders in schwierigeren Kletterpassagen. Dadurch wird die Sicherheit des Bergsteigers erhöht.

james dyson award 2014
In der Schweiz ist der 12. James Dyson Award in Zusammenarbeit mit der swiss design association (sda) verliehen worden. Die nationale Jury hat aus 28 eingereichten Schweizer Projekten aus den Bereichen Industrie- und Produktdesign das beste nationale Projekt ermittelt. In der Schweiz hat Caturix, ein innovativer und äusserst praktischer Rucksack, gewonnen. «Als Ingenieure müssen wir bestehende Dinge hinterfragen und prüfen, ob nicht ein anderer Weg besser ist.» Diese Aussage von Erfinder und Firmeninhaber James Dyson passt perfekt zum Gewinnerprojekt.

Der Rucksack mit neuartigem Tragesystem für mehr Flexibilität und Sicherheit

Seit vielen Jahren wurde der Outdoor-Rucksack nicht mehr grundlegend verändert. Durch eigene Erfahrung und viele Selbsttests hat David Freitag (25) erkannt, dass bei herkömmlichen Rucksäcken der Zugang zum Inhalt während schwieriger Kletterpassagen teilweise fast unmöglich ist. David Freitag erklärt: «Solche Strecken können Stunden dauern. Währenddessen müssen Verpflegung und Notfallausrüstung einfach erreichbar sein. In dieser Hinsicht bedeutet höhere Flexibilität zugleich auch mehr persönliche Sicherheit für den Bergsteiger.» Das bewog den Studenten dazu, die grundlegende Funktionalität des Rucksacks zu hinterfragen, und er ist dabei auf das bislang kaum veränderte Tragesystem gestossen.

David Freitag Erfinder

David Freitag gewinnt hierzulande den James Dyson Award 2014 und erhält 3000 Franken und eine Jungmitgliedschaft bei der swiss design association.
David Freitag hat mit Caturix einen neuartigen Verschluss für das Rucksack-Tragesystem entwickelt, bei dem die Schulterriemen in einem Kreuz über dem Brustkorb zusammen kommen. Der innovative Verschluss ermöglicht mehr Flexibilität in der Handhabung. In der Ursprungsposition können drei Varianten gewählt werden: Der Verschluss kann in der Mitte getrennt und auf beiden Seiten jeweils diagonal geöffnet werden. Sobald eine Variante ausgelöst wird, verhindert die Mechanik im Verschluss eine Fehlbetätigung der anderen Lösungen. In der Mitte wird der Rucksack getrennt, um ihn klassisch auszuziehen. Die diagonalen Varianten eignen sich, um mit einer Hand den Rucksack nach vorne zu drehen und sich somit Zugang zum gewünschten Inhalt zu verschaffen, ohne den Rucksack ausziehen zu müssen.

Caturix David Freitag Erfinder

Neben dem innovativen Verschlusssystem weist der Rucksack noch weitere Verbesserungen auf: Viel Ausrüstung kann beim Zustieg in einem grossen Fach verstaut werden. Beim Einstieg in die Wand wird dieser Aussenstoff abgenommen, deponiert oder im Rucksack verstaut. Dadurch hat man beim Klettern einen schlanken Rucksack, der mehr Bewegungsfreiheit ermöglicht. Um ein Durcheinander mit dem Klettergurt und dem Hüftgurt des Rucksacks zu vermeiden, können die Hüftflossen praktisch und schnell verstaut werden. Eine neue Pickelbefestigung ermöglicht zudem das Abnehmen des Pickels vom Rucksack, ohne ihn ausziehen zu müssen. Für anderes Gelände kann der Pickel sicherer befestigt werden.

Jurypräsident Prof. Gregor Naef lobt die Erfindung: «Jeder Bergsteiger kennt das Problem herkömmlicher Rucksacksysteme. Caturix hat eine höchst funktionale, sichere und gleichzeitig unkomplizierte und formschöne Antwort gefunden. Die Chancen, am Markt zu bestehen, sind gegeben.»

Die besten 5 Schweizer Projekte für das internationale Finale gewählt

Das Schweizer Gewinnerprojekt wird mit 4 weiteren hochwertigen Schweizer Erfindungen an das internationale Finale des James Dyson Award weitergereicht. Hier erhalten alle nochmals die Chance,
30 000 Pfund für sich und 10 000 Pfund für ihre Hochschule zu gewinnen. Die Qualität der Projekte war für das Weiterkommen entscheidend, denn nur bis zu maximal 5 hochwertige Produktideen durften gemäss Reglement weitergereicht werden. Der internationale Gewinner wird am 6. November 2014 bekannt gegeben.

Aus der Schweiz haben sich qualifiziert:

Caturix
Neuartiges Tragesystem für Rucksäcke ermöglicht einfacheres Erreichen des Inhalts, wodurch die Sicherheit beim Bergsport gesteigert wird.
Erfinder: David Freitag
Von: Schaffhausen
Schule: Zürcher Hochschule der Künste
Caturix_David Freitag_Erfindung

Down Up
Der Trink- und Wasserhahn: Mit einem Finger kann das Wasser umgeleitet werden, um wie aus einem Brunnen trinken zu können.
Alice Spieser Erfinderin
Erfinderin: Alice Spieser
Von: Genf
Schule: ECAL/Haute école d’art et de design Lausanne
Down up_Alice Spieser_Erfindung

Woodlouse
Faltbare und kompakte Schneeschuhe, auf die Bedürfnisse der Freerider angepasst.
Romain Gaillard Erfinder
Erfinder: Romain Gaillard
Von: Lausanne
Schule: ECAL/Haute école d’art et de design Lausanne
Woodlouse_Romain Gaillard_Erfindung

Gills
Schwimmflossen und Wasserschuhe in einem.
Erfinderin: Anaïs Benoît
Anais Benoît Erfinderin
Von: Paris
Schule: ECAL/Haute école d’art et de design Lausanne
Gills_Anaïs Benoît_Erfindung

Stride
Prothesenfuss, bei dem problemlos drei Absatzhöhen eingestellt werden können.
Erfinderin: Derya Ayfer
Derya Ayfer Erfinderin
Von: St. Gallen
Schule: Fachhochschule Nordwestschweiz
Stride_Derya Ayfer_Erfindung

Über den James Dyson Award

Beim James Dyson Award können Studierende weltweit ihre Projekte auf der Internetplattform www.jamesdysonaward.org anmelden. Dort präsentieren die Teilnehmenden die Erfindungen mittels Video-, Bild- und Textdateien. Auf der Seite können Interessierte auch jederzeit die weltweit eingereichten Projekte einsehen. Nationale Jurys bewerten die Projekte und reichen bis zu 5 Projekte ans internationale Finale ein und bestimmen einen Ländergewinner.

In der Schweiz setzte sich die Jury zusammen aus Urs Honegger (Redaktor «Hochparterre»), Alexis Georgacopoulos (Direktor ECAL Lausanne), Nicole Kind (Leiterin Industrial Design an der Zürcher Hochschule der Künste), Prof. Gregor Naef (langjähriger Präsident der swiss design association, Dozent an der Hochschule für Gestaltung und Kunst am Institut Industrial Design in Aarau, FHNW) und Peter Schweizer (Geschäftsführer Methosys GmbH). Im Vorfeld sind weltweit über 600 Projekte aus 18 Ländern angemeldet worden.

Der James Dyson Award wird international durch die James Dyson Foundation verliehen, die damit innovative Studenten weltweit unterstützt. Der Award ist die Chance für junge Designer und Designerinnen, auf nationaler und internationaler Ebene entdeckt zu werden und erste Erfahrungen im Wettbewerbsgeschäft zu sammeln.

Castingshow für Start-ups und Erfinder

Die einen haben eine spannende Geschäftsidee oder eine innovative Erfindung, aber nicht das nötige Kapital und Know-how, um ihren großen Traum zu verwirklichen. Die anderen sind erfolgreiche Investoren, Unternehmer und haben ausreichend Geld – sie sind auf der Suche nach lukrativen Geschäften.

Bei der Sendung “Die Höhle der Löwen” muss einer Jury aus namhaften Geschäftsleuten das Konzept für ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung angepriesen werden. Die einzelnen Juroren müssen dann entscheiden, ob sie sich daran beteiligen.

In der Jury sind: Vural Öger, Judith Williams, Frank Thelen, Lencke Wischhusen und Jochen Schweizer.

Die Höhle der Löwen

Sie wollen mehr. Vural Öger, Judith Williams, Frank Thelen, Lencke Wischhusen und Jochen Schweizer (von links) finanzieren mit ihrem Geld junge Start-up-Unternehmen. – Foto: Vox

Von Saunas in Fassform über Portemonnaies aus Öko-Materialien bis hin zur milbenfreien und rückenfreundlichen Matratzen – dem Erfindungsreichtum der Nachwuchsunternehmer sind keine Grenzen gesetzt. Am Ende sind die “Löwen” bereit, in Summe rund zwei Millionen Euro in verschiedene Unternehmen zu investieren.

Die Verhandlungen mit den erfahrenen Investoren sind jedoch knallhart: Sie wissen ganz genau, wie man mit einer guten Idee gutes Geld verdienen kann und investieren ihr eigenes Vermögen nur dann, wenn sie hundertprozentig überzeugt sind.

In den USA und in Großbritannien ist das TV Format ein Zuschauer Garant. Dort laufen ähnliche Formate unter Titeln wie „Shark Tank“ und „Dragons’ Den“ – teilweise bereits in der elften Auflage. Die durch die Shows geförderten und beworbenen Produkte verkaufen sich millionenfach. Ganz egal, ob Sport-Armbanduhr oder Barbecue-Soße jamaikanischen Ursprungs. Das könnte auch hierzulande funktionieren.

Die Wirtschaftsgründungsshow «Die Höhle der Löwen» zeigt auch in Woche drei keine Abnutzungserscheinungen und generierte am Dienstagabend ab 20.15 Uhr mit 10,0 Prozent Marktanteil erneut einen sehr guten Zielgruppenwert. Mit dem Gründerformat “Die Höhle der Löwen” hat Vox einen Überraschungserfolg gelandet. Aufgrund des guten Erfolges wurde die Staffel um eine weitere Folge verlängert, so dass die letzte Sendung nun am 17. Oktober ausgestrahlt wird.

Der Sessel zum Anschnallen

Das Schweizer Startup Noonee aus Zurich hat einen Sessel entwickelt, den man sich anschnallen und über den Hosen tragen kann. Die Zielgruppe dafür sind Industrie- und Fliessbandarbeiter.

noonee bietet mit dem „Chairless Chair“ eine Innovation, die etwa Fabrikarbeitern ermöglicht Rücken und Beine zu entlasten, ohne dass sie dazu einen Stuhl benötigen. Die Unterstützung läuft buchstäblich mit.

the Chairless Chair

Die Erfding von Keith Gunura der Chairless Chairs, die sein Unternehmen Noonee nun vertreibt, ist relativ simpel, aber hoch ausgeklügelt. Eine Art Exo-Skelett aus Aluminium wird an den Beinen und den Schuhen befestigt und ermöglicht so das normale Gehen. Per Knopfdruck lässt sich das Skelett fixieren – damit soll es möglich sein, über längere Zeit zu stehen, ohne viel Energie aufzuwenden.

Keith Gunura möchte seine Chairless Chairs Erfindung am Morgen im Tram als Alltags Gegenstand sehen. Zuerst ist es aber wichtiger, die Erfindung in den grossen Industriebetrieben einzuführen.

In den Handel sollen die Chairless-Chairs frühestens ab 2015 kommen – zu welchem Preis sei noch unklar. Derzeit werden Sie getestet.

Swisscows – die Schweizer Suchmaschine

Swisscows lockt mit besserer Privatsphäre und mit einem andersartigen Bedienkonzept.

Swisscows.ch ist die erste intelligente Antwortmaschine, da sie auf semantischer Informationserkennung basiert und dem Benutzer intuitive Hilfen bei seiner Suche nach Antworten bietet.

erfinder suchmaschine

Swisscows.ch ist die effiziente Alternative für alle, denen Datensicherheit und Persönlichkeitsschutz wichtig sind. Im Gegensatz zu anderen Suchmaschinen hinterlassen die Nutzer bei Swisscows.ch keine Spuren, Swisscows.ch verzichtet sogar auf die Analyse der Besucher. Ihre Themen, IP-Adressen sowie persönliche Angaben werden nicht gespeichert und auch nicht für Zusatzgeschäfte weiterverwendet. Die Server stehen alle in der Schweiz, die Daten gelangen nicht in die Hände von US-Behörden oder anderer Datenschnüffler.

Die Intelligente Data-Cloud-Technologie hilft Suchzeiten zu verringern, da aus der Vielzahl und Menge von Daten rasch und effizient Antworten generiert werden. So ist kein „Suchdenken“ erforderlich, die Technologie führt rasch zu den Antworten, die der Besucher braucht.

Swisscows.ch basiert auf einer innovativen Data-Cloud-Technologie, die nicht über die Suchworte, sondern über den inhaltlichen Zusammenhang der Daten den Sinn erkennt und so die Antworten generiert. Software-Pioniere aus der Schweiz, Deutschland und Russland haben 14 Jahre an dieser semantischen Informationserkennung auf der Grundlage von künstlicher Intelligenz gearbeitet.

Der Nutzer erhält Antworten auf seine Fragen und sinnvolle Verweise auf Angebote und Dienstleistungen. Der Werbetreibende erhält ein günstiges Angebot auf einer Schweizer Plattform für seine Textanzeigen.

Noch basieren die Suchergebnisse auf Microsofts Bing, das soll sich binnen eines Jahres aber mit eigener Indexierung ändern. Das Angebot der Schweizer Hulbee AG ist seit acht Wochen verfügbar.

Erfindung der Woche – schlaue Küchen Gadgets

Ob Platzmangel, unpraktisches Küchenzubehör oder einfach fehlendes Design; fast jede Küche birgt ihre Tücken und stellt einen alltäglich vor immer neue Herausforderungen.

Das Erfinderladen-Team hat sich daher auf die Suche nach den neuesten Helferlein auf dem Markt gemacht, um Euch das Leben ein wenig zu erleichtern und folgende Probleme zu vermeiden:

Abtopfgestell Erfindung

Wenn das abgewaschene Geschirr nicht an seinem Platz bleiben möchte und im Abtropfgestell verrutscht, ist der Ärger vor allem dann groß, wenn die Lieblingstasse dabei zu Bruch geht. Da über eine solche Art von Missgeschick nicht so schnell Gras wachsen würde, sollte es von vornhinein mit dem neuen Abtropfgestell „Mein Garten“ vermieden werden. Die flexiblen “Grashalme” passen sich an das Geschirr an und ermöglichen ein ideales Trocknungsergebnis. Und vor allen Dingen: Sie vermeiden das ungewünscht Verrutschen.

Sieb-Erfinderladen

Ein anderes Problem ist der allgemeine Platzmangel. Wie man große Dinge ganz klein machen kann, haben wir für Euch rausgefunden. Angefangen haben wir mit einem faltbaren Abtropfsieb. Wird es für Pasta, Salat und Co gebraucht, lässt es sich im Nu zusammen falten. Die patentierte Falttechnik macht es möglich, das Sieb nach Gebrauch auseinander zu klappen und umstandslos in einer Schublade zu verstauen.

Der Name des nächsten Problemlöser ist Programm: Transfer! Das Schneidebrett steht leicht erhöht und besitzt eine Aussparung, eine Mulde, an seinem Ende, sodass nahezu jeder Teller darunter geschoben werden kann. Nach dem Schneiden kann man dann das Geschnittene kinderleicht zum Teller schieben, ohne dass etwas danebengeht. Das mit Leinöl geölte Buchenbrett steht dann prompt für den nächsten Arbeitsgang bereit.

Das Schneidebrett - Erfindung

Bei unserer Suche haben wir eines gelernt: Oft sind es die kleinen Dinge die einen großen Effekt haben und die Küchenarbeit in hohem Maß erleichtern.
Zu kaufen gibt es die Gadgets im Erfinderladen und in unserem Onlineshop.

Erfindung der Woche – Pressident Müllverdichter

Verpackungen, Scherben, Kehricht; in Deutschland fallen jährlich Unmengen an Müll an. Allein 2012 sind dies in Berlin über 822 Tausend Tonnen Hausmüll. Bei so viel Müll kommt es Erfinderladen Hausmüllverdichter_zuallererst auf die richtige Trennung an, soviel steht fest. Aber was ist, wenn die Gelbe Tonne bereits randvoll ist, die Müllabfuhr aber noch auf sich warten lässt.

Erfinderladen-Hausmüllverdichter

Dem Erfinderladen-Team hat der Erfinder Herr Wurst einmal erzählt, wie er auf die Idee gekommen ist:
„Immer wieder habe ich mich darüber geärgert, dass die Mülltonne zu schnell voll wurde. Eigentlich ist in der Mülltonne doch viel mehr Platz. Die eine oder andere Leerung könnte ich mir doch sparen. Man muss eben nur die Luft herausdrücken, bzw. die Müllbeutel herunterdrücken/verdichten. Mit bloßer Hand war es eine Qual und manchmal auch ekelig. Außerdem nicht so effektiv. In die Tonne hinein steigen ist nicht ganz ungefährlich. Nach langem hin und her überlegen kam mir die Idee zu meinem manuellen Hausmüllverdichter „Pressident“. Es musste einfach gehen, handlich sein und natürlich effektiv.
Diese Idee habe ich erfolgreich in meinem patentierten Hausmüllverdichter „Pressident“ umgesetzt. Man hängt den Pressident in die Mülltonne ein. Fixiert mit einer Klemme vorne. Und pumpt mit einigen Handgriffen den Pressteller nach unten. Die Luft entweicht aus dem Müllbeutel. Der Müll wird manuell verdichtet. Und Sie haben wieder Platz für neue Müllbeutel. Somit sind es weniger Leerungen und Sie amortisieren die Investition in unserem „Pressident“ mit den eingesparten Leerungen. Die Mülltonne wird übrigens nicht beschädigt, da man manuell verdichtet und nicht maschinell.“

Erfinderladen-Hausmüllverdichter-2014
Der Hausmüllverdichter schafft mehr Hygiene und tut dem Geldbeutel gut, da zahlt sich die Investition von 77 Euro sehr schnell aus. Zu kaufen gibt es das Gerät im Erfinderladen in Berlin sowie in unserem erfinderladen Onlineshop .