Die Schweizer Startup Nationalmannschaft 2018 im Bereich Technology geht ins Silicon Valley!

Jedes Jahr wählt Venturelab die vier Venture-Leader-Teams aus, eine Auswahl der vielversprechendsten Schweizer Start-ups mit globalen Ambitionen und dem Potenzial, die Welt zu verändern. Diese Teams nehmen an einer internationalen Roadshow für Investoren teil. Zehn Startups wurden von einer Investorenjury als Schweizer Startup Nationalmannschaft für Venture Leaders Technology 2018 aus über 110 Bewerbern ausgewählt. Die Unternehmer werden im März für eine einwöchige Roadshow ins Silicon Valley fliegen, um ihre Expansion in den US-Markt zu beschleunigen und ein aussergewöhnliches Geschäftsnetzwerk aufzubauen, indem sie erstklassige Investoren und Branchenführer im Silicon Valley treffen und stolz die Schweiz als Hightech-Nation präsentieren.

Die Schweiz, eine echte Hightech Nation
Die Auswahl der Venture Leaders Technology 2018 spiegelt die beeindruckende Qualität der Schweizer Startups wider und zeigt die Schweiz als ein wahrhaft Hightech Land, das mit dem Silicon Valley Schritt halten kann„, erklärt Stefan Steiner, Co-Geschäftsführer von Venturelab. Zu den Venture Leader Technology Alumni gehören hochkarätige Startups wie Lemoptix (von Intel übernommen), Faceshift (von Apple übernommen), Composyt Light Labs (von Intel übernommen), HouseTrip (von TripAdvisor übernommen), Dacuda (von Magic Leap übernommen) und viele weitere. Die Roadshow wird dank der Unterstützung von Rothschild, Kellerhals Carrard, Kanton Waadt, digitalswitzerland, EPF Lausanne, ETH Zürich, Gebert Rüf Stiftung und DPD angeboten.

Teilnehmende Venture Leaders Technology 2018

CREAL3D | Tomas Sluka | http://www.creal3d.com | Lausanne
CREAL3D nutzt Virtual Reality und verwendet Lichtfeldprojektoren, um Bilder mit realistischer Tiefenwahrnehmung zu übertragen, so dass sich der Benutzer auf Objekte in verschiedenen Entfernungen konzentrieren und Virtual Reality mit der realen Welt verschmelzen kann. Neben Anwendungen im Gaming- und Kinobetrieb zielt CREAL3D auf Smart-Brillen als zukünftige Smartphones von morgen.

Dotphoton | Eugenia Balysheva | http://www.dotphoton.com | Genf
Die Grösse und Anzahl der Bilder, die jedes Jahr aufgenommen werden, wächst so schnell, dass Speicher- und Netzwerktechnologien nicht mithalten können. Dotphoton ™ ist eine Bildkomprimierungslösung für professionelle Anwendungen: Es erzeugt RAW-Bilder, die bis zu 10-mal kleiner sind, mit der Garantie, dass die Qualität erhalten bleibt. Dies spart entsprechend viel Zeit und Geld.

Exeon Analytics | David Gugelmann | http://www.exeon.ch | Zürich
Exeon Analytics nutzt Big Data Analytics zur Bekämpfung von Cyber-Angriffen. Es dauert oft Monate, wenn nicht sogar Jahre, bis Datenverletzungen entdeckt werden, weil sie bei Millionen von regelmässigen Benutzeraktivitäten gut versteckt sind. Die Sicherheitsanalyse- und Visualisierungssoftware ExeonTrace ermöglicht es Unternehmen, ihren Netzwerkverkehr zu verstehen und Cyberattacken und Datenverletzungen mithilfe von Machine Learning zu erkennen.

Fashwell | Matthias Dantone | https://tech.fashwell.com | Zürich
Fashwell zielt darauf ab, Internet-Suchleisten durch eine Kamera zu ersetzen. Durch die Verwendung einer massgeschneiderten Reihe von Bilderkennungswerkzeugen, einschliesslich visueller Suche, visueller Empfehlung und automatischer Produktkennzeichnung, kann des System Produkte aus Bildern erkennen. Damit kann der Verbraucher ein Produkt finden, indem er nach seinem Bild sucht. Fashwell hat die höchste Genauigkeit in der Produkterkennung auf dem Markt.

Fotokite | Christopher McCall | http://www.fotokite.com | Zürich
FotoKite ist ein B2B-Tethered UAV (Drohnen) -System, mit dem man über 24 Stunden sicher und autonom fliegen kann. FotoKite ist sicher über Menschenmassen und in Städten zu benutzen und somit für den Gebrauch in der öffentlichen Sicherheit, im Sport und im Rundfunkjournalismus einsetzbar für den Luftdaten-Livestream zum Boden. FotoKite ist das erste Drohnensystem, das von der FAA in den USA für die kommerzielle Nutzung über Menschenmengen zugelassen wurde.

Imverse | Javier Bello Ruiz | http://www.imverse.ch | Genf
Imverse entwickelt Software und bietet Dienstleistungen für fotorealistische Inhalte, die virtuelle Realität mit der realen Welt mischen. Ihre proprietäre Voxel-basierte Rendering- und Simulationsgrafik-Engine verwandelt schnell und einfach ein einzelnes 360 ° 2D-Bild in ein lebensgrosses 3D-Mix-Reality-Erlebnis mit Live-Hologramm-Darstellern und Echtzeit-VFX.

inVoli | Manu Lubrano | http://www.involi.com | Lausanne
inVoli entwickelt Hard- und Softwarelösungen, die eine sichere Integration von Drohnen in den Standardluftverkehr ermöglichen und sowohl den Anforderungen von Drohnenprofis als auch nationalen Flugbehörden gerecht werden und gleichzeitig die Sicherheit im Himmel erhöhen. Die Software des Unternehmens wird Drohnen die Position des umgebenden Luftverkehrs auch in niedrigen Höhen zur Verfügung stellen, so dass diese Kollisionen vermeiden können.

Moka Studio | Benoît Le Callennec | http://www.mokastudio.com | Martigny
Moka Studio verwendet seine NumiK-Technologie, um virtuelle Menschen zu animieren und ihnen zu ermöglichen, sich wie echte Menschen zu bewegen. Mit aktuellen Anwendungen in 3D-Animation, VR und AR für Sport und Rehabilitation hat das Startup Mosketch im Jahr 2017 erfunden, eine Software, die es professionellen Animatoren ermöglicht, jeden 3D-Charakter mit einem Stift zu animieren und damit die Produktionszeit um durchschnittlich zu vierteln.

Technis | Wiktor Bourée | http://www.mytechnis.com | Lausanne
Technis vermarktet intelligente Fussbodenlösungen für die Verwaltung und Überwachung von Personenströmen in komplexen Umgebungen. Durch die Ausstattung sensibler Bereiche kann die Aktivität der Menschen verfolgt werden, um Personen, die in verschiedene Bereiche eintreten und diese verlassen, eine präzise Überwachung in Echtzeit zu ermöglichen: Die Lösungen von Technis liefern umsetzbare Daten für Ressourcenoptimierung und Sicherheit.

Touchless Automation | Maurizio Migliore | http://www.mytechnis.com | Biel / Bienne
Touchless Automation ist der Pionier im kontaktlosen Mikrohandling. Im Herzen des Swiss Watch Valley gelegen, ist es das Ziel, kontaktlose Manipulationslösungen zur Verfügung zu stellen, um den Produktionsertrag jeder Branche, die mit der Montage von Mikrokomponenten befasst ist, zu verbessern.


Treffen Sie die Venture Leaders Technology an der ETH Zürich am 28. Februar 2018

Die Venture Leader haben als erstes vor einer Jury gepitcht, um ihren Platz in der Schweizer Startup Nationalmannschaft zu gewinnen. Als nächstes werden sie für Sie pitchen! Entdecken Sie die Gewinner des 2018 Venture Leaders Technology Teams bei der öffentlichen Startup Champions Veranstaltung am 28. Februar 2018 an der ETH Zürich von 18 bis 20 Uhr. Die 10 Startups (siehe kurze Profile unten) werden diesmal ihren Teamkapitän auswählen. Keynote Speaker Tao Tao, Co-Founder & COO von GetYourGuide und Venture Leader Alumni 2010, der CHF 180 Millionen von Investoren generiert hat, wird seine Erfahrungen teilen.

Folgen Sie der Startup Champions Veranstaltung am 28. Februar und der Venture Leaders Technology Roadshow vom 11. bis 18. März 2018 auf Twitter und Facebook mit den Hashtags #SUchamps, #vleadersTECH.

Über Venture Leaders
Die Venture Leaders – die Mitglieder der Schweizer Startup Nationalmannschaft – haben ein klares Ziel: sie sehen sich als Global Player und wollen den ersten Schritt zu ihrer internationalen Expansion machen. Venturelab führt seit 17 Jahren Schweizer Startup-Teams zu Hightech-Hotspots: Silicon Valley, New York, Boston, Peking, Shanghai, Shenzhen und Hongkong. Die 300+ Alumni haben über 3’500 Arbeitsplätze geschaffen, mehr als CHF 1,4 Milliarden an Investitionen generiert und mehrere Auszeichnungen erhalten. Diese Business-Development-Programme sind speziell darauf ausgerichtet, dieses Ziel zu erreichen.
Hier finden Sie die vollständigen Venture Leaders Alumni Liste: https://www.venture-leaders.ch/venture-leaders-alumni

Ein Augenmedizin- und Windkraft-Startup gewinnen je CHF 130’000 bei Venture Kick

An der letzten Session des Jahres in Lausanne haben RetinAI und Skypull das Finale von Venture Kick gewonnen und sich damit je CHF 130’000 gesichert. RentinAI arbeitet an einer automatisierten Lösung um mittels künstlicher Intelligenz Pathologien im Auge sowie Ursachen von Erblinden festzustellen. Skypull entwickelt eine Drohne, mit der Wind in grosser Höhe nutzbar wird und steigert damit die Effizienz von Windenergie. Beide Firmen werden mit dem Gewinn von Venture Kick ihre Geschäftsaktivitäten ausweiten.

RetinAI, ein Spinoff der Universitäten Bern und Lausanne – Künstliche Intelligenz im Dienste der Augenmedizin
Gemäss der Statistik der Welt Gesundheitsorganisation (WHO) leiden weltweit 253 Millionen Menschen an einer Sehbehinderung und 36 Millionen sind blind. Die häufigsten Ursachen von Blindheit sind altersbedingte Makuladegeneration, diabetische Retinopathie und grüner Star. Hier setzt RetinAI an. Mittels künstlicher Intelligenz will das Schweizer Medtech Startup die Präventivmedizin verbessern und damit Augenärzte und Patienten während der Behandlung unterstützen. Die Früherkennung ist dabei der Schlüssel zur effektiven Behandlung von Erblindungsursachen. Bis anhin ist der Weg zu einer Diagnose aber oftmals lang und steinig. Die Untersuchungen können komplexe Scans erfordern, welche Augenspezialisten möglicherweise mangels Ausrüstung oder Zeit nicht durchführen können. RetinAI hat auf Basis der aktuellen medizinischen Bildanalyse, der Augenheilkunde und des maschinellen Lernens eine einzigartige Verarbeitungssoftware für Augenspezialisten entwickelt. Das schnelle und benutzerfreundliche System unterstützt Ärzte bei der Beurteilung der optischen Kohärenztomographie und der Fundusbildfotografie. Aus den vorhandenen Daten identifiziert es automatisch pathologische Biomarker, welche der Arzt in die Diagnose miteinbeziehen kann.

Nachdem sich RetinAI bereits Mitte 2017 eine CHF 300’000 Frühphasenfinanzierung gesichert hat, war das Startup im Juni 2017 Teil des Venture Leaders Life Science Programms. Seither arbeitet das Team aktiv mit Krankenhäusern und Universitäten zusammen, um seine Algorithmen für die Diagnostik in der Augenmedizin zu verbessern. Dank der Finanzierung von Venture Kick kann sich RetinAI auf die klinische Validierung der Software konzentrieren und das Team ausbauen. Carlos Ciller, CEO von RetinAI, erklärte: „Venture Kick ist zu einem der wichtigsten Meilensteine für Startups im Schweizer Ökosystem geworden. Die drei Kicks haben uns durch die Validierungsphase mit Experten und Investoren geholfen und uns fit gemacht für potentielle Partner und Kunden in dieser sehr kompetitiven Branche.

Skypull SA, Spinoff der ETH Zürich – Höhenwindkraftwerk zur Steigerung der Windenergie
Im Oktober 2017 wurde ein neuer Rekord gebrochen. Fast ein Viertel (24,6%) der Elektrizität in der EU wurde mit Windkraft erzeugt. Skypull, gegründet von Ingenieuren und Unternehmern, hat eine
Lösung entwickelt, um Winde in über 200 Meter Höhe nutzbar zu machen. Diese sind oft 3- bis 4-mal stärker als in niedrigeren Lagen, in denen Standard-Windturbinen arbeiten: ein fliegendes Windkraftwerk.

Das System besteht aus einer Drohne, einem Zugseil, einem Stromgenerator am Boden sowie einer innovativen Softwaresteuerung. Die Drohne, über das Zugseil am Generator befestigt, hebt ab und klettert auf über 200 m Höhe. Dort schaltet sie den Motor aus und beginnt wie ein Drachen zu gleiten und dabei das Zugseil abzurollen. Nach Erreichen der Maximalhöhe sinkt die Drohne ab und startet ihren Zyklus neu. Der Generator am Boden wandelt die mechanische Energie in Elektrizität um. Autonom und vielseitig einsetzbar, kann das System 95% mehr Energie als eine durchschnittliche Windkraftanlage erzeugen und das zur Hälfte der Kosten und bei beträchtlich verringerter Grösse und Gewicht. Die Anlage von Skypull wird rund 90-95% weniger wiegen als eine Windturbine mit äquivalenter Produktion und ausserdem deren Geräusch- und Umwelteinflüsse vermeiden.


Skypull startete seine Forschung im Jahr 2014 und entwickelte bereits 2016 den ersten Prototyp. Ziel ist es, bis Ende 2017 die Wirksamkeit nachzuweisen und mit den CHF 130’000 von Venture Kick die Realisierung eines kommerziell rentablen Prototyps bis 2020 voranzutreiben: eine 5,90m Drohne mit 100kW Nennleistung für Off- und Mini-Grid-Nutzer. Nicola Mona, Executive Officer von Skypull, teilte seine Sicht zum Programm „Venture Kick ist ein sehr anspruchsvolles und sehr lohnendes Programm, das dich stärker macht und dich für die wirkliche Welt vorbereitet! Die 11-monatige Reise von Stage 1 bis Stage 3 war eine steile Lernkurve. Wenn wir heute auf unsere Anfänge zurückblicken, dann erkennen wir, wie viel Stabilität, Drive, Glaubwürdigkeit und Vertrauen wir erworben haben.“

Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick vergibt ein Startkapital von 130‘000 Franken an die Startups. Ausserdem hilft es den Jungunternehmen, ein strukturiertes und erfolgreiches Unternehmen zu werden. Entrepreneure präsentieren ihre Geschäftsideen vor einer Expertenrunde und erhalten direktes Feedback und ein weitreichendes Netzwerk aus erfahrenen Unternehmern und Investoren.

venture kick

Seit 2007 profitierten 522 Gründerprojekte von rund 21 Millionen Franken Startkapital. Daraus entstanden mehr als 392 aktive Unternehmen, welche 4’748 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen haben. Ausserdem haben die unterstützten Jungunternehmen ein Finanzierungsvolumen von 1‘808‘000‘000 Franken erhalten. Von den TOP 100 Schweizer Startups 2017 starteten 55 ihre Unternehmerkarriere bei Venture Kick. 2017 wird Venture Kick 3 Millionen Franken an Startup Projekte vergeben um die Schweizer Wissenschaft auf dem globalen Markt zu positionieren. Mehr dazu im: Venture Kick Magazin 2017.

Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung, wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Fondation Lombard Odier, Debiopharm Group, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, European Space Agency, Engagement Migros, Swisscom, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner und Igor Fisch.

James Dyson Awards 2017 in der Schweiz

Naomi Stieger und Dimitri Gerster haben mit ihrem Projekt KEA, einer intuitiven Steuerung für Kameradrohnen, den diesjährigen James Dyson Award in der Schweiz gewonnen. Die neu konzipierte Drohnensteuerung ermöglicht Flug- und Kamerasteuerung zugleich und hebt sich dadurch von klassischen Steuerungen ab. Die einfache Handhabung mit Joystick und Smartphone ermöglicht eine gute Bildaufnahme und eine entspannte Steuerung.

Der 15. James Dyson Award wurde in der Schweiz in Zusammenarbeit mit der swiss design association (sda) verliehen. Die nationale Jury bestimmte aus 42 eingereichten Schweizer Projekten von Studierenden aus den Studiengängen Industrie- und Produktdesign das beste nationale Projekt sowie 4 weitere für das internationale Finale. Mit dem Gewinnerprojekt KEA wurde eine intuitive Steuerung für Kameradrohnen gewählt, dass die zeitgleiche Kontrolle über Flug- und Kamerasteuerung ermöglicht und sich so von einer klassischen Drohnen-Steuerung unterscheidet.

Die weiteren Schweizer Projekte für das internationale Finale sind ein mobiler Dehydrations-Sensor für Kinder in Entwicklungsländern (AMBICA) und ein modularer Feuerwehrhelm (SENCO), welcher eine Optimierung von Schutz, Sicht und Kommunikation im Einsatz ermöglichen soll. Ebenso überzeugte die 7-köpfige Jury das Projekt HELIX, eine moderne Strassenlampe, welches mit Hilfe einer Windturbine und Solarzellen Strom erzeugt. Das Projekt OMIT stellt einen nichtelektronischen, handlichen Staubsauger dar, welcher dank seiner einfachen Bedingung und des fehlenden Zubehörs jederzeit und überall einsetzbar ist.

KEA: Intuitive Steuerung für Kameradrohnen
Beim James Dyson Award werden Problemlöser gesucht. Zu den Anmeldekriterien meint Jurymitglied Prof. Gregor Naef: „Im Wesentlichen achten wir beim eingereichten Projekt auf den praktischen Nutzen und die Marktrelevanz. Es sollte zudem nachhaltig und formschön sein. Nur mit hervorragend gestalteten Produktkonzepten ist im strengen Wettbewerb die Chance auf Erfolg gegeben.“ Die Inspiration zu KEA entstand durch den Wunsch nach der gleichzeitigen und einfachen Bedienung von Drohne und Kamera, um gute Bildaufnahmen zu ermöglichen. „KEA ist das grösste Projekt während meines Studiums im Industriedesign. Ich war neugierig, die Meinung einer nationalen und internationalen Designjury zu hören. Der James Dyson Award ist ein tolle Gelegenheit herauszufinden, wie überzeugend unser Projekt ist“, so die JDA-Gewinnerin Naomi Stieger. Zusammen mit Dimitri Gerster, Maschineningenieur der ETH Zürich, entwickelte sie KEA an der Zürcher Hochschule der Künste. Das Projekt wurde von beiden Hochschulen mit Höchstnoten ausgezeichnet.

Das Tool ermöglicht es, gleichzeitig Drohne und Kamera zu steuern, die rechte Hand kontrolliert den Flug der Drohne, die linke Hand die Kamera. Als Bildschirm und Bedienungsoberfläche für Apps wird ein Smartphone am Kontroller befestigt. Ein Joystick an der Vorderseite kontrolliert den Flug in der XY-Achse und ein Schieber auf der Rückseite kontrolliert die Höhe der Drohne. Die Kamera wird durch einen Joystick gesteuert, welcher sich zentral auf der Rückseite des Smartphones befindet und sich auf dieselbe Art kippen lässt, wie dir Drohnen-Kamera bewegt werden kann. Dadurch fühlt sich die Steuerung der Kamera an, als ob man direkt ins Bild greift und die Kamera bedient. Die Form von KEA gleicht zudem absichtlich der Form einer Kamera, um die Intuition und Präzision der Kamera für den Fotografen zu verbessern.

KEA verbindet dynamisches Fliegen und eine gute Bildkontrolle in einem Kontroller. Es ist intuitiver, effizienter und ökonomischer. Einen Joystick auf der Rückseite des Kontrollers zu bedienen ist eine neuartige und vereinfachte Handhabung. Das Design ist ähnlich wie eine SLR Kamera und erreicht deshalb eine ähnliche Handhandhabung für den Fotographen und ist ergonomischer als der herkömmliche Drohnen-Kontroller. Weil KEA kleiner und kompakter als andere Kontroller ist, kann es einfach auf jeden Trip mitgenommen werden.

Alexis Georgacopoulos (Direktor ECAL), eines der JDA-Jury-Mitglieder, äussert sich zum Siegerprojekt: „Die Jury des James Dyson Awards 2017 beschloss, den 1. Preis an die innovative Steuerung für Drohnen – KEA – zu vergeben, einem Gemeinschaftsprojekt der ZHDK und der ETH Zürich, das von Naomi Stieger und Dimitri Gerster entwickelt wurde. Drohnen sind sehr beliebt und sprechen ein breites Publikum an. Es ist jedoch nicht jedem gegeben, Drohnen richtig zu fliegen und zugleich gute Filmaufnahmen zu machen, ohne wertvolle Lernzeit für den Erwerb der erforderlichen Fähigkeiten aufzuwenden. Die KEA Fernsteuerung ist mit ihrem ausgesprochen intuitiven Konzept eine innovative Lösung, die die Flugsteuerung der Drohne mit der Bildsteuerung kombiniert – jede Steuerung in einer Hand. Die Bildbetrachtung wird zur weiteren Verbesserung der Manövrierfähigkeit im Flug und der Benutzerfreundlichkeit über ein integriertes Handy-Display priorisiert.“

Naomi Stieger und Dimitri Gerster gewinnen hierzulande den James Dyson Award 2017 und erhalten 2‘600 Franken sowie eine Jungmitgliedschaft bei der swiss design association (sda).

Über den James Dyson Award
Beim James Dyson Award können Studierende weltweit ihre Projekte auf der Internetplattform www.jamesdysonaward.org anmelden. Dort präsentieren die Teilnehmenden die Erfindungen mittels Video-, Bild- und Textdateien. Auf der Website können Interessierte zudem jederzeit die weltweit eingereichten Projekte einsehen. Nationale Jurys bewerten die Projekte und reichen bis zu 5 Projekte ans internationale Finale ein und bestimmen einen Ländergewinner.

In der Schweiz setzte sich die Jury zusammen aus Urs Honegger (Redaktor „Hochparterre“), Alexis Georgacopoulos (Direktor ECAL), Milan Roherer (Absolvent Industrial Design ZHdK), Nicole Kind (Leiterin Industrial Design an der Zürcher Hochschule der Künste), Prof. Gregor Naef (langjähriger Präsident der swiss design association, Dozent an der Hochschule für Gestaltung und Kunst am Institut Industrial Design in Basel, FHNW) und Peter Schweizer (Geschäftsführer Methosys GmbH) sowie Dominic Sturm (Designer, Vorstandsmitglied der swiss design association). Im Vorfeld sind weltweit über 1127 Projekte aus 23 Ländern angemeldet worden.

Der James Dyson Award wird international durch die James Dyson Foundation verliehen, die innovative Studenten weltweit unterstützt. Der Award ist die Chance für junge Designer und Designerinnen, auf nationaler und internationaler Ebene entdeckt zu werden und erste Erfahrungen im Wettbewerbsgeschäft zu sammeln.

9. November ist der Tag der Erfinder

Heute am 9. November ist „Tag der Erfinder“. Die zwei Erfinderberater aus Berlin Marijan Jordan und Gerhard Muthenthaler, haben diesen Tag ins Leben gerufen vor 11 Jahren, um Erfindern europaweit Mut zuzusprechen und Ansporn zu geben, ihre Ideen auch wirklich in die Tat umzusetzen. Der Tag der Erfinder wird dieses Jahr bereits zum elften Mal gefeiert.

Der Tag der Erfinder richtet sich an alle Kreative, Denker und Tüftler, die unsere Gesellschaft mit ihren Ideen unterstützen.
„Der „Tag der Erfinder“ soll jedem, der eine Idee hat, von der er denkt, dass sie gut ist, den Mut geben, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Natürlich nicht unbedingt in eine Talkshow, sondern eher zu einem kostenlosen Patensprechtag, wie er vielerorts angeboten wird.

Natürlich ist auch die Wirtschaft gefragt. Viele heute bekannte Unternehmen gäbe es nicht ohne einen Erfinder mit einer visionären Idee und Mut zur Umsetzung.“, so die Erfinder und Gründer des Erfinderladens.

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Heute ist Tag der Erfinder – die beste Gelegenheit also, dass Ihr eure Ideen endlich mal in die Tat umsetzt.

Termine und Veranstaltungen am Tag der Erfinder 09.11.2016

Österreichs „Staatspreis Patent“ verleihung am Tag der Erfinder, 09.11.2016.

Link Tipps:
Wissenschaft und Technologie – Indikatoren
Erfinderladen
Erfinderberatung
Tag der Erfinder
Tag der Erfinder in den Medien

Tweexy – die Nagellackhalter Erfindung

Lackierte Fingernägel sind wirklich schön. Jede Frau ist stolz, wenn Ihr die DIY-Maniküre mal wieder perfekt gelungen ist.
Es gibt leider auch Tage, an denen es nicht so recht klappen mag. Man malt daneben oder plötzlich kippt die Nagellackflasche um.
Im schlimmsten Fall tritt dabei Nagellack aus und der schöne Teppich ist für immer hinüber.
Mann braucht also eine Erfindung gegen das Problem.

tweexy

Die US-Firma Tweexy hat damit einen Nagellackhalter erfunden. Diese Erfindung ist ein klarer Fall von „warum bin ich nicht auf die Idee gekommen?“ und wird die DIY Beauty-Welt siherlich im Sturm erobern. Aus elastischem und stabilem Silikon produziert hat der Tweexy zwei Löcher für Mittel- und Ringfinger. Damit bietet er genug Stabilität dafür, eine Nagellackflasche auf dem Handrücken abzustellen. Dadurch, dass die Finger mit den Ringen voneinander getrennt werden, entspannen sich die Finger zusätzlich und verkrampfen nicht.

tweexy Innovation

So minimiert man nicht nur den Abstand zwischen Fläschchen und Fingernagel, sondern kann das Fläschchen auch problemlos mit einer Hand öffnen und schließen, ohne den frisch aufgetragenen Lack zu verschmieren.

Das Produkt werden Sie bald im erfinderladen kaufen können.

Link Tipps:
Tweexy

75 Jahre Teflon

Vor 75 Jahren ist der inzwischen wohl sprichwörtlichste aller Kunststoffe zufällig entdeckt worden, als hitzebeständige Antihaftbeschichtung für Bratpfannen und Kochtöpfe wurde er aber erst ab den 1950er verwendet.

Teflon ist kein Nebenprodukt der Raumfahrt, wie oft behauptet, sondern wurde bereits 1938 von dem Chemiker Roy Plunkett entdeckt. Als Plunkett auf der Suche nach Kältemitteln für Kühlschränke mit Tetrafluorethylen (TFE) experimentierte, entdeckte er in seinem Reaktionsgefäß „farblose Krümel“.Tetrafluorethylen wurde zu PTFE polymerisiert. Nach seinem Entdecker heißt das noch heute gebräuchliche Herstellungsverfahren Plunkett-Verfahren. Dabei wird die Polymerisation bei hohem Druck mit Peroxiden gestartet. Roy Plunkett erhielt am 4. Februar 1941 das am 1. Juli 1939 beantragte US-Patent mit der Veröffentlichungsnummer US2230654 A auf das „Polytetrafluorethylen“, kurz: PTFE; der Name Teflon wurde erst später geprägt. 1943 wurde der Kunststoff zum ersten Mal praktisch eingesetzt – als Korrosionsschutz für Behälter, in denen beim Bau von Atomwaffen im Rahmen des „Manhattan-Projekts“ Uranhexafluorid gelagert wurde. Erst nach dem Krieg begann der Siegeszug von PTFE als Beschichtungs-, Dichtungs- oder Isoliermittel.

teflon
Plunkett wurde vielfach ausgezeichnet, 1985 sogar in die „Hall of Fame“ der Erfinder aufgenommen.

Die bekannteste Anwendung ist sicherlich die Antihaft-Beschichtung in Pfannen und Töpfen. Sie selbst haftet, weil das Metall der Pfanne angeraut wird, beispielsweise mechanisch durch Sandstrahlen oder chemisch durch Säuren. Danach wird das PTFE mit Druck aufgetragen und so von den zahllosen kleinen Unebenheiten der Pfanne festgehalten. Die Bindung erfolgt somit mechanisch und nicht chemisch, weshalb die Oberfläche meist nur wenig kratzfest ist. Die Oberseite der Beschichtung bleibt jedoch glatt und verhindert so das Anbacken des Gargutes.

Viele Anwendungen gibt es aber auch im industriellen Bereich, als Antihaft-Beschichtung in der Textilindustrie oder in Formen bei der Kunststoffbearbeitung und in der Dachsanierung als Dachbeschichtung mittels einer elastischen Acryldispersionsbeschichtung.

Im Zusammenhang mit Teflonpfannen wird häufig ein Verdacht auf krebserregende Substanzen in der Beschichtung geäußert. Die gefährlichen fluorierten Verbindungen treten allerdings nur bei starker Überhitzung auf (je nach Quelle ab 202 °C bis 360 °C). Daher sollte eine Pfanne nicht länger als drei Minuten leer erhitzt werden. Bei Induktionsherdplatten rät das Bundesinstitut für Risikobewertung von der Erhitzung leerer Pfannen ab, da diese zu schnell die kritische Temperatur erreichen.

Link Tipps:

Zeit Wissen vom 03.02.2016
n24.de – Ein Kunststoff wie eine Wundertüte
– Deutschlandradio Kultur – Siegeszug einer zufälligen Entdeckung

Japanische Erfindung: Schwebende Bonsai-Bäume

Air Bonsai nennen sich schwebende, rotierende Bonsai-Bäumchen über einer Magnet-Basis. Das Projekt eines japanischen Start-ups „Honshinchu Air Bonsai Garden“ wird durch eine Kickstarter-Kampagne Realität.

Air Bonsai Kickstarter-Kampagne

Die kleinen Bäume schweben auf Moos-Erdklumpen durch die Luft, es besteht keinerlei Verbindung zwischen der Pflanze und dem Sockel – eine Technik, die man hauptsächlich aus Science-Fiction-Filmen kennt, wird nun Realität. Und jedermann kann sie sich in sein Wohnzimmer holen.

Air Bonsai Idea

Ein komplettes Air-Bonsai-Set erhält man ab einer Investitionssumme von 200 US-Dollar. Das Finanzierungsziel von 80.000 Dollar ist bereits weit übertroffen, liegt jetzt bei 500.000 Dollar.

Air Bonsai Erfindung

Der Schwebezustand wird durch Elektro- und Permanentmagnete erzeugt. Die „Energy Base“ wird mit Netzstrom versorgt. Jeder „Little Star“ enthält einen Schwamm, der von Zeit zu Zeit mit Wasser versorgt werden muss, um den Bonsai-Baum am Leben zu erhalten. Bei Basis, „Little Star“ und Bäume gibt es Auswahlmöglichkeiten in verschiedenen Designs und Materialien.

Air Bonsai Innovation

Ab August 2016 soll die Auslieferung beginnen.

Link Tipps:
Air Bonsai Erfindung Kickstarter-Kampagne

Erfindung der Woche – Frustschutz die XL Flasche

Scheibe vereist, aber keinen Eiskratzer zur Hand? Vergessen Salz zu streuen und ausgerutscht? Minus-Temperaturen und die Heizung fällt aus? Vier Stunden Arbeit am Computer und die Datei nicht gespeichert? Stromausfall beim Lieblingsfilm? Vergessen wo das Auto parkt? In Eile und das Fahrrad hat einen Platten? Zu spät entdeckt, dass es kein Toilettenpapier gibt? Polizeikontrolle und den Führerschein nicht zur Hand? Datei inklusive Virus gedownloadet?

frustschutz

Flug auf den falschen Tag gebucht? Vorlaut seine Unwissenheit heraus posaunt? Kein Kondom dabei? In Hundekot getreten? Geburtstag der Eltern vergessen? Diplomarbeit drucken wollen und die Patrone ist leer? Die falschen Pilze im Wald gesammelt? Schon wieder nicht im Lotto gewonnen? Wladimir Klitschko twittert sich den Frust von der Seele.Im Fußball kannst du den Frust auf den Schiedsrichter, den Gegner oder Mitspieler schieben. Im Schach Frust bist du selbst verantwortlich.

Frust-Schutz

Einkaufstüte mit Glasflaschen gerissen? Sonntags vor dem Supermarkt gestanden? Tank leer auf der Autobahn? Kein Film in der Kamera und 100 Fotos gemacht? Einen Witz gemacht und keiner lacht? Ein misslungener Kommentar zur Diskurssion? Einen Rechtschreibfehler im neuen Tattoo? Bei der Quizshow nicht die richtige Antwort gegeben? Im Fahrstuhl gepupst? Schlüssel in der Wohnung liegen gelassen und die Tür hinter sich zugezogen? Tampons nicht dabei? Den Anschlusszug knapp verpasst? Am Türsteher gescheitert und nicht in den Club gekommen? Übergewicht vom Gepäck am Flughafen teuer zahlen müssen? Falsche Abfahrt genommen? Plötzlicher Schneegestöber und keinen Schirm dabei?

Wir haben nun die Antwort auf all den kleinen und großen Alltagsfrust: Frustschutz. Den leckeren Vodka Feige Likör gibt es ab sofort auch in der XXL Flasche, falls der kleine Mal nicht reicht.

Im 24 Format auch als Adventskalender erhältlich 🙂
Unbenannt

Egal ob Après Ski Party, Motorsport-Event oder Pisten-Gaudi, mit der XL-Version ist jede Bar perfekt ausgestattet.

Frustschutz ist nicht zur Anwendung im Auto geeignet. Abgabe an Personen unter 18 Jahren verboten.

Tipps:
Weihnachten im Webshop: damit das Fest nicht zum Frust wird.
Shopping-Lust statt Shopping-Frust

James Dyson Award 2015

Der James Dyson Award lädt Studierende ein, mit ihren Erfindungen an der nationalen und der internationalen Auszeichnung teilzunehmen. Teilnahmeberechtigt sind alle an einer Universität, Hochschule oder Fachhochschule immatrikulierten Studierenden, welche eine Innovation zur Problemlösung entwickeln. Der gesamte Teilnahmeprozess verläuft online über www.jamesdysonaward.org. Den nationalen und internationalen Gewinner erwarten attraktive Preise von über 120 000 Franken.

JDA logo

Vom 5. Februar bis zum 2. Juli 2015 können Studierende der Studienrichtungen Product Design, Indus-trial Design oder Ingenieurwissenschaften sowie junge Berufstätige, die ihr Studium vor maximal vier Jahren abgeschlossen haben, ihre Erfindung beim internationalen James Dyson Award einreichen.

Die Teilnehmenden haben zweimal die Chance zu gewinnen – im eigenen Land und international. Das überzeugendste Schweizer Projekt wird dabei von einer nationalen Jury, zusammengesetzt aus Alexis Georgacopoulos (Direktor an der ECAL in Lausanne), Urs Honegger (Redaktor «Hochparterre»), Nicole Kind (Leiterin Industrial Design an der Zürcher Hochschule der Künste), Prof. Gregor Naef (Vertreter Swiss Design Association und Dozent an der Fachhochschule Nordwestschweiz) und Peter Schweizer (Geschäftsführer Methosys GmbH), ausgewählt.

Der nationale Sieger, dabei kann es sich auch um ein Team von bis zu maximal vier Personen handeln, gewinnt 3000 Franken und erhält eine Jungmitgliedschaft bei der Swiss Design Association.

Mitmachen kann jeder Studierende mit mindestens einem Semester absolvierter Studienzeit und bis maximal vier Jahre nach Abschluss. Bis zu fünf Projekte aus der Schweiz, inklusive des Gewinners, qualifizieren sich für das internationale Finale. Der Gewinner wird aus rund 90 Teilnehmenden aus 20 Ländern ermittelt. Das Preisgeld beträgt 30 000 Pfund für das Siegerprojekt und 5000 Pfund für die Fakultät des Gewinners. Bis zu zwei weitere Projekte haben die Chance, jeweils 5000 Pfund zu gewinnen.

Problemlöser gesucht
Bei der eingereichten Idee kann es sich um ein laufendes oder ein neues Projekt handeln, zum Beispiel ein Abschluss- oder Semesterprojekt im Studium. Die Vorschläge müssen alle Prinzipien der Gestaltung verkörpern und gegenüber marktgängigen Konkurrenzprodukten klare Vorzüge aufweisen. Ein Prototyp sollte vorliegen. Zu den Anmeldekriterien meint Prof. Gregor Naef: «Im Wesentlichen achten wir beim eingereichten Projekt auf den praktischen Nutzen und die Marktrelevanz. Es sollte zudem nachhaltig und formschön sein. Nur mit hervorragend gestalteten Produktkonzepten ist im strengen Wettbewerb die Chance auf Erfolg gegeben.»

Aufblasbarer Brutkasten MOM gewinnt internationalen Studentenpreis 2014
Im letzten Jahr gewann der 23-jährige James Roberts, Absolvent der Universität Loughborough in Grossbritannien, mit dem aufblasbaren Brutkasten MOM den internationalen James Dyson Award 2014. MOM ist ein kostengünstiger und elektronisch gesteuerter Inkubator mit dem Ziel, die Zahl von vorzeitigen Todesfällen bei Frühgeburten in Entwicklungsländern zu verringern. Der Brutkasten wird durch Heizelemente erwärmt. Temperatur und Feuchtigkeit können überwacht werden. Für Transport und Lagerung kann der Inkubator leicht zusammengeklappt werden und er benötigt nur sehr wenig Strom. Bei Stromausfällen funktioniert er auch mit einer Batterie.
Internationaler Gewinner_James Roberts mit MOM

Neuartiger Outdoor-Rucksack ist der Schweizer Gewinner 2014
David Freitag aus Schaffhausen hat 2014 mit dem neuartigen Outdoor-Rucksack Caturix den James Dyson Award in der Schweiz gewonnen. Das technische Herzstück seines Diplomarbeitprojekts an der Zürcher Hochschule der Künste ist ein innovatives Verschlusssystem. Dieses ermöglicht ein einfacheres Erreichen des Rucksackinhalts in allen Lagen, was besonders während schwieriger Kletterpassagen die Sicherheit des Bergsteigers erhöht.

Caturix David Freitag Erfinder

Über den James Dyson Award
Beim James Dyson Award können Studierende weltweit ihre Projekte auf der Internetplattform www.jamesdysonaward.org anmelden. Dort präsentieren die Teilnehmenden die Erfindungen mittels Video-, Bild- und Textdateien. Auf der Seite können Interessierte auch jederzeit eingereichte Projekte einsehen. Es werden jeweils ein nationaler Gewinner und bis zu fünf Finalisten aus den Teilnehmerländern für das internationale Finale bestimmt. Im Finale bestimmt eine internationale Jury bis zu 20 Projekte, die dann James Dyson für den endgültigen Entscheid (Plätze 1 bis 5) vorgelegt werden. Der James Dyson Award wird durch die 2002 gegründete James Dyson Foundation verliehen, die damit weltweit Schulen, Universitäten und innovative junge Menschen unterstützt.

Termine

– Start James Dyson Award 2015: 5. Februar 2015
– Anmelde- und Einsendeschluss: 2. Juli 2015
– Bestimmung und Bekanntmachung des Schweizer Siegerprojekts durch die Jury: 13. August 2015
– Bekanntmachung des internationalen Gewinners: 10. November 2015

Peel Appeal – Gemüseschäler

„Peel Appeal“ aus Pfyn in der Schweiz ist als Entwickler und Hersteller von hochwertigen Gemüseschälern und Reiben ein Begriff. Die Produkte des Familienunternehmens bestechen durch ihr anspruchsvolles Design kombiniert mit einfachster Handhabung. Alle Produkte werden in der Schweiz aus hochwertigem, rostfreiem Edelstahl hergestellt.

PeelAppeal_Logo
Das praktische Küchenstück vom Designer Iwan Rasa ermöglicht das perfekte “Schön Gemüse schälen”. Wer einmal mit dem mehrfach preisgekrönten Gemüseschäler gearbeitet hat, gibt ihn wohl nicht mehr aus der Hand. Es gibt es auch eine Swiss Edition.
peelappeal

Der Peel Appeal Schäler ideal für Links- und Rechtshänder.
Funktionalität und höchster ästhetischer Anspruch sind die Voraussetzungen für Produkte, welche sich von der Masse abheben. Dies garantiert einen hohen Wiedererkennungswert. „Peel Appeal“ ist daher sehr stolz solche Produkte erfinden und präsentieren zu können.

Personalisiert eignet sich der Peel Appeal für alle, die Wert auf herausragendes Design legen, insbesondere jene Unternehmen, welche sich mit Kochen, Gesundheit, Küche, Metall usw. beschäftigen. Er spricht daher Kochschulen genauso an wie Küchenhersteller, Architekturbüros, Bauunternehmen und Gemüseverteiler, sowie Bücherverlage uvm.

Peel Appeal ist Gewinner u.a. des Good Design Award Japan 2004 und des Promotional Gift Award 2009 an der Design Plus in Frankfurt und anderen Design Awards.