Erfindung der Woche: OVO eggstamp

Ostern steht vor der Tür
Nicht mehr lange und wir sitzen mit Familie und Freunden am hübsch gedeckten Osterfrühstückstisch und essen die frisch gefundenen Ostereier. Grundsätzlich ist das ja eine gemütliche Angelegenheit, gäbe es da nicht die Divergenz zwischen Morgenmuffel und Morgenstrahl.

erfindung der Woche - OVO

Alle erfinderladen Produkte haben eine Geschichte zu erzählen, doch die sieht man nicht auf den ersten Blick.

egg stamp

Wer kennt das nicht, morgens am Frühstückstisch, Morgenmuffel trifft auf Morgenstrahl. Während der eine in die Küche geschlurft kommt und sich, ohne ein Wort zu sagen, an den Frühstückstisch setzt, sich hinter einem großen Becher Kaffee und der aktuellen Zeitung verkriecht, lässt der Morgenstrahl keine Gelegenheit aus, seine gute Laune Kund zu tun. Ein Schwall der strahlenden Worte – der wie ein Sturm über den Küchentisch hinwegfegt, erreicht den unvorbereiteten Morgenmuffel. Unfähig zu reagieren entfährt ihm nur ein Grummeln.
Und der Streit ist vorprogrammiert! Das muss ja nicht sein.

eierstempel mit karton und ei

Für alle Morgenmuffel gibt es jetzt eine neue Form der Kommunikation: Die OVO egg stamps – sag´s durch das Ei! Ob zustimmend, ablehnend, fröhlich oder gar traurig- mit den egg stamps tritt eine ganz neue Art der nonverbalen Kommunikation ein, die beide Seiten glücklich macht! Ein perfektes Frühstücksei ist eben in der Mitte noch schön weich und das Eiweiß fest – und hat ab jetzt ein Gesicht.

egg stamp - eierstempel

Noch ein positiver Nebeneffekt von OVO Eierstempel, bunte Eier, nicht nur zu Ostern!

Die OVO egg stamps gibt´s für 12,95 € im erfinderladen Berlin und Salzburg oder im online shop!

Dyson setzt auf Akku-Pionier Sakti3

Dyson investiert 15 Millionen US-Dollar in das führendes Unternehmen für Festkörperbatterien, Sakti3 aus Michigan. Damit treibt Dyson das Vorhaben voran, in 4 Jahren 100 neue Geräte in 4 Technologieportfolios zu realisieren.

Letztes Jahr kündigte Dyson an, 2,3 Milliarden US-Dollar in Zukunftstechnologien zu investieren. Jetzt folgt in diesem Kontext und im Rahmen einer Partnerschaft die Investition von 15 Millionen Dollar in Sakti3, dem führenden Unternehmen für Festkörperbatterien. Diese Partnerschaft wird dazu beitragen, Dysons ambitioniertes Vorhaben voranzutreiben, 100 neue Geräte in 4 neuen Technologieportfolios innerhalb der nächsten 4 Jahre zu realisieren. Dieser Schritt von Dyson ist Teil einer Investition von rund 20 Millionen US-Dollar, die eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit in der Entwicklung für die Vermarktung der Sakti3-Festkörpertechnologie beinhaltet und diese in zukünftige Dyson Geräte integriert.

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James Dyson, Gründer und Chefingenieur, sagt: „Sakti3 schafft Leistungssprünge, bei denen die aktuelle Akkutechnologie einfach nicht mithalten kann. Es sind genau diese grundlegenden Technologien von Akkus und Motoren, die den Geräten ermöglichen, richtig zu funktionieren. Das Sakti3-Team ist ausgesprochen ambitioniert und seine Akku-Forschung bietet das Potenzial für aussergewöhnliche Leistungssteigerungen.“

Verbesserung des Akkus
Die heutige Lithium-Ionen-Technologie wurde zum ersten Mal im Jahr 1991 durch Sony vorgestellt und Abwandlungen davon sind in fast allen Unterhaltungselektronikartikeln zu finden: vom Smartphone bis hin zu den kabellosen Staubsaugern von Dyson. Diese Technologie wird jedoch durch die Einschränkungen im Hinblick auf Grösse, Gewicht, Ladezeit, Kapazität und Energieverlust ausgebremst.

Sakti3 ist fähig, dies zu ändern. Im Jahr 2006 fingen Geschäftsführerin Ann Marie Sastry und ihre Kollegen an, mathematische Optimierungsprogramme anzuwenden, um herauszufinden, wie Autobatterien effizienter gemacht werden können. Ihre Forschung führte sie weg vom Elektrolyten mit flüssigem Transportmedium, der in herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus verwendet wird, und führte sie hin zu Festkörperakkus. Seitdem ist es der Firma gelungen, eine Pilotlinie aufzubauen und in Betrieb zu nehmen, um ihre Technologie zu produzieren. Dabei verschaffte sie sich neben den Investitionen von Dyson über 50 Millionen US-Dollar durch Investitionen von Khosla Ventures, Beringea, Itochu und General Motors.

Die Firma, die an der Universität Michigan entstanden war, veröffentlichte mehr als 80 Publikationen über Akkutechnologie. Ihre Forschung resultiert in Feststoffakkuzellen, die über die höchste, bisher bekannte Energiedichte bei Akkus verfügen. Diese Leistung verdoppelt die Energiedichte der heutigen, fortschrittlichsten Liquid-Lithium-Ionen-Akkus und bietet dabei auch das Potenzial für eine günstigere Herstellung, Reduktion der Grösse, mehr Sicherheit, höhere Zuverlässigkeit und längere Lebensdauer.

Ann Marie Sastry, Gründerin und Geschäftsführerin von Sakti3, sagt: „Es war eine grosse Ehre für uns, als die Firma Dyson uns kontaktierte, insbesondere, weil sie das gleiche Ziel hatte wie wir – wesentlich bessere Akkus. Tatsächlich besteht auf beiden Seiten eine grosse Menge an Wissen und Leidenschaft und Dysons Ingenieurteam verfügt über die Fähigkeit und die Erfahrung, neue Ideen voranzubringen und sie zur wirtschaftlichen Realität werden zu lassen.“

Die Technologie von Sakti3 ist nur der Anfang; die neue Plattform bietet das Potenzial für weitaus grössere Steigerungen der Energiedichte und wird bei Elektrofahrzeugen, bei der Speicherung erneuerbarer Energien, der Miniaturisierung von Technologien und auch in völlig neuen Bereichen Anwendung finden. Die Technologie wird mit Dyson erstmals auf den Markt kommen.

Link Tipps:
Dyson Schweiz: www.dyson.ch
Dysonairblade Schweiz: www.dysonairblade.ch
sakti3: www.sakti3.com

Erfindung der Woche – Snackholder

In der einen Hand ein Bier in der anderen die Snacks? Keine Hand mehr frei? So geht es einem auf Partys für gewöhnlich und leider ist nicht immer ein geeigneter Ort zum Abstellen des Bieres zu finden.

snackholder

Da wir wissen, dass Bier ohne Snacks wie Sonne ohne Schein ist, musste für dieses Problem schleunigst eine Erfindung her. Herr Knupper, ein findiger Tüftler hat sich diesem Problem angenommen und den Snackholder erfunden.

Wir haben den Erfinder Herrn Claus Knupper mal gefragt, wie er auf die Idee gekommen ist:

“Ich stand auf einer Feier mit einer Flasche Bier in der einen und Erdnüssen in der anderen Hand, als mich ein Freund begrüßen wollte. Ich steckte die Erdnüsse in den Mund und wischte mir die Hand, um sie vom Salz zu säubern, an meiner Hose ab. Die Idee vom Snackholder war geboren. Bei längerem Nachdenken kamen mir noch andere Fragen. Wie kann ich das Snacken für die Gäste auf Feiern vereinfachen? Wie kann man das Snacken allgemein hygienischer, zum Beispiel in Kneipen, machen? In zwei jähriger Zusammenarbeit mit dem Erfinderhaus Berlin und der Firma trickreich aus Berlin ist der Snackholder entstanden. Der Snackholder, der aus Pappe produziert wird, kann vom Benutzer bequem über den Flaschenhals gehängt werden und ein Deckel verhindert das Herausfallen der Snacks beim Trinken. Die Reaktionen auf den Snackholder gehen dahin, dass es eine einfache Idee mit großem Nutzen ist. Der Snackholder sollte fester Bestandteil auf jeder Feier oder Grillparty sein.”

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Der Snackholder wird einfach über die Flasche gesteckt und schon kann losgeknabbert werden. Zum Trinken den Snackhalter einfach vorher verschließen oder frei hängend genießen. Perfekt für einen genüsslichen Abend in der Bar, auf Partys oder zu Hause auf dem Sofa.

Für alle, die gerne snacken und dazu was trinken, gibt es nun den Snack Holder in unserem Onlineshop und wie immer auch im Erfinderladen in Berlin oder Hamburg.

50 Shades of Grey in der Nerd Edition

Die folgende Innovation ist eine ideale erotische Geschenkidee für alle Nerds.

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Wenn Ihr auf der Suche nach einem witzigen Geschenk für den guten Freund oder Freundin aus der IT Abteilung oder für einen Webdesigner, Softwareentwickler oder einfach Programmierer seid, dann ist das hier genau die richtige Geschenkidee für Euch!

Das Buch “50 Shades of Grey” in der Nerd Edition.

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Was genau sich da drinnen verbirgt, wird klar, wenn man das Buch aufschlägt.
Um Farben in HTML-Dokumenten definieren zu können, müssen diese als Hexadezimalwert angegeben werden.
Auf 50 Seiten in verschiedenen Grautönen sind die passenden 50 Hexadezimalwerten Abgebildet.
Vor diese jeweils sechsstellige Zahl wird noch ein Hashmark (#) gesetzt und fertig ist die notwendige Bezeichnung. Mit diesem Tool finden Sie schnell das richtige Grau.

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Die Idee und die Umsetzung kommt aus der jordan-muthenthaler Erfinderschmiede.

Das Buch “50 Shades of Grey – Nerd Edition” findet ihr im erfinderladen oder bei Amazon.

Die 3 Finalisten für den Pionierpreis 2015

Die drei Finalisten für den Pionierpreis 2015 – vergeben vom Technopark Zürich und der Zürcher Kantonalbank – stehen fest.

Die Jury wählte aus allen Bewerbungen die drei vielversprechendsten Start-ups. Wir gratulieren ComfyLight AG, Nanolive SA und rqmicro GmbH zum Einzug in den Final!

pionierpreis 2015

Am Dienstag, 17. März 2015, wird an der Verleihung des Pionierpreises im Technopark Zürich der glückliche Gewinner mit 98’696.04 Franken – dem 10’000 fachen Wert der Zahl Pi im Quadrat – ausgezeichnet.

Der Pionierpreis prämiert ein technisches Projekt an der Schwelle zum Markteintritt, das sich durch besondere Innovationskraft, Marktnähe
und soziale Relevanz hervorhebt. In den Porträts der Finalisten erfahren Sie, warum eine intelligente Glühbirne, ein Mikroskop, das in die Welt der Zellen reist und ein Magnetfeld, das Trinkwasser prüft, die heissesten Anwärter auf den hochdotierten Preis sind. Schauen Sie rein und drücken Sie ihrem Favoriten die Daumen!

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24.02.2015
Pionierpreis 2015: Die 3 Finalisten sind bekannt

Die drei Finalisten für den Pionierpreis 2015 – vergeben vom Technopark Zürich und der Zürcher Kantonalbank – stehen fest. Es sind: ComfyLight, Nanolive und rqmicro.

Am Dienstag, 17. März 2015, wird an der Verleihung im Technopark Zürich der glückliche Gewinner mit 98’696.04 Franken – dem 10’000 fachen Wert der Zahl Pi im Quadrat – ausgezeichnet. Der Preis steht für den Pioniergeist werdender Unternehmerinnen und Unternehmer sowie das mathematische Zeichen Pi (3,141592) als Symbol für Wissenschaft und Technik. Neben dem Erhalt der Preissumme soll die Auszeichnung zum Unternehmertum ermutigen, Publizitätsgewinn bringen und als Qualitätslabel dienen. Prämiert wird ein technisches Projekt an der Schwelle zum Markteintritt, das sich durch besondere Innovationskraft, Marktnähe und soziale Relevanz auszeichnet.

Die Finalisten 2015 sind:

ComfyLight AG
Comfy sichert das private Zuhause wirkungsvoll: als Glühbirne gibt sie Licht, als Alarmanlage hält sie unauffällig Wache. Denn was Einbrecher garantiert nicht wissen: die Lampenfassung enthält nicht nur simples Leuchtmittel, sondern ist bestückt mit Sensoren, die beobachten, Umgebungsdaten sammeln und aufbereiten. Die intelligente Glühbirne ist über das drahtlose Heimnetzwerk mit dem Internet verbunden und sendet Informationen in Echtzeit. Die Bewohner können sich jederzeit über ihr Mobiltelefon vergewissern, was in ihrem Zuhause vorgeht.

Nanolive SA
Nanolive SA untersucht mit einer neuartigen Technologie lebende Zellen im dreidimensionalen Raum, ohne sie dabei zu beschädigen. Die Erforschung aktiver Zellen in ihrem natürlichen Zustand erlaubt es, 3D-Bilder zu erstellen, die zellulare Aktivitäten umfassend und verständlich darstellen – ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Mikroskopie, die zu fundamentalen Fortschritten führen könnte.

rqmicro GmbH
Trinkwasser und Nahrungsmittel schnell und sicher auf Sauberkeit prüfen zu können, rettet oft Leben. rqmicro hat eine Technologie entwickelt, die Krankheitserreger in Wasser und Lebensmitteln aufspürt. Die Detektion der Verunreinigungen funktioniert über ein neuartiges Gerät, das mit Mikrofluidik und Einzelzellanalyse arbeitet. Es analysiert wesentlich präziser als die Standardmethoden und kann sogar lebende von toten Organismen unterscheiden.

James Dyson Award 2015

Der James Dyson Award lädt Studierende ein, mit ihren Erfindungen an der nationalen und der internationalen Auszeichnung teilzunehmen. Teilnahmeberechtigt sind alle an einer Universität, Hochschule oder Fachhochschule immatrikulierten Studierenden, welche eine Innovation zur Problemlösung entwickeln. Der gesamte Teilnahmeprozess verläuft online über www.jamesdysonaward.org. Den nationalen und internationalen Gewinner erwarten attraktive Preise von über 120 000 Franken.

JDA logo

Vom 5. Februar bis zum 2. Juli 2015 können Studierende der Studienrichtungen Product Design, Indus-trial Design oder Ingenieurwissenschaften sowie junge Berufstätige, die ihr Studium vor maximal vier Jahren abgeschlossen haben, ihre Erfindung beim internationalen James Dyson Award einreichen.

Die Teilnehmenden haben zweimal die Chance zu gewinnen – im eigenen Land und international. Das überzeugendste Schweizer Projekt wird dabei von einer nationalen Jury, zusammengesetzt aus Alexis Georgacopoulos (Direktor an der ECAL in Lausanne), Urs Honegger (Redaktor «Hochparterre»), Nicole Kind (Leiterin Industrial Design an der Zürcher Hochschule der Künste), Prof. Gregor Naef (Vertreter Swiss Design Association und Dozent an der Fachhochschule Nordwestschweiz) und Peter Schweizer (Geschäftsführer Methosys GmbH), ausgewählt.

Der nationale Sieger, dabei kann es sich auch um ein Team von bis zu maximal vier Personen handeln, gewinnt 3000 Franken und erhält eine Jungmitgliedschaft bei der Swiss Design Association.

Mitmachen kann jeder Studierende mit mindestens einem Semester absolvierter Studienzeit und bis maximal vier Jahre nach Abschluss. Bis zu fünf Projekte aus der Schweiz, inklusive des Gewinners, qualifizieren sich für das internationale Finale. Der Gewinner wird aus rund 90 Teilnehmenden aus 20 Ländern ermittelt. Das Preisgeld beträgt 30 000 Pfund für das Siegerprojekt und 5000 Pfund für die Fakultät des Gewinners. Bis zu zwei weitere Projekte haben die Chance, jeweils 5000 Pfund zu gewinnen.

Problemlöser gesucht
Bei der eingereichten Idee kann es sich um ein laufendes oder ein neues Projekt handeln, zum Beispiel ein Abschluss- oder Semesterprojekt im Studium. Die Vorschläge müssen alle Prinzipien der Gestaltung verkörpern und gegenüber marktgängigen Konkurrenzprodukten klare Vorzüge aufweisen. Ein Prototyp sollte vorliegen. Zu den Anmeldekriterien meint Prof. Gregor Naef: «Im Wesentlichen achten wir beim eingereichten Projekt auf den praktischen Nutzen und die Marktrelevanz. Es sollte zudem nachhaltig und formschön sein. Nur mit hervorragend gestalteten Produktkonzepten ist im strengen Wettbewerb die Chance auf Erfolg gegeben.»

Aufblasbarer Brutkasten MOM gewinnt internationalen Studentenpreis 2014
Im letzten Jahr gewann der 23-jährige James Roberts, Absolvent der Universität Loughborough in Grossbritannien, mit dem aufblasbaren Brutkasten MOM den internationalen James Dyson Award 2014. MOM ist ein kostengünstiger und elektronisch gesteuerter Inkubator mit dem Ziel, die Zahl von vorzeitigen Todesfällen bei Frühgeburten in Entwicklungsländern zu verringern. Der Brutkasten wird durch Heizelemente erwärmt. Temperatur und Feuchtigkeit können überwacht werden. Für Transport und Lagerung kann der Inkubator leicht zusammengeklappt werden und er benötigt nur sehr wenig Strom. Bei Stromausfällen funktioniert er auch mit einer Batterie.
Internationaler Gewinner_James Roberts mit MOM

Neuartiger Outdoor-Rucksack ist der Schweizer Gewinner 2014
David Freitag aus Schaffhausen hat 2014 mit dem neuartigen Outdoor-Rucksack Caturix den James Dyson Award in der Schweiz gewonnen. Das technische Herzstück seines Diplomarbeitprojekts an der Zürcher Hochschule der Künste ist ein innovatives Verschlusssystem. Dieses ermöglicht ein einfacheres Erreichen des Rucksackinhalts in allen Lagen, was besonders während schwieriger Kletterpassagen die Sicherheit des Bergsteigers erhöht.

Caturix David Freitag Erfinder

Über den James Dyson Award
Beim James Dyson Award können Studierende weltweit ihre Projekte auf der Internetplattform www.jamesdysonaward.org anmelden. Dort präsentieren die Teilnehmenden die Erfindungen mittels Video-, Bild- und Textdateien. Auf der Seite können Interessierte auch jederzeit eingereichte Projekte einsehen. Es werden jeweils ein nationaler Gewinner und bis zu fünf Finalisten aus den Teilnehmerländern für das internationale Finale bestimmt. Im Finale bestimmt eine internationale Jury bis zu 20 Projekte, die dann James Dyson für den endgültigen Entscheid (Plätze 1 bis 5) vorgelegt werden. Der James Dyson Award wird durch die 2002 gegründete James Dyson Foundation verliehen, die damit weltweit Schulen, Universitäten und innovative junge Menschen unterstützt.

Termine

- Start James Dyson Award 2015: 5. Februar 2015
- Anmelde- und Einsendeschluss: 2. Juli 2015
- Bestimmung und Bekanntmachung des Schweizer Siegerprojekts durch die Jury: 13. August 2015
- Bekanntmachung des internationalen Gewinners: 10. November 2015

Schweizer Hochschulen und deren Startups

Unternehmerische Ideen aus Schweizer Hochschulen erobern globale Märkte und schaffen über 3.000 Arbeitsplätze. Dass die Schweiz mit Spitzenforschung brilliert ist bekannt. Dass daraus international höchst erfolgreiche Startups hervorgehen, ist ein eher neues Phänomen. 2007 wurde das Förderprogramm VENTURE KICK mit dem Ziel lanciert, aus Forschungsprojekten aufstrebende Unternehmen zu machen. Die Erfolgsgeschichten sprechen für sich: InSphero zählt die 15 grössten Pharma- und Biotechfirmen zum Kundenstamm, Climeworks schloss 2014 eine exklusive Partnerschaft mit Audi ab und Composyt Light Labs wurde kürzlich von dem US-Riesen Intel übernommen.

Seit der Lancierung des Förderprogramms im Jahr 2007 erhielten 350 vielversprechende Businessideen aus Schweizer Hochschulen insgesamt 13,76 Millionen Franken Startkapital und schufen 3‘038 zukunftsträchtige Arbeitsplätze. Die Startups kommen dank VENTURE KICK in Kontakt mit professionellen Investoren und Industriepartnern. Diese investierten bisher rund 602 Millionen Franken in die Jungunternehmen. 58 der von VENTURE KICK geförderten Projekte schafften es unter die TOP 100 der besten Schweizer Startups, acht sogar unter die besten zehn: InSphero, L.E.S.S., Abionic, HouseTrip, QualySense, Bcomp, Climeworks und Dacuda.

Seit dem Start vor sieben Jahren haben sich die Bewerbungen verdreifacht. Um der wachsenden Nachfrage von hoch-innovativen Projekten gerecht zu werden, sind die VENTURE KICK Organisatoren stetig auf der Suche nach Philanthropen und Stiftungen, die sich für den Startup-Nachwuchs an Schweizer Hochschulen engagieren wollen. Mit André Hoffmann und Hansjörg Wyss sind 2014 zwei erfahrene und erfolgreiche Unternehmer zum privaten Konsortium der Finanzierer von VENTURE KICK gestossen. Dank ihren Donationen können in den nächsten Jahren noch mehr wissenschaftliche Innovationen zur Marktreife gebracht und damit nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen werden.

venture kick


2014 sorgten diverse VENTURE KICK Startups für Schlagzeilen

Das stark wachsende ETH Spin-off InSphero, welches die 15 grössten Pharma- und Biotechfirmen zum Kundenstamm zählt, belegte Platz eins bei den TOP 100 Swiss Startup Awards und gewann den renommierten europäischen Gründerpreis ACES. Verdient, denn ihre dreidimensionalen Mikroorgane haben das Potenzial, die Entwicklung von neuen Medikamenten zu revolutionieren.
Wenn es nach Climeworks geht, könnte bald aus dem Klimaschädling CO2 ein Rohstoff für Verbrennungsmotoren hergestellt werden. Der Automobilproduzent Audi erkannte das Potential des ETH Spin-offs und schloss 2014 eine exklusive Kooperation ab.
Nach nur zwei Jahren schaffte der zweitplatzierte des TOP 100 Rankings L.E.S.S. mit stromsparenden Lichtquellen den Eintritt in einen Milliardenmarkt und unterzeichnete eine Partnerschaft mit dem japanischen Elektrokonzern Hitachi. An Gelegenheiten zum Wachstum mangelt es nicht, so reiste das EPFL Spin-off 2014 mit der ersten Ausgabe des venture leaders China Programms nach Peking und Shanghai.

Und die nächste Generation von Smart Glasses weckte das Interesse von Intel. Sie kauften sich das Spin-off aus der EPF Lausanne, Composyt Light Labs, kurzerhand zu Weihnachten.

Über VENTURE KICK
VENTURE KICK zielt auf die Identifizierung, den Support und die Promotion von vielversprechenden Geschäftsideen mit einer klaren Vision: Die Anzahl an Spin-offs von Schweizer Hochschulen zu
verdoppeln und die Attraktivität der Startups gegenüber nationalen und internationalen Investoren zu erhöhen. Dank VENTURE KICK lernen angehende Unternehmerinnen und Unternehmer, wie sie Kunden gewinnen und schneller Investoren überzeugen können. Sie profitieren zusätzlich von Business-Development-Workshops und einem weitreichenden Netzwerk. Teilnahmeberechtigt sind Studierende, Forschende oder Professoren und Professorinnen von Schweizer Hochschulen, welche mit ihrer innovativen Geschäftsidee eine Firma gründen wollen.

VENTURE KICK ist ein wettbewerbsorientiertes Programm: Monatlich bekommen acht Startup- Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und qualifizieren sich drei Monate später für die zweite Runde. Dort gewinnen zwei Teams je 20‘000 Franken. Diese machen in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus. VENTURE KICK wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, OPO-Stiftung, Avina Stiftung, Fondation Lombard Odier, Debiopharm Group, André Hoffmann und Hansjörg Wyss.

Link Tipps: www.venturekick.ch

Die Schutzkleidung Innovation

Schutzkleidung – unwichtig oder unverzichtbar?

Viele Menschen empfinden das Tragen von Schutzkleidung als unbequemes und unwichtiges Übel. Doch in manchen Berufen und Bereichen des Lebens ist sie unverzichtbar. Auch im privaten Bereich finden wir Schutzkleidung, zum Beispiel bei einigen Sportarten.

©istock.com/Image_Source_

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Schutzkleidung – was ist das eigentlich?

Im privaten Bereich ist die simpelste Schutzkleidung das Tragen eines Schutzhelms oder das Tragen von Knie- und Beinschützern beim Fussball oder beim Inlinerfahren. Auch der Bereich der Motorradbekleidung gehört zur Schutzkleidung – so weitläufig ist also der Begriff Schutzkleidung.

Im Privatleben schützt uns das Regencape vor Nässe und entsprechenden Krankheiten. Gerade im Bereich der Gesundheit ist das Tragen von Schutzkleidung im Arbeitsleben vorgeschrieben: Schutzkleidung dient im Beruf dazu, mögliche Gefahren für Leib und Leben durch bauliche oder technische Massnahmen möglichst gering zu halten.

Diese Arten an Schutzkleidung sind zu unterscheiden

  • Druckschutz: für stark belastete Materialien
  • Hygieneschutz: Schutz von Lebensmitteln vor Verunreinigungen
  • Warnschutz: bessere Sichtbarkeit durch Reflektoren oder leuchtendes Gewebe
  • Wetterschutz: Schutz vor Kälte, Wind und Nässe
  • Chemikalienschutz: säurebeständige Schutzkleidung
  • Elektro-Statikschutz: antistatische Schutzkleidung
© istock.com/kontrast-fotodesign

© istock.com/kontrast-fotodesign

Der Gesetzgeber schreibt für einige Bereiche das Tragen von spezieller Arbeitsschutzkleidung vor, die entsprechend den bestehenden Gefahren angepasst sein muss. Ein gutes Beispiel stellt das Tragen von einem Bauhelm auf Baustellen dar. Dieser senkt das Risiko, dass sich Arbeiter durch herabstürzendes Baumaterial am Kopf lebensgefährlich verletzen. Entsprechende Arbeitsschutzkleidung bietet der Online-Shop von Krähe.

Jeder Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, sich an den entsprechenden Stellen zu informieren, welche Arbeitsschutzkleidung für seine Branche vorgeschrieben ist – er muss seinen Mitarbeitern die entsprechende Arbeitskleidung unentgeltlich zur Verfügung stellen. Ebenso ist er verpflichtet, dafür zu sorgen, dass seine Arbeitnehmer entsprechende Arbeitsschutzkleidung tragen, daher muss er sie zum Tragen anweisen: Er muss dies regelmässig kontrollieren und auch dokumentieren. Verstösse gegen diese Anweisung müssen arbeitsrechtliche Konsequenzen mit sich ziehen, damit sichergestellt ist, dass sich die Mitarbeiter an diese Regel halten. Ein Nichtbeachten der Pflichten kann teilweise empfindliche Geldbussen nach sich ziehen.

Erfindung der Woche: Warme Ideen für kalte Tage

Damit Sie bei Minusgraden nicht ins Frieren kommen und gut verpackt durch winterliche Landschaften spazieren, sollten Sie unsere Erfindung der Woche – zwei Gadgets, die Ihr Herz erwärmen – näher unter die Lupe nehmen.

Fox Snowflake Handwärmer

Warme Jacken, gepolsterte Stiefel: ohne diese geht im Winter gar nichts. Schwachstellen bilden aber Kopf und Hände, die leider aus dem Wintermantel ragen und einmal kalt zu unangenehmen Kälteproblemzonen werden. Nicht nur kuschlig eingemacht, sondern bei Bedarf angenehme Wärme spendend – diesen Job erledigen unsere Fox Snowflake Handwärmer, die in jede Jackentasche passen. Die liebevoll gestalteten Handwärmer hüllen Ihre Hände in warmen Strick ein und sind mit einer Geheimwaffe ausgestattet: dem Hotpack. Fangen Sie doch mal zu frösteln an, dann einfach das Metallplättchen knicken und im Nu erwärmt sich das Hotpack auf etwa 50°. In dieser warmen Dreiviertelstunde ist genug Zeit wieder Gefühl in die Fingerspitzen zu bekommen und sich ordentlich aufzuwärmen. Zuhause wird das Hotpack einfach aus dem Handwärmer genommen und für ca. 10 Minuten in kochendes Wasser gegeben.

Erfindung: Strick Ohrenschützer mit integriertem Kopfhörer

Erfindung: Strick Ohrenschützer mit integriertem Kopfhörer

Brrr, wenn kalter Wind um die Ohren saust, kann das schon ordentlich unangenehm werden! Da helfen am besten Ohrenschützer, aber Moment! – wie bleibt da noch gut Platz für die Kopfhörer? Mit unseren Strick Ohrenschützern mit integriertem Kopfhörer müssen Sie nicht mehr zwischen Musik und kalten Ohren entscheiden.

Ab jetzt gibt es wohlig warme Ohren mit feinstem Musikgenuss. Einfach das Kabel ins Handy oder den MP3-Player stecken und Winterklängen oder einheizenden Rockstücken lauschen. Rock-on!

Sie haben auch eine Erfindung oder Geschäftsidee? Bei Erfinderhaus und Erfinderladen wird Ihre Idee oder Ihre neue Erfindung kostenlos durchgecheckt! Sie erhalten eine unterzeichnete Geheimhaltungserklärung.Machen Sie hier einen unverbindlichen Innovationscheck!

Innovation: Licht Sensor statt Spritze

Die Empa und das Universitätsspital Zürich haben zusammen einen Sensor entwickelt, der den Blutzucker durch Hautkontakt misst. Das Besondere dabei: Es ist keine Blutentnahme nötig, nicht einmal zur Kalibrierung des Sensors. Eingesetzt werden soll «Glucolight» zunächst bei Frühgeborenen, um eine Unterzuckerung und daraus folgende Hirnschäden zu vermeiden.

Jedes zwölfte Kind in der Schweiz wird zu früh geboren. Tritt bei diesen Frühchen eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) ein, die länger als eine Stunde andauert, kann es zu einer Störung der Gehirnentwicklung kommen. Um dies zu verhindern, muss der Blutzuckerspiegel der Babys regelmässig bestimmt werden. Dazu waren bisher Blutentnahmen unvermeidbar. Eine regelmässige Blutentnahme über Stunden ist bei den sensiblen Kleinen aber unmöglich, zu gross wären Blutverlust und Stress.

Die Empa und das Universitätsspital Zürich haben daher zusammen in einem vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) finanzierten Projekt den Sensor «Glucolight» entwickelt, der ohne jegliche Blutentnahme den Blutzuckerspiegel über die Haut misst.Zwar gibt es bereits Hautsensoren, diese müssen vor dem Gebrauch jedoch kalibriert werden. Und dazu muss der Permeabilitätswert der Haut bekannt sein. Um diesen zu ermitteln, bestimmt man über eine Blutprobe den Blutzuckerwert und misst gleichzeitig den Glukosegehalt auf der Haut. Mit diesen zwei Messwerten lässt sich die Permeabilität berechnen und der Sensor kalibrieren.Eine andere Funktionsweise als bei bisherige Sensoren«Glucolight» erspart den Frühchen die Blutentnahmen und ermöglicht gleichzeitig eine permanente Überwachung des Blutzuckerspiegels. Möglich macht dies die neue Messtechnik des «Glucolight».

empa
Der Sensor besteht aus mehreren Teilen: ein Mikrodialyse-Messkopf, der am Universitätsspital Zürich entwickelt wurde, mit einer an der Empa entwickelten «smarten» Membran, Lichtquellen, eine Pumpe und ein Mikrofluidik-Chip mit Fluorometer, das auch am Universitätsspital Zürich entwickelt wurde.Die «smarte» Empa-Membran enthält spezielle Farbstoffmoleküle, so genannte Spiropyrane. Werden diese Spiropyranmoleküle mit UV-Licht bestrahlt, verändern sie ihre chemische Struktur, sie werden geladen (polarer). Bei der Bestrahlung mit sichtbarem Licht kehren sie zurück zu ihrer ursprünglichen, neutralen Struktur. Dies bewirkt, dass sich die Membran bei Bestrahlung mit UV-Licht «öffnet», Glukosemoleküle diffundieren relativ leicht von der Haut durch die Membran. Bei Bestrahlung mit sichtbarem Licht passieren deutlich weniger Glukosemoleküle die Membran.Für die Messung wird der rund drei Zentimeter grosse Messkopf dem Baby auf die Haut geklebt. Anschliessend wird der Messkopf mit sichtbarem Licht bestrahlt – einige Glukosemoleküle diffundieren von der Haut durch die Membran. Dahinter wird die Glukose mit einer Flüssigkeit gemischt und durch den Mikrofluidik-Chip gepumpt. Dabei werden Enzyme beigemischt, welche eine Reaktion auslösen. Bei der Reaktion tritt eine Fluoreszenz auf, welche das Fluorometer misst und der Computer errechnet daraus die Glukosekonzentration. Danach wird der Vorgang mit UV-Licht wiederholt. Über diese zwei unterschiedlichen Werte berechnet der Computer dann den Blutzuckerwert der Frühgeborenen.Die Forschung mit und an «Glucolight» geht weiterDie Forscher haben «Glucolight» Mitte 2014 zum Patent angemeldet.

Im Laufe des Jahres 2015 sind die ersten klinischen Studien am Universitätsspital Zürich geplant. Bis «Glucolight» standardmässig eingesetzt werden kann, dürfte es aber noch einige Jahre dauern. Zurzeit stehen die Empa und das Universitätsspital Zürich in Verhandlungen mit Partnern für die industrielle Herstellung des Sensors. Für die Zukunft können sich die Forschenden vorstellen, «Glucolight» auch in anderen Bereichen, etwa bei Diabetikern, einzusetzen.