Aufblasbarer Brutkasten gewinnt internationalen Studentenpreis 2014

James Roberts, Absolvent der Loughborough Universität in Grossbritannien, hat mit seinem Projekt MOM den internationalen James Dyson Award gewonnen. MOM ist ein aufblasbarer, kostengünstiger Brutkasten, der die gleichen Leistungen wie ein teurer Inkubator aufweist und britische Brutkastenstandards erfüllt. Er ist einfach zu transportieren und eignet sich deshalb ideal für den Einsatz in Entwicklungsländern oder in Flüchtlingslagern.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation kommt eines von 10 Kindern zu früh zur Welt. 75% der Tode durch Frühgeburt könnten verhindert werden, wenn kostengünstige Behandlungsmethoden weltweit schnell zugänglich wären. Der diesjährige Gewinner des James Dyson Award, James Roberts (23), versuchte mit seinem Projekt, dieses Problem zu lösen. Er entwickelte MOM, einen kostengünstigen, aufblasbaren Brutkasten für den Einsatz in Entwicklungsländern.

Der innovative Brutkasten kann manuell aufgeblasen und für den Transport zusammengeklappt werden. Erwärmt wird er über Keramikheizelemente, wobei Temperatur und Feuchtigkeit von einem Bildschirm abgelesen und beliebig eingestellt werden können. Ein Alarm ertönt, wenn sich die eingestellte Temperatur verändert. Frühgeborene, die an Gelbsucht leiden, können in einem ebenfalls faltbaren Lichttherapie-Element behandelt werden. Der Brutkasten kann durch eine Batterie bis zu 24 Stunden betrieben werden. Ausserdem erfüllt MOM trotz seiner flexiblen Einsetzbarkeit die britischen Brutkastenstandards.

Internationaler Gewinner_James Roberts mit MOM

Für den Einsatz in Entwicklungsländern und Flüchtlingslagern
James Roberts fand die Inspiration für sein Projekt, als er einen Dokumentarfilm über Frühgeburten in Flüchtlingslagern sah. Er war motiviert, sein Ingenieurswissen einzusetzen, um etwas zu verändern. Wie viele junge Erfinder musste er einen Weg suchen, um die Entwicklungskosten zu bewältigen. – Er verkaufte sein Fahrzeug und investierte das Geld in die Produktion seines ersten Prototyps. Den James Dyson Award-Preis von 30 000 Pfund (ca. 46 000 CHF) wird er in die Weiterentwicklung seines Projektes investieren. Seine Universität erhält von der James Dyson Foundation 10 000 Pfund (ca. 15 000 CHF).

James Dyson sagte dazu: «James Roberts‘ Erfindung zeigt, welchen Einfluss Produktentwicklung auf das Leben vieler Menschen haben kann. Die westliche Welt sieht den Brutkasten als etwas Selbstverständliches. – Wir denken nicht daran, dass ein ineffizientes Design Produkte in Entwicklungsländern unbrauchbar machen kann.»

Dr. Steve Jones, beratender Kinderarzt am Royal United Hospital, erklärte: «MOM ist eine wirklich interessante Innovation – speziell gefällt mir die Idee der integrierten Lichttherapie, da Gelbsucht eine verbreitete Krankheit bei Frühgeburten ist. Von deren Nutzung sollten die Entwicklungsländer nicht ausgeschlossen sein. Ich kann mir auch vorstellen, dass der Brutkasten im Vereinigten Königreich zur Unterstützung von Geburtshilfekliniken oder zur weiterführenden Behandlung nach Hausgeburten eingesetzt werden kann.»

Internationaler Gewinner_James Roberts mit MOM_2014
Über MOM
Der MOM Brutkasten löst verschiedene Probleme:

Herkömmliche Brutkasten können in Grossbritannien bis zu 30 000 Pfund (ca. 46 000 CHF) kosten. Der günstigste Brutkasten in der Dritten Welt kostet 7000 Pfund (ca. 11 000 CHF). Bei MOM kosten die Produktion, die Testphase sowie die Lieferung 250 Pfund (ca. 400 CHF). Der Preisunterschied lässt sich dadurch erklären, dass nur die notwendigsten Funktionen für die Behandlung eines zu früh geborenen Kindes in einem Flüchtlingslager eingebaut wurden. Zudem wurden einfache Computer-Ventilatoren und Keramikheizelemente statt teurer Bestandteile verwendet.

MOM ist manuell aufblasbar und faltbar für den einfachen Transport z.B. zu Flüchtlingslagern. Da Platzmangel am Einsatzort häufig ein grosses Problem darstellt, sollte der Brutkasten nicht zu viel Platz einnehmen. MOM kann einfach weggeräumt werden, wenn er nicht mehr benötigt wird.

Eine weitere Herausforderung in Entwicklungsländern ist die Stromzufuhr. Deshalb wurde MOM so entwickelt, dass er durch eine Batterie bis zu 24 Stunden betrieben werden kann. Zudem ist der Energieverbrauch eines MOM Brutkastens geringer als bei herkömmlichen Modellen. Dies führt auf das effiziente Gehäuse zurück. Bisherige Modelle sind Energiefresser, da sie aus Plastik gebaut sind. Das Gehäuse von MOM wird aufgeblasen, d.h., es befindet sich eine Luftschicht zwischen dem äusseren und dem inneren Teil des Gehäuses. Die Temperatur im Brutkasten kann auf diese Weise einfach konstant gehalten werden.

Weiter ist der Brutkasten einfach zu reparieren, da er modular aufgebaut ist. Ist ein Element beschädigt, so muss nur dieses ausgewechselt werden.

James Dyson Foundation
Der James Dyson Award wird von der James Dyson Foundation verliehen, die sich der Förderung von Entwicklungs-, Technologie- und Ingenieurstudiengängen sowie der Unterstützung medizinischer Forschungsstiftungen und lokaler Gemeindeprojekte verschrieben hat. Die James Dyson Foundation kooperiert mit Schulen und Hochschulen sowohl in den USA als auch auf internationaler Ebene, bietet kostenlose Workshops an und stellt Lehrkräften Ressourcen zur Verfügung.
Dyson beschäftigt mehr als 5000 Mitarbeiter, davon sind 1500 Ingenieure und Wissenschaftler.

Die Finalisten : Bist du der nächste Ben & Jerry’s?

Askoka und Ben & Jerry’s nominieren Finalisten für Nachwuchs-Sozialunternehmer-Preis

Die Spannung steigt: Die beiden Sozialunternehmen Eaternity und Goodwall stehen im Finale des Wettbewerbs „Bist du der nächste Ben & Jerry’s?“. In 11 Ländern sucht die Glace-Marke zusammen mit der Organisation Ashoka junge Unternehmer, die wie Ben Cohen und Jerry Greenfield ein Unternehmen gegründet haben, das sich für positiven Wandel in der Gesellschaft einsetzt. Insgesamt wurden 22 Projekte für das Finale nominiert – zwei pro teilnehmendem Land. Die Gewinner werden am 19. November in London von einer internationalen Jury gekürt.

Die Jury wählt aus den Finalisten einen Gewinner aus jedem teilnehmenden Land aus. Jeder Gewinner erhält für sein Projekt ein sechsmonatiges Business-Coaching von Ashoka sowie ein Preisgeld von 10.000 €. Zudem wird den Gewinner-Projekten eine ganz besondere Ehre zuteil: Ihr Firmenlogo wird im nächsten Jahr den Pint einer Ben & Jerry’s Sorte schmücken. Im Frühjahr 2015 lernen die jungen Gründer dann Vermont, die Heimat von Ben & Jerry’s, kennen und haben dort die Gelegenheit, Sozialunternehmer aus den USA zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen.

benjerry Schweiz

Die zwei Ben & Jerry’s Finalisten aus der Schweiz

Eaternity
Eaternity ist ein innovatives Start-Up aus der Schweiz, das darauf hinarbeitet, allen Menschen eine klimafreundliche Ernährung zugänglich zu machen. Sie betrachten den Lebenszyklus der verwendeten Lebensmittel und können durch eine Reihe von Dienstleistungen Restaurants und Konsumenten genau zeigen, mit welchen Essgewohnheiten man sein Essen klimafreundlich gestalten kann. Derzeit entwickeln sie eine App für Restaurants, um die Auswirkungen klimafreundlicher Ernährung für alle messbar zu machen. Dabei haben sie einen revolutionären Ansatz gewählt und bieten Einblicke in die gesamte Lieferkette: Nur so können die Restaurantbetreiber Entscheidungen treffen, die nicht nur finanzielle Einsparungen ermöglichen, sondern letztendlich durch den geringeren CO2-Verbrauch für unsere Erde und somit für uns alle gut ist.
eaternity

Goodwall
Goodwall bietet eine Plattform, bei der junge Leute ihre e-Reputation aufbauen können, indem sie Gutes tun. Ziel ist es, ihre Chancen zu verbessern, einen Universitätsplatz zu bekommen oder bei ihrem ersten Job-Interview zu punkten. Sie haben eine innovative und leicht zu bedienende Plattform für das Internet sowie mobile Endgeräte entwickelt, die Studenten den Anreiz bietet, sich mehr innerhalb ihrer Gemeinschaft zu engagieren. Durch gemeinnützige Arbeit bauen Studenten langsam ihre e-Reputation auf und machen sich selbst attraktiver für zukünftige Universitäten oder Arbeitgeber. Goodwall bietet ein Netzwerk für Privatpersonen, Organisationen und Schulen an, die ihre Erfahrungen austauschen, zusammenarbeiten und sich letztendlich gezielter in allen Aspekten rund um das Zusammenleben engagieren können.
Goodwall

Ein internationaler Wettbewerb
Eaternity und Goodwall stellen ihr Sozialunternehmen beim Finale am 19. November 2014 in London einer Jury aus Experten vor. Zu den Juroren gehören Mitglieder von Ashoka, dem weltgrössten Netzwerk von Sozialunternehmen, sowie prominente Persönlichkeiten aus Kultur und Wirtschaft aus allen teilnehmenden Ländern. Als –Schweizer Jurymitglied ist dieses Jahr Martina Straub, Geschäftsführerin von changels, mit dabei.
Wir von Land der Erfinder – werden auch dabei sein und wieder berichten.

„Der diesjährige Wettbewerb ist grösser und besser denn je – zum ersten Mal haben wir weltweit in so vielen Ländern nach Sozialunternehmen gesucht. Alle eingereichten Projekte zeigen, wie man mit kreativen Business-Ideen die Welt ein kleines Stückchen besser machen kann. Die Auswahl fiel uns wirklich schwer, aber nun freuen wir uns, dass wir in der Schweiz mit Eaternity und Goodwall zwei tolle Projekte nominiert haben und sind gespannt auf das grosse Finale“, sagt Ed Sheperd, Social Mission Manager bei Ben&Jerry’s.

Janina Keller von Ashoka Schweiz zeigt sich begeistert über die Finalisten: «Wir freuen uns sehr über die vielen qualitativ hochwertigen Bewerbungen, die dieses Jahr in der Schweiz eingegangen sind. Es zeigt uns, dass es viele junge motivierte Menschen gibt, die sich mit grossem Engagement und viel Herzblut für einen positiven gesellschaftlichen Wandel einsetzen. Wir freuen uns, innovative Unternehmer wie Manuel Klarmann und Omar Bawa zu unterstützen.»

Weitere Infos zu Ben & Jerry’s und zum „Bist du der nächste Ben & Jerry’s?“ Wettbewerb gibt’s unter www.benjerry.ch und www.joinourcore.com.

Über Ben & Jerry’s:
Mit der ersten Gelateria-Eröffnung 1978 durch Ben Cohen und Jerry Greenfield startete die Erfolgsstory der Super-Premium-Glacemarke Ben & Jerry’s. Heute, mehr als 30 Jahre später, gilt Ben & Jerry’s nicht nur weltweit als der Inbegriff für Glace vom Allerfeinsten, Ben & Jerry’s ist darüber hinaus gefrorene Philosophie und Lebensart. Das liegt vor allem am sozialen, ökologischen und gesellschaftlichen Engagement, das zu Ben & Jerry’s gehört wie die wertvollen Zutaten und ausgefallenen Namen der Glace-Sorten.

Über Ashoka
Ashoka wurde 1980 in den USA gegründet und ist die erste und weltweit führende non-profit-Organisation zur Förderung von Social Entrepreneurs (Sozialunternehmer) – Frauen und Männer, die mit innovativen, replizierbaren Konzepten gesellschaftliche Probleme lösen. In der Schweiz gibt es Ashoka seit 2009.

Link Tipps:

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Tag der Erfinder am 9. November

Am 9. November ist „Tag der Erfinder“. Die Gründer des Erfinderhauses Marijan Jordan und Gerhard Muthenthaler, haben diesen Tag ins Leben gerufen, um Erfindern europaweit Mut zuzusprechen und Ansporn zu geben, ihre Ideen auch wirklich in die Tat umzusetzen. Der Tag der Erfinder wird dieses Jahr bereits zum neunten Mal gefeiert.

Der Tag der Erfinder richtet sich an alle Denker und Tüftler, die auch Schweiz mit ihren Ideen unterstützen.
„Der „Tag der Erfinder“ soll jedem, der eine Idee hat, von der er denkt, dass sie gut ist, den Mut geben, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Natürlich nicht unbedingt in eine Talkshow, sondern eher zu einem kostenlosen Patensprechtag, wie er vielerorts angeboten wird.

Natürlich ist auch die Wirtschaft gefragt. Viele heute bekannte Unternehmen gäbe es nicht ohne einen Erfinder mit einer visionären Idee und Mut zur Umsetzung.“, so die Erfinder und Gründer der Erfinderhaus Patentvermarktungs GmbH.

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In keinem europäischen Land melden die Menschen so viele Patente an wie in der Schweiz. Im Jahr 2012 erhielten die Schweizer pro eine Million Einwohner 1 032 Patente. Sie liegen damit deutlich vor Finnland (539), Schweden (509) und Deutschland (420), wie die Statistik des Europäischen Patentamts zeigt. Der Trend ist stabil. Bereits im Vorjahr war die Schweiz der Gewinner.

Die Schweiz profitiert vor allem von einem starken Bildungssektor mit Top-Universitäten. Als rohstoffarmes Land ist sie zum Erhalt des Wohlstands auf die Innovationskraft der Bürger angewiesen. Die Statistik zeigt auch: Größe ist für die Innovationskraft eines Landes nicht entscheidend. Mit Roche, Novartis oder Nestlé sind in der Schweiz zwar große Pharma- und Lebensmittelkonzerne ansässig. Doch die Patentanmeldungen stammen nicht nur aus diesen Branchen, sondern auch aus Bereichen wie Feinmechanik oder der optischen Industrie.

Die Schweizer führen auch den „Globalen Innovationsindex 2013“ an. Dieser Index von der „World Intellectual Property Organization“ berücksichtigt etwa auch Faktoren wie die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie die Zahl der Unternehmensgründungen. 

Wir vom Land der Erfinder hoffen, mit dem „Tag der Erfinder“ allen Erfindern in Schweiz und Europa den Mut zu geben, ihre Idee auch wirklich umzusetzen.

Da der Tag der Erfinder dieses Jahr am 09. November an einem Sonntag ist werden wir den Erfinderladen Berlin offen haben, für alle Erfinderfreunde.
In diesem Sinne: Happy Inventors Day!

Link Tipps:
Wissenschaft und Technologie – Indikatoren
Erfinderladen
Erfinderhaus
Tag der Erfinder

Swiss Startups Awards 2014

An der „Swiss Startups Awards 2014“ Veranstaltung am 31.10.2014, der Schweizer Jungunternehmerszene sind die besten Businessideen des Landes mit den Swiss Startups Awards 2014 ausgezeichnet worden. Gewonnen haben die mit insgesamt 200‘000 Franken dotierten Preise ein Mess- und Nachfüllsystem für Tubeless-Reifen, eine netzunabhängige solare Energieversorgungsanlage, eine über eine App steuerbare Alarmanlage in Form einer LED-Lichtquelle sowie eine Online-Plattform für das Management von Personal- und Materialressourcen von Handwerksbetrieben.

swiss-startup-award 2014

Die Vergabe der von der Online-Firmengründungsplattform STARTUPS.CH, dem Energiekonzern Axpo, der Versicherungsgesellschaft AXA Winterthur und PostFinance gestifteten vier Preise von je 50‘000 Franken erfolgte am Donnerstagabend in Zürich vor rund 500 Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern aus der ganzen Schweiz. Insgesamt hatten sich rund 150 Teams um die Swiss Startups Awards beworben.

Die in vier Kategorien verliehenen Swiss Startups Awards 2014 gingen an die folgenden Projekte:

Das Zürcher Projekt milKit wurde mit dem STARTUPS.CH Award ausgezeichnet. milKit ist ein Mess- und Nachfüllsystem für Mountain-Bike-Reifen, welche ohne Schlauch direkt an der Felge abdichten (Tubeless-Reifen).

Das St. Galler Projekt Comfy hat den AXA Innovation Award gewonnen. Comfyist eine App zur Fernsteuerung einer LED-Glühbirne, welche Veränderungen in ihrem Umfeld registriert und die entsprechenden Daten in Echtzeit an die App sendet. Damit macht Comfy bei Abwesenheit der Bewohner das eigene Heim sicherer. Comfy holte bereits im Mai dieses Jahres beim Ideen-Wettbewerb der Unternehmensberatung BearingPoint den mit 8‘000 Euro dotierten ersten Preis.

Das Aargauer Projekt power BLOX platzierte sich auf dem ersten Rang des AXPO Energy Award. Bei Power BLOX handelt es sich um einen Energiewürfel, der aus einem Solarmodul zur Energieerzeugung, einer integrierten Batterie zur Speicherung sowie einer Schaltanlage besteht und genügend Wechselstrom liefert, um damit ein kleines Handelsgeschäft netzunabhängig zu versorgen.

Die Luzerner Plattform für Ressourcenplanung gewann den erstmals verliehenen PostFinance Digital Business Award. Die Onlineplattform ermöglicht es Handwerksbetrieben, sich ihre nicht benötigten Personal- und Materialressourcen gegenseitig zur Verfügung zu stellen und so wirtschaftlicher zu nutzen.

Schweizer Startupday 2014

Es geht wieder Richtung November und der Startupday steht wieder mit einer Fülle an interessanten Anlässen und spannenden Referaten vor der Tür.
Der Startupday kommt wieder nach Zürich, am 19. November 2014, um 18 Uhr im Volkshaus Zürich.

Drei ausserordentlich interessante Unternehmer teilen ihre Erfolgsrezepte mit Ihnen:
* Johann Burkhard, Mitgründer von Comparis.ch
* Marc Bernegger, Internet-Serien-Unternehmer (usgang.ch, amiando.com)
* Yan-Mey Meier, Gründerin Hongkong Food Paradise Zürich (hongkongfoodparadise.ch)

startupday 2014

Worum geht es beim Startupday?

Der Startupday geht auf die Eröffnung des Startzentrums Zürich am 25. Mai 1999 zurück. Damals fand die erste Veranstaltung statt – seither wird der Anlass einmal jährlich in verschiedenen Städten (fast) gleichzeitig durchgeführt.

Am “Tag der Jungunternehmer” wird zum Unternehmertum informiert, motiviert und sensibilisiert. Erfolgreiche Unternehmer geben Ihre Erfahrungen und Erfolgsrezepte an Jungunternehmer und angehende Firmengründer weiter.

Der Startupday ist ein Produkt und eine geschützte Marke des Startzentrums Zürich und wird jährlich mit mehreren Schweizer Partnerstädten im Rahmen der Global Entrepreneurship Week durchgeführt. Inhalte, Datum und Format können von Stadt zu Stadt variieren – die Teilnahme ist für alle Partnerstädte und Besucher kostenlos.

Anmeldung für Gratistickets unter www.startupday.ch

100 Jahre Schweizer Design

Unter dem Namen Schaudepot hat das Museum für Gestaltung in Zürich, im September 2014 seinen neuen Standort im Toni-Areal eröffnet. Hier zeigt es Wechselausstellungen und vereint die Plakat, Design, Kunstgewerbe und Grafiksammlung mit über 500 000 Objekten. Zudem macht es in Führungen erstmals seine international bedeutenden Sammlungen für die Öffentlichkeit sichtbar.

„100 Jahre Schweizer Design“ ist die Eröffnungsausstellung im Schaudepot und gleichzeitig die erste umfassende Schau von Schweizer Designleistungen.

Ob Lichtschalter, Sitzmöbel oder Sparschäler – bis heute gilt Design aus der Schweiz als ehrlich, präzise, unaufgeregt und benutzerfreundlich. Der Blick auf hundert Jahre Designgeschichte führt entlang lokal verankerter Traditionen über die Gestaltungsansätze der Moderne bis hin zu den aktuellen Aufgaben einer global vernetzten Entwerfer-Generation. Mit über 800 Objekten aus der Designsammlung, der weltweit grössten Sammlung zu Schweizer Design, zeigt die Eröffnungsausstellung im Schaudepot erstmals eine umfassende Schau der Schweizer Designleistungen. Alltägliche Dinge sowie herausragende Möbelikonen von Le Corbusier, Max Bill, Hans Bellmann oder Willy Guhl zeigen sich mit Skizzen, Prototypen, Modellen, Werbefilmen und Fotografien und eröffnen neue Perspektiven auf das Designland Schweiz.
100 jahre schweizer design

Noch bis am 15.3.2015 sind im Raum Nord neben zeitgenössischen Positionen und zehn Filmaufzeichnungen von Gesprächen mit wichtigen Schweizer Gestaltern auch zukunftsweisende Arbeitsfelder in der postindustriellen Schweiz und ein Beitrag zur Designvermittlung zu sehen.

Die Ausstellung hat auch eine eigene Publikation:
100 Jahre Schweizer Design, Museum für Gestaltung Zürich (Hg.), D, Lars Müller Publishers, September 2014

100 Jahre Schweizer Design bietet eine neue Perspektive auf das Designland Schweiz im Bereich Möbel- und Produktgestaltung. Das Buch stellt die wesentlichen Entwürfe der Designgeschichte in chronologischer Folge vor: von den regional verwurzelten Anfängen um 1900 bis in die global vernetzte Gegenwart.

Das Referenzwerk erschien (zusammen mit dem Band 100 Jahre Schweizer Grafik) zur Eröffnung des Museum für Gestaltung – Schaudepot. Die beiden Bände sind im Museumsshop und über die Website für je CHF 50 erhältlich.

Ort:
Museum für Gestaltung – Schaudepot
Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 96
CH-8005 Zürich

JAZOON’14 Konferenz – Entwickler für Entwickler

Bereits zum achten Mal findet die internationale Entwickler-Konferenz JAZOON in Zürich statt.
Die JAZOON’14 – International Conference for the Software Community – fokussiert auch in diesem Jahr auf die Software-Entwicklergemeinschaft und will den Gedanken- und Wissensaustausch sowie das Networking in der Community aktiv fördern. Am 21. und 22. Oktober diskutieren die JAZOON-Teilnehmer in Zürich Oerlikon im StageOne den aktuellen Stand in der Software-Entwicklung und wagen einen Ausblick in die nahe Zukunft. Die Themenkreise spannen sich von Mixed Realities und Ubiquitous Computing über Big Data bis zu Tooling for Web Apps. Sie steht dabei ganz im Zeichen von „Entwickler für Entwickler“.
Neben erstklassigen Keynotes und Talks bietet die JAZOON auch einen unterhaltungsreichen Abend-Anlass mit iBeacon-Schatzsuche, Töggeliturnier inkl. Demo von Töggeliprofis sowie Bier & Brezn.

jazoon

Das Programm der JAZOON’14 ist ab sofort unter http://jazoon.com/agenda/ zu finden und wird laufend ergänzt.

Programm und Highlights der JAZOON’14

Keynotes

* Gunter Dueck, ex-CTO von IBM Deutschland:
Der Titel seiner Keynote ist „Upgrade! Googeln kann jeder selbst“. Durch Netz und Automation verliert jeder Beruf “seinen einfachen Teil”. Menschen, deren Arbeit ganz durch Computer diktiert wird, werden nur schlecht bezahlt, allen anderen bleibt nur noch das Schwierige: Verhandeln, Antreiben, Managen, Verkaufen, Kreieren, Performen. Dazu ist bei fast allen Menschen ein Upgrade fällig!
http://jazoon.com/talk/Talk236/

* Mike Milinkovich, Executive Director der Eclipse Foundation:
In seiner Keynote mit dem Titel „From Device to Cloud: End-to-End IoT Solutions with Java and Eclipse IoT“ gibt Mike Milinkovich Einblick in konkrete Open-Source-Projekte, wie Paho, Kura, SmartHome, Californium und OM2M.
http://jazoon.com/talk/Talk237/

Talks

* APPIUM: MOBILE AUTOMATION MADE AWESOME
Jonathan Lipps, Mathias Junker
http://jazoon.com/talk/Talk239/

* ONE VM TO RULE THEM ALL
Thomas Wuerthinger
http://jazoon.com/talk/Talk240/

* SPA WITH ANGULARJS IN A REAL ENTERPRISE PROJECT
Simon Hartmann
http://jazoon.com/talk/Talk174/

* SPRING FRAMEWORK 4.1 – WHAT’S NEW
Sam Brennan
http://jazoon.com/talk/Talk222/

* GRADLE: HARDER, BETTER, STRONGER, FASTER
Andres Almiray
http://jazoon.com/talk/Talk122/

Swiss Innovation Forum 2014

Am 20. November 2014 findet im Congress Center in Basel das Swiss Innovation Forum 2014 statt, welcher dank breiter Unterstützung von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Bildung die führende Plattform für Innovation, Kreativität und Design in der Schweiz. Nebst hochkarätigen Partnern aus Wirtschaft und Verwaltung wird die Initiative von weltweit führenden Wissensinstitutionen unterstützt und gefördert.

Das Swiss Innovation Forum 2014 fokussiert sich jedes Jahr auf die Erfolgsfaktoren und Trends welche die Gegenwart und Zukunft massgebend beeinflussen.
An der führenden Innovationskonferenz der Schweiz vernetzen sich rund 1000 Entscheidungsträger, Wissensträger und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Politik. Neben dem branchenübergreifenden Austausch bieten spannende Keynote-Referate und zahlreiche Workshops eine inspirierende Plattform rund um die Themen Innovation, Kreativität und Design.
Anhand konkreter und praxisbezogener Beispiele soll aufgezeigt werden, wie Schweizer Unternehmen, insbesondere KMU, Weltmärkte erobern und wie man im globalen Wettbewerb erfolgreich und nachhaltig bestehen kann.

swiss innovationsforum 2014

Hier geht’s zum Programm:

Die Innovations-Plattform fördert den Wissens- und Technologie-Transfer von Universitäten, Hoch- und Fachhochschulen in die Wirtschaft zu KMU und Jungunternehmen und unterstützt so die Umsetzung von Wissen in marktfähige Produkte. Die Veranstaltung dient als Impuls- und Inspirations-Plattform für die Teilnehmenden und regt durch spannende Referate und eine einzigartige Ausstellung den aktiven Meinungsaustausch über die Branchengrenzen hinaus an.

Auf dieser Plattform können Sie sich für das 9. Swiss Innovation Forum am 20. November 2014 in Basel registrieren.

Dyson Innovations-Event

Am Dyson Innovations–Event präsentiert der Dyson Ingenieur Nick Schneider vom Forschungszentrum in Malmesbury (UK) die neuesten Dyson Errungenschaften und erklärt den Innovationsprozess bei der Entwicklung. Anschliessend erhalten Sie die Gelegenheit, die neusten Dyson Technologien ausführlich zu testen.

Es erwarten Sie kurzweilige Experiment-Inseln mit Technik–Insights. Diese veranschaulichen unter anderem die neue Generation Air Multiplier Ventilatoren ohne Propeller, unsere kabellosen Staubsauger mit dem Dyson Digital Motor und unsere Cinetic Staubsauger mit vibrierenden Zyklonenspitzen.

dyson event zürich 2014

Ort: Historische Maschinenhalle der ehemaligen Brauerei Hürlimann
Adresse: B2 Hotel, Brandschenkestrasse 152, 8002 Zürich
Datum: Mittwoch,14. Mai 2014
Veranstaltungsbeginn: 14.00 Uhr und 17.30 Uhr (bitte Zeit angeben)
Veranstaltungsende: 22.00 Uhr

An-/Abmeldung:
Bis 7. Mai 2014 per E-Mail an daniele.mueller@dyson.com.
Es besteht die Möglichkeit eines persönlichen Interviews mit dem Ingenieur. Bei Interesse bitte im E-Mail vermerken.
Wir freuen uns, mit Ihnen einen Anlass ganz im Sinne des Innovationsgeistes und der modernen Technologie zu erleben.

Expertentag Innovation 2014

Am 12. März 2014 findet der Expertentag Innovation statt.

Der Expertentag Innovation bietet Unternehmen, die im Kanton Bern domiziliert sind, die Gelegenheit, in 50-minütigen Einzelgesprächen mit Experten, ihre Projekte und Anliegen zu verschiedenen Themen zu besprechen. Der Expertentag Innovation ist eine gemeinsame Initiative der innoBE, der Berner Fachhochschule und der Standortförderung Kanton Bern.

Melden Sie sich hier an >>>>>

Ihr Nutzen
Sie bekommen neue Erkenntnisse und Lösungen für Ihre Anliegen und Vorhaben. Erwerben neue Ideen. Sie erhalten Unterstützung bei der Planung und Umsetzung Ihrer Projekte. Beschaffen Informationen über zukünftige Trends und mögliche Geschäftspotenziale. Sie haben die Möglichkeit Kooperationen anzubahnen und Kontakte zu potenziellen Partnern herzustellen.

innobe
Die Experten

Für die 50-minütigen Einzelgespräche zu den verschiedenen Themen steht den Unternehmen ein Pool von neutralen und erfahrenen Experten aus fachkundigen Organisationen zur Verfügung. Holen Sie sich wertvolle Anregungen und Unterstützung zu folgenden Themen:

1. Unternehmenswachstum und Vermarktung von Innovationen
In stagnierenden oder schwach wachsenden Märkten wird Wachstum nur durch Verdrängung oder Expansion erzielt. Und, erfolgreiche Innovatoren stellen schon frühzeitig Überlegungen zur Vermarktung Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung an. Wie geht man zielorientiert und erfolgreich die Sache an?

Experten:
innoBE AG / BFH Managementzentrum

2. Auf- oder Ausbau der Innovationskompetenz
Sind Sie fit für Innovation? Sie wollen Ihre Innovationskraft stärken und damit Ihren Mitbewerbern einen Schritt voraus sein? Sie möchten Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung Ihres Innovationsprojektes oder -prozesses? Sie wollen innovative, marktfähige Ideen für Ihr Unternehmen?

Experten:
innoBE AG / BFH Managementzentrum

3. Wettbewerbs- und Differenzierungspotenziale mit Design
Design verbindet potentielle Kunden mit Ihrem Unternehmen und kann zu Umsatzsteigerungen führen. Jedoch nicht alle Unternehmen setzen vorhandene Designpotenziale um. Erfahren Sie, wie Sie Design in Ihrem Unternehmen nutzen können.

Experten:
SWISS DESIGN TRANSFER

4. Zusammenarbeit mit Hochschulen und Kompetenzzentren
Sie suchen technologische Kompetenzen und Know-how um Ihr Innovationsprojekt zu realisieren? Benötigen Sie wertvolle Ressourcen wie spezielles Fachwissen? Wir unterstützen Sie von der Idee bis zum Produkt und realisieren direkt mit Ihnen Ihre Vorhaben.

Experten:
BFH IT

5. Dienstleistungsangebote der Standortförderung Kanton Bern
Die Anlaufstelle für die Wirtschaft orientiert sich mit einem breiten Spektrum von Leistungen an den Bedürfnissen von Unternehmen und unterstützt sie durch Beratung, Kontaktvermittlung und finanzielle Leistungen. Informieren Sie sich.

Experten:
Standortförderung Kanton Bern

6. Patente und Marken
Fragen rund um den Schutz von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten oder Ideen. Für wen ist der Schutz des geistigen Eigentums besonders relevant. Was lässt sich überhaupt schützen? Was müssen KMU unternehmen, um ihr geistiges Eigentum zu schützen?

Experten:
Institut für geistiges Eigentum

7. Standortbestimmung Nachfolgeplanung
Jeder Unternehmer muss früher oder später über die eigene Nachfolge nachdenken. Welcher Zeitpunkt für die Einleitung dieses Prozesses am geeignetsten scheint, hängt von der individuellen Einschätzung und der allgemeinen Situation des Unternehmens ab.

Experten:
KMU Next

Mittwoch, 12. März 2014, 9.00 bis 17.00 Uhr.
Ort: innoBE AG, Wankdorffeldstrasse 102, 3014 Bern

Melden Sie sich jetzt an!
Anmeldeschluss: 25. Februar 2014
Bitte beachten Sie:
Es erfolgt keine allgemeine Information über die Themen in Form eines Infoblocks. Wir bieten Ihnen aber die Chance zu einem 50-minütigen terminierten Einzelgespräch mit unseren Experten!

Den genauen Termin senden wir Ihnen ca. eine Woche vor der Veranstaltung zu. Sollten Sie den mit uns vereinbarten Termin nicht einhalten können, bitten wir bis spätestens zwei Tage vor der Veranstaltung um telefonische oder schriftliche (per E-Mail) Abmeldung. Sie können jederzeit anstelle der/s angemeldeten Teilnehmers/in eine/n Vertreter/in benennen. Bei Nichterscheinen ohne vorherige Abmeldung behalten wir uns die Berechnung einer Ausfallentschädigung für reservierte Ansprechpartner/innen und bereitgestellte Verpflegung in Höhe von CHF 100.- vor.

Bitte füllen Sie Ihre Anmeldung unbedingt vollständig aus! Und geben Sie uns einen Kurzbeschrieb Ihrer Anfrage/Ihres Gesprächsthemas. Wir möchten darauf hinweisen, dass aufgrund des grossen Interesses die Anmeldungen nach Eingangsdatum berücksichtigt werden.