130‘000 Franken gehen an das EPFL Spin-off Intento und Vigilitech

Mit einer tragbaren Lösung für die Rehabilitation von Schlaganfall-Patienten und einem ausgefeilten Monitoring-System für chirurgische Eingriffe bei Kleintieren sorgen Intento und Vigilitech für weltweit einzigartige Entwicklungen im medizinischen Bereich. Je 130‘000 Franken Startkapital erhielten die Schweizer Jungunternehmen nun am Venture Kick Finale.

Pro Jahr erleiden in der Schweiz mehr als 16’000 Personen einen Schlaganfall. Ein Drittel der Menschen, die davon betroffen sind, ist danach schwer gelähmt.

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Tragbare Lösung für die Rehabilitation von Schlaganfall-Patienten

Hoffnung gibt das Therapiesystem von Intento bestehend aus einem elektronischen Muskelstimulator und einer einfach zu bedienenden Steuerungs-Software. In einer ersten klinischen Studie zeigten 80 Prozent der Patienten nach zwei Wochen eine relevante Verbesserung. Überzeugt hat Intento 2016 bereits bei drei namhaften Startup-Auszeichnungen. Sie reisten nicht nur mit dem venture leaders Programm nach Boston und gewannen dort das Global Pitchfest. Sie erhielten auch den CTI Swiss Medtech Award, welcher ihnen Bundespräsident Johann Schneider-Ammann persönlich überreichte und sie wurden unter die TOP 100 der besten Schweizer Startups auf Platz 44 gewählt. Andrea Maesani, Mitgründer & CEO von Intento, äusserte sich nun begeistert zum aktuellen Gewinn: «Das dreistufige Venture Kick Programm mit intensiven Trainings hat uns beim Start und Aufbau unseres Jungunternehmens massiv geholfen. Dank dem grossen Netzwerk von Venture Kick gewinnen Jungunternehmen in der Schweizer Startup-Szene an Visibilität und kommen mit vielen Investoren in Kontakt.»

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Das Team von Intento: Andrea Maesani (links) und Andrea Biasiucci

Ausgefeiltes Monitoring-System für chirurgische Eingriffe bei Kleintieren
Spitzenmedizin für Tiere ist heutzutage gefragter denn je. Vigilitech entwickelt ein kompaktes System für die Kontrolle physiologischer Parameter von Kleintieren während chirurgischer Eingriffe. Das System kann mit Tablets, Computern oder Smartphones verbunden werden und visualisiert Körpertemperatur, Atmung sowie Herzschlag. Zudem können erhobene Daten, Notizen und Fotos synchronisiert, Überwachungsprotokolle geteilt und Analyse-Tools genutzt werden. Marc Zünd, CEO und Mitgründer von Vigilitech, freut sich über den Gewinn bei der Venture Kick Förderinitiative: „Der dreistufige Prozess und die Unterstützung von Venture Kick haben uns dabei geholfen, unsere Idee in ein echtes unternehmerisches Vorhaben umzuwandeln und gleichzeitig an Zugkraft zu gewinnen, um uns weiterzuentwickeln. Die Teilnahme an diesem Wettbewerb hatte einen entscheidenden Einfluss darauf, wer wir heute sind und wo wir stehen.“

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Das Team von Vigilitech: Daniel Zünd (links), Lukas Treyer und Marc Zünd

Über Venture Kick
Seit der Lancierung von Venture Kick, einer Initiative der Venture Kick Stiftung, im September 2007, profitierten 463 Gründerprojekte von rund 18,75 Millionen Franken Startkapital. Die unterstützten Jungunternehmen haben ein Finanzierungsvolumen von über einer Milliarde Franken erhalten und bisher rund 3‘500 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Von den TOP 100 Startups der Schweiz starteten 57 ihre Unternehmerkarriere bei Venture Kick, darunter sieben in den TOP 10: L.E.S.S., Bcomp, Flyability, Ava, Amal Therapeutics, Gamaya und Lunaphore. Viele weitere Highlights und detaillierte statistische Auswertungen zu Finanzierungsaktivitäten und den geschaffenen Arbeitsplätzen der Startups finden sich im Venture Kick Jahresbericht.
Anzahl der Spin-offs an Schweizer Universitäten und Hochschulen verdoppeln Venture Kick zielt auf die Identifikation, den Support und die Promotion von vielversprechenden Geschäftsideen mit einer klaren Vision: Die Anzahl an Spin-offs von Schweizer Hochschulen zu verdoppeln und die Attraktivität der Startups gegenüber nationalen und internationalen Investoren zu erhöhen. Dank Venture Kick lernen angehende Unternehmerinnen und Unternehmer, wie sie Kunden gewinnen und schneller Investoren überzeugen.
Venture Kick ist ein wettbewerbsorientiertes Programm: Monatlich bekommen acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und können sich drei Monate später für die zweite Runde qualifizieren. Dort gewinnen zwei Teams je 20‘000 Franken. Diese machen in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus. Sie profitieren zusätzlich von Business-Development-Workshops und einem weitreichenden Netzwerk.
Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung, wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Fondation ProTechno, Fondation Lombard Odier, Debiopharm Group, Rising Tide Foundation, Engagement Migros, European Space Agency, André Hoffmann, Hansjörg Wyss und Martin Haefner.

Link Tipps:
www.venturekick.ch
www.intento.ch
www.vigilitech.com

Swiss ICT Award 2016

Die Schweizer Informatik-Branche hat ihre innovativsten aktuellen Projekte und Firmen ausgezeichnet. Den Swiss ICT Award 2016 erhalten MeteoSchweiz und CSCS für ihr neues hochaufgelöstes Vorhersagemodell COSMO-NExT. Den Swiss ICT Newcomer Award erhält Nanolive für ihr neuartiges tomographisches Mikroskop „3D Cell Explorer“.

Er gilt als wichtigste Auszeichnung der Schweizer Informatik, der sechstgrössten Wirtschaftsbranche der Schweiz: der Swiss ICT Award. Nun werden MeteoSchweiz zusammen mit dem Swiss National Supercomputing Centre (CSCS) und Nanolive für ihre innovativen Schweizer Informatik-Lösungen ausgezeichnet. Sie setzten sich unter zehn Finalisten bei der unabhängigen, interdisziplinären Fach-Jury durch. Zum ersten Mal in der Geschichte der Awards bestimmte zudem das Saalpublikum den „Public Award“ mit und wählte NEEO mit „NEEO Fernbedienung HD” zum Publikumsliebling. Der Special Award ging in diesem Jahr an das Istituto Dalle Molle di Studi sull’Intelligenza für ihre lange und erfolgreiche Spitzenforschung zur künstlichen Intelligenz.

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800 Gäste aus Wirtschaft, Forschung und Politik verfolgten die Vergabe im KKL Luzern.
Die Preisträger und die Begründungen der Fachjury lauten im Detail wie folgt:

Swiss ICT Award 2016 – Begründung der Jury:
„Was Behörde, Universität und Wirtschaft mit „COSMO Novel Expert Tool (COSMO-NExT)“ gemeinsam geschaffen haben, ist weltweit einzigartig: Mit unkonventionellen Ansätzen – die von Kritikern anfänglich sogar als Unsinn betitelt wurden – ist ein hochauflösendes Wettermodell entstanden, das MeteoSchweiz eine globale Vorreiterrolle einbringt und die Genauigkeit von Wetter- und Gefahrenvorhersagen gerade im komplexen Alpenraum substantiell erhöht.

Die dafür benötigte Rechenleistung kann mit konventionellen Computern nicht erreicht werden, weshalb auch die Hardware neu entwickelt wurde: Dank dem Einsatz von Grafikprozessoren anstelle von üblichen CPU-Prozessoren konnte die Rechenleistung gegenüber dem Vorgängermodell um das 40fach gesteigert werden – beim High-Performance-Computing ein gewaltiger Sprung. Dass dabei der Energieverbrauch des Computers „Piz Kesch“, der in Swiss National Supercomputing Center betrieben wird, auch noch 3mal geringer ist, ist phänomenal.

Die Jury ist der Ansicht, dass MeteoSchweiz und das CSCS fachbereich-übergreifend eine neue Software- und Hardware-Generation entwickelt hat, welche die Industrie bisher noch nicht gesehen hat.“

Swiss ICT Newcomer Award 2016 – Begründung der Jury: „Das revolutionäre und weltweit einzigartige Mikroskop „3D Cell Explorer“ und die dazugehörige Software „Steve“ macht es erstmals möglich, eine lebende Zelle in 3D zu erforschen ohne diese zu verändern oder zu beschädigen und bietet damit bisher unerreichte Einblicke in die Bausteine des Lebens. Die Handhabung ist einfach und intuitiv, und der bezahlbare Preis von 20‘000 Franken macht es zudem möglich, dass weltweit an Schulen, in Labors und Universitäten lebende Zellen erforscht werden können.

Die Jury meint, dass dieses neuartige tomografische Mikroskop ein Meilenstein in der Mikroskopie und in der Forschung über die Grundlagen des Lebens ist und Erkenntnisse in der Wissenschaft oder in der Medtech-, Biotech-, Pharma- und Kosmetik-Industrie massgeblich beeinflussen könnte.“

Special Award 2016 – Begründung der Jury:
„Kaum einer weiss, dass die Schweiz dank dem Dalle-Molle-Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (Istituto Dalle Molle di Studi sull’Intelligenza Artificiale IDSIA) auf praktischen und theoretischen Gebieten der künstlichen Intelligenz führend ist, und viele Anwendungen von Google, Microsoft, IBM und Co basieren auf dem was in den letzten Jahren dort geschaffen wurde. Unter der Leitung der wissenschaftlichen Co-Direktoren Luca Maria Gambardella und Jürgen Schmidhuber erlangte das 1988 von der Dalle-Molle-Stiftung gegründete Institut in Manno Weltruf und gilt heute als eine der weltweit besten Forschungseinrichtungen im Bereich biologisch-inspirierte KI.“

Swiss ICT Public Award 2016
Erstmals in der Geschichte des „Swiss ICT Public Awards“ bestimmte das Saalpublikum – zuzüglich zur Leser-Wahl im Swiss IT Magazine – den Sieger mit. Als beliebtester Kandidat entpuppte sich NEEO mit „NEEO Fernbedienung HD”. Bei dieser Wahl standen alle Finalisten der Swiss ICT Awards sowie des Swiss ICT Newcomer Awards zur Wahl.

Der Swiss ICT Award
Die Swiss ICT Awards zeichnen herausragende Leistungen der Schweizer ICT (Informations- und Kommunikationstechnologie) aus, die massgeblich in der Schweiz erbracht worden sind. Eine unabhängige, gesamtschweizerische und interdisziplinäre Jury vergibt den „Swiss ICT Award“ und den „Swiss ICT Newcomer Award“ an je einen von je fünf kandidierenden Finalisten, zudem wählt die Öffentlichkeit ihren Favoriten aus allen Nominierten. Laut Medien gilt der Swiss ICT Award als „wichtigste Auszeichnung der Schweizer ICT-Branche“ (Handelszeitung) und die Gala als „der wichtigste ICT-Anlass der Schweiz“ (inside-it.ch). Der Swiss ICT Award wird seit 2004 verliehen und wird von swissICT, dem mitgliederstärksten Verband der ICT-Branche, organisiert.
www.swissict-award.ch

Der Organisator: swissICT
swissICT ist der primäre Repräsentant des ICT-Werkplatzes Schweiz und der grösste Fachverband der Branche. swissICT vertritt die Interessen von 3‘000 ICT-Unternehmen, Anwender-Unternehmen und Einzelpersonen und engagiert sich für die Branche: swissICT fördert den Informationsaustausch, bündelt Bedürfnisse, publiziert sowohl die wichtigste ICT-Salärumfrage als auch die ICT-Berufsbilder und verleiht den „Swiss ICT Award“. Hunderte von Experten engagieren sich bei swissICT in 17 thematischen Fachgruppen ehrenamtlich für die ICT in der Schweiz.
www.swissict.ch

Link Tipps:
MeteoSchweiz
3D Cell Explorer

Venture Kick erhält mit Engagement Migros neuen starken Partner

Der Förderfonds Engagement Migros unterstützt als erster Gründungspartner der Standortinitiative digitalswitzerland neu das Programm Venture Kick. Damit leistet Engagement Migros weitere Pionierarbeit in der Unterstützung hoch-innovativer Geschäftsideen und Startups in der Schweiz.

Engagement Migros fördert im Rahmen eines zweijährigen Pilots das Programm Venture Kick. Dieses fördert innovative Geschäftsideen aus allen Bereichen von den Anfängen bis zur Firmengründung. Venture Kick hat seit seiner Etablierung 2007 einen sehr erfolgreichen Prozess entwickelt, der auf Befähigung, Beschleunigung und einem kompetitiven Auswahlverfahren beruht.
«Die fortschreitende Digitalisierung ist für die rohstoffarme Schweiz eine grosse Chance. Die Teams der Startups, welche aus Venture Kick hervorgehen, zählen definitiv zu den innovativsten Köpfen unseres Landes. Wir freuen uns, mit Engagement Migros einen wirkungsvollen Beitrag zur Förderung von neuen Geschäftsideen leisten zu können», sagt Stefan Schöbi, Leiter Engagement Migros.

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Engagement Migros ermöglicht Pionierprojekte im gesellschaftlichen Wandel, seit 2015 auch im Bereich Wirtschaft. Der Fokus liegt hier auf der Stärkung des Innovationsplatzes Schweiz sowie der Ankurbelung digitaler Wertschöpfung in der Schweiz. Als erster Partner hat Engagement Migros auch die kürzlich in Zürich zu Ende gegangene Pilotdurchführung des Kickstart Accelerators unterstützt. Der Förderfonds wird von den Unternehmen der Migros-Gruppe mit jährlich circa zehn Millionen Franken alimentiert und ermöglicht so rund 50 Pionierprojekte. Engagement Migros ergänzt seit 2012 das Migros-Kulturprozent.

Innovationspotenzial der Schweiz noch nicht ausgeschöpft Pascale Vonmont, Delegierte des Strategierats von Venture Kick und stellvertretende Direktorin der Gebert Rüf Stiftung, betont die Bedeutung der neuen Partnerschaft: «Wir sind sehr erfreut, Engagement Migros unter den Donatoren der Venture Kick Stiftung willkommen zu heissen. Die Kooperation von Grossunternehmen mit Startups bietet grossartige Chancen für beide Seiten; Venture Kick bietet hier ein Programm mit ausgewiesenem Erfolgsnachweis und Wachstumsmöglichkeiten.»
Beat Schillig und Jordi Montserrat, für die operative Leitung von Venture Kick verantwortlich, äussern sich begeistert: «Mehr als die Hälfte der derzeitigen TOP 100 der besten Schweizer Startups sind von Venture Kick unterstützt worden. Dank unserem neuen Partner Engagement Migros kann das Innovationspotenzial der Schweiz noch besser ausgeschöpft werden. Besonders erfreulich ist, dass sich mit der Migros das erste Schweizer Grossunternehmen bei Venture Kick engagiert. Wir hoffen auf Nachahmer.»

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Über Venture Kick
Seit der Lancierung von Venture Kick, einer Initiative der Venture Kick Stiftung, im September 2007, profitierten 463 Gründerprojekte von rund 18,75 Millionen Franken Startkapital. Die unterstützten Jungunternehmen haben ein Finanzierungsvolumen von über einer Milliarde Franken erhalten und bisher rund 3‘500 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Von den TOP 100 Startups der Schweiz starteten 57 ihre Unternehmerkarriere bei Venture Kick, darunter sieben in den TOP 10: L.E.S.S., Bcomp, Flyability, Ava, Amal Therapeutics, Gamaya und Lunaphore. Viele weitere Highlights und detaillierte statistische Auswertungen zu Finanzierungsaktivitäten und den geschaffenen Arbeitsplätzen der Startups finden sich im Venture Kick Jahresbericht.
Anzahl der Spin-offs an Schweizer Universitäten und Hochschulen verdoppeln Venture Kick zielt auf die Identifikation, den Support und die Promotion von vielversprechenden Geschäftsideen mit einer klaren Vision: Die Anzahl an Spin-offs von Schweizer Hochschulen zu verdoppeln und die Attraktivität der Startups gegenüber nationalen und internationalen Investoren zu erhöhen. Dank Venture Kick lernen angehende Unternehmerinnen und Unternehmer, wie sie Kunden gewinnen und schneller Investoren überzeugen. Teilnahmeberechtigt sind Studierende, Forschende und Dozierende von Schweizer Hochschulen, welche mit ihrer innovativen Geschäftsidee eine Firma gründen wollen.
Venture Kick ist ein wettbewerbsorientiertes Programm: Monatlich bekommen acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und können sich drei Monate später für die zweite Runde qualifizieren. Dort gewinnen zwei Teams je 20‘000 Franken. Diese machen in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus. Sie profitieren zusätzlich von Business-Development-Workshops und einem weitreichenden Netzwerk.
Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung, wird finanziert durch: Förderfonds Engagement Migros, Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Fondation ProTechno, Fondation Lombard Odier, Debiopharm Group, Rising Tide Foundation, ESA BIC Switzerland, André Hoffmann, Hansjörg Wyss und Martin Haefner.

Über Engagement Migros
Der Förderfonds Engagement Migros ermöglicht Pionierprojekte im gesellschaftlichen Wandel, die neue Wege beschreiten und zukunftsgerichtete Lösungen erproben. Im Bereich Wirtschaft unterstützt Engagement Migros zahlreiche Innovationsprogramme und Kollaborationsplattformen wie den Kickstart Accelerator, den Impact Hub Zürich oder das Basler Coworking Programm Fluxdock. Der wirkungsorientierte Förderansatz verbindet finanzielle Unterstützung mit Coaching im Pionierlab. Engagement Migros wird von den Unternehmen der Migros-Gruppe mit jährlich circa zehn Millionen Franken ermöglicht und ergänzt seit 2012 das Migros-Kulturprozent.


Link Tipps:

www.venturekick.ch
www.engagement-migros.ch

Globi holt den Zurich Klimapreis 2016

Der Förderverein Energietal Toggenburg und die Schulgemeinden Wattwil Krinau und Mosnang lancieren mit dem illustrativen Buch «Globi und die Energie» eine nachhaltige Energiebildung für Kinder und gewinnen so den Zurich Klimapreis 2016. «Zum guten Heinrich» verwertet krummes Obst und Gemüse und holt den Sonderpreis für Start-ups.

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Das Energietal Toggenburg und seine 12 Gemeinden planen Grosses: Bis 2034 wird die im Tal verbrauchte Energie selber aus erneuerbaren Quellen produziert. Bereits heute arbeitet der Förderverein Energietal Toggenburg aktiv darauf hin. Mit dem Projekt «Nachhaltige Energiebildung» (NEB) hat er in den Schulen in Wattwil Krinau und Mosnang eine praxisnahe Energiebildung für die nächste Generation eingeführt.
Globi lehrt die Kinder in seinem neusten Buch «Globi und die Energie», warum sich das Klima verändert, und was sie dagegen tun können. Die Idee für das Globi-Buch stammt vom Förderverein selber, der auch bei der Umsetzung des Inhalts beteiligt war. Zweiter Eckpfeiler des Projekts NEB sind Besuche der sogenannten Energieplätze. Beim Wasserfall im Steintal oder am Flusskraftwerk in Dreien bei Mosnang lernen die Kinder alles rund um nachhaltige Energie. «Damit schaffen wir bei Kindern und Jugendlichen die Basis für verantwortliches Handeln und so für die Realisierung unserer Vision vom energieautarken Tal», sagt Thomas Grob, Präsident des Fördervereins. Mit diesem Projekt hat sich das Energietal Toggenburg das Preisgeld von 50‘000 CHF für den Hauptpreis des Zurich Klimapreises 2016 redlich verdient.

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Joachim Masur, CEO Zurich Schweiz: «Es ist vorbildlich, wie auf sympatische Art und Weise mit Globi Wissen verankert und in der Praxis mit Beispielen aus der Natur verknüpft wird. Wir gratulieren dem Förderverein Toggenburg und der Schulgemeinde Wattwil Krinau herzlich zu dieser Leistung.»

Sonderpreis Start-up: Je krümmer, desto besser
Das Start-up «Zum guten Heinrich» verwertet das, was im Supermarkt nicht auf den Ladentisch kommt: krummes Obst und Gemüse. Daraus kreieren die Jungunternehmer vegetarische und vegane Catering-Menus für Firmen- und Privatanlässe im Raum Zürich. «Damit leisten wir einen Beitrag zur Reduktion des Ressourcenverschleisses und zeigen den Menschen, dass nonkonforme Nahrungsmittel einwandfrei und schmackhaft sind», sagt Lukas Bühler, Mitgründer des Start-ups. Mit der «No Waste»-Idee zeichnet die Jury «Zum guten Heinrich» mit dem Sonderpreis für Start-ups mit einem Preisgeld von 25‘000 CHF aus.

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Die Kategorienpreise

Die drei mit je 25‘000 Franken dotierten Kategorienpreise gehen an:

Bauten & Wohnen Solaxess SA: produziert dank Nanotechnologie PhotovoltaikModule in diversen Farben.
– Produktion & Konsum Swiss Shrimp AG & Schweizer Salinen AG: bieten fangfrische Crevetten aus Schweizer Meerwasser an – ökologisch und nachhaltig produziert in Rheinfelden.
– Transport & Mobilität Elektrizitätswerk Obwalden & die Zentralbahn AG: bauen im Kanton Obwalden ein flächendeckendes Elektrotankstellennetz .

Insgesamt 500 Projekteingaben beim Zurich Klimapreis
Joachim Masur, CEO Zurich Schweiz, sagt: «Es ist faszinierend, welch unterschiedliche Pro
jekte in diesem Jahr an uns herangetragen wurden. Das bestätigt uns als Zurich Schweiz einmal mehr darin, mit dem Klimapreis auf dem richtigen Weg zu sein.»
Seit der ersten Ausschreibung 2009 wurden insgesamt rund 500 Projekte eingereicht. Der mit insgesamt 150‘000 CHF dotierte Preis zeichnet Projekte aus, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Jury um den em. ETH-Professor René Schwarzenbach entscheidet unabhängig über die Preisträger. Vergeben werden ein Hauptpreis und drei Kategorienpreise sowie ein Sonderpreis für Start-ups. Die Gewinner wurden am 8. November 2016 in der Umwelt Arena in Spreitenbach bekannt gegeben.

Zurich Klimapreis: Mit dem Klimapreis fördert Zurich den Dialog rund um das komplexe Thema Klimaveränderung. Prämiert werden Projekte, die einen wirksamen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen leisten, die Energie- und Ressourceneffizienz verbessern oder zu Verhaltensänderungen führen. Die Durchführung und Ausschreibung werden über die Rückverteilung aus der CO2-Lenkungsabgabe an Zurich in der Schweiz finanziert. Zurich fokussiert sich darauf, die mit den Klimaveränderungen verbundenen Risiken zu verstehen und Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die Kunden helfen, diese Risiken zu bewältigen. www.klimapreis.zurich.ch

Link Tipps:
Bilder und Videos: www.klimapreis.zurich.ch

Rückblick: Startup-Event am TECHNOPARK Luzern, Root D4

„Ein wenig Rock’n’Roll, ein bisschen CSI und Science Fiction“, fasst Moderatorin Regula Elsener die Schwerpunkte der drei Referenten des TECHNOPARK® TALK PLUS vom 25.08.2016 zusammen. Silvan Küng, Sandro Schneider und Thomas Stadelmann sind in ganz unterschiedlichen Branchen zuhause. Doch eines verbindet sie: Sie haben den Sprung gewagt! Mehr als 100 Event-Teilnehmer erhielten spannende Insights zu den Erfahrungen, Erfolgen, Herausforderungen und Zielen der drei Jungunternehmer.
Innovative Hochschulabsolventen machen sich mit ihrer Idee selbständig. So die landläufige Vorstellung von einem Startup-Gründer. Tatsächlich kommen aber viele erfolgreiche Jungunternehmer aus der Industrie. Sie geben die Sicherheit ihrer Anstellung auf, um selbstbestimmt ihre Vision des eigenen Unternehmens zu verwirklichen. Diesen Unternehmern war der diesjährige TECHNOPARK® TALK PLUS am 25. August gewidmet. Ihren Sprung vergleicht Hansruedi Lingg, Geschäftsleiter des Technopark Luzern, mit dem des Skydivers Luke Aikins: Kürzlich sprang er aus über 7000 Metern Höhe ohne Fallschirm in ein Auffangnetz.

Technopark Talk Plus - Den Sprung wagen

Keynote-Gast Silvan Küng, Managing Partner und Co-Founder der Relish Brothers AG, ist daran mit seiner innovativen E-Gitarre die Musikbranche im Sturm zu erobern. In seiner Branche komme man als harter Business-Typ nicht weit: „Es ist wichtig, den Musikern die eigene Leidenschaft für die Musik zu vermitteln, nicht dass man ein Geschäft mit ihnen machen will.“ Man brauche einen Eye-Catcher und müsse einen Wow-Effekt erzeugen. „Das macht ‚Jane‘, unsere erste Gitarre“, erklärt er und demonstriert gleich live Jane‘s wunderbaren Klang. Dass Silvan Küng für die Vision dieser völlig neuartigen Gitarre einen gut bezahlten Job im Management aufgab, stiess in seinem Umfeld nicht nur auf Verständnis. „Es gingen auch einige Freundschaften zu Bruch“, berichtet er. Doch letztlich könne er mit seinem Unternehmen seine Leidenschaft perfekt mit dem kombinieren, was er im Wirtschafts-Studium und im Business gelernt hat.

Mach Fehler, aber mach!
Für einen spannenden Panel-Talk sorgten auch Sandro Schneider, Founder und CEO des Medtech/Mikrotech-Startups smolsys mit seiner Technologie, die ein 30 Jahre dichtes Glas-Sealing von Implantaten ermöglicht und Thomas Stadelmann, Founder und CEO von forensity, dessen Forensik-Software die Schuhspurenverarbeitung der Polizei automatisiert.
Sandro Schneiders Triebfeder für den Sprung zur Startup-Gründung war vor allem das brach liegende Potenzial: „Mit den heutigen Technologien kann man einen viel höheren Kundennutzenmehr erreichen, als viele Firmen es tun. Ich will diese Möglichkeiten voll ausschöpfen.“ Dass er zuletzt über 6 Jahre als CEO eines namhaften Mikrotechnik-Unternehmens tätig war, sei heute sicher auch hilfreich. „Vor allem in den Bereichen in denen man nicht der Spezialist ist“, fügt er mit einem Schmunzeln an.
Trotz des beruflichen Erfahrungsschatzes, müsse es Jungunternehmern aber auch immer erlaubt sein Fehler zu machen, meint Thomas Stadelmann: „Wer keine Fehler machen darf, kann kein erfolgreiches Unternehmen aufbauen.“ Als ehemaliger Forensiker der Kantonspolizei Schwyz profitiere er aber natürlich davon, dass er den Markt bereits kenne. Sandro Schneider bringt diesen Aspekt abschliessend auch nochmals treffend auf den Punkt mit einem Zitat eines ehemaligen Vorgesetzten: „Mach Fehler, aber mach!“

TECHNOPARK® Luzern – The place to grow
Der Technopark Luzern führt Startups mit innovativer Idee oder innovativem Geschäftsmodell zu langfristigem Erfolg. Über 50 Startups haben seit 2003 vom Technopark Luzern profitiert. Hier wird in einer dynamischen Atmosphäre Wissen gefördert und vernetzt. Jungunternehmer werden bei der Bewältigung der grössten Herausforderungen, wie Finanzierung und Entscheidungsfindung, unterstützt.

Schweizer Startups entdecken China mit venturelab

venturelab nominiert zehn Jungunternehmen für einen einmaligen Business-Trip.

Zum dritten Mal steht die zehnköpfige Schweizer Startup Nationalmannschaft in den Startlöchern, um auch 2016 den chinesischen Markt zu erobern. Im Rahmen des venture leaders China Programms ermöglicht venturelab in Kooperation mit swissnex China den Finalisten eine einmalige Business Development-Reise in die Wirtschaftsmetropolen Peking, Shanghai, Shenzhen und erstmalig Hong Kong.

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Im April 2016 startete eine hochkarätige Schweizer Wirtschaftsdelegation unter Leitung des Bundespräsidenten Schneider-Ammann nach China, um die Beziehungen zwischen den beiden Ländern weiter zu verbessern. Auch für Schweizer Startups ist China, als zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt, ein lukrativer Markt. Daher verfolgt seit 2014 das venture leaders Programm das Ziel, die wachsenden Marktchancen für Schweizer Startups intensiv zu nutzen sowie die Visibilität für ihre Hightech-Innovationen zu steigern. Bereits zum dritten Mal gewannen zehn innovative Jungunternehmen das Business Development-Programm in die wichtigsten Zentren Chinas: Neben Peking, Shanghai und Shenzhen steht 2016 erstmalig das bedeutende Wirtschafts- und Finanzzenturm Hong Kong auf dem Reiseplan der Startups.

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«In China gibt es für jedes Startup einen Markt»
Die Produkte und Dienstleistungen der diesjährigen Finalisten repräsentieren eine enorme Bandbreite von Schweizer Innovationen: Nanotechnologien und Big Data sind ebenso vertreten wie Anwendungen für eine nachhaltige Landwirtschaft als auch Cleantech und Smart Home Innovationen. «Ziel des venture leaders Programms ist es, die Vielfalt und Qualität von Schweizer Hightech-Innovationen auf internationaler Ebene zu präsentieren. Das Programm zeigt zudem das enorme Interesse dieser Startups für global aufstrebende Märkte wie China», erklärt Jordi Montserrat, Managing Director von venturelab in der Romandie. Und swissnex China CEO, Pascal Marmier, ergänzt: «China hat eine schnellwachsende und innovations-orientierte Wirtschaft. Allerdings ist der Markt hart umkämpft und die Spielregeln unterscheiden sich häufig enorm von denen, die man in den Heimatmärkten gewohnt ist. Aus diesem Grund müssen Schweizer Startups vor Ort sein, um die chinesische Geschäftskultur besser kennenzulernen und nachhaltige Beziehungen mit lokalen Experten, Unternehmen und Investoren aufbauen zu können. Theoretisch gibt es für jedes Startup einen Markt in China, man muss nur wissen, wie man diesen erobern kann.» Dass sich die Reise nach China lohnt, zeigen die Erfolge der Alumni des venture leaders Programms, wie zum Beispiel das Team des ETH Spin-offs greenTEG, das letztes Jahr vier chinesische Vertriebspartner für ihre revolutionären Energielösungen gewinnen konnte.

Die Gewinner des venture leaders China Programms 2016

Luc Gervais, 1Drop Diagnostics – Medtech (www.1dropdx.com), Neuchâtel (EPFL-IMT)
Die Neuenburger Jungunternehmer von 1Drop Diagnostics möchten den Zugang zu einer optimalen Gesundheitsversorgung erhöhen und bieten eine einfach zu bedienende medizinische Diagnostik in Laborqualität. Die ersten klinischen Anwendungen können die Bereiche Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Infektionskrankheiten und die Eisenspeicher-Beurteilung abdecken.

Serguei Okhonin, ActLight SA – Cleantech, Energy (www.act-light.com), Lausanne (EPFL)
Damit die nächste Generation mobiler Geräte für das Internet der Dinge gerüstet ist, muss sie Funktionen wie erhöhte Datenübertragungsrate ermöglichen und gleichzeitig weniger Energie verbrauchen. Um diese Herausforderungen zu meistern, entwickelt ActLight eine revolutionäre Technologieplattform.

Pascal Koenig, Ava AG – Medtech (www.avawomen.com), Zürich
Bei rund einem Drittel der Paare geht der Wunsch nach einem Kind nicht einfach so in Erfüllung, weil das Timing nicht stimmt. Ihnen hilft Ava. Ein Armband misst in der Nacht alle Parameter, die eine sichere Bestimmung des Eisprungs voraussagen und damit die Familienplanung erleichtern. Verglichen mit anderen Methoden ist Ava’s Lösung präziser und deutlich einfacher anzuwenden.

Marc Gitzinger, BioVersys AG – Biotech (www.bioversys.com), Basel (ETH)
BioVersys erforscht und entwickelt chemische Moleküle, welche die bakterielle Resistenz gegen Antibiotika aufheben. Das Schweizer Biopharma-Unternehmen adressiert mit seiner Arbeit den hohen medizinischen Bedarf nach neuen Medikamenten, welche lebensbedrohliche bakterielle Infektionen trotz der entstandenen Resistenzen, wie z. B. Tuberkulose und Spitalinfektionen, bekämpfen können.

Olga Peters, QualySense AG – Electronics, Robotics (www.qualysense.com), Glattbrugg
Das Empa Spin-off QualySense entwickelt und vermarktet innovative Sortierungsgeräte für die Qualitätskontrolle in der Lebensmittelindustrie. Die einzigartigen und patentierten Geräte kontrollieren und sortieren in atemberaubender Geschwindigkeit Getreide und Bohnen nach biochemischen und visuellen Qualitätsmerkmalen.

Veronica Savu, Morphotonix Sàrl – Micro-nano (www.morphotonix.com), Lausanne (EPFL)
Das EPFL Spin-off Morphotonix schützt Marken gegen Fälschungen durch die direkte Integration von Sicherheitselementen in Kunststoff-Formen, die frei von Zusatzstoffen sind.

Sandra Neumann, Peripal AG – Medtech (www.peripal.com), Zürich
Bei der Dialyse zu Hause ist aufgrund der Infektionsgefahr der schwierigste Vorgang die Verbindung des Dialysegerätes mit der Blutbahn. Das Zürcher Startup Peripal löst dieses Problem durch ein Gerät, das den Zugang zu den Blutgefässen mechanisch und in einem sterilen Umfeld herstellt. Die Therapie wird dadurch enorm vereinfacht, so dass sich die Trainingszeit für Patienten und Pflegepersonal deutlich verringert.

Felix Adamczyk, Smart Home Technology GmbH – Hardware, Software (smart-home-technology.ch), Zürich (ETH)
Das ETH Spin-off Smart Home Technology entwickelt innovative und energieeffiziente Anwendungen im Privat- und Industriebereich. Dazu gehören extrem energiesparende und sichere Kommunikationslösungen sowie die Businesslösung Smart@Home® für sensorbasierte Datenerfassung in Echtzeit.

Duncan Sutherland, TwentyGreen AG – Biotech (www.twentygreen.com), Lucern (EPFL)
Die heutigen Nutztierhaltungs-Praktiken sind nicht nachhaltig und die wachsende weltweite Nachfrage nach Protein stellt eine enorme Herausforderung für unsere Gesellschaft dar. Für eine nachhaltige Tierhaltung produziert TwentyGreen ein neues probiotisches Futterergänzungsmittel, welches mehrere positive Effekte aufweist.

Staffan Ahlgren, Tyre Recycling Solutions SA (TRS) – Cleantech (www.trs-ch.com), Gland
Jährlich werden weltweit eine halbe Million Autoreifen entsorgt und nur die Hälfte davon recycelt. Das EPFL Spin-off Tyre Recycling Solutions, will die Reifen-Wiederverwertung mit einem innovativen Verfahren revolutionieren: Zum einen kann ihre Technologie das in Altreifen vorhandene Metall zurückgewinnen und zum anderen ein hochwertiges Pulver herstellen, dass für verschiedenste Produktionen kostengünstig verwendet werden kann.

Partner des venture leaders China Programms
Die Reise samt Business Development-Programm im Wert von je 10’000 Franken wurde durch die langjährigen Partner EPFL Innovation Park, EPF Lausanne, ETH Zürich, Gebert Rüf Stiftung, Canton de Vaud, Standortförderung – Amt für Wirtschaft und Arbeit Kanton Zürich, Entrepreneur of the Year by Ernst&Young und swissnex China ermöglicht.

Sie können die Gewinner des Programms am Kick-off Event am 8. September in Zürich kennenlernen.

Links:
venturelab

Swiss ICT Award 2016

Zehn etablierte Firmen, Behörden und Startups haben sich laut Jury als Finalisten für den „Swiss ICT Award 2016“ bzw. den „Swiss ICT Newcomer Award“ qualifiziert. Sie können mit ihrem IT-basierten Produkt oder Service die Auszeichnungen der Schweizer Informatikbranche gewinnen. Die Sieger werden am 15. November im KKL Luzern gekürt. Neu sind für die Gala auch Eintrittstickets käuflich.

Die Finalisten für den „Swiss ICT Award“ und den „Swiss ICT Newcomer-Award“ stehen fest. Die unabhängige Fachjury hat unterschiedliche Projekte und deren Auftraggeber für den Final nominiert: von der öV-App über das 3D-Mikroskop bis zur Infrastruktur des Schweizer Finanzplatzes, von selbstfahrenden Autos bis zum virtuellen Kraftwerk.

Swiss-ICT-Award-2016

Die Auftraggeber stammen aus Bern, Ecublens, Genf, Interlaken, Laufenburg, Lausanne, Solothurn und Zürich, die Umsetzung erfolgte massgeblich durch Fachkräfte in der Schweiz.
„Swiss ICT Award 2016“: 5 nominierte Projekte und Auftraggeber

BLS AG mit „lezzgo“ (Bern)

Nur „Start“ und „Stopp“ muss man bei „lezzgo“ – einer neuen Ticketing-App der BLS – eingeben, damit man als Fahrgast das richtige Billett ausgestellt und verrechnet erhält. Kenntnisse von komplizierten Zonen- und Tarifsystemen sind unnötig, denn Geofunktionen kombiniert mit Fahrplandaten erfassen die Reiseroute. Zudem benötigt die App keine Spezialinstallationen in den BLS-Fahrzeugen selbst. Mit „lezzgo“ will die BLS („die stärkste eigenständige Privatbahn“) das öV-Ticketing radikal vereinfachen.

http://www.bls.ch

Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz & Swiss National Supercomputing Centre ETH Zürich mit „COSMO Novel Expert Tool (COSMO-NExT)“ (Zürich)

„COSMO Novel Expert Tool (COSMO-NExT)“ ermöglicht bessere Wettervorhersagen im Alpenraum: detailliert und hochaufgelöst für das „erwartete“ Wetter und für Wahrscheinlichkeiten. Elemente sind ein neues, hochaufgelöstes Vorhersagemodell und ein neuartiges Ensemblemodell (mehrere Prognosen), das bisherige, ausländische Modelle ablöst. Aus IT-Sicht setzt MeteoSchweiz als erster nationaler Wetterdienst der Welt auf die GPU-basierte Rechnerarchitektur eines Supercomputers (statt CPU).

http://www.meteoschweiz.admin.ch
http://www.cscs.ch

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und SQLI mit „SMIP“ (Genf)

„SMIP“ heisst die neue Security Management Informationsplattform des IKRK, welche alle Sicherheitsfragen zentral abdeckt. Sie bietet einen sicheren Kommunikationskanal zwischen den IKRK-Leuten irgendwo im Feld und der Zentrale. SMIP bietet als „Security & Safety Toolbox“ aktuellste Informationen, Risikoanalysen, Entscheidungsgrundlagen und Notfall-Prozeduren für die Arbeit unter wechselnden Bedingungen und mit variabler IT-Infrastruktur. Basis ist u.a. SharePoint, REST/JSON und GIS-Software.

https://www.icrc.org
http://sqli.ch/

SIX Group mit „‘SIC4‘ Interbank-Zahlungsverkehrssystem inkl. Hardware Security Modul ‚Primus S500‘“ (Zürich)

SIX betreibt die Infrastruktur für den Schweizer Finanzplatz. Unter Aufsicht der Nationalbank SNB wurde „SIC4“ entwickelt, mit dem CHF-Zahlungen in Echtzeit zwischen Finanzinstituten und ein Grossteil des Retail- und Massenzahlungsverkehrs abgewickelt werden. Dieses Schlüssel-projekt für den Finanzplatz umfasst sowohl die technologische Rundumerneuerung des SIC-Systems als auch die Einführung des internationalen Meldungsstandards und vereinfacht und harmonisiert den Zahlungsverkehr. Mit der Entwicklung eines schweizerischen, abhörsicheren Hardware Security Moduls wird der Finanzplatz unabhängig von ausländischen Lösungen.

http://www.six-interbank-clearing.com

TrekkSoft AG mit „TrekkSoft“ (Interlaken)

Die Interlakener Firma bietet Software as a Service (SaaS) für Touren- und Aktivitätenanbieter in 125 Ländern: Sie können mit TrekkSoft eigene Angebote auf ihrer Website verkaufen und diverse Channels (z. B. TripAdvisor) darüber verwalten. Das Produkt umfasst Live Inventory Management, Point of Sale-Booking-Tool, Website- und Booking Solution, eine Mobile App (Buchungen, Zahlungen) und einen Channel Manager. Technologische Basis: ZEND Framework PHP. Laut TrekkSoft steigern Kunden ihre Umsätze durchschnittlich um 30 %.

https://www.trekksoft.com

„Swiss ICT Newcomer Award 2016“: 5 nominierte Projekte und Auftraggeber
BestMile mit „BestMile Fleet Management Platform“ (Lausanne)

Das Spin-off der EPFL bietet eine Cloud-Plattform, um eine Flotte autonomer Fahrzeuge zu managen. Die Fahrzeuge werden laut BestMile wie Flugzeuge von einem Tower durch die Umgebung gelotst. Alle Daten fliessen in Echtzeit, die Wagen können im Notfall jederzeit aus der Zentrale heraus gestoppt werden. Die Software stammt von BestMile und integriert heuristische Algorithmen und Machine-Learning-Technologie. Das Startup ist unabhängig von Fahrzeugherstellern und fokussiert auf den öffentlichen Nahverkehr.

https://bestmile.com

Nanolive mit „3D Cell Explorer“ (Ecublens)

Die Firma aus Ecublens/VD hat eine proprietäre Technologie entwickelt, mit der man erstmals lebende Zellen in 3D erforschen kann, ohne diese zu beschädigen. Dieses neuartige tomographische Mikroskop sei ein historischer Meilenstein der Mikroskopie und in der Forschung an Grundlagen des Lebens. Der „3D Cell Explorer“ könnte Biologie-, Pharmakologie- und Kosmetik-Labors und -Unternehmen beeinflussen. Cloudbasierte Biotech-Apps – das welterste „Cloud-Mikroskop“ – sind in der Entwicklung.

http://nanolive.ch/


NEEO mit „NEEO Fernbedienung“ (Solothurn)

Viele Geräte = viele Fernbedienungen, so der aktuelle Stand in Firmen und Haushalten. NEEO ist eine einzige Fernbedienung für alle bestehenden sowie kommenden Technologien. Die Solothurner Innovation sei sehr einfach zugänglich und für jedermann bedienbar. NEEO besteht aus einem kleinen drahtlosen Sender/Empfänger sowie einer Handfernbedienung mit einem eigens entwickelten Touchscreen und patentierten Technologien zur Handerkennung. So kann ein Nutzer sofort passende Funktionen anwählen.

http://neeo.com

Smart Home Technology mit „Secure@Home“ (Zürich)

CleanTech, Internet of Things (IoT) und Energie sind die Branchen, in denen das Zürcher Startup europaweit tätig ist. Secure@Home ermöglicht sichere Smart Home Systeme, indem es Elliptische Kurven-Kryptografie (ECC) nutzt. Ist die Komponente in jedem IoT-Gerät integriert, so werden mehrere unterschiedliche, individualisierte Authentifizierungs-Levels kreiert. Zudem wird die Privatsphäre gestärkt und Secure@Home schütze vor Raubkopien.

https://smart-home-technology.ch

Virtual Global Systems mit „Virtuelles Kraftwerk“ (Laufenburg)

Virtuelle Kraftwerke führen dezentrale Stromerzeugungseinheiten (wie Photovoltaik-Anlagen, Pumpen …) zu einem Verbund zusammen. Dieses stellt Strom nachfragebasiert bereit und hilft, die Netzstabilität zu gewährleisten. Virtual Global Systems bietet eigens entwickelte „Embedded Devices“ und vermarktet „Reserve-Strom“ ihrer Kunden als zugelassenes, virtuelles Kraftwerk. Damit leistet Virtual Global Systems auch einen Beitrag zur Energiewende.

http://vglsy.com/

Detaillierte Porträts der Finalisten mit dem Nutzen der Projekte und der Jury-Begründung finden Sie unter www.swissict-award.ch/finalisten/. Die Verleihung der Awards findet am 15. November mit ca. 800 Gästen statt, das Public Voting beginnt bereits am 5. September auf www.itmagazine.ch und neu können auch Gäste im KKL ebenfalls abstimmen.

In früheren Jahren war die Teilnahme an der Award-Gala geladenen Gästen – darunter alle swissICT-Mitglieder – vorbehalten. Neu sind Tickets zum Preis von CHF 150.- käuflich für jedermann käuflich.

Der Swiss ICT Award
Die Swiss ICT Awards zeichnen herausragende Leistungen der Schweizer ICT (Informations- und Kommunikationstechnologie) aus. Eine unabhängige, gesamtschweizerische und interdisziplinäre Jury vergibt den „Swiss ICT Award“ und den „Swiss ICT Newcomer Award“; in der Kategorie „Public“ wählt die Öffentlichkeit ihren Favoriten aus allen zehn Nominierten.

Für den Swiss ICT Award 2016 konnten alle Unternehmen mit ihren IT-Produkten und ICT-basierten Dienstleistungen der letzten 24 Monate kandidieren, die über ein starkes Schweizer Standbein verfügen. Die Kategorie „Newcomer“ steht aufstrebenden Unternehmen offen, welche das Potential haben, die künftigen Geschicke des ICT-Werkplatzes Schweiz mitzuprägen.

Kategorien: je ein „Swiss ICT Award“ und „Swiss ICT Newcomer Award“ plus ein „Public Award“ (sowie in speziellen Fällen ein “Special Award” für Persönlichkeiten oder juristische Personen)

Verleihung: 15.11.2016, 17 – 20 Uhr, KKL Luzern. Es werden ca. 800 Gäste aus der ICT, Wirtschaft, Forschung und Politik erwartet.

Website/Vorverkauf: www.swissict-award.ch

swissICT ist der primäre Repräsentant des ICT-Werkplatzes Schweiz und der grösste Fachverband der Branche. swissICT vertritt die Interessen von 3‘000 ICT-Unternehmen, Anwender-Unternehmen und Einzelpersonen und engagiert sich für die Branche: swissICT fördert den Informationsaustausch, bündelt Bedürfnisse, publiziert sowohl die wichtigste ICT-Salärumfrage als auch die ICT-Berufsbilder und verleiht den „Swiss ICT Award“. Hunderte von Experten engagieren sich bei swissICT in 17 thematischen Fachgruppen ehrenamtlich für die ICT in der Schweiz.

Solarenergie auf dem eigenen Dach – so einfach wie ein Handy-Abo

Strom vom eigenen Dach ohne teure Investitionen? Das junge Start-up Younergy aus Lausanne macht’s möglich, auch in der deutschen Schweiz. Younergy hat ein Solar-Abo entwickelt, das jedem Hausbesitzer die Gelegenheit bietet, Solarstrom auf dem eigenen Dach zu produzieren und ihn auch gleich selber zu verbrauchen.

Nicht alle können so mir nichts dir nichts über zehntausend Franken auf den Tisch blättern. In dieser Grössenordnung bewegen sich nämlich die Kosten für eine Solaranlage auf dem eigenen Dach. Das 2015 gegründete Start-up Younergy hat stattdessen eine clevere Lösung gefunden.

Und so funktioniert’s: Die Hausbesitzerin oder der Hausbesitzer löst ein Solar-Abonnement und Younergy installiert kostenlos eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Das heisst, die Hauseigentümer bezahlen den auf ihrem eigenen Dach produzierten Strom mit einem vierteljährlichen Abonnement. Überschüssiger Strom wird ins Netz eingespeist und die Eigentümer bekommen dafür eine Vergütung vom Netzbetreiber. Younergy kümmert sich um den Unterhalt der Anlage, die Hauseigentümer haben selber keinerlei Aufwand damit.

Younergys Erfindergeist mit dem SAFT-Award geehrt
Soviel Innovation hat eine Auszeichnung verdient. Younergy hat für seine unternehmerische Leistung vom Impact Hub und von Swissnext im Januar 2016 den SAFT-Award verliehen bekommen. Der Award wird an Jungunternehmen vergeben, welche dazu beitragen, die Energiewende in der Schweiz zu beschleunigen.

Die Swiss Startup Association hat eine weitere Stimme: die oneclick AG

Als aktives Mitglied unterstützt die in Zürich ansässige oneclick AG die Initaitive der Swiss Startup Association

Zum 31. März dieses Jahres wurde die Swiss Startup Association ins Leben gerufen und kann bereits über 100 Mitglieder unter ihrem Dach versammeln: www.swissstartupassociation.com. Noch immer zählt jede weitere Stimme, um die Interessen von Startups in der Schweiz zu vertreten. Nun ist auch die oneclick AG mit Sitz in Zürich aktives Mitglied geworden.

Swiss Startup Association

Die Swiss Startup Association hat zum Ziel, die rechtlichen, regulatorischen und steuerlichen Rahmenbedingungen für Gründer und Startups in der Schweiz zu verbessern. Dafür will der Verein mit bestehenden Initiativen im Bereich Innovationen und Startups zusammenarbeiten und diese mit der Stimme von hunderten Mitgliedern unterstützen. Ebenfalls im Fokus stehen die Schaffung einer gründerfreundlichen Atmosphäre bei den Schweizer Behörden sowie ein verstärktes soziales und politisches Bewusstsein für das Schweizer Startup-Ökosystem.

Der Vorstand der Swiss Startup Association setzt sich aus erfahrenen und bekannten Vertretern der Schweizer Startup-Szene zusammen. Es sind allesamt Unternehmer, die eigene Startups gegründet haben, wie zum Beispiel der Vereinspräsident Urs Häusler als derzeitiger CEO und Co-Owner von DealMarket.

“Startups sind einer der Haupttreiber für Innovation.”, erklärt Häusler, “In vielen Industrien kreieren sie mehr Arbeitsplätze als etablierte Unternehmen. Das Schweizer Startup-Ökosystem wächst stetig und wird immer einflussreicher. Es gibt aber immer noch wichtige politische und regulatorische Stolpersteine, welche die Schweiz daran hindern, einer der erfolgreichsten Startup-Standorte weltweit zu werden.”

Bereits zu Beginn ihrer Tätigkeit kann die Swiss Startup Association auf eine breite Unterstützung von Industrie, Politik und Wirtschaft zählen. Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands, sagt zur Gründung des Vereins: “Startup-Unternehmen sind ein unverzichtbarer Teil der Schweizer Wirtschaft. Sie intensivieren die Dynamik und den Wettbewerb auf dem Markt. Mit ihrer Kreativität und Innovation leisten sie einen wesentlichen Beitrag zum Wohlstand und zur Wohlfahrt der Schweiz.”

oneclick

“Die große Herausforderung für Startups liegt darin, zu Global Playern zu werden und Weltmärkte zu erobern.”, ergänzen die drei Gründer der oneclick AG, Dominik Birgelen, Mathias Meinke und Florian Bodner, “Das gelingt nur den Wenigsten, obwohl es viele Startups mit tollem Know-how und technologischen Weltneuheiten gibt.” Ein Vorschlag der drei Gründer: “Um die Wachstumsperspektiven zu erhöhen, wäre ein Inkubationszentrum auf nationaler Ebene ideal, das neue Technologien bewertet und Startups bei der Internationalisierung unterstützt. Etablierte Unternehmen sowie natürlich auch Beratungs- und Venture Capital-Gesellschaften könnten in ein solches Inkubationszentrum eingebunden werden.” Denn eines haben die Gründer der oneclick AG gelernt: “Man kann unmöglich alles alleine schaffen. Der Schlüssel zum Erfolg ist ein Netzwerk, das einen auf dem unternehmerischen Weg mit all seinen Hürden unterstützt. Die USA leben es uns vor.”

Die oneclick AG betreibt eine als Service verfügbare Application Delivery-Plattform, über die Unternehmen automatisiert digitale Arbeitsplätze bereitstellen können. Die Plattform besteht aus einer vollständigen Management-Umgebung und beinhaltet die komplette Infrastruktur. Innerhalb von Sekunden sind neue Benutzer angelegt und deren Arbeitsplätze für den mobilen Zugriff mit den benötigten Softwareanwendungen ausgestattet. Auf dem Weg zum Benutzer werden die Anwendungen mit hoher Geschwindigkeit gestreamt. Die Einhaltung strenger Sicherheitsanforderungen wird durch das verliehene Gütesiegel von “Trusted Cloud” bestätigt. Die Plattform wurde im März dieses Jahres von den Veranstaltern des INNOVATIONSPREIS-IT mit dem Prädikat “Best of 2016 in Cloud Computing” ausgezeichnet.

Wer mehr zum digitalen Arbeitsplatz der oneclick AG erfahren möchte, findet auf oneclick-cloud.com weitere Informationen und kann dort einen Testaccount beantragen.

Eine gute Haltung durch innovative Kleidung

Augenöffner für diese Idee war ein Arbeitsaufenthalt in den USA. Fabian Hofmann aus Zürich lernte die smarte Kleidung von Alignmed kennen, welche die Körperhaltung einer Person korrigiert und verbessert. Dieses Produkt lancierte der Jungunternehmer daraufhin in der Schweiz.

Was eine gute Körperhaltung bedeutet, haben Fabian Hofmann (25) und sein Zwillingsbruder Ciril schon früh von ihrer Mutter gelernt, die Physiotherapeutin ist. Doch als Fabian in den USA die Produkte von Alignmed kennenlernte, war das ein Augenöffner. Die haltungskorrigierende Kleidung löst u.a. Verspannungen, lindert Schmerzen und fördert Heilungsprozesse. Von diesen positiven Effekten sollten auch die Schweizer profitieren, deshalb eröffneten die Hofmann-Brüder als erste und einzige in der Schweiz einen Webshop, in dem sie haltungskorrigierende Kleidung der Marke Alignmed anbieten – der bisherige Verkauf hat die Erwartungen weit übertroffen.

anodyne

– Ich habe haltungskorrigierende Kleidung während eines Praktikums in Kalifornien entdeckt. Kollegen dort hatten Alignmed-Produkte gekauft und ich wollte wissen, wie diese wirkten – alle waren begeistert davon. Dies weckte mein Interesse, denn ich weiss, dass viele Schweizer unter einer schlechten Körperhaltung leiden. Deshalb beschloss ich zusammen mit meinem Bruder, Alignmed in der Schweiz einzuführen, sagt Fabian Hofmann.

Schnell hatte er einen Termin im Hauptsitz von Alignmed bekommen, in der Hoffnung, sich die Rechte für den Vertrieb der Produkte in der Schweiz zu sichern. Doch er war 24 Stunden zu spät. Am Tag zuvor hatte sich das dänische Ehepaar Mia und Kenneth Gaardmand Avnsted die Rechte via ihr Unternehmen, Anodyne, gesichert.

Haltungskorrigierende Kleidung

– Das war so enttäuschend. Bob Schultz von Alignmed hat mir jedoch den Kontakt zu Kenneth hergestellt. Ich erzählte ihm, wie sehr mich die Produkte begeistern, und wie ich ihm helfen könnte, mit Anodyne im Schweizer Markt Fuss zu fassen, erzählt Fabian Hofmann.

– Ich habe selten erlebt, dass sich jemand so leidenschaftlich für ein Produkt einsetzt. Als ich mit Fabian sprach, war ich überzeugt davon, dass er die Fähigkeit und den Willen dazu hat, haltungskorrigierende Kleidung in der Schweiz zu lancieren, so Kenneth Gaardmand Avnsted, CEO von Anodyne.

Die Schweiz tut etwas für eine gute Haltung
Der dänische Unternehmensleiter bekam Recht, denn nur vier Wochen nach der Einführung hatte Anodyne-Shop.ch haltungskorrigierende Kleidung für mehr als 70.000 CHF verkauft, obwohl die Schweizer Verbraucher das Produkt vorher überhaupt nicht kannten.

– Die Schweizer sind generell ein konservatives Volk. Dass Alignmed dennoch so gut aufgenommen wurde, zeigt, dass die meisten Leute wissen, wie wichtig eine gute Haltung für die Lebensqualität ist. Bisher setzte man vor allem auf Kinesiotape, doch dieses muss oft – meist von Physiotherapeuten – erneuert werden. Das ist zeitintensiv und kostspielig. Haltungskorrigierende Kleidung zieht man einfach an, so Fabian Hofmann abschliessend.