Tipps für Einsteiger, um beim Forex Trading ein zusätzliches Einkommen zu erhalten

Einsteiger möchten natürlich so schnell wie möglich mit dem Forex Trading wichtige Nebeneinnahmen erzielen. Allerdings sollte man sich dabei unbedingt bewusst sein, dass es in erster Linie beim Handeln nicht darum gehen sollte, gleich damit viel Geld zu verdienen, sondern erst einmal darauf zu achten, möglichst wenig Kapital zu verlieren. Auch wenn man beispielsweise in der glücklichen Lage ist, gleich am Anfang schon 1.000 Euro zu verdienen, können diese schon am nächsten Tag wieder verloren werden. Dies ist auch der Grund, warum die meisten erfolgreichen Trader sich eher darauf konzentrieren, das vorhandene Verlustrisiko zu begrenzen und nicht, um beim Forex Trading einen Haufen Geld zu verdienen. Wer lernt die Verluste in Grenzen zu halten bleibt auf jeden Fall auch länger am Leben.

Die besten 5 Tipps für ein Zusatzeinkommen beim Traden mit Devisen

1. Emotionale Schwächen überwinden
2. Nicht anderen die Schuld für Misserfolge geben
3. Klein anfangen
4. 3 Monate konstant traden
5. Ein Tradingtagebuch führen

Auch wenn es vielleicht nicht sehr überzeugend wirkt, spielen diese 5 Faktoren beim Trading eine viel größere Rolle als man denkt. Es ist auch nicht wichtig, ob es sich bei den Trades um Forex, Rohstoffe oder um Aktien handelt. Gute technische Grundlagen und jede Menge Basiswissen speziell über den Devisenhandel für Anfänger findet man übrigens bei Admiral Markets.

Emotionale Schwächen überwinden
Die besten Kenntnisse werden leider nicht viel nützen, wenn man gerade als Einsteiger seine emotionalen Schwächen überhaupt nicht kennt. Viele Trader sind emotional komplett am Ende, da sie sich auch bei Gewinnsituationen viel zu sehr reinsteigern und ihre Nerven dabei nur unnötig kaputt machen. Um im Forex Trading erfolgreich zu sein, muss man also erst einmal an sich selber arbeiten und lernen, wie man die Stärken und Schwächen besser zu seinem eigenen Vorteil ausnützen kann und welcher Trading-Stil zur eigenen Persönlichkeit am besten passt. Im Zweifelsfall ist es ratsam, sie erst einmal alle auszuprobieren.


Nicht anderen die Schuld für Misserfolge geben
Sehr viele Menschen tendieren dazu, immer anderen die Schuld für den eigenen Misserfolg zu geben. Es ist ganz klar, dass externe Umstände, Broker oder andere Händler durchaus die erwarteten Ergebnisse beeinflussen können, allerdings muss man sich auch bewusst sein, dass niemand zu bestimmten Handlungen gezwungen wird. Als Trader ist man auf sich alleine gestellt, es ist deshalb ratsam sich für die Handelsergebnisse auch wirklich verantwortlich zu fühlen. Durch diese, für viele Menschen unangenehme Einstellung, wird man mehr oder weniger gezwungen, für sich selber zu handeln und viel mehr mit ehrlichem Interesse zu hinterfragen. In vielen Fällen werden aber einfach nur automatische Handelsroboter installiert oder ohne jegliche Kenntnisse Kaufsindikatoren verwendet, damit man diesen Tools die Schuld in die Schuhe schieben kann.

Klein anfangen
Im Prinzip sollte man als Einsteiger immer erst einmal klein anfangen, auch dann, wenn man durchaus mehrere tausend Euro problemlos erübrigen kann. Anfänger müssen sich bewusst sein, dass der Markt mittlerweile schon voll von erfahrenen und wirklich kampferprobten Tradern ist. Sie warten im Prinzip eigentlich alle nur darauf, dass man Fehler macht, von denen sie dann aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungswerte profitieren können. Je aufgeregter und ängstlicher die frischen Trader sind, desto mehr sind sie auch bereit, ihr Geld auf den Handelsbörsen auszugeben. Finanzmärkte basieren auf Emotionen, dabei handelt es sich um kein Geheimnis. Man sollte also erst einmal klein und bescheiden mit einer möglichst kleinen Losgröße handeln, da die Priorität nicht bei dem Verdienst liegen sollte, sondern das vorhandene Kapital zu schützen.

3 Monate konstant traden
Anfänger im Handeln müssen erst einmal konstant das Traden lernen und ihr Kapital schützen. Ganz klar, dass allerdings dabei niemand große Lust haben wird, nur mit Mikrolots zu handeln. Es ist empfehlenswert, möglichst 12 Wochen konstant zu arbeiten, danach hat man dann immer noch Zeit, sich anschließend intensiver um die Einnahmequellen im Forex Handel zu kümmern. Viele Trading-Einsteiger begehen den großen Fehler, schon bei den ersten Gewinnen ihre Handelsgröße deutlich zu erhöhen. Dadurch wird deutlich, dass ihr Hauptaugenmerk auf dem Geld und nicht auf der Konsistenz liegt. Dies ist auch der Grund, warum viele neue Trader ihr Kapital schon in kurzer Zeit wieder verlieren, da sie subtile Veränderungen am Markt überhaupt noch nicht wahrnehmen können.


Ein Tradingtagebuch führen
Eine ausgezeichnete Hilfe für Anfänger im Forex Trading ist das Führen von einem Tagebuch. Sicherlich ist das natürlich mit einem kleinen Aufwand verbunden, der sich aber auf jeden Fall lohnen sollte. Nach den ersten 3 Monaten beim Trading lassen sich die getätigten Handelsaktivitäten hervorragend analysieren und geeignete Handelsstrategien davon ableiten. Es ist empfehlenswert, auch die Gründe für einen Trade mit aufzuschreiben und vor allem auch etwas näher auf Fehler und mögliche Erfolge einzugehen. Das Führen von einem Tradingtagebuch ist übrigens auch für zusätzliche Recherchen interessant, denn je mehr Marktkenntnisse vorhanden sind, desto bessere Gewinnchancen gibt es.

Fazit
Wer sich nicht nur am technischen Wissen orientiert, sondern auch noch die persönlichen Faktoren im Auge behält, wird es sicherlich mit Forex Trading zu einem zusätzlichen Einkommen schaffen. Allerdings sollte man sich dabei auch wirklich bewusst sein, dass es sich dabei nicht um einen regelmäßigen Verdienst handelt.

Die Schweizer Startup Nationalmannschaft 2018 im Bereich Technology geht ins Silicon Valley!

Jedes Jahr wählt Venturelab die vier Venture-Leader-Teams aus, eine Auswahl der vielversprechendsten Schweizer Start-ups mit globalen Ambitionen und dem Potenzial, die Welt zu verändern. Diese Teams nehmen an einer internationalen Roadshow für Investoren teil. Zehn Startups wurden von einer Investorenjury als Schweizer Startup Nationalmannschaft für Venture Leaders Technology 2018 aus über 110 Bewerbern ausgewählt. Die Unternehmer werden im März für eine einwöchige Roadshow ins Silicon Valley fliegen, um ihre Expansion in den US-Markt zu beschleunigen und ein aussergewöhnliches Geschäftsnetzwerk aufzubauen, indem sie erstklassige Investoren und Branchenführer im Silicon Valley treffen und stolz die Schweiz als Hightech-Nation präsentieren.

Die Schweiz, eine echte Hightech Nation
Die Auswahl der Venture Leaders Technology 2018 spiegelt die beeindruckende Qualität der Schweizer Startups wider und zeigt die Schweiz als ein wahrhaft Hightech Land, das mit dem Silicon Valley Schritt halten kann„, erklärt Stefan Steiner, Co-Geschäftsführer von Venturelab. Zu den Venture Leader Technology Alumni gehören hochkarätige Startups wie Lemoptix (von Intel übernommen), Faceshift (von Apple übernommen), Composyt Light Labs (von Intel übernommen), HouseTrip (von TripAdvisor übernommen), Dacuda (von Magic Leap übernommen) und viele weitere. Die Roadshow wird dank der Unterstützung von Rothschild, Kellerhals Carrard, Kanton Waadt, digitalswitzerland, EPF Lausanne, ETH Zürich, Gebert Rüf Stiftung und DPD angeboten.

Teilnehmende Venture Leaders Technology 2018

CREAL3D | Tomas Sluka | http://www.creal3d.com | Lausanne
CREAL3D nutzt Virtual Reality und verwendet Lichtfeldprojektoren, um Bilder mit realistischer Tiefenwahrnehmung zu übertragen, so dass sich der Benutzer auf Objekte in verschiedenen Entfernungen konzentrieren und Virtual Reality mit der realen Welt verschmelzen kann. Neben Anwendungen im Gaming- und Kinobetrieb zielt CREAL3D auf Smart-Brillen als zukünftige Smartphones von morgen.

Dotphoton | Eugenia Balysheva | http://www.dotphoton.com | Genf
Die Grösse und Anzahl der Bilder, die jedes Jahr aufgenommen werden, wächst so schnell, dass Speicher- und Netzwerktechnologien nicht mithalten können. Dotphoton ™ ist eine Bildkomprimierungslösung für professionelle Anwendungen: Es erzeugt RAW-Bilder, die bis zu 10-mal kleiner sind, mit der Garantie, dass die Qualität erhalten bleibt. Dies spart entsprechend viel Zeit und Geld.

Exeon Analytics | David Gugelmann | http://www.exeon.ch | Zürich
Exeon Analytics nutzt Big Data Analytics zur Bekämpfung von Cyber-Angriffen. Es dauert oft Monate, wenn nicht sogar Jahre, bis Datenverletzungen entdeckt werden, weil sie bei Millionen von regelmässigen Benutzeraktivitäten gut versteckt sind. Die Sicherheitsanalyse- und Visualisierungssoftware ExeonTrace ermöglicht es Unternehmen, ihren Netzwerkverkehr zu verstehen und Cyberattacken und Datenverletzungen mithilfe von Machine Learning zu erkennen.

Fashwell | Matthias Dantone | https://tech.fashwell.com | Zürich
Fashwell zielt darauf ab, Internet-Suchleisten durch eine Kamera zu ersetzen. Durch die Verwendung einer massgeschneiderten Reihe von Bilderkennungswerkzeugen, einschliesslich visueller Suche, visueller Empfehlung und automatischer Produktkennzeichnung, kann des System Produkte aus Bildern erkennen. Damit kann der Verbraucher ein Produkt finden, indem er nach seinem Bild sucht. Fashwell hat die höchste Genauigkeit in der Produkterkennung auf dem Markt.

Fotokite | Christopher McCall | http://www.fotokite.com | Zürich
FotoKite ist ein B2B-Tethered UAV (Drohnen) -System, mit dem man über 24 Stunden sicher und autonom fliegen kann. FotoKite ist sicher über Menschenmassen und in Städten zu benutzen und somit für den Gebrauch in der öffentlichen Sicherheit, im Sport und im Rundfunkjournalismus einsetzbar für den Luftdaten-Livestream zum Boden. FotoKite ist das erste Drohnensystem, das von der FAA in den USA für die kommerzielle Nutzung über Menschenmengen zugelassen wurde.

Imverse | Javier Bello Ruiz | http://www.imverse.ch | Genf
Imverse entwickelt Software und bietet Dienstleistungen für fotorealistische Inhalte, die virtuelle Realität mit der realen Welt mischen. Ihre proprietäre Voxel-basierte Rendering- und Simulationsgrafik-Engine verwandelt schnell und einfach ein einzelnes 360 ° 2D-Bild in ein lebensgrosses 3D-Mix-Reality-Erlebnis mit Live-Hologramm-Darstellern und Echtzeit-VFX.

inVoli | Manu Lubrano | http://www.involi.com | Lausanne
inVoli entwickelt Hard- und Softwarelösungen, die eine sichere Integration von Drohnen in den Standardluftverkehr ermöglichen und sowohl den Anforderungen von Drohnenprofis als auch nationalen Flugbehörden gerecht werden und gleichzeitig die Sicherheit im Himmel erhöhen. Die Software des Unternehmens wird Drohnen die Position des umgebenden Luftverkehrs auch in niedrigen Höhen zur Verfügung stellen, so dass diese Kollisionen vermeiden können.

Moka Studio | Benoît Le Callennec | http://www.mokastudio.com | Martigny
Moka Studio verwendet seine NumiK-Technologie, um virtuelle Menschen zu animieren und ihnen zu ermöglichen, sich wie echte Menschen zu bewegen. Mit aktuellen Anwendungen in 3D-Animation, VR und AR für Sport und Rehabilitation hat das Startup Mosketch im Jahr 2017 erfunden, eine Software, die es professionellen Animatoren ermöglicht, jeden 3D-Charakter mit einem Stift zu animieren und damit die Produktionszeit um durchschnittlich zu vierteln.

Technis | Wiktor Bourée | http://www.mytechnis.com | Lausanne
Technis vermarktet intelligente Fussbodenlösungen für die Verwaltung und Überwachung von Personenströmen in komplexen Umgebungen. Durch die Ausstattung sensibler Bereiche kann die Aktivität der Menschen verfolgt werden, um Personen, die in verschiedene Bereiche eintreten und diese verlassen, eine präzise Überwachung in Echtzeit zu ermöglichen: Die Lösungen von Technis liefern umsetzbare Daten für Ressourcenoptimierung und Sicherheit.

Touchless Automation | Maurizio Migliore | http://www.mytechnis.com | Biel / Bienne
Touchless Automation ist der Pionier im kontaktlosen Mikrohandling. Im Herzen des Swiss Watch Valley gelegen, ist es das Ziel, kontaktlose Manipulationslösungen zur Verfügung zu stellen, um den Produktionsertrag jeder Branche, die mit der Montage von Mikrokomponenten befasst ist, zu verbessern.


Treffen Sie die Venture Leaders Technology an der ETH Zürich am 28. Februar 2018

Die Venture Leader haben als erstes vor einer Jury gepitcht, um ihren Platz in der Schweizer Startup Nationalmannschaft zu gewinnen. Als nächstes werden sie für Sie pitchen! Entdecken Sie die Gewinner des 2018 Venture Leaders Technology Teams bei der öffentlichen Startup Champions Veranstaltung am 28. Februar 2018 an der ETH Zürich von 18 bis 20 Uhr. Die 10 Startups (siehe kurze Profile unten) werden diesmal ihren Teamkapitän auswählen. Keynote Speaker Tao Tao, Co-Founder & COO von GetYourGuide und Venture Leader Alumni 2010, der CHF 180 Millionen von Investoren generiert hat, wird seine Erfahrungen teilen.

Folgen Sie der Startup Champions Veranstaltung am 28. Februar und der Venture Leaders Technology Roadshow vom 11. bis 18. März 2018 auf Twitter und Facebook mit den Hashtags #SUchamps, #vleadersTECH.

Über Venture Leaders
Die Venture Leaders – die Mitglieder der Schweizer Startup Nationalmannschaft – haben ein klares Ziel: sie sehen sich als Global Player und wollen den ersten Schritt zu ihrer internationalen Expansion machen. Venturelab führt seit 17 Jahren Schweizer Startup-Teams zu Hightech-Hotspots: Silicon Valley, New York, Boston, Peking, Shanghai, Shenzhen und Hongkong. Die 300+ Alumni haben über 3’500 Arbeitsplätze geschaffen, mehr als CHF 1,4 Milliarden an Investitionen generiert und mehrere Auszeichnungen erhalten. Diese Business-Development-Programme sind speziell darauf ausgerichtet, dieses Ziel zu erreichen.
Hier finden Sie die vollständigen Venture Leaders Alumni Liste: https://www.venture-leaders.ch/venture-leaders-alumni

Mobile Innovation oder unnötige Entwicklung

Das Mobiltelefon erfüllt mittlerweile mehr als nur die Funktion eines Kommunikationsgerätes. Es kann durchaus auch mit internetbasierten Anwendungen umgehen um sogar Leben retten, wenn es um das orten von Personen geht. Dabei sind zum Beispiel beim Skifahren Apps in der Lage die Lage ihres Besitzers zu ermitteln, wenn dieser dann seit mehr als zwei Stunden in der Horizontalen verweilt kann man das Handy orten, Zustand und Position des Besitzers ermitteln und eventuell Rettungsmaßnahmen einleiten. Für solche Apps kann man auch eine Menge Geld bezahlen, das ist gar keine Frage, immerhin können sie Leben retten.

Auch mobiles spielen ist eigentlich keine Seltenheit mehr, aber in den letzten Wochen und Monaten drängen sich immer mehr Apps in die App-Stores die zu Preisen angeboten die teilweise einfach nur lächerlich erscheinen. Sicherlich sind mobile Gamer bereit für vollwertige Spiele Geld zu bezahlen. Allerdings stellen wir uns die Frage ob ein mittlerweile 4 Jahre altes Spiel, wie Grid Autosport, das auf dem PC bereits unter 2 Euro zu haben ist, am Handy unbedingt 11 Euro (Preis vor kurzem erst um 50% reduziert) kosten muss. Genauso wie andere interessante und vollwertige Spiele wie zum Beispiel Civilisation VI, das ein absoluter Klassiker ist und von vielen Spielern geliebt wird, ist mittlerweile in Apples I-Tunes Store erhältlich. 60 Euro ruft der Entwickler für die mobile Variante auf, während die PC Version unter 20 Euro zu haben ist.

Abbildung 1 Auszug aus dem Angebot eines Keysellers

Natürlich sind rundenbasierte Spiele interessant und funktionieren auch auf dem Mobiltelefon, aber eine solche Preisstruktur ist wirklich fraglich. Andere Mobile Spiele wie zum Beispiel Casinospiele oder Sportwetten kosten nun einmal Geld, das ist jedem bekannt und wird auch von jedem akzeptiert. Die Handynutzer werden immer mehr als Zahlungswillig eingestuft. Dabei ist das Handypublikum bei weitem nicht so zahlungswillig wie der klassische Konsolenspieler. Natürlich begrüßen wir die Entwicklung bekannte Software und Spiele für mobile Anwendungen umzusetzen, so werden mobile Anwendungen auch außerhalb der bisher bekannten klassischen Anwendungen interessanter.

Dank der aktuellen Entwicklung in Sachen Mobiltelefonverträge, die teilweise Video oder Musikstreaming komplett aus der Flatrate ausschließen und nicht mehr angerechnet werden, das ermöglicht für viele Bereiche ein wesentlich breiteres Publikum, aber die Frage ist wie weit sich der mobile Markt noch monetarisieren lässt. Gerade die Preisstruktur ist ein wesentlicher Punkt. Der Handynutzer an sich ist nicht bereit solche Preise zu zahlen.

Neben den klassischen Monetarisierung Varianten, wie Online Werbung oder Affiliate Werbung lässt sich da im Moment nicht viel machen.. Man kann natürlich auch Vergleichsseiten oder Apps vermarkten. Ein gutes Konzept wie zum Beispiel ein Sportwetten Bonus Vergleich kann durchaus funktionieren, aber wird auf Dauer auch nicht mehr das Non-Plus Ultra bleiben.

Neue Monetarisierungskonzepte müssen her. Die Kundschaft wird immer anspruchsvoller und will aber zeitgleich wesentlich weniger dafür bezahlen! Daher werden wir auf Dauer nicht um innovative Werbekonzepte herum kommen. Ein Beispiel hierfür ist der deutsche Handyanbieter Netzclub, der Prepaidkarten mit Gratis Internet anbietet wenn der Kunde dafür Werbe SMS und E-Mails akzeptiert und diese aktiv liest und das Werbeangebot besucht. Damit werden Kunden deutlich näher an Unternehmen herangeführt und so effizienter für Angebote begeistert. Ein weiterer innovativer , wenn auch stark fragwürdiger, Vorstoß kommt aus den USA. Das Unternehmen Alphonso bietet eine Software an die Werbung noch genauer personalisieren kann als jeder andere, weil das mobile Gerät des Endkunden in eine Abhörwanze verwandelt wird, die das TV und Radio Verhalten analysiert.

Der Markt ist also noch vollkommen offen für neue und funktionierende Konzepte. Die Kunden im mobilen Bereich sind in der Regel nicht bereit viel Geld persönlich zu investieren, aus diesem Grund muss man dem Markt neue Möglichkeiten bieten. Vielleicht habt ihr genau diese Idee und könnt den Markt aufrollen, gefragt sind jedenfalls innovative und neuartige Konzepte!

AMORANA lanciert zum vierten Geburtstag Geschenksets unter eigenem Namen

Der Schweizer Online-Shop AMORANA feiert seinen vierten Geburtstag. Zu diesem Anlass gibt es individuelle AMORANA-Geschenksets für prickelnde Momente, ob allein oder zu zweit. Die qualitativ hochstehenden und auf verschiedene Bedürfnisse abgestimmten Sets können ab sofort online bestellt werden.

AMORANA vertreibt seit vier Jahren hochwertige Toys und Dessous. Prickelnde Stimmung im Schlafzimmer wird von immer mehr Singles und Paaren verlangt und geschätzt. Neu werden zum vierten Geburtstag des erfolgreichen Online-Shops die AMORANA-Geschenksets lanciert. Ob „Wicked Games“, „You Are Mine“, „Ready For Anything“, „Her Pleasure“, „His Pleasure“, „Perfect Lovers“ sowie „Surprise-Surprise“ – gleich sieben verschiedene Geschenksets in höchster Qualität und ansprechender Verpackung werden zu attraktiven Preisen vorgestellt.

Geschenksets mit Datumsbezug wie zum Beispiel zum Valentinstag oder der AMORANA Adventskalender für lange Dezembernächte erfreuen sich steigender Nachfrage. Auch die Filmindustrie liefert mit Werken wie „50 Shades of Grey“ die Basis für aufregende und bisher unbekannte Abenteuer im Schlafzimmer.

Die Sets werden themenspezifisch zusammengestellt und sind ganzjährig im Online-Shop geführt. Bei einer Bestellung vor 17 Uhr garantiert AMORANA eine Lieferung zum nächsten Tag, selbstverständlich in einem neutralen Karton ohne Logo. AMORANA ermöglicht es Neugierigen und Kennern mit den Geschenksets, prickelnde, aufregende, sinnliche Momente zu erleben.

Über Amorana
Amorana wurde von den beiden Zürcher Jungunternehmern Lukas Speiser und Alan Frei mit dem Ziel gegründet, dazu beizutragen, dass jeder Mensch ein vollständig erfülltes Leben führen kann. Der Shop ging Mitte April 2014 online und bietet seinen Kunden eine Auswahl an hochwertigen Lovetoys und Dessous. Auf den verschiedenen Kommunikationskanälen werden zudem laufend spannende und lehrreiche Informationen vermittelt. Besucher sollen sich inspirieren lassen und neue Welten entdecken, um ihr Potential voll auszuschöpfen. Als Schweizer Onlineshop mit Schweizer Lager bietet Amorana die kürzeste Lieferfrist in der Branche und mit einem lokalen Kundendienst bestmöglichen Service und kompetente Beratung. Das Unternehmen mit Sitz Glattbrugg beschäftigt aktuell rund 20 Mitarbeitende.

Innovative Kosmetik-Marken

Ob Handcreme, Gesichtslotion oder Mizellenwasser – tagtäglich kommen die kleinen Schönheitshelfer zum Einsatz. Sei es, um unreiner Haut oder Falten entgegenzuwirken, trockene Haut zu pflegen oder sensible Haut zu beruhigen. Hinter den Kosmetikmarken stecken oft lange Traditionen, wissenschaftliche Hochleistungen und innovative Ideen.

Elizabeth Arden – Revolutionierung der Schönheitsindustrie

Elizabeth Arden gehört zu den bekanntesten Kosmetikmarken und blickt auf eine erfolgreiche Firmengeschichte zurück. Im Jahr 1910 eröffnete die Gründerin Florence Nightingale Graham auf der Fifth Avenue in Washington den ersten Red Door Kosmetiksalon. Schon ab 1914 konnten Kunden die ersten Gesichtswasser und Cremes aus eigener Herstellung im Salon kaufen – das Unternehmen etablierte damit einen neuen Industriezweig in den USA: die Schönheitsindustrie. Schon damals wurde die Marke mit Innovation in Verbindung gebracht. Die Gründerin war nicht nur die Erste, die amerikanischen Frauen Make-up näher brachte, sie lancierte ausserdem im Jahr 1917 erstmals einen Artikel in Reisegrösse.

Mit der Erfindung der Eight Hour Cream im Jahr 1930, die bis heute als Verkaufsschlager gilt, ging die Marke in die Geschichte ein; die Creme galt mit ihrer leichten und flüssigen Textur als Mehrzweck-Wunder. Des Weiteren vertrat Elizabeth Arden die Meinung, dass das Konzept der vollkommenen Schönheit neben der richtigen Pflege auch einen gesunden Lebensstil und Behandlungen wie Massagen, Paraffinbäder und gymnastische Übungen beinhalten sollte.

Das Kosmetikimperium besteht seit nunmehr 108 Jahren und ist nach wie vor erfolgreich. Die Produkte der Marke Elizabeth Arden gibt es nicht nur in den markeneigenen Stores zu kaufen, sondern auch in Apotheken, Parfümerien und natürlich im Netz.

Schweizer Luxus Marke: La Prairie

Doch nicht nur die Amerikaner können mit hochwertiger und innovativer Kosmetik punkten. So haben sich die Pflegeprodukte der Luxus-Marke La Prairie weltweit einen Namen gemacht und gelten mit 96 Prozent des Umsatzes im Ausland als Export-Schlager. Der Ursprung der Marke befindet sich in der Schönheitsklinik La Prairie, gelegen am Ufer des Genfer Sees in Montreux. Dort gelang Dr. Paul Niehans im Jahr 1931 ein Durchbruch in der zellulären Behandlung, sodass Politiker, Künstler und Adelige regelmässig die Verjüngungsklinik aufsuchten.

Die Kosmetikmarke La Prairie liess sich von der gleichnamigen Klinik inspirieren und entwickelte den Wirkstoff exclusive Cellular Complex, der vor Hautalterung und Umwelteinflüssen schützen soll. La Prairie hütet das Geheimnis der Zusammensetzung sehr streng und hat sich zudem den Wirkstoff patentieren lassen. Der Wirkstoff im exclusive Cellular Complex bildet die Grundlage fast aller Pflegeprodukte, wird stetig weiterentwickelt und mit wertvollen und hochwertigen Inhaltsstoffen wie Gold, Platin und Kaviar angereichert.

Avène – Pflege für empfindliche Haut

Die französische Pflegemarke Avène ist für ihre dermo-kosmetischen, mit Thermalwasser angereicherten Pflegeprodukte bekannt und gehört zur Unternehmensgruppe Pierre Fabre Dermo-Kosmetik. Die Marke hat ihren Ursprung im südfranzösischen Dorf Avène. Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte die dort sprudelnde Thermalquelle Sainte Odile ihre Glanzzeit als Heilbad, geriet aber nach den Weltkriegen in Vergessenheit.

Im Jahr 1975 wurde sie vom Apotheker Pierre Fabre wiederentdeckt, gekauft, restauriert und wieder als Heilbad zum Leben erweckt. Den Grundstein der Pflegeprodukte legt Fabre 1990 mit der sterilen Abfüllung des Quellwassers als Dermo-Kosmetikmarke für Menschen mit empfindlicher Haut. Auch heute werden in den Laboratoires Dermatologiques Avène auf Basis des Thermalwassers immer wieder neue Produkte und Wirkstoffe entwickelt.


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Prämierung: Unternehmen mit vorbildlichem Bausinn 2017/2018

Am 28. Februar 2018 wird bausinn.ch 30 Unternehmen aus der Baubranche für ihren vorbildlichen Bausinn auszeichnen. Sie kommen aus der ganzen Schweiz und sind in den Bereichen Bauhauptgewerbe, Gebäudehülle, Gerüstbau, Maler/Gipser, Metallbau und Schweisstechnik tätig. Sie leisten Überdurchschnittliches als Arbeitgeber und in der Ausbildung oder weisen überdurchschnittliches Engagement in den Bereichen Neue Märkte, Innovation, Energie und Digitalisierung auf.

bausinn.ch wurde vor rund zwei Jahren von AM Suisse initiiert und wird von fünf weiteren Trägerorganisationen unterstützt. bausinn.ch setzt sich für mehr Wertschätzung für die Schweizer Baubranche und für den Berufsstolz der Baufachkräfte ein. Bereits zum zweiten Mal seit 2015 hat bausinn.ch 2017 den Wettbewerb «Unternehmen mit vorbildlichem Bausinn» durchgeführt.


bausinn.ch setzt sich für mehr Wertschätzung für die Schweizer Baubranche und für den Berufsstolz der Baufachkräfte ein. Die Baubranche trägt mit 6 % zum BIP der Schweiz bei. 327’000 Mitarbeitende und 25’000 Lernende in über 50 Berufen leisten ihren Beitrag zur gebauten Schweiz. Mit den Gebäuden, Strassen, Tunneln und der Infrastruktur für Wasser- und Stromversorgung sichert die Baubranche jenen hohen Lebensstandard, für den unser Land weltweit bekannt ist. bausinn.ch befasst sich proaktiv mit der Zukunft der gebauten Schweiz – damit auch in 50 Jahren der Bau zur Lebensfreude, Produktivität und zum Wohlstand dieses Landes beiträgt.

Die Trägerorganisationen von bausinn.ch unterstützen die Imagekampagne im Bau finanziell und ideell. Sie definieren gemeinsam den Inhalt und die Massnahmen. Pioniere der ersten Stunde sind AM Suisse, die Gebäudehülle Schweiz, der Schweizerische Baumeisterverband und der Schweizerische Maler- und Gipserunternehmer-Verband. Neu sind der Schweizerische Gerüstbau-Unternehmer-Verband SGUV und der Schweizerische Verein für Schweisstechnik SVS jetzt auch dabei. bausinn.ch steht allen Organisationen der Baubranche offen – von der Planung bis zur Umsetzung und Wartung von Gebäuden und anderen Bauprojekten.

Programm der Prämierung
«Unternehmen mit vorbildlichem Bausinn 2017/2018»

28. Februar 2018, 17 Uhr, Landesmuseum Zürich, Aula Hirzel, Museumstrasse 2, 8021 Zürich

Ab 16.30 Uhr Eintreffen der Gäste
17 Uhr Vorbildlicher Bausinn – Spurensuche nach Indizien
Christoph Andenmatten, Präsident von bausinn.ch

Das Baugewerbe als Speerspitze für Wirtschaft und Berufsbildung
Christine Davatz, Vizedirektorin Schweizerischer Gewerbeverband

Offizielle Prämierung der 30 GewinnerInnen durch
Dr. Marc Harzenmoser, Direktor, Schweizerischer Verein für Schweisstechnik SVS

Mario Freda, Zentralpräsident, Schweizerischer Maler- und Gipserunternehmer-Verband

Dr. Josef Wiederkehr, Präsident, Schweizerischer Gerüstbau-Unternehmer-Verband SGUV

Marc-Aurel Hunziker, Vize-Direktor und Leiter Berufsbildung,
Schweizerischer Baumeisterverband

Walter Bisig, Zentralpräsident, Gebäudehülle Schweiz

Christoph Andenmatten, Direktor AM Suisse

18.15 Uhr Apéro riche

19.30 Uhr Ende der Veranstaltung

Innovation Trend: BaseLaunch startet Phase II

BaseLaunch hat offiziell mit der Phase II des Accelerator-Programms begonnen, in dessen Rahmen nun vier Startups Zuschüsse in der Höhe von 120’000 bis 250’000 Franken erhalten.
Mit diesen eigenkapitalfreien Mitteln können sie wichtige Etappenziele erreichen, um wissenschaftliche Grundlagen und das Geschäft weiterzuentwickeln, während sie vom Life- Science-Ökosystem in Basel lernen und profitieren. Zwei weitere Startups erhalten zudem kostenlosen Zugang zu komplett ausgestatteten Laboratorien und Büroräumen im Switzerland Innovation Park Basel Area.

BaseLaunch hat seine erste Acceleration-Phase von September bis November 2017 erfolgreich abgeschlossen. In diesen drei Monate arbeiteten elf Unternehmen im Healthcare-Sektor mit erfahrenen Beratern zusammen, um ihre Projekte zu schärfen und voranzutreiben. Dabei wurden die jeweiligen unternehmerischen Möglichkeiten konkretisiert, die Aufmerksamkeit wurde auf die prioritären Aufgaben gelenkt, und die wesentlichen Risiken und entsprechenden Korrekturmassnahmen wurden identifiziert. Zudem erhielten die Startups Zugang zum wertvollen Branchenwissen und Markt-Know-how der Healthcare-Partner von BaseLaunch, die durch erfahrene Spezialisten beim Accelerator vertreten sind: Johnson & Johnson Innovation, Novartis Venture Fund, Pfizer, Roche und Roivant Sciences.

Trudi Haemmerli, die dem Auswahlkomitee von BaseLaunch vorsteht, erklärt, welche Faktoren im Fokus standen: «Wir konzentrierten uns auf Innovation, die Qualität des Teams und die wissenschaftlichen Nachweise, die bisher präsentiert wurden. Ebenfalls berücksichtigt wurde, ob und wie das Projekt vom Basler Life-Science-Cluster profitieren kann.» Die ausgewählten Unternehmen sind fest entschlossen, die Basler Region und deren Ökosystem zu erkunden, indem sie ihr operatives Geschäft in die Region verlagern.

BaseLaunch unterstützt sechs Projekte in Phase II des Programms: Anaveon, Tepthera, TheraNASH und T3 Pharmaceuticals werden mit Zuschüssen von 120’000 bis 250’000 Franken gefördert. Zudem erhalten Polyneuron Pharmaceuticals und Versameb kostenlosen Zugang zu komplett ausgestatteten Laboratorien und Büroräumen im Switzerland Innovation Park Basel Area.
BaseLaunch wurde 2017 ins Leben gerufen, um die Entwicklung vielversprechender und innovativer Startup-Unternehmen im Healthcare-Bereich zu beschleunigen, die vom dynamischen Life-Science-Cluster der Region Basel profitieren. Im ersten Zyklus bewarben sich 100 Projekte aus mehr als 30 Ländern. Dieser grosse Zuspruch zeigt, dass BaseLaunch einen hohen bislang noch ungedeckten Bedarf erfüllt.
Die Healthcare-Partner spielten eine aktive Rolle, indem sie wichtige strategische Rückmeldungen zu den Projekten gaben. «In unserem massgeschneiderten Programm haben die Bedürfnisse der Unternehmer und ihre Vorhaben Vorrang», so Alethia de León, Managing Director BaseLaunch. «Wir freuen uns nun darauf, den ausgewählten Unternehmen im Rahmen des Gründungsprozesses zu helfen und weitere Investoren anzuziehen.»

Das Bewerbungsverfahren für den BaseLaunch-Zyklus 2018 ist ab sofort eröffnet. Mehr Informationen über Unternehmen, die für die Phase II ausgewählt wurden und das Bewerbungsverfahren erhalten Sie unter www.baselaunch.ch.

BaseLaunch
BaseLaunch hat sich zum Ziel gesetzt, Healthcare-Startups zu unterstützen und ihnen Schnittstellen zu einem der dynamischsten Biotech- und Pharma-Ökosysteme Europas zu verschaffen. Das auf Unternehmer ausgerichtete Accelerator-Programm bietet Zugang zu Finanzierung und vermittelt Branchenkontakte, Expertise und Infrastruktur. Während 15 Monaten arbeiten die teilnehmenden Startups mit dem Team von BaseLaunch sowie einem Netzwerk erfahrener Spezialisten zusammen, um ihre Strategie, ihre F&E-Pläne und ihren operativen Betrieb zu festigen. BaseLaunch wird unterstützt von den führenden Healthcare-Partnern Johnson & Johnson Innovation, Novartis Venture Fund, Pfizer, Roche und Roivant Sciences sowie von weiteren öffentlichen und privaten Partnern wie KPMG und Vossius & Partner. Projekte werden von einem Auswahlgremium mit umfangreicher Erfahrung und Kompetenz in den Bereichen Healthcare und Unternehmertum begutachtet, dem folgende Personen angehören: Sascha Bucher, VP und Head of Global Transactions, Roivant Sciences; Dr. Fabian Buller, Director of New Ventures, Johnson & Johnson Innovation; Dr. Jakob Busch-Petersen, Intrapreneur, External Innovation, Therapeutic Modalities, Roche; Dr. Phillipe Dro, CEO NeMoDevices und Multiunternehmer; Trudi Hämmerli, CEO und Director, PerioC Ltd, Managing Director, TruStep Consulting GmbH; Dr. Anja König, Global Head Novartis Venture Fund; Dr. Alex Mayweg, Partner, Versant Ventures; und Dr. Nathalie ter Wengel MD, European Head of External Science and Innovation, Pfizer. BaseLaunch wurde von BaselArea.swiss initiiert und wird von dieser Organisation betrieben.

BaselArea.swiss
BaselArea.swiss ist die Innovationsförderung und Standortpromotion der Nordwestschweizer Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura. BaselArea.swiss beschäftigt heute 18 Mitarbeitende und verfügt über ein Budget von 3,6 Millionen Franken pro Jahr, das von den drei Kantonen sowie vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO getragen wird. Kernaufgabe von BaselArea.swiss ist es, die Stärken des Wirtschaftsstandorts Nordwestschweiz nach aussen zu tragen sowie Firmengründer und Unternehmen aus dem In- und Ausland bei der Umsetzung ihrer Innovations- und Geschäftsvorhaben in der Region zu unterstützen. Über ihre umfangreiche Informationsplattform und regelmässigen Innovation Reports trägt BaselArea.swiss zur nachhaltigen Positionierung der Region Basel als führendes Innovations- und Wirtschaftszentrum bei.

Innovative Skijacke, die Schweiss aktiv entsorgt

Damit der Körper beim Wintersport angenehm warm und trocken bleibt, ist leistungsfähige Kleidung gefragt. Die Ansprüche an derartige Textilien sind dabei hoch, schwitzt doch ein Mensch beim Skifahren allein am Oberkörper bis zu einen Liter pro Stunde. Eine neue Technologie, an deren Entwicklung die Empa massgeblich beteiligt ist, hilft dem Sportler beim Schwitzen, indem sie Feuchtigkeit aktiv nach aussen transportiert. Möglich ist dies, weil hauchdünne Schichten aus Gold im Gewebe unter Strom stehen.

Der Mensch ist ein gleichwarmes Tier. Wird es ihm zu heiss, reguliert er die Körpertemperatur herunter. Möglich ist das durch eine evolutionär gereifte «Klimaanlage» in unserer Haut: die Schweissdrüsen. Doch die Evolution wusste noch nichts vom Wintersport, und so kommt unser Wärmehaushalt ins Schleudern, wenn wir uns beim Skifahren gegen eisige Kälte schützen wollen und gleichzeitig ungehindert schwitzen sollten. Eine Technologie, die an der Empa in St. Gallen in Zusammenarbeit mit der Thalwiler Firma Osmotex und weiteren Industriepartnern entwickelt wurde, soll nun Sportler warm und trocken halten – dank Textilien unter Strom.

Wichtiger Bestandteil der «HYDRO_BOT»-Technologie ist ein Prinzip, das es beispielsweise Pflanzen ermöglicht, Wasser aus dem Boden über ihre Wurzeln einzusaugen: die Osmose. Bei der neuartigen Sportkleidung wird dieses Prinzip durch das Anlegen einer Spannung von rund 1.5 Volt noch beschleunigt. Damit mittels Elektroosmose Flüssigkeit vom Inneren der Kleidung aktiv nach aussen transportiert wird, kommt eine lediglich 20 Mikrometer dünne Kunststoffmembran zum Einsatz, die mittels Plasmabeschichtung beidseitig von Edelmetall überzogen ist. Dazu wird knapp 0.2 Gramm Gold pro Skijacke eingesetzt, was Einfluss auf den Preis der Membran hat. Gold hat sich jedoch im Vergleich zu silberbeschichteten Elektroden als deutlich haltbarer erwiesen.


Prototyp der elektroosmotischen Skijacke an der internationalen Sportmesse ISPO in München. Bild: Osmotex

Die Funktion der Jacke
Wird eine elektrische Spannung an die Membran angelegt, wandern Salz-Ionen – und mit ihnen die sie umgebende Flüssigkeit – durch winzige Poren in der Membran auf die Aussenseite, von der sie sozusagen elektrisch angezogen werden. Dazu ist die Membran mit einer herkömmlichen Knopfzellbatterie ausgerüstet, die je nach Wetterlage und Körperaktivität eingeschaltet werden kann. «Auch ohne Strom gelangt Flüssigkeit durch die Membran. Sobald eine elektrische Spannung angelegt ist, steigert sich der Pumpeffekt jedoch deutlich», sagt Empa-Forscher Dirk Hegemann von der Abteilung «Advanced Fibers». Rund 10 Liter Flüssigkeit kann die Membran per Elektroosmose so pro Quadratmeter und Stunde abpumpen.

Für das fertige Produkt wurde die elektroosmotische Membran innerhalb verschiedener funktionaler Schichten in eine Skijacke integriert. «Dank unserer neuen physikalischen und numerischen Modelle konnten wir den textilen Aufbau der HYDRO_BOT-Technologie optimieren», erklärt Simon Annaheim von der Abteilung «Biomimetic Membranes and Textiles».

Dass dieses Wirkprinzip nicht nur physikalisch funktioniert, sondern auch den physiologischen Ansprüchen des menschlichen Körpers entspricht, zeigten Experimente in der Empa-Klimakammer. Hier simuliert die anatomisch geformte Schwitzpuppe SAM, wie sich der menschliche Körper bei sportlicher Betätigung verhält. SAM bewegt sich, heizt sich auf und stösst durch 125 Düsen genau definierte Mengen an Flüssigkeit aus. «SAM und die Daten, die er uns lieferte, ermöglichten es, den Tragekomfort und die Funktionalität von HYDRO_BOT-Kleidung objektiv zu analysieren», so Annaheim.

Die Weltpremiere auf der ISPO München 2018
Der Industriepartner Osmotex erwartet, dass Jacken mit HYDRO_BOT-Technologie zur Saison 2018/19 auf den Markt kommen. Beteiligt an der Weiterentwicklung der Technologie sind neben der Empa der norwegische Sportbekleidungshersteller KJUS und das Schweizer Textilunternehmen Schoeller. Bestaunen lässt sich ein Prototyp einer elektroosmotischen Jacke aber bereits auf der internationalen Sportmesse ISPO in München vom 28. bis 31. Januar 2018, wo ihn Osmotex erstmals öffentlich präsentiert.

Roivant Sciences verstärkt BaseLaunch Accelerator als Healthcare-Partner

BaseLaunch gab bekannt, dass das Biopharmaunternehmen Roivant Sciences als fünfter Healthcare-Partner das Accelerator-Programm unterstützt. BaseLaunch bietet vielversprechenden Healthcare-Startups Zugang zu Finanzierung, Branchenkontakten, Expertise und Infrastruktur in einem der dynamischsten Biotech- und Healthcare-Ökosysteme Europas.

Das von BaselArea.swiss initiierte und durchgeführte Programm wird neben Roivant ebenfalls von Johnson & Johnson Innovation, Novartis Venture Fund, Pfizer und Roche unterstützt sowie von weiteren Partnern aus dem öffentlichen und privaten Bereich. Sascha Bucher, VP und Head of Global Transaction bei Roivant mit mehr als 20 Jahren Fachkompetenz in den Bereichen Geschäftsentwicklung sowie Mergers & Acquisitions, wird zum Auswahlgremium von BaseLaunch stossen.

Für Vivek Ramaswamy, Gründer und CEO von Roivant, unterstreicht die Partnerschaft mit BaseLaunch das Bekenntnis des Unternehmens zu Basel als europäischem Innovationszentrum der Pharmabranche. «Indem wir uns am Accelerator beteiligen, können wir junge, talentierte Firmengründer bei der Entwicklung ihrer vielversprechenden Ideen unterstützen. Gleichzeitig bekräftigen wir damit unser Bestreben, ein fester Bestandteil des Life-Science-Ökosystems in der Region Basel zu werden.»

Alethia de León, Managing Director von BaseLaunch, begrüsst Roivant als Healthcare-Partner von BaseLaunch: «Wir sind sehr glücklich, Roivant als kompetenten Partner an Bord zu haben, der uns bei der Auswahl vielversprechender Startups aus dem Gesundheitsbereich unterstützt. Mit seinem Engagement für unseren Basler Accelerator verstärkt das Unternehmen den bedeutenden Einsatz der führenden, hoch innovativen Healthcare-Partner für diese Initiative.»

«Die Beteiligung der weltweit führenden Healthcare-Unternehmen unterstreicht den einzigartigen Status der Region Basel als Life-Sciences-Zentrum», sagt Christof Klöpper, CEO von BaselArea.swiss.

2017 wurden über 100 Projekte bei BaseLaunch eingereicht und elf Teams wurden in die erste Phase aufgenommen. In den ersten drei Monaten des Programms arbeiteten die Firmengründer eng mit dem Team von BaseLaunch sowie einem Netzwerk erfahrener Experten zusammen, um ihre Strategie, ihre F&E-Pläne und ihren operativen Betrieb auf eine solide Basis zu stellen. Die für die nächste Phase ausgewählten Unternehmen werden in Kürze bekannt gegeben.

Die Bewerbungsphase für 2018 beginnt Ende Januar. Weitere Information erhalten Sie auf www.baselaunch.ch.

BaseLaunch
BaseLaunch hat sich zum Ziel gesetzt, Healthcare-Startups zu unterstützen und ihnen Schnittstellen zu einem der dynamischsten Biotech- und Pharma-Ökosysteme Europas zu verschaffen. Das auf Unternehmer ausgerichtete Accelerator-Programm bietet Zugang zu Finanzierung und vermittelt Branchenkontakte, Expertise und Infrastruktur. Während 15 Monaten arbeiten die teilnehmenden Startups mit dem Team von BaseLaunch sowie einem Netzwerk erfahrener Spezialisten zusammen, um ihre Strategie, ihre F&E-Pläne und ihren operativen Betrieb zu festigen. BaseLaunch wird unterstützt von den führenden Healthcare-Partnern Johnson & Johnson Innovation, Novartis Venture Fund, Pfizer, Roche und Roivant Sciences sowie von weiteren öffentlichen und privaten Partnern wie KPMG und Vossius & Partner. Projekte werden von einem Auswahlgremium mit umfangreicher Erfahrung und Kompetenz in den Bereichen Healthcare und Unternehmertum begutachtet, dem folgende Personen angehören: Sascha Bucher, VP und Head of Global Transactions, Roivant Sciences; Dr. Fabian Buller, Director of New Ventures, Johnson & Johnson Innovation; Dr. Jakob Busch-Petersen, Intrapreneur, External Innovation, Therapeutic Modalities, Roche; Dr. Phillipe Dro, CEO NeMoDevices und Multiunternehmer; Trudi Hämmerli, CEO und Director, PerioC Ltd, Managing Director, TruStep Consulting GmbH; Dr. Anja König, Global Head Novartis Venture Fund; Dr. Alex Mayweg, Venture
Partner, Versant Ventures; und Dr. Nathalie ter Wengel MD, European Head of External Science and Innovation, Pfizer. BaseLaunch wurde von BaselArea.swiss initiiert und wird von dieser
Organisation betrieben.

BaselArea.swiss
BaselArea.swiss ist die Innovationsförderung und Standortpromotion der Nordwestschweizer Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura. BaselArea.swiss beschäftigt heute 18 Mitarbeitende und verfügt über ein Budget von 3,6 Millionen Franken pro Jahr, das von den drei Kantonen sowie vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO getragen wird. Kernaufgabe von BaselArea.swiss ist es, die Stärken des Wirtschaftsstandorts Nordwestschweiz nach aussen zu tragen sowie Firmengründer und Unternehmen aus dem In- und Ausland bei der Umsetzung ihrer Innovations- und Geschäftsvorhaben in der Region zu unterstützen. Über ihre umfangreiche Informationsplattform und regelmässigen Innovation Reports trägt BaselArea.swiss zur nachhaltigen Positionierung der Region Basel als führendes Innovations- und Wirtschaftszentrum bei.


Über Roivant Sciences
Roivant widmet sich transformativen Innovationen für die Healthcare-Branche. Dabei konzentriert sich das Unternehmen darauf, das Potenzial vielversprechender biomedizinischer Forschungsergebnisse voll auszuschöpfen, indem es sie zu neuartigen Behandlungsoptionen für unterschiedliche Therapiebereiche entwickelt und vermarktet. Roivant geht Partnerschaften mit innovativen Biopharmaunternehmen und akademischen Institutionen ein, um sicherzustellen, dass wichtige Arzneimittel rasch entwickelt und den Patienten zur Verfügung gestellt werden. Roivant bringt seine Arzneimittelpipelines durch ganz oder mehrheitlich in seinem Besitz befindliche Tochtergesellschaften voran, darunter Axovant (Neurologie), Myovant (Frauengesundheit und endokrine Erkrankungen), Dermavant (Dermatologie), Enzyvant (seltene Krankheiten) und Urovant (Urologie). Roivant plant zudem, neue Tochtergesellschaften zu gründen, die ausserhalb seines Kerngeschäfts der biopharmazeutischen Entwicklung tätig sind. Die langfristige Mission von Roivant besteht darin, den Zeit- und Kostenaufwand für die Entwicklung von neuen Medikamenten und deren Bereitstellung an die Patienten zu senken.

3D-Print: Lingerie von morgen

3D-Drucker sind in der Automobilindustrie, im Modellbau und in der Medizintechnik längst etabliert. Sie gelten insbesondere in der Industrie und Wissenschaft als zukunftsweisend. Forschern ist es mittlerweile gelungen, Prothesen, Hörgeräte und Implantate mit 3D-Druckern herzustellen. Vieles deutet darauf hin, dass zukünftig auch Alltagsgegenstände mittels 3D-Druckverfahren kosteneffizient und in Masse produzierbar sind. So ist es etwa inzwischen möglich, passgenaue Kleidungsstücke, beispielsweise Unterwäsche, mittels 3D-Print herzustellen.

Unterwäsche aus dem Drucker

Im Jahr 2005 meldete das britische Unternehmen Tamicare seine Erfindung – ein spezielles, 3D-gedrucktes Gewebe namens Cosyflex – zum Patent an. Nach mehr als einem Jahrzehnt Forschung und Entwicklung begann Tamicare 2015 in Kooperation mit grösseren Textilherstellern damit, in die Massenproduktion zu gehen. Der Clou an dem 3D-Druck: Die Kleidungsstücke werden in einem Stück „gesprüht“, das Zusammennähen verschiedener Stoffpartien entfällt.

Cosyflex besteht aus flüssigen Polymeren und Baumwollfasern, die mit dem Drucker schichtweise aufgetragen werden. Das Gewebe wird dadurch besonders atmungsaktiv und dehnbar. Dank dieses innovativen Verfahrens ist das Material leicht individualisierbar und damit ausgesprochen flexibel einsetzbar. Ausserdem ist die Herstellung ressourcenschonend und nachhaltig, denn bei diesem Produktionsverfahren fallen keine Abfälle an.

Einen grossen Auftritt hatte die Unterwäsche aus dem Drucker bereits im Jahr 2013, als im Rahmen der Fashion Show des Unterwäschelabels Victoria’s Secret ein komplettes 3D-Lingerie-Outfit auf dem Laufsteg präsentiert wurde – was den textilen 3D-Print erstmals ins öffentliche Interesse rückte.

Revolution der Textilindustrie?

Ein weiterer Vorteil der Unterwäsche aus dem Drucker: Durch den passgenauen Guss des Materials gehört zu enge und unbequeme Wäsche der Vergangenheit an. Gerade bei Lingerie für grosse Grössen ist es sehr wichtig, dass die Wäsche perfekt sitzt, denn ein zu enger BH oder eine schlecht sitzende Unterhose zeichnet sich oft deutlich unter der Kleidung ab. Unterwäsche aus dem Drucker lässt sich auch keineswegs nur in schlichten Designs produzieren, vielmehr sind die unterschiedlichsten Muster und Farbkombinationen möglich. Damit lässt sich eine sehr grosse Produktpalette abdecken, sodass diese Technologie auch für die Massenproduktion geeignet ist.

Auch bietet sich der 3D-Druck von Lingerie gut für die Herstellung von „Wegwerf-Unterwäsche“ an, die nach einmaligem Tragen entsorgt wird. Zwar ist dieses Verfahren weniger umweltfreundlich, produktionstechnisch stellt es jedoch kein Problem dar. In weniger als drei Sekunden lässt sich ein Set 3D-Print-Unterwäsche herstellen, aufs Jahr gerechnet sind das an die 10 Millionen Sets. Individuell hergestellte, passgenaue Unterwäsche, Kleider, Anzüge oder Schuhe: Ist dies die Zukunft der Textilindustrie? Wir dürfen gespannt sein!


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