Zürcher Startup Hobtime revolutioniert Hobbys und Freizeitaktivitäten

Nach einer 8-monatigen Testphase geht Hobtime in Zürich an den Start. Hobtime.com ist der weltweit erste All-in-One Dienst für Hobbys und Freizeitaktivitäten. Auf dem Marktplatz finden sich eine Vielzahl von Freizeitaktivitäten und Kurse von sowohl privaten als auch kommerziellen Anbietern. Mitglieder können auch private Aktivitäten organisieren, Freunde einladen und Gruppen verwalten. Hobtime bietet seinen Mitgliedern zudem die Möglichkeit, Tipps für Aktivitäten und Events auszutauschen.

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Warum haben wir Hobtime gegründet? In der Freizeit mehr erleben
Hobtime will seinen Mitgliedern helfen, in ihrer Freizeit mehr zu erleben. Wir glauben, dass die Suche und Planung von Aktivitäten eine Sache von wenigen Klicks sein sollte. Hobtime ist der weltweit einzige Dienst, der von der Idee bis zur Termingestaltung alles auf einer Plattform anbietet. “Unsere Mitglieder erhalten die Macht, ihre Freizeit nach eigenen Wünschen zu gestalten. Hobtime liefert alles, was sie für ein aktives Leben brauchen. Alles einfach und On- Demand” so der Erfinder und Gründer von Hobtime Attila Ilman.

Wie funktioniert Hobtime? Alles auf einer Plattform
Hobtime-Mitglieder erhalten ein persönliches “Cockpit”, in dem sie ihren Aktivitätenkalender und Neuigkeiten sehen und verwalten können. Die Rubrik “Ideen” liefert Freizeittipps, auf “Aktivitäten” finden sich Freizeitaktivitäten und Kurse, die allen offen stehen, und “Gruppen” verbindet Menschen mit gemeinsamen Interessen. Mitglieder haben zudem die Möglichkeit passende Termine zu finden, Veranstaltungen zu organisieren und Freunde einzuladen.

Was sagen die ersten Benützer? Nie wieder Langeweile
„Früher habe ich meine Freizeit kaum geplant; neue Ideen und Aktivitäten zu finden war mir zu aufwendig. Ab und zu ins Kino gehen und die gleichen Restaurants besuchen; das war‘s. Dann habe ich per Zufall die Hobtime App entdeckt. Seitdem sieht meine Freizeit ganz anders aus. Diesen Samstag gehen wir mit Freunden Paintball ausprobieren. Sonntag ist International Picnic Tag, ich freue mich auf das gute Essen. Montags lerne ich tauchen. Mittwoch ist jetzt mein Fussball Tag, habe eine neue Gruppe gefunden. Meine Freizeit macht jetzt viel mehr Spass.“

Über den Gründer Von Zürich aus die Welt verändern
Attila Ilman, Gründer von Hobtime, hat einen Doktortitel in Innovation Management derUniversität St. Gallen. Bis vor Kurzem war er Leiter des Online- und Telesales-Bereichs des grössten privaten Telekomanbieters der Schweiz. Die Idee zu Hobtime kam ihm während dieser Zeit, als er seine knappe Freizeit besser gestalten wollte. Seine Suche nach Tools, die ihm dabei helfen könnten, war zwar erfolglos, aber er hatte eine Marktlücke entdeckt. Er kündigte alles, um sich voll und ganz auf seine Vision zu konzentrieren.

Der Schweizer Cleantech Startup GreenMotion

Es ist ein erhebendes Gefühl, in einem Elektroauto zu sitzen und „Gas“ zu geben.
Das Schweizer Cleantech Startup GreenMotion Sàrl aus Bussigny-près-Lausanne will Elektroauto Szene stärker in den leben rufen.

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Wenn unsere Mobilität dereinst grüner werden soll, kommen wir um eine verbereitung von Elektroautos nicht aus. Dazu nötig sind aber nicht nur neue Elektrofahrzeuge, sondern auch die passende Stromversorgung, die passenden Tankstellen. Für den Aufbau dieser Infrastruktur hat sich ein Jungunternehmen aus Lausanne in Position gebracht.

Das Problem: es gibt erst rund 500 Elektrofahrzeuge in der Schweiz. Damit befindet sich Green Motion weit vor der Kurve und in einem Markt, der noch weitgehend eine grüne Wiese ist. Mit gutem Grund – Elektro-Fahrzeuge sind teuer und eben: Ladestationen gibt es noch kaum. Das nennt CEO James Pittendrigh das Huhn-und-Ei-Problem, mit dem Green Motion konfrontiert ist, laut Startwerk.

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Das bringt auch mit sich, dass man es mit einem “moving market” mit einer Menge Unwägbarkeiten zu tun hat.Schliesslich entwickle man die Lösung für ein Problem, das noch gar nicht akut ist. James legt zwar Wert darauf, dass Green Motion ein fertiges und einsetzbares Produkt hat, gleichzeitig steht aber noch nicht fest, wie kommende Ladestationen aussehen werden. Green Motions Produkt hat damit etwas von einem Toolkit, das bewusst adaptierbar gehalten wird – je nachdem welche Standards sich in Zukunft durchsetzen werden. So ist bislang beispielsweise noch nicht klar, welches Steckerformat das Rennen machen und welche Zahlungsmethode am ehesten zum Einsatz kommen werden.

Entsprechend bietet Green Motion verschiedene Lösungen und setzt nicht auf eine spezifische Ausführung. Zum Beispiel beim Zahlungssystem; ein Prepaidmodell ist ebenso entwickelt wie Billing per Kreditkarte oder eine RFID-Lösung, die auch bereits an der Ladestation der ETH Lausanne getestet wird.

Tests sind ein wichtiges Stichwort – dass noch nichts in Stein gemeisselt ist in diesem Markt äussert sich auch darin, dass die ersten Kunden von Green Motion Ladestationen vor allem zu Testzwecken einsetzen. In diesem frühen Stadium der Technologie wollen besonders Energieunternehmen zunächst herausfinden, was sich im täglichen Einsatz bewährt und wie Kunden Elektrofahrzeuge nutzen.

Die Ladestationen lässt Green Motion bisher ausschliesslich bei einer Reihe von Schweizer Vertragspartnern bauen. Die Stationen selbst sind dabei aber nur ein Teil des Geschäftsmodells. Das Startup will auch mit einem mehrstufigen Servicemodell zu Erträgen und repeat business kommen. So sind Plattformen vorgesehen, die zum einen ein Monitoringsystem und eine zentralisierte Verwaltung der Stationen ermöglichen. Auf diesem Weg können die Betreiber Nutzung und Einkünfte jeder Station im Detail überwachen. Auf der Kundenseite soll es zum anderen Onlinedienste geben, welche Statistiken für die Nutzer bereithalten, beispielsweise zur Verwendung oder CO2-Bilanz. Auch eine Routenplanung, die über die für längere Fahrten nötigen Ladestationen informiert, ist angedacht.

Die drei Gründer von Green Motion bringen alle schon einen breiten Erfahrungsschatz mit. Der jetzige CEO James Pittendrigh verfügt über einen Background im IT-Consulting, CTO Christophe Millet hat bereits mehrere IT-Startups gegründet und François Randin, der sich um das operative Geschäft kümmert, hat zahlreiche Software-Projekte gemanagt und begleitet.

Das 2009 gegründete Unternehmen hat im Juni 2010 den ersten Prototypen einer Ladestation fertig gestellt. Den ersten Kunden hat Green Motion im September mit drei Ladestationen beliefern können. Seither hat das Unternehmen ein Dutzend weitere Stromzapfsäulen an verschiedenen Westschweizer Standorten platziert. Wie James erklärt, hat Green Motion drei primäre Marktsegmente im Blick:

* Kantone und Gemeinden
* Energieunternehmen
* Private Unternehmen und Betreiber von Parkgelegenheiten und ähnlicher Infrastruktur

Für eine zukünftige, verstärkte Promotion der Elektrofahrzeuge und der dazugehörigen Infrastruktur hoffen die Gründer unter anderem auf die öffentliche Hand. Verschiedene europäische Länder setzen zurzeit gezielte Anreize für Investitionen in diesen Sektor oder subventioneren Hersteller direkt. So etwa in Frankreich und Grossbritannien (In Großbritannien erhalten Käufer eines Neufahrzeugs eine staatliche Förderung in Höhe von 5.000 Pfund (rund 5.600 Euro), wenn sie sich bei der Wahl des Autos für eines mit elektrischem Antrieb entscheiden.) , und auch in Deutschland wurde gerade ein entsprechendes Paket geschnürt bei dem Gipfel zu Elektroautos. Diese Märkte sind darum derzeit auch mindestens so interessant wie die Schweiz.

Green Motion hat ein KTI-Startup-Label im Gepäck und wird unterstützt von der Wirtschaftsförderung des Kantons Waadt SELT. Das Startup hat bereits zwei private Investoren und ist auf der Suche nach weiteren.

Impact Hub Fellowship – gesucht werden die besten Ideen

Weltweit nimmt die Alterung der Gesellschaften rapide zu. Vor allem Industriegesellschaften wie in der Schweiz stehen heute hinsichtlich der Bevölkerungsentwicklung an einem kritischen Punkt. Die allgemein höhere Lebenserwartung, die Pensionierung geburtenstarker Jahrgänge sowie rückläufige Geburtenzahlen werden die gesellschaftliche Struktur auch hierzulande grundlegend verändern. Von diesen Entwicklungen wird insbesondere auch das Gesundheitswesen betroffen sein. Neue, unternehmerische Ideen und innovative Lösungsansätze sind deshalb dringend notwendig, um den komplexen Herausforderungen im Zuge des demographischen Wandels zu begegnen. „Mit dem Impact Hub Fellowship sollen unternehmerische Ideen für eine nachhaltigere Welt ausgezeichnet werden,“ fasst Pascal Brenneisen, Country President Novartis Schweiz, das Engagement des Unternehmens zusammen.

impact hub fellowship
Der Impact Hub Zürich und Novartis suchen nachhaltige Geschäftsideen, die einen oder alle der folgenden Aspekte adressieren:

- Förderung der Gesundheit und des Wohlbefinden der Gesellschaft als Ganzes
- Unterstützung der Bevölkerung bei der Entwicklung und Realisierung eines gesunden Lebensstils
- Unterstützung älterer Menschen bei der selbständigen und unabhängigen Gestaltung ihres Alltags

Der Impact Hub Zürich und Novartis möchten dabei skalierbare, nachhaltige Konzepte unterstützen, welche einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden der Bevölkerung, insbesondere älterer Menschen, haben. Das sogenannte Impact Hub Fellowship ist eine auf Themen ausgerichtete Auszeichnung für unternehmerische Ideen und ein einjähriges Gründerprogramm. Es wurde entwickelt, um innovative und pragmatische UnternehmerInnen anzuziehen, auszuwählen, zu unterstützen und ihnen dabei zu helfen, ihre Innovation für eine nachhaltigere Welt zu realisieren. Novartis führt dieses Programm gemeinsam mit dem Impact Hub Zürich durch. Der Impact Hub Zürich ist selbst ein Jungunternehmen, welches sich zum Ziel setzt die Implementierung von innovativen Ideen zu fördern.

Hier geht es zu Details und Unterlagen zur Bewerbung .

Idea Development Workshop: September 11. 2014
Application Deadline: October 10. 2014
Pitching Day: November 25. 2014

Ideen gesucht
Plakat

monolitix – die Nachgiebige Material Innovationen

Das junge Empa-Spin-off «Monolitix AG» hat sich auf nachgiebige Mechanismen spezialisiert. Diese sind reibungs- und verschleissfrei und ausserdem leichter, hygienischer und günstiger als herkömmliche Gelenkmechanismen. Die Einsatzmöglichkeiten in verschiedensten Gebieten sind enorm. Mit ihren ersten Produkten machen sich die Jungunternehmer nun daran, den Markt zu erobern.

Gegenstände mit Gelenken umgeben uns von früh bis spät. «Wir begegnen ihnen in tausenderlei Formen», erklärt Flavio Campanile, Luftfahrtingenieur und Verwaltungsratspräsident des Empa-Spin-offs Monolitix. «Ohne Gelenke wäre alles starr: Das Auto liesse sich nicht lenken, die Bremse am Velo sich nicht betätigen.» Der «Trick»: Anstatt die für einen Mechanismus erforderliche Bewegung durch klassische Lager und Gelenke zu ermöglichen, wird bei den so genannten Festkörpermechanismen bewusst auf diese Elemente verzichtet. Stattdessen wird das Material kontrolliert und reversibel verformt. Bildlich gesprochen: Anstelle einer Greifzange aus mehreren Teilen, die das traditionelle Gelenkprinzip verkörpert, rückt Campanile eine Pinzette aus einem einzigen, elastisch verformbaren Bauteil ins Zentrum.
Hier die gängigsten Gelenkvarianten:
die gängigsten Gelenkvarianten

Monolithische Systeme mit vielen Vorteilen
«Die Vorteile von monolithischen Systemen liegen auf der Hand», erläutert Campanile: Gelenklose Mechanismen sind reibungs- und verschleiss- und daher auch wartungsfrei. Das kann die laufenden Kosten von Maschinen und Instrumenten drastisch reduzieren. Bei hohen hygienischen Anforderungen, wie etwa in der Medizintechnik oder in der Lebensmittelindustrie, sind sie von Vorteil, weil sie leichter gereinigt und sterilisiert werden können. Zudem können bei Festkörpermechanismen die Montagekosten drastisch reduziert werden oder gar ganz entfallen. Das führt zu wesentlich günstigeren Produktionsprozessen.

monolitix erfindung

Und schliesslich können nachgiebige Mechanismen auch Funktionen erfüllen, die mit konventionellen Systemen nicht denkbar sind: Flugzeugflügel beispielsweise, deren Geometrie sich – wie die Vorbilder in der Natur – kontinuierlich verändern und die Nutzung der aerodynamischen Kräfte optimieren. Denkbar sind auch Heckspoiler für Formel-1-Boliden, die bei gleichem Widerstand höheren Abtrieb generieren und dadurch dafür sorgen, dass das Fahrzeug mit höherer Kurvengeschwindigkeit unterwegs ist. Nachgiebige Konzepte eignen sich auch hervorragend für Rotorenblätter an schwer zugänglichen Windrädern oder für Wälz- und Gleitlager in Solarkraftwerken, die Schlamm, Sand oder Staub ausgesetzt sind und unter Extrembedingungen funktionieren müssen.

Als Campaniles Doktoranden René Jähne und Alexander Hasse an der ETH Zürich sich mit dem Thema befassten, nahm die Geschäftsidee Konturen an. Während der Dissertationen entstanden erste Prototypen für die Medizintechnik. Die Ideen sprudelten nur so. Über Jahre hinweg forschte das Dreierteam an der Empa in der Abteilung «Mechanics for Modelling and Simulation» und entwickelte dabei Verfahren zur Analyse von flexiblen Elementen und deren Verformungen sowie Algorithmen für die Formoptimierung. Ihre Ergebnisse sind in Softwaremodule, Datenbanken und Patente eingeflossen. Die Zeit, eine eigene Firma zu gründen, kam 2010.

Greifsysteme im Katalog und innovative Ideen aus der Profischmiede
Schon bevor sie ins glaTec, das Gründerzentrum der Empa in Dübendorf, einzogen, konnten sie ihren ersten Kunden vorweisen: Backwarenhersteller HUG verwendet ihre Robotergreifer, um kleine Mürbeteig-Tortenböden sorgfältig, schnell und hygienisch vom Produktionsband zu nehmen und in die Verpackung zu legen. Für Campanile und Co. besteht die Aufgabe darin, mit ihren zahlreichen Ideen neue Kunden zu begeistern und sie dafür zu gewinnen, gemeinsam neuartige Produkte zu entwickeln. Der Leiter der Produkteentwicklung von Monolitix, René Jähne, erklärt: «Für uns als kleine Firma wäre es zu teuer, im Alleingang komplexe Produkte für einen bestimmten Markt zu entwickeln und zu vertreiben.» Sie bieten zwar eine kleine, aber feine Serie von Greifsystemen per Katalog an. Viel mehr Erfolg verspricht er sich jedoch davon, aktiv auf Hersteller von Maschinenbauteilen, Werkzeugen und Instrumenten zuzugehen. Jähne: «So lernen wir bei jedem Projekt, die Bedürfnisse einzelner Partner und deren Märkte besser kennen.» In den Gesprächen erhalten die Kunden im Gegenzug Einblick in die Ingenieursarbeit von Monolitix. Dabei wird schnell klar: Der Entwurf eines nachgiebigen Systems kann letztlich nur multidisziplinär und mit viel Knowhow entstehen.

Die neue Technologie sei gefragt, stellen die Gründer stolz fest, und verweisen darauf, dass Monolitix finanziell bereits auf eigenen Beinen steht. Was eher ungewöhnlich ist für ein so junges Unternehmen. Gemäss Businessplan soll Monolitix innerhalb der nächsten fünf Jahre zu einem KMU mit rund 40 Angestellten wachsen. Wenn sich die Dinge so rasant weiterentwickeln wie bisher, ein durchaus realistisches Ziel.

CTI Entrepreneurship: Neue regionale Anbieter für Modul 2

Die Kommission für Technologie und Innovation KTI hat die Anbieter für die ersten beiden Module des Start-up Ausbildungsprogrammes CTI Entrepreneurship bestimmt. Die Kurse des Moduls 1 («Business Idea») werden weiterhin vom IFJ Institut für Jungunternehmen angeboten, für das Modul 2 («Business Concept») sind neu drei regionale Konsortien zuständig. Die Ausschreibung erfolgte Anfang 2014 über ein öffentliches Verfahren.

Kommission für Technologie und Innovation KTI

Bei den Modulen 1 und 2 des Ausbildungsprogramms CTI Entrepreneurship handelt es sich um Sensibilisierungsveranstaltungen und Semesterkurse, welche die Jungunternehmer auf das Unternehmertum vorbereiten. Diese Kurse richten sich an Studierende und (Post-)Doktoranden, die sich mit der unternehmerischen Selbstständigkeit auseinandersetzen.
Im Rahmen des ersten Moduls werden im nächsten Jahr 24 Anlässe an Hochschulen sowie acht Anlässe an Veranstaltungen des Schweizerischen Nationalfonds SNF durchgeführt. Beim Modul 2 sind insgesamt 20 Semesterkurse an Hochschulen in den drei Regionen geplant. Die Kurse starten im Frühjahrssemester 2015.

Das Modul 1 verantwortet ab 2015 wie bis anhin das IFJ Institut für Jungunternehmen.

Die Module 2 werden neu von drei Konsortien angeboten:

Region Zürich-Ost
Leitung: Technopark Zürich/ZHAW. Mitglieder: ETHZ, Universität Zürich, EMPA, Universität St. Gallen, FH St. Gallen, Startfeld, HTW Chur, Uni Liechtenstein sowie andere Organisationen.

Region Mitte (inkl.Tessin)
Leitung: Universität Bern/Fachhochschule Nordwestschweiz. Mitglieder: Berner Fachhochschule, Hochschule Luzern, Centro Promozione Startup, BaseCamp4HighTech, InnoBE sowie andere Organisationen.

Region West (inkl. Wallis)
Leitung: EPFL Innovationspark . Mitglieder: EPFL, Uni Lausanne, HES-SO, Ecole Hôtelière Lausanne, Genilem sowie andere Organisationen.

Die drei regionalen Konsortien sind seit Anfang 2013 in geringfügig anderer Zusammensetzung bereits erfolgreich für die Kurse der Module 3 («Business Creation») und 4 («Business Development») des Ausbildungsprogrammes CTI Entrepreneurship zuständig. Die Kursmodule 3 und 4 wurden 2012 ausgeschrieben und vergeben.

Schweizer Startup sight.io verkauft an EyeEm

Die Foto-App EyeEm zeigte sich erstmals in Kauflust: für eine unbekannte Summe ging das Schweizer Startup sight.io mitsamt seinen Erfindern in die Hände des Berliner Unternehmens Imprint EyeEm Mobile über.

Das Schweizer Startup Sight.io hat eine Technik entwickelt, mittels derer die qualitativ hochwertigsten Fotos aus einer Reihe identifiziert werden können. Die Technologie analysiert Bilder anhand diverser messbarer Werte und kann daraufhin die besten herausfiltern.

EyeEm

EyeEm ist eine kostenlose Photo-Sharing-App für iOS- und Android-Geräte.
Die Photos können mit Hilfe verschiedener Filter und Rahmen editiert werden und anschließend, mit Thema, Standort oder Event verlinkt und auf soziale Netzwerken wie Facebook, Twitter, Flickr, Foursquare hochgeladen werden.

Das Foto kann später von anderen Nutzern geliket und kommentiert werden. Bilder, die man selbst hochgeladen hat, werden auf dem eigenen Profil angezeigt. Hier kann der Nutzer ein Profil-Foto und Cover-Foto von sich hinzufügen und eine zusätzliche Beschreibung über sich abgeben.

Nutzer des Dienstes können Alben verfolgen, Fotos liken und kommentieren und an Missionen teilnehmen. Unter Missionen kann der User an Challenges teilnehmen, die von EyeEm-Partnern kommen, und kann dabei Preise gewinnen. Bei Challenges soll der Teilnehmer ein Foto nach gesetzten Vorgaben mit dem Partner in der Community teilen. Die Gewinner werden später von EyeEm bekannt gegeben.

Bei der Funktion „Entdecken“ werden Fotos und Bilder von eigenen vorher festgelegten Vorlieben und Vorlieben der Freunde angezeigt. Sind die Ortungsdienste in der App aktiviert, werden auch Fotos aus unmittelbarer Nähe angezeigt.

Um EyeEm nutzen zu können, muss man sich mit der E-Mail-Adresse oder mit Facebook registrieren.

Heute hat EyeEm mehr als 10 Millionen Nutzer weltweit, vor allem in den USA, Deutschland, Mexiko, Brasilien und Japan. Der Service hat User aus über 130 Ländern und ist in mehr als 20 Sprachen verfügbar.
Im März 2014 gab EyeEm eine Kooperation mit Getty Images bekannt und veröffentlichte den EyeEm Market, in dem jedermann Lizenzen von ausgewählten Bildern von EyeEm-Usern erwerben kann, sofern diese im Vorfeld zugestimmt haben.

Rücktritt der KTI-Direktorin

Als Förderagentur für Innovation des Bundes unterstützt die KTI die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung (F&E) und die Promotion des Unternehmertums, sowie den Aufbau von Jungunternehmen. Mit nationalen thematischen Netzwerke (NTN) hilft sie den Wissens- und Technologietransfer (WTT) zu optimieren.

Die KTI unterstützt

Marktorientierte F&E-Projekte;
Die Gründung und den Aufbau von Start-ups;
Den Wissens- und Technologietransfer.

Die F&E-Projektförderung steht grundsätzlich allen Disziplinen wissenschaftsbasierter Innovationen offen. Projektgesuche werden nach dem Bottom-up-Prinzip eingereicht. Ausschlaggebend für die Förderung sind der innovative Gehalt und die Aussicht auf eine erfolgreiche Umsetzung im Markt.

Seit August 2010 leitete Klara Sekanina erfolgreich den Aufbau der neuen Struktur als Direktorin der Geschäftsstelle. Dazu gehörte die Begleitung der Vergabe von Fördermitteln im Betrag von jährlich 150 Millionen Franken sowie die erfolgreiche Umsetzung von vier Förder-Sonderpaketen zwischen 2011 und 2013 im Umfang von insgesamt 280 Millionen Franken. Nach der intensiven Aufbauarbeit will sich Klara Sekanina beruflich neu orientieren. Das Präsidium der KTI und das WBF danken KTI-Direktorin Sekanina für ihre Arbeit.

Die Ende 2010 vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) in eine eigenständige Behördenkommission ausgelagerte KTI hatte in den vergangenen Jahren neben der Aufbauarbeit eine bedeutende Zunahme der regulären Fördergesuche sowie vier kurzfristig beschlossene, umfangreiche Sonder-Förderprogramme von insgesamt 280 Millionen Franken zu bewältigen. Dazu gehörten namentlich das Programm zu Bekämpfung der Frankenstärke sowie ein Programm im Energiebereich. Alle Programme konnten trotz hohem Zeitdruck erfolgreich umgesetzt werden.

Die Geschäftsstelle unter Leitung der Direktorin Dr. Klara Sekanina hatte an diesem Erfolg entscheidend grossen Anteil. Klara Sekanina hat sich entschlossen, die KTI aus persönlichen Gründen zu verlassen, um sich beruflich neu zu orientieren. Ihr grosses Engagement und ihr guter Leistungsausweis werden vom Vorsteher des WBF, Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann und vom Präsidium der KTI verdankt. Die operative Leitung wird Frau Sekanina Ende September abgeben; bis Ende Oktober steht sie der KTI beratend zur Seite.

Bis zur Wahl eines Nachfolgers bzw. einer Nachfolgerin wird der Stellvertreter von Klara Sekanina, Andreas Reuter-Hofer, die Funktion des Direktors ad interim übernehmen.

Der Sessel zum Anschnallen

Das Schweizer Startup Noonee aus Zurich hat einen Sessel entwickelt, den man sich anschnallen und über den Hosen tragen kann. Die Zielgruppe dafür sind Industrie- und Fliessbandarbeiter.

noonee bietet mit dem „Chairless Chair“ eine Innovation, die etwa Fabrikarbeitern ermöglicht Rücken und Beine zu entlasten, ohne dass sie dazu einen Stuhl benötigen. Die Unterstützung läuft buchstäblich mit.

the Chairless Chair

Die Erfding von Keith Gunura der Chairless Chairs, die sein Unternehmen Noonee nun vertreibt, ist relativ simpel, aber hoch ausgeklügelt. Eine Art Exo-Skelett aus Aluminium wird an den Beinen und den Schuhen befestigt und ermöglicht so das normale Gehen. Per Knopfdruck lässt sich das Skelett fixieren – damit soll es möglich sein, über längere Zeit zu stehen, ohne viel Energie aufzuwenden.

Keith Gunura möchte seine Chairless Chairs Erfindung am Morgen im Tram als Alltags Gegenstand sehen. Zuerst ist es aber wichtiger, die Erfindung in den grossen Industriebetrieben einzuführen.

In den Handel sollen die Chairless-Chairs frühestens ab 2015 kommen – zu welchem Preis sei noch unklar. Derzeit werden Sie getestet.

Swisscows – die Schweizer Suchmaschine

Swisscows lockt mit besserer Privatsphäre und mit einem andersartigen Bedienkonzept.

Swisscows.ch ist die erste intelligente Antwortmaschine, da sie auf semantischer Informationserkennung basiert und dem Benutzer intuitive Hilfen bei seiner Suche nach Antworten bietet.

erfinder suchmaschine

Swisscows.ch ist die effiziente Alternative für alle, denen Datensicherheit und Persönlichkeitsschutz wichtig sind. Im Gegensatz zu anderen Suchmaschinen hinterlassen die Nutzer bei Swisscows.ch keine Spuren, Swisscows.ch verzichtet sogar auf die Analyse der Besucher. Ihre Themen, IP-Adressen sowie persönliche Angaben werden nicht gespeichert und auch nicht für Zusatzgeschäfte weiterverwendet. Die Server stehen alle in der Schweiz, die Daten gelangen nicht in die Hände von US-Behörden oder anderer Datenschnüffler.

Die Intelligente Data-Cloud-Technologie hilft Suchzeiten zu verringern, da aus der Vielzahl und Menge von Daten rasch und effizient Antworten generiert werden. So ist kein „Suchdenken“ erforderlich, die Technologie führt rasch zu den Antworten, die der Besucher braucht.

Swisscows.ch basiert auf einer innovativen Data-Cloud-Technologie, die nicht über die Suchworte, sondern über den inhaltlichen Zusammenhang der Daten den Sinn erkennt und so die Antworten generiert. Software-Pioniere aus der Schweiz, Deutschland und Russland haben 14 Jahre an dieser semantischen Informationserkennung auf der Grundlage von künstlicher Intelligenz gearbeitet.

Der Nutzer erhält Antworten auf seine Fragen und sinnvolle Verweise auf Angebote und Dienstleistungen. Der Werbetreibende erhält ein günstiges Angebot auf einer Schweizer Plattform für seine Textanzeigen.

Noch basieren die Suchergebnisse auf Microsofts Bing, das soll sich binnen eines Jahres aber mit eigener Indexierung ändern. Das Angebot der Schweizer Hulbee AG ist seit acht Wochen verfügbar.

CTI Swiss Medtech Award 2014:

Die Firma Veinpress GmbH aus Münsingen hat gestern im Rahmen des CTI Medtech Events im Kursaal Bern den mit 10‘000 Franken dotierten CTI Swiss Medtech Award gewonnen. Ausgezeichnet wurde sie für die gemeinsam mit der ETH Zürich entwickelte neuartige Methode zur Messung des zentralen Venendrucks, ohne einen Katheter einlegen zu müssen. Der Preis der Kommission für Technologie und Innovation KTI wurde erstmals mittels Live-Voting der anwesenden Fachleute an eines von drei nominierten Projekten vergeben.

CTI Medtech Event
Gábor Székely, Leiter KTI Medtech, überreichte Orçun Göksel (ETHZ) und Markus Widmer (Veinpress GmbH) den Gewinn in Form eines Schecks über 10‘000 CHF und die Trophäe – ein symbolischer Pfeil aus Valser Quarzitstein. Ihr Projekt wurde von den gut 400 Anwesenden aus der Medtech-Forschung und -Industrie als das Beste der drei nominierten Projekte ausgewählt.

Venendruck rasch und schmerzfrei messen
Der zentrale Venendruck (ZVD) ist in der Medizin ein wichtiger Parameter. Er wird beispielsweise auf Intensivstationen bei gewissen Krankheitsbildern stündlich gemessen. Der ZVD erlaubt Rückschlüsse auf den Füllungszustand des Blutgefässsystems. Dies ist unter anderem bei Blutungen relevant. Heute muss man zur Messung des ZVD einen Katheter einlegen, was schmerzhaft und aufwändig ist und ausserdem die Gefahr von schweren Komplikationen birgt.
In einem KTI-Projekt wurde eine Software für die Ultraschallmessung entwickelt, welche unabhängig von der Untersuchungsperson die Messung des ZVD in Echtzeit ermöglicht. Mithilfe einer elastischen Membran, Olivenöl als schallleitendes Mittel sowie einem Ultraschallmesskopf und -gerät wird der periphere Venendruck gemessen, der mit dem ZVD genau korreliert. Das Prinzip funktioniert gut. Verglichen mit der Messung mittels Katheter beträgt die Genauigkeit 95 Prozent. Das Produkt soll grosse Einsparungen im Gesundheitswesen ermöglichen. Denn das wiederverwendbare Veinpress-System ist nicht nur viel günstiger als ein Einmal-Katheter, sondern verursacht auch keine Komplikationen.

Ebenfalls für den CTI Swiss Medtech Award nominiert waren die Firma Molitis Medica SA mit der Entwicklung einer Glaskapsel für Darmanalysen in der Pädiatrie und das Start-up Unternehmen rotavis AG mit einem neuartigen Bürostuhl gegen Rückenschmerzen.

Die KTI Medtech Initiative
Die KTI Medtech Initiative wurde im Jahre 1997 lanciert und hat seither über 500 Projekte unterstützt. KTI Medtech verfolgt zwei Hauptziele: einerseits die Innovation und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Medizinaltechnik zu unterstützen, und andererseits den Know-how-Transfer zwischen For-schung, Medtech-Firmen, Jungunternehmen und KMU zu stimulieren. 2013 wurden 29 Projekte von der KTI bewilligt und 9.6 Mio. Franken Bundesbeiträge gesprochen.