Innovationswettbewerbe

Reanimations Innovation – Automat REAX

Posted in Aktuelle Erfindungen, Innovationswettbewerbe on September 5th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

Die Belastung eines Rettungsteams im Einsatz ist enorm. Die Arbeit ist hektisch, die Geräte schwer, die Verantwortung gross. REAX entlastet die Sanitäter bei der Reanimation physisch und psychisch. Inspiriert von Rettungswesten und Schutzausrüstungen ist ein Gerät entstanden, das allen an der Unfallstelle Sicherheit und Vertrauen vermittelt. Pneumatische Muskeln in der Rückenpartie sorgen für die nötige Power und stehen symbolisch für den zu reanimierenden Herz-Muskel ein. Der Erfinder ist der Schweizer Lars Imhof aus Riederalp von der Fachhochschule Nordwestschweiz.

REAX

Das primäre Ziel einer Reanimation ist die Erhaltung der Hirnfunktionen. Dazu muss das Gehirn des Patienten während eines Herzstillstandes mit Sauerstoff versorgt werden. Wir haben ein Reanimationgerät entwickelt, das auf der Theorie des Thoraxpumpmechanismus basiert. Das Herz spielt bei der Reanimation demnach nur eine untergeordnete Rolle, weil Gefässe, wie Lunge oder Leber einen grossen Teil an Blutreserve beinhalten. REAX komprimiert in regelmässigen Abständen den kompletten Brustkorb und presst das Blut effizienter und gleichmässiger ins Hirn, als bei einer manuellen Herzmassage. Die flexible Rückenpartie kann durch eine einzelne Person schnell am Patienten angebracht werden und passt sich dem Oberkörper an. Der Rettungssanitäter ist nicht mehr aussliesslich mit der Herzmassage beschäftigt sondern kann weiterführende Massnahmen ergreifen. Selbst während des Transports in den OP oder im CT läuft die Reanimation weiter.

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Designomat – Automaten umnutzen

Posted in Aktuelle Erfindungen, Innovationswettbewerbe on September 3rd, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

Bei Designomat wird ein herkömmliches Zigarettenautomaten-Modell zum Gefäss für eine aussergewöhnliche Kollektion von Designobjekten. Diese werden von DesignerInnen aus verschiedenen Design-Disziplinen entwickelt und ab kommendem Herbst 2010 über Automaten in Zürich verkauft.

Am 19. November 2010 wird der 1. DESIGNOMAT seine Eröffnung feiern und auserwählte Designobjekte von 10 DesignerInnen aus folgenden Disziplinen präsentieren: Fotografie, Trend, Grafik, Fashiondesign, Accessoire, Textildesign, Produktdesign, Illustration, Magazin, Webdesign, Interactiondesign, Szenografie, Film, Video, Visuals und Animation.

designomat1
Eine Auswahl für die Eröffnungsstaffel wurde bereits getroffen, trotzdem können gute Ideen fortlaufend an uns eingesendet werden! Denn in den kommenden Monaten braucht es nahtlos gute Ideen und v.a. Nachschub in den Automaten! Eine Facebook und Twitter Gruppe gibt es auch bereits dazu.

AUFGABE
Zu entwerfen ist ein Designobjekt, welches als Inhalt in eine Designomat – Verkaufsschachtel passt und welches durch die Designerin/den Designer selber hergestellt werden kann.
Die Designobjekte, welche als Schachtelinhalt konzipiert werden, sollen phantasievoll sein und die Designrichtung wiederspiegeln, in welcher die Designerin/der Designer tätig ist. Die Designerin/der Designer gestaltet nur den Inhalt der Schachtel. Um die Verpackungsgrafik braucht sie/er sich nicht zu kümmern. – Mehr Details zu der Ausschreibung für die Teilnahme hier.

designomat

Die Idee von Designomat werde ich natürlich auch in unserem Erfinderladen-Berlin vorstellen, möglicherweise gibt es da eine Kooperation.

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KTI Medtech Award 2010

Posted in Aktuelle Erfindungen, Innovationswettbewerbe on September 2nd, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

Die Förderagentur für Innovation KTI des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat in Bern den mit 10‘000 Franken dotierten KTI Medtech Award 2010 vergeben. Fachleute wählten den Sieger aus drei nominierten Projekten. Bei dem ausgezeichneten Projekt der Firma Compliant Concept und der Empa wurde eine Lösung für das Problem des Wundliegens, auch Dekubitus genannt, entwickelt.

Die Leiterin des Leistungsbereichs KTI a.i., Klara Sekanina, übergab den Gewinn in Form eines Valser Quarzitsteins an Andrin Maggi von Compliant Concept und Michael Sauter von der Empa im Beisein von rund 400 Anwesenden aus Forschung und Industrie. Die starke Zunahme an eingereichten KTI-Projekten (+ 34%) manifestiert die ungebrochene Innovationskraft der Schweizer Medtech Branche.

neuartiges Bett
Das als Spin-off der Empa und ETH Zürich gegründete Unternehmen Compliant Concept, über welches ich bereits berichtete, hat in Zusammenarbeit mit den beiden Forschungsstätten ein neuartiges Bett entwickelt, mit dem Druckgeschwüren vorgebeugt werden kann. Der gelenklose Bettenrost imitiert die Bewegungsmuster gesunder Menschen nach und lagert die Patienten sanft um. Sensoren registrieren zudem die Eigenbewegungen der Patienten und leiten eine entsprechende Umlagerung ein. Dekubitus ist ein grosses Problem bei der Pflege von älteren und immobilen Patienten, da die Vorbeugung sehr zeit- und personalintensiv ist. In der Schweiz sind rund 30 bis 40 Prozent von 90‘000 in Pflegeheimen lebenden Patienten dekubitusgefährdet. Die Jungfirma wurde sowohl durch die F&E Projektförderung als auch das Start-up Coaching der KTI unterstützt.

Die KTI Medtech Initiative wurde im Jahre 1997 lanciert und hat seither über 230 Projekte unterstützt. KTI Medtech verfolgt zwei Hauptziele: einerseits die Innovation und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Medizinaltechnik zu unterstützen, und andererseits den Know-how-Transfer zwischen Forschung, Medtech-Firmen, Jungunternehmen und KMU zu stimulieren. Im Jahr 2009 erhielten 43 geförderte Projekte 16,9 Mio. Franken Bundesbeiträge. Die Wirtschaftspartner ihrerseits investierten 18,6 Mio. Franken in die Projekte.

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Butterfly der Innovative Micro Scooter

Posted in Aktuelle Erfindungen, Innovationswettbewerbe on August 30th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

Butterfly ist ein ultrakompakter Micro Scooter für den schnellen Einsatz auf kurzer Strecke. Gestaltet für den täglichen Gebrauch. Z.B für Pendler die ohne viel Zeitverlust zwischen den verschieden Verkehrsmittel hin und her wechseln müssen. Die Idee für diese Innovation kommt von dem Schweizer Martin Rüegg aus Muttenz von der Fachhochschule Nordwestschweiz, welcher sich mit dieser Projekt Innovation für das internationale Finale des James Dyson Award 2010 qualifiziert hat.

scooter

Angefangen hat alles mit einem zusammenklappbaren Regenschirm der Firma Knirps. Dieser raffinierte Mechanismus beeindruckte uns und passte ideal zu unserer Idee eines Ultrakompakten Fortbewegungsgerätes. Die Verschalung des mechanischen Herzstückes, soll durch eine elegante Linienführung und sportlichen Farben, modern und effizient wirken.

Zusammengefaltet passt Butterfly in jede Tasche oder Rucksack. Durch ein schnelles Ziehen des Steuerknaufs, öffnet sich Butterfly sekundenschnell und ist einsatzbereit. Um Butterfly wieder zu schliessen, reicht ein simples Zusammendrücken der beiden Verschalungen, die das Faltwerk elegant darin verschwinden lassen. Schmutz und abstehende Teile sind dadurch verschlossen und Butterfly kann bedenkenlos wieder in der Tasche versorgt werden.

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Liliane Funke gewinnt den James-Dyson-Preis

Posted in Aktuelle Erfindungen, Innovationswettbewerbe on August 28th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

„PROBLEMLÖSER“ Gefunden !
Der Innenraum-Komposter von Liliane Funke (23) aus Thun hat den achten James Dyson Award in der Schweiz gewonnen. Laut Jury und Hochparterre hat am Siegerprojekt vor allem der praktische Nutzen und die hohe Affinität zur Schweiz überzeugt. Denn Kompostieren ist im Land der Mülltrennweltmeister beliebt: Im Kanton Zürich nutzt beispielsweise jeder 6. Haushalt einen privaten Kompostplatz. Doch wo deponiert man den Biomüll, wenn man keinen Garten hat? Der Innenraum-Komposter löst dieses Problem: Er wandelt alte Bananenschalen und Salatblätter direkt in der Küche in Erde um. Und dies ganz ohne zu stinken. Die aufsteigende Luft im Innern des Behälters wird nämlich durch einen Aktivkohlefilter gereinigt. Befüllt wird der Behälter von oben. Bei jedem Öffnen und Schliessen des Komposters wird der Küchenabfall umgewälzt und belüftet. Da die Abfälle kleiner werden, wenn sie sich zersetzen, fallen sie nach und nach durch die zwei unterschiedlich feinen Siebe. Schliesslich landet die fertige Erde in einer Schublade. Nun kann sie einfach entnommen und zum Setzen einer Topfpflanze verwendet werden.
Innenraum-Komposter

Funke gewinnt eine Jungmitgliedschaft bei der swiss design association, ein Wochenende in London und einen Besuch beim Dyson-Hauptsitz in Malmesbury. Zudem hat sich das Schweizer Siegerprojekt zusammen mit neun weiteren Projekten für das Finale des internationalen James Dyson Award qualifiziert, wo alle nochmals die Chance erhalten, 10000 Pfund für sich und den gleichen Betrag für ihre Hochschule zu gewinnen. Der internationale Gewinner wird Anfang Oktober gekürt.

komposter

Der Innenraum-Komposter ist im Rahmen der Diplomarbeit 2010 von Liliane Funke an der Fachhochschule Nordwestschweiz im Institut Industrial Design entstanden. Die Jury räumt dem Innenraum-Komposter ein hohes Marktpotenzial zu. Jurypräsident Prof. Gregor Naef sagt dazu: «Mit dem innovativen Konzept und der selbsterklärenden Gestaltung des Innenraum-Komposters hat Liliane Funke einen wichtigen Beitrag zur Entsorgung von organischen Abfällen geleistet.»

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Das Innovative Motilis Tracking System

Posted in Aktuelle Erfindungen, Innovationswettbewerbe, Startups on August 23rd, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

Etwa ein Drittel der Schweizer Bevölkerung leidet unter Verdauungsproblemen unterschiedlichen Grades und kennt die Unannehmlichkeiten der klassischen Untersuchungsmethoden mit Sonden, welche über den Mund oder Anus eingeführt werden. Mit diesen oft schwierigen und auch schmerz-haften Methoden werden über lange Schläuche Probeentnahmen und Untersuchungen (Magenspiegelung, Darmspiegelung, usw.) oder auch nicht ungefährliche Röntgenanalysen durchgeführt. Die Erfindung unter dem Namen «Motilis Tracking System» setzt all dem ein Ende. Das vergleichsweise kostengünstige System wird vor allem in Kinderspitälern sehr geschätzt, denn die jungen Patienten litten ganz besonders unter den bisherigen Untersuchungsmethoden.

Motilis
Eine 15 mm lange elektronische Magnetkapsel wird vom Patienten mit einem Glas Wasser wie eine gewöhnliche Aspirintablette geschluckt. Diese Kapsel beginnt nun ihren Weg durch das ganze Verdauungssystem und sendet dabei Signale, welche von den Sensoren auf dem vom Patienten getragenen Gürtel registriert werden. Die Daten werden gleich anschliessend an einen Rechner weitergeleitet, analysiert und verarbeitet. Der Arzt kann also auf einem Bildschirm die Nahrungsverdauung in Echtzeit verfolgen. Die Position der Kapsel sowie die Art und Bedeutung einer Funktionsstörung des Magen-Darm-Systems wird dabei angezeigt. Auf diese Weise durchläuft diese kleine Kapsel den ganzen Verdauungsapparat. Ausserdem kann sie auch dazu dienen, die Toleranz des Magen-Darm-Systems für ein gegebenes Arzneimittel zu testen.

Die Gründung der Schweizer Firma Motilis wurde denn auch durch eine Gruppe von Kinderärzten vorangetrieben, die damit eine weniger invasive Methode zur Untersuchung ihrer kleinen Patienten finden wollten. Das Projekt fand offene Ohren beim ehemaligen Professor des physiologischen Instituts der Universität Lausanne, Dr. Pavel Kucera, der sich seit einigen Jahren bereits mit diesem Problem beschäftigte. Unter seiner Führung wurde ein Forschungsprojekt aufgezogen, das mit der Gründung der Firma Motilis Sàrl in die Realisierungsphase gelangte. Neben Pavel Kucera zählt das Start-up auch zwei Doktoranden der ETH Lausanne, Michel Demierre und Vincent Schlageter, letzterer als Direktor der Unternehmung. Das Motilis Tracking System ist in der Vermarktungsphase und das junge Unternehmen arbeitet bereits an neuen Projekten im Sektor der physiologischen Analyse und verwandten Bereichen.

Das junge Unternehmen Motilis Sàrl aus Lausanne hat am 18. Juni 2009 in Solothurn den begehrten Preis von 100000 Franken der W.A. de Vigier Stiftung für die Entwicklung diesen neuartigen Diagnosesystems erhalten.

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Die Sensimed Innovation gegen Glaukoms

Posted in Aktuelle Erfindungen, Innovationswettbewerbe, Startups on August 11th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

Die an der SIX Swiss Exchange kotierte Beteiligungsgesellschaft New Value AG investiert in das Medizintechnikunternehmen Sensimed AG, Lausanne. Sensimed hat eine technologisch wegweisende Lösung zur kontinuierlichen Überwachung des Augeninnendrucks entwickelt, die ein besseres Management von Krankheiten wie z.B. dem Glaukom ermöglicht. Zur Finanzierung des weiteren Wachstums der Gesellschaft investiert New Value CHF 3.5 Mio. in Form von Eigenkapital.

sensimed2

Sensimed wurde im Jahr 2003 als Spin-Off der EPFL gegründet und ist auf Design, Entwicklung und Vermarktung von integrierten Mikro-Systemen für medizinaltechnische Geräte spezialisiert. Das erste zugelassene Produkt des Unternehmens, SENSIMED Triggerfish(R), dient der kontinuierlichen Überwachung des Augeninnendrucks. Ein zu hoher Augeninnendruck ist einer der Hauptrisikofaktoren für die Entstehung des Glaukoms (’Grüner Star’). Glaukomerkrankungen betreffen ca. 1-2% der Bevölkerung und nehmen mit steigendem Alter zu. Beim Glaukom handelt es sich um eine langsam fortschreitende, irreversible Erkrankung, die zur Schädigung des Sehnervs und unbehandelt zum Erblinden führt. Eine frühzeitige und adäquate Behandlung ist daher für den Patienten entscheidend. Die kontinuierliche Überwachung des Augeninnendrucks liefert dem behandelnden Arzt wichtige Informationen für die richtige Einstellung der Therapie und trägt somit dazu bei, eine bestehende Lücke in der Glaukomdiagnostik zu schliessen. So ermöglicht die von Sensimed entwickelte Lösung eine Messung des Augeninnendrucks über 24 Stunden und liefert erstmalig Informationen über Druckschwankungen während der Nacht. SENSIMED Triggerfish(R) ist nicht invasiv und hat bereits die CE-Zulassung erhalten, so dass mit der Markteinführung in ausgewählten Zielmärkten begonnen werden konnte. Das Unternehmen wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet, wie z.B. R&D 100 Award 2010, CTI Medtech Award, Red Herring 100 Europe Award und dem Preis der DeVigier Stiftung wie bereits berichtet hier.

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New Value partizipiert mit CHF 3.5 Mio. an der Serie B Finanzierungsrunde. Die investierten Mittel werden zur Erlangung der Marktzulassungen in den USA und Asien, zur Kommerzialisierung der Lösung in ausgewählten Regionen, zur Durchführung von post-marketing Anwendungsstudien und zur Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit verwendet. Wichtiges Ziel ist auch die Abrechenbarkeit der Untersuchung mit SENSIMED Triggerfish(R) über die Krankenkassen in ausgewählten Ländern.

Zu den bestehenden Investoren von Sensimed zählen u.a. Wellington Partners, Vinci Capital und BlueOcean Ventures, die zuletzt im Mai 2010 einen ersten Teil der Finanzierungsrunde Serie B mit CHF 10 Mio. geschlossen haben. Zudem haben strategische und private Investoren in Sensimed investiert. New Value erachtet einen Einstieg in der jetzigen Phase als attraktiv, da technologische Risiken als gering einzuschätzen sind und das Produkt hohe Marktchancen bietet.

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Rolex-Awards

Posted in Innovationswettbewerbe on Juli 17th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

Die Rolex Preise für Unternehmungsgeist wurden 1976 anlässlich des 50-jährigen
Jubiläums der Oyster verliehen, der ersten wasserdichten Armbanduhr der
Welt.
Rolex+-+Oyster+1926
Die Preise fördern Einzelpersonen, deren außergewöhnliche Initiativen der
Menschheit und der Umwelt dienen. Seit 1976 wurden insgesamt 110 Preisträger
und Ehrenpreisträger aus 40 Ländern ausgezeichnet, die Projekte in mehr
als 60 Ländern durchführen.
rolex-awards-2008
Ein weiteres von Rolex finanziertes weltweites Programm, die Rolex Mentor
und Meisterschüler Initiative
, konzentriert sich ebenfalls auf die Förderung
junger Menschen. Die Initiative bietet hochbegabten jungen Künstlern aus den
Bereichen Musik, Tanz, Literatur, Theater, Film und bildende Kunst Gelegenheit,
ein Jahr lang eng mit einem namhaften Meister ihres Fachs zusammenzuarbeiten.
Ebenso wie die Rolex Mentor und Meisterschüler Initiative schenken auch die
Rolex Nachwuchspreise für Unternehmungsgeist jungen Menschen, die sich in
einer entscheidenden Phase ihrer beruflichen Laufbahn befinden, Zeit, um sich
ihrer Arbeit zu widmen. Mit der Unterstützung von Rolex erhalten sie die Möglichkeit,
ihre Ideen zu verwirklichen und einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft
zu leisten.

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Biomonics

Posted in Aktuelle Erfindungen, Innovationswettbewerbe on Juli 16th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

Beim diesjährigen Förderwettbewerb Venture, der von Bund, ETH und McKinsey getragen wird, sind vor allem Pharma- und Biotechentwicklungen unter den Siegern.
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Von den eingereichten Projekten sind rund 60 Prozent in irgendeiner Form mit einer Hochschule verbunden. Venture hat sich dem Technologietranfer von Hochschulen in die Wirtschaft und der Förderung von Jungunternehmertum verschrieben. Eines der diesjährigen in der ersten Phase, Thema:Geschäftsidee, prämierten Unternehmen ist BIOMONIC.
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Biomonics hat ein System zum drahtlosen Monitoring von Vitalfunktionen entwickelt. Die am Körper einer Person erhobenen Messdaten können so ohne eine direkte Verbindung erfasst und ausgewertet werden.

Das System funktioniert mittels eines Chips, der das elektromagnetische Feld des Körpers zur Energieversorgung nutzt und, als Pflaster am Körper angebracht, unterschiedliche Daten sammeln kann.
Anwendungsfeld für diese Erfindung ist der Sport- und Fitnessbereich und später die Gesundheitspflege.

Leider konnte sich Biomonic nicht in der zweiten Wettbewerbsphase, Thema: Businessplan, durchsetzen. Trotzdem eine gute, innovative Idee, die den Pflegebereich immens erleichtern würde.

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Die Swiss Diamond Kochgeschirr Erfindung

Posted in Aktuelle Erfindungen, Innovationswettbewerbe on Juni 26th, 2010 by M. Jordan – Be the first to comment

Am Wirtschaftstreffen Swiss Economic Forum 2010 sind anfang Juni drei Jungunternehmen ausgezeichnet worden. Der Swiss Economic Award ging dieses Jahr an einen Weinhändler, einen Hersteller von neuartigen Kochtöpfen sowie an ein Röntgenkamera- Entwickler, über diese Erfindung habe ich bereits hier berichtet.

Beste junge Herstellerin ist aus Sicht der Jury die Swiss Diamond International aus Siders VS. Das Walliser Unternehmen stellt Anti- Haft-Kochtöpfe her. Die Beschichtung der Pfannen enthält neben Nano- Komponenten auch echte Diamant-Kristalle.
SwissDiamond

Swiss Diamond Kochgeschirr wird zu 100% in der Schweiz hergestellt und ist damit ein echtes “Swiss Made” Produkt. Die hochwertigen Aluminiumschalen werden direkt im firmeneigenen Werk in Sierre gegossen, sandgestrahlt und anschliessend mit der patentierten Swiss Diamond® Oberfläche beschichtet.

In den 80er Jahren eroberte die Titanium-Keramik Anti-Haft-Beschichtung die Welt des Kochgeschirrs. Die Erfolgsfaktoren waren: 1. die erhöhte Lebensdauer und 2. die Möglichkeit auch mit Kochwerkzeugen aus Metall zu arbeiten, ohne die Beschichtung zu beschädigen.

Swiss_Front
Die Entwicklung von Anti-Haft-Beschichtungen für Kochgeschirr sollte damit jedoch nicht stehen bleiben. Deshalb suchten die Ingenieure der Coating Center AG – ein auf hochwertige Beschichtungstechnologien spezialisiertes Schweizer Traditionsunternehmen – nach Materialien, die härter sind als Titanium. Schnell zeigte sich, dass Diamanten einen weit höheren Härtegrad aufweisen als Titanium. Nach intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit gelang es, echte Diamant-Kristalle mit einem Anti-Haft Nano-Verbundwerkstoff zu kombinieren. Das Ergebnis die praktisch unzerstörbare “Diamond’s Best” Oberfläche, die heute sämtliche Swiss Diamond® Produkte auszeichnet.

Die patentierte Erfindung erhielt kurz danach die Goldmedaille an der Erfindermesse in Genf und ist bis heute ausschliesslich bei Swiss Diamond Produkten erhältlich.

Der Swiss Economic Award hat sich in den letzten Jahren als wichtigste und bedeutendste Auszeichnung für Jungunternehmen in der Schweiz etabliert. Der mit insgesamt 75 000 Franken dotierte Förderpreis zeichnet erfolgreiche Jungunternehmen mit Sitz in der Schweiz aus, die vor nicht mehr als sechs Jahren gegründet worden sind und sich durch überdurchschnittliche unternehmerische Leistungen auszeichnen.

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