Die Außenbeleuchtung Innovation für die Städte

Die Beleuchtungsindustrie befindet sich in einem rasanten Umgestaltungsprozess. Die Notwendigkeit der Entwicklung energieeffizienterer Geräte, der Druck durch rechtsverbindliche Vereinbarungen wie das Kyoto-Protokoll und die sich aus der LED-Revolution ergebenden neuen Möglichkeiten wirken sich positiv auf das Angebot an Beleuchtungslösungen aus.

Die aktuellen finanziellen und energetischen Herausforderungen bieten die beste Gelegenheit, nach neuen Ansätzen Ausschau zu halten. Quecksilberdampflampen werden 2015 ihre CE-Kennzeichnung verlieren und sich aus dem Markt verabschieden. Städte und Gemeinden sollten ihre Beleuchtungsprojekte deshalb schon jetzt mit neuen Lösungen ausstatten. Moderne Konzepte können das gesamte Stadtbild verbessern und Einwohnern und Besuchern gleichermaßen zugute kommen.

Jede Umgebung erfordert ein eigenes Beleuchtungskonzept, abgestimmt auf die Bedürfnisse und Anforderungen des Raumes und der Menschen, die sich dort bewegen.

Deshalb ist es notwendig eine richtige Wahl zu treffen bei Leuchten und Lampen, die sich nicht nur durch erstklassige Lichtleistung, sondern auch durch herausragendes Design auszeichnen. Der Einsatz von Intelligenten Steuerungs- und Regelsystemen ergänzen und verhelfen dem perfekten Lichtsystem bei der Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit.

Eine nachhaltige Lösung zur intelligenten Steuerung städtischer Außenbeleuchtung ist das webbasiertes System City Touch von Philips. Es geht um eine „Nachhaltige Beleuchtung im öffentlichen Raum“ wie unter dem folgenden Link erläutert: http://www.lighting.philips.ch/de/application_areas/outdoor/index.wpd.

beleuchtung

City Touch ist ein Online Verwaltungssystem für die Stadtbeleuchtung, mit dem sich über eine zentrale Schnittstelle alle Beleuchtungssysteme im Stadtgebiet erfassen und ansteuern lassen. Es ermöglicht eine dynamische Steuerung der Außenbeleuchtung über eine gesamte Stadt hinweg. Dadurch sollen im Vergleich zu konventioneller Beleuchtung bis zu 70 Prozent Einsparungen bei Energie- und Wartungskosten erzielt werden können. Das System optimiere die Anlagenwartung und -überwachung mit Echtzeitstatusberichten für jede einzelne Leuchte des Stadtgebiets, einfach und zuverlässig.

Auf diese Weise sollen Betreiber von Beleuchtungssystemen unter anderem den Energieverbrauch und die Lichtausbeute für jedes Teil ihres Systems erfassen und die Beleuchtungsintensität an die lokalen Bedürfnisse anpassen. City Touch könnte Städten in mehrfacher Hinsicht helfen, wie etwa die Reduktion der Kosten für die Außenbeleuchtung. Das System biete außerdem die Möglichkeit, Lichtpunkte in der gesamten Stadt außerhalb der Spitzenzeiten zu dimmen, Ausfälle schnell zu entdecken und intelligente Beleuchtungsabläufe zu unterstützen. Dadurch senkt es deutlich die Betriebskosten und den Energieverbrauch, was zu niedrigeren Stromrechnungen, weniger Kohlendioxidausstoß und weniger Lichtverschmutzung führt. Außerdem kann City Touch dafür sorgen, dass der Anlagenwert der Investition in die Stadtbeleuchtung erhalten bleibt. Über die zentrale Schnittstelle können Steuerung, Kontrolle, Wartungsmanagement, Investitionsplanung und die Berichterstattung zur Beleuchtungsanlage in einem System gehandhabt werden.

Eine effiziente Außenbeleuchtung ermöglicht nicht nur Energieeinsparungen, sondern erhöht auch die Sicherheit und das Wohlbefinden in Städten.

Lichtplaner, Architekten und Lichtkünstler benötigen für die Realisation von kreativen Konzepten eine vielfältige Palette aus Beleuchtungsprodukten welche durch dieses Portfolio abgedeckt werden.

Erfindungen der Woche – Gefährliche Grillsaison

Grillen kann gefährlich sein. Nicht nur, dass der Grillmeister Spiritus, Feueranzünder oder Gas kontrollieren muss, diese Saison birgt sogar doppelt so viele Gefahren, denn die hitzige Fußball Weltmeisterschaft kann den Grillmeister noch zusätzlich um seine Konzentration bringen. Aber selbst wenn der Grillmeister es schafft seine Augen vom Bildschirm fernzuhalten, gibt es die berühmt berüchtigten Würstchendiebe, die dem Grillmeister das schmackhafte Fleisch stibitzen.

Ninja-BBQ-Set-Erfinderladen

Allerdings hat sich das Erfinderladen-Team nun ein Set einfallen lassen, um die Kotelett-Klauer in die Flucht zu schlagen. Mit der Ninja Grillset & Schürze kann nun das Grill-Fleisch verteidigt werden. Die Handgriffe der Fleischgabel und des Bratenwenders sind im typischen Ninja-Stil gehalten und eignen sich dank Edelstahl perfekt für den Kampf mit und um das Grillfleisch. Sollte das nicht helfen, gäbe es da noch die Ketchup-Senf Pistole, dessen Ende des Kampfes grundsätzlich blutig ausgeht.

Ketchup-Pistole-Erfinderladen

Für die Hartgesottenen gibt es in unserem Set zudem noch den Cap Zappa, mit denen die Kronkorken durch die Luft zischen können und die Diebe abschrecken sollen.

Cap-Zappa-Kronkorken-Schleuder-Erfinderladen

Das Feuer kann also entfacht werden und das Grill-Abenteuer kann sicher beginnen!

Sommer, Sonne, Solar- mobile Freiheit für Unterwegs

Wer auch draußen mobil und autark sein möchte, hat es oftmals schwer. Zwar bieten die meisten Lokale Steckdosen an, aber von wirklicher Freiheit kann dann auch nicht die Rede sein. Im Park oder am Strand sitzen und sich keine Gedanken über die verbleibende Akkuzeit von Laptop, Handy oder auch Kamera zu machen, da fängt doch die mobile Freiheit an. Die SunnyBag steht für die mobile Freiheit. Die SunnyBag ist eine Tasche, an deren Außenseite biegbare, wasserfeste Solarpaneele angebracht sind, die den enthaltenen Hochleistungsakku laden. Dieser Akku ist mit einem USB-Ausgang versehen, an dem sämtliche Mobiltelefone, MP3-Player, iPhones, iPods, iPads, Navigationsgeräte, Kameras etc. geladen werden können.Und das innerhalb von zwei Stunden. Diese Tasche vereint innovative Technik, gutes Design und ökologische Verantwortung.

SunnyBag

So funktionieren die Solarpaneele:
Die einzigartige Triple Junction-Technologie nutzt die blauen, grünen und roten Anteile des Sonnenlichtes in unterschiedlichen Schichten der Solarzelle. Dadurch wird ein höherer Wirkungsgrad bei geringer Sonneneinstrahlung und bei diffusem Licht erreicht, als bei kristallinen Solarzellen.

SunnyBag1
Egal ob es regnet oder schneit, die SunnyBag lädt den Akku. Denn die Solarpaneele wandeln nicht nur reine Sonnenstrahlen, sondern auch normales Tageslicht und sogar künstliches Licht in elektrische Energie um. Natürlich ist die Ladefunktion bei direkter Sonneneinstrahlung am effektivsten, in knapp 2 Stunden ist ein Smartphone geladen. Bei Schlechtwetter verlängert sich die Ladezeit des Hochleistungsakkus um ein Vielfaches, aber mit vollem Akku können Sie problemlos einige Schlechtwettertage überbrücken.

SunnyBAG legt nicht nur großen Wert auf eine nachhaltige und umweltschonende Energieversorgung, sondern unterstützt auch soziale Einrichtungen. So hat das Grazer Arbeitsprojekt heidenspass die SunnyBags designt und in Handarbeit gefertigt. Dort stellen sozial benachteiligte Jugendliche aus Recyclingmaterialien Designprodukte her. Die Taschegibt es für 249,00€im Erfinderladen oder im Onlineshop käuflich zu erwerben.

Erfindung der Woche – Crossboccia

Immer mehr neue innovative Trendsportarten werden ins Leben gerufen. Dabei gibt es die beste aller Sporterfindungen doch schon lange im Erfinderladen: Crossboccia®!

Erfinderladen-Crossboccia

Die innovativen weichen Bocciabälle ermöglichen es seine Spiellust immer und überall auszuleben. Und dabei ist man nicht wie sonst bei Boule und Boccia darauf angewiesen, dass der Bocciaplatz frei ist oder gar gutes Wetter sein muss. Crossboccia® lässt sich auf jedem Untergrund spielen, sogar auf Parkett und Teppichboden. Die Spielregeln lehnen sich dabei selbstverständlich am Original an.

Der Erfinder Timo Beelow erzählt uns zum Sessionstart wie er auf die einfallsreiche Idee gekommen ist:

Erfinderladen-Crossboccia-Erfinder

Angefangen hat es, als ich mit meinen Freunden Boccia mit den traditionellen Bällen gespielt habe. Wir haben aber nicht auf einer Boulebahn gespielt, sondern überall im Gelände. Doch dabei waren die Bälle nicht kontrollierbar, Unebenheiten lenkten die Bälle ab.
Ich wollte diesen Nachteil kompensieren und hab überlegt: „Was kann man da machen?“ So kam ich auf die Crossboccia-Bälle aus Stoff gefüllt mit Granulat. Unebenheiten sind damit sogar ein zusätzlicher Funfaktor. Treppen, Tische, Mauern – die Welt ist ein Spielplatz!

Crossboccia-Erfinder
Falls auch Du zum Frühlingsbeginn immer ein spannendes Spiel für Dich und Deine Freunde dabei haben möchtest, dann findest Du die Crossboccia Bälle in unseren Erfinderläden in Berlin und Salzburg und selbstverständlich auch in unserem Onlineshop.

Erfindung der Woche: Bee-King Duellpuzzle

Alle Knospen sind am Wochenende geplatzt und ein buntes Blütenmeer erfreut unsere Sinne. Nicht nur wir, sondern auch die fleißigen Bienchen erfreuen sich nach dem kargen Winter am süßen Nektar und sind ganz aus dem Häuschen. Dass da um die ein oder andere besonders schöne Blüte schon mal ein Zank ausbrechen kann, ist keinem Bienchen zu verübeln. Im Gegenteil, denn genau dies gab dem Erfinderduo Jordan Muthenthaler die Inspiration für das Duellpuzzle Bee-King!

marijan jordan - gerhard muthenthaler

Bee King ist ein Puzzel, dass man nicht allein im einsamen Kämmerlein vor sich hinlegt, sondern gegeneinander spielt. Mit den Startteilen, auf die jeweils ein Bienchen gedruckt ist, fängt das um die Wette puzzeln an. Nun liegt es an jedem der zwei Spieler so schnell wie möglich sein Spielbereich in Form des Buchstabens F zu legen. Dass es da bei den 72 blumigen Teilen wild wie in einem Bienenstock zugegen kann, ist dabei nicht ausgeschlossen.

bee king - jordan muthenthaler
Da die Puzzelteile vom Bee King mit wilden Frühlingsblumen gemustert sind und das Spiel nur aus Randteilen besteht, ist es auch für die kleineren Puzzel-Freunde, bzw. Puzzel-Gegner geeignet.

2

Falls auch Du Dich im Puzzeln duellieren möchtest, so findest Du das Bienenköniglegespiel für 14,95 Euro in unseren Erfinderläden und selbstverständlich auch in unserem Onlineshop.

Mila – Dein Marktplatz für zuverlässige Services

Suchst du jemanden, der deine Wohnung putzt oder brauchst du einen der dir dein Fahrrad repariert?

MILA AG

Die Mila AG, ein Startup aus Zürich der bereits sein Headquarter im Berlin hat, ermöglicht es dir, geprüfte Dienstleister für Arbeiten des täglichen Lebens zu finden und damit dein Alltag um vieles schöner und einfacher zu machen. Mila bringt die Menschen in der Umgebung zusammen, um gegenseitig Dinge zu erledigen oder Dienste zu tauschen.

mila - dein ;arktplatz für zuverlässige Services

Die ersten Sonnenstrahlen scheinen bereits durch unser Fenster, das Neue Jahr fängt mit dem Frühen Frühling gut an. Es ist aber die höchste Zeit für den Frühlingsputz! Das Waschen, Schrubben und Polieren kann eine professionellen Putzhilfe von Mila für dich erledigen. Aktuell ist eine tolle Mila’s Putzaktion in Zürich gestartet, 3h Stunden Reinigung für nur 50 CHF. Ein echt tolles Angebot.

mila - putzhilhe - suchen - finden

Die Benutzeroberfläche ist sehr übersichtlich und einfach. Auf einer Stadtkarte werden Gesuche und Angebote dargestellt und mit der eigenen App für iOS oder Android kann man Mila auch von unterwegs nutzen. So sieht man in Echtzeit, wer in seiner Gegend welche Dienstleistung benötigt. Mit einem Klick tritt man mit der Person in Verbindung und kann die Details des Vorhabens besprechen.

Die Mila Community hat auch ein gutes Bewertungs Tool: die Kunden bewerten die Anbieter auf der Seite oder mit der App. Abstimmen darf nur, wer ein Angebot wirklich gebucht hat.

Die Plattform finanziert sich über eine Gebühr von acht Prozent, die Nutzer bei einer positiven Abwicklung an das Unternehmen zahlen.

Die Flugroboter und Speicherarchitekturen Innovationen

Die ETH Zürich und die ETH Lausanne gehen eine neue Forschungskooperation mit Microsoft Research ein. Microsoft Research unterstützt Informatikprojekte der beiden Hochschulen mit fünf Millionen Schweizer Franken. Forschende des Technologiekonzerns sollen eng mit Wissenschaftlern der ETH und der EPFL zusammenarbeiten.

Microsoft Research fördert Informatikprojekte der ETH Zürich und der EPFL. (Bild: Ai. Comput'in / Flickr)

Microsoft Research fördert Informatikprojekte der ETH Zürich und der EPFL. (Bild: Ai. Comput’in / Flickr)

Microsoft investiert schon seit Jahren in Schweizer Forschung. Nun will der amerikanische Technologiekonzern die langjährige Zusammenarbeit mit der ETH Lausanne und der ETH Zürich neu ausrichten und vertiefen. Aus diesem Grund fördert das Unternehmen Forschungsprojekte der beiden Hochschulen im Bereich der Informatik während fünf Jahren mit einer Million Schweizer Franken pro Jahr. Die neue Forschungskooperation ist eine Fortsetzung eines 2008 lancierten Förderprojekts, das damals auf so genannte «Eingebettete Systeme» ausgerichtet war.

Überraschend viele Anträge
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Informatik oder verwandten Gebieten können Projektanträge einreichen, unter welchen ein Steuerungsausschuss, bestehend aus Vertretern der ETH Lausanne, der ETH Zürich, Microsoft Research und Microsoft Schweiz, dann die geeignetsten auswählt. Einzige Vorgabe ist, dass eine Wissenschaftlerin oder ein Wissenschaftler von Microsoft Research in das Projekt involviert sein muss.

Die Ausschreibung für die erste Runde ist vor kurzem abgelaufen. Nicht weniger als 27 Anträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Lausanne und Zürich sind eingegangen, aus denen mittlerweile sieben Projekte ausgewählt wurden. Vier davon stammen aus der ETH Zürich, drei aus der ETH Lausanne. «Wir waren überrascht von den vielen, qualitativ hochstehenden Projekteingaben», sagt Markus Püschel, Vorsteher des Departements Informatik der ETH Zürich und Mitglied des Steuerungsausschusses. Die Vielzahl der Anträge zeige, wie fruchtbar die langjährige Zusammenarbeit der beiden Hochschulen und Microsoft bereits heute sei.

Interaktion mit Flugroboter und energieeffiziente Speicher
Der 34-jährige Assistenzprofessor Otmar Hilliges ist einer dieser erfolgreichen Wissenschaftler. Der Informatikprofessor der ETH Zürich beschäftigt sich mit der Interaktion zwischen Menschen und Computern. In seinem Projekt untersucht er gemeinsam mit Dr. Shahram Izadi von Microsoft Research, wie Flugroboter in belebten Umgebungen funktionieren und mit Menschen interagieren können. Konkret wollen die Wissenschaftler eine Plattform entwickeln, auf der Flugroboter Menschen nicht nur erkennen und um sie herum navigieren, sondern auch dank ihren Algorithmen auf Gesten und Berührungen reagieren können.

An der ETH Lausanne forschen Dr. Edouard Bugnion und Prof. Babak Falsafi an energieeffizienten Speicherarchitekturen für Rechenzentren, die riesige Datenmengen verarbeiten können. Dazu kombinieren sie tausende energieeffiziente Mikroserver so, dass sie ohne grossen Zeitverlust gegenseitig auf ihre Speicher zugreifen können. Für dieses so genannte Scale-out NUMA-Verfahren suchen die beiden Informatiker gemeinsam mit Wissenschaftlern von Microsoft Research in Cambridge nach neuen dezentralisierten Anwendungen.

Weitere Wissenschaftler, die in dieser ersten Runde gefördert werden, sind Torsten Höfler und Gustavo Alonso vom Departement Informatik sowie Roger Wattenhofer, Professor am Departement für Elektrotechnik der ETH Zürich. An der ETH Lausanne freuen sich Prof. Serge Vaudenay und Dr. Florin Dinu und Dr. Pamela Delgado auf Projektzuschüsse.

Synergien für Spitzenforschung und Lehre
Die Förderung läuft über die Finanzierung von Doktorandenstellen. Der Steuerungsausschuss wählt nicht nur die Projekte aus, sondern bestimmt auch die Anzahl geförderter Doktoranden pro Projekt. «Wir haben uns dieses Jahr dafür entschieden, möglichst viele motivierte Wissenschaftler zu unterstützen, statt wenigen Projekten viel Geld zu geben. Ich finde, wir haben so eine sehr gute Balance gefunden», erklärt Jim Larus, Dekan des Departements Informatik an der ETH Lausanne. Larus lobt die gute Zusammenarbeit der beiden Hochschulen. «Wir ziehen alle am selben Strang und verfolgen die gleichen Interessen: Synergien für die Spitzenforschung zu nutzen und unserem Forschungsnachwuchs die bestmögliche Ausbildung zu bieten.»

Die neue Forschungskooperation startet heute mit einer Kick-off-Veranstaltung bei Microsoft Research in Cambridge (GB), wo die geförderten Wissenschaftler ihre Projekte präsentieren. Daron Green, Senior Director von Microsoft Research USA und Koordinator im Steuerungsausschuss, freut sich auf diesen einmaligen Austausch. «Die beiden Informatikprofessoren Jürg Gutknecht von der ETH Zürich und Willy Zwanepoel von der ETH Lausanne haben vor Jahren angeregt, mit Microsoft eine Partnerschaft einzugehen. Alle drei Institutionen bringen ihre eigenen Ansätze und viel Talent in die Kooperation ein. Es zeigt sich für uns bereits jetzt, dass es sich lohnt, weiter in diese Zusammenarbeit zu investieren.»

Die MatchPoint Snow Innovation

Mit MatchPoint Snow bietet Colygon AG eine Plattform, auf der Mitarbeiter ihre Arbeit effizienter erledigen, informiert bleiben und Kontakte, Informationen und Wissen im Unternehmen schneller finden und nutzen können. Snow setzt zudem für SharePoint Lösungen neue Massstäbe punkto Usability, Governance und Kosten-/Nutzenverhältnis.

Ab 30. Januar 2014 stellt Colygon MatchPoint Snow, die erste, vollständig integrierte und in der Schweiz entwickelte SharePoint-basierte Enterprise Collaboration Plattform gratis zur Verfügung. Die Plattform gründet vollständig auf einer inhaltsbezogenen, interaktiven Informationsarchitektur und bietet personalisierte, rollenbasierte Sichten sowie eine intuitive Benutzeroberfläche à la Facebook. Kunden wie Shell, Migros, Kuoni oder Swiss Life nutzen die Vorteile von MatchPoint bereits produktiv im Einsatz.

“Mit MatchPoint Snow können unsere Kunden endlich alle Vorteile von SharePoint nutzen, ohne die Kosten und Risiken einer aufwendigen Implementation tragen zu müssen – und das erst noch gratis!” sagt Jürg Wyttenbach, CEO Colygon zu der neuen Plattform. Und Patrick Püntener, Mitbegründer und Sales Director von Colygon kommentiert: “Der soziale Ansatz von Snow sowie die Möglichkeit, eine Plattform im Baukastenprinzip zu erstellen, machen Snow zu einer mächtigen Grundlage für wissens-basierte Organisationen. Snow steigert die Effizienz in kollaborativen Prozessen und fördert die Benutzerakzeptanz von SharePoint.”

snow

Nutzerfreundlich und rollenbasiert aufgebaut
Snow ist eine echte Alternative zum traditionellen Intranet mit einem komplett neuen Ansatz: Es vereint Kommunikation und Zusammenarbeit im Unternehmen sowie mit Externen unter Einbezug moderner Social Software Ansätze. Statt sich an der Organisationsstruktur zu orientieren, baut MatchPoint Snow auf vier Haupt-Perspektiven auf: Timeline, Workspaces, Content und People. Dadurch ist die Informationsarchitektur komplett gegen Reorganisationen gefeit.

Snow deckt eine ganze Reihe weiterer Themen ab, die sonst in SharePoint Projekten jedes Mal neu erarbeitet werden müssen und sehr hohe Beratungs- und Entwicklungskosten verursachen. Wichtige Konzepte wie Persona-basiertes Interaction Design, Information Logistics, Lifecycle Management, Governance und Informationsarchitektur werden in Snow als konfigurierbare Komponenten implementiert. So werden Benutzer dank den innovativen “Snow Wizards” direkt zu den für sie wichtigen Themen geleitet. Und die MatchPoint “Snowflakes” sind einfach zu erstellende und implementierende Komponenten im Baukasten-System, welche die individuelle Anpassung und Erweiterung der Plattform erleichtern.

Timeline

Schnell implementiert und hochskalierbar
Dank extrem kurzen Implementierungs-Phasen und einer hochskalierbaren Informations-Architektur, können MatchPoint Snow Kunden bereits innerhalb eines Monates live gehen. Der globale, integrierte Governance Layer ist Metadaten basiert. Er vereinfacht damit nicht nur die Verwaltung der Plattform erheblich, sondern stellt auch langfristig Kontrolle und Konsistenz sicher. So behebt Colygon eine grosse Schwäche der SharePoint Plattform, die vor allem in grossen Umgebungen zu exorbitanten Unterhaltskosten führen kann.

Dank der einzigartigen Nutzung von Web 3.0 Technologie ist MatchPoint Snow in der Lage, semantische Verknüpfungen zwischen Inhalten und deren Geschäftsbezug (Business Context) herzustellen. Diese Verbindungen auf mehreren Dimensionen führen zu wesentlich genaueren Suchresultaten. So kann ein Benutzer einen Inhalt nicht nur über den Titel oder ein Stichwort finden, sondern auch über seinen Bezug zu einem Standort, einer Abteilung, einem Kunden oder einem Produkt. Inhaltsübersichten werden automatisch rollen- und prozessabhängig auf jeden einzelnen Mitarbeiter zugeschnitten.

colygon

Über Colygon:
Colygon wurde 2011 von Patrick Püntener in Basel mit gegründet und beschäftigt heute 12 Mitarbeiter in Entwicklung, Vertrieb und Marketing. Das Unternehmen bietet mit dem MatchPoint Framework und dem neuen MatchPoint Snow eine integrierte Enterprise Collaboration Plattform auf Basis von Microsoft SharePoint an.

Basierend auf dem aus der Fertigungsindustrie bekannten Konzept der “Mass Customization”, reduziert MatchPoint Kosten und Risiken bei der Implementierung und Anpassung von SharePoint Applikationen . Das Unternehmen zählt bereits namhafte Organisationen wie Migros, Shell und Swiss Life zu ihren Kunden und expandiert unter der Leitung von CEO Jürg Wyttenbach zurzeit stark ins europäische Ausland.

Der Erfinder von Pascal – Niklaus Wirth ist 80 Jahre

Niklaus Wirth ist ein Schweizer Informatiker und Erfinder der 15. Februar 1934 geboren ist in Winterthur. Er entwickelte unter anderem Pascal, eine der bekanntesten Programmiersprachen. Eine ganze Generation von Informatikern und ich selbst auch, hat damit das Programmieren erlernt. Am 15.02.2014 feierte der Pionier und Erfinder seinen 80. Geburtstag. Er arbeitet noch immer fleissig an möglichst einfachen und eleganten Programmen.

Niklaus Wirth war seit 1968 ordentlicher Professor für Computerwissenschaften (später Informatik) der ETH Zürich und emeritierte im Ende April 1999.

Niklaus Wirth

Niklaus Wirth diplomierte 1959 als Elektroingenieur an der ETH. Danach studierte er an der Université Laval, Kanada. Er doktorierte 1963 an der University of California in Berkeley mit Hilfe eines Stipendiums der Ford Foundation bei Professor H. D. Huskey. Von 1963 bis 1967 lehrte er als Assistenzprofessor an der Stanford University und danach an der Universität Zürich. 1968 wurde er zum Professor für Computerwissenschaften (später Informatik) an die ETH Zürich gewählt. Seine Interessen galten der Software-Technik und ihren Werkzeugen, vorab den Programmiersprachen. 1970 definierte er die Sprache Pascal, 1980 Modula-2 und 1988 Oberon. Er ist Konstrukteur des Rechners Lilith, 1986 des Rechners Ceres. Später befasste er sich mit dem Bau von Werkzeugen für den Schaltungsentwurf mit programmierbaren Bauteilen.

Niklaus Wirth ist Mitglied der Association for Computing Machinery (acm), der Computer Society (IEEE), der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW), der US National Academy of Engineering, der Berlin-Brandenburgischen Akademie und des Ordens Pour le mérite. Er ist Ehrendoktor der Universitäten von York, Linz, Laval (Quebec) und Novosibirsk, der Open University sowie der ETH Lausanne. 1984 erhielt er den acm Turing Award und 1987 den Computer Pioneer von IEEE.

Während 31 Jahren entwickelte Niklaus Wirth an der ETH Zürich neue Programmiersprachen, baute die ersten Personal Computer (PC) der Schweiz, bildete eine erste Generation von Schweizer Informatikern aus und schrieb mehrere weltweit übersetzte Standardwerke. Seit seiner Pensionierung vor 14 Jahren liegt Wirths Forschungsreich nicht mehr in Zürich, sondern in der Werkstatt seines Einfamilienhauses auf der Forch: Auf dem Schreibtisch stehen zwei Bildschirme und ein kleiner Desktop-Computer. Daran angeschlossen ein sogenanntes Development Board, eine Platine vollgepackt mit Elektronik, über welche sich Mikrochips modifizieren und programmieren lassen. Die vergangenen zweieinhalb Jahre hat Wirth hier praktisch täglich an einer Neufassung von «Oberon» gearbeitet, seiner 1988 zusammen mit dem PC «Ceres» entwickelten Programmiersprache. Seit seinem «Ruhestand» verging praktisch kein Tag, an dem sich Wirth nicht weiter mit Informatik beschäftigt hätte.

Vier ETH-Forschende ausgezeichnet

Einmal mehr profitieren ETH-Forschende von den Fördergeldern des Europäischen Forschungsrats (ERC): Eine Forscherin und drei Forscher der ETH Zürich erhalten einen ERC Consolidator Grant und damit insgesamt fast neun Millionen Schweizer Franken für ihre Projekte.

Die vier ERC Consolidator Grantees der ETH Zürich: (v.l) Niklas Beisert, Daniel Chen, Adrian Perrig und Sonia Seneviratne. (Bild: ETH Zürich)

Die vier ERC Consolidator Grantees der ETH Zürich: (v.l) Niklas Beisert, Daniel Chen, Adrian Perrig und Sonia Seneviratne. (Bild: ETH Zürich)

Der Europäische Forschungsrat vergab zum ersten Mal den ERC Consolidator Grant. 312 Forschende in ganz Europa erhalten umgerechnet rund 700 Millionen Schweizer Franken. 22 der Consolidator Grants gehen in die Schweiz; die ETH Zürich hat mit vier Grants am meisten der Auszeichnungen unter den Schweizer Universitäten erhalten

Klimaextreme vorhersagen und neue Internet-Architektur bauen
Das Themenspektrum dieser vier Grants ist breit. Professor Niklas Beisert vom Institut für Theoretische Physik befasst sich mit den aussergewöhnlichen Eigenschaften bestimmter Quantenfeldtheorien. Diese werden in der theoretischen Physik genutzt, um Elementarteilchen und deren Wechselwirkungen zu beschreiben. Das ERC-Projekt von Sonia Seneviratne, Professorin am Institut für Atmosphäre und Klima, untersucht, welche Rolle die Bodenfeuchte und die Vegetation bei der Dynamik von Hitzewellen und bei Dürren spielen. Änderungen bei Klimaextremen können so in Zukunft besser erklärt und vorhergesagt werden. Ausserdem soll das Projekt analysieren, welches Potential das Land-Klima-Engineering hat, um solche Extremereignisse zu verhindern.

Der Informatik-Professor Adrian Perrig möchte mit den EU-Fördergeldern seine Forschung hin zu einer neuen Internet-Architektur vorantreiben. Ziel ist es, deren Eigenschaften so zu nutzen, dass beispielsweise Fehler isoliert und Informationen sicherer transportieren werden können. Daniel Chen, Professor für Recht und Ökonomie, möchte in seinem Projekt eruieren, welche Auswirkungen bestimmte Normen auf die Gesundheitsversorgung und die Gesetzgebung haben. Beispielsweise, wie sich der hippokratische Eid auf das Verschreibungsverhalten von Ärzten auswirkt, wenn diese gleichzeitig auch mit materiellen Anreizen konfrontiert sind.

Hohe Erfolgsrate
Besonders auffällig bei dieser ersten Vergabe der Consolidator Grants ist die hohe Erfolgsrate der ETH Zürich von 25 Prozent. Diese ist umso beeindruckender, wenn man bedenkt, dass europaweit von den rund 3600 eingereichten Projekten nur 312 – also ungefähr neun Prozent – ausgezeichnet wurden. Von den 16 ETH-Projekten wurden auf Anhieb vier bewilligt. Damit knüpft die Hochschule an ihre gute Erfolgsbilanz bei den anderen beiden ERC-Grants – den Starting Grants und vor allem den Advanced Grants – an. Seit 2007 flossen durch diese beiden Fördersysteme rund 190 Millionen Schweizer Franken in Projekte, die von Forschenden der ETH Zürich eingereicht wurden.

ERC Consolidator Grant
Der Europäische Forschungsrat (ERC ) kennt verschiedene Förderprogramme. Neben dem ERC Starting Grant für talentierte Jungforscher und dem ERC Advanced Grant für etablierte Spitzenforscher lancierte er neu den ERC Consolidator Grant, der bis dahin in den Starting Grant integriert war, als eigenständige Förderkategorie. Dieser Grant soll Nachwuchsforschende unterstützen, die sieben bis zwölf Jahre Erfahrung nach Abschluss der Promotion mitbringen, eine vielversprechende Erfolgsbilanz vorweisen können und die Arbeit ihrer bereits erfolgreichen Forschergruppe konsolidieren wollen. Die Projekte werden aufgrund ihrer wissenschaftlichen Exzellenz ausgewählt und mit rund 2,5 Millionen Schweizer Franken über fünf Jahre hinweg gefördert. Der ERC hat den neuen Grant nach eigenen Angaben eingeführt, weil es in Europa derzeit keine ausreichenden Gelegenheiten für junge Forscher gebe, ihre Laufbahn unabhängig zu entwickeln.