getBUTIK – Software swiss made

Sieben Jahre lang hat Dublin IT an einer eigenen Business Software gearbeitet. Mit der webbasierten Shoplösung können Ladenbesitzer und Händler in Zukunft ihr Geschäft einfacher organisieren.
Jetzt steht getBUTIK – Schweizer Shopify – kurz vor Markteintritt.

Das Credo von getBUTIK ist dem Unternehmer die gesamte IT (Informatik) als Dienstleistung anzubieten. Mit der Software als „single point of contact“ wird es dem Shopbesitzer möglich, sämtliche Prozesse des täglichen Geschäfts über ein und dieselbe Softwarelösung abzuwickeln. Umsatz-Auswertungen und Reports sind jederzeit abrufbar und informieren über Umsatz oder andere Kennwerte. Als Unternehmer ist man mit der Lösung in der komfortablen Situation, dass man seine Aktivitäten und das Geschäft immer im Griff hat und so mehr Zeit für das Kerngeschäft bleibt. Mitte Oktober 2014 ging die Business Lösung an die breite Öffentlichkeit.

getbutik
Software, Webshop und Kasse in einem
getBUTIK bietet Funktionen wie ein Rechnungs- und Mahnwesen, Gutscheine, die Bewirtschaftung eines Webshops, denVerkauf über die iPadkasse vor Ort und vieles mehr.“
Im Tagesgeschäft eines Shopbetreibers spielt die Software eine wichtige Rolle: Hier werden neue Produkte erfasst, Preise definiert und zum Verkauf freigegeben. Im Laden und online. Verkaufs- und Webbesucher-Statistiken können hier eingesehen und verfolgt werden. getBUTIK ist ein modulares Websystem, welches individuell angepasst werden kann. Wählt man die kostengünstigste Variante, wählt man ein vorgefertigtes Design aus und der Onlineauftritt ist schon nach kurzer Konfiguration bereit.

Die Kasse im Laden ist stets mit getBUTIK synchronisiert und durch einen gesicherten Zugang hat man direkten Zugriff auf die Artikel, welche in der Software zum Verkauf registriert wurden und kann diese optional mit einem Barcode-Scanner am Point of Sale verkaufen.

Die Inhaber: Raoul Schmidiger, Matthias Linherr und Fabio Dubler.

Die Inhaber: Raoul Schmidiger, Matthias Linherr und Fabio Dubler.


Software swiss made
Die Macher hinter der neuen Shoplösung, die Dublin IT GmbH aus Zürich, haben grossen Wert darauf gelegt, sämtliche Programmteile von Grund auf neu zu programmieren, um nicht mit Einschränkungen und Problemen üblicher Open Source Komponenten konfrontiert zu sein. Ein ebenfalls in eigener Regie erstelltes Webframework ermöglicht ein schnelles Erstellen von Webshops und verkürzt damit die Dauer der Inbetriebnahme. Durch jahrelange Anpassungen an unterschiedlichste Kundenbedürfnisse wurde getBUTIK immer weiter optimiert. Die regelmässigen Software Updates werden jedem Nutzer automatisch freigeschaltet.

getBUTIK im Wiederverkauf
Ein Webshop von getBUTIK ist über ein schnelles API mit der Datenbank verbunden. Ein Aufruf des APIs wird mittels OAuth verschlüsselt und erhält im Gegenzug die notwendigen Informationen im JSON Format. Wünscht ein Shopbetreiber mit einem Drittanbieter eine komplett individuelle Onlinepräsenz, steht ihm dank der API Schnittstelle nichts im Wege. Ganz bewusst legt Dublin IT Drittentwicklern keine Steine in den Weg, im Gegenteil: Innovative Lösungen von Webentwicklungsfirmen, welche auf ihrem API aufbauen, werden begrüsst.

Limmex mit Special Mention beim German Design Award ausgezeichnet

Pünktlich zum 3-jährigen Jubiläum seit dem Verkaufsstart von Limmex wird die Notruf-Uhr mit der prestigeträchtigen Special Mention des German Design Awards in der Kategorie Lifestyle ausgezeichnet. Mit dieser Anerkennung erhöht Limmex die Anzahl gewonnener Auszeichnungen auf 12. Ein weiteres Highlight: Limmex ist in die Sammlung des Musée International d‘Horlogerie in La Chaux-de-Fonds aufgenommen worden.

Der Premiumpreis des Rat für Formgebung
Der German Design Award ist der internationale Premiumpreis des Rat für Formgebung. Ausgezeichnet werden hochkarätige Produkte und Projekte aus dem Produkt- und Kommunikationsdesign, die wegweisend in der deutschen und internationalen Designlandschaft sind. Ziel des German Design Awards ist es, einzigartige Gestaltungstrends zu entdecken, zu präsentieren und auszuzeichnen.
Aufgrund der hohen Qualität des Teilnehmerfeldes wird die Auszeichnung Special Mention vergeben. «Die Special Mention ist ein Prädikat, das das Engagement von Unternehmen und Designern honoriert», so der Rat für Formgebung. Jährlich bewerten 30 ausgewiesene Experten die Produkte nach mehr als 20 Kriterien. «Wir sind stolz, einen weiteren Designpreis für unsere Notruf-Uhren erhalten zu haben», meint Pascal Stübi, Mitgründer und Produktentwickler bei Limmex. «Denn unser Ziel war es von Anfang an, ein Notrufgerät zu entwickeln, das gerne getragen wird und deshalb im Notfall immer in Reichweite ist.»

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Zahlreiche Auszeichnungen für Limmex

Seit der Markteinführung vor drei Jahren wurde Limmex mehrfach für Innovations-, Unternehmens- und Designleistungen ausgezeichnet. Neben Designpreisen wie dem begehrten Red Dot Design Award durfte Limmex unter anderem den Concours Lépine, den Swisscom Business Award sowie den Swiss Excellence Product Award entgegennehmen. «Die Vielzahl an Awards ist nicht nur eine Bestätigung für den Innovationsgehalt und das ansprechende Design der Limmex Notruf-Uhr, sondern auch eine Belohnung für die Arbeit des gesamten Teams, ohne das es dieses Produkt nicht geben würde», freut sich Martin Reber, Geschäftsführer der Limmex AG.

Rückblick
Am 27. Oktober 2011 lancierte Limmex seine Notruf-Uhren in der Schweiz. Bereits ein Jahr später folgte der Markteintritt in Deutschland. Mittlerweile sind die Limmex Notruf-Uhren in ganz Europa und seit kurzem die ersten Uhren mit GPS der neusten Generation erhältlich. «Die Lancierung eines vollkommen neuartigen Produkts in einem etablierten Markt benötigt viel Ausdauer und Zeit. Dank unserer starken Partner im In- und Ausland können wir auf drei arbeitsintensive, jedoch erfolgreiche Jahre zurückblicken», so Martin Reber.
Die Limmex Notruf-Uhr im Musée International d‘Horlogerie
Nicht nur bezüglich Awards kann Limmex Erfolge verbuchen. Seit kurzem gehört eine Limmex-Uhr zum Musée International d‘Horlogerie in La Chaux-de-Fonds. Sie wird ab dem 19. März 2015 in der Ausstellung «Neuanschaffungen» präsentiert werden.
Das Internationale Uhrenmuseum ist das grösste seiner Art und beherbergt mehr als 5’000 der berühmtesten Uhren und Zeitmesser, die je geschaffen wurden: von schlichten Alltagsbegleitern bis hin zu Luxus- und Prestigeobjekten. Durch das harmonische Zusammenspiel von Design und innovativer Mobilfunk-technologie repräsentiert die Limmex Notruf-Uhr eine einzigartige Neuheit im Museum.

Link Tipps:
Über den German Design Award: www.designpreis.de
Über das Musée International d’Horlogerie: www.chaux-de-fonds.ch/fr/musees/mih

Schweizer Startupday 2014

Es geht wieder Richtung November und der Startupday steht wieder mit einer Fülle an interessanten Anlässen und spannenden Referaten vor der Tür.
Der Startupday kommt wieder nach Zürich, am 19. November 2014, um 18 Uhr im Volkshaus Zürich.

Drei ausserordentlich interessante Unternehmer teilen ihre Erfolgsrezepte mit Ihnen:
* Johann Burkhard, Mitgründer von Comparis.ch
* Marc Bernegger, Internet-Serien-Unternehmer (usgang.ch, amiando.com)
* Yan-Mey Meier, Gründerin Hongkong Food Paradise Zürich (hongkongfoodparadise.ch)

startupday 2014

Worum geht es beim Startupday?

Der Startupday geht auf die Eröffnung des Startzentrums Zürich am 25. Mai 1999 zurück. Damals fand die erste Veranstaltung statt – seither wird der Anlass einmal jährlich in verschiedenen Städten (fast) gleichzeitig durchgeführt.

Am “Tag der Jungunternehmer” wird zum Unternehmertum informiert, motiviert und sensibilisiert. Erfolgreiche Unternehmer geben Ihre Erfahrungen und Erfolgsrezepte an Jungunternehmer und angehende Firmengründer weiter.

Der Startupday ist ein Produkt und eine geschützte Marke des Startzentrums Zürich und wird jährlich mit mehreren Schweizer Partnerstädten im Rahmen der Global Entrepreneurship Week durchgeführt. Inhalte, Datum und Format können von Stadt zu Stadt variieren – die Teilnahme ist für alle Partnerstädte und Besucher kostenlos.

Anmeldung für Gratistickets unter www.startupday.ch

Bundesrat genehmigt Horizon 2020-Paket

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung am 22.10.2014 das Abkommen zur Beteiligung der Schweiz am europäischen Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 genehmigt. Das Abkommen sieht zwischen dem 15. September 2014 und dem 31. Dezember 2016 eine Teilassoziierung der Schweiz vor. Gestützt darauf können sich Forschende aus der Schweiz an ausgewählten Teilen von Horizon 2020 vollumfänglich beteiligen und sich dabei namentlich auch um die begehrten Stipendien des Europäischen Forschungsrates bewerben. Für die Zeitspanne von 2017-2020 sieht das Abkommen eine Vollassoziierung der Schweiz an Horizon 2020 vor, vorausgesetzt, dass eine Lösung im Bereich der Personenfreizügigkeit gefunden werden kann.

Die zeitlich befristete Teilassoziierung ermöglicht es Forscherinnen und Forschern aus der Schweiz, sich bis Ende 2016 in unterschiedlicher Form an den einzelnen Instrumenten von Horizon 2020 zu beteiligen.

An folgenden Programmteilen kann sich die Schweiz vollumfänglich als assoziiertes Land beteiligen:

- Die Teilnahme am Schwerpunkt „Wissenschaftsexzellenz” („Excellent Science”), dem ersten Pfeiler von Horizon 2020, umfasst vier für die Schweiz wichtige Förderinstrumente. Dazu zählen namentlich die Stipendien des europäischen Forschungsrates, mit welchen die talentiertesten und kreativsten Forschenden und ihre in der Grundlagenforschung situierten Teams mit bedeutenden Mitteln gefördert werden. Weiter zählt dazu das disziplinenübergreifende Instrument „Künftige und neu entstehende Technologien” („Future and Emerging Technologies” FET), worunter beispielsweise das von der ETH Lausanne koordinierte „Human Brain Project” fällt. Ein drittes Förderinstrument sind die Marie-Curie-Massnahmen. Diese fördern die Ausbildung, Laufbahnentwicklung und den Wissensaustausch durch die internationale und sektorübergreifende Mobilität von Forschenden. Viertes Instrument ist die Förderung von Forschungsinfrastrukturen von europäischer Bedeutung.

- Der Programmteil „Verbreitung der Exzellenz und Ausweitung der Beteiligung” („Spreading Excellence and Widening Participation”) beinhaltet unter anderem die Förderinstrumente „Teaming” und „Twinning”, welche der Forschungszusammenarbeit von Ländern mit Entwicklungspotenzial und entwickelten Ländern dienen. Hier hat die Schweiz bereits Projekte geplant, unter anderem mit Kroatien und Tschechien.

- Am Euratom-Programm und am ITER-Fusionsforschungsprojekt können sich Forschende, Forschungsinstitutionen und Unternehmen aus der Schweiz wie in der Vergangenheit vollumfänglich beteiligen.

An allen anderen, aus Horizon 2020 finanzierten Programmteilen oder mitfinanzierten Instrumenten kann sich die Schweiz nur gemäss den Möglichkeiten eines Drittstaats beteiligen. Die Finanzierung erfolgt dabei für Projektpartner aus der Schweiz gemäss den vom Bundesrat im Juni 2014 beschlossenen Übergangsmassnahmen.

Dauer der Assoziierung
Die Unterzeichnung des Abkommens erfolgt voraussichtlich Ende 2014. Schweizer Forschende können sich jedoch gestützt auf eine vorläufige Anwendung des Abkommens bereits seit dem 15. September 2014 an den ihnen zugänglichen Ausschreibungen beteiligen.

Wird das Freizügigkeitsabkommen gekündigt oder das Protokoll zu dessen Ausdehnung auf Kroatien nicht bis zum 9. Februar 2017 ratifiziert, wird das Abkommen zur Beteiligung der Schweiz am Horizon 2020-Paket hinfällig. In diesem Fall würde die Schweiz in allen Bereichen der EU-Forschungsrahmenprogramme (Horizon 2020, Euratom-Programm, ITER-Projekt) ab dem 1. Januar 2017 nur noch als Drittstaat teilnehmen können. Kann hingegen eine Lösung im Bereich der Personenfreizügigkeit gefunden werden, wird das Abkommen weitergeführt und ab dem 1. Januar 2017 automatisch auf sämtliche Programmteile von Horizon 2020 ausgedehnt.

Linktipps:
- Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung : http://www.wbf.admin.ch
- Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten : http://www.eda.admin.ch/eda/de/home/recent/media.html
- Informationen zu Horizon 2020 erhalten Sie auf der Seite der DG Research : http://ec.europa.eu/research/horizon2020/index_en.cfm

Zürcher Startup Hobtime revolutioniert Hobbys und Freizeitaktivitäten

Nach einer 8-monatigen Testphase geht Hobtime in Zürich an den Start. Hobtime.com ist der weltweit erste All-in-One Dienst für Hobbys und Freizeitaktivitäten. Auf dem Marktplatz finden sich eine Vielzahl von Freizeitaktivitäten und Kurse von sowohl privaten als auch kommerziellen Anbietern. Mitglieder können auch private Aktivitäten organisieren, Freunde einladen und Gruppen verwalten. Hobtime bietet seinen Mitgliedern zudem die Möglichkeit, Tipps für Aktivitäten und Events auszutauschen.

hobtime

Warum haben wir Hobtime gegründet? In der Freizeit mehr erleben
Hobtime will seinen Mitgliedern helfen, in ihrer Freizeit mehr zu erleben. Wir glauben, dass die Suche und Planung von Aktivitäten eine Sache von wenigen Klicks sein sollte. Hobtime ist der weltweit einzige Dienst, der von der Idee bis zur Termingestaltung alles auf einer Plattform anbietet. “Unsere Mitglieder erhalten die Macht, ihre Freizeit nach eigenen Wünschen zu gestalten. Hobtime liefert alles, was sie für ein aktives Leben brauchen. Alles einfach und On- Demand” so der Erfinder und Gründer von Hobtime Attila Ilman.

Wie funktioniert Hobtime? Alles auf einer Plattform
Hobtime-Mitglieder erhalten ein persönliches “Cockpit”, in dem sie ihren Aktivitätenkalender und Neuigkeiten sehen und verwalten können. Die Rubrik “Ideen” liefert Freizeittipps, auf “Aktivitäten” finden sich Freizeitaktivitäten und Kurse, die allen offen stehen, und “Gruppen” verbindet Menschen mit gemeinsamen Interessen. Mitglieder haben zudem die Möglichkeit passende Termine zu finden, Veranstaltungen zu organisieren und Freunde einzuladen.

Was sagen die ersten Benützer? Nie wieder Langeweile
„Früher habe ich meine Freizeit kaum geplant; neue Ideen und Aktivitäten zu finden war mir zu aufwendig. Ab und zu ins Kino gehen und die gleichen Restaurants besuchen; das war‘s. Dann habe ich per Zufall die Hobtime App entdeckt. Seitdem sieht meine Freizeit ganz anders aus. Diesen Samstag gehen wir mit Freunden Paintball ausprobieren. Sonntag ist International Picnic Tag, ich freue mich auf das gute Essen. Montags lerne ich tauchen. Mittwoch ist jetzt mein Fussball Tag, habe eine neue Gruppe gefunden. Meine Freizeit macht jetzt viel mehr Spass.“

Über den Gründer Von Zürich aus die Welt verändern
Attila Ilman, Gründer von Hobtime, hat einen Doktortitel in Innovation Management derUniversität St. Gallen. Bis vor Kurzem war er Leiter des Online- und Telesales-Bereichs des grössten privaten Telekomanbieters der Schweiz. Die Idee zu Hobtime kam ihm während dieser Zeit, als er seine knappe Freizeit besser gestalten wollte. Seine Suche nach Tools, die ihm dabei helfen könnten, war zwar erfolglos, aber er hatte eine Marktlücke entdeckt. Er kündigte alles, um sich voll und ganz auf seine Vision zu konzentrieren.

Der Schweizer Cleantech Startup GreenMotion

Es ist ein erhebendes Gefühl, in einem Elektroauto zu sitzen und „Gas“ zu geben.
Das Schweizer Cleantech Startup GreenMotion Sàrl aus Bussigny-près-Lausanne will Elektroauto Szene stärker in den leben rufen.

greenmotion

Wenn unsere Mobilität dereinst grüner werden soll, kommen wir um eine verbereitung von Elektroautos nicht aus. Dazu nötig sind aber nicht nur neue Elektrofahrzeuge, sondern auch die passende Stromversorgung, die passenden Tankstellen. Für den Aufbau dieser Infrastruktur hat sich ein Jungunternehmen aus Lausanne in Position gebracht.

Das Problem: es gibt erst rund 500 Elektrofahrzeuge in der Schweiz. Damit befindet sich Green Motion weit vor der Kurve und in einem Markt, der noch weitgehend eine grüne Wiese ist. Mit gutem Grund – Elektro-Fahrzeuge sind teuer und eben: Ladestationen gibt es noch kaum. Das nennt CEO James Pittendrigh das Huhn-und-Ei-Problem, mit dem Green Motion konfrontiert ist, laut Startwerk.

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Das bringt auch mit sich, dass man es mit einem “moving market” mit einer Menge Unwägbarkeiten zu tun hat.Schliesslich entwickle man die Lösung für ein Problem, das noch gar nicht akut ist. James legt zwar Wert darauf, dass Green Motion ein fertiges und einsetzbares Produkt hat, gleichzeitig steht aber noch nicht fest, wie kommende Ladestationen aussehen werden. Green Motions Produkt hat damit etwas von einem Toolkit, das bewusst adaptierbar gehalten wird – je nachdem welche Standards sich in Zukunft durchsetzen werden. So ist bislang beispielsweise noch nicht klar, welches Steckerformat das Rennen machen und welche Zahlungsmethode am ehesten zum Einsatz kommen werden.

Entsprechend bietet Green Motion verschiedene Lösungen und setzt nicht auf eine spezifische Ausführung. Zum Beispiel beim Zahlungssystem; ein Prepaidmodell ist ebenso entwickelt wie Billing per Kreditkarte oder eine RFID-Lösung, die auch bereits an der Ladestation der ETH Lausanne getestet wird.

Tests sind ein wichtiges Stichwort – dass noch nichts in Stein gemeisselt ist in diesem Markt äussert sich auch darin, dass die ersten Kunden von Green Motion Ladestationen vor allem zu Testzwecken einsetzen. In diesem frühen Stadium der Technologie wollen besonders Energieunternehmen zunächst herausfinden, was sich im täglichen Einsatz bewährt und wie Kunden Elektrofahrzeuge nutzen.

Die Ladestationen lässt Green Motion bisher ausschliesslich bei einer Reihe von Schweizer Vertragspartnern bauen. Die Stationen selbst sind dabei aber nur ein Teil des Geschäftsmodells. Das Startup will auch mit einem mehrstufigen Servicemodell zu Erträgen und repeat business kommen. So sind Plattformen vorgesehen, die zum einen ein Monitoringsystem und eine zentralisierte Verwaltung der Stationen ermöglichen. Auf diesem Weg können die Betreiber Nutzung und Einkünfte jeder Station im Detail überwachen. Auf der Kundenseite soll es zum anderen Onlinedienste geben, welche Statistiken für die Nutzer bereithalten, beispielsweise zur Verwendung oder CO2-Bilanz. Auch eine Routenplanung, die über die für längere Fahrten nötigen Ladestationen informiert, ist angedacht.

Die drei Gründer von Green Motion bringen alle schon einen breiten Erfahrungsschatz mit. Der jetzige CEO James Pittendrigh verfügt über einen Background im IT-Consulting, CTO Christophe Millet hat bereits mehrere IT-Startups gegründet und François Randin, der sich um das operative Geschäft kümmert, hat zahlreiche Software-Projekte gemanagt und begleitet.

Das 2009 gegründete Unternehmen hat im Juni 2010 den ersten Prototypen einer Ladestation fertig gestellt. Den ersten Kunden hat Green Motion im September mit drei Ladestationen beliefern können. Seither hat das Unternehmen ein Dutzend weitere Stromzapfsäulen an verschiedenen Westschweizer Standorten platziert. Wie James erklärt, hat Green Motion drei primäre Marktsegmente im Blick:

* Kantone und Gemeinden
* Energieunternehmen
* Private Unternehmen und Betreiber von Parkgelegenheiten und ähnlicher Infrastruktur

Für eine zukünftige, verstärkte Promotion der Elektrofahrzeuge und der dazugehörigen Infrastruktur hoffen die Gründer unter anderem auf die öffentliche Hand. Verschiedene europäische Länder setzen zurzeit gezielte Anreize für Investitionen in diesen Sektor oder subventioneren Hersteller direkt. So etwa in Frankreich und Grossbritannien (In Großbritannien erhalten Käufer eines Neufahrzeugs eine staatliche Förderung in Höhe von 5.000 Pfund (rund 5.600 Euro), wenn sie sich bei der Wahl des Autos für eines mit elektrischem Antrieb entscheiden.) , und auch in Deutschland wurde gerade ein entsprechendes Paket geschnürt bei dem Gipfel zu Elektroautos. Diese Märkte sind darum derzeit auch mindestens so interessant wie die Schweiz.

Green Motion hat ein KTI-Startup-Label im Gepäck und wird unterstützt von der Wirtschaftsförderung des Kantons Waadt SELT. Das Startup hat bereits zwei private Investoren und ist auf der Suche nach weiteren.

Impact Hub Fellowship – gesucht werden die besten Ideen

Weltweit nimmt die Alterung der Gesellschaften rapide zu. Vor allem Industriegesellschaften wie in der Schweiz stehen heute hinsichtlich der Bevölkerungsentwicklung an einem kritischen Punkt. Die allgemein höhere Lebenserwartung, die Pensionierung geburtenstarker Jahrgänge sowie rückläufige Geburtenzahlen werden die gesellschaftliche Struktur auch hierzulande grundlegend verändern. Von diesen Entwicklungen wird insbesondere auch das Gesundheitswesen betroffen sein. Neue, unternehmerische Ideen und innovative Lösungsansätze sind deshalb dringend notwendig, um den komplexen Herausforderungen im Zuge des demographischen Wandels zu begegnen. „Mit dem Impact Hub Fellowship sollen unternehmerische Ideen für eine nachhaltigere Welt ausgezeichnet werden,“ fasst Pascal Brenneisen, Country President Novartis Schweiz, das Engagement des Unternehmens zusammen.

impact hub fellowship
Der Impact Hub Zürich und Novartis suchen nachhaltige Geschäftsideen, die einen oder alle der folgenden Aspekte adressieren:

- Förderung der Gesundheit und des Wohlbefinden der Gesellschaft als Ganzes
- Unterstützung der Bevölkerung bei der Entwicklung und Realisierung eines gesunden Lebensstils
- Unterstützung älterer Menschen bei der selbständigen und unabhängigen Gestaltung ihres Alltags

Der Impact Hub Zürich und Novartis möchten dabei skalierbare, nachhaltige Konzepte unterstützen, welche einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden der Bevölkerung, insbesondere älterer Menschen, haben. Das sogenannte Impact Hub Fellowship ist eine auf Themen ausgerichtete Auszeichnung für unternehmerische Ideen und ein einjähriges Gründerprogramm. Es wurde entwickelt, um innovative und pragmatische UnternehmerInnen anzuziehen, auszuwählen, zu unterstützen und ihnen dabei zu helfen, ihre Innovation für eine nachhaltigere Welt zu realisieren. Novartis führt dieses Programm gemeinsam mit dem Impact Hub Zürich durch. Der Impact Hub Zürich ist selbst ein Jungunternehmen, welches sich zum Ziel setzt die Implementierung von innovativen Ideen zu fördern.

Hier geht es zu Details und Unterlagen zur Bewerbung .

Idea Development Workshop: September 11. 2014
Application Deadline: October 10. 2014
Pitching Day: November 25. 2014

Ideen gesucht
Plakat

monolitix – die Nachgiebige Material Innovationen

Das junge Empa-Spin-off «Monolitix AG» hat sich auf nachgiebige Mechanismen spezialisiert. Diese sind reibungs- und verschleissfrei und ausserdem leichter, hygienischer und günstiger als herkömmliche Gelenkmechanismen. Die Einsatzmöglichkeiten in verschiedensten Gebieten sind enorm. Mit ihren ersten Produkten machen sich die Jungunternehmer nun daran, den Markt zu erobern.

Gegenstände mit Gelenken umgeben uns von früh bis spät. «Wir begegnen ihnen in tausenderlei Formen», erklärt Flavio Campanile, Luftfahrtingenieur und Verwaltungsratspräsident des Empa-Spin-offs Monolitix. «Ohne Gelenke wäre alles starr: Das Auto liesse sich nicht lenken, die Bremse am Velo sich nicht betätigen.» Der «Trick»: Anstatt die für einen Mechanismus erforderliche Bewegung durch klassische Lager und Gelenke zu ermöglichen, wird bei den so genannten Festkörpermechanismen bewusst auf diese Elemente verzichtet. Stattdessen wird das Material kontrolliert und reversibel verformt. Bildlich gesprochen: Anstelle einer Greifzange aus mehreren Teilen, die das traditionelle Gelenkprinzip verkörpert, rückt Campanile eine Pinzette aus einem einzigen, elastisch verformbaren Bauteil ins Zentrum.
Hier die gängigsten Gelenkvarianten:
die gängigsten Gelenkvarianten

Monolithische Systeme mit vielen Vorteilen
«Die Vorteile von monolithischen Systemen liegen auf der Hand», erläutert Campanile: Gelenklose Mechanismen sind reibungs- und verschleiss- und daher auch wartungsfrei. Das kann die laufenden Kosten von Maschinen und Instrumenten drastisch reduzieren. Bei hohen hygienischen Anforderungen, wie etwa in der Medizintechnik oder in der Lebensmittelindustrie, sind sie von Vorteil, weil sie leichter gereinigt und sterilisiert werden können. Zudem können bei Festkörpermechanismen die Montagekosten drastisch reduziert werden oder gar ganz entfallen. Das führt zu wesentlich günstigeren Produktionsprozessen.

monolitix erfindung

Und schliesslich können nachgiebige Mechanismen auch Funktionen erfüllen, die mit konventionellen Systemen nicht denkbar sind: Flugzeugflügel beispielsweise, deren Geometrie sich – wie die Vorbilder in der Natur – kontinuierlich verändern und die Nutzung der aerodynamischen Kräfte optimieren. Denkbar sind auch Heckspoiler für Formel-1-Boliden, die bei gleichem Widerstand höheren Abtrieb generieren und dadurch dafür sorgen, dass das Fahrzeug mit höherer Kurvengeschwindigkeit unterwegs ist. Nachgiebige Konzepte eignen sich auch hervorragend für Rotorenblätter an schwer zugänglichen Windrädern oder für Wälz- und Gleitlager in Solarkraftwerken, die Schlamm, Sand oder Staub ausgesetzt sind und unter Extrembedingungen funktionieren müssen.

Als Campaniles Doktoranden René Jähne und Alexander Hasse an der ETH Zürich sich mit dem Thema befassten, nahm die Geschäftsidee Konturen an. Während der Dissertationen entstanden erste Prototypen für die Medizintechnik. Die Ideen sprudelten nur so. Über Jahre hinweg forschte das Dreierteam an der Empa in der Abteilung «Mechanics for Modelling and Simulation» und entwickelte dabei Verfahren zur Analyse von flexiblen Elementen und deren Verformungen sowie Algorithmen für die Formoptimierung. Ihre Ergebnisse sind in Softwaremodule, Datenbanken und Patente eingeflossen. Die Zeit, eine eigene Firma zu gründen, kam 2010.

Greifsysteme im Katalog und innovative Ideen aus der Profischmiede
Schon bevor sie ins glaTec, das Gründerzentrum der Empa in Dübendorf, einzogen, konnten sie ihren ersten Kunden vorweisen: Backwarenhersteller HUG verwendet ihre Robotergreifer, um kleine Mürbeteig-Tortenböden sorgfältig, schnell und hygienisch vom Produktionsband zu nehmen und in die Verpackung zu legen. Für Campanile und Co. besteht die Aufgabe darin, mit ihren zahlreichen Ideen neue Kunden zu begeistern und sie dafür zu gewinnen, gemeinsam neuartige Produkte zu entwickeln. Der Leiter der Produkteentwicklung von Monolitix, René Jähne, erklärt: «Für uns als kleine Firma wäre es zu teuer, im Alleingang komplexe Produkte für einen bestimmten Markt zu entwickeln und zu vertreiben.» Sie bieten zwar eine kleine, aber feine Serie von Greifsystemen per Katalog an. Viel mehr Erfolg verspricht er sich jedoch davon, aktiv auf Hersteller von Maschinenbauteilen, Werkzeugen und Instrumenten zuzugehen. Jähne: «So lernen wir bei jedem Projekt, die Bedürfnisse einzelner Partner und deren Märkte besser kennen.» In den Gesprächen erhalten die Kunden im Gegenzug Einblick in die Ingenieursarbeit von Monolitix. Dabei wird schnell klar: Der Entwurf eines nachgiebigen Systems kann letztlich nur multidisziplinär und mit viel Knowhow entstehen.

Die neue Technologie sei gefragt, stellen die Gründer stolz fest, und verweisen darauf, dass Monolitix finanziell bereits auf eigenen Beinen steht. Was eher ungewöhnlich ist für ein so junges Unternehmen. Gemäss Businessplan soll Monolitix innerhalb der nächsten fünf Jahre zu einem KMU mit rund 40 Angestellten wachsen. Wenn sich die Dinge so rasant weiterentwickeln wie bisher, ein durchaus realistisches Ziel.

CTI Entrepreneurship: Neue regionale Anbieter für Modul 2

Die Kommission für Technologie und Innovation KTI hat die Anbieter für die ersten beiden Module des Start-up Ausbildungsprogrammes CTI Entrepreneurship bestimmt. Die Kurse des Moduls 1 («Business Idea») werden weiterhin vom IFJ Institut für Jungunternehmen angeboten, für das Modul 2 («Business Concept») sind neu drei regionale Konsortien zuständig. Die Ausschreibung erfolgte Anfang 2014 über ein öffentliches Verfahren.

Kommission für Technologie und Innovation KTI

Bei den Modulen 1 und 2 des Ausbildungsprogramms CTI Entrepreneurship handelt es sich um Sensibilisierungsveranstaltungen und Semesterkurse, welche die Jungunternehmer auf das Unternehmertum vorbereiten. Diese Kurse richten sich an Studierende und (Post-)Doktoranden, die sich mit der unternehmerischen Selbstständigkeit auseinandersetzen.
Im Rahmen des ersten Moduls werden im nächsten Jahr 24 Anlässe an Hochschulen sowie acht Anlässe an Veranstaltungen des Schweizerischen Nationalfonds SNF durchgeführt. Beim Modul 2 sind insgesamt 20 Semesterkurse an Hochschulen in den drei Regionen geplant. Die Kurse starten im Frühjahrssemester 2015.

Das Modul 1 verantwortet ab 2015 wie bis anhin das IFJ Institut für Jungunternehmen.

Die Module 2 werden neu von drei Konsortien angeboten:

Region Zürich-Ost
Leitung: Technopark Zürich/ZHAW. Mitglieder: ETHZ, Universität Zürich, EMPA, Universität St. Gallen, FH St. Gallen, Startfeld, HTW Chur, Uni Liechtenstein sowie andere Organisationen.

Region Mitte (inkl.Tessin)
Leitung: Universität Bern/Fachhochschule Nordwestschweiz. Mitglieder: Berner Fachhochschule, Hochschule Luzern, Centro Promozione Startup, BaseCamp4HighTech, InnoBE sowie andere Organisationen.

Region West (inkl. Wallis)
Leitung: EPFL Innovationspark . Mitglieder: EPFL, Uni Lausanne, HES-SO, Ecole Hôtelière Lausanne, Genilem sowie andere Organisationen.

Die drei regionalen Konsortien sind seit Anfang 2013 in geringfügig anderer Zusammensetzung bereits erfolgreich für die Kurse der Module 3 («Business Creation») und 4 («Business Development») des Ausbildungsprogrammes CTI Entrepreneurship zuständig. Die Kursmodule 3 und 4 wurden 2012 ausgeschrieben und vergeben.

Schweizer Startup sight.io verkauft an EyeEm

Die Foto-App EyeEm zeigte sich erstmals in Kauflust: für eine unbekannte Summe ging das Schweizer Startup sight.io mitsamt seinen Erfindern in die Hände des Berliner Unternehmens Imprint EyeEm Mobile über.

Das Schweizer Startup Sight.io hat eine Technik entwickelt, mittels derer die qualitativ hochwertigsten Fotos aus einer Reihe identifiziert werden können. Die Technologie analysiert Bilder anhand diverser messbarer Werte und kann daraufhin die besten herausfiltern.

EyeEm

EyeEm ist eine kostenlose Photo-Sharing-App für iOS- und Android-Geräte.
Die Photos können mit Hilfe verschiedener Filter und Rahmen editiert werden und anschließend, mit Thema, Standort oder Event verlinkt und auf soziale Netzwerken wie Facebook, Twitter, Flickr, Foursquare hochgeladen werden.

Das Foto kann später von anderen Nutzern geliket und kommentiert werden. Bilder, die man selbst hochgeladen hat, werden auf dem eigenen Profil angezeigt. Hier kann der Nutzer ein Profil-Foto und Cover-Foto von sich hinzufügen und eine zusätzliche Beschreibung über sich abgeben.

Nutzer des Dienstes können Alben verfolgen, Fotos liken und kommentieren und an Missionen teilnehmen. Unter Missionen kann der User an Challenges teilnehmen, die von EyeEm-Partnern kommen, und kann dabei Preise gewinnen. Bei Challenges soll der Teilnehmer ein Foto nach gesetzten Vorgaben mit dem Partner in der Community teilen. Die Gewinner werden später von EyeEm bekannt gegeben.

Bei der Funktion „Entdecken“ werden Fotos und Bilder von eigenen vorher festgelegten Vorlieben und Vorlieben der Freunde angezeigt. Sind die Ortungsdienste in der App aktiviert, werden auch Fotos aus unmittelbarer Nähe angezeigt.

Um EyeEm nutzen zu können, muss man sich mit der E-Mail-Adresse oder mit Facebook registrieren.

Heute hat EyeEm mehr als 10 Millionen Nutzer weltweit, vor allem in den USA, Deutschland, Mexiko, Brasilien und Japan. Der Service hat User aus über 130 Ländern und ist in mehr als 20 Sprachen verfügbar.
Im März 2014 gab EyeEm eine Kooperation mit Getty Images bekannt und veröffentlichte den EyeEm Market, in dem jedermann Lizenzen von ausgewählten Bildern von EyeEm-Usern erwerben kann, sofern diese im Vorfeld zugestimmt haben.