Verlorenes Handy orten: Die besten Tipps

Verlorenes Handy orten: Die besten Tipps

Wie kann ich ein Handy orten?“ Diese Frage stellen sich Tag für Tag Tausende von Menschen, die ihr Mobiltelefon nicht wiederfinden können. Zum Glück gibt es Mittel und Wege, ein verlorenes Smartphone ausfindig zu machen. In diesem Beitrag erklären wir, wie Sie Ihr Gerät orten und die darauf befindlichen Daten retten können.

Android-Smartphones orten

Mit dem Android Geräte-Manager bietet Google einen Dienst an, mit dem sich alle Android-Handys ab der Version 2.2 bequem orten lassen. Allerdings gibt es einen Haken: Damit die Handyortung aus der Ferne funktioniert, muss die Funktion „Mein Gerät finden“ auf dem jeweiligen Gerät aktiviert sein. Eine weitere Voraussetzung ist, dass Sie auf dem verlorenen Smartphone mit Ihrem Google-Konto angemeldet sind. Darüber hinaus muss die Standortermittlung aktiviert sein. Um diese einzuschalten, tippen Sie auf „Einstellungen > Google“ und danach auf „Sicherheit und Standort“ bzw. „Sicherheit“. Aktivieren Sie nun unter „Standort“ die Option „Standort“.

Die anschliessende Handyortung über den Android Geräte-Manager geht ebenso einfach vonstatten. Rufen Sie zunächst die Web-App in Ihrem Browser auf (https://www.google.com/android/find). Sie müssen mit den gleichen Google-Kontodaten eingeloggt sein, die Sie auch auf Ihrem Handy verwenden. Der aktuelle Standort Ihres Mobiltelefons wird Ihnen auf einer übersichtlichen Karte angezeigt. Um den genauen Standort zu ermitteln, können Sie einen fünfminütigen Klingelton starten. Diese Funktion kann übrigens auch dann genutzt werden, wenn sich das Zielhandy gerade im Lautlos-Modus befindet. Über den „Sperren“-Button können Sie ein Passwort einrichten, um Ihr Smartphone vor fremden Zugriffen zu schützen.

iPhones orten

Wenn das verlorene Smartphone ein iPhone ist, gehen Sie wie folgt vor: Öffnen Sie die Webseite https://www.icloud.com/#find und melden Sie sich an. Öffnen Sie „Mein iPhone suchen“ und wählen Sie Ihr Gerät aus, um sich den Standort auf einer Karte anzeigen zu lassen. Die Funktion „Mein iPhone suchen“ muss auf dem Zielgerät aktiviert sein. Wie beim Android-Gerätemanager gibt es auch hier die Möglichkeit, das Zielgerät für einige Minuten laut klingeln zu lassen. Im „Verloren“-Modus können Sie Ihr iPhone ausserdem mit einem Code sperren und auf dem Sperrbildschirm eine benutzerdefinierte Nachricht anzeigen lassen. Achtung: Falls Sie in Apple Pay Prepaid- oder Kreditkarten hinzugefügt haben, können mit dem Zielgerät nach der Aktivierung des „Verloren“-Modus keine Zahlungen mehr getätigt werden.

Handy orten per Spy-App

Die weitaus beste Möglichkeit, ein verlorenes Handy zu orten, ist die Verwendung einer Spionage-App. Einmal auf dem Zielgerät installiert, liefert eine solche App zuverlässig die aktuellen Standortdaten und zeigt die Position auf einer Karte an. Die gegenwärtige Position kann bis auf einen Meter genau bestimmt werden. Dagegen weichen die Daten, die der Android-Gerätemanager und der Lokalisierungsdienst auf icloud.com liefern, mehrere Hundert Meter vom tatsächlichen Standort ab. In ländlichen Gebieten kann die Abweichung sogar einige Kilometer betragen.

Mit Hilfe einer Spionage-App kann jedoch nicht nur das eigene Handy geortet werden – auch eine Ortung von fremden Mobiltelefonen ist mit einer solchen App möglich. Spy-Apps werden überwiegend von Eltern genutzt, die die Smartphones ihrer Kinder überwachen möchten. Sofern es sich bei dem ausspionierten Gerät um ein Handy handelt, das man selbst gekauft hat, ist die Überwachung legal. Das Praktische an Spy-Apps ist, dass sie nicht nur eine Antwort auf die Frage „wie kann ich ein Handy orten?“ liefern – sie bieten dem Nutzer auch die Möglichkeit, Bewegungsprofile zu erstellen. Je nach genutzter App können sogar virtuelle Zonen eingerichtet werden („Geo-Fencing“). Sobald die Zielperson eine dieser Zonen betritt oder verlässt, wird der App-Nutzer automatisch benachrichtigt.

Erneuter Anstieg an Firmengründungen im ersten Halbjahr 2018

Der Trend aus dem Rekordjahr 2017 setzt sich fort. Im ersten Halbjahr 2018 verzeichnet die Schweiz bei Firmengründungen ein Plus von 1.8% bzw. 393. Ein neues Allzeithoch.

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Gründungen im ersten Halbjahr 2018 mit 22’247 Neueintragungen ins Handelsregister um 1.8%. Dies ist ein neuer Rekord. Die Monate März (-7.5%) und Juni (-3.5%) lagen unter dem Vorjahresniveau, Januar (7%) und April (13%) waren hingegen besonders gründungsintensiv.

Etablierte Rechtsformen
Mit einem Anteil von 38.5% ist die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) nach wie vor die beliebteste Rechtsform für den Start mit einer eigenen Firma. Die GmbH hat sogar 4% mehr Firmengründung zu verzeichnen als im gründungsstarken Vorjahr. Darauf folgen wie gehabt die Einzelfirma mit 32.8%, die Aktiengesellschaft (AG) mit 20% und die Kollektivgesellschaft (KlG) mit 3%. Zusammen machen diese vier Rechtsformen über 94% der neueingetragenen Rechtsformen in der Schweiz aus.

Kantonale Unterschiede
Im Vergleich zum Vorjahr zeigen sich beispielsweise die Regionen Espace Mitelland (-3% bzw. -95), Zürich (-0.4% bzw. -17) oder die Ostschweiz (-1% bzw. -17) mit weniger Einträgen. Auf der anderen Seite konnten vor allem die Kantone Zug (25% bzw. 251), Genf (7% bzw. 124) oder das Tessin (5% bzw. 64) mehr Gründungen verzeichnen. Äusserst positiv schnitten die relativ gesehen gründungsschwachen Appenzell Ausserrhoden mit 18%, Uri mit 16% und Glarus mit 13% mehr Gründungen ab.
Die Stimmung in der Schweizer Gründer/innen- und Startup-Szene ist ausgezeichnet.

Über das IFJ Institut für Jungunternehmen
Seit 1989 begleitete das IFJ mehr als 105‘000 Firmengründer/innen auf dem Weg in die Selbständigkeit. Als führende Anlaufstelle für Startups in der Schweiz bietet das IFJ die schweizweit begleitete Firmengründung, Tools zur Erarbeitung eines Businessplans sowie für Buchhaltung und Administration, kostenlose Intensivkurse und Referat-Events mit aktivem Networking sowie diverse Informationsunterlagen.

Namhafte Partner und die Öffentliche Hand setzen auf Zusammenarbeiten mit dem IFJ. Dies erlaubt, einen umfassenden Startup Support kostenlos für Gründer/innen in der Schweiz zu bieten.
Heute führt das IFJ jährlich 16‘000 telefonische Kontakte, begrüsst 10‘000 Besucher/innen an Kursen und Events, registriert Zehntausende Web- und Social Media-User und wickelt rund 2‘000 Firmengründungen ab.

Links:
www.ifj.ch
www.startwerk.ch
www.businessplan.ch
www.startup-space.ch

Die Iris-Eye Innovation

Intelligente Sensorik reduziert Lichtverschmutzung und Energieverbrauch der Strassenbeleuchtung

Auf wenig befahrenen Strassen kann die Beleuchtung ohne Sicherheitsrisiko gedimmt und
nur bei Bedarf heraufgefahren werden. So lassen sich Energieverbrauch und Lichtverschmutzung reduzieren. Dafür muss das Beleuchtungssystem mit Sensoren versehen sein, die auch bei schwachem Licht zwischen Mensch, Fahrzeug und Tier unterscheiden können. Forscher der Hochschule Luzern haben dafür in intensiver Zusammenarbeit mit der Zürcher Firma ELEKTRON AG «Iris-Eye» entwickelt.

Immer mehr Gemeinden stellen ihre Strassenbeleuchtung auf LED um und sparen
dadurch Strom und Kosten. Darüber hinaus lässt sich mit LED und modernen
Lichtmanagementsystemen die Beleuchtungsstärke bedarfsgerecht anpassen – ist die
Strasse leer, so reicht ein minimales Dimmlevel. Kommt ein Fussgänger oder Auto, so
steigt zur Sicherheit die Beleuchtungsleistung an.


Prototyp von Iris-Eye, Riedhofstr. 11, Au (ZH)

Bis zu 80 Prozent der Energie einsparen
Gesteuert wird die Beleuchtung durch die Sensorknoten an den Beleuchtungsmasten
und durch deren Kommunikation untereinander. Sobald der Sensor eines Knotens eine
Person erkennt, signalisiert er den beiden Nachbarknoten deren Präsenz. So können die
nächsten Leuchten ihre Beleuchtungsstärke ebenfalls erhöhen. Registrieren die
Sensorknoten ein Auto, wird die Information gleich mehreren benachbarten Knoten
übermittelt. Auf diese Weise wird die Beleuchtung auch bei schnellem Verkehr
gewährleistet.

«Insbesondere in Regionen mit wenig Aktivität können Energieverbrauch und
Lichtverschmutzung dadurch um bis zu 80 Prozent reduziert werden, ohne dass die
Sicherheit gefährdet ist», sagt Klaus Zahn vom Kompetenzzentrum Intelligent Sensors
and Networks der Hochschule Luzern. Er hat im Auftrag der Zürcher Firma
ELEKTRON, dem Spezialisten für bedarfsgerechte Strassenbeleuchtung und Smart
City Systemintegrator, das von innosuisse geförderte Sensor-Projekt «Iris-Eye»
geleitet.


Mehr Präzision gefragt
Herkömmliche Sensoren erfassen zwar Bewegung und Geschwindigkeit, können jedoch
nicht differenzieren und verursachen so viele Fehlalarme. «Für diese flexible
Beleuchtung braucht es Sensoren, die trotz der schwachen Beleuchtung zuverlässig
zwischen einem Fuchs und einer Fussgängerin, zwischen Blättern im Wind und einem
Auto unterscheiden können», beschreibt Klaus Zahn die Herausforderung. Für eine
zuverlässige Erkennung setzten er und sein Team stromsparende Minikameras und
Mikroprozessoren ein. Es gelang ihnen durch eine Kombination von modernster
Vision-Sensorik mit intelligenter Bildverarbeitung, einen Sensorknoten zu entwickeln,
der nicht nur auf Bewegung reagiert, sondern unabhängig von den Lichtverhältnissen
zuverlässig und präzise Menschen und Fahrzeuge erfasst. Die verbesserte
Sensortechnologie hilft Fehlalarme zu vermieden, da sie Tiere oder bewegte Bäume
erkennt und die Beleuchtungsstärke deshalb nicht erhöht.
Enrico Baumann, Geschäftsführer der ELEKTRON, erkennt in den Sensoren von «Iris-
Eye» Potenzial für weitere Entwicklungen: «Wir sind auf innovative, energieeffiziente
Lichtkonzepte spezialisiert und haben schnell erkannt, dass sich die Sensoren von «Iris-
Eye» auch für weitere Anwendungen einsetzen lassen. So könnte beispielsweise die
Beleuchtung von Perronkanten am Bahnhof oder von Fussgängerstreifen zur Erhöhung
der Sicherheit hochgedimmt werden, sobald Personen anwesend sind. Deshalb wurde
«Iris- Eye» modular und ausbaufähig konzipiert.»

Zwei Schweizer Innovationen für die Bildgebung

Diamanttechnologie für den Nanobereich und verlustfreie RAW-Dateien

Quantum-inspirierte Durchbrüche in der Imaging-Technologie stehen hinter den beiden Gewinnern des vollen 130,000 Franken Preis beim letzten Venture Kick Finale – dennoch sind ihre Applikationen grundverschieden.

Zum einen nutzt QNAMI modernste Quantentechnologien (und synthetische Diamanten) zur Verbesserung der bildgebenden Verfahren und Diagnostik. Ihre Quantensensoren ermöglichen Unternehmen der Elektronikindustrie eine genauere Fehleranalyse, eine Notwendigkeit für die Entwicklung der nächsten Generation magnetischer Speicher. Mit Anwendungen im medizinischen Bereich, die Lösungen zur Verkürzung der Scanzeiten bieten, strebt QNAMI den Zugang zu einem geschätzten Markt von 200 Millionen US-Dollar für bildgebende Sensoren an.

Dotphoton hat eine RAW-Bildkomprimierungstechnologie entwickelt, welche die Bildqualität auch bei einer zehnmal kleineren Datei beibehält. Das ist wertvoll für alle, von iPhone Nutzern – die App ist bereits auf dem Markt – bis hin zu Biomedizinern und Raumfahrtforschern. Mehr Informationen, kleinere Dateien; das spart Kosten und verbessert die Bildanalyse. Dies erreicht Dotphoton durch ein tiefes Verständnis der Quantenphysik. Mit Projekten und Diskussionen und Projekten, die mit mehreren wichtigen Akteuren der Branche begonnen haben, will Dotphoton schliesslich den nächsten Standard für Bildkompression auf die Welt bringen.


„Niemand sagt einem, wie schwer es ist, eine Idee in ein Geschäft zu verwandeln. Wir hatten das Glück, gleich zu Beginn dieser Reise Teil der Venture Kick-Community zu sein“, sagte Dotphoton-Mitbegründerin Eugenia Balysheva. „Sowohl die Investition als auch das wertvolle Mentoring helfen unserem Unternehmen, sich besser zu entwickeln und schneller voranzukommen. Als Venture Kick-Finalist werden wir unsere bestehenden Produkte bewerben und neue Märkte erschliessen und damit die Welt der professionellen Bildverarbeitung weiter verändern.“

Das nationale Gründungsförderprogramm Venture Kick – unterstützt von 13 privaten Partnern, Stiftungen, Privatpersonen und Unternehmen – verbindet einen Gründerwettbewerb mit massgeschneiderter Managementunterstützung und finanzieller Unterstützung auf international einzigartige Weise. QNAMI-Mitbegründer Mathieu Munsch sagte: „Venture Kick gilt als das Exzellenzprogramm für Start-ups in der Schweiz. Für QNAMI ist dieser Preis eine starke Motivation, die bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Qualität der Jury, die Qualität der Trainer und das freundliche Management machten das ganze Erlebnis äusserst angenehm und wertvoll. Wir freuen uns, Teil der VK-Familie zu sein und arbeiten bereits an den nächsten Schritten für QNAMI.“

QNAMI
QNAMI entwickelt neue Sensoren auf Basis von Quantentechnologien. Ihre Produkte ermöglichen es den Kunden, nicht-invasive magnetische Bildgebung im Nanomassstab in
allen Umgebungen durchzuführen und damit die Nachfrage von der Grundlagenforschung bis hin zur medizinischen Frühdiagnostik zu befriedigen.

Dotphoton
Die Grösse und Anzahl der jährlich aufgenommenen Bilder wächst so schnell, dass Speicher- und Netzwerktechnologien nicht mehr mithalten können. Diese Bilder müssen komprimiert werden. Dotphoton™ ist eine Bildkompressionslösung für professionelle Anwendungen: Sie macht RAW-Bilder bis zu zehnmal kleiner mit fast 100% Qualität, spart entsprechend viel Zeit und Geld und ermöglicht die nächste Generation von hochwertigen Bildverarbeitungslösungen in den Bereichen Fotografie, Kino, KI, Biomedizin und Luftfahrt.

Höhenverstellbarer Schreibtisch zur Entlastung des Rückens

Die Anforderungen an die moderne Büroausstattung wird immer größer. Dies ist nicht etwa deshalb der Fall, weil man sich als Mitarbeiter so stark verändert hat, sondern weil man als Arbeitgeber versucht, dem Mitarbeiter eine perfekte Umgebung zu bieten. Aus diesem Grund hat sich auch die Möbelindustrie auf diesen Trend eingestellt und dem Konkurrenzdruck nachgegeben. Viele neue Büromöbel sind entstanden und bieten weltweit neuartige Konzepte zur Einrichtung moderner Büroräumlichkeiten an. Die Planung endet aber nicht nur bei der Bereitstellung der Möbel, sondern beginnt eigentlich schon mit der Konzeption der Räumlichkeiten.


Schon im Vorfeld der Planung wird zusammen mit dem Projektteam (hier ist zum Beispiel auch der Architekt und der Bauträger involviert) ein Plan geschmiedet und ein Gesamtkonzept entworfen. Neben hochwertigen Büromöbel braucht es aber unter Umständen auch spezielle Möbel für Mitarbeiter die besonderen Bedürfnisse zu haben. Dazu gehört zum Beispiel ein höhenverstellbarer Schreibtisch. Für viele Unternehmen gehören solche Anschaffungen bereits zum Standard. Mitarbeiter werden aber auch unterschiedlich eingesetzt und sind mobil. Diese Mobilität verlangt andere Antworten und innovative Konzepte bei der Planung. Die Mobilität bedingt auch, dass unterschiedliche Menschen auf ein und demselben höhenverstellbarer Schreibtisch Platz nehmen.

Daher ist natürlich ein höhenverstellbarer Schreibtisch sehr praktisch. Meist werden auch höherverstellbare Sessel gekauft, die ebenso sehr hilfreich sind. In Zeiten hoher Fluktuation und mobiler Büroräumlichkeiten ist das Konzept auch sehr zeitgemäß. In vielen Büros arbeiten Außendienstmitarbeiter und seitens der Geschäftsführung wird natürlich auch damit gerechnet, dass im Schnitt immer ein anderer Mitarbeiter auf dem Schreibtisch Platz nimmt. Natürlich sind nicht alle Mitarbeiter gleich groß und schon aus diesem Aspekt heraus gesehen ist ein höhenverstellbarer Schreibtisch in der Anwendung sehr praktisch. Es gibt unterschiedliche Ausführungen dieses Schreibtischs.

Jedenfalls praktisch ist auch, dass man den Schreibtisch auch an die Bedürfnisse des Mitarbeiters anpassen kann. Gerade verschiedene Berufsgruppen haben spezielle Anforderungen an den höhenverstellbaren Schreibtisch. Zum Beispiel müssen Architekten sehr oft bei der Arbeit eine stehende und aufrechte Position einnehmen. Hier ist ein höhenverstellbarer Schreibtisch natürlich sehr von Vorteil, weil man auf die individuelle Höhe Rücksicht nehmen kann. Manchmal wird auch eine abwechselnd sitzende oder stehende Position eingenommen. Außerdem nehmen sehr oft auch andere Architekten am Schreibtisch Platz, um Entwürfe zu besprechen. Dabei ist so ein Tisch natürlich sehr praktisch.

Startkapital für Gründerinnen

Neue Ansätze in der Schädlingsbekämpfung und im Kuriergeschäft

Aike Festini und Olga Dubey haben eines gemeinsam: Ihre Startups haben vom nationalen Förderprogramm Venture Kick je 130 000 Franken Startkapital erhalten.

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Das von Unternehmen und Privatpersonen finanzierte nationale Startup-Förderprogramm Venture Kick verknüpft in international einzigartiger Weise einen Gründerwettbewerb mit massgeschneidertem Managementsupport und finanzieller Unterstützung. Nun haben zum ersten Mal seit der Lancierung vom Venture Kick im 2007 Gründung beide Startups, die das maximale Preisgeld von je 130 000 Franken erhalten haben, weibliche CEOs.

«Mit dem Preisgeld von Venture Kick legen wir jetzt richtig los», sagt Olga Dubey vom Lausanner Startup AgroSustain. Die Molekularbiologin kann einen zweiten Vollzeitmitarbeiter einstellen und die Zertifizierung ihres neuartigen Schädlingsbekämpfungsmittels finanzieren. Dubey führt ihr Unternehmen zusammen mit ihren beiden Mitgründern Jean-Pascal Aribot und Sylvain Dubey. Bei der Winterthurer Logistikplattform LuckaBox stehen gleich zwei Frauen am Steuer: CEO Aike Festini und Mitgründerin Maite Mihm. Sie verfolgen ihr Projekt seit rund einem Jahr und haben parallel dazu den Managementsupport von Venture Kick in Anspruch genommen. «Für mich», sagt Aike Festini, «war die Unterstützung durch die Experten von Venture Kick nicht weniger wichtig als das Preisgeld, das wir jetzt erhalten haben».

LuckaBox, Winterthur: Innovative Logistikplattform
Die «Plattformisierung» der Wirtschaft schreitet voran und erreicht nun auch das Liefergewerbe. Das Winterthurer Jungunternehmen LuckaBox hat eine Plattform aufgebaut, welche die in einer Stadt zu einem bestimmten Zeitpunkt verfügbaren Expresslieferkapazitäten zusammenführt und sie dem Detailhandel in Echtzeit zur Verfügung stellt. Der zugrundeliegende Algorithmus bewertet die Zuverlässigkeit, die Preise und die Leistungen der jeweiligen Kuriere und errechnet auf Anfrage die bestmögliche Kombination für jeden einzelnen Auftrag. Der Start in den Markt ist Luckabox geglückt: Zu den ersten Kunden zählen so renommierte Unternehmen wie Jelmoli oder der IT-Distributor Steg.

AgroSustain, Nyon (UNIL): Nachhaltige Schädlingsbekämpfung
Die UNO schätzt, dass jährlich Lebensmittel im Wert von 1000 Milliarden Franken auf dem Müll landen. Schäden in der Höhe von 100 Milliarden Franken verursachen allein pathogene Pilze; dies vor allem an Früchten und Gemüse. Trotzdem sind bis heute keine nachhaltigen Mittel gegen Schimmelpilze auf dem Markt. Das könnte sich jetzt ändern: Das Jungunternehmen AgroSustain hat eine Methode entwickelt, mit der sich planzenbasierte Gifte gegen einige der in der Landwirtschaft am weitesten verbreiteten Pilze aufspüren lassen. Das erste Produkt des Spinoffs der Universität Lausanne basiert auf zwei natürlichen Pflanzenextrakten und verlängert die Haltbarkeit von Gemüse, Beeren, Früchten und Schnittblumen um mindestens eine Woche.

Über Venture Kick

Die philanthropische Initiative Venture Kick vergibt ein Startkapital von 130‘000 Franken an die Startups. Ausserdem hilft es den Jungunternehmen, ein strukturiertes und erfolgreiches Unternehmen zu werden. Entrepreneure präsentieren ihre Geschäftsideen vor einer Expertenrunde und erhalten direktes Feedback und ein weitreichendes Netzwerk aus erfahrenen Unternehmern und Investoren.
Seit 2007 profitierten 530 Gründerprojekte von rund 21.66 Millionen Franken Startkapital. Daraus entstanden mehr als 414 aktive Unternehmen, welche 4’748 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen haben. Ausserdem haben die unterstützten Jungunternehmen ein Finanzierungsvolumen von 1‘808‘000‘000 Franken erhalten. Von den TOP 100 Schweizer Startups 2017 starteten 55 ihre Unternehmerkarriere bei Venture Kick. 2017 wird Venture Kick 3 Millionen Franken an Startup Projekte vergeben um die Schweizer Wissenschaft auf dem globalen Markt zu positionieren. Mehr dazu im: Venture Kick Magazin 2017.

Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung, wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Fondation Lombard Odier, Debiopharm Group, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, European Space Agency, Engagement Migros, Swisscom, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner und Igor Fisch.

Marketingstrategien: Auf das eigene Unternehmen aufmerksam machen

Das beste Angebot ist wertlos, wenn niemand darüber Bescheid weiß. Das gleiche gilt natürlich auch für Firmen. Um in der Geschäftswelt erfolgreich sein zu können, werden Kunden benötigt und diese müssen letztendlich kaufen. Damit diese potenziellen Kunden jedoch ihr Geld ausgeben, müssen sie zunächst einmal auf das eigene Unternehmen aufmerksam gemacht werden. Wie das am besten funktioniert ist natürlich umstritten, da bekanntlich sehr viele Wege nach Rom führen und zudem jeder Unternehmer individuelle Erfolgsstrategien bevorzugt. Den absoluten Ratgeber, der zu unermesslichem Reichtum führt, gibt es ohnehin nicht und wenn jemand das Gegenteil behauptet, lügt er.

Nichts desto trotz sind einige Marketing-Strategien grundsätzlich hilfreich und können daher jeden Unternehmer, bei der Bekanntmachung des eigenen Geschäfts, unterstützen. Welche das sind und wie sie am besten angewandt werden, soll in den folgenden Abschnitten erklärt werden.


Quelle: https://pixabay.com/de/aktivit%C3%A4t-erwachsene-buch-gesch%C3%A4ft-2286443

Was macht eigentlich die Konkurrenz?

Der erste Schritt um den eigenen Erfolg zu sichern, sollte immer mit einem Blick auf die Marktlage beginnen. Es muss unbedingt festgestellt werden, wieviel potenzielle Konkurrenten bereits das gleiche Produkt anbieten und ob man selbst überhaupt mit Preis und Qualität mithalten kann. Wenn dies geschehen ist, kann es weiterhin hilfreich sein die Marketingstrategien der Mitbewerber etwas genauer zu analysieren. Es ist beispielsweise sehr praktisch zu wissen, wie die Webseiten der Konkurrenz aussehen oder ob viel Mühe in die Gestaltung von Werbeanzeigen investiert wird. Auch beim Visitenkarten erstellen kann es hilfreich sein, sich an den Aushängeschildern anderer Unternehmen zu orientieren.

Planung ist die halbe Miete

Für den Erfolg einer Firma ist der Bekanntheitsgrad absolut ausschlaggebend und genau deshalb sollte eine ausgeklügelte und vielversprechende Marketingstrategie, für den Besitzer, allerhöchste Priorität haben. Dieses Unterfangen darf allerdings nicht auf die leichte Schulter genommen werden, sondern muss gut geplant sein. Nicht wenige Unternehmer sind der falschen Überzeugung, dass hohe Werbeausgaben ausreichen um möglichst viele Kunden anzulocken – das ist leider falsch. Tatsache ist, dass der Schuss sogar nach hinten losgehen und völlig wirkungslos bleiben kann. Wenn Werbung, egal ob als Plakat, im Radio, Internet oder Fernsehen, nicht professionell gestaltet und gezielt eingesetzt wird, kostet sie den Werbetreibenden ausschließlich einen Haufen Geld. Um derart unnötige Ausgaben zu vermeiden, sind eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Materie sowie die Erstellung eines langfristigen Werbeplans unabdingbar.

Auf die richtige Mischung kommt es an

Marketing sollte niemals eintönig, langweilig oder gar konservativ sein. Wer heutzutage weiterhin stur auf alteingesessene Strategien aus Großvaters Tagen setzt, ist bereits zum Scheitern verurteilt. Was gestern noch eine ideale Strategie war, kann morgen nämlich schon völlig überholt sein. Selbstverständlich ist dieser Wandel auch branchenbedingt, doch mittlerweile sind fast alle Geschäftszweige von einer derartigen Schnelllebigkeit geprägt.
Es geht jedoch nicht nur um Flexibilität und Veränderung, sondern ebenso um Kreativität und Vielfalt. Anstatt also nur eine bestimmte Taktik zu verfolgen, sollten viel eher mehrere miteinander kombiniert werden.

Ein sogenannter Marketingmix beinhaltet mehrere Wege auf denen die Kunden erreicht werden sollen. Dazu gehört das Schalten von Anzeigen in Magazinen, ebenso wie Visitenkarten erstellen und Werbung im Internet – den Möglichkeiten sind hierbei keine Grenzen gesetzt. So kann es beispielsweise eine gute Idee sein, die alten Marketingtricks aus Opas Zeiten, mit modernen Einflüssen zu schmücken und somit etwas völlig Neues zu erschaffen. Was jedoch, auf jeden Fall, immer gut bei den Kunden ankommt, sind kostenlose Werbegeschenke. Die beliebtesten davon sind unter anderem:

• T-Shirts
• Mützen und Cappies
• Trinkbecher
• Schreibutensilien
• Süßigkeiten

Am besten ist es derartige Dinge regelmäßig mit der Post an Stammkunden zu verschicken oder aber auch auf der Straße an potenzielle Neukunden zu verteilen. Des Weiteren sind auch Messen oder andere öffentliche Veranstaltung sehr gut für solche Aktionen geeignet.

Fazit

Die Frage nach der besten Marketingstrategie lässt sich nicht pauschal beantworten, doch die Befolgung der vorgestellten Ratschläge sollte definitiv eine Hilfe für angehende Unternehmer sein. Letzten Endes sollte jedoch nicht zu viel Wert auf die Theorie gelegt, sondern stattdessen lieber ausprobiert werden. Mit der Zeit wird jeder für sich selbst entdecken, worauf seine Kunden am ehesten reagieren.

Apple iOS – Fünf aussergewöhnliche Apps aus verschiedenen Kategorien

Smartphones haben in den letzten Jahren explosivartige Wachstumszahlen verzeichnen können. Die Beliebtheit der kleinen Alleskönner ist eng an die zahlreichen Apps gebunden, die es noch häufiger gibt, als die Geräte selbst. Hier findet man eine grosse Auswahl in allen möglichen Kategorien in den beiden grossen App Stores für Android und iOS Geräte. Letztere werden ausschliesslich von Apple produziert. Der amerikanische Konzern steht immer wieder im Rampenlicht, da manche die Qualität der Produkte schätzen, andere wiederum aber die Preise und die Extravaganz der Marke kritisieren. Fakt ist jedoch, dass die Marke Apple beliebt ist. Mit den folgenden Apps kann man das Maximum aus seinem iOS-Gerät herausholen.


Bild Quelle: Stocksnap.io

Verkehr – Waze
In Europa werden häufig noch traditionelle GPS-Geräte oder auch Google Maps als Navigationshilfe auf den Strassen verwendet. Mit der Waze App gibt es jedoch eine Verkehrsapp, die auch das Strassennetz in der Schweiz abdeckt und sich von der Konkurrenz abhebt. Hier werden wichtige Ereignisse miteinander in Echtzeit geteilt. Hierzu zählen Staus, Blitzer, aber auch die Position der Verkehrspolizei. Somit kann man Zeit und Kosten sparen. Die App ist ganz auf den Nutzen der Community ausgelegt, da Fahrer sich über ihre Facebook-Profile miteinander vernetzen können.

Finanzen – Unsplurge
Bei Unsplurge handelt es sich um eine Finanzapp der besonderen Art, bei der es ums Sparen geht. Man teilt der App mit, worauf man sparen möchte, nennt den Betrag und lädt ebenfalls ein Bild zu dem gewünschten Ziel hoch, sei es eine Urlaubsreise oder ein neuer Computer. Das besondere an Unsplurge ist, dass es sich hierbei um eine „Social App“ handelt, da man in der Lage ist, die Sparpläne anderer Nutzer beobachten zu können und diese sich ebenfalls über den eigenen Fortschritt informieren können. Dies schafft einen besonderen Motivationsanreiz.

Sport – Mr Green
In der Welt des Sports gibt es eine Menge Apps, mit denen man seine Sportwetten abschliessen kann. Hier kommt es insbesondere darauf an, einen seriösen Anbieter zu finden. Bei Mr Green findet man einen der benutzerfreundlichsten Wettanbieter, was sich im Service und dem intuitiven Aufbau der Mr Green App zeigt. Nutzer können die App als Wetthilfe verwenden, da statistisch begründete Tipps zur Verfügung gestellt werden. Dabei operiert die App international in den verschiedensten Sportkategorien und bietet Sportfreunden darüber hinaus wöchentlich diverse Gratiswetten an.

Fitness – MyFitnessPal
Fitnessapps sind ebenfalls in grosser Menge verfügbar. MyFitnessPal hebt sich jedoch von anderen Apps dadurch ab, dass sie über eine umfangreiche Lebensmitteldatenbank mit über 5 Millionen Einträgen verfügt. Diese werden genutzt, um den internen Kalorienzähler benutzen zu können. Man informiert die App über sein Essverhalten und die App wertet die Informationen aus, um eine Übersicht über den Kalorienhaushalt zu ermöglichen. Dadurch können Nutzer Ziele festlegen, um ihr Wunschgewicht zu erreichen.

Bildung – Duolingo
Duolingo ist eine Sprachlern-App, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aufgebaut ist und daher das Lernen vereinfacht. Hierbei wird das Prinzip der Gamification angewendet. Man beginnt mit den einfachsten Grundlagen einer Sprache und schaltet im Verlauf höhere Level und neue Herausforderungen frei. Jede Aktivität wird mit Erfahrungspunkten belohnt. Dies macht die Duolingo App umso spannender, da man dadurch mit anderen Nutzern in Leaderboards konkurrieren kann.

Venture Kick Gewinn für IDUN Technologies und KOMP-ACT

Herzlichen Glückwunsch an IDUN Technologies und KOMP-ACT zu ihrem Gewinn von je CHF 130’000 in der dritten Runde von Venture Kick. IDUN Technologies konzipiert einfache, hautfreundliche, dehnbare und hoch-leitfähige Elektroden für tragbare Geräte. KOMP-ACT entwickelt kleine und kostengünstige elektrische Stellantriebe für die Automatisierungsindustrie. Beide Startups nutzen die Mittel, um den Produktionsprozess ihrer Geräte zu steigern.

IDUN Technologies, ETH Spin-off – revolutionäre Biosensoren für tragbare Geräte
300 Millionen tragbare Geräte wurden im Jahr 2017 weltweit verkauft, was die hohe Nachfrage nach Daten in verschiedenen Bereichen wie Lifestyle und medizinisches Monitoring belegt. IDUN Technologies möchte tragbare Geräte mit verbesserten Biosensoren auf die nächste Stufe bringen um herkömmliche Elektroden zu ersetzen. Gegenwärtige Elektroden haben immer noch bestimmte Nachteile: menschliches Unbehagen und begrenzte Genauigkeit bei der Datensammlung. Längerer Gebrauch von nassen Elektroden, mit Gelapplikation, führt zu Hautirritationen, da das Gel im Laufe der Zeit austrocknet. Sogenannte trockene Elektroden, die aus relativ harten Materialien bestehen, hinterlassen Hautflecken, können Schmerzen verursachen und haben eine signifikant geringere Signalqualität. IDUN Technologies hat eine innovative Lösung entwickelt, um die Vorteile beider Welten zu kombinieren. Die neuen Elektroden, die aus siliziumbasierten Materialien mit leitfähigen Partikeln (Silber und Silikon-Elastomer) bestehe, sind weich, dehnbar und angenehm auf der Haut und bietet klinische Signalqualität ohne die Verwendung von leitfähigem Gel. Inspiriert von der Natur ahmt die Oberfläche der Biosensoren die Struktur der Heuschrecke nach, um eine klebstofffreie Haftung zu ermöglichen und Bewegungsartefakte zu verringern. Das Ergebnis: genauere Datenanalyse und Komfort für den Benutzer. Vielseitig einsetzbar, von der Sportüberwachung unter Wasser bis zur Langzeitüberwachung des Herzens.

IDUN Technologies wurde im Jahr 2017 gegründet und entstand aus der Forschung, indem es die Problemlösungsfähigkeiten der Natur beobachtete. Nach erfolgreichen Testergebnissen initiierte das Startup Partnerschaften mit Kliniken, Grosskonzernen und kleineren innovativen Unternehmen. Mit ersten nicht-medizinischen tragbaren Geräten für Gehirn- / Schlafüberwachung und Gehirn-Computer-Schnittstellen will das Team sein erstes Produkt in diesem Jahr auf den Markt bringen. Dank der Venture Kick-Fonds kann das Startup bis 2019 seinen Produktionsprozess industrialisieren, Fertigungspartner finden und sein Team erweitern. Nach dem Venture-Kick-Ergebnis teilte Simon Bachmann, CEO von IDUN Technologies, seine Begeisterung: „Venture Kick glaubte an die Projekt früh. Die Kicker-Camps und die Jurysitzungen hatten grossen Einfluss darauf, unsere Vision zu schärfen und für potenzielle Investoren bereit zu sein. Der „Kick“ war unglaublich effizient, um uns vorwärts zu bringen „.

KOMP-ACT, kompakte elektrische Stellantriebe für die Automatisierungsindustrie
KOMP-ACT will die Energiekosten der Automatisierungsindustrie senken und seinen CO2-Fussabdruck um bis zu 49 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr reduzieren. Die Gründer, Luft- und Raumfahrttechniker und EPFL Prof. Jufer, beobachteten, dass die heutigen Maschinenbauer aufgrund der hohen Kosten für elektrische Stellantriebe keine vollständigen elektrischen Lösungen anbieten können, was ihre Überwachung über den gesamten Verpackungsprozess einschränkt. Aktoren, die Teile, die ein Maschinensystem bewegen und steuern, sind entweder pneumatisch oder elektrisch. Heutige elektrische Stellantriebe sind zwei- bis sechsmal teurer als pneumatische Stellantriebe, ausserdem sind sie 2-3 mal grösser und 5-6 mal schwerer als pneumatische Stellantriebe. Daher hat sich die Industrie nicht vollständig auf ein vollelektronisches Automatisierungssystem verlagert. Die KOMP-ACT-Lösung wird die Industrie verändern. Der elektrische Antrieb und leichtem Design kann ähnliche Leistungen erbringen wie Konkurrenzprodukte mit einem Gewicht von nur einigen hundert Gramm im Vergleich zu 3 bis 4 kg für Mitbewerber und bei halbem Durchmesser (nur 30 mm). KOMP-ACT hat Ambitionen, voll integrierte Aktuatoren in der gleichen Preisklasse wie pneumatische zu produzieren. Diese Lösung wird der Montage-, Setup- und Einstellzeit der Maschinen zugutekommen. Vollständig computerisierte Bewegung ermöglicht eine bessere Qualitätskontrolle, verbesserte Sicherheitsmassnahmen sowie eine Produktivitätssteigerung.


Seit der ersten Idee hat KOMP-ACT für seine Aktuatoren ein europäisches Patent angemeldet und Tests mit einem funktionierenden Prototyp durchgeführt. Das Startup diskutiert derzeit Partnerschaften mit Anbietern und Lieferanten von Elektromotoren. Der Gewinn von CHF 130.000 durch Venture Kick wird den Herstellungsprozess der Aktuatoren starten und den ersten Verkauf bis Ende 2019 ermöglichen. Salvatore De Benedictis, CEO von KOMP-ACT, erklärte, was der Kick für sein Unternehmen bedeutete: „Venture Kick hat ein Team von Ingenieuren in die nächsten Generationen von Unternehmern verwandelt. Dies hilft uns, uns auf Geschäftsplan- und Marketingaspekte zu konzentrieren. Wir hatten auch die Gelegenheit, wichtige Branchenexperten und Führungskräfte zu treffen. “

Über Venture Kick

Seit der Gründung im September 2007 bietet Venture Kick Startup-Projekten in der Ideenphase mit Pre-Seed Kapital, Coaching und Zugang zu professionellen Investoren. Mitglieder aus einem Jury-Pool (mehr als 100 führende Startup-Experten aus der ganzen Schweiz) evaluieren und unterstützen monatlich 16 Spin-off-Projekte in drei Sessions. Bis heute wurden mehr als 530 Startup-Projekte mit Hands-on-Coaching und CHF 21,66 Millionen Pre-Seed Kapital unterstützt. Dies führte zu mehr als 414 aktiven Unternehmen und 4’748 aktiven Arbeitsplätzen. Die Startups haben bisher Investitionen in Höhe von 1,808 Milliarden Franken getätigt. 2018 wird Venture Kick 3,2 Millionen Franken für Startup-Projekte in der Ideenphase auszahlen und die Schweizer Wissenschaft auf den Weltmarkt bringen. Mehr dazu im Jahresbericht von Venture Kick.


Venture Kick wurde als Programmlinie des Startup-Enablement-Programms von digitalswitzerland ausgewählt. digitalswitzerland ist als Verein und Stiftung strukturiert. Die Stiftung digitalswitzerland wird zusammen mit ihrem unabhängigen Stiftungsfonds Venture Kick von der Fondation des Fondateurs (FdF) ausgerichtet. Als Dachstiftung wird FdF von der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht überwacht.

Die Venture Kick Stiftung hat der Venturelab Ltd. das Mandat für die Durchführung der Initiative erteilt. Venture Kick verfügt mit seinem Mandat über ein erfahrenes Management-Team mit Beat Schillig und Jordi Montserrat von der Venturelab Ltd. Sie berichten an den Strategieausschuss.
Der Strategieausschuss legt die mittel- und langfristigen Ziele und die Ausrichtung von Venture Kick fest. Der Strategieausschuss besteht aus Igor Fisch (Selexis SA), Suzanne Schenk (ERNST GÖHNER STIFTUNG) und Pascale Vonmont (Gebert Rüf Stiftung).

Die Venture Kick Stiftung wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Fondation Lombard Odier, der Debiopharm Group, der Fondation Pro Techno, der Rising Tide Foundation, der European Space Agency, Engagement Migros, Swisscom, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner und Igor Fisch.

Europa sucht gemeinsam nach neuen Wirkstoffen

Europäisches Institut „EU-OPENSCREEN“ zur Erforschung neuer Substanzen gegründet / Karliczek: „Neue Dynamik für die Entwicklung neuer Medikamente“


Sieben europäische Länder haben eine neue, eigenständige Forschungsinfrastruktur gegründet, um gemeinsam die Erforschung neuer Wirkstoffe voran zu bringen – die European Infrastructure of Open Screening Platforms for Chemical Biology, kurz EU-OPENSCREEN. Damit wird eine europäische Substanzbibliothek in Berlin aufgebaut, die die über ganz Europa verteilten Fachkenntnisse und Ressourcen auf dem Gebiet der chemischen Biologie bündelt. Forschende erhalten so Zugang zu einer umfangreichen Sammlung von Substanzen und zu einem breiten Methodenspektrum, die ihnen die Suche nach neuen Wirkstoffen erleichtern – von pharmazeutischen Substanzen bis hin zu Naturstoffen für die Schädlingsbekämpfung in der Landwirtschaft.

„Die Erforschung von natürlichen und synthetischen Wirkstoffen hat ein enormes Potential für die gesamten Lebenswissenschaften. Mit dieser gemeinsamen Infrastruktur bündeln wir das Wissen innerhalb Europas, und geben der Forschung an neuen Wirkstoffen eine neue Dynamik, um bessere Medikamente oder umweltverträgliche Pflanzenschutzmittel zu entwickeln“, sagte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek.

Die Vielfalt natürlich vorkommender, biologisch aktiver Substanzen ist immens. Die chemische Biologie sucht in diesem gigantischen Naturstoff-Arsenal neue Wirkstoffe, die – nach dem „Schlüssel-Schloss-Prinzip“ – bestimmte biologische Prozesse gezielt beeinflussen. Beispielsweise Pflanzenstoffe wie Morphin oder Digitalis, die Schmerzen und Herzkrankheiten hochwirksam bekämpfen. Auch Bakterien produzieren eine enorme Vielfalt chemischer Verbindungen. Deutsche Forscherinnen und Forscher identifizierten in Bodenbakterien beispielsweise eine Substanz, die zum Brustkrebs-Medikament weiterentwickelt wurde.

Geschäftsstelle und Substanzbibliothek von EU-Openscreen werden am Campus Berlin-Buch angesiedelt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung beteiligt sich an dem europäischen Projekt über einen Zeitraum von fünf Jahren mit rund 20 Millionen Euro.

Gründungsmitglieder sind neben Deutschland Finnland, Lettland, Norwegen, Polen, Spanien und Tschechien. In Deutschland beteiligen sich daran das Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie in Berlin, das Max Delbrück Centrum für Molekulare Medizin in Berlin, das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig und das Fraunhofer Institut für Molekulare Biologie und Angewandte Ökologie in Hamburg.

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Gesundheitsforschungprogramm des BMBF