Schweizer Erfindung macht das Handy zum Mikroskop

Das Zürcher ETH Spin-off Scrona hat ein Mikroskop für die Hosentasche entwickelt. Das Gadget namens µPeek kann mit iPhones und Android-Smartphones gekoppelt werden. Der griechische Buchstabe µ ist das Symbol für «Mikro» und wird wie «Mi» ausgesprochen.

scrona
Gegründet wurde das Unternehmen Scrona von Patrick Galliker, Julian Schieder und Martin Schmid. Sie haben zusammen bereits eine 3-D-Nanodruck-Technologie erfunden, die eine 1000-fach höhere Auflösung als bei konventionellen Geräten ermöglicht. Sie suchten nach einem Weg für mobiles demonstrieren von Ihrer 3-D-Druck Innovation. So ist die Idee vom µPeek entstanden.

Das Mikroskop des Schweizer Startup Scrona unterscheidet sich grundlegend von anderen Mikroskopaufsätzen auf dem Markt. Denn es ist nicht nur eine Linse zum Anstecken, sondern bietet zusätzlich auch verschiedene Lichtquellen, um das bis zu 350-mal vergrösserte Sujet beim Fotografieren ins richtige Licht zu rücken.

Handy Mikroskop

Zur Betrachtung wird das Objekt einfach auf einem Objektträger platziert und in eine spezielle, mitgelieferte Halterung gelegt. Die µPeek Erfindung lässt sich dann an einem handelsüblichen Smartphone befestigen, die Kombination der zwei Geräte ergibt dann ein leistungsfähiges Mikroskop.

Auf Kickstarter wird gerade Geld für die Produktion eingesammelt. Das Finanzierungsziel von 125’000 Franken wurde bereits überschritten. Für 175 Franken kann man sich noch ein µPeek sichern, es soll dann im Juni 2016 ausgeliefert werden.

Link Tipps:
Scrona
Kickstarter Kampagne
eth zürich

Die milKit Innovation – nie wieder platte Reifen

Vor einem Jahr gewannen Pius Kobler und Sven Rizzotti den STARTUPS.CH – Award. Nach der Firmengründung und einer geglückten Crowdfunding-Kampagne überzeugten die Jungunternehmer diesen Sommer auch die Jury bei Venture Kick. Jetzt bringt das erfolgsverwöhnte Zürcher Startup Sport Components AG die ersten Produkte auf den Markt.

milkit erfindung

Die Jungunternehmer Pius Kobler und Sven Rizzotti haben eine klare Vision: Ihr Startup Sport Components AG soll ein bedeutender Name im Tubeless-Fahrradmarkt werden. Mit innovativen Produkten und einem erstklassigen Service von Bikern für Biker wollen sie Tubeless weltweit zum Standard machen. Darüber hinaus plant das Zürcher Startup innovative Produkte für den weiteren Sportmarkt zu entwickeln. Neue Patente sind bereits angemeldet.

Von der Idee zum Produkt
„Tubeless ist ein geniales System mit vielen Vorteilen. Die Installation und Wartung waren aber bisher mühsam. Nach einem platten Reifen aufgrund ausgetrockneter Dichtmilch wollte ich das System unbedingt in den Griff bekommen,“ erklärt Pius Kobler, Erfinder von milKit und Mitgründer der Sport Components AG. milKit ist ein revolutionäres System zur Installation und Wartung von Tubeless-Reifen. Diese funktionieren ohne Gummischlauch – wie beim Autoreifen – und weisen daher bessere Eigenschaften auf als herkömmliche Reifen. Die Wartung dieser Reifen und der sich ständig darin befindenden Dichtmilch war bisher aufwändig und klebrig. milKit macht Tubeless einfach. Nach nur 18 Monaten Entwicklungszeit und einer intensiven Testphase sind seit kurzem die ersten milKit Produkte weltweit im Online-Handel erhältlich:www.milKit.bike/shop .

milkit Innovation

Von Bikern unterstützt, von Unternehmern ausgezeichnet
Von kräftigem Rückenwind profitierte die Sport Components AG diesen Sommer gleich zweimal. Im Mai führten die Macher von milKit erfolgreich eine Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo durch. 600 Biker aus 36 Ländern unterstützten das Projekt mit insgesamt 30‘000 USD. Im Juli überzeugten Pius Kobler und Sven Rizzotti mit ihrer Idee die Jury der Schweizer Startup-Plattform Venture Kick und erhielten nach durchlaufen der drei Bewerbungsstufen Startkapital in der Höhe von insgesamt 130’000 CHF.

„Wir erhalten sehr positive Feedbacks von Kunden, potentiellen Partnern aus der Bike-Branche und erfahrenen Unternehmern“, erklärt Sven Rizzotti, Mitgründer der Sport Components AG. „Dies motiviert uns, die Weiterentwicklung voranzutreiben. Neue Patente sind bereits angemeldet.“