Schweizer Hochschulen und deren Startups

Unternehmerische Ideen aus Schweizer Hochschulen erobern globale Märkte und schaffen über 3.000 Arbeitsplätze. Dass die Schweiz mit Spitzenforschung brilliert ist bekannt. Dass daraus international höchst erfolgreiche Startups hervorgehen, ist ein eher neues Phänomen. 2007 wurde das Förderprogramm VENTURE KICK mit dem Ziel lanciert, aus Forschungsprojekten aufstrebende Unternehmen zu machen. Die Erfolgsgeschichten sprechen für sich: InSphero zählt die 15 grössten Pharma- und Biotechfirmen zum Kundenstamm, Climeworks schloss 2014 eine exklusive Partnerschaft mit Audi ab und Composyt Light Labs wurde kürzlich von dem US-Riesen Intel übernommen.

Seit der Lancierung des Förderprogramms im Jahr 2007 erhielten 350 vielversprechende Businessideen aus Schweizer Hochschulen insgesamt 13,76 Millionen Franken Startkapital und schufen 3‘038 zukunftsträchtige Arbeitsplätze. Die Startups kommen dank VENTURE KICK in Kontakt mit professionellen Investoren und Industriepartnern. Diese investierten bisher rund 602 Millionen Franken in die Jungunternehmen. 58 der von VENTURE KICK geförderten Projekte schafften es unter die TOP 100 der besten Schweizer Startups, acht sogar unter die besten zehn: InSphero, L.E.S.S., Abionic, HouseTrip, QualySense, Bcomp, Climeworks und Dacuda.

Seit dem Start vor sieben Jahren haben sich die Bewerbungen verdreifacht. Um der wachsenden Nachfrage von hoch-innovativen Projekten gerecht zu werden, sind die VENTURE KICK Organisatoren stetig auf der Suche nach Philanthropen und Stiftungen, die sich für den Startup-Nachwuchs an Schweizer Hochschulen engagieren wollen. Mit André Hoffmann und Hansjörg Wyss sind 2014 zwei erfahrene und erfolgreiche Unternehmer zum privaten Konsortium der Finanzierer von VENTURE KICK gestossen. Dank ihren Donationen können in den nächsten Jahren noch mehr wissenschaftliche Innovationen zur Marktreife gebracht und damit nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen werden.

venture kick


2014 sorgten diverse VENTURE KICK Startups für Schlagzeilen

Das stark wachsende ETH Spin-off InSphero, welches die 15 grössten Pharma- und Biotechfirmen zum Kundenstamm zählt, belegte Platz eins bei den TOP 100 Swiss Startup Awards und gewann den renommierten europäischen Gründerpreis ACES. Verdient, denn ihre dreidimensionalen Mikroorgane haben das Potenzial, die Entwicklung von neuen Medikamenten zu revolutionieren.
Wenn es nach Climeworks geht, könnte bald aus dem Klimaschädling CO2 ein Rohstoff für Verbrennungsmotoren hergestellt werden. Der Automobilproduzent Audi erkannte das Potential des ETH Spin-offs und schloss 2014 eine exklusive Kooperation ab.
Nach nur zwei Jahren schaffte der zweitplatzierte des TOP 100 Rankings L.E.S.S. mit stromsparenden Lichtquellen den Eintritt in einen Milliardenmarkt und unterzeichnete eine Partnerschaft mit dem japanischen Elektrokonzern Hitachi. An Gelegenheiten zum Wachstum mangelt es nicht, so reiste das EPFL Spin-off 2014 mit der ersten Ausgabe des venture leaders China Programms nach Peking und Shanghai.

Und die nächste Generation von Smart Glasses weckte das Interesse von Intel. Sie kauften sich das Spin-off aus der EPF Lausanne, Composyt Light Labs, kurzerhand zu Weihnachten.

Über VENTURE KICK
VENTURE KICK zielt auf die Identifizierung, den Support und die Promotion von vielversprechenden Geschäftsideen mit einer klaren Vision: Die Anzahl an Spin-offs von Schweizer Hochschulen zu
verdoppeln und die Attraktivität der Startups gegenüber nationalen und internationalen Investoren zu erhöhen. Dank VENTURE KICK lernen angehende Unternehmerinnen und Unternehmer, wie sie Kunden gewinnen und schneller Investoren überzeugen können. Sie profitieren zusätzlich von Business-Development-Workshops und einem weitreichenden Netzwerk. Teilnahmeberechtigt sind Studierende, Forschende oder Professoren und Professorinnen von Schweizer Hochschulen, welche mit ihrer innovativen Geschäftsidee eine Firma gründen wollen.

VENTURE KICK ist ein wettbewerbsorientiertes Programm: Monatlich bekommen acht Startup- Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und qualifizieren sich drei Monate später für die zweite Runde. Dort gewinnen zwei Teams je 20‘000 Franken. Diese machen in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus. VENTURE KICK wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, OPO-Stiftung, Avina Stiftung, Fondation Lombard Odier, Debiopharm Group, André Hoffmann und Hansjörg Wyss.

Link Tipps: www.venturekick.ch

Stilvoll, elegant, luxuriös – Strauss Switzerland

Strauss Switzerland heisst das im Sommer 2014 lancierte Label für hochwertige klassische Handtaschen und Accessoires. Die Produkte werden aus Schweizer Straussenleder und ausschliesslich in der Schweiz produziert. Für das Taschen Design ist Silvia Schneider von Strauss Switzerland in Schlieren zuständig, Irene Meier vom Atelier Mouette in Rorbas für die Fertigung in kunstvoller Handarbeit. Für die Beschaffung des Schweizer Straussenleders ist Novalpina AG in Grenchen verantwortlich, die Häute stammen von Eberle – DieStraussenfarm.ch in Mörschwil. Und die Hius AG in Urdorf produziert die Metallteile für die hochwertigen Lederwaren.

strauss switzerland

Strauss Switzerland produziert seine Produkte auf Bestellung, Kundenwünsche sind willkommen. Beispielsweise die Farbe des Straussenleders, die Aufteilung der Fächer im Innern der Handtasche, die Platzierung des Emblems oder die Länge der Träger. Auf der Innenseite ist jede Handtasche nummeriert. Strauss Switzerland führt ein Register und kann das Leben der Straussentasche verfolgen.

Für alle Taschen von Strauss Switzerland ist die Farbpalette gross, sowohl für das Straussenleder als auch für das Innenfutter, das je nach Farbwahl aus feinstem Kalbs- oder Lammnappaleder angefertigt wird. Erst nach Bestellung folgt die Einfärbung des Straussenleders in der Wunschfarbe der Kundin, etwa 9 Wochen beträgt die Lieferfrist.

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Der Name des neuen Modells von Strauss Switzerland ist Cute. Die Cute Tasche ist 22 cm hoch, 28 cm breit und 9 cm tief (Boden). Verschliessbar ist die Tasche mit einem Reissverschluss. Optisch raffiniert wirkt der Überschlag mit Magnetverschluss. Das Innenleben sorgt für Ordnung und eine klare Übersicht: Es beinhaltet ein mit Reissverschluss separiertes Fach auf der Innenseite der Tasche sowie eine Mittelseparation, ebenfalls mit Reissverschluss bestückt. Silberfarben sind die Beschläge und flach die Träger zum bequemen Tragen über die Schulter.

Mit seinen unterschiedlich grossen Noppen ist jedes Straussenleder einzigartig, jede Tasche ist ein Unikat. Die natürliche Patina, welche das Leder durch den Gebrauch erhält, lässt das Produkt immer schöner werden. Das Standardmodell «Cute» kostet 3300 Franken.

Die Schweizer Offertplattform geht in das zweite Geschäftsjahr

Das Portal offertube.ch vermittelt Offertanfragen von Firmen wie auch Privatpersonen an qualifizierte Dienstleister weiter. Die funktionale Website basiert auf einer hochkomplexen Web Applikation. Hinter der Plattform steht das Startup Unternehmen OfferTube AG, welches 2015 in das zweite Geschäftsjahr geht.

Vor einem Jahr wurde das Jungunternehmen mit Sitz in Däniken/SO gegründet. Die neue Plattform offertube.ch ging nach einer intensiven Konzeptionszeit im Mai 2014 online. Seither konnte offertube.ch erwähnenswerte Erfolge verbuchen was die Jungunternehmer in ihrer Annahme bestätigt, dass eine Nachfrage besteht nach einer Website, welche sowohl privaten wie auch professionellen Usern einen schnellen und unkomplizierten Service für das Offertmanagement liefert.

offertube

Steigende Zahlen bestätigen die Strategie
Offertube.ch bietet nicht nur Usern einen hervorragenden Service, welche Zeit und Geld bei der Suche nach der passenden Offerte sparen wollen, auch Unternehmen haben die Vorteile der Offertplattform erkannt. So können diese auf der einen Seite offertube.ch als Einkäufertool benutzen und andererseits ihre eigene Dienstleistung auf dem portal äusserst kostengünstig anbieten. Die steigende Anzahl registrierter User und Unternehmen zeigt klar auf, dass die Idee der Jungunternehmer ankommt und das Konzept auf Vertrauen stösst. Dank einer transparenten Gestaltung der Website sowie einem durchdachten SEO Konzept kann offertube.ch knapp 8 Monate nach der Lancierung eine stabile Anzahl Page Views vorweisen sowie auf ein bemerkenswertes Ranking bei Google stolz sein.

Ständige Innovation als Basis des Fortschrittes
Damit die Plattform für den Endverbraucher ein Maximum an Benutzerfreundlchkeit bereitstellen kann, wird diese von den Jungunternehmern ständig hinterfragt und verbessert. Eine Eye Tracking Studie an der Universität Basel gab hierzu aufschlussreiche Erkenntnisse, welche bereits in Ausführung sind. Zurzeit werden auf offertube.ch 28 Branchen angeboten, für welche man Offerten von qualifizierten Dienstleistern kostenlos anfordern kann. Die Nachfrage nach neuen Branchen ist jedoch vorhanden und viele Unternehmen möchten ihre bisher noch nicht gelisteten Angebote auf offertube.ch platzieren. Die Geschäftsleitung wird daher im neuen Jahr zusätzliche Branchen im System aufnehmen.

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Bekanntmachung als Herausforderung
Die Bekanntmachung der Plattform muss auf ein streng kalkuliertes Werbebudget angepasst werden. Während sich die Jungunternehmer vor allem in der Anfangsphase auf Mund zu Mund Propaganda und persönliche Akquise verlassen musste, konnte im zweiten Teil des Geschäftsjahres bereits ein Teil des Umsatzes in Radiowerbung sowie in Online Marketing investiert werden. Neben bewährten Methoden werden die Jungunternehmer im Jahr 2015 auch im Bereich Marketing mit neuen innovativen Ideen auftrumpfen und so offertube.ch einem breiteren Publikum vorzustellen.

Der schnellste Fahrplan der Schweiz

Pünktlich zum Fahrplanwechsel: Die Entwickler der preisgekrönten MeteoSwiss-App lancieren mit „Viadi“ die schnellste und schönste Fahrplan-App der Schweiz.

Viadi
In kaum einem Land fahren Züge, Trams und Busse so pünktlich wie in der Schweiz. Um den Anschluss nicht zu verpassen, muss auch die Fahrplanabfrage schnell und simpel sein. Nach diesem Prinzip haben die App-Entwickler des Zürcher Jungunternehmens Ubique die revolutionäre App „Viadi“ zum Leben erweckt – die schnellste Fahrplan-App der Schweiz. „Und wohl auch die schönste“, fügt Geschäftsführer Mathias Wellig augenzwinkernd hinzu. Denn die ganze App ist personalisierbar: Die Nutzer können sie mit Fotos und Ortsnamen individuell gestalten.
Das junge Team von Ubique hat sich durch seine Leidenschaft für die neusten Technologien und seinen Sinn für funktionales Design schnell einen Namen gemacht: Es sind die Macher der offiziellen MeteoSchweiz-App, die 2013 bei den „Best of Swiss Apps“ Gold gewonnen hat und die meistgeladene Schweizer App war. Der neuste Coup, die Fahrplan-App „Viadi“, ist ein Eigenprojekt – deshalb steckt besonders viel Herzblut drin. Die Idee dazu ist aus einem persönlichen Bedürfnis entstanden. „Als GA-Besitzer und täglicher ÖV-Nutzer sind langsame Fahrplan-Ladezeiten auf dem Handy mühsam“, so Wellig. Auf vielen Apps müsse man zudem immer wieder dieselben Strecken eintippen.

Viadi
Nächster Halt: Schätzli
Das Rezept liefert nun „Viadi“. Die App weiss, wo die nächsten Haltestellen im Umkreis des Nutzers sind, und die zuletzt getippten Haltestellen speichert sie in der App-History. Doch sie kann noch mehr: Jeder Ort kann individuell beschriftet und mit einem Foto versehen werden. So kann Bern neu etwa „Schätzli“ heissen, weil dort die Freundin wohnt, und die Zürcher Haltestelle Hardbrücke mit einem persönlichen Foto des „Prime Towers“ versehen werden. Die gespeicherten Orte verbindet der Nutzer dann einfach mit dem Finger – und in Sekundenschnelle spuckt „Viadi“ die nächsten Verbindungen aus. Um dies zu ermöglichen, hat das Ubique-Team einen eigenen Algorithmus auf Basis der offiziellen Schweizer Fahrplandaten entwickelt.
Die revolutionäre App mit Worten zu beschreiben, bleibt schwierig. „Man muss sie ausprobieren, um zu verstehen, was „Viadi“ kann“, sagt Wellig. Damit sich die Nutzer überzeugen können, dürfen sie die App 30 Tage lang gratis testen – und danach entscheiden, ob es ihnen Wert ist, drei Franken in die simple, schnelle und personalisierbare Fahrplan-App „Viadi“ zu investieren.

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Pünktlich zum Fahrplanwechsel vom Sonntag ist „Viadi“ im App-Store von Apple und in Google Play erhältlich:
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.ubique.viadi
iOS: https://itunes.apple.com/ch/app/viadi-the-fast-timetable-app/id943870948?l=de&mt=8

Cross-Channel Experten für Naturstein und Socken

Traumstein auswählen und abheben.

Bildquelle: www.stonenaturelle.ch

Bildquelle: www.stonenaturelle.ch

Natursteine online bestellen? In der Schweiz ist das jetzt jederzeit und von überall aus möglich: bei stonenaturelle, dem ersten Onlineshop für Natursteinböden und lokalen Trendstores. Farbige Socken online kaufen? DillySocks bringt extravagante und knallbunte Socken ins Netz, Fashionstores und auf ausgewählte Events.

Die aktuelle Trendforschung zum Thema Onlinehandel besagt, dass ein reiner Onlinehandel langfristig nicht mehr überleben kann. Erfolgsversprechend sei heute vielmehr eine symbiotische Kombination aus Offline-Online-Kanälen. Deshalb orientiert sich beispielsweise stonenaturelle an vier innovativen Thesen. 1 – Cross-channel or die, 2 – Hybridization wins, 3 – Be an expert und 4 – Experience stones – fascinate your customers.

Cross-Channel or die. Der Schweizer Onlinehandel wird immer beliebter und zeitgleich steht Swissness hoch im Kurs. stonenaturelle greift diesen Trend auf und formt diese Herzensangelegenheiten zu einem Schweizer Onlinestore mit lokalen Präsenzen. Das Verweben von offline- und online-Kanälen geht nahtlos ineinander über und deckt so wichtige Kundenparameter ab: transparenter Onlineshop und physische Präsentation der Natursteine. Eine trendweisende Omnichannel-Strategie bildet die Querverstrebung und ergänzt die bipolare offline-online-Struktur. Die online-affinen Kunden von stonenaturelle können die Marke so an vielen Touchpoints erleben. Sowohl im Onlinestore, bei Facebook, Twitter, Youtube, und Konsorten – aber auch in den regionalen Showrooms. DillySocks setzt im Gegensatz zum Natursteinexperten auf die Kooperation mit Modestores, in denen sie inzwischen weit über die Grenzen Zürichs hinaus vertreten sind. Zusätzlich präsentieren sie sich punktuell auf Szene-Events wie „Bazar im Stall 6“ oder „Sneakerness“ in Zürich, um mit ihrer Zielgruppe zu interagieren.

Hybridization wins. Social Media Kanäle spriessen wie Blumen aus dem Boden und haben ein unheimlich schnelles und buntes Wachstum. stonenaturelle wählt zukünftig nicht nur die Schönsten unter ihnen aus, wichtig ist auch, dass ein Kanal mit möglichst vielen anderen kombinierbar ist. So wird beispielsweise in den Showrooms im Onlineshop bestellt und auf Facebook oder Twitter sollen Rabatt- und Sonderaktionen im Showroom angekündigt werden. Letzteres wird wiederum im physischen Store gefilmt und anschliessend ins Netz eingespeisst. So entsteht ein schöner, bunter Blumenstrauss mit umwerfendem Effekt in sozialen Netzwerken. Besonders schön blüht der Social Media-Strauss von DillySocks. Der kunterbunte online Sockenhändler zeigt wie eine erfolgreiche, stilsichere Hybridisierung gelingt: Facebook, Twitter und Instagram ergänzen sich perfekt und unterstützen die klassischen PR-Instrumente und Kooperationen wie beispielsweise mit Dyer-Smith Frey hervorragend.

Be an expert. Natursteinhändler bieten neben Natursteinfliesen und –platten oft auch Cheminées, Keramik, Gartenpflege oder andere Produkte an. stonenaturelle setzt auch hier auf eine klare Struktur und ein übersichtliches Angebotssortiment. Das schlanke Portfolio umfasst „nur“ 25 angesagte Natursteine für den Innen- und Aussenbereich. Der Onlinehändler will aber mit Expertise überzeugen und geht deshalb noch einen Schritt weiter, indem er neben Verlege-und Pflegezubehör für Heimwerker auch einen „rundum-sorglos-Service“ für die Verlegung anbietet. Ziel ist es, jeden Kundenwunsch bestmöglich zu erfüllen: mit Zubehörmaterial, einer Verlegerempfehlung oder einer kompletten Übernahme der Bauleitung rund um den Natursteinboden.

Experience stones – fascinate your customers.

Bildquelle: www.dillysocks.com

Bildquelle: www.dillysocks.com

Bei stonenaturelle wird Naturstein zum Erlebnis. Im Onlineshop wie vor Ort im Trendstore werden Kunden mit innovativen Ideen überrascht. Sei es ein umfunktionierter Steinautomat, Musterschatztruhen oder tolle Impressionen – Kunden sollen Ihren Traumstein auswählen und abheben. Auch die Socken-Künstler von DillySocks faszinieren neben originellen und extravaganten Mustern und Designs, auch mit ihren Werbespots und Bildern, die „state of the art“ und „out of the box“ sind. Ob Naturstein- oder Sockenlieberhaber, die Kunden sind begeistert von den neuen Ansätzen der Startups, die beide eine staubige Branche völlig neu aufziehen.

Eaternity aus Zürich gewinnt den Nachwuchs-Sozialunternehmer-Wettbewerb

Grosses Finale von „Bist du der nächste Ben & Jerry’s? – Join Our Core! “ in London

Die Gewinner stehen fest! Mit dem Sozialunternehmer-Wettbewerb „Bist du der nächste Ben & Jerry’s? – Join Our Core!“ suchte die Glacemarke zusammen mit Ashoka in elf Ländern junge Unternehmer, die sich für einen positiven Wandel in der Gesellschaft einsetzen. Für die Schweiz überzeugte Eaternity die internationale Jury, zu der auch Martina Straub, Geschäftsführerin von changels, gehörte.

Ben & Jerry’s and Ashoka Join Our Core 2014 European Final

Eaternity kann sich über ein Preisgeld in Höhe von 10.000 € sowie über ein Coaching der Sozialunternehmer-Organisation Ashoka freuen. Mitbegründer Jerry Greenfield übergab den Preis am 19. November beim grossen Finale in London. Jury-Mitglied Martina Straub war mit vor Ort: „Es war grossartig, so viele junge, inspirierende Menschen kennenzulernen, die mit ihren unterschiedlichen Projekten die Welt Stück für Stück verbessern. Die Energie dieser Unternehmerinnen und Unternehmer miterleben zu dürfen, war etwas ganz Besonderes.“ Und damit die Idee 2015 auch in aller Munde ist, werden die Firmenlogos der Gewinner den Pint einer Ben & Jerry’s Sorte zieren. Für stärkere internationale Vernetzung reisen zudem alle Gewinner zum Hauptquartier von Ben & Jerry’s nach Vermont, um auf den Spuren der Unternehmensgründung zu wandeln.

Klimafreundliche Ernährung wird zum Gesellschaftsphänomen
Klimafreundliches Essen zu kochen ist einfach auch wenn es kompliziert und zeitaufwändig klingt. Eaternity zeigt Restaurants und Konsumenten wissenschaftlich auf wie man sein Essen klimafreundlich gestalten kann. 1/3 unserer Treibhausgase kommen aus der Ernährung. Eaternity sie die Möglichkeit diese Emissionen um die Hälfte zu reduzieren. Das entspricht einer Tonne CO2 pro Person pro Jahr. Vergleichbar mit einer Autofahrt vom Nordkap (Norwegen) nach Lissabon (Portugal). Das Team von Manuel Klarmann, Judith Ellens und Aurelian Jaggi stellt Restaurants mit einer App die Auswirkungen klimafreundlicher Ernährung messbar dar. Dabei haben sie einen revolutionären Ansatz gewählt und bieten Einblicke in die gesamte Lieferkette. Mit der Compass Group (Schweiz) AG wird das Programm bereits umgesetzt und mit dem Eaternity Award werden die klimafreundlichen Menus innerhalb der Betriebe ausgezeichnet. „Dieser Preis hilft uns, weiter an verschiedenen Lösungen zu arbeiten, die genussvoll, gesund und nachthaltig zugleich sind“ sagt Manuel Klarmann von Eaternity.

Manuel Klarmann und Jerry Greenfield

Manuel Klarmann und Jerry Greenfield

Ein internationaler Wettbewerb
In 11 Ländern suchte Ben & Jerry’s gemeinsam mit der Organisation Ashoka junge Sozialunternehmer, die wie Ben Cohen und Jerry Greenfield ein Unternehmen gegründet haben, dass sich für einen positiven Wandel in der Gesellschaft einsetzt. Insgesamt wurden 22 Projekte für das Finale nominiert – zwei pro teilnehmendem Land. Die Ideen der Finalisten reichten von einer Spielzeugbibliothek über eine virtuelle Lebensmittelbank bis hin zu Upcycling-Projekten.Zu den Juroren gehörten Mitglieder von Ashoka, dem weltgrössten Netzwerk von Sozialunternehmen, sowie prominente Persönlichkeiten aus Kultur und Wirtschaft aus allen teilnehmenden Ländern. „Wir freuen uns riesig, dass Manuel Klarmann von Eaternity gewonnen hat. Er vertritt sein Projekt mit Leidenschaft und viel Professionalität. Das wird eine spannende und interessante Zusammenarbeit. Wir hoffen, dass wir Manuel und sein Team mit dem Ashoka Coaching und unserem Netzwerk weitere Türen öffnen können.“ sagt Janina Keller von Ashoka Schweiz.

Weitere Infos zu Ben & Jerry’s und zum „Bist du der nächste Ben & Jerry’s?“ Wettbewerb gibt’s unter www.benjerry.ch und www.joinourcore.com.

Über Ben & Jerry’s:
Mit der ersten Gelateria-Eröffnung 1978 durch Ben Cohen und Jerry Greenfield startete die Erfolgsstory der Super-Premium-Glacemarke Ben & Jerry’s. Heute, mehr als 30 Jahre später, gilt Ben & Jerry’s nicht nur weltweit als der Inbegriff für Glace vom Allerfeinsten, Ben & Jerry’s ist darüber hinaus gefrorene Philosophie und Lebensart. Das liegt vor allem am sozialen, ökologischen und gesellschaftlichen Engagement, das zu Ben & Jerry’s gehört wie die wertvollen Zutaten und ausgefallenen Namen der Glace-Sorten.

Über Ashoka
Ashoka wurde 1980 in den USA gegründet und ist die erste und weltweit führende non-profit-Organisation zur Förderung von Social Entrepreneurs (Sozialunternehmer) – Frauen und Männer, die mit innovativen, replizierbaren Konzepten gesellschaftliche Probleme lösen. In der Schweiz gibt es Ashoka seit 2009. Weitere Infos unter http://switzerland.ashoka.org.

Link Tipps:
Eaternity
Ben & Jerry’s Schweiz
Ashoka Schweiz
„Bist du der nächste Ben & Jerry’s?“ Wettbewerb

Die Offertplattform offertube.ch

Das Portal offertube.ch vermittelt Offertanfragen von Firmen wie auch Privatpersonen an qualifizierte Dienstleister weiter. Hinter der funktionalen Website verbirgt sich eine hochmoderne und einzigartige Entwicklungsarchitektur, welche Offertanfragen in kürzester Zeit automatisch an die passenden Dienstleister weiterleitet.
Die Offertplattform offertube.ch fungiert als digitaler Vermittler zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer. Offerten spielen im Geschäftsleben eine essentielle Rollen und sind für beide Parteien sehr zeitintensiv. Über die Plattform offertube.ch können Interessenten einfach die passenden Diensleister für Ihre Bedürfnisse finden, während diese so ohne zusätzlichen Werbeaufwand zu neuen Kunden und Aufträge kommen.

offertube

Einmalige Architektur garantiert Unabhängikeit
Hinter der übersichtlichen Plattform verbirgt sich eine einzigartige Entwicklungsarchitektur. Im Gegensatz zu ähnlichen Angeboten ist offertube.ch vollatomatisch organisiert, sprich sämtliche Schritte, von der Offertanfrage über die Vermittlung bis hin zur Rechnungsstellung, werden ohne Manpower abgewickelt. Das System lässt somit keine Eingriffe von Drittpersonen zu. Dies garantiert eine unbeeinflusste und somit sehr transparente Verteilung der Offertanfragen. Alle Firmen, welche bei offertube.ch registriert sind, haben unabhängig von der Unternehmensgrösse oder der Reputation, die selben Chancen. Die Einzigartigkeit des Codes sowie die modulartige Entwicklung ermöglicht es, dass das System jederzeit erweitert werden kann.
Die Einzigartigkeit des Programmiercodes hat bereits die Aufmerksamkeit grosser Firmen auf sich gezogen. Grossunternehmen sowie eine bekannte amerikanische Firma wollte den Programmcode bereits aufkaufen, weil das vollautomatische System eine absolute Neuheit ist.

Die Plattform ist vor allem bei KMUs und Jungunternehmen sehr beliebt, da diese über offertube.ch neue Kunden und Aufträge erhalten. Zudem birgt das Auslagern der Offertsuche eine nicht zu unterschätzende Komplexitätsreduktion des Arbeitsalltages für kleine Firmen mit sich, da diese oftmals über keine eigene Einkaufsabteilung verfügen.

OfferTube AG

Persöliche Prüfung gewährleistet Qualität
Damit die Qualität der Plattform gewährleistet ist, werden eingehende Anfragen sowie neu registrierte Firmen von den Betreibern der Plattform geprüft. So dürfen lediglich Firmen offerieren, welche über einen HR Eintrag verfügen und den Backgroundcheck bestanden haben. Zudem werden Firmen regelmässig persönlich kontaktiert und Rückmeldungen entgegengenommen.

Steigende Beliebtheit im deutschsprachigen Raum
Bisher sind knapp über Tausend Firmen, vorwiegend aus dem Mittelland sowie im Raum Zürich auf offertube.ch registriert. Die Branchen decken alle Dienstleistungen ab, welche im täglichen Geschäftsleben regelmässig benötigt werden. So haben Firmen aus den Bereichen IT oder Marketing offertube.ch genauso in ihren Geschäftsalltag integriert wie Reinigungs- und Transportfirmen, wobei regelmässig neue Branchen aufgeschaltet werden. Die vollautomatische Verteilung der Anfragen läuft reibungslos ab. Eingehende Offertanfragen sind in der Regel nach einer halben Stunde an drei Auftragnehmer vollständig vermittelt.

Die Finalisten : Bist du der nächste Ben & Jerry’s?

Askoka und Ben & Jerry’s nominieren Finalisten für Nachwuchs-Sozialunternehmer-Preis

Die Spannung steigt: Die beiden Sozialunternehmen Eaternity und Goodwall stehen im Finale des Wettbewerbs „Bist du der nächste Ben & Jerry’s?“. In 11 Ländern sucht die Glace-Marke zusammen mit der Organisation Ashoka junge Unternehmer, die wie Ben Cohen und Jerry Greenfield ein Unternehmen gegründet haben, das sich für positiven Wandel in der Gesellschaft einsetzt. Insgesamt wurden 22 Projekte für das Finale nominiert – zwei pro teilnehmendem Land. Die Gewinner werden am 19. November in London von einer internationalen Jury gekürt.

Die Jury wählt aus den Finalisten einen Gewinner aus jedem teilnehmenden Land aus. Jeder Gewinner erhält für sein Projekt ein sechsmonatiges Business-Coaching von Ashoka sowie ein Preisgeld von 10.000 €. Zudem wird den Gewinner-Projekten eine ganz besondere Ehre zuteil: Ihr Firmenlogo wird im nächsten Jahr den Pint einer Ben & Jerry’s Sorte schmücken. Im Frühjahr 2015 lernen die jungen Gründer dann Vermont, die Heimat von Ben & Jerry’s, kennen und haben dort die Gelegenheit, Sozialunternehmer aus den USA zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen.

benjerry Schweiz

Die zwei Ben & Jerry’s Finalisten aus der Schweiz

Eaternity
Eaternity ist ein innovatives Start-Up aus der Schweiz, das darauf hinarbeitet, allen Menschen eine klimafreundliche Ernährung zugänglich zu machen. Sie betrachten den Lebenszyklus der verwendeten Lebensmittel und können durch eine Reihe von Dienstleistungen Restaurants und Konsumenten genau zeigen, mit welchen Essgewohnheiten man sein Essen klimafreundlich gestalten kann. Derzeit entwickeln sie eine App für Restaurants, um die Auswirkungen klimafreundlicher Ernährung für alle messbar zu machen. Dabei haben sie einen revolutionären Ansatz gewählt und bieten Einblicke in die gesamte Lieferkette: Nur so können die Restaurantbetreiber Entscheidungen treffen, die nicht nur finanzielle Einsparungen ermöglichen, sondern letztendlich durch den geringeren CO2-Verbrauch für unsere Erde und somit für uns alle gut ist.
eaternity

Goodwall
Goodwall bietet eine Plattform, bei der junge Leute ihre e-Reputation aufbauen können, indem sie Gutes tun. Ziel ist es, ihre Chancen zu verbessern, einen Universitätsplatz zu bekommen oder bei ihrem ersten Job-Interview zu punkten. Sie haben eine innovative und leicht zu bedienende Plattform für das Internet sowie mobile Endgeräte entwickelt, die Studenten den Anreiz bietet, sich mehr innerhalb ihrer Gemeinschaft zu engagieren. Durch gemeinnützige Arbeit bauen Studenten langsam ihre e-Reputation auf und machen sich selbst attraktiver für zukünftige Universitäten oder Arbeitgeber. Goodwall bietet ein Netzwerk für Privatpersonen, Organisationen und Schulen an, die ihre Erfahrungen austauschen, zusammenarbeiten und sich letztendlich gezielter in allen Aspekten rund um das Zusammenleben engagieren können.
Goodwall

Ein internationaler Wettbewerb
Eaternity und Goodwall stellen ihr Sozialunternehmen beim Finale am 19. November 2014 in London einer Jury aus Experten vor. Zu den Juroren gehören Mitglieder von Ashoka, dem weltgrössten Netzwerk von Sozialunternehmen, sowie prominente Persönlichkeiten aus Kultur und Wirtschaft aus allen teilnehmenden Ländern. Als –Schweizer Jurymitglied ist dieses Jahr Martina Straub, Geschäftsführerin von changels, mit dabei.
Wir von Land der Erfinder – werden auch dabei sein und wieder berichten.

„Der diesjährige Wettbewerb ist grösser und besser denn je – zum ersten Mal haben wir weltweit in so vielen Ländern nach Sozialunternehmen gesucht. Alle eingereichten Projekte zeigen, wie man mit kreativen Business-Ideen die Welt ein kleines Stückchen besser machen kann. Die Auswahl fiel uns wirklich schwer, aber nun freuen wir uns, dass wir in der Schweiz mit Eaternity und Goodwall zwei tolle Projekte nominiert haben und sind gespannt auf das grosse Finale“, sagt Ed Sheperd, Social Mission Manager bei Ben&Jerry’s.

Janina Keller von Ashoka Schweiz zeigt sich begeistert über die Finalisten: «Wir freuen uns sehr über die vielen qualitativ hochwertigen Bewerbungen, die dieses Jahr in der Schweiz eingegangen sind. Es zeigt uns, dass es viele junge motivierte Menschen gibt, die sich mit grossem Engagement und viel Herzblut für einen positiven gesellschaftlichen Wandel einsetzen. Wir freuen uns, innovative Unternehmer wie Manuel Klarmann und Omar Bawa zu unterstützen.»

Weitere Infos zu Ben & Jerry’s und zum „Bist du der nächste Ben & Jerry’s?“ Wettbewerb gibt’s unter www.benjerry.ch und www.joinourcore.com.

Über Ben & Jerry’s:
Mit der ersten Gelateria-Eröffnung 1978 durch Ben Cohen und Jerry Greenfield startete die Erfolgsstory der Super-Premium-Glacemarke Ben & Jerry’s. Heute, mehr als 30 Jahre später, gilt Ben & Jerry’s nicht nur weltweit als der Inbegriff für Glace vom Allerfeinsten, Ben & Jerry’s ist darüber hinaus gefrorene Philosophie und Lebensart. Das liegt vor allem am sozialen, ökologischen und gesellschaftlichen Engagement, das zu Ben & Jerry’s gehört wie die wertvollen Zutaten und ausgefallenen Namen der Glace-Sorten.

Über Ashoka
Ashoka wurde 1980 in den USA gegründet und ist die erste und weltweit führende non-profit-Organisation zur Förderung von Social Entrepreneurs (Sozialunternehmer) – Frauen und Männer, die mit innovativen, replizierbaren Konzepten gesellschaftliche Probleme lösen. In der Schweiz gibt es Ashoka seit 2009.

Link Tipps:

Ben & Jerry’s | Facebook

Joiz – die Erfindung vom crossmedialen Fernsehen

Musik, Lifestyle, Gesellschaft und Games sind die Inhalte, mit denen sich Joiz beschäftigen will. Neuer ist die Art, wie Joiz das tun will. Als crossmedialer TV-Sender in HD-Qualität wollen die Macher die Fernsehwelt mit dem (mobilen) Web und den sozialen Medien verbinden. Facebook und Twitter sollen die Bewegtbilder als Backchannel begleiten und die Interaktion zwischen Joiz und den Zuschauern und unter den Zuschauern ermöglichen. Joiz AG ist unter den TOP 100 – Die besten Schweizer Startups 2014 mit dem Platz 8.

Die crossmediale Plattform produziert interaktive, medienübergreifende Unterhaltungsprogramme für die Kernzielgruppe der 15- bis 29-Jährigen. Dabei werde klassisches Fernsehen mit Web und Mobile sowie sozialen Medien verknüpft. «Joiz ist die Antwort auf das veränderte Mediennutzungsverhalten der jungen Generation und bietet Werbetreibenden eine einzigartige Möglichkeit, diese Zielgruppe auf den heute parallel genutzten Distributionsvektoren anzusprechen», beschreibt CEO und Mitgründer Alexander Mazzara das Projekt.

Ziel des Schweizer Startup Joiz AG aus Zürich ist die Verschmelzung von Fernsehen und Internet, denn 90 Prozent der 14- bis 29-Jährigen nutzen täglich Fernsehen und Web gleichzeitig – Letztgenanntes per Notebook oder Smartphone. Dies ergab eine im März veröffentlichte Studie – bezahlt wurde sie von der European Interactive Advertising Association und Microsoft.
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Auf der Website werden alle Beiträge zum Ansehen bereit stehen, also ein Videoportal im Stile von SF. Zuschauer werden Videos und Bilder hochladen, twittern, Status-Updates auf Facebook veröffentlichen, Mehrinformationen finden, abstimmen und chatten können. Sehr wichtig für die Joiz Erfinder wird ein Bereich auf der Website sein, der parallel zum TV-Bild in Echtzeit Mehrinformationen, Votings und Chats anbietet.

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Was die Interaktion betrifft, hat der Sender ABC in den USA vor vier Monaten als Erstes eine iPad-App herausgebracht, die zu TV-Inhalten beispielsweise Zusatzinformationen zu einer Schauspielerin auf einem zweiten Screen, eben dem iPad, lieferte. Man konnte sich per Facebook Connect einloggen, um sich mit Freunden zu vernetzen. Ausserdem gab es zu einem Film beispielsweise noch eine Umfrage zur politischen Gesinnung – passend zu dem Film. Hatte man die App gestartet, analysierte sie einen mit der Sendung ausgestrahlten, für den Menschen unhörbaren Ton. Das Ganze erinnert an die hierzulande verwendete Radio-Control-Uhr. So konnte der Sender herausfinden, wo man war und das Programm passend zur Zeitzone gestalten. Vorteil für den Sender: Man konnte so relativ sicher sein, dass jemand wirklich zuschaut. Über die App selbst konnte man die Sendungen aber nicht gucken.

Interessant sind die neuen Möglichkeiten für die Werbewirtschaft. Interagieren die Zuschauer mit dem TV-Kanal z.B. über Facebook, dürften die entsprechenden Profildaten zur Verfügung stehen. Joiz – und damit die Werbetreibenden – dürfte also einiges mehr über das eigene Publikum wissen als andere Fernsehsender.

Hinter Joiz stehen einige Dutzend Jahre TV-Erfahrung bei SF DRS, Sat 1 und anderen Medienanbieter. Mitgründer Kurt Schaad ist der VR-Präsident, Alexander Mazzara ist Joiz-CEO und ebenfalls Mitgründer. Creathor Venture, ein Venture Capital-Unternehmen mit Sitz in Bad Homburg und Zürich, hat vergangene Jahre mehrere Millionen Franken in Joiz investiert.

Joiz hat auch eine eigene Facebook Fan Gruppe und Twitter und natürlich einen Youtube Kanal.

Swiss Startups Awards 2014

An der „Swiss Startups Awards 2014“ Veranstaltung am 31.10.2014, der Schweizer Jungunternehmerszene sind die besten Businessideen des Landes mit den Swiss Startups Awards 2014 ausgezeichnet worden. Gewonnen haben die mit insgesamt 200‘000 Franken dotierten Preise ein Mess- und Nachfüllsystem für Tubeless-Reifen, eine netzunabhängige solare Energieversorgungsanlage, eine über eine App steuerbare Alarmanlage in Form einer LED-Lichtquelle sowie eine Online-Plattform für das Management von Personal- und Materialressourcen von Handwerksbetrieben.

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Die Vergabe der von der Online-Firmengründungsplattform STARTUPS.CH, dem Energiekonzern Axpo, der Versicherungsgesellschaft AXA Winterthur und PostFinance gestifteten vier Preise von je 50‘000 Franken erfolgte am Donnerstagabend in Zürich vor rund 500 Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern aus der ganzen Schweiz. Insgesamt hatten sich rund 150 Teams um die Swiss Startups Awards beworben.

Die in vier Kategorien verliehenen Swiss Startups Awards 2014 gingen an die folgenden Projekte:

Das Zürcher Projekt milKit wurde mit dem STARTUPS.CH Award ausgezeichnet. milKit ist ein Mess- und Nachfüllsystem für Mountain-Bike-Reifen, welche ohne Schlauch direkt an der Felge abdichten (Tubeless-Reifen).

Das St. Galler Projekt Comfy hat den AXA Innovation Award gewonnen. Comfyist eine App zur Fernsteuerung einer LED-Glühbirne, welche Veränderungen in ihrem Umfeld registriert und die entsprechenden Daten in Echtzeit an die App sendet. Damit macht Comfy bei Abwesenheit der Bewohner das eigene Heim sicherer. Comfy holte bereits im Mai dieses Jahres beim Ideen-Wettbewerb der Unternehmensberatung BearingPoint den mit 8‘000 Euro dotierten ersten Preis.

Das Aargauer Projekt power BLOX platzierte sich auf dem ersten Rang des AXPO Energy Award. Bei Power BLOX handelt es sich um einen Energiewürfel, der aus einem Solarmodul zur Energieerzeugung, einer integrierten Batterie zur Speicherung sowie einer Schaltanlage besteht und genügend Wechselstrom liefert, um damit ein kleines Handelsgeschäft netzunabhängig zu versorgen.

Die Luzerner Plattform für Ressourcenplanung gewann den erstmals verliehenen PostFinance Digital Business Award. Die Onlineplattform ermöglicht es Handwerksbetrieben, sich ihre nicht benötigten Personal- und Materialressourcen gegenseitig zur Verfügung zu stellen und so wirtschaftlicher zu nutzen.