Voltitude – Das Schweizer Elektrofahrrad

Ein Elektrofahrrad ist eine tolle Sache. Es ist ideal für die Großstadt. Wer gern an der frischen Luft ist und einen einfachen und günstigen Weg des Transports sucht, der ist mit einem Elektrofahrrad gut ausgestattet.

voltitude-inventor

Aus der Schweiz kommt ein neues erfinderisch konzipiertes Fortbewegungsmittel. Es hört auf den Namen Voltitude und ist ein ultra-klappbares elektrisches Fahrrad für den urbanen Verkehr. Zu allem Überfluss sieht es auch noch aus wie ein Schweizer Taschenmesser – nicht ganz zu unrecht.

Mit diesem Gerät kann man sich auf jeden Fall sehen lassen. Das witzige Design erinnert an das weltbekannte Schweizer Taschenmesser. Das Elektrofahrrad ist zusammenklappbar und kann somit leicht verstaut werden. Ausgestattet mit den „Easy Fold System“ soll man das Rad in einer Sekunde und mit einer Hand auseinanderfalten können. Das Innovative Geräerreicht – bedingt durch die Verkehrsvorschriften in der Schweiz und EU – ohne Pedalunterstützung hat eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. Damit gilt es als Fahrrad, d.h. man darf damit auf allen Radwegen fahren und es besteht keine Helmpflicht. Die Reichweite beträgt abhängig von Gelände und Unterstützung durch Pedalkraft und Gewicht des Fahrers etwa 30 km. Innerhalb von nur vier Stunden ist der Akku wieder voll geladen; er kann über ein externes Netzteil im Fahrrad geladen oder zum Laden herausgenommen werden.

Ist das Bike zusammengeklappt, kann man es ganz problemlos auf den Rollen bewegen. Man braucht es also nicht durch die Gegend zu tragen. Mit einem Gewicht von 22 kg ist es einfach zu transportieren. Durch die Verwendung von Aluminium ist das Gerüst robust und leicht zugleich. Innerhalb Europas wird das Voltitude Elektrofahrrad als normales Fahrrad gelistet. Es ist also nicht nötig, einen Führerschein zu besitzen, oder einen Helm zu tragen.

Voltitude

Das Elektrofahrrad soll Ende des Jahres zu Auslieferung bereit stehen. Voltitude wird weltweit aufliefern, ohne Kostenaufschlag. Was das klappbare Fahrrad kosten wird, wurde noch nicht bekannt gegeben.

Voltitude invention

Neue Technik kleidet uns ein: Google Glasses und herkömmliche Jeans bekommen Konkurrenz

Am venture kick Finale in Zürich holten sich die EPFL sowie ETH Spin-offs Composyt Light Labs und Selfnation je 130’000 Franken Startkapital. Während Composyt Light Labs mit einer schlicht designten Brille die Augmented Reality ein Stück näher bringt, verschafft Selfnation Frauen mithilfe eines mathematischen Algorythmus die perfekt sitzende Jeans.

2013 war das Jahr der neuen tragbaren (“Wearables”) Mini-Computer in Brillen und Armbanduhren. Internationale Konzerne wie Google oder Samsung stellten ihre Produktneuheiten der Öffentlichekit vor. In der Schweiz hat das EPFL Spin-off Composyt Light Labs mit der tragbaren Display-Technologie für Brillen gute Chancen, den Big Playern die Stirn zu bieten.

Die Brillengläser der Zukunft
Man kennt sie bereits, die von Google entworfene Brille, welche dank einem Mini-Computer an den Bügeln, Informationen in das Sichtfeld einblenden kann. Mickaël Guillaumée und Eric Tremblay von Composyt Light Labs entwickelten ebenfalls so genannte “Smart Glasses”: Brillengläser, welche das Einblenden von computergenerierten Informationen ermöglichen. Im Gegensatz zu den bereits existierenden Modellen überzeugt ihre Brille, neben der technischen Raffinesse mit einem ansprechenden Design, da der an den Brillenbügeln montierte Mini-Computer auf ein absoultes Minium reduziert wurde. Co-Gründer Eric Tremblay weiss, dass für ein erfolgreiches Startup eine Idee alleine nicht reicht: “Bei venture kick geht es um den Kick und in unserem Fall haben die Experten von venture kick zwei völlig in die Technik vernarrte Jungs dazu gebracht, das Labor zu verlassen, um die Geschäftstauglichkeit ihrer Idee im wirklichen Leben zu überprüfen. Unser Ziel ist es nun mit dem venture kick Gewinn, eine wichtige strategische Partnerschaft abzuschliessen.“ Es bleibt spannend, wer im Bereich der “Smart Glasses” die Nase vorn haben wird: Die globalen Konzerne oder das kleine Startup aus Lausanne.

composyt brille
Die massgeschneiderte Jeans ist nur ein paar Klicks entfernt
Durchschnittlich 20 Jeans probiert eine Frau an, bis die Eine endlich gefunden ist. Die ETH-Absolventen und Macher von Selfnation, Andreas Guggenbühl und Michael Berli, lösen die schwierige Suche nach der perfekt sitzenden Jeans mit einem mathematischen Algorythmus, der die optimale Passform nach acht Körpermassen errechnet. Auf selfnation.ch können Frauen, nach Eingabe ihrer Masse, im Gegensatz zu anderen Online-Stores ihre Traumjeans als 3D Visualisierung ansehen – so als würden sie vor einem Spiegel stehen. Ist die Bestellung abgeschickt, wird das Schnittmuster automatisch berechnet. 14 Tage später hat Frau eine massgeschneiderte Jeans aus nachhaltigem italienischem Denim im Briefkasten.

Pop-up Store in Berlin
„venture kick hat uns wortwörtlich den Kick gegeben, den wir gebraucht haben. Nicht nur die monetären Preise helfen bei der Entwicklung, vor allem auch die Trainings haben uns von der Idee bis zum laufenden Unternehmen stark unterstützt. Es motiviert extrem, wenn eine hochkarätige Jury das „Go!“ zum Weitermachen gibt. Wir verwenden nun die Förderung, um unsere Jeans weiterzuentwickeln und neue Modelle anzubieten. Zurzeit sind wir in einer Expansionsphase: nach der Schweiz sind unsere Jeans in Kürze auch in Deutschland erhältlich und wir planen einen Pop-Up Store in Berlin,“ sagte Co-Gründer Andreas Guggenbühl nach dem venture kick Finale.

Über venture kick
Seit der Lancierung von venture kick im September 2007 haben 326 Gründerprojekte von 12,7 Millionen Franken Startkapital profitiert. Die unterstützten Jungunternehmen haben bisher über 2‘400 zukunftsträchtige Arbeitsplätze geschaffen. Die Startups mit ihren hochinnovativen Projekten kommen dank venture kick in Kontakt mit professionellen Investoren und Industriepartnern. Diese haben bisher rund 500 Millionen Franken investiert.

Ziel von venture kick ist es, die Zahl der Firmengründungenan Schweizer Hochschulen zu verdoppeln. Monatlich erhalten acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und qualifizieren sich drei Monate später für die zweite Runde. Dort gewinnen zwei Teams je 20‘000 Franken. Diese machen in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus. Teilnahmeberechtigt sind Studierende, Forschende oder Professoren und Professorinnen von schweizerischen Hochschulen, welche mit ihrer innovativen Geschäftsidee eine Firma gründen wollen.

Die private Förderinitiative venture kick wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, ERNST GÖHNER STIFTUNG, OPO-Stiftung, AVINA STIFTUNG, Fondation Lombard Odier, DEBIOPHARM GROUP und André Hoffmann. Die operative Leitung liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen.

Die Außenbeleuchtung Innovation für die Städte

Die Beleuchtungsindustrie befindet sich in einem rasanten Umgestaltungsprozess. Die Notwendigkeit der Entwicklung energieeffizienterer Geräte, der Druck durch rechtsverbindliche Vereinbarungen wie das Kyoto-Protokoll und die sich aus der LED-Revolution ergebenden neuen Möglichkeiten wirken sich positiv auf das Angebot an Beleuchtungslösungen aus.

Die aktuellen finanziellen und energetischen Herausforderungen bieten die beste Gelegenheit, nach neuen Ansätzen Ausschau zu halten. Quecksilberdampflampen werden 2015 ihre CE-Kennzeichnung verlieren und sich aus dem Markt verabschieden. Städte und Gemeinden sollten ihre Beleuchtungsprojekte deshalb schon jetzt mit neuen Lösungen ausstatten. Moderne Konzepte können das gesamte Stadtbild verbessern und Einwohnern und Besuchern gleichermaßen zugute kommen.

Jede Umgebung erfordert ein eigenes Beleuchtungskonzept, abgestimmt auf die Bedürfnisse und Anforderungen des Raumes und der Menschen, die sich dort bewegen.

Deshalb ist es notwendig eine richtige Wahl zu treffen bei Leuchten und Lampen, die sich nicht nur durch erstklassige Lichtleistung, sondern auch durch herausragendes Design auszeichnen. Der Einsatz von Intelligenten Steuerungs- und Regelsystemen ergänzen und verhelfen dem perfekten Lichtsystem bei der Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit.

Eine nachhaltige Lösung zur intelligenten Steuerung städtischer Außenbeleuchtung ist das webbasiertes System City Touch von Philips. Es geht um eine „Nachhaltige Beleuchtung im öffentlichen Raum“ wie unter dem folgenden Link erläutert: http://www.lighting.philips.ch/de/application_areas/outdoor/index.wpd.

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City Touch ist ein Online Verwaltungssystem für die Stadtbeleuchtung, mit dem sich über eine zentrale Schnittstelle alle Beleuchtungssysteme im Stadtgebiet erfassen und ansteuern lassen. Es ermöglicht eine dynamische Steuerung der Außenbeleuchtung über eine gesamte Stadt hinweg. Dadurch sollen im Vergleich zu konventioneller Beleuchtung bis zu 70 Prozent Einsparungen bei Energie- und Wartungskosten erzielt werden können. Das System optimiere die Anlagenwartung und -überwachung mit Echtzeitstatusberichten für jede einzelne Leuchte des Stadtgebiets, einfach und zuverlässig.

Auf diese Weise sollen Betreiber von Beleuchtungssystemen unter anderem den Energieverbrauch und die Lichtausbeute für jedes Teil ihres Systems erfassen und die Beleuchtungsintensität an die lokalen Bedürfnisse anpassen. City Touch könnte Städten in mehrfacher Hinsicht helfen, wie etwa die Reduktion der Kosten für die Außenbeleuchtung. Das System biete außerdem die Möglichkeit, Lichtpunkte in der gesamten Stadt außerhalb der Spitzenzeiten zu dimmen, Ausfälle schnell zu entdecken und intelligente Beleuchtungsabläufe zu unterstützen. Dadurch senkt es deutlich die Betriebskosten und den Energieverbrauch, was zu niedrigeren Stromrechnungen, weniger Kohlendioxidausstoß und weniger Lichtverschmutzung führt. Außerdem kann City Touch dafür sorgen, dass der Anlagenwert der Investition in die Stadtbeleuchtung erhalten bleibt. Über die zentrale Schnittstelle können Steuerung, Kontrolle, Wartungsmanagement, Investitionsplanung und die Berichterstattung zur Beleuchtungsanlage in einem System gehandhabt werden.

Eine effiziente Außenbeleuchtung ermöglicht nicht nur Energieeinsparungen, sondern erhöht auch die Sicherheit und das Wohlbefinden in Städten.

Lichtplaner, Architekten und Lichtkünstler benötigen für die Realisation von kreativen Konzepten eine vielfältige Palette aus Beleuchtungsprodukten welche durch dieses Portfolio abgedeckt werden.

Swisscom StartUp Challenge 2014

Über 100 Start-ups sind bei der diesjährigen Swisscom StartUp Challenge angetreten. Nun stehen die zehn Finalisten fest, die mit ihren innovativen Lösungen den Weltmarkt erobern möchten. Auffallend dabei: Westschweizer Start-ups überragen ihre deutschsprachigen Mitbewerber.

Ist die Markenjeans im Urlaub aussergewöhnlich günstig, ist dies ein Indiz für eine Fälschung. Damit Urlauber betrügerische Angebote auf den ersten Blick erkennen, hat das Start-up „ScanTrust SA“ eine Handy-Applikation entwickelt, mit der man ganz einfach die Echtheit eines Produkts überprüfen kann. Mit dieser innovativen Businessidee konnte das Jungunternehmen an der Swisscom StartUp Challenge punkten und beförderte sich so direkt ins Finale.

Über 100 Start-ups aus den Bereichen ICT, Media und Cleantech traten an der diesjährigen StartUp Challenge an; zehn überzeugten die Jury und sind somit ihrer Zieldestination , dem Silicon Valley, einen Schritt näher. Denn dorthin lädt Swisscom fünf Gewinner zu einem Business Acceleration Program ein. Der Initiator der Challenge und Leiter des Geschäftsbereichs KMU bei Swisscom, Roger Wüthrich-Hasenböhler, ist sehr zufrieden mit den diesjährigen Bewerbern: „ Die Qualität ist hoch, die Geschäftsmodelle sind eindrücklich. Dies zeigt einmal mehr, dass die Schweiz über hervorragende Fachkräfte mit grossem Unternehmergeist verfügt.“

Westschweizer Start-ups punkten öfters
Dabei stachen in diesem Jahr vor allem Westschweizer Start-ups hervor. So stammen acht der zehn Finalisten aus der französischen Schweiz, namentlich Hoosh Technology SA, Geosatis SA, ActLight SA, ScanTrust SA, CashSentinel SA, Goodwall, eSMART Technologies Sàrl und VisioSafe SA. Dies wiederspiegelt die Entwicklungen in der nationalen Start-up-Branche: „Hat sich lange das gesamte Engagement auf Zürich konzentriert, ist in den vergangenen Jahren mit Lausanne ein zweiter Start-up-Hotspot herangewachsen, der nun Früchte trägt“, erklärt Roger Würthrich-Hasenböhler.

swisscom startup challenge 2014

StartUp Challenge: wie geht es weiter
Swisscom hat zusammen mit ihrem Partner Venturelab die Finalisten zu einem entscheidenden Pitch am 14. August eingeladen. Hier prüft eine Fachjury die zehn Finalisten auf Herz und Nieren und kürt anschliessend fünf Gewinner. Für diese heisst es dann: ab ins Silicon Valley, wo sie Kontakte zu internationalen Partnern und erfahrenen Investoren knüpfen und gemeinsam mit Mentoren am eigenen Geschäftsmodell feilen werden. Ebenso wird im Rahmen des Pitchs der Publikumspreis überreicht. Diesen erhält das Start-up, das beim Publikumsvoting zum Favoriten gewählt wurde. Das Voting findet ab Ende Juli auf www.swisscom.ch/challenge statt.

Seit Jahren unterstützt Swisscom Schweizer Jungunternehmer, zum Beispiel über Partnerschaften mit regionalen Förderinstitutionen oder der Online-Plattform www.swisscom.ch/startup. Zudem fördert Swisscom mit einem Early Stage Fund von über CHF 10 Mio innovative Start-ups und baut den Wissenstransfer zu Jungunternehmen aus.

Kurzportraits der Finalisten finden Sie unter: www.swisscom.ch/challenge

Schweizer Unternehmerfrauen: weltweit am zahlreichsten

Die Hochschule für Wirtschaft (HSW) Freiburg publiziert die Ergebnisse der bedeutendsten internationalen Umfrage zum Unternehmertum. Gemäss dem Bericht unter dem Titel Global Entrepreneurship Monitor (GEM) sind Unternehmerinnen in keinem anderen klar marktwirtschaftlich aufgestellten Industrieland so stark vertreten wie in der Schweiz. So gilt unser Land als Vorzeigemodell für Unternehmensgründungen durch Frauen (TEA: Total Entrepreneurial Activity). Ausserdem gründen Frauen in innovationsbasierten Wirtschaften wie der schweizerischen ihre Unternehmen, wenn sie gute Geschäftschancen wittern. Aus finanziellen Gründen werden hierzulande eher selten Firmen aufgebaut.

Mann und Frau in der Schweiz unternehmerisch auf Augenhöhe
Kamen 2003 auf eine Unternehmensleiterin noch 2,3 Unternehmer, werden zehn Jahre später bereits 49,12% aller Gesellschaften durch Frauen gegründet. Entsprechend kräftig wächst die Wirtschaft und stellt mehr Arbeitsplätze bereit. In den meisten Ländern halten sich Männer und Frauen zahlenmässig die Waage, doch der Anteil unternehmerisch tätiger Männer an der Bevölkerung überwiegt bei weitem. Zu diesem Schluss gelangt die Studie Global Entrepreneurship Monitor (GEM). Sie untersuchte das unternehmerische Verhalten in Norwegen, Schweden, Finnland, Singapur, den USA, Frankreich, Deutschland, Italien und der Schweiz (siehe Grafik).

SCHWEIZER UNTERNEHMERFRAUEN
Frauen haben kaum noch Angst vor dem Scheitern
Der GEM-Bericht belegt: In der Schweiz sorgen vor allem der eingeschlagene Weg und wahrgenommene Chancen für Unternehmensgründungen. Kaum je werden sie in unserem Land, dessen einziger namhafte Rohstoff die Innovation ist, aus einer finanziellen Notwendigkeit heraus gegründet.
Ein eigenes Geschäft bauen die meisten aus einer Position der Stärke auf, wenn ihre finanzielle Lage sie zuversichtlich stimmt. Schweizer Firmengründerinnen beweisen mit diesem Schritt viel Mut und Tatendrang. Dies gilt auch für all jene Frauen, die bereits vorher einer interessanten Berufstätigkeit nachgingen. Im Allgemeinen begründen Schweizerinnen ihren Schritt in die Selbstständigkeit nicht mit finanziellen Zwängen. Eher scheint sie die persönliche Herausforderung zu reizen. Schliesslich bietet das schweizerische Wirtschaftssystem Firmengründerinnen ausgezeichnete Rahmenbedingungen.

Über GEM
Der GEM-Länderbericht zur Schweiz des vergangenen Jahres weist nationale Unterschiede bezüglich unternehmerischer Einstellungen, Aktivitäten und Ambitionen nach. Er hat Einflussfaktoren erhoben, die Umfang und Art der unternehmerischen Tätigkeit in einem Land differenziert erfassen und beschreiben. Ebenfalls untersucht wurde, wie unternehmensfreundlich sich die Politik zeigte. Die HSW Freiburg hat in enger Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ), der University of Applied Sciences and Arts of Southern Switzerland (SUSPI) und der internationalen Firmendatenbank Bisnode D&B den schweizspezifischen GEM-Bericht ausgearbeitet.

Erfindungen der Woche – Gefährliche Grillsaison

Grillen kann gefährlich sein. Nicht nur, dass der Grillmeister Spiritus, Feueranzünder oder Gas kontrollieren muss, diese Saison birgt sogar doppelt so viele Gefahren, denn die hitzige Fußball Weltmeisterschaft kann den Grillmeister noch zusätzlich um seine Konzentration bringen. Aber selbst wenn der Grillmeister es schafft seine Augen vom Bildschirm fernzuhalten, gibt es die berühmt berüchtigten Würstchendiebe, die dem Grillmeister das schmackhafte Fleisch stibitzen.

Ninja-BBQ-Set-Erfinderladen

Allerdings hat sich das Erfinderladen-Team nun ein Set einfallen lassen, um die Kotelett-Klauer in die Flucht zu schlagen. Mit der Ninja Grillset & Schürze kann nun das Grill-Fleisch verteidigt werden. Die Handgriffe der Fleischgabel und des Bratenwenders sind im typischen Ninja-Stil gehalten und eignen sich dank Edelstahl perfekt für den Kampf mit und um das Grillfleisch. Sollte das nicht helfen, gäbe es da noch die Ketchup-Senf Pistole, dessen Ende des Kampfes grundsätzlich blutig ausgeht.

Ketchup-Pistole-Erfinderladen

Für die Hartgesottenen gibt es in unserem Set zudem noch den Cap Zappa, mit denen die Kronkorken durch die Luft zischen können und die Diebe abschrecken sollen.

Cap-Zappa-Kronkorken-Schleuder-Erfinderladen

Das Feuer kann also entfacht werden und das Grill-Abenteuer kann sicher beginnen!

Die Schweizer Erfindung: Cremeschnittenschneider

Was gibt es Leckereres als eine Crèmeschnitte aus bestem Blätterteig, mit Vanillecrème gefüllt und mit einem Hauch Zuckerguss überzogen. Eine Crèmeschnitte in mundgerechte Stücke zu zerlegen, war bisher jedoch eine echte Herausforderung.
Das hat jetzt ein Ende – dank dem Crèmeschnittenschneider, für den der Schweizer Erfinder Roland Kyburz aus Erlinsbach an der Erfindermesse in Genf eine Silbermedaille gewonnen hat. Mit dem praktischen Gerät wird Crèmeschnitten-Zerlegen zum Kinderspiel, die saubere Art Crèmeschnitten zu geniessen.

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Das “Design-Besteck”, eine Mischung aus Halter und Messer, blockiert die Schnitte und schneidet sie elegant in Stücke, die dann mit der Gabel am Besteck elegant gegessen werden können.

Die Crèmeschnittenschneider Erfindung ist Online bei der Kyburz Bestecke GmbH und bald vielleicht in dem Erfinderladen in Berlin erhältlich.

Erfindung der Woche – Bierbanksitz

Die diesjährige Fussball-Weltmeisterschaft zeichnet sich bisher durch eine Reihe von qualitativ wertvollen Spielen aus. Fast in jedem Interview rund um die WM wird die hohe Qualität hervorgehoben. Das Erfinderladenteam tippt sogar darauf, dass es das meist verwendetest Wort dieser WM wird. Wenn diese Ansicht mit dem tatsächlichen Niveau der Spiele übereinstimmt, freuen sich sicher auch die Zuschauer über die kommenden Spiele.
Bierbanksitz Erfinderladen
Insgesamt geht seit einigen Jahren der Trend dahin, sich die Spiele nicht im einsamen Kämmerlein anzuschauen, sondern mit den Freunden im nächsten Biergarten. Damit auch dieser Besuch eine genauso hohe Qualität aufweist, wie die Spiele selbst, hat der Erfinder Herr Dieter Briechle ein Produkt entworfen, das aus jeder Bierbank im Nu eine bequeme Sitzgelegenheit zaubert: Den Bierbanksitz.

Der Erfinder hat uns einmal berichtet, wie er auf die Erfindung gekommen ist:

“Eine gemütlich Runde mit Freunden war der Auslöser. Wir haben zusammen gesessen, eine Flasche Wein getrunken und dabei musiziert.Beim längeren Sitzen auf der Bierbank bekam ich dann schön langsam Rückenschmerzen. Da ich mit meinem Akkordeon gespielt habe wurden die Schmerzen immer schlimmer und ich musste eine Pause machen. Ich sehnte mir einen Sessel mit Lehne herbei und schon war die Idee im Kopf.
Mit viel Geduld und Idealismus habe ich dann den leichtesten Bierbanksitz Entworfen u. produziert.”

Bierbanksitz Erfinderladen 2Nicht nur beim Akkordeon spielen ist ein Bierbanksitz eine echte Wohltat für den Rücken. Wer seinen Rücken bei den nächsten 90 Fußballminuten entspannen und hierdurch die Wahrscheinlichkeit auf ein qualitatives Fußballspiel erhöhen möchte, findet den Bierbanksitz für 34,90 Euro im Erfinderladen und unseren Onlineshop.

Die Schweizer Innovation im Biotech

Die InSphero AG ein Spin-off von ETH Zürich und Uni Zürich bezweckt die Erforschung, Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Systemen und Verbrauchsmaterialien für die Produktion von biologischen Geweben.

Insphero bietet dreidimensionale Zellkulturen an, hier in Form von 150 Mikrometer grossen Tumor-Mikrogeweben

Insphero bietet dreidimensionale Zellkulturen an, hier in Form von 150 Mikrometer grossen Tumor-Mikrogeweben


Die junge Firma vertreibt dreidimensionale Zellkulturen, die in hängenden Tröpfchen gezüchtet werden. In den Tröpfchen lassen sich vielzellige kugelförmige Gebilde eines beliebigen Zelltyps heranziehen. Die Tropfen werden mit einer bestimmten Anzahl Zellen des gewünschten Zelltyps geimpft. Die Zellen bilden schliesslich aufgrund ihrer «angeborenen» Fähigkeit, mit Nachbarzellen zusammen einen Zellverbund zu bilden, ein gewebeähnliches Gebilde. Die Schwerkraft, die auf die Tröpfchen wirkt, beschleunigt diesen Vorgang.

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Die entstandenen Mikrogewebe besitzen strukturelle und funktionale Eigenschaften von natürlichem Gewebe und dienen daher als vielseitig nutzbare Modelle für Anwendungen in der pharmazeutischen und biomedizinischen Forschung, beispielsweise um die Giftigkeit von chemischen Verbindungen zu testen aber auch für die Stammzellen-Forschung oder die Regenerativmedizin.

Die Idee für InSphero entstand 2007. 2009 wurde die Firma schliesslich vom ehemaligen ETH-Postdoktoranden Jan Lichtenberg, vom ehemaligen ETH-Doktoranden Jens Kelm sowie von Wolfgang Moritz und Professor Simon P. Hoerstrup von der Universität Zürich gegründet. Die Firma hat ihren Sitz derzeit noch im Technopark.

Ende August 2009 hat das Startup Insphero die Jury des Venture Kick in der dritten und letzten Runde von sich überzeugen können. Insgesamt bekam der Startups 130′000 Franken Anschubfinanzierung.

Sommer, Sonne, Solar- mobile Freiheit für Unterwegs

Wer auch draußen mobil und autark sein möchte, hat es oftmals schwer. Zwar bieten die meisten Lokale Steckdosen an, aber von wirklicher Freiheit kann dann auch nicht die Rede sein. Im Park oder am Strand sitzen und sich keine Gedanken über die verbleibende Akkuzeit von Laptop, Handy oder auch Kamera zu machen, da fängt doch die mobile Freiheit an. Die SunnyBag steht für die mobile Freiheit. Die SunnyBag ist eine Tasche, an deren Außenseite biegbare, wasserfeste Solarpaneele angebracht sind, die den enthaltenen Hochleistungsakku laden. Dieser Akku ist mit einem USB-Ausgang versehen, an dem sämtliche Mobiltelefone, MP3-Player, iPhones, iPods, iPads, Navigationsgeräte, Kameras etc. geladen werden können.Und das innerhalb von zwei Stunden. Diese Tasche vereint innovative Technik, gutes Design und ökologische Verantwortung.

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So funktionieren die Solarpaneele:
Die einzigartige Triple Junction-Technologie nutzt die blauen, grünen und roten Anteile des Sonnenlichtes in unterschiedlichen Schichten der Solarzelle. Dadurch wird ein höherer Wirkungsgrad bei geringer Sonneneinstrahlung und bei diffusem Licht erreicht, als bei kristallinen Solarzellen.

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Egal ob es regnet oder schneit, die SunnyBag lädt den Akku. Denn die Solarpaneele wandeln nicht nur reine Sonnenstrahlen, sondern auch normales Tageslicht und sogar künstliches Licht in elektrische Energie um. Natürlich ist die Ladefunktion bei direkter Sonneneinstrahlung am effektivsten, in knapp 2 Stunden ist ein Smartphone geladen. Bei Schlechtwetter verlängert sich die Ladezeit des Hochleistungsakkus um ein Vielfaches, aber mit vollem Akku können Sie problemlos einige Schlechtwettertage überbrücken.

SunnyBAG legt nicht nur großen Wert auf eine nachhaltige und umweltschonende Energieversorgung, sondern unterstützt auch soziale Einrichtungen. So hat das Grazer Arbeitsprojekt heidenspass die SunnyBags designt und in Handarbeit gefertigt. Dort stellen sozial benachteiligte Jugendliche aus Recyclingmaterialien Designprodukte her. Die Taschegibt es für 249,00€im Erfinderladen oder im Onlineshop käuflich zu erwerben.