Solarenergie auf dem eigenen Dach – so einfach wie ein Handy-Abo

Strom vom eigenen Dach ohne teure Investitionen? Das junge Start-up Younergy aus Lausanne macht’s möglich, auch in der deutschen Schweiz. Younergy hat ein Solar-Abo entwickelt, das jedem Hausbesitzer die Gelegenheit bietet, Solarstrom auf dem eigenen Dach zu produzieren und ihn auch gleich selber zu verbrauchen.

Nicht alle können so mir nichts dir nichts über zehntausend Franken auf den Tisch blättern. In dieser Grössenordnung bewegen sich nämlich die Kosten für eine Solaranlage auf dem eigenen Dach. Das 2015 gegründete Start-up Younergy hat stattdessen eine clevere Lösung gefunden.

Und so funktioniert’s: Die Hausbesitzerin oder der Hausbesitzer löst ein Solar-Abonnement und Younergy installiert kostenlos eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Das heisst, die Hauseigentümer bezahlen den auf ihrem eigenen Dach produzierten Strom mit einem vierteljährlichen Abonnement. Überschüssiger Strom wird ins Netz eingespeist und die Eigentümer bekommen dafür eine Vergütung vom Netzbetreiber. Younergy kümmert sich um den Unterhalt der Anlage, die Hauseigentümer haben selber keinerlei Aufwand damit.

Younergys Erfindergeist mit dem SAFT-Award geehrt
Soviel Innovation hat eine Auszeichnung verdient. Younergy hat für seine unternehmerische Leistung vom Impact Hub und von Swissnext im Januar 2016 den SAFT-Award verliehen bekommen. Der Award wird an Jungunternehmen vergeben, welche dazu beitragen, die Energiewende in der Schweiz zu beschleunigen.

Die Swiss Startup Association hat eine weitere Stimme: die oneclick AG

Als aktives Mitglied unterstützt die in Zürich ansässige oneclick AG die Initaitive der Swiss Startup Association

Zum 31. März dieses Jahres wurde die Swiss Startup Association ins Leben gerufen und kann bereits über 100 Mitglieder unter ihrem Dach versammeln: www.swissstartupassociation.com. Noch immer zählt jede weitere Stimme, um die Interessen von Startups in der Schweiz zu vertreten. Nun ist auch die oneclick AG mit Sitz in Zürich aktives Mitglied geworden.

Swiss Startup Association

Die Swiss Startup Association hat zum Ziel, die rechtlichen, regulatorischen und steuerlichen Rahmenbedingungen für Gründer und Startups in der Schweiz zu verbessern. Dafür will der Verein mit bestehenden Initiativen im Bereich Innovationen und Startups zusammenarbeiten und diese mit der Stimme von hunderten Mitgliedern unterstützen. Ebenfalls im Fokus stehen die Schaffung einer gründerfreundlichen Atmosphäre bei den Schweizer Behörden sowie ein verstärktes soziales und politisches Bewusstsein für das Schweizer Startup-Ökosystem.

Der Vorstand der Swiss Startup Association setzt sich aus erfahrenen und bekannten Vertretern der Schweizer Startup-Szene zusammen. Es sind allesamt Unternehmer, die eigene Startups gegründet haben, wie zum Beispiel der Vereinspräsident Urs Häusler als derzeitiger CEO und Co-Owner von DealMarket.

“Startups sind einer der Haupttreiber für Innovation.”, erklärt Häusler, “In vielen Industrien kreieren sie mehr Arbeitsplätze als etablierte Unternehmen. Das Schweizer Startup-Ökosystem wächst stetig und wird immer einflussreicher. Es gibt aber immer noch wichtige politische und regulatorische Stolpersteine, welche die Schweiz daran hindern, einer der erfolgreichsten Startup-Standorte weltweit zu werden.”

Bereits zu Beginn ihrer Tätigkeit kann die Swiss Startup Association auf eine breite Unterstützung von Industrie, Politik und Wirtschaft zählen. Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands, sagt zur Gründung des Vereins: “Startup-Unternehmen sind ein unverzichtbarer Teil der Schweizer Wirtschaft. Sie intensivieren die Dynamik und den Wettbewerb auf dem Markt. Mit ihrer Kreativität und Innovation leisten sie einen wesentlichen Beitrag zum Wohlstand und zur Wohlfahrt der Schweiz.”

oneclick

“Die große Herausforderung für Startups liegt darin, zu Global Playern zu werden und Weltmärkte zu erobern.”, ergänzen die drei Gründer der oneclick AG, Dominik Birgelen, Mathias Meinke und Florian Bodner, “Das gelingt nur den Wenigsten, obwohl es viele Startups mit tollem Know-how und technologischen Weltneuheiten gibt.” Ein Vorschlag der drei Gründer: “Um die Wachstumsperspektiven zu erhöhen, wäre ein Inkubationszentrum auf nationaler Ebene ideal, das neue Technologien bewertet und Startups bei der Internationalisierung unterstützt. Etablierte Unternehmen sowie natürlich auch Beratungs- und Venture Capital-Gesellschaften könnten in ein solches Inkubationszentrum eingebunden werden.” Denn eines haben die Gründer der oneclick AG gelernt: “Man kann unmöglich alles alleine schaffen. Der Schlüssel zum Erfolg ist ein Netzwerk, das einen auf dem unternehmerischen Weg mit all seinen Hürden unterstützt. Die USA leben es uns vor.”

Die oneclick AG betreibt eine als Service verfügbare Application Delivery-Plattform, über die Unternehmen automatisiert digitale Arbeitsplätze bereitstellen können. Die Plattform besteht aus einer vollständigen Management-Umgebung und beinhaltet die komplette Infrastruktur. Innerhalb von Sekunden sind neue Benutzer angelegt und deren Arbeitsplätze für den mobilen Zugriff mit den benötigten Softwareanwendungen ausgestattet. Auf dem Weg zum Benutzer werden die Anwendungen mit hoher Geschwindigkeit gestreamt. Die Einhaltung strenger Sicherheitsanforderungen wird durch das verliehene Gütesiegel von “Trusted Cloud” bestätigt. Die Plattform wurde im März dieses Jahres von den Veranstaltern des INNOVATIONSPREIS-IT mit dem Prädikat “Best of 2016 in Cloud Computing” ausgezeichnet.

Wer mehr zum digitalen Arbeitsplatz der oneclick AG erfahren möchte, findet auf oneclick-cloud.com weitere Informationen und kann dort einen Testaccount beantragen.

Eine gute Haltung durch innovative Kleidung

Augenöffner für diese Idee war ein Arbeitsaufenthalt in den USA. Fabian Hofmann aus Zürich lernte die smarte Kleidung von Alignmed kennen, welche die Körperhaltung einer Person korrigiert und verbessert. Dieses Produkt lancierte der Jungunternehmer daraufhin in der Schweiz.

Was eine gute Körperhaltung bedeutet, haben Fabian Hofmann (25) und sein Zwillingsbruder Ciril schon früh von ihrer Mutter gelernt, die Physiotherapeutin ist. Doch als Fabian in den USA die Produkte von Alignmed kennenlernte, war das ein Augenöffner. Die haltungskorrigierende Kleidung löst u.a. Verspannungen, lindert Schmerzen und fördert Heilungsprozesse. Von diesen positiven Effekten sollten auch die Schweizer profitieren, deshalb eröffneten die Hofmann-Brüder als erste und einzige in der Schweiz einen Webshop, in dem sie haltungskorrigierende Kleidung der Marke Alignmed anbieten – der bisherige Verkauf hat die Erwartungen weit übertroffen.

anodyne

– Ich habe haltungskorrigierende Kleidung während eines Praktikums in Kalifornien entdeckt. Kollegen dort hatten Alignmed-Produkte gekauft und ich wollte wissen, wie diese wirkten – alle waren begeistert davon. Dies weckte mein Interesse, denn ich weiss, dass viele Schweizer unter einer schlechten Körperhaltung leiden. Deshalb beschloss ich zusammen mit meinem Bruder, Alignmed in der Schweiz einzuführen, sagt Fabian Hofmann.

Schnell hatte er einen Termin im Hauptsitz von Alignmed bekommen, in der Hoffnung, sich die Rechte für den Vertrieb der Produkte in der Schweiz zu sichern. Doch er war 24 Stunden zu spät. Am Tag zuvor hatte sich das dänische Ehepaar Mia und Kenneth Gaardmand Avnsted die Rechte via ihr Unternehmen, Anodyne, gesichert.

Haltungskorrigierende Kleidung

– Das war so enttäuschend. Bob Schultz von Alignmed hat mir jedoch den Kontakt zu Kenneth hergestellt. Ich erzählte ihm, wie sehr mich die Produkte begeistern, und wie ich ihm helfen könnte, mit Anodyne im Schweizer Markt Fuss zu fassen, erzählt Fabian Hofmann.

– Ich habe selten erlebt, dass sich jemand so leidenschaftlich für ein Produkt einsetzt. Als ich mit Fabian sprach, war ich überzeugt davon, dass er die Fähigkeit und den Willen dazu hat, haltungskorrigierende Kleidung in der Schweiz zu lancieren, so Kenneth Gaardmand Avnsted, CEO von Anodyne.

Die Schweiz tut etwas für eine gute Haltung
Der dänische Unternehmensleiter bekam Recht, denn nur vier Wochen nach der Einführung hatte Anodyne-Shop.ch haltungskorrigierende Kleidung für mehr als 70.000 CHF verkauft, obwohl die Schweizer Verbraucher das Produkt vorher überhaupt nicht kannten.

– Die Schweizer sind generell ein konservatives Volk. Dass Alignmed dennoch so gut aufgenommen wurde, zeigt, dass die meisten Leute wissen, wie wichtig eine gute Haltung für die Lebensqualität ist. Bisher setzte man vor allem auf Kinesiotape, doch dieses muss oft – meist von Physiotherapeuten – erneuert werden. Das ist zeitintensiv und kostspielig. Haltungskorrigierende Kleidung zieht man einfach an, so Fabian Hofmann abschliessend.

Ostschweizer Startups begeistern die Gäste am St.Galler Neuunternehmer Forum

Am 29.04.2016, Freitag trafen sich über 250 Gründungsinteressierte und Jungunternehmer/innen zum grössten regionalen Startup-Anlass der Ostschweiz an der Rhema in Altstätten. Auf sie warteten spannende Referate der Ostschweizer Jungunternehmen Carpasus, Dual Education, Squeezed Lemon und Xponia. Zudem stand Komikerin Stéphanie Berger im Podiumsinterview Rede und Antwort.
Die Standortförderung im Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons St.Gallen, die PostFinance, die Rhema und das IFJ Institut für Jungunternehmen luden zum 3. St.Galler Neuunternehmer Forum 2016 an der Rhema in Altstätten. Über 250 Gäste folgten der Einladung und machten das #StartupForumSG zum grössten Startup-Anlass in der Region.
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Serge Baumgartner von der Standortförderung, Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons St.Gallen und Martin Hersche, Leiter Marktgebiet St.Gallen-Appenzell der PostFinance. Mit viel Humor und persönlichen Anekdoten berichtete im anschliessenden Podiumsinterview Komikerin Stéphanie Berger, die 1995 mit gerade mal 17 Jahren zur Miss Schweiz gewählt wurde, über ihre Karriere als Unternehmerin.

Stéphanie Berger mit Simon May im Podiumsinterview.
Stéphanie Berger mit Simon May im Podiumsinterview.

Tamara Gätzi und Raphael Mösch von Dual Education sowie Mateusz Mierzwinski, Gründer von Squeezed Lemon, erfüllten sich im vergangenen Jahr den Traum der eigenen Firma in St.Gallen und gaben am Forum spannende Einblicke in ihren Startup-Alltag. Über die Freuden und Leiden beim Aufbau eines Jungunternehmens sprachen zudem die Gründer der Ostschweizer Startups Carpasus und Xponia, die 2014 in die Selbständigkeit starteten.

Mit unternehmerischen Tipps von den Referenten und dem Startup-Experten Simon May vom IFJ Institut für Jungunternehmen ausgestattet, knüpften die Gäste beim anschliessenden Stehlunch neue Kontakte und tauschten sich über das Unternehmertum aus. Das nächste St.Galler Neuunternehmer Forum findet an der OLMA am Montag, 17. Oktober 2016, statt: www.ifj.ch/ForumSG. Die Teilnahme ist dank engagierter Partner inkl. Lunch sowie anschliessendem Messeeintritt kostenlos.

StartupForumSG_2016

Über das IFJ Institut für Jungunternehmen
Jeden Tag wagen in der Schweiz mehr als 50 Menschen den Schritt in die Selbständigkeit. Es braucht Mut dazu. Und Leidenschaft. Vor mehr als 25 Jahren hat es sich das IFJ Institut für Jungunternehmen zur Aufgabe gemacht, diesen Menschen einen Kompass auf ihrem Weg zu sein. Damit ihre Idee gedeiht und ihr Unternehmen eines Tages zum Fundament der Schweizer Wirtschaft gehört. Seit 1989 begleitete das IFJ mehr als 100‘000 Firmengründer/innen auf dem Weg in die Selbständigkeit.
Als führende Anlaufstelle für Startups in der Schweiz bietet das IFJ schweizweit begleitete Firmengründung, ein führendes Businessplan-Tool (www.businessplan.ch), Lösungen für Buchhaltung und Administration, kostenlose Intensivkurse und Referat-Events mit aktivem Networking sowie diverse Informationsunterlagen (www.ifj.ch).
Die besten Startup-Talente werden durch die nationalen und internationalen Programme von venturelab gefördert (www.venturelab.ch) und jährlich prämiert das IFJ die TOP 100 Startups der Schweiz (www.startup.ch). Das IFJ ist ebenfalls mandatiert für die Durchführung von Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung. Das Programm hilft angehenden Unternehmerinnen und Unternehmern von Schweizer Hochschulen mit Startkapital von bis zu CHF 130’000 (www.venturekick.ch).

Nomoko AG gewinnt Pionierpreis 2016

Nomoko AG aus Zürich gewinnt den Pionierpreis 2016 des Technopark Zürich und der Zürcher Kantonalbank. Der Preis wurde dieses Jahr zum 26. Mal vergeben. Er würdigt technologische Innovationen, die dank unternehmerischer Pionierleistung kurz vor dem Markteintritt stehen. Das Siegerprojekt besticht mit einer neuartigen Digital Kamera mit der hundertfachen Auflösung eines iPhones und einer spezialisierten Software. Diese wandelt die 2D-Bilder der Kamera in digitale 3D-Modelle um, die kaum von der Realität zu unterscheiden sind – sogenanntes «lifelike 3D».

pionierpreis

Nomoko wurde von Nilson Kufus, Kevin Mersch und Vincent Pedrini mit der Vision gegründet, eines Tages die ganze Welt als digitales 3D-Modell so realistisch wie möglich zu erfassen. Das Unternehmen bietet einen rundum Service: es nimmt die Daten auf, kümmert sich um die Nachbearbeitung und liefert dem Kunden schlussendlich die Daten im gewünschten Format. Das Endprodukt ist also nicht die Kamera sondern die «lifelike 3D»-Daten.

Der grosse Unterschied zur Konkurrenz liegt in der Technologie. Die Bilder der Nomoko Kamera haben eine Auflösung von 1000 Megapixel und enthalten im Durchschnitt 50-mal mehr Information. Zusammen mit der Nomoko 3D-Software sind die daraus resultierenden 3D-Daten sogar bis zu 70-mal besser als bei den Mitbewerbern. Eine solche Qualität von 3D-Daten konnte bisher nur mittels manueller Bearbeitung erzielt werden.

3D-Daten – Grundbausteine der Zukunft
3D-Daten sind wichtige Grundbausteine der Zukunft und vielseitig einsetzbar. Die zukünftigen Kunden von Nomoko werden deshalb aus den verschiedensten Industrien kommen: Architekten können die Daten für städteplanerische Aufgaben nutzen, die Autoindustrie zur Entwicklung selbstfahrender Autos und die Unterhaltungsindustrie für Filme oder Computerspiele.

Ausschlaggebend für die Gründung von Nomoko war die Notwendigkeit, erste Mitarbeitende einzustellen und Investoren zu begeistern. Der Markteintritt ist für 2017 geplant. Bis dahin soll die 1000 Megapixel-Grenze mit der Nomoko-Kamera überschritten und die Kamera selbst kompakter werden. Um in fünf Jahren weltweiter Marktleader in der Erstellung von ultrarealistischen «lifelike 3D»-Daten zu sein, soll die 3D-Software intelligent werden – 3D-Objekterkennung ist hier das Stichwort.

Nomoko AG
Nomoko AG – Preisträger 2016 v.l. Dr. Jörg Müller-Ganz, Pedrini Vincent, Nilson Kufus, Kevin Mersch, Prof. Dr. Gian-Luca Bona

Preisverleihung
Der Pionierpreis 2016 wurde vor rund 430 Gästen übergeben. Prof. Dr. Gian- Luca Bona, Präsident der Stiftung Technopark Zürich und der Jury, hielt die Laudatio. Dr. Jörg Müller-Ganz, Präsident des Bankrates der Zürcher Kantonalbank, der Sponsorin des Pionierpreises, überreichte anschliessend den Preis im Wert von 98’696.04 Franken.
An der Preisverleihung wurden zwei weitere Finalisten ausgezeichnet: Pregnolia AG bietet ein bahnbrechendes Verfahren, das die Erkennung auf 80 von 100 Schwangeren mit einem Frühgeburtenrisiko verdoppelt. IRsweep GmbH entwickelte das IRspectrometer, das Schnelligkeit, Sensitivität und Spezifität auf Rekordniveau vereint.

Über das Engagement der Zürcher Kantonalbank
Der Pionierpreis prämiert ein Projekt an der Schwelle zum Markteintritt, das sich durch besondere Innovationskraft, Marktnähe und gesellschaftliche Relevanz auszeichnet. Der Gewinner erhält von der Sponsorin Zürcher Kantonalbank die Preissumme von 98’696.04 Franken, was dem 10’000 fachen Wert der Zahl Pi im Quadrat entspricht. Die Zürcher Kantonalbank weist in der Finanzierung von Jungunternehmen langjährige Erfahrung auf. 2005 hat die Bank die Initiative PIONIER lanciert und investiert jährlich 10 bis15 Millionen Franken Risikokapital. Ziel der Initiative ist es, innovative Startups bereits in einer frühen Phase des Unternehmenszyklus mit professioneller Beratung und Finanzierungsmöglich- keiten zu unterstützen und damit den Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern.

Über den Technopark Zürich
Der privat finanzierte Technopark Zürich ist das führende Technologietransfer- und Jungunternehmerzentrum der Schweiz. Sein Ziel ist die Schaffung nachhaltiger Arbeitsplätze. Unter einem Dach finden hier Hoch- und Fachhochschulen, Start-ups sowie etablierte Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Disziplinen zusammen und vernetzen ihre Kompetenzen. Im Haus ansässige Forschungseinrichtungen und Technologiegeber wie die ETH Zürich, das CSEM Zürich und die Hochschule für Technik Zürich unterstützen die praxisnahe Überführung neuer Technologien in den Markt. Der Technopark Zürich selektioniert, unterstützt und fördert Jungunternehmen im Aufbauprozess und realisiert vielfältige Projekte zur Umsetzung der Grundidee. Er hat den Pionierpreis ins Leben gerufen.

ezebee.com – mobile first statt App-Strategie

In nur drei Jahren hat sich ezebee.com zum größten kostenfreien Marktplatz weltweit entwickelt. Nun präsentiert sich die 2013 gegründete Plattform im neuen Gewand. Vor allem wegen ihres starken Wachstums im asiatischen Raum setzt ezebee.com dabei nicht auf eine App-Strategie, sondern auf eine komplett für mobile Geräte ausgerichtete Website.

Das Pinterest mit Shop-Funktion: verkaufen, pinnen, shoppen
ezebee.com hat sich von Mitte 2013 bis heute zu einem Pinterest für Verkäufer und Käufer entwickelt: man kommt einfach nicht mehr daran vorbei! Mit über einer Millionen Angebote, von handgemachten Produkten über Vintage bis hin zu Dienstleistungen und Vermietungen, ist ezebee.com der größte kostenlose Marktplatz weltweit. Mehr als 200.000 Kleinunternehmer und Freelancer, die meisten aus Europa und Indien, verkaufen über die Plattform oder nutzen sie als Marketinginstrument.

ezebee

Chat to Pay: Sicheres und kostenfreies bezahlen in real time

ezebee.com war vom ersten Tag an auf internationale Geschäfte ausgerichtet. Das im Chat integrierte e-wallet und Gutscheinsystem mit EZBcoins ermöglicht kostenfreies und sicheres Bezahlen in Echtzeit
– ganz einfach über den internen Messanger. So kann alles, was auf ezebee.com zum Kauf angeboten wird, gebührenfrei getauscht und gekauft werden. Dies ist vor allem für Schwellenländer mit starkem e-Commerce Wachstum interessant – doch auch Transaktionen innerhalb Europas können andernfalls mit horrenden Summen zu Buche schlagen.

Das starke Wachstum in Indien hat die Gründer Ossian Vogel und Frank de Vries sowohl überrascht, als auch vor neue Herausforderungen gestellt und war einer der Gründe für den jetzigen Relaunch. Ziel des Relaunchs war es, die Usability für Käufer und Verkäufer so einfach wie möglich zu gestalten – das Erstellen von Shops und Produkten geht nun in Sekundenschnelle und der Einkaufsprozess wird komplett über den Chat abgewickelt. Zudem sollte vor allem die mobile Nutzung der Seite verbessert werden. Gerade in Schwellenländern besitzen Nutzer oft nur ein Mobiltelefon als einziges Device. Die Produkte werden gleichzeitig international nachgefragt. Diese Lücke will ezebee.com schließen.

Mobile First: einfacher, leichter, schneller
Statt wie viele große Unternehmen zunächst auf eine App-Strategie zu setzen, baut ezebee.com dabei auf einen mobil first Ansatz: “Social Media Interaktion und Kommunikation sind die Hauptfunktionen unserer Plattform. Sie muss daher immer mit dem Internet verbunden sein.” kommentiert Ossian Vogel, Mitgründer von ezebee.com. Genau aus diesem Grund fahren viele Unternehmen gerade jetzt ihre App – Strategie zurück. “Eine Website sollte immer auf allen Endgeräten funktionieren. So einfach das klingt, so schwierig ist die Umsetzung.” erklärt Ossian Vogel weiter. “Der Vorteil von mobile first development liegt in der Knappheit des zur Verfügung stehenden Raumes. Das hat uns gezwungen, alles so einfach, sauber und leicht wie möglich zu programmieren. Letztendlich bietet das viele Vorteile, nicht nur für mobile Nutzer, sondern auch für Desktop Fans.”

Pionierpreis 2016: Die drei Finalisten sind bekannt

Die drei Finalisten für den Pionierpreis 2016 – vergeben vom Technopark Zürich und der Zürcher Kantonalbank – stehen fest. Die Jury wählte aus über 30 Einreichungen die drei vielversprechendsten Start-ups. IRsweep, nomoko oder Pregnolia: Eine dieser Firmen erhält am 12. April 2016 den mit 98’696.04 Franken – dem 10’000fachen Wert der Zahl Pi im Quadrat – dotierten Preis, der technologische Innovationen würdigt.

pionierpreis

IRsweep GmbH
überwacht Prozesse in Echtzeit und erhöht die Effizienz

IRsweep verkauft optische Messgeräte, die Gase, Flüssigkeiten und Feststoffe in nie dagewesener Genauigkeit und Geschwindigkeit untersuchen. Hochsensitive Sensoren kommen in der Medizin, der Forschung, in Sicherheitssystemen oder in der Industrie zum Einsatz. So sind sie etwa entscheidend, um Prozesse in Echtzeit zu überwachen und die Effizienz zu erhöhen. IRsweep bietet jetzt schon optische Multipass-Zellen an, mit denen selbst kleinste Konzentrationen von Substanzen erkannt werden können, auch solche unter 1 ppm. Das von IRsweep entwickelte IRspectrometer vereint Schnelligkeit, Sensitivität und Spezifität auf Rekordniveau. Es benutzt den einzigartigen Fingerabdruck von Molekülen, um die genaue Zusammensetzung von komplexen Messproben zu bestimmen. Mit der Verwendung eines Lasers als Lichtquelle und eines innovativen Messverfahrens hebt sich IRsweep klar von der Konkurrenz ab.

nomoko AG
lässt die Grenzen zwischen Realität und digitaler Welt verschwimmen

nomoko stellt das Equipment und die Datenverarbeitung zur Verfügung, um Objekte in jeder Grösse und Form in nie dagewesener Auflösung aufzunehmen und in 3D darzustellen. Die Kernstücke der nomoko-Technologie sind eine kompakte Gigapixel-Kamera mit 100mal höherer Auflösung als ein iPhone sowie eine für nomoko-Fotos optimierte 3D-Software. Im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren für 3D-Darstellungen schafft es nomoko, das typische Rauschen dieser Bilder zu minimieren. Die daraus gewonnenen «lifelike 3D-Daten» können in Computerspielen, in der Robotik, in der Architektur oder für Virtual und Augmented Reality eingesetzt werden. Die Vision von nomoko ist es, eines Tages die ganze Welt als digitales 3D-Modell so realistisch wie möglich zu erfassen.

Pregnolia AG
verdoppelt die Erkennung von Frühgeburten

Mehr als eine Million Babys jährlich werden in der EU und den USA zu früh geboren. Bei ihnen sind die Risiken für Kindersterblichkeit oder lebenslange gesundheitliche Konsequenzen höher. Zudem fallen dadurch alleine in den USA jedes Jahr Kosten in der Höhe von 26 Milliarden US-Dollar an. Mit der momentan aktuellen Screening-Methode – Messen der Gebärmutterhalslänge mittels Ultraschall – werden 40% der wahrscheinlichen Frühgeburten diagnostiziert und die werdenden Mütter können behandelt werden. Pregnolia bietet neu ein bahnbrechendes Verfahren, das die Erkennung auf 80 von 100 Schwangeren mit einem Frühgeburtenrisiko verdoppelt: statt der Länge des Gebärmutterhalses wird mit dem von Pregnolia entwickelten Gerät minimalinvasiv die Festigkeit des Gewebes bestimmt – ein Parameter, der besser mit dem Risiko einer Frühgeburt korreliert.

Über das Engagement der Zürcher Kantonalbank
Der Pionierpreis prämiert ein Projekt an der Schwelle zum Markteintritt, das sich durch besondere Innovationskraft, Marktnähe und gesellschaftliche Relevanz auszeichnet. Der Gewinner erhält von der Sponsorin Zürcher Kantonalbank die Preissumme von 98’696.04 Franken, was dem 10’000 fachen Wert der Zahl Pi im Quadrat entspricht. Die Zürcher Kantonalbank weist in der Finanzierung von Jungunternehmen langjährige Erfahrung auf. 2005 hat die Bank die Initiative PIONIER lanciert und investiert jährlich 10 bis15 Millionen Franken Risikokapital. Ziel der Initiative ist es, innovative Start-ups bereits in einer frühen Phase des Unternehmenszyklus mit professioneller Beratung und Finanzierungsmöglichkeiten zu unterstützen und damit den Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern.

Über den Technopark Zürich

Der privat finanzierte Technopark Zürich ist das führende Technologietransfer- und Jungunternehmerzentrum der Schweiz. Sein Ziel ist die Schaffung nachhaltiger Arbeitsplätze. Unter einem Dach finden hier Hoch- und Fachhochschulen, Start-ups sowie etablierte Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Disziplinen zusammen und vernetzen ihre Kompetenzen. Im Haus ansässige Forschungseinrichtungen und Technologiegeber wie die ETH Zürich, das CSEM Zürich und die Hochschule für Technik Zürich unterstützen die praxisnahe Überführung neuer Technologien in den Markt. Der Technopark Zürich selektioniert, unterstützt und fördert Jungunternehmen im Aufbauprozess und realisiert vielfältige Projekte zur Umsetzung der Grundidee. Er hat den Pionierpreis ins Leben gerufen.

20 innovative Schweizer Startups zu Gast in München

20 Schweizer Jungunternehmen reisten vergangene Woche im Rahmen der erstmals stattfindenden zweitägigen Roadshow #GoGermany2016 mit dem SBB Startup-Waggon nach München und profitierten von intensiven Trainings sowie Industrie- und Investorenkontakten. Der vom IFJ Institut für Jungunternehmen organisierte Internationalisierungs-Trip wurde von namhaften Partnern aus der Schweiz und Deutschland unterstützt.

«Die Schweiz hat eine lebendige Startup-Szene mit zahlreichen vielversprechenden Unternehmen. Deutschland bietet dank der Nähe, gleicher Sprach- und Kulturverständnisse, Marktgrösse sowie bekannter Grossunternehmen einen äusserst attraktiven Absatzmarkt für Schweizer Firmen. Nun erhielten 20 ausgewählte Startups im Rahmen des kostenlosen Internationalisierungs-Trips einen kompakten Start zu ihrem Markteintritt in Deutschland», erläutert Simon May, Initiator von #GoGermany2016 und Mitglied der Geschäftsleitung des IFJ Institut für Jungunternehmen.

gogermany2016

Die 20 Gewinner des #GoGermany2016 Programms zeigen das grosse Potential von Schweizer Startups, wie zum Beispiel ein revolutionäres Implantat für Knieverletzungen (ZuriMED Technologies), eine innovative Newsroom-Publishing-Software (Newsroom Communication) oder ein automatisiertes Mitarbeiterempfehlungstool (Eqipia). «Wir haben in der Schweiz eine erfolgreiche Basis für die Internationalisierung geschaffen, die Expansion nach Deutschland ist der logische nächste Schritt und das Timing von #GoGermany2016 war perfekt für uns», sagt Patrick Mollet, Mitgründer von BuddyBroker und einer der 20 Gewinner. Mit Eqipia entwickelte BuddyBroker ein intelligentes Mitarbeiterempfehlungstool, um eine bessere Besetzung der Stellen über Empfehlungen zu ermöglichen und den Rekrutierungsprozess einfacher, schneller und kostengünstiger zu machen.

Höhepunkt der Reise nach München waren neben den intensiven Trainings im Bayerischen Wirtschaftsministerium zum Markteintritt in Deutschland, die 90 Sekunden-Präsentationen der Schweizer Jungunternehmen vor 120 Gästen im Werk1, ein vom Bayrischen Staatsministerium geförderter Inkubator für Startups.

Unterstützung erhielt der zweitägige Internationalisierungs-Trip von namhaften Partnern sowie Supportern aus der Schweiz und Deutschland: Google, PostFinance, Schweizerisches Generalkonsulat in München, BayStartUP, Invest in Bavaria, SBB, Swiss Life und Switzerland Global Enterprise.

Weitere Details und Bilder zur zweitägigen Roadshow #GoGermany2016 finden Sie hier sowie die Übersicht der 20 Gewinner auf den nächsten Seiten.

IFJ Institut für Jungunternehmen

Über IFJ Institut für Jungunternehmen
Jeden Tag wagen in der Schweiz mehr als 50 Menschen den Schritt in die Selbständigkeit. Es braucht Mut dazu. Und Leidenschaft. Vor mehr als 25 Jahren hat es sich das IFJ Institut für Jungunternehmen zur Aufgabe gemacht, diesen Menschen einen Kompass auf ihrem Weg zu sein. Damit ihre Idee gedeiht und ihr Unternehmen eines Tages zum Fundament der Schweizer Wirtschaft gehört. Seit 1989 begleitete das IFJ mehr als 100‘000 Firmengründer/innen auf dem Weg in die Selbständigkeit. Als führende Anlaufstelle für Startups in der Schweiz bietet das IFJ schweizweit begleitete Firmengründung, ein führendes Businessplan-Tool ( www.businessplan.ch), Lösungen für Buchhaltung und Administration, kostenlose Intensivkurse und Referat-Events mit aktivem Networking sowie diverse Informationsunterlagen ( www.ifj.ch). Die besten Startup-Talente werden durch die nationalen und internationalen Programme von venturelab gefördert ( www.venturelab.ch) und jährlich prämiert das IFJ die TOP 100 Startups der Schweiz ( www.startup.ch). Das IFJ ist ebenfalls mandatiert für die Durchführung von Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung. Das Programm hilft angehenden Unternehmerinnen und Unternehmern von Schweizer Hochschulen mit Startkapital von bis zu CHF 130’000 ( www.venturekick.ch).

Die Gewinner der Roadshow #GoGermany2016

Sascha Gros, 1ClickTrips – ICT/ Travel (www.1clicktrips.com), Zug
Mit 1ClickTrips wird die Geschäftsreisebuchung einfach gemacht. Mit dem Self-Service Portal erhält man durch die Eingabe der Termine multimodale Tür-zu-Tür Reisepläne, fertig zum Buchen und Mitnehmen.

Julien Moix, Advanced Sport Instrument Sàrl – ICT/ Wearable (www.fieldwiz.com), Waadt
Das intelligente Messgerät FieldWiz analysiert die strategischen und körperlichen Leistungen von Team-Sportarten. Das Gerät besteht aus einem autonomen Apparat, der am Rücken des Spielers getragen wird und im Spielverlauf Daten sammelt.

Stefan Flück, Appentura GmbH – ICT/ C2C (www.appentura.ch), Bern
Appentura bietet Überraschungen in Form von Erlebnis-Geschenken. Der Schenker wählt eine oder mehrere Aktivitäten, der Empfänger wird zum gewünschten Termin mit Anweisungen auf dem Smartphone durch sein persönliches Erlebnis geführt, ohne zu wissen, was ihn erwartet.

Sami Galal, Aware Engineering GmbH – Medtech (www.aehealthcare.org), Zürich
Aware Engineering hat ein System entwickelt, dass der Versorgung von Patienten mit chronischen Erkrankungen dient. Anhand dieser Technologie kann die Therapietreue eines Patienten durch die passive Überwachung des Gebrauchs seiner medizinischen Geräte bewertet werden.

Martin Burkhardt, BoxTango GmbH – Logistics (www.boxtango.com), Aargau
BoxTango organisiert Containertransporte auf Strasse und Schiene und schlägt Container um. Dabei wird BoxTango in Zukunft eine eigens entwickelte Umschlagtechnik einsetzen.

Patrick Mollet, BuddyBroker AG – ICT/ HR (www.eqipia.com), Zürich
Eqipia ist ein intelligentes und automatisiertes Mitarbeiterempfehlungstool. Dank Eqipia können mehr Stellen über Empfehlungen besetzt werden und der Rekrutierungsprozess wird einfacher, schneller und kostengünstiger.

Alexander Ilic, Dacuda AG – ICT/ 3D (www.dacuda.com), Zürich
Dacuda demokratisiert das 3D-Ökosystem in dem sie normale Smartphones mit ihrer Software in praktische 3D-Scanner verwandeln.

Matthias Dantone, Fashwell AG – M-Commerce/ Fashion (www.fashwell.com), Zürich
Fashwell macht Instagram „shoppable“. Ihre intelligente Erkennungs-Software schlägt dem User seine favorisierten Outfits zum Kauf vor – mit direktem Link zum Webstore ihrer Partner.

Mike Kurt, I believe in you AG – IFT/ Crowdfunding (www.ibelieveinyou.ch), Bern
I believe in you ist die erste Crowdfunding-Plattform, welche sich ganz auf die Finanzierung von Schweizer Sportprojekten spezialisiert.

Dennis Hausammann, iGroove AG – ICT/ Music (www.igroove.ch), Schwyz
Mit iGroove erhalten Musiker, Bands und Labels eine professionelles Werkzeug, mit welchem das veröffentlichen und vermarkten von Musik einfach & effizient wird.

Roland Rüttimann, livebeats AG – ICT/ Music (www.livebeats.com), Basel
livebeats.com ist ein Portal für Musik Live Streaming im Internet, eine virtuelle Bühne für Musiker, Bands und nationale sowie multinationale Sponsoren. livebeats.com verbindet Künstler mit Ihren Fans in hoher Qualität und bringt die Auftritte dorthin, wo und wann die Zuschauer sie sehen möchten.

Thomas Kessler, Locatee AG – ICT/ Real Estate (www.locatee.ch), Zürich
Locatee entwickelt eine Big-Data-Softwarelösung zur nachhaltigen Optimierung von Büroflächen und Steigerung der Attraktivität moderner Arbeitsumgebungen basierend auf der existierenden IT-Infrastruktur.

Bora Polat, Montemedia AG – ICT/ Advertising (www.montemedia.com), Zürich
Das Team von Montemedia entwickelt aus konkretem Nutzerverhalten der Internet-Nutzer intelligente und personalisierte Online Kampagnen und verknüpft die Online- mit der Offline-Welt.

Simon Klopfenstein, Newsroom GmbH – ICT/ Software (www.newsroom-communication.com), Bern Klassische Newsbereiche auf Websites sind passé, es ist an der Zeit eigene Inhalte mit Social Media zu verbinden. Die innovative Newsroom-Publishing-Software ist ein benutzerfreundliches und effektives Tool, welches die Wirkung von Kommunikationsmassnahmen massgeblich erhöht.

Ivan Schmid, Payrexx AG – Fintech (www.payrexx.com), Bern
Payrexx bietet einfaches Online-Payment und durch ein neues Universaltool, kann man mit wenigen Klicks und ohne Programmierkenntnisse sein erstes Zahlungsformular spielend leicht erstellen.

Hans-Anton Keserue, rqmicro AG – Biotech (www.rqmicro.ch), Zürich
Die ultraschnelle Separations- und Detektionstechnologie von rqmicro bietet Schutz vor gefährlichen Bakterien im Wasser und in Lebensmitteln.

David Eberli, smart-me AG – ICT/ Cleantech (www.smart-me.com), Luzern
smart-me ist der führende Energie Monitoring Cloud Service. Das System bietet die Möglichkeit Energiedaten auszuwerten sowie Geräte mit dem Smartphone, Tablet oder dem Computer zu steuern.

Robin Wirz, Terria Mobile – ICT/ App (www.terria.com), Basel
Terria Mobile entwickelt Apps aller Art und stellt dabei stets die User Experience ins Zentrum. Durch den Einsatz von sogenannten LaunchBase Plattformen erhält man ein leistungsfähiges System, das ein optimales Nutzererlebnis bietet.

Reto Lämmler, TestingTime AG – ICT/HR (www.testingtime.com), Zürich
TestingTime ist ein Online-Rekrutierungsdienst für Testpersonen, die an Benutzertests, Interviews und Fokusgruppen teilnehmen.

Elias Bachmann, ZuriMED Technologies AG – Medtech (www.zurimed.com), Zürich
Das Team von ZuriMED revolutioniert mit einem neuen Implantat die herkömmlichen Operationsmethoden bei vorderen Kreuzbandrissen.

Froscheier im Weltall: Der Countdown läuft

Das CEMIOS-Projekt der Hochschule Luzern – Technik & Architektur kommt in die entscheidende Phase: Die Studierenden, die für ein Experiment Froscheier in den Weltraum schicken, reisen am 7. März nach Kiruna. Am 14. März ist der Raketenstart geplant. Das CEMIOS-Team hat dafür viele Hürden überwinden müssen.

Studierende der Hochschule Luzern wollen mit dem Experiment CEMIOS erforschen, wie sich die Schwerelosigkeit auf biologische Zellen auswirkt. Dafür werden sie im März vom nordschwedischen Kiruna aus mit einer Rakete die Eier des südafrikanischen Krallenfroschs auf einen Kurztrip in den Weltraum schicken.

CEMIOS Logo

Rütteltest und Flugsimulation
Seit bald zwei Jahren sind die Studierenden an der Arbeit: Nachdem sie den Zuschlag für den Raketenflug vom deutsch-schwedischen Ausbildungsprogramm REXUS erhalten haben, galt es, das Experiment weltraumtauglich umzusetzen. Dazu gehörten unter anderem die Planung und der Bau des Moduls, in dem die Froscheier transportiert und das Experiment durchgeführt wird. «Das Experiment musste viele Tests bestehen», sagt Projektleiter Simon Wüest vom Kompetenzzentrum Aerospace and Biomedical Science and Technology der Hochschule Luzern. «So haben wir beispielsweise einen Rütteltest durchgeführt, um nachzuweisen, dass die Froscheier den Flug in der Rakete möglichst unbeschadet überstehen.»

REXUS steht für Rocket Experiments for University Students und ist ein Ausbildungsprogramm des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem Swedish National Space Board (SNSB). Studententeams können sich für einen Platz auf einer der beiden Höhenforschungsraketen bewerben, welche jährlich im Rahmen dieses Programms gestartet werden. Da die Schweden ihren Anteil an alle Mitgliedstaaten der European Space Agency (ESA) öffnen, können sich auch Schweizer Studierende an diesem Wettbewerb beteiligen. Die Teams müssen sich in einem zweistufigen Selektionsverfahren behaupten, um ein Flugticket zu erhalten.

Im Dezember 2015 reiste das CEMIOS-Team nach Bremen, um während der sogenannten Integrationswoche zum ersten Mal das Raketenmodul zusammenzubauen. Dabei wurden alle mechanischen, elektrischen und die der Kommunikation dienenden Schnittstellen getestet. Im Januar 2016 standen am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen weitere Tests an. Dort hat das CEMIOS-Team auch die letzten zehn Minuten des Countdowns und den Ablauf des Flugs durchgespielt. «Jetzt sind wir bereit für den Start», sagt Wüest. Der Flug dauert rund zehn Minuten, danach fällt die Rakete mit einem Fallschirm zur Erde zurück.

Symptome der Bettlägerigkeit verstehen
Mit dem Experiment CEMIOS (Cellular Effects of Microgravity Induced Oocyte Samples) wollen die Studierenden die Symptome, an denen ältere und bettlägerige Patienten häufig leiden, besser verstehen. Wie Raumfahrer leiden auch sie beispielsweise an Muskelschwund oder einer Verringerung der Knochendichte. «Die Froscheier eignen sich besonders gut, um den Einfluss der Schwerelosigkeit auf biologische Zellen zu untersuchen» erklärt Wüest. Das Experiment überzeugte die Jury des Ausbildungsprogramms REXUS, das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt sowie dem Swedish National Space Board getragen wird, weshalb dem CEMIOS-Team ein «Flugticket» ausgestellt wurde.

Zwei ETH Spin-offs erhalten am Venture Kick Finale jeweils 130‘000 Franken

Künstliche Implantate wie Herzschrittmacher verursachen häufig Probleme, wenn das Immunsystem sie als Fremdkörper identifiziert. Das ETH Spin-off HYLOMORPH hat ein revolutionäres Material entwickelt, das Implantate umschliesst und damit Abstossungsreaktionen des Körpers und Bindegewebs-Verhärtungen minimieren kann. Dagegen hilft das ETH Spin-off InterAx Biotech Pharmaunternehmen neue und bessere Medikamente zu entwickeln und damit Risiken sowie Kosten von klinischen Studien zu reduzieren. Beide Spin-offs überzeugten die hochkarätige Jury am Venture Kick Finale und können sich über ein Startkapital von je 130‘000 Franken freuen.

Das Immunsystem fungiert als Polizei des Körpers und schützt uns vor Eindringlingen wie Bakterien und Viren. Bei Patienten mit künstlichen Implantaten können die Abwehrreaktionen des Körpers allerdings zu einem Problem werden.

Dramatische Verbesserung der Sicherheit und Lebensqualität von Patienten
Simone Bottan, Mitgründer des ETH Spin-offs HYLOMORPH, und seine Mitarbeiter haben eine revolutionäre Zellulose-Beschichtung entwickelt, die Abwehrreaktionen und Bindegewebs-Verhärtungen bei künstlichen Implantaten minimiert. Die Technologie hat das Potenzial, die Sicherheit und Lebensqualität von Patienten dramatisch zu verbessern und gleichzeitig Gesundheitskosten zu senken. Seit 2015 ist das Startup Teil des «HeartOne» Projekts am neuen Wyss Translational Center Zurich, ein Entwicklungszentrum der ETH und Universität Zürich. Das Projekt verfolgt das ambitionierte Ziel, bessere Herzpumpen zu entwickeln und durch Implantate ausgelöste Fremdkörperreaktionen zu minimieren. HYLOMORPH arbeitet bereits mit dem Universitätsspital Zürich und dem Deutschen Herzzentrum Berlin zusammen. Im Rahmen des von der ETH Zürich unterstützten venture leaders Programms stellte 2015 zudem CEO Simone Bottan die Entwicklung namhaften Investoren und Unternehmen in Boston und New York vor. Nun erhielt er einen weiteren «Kick» für sein aufstrebendes Startup: «Das Wichtigste, was ich aus den Venture Kick Trainings und Jurysessions mitnahm: Die Umsetzung ist entscheidend! Man erhält bei Venture Kick nicht nur Startkapital, sondern man lernt, dass man Dinge in die Hand nehmen muss, bevor Kunden und Investoren danach fragen.»
HYLOMORPH Team
Die Zukunft der Medikamentenforschung
Derzeit sind über 193‘000 klinische Studien bei der US-Gesundheitsbehörde registriert, mehr als 30 Mal so viele wie noch zu Beginn der Nullerjahre. Dabei ist nur eine von zehn der Untersuchungen erfolgreich. Der hohe Ausfall kostet die Pharmaindustrie jährlich Milliarden von Franken. Die Gründe liegen in der Medikamentenforschung selbst, denn die heutigen Methoden liefern nur ungenügende Informationen über Sicherheit und Wirksamkeit von Arzneimitteln.

InterAx_Biotech Team
Das Spin-off der ETH Zürich und des Paul Scherrer Instituts, InterAx Biotech, hilft Pharmaunternehmen neue und bessere Medikamente mit einer höheren Erfolgsrate in klinischen Studien zu entwickeln. Die computergestützte Technologie stellt eine Vielzahl an Informationen zur Verfügung, die Arzneimittelwirkungen und damit die vielversprechendsten Wirkstoffkandidaten frühzeitig aufzeigen. Risiken und Kosten in klinischen Studien können so massiv reduziert werden. Dank der Unterstützung durch die Venture Kick Initiative, kann InterAx Biotech ihre erste Produktentwicklung «RescueVision» vorantreiben: «Venture Kick war mehr als nur ein Preis: Das Programm, forderte unser Team heraus und wir konnten unseren Business Case kontinuierlich verbessern. Darüber hinaus haben wir dank Venture Kick unser Netzwerk zu Investoren, Beratern und anderen Startups erweitert und durch die intensiven Trainings unser Unternehmen schneller und gezielter vorangebracht», äussert sich Mitgründer Martin Ostermaier begeistert.