Schweiz: Europameister der Innovation

Posted in Allgemeines, Erfinder News on Mai 20th, 2013 by M. Jordan – Be the first to comment

Das eu­ropäi­sche Innovati­ons­barome­ter zeigt: Auch 2013 hat die Schweiz die grösste Innovati­ons­kraft Eu­ropas. Das Schwei­zer Modell könnte in Zukunft vermehrt als Orientierungs­hilfe für Eu­ropa dienen.

In bemerkenswert kurzer Zeit hat die Globalisierung der Wirtschaft die Weltwirtschaftsordnung verändert. Neue Chancen und Möglichkeiten sind entstanden. Europa kann sich in diesem Wettbewerbsumfeld nur behaupten, wenn es seine Innovationskraft steigert und effektiver auf die Bedürfnisse und Präferenzen der Verbraucher reagiert.

Innovation 2013

Die Europäische Union birgt ein außergewöhnliches Innovationspotenzial in sich. Europa blickt auf eine langjährige Tradition im Bereich bahnbrechender Erfindungen zurück, es verfügt über einen Reichtum an kreativen Köpfen und kann auf seiner kulturellen Vielfalt aufbauen. Europa hat den Grundstein für einen der größten Binnenmärkte weltweit gelegt, in dem innovative Produkte und Dienstleistungen großräumig vermarktet werden. Seit jeher verfügt es über einen starken und verantwortungsbewussten öffentlichen Sektor, den es nutzen sollte.

Die Europäische Kommission gestaltet, beeinflusst und implementiert – wo erforderlich – Politiken und Programme, um Europas Innovationsfähigkeit zu erhöhen. Die Kommission versucht sicherzustellen, dass Innovation tiefgründig verstanden und umfassend angegangen wird und trägt damit zu einer größeren Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und zur Schaffung von mehr Arbeitsplätzen bei.

Die Eu­ropäi­sche Kommissi­on hat kürzlich ihr Innovati­ons­barome­ter für das Jahr 2013 veröff­entlicht, das die Innovati­ons­kraft der ein­zelnen Mit­glieds­staa­ten misst. Das Ranking wird schon wie im vergan­genen Jahr von Schweden angeführt, knapp vor Deutsch­land und Däne­mark. Die Schlusslich­ter im Innovati­ons­ranking bilden Bulgari­en und Rumäni­en.

Die erwei­ter­te Ska­la zeigt: Die Schweiz verfügt mit Ab­stand über die grösste Innovati­ons­kraft in Eu­ropa. Bei 15 von 25 Indika­to­ren belegt die Schweiz ei­nen Platz un­ter den bes­ten Drei, wie zum Bei­spiel bei den Inves­titionen in For­schung und Ent­wicklung, der Anzahl und Qualität der wis­senschaftli­chen Publikationen oder der Patent­an­träge. Die starke Innovati­ons­kraft wird allgemein als ein Fak­tor des wirt­schaftli­chen Erfolgs der Schweiz an­gese­hen. Der vom World Economic Forum jährlich publizier­te Global Competitiv­en­ess Report kommt zu ei­nem ähnli­chen Schluss.

Eu­ropa debattiert momen­tan über das passen­de Rezept, um wieder auf den Wachstumspfad zurückzukeh­ren. Die Stei­gerung der Innovati­ons­kraft wird dabei als notwendi­ger Fak­tor be­trach­tet. Die Schweiz, die es im­mer wieder schafft, ihre Innovati­ons­kraft in wirt­schaftli­ches Wachs­tum umzumün­zen, kann bei diesem Ziel als Vorbild dienen.

Insbesonde­re wird in Brüs­sel über die Einführung ei­nes dua­len Bildungs­systems diskutiert, das jun­gen Leu­ten vermehrt Qualifikationen vermit­teln soll, die den tatsächl­i­chen Bedürfnis­sen des Arbeits­markts ent­spre­chen. Die Jugend­arbeits­losigkeit in den südli­chen Ländern Eu­ropas erreicht dra­mati­sche Höhen. Das duale Aus­bildungs­sys­tem könnte helfen, die arbeits­losen Jugend­li­chen wieder in den Arbeits­markt zu inte­grie­ren.

economie­suisse or­ganisiert zu­sammen mit SwissCore und der Schwei­zeri­schen Missi­on am 24. April 2013 in Brüs­sel ei­nen In­formati­ons­anlass un­ter dem Ti­tel «Unveiling the Innovati­on Myth». Die Ver­an­stal­tung möch­te die eu­ropäi­sche Öff­entlichkeit, Un­ternehmen und die politi­schen Ent­scheidungs­trä­ger über das Erfolgsmodell Schweiz in­formie­ren und die Fra­ge erört­ern, wie Innovati­on erfolg­reich gefördert wer­den kann. Mehr In­formati­onen zum Innovati­ons­briefing fin­den Sie hier.

Innovation Union Scoreboard 2013: Download PDF

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Innovation – der wichtigste Rohstoff der Schweiz

Posted in Allgemeines on Mai 20th, 2013 by M. Jordan – Be the first to comment

Innovation ist der wichtigste Rohstoff der Schweiz und doch ist weitgehend unklar, wie er gefördert werden kann. Eine Umfrage von economiesuisse zeigt, dass Wettbewerb, die Verfügbarkeit von Fachkräften sowie starke Hochschulen von den Unternehmen als wichtigste externe Faktoren für eine hohe Innovationsleistung angesehen werden. Im präsentierten Positionspapier legt der Wirtschaftsdachverband dar, was das für die Politik bedeutet.

Logo economiesuisse
Nicht alles, was als «Innovationsförderung» bezeichnet wird, dient der Innovation.
In den vergangenen Wochen hat economiesuisse unter allen wichtigen Branchen der Schweizer Wirtschaft eine Expertenumfrage zum Thema Innovation durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass diese überlebenswichtig ist nicht nur im Industrie, sondern vermehrt auch im Dienstleistungssektor.

Ausgeprägtes eigenes Know-how sehen 24 Prozent der Firmen als Schlüsselfaktor für die Entwicklung und erfolgreiche Umsetzung von neuen Ideen. Daneben spielen zwei Voraussetzungen eine besonders wichtige Rolle: eine unternehmerische Grundhaltung und eine Innovationstradition in der Firma. Dieser Befund widerspricht der landläufigen Meinung, dass in der Schweiz vor allem junge Start-ups die grössten Innovationsleistungen erbringen.

Auch die Haupthindernisse für Innovation in Unternehmen wurden identifiziert: 21 Prozent der befragten Experten nannten hier fehlende finanzielle Mittel, gefolgt von mangelndem Unternehmergeist (17 Prozent). Dennoch sind die ausgewählten Branchenvertreter zuversichtlich, was die zukünftigen innovativen Leistungen in der Schweiz anbelangt. Rudolf Minsch, Chefökonom von economiesuisse, erklärte anlässlich der Präsentation der Ergebnisse: «Insbesondere dieInformationstechnologie wirkt weiterhin als Innovationstreiber für viele Branchen und wird neue Dienstleistungen und Produkte, Prozesse oder Vermarktungsformen ermöglichen. Darüber hinaus werden auch der Bio-, Mikro- und Nano, Molekular- und Gentechnologie in der Schweiz grosse Innovationspotenziale attestiert.»

Innovation und Produktion gehören zusammen
Der Begriff Innovation wird in der Politik geradezu inflationär verwendet – es gibt kaum eine Partei, die sich nicht deren Förderung auf die Fahnen geschrieben hat. Ulrich Jakob Looser, Präsident der Kommission Bildung und Forschung von economiesuisse, stellte klar: «Es ist gerade eine Stärke der Schweiz, dass nicht der Staat, sondern die Privatwirtschaft über 73 Prozent aller Aufwendungen im Bereich Forschung/Entwicklung (F&E) erbringt.»
Was also kann die Politik in diesem Zusammenhang überhaupt leisten? Antworten gibt die ebenfalls publizierte economiesuisse Studie «Innovationspolitik in der Schweiz: Erfolgsfaktoren und populäre Irrtümer».

Sie analysiert acht Möglichkeiten der Innovationsförderung, wovon vier als tauglich erachtet werden. Dazu gehört die stetige Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Schweiz insbesondere, um auch die Produktionsbetriebe im Land halten zu können.

Dass F&E und Produktion untrennbar zusammengehören, betonte auch Christoph Tobler, CEO desPräzisionsgewebeherstellers Sefar Holding AG: «Innovation geschieht bei Sefar an jedem Arbeitsplatz. Eine Serie von kleinen Verbesserungen bringt uns laufend weiter und garantiert uns den Vorsprung vor der ausländischen Konkurrenz.» Solche Erfolge seien aber nur möglich, wenn man über sehr gute Praktiker verfüge, wie sie das duale Bildungssystem der Schweiz hervorbringe. Eine Verakademisierung der Ausbildungswege – so eine weitere Erkenntnis der economiesuisse Studie wäre demnach Gift für die Innovationsleistung in der Schweiz.

Starke Hochschulen sind Anziehungspunkte für Innovation
Dennoch muss die Schweiz auch ihre Hochschulen weiter stärken, um ihren internationalen Spitzenplatz punkto Innovation verteidigen zu können. Insbesondere für die mathematischen und naturwissenschaftlichen Fächer ist ein finanzieller Effort nötig. Denn Institutionen wie die ETH Zürich bilden nicht nur innovative Leute aus, sie sind auch ein Anziehungspunkt und willkommener Partner für innovative Unternehmen aus der ganzen Welt.

Beispielsweise IBM: Im Mai 2011 hat der Technologiekonzern in Rüschlikon zusammen mit der ETH ein neues Forschungszentrum für Nanotechnologie eröffnet, an dem sich auch die EMPA beteiligt. Alain Gut, Director Public Sector von IBM Schweiz, sieht darin ein erfolgreiches Konzept für die Zukunft: «Das neue Zentrum bietet eine Forschungsumgebung auf dem neusten Stand der Technik und ist Anziehungspunkt für einige der besten Wissenschaftler weltweit. Innovation ist garantiert!»

Während die Politik auf diesen Gebieten aktive Unterstützung leisten kann, sollte sie gemäss der Economiesuisse Studie von anderen Rezepten besser die Finger lassen. Abschreckende Beispiele aus dem Ausland zeigen beispielsweise, dass die massive Subventionierung einer als zukunftsträchtig eingeschätzten Branche nicht zu mehr Innovation, wohl aber zu hohen Kosten für die Allgemeinheit führt. Ebenso ist es wenig sinnvoll, Innovationsförderung mit staatlicher Konjunkturförderung zu vermengen. Innovationen lassen sich nicht einfach verordnen.
Eine erfolgreiche Innovationspolitik schafft unternehmerische Freiräume, sorgt für ein gutes Bildungssystem und fördert die internationale Vernetzung. Gute Ideen gedeihen vor allem dort, wo auch ein Scheitern erlaubt ist.

Als Ver­band der Schwei­zer Un­ternehmen stehen hin­ter economie­suisse rund 100’000 Un­ternehmen jeg­li­cher Grösse mit insge­s­amt 2 Millionen Be­schäftig­ten in der Schweiz. Seine Mit­glieder sind 100 Bran­chenver­bän­de, 20 kanto­nale Handels­kammern sowie Ein­zel­firmen.

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Swiss Startups Awards 2013

Posted in Allgemeines, Innovationswettbewerbe, Startups on Mai 18th, 2013 by M. Jordan – Be the first to comment

STARTUPS.CH, AXA Winterthur und neu auch Axpo zeichnen die besten Geschäftsideen der Schweiz aus. Die Awards werden im Rahmen der Swiss Startups Awards 2013 verliehen.

Neben dem STARTUPS.CH AWARD, der vom gleichnamigen Unternehmen für Online-Firmengründungen vergeben wird, verleiht die AXA-Versicherung einen speziellen Innovation Award und der Energiekonzern Axpo erstmals einen Energy Award. Jeder der drei Preise ist mit CHF 50‘000 dotiert.

SWISS startups AWARDS 2013

Im Rahmen des STARTUPS.CH AWARDS wird die beste Schweizer Geschäftsidee mit CHF 50‘000 ausgezeichnet. Gesponsert wird dieser Preis zu gleichen Teilen von STARTUPS.CH und dessen Partnern PostFinance, AXA Winterthur, Swisscom und Sage.

AXA Winterthur verleiht zum dritten Mal zusätzlich auch den AXA Innovation Award in der Höhe von CHF 50’000. Zum ersten Mal verleiht Axpo, der führende Schweizer Energiekonzern, einen Award für Startups in der Energiebranche. Der Axpo Energy Award von weiteren CHF 50‘000 richtet sich an innovative Geschäftsideen in den Bereichen Energieproduktion, Energietechnik, Energieübertragung, Energiespeicherung sowie Elektrotechnik.

swiss startups 2013

Zwei Voraussetzungen müssen die Bewerber für eine Teilnahme am STARTUPS.CH AWARD, AXA Innovation Award und Axpo Energy Award mit ihren Businessplänen erfüllen: Ihre Geschäftsidee lässt sich gemäss dem eingereichtem Businessplan mit einem Startkapital von maximal CHF 1‘000‘000 umsetzen, und sie haben ihre Firma noch nicht gegründet.

Zuerst Fach- und Expertenjury, danach Publikumsvoting

Bis zum 30. Juni 2013 haben Jungunternehmer und Jungunternehmerinnen in der ganzen Schweiz die Möglichkeit, ihren Businessplan in Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch unter www.swiss-startups-awards.ch einzureichen.

Anschliessend werden die eingereichten Vorschläge zunächst von Fachjurys und dann von einer mit Unternehmern wie Andy Rihs (Phonak, BMC) prominent besetzten Expertenjury unter die Lupe genommen. Jene drei Projekte, die in der Expertenjury am besten abschneiden, können dann vom Publikum in einem Online-Voting auf www.swiss-startups-awards.ch bewertet werden. Das Online-Voting startet am 21. Oktober und dauert 7 Tage. Für das Schlussresultat zählen das Juryvoting zu zwei Dritteln und das Publikumsvoting zu einem Drittel. Für Geschäftsideen, die es knapp nicht geschafft haben, werden weitere Preise in Form von STARTUPS.CH-Gutscheinen für die Firmengründung vergeben.

Mehr Informationen zu den Swiss Startups Awards finden Sie hier.

Einen Swiss Startups Awards 2012 Rückblick auf dem Land der Erfinder – Das Schweizer Magazin für Innovationen finden Sie hier.

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faceshift und TransCure Biosciences gewinnen venture kick

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines, Innovationswettbewerbe, Startups on Mai 17th, 2013 by M. Jordan – Be the first to comment

Im grossen Finale von venture kick setzten sich die beiden Startups faceshift und TransCure Biosciences gegen ihre Mitstreiter durch. Die Gewinner werden von der Startup Förderinitiative venture kick mit dem maximalen Betrag von 130’000 Franken unterstützt.

venture kick 2013

Einen Avatar für jeden? Das ist dank der an der ETH in Zürich entworfenen und an der EPFL umgesetzten Software von faceshift möglich. Was vor einigen Jahren noch als Utopie anmutete, ist heute Realität: Eine einfache Kamera mit Bewegungs- und Tiefensensor genügt, um mithilfe der Software von faceshift einen echten Avatar zu erzeugen, der Ausdruck oder Grimassen des Aufgenommenen in Echtzeit imitiert. Führende Studios in der Game- und Filmindustrie arbeiten bereits mit der innovativen Software und das Startup ist auf dem besten Weg, Hollywood im Sturm zu erobern.

faceshift

Verblüffende Animationen in Echtzeit
Der ehemalige venture leader und CEO Thibaut Weise investiert das Preisgeld aus dem venture kick Finale denn auch in den Aufbau einer Präsenz in den USA. Eine hochkarätige Persönlichkeit mit einem weitverzweigten Beziehungsnetz zu den führenden Adressen in der Filmindustrie wurde bereits verpflichtet. „Die Förderinitiative venture kick unterstützte uns bereits in der Ideenphase. Dank dem Startkapital und Coaching von venture kick ist daraus Schritt für Schritt eine professionelle Firma gewachsen, die den internationalen Markt aufrollen will – und kann. Darauf bin ich stolz!“, so Weise.

transcure biosciences

Erfolgreich im Kampf gegen Aids und Immunkrankeiten
Das Startup TransCure Bioscience entwickelte eine einzigartige Methode eines „vermenschlichten Immunsystems“. Auf der Suche nach neuen Behandlungsmethoden gegen Aids und Erkrankungen des Immunsystems, können mithilfe dieser Expertise zuverlässige Resultate erzielt werden. TransCure Bioscience wurde 2011 in Genf von den Professoren Patrick Nef und Karl-Heinz Krause von der Universität Genf gemeinsam mit Professor Michael Pepper von der Universität Pretoria und Professor Roberto Speck vom Universitätsspital Zürich gegründet. Das Jungunternehmen hat seine Auftragsbücher für 2013 bereits mit zahlreichen Studien der Pharmabranche gefüllt, jetzt stehen Verhandlungen mit internationalen Venture Capital Firmen an, um die Test-Kapaziät auszubauen und neue Test-Plattformen für Hepatitis, Malaria und Krebs zu entwickeln. „venture kick sicherte uns neben der finanziellen Unterstützung die Anerkennung in unserer Branche und validierte unsere Strategie“, äussert sich CEO Patrick Nef erfreut über die Auszeichnung.

Über venture kick
Seit der Lancierung von venture kick im September 2007 haben 269 Gründerprojekte von 10,33 Millionen Franken Startkapital profitiert. Die unterstützten Jungunternehmen haben bisher über 2‘000 zukunftsträchtige Arbeitsplätze geschaffen. Die Startups mit ihren hochinnovativen Projekten kommen dank venture kick in Kontakt mit professionellen Investoren und Industriepartnern. Diese haben bisher rund 400 Millionen Franken investiert.
Ziel von venture kick ist es, die Zahl der Firmengründungen an Schweizer Hochschulen zu verdoppeln. Monatlich erhalten acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und qualifizieren sich drei Monate später für die zweite Runde. Dort gewinnen zwei Teams je 20‘000 Franken. Diese machen in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus. Teilnahmeberechtigt sind Studierende, Forscher oder Professoren von schweizerischen Hochschulen, welche mit ihrer innovativen Geschäftsidee eine Firma gründen wollen.

Die private Förderinitiative venture kick wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, ERNST GÖHNER STIFTUNG, OPO-Stiftung, AVINA STIFTUNG, Fondation Lombard Odier und DEBIOPHARM GROUP. Die operative Leitung liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen.

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Der Schweizer Internet-Portal Offertube

Posted in Allgemeines, Startups on Mai 16th, 2013 by M. Jordan – Be the first to comment

Mit einer findigen Idee eine grosse Firma im Internet aufbauen. Spätestens nach dem Film „The social network“ welcher den Aufstieg von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg behandelt, träumen viele Junge davon. Doch die Schritte zum Erfolg sind mühsam. Zwei junge Aarauer wagen den Versuch und tüftelten ein Jahr lang an ihrem neuen Internet-Portal Offertube. Seit drei Monaten sind sie online.

Die Anfangsidee war simpel. Die Suche nach Offerten für Dienstleistungen ist für Laien wie auch für Firmen nicht einfach. Um die richtige Firma zu finden muss man erstens diese kennen oder suchen und zweitens jede Firma einzeln kontaktieren. Dies beansprucht oft einiges an Zeit und auch an Nerven. Die Idee für Offertube – einem Dienstleistungsportal im Internet, welches genau dieses Problem löst – war geboren.

Interdisziplinäres Team
Hinter der Idee stecken Marius Maissen und Marcel Thomann. Maissen studierte Publizistikwissenschaft an der Universität Zürich und arbeitet nun Teilzeit als Kommunikationsspezialist für einen grossen Branchenverband. Marcel Thomman deckt den technischen Bereich ab. Als Web Programmierer kennt er sich mit dem Aufbau von Webseiten und Datenbanken aus und hat das technische Know How, um so eine Plattform zu schaffen. Zusammen gründeten Sie die Startup-Firma DeMa Media GmbH, um an ihrem Konzept zu arbeiten. Von der Grundidee bis zur Fertigstellung dauerte es jedoch länger, als die beiden zu Beginn erwarteten.

offertube

Aller Anfang ist schwer
Nach dem Ausformulieren der Grundidee war das junge Team schnell mit Fragen konfrontiert, die sich als nicht ganz einfach herauspuppten. Wie will man sicherstellen, dass nur qualitativ gute Firmen an der Plattform beteiligt sind? Für welche Branchen macht so ein System überhaupt Sinn und wie will man damit eigentlich Geld verdienen? Diese und andere Schwierigkeiten sorgten dafür, dass sich die Konzipierung der Dienstleistungsplattform länger dahinzog als man erwartete. Mit dem derzeitigen Schlussprodukt sind die zwei Jungunternehmer soweit zufrieden, dass sie einen Onlinegang wagten.

Überzeugendes System
Sucht eine Privatperson oder eine Firma eine Dienstleistung, zum Beispiel ein Catering für einen Anlass, so kann diese Offertanfrage einfach auf Offertube.ch eingegeben werden. Hierzu erstellten die Betreiber für jede Branche detaillierte Fragebögen, welche die Art und den Umfang des Auftrages bereits sehr genau definieren. So macht es zum Beispiel einen Unterschied, ob ein Catering nur die Speisen, oder auch das Geschirr und das Personal beinhaltet. Die Anfragen werden vom Offertube-Team auf Vollständigkeit und Seriosität hin geprüft und danach automatisch an Firmen weitergeleitet, welche diese Dienstleistungen anbieten. Drei dieser Firmen können den Kontakt des Kunden daraufhin von Offertube erwerben und danach im persönlichen Gespräch offerieren. Selbstverständlich kann man sich auf der Plattform nicht nur belegte Brötchen bestellen. Das Angebot an Dienstleistungen beginnt bei kreativen Marketingarbeiten und erstreckt sich über Rechts- und Finanzfragen bis hin zu Putzdiensten und Transportleistungen.

Offerten von OfferTube
Was kostet das Ganze?
Für den Kunden ist dieser Service kostenlos. Für die Firma, welche einen Kontakt zwecks Offerte erwirbt, wird Offertube erst kostenpflichtig, wenn sie einen Kontakt kauft. Die Registration sowie das Erhalten der Anfragemails sind kostenlos. Um das System attraktiv zu machen, offeriert Offertube einen Registrierungsbonus von zwei geschenkten Kundenkontakten. Wenn sich also eine neue Firma registriert, so geht sie damit kein finanzielles Risiko ein, sondern kann das System sogar bei den ersten zwei Aufträgen gratis testen.

Gute Resonanz
Auch wenn die Plattform nun online ist, beginnt die Arbeit für das Startup-Unternehmen erst jetzt richtig. Mit Kampagnen im Internet, Social Media Auftritten und dem altbewährten Türklinken Putzen bringen die zwei Jungunternehmer laufend neue Firmen auf ihre Website, welche sich kostenlos registrieren. Daneben wird die Website ständig optimiert und angepasst. Die bisherige Resonanz ist durchaus positiv. So haben sich in allen Bereichen bereits Firmen registriert. Bis man mit der Plattform facebook, ebay oder google Konkurrenz machen wird, muss noch Einiges geschehen. Wer also eine eigene Firma hat oder eine leitende Funktion besetzt, kann sich bei offertube.ch kostenlos registrieren und so ein kleines Stück dazu beitragen, dass die Firma der Jungunternehmer zum Laufen kommt.

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GREEN VELVET – Absinthe Originale

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines, Startups on Mai 15th, 2013 by M. Jordan – Be the first to comment

Heute feiert der mit verschiedenen Mythen tapezierte und lang vergessene urschweizerische Absinthe ein Revival im Zürcher Nachtleben – genau gesagt der Green Velvet – Absinthe Originale.

green velvet

Dieser exklusive Absinthe wird nach originalem Familienrezept aus dem Jahr 1898 von Gaudentia Persoz in der Green Velvet Destillerie produziert und im Heimatort des Absinthes
in Couvet, Val-de-Travers nach traditionellem Verfahren von Hand hergestellt. Der unverwechselbare Geschmack von Wermut spricht traditionelle Absinthe Geniesser sowie Liebhaber von speziellen Cocktails an.

Green Velvet – Absinthe Originale verbindet moderne Trinkkultur mit traditionellem Handwerk und soll schon bald eine feste Grösse in Cocktail Bars, Gourmet-Küchen und Hotellobbys werden. Die Idee dahinter stammt aus der Zürcher Agentur floid in Zusammenarbeit mit der Absinthe Distribution „Grüne Fee“ und der Destillerie „Maison Gaudentia“. Das Know-how der drei Parteien bildet den Grundstein der Green Velvet GmbH und der Anfang der Story eines einzigartigen Absinthes.

green velvet - absinthe originale
Die Heimat des Absinthe ist ein grünes Tal im Schweizer Juramassiv – das Val-de-Travers.
Verborgen in diesem nebelverhangenen Tal, liegt ein kleines Dorf namens Couvet, in dem der Absinthe im 18. Jahrhundert entstand. Das Dorf ist umgeben von den mystischen Hügeln de Jura, die steinig sind, aber voll klarer Quellen und aromatischer Kräuter. Diese einzigartige Landschaft ist die Heimat des Green Velvet – Absinthe Originale.
In Ihrerr Destillerie wird der Green Velvet nach dem traditionellen Verfahren und dem originalen Familienrezept aus dem Jahr 1898 gebrannt. Ihre Erfahrung, die langjährige
Geschichte und das anmutige Val-de-Travers bilden die Grundlage für diesen einzigartigen Absinthe – Green Velvet.

Green Velvet riecht nach den Steinen der Berge, dem Wasser der Quellen und den Kräutern des Jura. Kommen Sie in den Genuss des Green Velvet, der traditionelles Handwerk mit moderner Trinkkultur verbindet.

Seit seiner Entstehung gibt es unzählige Gerüchte und Geheimnisse rund um die Herstellung des Absinthe.
Ihr einzigartiges Rezept wird seit mehr als 100 Jahren von Generation zu Generation weitergegeben und bleibt das gehütete Geheimnis unserer Green Velvet Destillerie à la Maison Persoz.

Die Mischung aus zwölf verschiedenen Ingredienzen und das Rätsel um die 100% natürliche Färbung, die ausschliesslich in der Nacht erfolgt, sind nur zwei Faktoren, die den Green
Velvet zum unvergesslichen Trinkgenuss machen.

Die Kräuter werden sorgfältig von Hand gelesen, getrocknet und wie vor 100 Jahren in den Kellern von Couvet weiterverarbeitet. Wermut, Anis, Fenchel und eine Vielzahl weiterer
hochwertiger Kräuter werden zusammen mit Alkohol angesetzt, mazeriert und zu einem Absinthe höchster Qualität verarbeitet.

In Couvet wird der Green Velvet abgefüllt und durch den Nebel der Hügel und den würzigen Geruch der Pflanzen in die Welt hinausgetragen.

Die Barkeeper der Zürcher Bars Dante und Grande entwickelten eigens für den Green Velvet Cocktails. Ein Beispiel ist der „Velvet Charles“:
1.5CL Green Velvet VAL.275
2CL Antica Formula
1.5CL Lime Juice
1.5CL Simple Syrup
1.5CL Glair

Serviert wird der Cocktail im Michelangelo Cocktail Glass garniert mit einer Limonen Schale. Dieses und weitere Cocktail, wie Koch Rezepte können auf der Green Velvet Website www.greenvelvet.ch nachgeschaut und ausprobiert werden.

Das Green Velvet – Absinthe Originale Video finde ich sehr schön, einfach mal ansehen und eintauchen in die mystische Welt. Prost.


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Schweizer Erfinder für den Europäischen Erfinderpreis nominiert

Posted in Allgemeines, Innovationswettbewerbe, Termine on Mai 14th, 2013 by M. Jordan – Be the first to comment

Der Schweizer Erfinder Martin Schadt ist vom Europäischen Patentamt (EPA) für den Europäischen Erfinderpreis 2013 nominiert worden. Er ist einer von drei Finalisten in der Kategorie Lebenswerk. Europas wichtigste Auszeichnung für Innovation wird vom Europäischen Patentamt am 28. Mai in Amsterdam an einer Gala vor internationalem Publikum im Beisein von Prinzessin Beatrix der Niederlanden verliehen.

european inventor award 2013

Flüssigkristallanzeigen und -bildschirme, auch Liquid Crystal Displays, kurz: LCDs genannt, sind heute Teil unseres Alltags, immer mehr Geräte nutzen sie, immer häufiger kommen sie zum Einsatz: als Fernseher, im Notebook, als Touchscreen im Smartphone oder Fotoapparat, zur Steuerung der Waschmaschine oder beim Geldabheben am Automaten. Grossen Anteil daran hat Martin Schadt. Die Arbeiten des gebürtigen Liestalers haben den Weg für den Einsatz von Flüssigkristallen in Bildschirmen und Anzeigen geebnet. Er hat als Erster herausgefunden, welches Potenzial in den organischen Verbindungen steckt, die sowohl die Eigenschaften von Flüssigkeiten als auch jene von Festkörpern haben.

Die Grundidee: Wird elektrische Spannung an Flüssigkristalle angelegt, ändert sich ihre Durchlässigkeit für Licht. Diese Eigenschaft wird für den Bildschirm genutzt: Für ein LCD werden wie bei einem Sandwich Flüssigkristalle zwischen zwei Scheiben in ein Raster mit vielen kleinen Segmenten gepresst. Die Segmente, oder Bildelemente, auch Pixel genannt, können unabhängig voneinander angesteuert werden. Mittels elektrischer Spannung werden die Ausrichtung der Flüssigkristalle und damit die Lichtdurchlässigkeit in jedem Segment beeinflusst. So entstehen helle und dunkle Flächen, über die sich Zahlen und Formen darstellen lassen.

Sie können hier noch Ihre Stimme abgeben für die Europäischen Erfinderpreis nominierten.

Der Europäische Erfinderpreis ist der wichtigste Preis für Innovation in Europa. Er wird seit 2006 jährlich vom Europäischen Patentamt (EPA) verliehen. 2013 wird die Preisverleihung am 28. Mai in Amsterdam stattfinden. Dabei wird zum ersten Mal auch ein Publikumspreis vergeben.
Der Preis würdigt einzelne Erfinder oder Teams, die dazu beitragen, technische Antworten auf die wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Außerdem prüft eine international hochkarätig besetzte Jury, inwieweit diese Erfinder zum sozialen Fortschritt, zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zum Wohlstand beigetragen haben.

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Schweizer Gitarrenlabel – Relish Guitars

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines, Startups, Suche Vertrieb on Mai 12th, 2013 by M. Jordan – Be the first to comment

Relish Guitars” ist ein junges Schweizer Gitarrenlabel. Angefangen hat das Projekt “e-guitar Jane” bereits im September 2010. In seinem dreijährigen Industrial Design Studium an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Aarau hat sich Pirmin Giger das Design und die Entwicklung einer innovativen elektrischen Gitarre zum Thema genommen. Nach vier intensiven Monaten Arbeiten in der Gitarrenwerkstatt von “Marco Guitars” (marcoguitars.com), Skizzieren und auch Computerarbeit ist dabei die Gitarre “Jane” entstanden.

relish innovation

Das Projekt wurde von der Fachhochschule mit der Bestnote bewertet und auch die Firma Danzer AG (3d-Furnier-Hersteller) war so begeistert, dass diese die “Jane” an ihrem Stand an der internationalen Messe Interzum ausgestellt haben.

relish guitars innovation
Die Herstellung einer elektrischen Gitarre mit Aluminium und 3d-Furnier ist absolut neu. Auch die Sensor- Technik als “Drei-Weg-Schalter” wurde so im E-Gitarren-Sektor noch nie verwendet. Pirmin wusste bis zum ersten Anspielen der Gitarre nicht, ob diese Idee mit den Sensoren funktioniert und, mitunter das Wichtigste, ob die Gitarre gut klingen wird. Und… nach stundenlangem Austüfteln funktioniert tatsächlich alles einwandfrei. Auch der Klang ist selbst für Pirmin überraschend grandios, warm und klar. Muss man selber gehört, oder noch besser; gespielt haben.

jane innovation
Nachdem die “Jane” grosse positive Resonanz, auch von versierten Musikern bekam, haben sich Pirmin Giger und sein langjähriger Freund Silvan Küng Mitte 2012 zusammengetan und das Gitarrenlabel “Relish Guitars” gegründet. Das Ziel ist, die “Jane” in Serie herzustellen und zu vermarkten. Später sollen weitere Produkte dazukommen. Pirmin und Silvan sind selber leidenschaftliche Gitarristen / Musiker mit handwerklichem sowie Design- und Marketinghintergrund.

Materialien:
Body: 3d-Furnier amerikanischer Nussbaum / Aluminium
Hals: Ahorn
Griffbrett: Ebenholz

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Autoreifen sollen nachhaltiger werden

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on Mai 10th, 2013 by M. Jordan – Be the first to comment

Moderne Autoreifen bestehen zu rund 40 Prozent aus Kautschuk, wobei Reifenhersteller sowohl natürliche als auch synthetische Stoffe verwenden. Darüber hinaus enthalten Reifenmischungen Weichmacher, Füllstoffe und verschiedene Chemikalien. Der bekannte Reifenproduzent Pirelli hat sich nun das Ziel gesetzt, nachhaltigere Stoffe für die Herstellung von Autoreifen zu finden.

Hemera Technologies/AbleStock.com/Thinkstock

Hemera Technologies/AbleStock.com/Thinkstock

Ersatz für Naturkautschuk gesucht

Das auf drei Jahre angelegte Forschungsprojekt möchte Pirelli gemeinsam mit Versalis, einer Tochtergesellschaft des italienischen Erdöl- und Energiekonzerns Eni, stemmen. Hierbei soll Versalis Naturkautschuk an den Reifenhersteller liefern, welches auf Basis der Guayule-Pflanze produziert wurde. Nach der Lieferung überprüft Pirelli, ob sich die Materialien für die serienmäßige Produktion von Reifen anbieten. Schon jetzt beliefert das Unternehmen Pirelli mit synthetischem Kautschuk, welches für die Herstellung der Reifen, die Sie zum Beispiel auf tirendo.ch begutachten und kaufen können, essentiell ist.

An dem Projekt ist mit der Yulex Corporation im Übrigen noch eine weitere Partei beteiligt, welche jenes durch eine Partnerschaft mit Versalis im Übrigen überhaupt möglich machte. Bei der Realisierung des Projekts nimmt das Unternehmen eine zentrale Stellung ein: Es ist nämlich für die eigentliche Produktion des Rohstoffes zuständig. Für jenen Zweck wird die Yulex Corporation in Südeuropa eine industrielle Anlage aufbauen, in welcher die Guayule gezüchtet werden soll. Jener nachwachsende Zwergstrauch bringt bereits von Natur aus hervorragende Eigenschaften mit. Die Guayule benötigt nämlich nur wenig Wasser und muss zudem nicht mit Pestiziden behandelt werden. Gegenüber dem Kautschukbaum, welcher derzeit noch als Quelle für Naturkautschuk dient, bringt er einen weiteren entscheidenden Vorteil mit: Sein Milchsaft, aus dem später der neue Stoff gewonnen werden soll, löst nämlich keine Latexallergie aus.

Das Ziel: mehr Unabhängigkeit von fossilen Ressourcen

Mit der Partnerschaft können Pirelli und Versalis ihre bisherigen Strategien weiterverfolgen. Schließlich setzten sich beide Unternehmen bereits vor jenem Großprojekt für die Verwendung von Materialien aus erneuerbaren Quellen ein. Tatsächlich nutzt Pirelli in einigen seiner Reifen sogar bereits derartige Rohstoffe. So gibt es etwa Mischungen, die Reishülsen enthalten.

Ziel des neuen Projekts ist es, Schritt für Schritt unabhängiger von fossilen Ressourcen zu werden und jene durch Alternativen wie etwa den Rohstoff aus Guayule zu ersetzen. Dank Innovationen wie jenen Autoreifen der Zukunft oder Abgaskatalysatoren werden wir künftig noch umweltfreundlicher unterwegs sein.

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Swisscom übernimmt Business App Tweasy

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines, Startups on Mai 8th, 2013 by M. Jordan – Be the first to comment

Swisscom erwirbt die Business App Tweasy, eine webbasierte Applikation für Online-Marketing von KMU. Bereits heute ist Tweasy auf dem Business Marketplace der KMU Business World von Swisscom erhältlich. Roger Wüthrich-Hasenböhler, Leiter Geschäftsbereich KMU: „Tweasy deckt mit Online-Marketing einen Bereich ab, der für KMU immer wichtiger wird. Dieses Potenzial möchten wir für uns nutzen.“

tweasy AG
Tweasy ist eine Business App für Online-Marketing. Mit der webbasierten Applikation erstellen KMU in wenigen Schritten E-Mail- und Smartphone-Kampagnen, Microsites, Facebook-Pages und elektronische Gutscheine. Ausserdem können KMU mit Tweasy Push-Nachrichten auf die Smartphones ihrer Kunden verschicken. Die Business App wurde von Tweasy SA mit Sitz in Neuenburg entwickelt. Die Firma wurde 2010 gegründet und erhielt 2011 für ihr innovatives Geschäftsmodell das Start-up Label der Kommission für Technologie und Innovation (KTI).

Tweasy

Bereits heute ist Tweasy auf dem Business Marketplace der KMU Business World von Swisscom (www.kmu-businessworld.ch) erhältlich. Die Online-Plattform bietet Schweizer KMU neben aktuellen Nachrichten und Fachbeiträgen Zugang zu verschiedenen Business Apps. „Tweasy vereint die wichtigsten Online-Marketing-Funktionen in einer Applikation. Wir werden diese Funktionen weiterentwickeln und durch zusätzliche Tools ergänzen, damit KMU noch besser in ihrem Alltag unterstützt werden“, sagt Roger Wüthrich-Hasenböhler, Leiter Geschäftsbereich KMU bei Swisscom. Um die idealen Voraussetzungen für Weiterentwicklung und Vermarktung der Applikation zu schaffen, wird sie künftig in das Produktportfolio des KMU-Bereichs von Swisscom integriert.

José de Bastos, Mitgründer und CEO von Tweasy SA: „Bei Swisscom bieten sich hervorragende Perspektiven für die Weiterentwicklung und Vermarktung von Tweasy. Deswegen sind wir sehr erfreut, dass wir diesen bedeutenden Schritt machen und die Applikation an Swisscom verkaufen konnten.“ Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die KMU Business World ist eine Online-Plattform von Swisscom speziell für Schweizer KMU. Neben aktuellen Nachrichten und Fachbeiträgen bietet das Portal Zugang zu zahlreichen webbasierten Applikationen. Für die Auswahl dieser Business Apps legt Swisscom strenge Vorgaben hinsichtlich Datenschutz, Kundenservice und Handhabung an.

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