Lizenzbox-Modell als neues Steuersparmodell

Im Zuge der Steuerstreitigkeiten zwischen der EU und der Schweiz und Liechtenstein werden neue Modelle der Steuerersparnis interessant, die allerdings einer Reform der gesetzlichen Grundlagen bedürfen. Es geht dabei konkret um Erträge aus geistigem Eigentum, sogenanntem Immaterialgütern. Diese sind steuerrechtlich in einigen EU-Ländern, aber vor allem in Liechtenstein und der Schweiz besonders begünstigt. Dieses Modell nennt sich Lizenzbox-Modell.

Wie funktioniert die Lizenzbox?
Als Lizenzbox wird speziell im Unternehmenssteuerrecht die Möglichkeit bezeichnet Erträge aus Immaterialgüterrechten gesondert auszuweisen und niedriger zu besteuern als andere Erträge.
Zu den immateriellen Gütern zählen Patente, Marken und Design, aber auch Software und Datenbanken.
Die Lizenzbox, mit welcher die relevanten Erträge typischerweise nur zu 20 % statt zu 100 % besteuert werden, ist ein gängiges Instrument zum Anlocken bzw. Halten gewisser mobiler Aktivitäten. Etwa zehn EU-Länder haben solche Konstrukte. Solange die Lizenzbox in mindestens einem EU-Staat existiert, ist sie auch für die Schweiz und Liechtenstein ein Thema.

Problematik und Nutzen
Durch die Verlagerung von Wertschöpfungsketten in ein tiefer besteuertes Umfeld kann ein strategischer Vorteil entstehen und die Konzernsteuerquote kann gesenkt werden. Allerdings sind gerade bei internationalen Sachverhalten rechtliche und wirtschaftliche Grenzen gesetzt. Generelle Kosten-Nutzen-Abwägungen über den ganzen Zeitraum der Nutzungsdauer eines immateriellen Gutes, etwa die Kosten der Implementierung, laufende Kosten, sowie Kosten bei Umstrukturierung und die Aufnahme am Markt, das Reputationsrisiko.

Die Lizenzbox in Liechtenstein
Liechtenstein zieht mit: Im Zuge der Totalrevision des Steuergesetzes, welches am 1. Januar 2011 in Kraft trat, wurde in Liechtenstein erstmals die Möglichkeit geschaffen, eine begünstigte Besteuerung von Einkünften aus Forschung und Entwicklung zu erlassen. Um dem europäischen Trend Rechnung zu tragen, sollte daher durch einen Sonderabzug von 80 % der positiven Patenteinkünfte – also des Reinertrags aus der Nutzung oder Verwertung der einzelnen Patente – ein steuerlicher Anreiz geschaffen werden, der Liechtenstein als EWR-Mitgliedsstaat als konkurrenzfähigen Standort attraktiv erscheinen lässt. In Liechtenstein liegt die Lizenzboxen-Besteuerung bei nur 2,5 %.

Die Lage in der Schweiz

Schwieriger als in Liechtenstein verhält es sich in der Schweiz: Bund und Kantone sind gewissen bundesrechtlichen Vorgaben und Einschränkungen unterworfen. Die Kantone haben die verfassungsmässigen Grundsätze der Besteuerung zu beachten. Der Bund kennt keine besonderen Steuerstati und begünstigt in diesem Bereich bisher nur die Prinzipalgesellschaften und die Swiss Finance Branch. Beim Wegfall der Vergünstigungen der kantonalen Steuerprivilegien als Verwaltungsgesellschaften wäre es jedoch fragwürdig, ob die Gesamtsteuersätze in der Schweiz überhaupt noch attraktiv für die bisher kantonal steuerprivilegierten Gesellschaften wären.

Immerhin wurde 2011 im Kanton Nidwalden ein Lizenzbox-System eingeführt, dass eine Besteuerung von 8,8 % vorsieht. Der zweite Knackpunkt in der Schweiz liegt in der Definition der für die Lizenzbox relevanten Erträge. Zentrale Fragen sind dabei: Nur Lizenzgebühren oder auch andere Verkaufserlöse oder gar eingekaufte Immaterialgüterrechte? Typische Lizenzboxen enthalten oft auch Verkaufserlöse auf gewissen nicht patentierten Produkten.


Lizenzbox-Modelle Schweiz und Liechtenstein im internationalen Vergleich

Im Vergleich zu den Lizenzboxen-Modellen der Länder Belgien, Niederlande, U.K. und Spanien ist das Immaterialgüterrecht nicht beschränkt auf die Patente. Das Fürstentum Liechtenstein definiert den Begriff Immaterialgüterrecht nicht weiter, lässt aber die Eigennutzung explizit zum Abzug zu.

Der zentrale Konflikt bei den Lizenzbox-Modellen liegt dabei auf der Hand: Je breiter eine Lizenzbox definiert ist, desto „besser“ ist dies aus Sicht der Standortattraktivität, aber desto höher sind die erwarteten Steuerausfälle im jeweiligen Herkunftsland und desto wackliger ist die internationale Akzeptanz.

Zurzeit gibt die internationale Praxis noch erhebliche Spielräume für die Ausgestaltung einer Lizenzbox. Entscheidend für die Akzeptanz der Lizenzboxen ist die wirtschaftliche Substanz am Ort der Besteuerung.

Steuerspar-Modell IP-Box-Gründung mit Begleitung durch die Innovative Financial Management
Um in den Genuss der niedrigen Steuersätze zu kommen wie sie in Liechtenstein und der Schweiz gelten, ist es notwendig, eine sogenannte IP-Box-Gesellschaft zu gründen. Es wird demnach eine spezielle Objektgesellschaft gegründet, also eine Gesellschaft verlegt für die Markenverwertung in einem Land mit einer „IP-Box“-Regelung. Diese ausländische Betriebsstätte tätigt Einnahmen über IP-Schutzrechte, das sind Marken- Lizenzrechte, Geschmacksmuster, Patente, Gebrauchsmuster, Urheberrechte. Gemäß innerstaatlichem Recht werden Einnahmen von bestimmten IP- Schutzrechten niedrig besteuert. Möglich ist die Gründung einer Liechtensteiner Gesellschaft mit Vergabe einer Sublizenz an eine Schweizer Tochtergesellschaft. So gelangt man in den Genuss der niedrigen Liechtensteiner Steuersätze. Weil das DBA-Netz (Doppelbesteuerungs-Abkommen) in Liechtenstein erst im Aufbau begriffen ist, wird die Erwägung eines Domizils in der Schweiz geprüft, damit die IP-Gesellschaft durch die Sublizenz das umfangreiche DBA-Netz nutzen kann.

Bei diesen teils komplizierten Prozessen hilft das Schweizer Emissionshaus Innovative Financial Management, etwa bei der Gründung von Gesellschaften und anderen Treuhand-Angelegenheiten.

Link Tipps:

Schweizer Emissionshaus Innovative Financial Management
Erfinderhaus Patentvermarktungs GmbH

Der Basel Inkubator

Der Basel Inkubator bietet Spin-offs aus der Universität Basel, der Fachhochschule Nordwestschweiz sowie auch anderen Start-up Firmen:

— Günstige Infrastruktur (Büro- und Laborräume)
— Coaching

Der Basel Inkubator, ( Gründerzentrum ) ein für die Schweiz einmaliges Unterstützungsprogramm, blickt auf erfolgreiche zwei Jahre zurück. Seit Eröffnung vor zwei Jahren nutzen bereits 13 junge Unternehmen aus den Bereichen Life Sciences, Informatik und Nanotechnologien das Angebot. Ihnen stehen im Stücki Business Park in Basel 17 Büroplätze, zwei Labors, repräsentative Meetingräume und eine moderne Büroinfrastruktur zu äusserst günstigen Konditionen zur Verfügung. Das Infrastrukturangebot und die professionelle Begleitung verringern die Risiken, denen junge Firmengründerinnen und -gründer oft ausgesetzt sind.

Basel-Inkubator

Sieben Firmen stammen aus der Universität Basel, zwei aus der Fachhochschule Nordwestschweiz und eine aus dem Basler ETH-Institut «Department of Biosystems Science and Engineering». Bei zwei weiteren handelt es sich nicht um Hochschul-Spin-offs, denn solange genügend Platz vorhanden ist, können sich auch andere Firmen beim «Basel Inkubator» bewerben. Die Jungunternehmer/innen haben im «Basel Inkubator» drei Jahre Zeit, um in ihrer Branche Fuss zu fassen. Sie profitieren von einem intensiven Coaching durch Branchenprofis sowie vom Zugang zum Basler Netzwerk aus Investoren und Insidern der Life Sciences.

Der Basel Inkubator füllt eine Lücke, denn für Jungunternehmen gab es bisher vor der eigentlichen Gründung der Firma und bevor ein Businessplan vorliegt, kein entsprechendes Angebot. Für spätere Phasen stehen Möglichkeiten wie zum Beispiel kommerziell arbeitende Businessparks offen.

Der Basel Inkubator ist eine gemeinsame Initiative der Universität Basel , der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) , des Kantons Basel-Stadt und von „EVA – the Basel life sciences start-up agency„, die den Basel Inkubator im Mandat leitet.

ecoinvent – Datenbank für Ökoinventare

ecoinvent hat mit seiner Ökoinventar-Datenbank diesen März den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Trägerinstitutionen des neu gegründeten Vereins sind mit der Empa, Agroscope, EPF Lausanne, ETH Zürich und dem Paul Scherrer Institut jene Institutionen, die seit den Anfängen vor über einem Jahrzehnt massgeblich zum Erfolg von ecoinvent beigetragen haben.

ecoinvent

An der Empa haben Ökoinventare eine lange Tradition; genau vor dreissig Jahren wurden die ersten derartigen Analysen der Empa durch das Bundesamt für Umweltschutz – dem heutigen Bundesamt für Umwelt (BAFU) – unter dem Titel «Ökobilanzen von Packstoffen» veröffentlicht. Schon früh sensibilisiert, verwenden Grossverteiler heute in der Schweiz für Konsumgüter in der Regel optimierte Verpackungen: Sie sind nicht nur leicht, sondern auch für das Recycling oder zumindest für eine problemlose Entsorgung mit dem Hausmüll konzipiert. Heute erfolgen solche Berechnungen mit Hilfe von ecoinvent, eine Datenbank, in die diese Ökoinventardaten Anfang des Jahrtausends überführt wurden.Mit Hilfe von Ökobilanzen lässt sich die Umweltverträglichkeit eines Produktes in seiner Gesamtheit und über dessen gesamten Lebensweg unter die Lupe nehmen: von der Extraktion der für die Produktion benötigten Rohstoffe im Bergwerk, über den Land- und Wasserverbrauch bis hin zu den Abfällen. Dafür ist allerdings eine enorme Menge entsprechender Daten, so genannte Ökoinventare, notwendig.Bei der Bereitstellung von zuverlässigen Ökoinventardaten nimmt der Verein ecoinvent eine zentrale Rolle ein und ist seit seinen Anfängen eine treibende Kraft. 1998 als Forschungsprojekt «ecoinvent 2000» gestartet, um eine einheitliche Ökoinventardatenbank für die Hochschulen und Forschungsinstitutionen des ETH-Bereichs zu entwickeln, hat sich ecoinvent mittlerweile zu einem unentbehrlichen Partner für all jene entwickelt, die selber Ökobilanzen erstellen. Anhand von mehreren tausend Datensätzen in der ecoinvent-Datenbank können Nutzerinnen und Nutzer für ihre Produkte und Dienstleistungen die für sie relevanten Daten beschaffen. Diese Art von Daten bildet die Basis für Ökobilanzierungsprojekte, Öko-Design oder Produkt-Umweltinformationen.

Anfang Juli ist die jüngste Ausgabe der Ökoinventar-Datenbank in der Version 3.1 erschienen. Sie bietet Nutzerinnen und Nutzern mit seinen Hunderten von neuen, internationalen, qualitätsgesicherten und transparenten Daten aus den Bereichen Holzproduktion, Transport, Trinkwasser und weiteren Industriesektoren noch deutlich mehr Anwendungsmöglichkeiten als die Vorgängerversionen. Dank der Aktualisierung bestehender Datensätze kann zudem ein realistischeres Bild von regionalen Unterschieden in der Herstellung und Bewirtschaftung der Produkte aufgezeigt werden.ecoinvent wird die Datenbank in Zukunft noch weiter ausbauen. Die Zuverlässigkeit der Daten sowie deren Transparenz tragen zum anhaltenden Erfolg bei. Zudem können alle, die ecoinvent nutzen, gleichzeitig als Datenlieferanten durch das Einspeisen eigener Datensätze aus aller Welt etwas zur weiteren Internationalisierung der Datenbank beisteuern. Auch die Empa und die anderen Trägerinstitutionen werden hier aktiv bleiben und somit ihre zentrale Rolle im Wachstum dieser weltweit einzigartigen Datenbank wahrnehmen.

Über ecoinvent
ecoinvent ist ein Verein mit Sitz in Zürich, der von den Trägerinstitutionen Agroscope, Empa, EPF Lausanne, ETH Zürich und Paul Scherrer Institut gegründet wurde. Die Ökoinventar-Datenbank ecoinvent bildet die Basis für Ökobilanzierungsprojekte, Öko-Design oder Produkt-Umweltinformationen. Unternehmen, Politiker und Konsumenten haben seit 2003 dank ecoinvent die Möglichkeit, ihre Produkte mehr im Einklang mit der Umwelt herzustellen, neue Richtlinien umzusetzen oder ihr Konsumverhalten ökologischer zu gestalten. Mit mehreren tausend Ökoinventar-Datensätzen und fast 7000 Nutzerinnen und Nutzern ist ecoinvent die weltweit führende Ökoinventar-Datenbank. Weitere Informationen unter
www.ecoinvent.org und und www.ecoinvent.org/database/ecoinvent-version-3/introduction

EUREKA: Innovationsmotor in Europa

Die Schweiz hat den Vorsitz im EUREKA-Programm übernommen, das die Forschung und industrielle Entwicklung auf dem europäischen Kontinent fördern soll. Das Projekt unterstützt die Unternehmen insbesondere bei der Entwicklung innovativer Produkte oder Dienstleistungen, indem es sie mit ausländischen Partnern, Unternehmen oder Forschungsinstituten in Kontakt bringt. Ein B2B-Treffen findet beispielsweise am 19. November 2014 in Basel statt. Viele Schweizer KMU haben bereits von dieser europaweiten Zusammenarbeit profitiert. Ihre Berichte sowie die Schwerpunkte des Schweizer Vorsitzes können Sie im Monatsthema auf dem KMU-Portal nachlesen.

eureka

„Die Grundidee des Projekts ist es, grenzüberschreitende Synergien in der industriellen Innovation zu ermöglichen“, erklärt Andreas Gut, EUREKA-Projektkoordinator beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI). „In gewisser Weise ist EUREKA die perfekte Verkörperung der schweizerischen Werte in puncto Innovation. Insbesondere in dem Sinne, dass das Programm günstige Rahmenbedingungen bietet, den Projektträgern aber keine speziellen Themen aufdrückt, sondern ihnen sehr viel Freiheit lässt.“

Für das Jahr ihres Vorsitzes hat sich die Schweiz vier Prioritäten gesetzt. „Erstens wollen wir, dass EUREKA enger mit den nationalen Förderagenturen wie der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) zusammenarbeitet“, betont Andreas Gut. „Zweitens wollen wir das Netzwerk verstärken, indem wir die Zusammenarbeit mit den assoziierten Mitgliedern ausbauen. Der dritte Punkt betrifft eine bessere Koordination zwischen dem Programm und den anderen Instrumenten der Forschungsförderung wie zum Beispiel Horizon 2020. Und schliesslich sollte sich EUREKA stärker an den Bedürfnissen der beteiligten Unternehmen orientieren.“

eureka schweiz
Unterstützung für innovationsstarke KMU
EUREKA fördert alle Forschungs- und Entwicklungsbereiche mit Ausnahme der militärischen Forschung. Das gemeinsame Ziel besteht darin, innovative Produkte oder Dienstleistungen auf den Markt zu bringen. „Das Programm besteht aus drei Hauptkomponenten“, erläutert Andreas Gut. „Das Programm Eurostars richtet sich an KMU, die selbst im Bereich Forschung und Entwicklung aktiv sind. Des Weiteren gibt es die so genannten Cluster, von denen wir im Moment sieben haben. Das sind langfristig angelegte Initiativen der Industrie, die den grossen europäischen Unternehmen die Möglichkeit bieten, Partner in der Forschung, insbesondere an den Fachhochschulen, zu finden. Und schliesslich gehören noch vier thematische Netzwerke, die Umbrellas, dazu. Dahinter steht der Gedanke, den Mitgliedstaaten bei der Vernetzung zu helfen, damit wichtige strategische Fragen im sozialen, wirtschaftlichen oder ökologischen Bereich behandelt und so gemeinsam neue EUREKA-Projekte gestartet werden können.“

Das Programm Eurostars, das vor sieben Jahren eingeführt wurde, hat schon vielen Schweizer KMU die Entwicklung innovativer Produkte ermöglicht. So entstand zum Beispiel für das Projekt ASM-Gridsim eine Kooperation zwischen der Firma Regatron AG mit Sitz in Rorschach im Kanton St. Gallen, dem Austrian Institute of Technology (AIT), der grössten ausseruniversitären Forschungseinrichtung Österreichs, und der ETH Zürich. Die drei Einheiten haben gemeinsam einen Simulator für Stromnetze entwickelt, der sämtliche vorstellbaren Szenarien durchspielen kann. „Durch die Teilnahme an einem Eurostars-Projekt konnten wir nicht nur unser Know-how erweitern, sondern auch neue Erkenntnisse über den Zustand des Marktes gewinnen“, berichtet Marco Sieber, Entwicklungsleiter bei Regatron AG. Das Programm ASM-Grid-Sim wurde zwischen 2011 und 2013 entwickelt und anschliessend auf den Markt gebracht.

Ein weiteres Beispiel für die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene ist ein Projekt, das von der Firma Mcc Aviation mit Sitz in Grandvaux getragen wird. Das Waadtländer Unternehmen, die älteste Gleitschirmmarke der Schweiz, hat beschlossen, sich mit tschechischen Partnern zusammenzutun, um eine neue Generation von Stoffen zu entwickeln, die in Luftsportarten wie Base-Jumping oder Fallschirmspringen verwendet werden können. „Die Forschung im Textilbereich nimmt ab oder aber sie richtet sich auf extrem spezifische Anwendungsbereiche. Die einzigen signifikanten Fortschritte in den letzten Jahren gehen auf das Konto der privatwirtschaftlichen Forschung“, stellt Alexandre Paux, Entwicklungschef bei Mcc Aviation, fest. „Allerdings wird es immer unwahrscheinlicher, dass ein Unternehmen alleine alle Phasen von den ersten Studien bis zur Entwicklung und Prüfung eines Stoffes bewerkstelligen kann, der neun Qualitäts- und Sicherheitskriterien erfüllen muss bzw. ab einem gewissen Alter sogar mehr als zehn.“ Das von Mcc Aviation und seinen Partnern entwickelte Material der neuen Generation wird voraussichtlich 2017 auf den Markt kommen.

Startup Gründungen in der Schweiz nehmen zu

Im ersten Quartal 2014 wurden in der Schweiz insgesamt 10‘568 Unternehmen neu ins Handelsregister eingetragen. Dies sind 469 Firmen mehr als im Vorjahresquartal. Damit steigt der Bisnode/IFJ-Gründerindex auf 106 Zählerpunkte. „Der Anstieg des Bisnode/IFJ-Gründerindex auf 106 Punkte ist bemerkenswert, denn es ist der zweithöchste Wert der vergangenen Jahre“, sagt Christian Wanner, Kommunikationsbeauftragter von Bisnode D&B. „Zwar gab es gegenüber dem vierten Quartal 2013 eine leichte Abnahme der Gründungen. Das ist allerdings nicht verwunderlich, denn gegen Jahresende erreicht das Gründungsfieber erfahrungsgemäss jeweils die höchsten Werte. Mit den aktuellen Zahlen erwarten wir bis Ende des Jahres 2014 einen neuen Rekord von rund 42‘000 neu gegründeten Unternehmen.“

Bisnode/IFJ-Gründerindex: Firmengründungen
schweizer startup statistik 2014

Der Bisnode/IFJ-Gründerindex bildet die Neueintragungen von Unternehmen ins Handelsregister pro Quartal ab. Der Referenzwert 100 entspricht dabei dem Durchschnitt der Gründungen in den Jahren 2011 bis 2013. Mehr Infos zur den erfassten Gründungen unter www.bisnode.ch/methode.

Weshalb nehmen die Gründungen zu? Was braucht es für eine erfolgreiche Gründung? Diese Fragen haben wir Simon May, Mitglied der Geschäftsleitung beim IFJ und seit über zehn Jahren in der Startup-Förderung aktiv, gestellt.

Ist jetzt eine gute Zeit um eine eigene Firma zu gründen?
Simon May: „Grundsätzlich gibt es keine schlechten Zeiten für eine Firmengründung. Dies zeigen die rekordhohen Zahlen an Handelsregistereintragungen. Die Schweiz ist ein Gründungsland und Innovationsweltmeister. Zudem zeigt sich: Fast alle, die diesen Schritt gewagt haben, würden ihn wieder machen und sind demnach auch glücklicher. Trotz der Hürden vor allem in der Gründungsphase, sind die neu gewonnenen Freiheiten und der Anreiz die eigenen Visionen zu verwirklichen, für viele ausschlaggebend den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen.“

Welche Kenntnisse und Fähigkeiten braucht es für eine eigene Firma?
„Ein strategischer Erfolgsgrundsatz lautet «Schuster bleib bei deinen Leisten». Das fachliche Wissen ist definitiv eine zwingende Voraussetzung. Unternehmerische Kenntnisse kann sich eine interessierte und engagierte Persönlichkeit aneignen. Hierbei kann der Businessplan eine gute Hilfe sein. Viele Jungunternehmer/innen wachsen in ihre Aufgaben hinein. Jungunternehmer/innen brauchen Leidenschaft für Ihre Idee. Nur das macht sie stark genug, die Startphase durchzustehen und auch nach Rückschlägen wieder aufzustehen und weiter zu machen. Zum Durchhaltewillen und zur Passion braucht es Offenheit und ein gutes Flair in der Kommunikation, sprich Begeisterungsfähigkeit. Wenn dann noch eine ausgeprägte Kundenorientierung und Ausrichtung auf spezifische Kundenbedürfnisse dazu kommt, kann fast nichts mehr schiefgehen. Entwickelt man das Geschäft nachhaltig in Richtung einer klar fokussierten Strategie und hat die Finanzen im Griff, so ist einem der Erfolg sicher.“

Reicht eine gute Geschäftsidee, um erfolgreich zu sein?
„Es ist weniger der Wunsch nach schnellem Geld oder Ruhm, warum Menschen sich den Traum der eigenen Firma erfüllen. Vielmehr ist es die innere Befriedigung, selbst etwas auf die Beine zu stellen. Eine gute Geschäftsidee entsteht meist aus vielen guten Ideen. Kein Unternehmen wird von sich behaupten, je absolut sicheren Boden zu haben. Jede/r Unternehmer/in ist verpflichtet, mit Weitsicht, unternehmerischem Geschick, verkäuferischem Flair und überdurchschnittlichem Einsatz die Zukunft seiner Firma zu gestalten.“

Über IFJ Institut für Jungunternehmen
Seit 1989 begleitet das IFJ Firmengründer/innen auf dem Weg in die Selbständigkeit. Die um das Institut entstandene Startup-Szene umfasst inzwischen mehr als 60’000 Jungunternehmen. Als führende Anlaufstelle für Startups in der Schweiz bietet das IFJ nationale Förderprogramme (www.venturelab.ch), einen Seed-Fonds (www.venturekick.ch), Online-Firmengründung, Abacus Business- und Buchhaltungs-Lösung, Intensivkurse, Businessplan-Tools, Networking-Events sowie diverse Online-Plattformen als kostenlose Know-how- und Informationsquellen. Namhafte Partner (u.a. Abacus, Mobiliar, PostFinance, Swisscom, Bisnode, Google, HP, Microsoft, Mobility, SECO) setzen auf Zusammenarbeiten mit dem IFJ: www.ifj.ch und www.startup.ch.

Über Bisnode D&B (ehemals Dun & Bradstreet)
Bisnode D&B unterstützt Unternehmen darin, bessere geschäftliche Entscheidungen zu treffen, die Risiken zu minimieren und die Vertriebserfolge zu maximieren. Die aus der Vernetzung von Daten gewonnenen Einblicke erleichtern das Entscheiden – sowohl in strategischen Fragen wie auch im operativen Alltagsgeschäft. Die Bisnode D&B Schweiz AG gehört zur schwedischen Bisnode Gruppe, dem europäischen Marktführer für digitale Wirtschaftsinformationen. Mit mehr als 3‘000 Mitarbeitenden bedient Bisnode über 170‘000 Kunden in 19 europäischen Ländern: www.bisnode.ch.

Expertentag Innovation 2014

Am 12. März 2014 findet der Expertentag Innovation statt.

Der Expertentag Innovation bietet Unternehmen, die im Kanton Bern domiziliert sind, die Gelegenheit, in 50-minütigen Einzelgesprächen mit Experten, ihre Projekte und Anliegen zu verschiedenen Themen zu besprechen. Der Expertentag Innovation ist eine gemeinsame Initiative der innoBE, der Berner Fachhochschule und der Standortförderung Kanton Bern.

Melden Sie sich hier an >>>>>

Ihr Nutzen
Sie bekommen neue Erkenntnisse und Lösungen für Ihre Anliegen und Vorhaben. Erwerben neue Ideen. Sie erhalten Unterstützung bei der Planung und Umsetzung Ihrer Projekte. Beschaffen Informationen über zukünftige Trends und mögliche Geschäftspotenziale. Sie haben die Möglichkeit Kooperationen anzubahnen und Kontakte zu potenziellen Partnern herzustellen.

innobe
Die Experten

Für die 50-minütigen Einzelgespräche zu den verschiedenen Themen steht den Unternehmen ein Pool von neutralen und erfahrenen Experten aus fachkundigen Organisationen zur Verfügung. Holen Sie sich wertvolle Anregungen und Unterstützung zu folgenden Themen:

1. Unternehmenswachstum und Vermarktung von Innovationen
In stagnierenden oder schwach wachsenden Märkten wird Wachstum nur durch Verdrängung oder Expansion erzielt. Und, erfolgreiche Innovatoren stellen schon frühzeitig Überlegungen zur Vermarktung Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung an. Wie geht man zielorientiert und erfolgreich die Sache an?

Experten:
innoBE AG / BFH Managementzentrum

2. Auf- oder Ausbau der Innovationskompetenz
Sind Sie fit für Innovation? Sie wollen Ihre Innovationskraft stärken und damit Ihren Mitbewerbern einen Schritt voraus sein? Sie möchten Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung Ihres Innovationsprojektes oder -prozesses? Sie wollen innovative, marktfähige Ideen für Ihr Unternehmen?

Experten:
innoBE AG / BFH Managementzentrum

3. Wettbewerbs- und Differenzierungspotenziale mit Design
Design verbindet potentielle Kunden mit Ihrem Unternehmen und kann zu Umsatzsteigerungen führen. Jedoch nicht alle Unternehmen setzen vorhandene Designpotenziale um. Erfahren Sie, wie Sie Design in Ihrem Unternehmen nutzen können.

Experten:
SWISS DESIGN TRANSFER

4. Zusammenarbeit mit Hochschulen und Kompetenzzentren
Sie suchen technologische Kompetenzen und Know-how um Ihr Innovationsprojekt zu realisieren? Benötigen Sie wertvolle Ressourcen wie spezielles Fachwissen? Wir unterstützen Sie von der Idee bis zum Produkt und realisieren direkt mit Ihnen Ihre Vorhaben.

Experten:
BFH IT

5. Dienstleistungsangebote der Standortförderung Kanton Bern
Die Anlaufstelle für die Wirtschaft orientiert sich mit einem breiten Spektrum von Leistungen an den Bedürfnissen von Unternehmen und unterstützt sie durch Beratung, Kontaktvermittlung und finanzielle Leistungen. Informieren Sie sich.

Experten:
Standortförderung Kanton Bern

6. Patente und Marken
Fragen rund um den Schutz von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten oder Ideen. Für wen ist der Schutz des geistigen Eigentums besonders relevant. Was lässt sich überhaupt schützen? Was müssen KMU unternehmen, um ihr geistiges Eigentum zu schützen?

Experten:
Institut für geistiges Eigentum

7. Standortbestimmung Nachfolgeplanung
Jeder Unternehmer muss früher oder später über die eigene Nachfolge nachdenken. Welcher Zeitpunkt für die Einleitung dieses Prozesses am geeignetsten scheint, hängt von der individuellen Einschätzung und der allgemeinen Situation des Unternehmens ab.

Experten:
KMU Next

Mittwoch, 12. März 2014, 9.00 bis 17.00 Uhr.
Ort: innoBE AG, Wankdorffeldstrasse 102, 3014 Bern

Melden Sie sich jetzt an!
Anmeldeschluss: 25. Februar 2014
Bitte beachten Sie:
Es erfolgt keine allgemeine Information über die Themen in Form eines Infoblocks. Wir bieten Ihnen aber die Chance zu einem 50-minütigen terminierten Einzelgespräch mit unseren Experten!

Den genauen Termin senden wir Ihnen ca. eine Woche vor der Veranstaltung zu. Sollten Sie den mit uns vereinbarten Termin nicht einhalten können, bitten wir bis spätestens zwei Tage vor der Veranstaltung um telefonische oder schriftliche (per E-Mail) Abmeldung. Sie können jederzeit anstelle der/s angemeldeten Teilnehmers/in eine/n Vertreter/in benennen. Bei Nichterscheinen ohne vorherige Abmeldung behalten wir uns die Berechnung einer Ausfallentschädigung für reservierte Ansprechpartner/innen und bereitgestellte Verpflegung in Höhe von CHF 100.- vor.

Bitte füllen Sie Ihre Anmeldung unbedingt vollständig aus! Und geben Sie uns einen Kurzbeschrieb Ihrer Anfrage/Ihres Gesprächsthemas. Wir möchten darauf hinweisen, dass aufgrund des grossen Interesses die Anmeldungen nach Eingangsdatum berücksichtigt werden.

Call for Speakers für das renommierte Swiss ICT Symposium

swissICT bietet Fachleuten aus Wirtschaft, Forschung und Politik die Möglichkeit, ein exklusives Publikum von IT-Entscheidern direkt zu anzusprechen. Der grösste Verband der Schweizer ICTBranche ruft dazu auf, Referatsideen für das 34. Swiss ICT Symposium 2014 einzureichen.

swissict-symposium
Bereits als Referent zugesagt hat Heinz Karrer, Präsident economiesuisse.
Das diesjährige, 34. Swiss ICT Symposium trägt den Titel «ICT-Werkplatz Schweiz 2014 – Schöne, neue, heile Welt?»

Geplante Themenkomplexe sind:
1. ICT-Markt Schweiz: Marktentwicklung, Europa, Export/Import und Geschäftsmodelle.
2. Big Data: Businessmodelle, Privacy, Security, Datenmanagement (keine Anbieterreferate).
3. Menschen und Arbeitsplätze: Wer hat welche Perspektiven in der Schweiz? Welche Arbeitsmodelle haben Zukunft? Import/Export von Arbeit, digital Natives.
4. Disruptive Technologies: Wer verdrängt wen durch 3D-Drucker, computergesteuerte Autos, M2M, Roboter, digitale Assistenten und andere neue Technologien.
5. Markt und Moral: Ethik versus Unternehmensrealität, Nachhaltigkeit, CSR.
6. IT und Kunst.

Das 34. Swiss ICT Symposium findet am 4./ 5. November 2014 im KKL Luzern statt. Als erster Keynote-Speaker steht Heinz Karrer, Präsident economiesuisse, fest. Referatseingaben können unter swissict.ch/callforspeakers gemacht werden bis zum 20. März 2014.

Zum Swiss ICT Symposium
Seit 1980 steht das Swiss ICT Symposium für bemerkenswerte Referate in persönlicher Atmosphäre.
Es bietet Inspiration, Knowhow und persönlichen Austausch im exklusiven Kreis. Zielgruppe sind ITEntscheider und Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung. Letztes Jahr standen u.a. Enrico Lardelli (PostFinance), Balthasar Glättli (Nationalrat), Franz Grüter (Green) und Prof. Dr. Dirk Helbing (ETH) sowie Dieter Meier (YELLO, Unternehmer) auf der Referentenliste.

Über swissICT
swissICT ist der primäre Repräsentant des ICT-Werkplatzes Schweiz und der grösste Fachverband der Branche. swissICT verbindet 3‘000 Anbieter- und Anwender-Unternehmen mit Einzelpersonen. Der Verband engagiert sich fachlich wie politisch für die Branche: swissICT fördert den Informationsaustausch, bündelt Bedürfnisse, publiziert die wichtigste Salärumfrage, formuliert ICT-Berufsbilder und vergibt den renommierten „Swiss ICT Award“. Hunderte von Experten engagieren sich in Fachgruppen ehrenamtlich für die ICT in der Schweiz.

Der Neue Weg zum europäischen Patent

Im Februar 2013 haben 24 Mitgliedstaaten der Europäischen Union feierlich das Übereinkommen über ein einheitliches Patentgericht in Brüssel unterzeichnet. Mit den Unterschriften wird die Grundlage für ein europäisches Großprojekt geschaffen um die Wettbewerbsfähigkeit innerhalb der Europäischen Union zu fördern. Es ist zugleich ein weiterer Schritt zur Vollendung des europäischen Binnenmarktes. Ab ersten Quartal des Jahres 2014 sollen Erfindungen in der EU einheitlich und vor allem kostengünstiger geschützt werden.

Europäisches Gemeinschaftspatents

Kernziele des einheitlichen EU-Patentrechts
– Kostenreduzierung
– Bürokratieabbau
– Vereinfachung für Unternehmen
– Patent mit einheitlicher europaweiter Wirkung
– Einheitlicher Schutz einer Erfindung in über 24 Mitgliedsstaaten
– Schaffung einer einzigen und spezialisierten Patentgerichtsbarkeit

Europäisches Gemeinschaftspatent

Das Europäische Gemeinschaftspatent, offizieller Sprachgebrauch “Europäisches Patent mit einheitlicher Wirkung”, wird wie ein zusammenhängender Staat der oben genannten EPO behandelt. Durch die Wahl der gesamten EU wird das Europäische Gemeinschaftspatent in 25 von 27 Mitgliedsstaaten der EU als ein einziges Patent validiert. Ausnahmen bilden Spanien und Italien. Das bedeutet auch nur eine Jahresgebühr, aber auch der Verzicht von Übersetzungskosten bei der Validierung.

Erhebliche Kostenreduktion

Ziel des Einheitspatents ist es, Patentanmeldern in Europa einen vergleichbar starken Patentschutz zu bieten in 25 Ländern, wie ihn etwa die USA, Japan und China bereits kennen. Gegenüber dem klassischen Europäischen Patent sollen die Anmeldekosten nach Angaben der EU-Kommission um bis zu 80 Prozent reduziert werden. Zusätzlich sollen die Kosten für die Rechtsdurchsetzung des Einheitspatents deutlich sinken.

patent anmeldung

Über Erfindungen und Patente
Gibt es eine offizielle Definition von „Erfindung“?
Im Patentrecht ist die Definition, neu, erfinderisch, und gewerblich anwendbar. Darüber hinaus werden oft alle möglichen Innovationen als Erfindung bezeichnet auch wenn eine der Anforderungen für einen Patentschutz nicht gegeben sind. Von Erfindungen wird besonders oft im Zusammenhang mit technischen Problemlösungen gesprochen, etwa von der Erfindung des Motors oder des Dynamits. Solche Erfindungen können unter Umständen durch ein Patent oder als Gebrauchsmuster geschützt werden.

Eine Patentanmeldung ist auch eine Risikoinvestition, weil womöglich druckschriftlicher Stand der Technik zeigt, dass eine Erfindung nicht mehr neu ist. Ein Patentanwalt hilft Ihnen, den Antrag auf ein Schutzrecht vom Stand der Technik abzugrenzen oder den zeitlichen Ablauf der Anmeldung so zu steuern, dass Sie unnötige Kosten vermeiden können.
Unter einer Patentrecherche versteht man die Suche nach ähnlichen Erfindungen in der Patentliteratur die in Form von Patentschriften, Offenlegungsschriften, Gebrauchsmusterschriften vorliegen kann. Das ist notwendig, um festzustellen, ob eine bestimmte Innovation patentiert ist oder nicht. So eine Patentrecherche, welche den Stand der Technik kennzeichnet ist auch hilfreich bei der Beurteilung der Erfolgsaussichten einer Patentanmeldung.

Die Broschüre „Die KMU-Politik der Schweiz“

Gestern ist die neue Broschüre «Die KMU-Politik der Schweiz» des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF erschienen. Die Broschüre informiert über Finanzierungshilfen, Internationalisierungsförderung sowie Instrumente im Bereich Forschung und Innovation. Weitere Inhalte sind die administrative Entlastung von Unternehmen, die Aus- und Weiterbildung sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Die KMU-Politik der Schweiz

Die neue Broschüre kann hier heruntergeladen oder bestellt werden. Sie ist in den Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch verfügbar.

Hier ein kurzer Inhalt der Broschüre.

Editorial
Die KMU-Politik des Bundes:
Das Wichtigste im Überblick
Administration: Weniger Formulare, mehr Effizienz
E-Government: Online-Dienste für KMU
Finanzierung: Der Bund erleichtert Ihnen den Zugang zu Kapital
SERV: Sicherheit und Liquidität für Exporteure
Switzerland Global Enterprise: Ermöglicht neue Geschäfte
Aus- und Weiterbildung: Eine Chance für KMU und eine lohnende Investition für alle
Forschung und Innovation: Nutzen Sie das Know-how der öffentlichen Forschungseinrichtungen
KTI: Unterstützt Sie bei der erfolgreichen Umsetzung Ihrer Ideen in Innovationen
Beruf und Familie im Einklang: Es ist möglich, und es lohnt sich!
Adressen

Viel Vergnügen beim Lesen!

Schweizer Unternehmerportal setzt neue Zeichen

Das „Wirtschaftsmagazin“ präsentiert sich auf seiner Website neu anhand eines Animationsfilms. Darin wird ein Porträt des Schweizer Unternehmertums gezeichnet und zugleich die hauptsächliche Funktion erhellt, die das „Wirtschaftsmagazin“ darin wahrnimmt: der Wissenstransfer und die Nachwuchsförderung.

wirtschaftsmagazin

Mit dem vierminütigen Animationsfilm hat das „Wirtschaftsmagazin“ eine Präsentationsform gewählt, die passender nicht sein könnte: bewegte Bilder für eine crossmediale Unternehmerplattform, die viel zu bewegen vermag. So ist deren erklärter Zweck, Wissen von Schweizer Unternehmern für Schweizer Unternehmer zugänglich zu machen, sie untereinander zu vernetzen und den Nachwuchs zu fördern. Genau dieser Mission verleiht das filmische Selbstporträt, das in Zusammenarbeit mit Stier Communications und Janto Film entstanden ist, sehr anschaulich Ausdruck. Illustrationen von Christof Stückelberger visualisieren mit klaren Strichen die Welt der Schweizer Unternehmer und zeigen den Stellenwert des Wirtschaftsmagazins auf – ein relevantes Wissensnetzwerk, das für Inspiration und Austausch sorgt, die Zukunft der Schweizer Wirtschaft stets im Blickfeld.

Hintergrund in Zahlen
Das „Wirtschaftsmagazin“ wurde 2006 gegründet, um dem Praxiswissen der rund 300.000 Unternehmer in der Schweiz eine Plattform zu geben. Mit Erfolg: Bisher wurde die Plattform bereits von über 850 Gastautoren aus Wirtschaft, Forschung und Politik genutzt, um gezielt Know-how zu vermitteln. Das „Wirtschaftsmagazin“ erscheint jährlich mit zwei Ausgaben und einem Jahrbuch in einer Auflage von je 10.000 Stück. Alle Beiträge sind zudem auf http://www.wirtschaftsmagazin.ch und via App („Unternehmer“-App) frei verfügbar.

Konzeption crossmediale Unternehmerplattform: Stier Communications AG
Produktion: jantofilm GmbH
Illustration: Christof Stückelberger