Schweizer Startups entdecken China mit venturelab

venturelab nominiert zehn Jungunternehmen für einen einmaligen Business-Trip.

Zum dritten Mal steht die zehnköpfige Schweizer Startup Nationalmannschaft in den Startlöchern, um auch 2016 den chinesischen Markt zu erobern. Im Rahmen des venture leaders China Programms ermöglicht venturelab in Kooperation mit swissnex China den Finalisten eine einmalige Business Development-Reise in die Wirtschaftsmetropolen Peking, Shanghai, Shenzhen und erstmalig Hong Kong.

china venture leaders 2016

Im April 2016 startete eine hochkarätige Schweizer Wirtschaftsdelegation unter Leitung des Bundespräsidenten Schneider-Ammann nach China, um die Beziehungen zwischen den beiden Ländern weiter zu verbessern. Auch für Schweizer Startups ist China, als zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt, ein lukrativer Markt. Daher verfolgt seit 2014 das venture leaders Programm das Ziel, die wachsenden Marktchancen für Schweizer Startups intensiv zu nutzen sowie die Visibilität für ihre Hightech-Innovationen zu steigern. Bereits zum dritten Mal gewannen zehn innovative Jungunternehmen das Business Development-Programm in die wichtigsten Zentren Chinas: Neben Peking, Shanghai und Shenzhen steht 2016 erstmalig das bedeutende Wirtschafts- und Finanzzenturm Hong Kong auf dem Reiseplan der Startups.

venture_leaders

«In China gibt es für jedes Startup einen Markt»
Die Produkte und Dienstleistungen der diesjährigen Finalisten repräsentieren eine enorme Bandbreite von Schweizer Innovationen: Nanotechnologien und Big Data sind ebenso vertreten wie Anwendungen für eine nachhaltige Landwirtschaft als auch Cleantech und Smart Home Innovationen. «Ziel des venture leaders Programms ist es, die Vielfalt und Qualität von Schweizer Hightech-Innovationen auf internationaler Ebene zu präsentieren. Das Programm zeigt zudem das enorme Interesse dieser Startups für global aufstrebende Märkte wie China», erklärt Jordi Montserrat, Managing Director von venturelab in der Romandie. Und swissnex China CEO, Pascal Marmier, ergänzt: «China hat eine schnellwachsende und innovations-orientierte Wirtschaft. Allerdings ist der Markt hart umkämpft und die Spielregeln unterscheiden sich häufig enorm von denen, die man in den Heimatmärkten gewohnt ist. Aus diesem Grund müssen Schweizer Startups vor Ort sein, um die chinesische Geschäftskultur besser kennenzulernen und nachhaltige Beziehungen mit lokalen Experten, Unternehmen und Investoren aufbauen zu können. Theoretisch gibt es für jedes Startup einen Markt in China, man muss nur wissen, wie man diesen erobern kann.» Dass sich die Reise nach China lohnt, zeigen die Erfolge der Alumni des venture leaders Programms, wie zum Beispiel das Team des ETH Spin-offs greenTEG, das letztes Jahr vier chinesische Vertriebspartner für ihre revolutionären Energielösungen gewinnen konnte.

Die Gewinner des venture leaders China Programms 2016

Luc Gervais, 1Drop Diagnostics – Medtech (www.1dropdx.com), Neuchâtel (EPFL-IMT)
Die Neuenburger Jungunternehmer von 1Drop Diagnostics möchten den Zugang zu einer optimalen Gesundheitsversorgung erhöhen und bieten eine einfach zu bedienende medizinische Diagnostik in Laborqualität. Die ersten klinischen Anwendungen können die Bereiche Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Infektionskrankheiten und die Eisenspeicher-Beurteilung abdecken.

Serguei Okhonin, ActLight SA – Cleantech, Energy (www.act-light.com), Lausanne (EPFL)
Damit die nächste Generation mobiler Geräte für das Internet der Dinge gerüstet ist, muss sie Funktionen wie erhöhte Datenübertragungsrate ermöglichen und gleichzeitig weniger Energie verbrauchen. Um diese Herausforderungen zu meistern, entwickelt ActLight eine revolutionäre Technologieplattform.

Pascal Koenig, Ava AG – Medtech (www.avawomen.com), Zürich
Bei rund einem Drittel der Paare geht der Wunsch nach einem Kind nicht einfach so in Erfüllung, weil das Timing nicht stimmt. Ihnen hilft Ava. Ein Armband misst in der Nacht alle Parameter, die eine sichere Bestimmung des Eisprungs voraussagen und damit die Familienplanung erleichtern. Verglichen mit anderen Methoden ist Ava’s Lösung präziser und deutlich einfacher anzuwenden.

Marc Gitzinger, BioVersys AG – Biotech (www.bioversys.com), Basel (ETH)
BioVersys erforscht und entwickelt chemische Moleküle, welche die bakterielle Resistenz gegen Antibiotika aufheben. Das Schweizer Biopharma-Unternehmen adressiert mit seiner Arbeit den hohen medizinischen Bedarf nach neuen Medikamenten, welche lebensbedrohliche bakterielle Infektionen trotz der entstandenen Resistenzen, wie z. B. Tuberkulose und Spitalinfektionen, bekämpfen können.

Olga Peters, QualySense AG – Electronics, Robotics (www.qualysense.com), Glattbrugg
Das Empa Spin-off QualySense entwickelt und vermarktet innovative Sortierungsgeräte für die Qualitätskontrolle in der Lebensmittelindustrie. Die einzigartigen und patentierten Geräte kontrollieren und sortieren in atemberaubender Geschwindigkeit Getreide und Bohnen nach biochemischen und visuellen Qualitätsmerkmalen.

Veronica Savu, Morphotonix Sàrl – Micro-nano (www.morphotonix.com), Lausanne (EPFL)
Das EPFL Spin-off Morphotonix schützt Marken gegen Fälschungen durch die direkte Integration von Sicherheitselementen in Kunststoff-Formen, die frei von Zusatzstoffen sind.

Sandra Neumann, Peripal AG – Medtech (www.peripal.com), Zürich
Bei der Dialyse zu Hause ist aufgrund der Infektionsgefahr der schwierigste Vorgang die Verbindung des Dialysegerätes mit der Blutbahn. Das Zürcher Startup Peripal löst dieses Problem durch ein Gerät, das den Zugang zu den Blutgefässen mechanisch und in einem sterilen Umfeld herstellt. Die Therapie wird dadurch enorm vereinfacht, so dass sich die Trainingszeit für Patienten und Pflegepersonal deutlich verringert.

Felix Adamczyk, Smart Home Technology GmbH – Hardware, Software (smart-home-technology.ch), Zürich (ETH)
Das ETH Spin-off Smart Home Technology entwickelt innovative und energieeffiziente Anwendungen im Privat- und Industriebereich. Dazu gehören extrem energiesparende und sichere Kommunikationslösungen sowie die Businesslösung Smart@Home® für sensorbasierte Datenerfassung in Echtzeit.

Duncan Sutherland, TwentyGreen AG – Biotech (www.twentygreen.com), Lucern (EPFL)
Die heutigen Nutztierhaltungs-Praktiken sind nicht nachhaltig und die wachsende weltweite Nachfrage nach Protein stellt eine enorme Herausforderung für unsere Gesellschaft dar. Für eine nachhaltige Tierhaltung produziert TwentyGreen ein neues probiotisches Futterergänzungsmittel, welches mehrere positive Effekte aufweist.

Staffan Ahlgren, Tyre Recycling Solutions SA (TRS) – Cleantech (www.trs-ch.com), Gland
Jährlich werden weltweit eine halbe Million Autoreifen entsorgt und nur die Hälfte davon recycelt. Das EPFL Spin-off Tyre Recycling Solutions, will die Reifen-Wiederverwertung mit einem innovativen Verfahren revolutionieren: Zum einen kann ihre Technologie das in Altreifen vorhandene Metall zurückgewinnen und zum anderen ein hochwertiges Pulver herstellen, dass für verschiedenste Produktionen kostengünstig verwendet werden kann.

Partner des venture leaders China Programms
Die Reise samt Business Development-Programm im Wert von je 10’000 Franken wurde durch die langjährigen Partner EPFL Innovation Park, EPF Lausanne, ETH Zürich, Gebert Rüf Stiftung, Canton de Vaud, Standortförderung – Amt für Wirtschaft und Arbeit Kanton Zürich, Entrepreneur of the Year by Ernst&Young und swissnex China ermöglicht.

Sie können die Gewinner des Programms am Kick-off Event am 8. September in Zürich kennenlernen.

Links:
venturelab

Tipps & Tricks für Ihren sorgenfreien Umzug

Umzugs-App
Es gibt viele Dinge, die man vor und während eines Umzugs beachten muss. Der Kopf ist voll von Terminen und Sachen, die man noch erledigen muss, bevor es in die neue Wohnung geht. Da wohl jeder irgendwann einmal umzieht, gibt es jetzt praktische Hilfen. Durch das Benutzen einer Umzugs-App kann man zum Beispiel To-Do-Listen oder Checklisten erstellen, sich an die Kündigungsfrist erinnern lassen oder Adressen von Umzugsunternehmen herausgeben. Es gibt eine Vielzahl von Angeboten. Sollten Sie die Endreinigung vor der Wohnungsübergabe nicht selbst erledigen wollen oder können, schauen Sie einmal bei http://www.william-umzugsreinigung.ch/ vorbei. Es gibt auch Apps speziell für die Wohnungsübergabe, diese können sich als sehr nützlich erweisen, da dort ein Protokoll als Vorlage hinterlegt ist, welches man dann vor Ort einfach ausfüllen kann. So schützen Sie sich davor, wichtige Sachen in der Eile zu vergessen. Ein weiterer Vorteil ist, dass beide Parteien direkt mit dem Finger auf dem Smartphone unterschreiben können. Es gibt auch die Möglichkeit, den Wohnraum mittels einer App zu planen und schon einmal vorab nach den eigenen Wünschen und Ideen einzurichten. Man erstellt zunächst einen Grundriss auf dem Smartphone und kann anschließend alle Maße von Räumen und Möbelstücken direkt in die Bilder eintragen. Doch bevor man mit dem Planen beginnen kann, steht die Wohnungsübergabe an:

william-umzugsreinigung

Wohnungsübergabe
Bei der Wohnübergabe gilt es einiges zu beachten. Zum einen sollten Sie auf jeden Fall auf gute Lichtverhältnisse achten. Falls ein Treffen bei Tageslicht nicht möglich sein sollte, sorgen Sie für eine gute Baustellenlampe. Zusammen mit dem Mieter sollte jeder Raum durchgegangen werden und alles notiert werden. Insbesondere Schäden sollten in einem Protokoll festgehalten werden. Sollte der Vermieter von Ihnen verlangen, für Schäden aufzukommen, die auf den täglichen Gebrauch zurückzuführen sind, müssen Sie dafür nicht aufkommen. Wenn sich aber zum Beispiel Wasserflecken auf dem Parkettboden befinden, können Sie für den Schaden zur Verantwortung gezogen werden. Sollten Sie die Wände in grellen und bunten Farben gestrichen haben, kann der Vermieter von Ihnen verlangen, dass bei Auszug alles weiß gestrichen ist. Deshalb sollten Sie sich vorher genau überlegen, ob und in welchen Farben Sie die Wände streichen möchten. Am Schluss der Wohnungsübergabe steht die Übergabe der Schlüssel an. Vergewissern Sie sich, ob noch Forderungen übrig geblieben sind, die Sie begleichen müssen, andernfalls kann der Vermieter die Kaution samt Zinsen nämlich noch einbehalten, bis die Schulden beglichen sind.
Wie Sie sehen, ist ein Umzug keine stressfreie Angelegenheit, es lohnt sich allerdings, sich vorab über kleine günstige Helfer zu informieren, die eine große Hilfe leisten können. Außerdem ist es empfehlenswert, sich vorher genau über die eigenen Rechte und Pflichten zu informieren, damit man in keine unerwünschte Kostenfalle tappt.

Swiss ICT Award 2016

Zehn etablierte Firmen, Behörden und Startups haben sich laut Jury als Finalisten für den „Swiss ICT Award 2016“ bzw. den „Swiss ICT Newcomer Award“ qualifiziert. Sie können mit ihrem IT-basierten Produkt oder Service die Auszeichnungen der Schweizer Informatikbranche gewinnen. Die Sieger werden am 15. November im KKL Luzern gekürt. Neu sind für die Gala auch Eintrittstickets käuflich.

Die Finalisten für den „Swiss ICT Award“ und den „Swiss ICT Newcomer-Award“ stehen fest. Die unabhängige Fachjury hat unterschiedliche Projekte und deren Auftraggeber für den Final nominiert: von der öV-App über das 3D-Mikroskop bis zur Infrastruktur des Schweizer Finanzplatzes, von selbstfahrenden Autos bis zum virtuellen Kraftwerk.

Swiss-ICT-Award-2016

Die Auftraggeber stammen aus Bern, Ecublens, Genf, Interlaken, Laufenburg, Lausanne, Solothurn und Zürich, die Umsetzung erfolgte massgeblich durch Fachkräfte in der Schweiz.
„Swiss ICT Award 2016“: 5 nominierte Projekte und Auftraggeber

BLS AG mit „lezzgo“ (Bern)

Nur „Start“ und „Stopp“ muss man bei „lezzgo“ – einer neuen Ticketing-App der BLS – eingeben, damit man als Fahrgast das richtige Billett ausgestellt und verrechnet erhält. Kenntnisse von komplizierten Zonen- und Tarifsystemen sind unnötig, denn Geofunktionen kombiniert mit Fahrplandaten erfassen die Reiseroute. Zudem benötigt die App keine Spezialinstallationen in den BLS-Fahrzeugen selbst. Mit „lezzgo“ will die BLS („die stärkste eigenständige Privatbahn“) das öV-Ticketing radikal vereinfachen.

http://www.bls.ch

Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz & Swiss National Supercomputing Centre ETH Zürich mit „COSMO Novel Expert Tool (COSMO-NExT)“ (Zürich)

„COSMO Novel Expert Tool (COSMO-NExT)“ ermöglicht bessere Wettervorhersagen im Alpenraum: detailliert und hochaufgelöst für das „erwartete“ Wetter und für Wahrscheinlichkeiten. Elemente sind ein neues, hochaufgelöstes Vorhersagemodell und ein neuartiges Ensemblemodell (mehrere Prognosen), das bisherige, ausländische Modelle ablöst. Aus IT-Sicht setzt MeteoSchweiz als erster nationaler Wetterdienst der Welt auf die GPU-basierte Rechnerarchitektur eines Supercomputers (statt CPU).

http://www.meteoschweiz.admin.ch
http://www.cscs.ch

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und SQLI mit „SMIP“ (Genf)

„SMIP“ heisst die neue Security Management Informationsplattform des IKRK, welche alle Sicherheitsfragen zentral abdeckt. Sie bietet einen sicheren Kommunikationskanal zwischen den IKRK-Leuten irgendwo im Feld und der Zentrale. SMIP bietet als „Security & Safety Toolbox“ aktuellste Informationen, Risikoanalysen, Entscheidungsgrundlagen und Notfall-Prozeduren für die Arbeit unter wechselnden Bedingungen und mit variabler IT-Infrastruktur. Basis ist u.a. SharePoint, REST/JSON und GIS-Software.

https://www.icrc.org
http://sqli.ch/

SIX Group mit „‘SIC4‘ Interbank-Zahlungsverkehrssystem inkl. Hardware Security Modul ‚Primus S500‘“ (Zürich)

SIX betreibt die Infrastruktur für den Schweizer Finanzplatz. Unter Aufsicht der Nationalbank SNB wurde „SIC4“ entwickelt, mit dem CHF-Zahlungen in Echtzeit zwischen Finanzinstituten und ein Grossteil des Retail- und Massenzahlungsverkehrs abgewickelt werden. Dieses Schlüssel-projekt für den Finanzplatz umfasst sowohl die technologische Rundumerneuerung des SIC-Systems als auch die Einführung des internationalen Meldungsstandards und vereinfacht und harmonisiert den Zahlungsverkehr. Mit der Entwicklung eines schweizerischen, abhörsicheren Hardware Security Moduls wird der Finanzplatz unabhängig von ausländischen Lösungen.

http://www.six-interbank-clearing.com

TrekkSoft AG mit „TrekkSoft“ (Interlaken)

Die Interlakener Firma bietet Software as a Service (SaaS) für Touren- und Aktivitätenanbieter in 125 Ländern: Sie können mit TrekkSoft eigene Angebote auf ihrer Website verkaufen und diverse Channels (z. B. TripAdvisor) darüber verwalten. Das Produkt umfasst Live Inventory Management, Point of Sale-Booking-Tool, Website- und Booking Solution, eine Mobile App (Buchungen, Zahlungen) und einen Channel Manager. Technologische Basis: ZEND Framework PHP. Laut TrekkSoft steigern Kunden ihre Umsätze durchschnittlich um 30 %.

https://www.trekksoft.com

„Swiss ICT Newcomer Award 2016“: 5 nominierte Projekte und Auftraggeber
BestMile mit „BestMile Fleet Management Platform“ (Lausanne)

Das Spin-off der EPFL bietet eine Cloud-Plattform, um eine Flotte autonomer Fahrzeuge zu managen. Die Fahrzeuge werden laut BestMile wie Flugzeuge von einem Tower durch die Umgebung gelotst. Alle Daten fliessen in Echtzeit, die Wagen können im Notfall jederzeit aus der Zentrale heraus gestoppt werden. Die Software stammt von BestMile und integriert heuristische Algorithmen und Machine-Learning-Technologie. Das Startup ist unabhängig von Fahrzeugherstellern und fokussiert auf den öffentlichen Nahverkehr.

https://bestmile.com

Nanolive mit „3D Cell Explorer“ (Ecublens)

Die Firma aus Ecublens/VD hat eine proprietäre Technologie entwickelt, mit der man erstmals lebende Zellen in 3D erforschen kann, ohne diese zu beschädigen. Dieses neuartige tomographische Mikroskop sei ein historischer Meilenstein der Mikroskopie und in der Forschung an Grundlagen des Lebens. Der „3D Cell Explorer“ könnte Biologie-, Pharmakologie- und Kosmetik-Labors und -Unternehmen beeinflussen. Cloudbasierte Biotech-Apps – das welterste „Cloud-Mikroskop“ – sind in der Entwicklung.

http://nanolive.ch/


NEEO mit „NEEO Fernbedienung“ (Solothurn)

Viele Geräte = viele Fernbedienungen, so der aktuelle Stand in Firmen und Haushalten. NEEO ist eine einzige Fernbedienung für alle bestehenden sowie kommenden Technologien. Die Solothurner Innovation sei sehr einfach zugänglich und für jedermann bedienbar. NEEO besteht aus einem kleinen drahtlosen Sender/Empfänger sowie einer Handfernbedienung mit einem eigens entwickelten Touchscreen und patentierten Technologien zur Handerkennung. So kann ein Nutzer sofort passende Funktionen anwählen.

http://neeo.com

Smart Home Technology mit „Secure@Home“ (Zürich)

CleanTech, Internet of Things (IoT) und Energie sind die Branchen, in denen das Zürcher Startup europaweit tätig ist. Secure@Home ermöglicht sichere Smart Home Systeme, indem es Elliptische Kurven-Kryptografie (ECC) nutzt. Ist die Komponente in jedem IoT-Gerät integriert, so werden mehrere unterschiedliche, individualisierte Authentifizierungs-Levels kreiert. Zudem wird die Privatsphäre gestärkt und Secure@Home schütze vor Raubkopien.

https://smart-home-technology.ch

Virtual Global Systems mit „Virtuelles Kraftwerk“ (Laufenburg)

Virtuelle Kraftwerke führen dezentrale Stromerzeugungseinheiten (wie Photovoltaik-Anlagen, Pumpen …) zu einem Verbund zusammen. Dieses stellt Strom nachfragebasiert bereit und hilft, die Netzstabilität zu gewährleisten. Virtual Global Systems bietet eigens entwickelte „Embedded Devices“ und vermarktet „Reserve-Strom“ ihrer Kunden als zugelassenes, virtuelles Kraftwerk. Damit leistet Virtual Global Systems auch einen Beitrag zur Energiewende.

http://vglsy.com/

Detaillierte Porträts der Finalisten mit dem Nutzen der Projekte und der Jury-Begründung finden Sie unter www.swissict-award.ch/finalisten/. Die Verleihung der Awards findet am 15. November mit ca. 800 Gästen statt, das Public Voting beginnt bereits am 5. September auf www.itmagazine.ch und neu können auch Gäste im KKL ebenfalls abstimmen.

In früheren Jahren war die Teilnahme an der Award-Gala geladenen Gästen – darunter alle swissICT-Mitglieder – vorbehalten. Neu sind Tickets zum Preis von CHF 150.- käuflich für jedermann käuflich.

Der Swiss ICT Award
Die Swiss ICT Awards zeichnen herausragende Leistungen der Schweizer ICT (Informations- und Kommunikationstechnologie) aus. Eine unabhängige, gesamtschweizerische und interdisziplinäre Jury vergibt den „Swiss ICT Award“ und den „Swiss ICT Newcomer Award“; in der Kategorie „Public“ wählt die Öffentlichkeit ihren Favoriten aus allen zehn Nominierten.

Für den Swiss ICT Award 2016 konnten alle Unternehmen mit ihren IT-Produkten und ICT-basierten Dienstleistungen der letzten 24 Monate kandidieren, die über ein starkes Schweizer Standbein verfügen. Die Kategorie „Newcomer“ steht aufstrebenden Unternehmen offen, welche das Potential haben, die künftigen Geschicke des ICT-Werkplatzes Schweiz mitzuprägen.

Kategorien: je ein „Swiss ICT Award“ und „Swiss ICT Newcomer Award“ plus ein „Public Award“ (sowie in speziellen Fällen ein “Special Award” für Persönlichkeiten oder juristische Personen)

Verleihung: 15.11.2016, 17 – 20 Uhr, KKL Luzern. Es werden ca. 800 Gäste aus der ICT, Wirtschaft, Forschung und Politik erwartet.

Website/Vorverkauf: www.swissict-award.ch

swissICT ist der primäre Repräsentant des ICT-Werkplatzes Schweiz und der grösste Fachverband der Branche. swissICT vertritt die Interessen von 3‘000 ICT-Unternehmen, Anwender-Unternehmen und Einzelpersonen und engagiert sich für die Branche: swissICT fördert den Informationsaustausch, bündelt Bedürfnisse, publiziert sowohl die wichtigste ICT-Salärumfrage als auch die ICT-Berufsbilder und verleiht den „Swiss ICT Award“. Hunderte von Experten engagieren sich bei swissICT in 17 thematischen Fachgruppen ehrenamtlich für die ICT in der Schweiz.

Die neuen Samsung Galaxy Note Taschen

Neues Handy – da braucht man gleich eine neue Tasche zum Schutz des Handys.
Es ist sehr Ärgerlich, wenn das teure Smartphone runterfällt und kaputt geht. Hierfür gibt es mittlerweile Schutzhüllen für alle erdenkliche mobile Geräte.

Hier kommt meine Lieblings Smartphone Tasche. Die Canvas Tasche ist speziell an das Samsung Galaxy Note 7 angepasst. Das hochwertige Materiall bewahrt das Samsung Galaxy Note 7 sicher auf. Das Samsung Smartphone lässt sich schnell und einfach in der Tasche integrieren und ist dann sicher vor Beschädigungen geschützt. Sie ist aus qualitativen Material und nach höchsten Standards hergestellt.

mercury canvas diary samsung galaxy

Die Tasche wird magnetisch geschlossen und kann sich während dem Transport nicht öffnen. Das Smartphone bleibt sicher in der Tasche und kann nicht durch lose Gegenstände in der Tasche beschädigt werden.

Im Inneren der Mercury Canvas Diary Tasche kann neben dem Smartphone auch zusätzliche Bank-, Kredit-, Visitenkarten oder andere Dokumente sowie Bargeld aufbewahrt werden. Alles Wichtige ist in der Tasche sicher aufgehoben und schnell griffbereit.

samsung galaxy Note Innovation Tasche

Die Rückseite der Tasche hat eine Integrierte Standfunktion, dass die Samsung Galaxy Note 7 Tasche in eine angenehme Position aufgestellt werden kann. Dies schafft die perfekte Position zum Filme schauen, Musik hören oder auch Web-Browsing.

Preis: CHF 15,99

Wer natürlich Lust und Laune auf andere Taschen für Samsung Galaxy Note hat, kann er hier fündig werden.

Bring! die Schweizer Einkaufslisten App

Jeder muss einkaufen. Mit den üblichen Einkaufszettel… das war mal so. Viele Apps versuchen sich diese 1:1 auf dem Smartphone abzubilden und mit unzähligen Funktionen zu ergänzen.
Bring! ist anders. Mit Bring! hast du deine Einkaufsliste in wenigen Sekunden erstellt. Dank den Bring! Icons weisst du mit nur einem Blick, was noch in den Einkaufswagen gehört. Mit dieser App auf der Apple Watch hast du deine Einkaufsliste immer am Handgelenk bereit oder eben auf deinem Smartphone.

Mit Bring! App kannst du gratis die Einkaufsliste teilen und Push-Mitteilungen rund um den Einkauf versenden. So wisst ihr nicht nur was zu Hause fehlt, sondern auch wer einkaufen geht. Das spart Zeit und Geld. Änderungen in der App sind sofort auf allen Geräten im Haushalt sichtbar was ideal für Familien und WGs ist.

bring

Die App sieht gut aus und ist kinderleicht zu bedienen. Einfach und intuitiv: keinen Schnickschnack, nur die Funktionen, die du wirklich brauchst.

Du verwendest eine geteilte Liste aber dein Partner kauft trotzdem ab und an das falsche Produkt? Ab jetzt kannst du Artikeln ein Foto hinzufügen. Damit ist für jeden User schnell und klar ersichtlich, welches Produkt eingekauft werden soll. Z.B. das Shampoo deiner Lieblingsmarke.
Ein Foto hinzufügen ist ganz einfach: Länger auf den gewünschten Artikel drücken, dann das Kamerasymbol anklicken und das Produkt abfotografieren. Fotos können jederzeit geändert und gelöscht werden.

Neben den Artikelfotos siehst du hier auch von wem und zu welchem Zeitpunkt ein Artikel hinzugefügt wurde. Daneben findest du die für den Artikel die benötigten Einstellungen, um das Icon oder die Kategorie zu ändern. Und natürlich kannst du hier auch weiterhin Zusatzinformationen wie die Menge oder eine Beschreibung hinzufügen.

Marco Cerqui, Dominic Mehr und Sandro Strebel gründeten die Bring! Labs AG im Frühjahr 2015 in Zürich. Damals steckten sie ihr eigenes Geld in das Unternehmen, sammelten aber auch einen Teil von externen Investoren ein. Insgesamt brachten sie so 200.000 Schweizer Franken auf. Im vergangenen Mai gab es dann die zweite Finanzierungsrunde: Business Angels steckten 1,3 Millionen Euro in das Startup, unter anderem über eine Fundraising-Kampagne auf der Investment-Plattform Investiere.ch.

Erfindung der Woche – Messerblock Innovation

So ein Messerblock braucht Platz. Gut, wer da eine große Küche hat. Für all jene mit gefordertem Organisationstalent in der etwas kleineren Küche, ist unsere Erfindung der Woche die ideale Lösung. Das schlanke Messerbrett mit ausklappbarem Fuß findet problemlos Platz und kann per Leiste sogar einschiebbar im Schrank montiert werden.

2edw16kw31---messerbrett_sh

Wer Schneidemesser lieber sicher verwahrt hat, gerade wenn Kinder in der Wohnung sind, kann das innovative Messerbrett im Schrank montieren. Dazu wird die schmale Befestigungsleiste einfach an gewünschter Stelle montiert. Ganz nach Belieben kann man schließlich das benötigte Messer herausnehmen oder schiebt das Messerbrett als Ganzes kurzerhand heraus.

Das kindersichere Messerbrett

Mit der Montageleiste und dem einschiebbaren Brett sind Messer im Nu unsichtbar verstaut und was bleibt, ist genug Platz in der Küche! Kleine Kinder haben durch das Wegräumen des Messerbrettes in sicherer Distanz keine Chance sich ein Messer in einem unbeobachteten Moment zu greifen.

weltneuheit

Apropos zugreifen – am besten im Berliner Erfinderladen oder in unserem Onlineshop.

Links:
Messerblock – Projektseite auf patent-net
Messerblock Erfindung im erfinderladen

Stoffe aus Naturfasern statt Plastik

Plastik ist nahezu universell verwendbar – er lässt sich beliebig formen, ist in unterschiedlichsten Härtestufen verfügbar und lässt sich günstig produzieren. Doch aus ökologischer Sicht hat Plastik auch gravierende Nachteile: Plastikmüll ist nicht biologisch abbaubar und verschmutzt so auf Jahrhunderte die Meere und Flüsse. Wie Forscher der Universität Basel herausfanden, schwimmen auch im Rhein jede Menge Plastik-Partikel. Diese gelangen nicht nur über achtlos weggeworfene Plastiktüten und -flaschen in das Flusswasser, sondern ebenso über Textilfasern. Denn jede zweite Textilfaser, die verarbeitet wird, besteht aus Kunststoff. Die Materialien heissen Polyester, Acryl, Polyamid oder Goretex und sind allgegenwärtig. Da Kunstfasern schnell trocknen, pflegeleicht und robust sind, stellt man aus ihnen vor allem Sport- und Funktionskleidung her. Sie werden aber ebenso bei der Produktion von T-Shirts, Hosen und Unterwäsche verwendet. Beim Waschen der Plastikfasern lösen sich winzige Fusseln. Und die gelangen dann über das Abwasser in Flüsse und Meere. Was lässt sich dagegen unternehmen?

Naturfasern am Etikett erkennen

Die Funktionsjacke aus Schichten von Polyamid, Goretex und Polyester mag zwar innovativ sein, schadet jedoch der Umwelt. Wer die Umwelt schonen möchte, der sollte also künftig beim Kleidungskauf genauer hinschauen: Ein Blick auf das Etikett verrät, woraus das Kleidungsstück hergestellt ist.

Naturstoffe wie Baumwolle, Leinen und Seide sind im Gegensatz zu Plastik-Fasern biologisch abbaubar. Aus Umweltschutzgründen sind diese natürlichen Materialien daher synthetischen Stoffen vorzuziehen. Doch wie der Naturschutzbund nabu herausstellt, ist das Material „Baumwolle“ allein noch kein Garant für Naturmode: Denn wie diese angebaut wurde, ist für den Nutzer oft nicht ersichtlich. Wenn Baumwolle unter massiven Einsatz von Pestiziden angebaut wird, dann ist das kaum noch besonders umweltschonend. Wer auf Nummer sicher gehen will, informiert sich daher über entsprechende Qualitätszeichen wie GOTS (Global Organic Textile Standard) oder IVN (Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft).

Kleidungsstücke, die auch hohen Umweltstandards gerecht werden, gibt es längt nicht mehr nur in kleinen, spezialisierten Naturmodeshops wie beispielsweise liva natura. Auch das europaweit erfolgreiche Versandhandelsunternehmen Peter Hahn bietet mit Marken wie Green Cotton umweltschonend hergestellte Kleidung an.

Innovative Naturfasern sind im Kommen

Biologisch angebaute Fasern sind Kunststofffasern aus ökologischer Sicht fast immer vorzuziehen. Doch auch zwischen den Naturfasern gibt es Unterschiede, und manche lassen sich ressourcenschonender gewinnen als andere. Der Anbau von Hanf und Flachs verbraucht beispielsweise weniger Wasser als der Anbau von Baumwolle. Und wer keine tierischen Produkte tragen möchte, wird Baumwolle, Hanf oder Leinen gegenüber Seide, Kaschmir und Wolle bevorzugen. Allen Ansprüchen gerecht zu werden, also die möglichst kostengünstige Herstellung plastikfreier, ressourcenschonender Fasern, ist eine knifflige Aufgabe. Doch in den letzten Jahren gab es im Bereich der Textilfaserherstellung zahlreiche Innovationen. Milchseide, Bananenfasern und Stoffe aus dem Holz von Buchen und Eukalyptus gibt es bereits zu kaufen. Zukünftig könnten Mini-Röcke aus Maisfasern, Kleider aus Krabbenschalen oder Shirts aus Soja hinzukommen. Hierzulande laufen sogar bereits Experimente mit hauchdünnen Fasern aus Gelatine.

Bildrechte: Flickr Fall Fiber Festival 2009 028 fiveoaks66 CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Innovative Ideen für den Camping-Urlaub

Für viele aus dem Land der Erfinder geht es mit dem eigenen fahrbaren Untersatz im Sommer zur Urlaubsdestination – warum nicht gleich auch die Unterkunft mitnehmen? Camping wird als Urlaubsformat immer beliebter: Innovationen wie das „Glamping“ erfinden das Format sogar neu. Bevor es losgehen kann, muss jedoch für einige Grundlagen gesorgt werden: Ohne Wohnwagen und passender Anhängerkupplung am Auto geht es schliesslich nicht. Dafür gibt es später das Maximum an Flexibilität im Urlaub. Die folgenden Ideen zeigen, wie man sich entspannt und ohne Grossinvestition in den Camping-Urlaub begeben kann und wie dieser auf innovative Weise neu erfahren werden kann.

Aller Anfang ist schwer: Die Grundlagen schaffen

Camping-Urlaub erscheint als Traum von der grossen Freiheit im Urlaub, setzt jedoch einige Grundlagen voraus. Da ein neuer Wohnwagen oder ein Wohnmobil eine sehr kostspielige Anschaffung ist, muss man schon erfinderischer werden, sofern man nicht lange sparen oder einen Kredit aufnehmen möchte. Günstiger können kleine gebrauchte Wohnwagen sein. Alternativ kann der fahrbare Untersatz auch leicht und in grosser Auswahl über Online-Plattformen wie Caravan24.ch gemietet werden. Das kommt vor allem Gelegenheitscampern zugute. Jetzt muss lediglich noch für eine passende Anhängerkupplung am Zugfahrzeug gesorgt werden. Wer nur gelegentlich etwas ankuppeln muss, kann zu einer abnehmbaren Anhängerkupplung greifen. Den meisten Komfort bietet hingegen eine schwenkbare Anhängerkupplung. Die Unterschiede und weitere Informationen zur richtigen Auswahl gibt es auf kupplung.ch. Wichtig ist es auch, sich vor der Abfahrt über sicherheits- und verkehrsrechtliche Fragen zu informieren: Wie darf das gewählte Modell beladen werden bzw. wie schnell darf ich im Urlaubsland mit Gespann fahren?

Camping als „Slow Travel“ verstehen!

Sind die Voraussetzungen für den Camping-Urlaub geschaffen, kann es endlich losgehen! Camping selbst ist beileibe kein innovatives Urlaubsformat, die Idee einer entschleunigten Reise hingegen schon. In Zeiten, in denen wir mit dem Flugzeug an das andere Ende der Welt fliegen können, ist die Idee einer langsamen, bewussteren Anreise fast schon wieder neu. Erinnerungen an den Lieblingsroadmovie werden wach, die Sehnsucht nach Natur flammt ebenso auf wie die Lust auf Abenteuer. Dass die Idee „Slow Travel“ brandaktuell ist, zeigt dieser Artikel der NZZ, der sich im Zuge eines Selbstversuches dem englischen Journalisten Dan Kieran und seiner Philosophie des langsamen Reisens beschäftigt. Seine erste Regel deutet bereits an, wie das Konzept „Slow Travel“ zu begreifen ist. Sie lautet: „Reise nicht nur, um anzukommen.“ Beim Camping wird Zeit ganz anders wahrgenommen: Zum einen wird die zurückgelegte Strecke und damit der Raum erfahrbar, zum anderen lässt es Platz für neue Erfahrungen und das Ausbrechen aus der Routine. Kieran, so paraphrasiert die NZZ, geht es weniger um die „Dauer und Entfernung als um die Qualität des Erlebten“. Wer diese Denkansätze für seinen eigenen Urlaub beherzigt oder weiterdenkt, wird seinen Camping-Trip sicher aus einer anderen Perspektive wahrnehmen!

„Glamping“ als neueste Camping-Innovation

Ein anderer aktueller Camping-Trend ist das sogenannte „Glamping“: also das glamouröse Campen. Dabei geht es vor allem um ein komfortables und luxuriöses Camping für Anspruchsvolle. Wer also naturnahen Urlaub verbringen möchte, aber trotzdem nicht auf einen Swimmingpool verzichten möchte, ist auf einem Glampingplatz bestens aufgehoben. Wer es ausprobieren möchte, wird auf Glamping.info sicher die passende Luxusunterkunft in naturnaher Lage finden. Entsprechende Locations gibt es inzwischen in ganz Europa und für jeden Geschmack.

Bildrechte: Flickr Camp Vibes. MIKI Yoshihito CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Die nachhaltige Reifen Innovationen

Weg vom Öl Reifenhersteller suchen Alternativen zu fossilen Brennstoffen in Autoreifen
Schon seit der berühmten Öl­Krise in den 70er Jahren wurde es offensichtlich: Die Öl­Reserven der Welt sind nicht unendlich und nur begrenzt verfügbar. Im Zuge der damit einhergehenden Öl­Knappheit kam es zu erheblichen Produktionsengpässen bei Unternehmen die das schwarze Gold bei der Produktion Ihrer Produkte verwendeten. So auch bei der Reifenindustrie. Die Drosselung der Öllieferungen aus den arabischen Staaten hatte zur Folge, dass Hersteller von Autoreifen die Produktion erheblich drosseln mussten. Da die Krise mitten im Jahr ausbrach waren Sommerreifen innerhalb kürzester Zeit Mangelware. Die Krise führte den Unternehmen deutlich vor Augen wie abhängig sie von dieser begrenzten Ressource waren. Als Konsequenz daraus wurde nach Möglichkeiten gesucht Öl durch alternative Rohstoffe zu ersetzen. Rohstoffe die im Idealfall schnell nachwachsen, unbegrenzt verfügbar und im Idealfall auch kostengünstig bei der Verarbeitung sind. Anfangs kam diese Suche langsam voran. Hersteller von Reifen, Spielzeugen oder Fenster z.B. mussten diese Forschung alleine und ohne Unterstützung durch Öffentliche Stellen leisten. In den letzten Jahren führte aber ein gestiegenes Umweltbewusstsein dazu, das Produzenten und Hersteller bei der Suche nach alternativen Rohstoffen in der Herstellung von Zwischen­ und Endprodukten weitaus mehr Unterstützung und Akzeptanz erhalten. Diese führte zu neuen Möglichkeiten und lieferte in vergleichsweise kurzer Zeit signifikante Resultate in verschiedenen Produktionsbereichen.

sommerreifen innovation

Eine dieser Bereiche ist ganz sicher die Reifenherstellung. Dieser Bereich, der einen nicht unerheblichen Anteil an auf Öl basierenden Produkten, bei der Herstellung von Reifen und Kunstofffelgen verwendet, konnte innerhalb weniger Jahren mit erstaunlichen Resultaten aufwarten.

Neue Reifenmaterialien
Der amerikanische Hersteller Goodyear als Anbieter von Komplettreifen präsentierte auf dem Genfer Autosalon 2010 einen Konzeptreifen aus Zucker. Zur Herstellung dieses Reifens wurde Isopren ­ ein bisher petrochemisch hergestelltes Ausgangsmaterial für die Reifenherstellung ­ in einem neuen Verfahren mit Bakterien aus Maiskolben oder Zuckerrohr gewonnen. Der Hersteller des Isopren geht davon aus das er noch 2016 in die Massenproduktion gehen kann. Dann könnte der Vertrieb dieser umweltbewusst gefertigten Reifen deutlich gesteigert werden. Auch wenn der Reifen bei der Qualitätsbewertung bislang nur ein E erhalten konnte und somit für sportliche Fahrer eher ungeeignet ist, ist er für umweltbewusste Autofahrer als Sommerreifen eine echte Alternative. Die Umweltverträglichkeit ihrer Produkte ist, entgegen mancherlei Vorurteil, für die Auto und Reifenindustrie ein extrem wichtiger Faktor. Deswegen haben auch andere Reifenhersteller wie die Firma Continental Reifen entwickelt, welche die Umwelt deutlich weniger belasten. So sind z.b. Kohlenwasserstoffe, die als krebserregend gelten, fast ganz aus Reifen verschwunden.

Veränderungen wie diese zeigen deutlich, dass Hersteller und Produzenten der Automobil­ und Reifenindustrie erhebliche Forschungsmittel in die Suche nach neuen und besseren Möglichkeiten investieren. Autofahrer können so dann mit dem sicheren Gefühl fahren die Umwelt nicht unnötig zu belasten. Gleichzeitig bieten Qualitätsreifen auch in Zukunft bestmögliche Sicherheit und maximalen Fahrspaß.

Solarenergie auf dem eigenen Dach – so einfach wie ein Handy-Abo

Strom vom eigenen Dach ohne teure Investitionen? Das junge Start-up Younergy aus Lausanne macht’s möglich, auch in der deutschen Schweiz. Younergy hat ein Solar-Abo entwickelt, das jedem Hausbesitzer die Gelegenheit bietet, Solarstrom auf dem eigenen Dach zu produzieren und ihn auch gleich selber zu verbrauchen.

Nicht alle können so mir nichts dir nichts über zehntausend Franken auf den Tisch blättern. In dieser Grössenordnung bewegen sich nämlich die Kosten für eine Solaranlage auf dem eigenen Dach. Das 2015 gegründete Start-up Younergy hat stattdessen eine clevere Lösung gefunden.

Und so funktioniert’s: Die Hausbesitzerin oder der Hausbesitzer löst ein Solar-Abonnement und Younergy installiert kostenlos eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Das heisst, die Hauseigentümer bezahlen den auf ihrem eigenen Dach produzierten Strom mit einem vierteljährlichen Abonnement. Überschüssiger Strom wird ins Netz eingespeist und die Eigentümer bekommen dafür eine Vergütung vom Netzbetreiber. Younergy kümmert sich um den Unterhalt der Anlage, die Hauseigentümer haben selber keinerlei Aufwand damit.

Younergys Erfindergeist mit dem SAFT-Award geehrt
Soviel Innovation hat eine Auszeichnung verdient. Younergy hat für seine unternehmerische Leistung vom Impact Hub und von Swissnext im Januar 2016 den SAFT-Award verliehen bekommen. Der Award wird an Jungunternehmen vergeben, welche dazu beitragen, die Energiewende in der Schweiz zu beschleunigen.