Ringier Digital Ventures beteiligt sich an CheckYeti

Ringier Digital Ventures investiert in CheckYeti, die erste Buchungsplattform und Mobile App für Wintersport- und Outdoor-Aktivitäten. An dem stark wachsenden Start-up beteiligen sich neben Ringier Digital Ventures auch namhafte Österreichische Investoren.

Die CheckYeti GmbH mit Sitz in Wien bietet einen Online-Marktplatz für Winter- und All-Season-Outdoor-Aktivitäten in Europa. CheckYeti wurde 2014 von Stefan Pinggera und Georg Reich in Österreich und der Schweiz gegründet und ging im Dezember 2015 live. CheckYeti ist bereits heute mit mehr als 2000 Aktivitäten in über 300 Skigebieten die weltweit grösste Buchungsplattform und Mobile App für Wintersportaktivitäten. Winterurlauber und Bergsportbegeisterte aus über 27 Ländern nutzen CheckYeti.

Ringier Digital Ventures sieht das grosse Potenzial des Gründerteams, das Produkt erfolgreich weiterzuentwickeln und zum führenden Unternehmen im Bereich Outdoor-Aktivitäten zu bringen, denn CheckYeti bietet in einem Nischenmarkt mit grossem Potenzial ein qualitativ hochwertiges Angebot dank zertifizierter Anbieter.
Ringier Digital Ventures investiert zusammen mit Startup300, Michael Altrichter und Stefan Kalteis ins Unternehmen.

«Der Outdoor-Aktivitäten-Markt befindet sich zurzeit in einer digitalen Transformation und das starke Gründerteam um Stefan Pinggera und Georg Reich hat dies früh und rechtzeitig erkannt. Durch den Vorsprung konnten sie innerhalb kurzer Zeit einen ansprechenden Marktanteil einnehmen, was uns überzeugt hat, in CheckYeti zu investieren», meint Benjamin Solenthaler, Investment Manager bei Ringier Digital Ventures zur Investition in CheckYeti.

«Wir freuen uns über das Investment und auf die Zusammenarbeit mit den erfahrenen Investoren, die neu mit an Bord kommen», sagt Stefan Pinggera, Co-Founder von CheckYeti.

«Mit dem frischen Kapital und dem Know-how der neuen Geldgeber steht einem raschen und nachhaltigen Ausbau von CheckYeti nichts mehr im Wege», sagt Georg Reich, Co-Founder von CheckYeti.

130’000 Schweizer Franken gehen an das ETH Spin-off Haelixa

Das Startup Haelixa, geführt von Michela Puddu, PhD an der ETH, erobert die Ölindustrie mit seiner brandneuen Technologie. Spezielle DNS-basierte Partikel ermöglichen Öl-Bohr-Unternehmen sehr genaue 3D Visualisierungen der Untergrund Reservoire. Dieses innovative Startup gewinnt 130‘000 Franken Startkapital am Venture Kick Finale.

Bisher wurden toxische oder radioaktive Flüssigkeiten für die Bewertung von Öl-Reservoiren eingesetzt. Trotz hohen Kosten und ungenauen Resultaten werden diese Prozesse bis heute angewandt. Um unnötige Ölbohrungen zu verhindern, wollen Öl-Firmen ihr Wissen über den Untergrund stets verbessern.


Das Team von Haelixa: Gediminas Mikutis und Michela Puddu

Schweizer Startup auf internationalem Erfolgskurs mit seiner Innovation für die Öl-Industrie
Haelixa entwickelt zum Patent angemeldete DNS-basierte Partikel, welche nicht-toxisch und umweltfreundlich sind. Mit dieser Innovation ermöglichen sie nachhaltige und kostengünstige Feldarbeiten. Haelixa hat bereits seine ersten Umsätze erzielt und arbeitet nun auf den ersten Ölfeldern. Haelixa wurde auch schon von verschiedenen Marktführern dieser Industrie angegangen und plant seine globale Expansion. Mit der Unterstützung eines wichtigen Meinungsführers aus dem Öl-Geschäft, steht der Markteinführung nichts mehr im Weg. „Venture Kick ist ein fantastisches Angebot für Startups, nicht nur für die Finanzierung in einer frühen Phase, sondern auch für die Geschäftsentwicklung, wo wertvolle Inputs von Experten helfen, die Geschäftsidee in ein erfolgreiches Business umzuwandeln. Wir sind dem Venture Kick Experten-Team sehr dankbar, dass sie an uns geglaubt und uns unterstützt haben,“ erzählt Michela Puddu, Mitgründerin und CEO von Haelixa. 2016 hat sie ihre Technologie mit der Schweizer Startup Nationalmannschaft US Investoren vorgestellt und das Team als Kapitän angeführt.

Links:
Video Über Haelixa

Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick vergibt ein Startkapital von 130‘000 Franken an die Startups. Ausserdem hilft es den Jungunternehmen, ein strukturiertes und erfolgreiches Unternehmen zu werden. Entrepreneure präsentieren ihre Geschäftsideen vor einer Expertenrunde und erhalten direktes Feedback und ein weitreichendes Netzwerk aus erfahrenen Unternehmern und Investoren.
Seit 2007 profitierten 463 Gründerprojekte von rund 18‘650‘000 Franken Startkapital. Daraus entstanden 303 aktive High-Tech Unternehmen, welche 3‘881 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen haben. Ausserdem haben die unterstützten Jungunternehmen ein Finanzierungsvolumen von 1‘347‘000‘000 Franken erhalten. Von den TOP 100 Schweizer Startups 2016 starteten 54 ihre Unternehmerkarriere bei Venture Kick. 2017 wird Venture Kick 3’000‘000 Franken an Startup Projekte vergeben um die Schweizer Wissenschaft auf dem globalen Markt zu positionieren. Mehr dazu im: Venture Kick Jahresbericht 2016.
Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung, wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Fondation Lombard Odier, Debiopharm Group, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, European Space Agency, Engagement Migros, Swisscom, André Hoffmann, Hansjörg Wyss and Martin Haefner.

Venturelab bringt zehn Schweizer Startups nach Silicon Valley

Zehn Startups sind die Gewinner des venture leaders Technology 2017. Eine Jury bestehend aus Vertretern von Waypoint Capital, Rothschild Bank und Swisscom Ventures hat sie nach einem intensiven Auswahlverfahren aus über 100 Bewerbungen ausgewählt. Das Schweizer Startup Technologie Team wird für eine einwöchige Roadshow im März ins Silicon Valley fliegen, um dort Top-Investoren und Experten aus dem Technologiebereich zu treffen, und ihre Expansion im US Markt voranzubringen. Beim venture leaders Technology Team handelt es sich um eine Auswahl einzigartiger Schweizer Startups mit globalen Ambitionen und dem Potenzial, die Welt zu verändern.

In den vergangenen 16 Jahren war das venture leaders Programm ein Grundpfeiler der Erfolge von über 300 Schweizer Startups, wie beispielsweise MindMaze, welches heute global und führend in der Virtual Reality Szene ist und letztes Jahr Finanzierungen von 100 Millionen US Dollar erhalten hat. Die venture leaders Alumni Liste beinhaltet Startups, welche von Intel, Apple oder Logitech übernommen wurden. 42 davon sind auf der TOP100 Schweizer Startup Rangliste 2016, so auch das Nummer 1 Startup L.E.S.S., aber auch Knip, Flyability oder Lunaphore. Venture leaders wird auch als „Flaggschiff Programm für Schweizer Startups“ bezeichnet und bringt Schweizer Startup Teams jedes Jahr nach Boston, New York, Peking, Shanghai, Shenzhen und Hong Kong. Hunderte CEO’s konnten hiermit ihre Vision stärken und einen globalen Erfolg erzielen.

Wachstum auf internationaler Ebene
“Venture leaders hat bereits einige vielversprechende Schweizer Startups entdeckt und sie bei ihren internationalen Wachstumsbestrebungen unterstützt“, erklärt Jordi Montserrat, Managing Director von venturelab. Die Auswahl der venture leaders Technology 2017 wiederspiegelt die beeindruckende Qualität von Schweizer Startups. Die Gewinner sind Unternehmen, welche globale Kunden mit dem Internet der Dinge (IoT) ausstatten, mobile Applikationen in Echtzeit entwickeln oder Solarpanels auf einen Effizienz-Weltrekord von 36% bringen. „Die Schweiz ist ein fantastischer Ort um ein Startup zu gründen, dennoch findet der Wachstum auf einer internationalen Ebene statt. Eine frühe Bekanntmachung auf dem US Markt und bei Investoren ist für ein Startup mit globalem Potenzial eine Notwendigkeit“, fügt er an.

Treffe die venture leaders Technology an der ETH Zürich am 2. März
Entdecke die Gewinner von venture leaders Technology 2017 am öffentlichen Startup Champions Event vom 2. März 2017, an der ETH Zürich, von 18 bis 20 Uhr. Die 10 Gewinner (siehe Kurzprofile weiter unten) werden ihr Startup vor dem Publikum pitchen, wobei die Zuschauer den Team Captain wählen dürfen. Ausserdem werden uns zwei hochkarätige Hauptredner beehren: Philippe Gaydoul, Gründer von GAYDOUL GROUP und Mario Vögeli, Mitgründer von Arktis, ein venture leader Startup, welches gerade 10 Millionen US Dollar erzielt hat.

Die venture leaders Technology 2017 im Überblick:

CatchEye, Claudia Plüss (Software, ETH Zürich) catch-eye.com
CatchEye entwickelt Algorithmen und Software um die Kommunikation in der Videotelefonie zu verbessern. Die CatchEye Software verbindet sich mit bestehenden Videotelefonie-Systemen wie Skype oder Google Hangouts. Es ermöglicht den Augenkontakt und verhindert Ablenkungen vom Video feed. Dies verbessert die Videotelefonie-Erfahrung und schafft eine vertrauensvolle Basis für Gespräche.

Insolight, Laurent Coulot (Cleantech, EPF Lausanne) insolight.ch
Während dem letzten Jahrzehnt hat der Solarzellen-Markt einen Aufschwung erlebt. Konventionelle Solarpanels sind nicht sehr effizient, wobei auch die Kapitalrendite für die Endnutzer limitiert ist. Insolight entwickelt ein flaches optisches System aus Kunststoff, welches das Sonnenlicht einfängt und auf eine kleine Oberfläche mit Superzellen fokussiert, das auch für Satelliten verwendet wird. Die Hochleistungszellen produzieren doppelt soviel Energie wie herkömmliche Solarpanels. Insolight erreicht eine Ausbeute (produzierte Energiemenge vom Sonnenlicht) von 36 Prozent, wobei handelsübliche Solarzellen derzeit nur etwa 18 bis 20 Prozent schaffen.

LORIOT, Vit Prajzler (Internet der Dinge – IoT, Thalwil) loriot.io
Loriot’s Mission ist es Milliarden von „Dinge“ ans Internet anzuschliessen. Heutzutage werden Netzwerke mit Sensoren für nur eine Applikation installiert, dabei fehlt die Flexibilität und Philosophie des Internet-Netzwerks. Die Technologie, welche Loriot entwickelt hat, ermöglicht es heute, sogar die kleinsten, einfachsten „Dinge“ (Daten) mit minimalem Energieverbrauch, Infrastrukturkosten und einer einfachen Implementierung direkt über das Internet zu senden und zu empfangen. Loriot’s Plattform bewirtschaftet die Infrastruktur, die Verbindung, die Daten und den ganzen Kreislauf für Milliarden von „Dingen“.

Nomoko, Nilson Kufus (Internet der Dinge – IoT, Zürich) www.nomoko.camera
Daten sind das Rohmaterial der Zukunft. In dieser datengesteuerten Welt werden insbesondere grossflächige, effizient erstellbare, und hoch präzise 3D Modelle für Industrie, Wirtschaft und Innovation immer wichtiger. Gerade in der Unterhaltungs- und Automobilindustrie ist der Bedarf an grossflächigen 3D-Modellen in den letzten Jahren stark angestiegen. Obwohl das enorme Potenzial solcher hochauflösender 3D Modelle unbestreitbar ist, fehlen bisher die technischen Möglichkeiten, diese schnell, skalierbar und in der nötigen Qualität zu generieren. Um dies zu erreichen, entwickelt Nomoko die Technologie zur voll automatisierten Erstellung von „künstlicher Realität“ („Artificial Reality”): photorealistische 3D Modelle mit integrierten Metadaten wie Objekt Klassifizierung oder Informationen über Materialen, bis hin zu simulierter Physik – anders gesagt eine exakte, digitale Kopie der Realität.

Olympe, Laurent Chatelanat (Internet, Mobile, EPF Lausanne) olympe.ch
Es gibt hunderte Hilfsmittel im Internet um eine Webseite oder einen E-Commerce Shop in ein paar Minuten und ohne Programmierkenntnisse zu erstellen. Für die Entwicklung einer Applikation oder einer Software bestehen noch keine solche Hilfsmittel. Olympe befähigt nun jedermann, Ideen in Software Lösungen zu übersetzen – vom „Hirn zum Markt“, in einpaar Klicks. Nutzer können aufgrund einer Kombination von visuellem Denken und von Künstlicher Intelligenz ihre eigene massgeschneiderte Software einfach und intuitiv erstellen.

PapayaPods, Alex Just (Software, EHL Ecole Hotelière de Lausanne) papayapods.com
PapayaPods automatisiert den zeitintensiven Papierkram während einer Hausvermietung, was zum Beispiel die Mietersuche, Verträge, Ein- und Auszüge, oder Reparaturarbeiten und Mietzahlungen beinhaltet. Es stellt den Hauseigentümern eine einfache und intuitive Cloud-basierte Software zur Verfügung, welches den gesamten Mietprozess in ein zentralisiertes System digitalisiert, zu Hause oder auf einer mobilen Applikation. So sparen Hauseigentümer Zeit und Geld und ermöglichen ihren Mietern ein besseres Mieterlebnis.

Piavita, Dorina Thiess (Medtech, Zürich) piavita.com
Piavita will die Veterinär Industrie revolutionieren. Sie entwickelt ein kompaktes Messgerät, welches eine einfache, schnelle und durch das Tier unbemerkte Vitaldatenmessung erlaubt. Die erste Produktreihe ist angepasst für die Anwendung an Pferden und nimmt Messungen durch deren Fell vor. Das kabellose und tragbare Gerät zur umfassenden Vitalparameter-Messung ermöglicht zudem im gleichen Moment bereits die Vitalparameter über jegliches internetfähiges Gerät einzusehen.

Picstars, Mark Sandmeier (Mobile, Zürich) picstars.com
“Picstars turns social media photos and videos into a marketing goldmine.” Picstars hat eine einzigartige Technologie entwickelt, die es Brands ermöglicht, mit ihren Logos und Werbekampagnen auf den persönlichen Social Media Fotos und Videos ihrer Ambassadoren, sprich der Talente, Eventbesucher oder Mitarbeiter, präsent zu sein. Dank Picstars steuern die Brands nicht nur den Inhalt der Fotos oder Videos, sondern behalten den Überblick über jede einzelne Interaktion, deren Reichweite sowie die Kosten – in Echtzeit. Ambassadoren können dank vorhandenen Daten für die effektiv erzielte Reichweite entschädigt werden.

Pryv, Evelina Georgieva (eHealth, Internet der Dinge – IoT, EPF Lausanne) pryv.com
Der Anstieg von eHealth, medizinischen Apps und medizinischen Messgeräten mit Remote Anbindung geht mit dem Versprechen einher, die nächste Generation von personalisierter Gesundheitspflege und verbesserten Gesundheitsleistungen zu werden. Dabei sind aber signifikante Herausforderungen zu bewältigen, wie beispielsweise regulatorische Themen, Datensicherheit und Privatsphäre oder Kompatibilität und Integrationsfragen. Pryv fokussiert auf das Design und die Kommerzialisierung von konformen Daten-Management Software-Lösungen. Sie entwickelten und verkaufen Lizenzen von sicheren, in der Schweiz hergestellten und validierten eHealth Data Middleware um ihre Kunden für die Erstellung von konformen, innovativen und skalierbaren datengesteuerten eHealth Produkten zu überzeugen.

TasteHit, Alexei Kounine (Software, EPF Lausanne) tastehit.com
Um kompetitiv zu bleiben müssen die Onlineshops stärker auf sich aufmerksam machen, die Bedürfnisse der Besucher verstehen und mittels der Datenwissenschaft und Automatisierung entsprechend in Ertrag umwandeln. Riesen wie Amazon oder Zalando haben ganze Abteilungen, welche solche Technologien betriebsintern entwickeln. Leider kostet es eine Menge Zeit und Geld, wenn man Datenwissenschaftler und Entwickler einstellen möchte, um solche Features zu erstellen. Die meisten Shops haben beides nicht. TasteHit ist eine Software-as-a-Service Nutzerbindungs Plattform für die Modernisierung bestehender Online Shops. Es stellt Online Händlern datengesteuerte Nutzererlebnis-Tools zur Verfügung um die Leistung ihrer Shops zu erhöhen. Es kann in 10 Minuten von jeder Person, auch ohne technisches Verständnis, installiert werden, dies erhöht die Conversion Rate des Shops um bis zu 20%.

Förderung für Innovationen – Klimastiftung Schweiz 2017

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die planen ihre Energieeffizienz zu verbessern, können bis 1. März oder 1. September bei der Klimastiftung Schweiz finanzielle Unterstützung beantragen. Die Stiftung zahlt auch Beiträge an KMU, die an der Entwicklung klimafreundlicher Produkte beteiligt sind.

Die Kassen der Klimastiftung Schweiz sind gefüllt. Dank den 27 Partnerfirmen aus der Wirtschaft kann die Stiftung dieses Jahr rund drei Millionen Franken vergeben. Die Stiftung richtet sich an KMU. «Wir engagieren uns nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch für den Wirtschaftsstandort Schweiz und Liechtenstein», erklärt Vincent Eckert, Geschäftsführer der Stiftung. Rund 80 Prozent der eingehenden Anträge konnte die Klimastiftung Schweiz bisher bewilligen. 1300 KMU haben seit der Gründung 2008 zusammen 15 Millionen Franken erhalten. Verbesserungen bei Gebäuden, Maschinen, Heizungen und Kühlungen machen einen grossen Teil der unterstützten Massnahmen aus. Die Auszahlung ist an Meilensteine in den einzelnen Projekten gekoppelt. Die Beiträge der Stiftung sind à fonds perdu. KMU müssen also nichts zurückbezahlen.

Schnelle Unterstützung für kleine KMU
Im Mai vergibt die Stiftung die erste von zwei Tranchen Geld für grosse Energiespar- und Innovations-Projekte in diesem Jahr. Die zweite Tranche wird im November vergeben. Anträge für die Geldvergabe nimmt die Klimastiftung Schweiz bis am 1. März, respektive bis am 1. September entgegen. Auf der Internetseite der Stiftung sind die Formulare für den Antrag zu finden. Laufend bearbeitet die Stiftung zudem Anträge, die ihren Standard-Kriterien entsprechen und 20’000 Franken nicht übersteigen. «Mit diesem Standard-System ist es uns auch möglich, kleine KMU schnell und effektiv zu unterstützen», erklärt Vincent Eckert. Über die Standardanträge entscheidet die Geschäftsstelle innert Monatsfrist. Für die zwei grossen Geldvergaben im Mai und November ist der Stiftungsrat zuständig. Er besteht aus Fachpersonen der Partnerfirmen. Dies sind grosse Dienstleister wie Versicherungen, Banken und Beratungsfirmen.
Weitere Informationen: www.klimastiftung.ch

Über die Klimastiftung Schweiz
Klima schützen. KMU stärken. Nach diesem Motto unterstützt die Klimastiftung Schweiz Projekte kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Stiftung hat seit ihrer Gründung 2008 rund 1300 KMU in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein mit 15 Millionen Franken unterstützt.
Die Klimastiftung Schweiz wurde als gemeinnützige, unabhängige Stiftung gegründet. Sie ist unter Bundesaufsicht und steht interessierten Firmen offen, die durch einen effizienten und gezielten Einsatz der Rückverteilung aus der CO2-Lenkungsabgabe den Klimaschutz verstärken wollen.
Seit Januar 2008 verlangt das CO2-Gesetz eine Abgabe auf Brennstoffe. Ein Teil der Abgaben fliesst zurück an die Wirtschaft. Vor allem grosse Dienstleistungsunternehmen erhalten mehr zurück, als sie bezahlt haben. Diese «Netto-Rückvergütung» setzen die Partnerfirmen der Klimastiftung Schweiz für Klimaschutzmassnahmen von Schweizer und Liechtensteiner KMU ein.

Die Partner der Klimastiftung Schweiz
Die Schweizer und Liechtensteiner Dienstleister Allianz Suisse, Alternative Bank Schweiz, AXA Winterthur, Bank J. Safra Sarasin, Bank Vontobel, ECA, Gebäudeversicherung Bern, Gebäudeversicherung Kanton Zürich, Glarner Kantonalbank, Julius Bär, LGT, Liechtensteinische Landesbank, Man Investments AG, New Re, PartnerRe, Pictet & Cie, PwC, Raiffeisen Schweiz, RobecoSAM, Sanitas Krankenversicherung, SAP (Schweiz) AG, SCOR Services Switzerland AG, Swiss Life, Swiss Re, Vaudoise Assurances, VP Bank und XL Group sind Partner der Klimastiftung Schweiz.

Trend and Foresight Day 2017

Erleben Sie die relevantesten Trends und bahnbrechendsten Technologien der Zukunft hautnah, lassen Sie sich dabei von den führenden Trend- und Innovationexperten inspirieren und übersetzen Sie die Trendsignale mit praxiserprobten Innovationsmethoden zu konkreten Ideen und Umsetzungschancen.

Trend and Foresight Day

Lernen Sie an einem Tag die aktuellsten Trends und Szenarien kennen und entwickeln Sie zugleich konkrete Umsetzungsideen. Wir werden Sie auf die Reise in die Zukunft mitnehmen, wo vernetzte Maschinen miteinander kommunizieren, Roboter und Drohnen komplexe Tätigkeiten übernommen haben und die digitale Revolution und exponentielle Veränderungen Alltag sind.
Gemeinsam mit den Coaches und Experten von INNOArchitects und TrendOne wirst du in den Innovationsfeldern der Zukunft die Nutzerbedürfnisse (Future User) antizipieren und mit inspirierenden Methoden rasch Ideen generieren und gleich vor Ort die ersten Prototypen dazu bauen. Die Prototypen werden sogleich getestet, verbessert und der anwesenden Inno-Community vorgestellt.

Die Trend & Foresight Day in Bern sind ein Produkt aus der Kooperation von Witzig The Office Company, ActionJam, TRENDONE und der INNOArchitects AG.

Wann: 15. März 2017
Wo: INNOSpace Bern, Gurtenbrauerei 31, 3084 Wabern bei Bern
Hier bekommen Sie die Tickets.

AGENDA
9.00 – 9.30 Uhr Welcome

9.30 – 12.00 Uhr Foresight: Inspiration und Trends erleben

Geballte Ladung Trends und Zukunft
Future Space: Touch The Future

12.00 – 13.00 Uhr Inspiration Food im INNOSpace

13.00 – 14.00 Uhr Insight: Zukünftige Bedürfnisse und Verhalten Deep Dive

Future-User definieren und deren Needs (Stakeholdermap, Early Adopter, Jobs to be done, Pains und Needs ableiten)
Future Design Challenges schärfen

14.00 – 16.30 Uhr Geschäftschancen erarbeiten

Ideation: Technologie und Behaviour Input von TRENDONE, Inputcards in Form des Radical Game, Ideen generieren
Prototyping: Soft Prototyping, Hypothesen und Future User-Testing durchführen, Synthese und Reframing, Auswahl der besten Priototypen
Präsentieren und strukuriertes Feedback

16.30 – 17.00 Uhr Umsetzung aufsetzen

Einführung Roadmapping und mögliche nächste Umsetzungsschritte
Transfer: Wie schaffen wir den Transfer in unsere Organisationen?

17.00 – 17.30 Uhr Feedback und Ausblick

130‘000 Franken gehen an das EPFL Spin-off Intento und Vigilitech

Mit einer tragbaren Lösung für die Rehabilitation von Schlaganfall-Patienten und einem ausgefeilten Monitoring-System für chirurgische Eingriffe bei Kleintieren sorgen Intento und Vigilitech für weltweit einzigartige Entwicklungen im medizinischen Bereich. Je 130‘000 Franken Startkapital erhielten die Schweizer Jungunternehmen nun am Venture Kick Finale.

Pro Jahr erleiden in der Schweiz mehr als 16’000 Personen einen Schlaganfall. Ein Drittel der Menschen, die davon betroffen sind, ist danach schwer gelähmt.

venture kick


Tragbare Lösung für die Rehabilitation von Schlaganfall-Patienten

Hoffnung gibt das Therapiesystem von Intento bestehend aus einem elektronischen Muskelstimulator und einer einfach zu bedienenden Steuerungs-Software. In einer ersten klinischen Studie zeigten 80 Prozent der Patienten nach zwei Wochen eine relevante Verbesserung. Überzeugt hat Intento 2016 bereits bei drei namhaften Startup-Auszeichnungen. Sie reisten nicht nur mit dem venture leaders Programm nach Boston und gewannen dort das Global Pitchfest. Sie erhielten auch den CTI Swiss Medtech Award, welcher ihnen Bundespräsident Johann Schneider-Ammann persönlich überreichte und sie wurden unter die TOP 100 der besten Schweizer Startups auf Platz 44 gewählt. Andrea Maesani, Mitgründer & CEO von Intento, äusserte sich nun begeistert zum aktuellen Gewinn: «Das dreistufige Venture Kick Programm mit intensiven Trainings hat uns beim Start und Aufbau unseres Jungunternehmens massiv geholfen. Dank dem grossen Netzwerk von Venture Kick gewinnen Jungunternehmen in der Schweizer Startup-Szene an Visibilität und kommen mit vielen Investoren in Kontakt.»

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Das Team von Intento: Andrea Maesani (links) und Andrea Biasiucci

Ausgefeiltes Monitoring-System für chirurgische Eingriffe bei Kleintieren
Spitzenmedizin für Tiere ist heutzutage gefragter denn je. Vigilitech entwickelt ein kompaktes System für die Kontrolle physiologischer Parameter von Kleintieren während chirurgischer Eingriffe. Das System kann mit Tablets, Computern oder Smartphones verbunden werden und visualisiert Körpertemperatur, Atmung sowie Herzschlag. Zudem können erhobene Daten, Notizen und Fotos synchronisiert, Überwachungsprotokolle geteilt und Analyse-Tools genutzt werden. Marc Zünd, CEO und Mitgründer von Vigilitech, freut sich über den Gewinn bei der Venture Kick Förderinitiative: „Der dreistufige Prozess und die Unterstützung von Venture Kick haben uns dabei geholfen, unsere Idee in ein echtes unternehmerisches Vorhaben umzuwandeln und gleichzeitig an Zugkraft zu gewinnen, um uns weiterzuentwickeln. Die Teilnahme an diesem Wettbewerb hatte einen entscheidenden Einfluss darauf, wer wir heute sind und wo wir stehen.“

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Das Team von Vigilitech: Daniel Zünd (links), Lukas Treyer und Marc Zünd

Über Venture Kick
Seit der Lancierung von Venture Kick, einer Initiative der Venture Kick Stiftung, im September 2007, profitierten 463 Gründerprojekte von rund 18,75 Millionen Franken Startkapital. Die unterstützten Jungunternehmen haben ein Finanzierungsvolumen von über einer Milliarde Franken erhalten und bisher rund 3‘500 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Von den TOP 100 Startups der Schweiz starteten 57 ihre Unternehmerkarriere bei Venture Kick, darunter sieben in den TOP 10: L.E.S.S., Bcomp, Flyability, Ava, Amal Therapeutics, Gamaya und Lunaphore. Viele weitere Highlights und detaillierte statistische Auswertungen zu Finanzierungsaktivitäten und den geschaffenen Arbeitsplätzen der Startups finden sich im Venture Kick Jahresbericht.
Anzahl der Spin-offs an Schweizer Universitäten und Hochschulen verdoppeln Venture Kick zielt auf die Identifikation, den Support und die Promotion von vielversprechenden Geschäftsideen mit einer klaren Vision: Die Anzahl an Spin-offs von Schweizer Hochschulen zu verdoppeln und die Attraktivität der Startups gegenüber nationalen und internationalen Investoren zu erhöhen. Dank Venture Kick lernen angehende Unternehmerinnen und Unternehmer, wie sie Kunden gewinnen und schneller Investoren überzeugen.
Venture Kick ist ein wettbewerbsorientiertes Programm: Monatlich bekommen acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und können sich drei Monate später für die zweite Runde qualifizieren. Dort gewinnen zwei Teams je 20‘000 Franken. Diese machen in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus. Sie profitieren zusätzlich von Business-Development-Workshops und einem weitreichenden Netzwerk.
Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung, wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Fondation ProTechno, Fondation Lombard Odier, Debiopharm Group, Rising Tide Foundation, Engagement Migros, European Space Agency, André Hoffmann, Hansjörg Wyss und Martin Haefner.

Link Tipps:
www.venturekick.ch
www.intento.ch
www.vigilitech.com

Swiss ICT Award 2016

Die Schweizer Informatik-Branche hat ihre innovativsten aktuellen Projekte und Firmen ausgezeichnet. Den Swiss ICT Award 2016 erhalten MeteoSchweiz und CSCS für ihr neues hochaufgelöstes Vorhersagemodell COSMO-NExT. Den Swiss ICT Newcomer Award erhält Nanolive für ihr neuartiges tomographisches Mikroskop „3D Cell Explorer“.

Er gilt als wichtigste Auszeichnung der Schweizer Informatik, der sechstgrössten Wirtschaftsbranche der Schweiz: der Swiss ICT Award. Nun werden MeteoSchweiz zusammen mit dem Swiss National Supercomputing Centre (CSCS) und Nanolive für ihre innovativen Schweizer Informatik-Lösungen ausgezeichnet. Sie setzten sich unter zehn Finalisten bei der unabhängigen, interdisziplinären Fach-Jury durch. Zum ersten Mal in der Geschichte der Awards bestimmte zudem das Saalpublikum den „Public Award“ mit und wählte NEEO mit „NEEO Fernbedienung HD” zum Publikumsliebling. Der Special Award ging in diesem Jahr an das Istituto Dalle Molle di Studi sull’Intelligenza für ihre lange und erfolgreiche Spitzenforschung zur künstlichen Intelligenz.

swissict-award-2016

800 Gäste aus Wirtschaft, Forschung und Politik verfolgten die Vergabe im KKL Luzern.
Die Preisträger und die Begründungen der Fachjury lauten im Detail wie folgt:

Swiss ICT Award 2016 – Begründung der Jury:
„Was Behörde, Universität und Wirtschaft mit „COSMO Novel Expert Tool (COSMO-NExT)“ gemeinsam geschaffen haben, ist weltweit einzigartig: Mit unkonventionellen Ansätzen – die von Kritikern anfänglich sogar als Unsinn betitelt wurden – ist ein hochauflösendes Wettermodell entstanden, das MeteoSchweiz eine globale Vorreiterrolle einbringt und die Genauigkeit von Wetter- und Gefahrenvorhersagen gerade im komplexen Alpenraum substantiell erhöht.

Die dafür benötigte Rechenleistung kann mit konventionellen Computern nicht erreicht werden, weshalb auch die Hardware neu entwickelt wurde: Dank dem Einsatz von Grafikprozessoren anstelle von üblichen CPU-Prozessoren konnte die Rechenleistung gegenüber dem Vorgängermodell um das 40fach gesteigert werden – beim High-Performance-Computing ein gewaltiger Sprung. Dass dabei der Energieverbrauch des Computers „Piz Kesch“, der in Swiss National Supercomputing Center betrieben wird, auch noch 3mal geringer ist, ist phänomenal.

Die Jury ist der Ansicht, dass MeteoSchweiz und das CSCS fachbereich-übergreifend eine neue Software- und Hardware-Generation entwickelt hat, welche die Industrie bisher noch nicht gesehen hat.“

Swiss ICT Newcomer Award 2016 – Begründung der Jury: „Das revolutionäre und weltweit einzigartige Mikroskop „3D Cell Explorer“ und die dazugehörige Software „Steve“ macht es erstmals möglich, eine lebende Zelle in 3D zu erforschen ohne diese zu verändern oder zu beschädigen und bietet damit bisher unerreichte Einblicke in die Bausteine des Lebens. Die Handhabung ist einfach und intuitiv, und der bezahlbare Preis von 20‘000 Franken macht es zudem möglich, dass weltweit an Schulen, in Labors und Universitäten lebende Zellen erforscht werden können.

Die Jury meint, dass dieses neuartige tomografische Mikroskop ein Meilenstein in der Mikroskopie und in der Forschung über die Grundlagen des Lebens ist und Erkenntnisse in der Wissenschaft oder in der Medtech-, Biotech-, Pharma- und Kosmetik-Industrie massgeblich beeinflussen könnte.“

Special Award 2016 – Begründung der Jury:
„Kaum einer weiss, dass die Schweiz dank dem Dalle-Molle-Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (Istituto Dalle Molle di Studi sull’Intelligenza Artificiale IDSIA) auf praktischen und theoretischen Gebieten der künstlichen Intelligenz führend ist, und viele Anwendungen von Google, Microsoft, IBM und Co basieren auf dem was in den letzten Jahren dort geschaffen wurde. Unter der Leitung der wissenschaftlichen Co-Direktoren Luca Maria Gambardella und Jürgen Schmidhuber erlangte das 1988 von der Dalle-Molle-Stiftung gegründete Institut in Manno Weltruf und gilt heute als eine der weltweit besten Forschungseinrichtungen im Bereich biologisch-inspirierte KI.“

Swiss ICT Public Award 2016
Erstmals in der Geschichte des „Swiss ICT Public Awards“ bestimmte das Saalpublikum – zuzüglich zur Leser-Wahl im Swiss IT Magazine – den Sieger mit. Als beliebtester Kandidat entpuppte sich NEEO mit „NEEO Fernbedienung HD”. Bei dieser Wahl standen alle Finalisten der Swiss ICT Awards sowie des Swiss ICT Newcomer Awards zur Wahl.

Der Swiss ICT Award
Die Swiss ICT Awards zeichnen herausragende Leistungen der Schweizer ICT (Informations- und Kommunikationstechnologie) aus, die massgeblich in der Schweiz erbracht worden sind. Eine unabhängige, gesamtschweizerische und interdisziplinäre Jury vergibt den „Swiss ICT Award“ und den „Swiss ICT Newcomer Award“ an je einen von je fünf kandidierenden Finalisten, zudem wählt die Öffentlichkeit ihren Favoriten aus allen Nominierten. Laut Medien gilt der Swiss ICT Award als „wichtigste Auszeichnung der Schweizer ICT-Branche“ (Handelszeitung) und die Gala als „der wichtigste ICT-Anlass der Schweiz“ (inside-it.ch). Der Swiss ICT Award wird seit 2004 verliehen und wird von swissICT, dem mitgliederstärksten Verband der ICT-Branche, organisiert.
www.swissict-award.ch

Der Organisator: swissICT
swissICT ist der primäre Repräsentant des ICT-Werkplatzes Schweiz und der grösste Fachverband der Branche. swissICT vertritt die Interessen von 3‘000 ICT-Unternehmen, Anwender-Unternehmen und Einzelpersonen und engagiert sich für die Branche: swissICT fördert den Informationsaustausch, bündelt Bedürfnisse, publiziert sowohl die wichtigste ICT-Salärumfrage als auch die ICT-Berufsbilder und verleiht den „Swiss ICT Award“. Hunderte von Experten engagieren sich bei swissICT in 17 thematischen Fachgruppen ehrenamtlich für die ICT in der Schweiz.
www.swissict.ch

Link Tipps:
MeteoSchweiz
3D Cell Explorer

Venture Kick erhält mit Engagement Migros neuen starken Partner

Der Förderfonds Engagement Migros unterstützt als erster Gründungspartner der Standortinitiative digitalswitzerland neu das Programm Venture Kick. Damit leistet Engagement Migros weitere Pionierarbeit in der Unterstützung hoch-innovativer Geschäftsideen und Startups in der Schweiz.

Engagement Migros fördert im Rahmen eines zweijährigen Pilots das Programm Venture Kick. Dieses fördert innovative Geschäftsideen aus allen Bereichen von den Anfängen bis zur Firmengründung. Venture Kick hat seit seiner Etablierung 2007 einen sehr erfolgreichen Prozess entwickelt, der auf Befähigung, Beschleunigung und einem kompetitiven Auswahlverfahren beruht.
«Die fortschreitende Digitalisierung ist für die rohstoffarme Schweiz eine grosse Chance. Die Teams der Startups, welche aus Venture Kick hervorgehen, zählen definitiv zu den innovativsten Köpfen unseres Landes. Wir freuen uns, mit Engagement Migros einen wirkungsvollen Beitrag zur Förderung von neuen Geschäftsideen leisten zu können», sagt Stefan Schöbi, Leiter Engagement Migros.

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Engagement Migros ermöglicht Pionierprojekte im gesellschaftlichen Wandel, seit 2015 auch im Bereich Wirtschaft. Der Fokus liegt hier auf der Stärkung des Innovationsplatzes Schweiz sowie der Ankurbelung digitaler Wertschöpfung in der Schweiz. Als erster Partner hat Engagement Migros auch die kürzlich in Zürich zu Ende gegangene Pilotdurchführung des Kickstart Accelerators unterstützt. Der Förderfonds wird von den Unternehmen der Migros-Gruppe mit jährlich circa zehn Millionen Franken alimentiert und ermöglicht so rund 50 Pionierprojekte. Engagement Migros ergänzt seit 2012 das Migros-Kulturprozent.

Innovationspotenzial der Schweiz noch nicht ausgeschöpft Pascale Vonmont, Delegierte des Strategierats von Venture Kick und stellvertretende Direktorin der Gebert Rüf Stiftung, betont die Bedeutung der neuen Partnerschaft: «Wir sind sehr erfreut, Engagement Migros unter den Donatoren der Venture Kick Stiftung willkommen zu heissen. Die Kooperation von Grossunternehmen mit Startups bietet grossartige Chancen für beide Seiten; Venture Kick bietet hier ein Programm mit ausgewiesenem Erfolgsnachweis und Wachstumsmöglichkeiten.»
Beat Schillig und Jordi Montserrat, für die operative Leitung von Venture Kick verantwortlich, äussern sich begeistert: «Mehr als die Hälfte der derzeitigen TOP 100 der besten Schweizer Startups sind von Venture Kick unterstützt worden. Dank unserem neuen Partner Engagement Migros kann das Innovationspotenzial der Schweiz noch besser ausgeschöpft werden. Besonders erfreulich ist, dass sich mit der Migros das erste Schweizer Grossunternehmen bei Venture Kick engagiert. Wir hoffen auf Nachahmer.»

venture kick

Über Venture Kick
Seit der Lancierung von Venture Kick, einer Initiative der Venture Kick Stiftung, im September 2007, profitierten 463 Gründerprojekte von rund 18,75 Millionen Franken Startkapital. Die unterstützten Jungunternehmen haben ein Finanzierungsvolumen von über einer Milliarde Franken erhalten und bisher rund 3‘500 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Von den TOP 100 Startups der Schweiz starteten 57 ihre Unternehmerkarriere bei Venture Kick, darunter sieben in den TOP 10: L.E.S.S., Bcomp, Flyability, Ava, Amal Therapeutics, Gamaya und Lunaphore. Viele weitere Highlights und detaillierte statistische Auswertungen zu Finanzierungsaktivitäten und den geschaffenen Arbeitsplätzen der Startups finden sich im Venture Kick Jahresbericht.
Anzahl der Spin-offs an Schweizer Universitäten und Hochschulen verdoppeln Venture Kick zielt auf die Identifikation, den Support und die Promotion von vielversprechenden Geschäftsideen mit einer klaren Vision: Die Anzahl an Spin-offs von Schweizer Hochschulen zu verdoppeln und die Attraktivität der Startups gegenüber nationalen und internationalen Investoren zu erhöhen. Dank Venture Kick lernen angehende Unternehmerinnen und Unternehmer, wie sie Kunden gewinnen und schneller Investoren überzeugen. Teilnahmeberechtigt sind Studierende, Forschende und Dozierende von Schweizer Hochschulen, welche mit ihrer innovativen Geschäftsidee eine Firma gründen wollen.
Venture Kick ist ein wettbewerbsorientiertes Programm: Monatlich bekommen acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und können sich drei Monate später für die zweite Runde qualifizieren. Dort gewinnen zwei Teams je 20‘000 Franken. Diese machen in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus. Sie profitieren zusätzlich von Business-Development-Workshops und einem weitreichenden Netzwerk.
Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung, wird finanziert durch: Förderfonds Engagement Migros, Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Fondation ProTechno, Fondation Lombard Odier, Debiopharm Group, Rising Tide Foundation, ESA BIC Switzerland, André Hoffmann, Hansjörg Wyss und Martin Haefner.

Über Engagement Migros
Der Förderfonds Engagement Migros ermöglicht Pionierprojekte im gesellschaftlichen Wandel, die neue Wege beschreiten und zukunftsgerichtete Lösungen erproben. Im Bereich Wirtschaft unterstützt Engagement Migros zahlreiche Innovationsprogramme und Kollaborationsplattformen wie den Kickstart Accelerator, den Impact Hub Zürich oder das Basler Coworking Programm Fluxdock. Der wirkungsorientierte Förderansatz verbindet finanzielle Unterstützung mit Coaching im Pionierlab. Engagement Migros wird von den Unternehmen der Migros-Gruppe mit jährlich circa zehn Millionen Franken ermöglicht und ergänzt seit 2012 das Migros-Kulturprozent.


Link Tipps:

www.venturekick.ch
www.engagement-migros.ch

Globi holt den Zurich Klimapreis 2016

Der Förderverein Energietal Toggenburg und die Schulgemeinden Wattwil Krinau und Mosnang lancieren mit dem illustrativen Buch «Globi und die Energie» eine nachhaltige Energiebildung für Kinder und gewinnen so den Zurich Klimapreis 2016. «Zum guten Heinrich» verwertet krummes Obst und Gemüse und holt den Sonderpreis für Start-ups.

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Das Energietal Toggenburg und seine 12 Gemeinden planen Grosses: Bis 2034 wird die im Tal verbrauchte Energie selber aus erneuerbaren Quellen produziert. Bereits heute arbeitet der Förderverein Energietal Toggenburg aktiv darauf hin. Mit dem Projekt «Nachhaltige Energiebildung» (NEB) hat er in den Schulen in Wattwil Krinau und Mosnang eine praxisnahe Energiebildung für die nächste Generation eingeführt.
Globi lehrt die Kinder in seinem neusten Buch «Globi und die Energie», warum sich das Klima verändert, und was sie dagegen tun können. Die Idee für das Globi-Buch stammt vom Förderverein selber, der auch bei der Umsetzung des Inhalts beteiligt war. Zweiter Eckpfeiler des Projekts NEB sind Besuche der sogenannten Energieplätze. Beim Wasserfall im Steintal oder am Flusskraftwerk in Dreien bei Mosnang lernen die Kinder alles rund um nachhaltige Energie. «Damit schaffen wir bei Kindern und Jugendlichen die Basis für verantwortliches Handeln und so für die Realisierung unserer Vision vom energieautarken Tal», sagt Thomas Grob, Präsident des Fördervereins. Mit diesem Projekt hat sich das Energietal Toggenburg das Preisgeld von 50‘000 CHF für den Hauptpreis des Zurich Klimapreises 2016 redlich verdient.

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Joachim Masur, CEO Zurich Schweiz: «Es ist vorbildlich, wie auf sympatische Art und Weise mit Globi Wissen verankert und in der Praxis mit Beispielen aus der Natur verknüpft wird. Wir gratulieren dem Förderverein Toggenburg und der Schulgemeinde Wattwil Krinau herzlich zu dieser Leistung.»

Sonderpreis Start-up: Je krümmer, desto besser
Das Start-up «Zum guten Heinrich» verwertet das, was im Supermarkt nicht auf den Ladentisch kommt: krummes Obst und Gemüse. Daraus kreieren die Jungunternehmer vegetarische und vegane Catering-Menus für Firmen- und Privatanlässe im Raum Zürich. «Damit leisten wir einen Beitrag zur Reduktion des Ressourcenverschleisses und zeigen den Menschen, dass nonkonforme Nahrungsmittel einwandfrei und schmackhaft sind», sagt Lukas Bühler, Mitgründer des Start-ups. Mit der «No Waste»-Idee zeichnet die Jury «Zum guten Heinrich» mit dem Sonderpreis für Start-ups mit einem Preisgeld von 25‘000 CHF aus.

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Die Kategorienpreise

Die drei mit je 25‘000 Franken dotierten Kategorienpreise gehen an:

Bauten & Wohnen Solaxess SA: produziert dank Nanotechnologie PhotovoltaikModule in diversen Farben.
– Produktion & Konsum Swiss Shrimp AG & Schweizer Salinen AG: bieten fangfrische Crevetten aus Schweizer Meerwasser an – ökologisch und nachhaltig produziert in Rheinfelden.
– Transport & Mobilität Elektrizitätswerk Obwalden & die Zentralbahn AG: bauen im Kanton Obwalden ein flächendeckendes Elektrotankstellennetz .

Insgesamt 500 Projekteingaben beim Zurich Klimapreis
Joachim Masur, CEO Zurich Schweiz, sagt: «Es ist faszinierend, welch unterschiedliche Pro
jekte in diesem Jahr an uns herangetragen wurden. Das bestätigt uns als Zurich Schweiz einmal mehr darin, mit dem Klimapreis auf dem richtigen Weg zu sein.»
Seit der ersten Ausschreibung 2009 wurden insgesamt rund 500 Projekte eingereicht. Der mit insgesamt 150‘000 CHF dotierte Preis zeichnet Projekte aus, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Jury um den em. ETH-Professor René Schwarzenbach entscheidet unabhängig über die Preisträger. Vergeben werden ein Hauptpreis und drei Kategorienpreise sowie ein Sonderpreis für Start-ups. Die Gewinner wurden am 8. November 2016 in der Umwelt Arena in Spreitenbach bekannt gegeben.

Zurich Klimapreis: Mit dem Klimapreis fördert Zurich den Dialog rund um das komplexe Thema Klimaveränderung. Prämiert werden Projekte, die einen wirksamen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen leisten, die Energie- und Ressourceneffizienz verbessern oder zu Verhaltensänderungen führen. Die Durchführung und Ausschreibung werden über die Rückverteilung aus der CO2-Lenkungsabgabe an Zurich in der Schweiz finanziert. Zurich fokussiert sich darauf, die mit den Klimaveränderungen verbundenen Risiken zu verstehen und Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die Kunden helfen, diese Risiken zu bewältigen. www.klimapreis.zurich.ch

Link Tipps:
Bilder und Videos: www.klimapreis.zurich.ch

Rückblick: Startup-Event am TECHNOPARK Luzern, Root D4

„Ein wenig Rock’n’Roll, ein bisschen CSI und Science Fiction“, fasst Moderatorin Regula Elsener die Schwerpunkte der drei Referenten des TECHNOPARK® TALK PLUS vom 25.08.2016 zusammen. Silvan Küng, Sandro Schneider und Thomas Stadelmann sind in ganz unterschiedlichen Branchen zuhause. Doch eines verbindet sie: Sie haben den Sprung gewagt! Mehr als 100 Event-Teilnehmer erhielten spannende Insights zu den Erfahrungen, Erfolgen, Herausforderungen und Zielen der drei Jungunternehmer.
Innovative Hochschulabsolventen machen sich mit ihrer Idee selbständig. So die landläufige Vorstellung von einem Startup-Gründer. Tatsächlich kommen aber viele erfolgreiche Jungunternehmer aus der Industrie. Sie geben die Sicherheit ihrer Anstellung auf, um selbstbestimmt ihre Vision des eigenen Unternehmens zu verwirklichen. Diesen Unternehmern war der diesjährige TECHNOPARK® TALK PLUS am 25. August gewidmet. Ihren Sprung vergleicht Hansruedi Lingg, Geschäftsleiter des Technopark Luzern, mit dem des Skydivers Luke Aikins: Kürzlich sprang er aus über 7000 Metern Höhe ohne Fallschirm in ein Auffangnetz.

Technopark Talk Plus - Den Sprung wagen

Keynote-Gast Silvan Küng, Managing Partner und Co-Founder der Relish Brothers AG, ist daran mit seiner innovativen E-Gitarre die Musikbranche im Sturm zu erobern. In seiner Branche komme man als harter Business-Typ nicht weit: „Es ist wichtig, den Musikern die eigene Leidenschaft für die Musik zu vermitteln, nicht dass man ein Geschäft mit ihnen machen will.“ Man brauche einen Eye-Catcher und müsse einen Wow-Effekt erzeugen. „Das macht ‚Jane‘, unsere erste Gitarre“, erklärt er und demonstriert gleich live Jane‘s wunderbaren Klang. Dass Silvan Küng für die Vision dieser völlig neuartigen Gitarre einen gut bezahlten Job im Management aufgab, stiess in seinem Umfeld nicht nur auf Verständnis. „Es gingen auch einige Freundschaften zu Bruch“, berichtet er. Doch letztlich könne er mit seinem Unternehmen seine Leidenschaft perfekt mit dem kombinieren, was er im Wirtschafts-Studium und im Business gelernt hat.

Mach Fehler, aber mach!
Für einen spannenden Panel-Talk sorgten auch Sandro Schneider, Founder und CEO des Medtech/Mikrotech-Startups smolsys mit seiner Technologie, die ein 30 Jahre dichtes Glas-Sealing von Implantaten ermöglicht und Thomas Stadelmann, Founder und CEO von forensity, dessen Forensik-Software die Schuhspurenverarbeitung der Polizei automatisiert.
Sandro Schneiders Triebfeder für den Sprung zur Startup-Gründung war vor allem das brach liegende Potenzial: „Mit den heutigen Technologien kann man einen viel höheren Kundennutzenmehr erreichen, als viele Firmen es tun. Ich will diese Möglichkeiten voll ausschöpfen.“ Dass er zuletzt über 6 Jahre als CEO eines namhaften Mikrotechnik-Unternehmens tätig war, sei heute sicher auch hilfreich. „Vor allem in den Bereichen in denen man nicht der Spezialist ist“, fügt er mit einem Schmunzeln an.
Trotz des beruflichen Erfahrungsschatzes, müsse es Jungunternehmern aber auch immer erlaubt sein Fehler zu machen, meint Thomas Stadelmann: „Wer keine Fehler machen darf, kann kein erfolgreiches Unternehmen aufbauen.“ Als ehemaliger Forensiker der Kantonspolizei Schwyz profitiere er aber natürlich davon, dass er den Markt bereits kenne. Sandro Schneider bringt diesen Aspekt abschliessend auch nochmals treffend auf den Punkt mit einem Zitat eines ehemaligen Vorgesetzten: „Mach Fehler, aber mach!“

TECHNOPARK® Luzern – The place to grow
Der Technopark Luzern führt Startups mit innovativer Idee oder innovativem Geschäftsmodell zu langfristigem Erfolg. Über 50 Startups haben seit 2003 vom Technopark Luzern profitiert. Hier wird in einer dynamischen Atmosphäre Wissen gefördert und vernetzt. Jungunternehmer werden bei der Bewältigung der grössten Herausforderungen, wie Finanzierung und Entscheidungsfindung, unterstützt.