Was muss beim Kauf von LED Lampen beachtet werden?

LEDs stellen eine gute Alternative zu herkömmlichen Glühlampen oder Halogenlampen dar. Doch es gibt inzwischen eine riesige Auswahl an Produkten. Diese variieren sowohl in der Leuchtstärke als auch in anderen etwas schwieriger zu bewertenden, technischen Details. Interessant ist hier zum Beispiel der Abstrahlwinkel, sowie die Farbtemperatur. Wir klären auf welche Lampen am besten für Sie geeignet sind.

Lichtausbeute
Die Lichtausbeute wird in Lumen pro Watt angegeben. Während eine Glühbirne eine Lichtausbeute von etwa 10 lm/W bietet, variieren die Werte bei Leds in etwa zwischen 60 bis 140 lm/W. Für eine warmweiße Led ist ein Wert unter 50 lm/W nicht mehr zeitgemäß und daher nicht empfehlenswert. Generell gilt, je höher der Wert, desto besser die Effizienz.

Abstrahlwinkel
Der Abstrahlwinkel ist für den weniger versierten Verbraucher schwierig einzuschätzen. Hier gibt es kein grundsätzliches gut oder schlecht, denn der Abstrahlwinkel ist vom gewünschten Einsatzort abhängig. Man kann es grob so zusammenfassen, dass ein breiterer Abstrahlwinkel mehr Fläche ausleuchtet, aber eben auch die Leuchtkraft auf diese Gesamtfläche verteilt. Somit ist eine Lampe mit kleinerem Abstrahlwinkel gewissermaßen heller als eine gleichstarke Lampe mit größerem Abstrahlwinkel. Die Gradzahl die den Abstrahlwinkel misst, gibt also an, ob die Lichtkeule einer Lampe breit oder eng ist und auf welchen Bereich der Lichtstrom verteilt wird.

Wenn Sie zum Beispiel nur einen kleinen Bereich ausleuchten möchten, wie etwa einen Esszimmertisch, brauchen Sie keinen Abstrahlwinkel von 360 Grad, sondern nur einen Winkel der die Fläche des Tisches gut abdeckt.

Farbtemperatur
Die Lichtfarbe hat einen Effekt auf das Befinden und die Leistungsfähigkeit von Menschen. Hier eine kurze Übersicht der verschiedenen Spektren.
Die Farbtemperatur wird in Kelvin gemessen. Was vielen Verbrauchern an der klassischen Glühlampe gefällt, ist ihr warmes Farbspektrum welches bei etwa 2700 Kelvin liegt. Lampen mit einer höheren Leistung wirken kälter und haben eine höhere Kelvinzahl. Welche Produkte als Lampen mit warmem Licht verkauft werden dürfen, ist in der Norm DIN 5035 festgelegt. Demnach dürfen Leuchtmittel mit einer Kelvinzahl unter 3300 Kelvin als Warmweiß bezeichnet werden. Daneben werden Lampen in die Kategorie Neutralweiß (3300 bis 5000 Kelvin) und Tageslichtweiß (mehr als 5000 Kelvin) eingeteilt. Neben der persönlichen Präferenz spielt hier auch der Einsatzort eine Rolle. Im Schlafzimmer oder Wohnbereich empfinden die meisten Menschen zu kaltes Licht als wenig angenehm. In einem Büro kann aber kaltes Licht, mit einem Blauspektrum, die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit verbessern. Jede Lampe hat also Stärken und Schwächen, abhängig vom gewünschten Einsatzort und Einsatzzweck.

CRI – Der Farbwiedergabeindex
Dieser Wert misst die Qualität der Farbwiedergabe auf einer Skala von 0 bis 100. Je höher dieser Wert, desto mehr Wellenlängen werden abgedeckt und desto natürlicher erscheint das Licht. Hier ist ein besonders hoher Wert also vorteilhaft, denn er misst die Qualität der Farbwiedergabe. Bei heutigen LED Lampen garantiert ein Wert über 80 eine gute Farbwiedergabe.

Erfindung der Woche M Table Clip

Warme Sommerwinde sind angenehm, haben allerdings die schlechte Angewohnheit, die Tischdecken auf Terrasse und Balkon zu heben. Abhilfe schafft für gewöhnlich ein Tischtuchhalter. Allerdings sind die gängigen Tischtuchhalter mit Spangen oder Klemmen versehen, die die hübsche sommerliche Atmosphäre stören können oder gar nicht erst an den Tisch fixierbar sind.

M-Table-Clip-Erfinderladen

Dies hat auch der Erfinder Herr Prunbauer immer gestört und sich daher gleich eine Erfindung einfallen lassen, die eine attraktive Lösung darstellt.

Herr Prunbauer hat uns einmal erzählt, wie er auf die elegante Idee gekommen ist:

Prunbauer Erfinder

„Die derzeit im Handel erhältlichen Tischtuchhalter sind meistens von der Plattenstärke abhängig, nicht dekorativ, zerknittern das Tischtuch, sind störend auf der Tischoberfläche und keines der erhältlichen Produkte fixiert bei stärkerem Wind das Tischtuch. Da ich beruflich mit sehr starken, nicht handelsüblichen Magneten zu tun hatte, kam ich auf die Idee, diese Magnete auch für Tischtuchhalter zu verwenden und zusätzlich mit einem Dekorteil (z. B.: Blume) zu kombinieren. Das Magnetmaterial ist Neodym Eisen und gehört zu den seltenen Erden, das stärkste Magnetmaterial das es derzeit gibt.“

M Table Clips können an jeder Tischunterseite befestigt werden. Ob geschraubt, geklemmt oder geklebt, das Anbringen ist kinderleicht. Die Halterungen werden mit dem Tischtuch komplett abgedeckt und halten mittels einer magnetischen und zugleich dekorativen Blüte das Tischtuch.
Setzt man die Dekorblume auf den gegenpoligen Magneten erfolgt keine Magnetstrahlung nach außen mehr, auch wenn die Blüte nicht befestigt ist, wird der Magnet automatisch ausgeschaltet. Magnetisch codierte Bankkarten oder auch Herzschrittmacher werden somit nicht mehr gestört.

M-Table-Clip-Erfinder

Durch ein Verschieben des Dekorhalters kann dieser leicht entfernt oder auch ausgetauscht werden. Zu kaufen gibt es die M-Table-Clips im Erfinderladen in Berlin und wie immer auch in unserem Onlineshop.

25 Jahre IFJ – Institut für Jungunternehmen

Seit 1989 dreht sich beim IFJ Institut für Jungunternehmen alles um den Traum der eigenen Firma. Das IFJ hat in den letzten 25 Jahren mehr als 60‘000 Unternehmer/innen auf dem Weg in die Selbstständigkeit begleitet, in den Trainingsmodulen von venturelab gefördert und mit Startkapital der philanthropischen Initiative venture kick unterstützt.

IFJ 25 Jahre
Der Jubiläumsevent findet am: Donnerstag, 28. August 2014 Welcome ab 17:30 Uhr, Start um 18:00 Uhr Triibhuus, Salzweg 50, Zürich-Altstetten

Am Event erwarten Sie rund 300 Persönlichkeiten aus der Startup-Szene, von den Key Playern der Schweizer Startupförderung, über Vertreter/innen privater Stiftungen hin zu namhaften Investoren und zahlreichen preisgekrönten Startups.
Mit dem IFJ-Gründer und Geschäftsführer Beat Schillig wagen die Macher den Rück- und Ausblick auf 25 Jahre IFJ und die Entwicklung der Schweizer Startupszene.
Im Podiumsgespräch mit Exponenten deren Premium Partner gewinnen Sie weitere spannende Insights aus der Welt des Jungunternehmertums.
Mit dabei sind:
- Thomas Köberl, Mitgründer und Mitglied der Geschäftsleitung bei Abacus
- Patrik Linder, Leiter Mehrkanal- und Kundenmanagement der Mobiliar
- Nicole Walker, Leiterin Marketing Geschäftskunden der PostFinance
- Roger Wüthrich-Hasenböhler, Leiter KMU der Swisscom

Mit besondere Freude wird das Referat von Boris Grundl erwartet. Der Starcoach fesselt mit seinen Referaten nicht nur Führungskräfte in Grossunternehmen wie Novartis oder BMW, sondern auch den Deutschen Bundestag.

5 Gründungen zu gewinnen

Wer zwischen dem 1. Juni und 7. Dezember 2014 seine Einzelfirma, GmbH oder AG übers IFJ gründet, nimmt automatisch an der Jubiläumsverlosung teil und hat die Chance, eine von fünf Firmengründungen zu gewinnen. Gemeinsam mit unseren Premium-Partnern Abacus, Mobiliar, PostFinance und Swisscom veranstalten wir fünf Spezialanlässe. An jedem Event wird jeweils ein Gewinner gezogen, der seine Gründungskosten* zurückerstattet bekommt.

Über das IFJ Institut für Jungunternehmen
Als führende Anlaufstelle für Startups in der Schweiz bietet das IFJ nationale Förderprogramme (www.venturelab.ch), einen Seed-Fonds (www.venturekick.ch), Online-Firmengründung, Business- und Buchhaltungs-Lösung, Intensivkurse, Businessplan-Tools, Networking-Events sowie diverse Online-Plattformen als kostenlose Know-how- und Informationsquellen. Namhafte Partner (u.a. Abacus, Mobiliar, PostFinance, Swisscom, Bisnode, Google, HP, Microsoft, Mobility, PwC, SECO) setzen auf die Zusammenarbeit mit dem IFJ.

Erfindung der Woche – ONEGLASS Wine

Das Sprichwort: „Ein Glässchen in Ehren kann keiner verwehren“ könnte der Leitspruch der Erfinder von ONEGLASS Wine sein. Doch was ist, wenn für das eine Glässchen gleich eine ganze Flasche geöffnet wird, die dann halbvoll stehen bleibt?
One-Glass-Erfinderladen

Die Erfinder von ONEGLASS Wine haben sich mit dieser Problematik beschäftigt und für alle Weinliebhaber eine Ein-Glas-Flasche auf den Markt gebracht.

Anders als für gewöhnlich ist der kleine Genuss nicht in einer Glasflasche verpackt, sondern wird in einer handlichen, leicht zu transprotierenden Verpackung geliefert. Damit ist er nicht nur von der Portionierung perfekt abgestimmt, die spezielle Folienbeschichtung der Verpackung erhält zudem alle sensorischen Eigenschaften des Weines.

One-Glass-Erfinderladen 2014

Da die Geschmäcker doch recht unterschiedlich sind, gibt es gleich vier erlesene Weinsorten in höchster Qualität. Ob Pinot, Vermentino, Cabernet oder Sangovese, für jede Speise gibt es das passende Getränk.

Jüngst wurde das alte Getränk in neuen Gewand mit dem RedDotGrand Prix als auch dem German Design Award SpecialMention ausgezeichnet.

Den kleinen Wein für unterwegs gibt es für 2, 90 Euro im Erfinderladen in Berlin, Erfinderladen Hamburg und erfinderladen Salzburg und für alle anderen selbstverständlich auch in unserem Onlineshop.

Peel Appeal – Gemüseschäler

„Peel Appeal“ aus Pfyn in der Schweiz ist als Entwickler und Hersteller von hochwertigen Gemüseschälern und Reiben ein Begriff. Die Produkte des Familienunternehmens bestechen durch ihr anspruchsvolles Design kombiniert mit einfachster Handhabung. Alle Produkte werden in der Schweiz aus hochwertigem, rostfreiem Edelstahl hergestellt.

PeelAppeal_Logo
Das praktische Küchenstück vom Designer Iwan Rasa ermöglicht das perfekte “Schön Gemüse schälen”. Wer einmal mit dem mehrfach preisgekrönten Gemüseschäler gearbeitet hat, gibt ihn wohl nicht mehr aus der Hand. Es gibt es auch eine Swiss Edition.
peelappeal

Der Peel Appeal Schäler ideal für Links- und Rechtshänder.
Funktionalität und höchster ästhetischer Anspruch sind die Voraussetzungen für Produkte, welche sich von der Masse abheben. Dies garantiert einen hohen Wiedererkennungswert. „Peel Appeal“ ist daher sehr stolz solche Produkte erfinden und präsentieren zu können.

Personalisiert eignet sich der Peel Appeal für alle, die Wert auf herausragendes Design legen, insbesondere jene Unternehmen, welche sich mit Kochen, Gesundheit, Küche, Metall usw. beschäftigen. Er spricht daher Kochschulen genauso an wie Küchenhersteller, Architekturbüros, Bauunternehmen und Gemüseverteiler, sowie Bücherverlage uvm.

Peel Appeal ist Gewinner u.a. des Good Design Award Japan 2004 und des Promotional Gift Award 2009 an der Design Plus in Frankfurt und anderen Design Awards.

Matrix42 gründet AG in der Schweiz

Matrix42, Top-Anbieter von Software für das Arbeitsplatzmanagement, setzt mit der Gründung einer AG den nächsten strategischen Schritt, um das höchst erfolgreiche Geschäft in der Schweiz weiter auszubauen.

Seit rund fünf Jahren ist Matrix42 bereits in der Schweiz mit einem eigenen Standort präsent. In dieser Zeit ist es dem Unternehmen gelungen, mehr als 130 Kunden zu gewinnen, darunter etliche strategisch relevante, grosse Unternehmen, wie etwa die Post CH AG. Mit der AG-Gründung untermauert Matrix42 seine starke Marktposition und legt die rechtliche Basis für das weitere Wachstum. Jochen Jaser, CEO Matrix42: “Die Schweiz ist für uns ein äusserst wichtiger Markt, den wir gezielt stärken und ausbauen wollen. Es ist uns wichtig, unsere Schweizer Kunden nach Schweizer Recht zu betreuen und ihnen lokale Trainings und Serviceangebote anzubieten. So verbessern wir die Zusammenarbeit mit Bestands- und Neukunden stetig weiter.”

matrix42

Mehr Kunden, mehr Mitarbeitende
Die Anzahl der Kunden, die in der Schweiz auf Matrix42 setzen, steigt kontinuierlich. Neben der Post CH AG betreut Matrix42 unter anderem die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, die Stadt Bern, Mobility Car Sharing, Leica, die Stadt St. Gallen, Georg Fischer, Belimo Automation und die AMAG. Um den hohen Anforderungen optimal gerecht zu werden, baut Matrix42 auch die Belegschaft aus. Die Zahl der Mitarbeitenden wird noch im laufenden Geschäftsjahr deutlich gesteigert, für 2015 sind weitere Neuaufnahmen geplant.

Mehr Unterstützung vor Ort
“Wir betreuen die Schweizer Kunden mit grosser Sorgfalt. Es ist uns sehr wichtig, ihnen möglichst alle unsere Leistungen – sei es die Beratung, die technische Unterstützung, Veranstaltungen oder Trainings – vor Ort und somit für die Kunden optimal komfortabel anzubieten. Diese Kundennähe kombiniert mit unserem hohen Qualitätsanspruch hat uns in der Schweiz sehr erfolgreich gemacht. Diesen Erfolg wollen wir weiter fortsetzen und uns unseren Kunden auch weiterhin als visionärer und verlässlicher Partner präsentieren”, erläutert Nadia Bischof, Geschäftsführerin der Matrix42 Helvetia AG.

Erfindung der Woche – Bottle Light

Der Vollmond steht prächtig am Himmel, Glühwürmchen schwirren um einen rum und man wärmt sich am knisternden Lagerfeuer. Das Leuchten in der Nacht zaubert doch die schönste Stimmung.
Falls die Glühwürmchen jedoch im Urlaub sind, der Vollmond sich versteckt weil er einen schlechten Tag hat und kein Holz für ein Knistern bereitsteht, ist es auch mit der Stimmung so eine Sache. Praktisch wäre da ein Lichtlein, das sich schnell zu einer atmosphärischen Lampe umwandeln lässt.

Bottlelight-Erfinderladen

Ein Glück findet man für solche Notfälle immer etwas im Erfinderladen. Alles was man für das Bottle Light braucht, ist wie der Name schon sagt, eine leere Flasche, die dann kinderleicht durch den leuchtenden Stab in eine Lampe umfunktioniert wird.

Dr.-Ing. Peter Kitzenmaier und Odonchimeg Jamts haben uns einmal erzählt, wie sie auf die einleuchtende Idee gekommen sind:
Bottle Light Erfinder
„Guter Wein ist ein Sinnbild für Arbeit, Dauer und Genuss und schafft Ambiente. Selbst leere Weinflaschen zeugen noch davon und vermitteln diese Stimmung weiter. Viele Weinflaschen sind schön gestaltet und geben ein angenehmes Licht – zu schade, um sie einfach zu entsorgen. So sollten leere Weinflaschen, ohne dass Änderungen daran vorgenommen werden müssen, beleuchtet und als Beleuchtungsmittel nutzbar gemacht werden. Die Idee einer entsprechenden Hängelampe für Bars, Küchen etc. und einer einführbaren Stablampe als Bottle Light für Partys, Gartenpartys oder für die Wohnraumbeleuchtung war geboren.“

Wer auch in seinen Nächten Lichtakzente setzen möchte, findet das Bottle Light im Erfinderladen und wie immer auch in unserem Onlineshop.

ecoinvent – Datenbank für Ökoinventare

ecoinvent hat mit seiner Ökoinventar-Datenbank diesen März den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Trägerinstitutionen des neu gegründeten Vereins sind mit der Empa, Agroscope, EPF Lausanne, ETH Zürich und dem Paul Scherrer Institut jene Institutionen, die seit den Anfängen vor über einem Jahrzehnt massgeblich zum Erfolg von ecoinvent beigetragen haben.

ecoinvent

An der Empa haben Ökoinventare eine lange Tradition; genau vor dreissig Jahren wurden die ersten derartigen Analysen der Empa durch das Bundesamt für Umweltschutz – dem heutigen Bundesamt für Umwelt (BAFU) – unter dem Titel «Ökobilanzen von Packstoffen» veröffentlicht. Schon früh sensibilisiert, verwenden Grossverteiler heute in der Schweiz für Konsumgüter in der Regel optimierte Verpackungen: Sie sind nicht nur leicht, sondern auch für das Recycling oder zumindest für eine problemlose Entsorgung mit dem Hausmüll konzipiert. Heute erfolgen solche Berechnungen mit Hilfe von ecoinvent, eine Datenbank, in die diese Ökoinventardaten Anfang des Jahrtausends überführt wurden.Mit Hilfe von Ökobilanzen lässt sich die Umweltverträglichkeit eines Produktes in seiner Gesamtheit und über dessen gesamten Lebensweg unter die Lupe nehmen: von der Extraktion der für die Produktion benötigten Rohstoffe im Bergwerk, über den Land- und Wasserverbrauch bis hin zu den Abfällen. Dafür ist allerdings eine enorme Menge entsprechender Daten, so genannte Ökoinventare, notwendig.Bei der Bereitstellung von zuverlässigen Ökoinventardaten nimmt der Verein ecoinvent eine zentrale Rolle ein und ist seit seinen Anfängen eine treibende Kraft. 1998 als Forschungsprojekt «ecoinvent 2000» gestartet, um eine einheitliche Ökoinventardatenbank für die Hochschulen und Forschungsinstitutionen des ETH-Bereichs zu entwickeln, hat sich ecoinvent mittlerweile zu einem unentbehrlichen Partner für all jene entwickelt, die selber Ökobilanzen erstellen. Anhand von mehreren tausend Datensätzen in der ecoinvent-Datenbank können Nutzerinnen und Nutzer für ihre Produkte und Dienstleistungen die für sie relevanten Daten beschaffen. Diese Art von Daten bildet die Basis für Ökobilanzierungsprojekte, Öko-Design oder Produkt-Umweltinformationen.

Anfang Juli ist die jüngste Ausgabe der Ökoinventar-Datenbank in der Version 3.1 erschienen. Sie bietet Nutzerinnen und Nutzern mit seinen Hunderten von neuen, internationalen, qualitätsgesicherten und transparenten Daten aus den Bereichen Holzproduktion, Transport, Trinkwasser und weiteren Industriesektoren noch deutlich mehr Anwendungsmöglichkeiten als die Vorgängerversionen. Dank der Aktualisierung bestehender Datensätze kann zudem ein realistischeres Bild von regionalen Unterschieden in der Herstellung und Bewirtschaftung der Produkte aufgezeigt werden.ecoinvent wird die Datenbank in Zukunft noch weiter ausbauen. Die Zuverlässigkeit der Daten sowie deren Transparenz tragen zum anhaltenden Erfolg bei. Zudem können alle, die ecoinvent nutzen, gleichzeitig als Datenlieferanten durch das Einspeisen eigener Datensätze aus aller Welt etwas zur weiteren Internationalisierung der Datenbank beisteuern. Auch die Empa und die anderen Trägerinstitutionen werden hier aktiv bleiben und somit ihre zentrale Rolle im Wachstum dieser weltweit einzigartigen Datenbank wahrnehmen.

Über ecoinvent
ecoinvent ist ein Verein mit Sitz in Zürich, der von den Trägerinstitutionen Agroscope, Empa, EPF Lausanne, ETH Zürich und Paul Scherrer Institut gegründet wurde. Die Ökoinventar-Datenbank ecoinvent bildet die Basis für Ökobilanzierungsprojekte, Öko-Design oder Produkt-Umweltinformationen. Unternehmen, Politiker und Konsumenten haben seit 2003 dank ecoinvent die Möglichkeit, ihre Produkte mehr im Einklang mit der Umwelt herzustellen, neue Richtlinien umzusetzen oder ihr Konsumverhalten ökologischer zu gestalten. Mit mehreren tausend Ökoinventar-Datensätzen und fast 7000 Nutzerinnen und Nutzern ist ecoinvent die weltweit führende Ökoinventar-Datenbank. Weitere Informationen unter
www.ecoinvent.org und und www.ecoinvent.org/database/ecoinvent-version-3/introduction

EUREKA: Innovationsmotor in Europa

Die Schweiz hat den Vorsitz im EUREKA-Programm übernommen, das die Forschung und industrielle Entwicklung auf dem europäischen Kontinent fördern soll. Das Projekt unterstützt die Unternehmen insbesondere bei der Entwicklung innovativer Produkte oder Dienstleistungen, indem es sie mit ausländischen Partnern, Unternehmen oder Forschungsinstituten in Kontakt bringt. Ein B2B-Treffen findet beispielsweise am 19. November 2014 in Basel statt. Viele Schweizer KMU haben bereits von dieser europaweiten Zusammenarbeit profitiert. Ihre Berichte sowie die Schwerpunkte des Schweizer Vorsitzes können Sie im Monatsthema auf dem KMU-Portal nachlesen.

eureka

“Die Grundidee des Projekts ist es, grenzüberschreitende Synergien in der industriellen Innovation zu ermöglichen”, erklärt Andreas Gut, EUREKA-Projektkoordinator beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI). “In gewisser Weise ist EUREKA die perfekte Verkörperung der schweizerischen Werte in puncto Innovation. Insbesondere in dem Sinne, dass das Programm günstige Rahmenbedingungen bietet, den Projektträgern aber keine speziellen Themen aufdrückt, sondern ihnen sehr viel Freiheit lässt.”

Für das Jahr ihres Vorsitzes hat sich die Schweiz vier Prioritäten gesetzt. “Erstens wollen wir, dass EUREKA enger mit den nationalen Förderagenturen wie der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) zusammenarbeitet”, betont Andreas Gut. “Zweitens wollen wir das Netzwerk verstärken, indem wir die Zusammenarbeit mit den assoziierten Mitgliedern ausbauen. Der dritte Punkt betrifft eine bessere Koordination zwischen dem Programm und den anderen Instrumenten der Forschungsförderung wie zum Beispiel Horizon 2020. Und schliesslich sollte sich EUREKA stärker an den Bedürfnissen der beteiligten Unternehmen orientieren.”

eureka schweiz
Unterstützung für innovationsstarke KMU
EUREKA fördert alle Forschungs- und Entwicklungsbereiche mit Ausnahme der militärischen Forschung. Das gemeinsame Ziel besteht darin, innovative Produkte oder Dienstleistungen auf den Markt zu bringen. “Das Programm besteht aus drei Hauptkomponenten”, erläutert Andreas Gut. “Das Programm Eurostars richtet sich an KMU, die selbst im Bereich Forschung und Entwicklung aktiv sind. Des Weiteren gibt es die so genannten Cluster, von denen wir im Moment sieben haben. Das sind langfristig angelegte Initiativen der Industrie, die den grossen europäischen Unternehmen die Möglichkeit bieten, Partner in der Forschung, insbesondere an den Fachhochschulen, zu finden. Und schliesslich gehören noch vier thematische Netzwerke, die Umbrellas, dazu. Dahinter steht der Gedanke, den Mitgliedstaaten bei der Vernetzung zu helfen, damit wichtige strategische Fragen im sozialen, wirtschaftlichen oder ökologischen Bereich behandelt und so gemeinsam neue EUREKA-Projekte gestartet werden können.”

Das Programm Eurostars, das vor sieben Jahren eingeführt wurde, hat schon vielen Schweizer KMU die Entwicklung innovativer Produkte ermöglicht. So entstand zum Beispiel für das Projekt ASM-Gridsim eine Kooperation zwischen der Firma Regatron AG mit Sitz in Rorschach im Kanton St. Gallen, dem Austrian Institute of Technology (AIT), der grössten ausseruniversitären Forschungseinrichtung Österreichs, und der ETH Zürich. Die drei Einheiten haben gemeinsam einen Simulator für Stromnetze entwickelt, der sämtliche vorstellbaren Szenarien durchspielen kann. “Durch die Teilnahme an einem Eurostars-Projekt konnten wir nicht nur unser Know-how erweitern, sondern auch neue Erkenntnisse über den Zustand des Marktes gewinnen”, berichtet Marco Sieber, Entwicklungsleiter bei Regatron AG. Das Programm ASM-Grid-Sim wurde zwischen 2011 und 2013 entwickelt und anschliessend auf den Markt gebracht.

Ein weiteres Beispiel für die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene ist ein Projekt, das von der Firma Mcc Aviation mit Sitz in Grandvaux getragen wird. Das Waadtländer Unternehmen, die älteste Gleitschirmmarke der Schweiz, hat beschlossen, sich mit tschechischen Partnern zusammenzutun, um eine neue Generation von Stoffen zu entwickeln, die in Luftsportarten wie Base-Jumping oder Fallschirmspringen verwendet werden können. “Die Forschung im Textilbereich nimmt ab oder aber sie richtet sich auf extrem spezifische Anwendungsbereiche. Die einzigen signifikanten Fortschritte in den letzten Jahren gehen auf das Konto der privatwirtschaftlichen Forschung”, stellt Alexandre Paux, Entwicklungschef bei Mcc Aviation, fest. “Allerdings wird es immer unwahrscheinlicher, dass ein Unternehmen alleine alle Phasen von den ersten Studien bis zur Entwicklung und Prüfung eines Stoffes bewerkstelligen kann, der neun Qualitäts- und Sicherheitskriterien erfüllen muss bzw. ab einem gewissen Alter sogar mehr als zehn.” Das von Mcc Aviation und seinen Partnern entwickelte Material der neuen Generation wird voraussichtlich 2017 auf den Markt kommen.

200. Geburtstag von Henri Nestlé

Nestlé: Eine Schweizer Erfolgsgeschichte seit 1866…
Einem gebürtigen Frankfurter Erfinder mit unternehmerischem Tatendrang hat der führende Nahrungsmittelanbieter der Welt – Nestlé – seinen Namen zu verdanken.
Er ging nach einer Apothekerlehre in die Schweiz und legte dort den Grundstein für eine bemerkenswerte Karriere.

Kaum jemand in der Schweiz weiss, dass Henri Nestlé, der Vater des Lebensmittel-Imperiums, am 10. August 1814 als Heinrich Nestle in Frankfurt a. M. geboren wurde und erst 60 Jahre später, längst nach seinem unternehmerischen Durchbruch, in der Schweiz eingebürgert wurde, wo er den eigenen Namen mit einem Accent versah.

heinrich-nestle

1867 gelang ihm mit der Erfindung „seines Kindermehls“ der Durchbruch – und der Unternehmer wurde zu einem Pionier der Lebensmittelindustrie. Seine Säuglingsnahrung rettete vielen Babys, die nicht gestillt werden konnten und andere Ersatznahrung nicht vertrugen, das Leben.

nestle - 200 Jahre

Seit der Entwicklung des „Kindermehls“ wandelte sich Nestlé vom Tüftler zum erfolgreichen Unternehmer. Dabei bewies er auch Gespür für das, was wir heute als Marketing bezeichnen. „Er war seiner Zeit weit voraus, etwa indem er seinen eigenen Namen im Unternehmen prominent platzierte“, sagt Nestlé-Archivar Pfiffner. Von Anfang an hatte er den Erfolg seines Produktes und seiner Firma mit seiner Person verbunden. „Er garantiert für die Qualität seines Kindermehls mit seinem eigenen Namen“, ergänzt Pfiffner.

Binnen weniger Jahre gelang es Henri Nestlé, eine Weltmarke zu kreieren. Eine solche braucht heutzutage auch ein eigenes Logo. Nestlé hat das jedoch schon vor knapp 150 Jahren verstanden: Also nahm er das kleine Nest (Nestle) aus dem Familienwappen, bei dem ein Vogel in einem Nest sitzt. Allerdings veränderte er es, um einen Bezug zwischen Logo und „Kindermehl“ zu schaffen. So setzte er in das Nest drei Jungvögel, die von einem Muttertier gefüttert werden.

Die inzwischen weltweit agierende Fa. Nestlé gehört heute zu den größten und kommerziell erfolgreichsten Unternehmen im Nahrungsmittelbereich.
Allein in der Schweiz zählt Nestlé beinahe 9000 Mitarbeiter, über 80 Nationalitäten, ein internationales Forschungszentrum (NRC), 10 Verteilzentren, 8 Fabriken, 3 Produkt-Technologie Zentren (PTC) sowie ein Exzellenz-Zentrum für Schokolade (CCE) – und dies in 16 der 26 Kantone der Eidgenossenschaft.