75 Jahre Teflon

Vor 75 Jahren ist der inzwischen wohl sprichwörtlichste aller Kunststoffe zufällig entdeckt worden, als hitzebeständige Antihaftbeschichtung für Bratpfannen und Kochtöpfe wurde er aber erst ab den 1950er verwendet.

Teflon ist kein Nebenprodukt der Raumfahrt, wie oft behauptet, sondern wurde bereits 1938 von dem Chemiker Roy Plunkett entdeckt. Als Plunkett auf der Suche nach Kältemitteln für Kühlschränke mit Tetrafluorethylen (TFE) experimentierte, entdeckte er in seinem Reaktionsgefäß „farblose Krümel“.Tetrafluorethylen wurde zu PTFE polymerisiert. Nach seinem Entdecker heißt das noch heute gebräuchliche Herstellungsverfahren Plunkett-Verfahren. Dabei wird die Polymerisation bei hohem Druck mit Peroxiden gestartet. Roy Plunkett erhielt am 4. Februar 1941 das am 1. Juli 1939 beantragte US-Patent mit der Veröffentlichungsnummer US2230654 A auf das „Polytetrafluorethylen“, kurz: PTFE; der Name Teflon wurde erst später geprägt. 1943 wurde der Kunststoff zum ersten Mal praktisch eingesetzt – als Korrosionsschutz für Behälter, in denen beim Bau von Atomwaffen im Rahmen des „Manhattan-Projekts“ Uranhexafluorid gelagert wurde. Erst nach dem Krieg begann der Siegeszug von PTFE als Beschichtungs-, Dichtungs- oder Isoliermittel.

teflon
Plunkett wurde vielfach ausgezeichnet, 1985 sogar in die „Hall of Fame“ der Erfinder aufgenommen.

Die bekannteste Anwendung ist sicherlich die Antihaft-Beschichtung in Pfannen und Töpfen. Sie selbst haftet, weil das Metall der Pfanne angeraut wird, beispielsweise mechanisch durch Sandstrahlen oder chemisch durch Säuren. Danach wird das PTFE mit Druck aufgetragen und so von den zahllosen kleinen Unebenheiten der Pfanne festgehalten. Die Bindung erfolgt somit mechanisch und nicht chemisch, weshalb die Oberfläche meist nur wenig kratzfest ist. Die Oberseite der Beschichtung bleibt jedoch glatt und verhindert so das Anbacken des Gargutes.

Viele Anwendungen gibt es aber auch im industriellen Bereich, als Antihaft-Beschichtung in der Textilindustrie oder in Formen bei der Kunststoffbearbeitung und in der Dachsanierung als Dachbeschichtung mittels einer elastischen Acryldispersionsbeschichtung.

Im Zusammenhang mit Teflonpfannen wird häufig ein Verdacht auf krebserregende Substanzen in der Beschichtung geäußert. Die gefährlichen fluorierten Verbindungen treten allerdings nur bei starker Überhitzung auf (je nach Quelle ab 202 °C bis 360 °C). Daher sollte eine Pfanne nicht länger als drei Minuten leer erhitzt werden. Bei Induktionsherdplatten rät das Bundesinstitut für Risikobewertung von der Erhitzung leerer Pfannen ab, da diese zu schnell die kritische Temperatur erreichen.

Link Tipps:

Zeit Wissen vom 03.02.2016
n24.de – Ein Kunststoff wie eine Wundertüte
– Deutschlandradio Kultur – Siegeszug einer zufälligen Entdeckung

9. November ist der Tag der Erfinder

Heute am 9. November ist „Tag der Erfinder“. Die Gründer des Erfinderladens in Berlin Marijan Jordan und Gerhard Muthenthaler, haben diesen Tag ins Leben gerufen vor 10 Jahren, um Erfindern europaweit Mut zuzusprechen und Ansporn zu geben, ihre Ideen auch wirklich in die Tat umzusetzen. Der Tag der Erfinder wird dieses Jahr bereits zum zehnten Mal gefeiert.

Der Tag der Erfinder richtet sich an alle Kreative, Denker und Tüftler, die unsere Gesellschaft mit ihren Ideen unterstützen.
„Der „Tag der Erfinder“ soll jedem, der eine Idee hat, von der er denkt, dass sie gut ist, den Mut geben, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Natürlich nicht unbedingt in eine Talkshow, sondern eher zu einem kostenlosen Patensprechtag, wie er vielerorts angeboten wird.

Natürlich ist auch die Wirtschaft gefragt. Viele heute bekannte Unternehmen gäbe es nicht ohne einen Erfinder mit einer visionären Idee und Mut zur Umsetzung.“, so die Erfinder und Gründer des Erfinderladens.

tag-der-erfinder

Heute ist Tag der Erfinder – die beste Gelegenheit also, dass Ihr eure Ideen endlich mal in die Tat umsetzt.
Grund genug für Google um heute zum Tag der Erfinder – weltweit ein Video-Doodle zu schalten.


Grund genug für Google um heute weltweit ein Video-Doodle zu schalten.

Link Tipps:
Wissenschaft und Technologie – Indikatoren
Erfinderladen
Erfinderberatung
Tag der Erfinder
Tag der Erfinder in den Medien

Dyson DC63 mit Doppelzyklonen Technologie

Der DC63 ist der neueste und kleinste Dyson Staubsauger mit einem Doppelzyklonensystem. Mit rund 4,7 kg Gewicht und der Grösse eines A4-Blattes verfügt er über die Leistung eines grossen Staubsaugers.

Dyson Ingenieure haben die Technologie beim neuen DC63 so weit komprimiert, dass er auf einem A4-Blatt Platz hat. Dabei wurden jedoch keine Abstriche bei der Leistung gemacht. Möglich macht dies der neue Dyson Digital V4 Motor, dank dem die Saugleistung eines grossen Staubsaugers erreicht wird. Der Motor ist bis zu 30 % leichter und bis zu
30 % kleiner als herkömmliche Motoren mit Kohlestiften. Neu verfügt der kleinste Dyson Staubsauger über die Doppelzyklonentechnologie. Dabei arbeiten zwei Zyklonenreihen gleichzeitig, um den Luftstrom zu erhöhen. Auf diese Weise können mehr mikroskopisch kleine Staubpartikel aufgenommen werden. Zudem ist er mit einer neuen, umschaltbaren Bodendüse mit Saugkraftregulierung für alle Bodenbeläge ausgestattet.

crose

Der kleinste und leiseste Bodenstaubsauger von Dyson
Dank des kompakten Dyson Digital Motor ist der DC63 lediglich 4,7 kg schwer. Aber es steckt noch mehr in ihm. Denn die Dyson Ingenieure waren nicht nur aufgefordert, den kompaktesten Dyson Staubsauger zu entwickeln, sondern gleichzeitig auch einen leisen. Und das, ohne Abstriche bei der Leistung zu machen. Die Ingenieure veränderten den Ton, indem sie die Luftströme verbesserten. Jede Ecke, die der Luftstrom passiert, wurde so optimiert, dass die Luft auf möglichst wenig Widerstand stösst. Zudem justierten die Ingenieure die Motorausrichtung und verfeinerten so den Luftstrom im Inneren der Zyklone. Mit diesen Schritten machten sie den DC63 hörbar leiser.

Dyson DC63 - erfinderladen
Der Erfinder – James Dyson sagt zur neusten Erfindung: «Die Investition in unsere Technologien bedeutet, dass wir kompaktere und effizientere Maschinen entwickeln können. Mit dem Gebrauch von Digitalmotoren haben wir eine Maschine konstruiert, die kleiner und leiser ist und trotzdem leistungsstark.»
Der Dyson DC63 ist ab sofort für CHF 699.50 (UVP) in der Schweiz erhältlich.

Über Dyson
Dyson definiert sich als Ingenieursunternehmen. Rund 1700 von über 4600 Mitarbeitenden weltweit sind Ingenieure und Forscher. Pro Woche investiert Dyson 3 Millionen Pfund in die Forschung und Entwicklung. Dieses Wissen in den Bereichen Mechanik, Elektrizität, EMC, Mikrobiologie, Thermik, Chemie, Akustik und Softwareentwicklung erlaubt die Entwicklung neuer Produkte, um Bestehendes zu verbessern. Dyson hat über 1100 Patente und entsprechende Weiterentwicklungen für über 150 verschiedene Erfindungen. Von 1993 bis 2012 wurden in 50 Ländern rund 48 Millionen Staubsauger verkauft.

200. Geburtstag von Henri Nestlé

Nestlé: Eine Schweizer Erfolgsgeschichte seit 1866…
Einem gebürtigen Frankfurter Erfinder mit unternehmerischem Tatendrang hat der führende Nahrungsmittelanbieter der Welt – Nestlé – seinen Namen zu verdanken.
Er ging nach einer Apothekerlehre in die Schweiz und legte dort den Grundstein für eine bemerkenswerte Karriere.

Kaum jemand in der Schweiz weiss, dass Henri Nestlé, der Vater des Lebensmittel-Imperiums, am 10. August 1814 als Heinrich Nestle in Frankfurt a. M. geboren wurde und erst 60 Jahre später, längst nach seinem unternehmerischen Durchbruch, in der Schweiz eingebürgert wurde, wo er den eigenen Namen mit einem Accent versah.

heinrich-nestle

1867 gelang ihm mit der Erfindung „seines Kindermehls“ der Durchbruch – und der Unternehmer wurde zu einem Pionier der Lebensmittelindustrie. Seine Säuglingsnahrung rettete vielen Babys, die nicht gestillt werden konnten und andere Ersatznahrung nicht vertrugen, das Leben.

nestle - 200 Jahre

Seit der Entwicklung des „Kindermehls“ wandelte sich Nestlé vom Tüftler zum erfolgreichen Unternehmer. Dabei bewies er auch Gespür für das, was wir heute als Marketing bezeichnen. „Er war seiner Zeit weit voraus, etwa indem er seinen eigenen Namen im Unternehmen prominent platzierte“, sagt Nestlé-Archivar Pfiffner. Von Anfang an hatte er den Erfolg seines Produktes und seiner Firma mit seiner Person verbunden. „Er garantiert für die Qualität seines Kindermehls mit seinem eigenen Namen“, ergänzt Pfiffner.

Binnen weniger Jahre gelang es Henri Nestlé, eine Weltmarke zu kreieren. Eine solche braucht heutzutage auch ein eigenes Logo. Nestlé hat das jedoch schon vor knapp 150 Jahren verstanden: Also nahm er das kleine Nest (Nestle) aus dem Familienwappen, bei dem ein Vogel in einem Nest sitzt. Allerdings veränderte er es, um einen Bezug zwischen Logo und „Kindermehl“ zu schaffen. So setzte er in das Nest drei Jungvögel, die von einem Muttertier gefüttert werden.

Die inzwischen weltweit agierende Fa. Nestlé gehört heute zu den größten und kommerziell erfolgreichsten Unternehmen im Nahrungsmittelbereich.
Allein in der Schweiz zählt Nestlé beinahe 9000 Mitarbeiter, über 80 Nationalitäten, ein internationales Forschungszentrum (NRC), 10 Verteilzentren, 8 Fabriken, 3 Produkt-Technologie Zentren (PTC) sowie ein Exzellenz-Zentrum für Schokolade (CCE) – und dies in 16 der 26 Kantone der Eidgenossenschaft.

100 Jahre Ampel Erfindung

Rot, Gelb, Grün!
Die Verkehrs-Ampel wird 100 Jahre alt – und es wird sie weiter geben.
Jede Erfindung hat Ihre eindeutige Geburtsstunde. Die erste Verkehrsampel, wurde in Betrieb genommen am 5. August 1914 in der US-Stadt Cleveland. Sie beruhte auf einer Signalnotlösung, die sich ein genervter Polizist für „seine“ Kreuzung ausgedacht hatte. Zehn Jahre später leuchtete auch eine auf dem Potsdamer Platz in Berlin, wo heute noch deren Nachbau steht.

100 Jahre Ampel

Das Ampel Konzept verbreitete sich in rasendem Tempo um die Welt – vor allem, weil es günstig war.
Auch wenn sich viele Autofahrer über lange Rotphasen ärgern. Statistisch gesehen verbringt jeder Deutsche etwa zwei Wochen seines Lebens mit Warten auf die Grünphase.
Deutschlandweit sind es aktuell laut dem Ampelhersteller Siemens 1,5 Millionen Lichtsignalanlagen im Einsatz.
Rund jeder dritte Autofahrer hält viele Ampeln für überflüssig. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Innofact im Auftrag von Autoscout 24 hervor. Demnach wünschen sich 39 Prozent der Befragten dagegen mehr Kreisverkehre. Mehr als jeder Zweite (53 Prozent) bemängelt außerdem, dass manche Ampeln durch viel zu kurze Grünphasen regelmäßig Stau verursachten. Und 45 Prozent nervt es, dass sie oft an einer roten Ampel warten müssen, obwohl der Weg frei wäre.

Bei Rot über die Ampel gefahren und dabei geblitzt worden?
Strafen für Rotlichtsünder: Missachtet ein Autofahrer eine rote Ampel, kassiert er nach dem neuen System in Deutschland mindestens einen Punkt. Leuchtet die Ampel länger als eine Sekunde rot oder es kommt zu einer gefährlichen Situation, sind es zwei Punkte. Auch Radfahrer, die eine rote Ampel missachten, können einen Punkt erhalten.

Die Verkehrs-Ampel ist wieder eine Erfindung die so selbstverständlich in unserem Leben teilnimmt.

Dyson Innovations-Event

Am Dyson Innovations–Event präsentiert der Dyson Ingenieur Nick Schneider vom Forschungszentrum in Malmesbury (UK) die neuesten Dyson Errungenschaften und erklärt den Innovationsprozess bei der Entwicklung. Anschliessend erhalten Sie die Gelegenheit, die neusten Dyson Technologien ausführlich zu testen.

Es erwarten Sie kurzweilige Experiment-Inseln mit Technik–Insights. Diese veranschaulichen unter anderem die neue Generation Air Multiplier Ventilatoren ohne Propeller, unsere kabellosen Staubsauger mit dem Dyson Digital Motor und unsere Cinetic Staubsauger mit vibrierenden Zyklonenspitzen.

dyson event zürich 2014

Ort: Historische Maschinenhalle der ehemaligen Brauerei Hürlimann
Adresse: B2 Hotel, Brandschenkestrasse 152, 8002 Zürich
Datum: Mittwoch,14. Mai 2014
Veranstaltungsbeginn: 14.00 Uhr und 17.30 Uhr (bitte Zeit angeben)
Veranstaltungsende: 22.00 Uhr

An-/Abmeldung:
Bis 7. Mai 2014 per E-Mail an daniele.mueller@dyson.com.
Es besteht die Möglichkeit eines persönlichen Interviews mit dem Ingenieur. Bei Interesse bitte im E-Mail vermerken.
Wir freuen uns, mit Ihnen einen Anlass ganz im Sinne des Innovationsgeistes und der modernen Technologie zu erleben.

Erfindung der Woche: Bee-King Duellpuzzle

Alle Knospen sind am Wochenende geplatzt und ein buntes Blütenmeer erfreut unsere Sinne. Nicht nur wir, sondern auch die fleißigen Bienchen erfreuen sich nach dem kargen Winter am süßen Nektar und sind ganz aus dem Häuschen. Dass da um die ein oder andere besonders schöne Blüte schon mal ein Zank ausbrechen kann, ist keinem Bienchen zu verübeln. Im Gegenteil, denn genau dies gab dem Erfinderduo Jordan Muthenthaler die Inspiration für das Duellpuzzle Bee-King!

marijan jordan - gerhard muthenthaler

Bee King ist ein Puzzel, dass man nicht allein im einsamen Kämmerlein vor sich hinlegt, sondern gegeneinander spielt. Mit den Startteilen, auf die jeweils ein Bienchen gedruckt ist, fängt das um die Wette puzzeln an. Nun liegt es an jedem der zwei Spieler so schnell wie möglich sein Spielbereich in Form des Buchstabens F zu legen. Dass es da bei den 72 blumigen Teilen wild wie in einem Bienenstock zugegen kann, ist dabei nicht ausgeschlossen.

bee king - jordan muthenthaler
Da die Puzzelteile vom Bee King mit wilden Frühlingsblumen gemustert sind und das Spiel nur aus Randteilen besteht, ist es auch für die kleineren Puzzel-Freunde, bzw. Puzzel-Gegner geeignet.

2

Falls auch Du Dich im Puzzeln duellieren möchtest, so findest Du das Bienenköniglegespiel für 14,95 Euro in unseren Erfinderläden und selbstverständlich auch in unserem Onlineshop.

Limmex gewinnt Swiss Excellence Product Award

Limmex gewinnt mit seiner Schweizer Notruf-Uhr den «Swiss Excellence Product Award». Dieser wird von der Swiss Excellence Stiftung verliehen und zeichnet Produktinnovationen aus, die Marktreife erlangt haben und eine hohe Wertschöpfung aufweisen. Der Award ist für Limmex bereits die fünfte Auszeichnung in diesem Jahr.

limmex-2013

Swiss Excellence Stiftung fördert technische Innovationen
KMUs zu unterstützen – dies ist das Ziel der Stiftung Swiss Excellence. Machen diese Firmen doch laut Bundesamt für Statistik mehr als 90% der Schweizer Unternehmen aus und tragen massgeblich dazu bei, den Wirtschaftsstandort Schweiz wettbewerbsfähig zu halten. Mithilfe von Experten verschiedener Fachrichtungen unterstützt die Stiftung Unternehmen bei technischen Innovationen und verlieh dieses Jahr erneut den «Swiss Excellence Product Award» mit den Kriterien Einzigartigkeit und Innovationsgehalt sowie Nachhaltigkeit, Marktchancen und Personalstruktur. Limmex gehört zu den ausgezeichneten Unternehmen: «Mit ihrer einzigartigen, technisch anspruchsvollen und qualitativ hochstehenden Innovation stärkt die Firma Limmex AG den Industriestandort Schweiz,» lautet das Urteil der Jury.

Notruf-Uhr mit integrierter Telefonfunktion
Die Limmex Notruf-Uhr wurde in der Schweiz entwickelt und wird im Herzen der Schweizer Uhrenindustrie produziert. Auf Knopfdruck wählt die Uhr individuell hinterlegte Nummern – etwa von Familienmitgliedern, Freunden oder auch einer Notrufzentrale – nacheinander so lange an, bis jemand antwortet. Innerhalb kurzer Zeit hat sich die Limmex-Uhr in verschiedenen Bereichen als Lösung für die persönliche Sicherheit etabliert, etwa für Sicherheitsdienste, Sportler, Kinder, Menschen mit gesundheitlichen Problemen und selbständig wohnende ältere Menschen. Die Notruf-Uhr kann dank technischer Weiterentwicklung ab sofort nicht mehr nur in Europa, sondern auch in Nord- und Südamerika sowie Asien eingesetzt werden.

limmex innovation
Umfassende Vorteile gegenüber herkömmlichen Notrufsystemen
Der hohe Innovationsgehalt zeichnet sich durch die umfassenden Vorteile der Limmex Notruf-Uhr gegenüber herkömmlichen Notrufsystemen aus. Zum einen überzeugt die Uhr durch ihre Einfachheit: Ein einziger Knopfdruck genügt, um Hilfe anzufordern. Sie braucht keine Festinstallation und kann so überall, drinnen wie auch draussen verwendet werden. Dank besonderer Wertlegung auf Design ist die Notruf-Uhr nicht als Notrufgerät erkennbar. So bietet sie Sicherheit, ohne Lebensstil und -qualität einzuschränken oder Nutzer als hilfsbedürftig zu kennzeichnen.

Bereits der fünfte Preis im Jahr 2013
Limmex blickt bereits heute auf ein erfolgsreiches Jahr 2013 zurück. Eine Bestätigung hierfür sind die zahlreichen Auszeichnungen. Im Februar gewann Limmex den Hauptpreis des «M2M-Challenge» am Mobile World Congress in Barcelona, im Frühjahr den renommierten «Red Dot Design Award». Es folgten die Verleihung des Qualitäts-Labels «SEF.HighPotential» durch das Swiss Economic Forum sowie der Swisscom Business Award im September 2013. «Die Auszeichnung des Swiss Excellence Product Award ist nicht nur eine Bestätigung für den Innovationsgehalt und die Wettbewerbsfähigkeit des Produkts Limmex Notruf-Uhr, sondern auch eine Bestätigung für die Arbeit des gesamten Teams, ohne das es dieses Produkt nicht geben würde», freut sich Martin Reber, Geschäftsführer der Limmex AG.

Über Limmex AG
Limmex AG entwickelt, produziert und vermarktet Lösungen im Bereich Personensicherheit. Dabei wird Schweizer Uhrenhandwerk mit einem intelligenten Notrufsystem verbunden. Auf Knopfdruck wählt die Limmex-Uhr individuell hinterlegte Nummern – etwa von Familienmitgliedern, Freunden oder auch einer Notrufzentrale – nacheinander so lange an, bis jemand antwortet. Innerhalb kurzer Zeit hat sich die Limmex-Uhr in verschiedenen Bereichen als Lösung für die persönliche Sicherheit etabliert, etwa für Sicherheitsdienste, Sportler, Kinder, Menschen mit gesundheitlichen Problemen und selbständig wohnende ältere Menschen. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Zürich, die Produktion im Herzen der schweizerischen Uhrenindustrie.

Erfindung der Woche: doosh – die Duschkopf Revolution

In bester Gesellschaft mit anderen prominenten Erfindern von Bud Spencer über Marlon Brando bis hin zu Mark Twain hat auch TV-Tausendsassa Stefan Raab in jahrelanger Tüftelei zwei Alltagsprobleme seiner Mitmenschen durch eine pfiffige Erfindung gelöst:

Duschen, ohne die Haare dabei nass zu machen – jeder Langhaarträger kennt das Elend, sich z.B. vor der Arbeit oder dem Schlafengehen nur kurz abduschen zu wollen, ohne danach die Haare stundenlang trocknen zu müssen. Doch trotz jahrelanger Übung misslingt der Versuch eigentlich immer: Entweder spritzt das Wasser von den Wänden auf den Kopf oder wir sind beim Abduschen kurz unaufmerksam und schon haben wir unseren Scheitel erwischt. Die Haarpracht wird mühevoll zusammengebunden oder wir verrenken uns in einer unmöglichen Haltung, um dem Wasser mit dem Kopf auszuweichen, aber den Rest des Körpers zu benässen. Dabei riskieren wir höchstens Nackenstarre und Hexenschuss. Wer sich also kein Badehäubchen aufsetzen will, ist auf den Doosh angewiesen – der Duschkopf mit Köpfchen macht das haartrockene Duschen zum Kinderspiel.

doosh

Schlüge es nicht auf Kreislauf und Geldbeutel, würden wohl alle Menschen lieber baden als zu duschen. Das wohlige Gefühl, komplett von Wasser bedeckt zu sein, lässt sich aber mit einem handelsüblichen Duschkopf kaum erreichen. Wir halten den punktgenauen Strahl ständig in Bewegung, um den ganzen Körper abzubrausen, aber wenn die eine Körperhälfte warm ist, friert die andere bereits wieder. So verkommt das, was eigentlich Entspannung pur sein sollte, zum hektischen Fuchteln mit der Handbrause.

doosh erfindung
Der Doosh löst auch dieses Problem und macht das Duschen so angenehm wie ein Schaumbad mit Kerzenschein und Sekt – ohne die benannten Nachteile: Auf Nackenhöhe eingestellt und als stationärer Duschkopf benutzt, reicht der Doosh über beide Schultern ohne wie eine reguläre Brause im Rücken zu stören. So wird der Dooshende komplett in Wasser eingehüllt, der Kopf aber trocken gelassen. Die Werbetexter sprechen von einem „Wasservorhang“, doch der Doosh strickt mit seinen 204 Düsen vielmehr einen wohligen Bademantel aus Wasserstrahlen, in den man sich hinein kuschelt. Das ist Wellness pur! Mit einem Knopfdruck lässt sich der Wasserstrahl zusätzlich wie bei einem herkömmlichen Duschkopf konzentrieren, um so auch die Haare waschen zu können.

Raab StefanDie Idee kam Stefan Raab an einem Grillabend. Die Frauen ärgerten sich darüber, dass die Haare oft unbeabsichtigt nass werden, wenn sie sich nur mal entspannt abduschen möchten. Die Männer störte die fehlende Strahlbreite der gängigen Duschköpfe. Dieses Problem galt es zu lösen. Stefan Raab nahm die Herausforderung an.

Ihm war schnell klar, welches Design und welche technischen Features der Duschkopf haben sollte. Im Baumarkt besorgte er Duschköpfe, Kunststoff, Powerknete, Dämmmaterial und Schleifpapier und machte sich an die Arbeit. Nach insgesamt drei Jahren Entwicklungszeit entsprach Doosh seinen Vorstellungen von Design und Funktion. Und er meldete die Erfindung weltweit zum Patent an.

Ab jetzt ist doosh auch im Erfinderladen erhältlich!

Popcornloop – die Popcorn Innovation

Wir geben Unmengen an Geld für riesige 3D-Fernseher mit einer Bildqualität aus, die so gut ist, dass uns die Wirklichkeit im Vergleich dazu irgendwie unrealistisch vorkommt. Jede Ecke unseres Wohnzimmers bestücken wir mit einem Dolby-Digital-5.1.-THX-Surroundsystem, das Geräusche hörbar macht, die in der Natur gar nicht existieren. Wir suchen nach der perfekten visuellen und auditiven Nachbildung des Kinoerlebnisses. Wieso aber fühlt sich ein Filmabend nie wirklich nach HeimKINO an? Irgendetwas scheint zu fehlen… Ist es vielleicht das unentwegte Geplapper von Amateur-Kommentatoren während des Films? Das grunzende oder quiekende Lachen derjenigen Zuschauer, die für jeden Kalauer zu haben sind? Oder ist es der 2,05 m große Basketballspieler mit turmhoher Afrofrisur, der sich sicher auch dieses Mal wieder vor uns setzt? Das fehlende, besondere Etwas, das uns die Unterhaltungselektronik nicht bieten kann, ist einfach: POPCORN!

Popcorn ist der eigentliche Stoff, aus dem Filmerlebnisse gemacht sind. Schon beim Betreten eines Kinos lockt uns der süße Duft von Karamell und geröstetem Mais vor die riesigen Popcornmaschinen, wo wir durch Glasscheiben wie Kinder am Süßwarenstand beobachten, wie hell beleuchtet, Unmengen des gelben Goldes umher gewälzt werden. Der Anblick all dieser kleinen, klebrigen Glücksmomente lässt uns das Wasser im Munde zusammenlaufen und wenn wir wieder zu uns kommen, sitzen wir bereits mit einer riesigen Tüte im Kinosessel. Wir umklammern sie, drücken sie an die Brust wie ein geliebtes Kind. Wir geben vor, mit unseren Freunden teilen zu wollen, aber wann immer sich eine Hand nach dem Popcorn ausstreckt, möchten wir nach ihr schlagen und unser Herz macht Freudensprünge, wenn die Tüte nach dem Durchreichen wieder zu uns zurückkehrt und nicht so viel leerer ist wie wir befürchtet hatten.

Der Film ist nur ein flüchtiges Medium, das einen vagen Eindruck hinterlässt – Popcorn dagegen erfahren wir mit allen Sinnen und in Form bleibender Eindrücke an unseren Hüften. Selbst nach dem Leeren der Tüte suhlen wir uns weiterhin im honigartigen Nachgeschmack, der unseren Gaumen bedeckt (und egal wie groß die Tüte war – zumeist schon nach Werbung und Vorschau zu Beginn des Films ist diese komplett geleert). Unsere Zunge tastet Zähne, Lippen und jeden Winkel des Mundes ab, um das orgastische Gefühl des Zuckerrausches noch einmal zu erleben. Könnten wir ungesehen und ohne etwas zu verpassen den Kinosaal verlassen, würden wir gleich noch eine Packung kaufen und so ginge es weiter, bis wir an Überzuckerung stürben. Nicht ohne Grund gibt es keine treffende sprachliche Bezeichnung für die Einzahl von Popcorn. Die Portionsangabe besteht aus „Tüten“ und „Schüsseln“ oder „Händen voll“ und genauso wollen wir es.
Wie nur können wir diesen Genuss auch zu Hause erfahrbar machen? Wie Heroinsüchtige im Methadonprogramm versuchen wir Popcorn durch Chips, Gummibärchen oder andere Snacks zu ersetzen, aber schon nach dem ersten Bissen bereuen wir die Entscheidung, nicht doch ins Kino gegangen zu sein.

popcornloop - erfinderladen.de

popcornloop – erfinderladen.de

Welche Möglichkeiten also haben wir, um Kinopopcorn herzustellen?
Lösung 1: Mikrowellenpopcorn
Wir kaufen bunte Verpackungen mit einem Inhalt, der angeblich aus Puffmais-Körnern besteht (den wir aber nie vor der Zubereitung sehen!) und stellen diese komplett in die Mikrowelle. Da wir gelernt haben, dass man Verpackungen nicht erhitzen darf, nehmen wir unwillkürlich an, dass giftige Inhaltsstoffe mit dem Mais erhitzt werden und das Ergebnis eigentlich nur dafür taugt, um Krebsgeschwüre zu züchten. Wenn wir das Mikrowellenpopcorn auch nur eine halbe Sekunden zu lange drin lassen oder die Packung nicht fachgerecht auseinandergefaltet haben, finden wir unsere Ängste anschaulich bestätigt: Aus dem stinkenden, beißenden Rauch, der uns aus dem Garraum entgegen schwillt, schält sich ein verkohlter Klumpen schwarzer Asche, der die ganze Wohnung tagelang verpestet. Selbst wenn das Experiment „gelingt“, kann das Ergebnis nie überzeugen: Wir schütteln und schütteln, doch trotzdem hat sich der Zuckerersatz ungleichmäßig verteilt und beim Verzehr wechseln sich übersüße Klumpen mit bleichem Füllmaterial ab, das nach gar nichts schmeckt. Wir erwarten knusprige Popcörner, aber aufgrund seiner schaumstoffartigen Konsistenz taugt das Mikrowellenpopcorn allenfalls als Füllmittel für zerbrechliche Pakete, nicht aber als Nahrungsmittel. Dieser Unterschied zum echten Popcorn macht unser Leid ungleich größer, da unsere Vorfreude jäh enttäuscht wurde und wir uns voll Bitterkeit daran erinnern, wie gut es doch im Kino schmeckt.

Lösung 2: Supermarktpopcorn
Stets in den unteren Regalfächern verstaut, ist Supermarktpopcorn so billig, dass eigentlich nicht einmal die bedruckte, überlange Verpackung zu diesem Preis zu haben sein dürfte, geschweige denn hochqualitatives Popcorn. Beim Essen merken wir bereits beim ersten Bissen wieso – nur die Hälfte des Inhalts der Tüte ist überhaupt „genießbar“, weil der Rest aus rohen Körnern, Bruchstücken und undefinierbaren Einzelteilen aus dem Produktionsprozess besteht. Wir durchsuchen die Packung nach den wenigen Popcorn-Flocken, die halbwegs so aussehen wie wir es vom Kinopopcorn gewöhnt sind und wundern uns dennoch, wieso die Farbe eher Gelb als Golden ist und woher der seltsam chemische Beigeschmack kommt. Auf der Packung erwarten wir als Inhaltsstoffe lediglich Mais, Zucker und Öl, doch beim Blick auf die Zutatenliste ahnen wir schnell, dass die überlange Verpackung aus Platzgründen gewählt wurde: Min. 1795 kryptische Zutaten aus den Giftschränken der Lebensmittelindustrie wurden in unserem Popcorn verarbeitet und wir sind sicher, ob es nicht Überschneidungen zwischen der Herstellung der Plastiktüte und der des Inhalts gibt. Von Farb- über Konservierungsstoffen bis hin zu den berüchtigten „E“s finden wir alles vor, was das Herzinfarktrisiko begehrt.

Lösung 3: Selbst machen
Wir geben Maiskörner in Töpfe und Pfannen, das glühend heiße Öl spritzt uns entgegen und die Hälfte der Körner springt beim Aufplatzen aus der Pfanne. Sobald wir das Elend durch das Aufsetzen eines Deckels zu verhindern versuchen, ist das Popcorn auch schon angebrannt. Hierbei reicht ein einziges, angesengtes Maiskorn, um die ganze Schüssel zu ruinieren.
Danach rutscht wie bei einem Kuchen aus dem umgestülpten Kochgeschirr ein zusammenklebender Klumpen auf den Teller, der die Form unseres Topfes hat. Nach dem ersten Geschmackstest würgen wir und ohne Umschweife wandert der ölige, fettige, verbrannte Geschmacksschock in die gelbe Tonne (weil wir das Ergebnis eindeutig nicht für Biomüll halten).

popcornloop - erfinderladen

popcornloop – erfinderladen


Wir sind sicher, dass sich auf Wikileaks ein Dossier finden lässt, das beweist, dass Heimkinogänger das Opfer einer weltweiten Verschwörung von Filmkonzernen und Kinobetreibern sind, die zu verhindern versuchen, dass leckeres Heimpopcorn hergestellt wird, damit wir weiterhin mehr Geld für die Süßspeise als für den eigentlichen Film ausgegeben. Doch so wie die erste Popcornmaschine im Jahre 1893 bei der Weltausstellung in Chicago als Wunderwerk der Technik für Aufsehen sorgte, ist der POPCORNLOOP das Zepter des Widerstands gegen diese verbrecherische Praxis im 21. Jh.:
Mikrowellen- und Supermarktpopcorn führen regelmäßig zu Feueralarm und Geschmacksnervenzusammenbrüchen. Perfektes Popcorn gibt es nur in Handarbeit – Mit dem Popcornloop wird Ihr Heimkinoerlebnis perfektioniert!

Was wie eine Mischung aus Rückenkratzer und Badehäubchen aussieht, ist ein ausgefuchstes Werk der Technik. Der hitzebeständige Stab dient dem Rühren des Popcorns unter Abdeckung durch die textile Haube, die über den Rand eines Kochtopfes gestülpt wird. [Die Zubereitung ist kinderleicht: Öl erhitzen, eine festgedrückte Schicht Puffmaiskörner hinzugeben und mit Zucker und Vanillezucker verfeinern. Unter beständigem Rühren zubereiten, bis alle Körner gepoppt sind.]

Die Erfindung verhindert Ölspritzer, das Herausspringen des Popcorns, das verbrennen und das Austreten von zu viel Feuchtigkeit. Das Popcorn wird knusprig, aber nicht trocken. Durch beständiges Rühren wird ein Anbrennen verhindert und die gleichmäßige Beschichtung des Popcorns mit Zucker und Öl gewährleistet.
Das Ergebnis ist außen knuspriger Flockenmais, der mit einer hauchdünnen Schicht aus goldgelbem, karamellisiertem Zucker glasiert wurde. Der Popcornloop lässt selbst das Kinopopcorn alt aussehen – das handgemachte Popcorn ist stets frisch, beim Essen noch warm und enthält keine Inhaltsstoffe, die Sie nicht selbst bestimmt haben. Diese Erfindung hat den Oscar verdient!

Popcornloop gibt es im erfinderladen für 21,95.- Euro.